{"id":57013,"date":"2019-12-11T08:19:02","date_gmt":"2019-12-11T07:19:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013"},"modified":"2019-12-11T08:19:02","modified_gmt":"2019-12-11T07:19:02","slug":"hinweise-des-tages-3511","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h01\">Hunderte Journalisten aus der ganzen Welt unterzeichnen offenen Brief f&uuml;r Assanges Freilassung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h02\">Nun geben die Falken den Ton an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h03\">&bdquo;Sehr grausam und blutr&uuml;nstig&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h04\">Welt-Anti-Doping-Agentur sperrt Russland f&uuml;r vier Jahre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h05\">Zur&uuml;ck in die Zukunft &ndash; Mindestlohn-Forderung der SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h06\">Investitionen, Arbeit und Kaufkraft statt Dividenden sichern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h07\">&bdquo;Telekom-Beamte in Not&ldquo; senden Hilferuf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h08\">Massenentlassungen zur Arbeitsplatzsicherung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h09\">Sozial-&ouml;kologischer Umbau und die Wachstumsfrage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h10\">Green Deal &ndash; Kommission plant Aush&ouml;hlung des Vorsorgeprinzips<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h11\">Die vier Leuchtt&uuml;rme unter den Klima-Studien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h12\">Doch wieder Waffenexporte nach Saudi-Arabien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h13\">USA und Nato &uuml;ben mit Defender-Europe 20 einen Krieg mit Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h14\">Vom Volk gew&auml;hlt, vom Autokraten abgesetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h15\">Der MIK-Sumpf Afghanistan &ndash; L&uuml;gen &uuml;ber L&uuml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h16\">Wessen Freiheit wollen wir?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h17\">Sanktionen aus der H&ouml;lle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57013#h18\">Emp&ouml;rung in Sekundenschnelle<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hunderte Journalisten aus der ganzen Welt unterzeichnen offenen Brief f&uuml;r Assanges Freilassung<\/strong><br>\nHunderte von Journalisten und Medienbesch&auml;ftigte aus der ganzen Welt haben einen leidenschaftlichen offenen Brief unterzeichnet, in dem die bedingungslose Freilassung von WikiLeaks-Gr&uuml;nder Julian Assange gefordert wird sowie das sofortige &bdquo;Ende der juristischen Kampagne gegen ihn wegen des Verbrechens, Kriegsverbrechen aufgedeckt zu haben&ldquo;.<br>\nZu den bisher 509 Unterzeichnern geh&ouml;ren der WikiLeaks-Chefredakteur Kristinn Hrafnsson, der weltweit renommierte investigative Journalist John Pilger und der Whistleblower Daniel Ellsberg, der mit den Pentagon Papers die Kriminalit&auml;t des Vietnamkriegs in ihrem ganzen Umfang enth&uuml;llt hat.<br>\nDer Chefredakteur der internationalen Redaktion der World Socialist Web Site, David North, und andere f&uuml;hrende Reporter der WSWS haben den Brief im Namen der WSWS unterzeichnet.<br>\nDer eindringliche Appell verdeutlicht den verbrecherischen und gesetzlosen Charakter von Assanges Inhaftierung im britischen Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh. Er macht deutlich, dass der Versuch der US-Regierung von Pr&auml;sident Donald Trump, ihn in 17 F&auml;llen wegen Spionage anzuklagen und lebenslang einzusperren, von integren Journalisten als Frontalangriff auf die Pressefreiheit und als schwere Bedrohung ihrer eigenen Rechte angesehen wird&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2019\/12\/10\/jour-d10.html\">world socialist website<\/a>\n<p><strong>Dazu: Assange-Mahnwache<\/strong><br>\n(&hellip;) Schon lange treffen sich die Berliner Freunde und Unterst&uuml;tzer von Julian Assange jeden Mittwoch gegen&uuml;ber der US-Botschaft am Brandenburger Tor zu einer Mahnwache. Diesmal soll Geld f&uuml;r das Opfer des US-Machtwahns gesammelt werden&hellip;<br>\nKommt am 11. Dezember 2019, um 19.00 Uhr, zur US-Botschaft in Berlin. Zeigt dem Schweigekartell die Z&auml;hne. Helft Spenden f&uuml;r Julian sammeln.<br>\nEs reden u.a. Uli Gellermann und Ken Jebsen. Es moderiert Patrick Bradatsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/assange-mahnwache\/\">KenFM<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nun geben die Falken den Ton an<\/strong><br>\nBisher galten die EU-Au&szlig;enpolitiker als gutwillige, aber lahme Tauben. Doch nun geben die Falken den Ton an &ndash; mit der &ldquo;Sprache der Macht&rdquo; und neuen, weltweiten Sanktionen nach US-Vorbild.<br>\n&bdquo;Wir wollen ein globales Sanktions-Regime aufbauen&ldquo;, sagte der neue Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell bei seinem ersten Treffen in Br&uuml;ssel. Es gehe um ein europ&auml;isches Pendant zum &bdquo;Magnitsky-Act&ldquo;, den die USA bereits 2012 gegen Russland erlassen haben.<br>\nDer Ausw&auml;rtige Dienst der EU wurde beauftragt, entsprechende Sanktionen auszuarbeiten. Im Mittelpunkt sollen Reiseverbote und das Einfrieren von Verm&ouml;gen stehen. Damit will die Union k&uuml;nftig Politiker in aller Welt bestrafen, die sich gravierender Menschenrechtsverletzungen schuldig machen. Details nannte Borrell nicht.