{"id":5722,"date":"2010-06-01T08:55:56","date_gmt":"2010-06-01T06:55:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5722"},"modified":"2010-06-02T08:22:40","modified_gmt":"2010-06-02T06:22:40","slug":"hinweise-des-tages-1151","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5722","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute zu folgenden Themen: Zu K&ouml;hlers Abgang; F&uuml;hrungsstreit in CDU; Vorsicht, wenn alle das Gleiche tun; Deflation oder Inflation; Euro-Rettung; Sparprogramme; Finanznot der Kommunen; Fakten zur Lohnentwicklung; Ausbau &ouml;ffentlicher Dienstleistungen; Desaster der &Ouml;l-Lobby; Rente mit 67; Ausbildung zu Systemsklaven; weltweite Proteste gegen Israels Milit&auml;reinsatz; Nato-Bericht wirft Deutschen Fehler vor; Haiti hat man vergessen; Lena for President. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Zum Abgang K&ouml;hlers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">F&uuml;hrungsstreit in CDU: Im Polit-Dschungel <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Vorsicht, wenn alle das Gleiche tun<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">As Deflation Looms, E.C.B. Keeps Its Eye Firmly on Inflation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Joseph E. Stiglitz: Can the Euro be Saved?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Robert von Heusinger: Draufhauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Sparprogramme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Finanznot der Kommunen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Fakten zur Lohnentwicklung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Ausbau &ouml;ffentlicher und gesellschaftsnaher Dienstleistungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">BP: Deepwater Horizon &ndash; Desaster der &Ouml;l-Lobby<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Rente mit 67: Pro oder Contra?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Ausbildung zum Systemsklaven<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Weltweite Proteste gegen Israels Milit&auml;reinsatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Afghanistan-Einsatz: Geheimer Nato-Bericht wirft Deutschen Fehler vor <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Haiti: Man hat uns vergessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Zu guter Letzt: Lena for President<\/a><\/li>\n<\/ol><p>Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=5722&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Zum Abgang K&ouml;hlers <\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Flucht des &ldquo;Null-Bock-Horst&rdquo;<\/strong><br>\nNein, er hat das h&ouml;chste Amt im Staate hingeworfen, weil er beleidigt ist. Er ist dar&uuml;ber beleidigt, dass ihm, der er immer auch ein politischer Bundespr&auml;sident sein wollte, politische Kritik entgegengeschlagen ist. K&ouml;hler, angeblich ein Mann mit festem konservativen Wertekanon und ausgepr&auml;gtem Pflichtgef&uuml;hl, wirkt im Moment wie ein Sponti: der Null-Bock-Horst.<br>\nAushalten, sich der Debatte stellen geh&ouml;rt zu den demokratischen Prim&auml;rtugenden. Manchmal und manchem f&auml;llt das immens schwer, vor allem dann, wenn man sich bewusst missverstanden sieht.<br>\n&ldquo;Diese Kritik entbehrt jeder Rechtfertigung. Sie l&auml;sst den notwendigen Respekt f&uuml;r mein Amt vermissen.&rdquo; Das ist, mit Verlaub, Unsinn. Die Tatsache, dass einer Deutschlands h&ouml;chster Repr&auml;sentant ist, enthebt seine Reden und Taten nicht der zustimmenden oder ablehnenden Anteilnahme.