{"id":57157,"date":"2019-12-17T08:35:07","date_gmt":"2019-12-17T07:35:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157"},"modified":"2019-12-17T08:35:07","modified_gmt":"2019-12-17T07:35:07","slug":"hinweise-des-tages-3515","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h01\">Entt&auml;uschend, inakzeptabel, verantwortungslos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h02\">OPCW in Erkl&auml;rungsnot: WikiLeaks ver&ouml;ffentlicht geheime Dokumente zu Giftgas in Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h03\">Die Ukraine &ndash; eine Br&uuml;cke ohne Funktion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h04\">Transatlantische Rivalen (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h05\">Rekrutierer statt Ausbilder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h06\">Verteidigung der Demokratie gegen den Staatsadel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h07\">Sie haben ihr Auge verloren, aber auch ihre Angst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h08\">Gro&szlig;e Mehrheit f&uuml;r Verm&ouml;genssteuer und gegen &ldquo;Schwarze Null&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h09\">Hartz IV und die Matching-Effizienz oder &ndash; Wozu dient die Volkswirtschaftslehre?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h10\">Wirtschaftsdemokratie als Transformationshebel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h11\">So macht unsere Kleidung die Umwelt kaputt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h12\">Der Privatisierungswahn und seine Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h13\">Offener Brief an Verteidigungsministerin Frau Annegret Kramp-Karrenbauer zur NATO-&Uuml;bung Defender 2020<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h14\">Indigene V&ouml;lker fordern mehr Umweltschutz von Regierungen in Ecuador und Peru<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h15\">Malta: Europaparlament fordert Untersuchung im Rahmen des Rechtsstaatsverfahrens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h16\">&lsquo;America&rsquo;s Dr. Mengele&rsquo;: The Jewish Biochemist Backed by the CIA Who Experimented on Thousands<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h17\">&ldquo;Ein unbeschr&auml;nktes Forschungsgeschenk&rdquo; von Facebook an die TU M&uuml;nchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57157#h18\">Boris Johnson gegen die BBC<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Entt&auml;uschend, inakzeptabel, verantwortungslos<\/strong><br>\nMassive Blockaden einzelner L&auml;nder, schwache Minimalkompromisse erst nach tagelangem Streit, viele ungekl&auml;rte Fragen: Nach Abschluss der UN-Klimakonferenz in Madrid zeigen sich viele Beobachter tief entt&auml;uscht. Ein &Uuml;berblick.<br>\n(&hellip;) &ldquo;W&auml;hrend Jugend und Zivilgesellschaft unerm&uuml;dlich f&uuml;r den Klimaschutz streiken, fielen viele Regierungen auf der Weltklimakonferenz durch Verantwortungslosigkeit und Aufschieberitis auf&rdquo;, sagte BUND-Chef Olaf Bandt. Der Minimalkompromiss von Madrid werde der Klimakrise nicht gerecht. Die Bundesregierung m&uuml;sse nun &ldquo;den klimapolitischen Aufbruch der Europ&auml;ischen Union unterst&uuml;tzen und auch das Klimapaket neu packen&rdquo;.<br>\n&ldquo;Wie laut muss noch demonstriert werden, wie viele Warnungen muss die Wissenschaft noch aussprechen, wie viele junge Leute m&uuml;ssen ihre ganz reale Zukunftsangst noch &auml;u&szlig;ern, damit die gro&szlig;en Wirtschaftsm&auml;chte sich endlich nicht mehr taub stellen?&rdquo;, fragte Sven Harmeling, Klimaexperte der Hilfsorganisation Care.<br>\nF&uuml;r Christoph Bals von der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat die COP 25 die &ldquo;St&auml;rke und Schw&auml;che des Pariser Abkommens&rdquo; gezeigt. &ldquo;Alle L&auml;nder sehen, dass der Ausstieg aus Kohle, &Ouml;l und Gas nun in eine ernsthafte Phase kommt&rdquo;, so Bals. &ldquo;Deshalb organisieren einige Staaten wie die USA, Brasilien und Australien, die eng mit der fossilen Lobby verbandelt sind, eine letzte Abwehrschlacht.&rdquo;<br>\nDie gro&szlig;e Mehrheit der Staaten mache jedoch deutlich, &ldquo;dass sie fest entschlossen am Pariser Abkommen festh&auml;lt und n&auml;chstes Jahr ihre Klimaziele und -pl&auml;ne nachbessern will&rdquo;. Im Abschlusstext gebe es weitere positive Punkte, sagte Germanwatch-Klimaexpertin Rixa Schwarz. Es sei auch besser, Entscheidungen zu vertagen, als Regeln mit vielen Schlupfl&ouml;chern etwa zum CO2-Handel zu verabschieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/klimakonferenzen\/enttaeuschend-inakzeptabel-verantwortungslos\">Klimareporter<\/a>\n<p><strong>Dazu: Keine Zeit zu handeln<\/strong><br>\nIm Licht der j&uuml;ngsten Erkenntnisse der Klimaforschung war der Klimagipfel von Madrid ein Desaster, auch wenn das v&ouml;llige Scheitern verhindert werden konnte. Die Blockade des internationalen Klimaschutzes kann nur durch Vorreiter aufgel&ouml;st werden, die ohne R&uuml;cksicht auf die fossilen Bremser vorangehen.<br>\n(&hellip;) Jetzt ohne die Bremser vorangehen<br>\nGerade nach der Erfahrng mit dem Konferenzchaos in Madrid ist man versucht zu sagen: H&ouml;rt doch auf damit. Das ist richtig und falsch zugleich.<br>\nEs w&auml;re zwar falsch, die UN-Klimaverhandlungen nach dieser neuerlichen Erfahrung des irren Tanzes auf dem Vulkan komplett aufzugeben. Sie bilden immerhin einen Rahmen, um alle L&auml;nder der Erde einzubinden und eine Plattform auch f&uuml;r die Interessen der armen L&auml;nder zu schaffen, die sonst viel zu wenig wahrgenommen werden.<br>\nDoch zu hoffen, dass auf diesem Weg allein das 1,5-bis-zwei-Grad-Ziel erreicht werden kann, wird vergeblich sein. Das Einstimmigkeitsprinzip, das in diesem Verhandlungsformat gilt, verhindert, dass schnell genug gehandelt wird. Hinzu kommt, dass die USA als zweitgr&ouml;&szlig;ter CO2-Einheizer im November 2020 aus dem Paris-Abkommen austreten wollen.<br>\nDie Blockade des internationalen Klimaschutzes kann nur durch Vorreiter aufgel&ouml;st werden, die ohne R&uuml;cksicht auf die Bremser mit einer modernen, strikt am CO2-Sparen orientierten Energie- und Verkehrspolitik, einer klimafreundlichen Landnutzung und (Wieder-)Aufforstung von W&auml;ldern vorangehen&hellip;<br>\nDamit das so kommt, braucht es nicht nur Politiker, die es ernst meinen mit ihren Versprechen, den kommenden Generationen einen gut bewohnbaren Planeten zu erhalten. Sondern auch weiterhin den Druck von der Klimabewegung. An Greta Thunberg wird&rsquo;s nicht liegen. &ldquo;Was auch immer passiert: Wir werden niemals aufgeben. Wir haben gerade erst angefangen&rdquo;, hat sie gesagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/klimakonferenzen\/keine-zeit-zu-handeln\">Klimareporter<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Klimakonferenz In Madrid: Die Null steht<\/strong><br>\nDas Ergebnis ist so matt wie am Ende die Delegierten. Der Klimagipfel von Madrid lehrt: Von der Weltpolitik ist nichts zu erwarten. Ein Kommentar von Daniel Lingenh&ouml;hl.