<br>\nDie EU diskutiert bereits seit Jahren &uuml;ber einen eigenen &bdquo;Magnitsky-Act&ldquo;. Dass er jetzt &ndash; kurz nach dem Start der neuen EU-Kommission &ndash; auf den Weg gebracht wird, ist kein Zufall. Denn sowohl Borrell als auch EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen haben sich f&uuml;r eine h&auml;rtere Gangart in der Au&szlig;enpolitik ausgesprochen.<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen h&auml;ufiger die Sprache der Macht sprechen &ndash; nicht um zu erobern, aber um einen Beitrag zu einer friedlicheren, wohlhabenderen und gerechteren Welt zu leisten&ldquo;, hie&szlig; es in der Einladung zum Au&szlig;enminister-Treffen am Montag. Gastgeber Borrell, ein spanischer Sozialist, griff damit eine Formulierung der deutschen CDU-Politikerin auf&hellip;<br>\n(&hellip;) Bisher hat die EU in der Au&szlig;enpolitik eine betont diplomatische und ausgleichende Rolle eingenommen. 2012 war sie daf&uuml;r sogar mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Das norwegische Nobelkomitee w&uuml;rdigte damals den &bdquo;erfolgreichen Kampf&ldquo; der EU-Politiker f&uuml;r Frieden, Vers&ouml;hnung, Demokratie und Menschenrechte.<br>\nDoch nun sei eine neue &Auml;ra angebrochen, schrieb Borrell in seinem Brief an die EU-Au&szlig;enminister&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/aussenpolitik-nun-geben-die-falken-den-ton-an\/?utm_source=getresponse&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Lost+in+EUrope+Update&amp;utm_content=Lost+in+EUrope+Update\">Lost in Europe<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> &bdquo;Borell, ein spanischer Sozialist&hellip;&ldquo;. Offensichtlich gibt es in Spanien auch so ausgezeichnete &bdquo;Sozialisten&ldquo; wie in Deutschland. Ich denke da besonders an Heiko Maas&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Sehr grausam und blutr&uuml;nstig&ldquo;<\/strong><br>\nWladimir Putin hat den in Berlin erschossenen Georgier als &bdquo;sehr grausam&ldquo; bezeichnet. Deutschland warf er vor, ihn nicht ausgeliefert zu haben. Doch laut Bundesregierung ist ein solches Ersuchen unbekannt. [&hellip;]<br>\nDer russische Pr&auml;sident zeigte sich erstaunlich gut informiert &uuml;ber das Opfer. Der Mann sei ja &bdquo;seiner Nationalit&auml;t nach kein Georgier&ldquo; gewesen. Changoschwili war Tschetschene, er stammte aus dem Pankisi-Tal in Georgien, wo Tschetschenen leben. Putins Aussage, dass Changoschwili im zweiten Tschetschenien-Krieg von 2000 bis 2004 k&auml;mpfte und deswegen von Russland als Terrorist eingestuft und gesucht wurde, trifft zu. Er soll als Feldkommandeur 60 Leute befehligt haben, erst unter dem ber&uuml;chtigten Kommandeur Schamil Bassajew, dann unter dessen Nachfolger, dem Araber Abu Walid.<br>\nPutin erhob aber noch andere Anschuldigungen. So habe Changoschwili Anschl&auml;ge auf die Moskauer Metro organisiert. Welche Anschl&auml;ge das waren, sagte der Pr&auml;sident nicht. Blutige Bombenattentate mit Dutzenden Toten auf die U-Bahn der russischen Hauptstadt gab es mehrfach, so in den Jahren 2000, 2004 und 2010. Bei einer anderen Aktion, an der er angeblich teilgenommen habe, seien von Changoschwili 98 Personen get&ouml;tet worden, sagte Putin. Von einem entsprechenden &Uuml;berfall im Juni 2004 in Inguschetien, einer Nachbarrepublik Tschetscheniens, hatte vor sechs Tagen die russische Agentur Interfax berichtet &ndash; unter Bezug auf eine nicht n&auml;her benannte Quelle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/was-putin-ueber-den-in-berlin-ermordeten-georgier-sagt-16529032.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Fall ist zur Zeit ziemlich undurchsichtig. Aus &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Quellen ist zumindest ersichtlich, dass der get&ouml;tete &bdquo;Georgier&ldquo; offenbar 2012 an einer islamistischen <a href=\"https:\/\/www.kavkaz-uzel.eu\/articles\/263084\/\">Terroroperation in Georgien beteiligt war<\/a> und sp&auml;ter in Tiflis ins Fadenkreuz von nicht n&auml;her <a href=\"https:\/\/dfwatch.net\/chechen-who-fought-against-russians-wounded-in-tbilisi-36029\">bekannten Gegnern geriet<\/a>. Andere Quellen bezeichnen Khangoshvili <a href=\"http:\/\/www.humanrights.ge\/index.php?a=main&amp;pid=15790&amp;lang=eng\">hingegen<\/a> als Verbindungsoffizier der Anti-Terror-Einheit des georgischen Innenministeriums. Was Khangoshvili in Deutschland gemacht hat und warum er trotz abgelehnten Asyl-Antrags und einer zeitweisen Einstufung als Gef&auml;hrder nicht nach Georgien abgeschoben wurde, ist unbekannt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Welt-Anti-Doping-Agentur sperrt Russland f&uuml;r vier Jahre<\/strong><br>\nDie Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) sperrt Russland f&uuml;r vier Jahre weitestgehend aus dem Weltsport aus. Diese Entscheidung traf ein Gremium nach &uuml;bereinstimmenden Medienberichten einstimmig. Zudem darf Russland in dieser Zeit keine gro&szlig;en Sportereignisse ausrichten.<br>\nZus&auml;tzlich sollen bereit vergeben Veranstaltungen wieder entzogen werden. Russische Athleten d&uuml;rfen in den vier Jahren nicht unter der russischen Fahne, sondern nur als neutrale Sportler starten. Laut einem Bericht der New York Times d&uuml;rfte Russland damit auch nicht an der n&auml;chsten Fu&szlig;ball-WM 2020 in Katar teilnehmen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/russland\/95592-welt-anti-doping-agentur-sperrt-russland-fuer-vier-jahre\/\">RT<\/a>\n<p><strong>dazu: &lsquo;What did you do to protect us?