<br>\nWeil er im guten wie im schlechten Sinne so wenig Politiker war, wurde er beim Volk popul&auml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundespraesident-tritt-zurueck-die-flucht-des-null-bock-horst-1.952519\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Warum Kurt Kister nun gerade f&uuml;r Wolfgang Sch&auml;uble als Nachfolger pl&auml;diert, ist kaum nachvollziehbar. Wo hat Sch&auml;uble jemals einen Satz gesagt, der &uuml;ber die abwiegelnde Anpassung an das Gegebene hinausging.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Vorbote des Scheiterns<\/strong><br>\nWenn jetzt der Bundespr&auml;sident das Licht ausknipst, f&auml;llt die ihm nahe stehende Koalition gleichsam mit ins Dunkel. Spiegelbildlich zum Amtsantritt wirkt K&ouml;hlers Abgang als Vorzeichen des Scheiterns von Schwarz-Gelb.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2705104_Leitartikel-Vorbote-des-Scheiterns.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bemerkenswert ist, dass der Chefredakteur der Frankfurter Rundschau die &Auml;u&szlig;erungen K&ouml;hlers zu Bundeswehreins&auml;tzen &bdquo;prinzipiell&ldquo; noch nicht einmal f&uuml;r verkehrt h&auml;lt.<br>\n<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Merkels Pr&auml;sident geht<\/strong><br>\nSo wurde der Pr&auml;sident trotz seines unpopul&auml;ren Programms als Antipolitiker popul&auml;r, als ein Staatsoberhaupt, das die Parteienverdrossenheit n&auml;hrte und von ihr profitierte. Im etablierten Politikbetrieb kam er nie an. Das Verh&auml;ltnis zur Kanzlerin, die ihn ins Amt gehoben hatte, blieb bestenfalls instrumentell.<br>\nDie ersehnte Koalition von Union und FDP kam nun ins Amt, die Finanzkrise ging in ihre zweite Runde. Der schwarz-gelbe Pr&auml;sident, der Finanzexperte K&ouml;hler hatte zu beidem nichts zu sagen, vielleicht wollte er auch aus gutem Grund nichts sagen. Doch die Kritik daran ertrug er nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/merkels-praesident-geht\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>K&ouml;hler macht den Lafontaine<\/strong><br>\nZu keinem Zeitpunkt hat die Kritik an K&ouml;hler sein Amt besch&auml;digt.<br>\nDie Kritik hat ihn nur ge&auml;rgert. Der einzige, der daf&uuml;r vielleicht Verst&auml;ndnis haben k&ouml;nnte, ist Oskar Lafontaine, der linke Narziss.<br>\nLafontaine warf 1999 die Brocken hin, als in der damals neuen rot-gr&uuml;nen Regierung nicht alles nach seiner Nase ging.<br>\nAber Politik ist kein Wunschkonzert, bei dem jeder, der sich berufen f&uuml;hlt, nach Gusto dirigieren darf!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2010\/05\/31\/koehler-macht-den-lafontaine\/kommentar-zum-ruecktritt-des-bundespraesidenten.html\">Bild.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Lafontaine ist ja f&uuml;r BILD die Hassfigur Nummer 1. Es zeigt, wie sehr die BILD-Truppe, die K&ouml;hler ja nicht nur ins Amt geschrieben, sondern bis zu seinen letzten &Auml;u&szlig;erungen bedingungslos verteidigt hat, ver&auml;rgert ist. War es nicht gerade auch die BILD-Zeitung, die K&ouml;hler zum &bdquo;B&uuml;rgerpr&auml;sidenten&ldquo; hochgeschrieben hat, und jetzt bef&uuml;rchtet dieses Blatt, dass er dieses Image gegen die &bdquo;Politik&ldquo;, gemeint ist die Regierung, ausgespielt habe. K&ouml;hler war aber kein B&uuml;rgerpr&auml;sident. Er war eher einer, der ein distanziertes Verh&auml;ltnis zu demokratischen Meinungsbildungsprozessen hatte. Am liebsten w&auml;re ihm eine Regierung &agrave; la IWF-Experten gewesen, die mit ihren &ouml;konomischen Dogmen die Welt bestimmen und denen das Volk blind vertrauen sollte. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Der Krieg in Afghanistan fordert ein weiteres Opfer &ndash; Horst K&ouml;hler tritt &uuml;berraschend von seinen &Auml;mtern zur&uuml;ck <\/strong><br>\nVor allem in den letzten zwei Jahren hat K&ouml;hler durch intellektuelle und physische Abwesenheit gegl&auml;nzt &ndash; die einende Vorbildfunktion, die ein Pr&auml;sident verk&ouml;rpern sollte, konnte er nie einnehmen. Statt Alternativen zum Casinokapitalismus anzumahnen, streichelte der erste Mann im Staate kleinen Negerkindern die K&ouml;pfe &ndash; das ist eine Art der inneren Emigration eines Marktfundamentalisten. Ein Mann wie Horst K&ouml;hler ist austauschbar, die Republik wird sicher nicht eben in ein geistiges Vakuum fallen, wenn er Schloss Bellevue verl&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/\">Spiegelfechter<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>F&uuml;hrungsstreit in CDU: Im Polit-Dschungel <\/strong><br>\nNach dem R&uuml;ckzug von Koch w&auml;chst die unions-interne Kritik an Bundeskanzlerin Merkel. Jetzt nennt Koch endlich die wahren Gr&uuml;nde f&uuml;r seinen R&uuml;ckzug.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2701332_Fuehrungstreit-in-CDU-Im-Polit-Dschungel.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vorsicht, wenn alle das Gleiche tun<\/strong><br>\nDie Bew&auml;ltigung der Finanzkrise war bisher durch die Verlagerung von privaten Schulden, vor allem Verpflichtungen von Banken, an den Staat und durch zus&auml;tzliche &ouml;ffentliche Schulden f&uuml;r den &laquo;Bail-out&raquo; der Wirtschaft und den Transfer von Kapital von st&auml;rkeren zu schw&auml;cheren Staaten gekennzeichnet. Und nun l&auml;uft eine neue Phase an: Um die aus dem Ruder gelaufenen Staatshaushalte zu stabilisieren, werden Sparmassnahmen beschlossen, deren Umfang sich in der Europ&auml;ischen Union (EU) auf Hunderte von Milliarden Euro addieren. Das Dilemma ist, dass zwar diese Sparprogramme nicht zu vermeiden sind, wenn es nicht zum Staatsbankrott kommen soll, aber der entstehende Gleichschritt zu einer Belastung der Konjunktur und zu neuen Staatsdefiziten f&uuml;hren kann. Die Erkenntnis, dass die staatlichen Sparprogramme einer geplanten Rezession gleichzusetzen seien, hat an den Finanzm&auml;rkten zu neuer Unruhe beigetragen.<br>\nHinzu kommen weitere Unsicherheitsfaktoren. Die M&auml;rkte haben wichtige Umschichtungen in der Europ&auml;ischen Union nicht &uuml;bersehen. Die Katze aus dem Sack liess Frankreichs Staatssekret&auml;r f&uuml;r Europa-Fragen, Pierre Lellouche, als er gegen&uuml;ber der &laquo;Financial Times&raquo; das europ&auml;ische Rettungspaket und die damit eingef&uuml;hrte institutionalisierte Solidarit&auml;t als fundamentale Revision der Regeln der EU bezeichnete und mit Artikel 5 der Nato f&uuml;r gegenseitige Verteidigung verglich. De facto habe man die europ&auml;ischen Vertr&auml;ge ge&auml;ndert. Da die Regeln f&uuml;r die Neuverschuldung und Gesamtverschuldung l&auml;ngst wertlos sind und nun auch das &laquo;Bail-out&raquo;-Verbot beseitigt worden ist, stellt sich die Frage, welche weiteren Grunds&auml;tze der Euro-Zone &uuml;ber den Haufen geworfen werden. K&ouml;nnte es sein, dass die Europ&auml;ische Zentralbank, die &ndash; wie Gabriel Stein von Lombard Street Research betont &ndash; bereits entmannt wurde, als sie dem politischen Druck nachgeben und dem Kauf von Anleihen zustimmen musste, als N&auml;chstes auch ihren Widerstand gegen eine gesteuerte Abwertung des Euro aufgibt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/vorsicht_wenn_alle_das_gleiche_tun_1.5836691.html\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Am Schluss des Artikels wird bang die Frage nach dem Widerstand der EZB gegen eine gesteuerte Abwertung des Euro gestellt, aber ist denn dieser Widerstand &uuml;berhaupt n&ouml;tig? Ist tats&auml;chlich davon auszugehen, dass die USA, Japan, China oder in Europa die Schweiz oder Schweden die Aufwertung ihrer W&auml;hrungen und damit die Verteuerung ihrer Warenausfuhr auf Dauer hinnehmen werden? Die Schweiz ist auf jeden Fall schon l&auml;ngst dabei, am Devisenmarkt zu intervenieren, um die Aufwertung des Franken zum Euro zu verhindern .