<br>\nDas Ende war vorhersehbar. Wohl nur die gr&ouml;&szlig;ten Optimisten hatten vor Beginn der Klimakonferenz von Madrid auf ein brauchbares Ergebnis und handfeste Ma&szlig;nahmen zum Klimaschutz gehofft. Von den USA, die immer noch der zweitgr&ouml;&szlig;te Produzent an Treibhausgasen sind, konnte man nichts erwarten: Pr&auml;sident Trump f&uuml;hrt sein Land aus dem Pariser Klimaabkommen von 2015, und seine Administration tut zu Hause alles, um fossile Energie zu f&ouml;rdern und Umweltgesetze zu schleifen. Im brasilianischen Pr&auml;sidenten Jair Bolsonaro und dem australischen Premierminister Scott Morrison hat er willf&auml;hrige Verb&uuml;ndete: Der eine befeuert die Abholzung am Amazonas, der andere f&ouml;rdert die Kohleindustrie wie weltweit kaum ein zweiter Staatschef.<br>\nVor allem diese Koalition hintertrieb laut verschiedenen Beobachtern Bem&uuml;hungen, doch noch zu weiter reichenden Beschl&uuml;ssen in Madrid zu kommen. W&auml;hrend die USA prinzipiell unwillig sind, etwas zum internationalen Klimaschutz beizutragen, versuchten sich die beiden anderen in Taschenspielertricks. Australien und Brasilien verhinderten vor allem ein neues Regelwerk zum Handel mit Klimaschutzzertifikaten. Beide wollten Milliarden Kohlendioxidzertifikate aus fr&uuml;heren Jahren in einem geplanten neuen Markt verkaufen. Der Brasilianer beabsichtigte dabei, schon einmal ins Ausland verkaufte Gutschriften nochmals auf die eigene Klimabilanz des Landes verrechnen zu lassen. Ein &uuml;bles Tauschgesch&auml;ft, das ungestraft Milliarden Tonnen Kohlendioxid mehr freigesetzt h&auml;tte.<br>\n(&hellip;) Madrid reiht sich daher ein in die lange Reihe gescheiterter Konferenzen. Mit den momentanen vermeintlichen Anstrengungen steuert die Welt eher auf eine Temperaturerh&ouml;hung von durchschnittlich 3 Grad Celsius zu und ist weit davon entfernt, den Anstieg auf 1,5 oder 2 Grad Celsius zu begrenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/kolumne\/die-null-steht\/1693000\">Spektrum<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>OPCW in Erkl&auml;rungsnot: WikiLeaks ver&ouml;ffentlicht geheime Dokumente zu Giftgas in Syrien<\/strong><br>\nDer Skandal um die Organisation f&uuml;r das Verbot der chemischen Waffen (OPCW) zum angeblichen Giftanschlag in Duma nimmt immer gr&ouml;&szlig;ere Ausma&szlig;e an. Ein neuer Leak zeigt, dass der Abschlussbericht der Organisation gar nicht auf den Untersuchungen des OPCW-Teams beruhte.<br>\nDie Enth&uuml;llungsplattform WikiLeaks ver&ouml;ffentlichte neue interne Dokumente der Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen (OPCW). Daraus geht hervor, dass Mitglieder des OPCW-Teams, die mit der Untersuchung des angeblichen Chemieangriffs in Duma beauftragt waren, gegen den Abschlussbericht der Organisation &uuml;ber den Vorfall protestiert hatten. Ihrer Meinung nach verf&auml;lschte der Bericht ihre eigenen Schlussfolgerungen.<br>\nn einem Schreiben an OPCW-Generaldirektor Fernando Arias erkl&auml;rte ein Wissenschaftler, der an der sogenannten Fact Finding Mission (FFM) der OPCW in Syrien teilgenommen hatte, dass es etwa 20 Inspektoren gibt, die ihre Besorgnis dar&uuml;ber zum Ausdruck brachten, wie die OPCW ihre Ergebnisse zu dem angeblichen syrischen Chemieangriff pr&auml;sentierte. Dem Schreiben zufolge spiegelt der Abschlussbericht der Organisation nicht die Ergebnisse der FFM wider, die in ihrem Zwischenbericht vorgestellt wurden, der auch Teil der von WikiLeaks ver&ouml;ffentlichten Dokumente ist.<br>\n(&hellip;) Somit verh&auml;rtet sich der Verdacht, der bereits durch mehrere Leaks wiederholt wurde: Dass es sich bei dem angeblichen Chemiewaffenangriff der syrischen Regierung in Duma um ein Fake handelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/95825-opcw-in-erklarungsnot-wikileaks-veroffentlicht-dokumente-duma\/\">RT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesen Sie hierzu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55809\">Karin Leukefeld: Whistleblower &ndash; der OPCW-Bericht zum angeblichen Giftgasangriff in Duma entspricht nicht der Wahrheit<\/a>, sowie: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56633\">OPCW-Vorstand wird beschuldigt, den Untersuchungsbericht zu einem angeblichen Angriff mit Chemiewaffen in Syrien manipuliert zu haben<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Ukraine &ndash; eine Br&uuml;cke ohne Funktion<\/strong><br>\nKai Ehlers \/ 16. Dez 2019 &ndash; Die ukrainischen Nationalisten verhindern mit ihrer militanten Haltung eine L&ouml;sung der Konflikte. Und die NATO gie&szlig;t &Ouml;l ins Feuer.<br>\nViel Wind gab&rsquo;s um den Normandie-Gipfel in Paris. Aber Aufwind? Seit 2014 ist die Ukraine als m&ouml;gliche Br&uuml;cke zwischen Ost und West blockiert. Jetzt trafen sich die Staatsoberh&auml;upter der Ukraine, Russlands, Deutschlands und Frankreichs zu ihrem dritten Versuch, die blockierte Br&uuml;cke wieder g&auml;ngig zu machen. Was hat dieser Versuch gebracht?<br>\nMan hat wieder miteinander geredet. Man hat einen Waffenstillstand beschlossen. Man will einen Gefangenenaustausch einrichten. Als neugew&auml;hlter ukrainischer Pr&auml;sident hat Wolodymyr Selenski die Vereinbarungen von Minsk erstmals &ouml;ffentlich anerkannt. Wladimir Putin zeigte sich gespr&auml;chsbereit. Emmanuel Macron und Angelika Merkel moderierten h&ouml;flich. Sogar eine neue Sicherheits- und Wirtschaftsordnung von Wladiwostok bis Lissabon, wie aus deutschen Wirtschaftskreisen soeben vorgeschlagen, wurde mit angedacht. Das alles ist gut. Reden ist besser als Schie&szlig;en. Entschieden wurde allerdings nichts.<br>\n(&hellip;) Offen blieb vor allem aber der Kernkonflikt, n&auml;mlich in welcher Reihenfolge die Vereinbarungen f&uuml;r den autonomen Status der abgespaltenen Regionen umgesetzt werden sollen: Erst Wahlen&hellip;.Oder erst &laquo;Abzug aller fremden Truppen&raquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) Neue Sanktionen als Begleitmusik<br>\nIn der Tat, darum geht es: Position gegen Russlands angebliche &laquo;Bereitschaft zum Regelbruch&raquo; zu beziehen. Wie blind f&uuml;r die weltpolitischen Vorg&auml;nge muss man sein, um so etwas schreiben zu k&ouml;nnen angesichts der best&auml;ndigen und gerade jetzt wieder wiederholten Angebote aus Moskau, eine Sicherheitsordnung von Wladiwostok bis Lissabon aufzubauen, den aufgel&ouml;sten IWF-Vertrag durch ein Moratorium aufzufangen, mit der NATO ins Gespr&auml;ch zu kommen, um nur die wichtigsten Punkte zu nennen?!