&rsquo; High jump world champion Lasitskene lashes out at Russian sport bosses<\/strong><br>\nProminent Russian high jumper Maria Lasitskene has lambasted national sport bosses for their inability to protect athletes from yet another wave of sanctions imposed on the country, following the long-running doping scandal.<br>\nIn an open letter to the Russian Sports Ministry, the three time world champion accused the sports officials of incompetence, insisting that they did nothing to fight for the rights of the Russian athletes.<br>\n&ldquo;I wonder, what exactly Russian Sports Ministry and Russian Olympic Committee (ROC) did over the last four years to protect me?,&rdquo; Lasitskene wrote.<br>\n&ldquo;You have created numerous commissions, but I didn&rsquo;t find any reports containing results of their work. At the moment I don&rsquo;t have even a neutral status and I don&rsquo;t have an ability to receive it.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rt.com\/sport\/475483-maria-lasitskene-russian-sport-bosses\/\">RT<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Bei all dem sollte man jedoch auch nicht vergessen, dass nicht nur in Russland gedopt wird. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34977\">Im Westen dopt man jedoch &bdquo;legal&ldquo;<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zur&uuml;ck in die Zukunft &ndash; Mindestlohn-Forderung der SPD<\/strong><br>\nDie SPD feiert sich daf&uuml;r, einen Mindestlohn von 12 Euro zu fordern: &bdquo;Perspektivisch&ldquo;. Aber warum nicht sofort?<br>\nWas haben sich die Sozialdemokraten auf ihrem Parteitag gefeiert! Der mit gro&szlig;er Mehrheit beschlossene Leitantrag fordert &bdquo;perspektivisch&ldquo; einen Mindestlohn in H&ouml;he von 12 Euro. Man h&auml;tte auch einfach &bdquo;sofort&ldquo; dessen Anhebung verlangen k&ouml;nnen&hellip;<br>\n(&hellip;) Um sich aus dem aktuellen Umfragetief (11 Prozent!) zu befreien, will die neue F&uuml;hrung einen Linksschwenk einleiten. Schade nur, dass ihre Forderungen die Arbeitenden nicht vorm Flaschensammeln im Alter bewahren. Eine solche SPD wird nicht mehr gebraucht. Perspektivisch, versteht sich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Mindestlohn-Forderung-der-SPD\/!5648261\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Investitionen, Arbeit und Kaufkraft statt Dividenden sichern<\/strong><br>\nAn die Aktion&auml;rinnen und Aktion&auml;re fast aller DAX-Konzerne werden kr&auml;ftig Dividenden ausgesch&uuml;ttet &ndash; fast 37 Milliarden Euro im kommenden Jahr. Besser w&auml;re es, in die Zukunft zu investieren.<br>\n(&hellip;) Die h&ouml;heren Dividenden kommen zu einer Zeit, in der viel von einem Wirtschaftsabschwung die Rede ist. Und w&auml;hrend den Kapitaleigent&uuml;mern immer mehr guter Wein ausgeschenkt wird, predigen viele Unternehmen den Besch&auml;ftigten gleichzeitig Wasser. Nicht wenige Konzerne, die ihre Aktion&auml;re auch k&uuml;nftig auf hohem Niveau profitieren lassen wollen, bedrohen zugleich ihre Belegschaften mit massenhaftem Arbeitsplatzabbau.<br>\nInvestieren w&auml;re besser &ndash; auch angesichts der Herausforderungen durch Digitalisierung, Klimawandel und Globalisierung<br>\nAnstatt Finanzinvestoren und anderen Anlegern ihre k&uuml;nftigen Profite zu garantieren, sollten die Unternehmen deshalb besser in die Zukunft investieren, um auch k&uuml;nftig erfolgreich zu sein. Das gilt insbesondere angesichts der aktuellen Herausforderungen durch Digitalisierung, Klimawandel und Globalisierung.<br>\nEs w&auml;re doppelt falsch, wenn sich der Bundeswirtschaftsminister mit seinen Forderungen nach einer weiteren Senkung der K&ouml;rperschaftsteuer durchsetzen w&uuml;rde.<br>\nDenn wenn trotz insgesamt zur&uuml;ckgehender Profite hohe Gewinnaussch&uuml;ttungen erfolgen, zeigt das auch, dass offensichtlich kein Mangel an Kapital besteht, um Investitionen t&auml;tigen zu k&ouml;nnen. Deshalb braucht es auch keine Steuersenkungen, um Investitionen zu f&ouml;rdern&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++509af40a-174a-11ea-9b10-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Telekom-Beamte in Not&ldquo; senden Hilferuf<\/strong><br>\nViele Beamte best&auml;tigten in Leserbriefen den WirtschaftsWoche-Bericht &uuml;ber die unzumutbaren Schikanen, mit denen die Deutsche Telekom sie aus dem Unternehmen dr&auml;ngen will. Jetzt soll Bundesjustizministerin Christine Lambrecht ihren Kampf gegen Altersdiskriminierung unterst&uuml;tzen.<br>\n(&hellip;)  Zu Wort melden sich Staatsdiener, die &bdquo;ohne sachlichen Grund&ldquo; zur internen Arbeitsagentur &ndash; den TPS Telekom Placement Services (fr&uuml;her: Vivento) &ndash; versetzt wurden. Die Vorw&uuml;rfe sind hart: Die beiden TPS-Hauptstandorte in Darmstadt und im rheinischen Br&uuml;hl seien &bdquo;Folterlager&ldquo;, in denen &bdquo;Beamte, die das Unternehmen los werden m&ouml;chte, derart gequ&auml;lt, gedem&uuml;tigt, bedroht und schikaniert werden, bis sie freiwillig und ohne faire Abfindung als psychisch und physisch gebrochene Menschen das Unternehmen verlassen&ldquo;. Da w&uuml;rden Menschen, die noch zehn bis 15 Jahre zu arbeiten h&auml;tten, &bdquo;vors&auml;tzlich krank gemacht, um sie als dienstunf&auml;hig hinzustellen und in den Ruhestand abzuschieben&ldquo;. Das alles geschehe nicht &bdquo;rein zuf&auml;llig&ldquo;, sondern &bdquo;nur bei Beamten, die &auml;lter als 55 Jahre sind&ldquo;.