<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>As Deflation Looms, E.C.B. Keeps Its Eye Firmly on Inflation<\/strong><br>\nThe downward pressure on prices has its roots in the economic decline that followed the 2008 financial crisis, but Europe&rsquo;s sovereign debt crisis is likely to add extra impetus. To mollify bond markets, governments including those of Spain and Germany are reducing spending sharply to lower their deficits, which will inevitably curb demand.<br>\n&ldquo;It&rsquo;s nuts: how can they be concerned about the inflationary impact of this?&rdquo; said Carl B. Weinberg, chief economist of High Frequency Economics in Valhalla, New York. &ldquo;If I were the head of the E.C.B. I would be printing money to avert the decline in the money supply. I would think that would be my job.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2010\/05\/31\/business\/global\/31deflation.html?hp=&amp;pagewanted=print\">NYT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Es spricht sich langsam herum, dass die Deutschen auf dem Holzweg sind &ndash; und f&uuml;r die Weltwirtschaft langsam gef&auml;hrlich werden. Zitat: &bdquo;Mr. Weinberg expressed fear that the E.C.B.&rsquo;s intense focus on inflation and German sensibilities could lead to disaster. &ldquo;If there is a vision of Euroland ending,&rdquo; he wrote Friday, &ldquo;we think it begins with an unyielding German view of the modalities of how the European and world economies work.&rdquo;<br>\nWie Recht er hat. Ich h&auml;tte aber gedacht, die Deutschen w&uuml;rden es irgendwann merken. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Joseph E. Stiglitz: Can the Euro be Saved?<\/strong><br>\nThe social and economic consequences of the current arrangements should be unacceptable. Those countries whose deficits have soared as a result of the global recession should not be forced into a death spiral &ndash; as Argentina was a decade ago.<br>\nOne proposed solution is for these countries to engineer the equivalent of a devaluation &ndash; a uniform decrease in wages. This, I believe, is unachievable, and its distributive consequences are unacceptable. The social tensions would be enormous. It is a fantasy.<br>\nThere is a second solution: the exit of Germany from the eurozone or the division of the eurozone into two sub-regions. The euro was an interesting experiment, but, like the almost-forgotten exchange-rate mechanism (ERM) that preceded it and fell apart when speculators attacked the British pound in 1992, it lacks the institutional support required to make it work.<br>\nThere is a third solution, which Europe may come to realize is the most promising for all: implement the institutional reforms, including the necessary fiscal framework, that should have been made when the euro was launched.<br>\nIt is not too late for Europe to implement these reforms and thus live up to the ideals, based on solidarity, that underlay the euro&rsquo;s creation. But if Europe cannot do so, then perhaps it is better to admit failure and move on than to extract a high price in unemployment and human suffering in the name of a flawed economic model.