<br>\nUnd als h&auml;tte es noch weiterer Beweise bedurft, worum es auf der Seite des Westens geht, verh&auml;ngten die USA parallel zu den Verhandlungen in Paris erneute Sanktionen gegen &laquo;Nordstream 2&raquo;. Das trifft Russland und die EU gleicherma&szlig;en. Wenige Tage darauf verl&auml;ngerte die EU, allen US-kritischen Worten Macrons und Merkels zum Trotz, ihre eigenen Sanktionen gegen Russland um ein weiteres halbes Jahr &ndash; noch w&auml;hrend der Gespr&auml;che in Paris!&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Ukraine-Russland-Normandie-Gesprache-Blockade\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Transatlantische Rivalen (II)<\/strong><br>\nUSA suchen deutsche Wirtschaftsbeziehungen zu ihren Gegnern zu zerschlagen. Deutsche Wirtschaft fordert Gegensanktionen<br>\nBerlin\/Washington (Eigener Bericht) &ndash; Pl&auml;ne des chinesischen Autokonzerns BAIC zur Aufstockung seiner Anteile an Daimler schaffen einen neuen Konfliktpunkt zwischen der Trump-Administration und Berlin. BAIC, Hauptpartner von Daimler auf dem riesigen chinesischen Markt, will seine Anteile an dem deutschen Unternehmen von f&uuml;nf auf rund zehn Prozent aufstocken und seinen chinesischen Konkurrenten Geely, der 9,69 Prozent an dem Stuttgarter Autobauer h&auml;lt, &uuml;berholen. Washington mobilisiert dagegen; ein hochrangiger US-Regierungsfunktion&auml;r warnt, das chinesische Vorgehen sei &ldquo;parasit&auml;r&rdquo; und d&uuml;rfe nicht geduldet werden. Die &Auml;u&szlig;erungen erfolgen zu einer Zeit, zu der auch die Konflikte um die US-Forderung nach dem Ausschluss von Huawei von den M&auml;rkten der EU, um US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 und um EU-Bem&uuml;hungen zur Rettung des Atomabkommens mit Iran eskalieren. W&auml;hrend Washington die Beziehungen seiner europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten zu seinen Gegnern zu zerschlagen sucht, fordern Unternehmen aus Deutschland, die um ihre Gesch&auml;fte f&uuml;rchten, Gegensanktionen gegen die USA.<br>\n(&hellip;) Kriegsf&auml;hig<br>\nDie US-Strategie zielt erkennbar darauf ab, Unternehmen aus Deutschland und anderen Staaten der EU so weit wie m&ouml;glich aus L&auml;ndern herauszudr&auml;ngen, die von den US-Eliten als strategische Gegner eingestuft werden. Gel&auml;nge das, dann st&uuml;nden westlichen Aggressionen gegen diese L&auml;nder keine relevanten &ouml;konomischen Interessen mehr im Weg; der Westen w&auml;re umstandslos kriegsf&auml;hig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8139\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Rekrutierer statt Ausbilder<\/strong><br>\nFachkr&auml;ftemangel und Zuwanderungsgesetz<br>\nAuf einmal kann es nicht schnell genug gehen. Am 1. M&auml;rz 2020 tritt das Gesetz, das die Zuwanderung von Fachleuten aus Nicht-EU-L&auml;ndern regeln soll, in Kraft. Am Montagabend gab es dazu einen &raquo;Gipfel&laquo; mit Kapital und Gewerkschaften im Kanzleramt. Laut Entwurf der Abschlusserkl&auml;rung werden &raquo;Rekrutierungsreisen&laquo; organisiert, zugleich wird das &raquo;inl&auml;ndische Potential&laquo; als &raquo;wichtigste Stellschraube&laquo; bejubelt. Verlogener geht&rsquo;s kaum.<br>\n(&hellip;) Zum anderen wird beim Gejammer &uuml;ber Fachkr&auml;ftemangel die hiesige Bildungskatastrophe &raquo;vergessen&laquo;.<br>\n(&hellip;) Bisher &uuml;bernahm das nahe Ausland ja die Kosten f&uuml;r Qualifizierung. Nun r&uuml;cken also Dr&uuml;ckerkolonnen nach Brasilien, Indien, Vietnam und Mexiko mit der Parole &raquo;Make it in Germany&laquo; aus. Geheuert wird wie eh und je mit falschen Versprechungen auf raschen Wohlstand, friedliches Zusammenleben oder sogar Staatsb&uuml;rgerschaft.<br>\nAngela Merkel fasste das Programm am Sonnabend in der Binse zusammen: &raquo;Ohne ausreichend Fachkr&auml;fte kann ein Wirtschaftsstandort nicht erfolgreich sein.&laquo; Tja, und wenn der Erfolg ausbleibt, Krise herrscht, dann fliegen wie gewohnt die zuerst, die zuletzt kamen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/368939.rekrutierer-statt-ausbilder.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Was auch immer hinter dieser Anwerbeinitiative steht, mit dem Fachkr&auml;ftemangel hat sie nichts zu tun. Dazu ein kleines Beispiel: In Deutschland gibt es einen Mangel an examinierten Fachkr&auml;ften in der Krankenpflege. Bewerber aus Mexiko k&ouml;nnen aber aufgrund unterschiedlicher Ausbildungsniveaus und vor allem fehlenden Sprachkenntnissen nicht ohne weiteres in Deutschland arbeiten. Nun gibt es zwei Alternativen: Entweder man bildet diese Menschen fort &ndash; das dauert, ist teuer und der Erfolg ist ungewiss. Aber mit diesem Einsatz k&ouml;nnte man auch heimische Arbeitskr&auml;fte ausbilden. Warum macht man das nicht? Die zweite Alternative ist, man setzt sie in einem Job ein, der unter ihrem formalen Ausbildungsniveau liegt. In weniger qualifizierten Bereich gibt es jedoch keinen Mangel an Arbeitskr&auml;ften, hier geht es dann v.a. um eine Senkung des Lohnniveaus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verteidigung der Demokratie gegen den Staatsadel<\/strong><br>\nNachdem Frankreichs Premierminister Edouard Philippe endlich Details f&uuml;r die lange angek&uuml;ndigte Rentenreform vorgestellt hat, werden die Proteste unvermindert weitergehen. Denn Philippe und Pr&auml;sident Emmanuel Macron planen nicht nur n&ouml;tige Korrekturen. Sie wollen ein System aushebeln, das f&uuml;r sozialen Ausgleich und Gerechtigkeit steht&hellip;<br>\n(&hellip;) Die Breite der Mobilisierung erkl&auml;rt sich aus der Pr&auml;sentation des Reformprojekts. Macron gab n&auml;mlich erst einmal keine Details bekannt, weil er so die die Durchsetzungschancen erh&ouml;hen und den Gewerkschaften die Mobilisierung zu erschweren wollte. Angek&uuml;ndigt im Herbst 2017, trat die Reform vor einem halben Jahr in das Stadium der benebelnden Stimmungsmache. Seither wird dem Publikum ununterbrochen vor allem eine einzige Zahl eingetrichtert: 42. Die existierenden 42 Rentenregelungen f&uuml;r fast so viele Berufsgruppen seien abzuschaffen und zu ersetzen durch ein einheitliches Punktesystem f&uuml;r die einbezahlten Rentenbeitr&auml;ge. Das h&ouml;rt sich nicht unvern&uuml;nftig an, ist aber erstens politisch hinterh&auml;ltig und zweitens fundamental ungerecht&hellip;.