<br>\nDie Aussagen der Besch&auml;ftigten zeigen, welcher Graben das Unternehmen durchzieht. Bei der Telekom f&auml;llt er besonders tief aus, weil f&uuml;r ein Viertel ihres Personals besondere Regeln gelten. Rund 24.000 der aktuell 98.000 Besch&auml;ftigten in Deutschland haben ihren Dienst vor dem Jahr 1995 angetreten, in dem sich die damals staatliche Bundespost in Vorbereitung auf die Privatisierung in die drei Aktiengesellschaften Post, Telekom und Postbank umwandelte. Dass die drei Unternehmen die Beamten &bdquo;unter Wahrung ihrer Rechtsstellung&ldquo; besch&auml;ftigen m&uuml;ssen, regelt seitdem sogar ein eigener Artikel im Grundgesetz. W&auml;hrend andere Arbeitgeber &auml;ltere Besch&auml;ftigte seit Jahren in Teilzeit oder gleich ganz nach Hause schicken, k&ouml;nnen Staatsdiener bei der Telekom bis zum Erreichen der Altersgrenze an Bord bleiben. Im Alltag unterscheiden sich die Beamten kaum von anderen Besch&auml;ftigten im Unternehmen. Doch seit rund eineinhalb Jahren verfestigt sich bei manchen der Eindruck, dass sich die oberen Telekom-Manager zunehmend an ihnen st&ouml;rten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/it\/gequaelt-bedroht-und-schikaniert-telekom-beamte-in-not-senden-hilferuf-\/25314582.html?utm_source=pocket-newtab\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Massenentlassungen zur Arbeitsplatzsicherung?<\/strong><br>\nDie einschl&auml;gigen Meldungen geben keine Schlagzeilen mehr her, weil sie Normalit&auml;t geworden sind: 6.000 Entlassungen bei Thyssenkrupp, 9.500 bei Audi, 10.000 bei Daimler-Benz; VW hat bereits 10.000 Entlassungen angek&uuml;ndigt und erh&ouml;ht um 7.000; 1.600 bei Bosch; auch Schaeffler-Continental entl&auml;sst 7.000, ebenso BASF; BMW &ldquo;begn&uuml;gt&rdquo; sich mit Lohnsenkungen usw. Gleichzeitig vermeldet die Gewerkschaft stolz einen neuen Arbeitsplatzsicherungsvertrag bei Audi. Und auch bei anderen Betrieben, bei denen eine Arbeitsplatzgarantie vereinbart wurde, scheinen die Vertr&auml;ge den Entlassungen nicht entgegenzustehen. Was ist da los? Warum geht ein solcher Widersinn glatt durch?<br>\nDas schrumpfende Gesch&auml;ft &ndash; und seine Sachzw&auml;nge<br>\nBegr&uuml;ndet werden die Entlassungen mit dem schrumpfenden Gesch&auml;ft der Unternehmen. Die Absatzzahlen gehen zur&uuml;ck, der Export ist durch den Streit zwischen den USA und China bedroht, das Gesch&auml;ft &uuml;berhaupt beeintr&auml;chtigt, und auch die lahmende Konjunktur in Fernost beeinflusst die Wirtschaft am Standort Deutschland&hellip;<br>\n(&hellip;) Der Sozialplan zielt auf einen Ausgleich zwischen dem betrieblichen Interesse und den Interessen derer, die von ihrem Lohn oder Gehalt leben m&uuml;ssen. Bei diesem Interessenausgleich wird dem Standpunkt des Unternehmens, dass eine Entlastung von Lohnkosten stattfinden muss, erst einmal grunds&auml;tzlich Recht gegeben. Wenn es der Gang des Gesch&auml;ftes erfordert, darf entlassen werden. Diese Priorit&auml;t findet ihre volle Anerkennung. Der Einwand, dass Menschen vom Lohn leben m&uuml;ssen, spielt hier keine Rolle.<br>\nAber sie werden nicht ganz vergessen: Diejenigen, denen damit der Lebensunterhalt gestrichen wird, sollen f&uuml;r ihren Schaden einen Ausgleich oder besser gesagt eine Milderung ihres Schadens erhalten. Damit macht der Sozialstaat die Entlassung zu einer Kostenfrage. Die Abfindungen sollen sich nat&uuml;rlich f&uuml;r den Betrieb lohnen, also daf&uuml;r sorgen, dass der betreffende Kostenaufwand die angepeilte Entlastung nicht &uuml;bersteigt. Es geht ja gerade darum, den profitablen Gesch&auml;ftsgang wieder flott zu machen. Dass es sich offenbar f&uuml;r die Betriebe lohnt, auch im Einzelfall mehr als 100.000 Euro zu zahlen, macht deutlich, um welche Einsparungssummen es sich handelt &ndash; und einige Betriebe geben ja die Milliardenbetr&auml;ge bekannt, die sie an Einsparungen in der Zukunft erwarten. So vermeldet Audi Einsparungen von 15 Milliarden Euro&hellip;<br>\n(&hellip;) Arbeitsplatzsicherung durch Sicherung des Gewinns<br>\nWenn die Gewerkschaften angesichts der Realit&auml;t von Massenentlassungen Arbeitsplatzgarantien vereinbaren und stolz verk&uuml;nden, dass sie mit den Unternehmen gemeinsam die Entlassungen vereinbart haben, bei denen es ganz ohne betriebsbedingte K&uuml;ndigungen vonstattengehen kann, dann demonstrieren sie zweierlei: F&uuml;r sie ist das f&uuml;r den Betrieb lohnende Gesch&auml;ft die anerkannte Grundlage daf&uuml;r, dass es &uuml;berhaupt einen Arbeitsplatz gibt, und Entlassungen mit gewerkschaftlicher Beteiligung sind keine, weil sie ohne K&uuml;ndigungen stattfinden, vielmehr &uuml;ber den Sozialplan geregelt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Massenentlassungen-zur-Arbeitsplatzsicherung-4607029.html?