<br>\nMit der Ersetzung der 42 Sonderregelungen durch ein Punktesystem w&uuml;rden stillschweigend solche Kompensationsversprechen abger&auml;umt.<br>\nSchreiend ungerecht ist das scheinbar einfache Punktesystem, weil es gegen die elementarste Grundlage des Gerechtigkeitsprinzips verst&ouml;&szlig;t, das verlangt &ndash; sachlich angemessen und logisch zwingend &ndash; Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln.<br>\nEs geht nicht um Privilegien, sondern um Ausgleich f&uuml;r geringe L&ouml;hne<br>\nDie Rasanz und Vehemenz der Proteste erkl&auml;ren sich aus der Verletzung des Gerechtigkeitsanspruchs. Denn mit der Einf&uuml;hrung eines Punktesystems werden nicht &ldquo;Privilegien&rdquo; und &ldquo;Pfr&uuml;nde&rdquo; beseitigt und &ldquo;mehr Gleichheit und Gerechtigkeit&rdquo; geschaffen (J&uuml;rg Altwegg, FAZ), wie es aus hiesigen Medien seit Monaten fast unisono t&ouml;nt, sondern Versprechen gebrochen, an denen sich Menschen in der Arbeit und im Leben orientiert haben&hellip;Und dabei geht es nicht um den Verlust von Privilegien, sondern um kompensatorische Leistungen f&uuml;r Menschen, die unter hohen Temperaturen und L&auml;rm arbeiten oder lebenslang in Nacht- und Wechselschichten eingespannt sind, wodurch ihre Gesundheit und ihr soziales Leben belastet und gef&auml;hrdet werden.<br>\nAndererseits ist offensichtlich, dass es unter den 42 Rentenregelungen solche gibt, die man als &ldquo;Erbh&ouml;fe&rdquo; bezeichnen kann, weil die sachliche Grundlage f&uuml;r Ausnahmeregelung l&auml;ngst verschwunden ist oder von Anfang an dysfunktional war. Letzteres gilt f&uuml;r Sonderregeln f&uuml;r Milit&auml;rbedienstete, Angestellte der Pariser Oper, der M&uuml;llabfuhr, in der Strom- und Gaswirtschaft oder bei Verkehrsbetrieben. Hier leuchtet f&uuml;r viele Bereiche sofort ein, dass eine Harmonisierung oder eine Reform der Systeme unumg&auml;nglich und sinnvoll ist. Das spiegelt sich auch in Umfragen: 76 Prozent der Franzosen halten das Rentensystem f&uuml;r reformbed&uuml;rftig.<br>\nAber nach denselben Umfragen sind auch 70 Prozent gegen  d i e s e  Reform und optieren f&uuml;r Streiks, um die Reform zu verhindern&hellip;<br>\nPremier Phillippe macht kleine Konzessionen, die keinen &uuml;berzeugen&hellip;<br>\nDie mit Spannung erwartete Rede des Premierministers Philippe vom 11.12.2019 brachte keine &Uuml;berraschungen. Die Regierung h&auml;lt an der Rentenreform fest. Philippe gab sich sehr moderat, geradezu vers&ouml;hnlich, zollte den Gewerkschaften Respekt vor ihrer &ldquo;k&auml;mpferischen Kultur&rdquo; und distanzierte sich selbst von jeder &ldquo;kriegerischen Rhetorik&rdquo; bei der Vorstellung des &ldquo;neuen Pakts zwischen den Generationen&ldquo;&hellip; Dass diese Konzessionen die Protestierenden &uuml;berzeugen und f&uuml;r eine Beendigung des Streiks ausreichen, ist nicht zu erwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++a758cb1a-1cc1-11ea-a423-52540088cada\">Gegenblende<\/a>\n<p><strong>Dazu: Die unverzeihliche Leichtigkeit von Macrons Rentenkommissar<\/strong><br>\n&bdquo;Nebeneink&uuml;nfte vergessen&ldquo;<br>\nJean-Paul Delevoye sollte die Franzosen darauf einstimmen, dass sie bei der Rente k&uuml;rzertreten m&uuml;ssen. Doch er verschwieg &uuml;ppige Nebeneink&uuml;nfte. F&uuml;r Pr&auml;sident Macron wird die Lage immer misslicher.<br>\nAls h&auml;tte die franz&ouml;sische Regierung nicht schon genug an der Streikfront zu k&auml;mpfen, leistet sie sich noch einen hausgemachten Skandal. Rentenhochkommissar Jean-Paul Delevoye, der den Umbau des Rentensystems federf&uuml;hrend leitet, hat am Montag seinen R&uuml;cktritt angek&uuml;ndigt. Er sei das Opfer &bdquo;gewaltiger Attacken und l&uuml;gnerischer Verleumdungen&ldquo;, schrieb Delevoye in einer Mitteilung. Einige Tage zuvor hatte er behauptet, er habe die Nebeneink&uuml;nfte &bdquo;vergessen&ldquo; anzugeben. An seiner Lauterkeit waren erhebliche Zweifel aufgekommen, nachdem er der zust&auml;ndigen Aufsichtsbeh&ouml;rde &bdquo;f&uuml;r Transparenz im &ouml;ffentlichen Leben&ldquo; (HATPV) mindestens zehn meldepflichtige T&auml;tigkeiten und Ehren&auml;mter verschwiegen hatte.<br>\n&bdquo;Delevoye ist weg. Sein Reformprojekt muss jetzt auch weg. Wir wollen ein frohes Weihnachtsfest&ldquo;, kommentierte der Chef der Linkspartei La France Insoumise, Jean-Luc M&eacute;lenchon, den Vorgang.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/macrons-rentenkommissar-delevoye-tritt-zurueck-16538785.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie unglaublich und auch offensichtlich: der Rentenkommissar bekommt sein Geld von den Versicherungsgesellschaften, also den voraussichtlichen Profiteuren einer weiteren Privatisierung. Und die FAZ redet das Ganze auch noch mit Worten wie &ldquo;Leichtigkeit&rdquo; sch&ouml;n. Der Rentenkommissar &ldquo;sollte die Franzosen darauf einstimmen, dass sie bei der Rente k&uuml;rzertreten m&uuml;ssen&rdquo; &ndash; &ldquo;einstimmen&rdquo; wie auf ein gutes Konzert oder ein tolles Fu&szlig;ballspiel. Und nat&uuml;rlich &ldquo;m&uuml;ssen&rdquo; die Franzosen nicht &ldquo;bei der Rente k&uuml;rzertreten&rdquo; (was f&uuml;r ein Euphemismus f&uuml;r brutale Rentenk&uuml;rzungen), sondern sie sollen, damit Macron mehr Geld an die Unternehmen verschenken kann. Nichts Anderes ist das Ziel der Aktion.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Frankreich: Streiks auch an Weihnachten?<\/strong><br>\nDie Streiks gegen Macrons Rentenreform dauern an. Premier Philippe appelliert mit Blick auf Weihnachten an die Streikenden. Doch die stellen ein Ultimatum.<br>\n(&hellip;) Premierminister Edouard Philippe richtete einen Appell an die streikenden Bahnmitarbeiter: &ldquo;Weihnachten ist eine wichtige Zeit. Jeder muss Verantwortung &uuml;bernehmen. Ich glaube nicht, dass die Franzosen es akzeptieren w&uuml;rden, wenn einige Leute sie dieses Moments berauben&rdquo;, sagte der Regierungschef der Zeitung &ldquo;Le Parisien&rdquo; (Sonntagsausgabe). Philippe forderte SNCF-Chef Jean-Pierre Farandou auf, einen Weihnachts-Notfallplan vorzubereiten, aus dem hervorgehe, welche Z&uuml;ge sicher fahren.<br>\n(&hellip;) Ein Ultimatum der Gewerkschaften<br>\nWenn der Konflikt noch vor den Feiertagen beendet werden solle, habe die Regierung noch die n&auml;chste Woche Zeit, die Rentenreform zur&uuml;ckzunehmen, sagte Laurent Brun von CGT-Cheminots.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/streiks-in-frankreich-behindern-weiter-den-verkehr-100.html\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die Regierung Macron versucht mit allen Mitteln, den Streik zu beenden. Neben massivem Polizeiaufgebot und -gewalt (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57126#h16\">siehe hier<\/a>), setzt sie auf Spaltung der Gewerkschaftsfront und umschmeichelt insbesondere die reformistische regierungsnahe CFDT, die sie zu einem faulen Kompromiss verleiten will. Jetzt kommt noch die Erpressung mit den Feiertagen an Weihnachten hinzu, wohlwissend, dass ein einmal unterbrochener streik nur schwer wieder neu in Gang zu bringen ist. Ein Mitglied der CGT verglich es mit einem Hochofen, der, einmal heruntergefahren, nur schwer wieder hochzufahren ist. Auch in Frankreich wird Weihnachten meist in engstem Familienkreis gefeiert, die wenigsten fahren daf&uuml;r mit dem Zug. Wer die Feiertage aber zu einem Kurzurlaub im Land nutzen will schon eher. Macron sollte lieber sein Rentenk&uuml;rzungsprogramm beerdigen, statt auf die Tr&auml;nendr&uuml;se zu dr&uuml;cken. Dann fahren auch wieder die Z&uuml;ge.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sie haben ihr Auge verloren, aber auch ihre Angst<\/strong><br>\nDie Regierung in Chile geht brutal gegen die Protestbewegung vor. Ausgeschossene Augen sind zum Symbol der Demonstranten geworden. Aufhalten lassen sie sich davon nicht.<br>\n(&hellip;) Fabian Zu&ntilde;iga ist einer von 352 Menschen, die seit dem Beginn der Proteste in Chile am 18. Oktober von Polizisten in die Augen geschossen wurden. 242 von ihnen wurden im Hospital Salvador in der Hauptstadt Santiago behandelt. Dort arbeitet die Augen&auml;rztin Carmen Torres seit 14 Jahren. Normalerweise operiert sie einmal in der Woche, aber seit dem Beginn der Proteste hat sie manchmal 15 bis 20 Operationen an einem Tag. &ldquo;Als Augen&auml;rztin bin ich daran gew&ouml;hnt, Aug&auml;pfel zu entfernen. Aber 15 Aug&auml;pfel an einem Tag ist ziemlich heftig&rdquo;, sagt Torres. Der Gro&szlig;teil der Patienten seien junge Menschen oder Studierende&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2019-12\/chile-protest-polizei-gewalt-menschenrechte\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ob Frankreich oder Chile, wo auch immer demonstrierende Menschen so von der Polizei zusammengeschossen werden, haben der Staat und seine Regierung jegliche Rechtfertigung verloren. Wie k&ouml;nnen Politiker mit einer solchen grausamen Politik behaupten, die Bev&ouml;lkerung und ihre Interessen zu vertreten? Warum werden solche Politiker nicht unmittelbar zum R&uuml;cktritt gezwungen?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Nicht nur in Frankreich, offenbar jetzt auch in Chile ist Augenausschiessen eine Spezialit&auml;t der &bdquo;Ordnungskr&auml;fte&ldquo;. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48665\">Siehe hierzu auch hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Mehrheit f&uuml;r Verm&ouml;genssteuer und gegen &ldquo;Schwarze Null&rdquo;<\/strong><br>\nEine gro&szlig;e Mehrheit der Deutschen ist nach aktuellen Umfragen f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer Verm&ouml;genssteuer sowie f&uuml;r mehr staatliche Investitionen &ndash; auch wenn das die Aufnahme neuer Staatsschulden bedeuten w&uuml;rde. Beides Forderungen, die der DGB schon seit Langem vertritt.<br>\nFast drei Viertel f&uuml;r Einf&uuml;hrung einer Verm&ouml;genssteuer<br>\nDer aktuelle Deutschlandtrend der ARD zeigt, dass 72 Prozent der Befragten f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer Verm&ouml;genssteuer sind. Diese Forderung findet au&szlig;erdem bei den Anh&auml;ngerinnen und Anh&auml;ngern aller im Bundestag vertretenen Parteien eine Mehrheit: Von DIE LINKE und SPD mit 93 Prozent, beziehungsweise 86 Prozent, bis hin zu Anh&auml;ngerinnen und Anh&auml;ngern der FDP mit immerhin noch 52 Prozent.<br>\n&ldquo;Superreiche m&uuml;ssen wieder mehr beitragen zum Gemeinwohl, zu unseren Schulen, Schwimmb&auml;dern und Stra&szlig;en&rdquo;, fordert DGB-Vorstand Stefan K&ouml;rzell. &ldquo;Wir wollen die Verm&ouml;genssteuer.&rdquo; Verm&ouml;gen &uuml;ber einer Million Euro sollten mit einem Prozent besteuert werden.<br>\nEbenfalls drei Viertel gegen die &ldquo;Schwarze Null&rdquo;<br>\nDas aktuelle Polit-Barometer des ZDF zeigt: 75 Prozent der Befragten unterst&uuml;tzen die Forderung nach mehr staatlichen Investitionen und &ldquo;damit die Aufnahme neuer Schulden&rdquo;. Auch hier findet sich bei den Anh&auml;ngerinnen und Anh&auml;ngern aller Parteien eine deutliche Mehrheit: Von SPD-, DIE LINKE- und Gr&uuml;nen-Anh&auml;ngerinnen und -Anh&auml;ngern mit jeweils 85 Prozent bis hin FDP-Anh&auml;ngerinnen und -Anh&auml;ngern mit 69 Prozent.<br>\n&ldquo;Deshalb jetzt den Investitionsturbo anschmei&szlig;en&rdquo;, so DGB-Vorstand K&ouml;rzell. &ldquo;Die schwarze Null gef&auml;hrdet die Zukunftsf&auml;higkeit des Landes!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++9b9ccc2c-1d8e-11ea-b282-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hartz IV und die Matching-Effizienz oder &ndash; Wozu dient die Volkswirtschaftslehre?<\/strong><br>\n(&hellip;) So bleibt insgesamt ein einfaches Fazit: Weder in Sachen Wachstum noch in Sachen Arbeitspl&auml;tze ist die Lohnsenkungsstrategie erfolgreich, weil sie nur &uuml;ber den niemals nachhaltigen Exportkanal wirkt. Wer nachhaltig Besch&auml;ftigung schaffen will, muss f&uuml;r eine dynamische Entwicklung der Nachfrage innerhalb der Wirtschaft eines Landes selbst sorgen. Steigt dann mit den Sachinvestitionen die Produktivit&auml;t, m&uuml;ssen die L&ouml;hne so stark zulegen, dass die Nachfragedynamik in den Augen der Unternehmen so kr&auml;ftig ist, dass auch Investitionen lohnen, die weit &uuml;ber die aktuelle Auslastung der Kapazit&auml;ten hinausreichen. Dann entstehen zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze, mit denen man bestehende Arbeitslosigkeit abbauen kann.<br>\nDie Agenda-Politik hat genau das nicht zustande gebracht, sondern nur den primitiven Weg &uuml;ber den Export der Arbeitslosigkeit in die Nachbarl&auml;nder gew&auml;hlt. Und der, das sollte man niemals vergessen, war nur m&ouml;glich, weil zuf&auml;llig gerade W&auml;hrungsunion in Europa war. H&auml;tte Deutschland die D-Mark noch gehabt, w&auml;re die &uuml;ber kurz oder lang aufgewertet worden und der Hartz-Spuk w&auml;re schnell zu Ende gewesen.<br>\nWas folgt?