\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sozial-&ouml;kologischer Umbau und die Wachstumsfrage<\/strong><br>\nDas immense Wirtschaftswachstum der letzten 100 Jahre war mit ebenso immensem Wachstum des Ressourcenverbrauch, der Umweltbelastungen und der Freisetzung von Treibhausgasen verbunden. Es liegt daher nahe, ein Ende des Wirtschaftswachstums oder sogar eine wirtschaftliche Schrumpfung als unverzichtbare Bedingung f&uuml;r eine L&ouml;sung der &ouml;kologischen und Klimakrise zu betrachten, auf Englisch &bdquo;Degrowth&ldquo; also. Das Augenmerk richtet sich dabei auf das &uuml;bliche Ma&szlig; des Wirtschaftswachstums, das Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP). Zumal dieses von &bdquo;wirtschaftsfreundlichen&ldquo; Kr&auml;ften wie ein Selbstzweck und als der Indikator f&uuml;r Wohlstand und Fortschritt behandelt wird, was es nicht ist.<br>\nDoch die Angelegenheit ist komplizierter. Ebenso wie eine positive f&uuml;hrt auch eine negative Fixierung auf das BIP-Wachstum in die Irre und in unn&ouml;tige Gegens&auml;tze. Denn auch die Gewerkschaften sind f&uuml;r ein Wachstum des BIP und auch die unverzichtbaren sozialen Ziele und Forderungen der LINKEN &ndash; gute Arbeit f&uuml;r alle die wollen, h&ouml;here L&ouml;hne, Investitionen in Bildung und Infrastruktur, Ausbau &ouml;ffentlicher und sozialer Dienstleistungen und h&ouml;here Renten und Sozialleistungen &ndash; bedeuten oder beruhen auf Wachstum des Bruttoinlandsprodukts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sozialistische-linke.de\/2019\/12\/10\/sozial-oekologischer-umbau-und-die-wachstumsfrage\/?fbclid=IwAR3qjdphKxErxMVPQc0E7yJNkuhzFhPHnoqQcvDBThklRC7k1i97k7AKtO4\">Ralf Kr&auml;mer<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Green Deal &ndash; Kommission plant Aush&ouml;hlung des Vorsorgeprinzips<\/strong><br>\n(&hellip;) In einer internen Pr&auml;sentation zum Green Deal plant die Kommission, das &ldquo;Innovationsprinzip&rdquo; in allen EU-Gesetzen einzuf&uuml;hren. Damit bricht sie Grundregeln der EU. EU-Recht kennt nur das &ldquo;Vorsorgeprinzip&rdquo;, welches explizit darauf ausgerichtet ist, Verbraucher vor m&ouml;glichen Gefahren zu sch&uuml;tzen. Es kennt aber kein &ldquo;Innovationsprinzip&rdquo;. Das &bdquo;Innovationsprinzip&ldquo; wurde vom &ldquo;European Risk Forum&rdquo; entwickelt, ein Lobby-Verband der Chemie-, Tabak- und Fossile Energie-Industrie. Der dazugeh&ouml;rige deutsche Verband der Chemischen Industrie (VCI) setzt sich in Deutschland am st&auml;rksten f&uuml;r dieses Prinzip ein. Die Lobbykampagne f&uuml;r das &ldquo;Innovationsprinzip&rdquo; l&auml;uft schon Jahre und ist eine der aggressivsten Kampagnen, die Br&uuml;ssel je gesehen hat. Denn f&uuml;r diejenigen Unternehmen, die nicht an einer nachhaltigen Wende in der Chemie-Industrie interessiert sind, w&auml;re das der Jackpot: Ein gesetzliches verankertes und von ihnen erdachtes Werkzeug, um das Vorsorgeprinzip auszuhebeln.<br>\nDenn konkret w&uuml;rde das &ldquo;Innovationsprinzip&rdquo; folgendes bewirken: Bei jedem EU-Gesetz w&uuml;rde die &ldquo;Auswirkung auf die Innovation&rdquo; genauso wie das Vorsorgeprinzip und die in den EU-Vertr&auml;gen festgelegten Sozial- und Umweltstandards evaluiert werden. So k&ouml;nnten z.B. Produkte auf den Markt kommen, die gef&auml;hrlich f&uuml;r die Umwelt und Gesundheit sind, aber deren Verbot nicht weiter definierte und von den Herstellern bestimmte &ldquo;Innovation&rdquo; behindern w&uuml;rde. Das w&auml;re das Ende des Vorsorgeprinzips, durch das die EU der Vorreiter f&uuml;r den Gesundheits- und Bev&ouml;lkerungsschutz in der Welt geworden ist&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sven-giegold.de\/green-deal-vorsorgeprinzip\/\">Sven Giegold<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die vier Leuchtt&uuml;rme unter den Klima-Studien<\/strong><br>\nDie Wissenschaftler verstehen das Klima immer besser, w&auml;hrend die vielen Studien und Berichte f&uuml;r Laien oft verwirrend sind. Es gibt allerdings vier &ldquo;Leuchtturm&rdquo;-Publikationen, die bei der Orientierung helfen. Noch hat die Menschheit die Wahl zwischen zwei Arten fundamentaler Ver&auml;nderungen.<br>\nNicht nur der Meeresspiegel steigt infolge der Klima&uuml;berhitzung, sondern auch die Zahl der wissenschaftlichen Studien und Klimaberichte. Damit wird das Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Ursachen, Folgen und m&ouml;glichen L&ouml;sungen der Klimakrise immer detaillierter.<br>\nGleichzeitig wird es aber auch immer schwieriger, den &Uuml;berblick zu behalten und die Dramatik oder Nicht-Dramatik des Klimaproblems richtig einzusch&auml;tzen.<br>\nBesteht wirklich Grund zur &ldquo;Panik&rdquo;, wie Greta Thunberg sagt, oder hat die Welt das Problem dank des Paris-Abkommens einigerma&szlig;en im Griff? Reicht es, die Erw&auml;rmung bei zwei Grad zu stoppen, oder muss sie wirklich auf 1,5 Grad begrenzt werden?<br>\nUnd schlie&szlig;lich: Wie h&auml;ngen eigentlich das Klima, die Artenvielfalt, die Pole und Meere miteinander zusammen?<br>\nDiese Fragen angesichts der vielen Publikationen zu beantworten ist nicht einfach. Doch es gibt ein paar Leuchtt&uuml;rme, die die Orientierung erleichtern&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/klimaforschung\/die-vier-leuchttuerme-unter-den-klima-studien\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Doch wieder Waffenexporte nach Saudi-Arabien<\/strong><br>\nDas Verwaltungsgericht in Frankfurt hat der Klage eines Unternehmens gegen das Waffenexportverbot der Bundesregierung nach Saudi-Arabien stattgegeben. Zu denken sollte uns dabei die Urteilsbegr&uuml;ndung: Recht bekam das Unternehmen vor allem deshalb, weil die Bundesregierung es vers&auml;umte, ihr Exportverbot zu begr&uuml;nden. Das w&auml;re nun wirklich nicht schwer gewesen, wenn man sich die Rolle von Saudi-Arabien im Krieg gegen den Jemen ansieht.<br>\nAuf Twitter habe ich kommentiert:<br>\nWeil die BuReg nicht ausreichend begr&uuml;ndet, warum Saudi-Arabien keine Waffen bekommen darf, wird nun der Exportstopp aufgehoben?! Zahlt man lieber Schadensersatz an R&uuml;stungsfirmen als sich mit Kriegsverbrechen im Jemen zu besch&auml;ftigen? Wie erb&auml;rmlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktionsmail.team-sahra.de\/issues\/friedlicher-advent-213626\">Team Sarah<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>USA und Nato &uuml;ben mit Defender-Europe 20 einen Krieg mit Russland<\/strong><br>\nN&auml;chstes Jahr wird die Verlegung einer US-Division nach Europa mit der Drehscheibe Deutschland geprobt &ndash; die gr&ouml;&szlig;te Milit&auml;r&uuml;bung seit 25 Jahren. Was die Bev&ouml;lkerung bei einem Kriegsfall zu erwarten hat, wird lieber nicht thematisiert<br>\n(&hellip;) Defender-Europe: Krieg gegen einen gleich starken Gegner<br>\nAngek&uuml;ndigt wird die Teilnahme von 20.000 Soldaten aus den USA, also eine Division, sowie 9.000 in Europa stationierte Soldaten. Insgesamt sollten es 37.000 Soldaten sein, davon 8.000 aus den europ&auml;ischen L&auml;ndern. Mit der Nationalgarde, die nach einer Meldung vom 4. Dezember mit 7.000 M&auml;nnern und Frauen mitmachen, d&uuml;rften es dann 44.000 Soldaten werden.<br>\nMaterial werde aus vier US-Bundesstaaten in acht europ&auml;ische L&auml;nder verfrachtet und dann zu verschiedenen St&uuml;tzpunkten multinationaler Verb&auml;nde an &Uuml;bungsorten gebracht&hellip;<br>\n(&hellip;) Kriegsspiele: Aber was ist mit der Bev&ouml;lkerung?<br>\nFest steht, das wird ein wahrer Klimaevent, den Klima-Fu&szlig;abdruck wird die Nato wohl nicht erfassen, w&auml;re aber &auml;u&szlig;erst interessant. Schlie&szlig;lich bleiben die Emissionen, die von den Streitkr&auml;ften verursacht werden, gerne unbeachtet. Auch die Umwelt- und Klimafolgen von milit&auml;rischen Interventionen wie in Afghanistan, Libyen, Syrien oder im Irak werden kaum er&ouml;rtert. Da werden f&uuml;r die gute Sache und die nationale Sicherheit Menschen get&ouml;tet, Geb&auml;ude und Infrastruktur sowie die Umwelt zerst&ouml;rt.<br>\nInteressant ist aber auch, dass man sich zwar auf einen Krieg mit einem fast gleichwertigen Gegner vorbereitet, der zudem wie Russland auch &uuml;ber Atomwaffen verf&uuml;gt, aber es offensichtlich in der milit&auml;rischen Planung nur um die schnelle Truppenverlegung an die Front geht, aber kein Gedanke daran verschwendet wird, was die Folgen eines solchen Konflikts w&auml;ren, der jedenfalls verheerende Sch&auml;den und gro&szlig;e Verluste f&uuml;r die Zivilbev&ouml;lkerung auf beiden Seiten mit sich bringen w&uuml;rde. Wie sch&uuml;tzt man die Bev&ouml;lkerung? M&uuml;ssen nun wieder Bunker gebaut und Luftschutzma&szlig;nahmen getroffen werden? M&uuml;ssten zu solchen &Uuml;bungen nicht auch die Menschen aufgekl&auml;rt werden, was auf sie zuk&auml;me, wenn die Nato mit solchen Kriegsspielen die Situation eskaliert und die Gefahr f&uuml;r einen wirklichen Kriegsausbruch erh&ouml;ht? Nun m&uuml;ssen vielleicht die Milit&auml;rs nicht davon sprechen, aber die Regierungen &ndash; die Bundesregierung oder unsere Verteidigungsminister AKK &ndash; sollten nicht blo&szlig; davon schwafeln, die R&uuml;stungsausgaben zu erh&ouml;hen, um mehr &ldquo;Verantwortung&rdquo; zu &uuml;bernehmen, wie man heute Hochr&uuml;sten und Milit&auml;reins&auml;tze moralisierend umschreibt.<br>\nSchon allein, um die Waffenexporte zu steigern, ist es gut, Konflikte zu versch&auml;rfen und &Auml;ngste zu sch&uuml;ren. Das funktioniert, wie der gerade ver&ouml;ffentlichte Sipri-Bericht zeigt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/USA-und-Nato-ueben-mit-Defender-Europe-20-einen-Krieg-mit-Russland-4609360.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vom Volk gew&auml;hlt, vom Autokraten abgesetzt<\/strong><br>\nIm Windschatten des v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffs auf die Grenzst&auml;dte und -d&ouml;rfer in Nord-Syrien versch&auml;rften der Autokrat Recep Tayyip Erdogan und seine Koalitionspartner von der rechtsextremen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) die Repression gegen die kurdische Bev&ouml;lkerung im S&uuml;dosten der T&uuml;rkei sowie gegen Politiker*innen der linken Demokratischen Partei der V&ouml;lker (HDP).<br>\nDie Staatsanwaltschaft leitete unter anderem Ermittlungen gegen die Co-Vorsitzenden der HDP, Sezai Temelli und Pervin Buldan sowie weitere Mitglieder der Parteif&uuml;hrung ein, weil sie &ouml;ffentlich gegen den Krieg eintreten. Im Parlament in Ankara hatte ihre Partei als einzige die gemeinsame Milit&auml;raktion der t&uuml;rkischen Armee mit fr&uuml;heren K&auml;mpfern der dschihadistischen Al-Qaida und Al-Nusra gegen die kurdischen YPG-K&auml;mpfer*innen verurteilt. Zu Recht, denn der t&uuml;rkische Angriffskrieg ist ein eindeutiger Versto&szlig; gegen das in Artikel 2.4 der UN-Charta verankerte Gewaltverbot und damit ein schwerwiegender Bruch des V&ouml;lkerrechts.