<br>\nWill man den zentrifugalen Kr&auml;ften in Europa begegnen, muss Deutschland mit einer R&uuml;cknahme seiner Reformen und einer Normalisierung der Lohnentwicklung vorangehen. Deutschland w&uuml;rde bei einem Exitszenario Italiens oder Frankreichs wirtschaftlich ohne Zweifel hart getroffen. Es m&uuml;sste damit rechnen, dass seine in extremer Weise auf den Export ausgerichtete Produktionsstruktur, die sich in den Jahren der W&auml;hrungsunion gebildet hat, einer harten Anpassung unterzogen wird. Schon jetzt zeigt die deutsche Rezession, wie anf&auml;llig das Land f&uuml;r exogene Schocks ist.<br>\nDie Grundentscheidung f&uuml;r den Euro kann auch heute noch mit guten wirtschaftlichen Argumenten gerechtfertigt werden. Die dominierende &ouml;konomische Theorie aber hat diese Argumente von Anfang an ignoriert und politisch desavouiert. Aufgebaut auf monetaristischen Vorstellungen in der Europ&auml;ischen Zentralbank sowie kruden Ideen zum Wettbewerb von Nationen im gr&ouml;&szlig;ten Mitgliedsland konnte die W&auml;hrungsunion nicht funktionieren. Alle, die Europa als politische Idee retten wollen, m&uuml;ssen nun erkennen, dass das nur mit einer anderen Wirtschaftstheorie und einer aus ihr folgenden anderen Wirtschaftspolitik zu schaffen ist. Nur wenn die Teilhabe aller Menschen am wirtschaftlichen Fortschritt unter allen Umst&auml;nden gew&auml;hrleistet und dem Wettkampf der Nationen abgeschworen wird, kann die Idee eines friedlich geeinten Europas gerettet werden,<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.com\/hartz-iv-und-die-matching-effizienz-oder-wozu-dient-die-volkswirtschaftslehre\/\">Flassbeck economics<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wirtschaftsdemokratie als Transformationshebel<\/strong><br>\nWas das Konzept Guter Arbeit verlangt<br>\nvon Hans-J&uuml;rgen Urban<br>\nDie &ouml;kologisch-soziale Transformation der Industriegesellschaft ist ein gewaltiges Projekt mit diversen Dimensionen und Konflikten. Es erfordert Ver&auml;nderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, aber auch der Kultur und der t&auml;glichen Lebensweise. Doch vieles, vielleicht sogar das Wichtigste, wird sich in den Unternehmen abspielen m&uuml;ssen. Da aber sind die Bedingungen alles andere als g&uuml;nstig. Kapitalistische Betriebe funktionieren nicht nach sozialen und &ouml;kologischen Nachhaltigkeitskriterien, sondern nach den Spielregeln eigentumsbasierter Hierarchien und vor allem: maximaler Kapitalverwertung. Die Konkurrenz auf kapitalistischen M&auml;rkten exekutiert diesen Verwertungsimperativ. Von demokratischen Verfahren, dem Ringen um Mehrheiten und der Durchsetzung eines Mehrheitswillens kann da keine Rede sein. Mehr noch, die betriebliche Realit&auml;t ist nicht nur von den neuen Versprechen eines &bdquo;demokratischen Unternehmens&ldquo; weit entfernt, das uns mitunter als Verhei&szlig;ung der digitalen Wirtschaftswelt pr&auml;sentiert wird. In den Giganten (nicht nur) der digitalen &Ouml;konomie, etwa bei Amazon und Apple, aber auch bei Walmart oder Tyson, dominieren autokratische, ja diktatorische Strukturen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2019\/november\/wirtschaftsdemokratie-als-transformationshebel\">Bl&auml;tter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>So macht unsere Kleidung die Umwelt kaputt<\/strong><br>\nKleidung legt oft bis zu 20.000 Kilometer zur&uuml;ck, bis sie bei uns auf dem Ladentisch landet. Auf ihrem Weg hinterl&auml;sst sie einen gigantischen &ouml;kologischen Fu&szlig;abdruck.<br>\n(&hellip;) Nur 10 Prozent der Kleidung kommt aus Deutschland<br>\nProduziert wird haupts&auml;chlich in Asien. So sind auch 90 Prozent der in Deutschland verkauften Bekleidung importiert, mehr als 50 Prozent kommt aus China, Indien, Bangladesch und der T&uuml;rkei. Mit weitem Abstand steht China an der Spitze der Weltproduktion von Textilien und Bekleidung.<br>\n(&hellip;) Welche Folgen hat die Textilproduktion f&uuml;r die Umwelt?<br>\nBis ein T-Shirt bei uns auf dem Ladentisch liegt, hat es einiges &uuml;ber sich ergehen lassen: Gl&auml;tten, Bleichen, F&auml;rben, Bedrucken &ndash; und f&uuml;r spezielle Outdoor-Kleidung auch Impr&auml;gnieren. F&uuml;r diese Prozesse werden in der Textilindustrie pro Kilogramm Kleidung rund ein Kilogramm Chemikalien verwendet.<br>\nInsgesamt 6.500 verschiedene Chemikalien sind bei der Textilveredelung im Einsatz, darunter auch Schwermetalle wie Kupfer, Arsen und Cadmium. Viele davon sind giftig, einige auch krebserregend.<br>\nF&uuml;r das F&auml;rben von einem Kilo Garn werden zudem rund 60 Liter Wasser ben&ouml;tigt: Wasser, das am Ende mit den chemischen Zus&auml;tzen verunreinigt ist. Die Folge: 17 bis 20 Prozent des industriellen Abwassers weltweit entsteht laut Angaben der Weltbank alleine bei der Textilveredelung.<br>\nKleidung aus Baumwolle ben&ouml;tigt besonders viel Wasser<br>\nSpeziell bei Baumwoll-Fasern kommt hinzu, dass schon beim Anbau von Baumwolle riesige Mengen Wasser zur Bew&auml;sserung im Einsatz sind. Das f&uuml;hrt nicht nur dazu, dass nat&uuml;rliche Wasserreservoirs wie der Aralsee in Zentralasien g&auml;nzlich leergepumpt werden.<br>\nDas Wasser wird zudem mit Pflanzenschutzmitteln und D&uuml;nger verunreinigt. Und das in einem betr&auml;chtlichen Ausma&szlig;: 16 Prozent aller Insektizide weltweit werden auf Baumwollfeldern verspr&uuml;ht. Dabei machen diese nur 2,5 Prozent der weltweiten landwirtschaftlichen Fl&auml;che aus. Durch Regen und Bew&auml;sserung sickern die Substanzen in den Boden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.quarks.de\/umwelt\/kleidung-so-macht-sie-unsere-umwelt-kaputt\/\">Quarks.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Privatisierungswahn und seine Folgen<\/strong><br>\n(&hellip;) Vor 25 Jahren wurde die Deutsche Bundespost privatisiert&hellip;.Was ist die Bilanz nach 25 Jahren? Die Post AG hat viel weniger Filialen, viel weniger Briefk&auml;sten, viel weniger Service.<br>\n(&hellip;) Kontrollverlust durch Privatisierung<br>\n&hellip;Die Bundesrepublik Deutschland ist keine Gesellschaft mit beschr&auml;nkter Haftung; sie ist keine Aktiengesellschaft und keine GmbH &amp; Co KG. Sie ist nicht b&ouml;rsenorientiert und muss keinen finanziellen Gewinn machen, sondern daf&uuml;r sorgen, dass innerer Friede herrscht in diesem Land. Das Wohl der B&uuml;rger steht also nicht unter dem Vorbehalt der Betriebswirtschaftlichkeit. Es ist hochproblematisch, wenn etwa Gef&auml;ngnisse oder, wie das mehr und mehr geschieht, die Unterbringung schuldunf&auml;higer Straft&auml;ter in forensischen Kliniken, der sogenannte Ma&szlig;regelvollzug, privaten Betreibern &uuml;bertragen wird. Der Staat kann seine ureigenen Aufgaben nicht absch&uuml;tteln, wenn sie ihm l&auml;stig oder gerade zu teuer sind&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/prantls-blick-privatisierung-bundespost-bundesbahn-1.4724925\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Offener Brief an Verteidigungsministerin Frau Annegret Kramp-Karrenbauer zur NATO-&Uuml;bung Defender 2020<\/strong><br>\n&ldquo;Mit transatlantischer Treue in den Wahnsinn!&rdquo;<br>\nSehr geehrte Frau Verteidigungsministerin!<br>\nIch schreibe Ihnen heute als besorgter Familienvater und deutscher Staatsb&uuml;rger. Ein deutscher Staatsb&uuml;rger der seit 2017 als Trainer und Leistungsschwimmer einen Schwimmst&uuml;tzpunkt und Schwimmliga in der Russischen F&ouml;deration repr&auml;sentiert. Angegliedert ist dort auch eine Kinderliga mit ca. 1000 Russischen Kindern. Kinder deren Angeh&ouml;rige genauso im Frieden leben wollen wie Familien in Deutschland! Dar&uuml;ber hinaus engagiere ich mich seit 2015 zunehmend f&uuml;r die Russisch-Deutsche V&ouml;lkerverst&auml;ndigung im Sport! Ich kenne also recht gut die Deutsche und Russische Politik und Medienlandschaft.<br>\nNATO-&Uuml;bung Defender 2020 und Ihre NATO Politik!<br>\nMit der &Uuml;bung &ldquo;Defender 2020&rdquo; trainiert das US-Milit&auml;r im April \/ Mai 2020 die Verlegung einer Division an die Russische Grenze. Nach US-Berichten werden bei der gr&ouml;&szlig;ten &Uuml;bung dieser Art in Europa seit 25 Jahren bis zu 20.000 Soldaten verlegt werden. Gesamt sollen dann &ldquo;37.000 NATO&rdquo; Soldaten an der Russischen Grenze sein. Auch wir sind 74 Jahre nach Kriegsende wieder mit Deutschen Soldaten an der Russischen Grenze! Ein unertr&auml;glicher und kranker Zustand der gerade bei unseren kriegstraumatisierten &auml;lteren Menschen in Deutschland und Russland ein trauriges Kopfsch&uuml;tteln ausl&ouml;st! &hellip;<br>\nSich in die Lage der Russen versetzen!<br>\nStellen sie sich doch folgende Situation vor! Sie leben mit ihrer Familie in Russland unmittelbar an der westlichen Staatsgrenze. Sie h&ouml;ren Man&ouml;vergranaten, Panzerkanonen usw.! H&auml;tten Sie keine Angst um Ihre Kinder? Haben Sie, Deutschland und die NATO-Streitkr&auml;fte vergessen, was f&uuml;r ein Wahnsinn in Europa und der Welt vor &uuml;ber 70 Jahren tobte?<br>\nManipulation unserer Medien gegen Russland!<br>\nWas ich zudem verurteile, sind die L&uuml;gen in unserer &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien oder beispielsweise Aussagen in den Bundespressekonferenzen, Russland als den ewigen Aggressor darzustellen. Aussagen die ich als Sportler in der Russischen F&ouml;deration so nicht best&auml;tigen kann! Im Gegenteil ist unser gro&szlig;er Nachbar im Osten uns westlichen B&uuml;rgern (und uns Deutsche) sehr positiv gestimmt!<br>\nDie Aggression liegt im Westen &ndash; nicht im Osten!&hellip;<br>\nGez.: Marco Henrichs, Moskau<br>\nLangstreckenschwimmer und Trainer Russische F&ouml;deration<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/m.facebook.com\/story.php?story_fbid=965207030532738&amp;id=100011303499538\">Marco Hinrichs auf Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Indigene V&ouml;lker fordern mehr Umweltschutz von Regierungen in Ecuador und Peru<\/strong><br>\nMadrid. Mehrere F&uuml;hrer indigener Gemeinschaften aus Ecuador und Peru haben am Rande des Weltklimagipfels COP25 in der spanischen Hauptstadt Madrid weltweite Unterst&uuml;tzung bei der Einstellung von &Ouml;lbohrungen und Bergbauaktivit&auml;ten in der Amazonas-Region gefordert. Sie zeigten sich emp&ouml;rt dar&uuml;ber, dass der ecuadorianische Pr&auml;sident Len&iacute;n Moreno behauptete, &ldquo;dass die Ausweitung der &Ouml;lbohrungen im Heiligen Quellgebiet des Amazonas mit dem Pariser Abkommen vereinbar ist und die indigenen Rechte nicht beeintr&auml;chtigt werden&rdquo;, &auml;u&szlig;erte Sandra Tukup, Leiterin des Verbandes der Indigenen Nationalit&auml;ten des ecuadorianischen Amazonas (CONFENIAE), am Rande der Konferenz.<br>\nLizardo Cauper, Pr&auml;sidentin der Amazonian Inter-Ethnic Development Association Peruana (AIDESEP), kommentierte, dass die peruanische Regierung zwar behaupte, sich f&uuml;r eine sauberere Zukunft einsetzen zu wollen, w&auml;hrend sie in Wirklichkeit aber weiterhin den Ausbau von Erd&ouml;lbohrungen f&ouml;rdere.<br>\nDie Region in Ecuador und Peru umfasst 30 Millionen Hektar &ndash; eine Fl&auml;che so gro&szlig; wie Italien &ndash; und beherbergt &uuml;ber 20 einheimische indigene Nationalit&auml;ten, von denen einige unkontaktiert sind. Die gesch&auml;tzten f&uuml;nf Milliarden Barrel unerschlossener &Ouml;lreserven der Region im Boden zu belassen, entspr&auml;che der Vermeidung von &uuml;ber zwei Milliarden Tonnen CO2. Die Entwaldung, die durch das Fortschreiten der industriellen Entwicklung gef&ouml;rdert werde, k&ouml;nnte laut der NGO Amazon Watch zu zus&auml;tzlichen Emissionen von vier Milliarden Tonnen Kohlenstoff f&uuml;hren.<br>\nEs sei absurd, dass die hochindustrialisierten L&auml;nder zusammenkommen, &ldquo;um &uuml;ber den Stopp des Klimawandels zu sprechen, jedoch gleichzeitig neue &Ouml;lbohrungen in unseren Gebieten, im Herzen des Amazonas-Regenwaldes, zu erzwingen&rdquo;, sagte Wrays Perez, Pr&auml;sident der Wampis-Nation von Peru.<br>\nEin in der vergangenen Woche ver&ouml;ffentlichter neuer Forschungsbericht zeigt nach Informationen von Amazon Watch, dass es momentan 27 &Ouml;lblocks gibt, die diese Region bedrohen, und dass beispielsweise Unternehmen aus Chile, dem urspr&uuml;nglichen Gastgeber der COP25 und aus China, dem Gastgeber der Konferenz &uuml;ber die biologische Vielfalt im n&auml;chsten Jahr, die Zukunft des Amazonas akut bedrohen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2019\/12\/235499\/cop25-indigene-ecuador-peru-schutzjav\">Amerika 21<\/a>\n<p><strong>Dazu: Was ist sustainable Development?<\/strong><br>\n850 Organisationen veranstalten alternativen Klimagipfel in Madrid<br>\nDie indigenen V&ouml;lker sind zum alternativen Klimagipfel gekommen, um gegen die Konzerne zu demonstrieren, die ihre L&auml;nder rauben und ihre Existenz zerst&ouml;ren und die sich beim COP25 treffen, um die Transformation der Welt&ouml;konomie voranzutreiben, die sie sustainable Development nennen.<br>\n&bdquo;Wir indigene V&ouml;lker haben immer sustainable, in Harmonie mit der Natur, gelebt. In euren L&auml;ndern hat man nie gelernt, sustainable zu leben. Ihr wollt immer mehr und mehr haben. Wir sind von unseren Traditionen her sustainable. Diese habt ihr uns mit der Kolonisierung genommen. Wir sind hier als F&uuml;hrer eines Sustainable Movement und nicht als Opfer der Klimakatastrophe.