<br>\nWenige Tage nach dem Einmarsch und dem Beginn der ethnischen S&auml;uberungen wurden die beiden Co-B&uuml;rgermeister von Nusaybin an der syrischen Grenze verhaftet und die Stadt unter Zwangsverwaltung gestellt, ebenso die Kommunen Hakkari, Y&uuml;ksekova und Ercis. Nach den Kommunalwahlen Ende M&auml;rz waren zahleiche Politiker*innen der HDP als gew&auml;hlte B&uuml;rgermeister*innen, die ihre Sitze mit teilweise &uuml;berw&auml;ltigendem Vorsprung gewonnen hatten, wieder in die Rath&auml;user eingezogen.<br>\nViele von ihnen wurden mittlerweile von der Regierung der konservativ-islamistischen &raquo;Partei f&uuml;r Gerechtigkeit und Aufschwung&laquo; (AKP) abgesetzt und durch staatliche Zwangsverwalter von Erdogans Gnaden ersetzt. In sechs Kommunen konnten die gew&auml;hlten B&uuml;rgermeister ihr Amt gar nicht erst antreten, weil der Wahlausschuss ihnen die Anerkennung verweigerte. An ihrer Stelle wurden die bei der Wahl unterlegenen AKP-Kandidaten ins B&uuml;rgermeisteramt gehievt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/vom-volk-gewaehlt-vom-autokraten-abgesetzt\/\">Sozialismus.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der MIK-Sumpf Afghanistan &ndash; L&uuml;gen &uuml;ber L&uuml;gen<\/strong><br>\nDer Milit&auml;risch-industrielle Komplex der USA verkaufte selbst Misserfolge in Afghanistan als &bdquo;Fortschritt&ldquo;, so geleakte Verschlusssachen. L&uuml;gen f&uuml;r den permanenten Krieg.<br>\nIn dem Moment, der bereits als definierender und explosiver &bdquo;Pentagon-Artikel&ldquo; gefeiert wird, zeigt eine Ladung von zuvor klassifizierten Dokumenten, die die Washington Post erhalten hatte, dass die f&uuml;hrenden Pentagon-Politiker die &Ouml;ffentlichkeit kontinuierlich &uuml;ber den &bdquo;Fortschritt&ldquo; des nunmehr achtzehnj&auml;hrigen afghanischen Krieges belogen hatten.<br>\nDie rund 2.000 Seiten mit Aufzeichnungen aus Interviews mit hochrangigen Beamten, die die US-Strategie in Afghanistan gepr&auml;gt haben, best&auml;tigen, dass &bdquo;hochrangige US-Beamte w&auml;hrend der 18-j&auml;hrigen Milit&auml;rkampagne nicht die Wahrheit &uuml;ber den Krieg in Afghanistan gesagt haben und rosige Erkl&auml;rungen abgegeben haben, von denen sie wussten, dass sie falsch sind &hellip; man versteckte unwiderlegbare Beweise daf&uuml;r, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen war&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht.<br>\nDie internen Interviews und Aussagen wurden auf Anfrage des Freedom of Information Act aufgedeckt und erstreckten sich &uuml;ber die Regierungen von Bush, Obama und Trump. Die Fundgrube best&auml;tigt weiterhin, dass US-F&uuml;hrer wussten, dass riesige Geldmengen f&uuml;r einen vergeblichen Versuch, &bdquo;die Nation zu verwestlichen&ldquo;, verschwendet wurden&hellip;<br>\nZwei wichtige konsistente Themen aus den Dokumenten sind:\n<ul>\n<li>die Manipulation einer Vielzahl von Statistiken, die der &Ouml;ffentlichkeit zur Verf&uuml;gung gestellt werden, um die wahre Katastrophe des Krieges zu verbergen; und&hellip;<\/li>\n<li>US-Regierungschefs die den Diebstahl von US-Steuergeldern durch korrupte afghanische Beamte in gro&szlig;em Ma&szlig;stab ignorierten&hellip;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.contra-magazin.com\/2019\/12\/der-mik-sumpf-afghanistan-luegen-ueber-luegen\/\">Contra Magazin<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Hier der Link zum Artikel in der Washington Post: <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/graphics\/2019\/investigations\/afghanistan-papers\/afghanistan-war-confidential-documents\/\">At war with the truth;<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Und im Guardian: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2019\/dec\/09\/afghanistan-papers-military-washington-post-analysis\">US lies and deception spelled out in Afghanistan papers&rsquo; shocking detail;<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Emran Feroz wird sich auf den NachDenkSeiten auch noch analytisch mit den Afghanistan Papers besch&auml;ftigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wessen Freiheit wollen wir?<\/strong><br>\nUngleichheit Privateigentum sei der Garant f&uuml;r unser gutes Leben, hei&szlig;t es oft. Doch profitiert von ihm nur eine d&uuml;nne Oberschicht<br>\n(&hellip;) Nimmt man es genauer unter die Lupe, dann beruht das Versprechen des Privateigentums im Kern auf der Annahme, dass die Wirtschaftssubjekte, wenn sie sich die Fr&uuml;chte ihrer Arbeit privat, also exklusiv, aneignen k&ouml;nnten, motivierter seien. Diese h&ouml;here Motivation sei wichtig, da die Ressourcen, gemessen an der Unbegrenztheit der menschlichen Bed&uuml;rfnisse, knapp seien. Das erfordere einen &bdquo;wirtschaftlichen&ldquo;, also effizienten Umgang mit ihnen. Privates Eigentum sichere die individuelle Freiheit, die f&uuml;r die Entfaltung der Effizienz n&ouml;tig sei, das f&uuml;hre schlie&szlig;lich zu Wachstum und dieses wiederum zu Wohlstand f&uuml;r alle. Diese Erz&auml;hlung ist ideengeschichtlich so alt wie die kapitalistische Produktionsweise selbst.<br>\nDoch die zwei zentralen Annahmen in der Begr&uuml;ndung des Privateigentums haben Schwierigkeiten, den Plausibilit&auml;tstest zu bestehen: die Knappheit der G&uuml;ter und die grenzenlosen Bed&uuml;rfnisse der Menschen.