&ldquo;<br>\n&bdquo;Wir sind hier um Solidarit&auml;t zu zeigen mit den Menschen von Chile, Kolumbien, Ecuador, Brasilien, die den climate Kapitalismus bek&auml;mpfen, Menschen, die f&uuml;r ihr Land ihre W&auml;lder und gegen Neoliberalismus k&auml;mpfen, gegen Imperialismus, gegen die USA und deren White Suprematismus und Militarisierung&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/linkezeitung.de\/2019\/12\/15\/was-ist-sustainable-development\/\">Linke Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> &bdquo;Nicht einmal die Indios, die isoliert in den Tiefen der Urw&auml;lder leben sind heutzutage sicher. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Brasilien noch 230 St&auml;mme; seitdem haben Feuerwaffen und Mikroben 90 von ihnen ausgel&ouml;scht&hellip; Der Kontakt mit den Wei&szlig;en bedeutet f&uuml;r die indigene Bev&ouml;lkerung nach wie vor der Kontakt mit dem Tod&hellip; die &Uuml;ppigkeit der Natur macht sie zum Opfer von Pl&uuml;nderung und Mord&hellip;&ldquo; Eduardo Galeano: Die offenen Adern Lateinamerikas<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Malta: Europaparlament fordert Untersuchung im Rahmen des Rechtsstaatsverfahrens<\/strong><br>\n(&hellip;) Die Entschlie&szlig;ung benennt klar die Missst&auml;nde Maltas in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit, Steuerhinterziehung, Geldw&auml;sche und Korruption und &auml;u&szlig;ert seine Zweifel an unabh&auml;ngigen Ermittlungen des Daphne-M&ouml;rders solange der amtierende Premierminister Joseph Muscat im Amt ist. Die maltesischen Beh&ouml;rden ruft die Entschlie&szlig;ung dazu auf, Ermittlungen gegen die wegen Geldw&auml;sche- und Korruptionsvorw&uuml;rfen zur&uuml;ckgetretenen Regierungsmitglieder einzuleiten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sven-giegold.de\/malta-ep-rechtsstaatsverfahren\/\">Sven Giegold<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> siehe auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56679#h03\">Fall Daphne<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&lsquo;America&rsquo;s Dr. Mengele&rsquo;: The Jewish Biochemist Backed by the CIA Who Experimented on Thousands<\/strong><br>\nSidney Gottlieb conducted tests on refugees and prisoners that were as brutal as those carried out by the Nazi doctor. &lsquo;He is undoubtedly the closest thing to Mengele in the history of the U.S.,&rsquo; says author of his biography [&hellip;]<br>\nDuring World War II, however, Gottlieb was living in quiet and safe New York City, to which his parents had emigrated. That didn&rsquo;t stop him, later in life, from adopting some of Mengele&rsquo;s methods of abuse or even hiring some of the same doctors and scientists who had worked in the service of the Nazi Party to the task force he assembled in his work for the CIA during the 1950s and &lsquo;60s.<br>\n&ldquo;Gottlieb is undoubtedly the closest thing to Mengele in the history of the United States,&rdquo; asserts American journalist and researcher Stephen Kinzer, author of the new biography &ldquo;Poisoner in Chief: Sidney Gottlieb and the CIA Search for Mind Control&rdquo; (Henry Holt), in a phone interview with Haaretz.<br>\nAs opposed to Mengele, Gottlieb, who passed away in 1999 at age 81, did not carry out his cruel experiments for the Nazi regime, but with the authority he received from the highest echelons of the U.S. Central Intelligence Agency. He blinded, shook up, electrocuted and tortured thousands of World War II refugees from foreign countries, POWs and American prisoners in a series of cruel experiments that lasted over 20 years and claimed the lives of innocent people.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/us-news\/.premium-america-s-dr-mengele-the-jewish-biochemist-who-experimented-on-thousands-1.8260541?fbclid=IwAR0UK2CpLky0i21YJAt4e0qwGNQ7L53l-Iy0Aj0ol2hWksadHIe8YlU6-Lc\">Haaretz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein interessantes St&uuml;ck Geschichte, das kaum bekannt ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&ldquo;Ein unbeschr&auml;nktes Forschungsgeschenk&rdquo; von Facebook an die TU M&uuml;nchen<\/strong><br>\netzte Woche sind vertrauliche Kooperationsvertr&auml;ge zwischen Facebook und TU M&uuml;nchen aufgetaucht. Erste Artikel in &ldquo;Spiegel&rdquo; und &ldquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&rdquo; griffen diese teilweise bereits auf. Die Echtheit eines der Dokumente wurde inzwischen von der TU M&uuml;nchen best&auml;tigt. (Die Dokumente liegen Telepolis vor)<br>\nEtwas pikant: In dem Artikel der S&uuml;ddeutschen Zeitung vom 13.12. hei&szlig;t es dazu: &ldquo;noch am Freitagmittag (13.12.) sagte ein Sprecher der TU auf mehrmalige Nachfrage, der gesamte Betrag befinde sich auf dem Konto der Universit&auml;t.&ldquo; Diese Aussage ist m.E. vermutlich nicht haltbar, sie widerspricht v&ouml;llig den Angaben in dem Vertrag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ein-unbeschraenktes-Forschungsgeschenk-von-Facebook-an-die-TU-Muenchen-4616481.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Boris Johnson gegen die BBC<\/strong><br>\nBoris Johnson wirft der BBC Voreingenommenheit vor. Schlecht behandelt f&uuml;hlt sich aber auch Labour. Die neue Regierung will den Sender auf den Pr&uuml;fstand stellen und &ndash; Geb&uuml;hrenverweigerung entkriminalisieren. [&hellip;]<br>\nAn oberster Stelle des Kampfs um kulturelle Hegemonie nennt der Historiker die nach seiner Behauptung zu 85 Prozent mit linken Dozenten besetzten Hochschulen sowie die &bdquo;politisch korrekte&ldquo; BBC. [&hellip;]<br>\nDie neue Regierung erw&auml;gt nun auch, die Verweigerung der Rundfunkgeb&uuml;hr zu entkriminalisieren. Jedes Jahr geht die BBC strafrechtlich gegen rund 180&#8198;000 Menschen vor, die den Jahresbetrag von 154,50 Pfund nicht beglichen haben. Davon werden mehr als 150 000 zur Zahlung verurteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/boris-johnson-und-sein-verhaeltnis-zur-bbc-16539067.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-57157","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57157","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=57157"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57157\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":57160,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57157\/revisions\/57160"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=57157"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=57157"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=57157"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}