<br>\n(&hellip;) Auch das Attribut der Freiheit, die das Privateigentum gew&auml;hrleiste, wird gerne verallgemeinert als &bdquo;die Freiheit&ldquo; des Privateigentums per se. Auch hier ist es eine Frage der Perspektive. Welche Freiheit? Wessen Freiheit? Auf das pers&ouml;nliche Eigentum bezogen beinhaltet sie, dass ich in meiner selbst genutzten Eigentumswohnung eine Wand rausrei&szlig;en oder einbauen oder mein Fahrrad bunt lackieren kann. Die Freiheit, die aus dem Privateigentum an Produktionsmitteln resultiert, hat einen unvergleichlich gro&szlig;en Wirkungskreis. Diese Privateigent&uuml;mer haben die Freiheit, die Bedingungen zu diktieren, unter denen die Menschen zu arbeiten haben.<br>\n(&hellip;) Auch die ber&uuml;hmte Effizienz, die dem Privateigentum unterstellt wird, ist eine sehr spezifische. Die Konkurrenz zwingt Unternehmen dazu, st&auml;ndig die Produktivit&auml;t zu steigern, um Waren billiger anbieten zu k&ouml;nnen. &bdquo;Effizient&ldquo; ist das eingesetzte Kapital nicht dann, wenn es m&ouml;glichst ressourcenschonend die vorhandenen Bed&uuml;rfnisse der Menschen befriedigen, sondern wenn es sich maximal verwerten kann.<br>\nDie Freiheit des Privateigentums an Produktionsmitteln gibt somit auch die Freiheit, die eigene Verf&uuml;gungsmacht &uuml;ber Produktionsmittel auf Kosten von Mensch und Natur einzusetzen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/wessen-freiheit-wollen-wir\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Sanktionen aus der H&ouml;lle<\/strong><br>\nWashington plant neue Russland-Sanktionen. Deutsche Russland-Investitionen boomen<br>\n(&hellip;) Die Vereinigten Staaten bereiten neue wirtschaftliche Zwangsma&szlig;nahmen gegen Russland vor. Wie der au&szlig;enpolitische Ausschuss des US-Senats ank&uuml;ndigt, wird er in seiner Sitzung am heutigen Mittwoch unter anderem &uuml;ber einen Gesetzentwurf beraten, der unter der Bezeichnung &ldquo;Defending American Security from Kremlin Aggression Act&rdquo; (DASKA) bekannt ist. Der Entwurf sieht unter anderem Sanktionen gegen den russischen Finanzsektor, die Cyberbranche sowie Einzelpersonen vor, denen &ldquo;direkte oder indirekte illegitime und korrupte Aktivit&auml;ten&rdquo; zugunsten des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin vorgeworfen werden. Zudem sind harte Schritte gegen die Erd&ouml;l- und Erdgasbranche geplant; sie soll von Zulieferern und Finanziers isoliert werden. Der Urheber des Gesetzentwurfs, Senator Lindsey Graham (Republikaner), der als au&szlig;enpolitischer Hardliner bekannt ist, hat DASKA, weil die Sanktionen deutlich &uuml;ber die bisherigen US-Zwangsma&szlig;nahmen gegen Russland hinausgehen, als &ldquo;Gesetz aus der H&ouml;lle&rdquo; bezeichnet. Experten vergleichen die geplanten Sanktionen, die extraterritorial angewandt werden sollen, also Unternehmen in aller Welt treffen, in ihrer potenziellen Wirkung mit den aktuellen US-Iran-Sanktionen. Der au&szlig;enpolitische Senatsausschuss will den Entwurf noch in dieser Woche verabschieden.<br>\nGegen Nord Stream 2<br>\nUnabh&auml;ngig von den Arbeiten an DASKA hat sich der US-Kongress am Montag auf den neuen National Defense Authorization Act geeinigt, der den Pentagon-Haushalt f&uuml;r das Jahr 2020 festlegt. In das Gesetz aufgenommen worden sind gleich mehrere Sanktionsbestimmungen, darunter eine, die die Trump-Administration verpflichtet, Zwangsma&szlig;nahmen gegen Unternehmen zu verh&auml;ngen, die sich am Bau der Erdgaspipeline Nord Stream 2 beteiligen. Der Vorsto&szlig; soll die Fertigstellung der Erdgasleitung in letzter Sekunde verhindern (german-foreign-policy.com berichtete). Zudem fordert das Gesetz neue Schritte gegen Turk Stream, eine Pipeline, die Erdgas aus Russland in die T&uuml;rkei transportiert; dar&uuml;ber hinaus fordert es Sanktionen gegen die T&uuml;rkei, weil Ankara das russische Luftabwehrsystem S-400 gekauft hat. Die Ma&szlig;nahmen m&uuml;ssen von der Regierung umgesetzt werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8132\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Emp&ouml;rung in Sekundenschnelle<\/strong><br>\nDas moderne Emp&ouml;rungs-Management der ver&ouml;ffentlichten Meinung basiert auf &ldquo;Botschaften&rdquo;, die in Sekundenschnelle vermeintlich &ldquo;eigene Meinungen&rdquo; induzieren und mit geballter &ouml;ffentlicher Macht Entscheidungstr&auml;ger vor sich hertreiben. Junge  Menschen,  die  Bev&ouml;lkerung  insgesamt,   Initiativen,   Unternehmen,   Verb&auml;nde, Parteien,  Parlamente,  die  Justiz,  B&uuml;rokratien und &ldquo;regierende Politiker&rdquo; werden durch die allt&auml;glichen, vielfach gleichgeschalteten &ldquo;Info-H&auml;ppchen&rdquo; zu &ldquo;Getriebenen&rdquo;. Wie  ver&auml;ndert sich  &ldquo;unsere  Demokratie&rdquo;, wenn  mit  &ldquo;Faktenchecks&rdquo;  relativ  konsistent Meinung  gemacht  wird,  w&auml;hrend  in  politischen Talkshows stets hektisch unterbrochen wird,  wenn  gew&auml;hlte  Politiker  und  sonstige G&auml;ste  einmal  einen  von  der  Redaktionsmeinung  m&ouml;glicherweise  &ldquo;leicht  abweichenden&rdquo; Gedankengang   ruhig   darlegen,   begr&uuml;nden und zu Ende f&uuml;hren wollen?<br>\nAllein schon das Themensetting&ldquo; ist dazu geeignet, Denken und Handeln von Bev&ouml;lkerung und Politik weitreichend zu kontrollieren und zu manipulieren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.akademie-bergstrasse.de\/dokumente\/AE\/Empoerung%20in%20Sekundenschnelle.pdf\">Akademie Bergstra&szlig;e<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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