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/stiglitz125\/English\">Project Syndicate &ndash; English<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/stiglitz125\/German\">Project Syndicate &ndash; Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Robert von Heusinger: Draufhauen<\/strong><br>\nDon&acute;t fight the Fed, hei&szlig;t ein unter Zockern ganz essenzieller Ratschlag: Spekuliere nie gegen die US-Notenbank. Denn sie sitzt im Zweifel immer am l&auml;ngeren Hebel. Es ist diese Einsicht, die sich auch die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) zu eigen machen sollte, jetzt da sie endlich Anleihen von Eurol&auml;ndern kaufen darf. Spekuliere nie gegen die EZB, muss ihr Leitmotiv lauten. Doch was macht die EZB stattdessen? Herumeiern. W&auml;hrend ihr Pr&auml;sident die Anleihek&auml;ufe rechtfertigt, schie&szlig;t der Pr&auml;sident der Deutschen Bundesbank, Axel Weber, mit seiner erneuerten Kritik quer. Mit seiner Forderung, die Anleihek&auml;ufe eng zu begrenzen und in B&auml;lde einzustellen, schw&auml;cht er die EZB. Genau der gegenteilige Ratschlag ist richtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2705010&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Warum soll gerade Europa auf ein Instrumentarium verzichten, womit sich das angels&auml;chsische Finanzkapital schon l&auml;ngst abfinden musste? <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sparprogramme<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Leere Sozialkassen: Letzte Chance Sparschock<\/strong><br>\nDie Zahl der Erwerbst&auml;tigen sinkt, die der Rentner steigt: Immer weniger Menschen finanzieren den Sozialstaat. F&uuml;r Arbeitnehmer hat das dramatische Auswirkungen. Die Regierung muss jetzt handeln, das System ist in Gefahr.<br>\nDabei ist heute klarer denn je: Das deutsche Sozialsystem steht in seiner bisherigen Form auf der Kippe &ndash; und muss dringend reformiert werden. &ldquo;Schon in diesem Jahr kommt auf jeden Erwerbst&auml;tigen ein Empf&auml;nger von Sozialleistungen wie Rente oder Arbeitslosengeld&rdquo;, sagt Waltraut Peter vom arbeitgebernahen Institut der Deutschen Wirtschaft in K&ouml;ln (IW). Zahlreiche Studien zeigen zudem: Das Problem wird sich dramatisch versch&auml;rfen (&hellip;)<br>\nOhne Zweifel werden daher die jetzige, als auch k&uuml;nftige Regierungen nicht umhinkommen, die Beitr&auml;ge bei den Sozialversicherungen zu verteuern. Und fast genauso sicher ist, dass es vor allem die Arbeitnehmer treffen wird. Denn dass die Kosten zunehmend auf die abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten abgew&auml;lzt werden, zeigt bereits die Entwicklung der vergangenen Jahre. So geht aus dem aktuellsten Sozialbericht der Bundesregierung hervor, dass der Arbeitgeber-Anteil an der Finanzierung der Sozialbeitr&auml;ge seit 2002 schrittweise zur&uuml;ckgegangen ist. Die Versicherten dagegen steuern immer mehr zu den Sozialbudgets bei: Lag ihr Anteil 2002 noch bei 25,8 Prozent, sind es inzwischen fast 27 Prozent (&hellip;)<br>\nN&ouml;tig ist es vielmehr nach Ansicht der Fachleute, in der Breite anzusetzen. Angesichts des gigantischen Schuldenbergs kommt man laut Hinze nicht um Steuererh&ouml;hungen umhin. &ldquo;Sinnvoll w&auml;re es, die indirekten Steuern und auch die Abgaben leicht zu erh&ouml;hen und Subventionen zu streichen, ohne dabei eine einzelne Gruppe zu stark zu belasten.&rdquo; Aber zuallererst, da sind sich alle Experten einig, ist mutiges Sparen angesagt &ndash; ohne Tabus und Angst vor W&auml;hlern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,697381,00.html\">SPIEGEL\/IW<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers J.A.:<\/strong> Der SPIEGEL stellt, wie zu schlimmsten &ldquo;Reformstau&rdquo;-Zeiten, die Ansagen des arbeitgebergesponserten IW durch. Wie ausgerechnet eine Kopfpauschale (also eine Umstellung der Finanzierung) die &ldquo;demographischen Lasten&rdquo; oder welches fingierte Problem auch immer l&ouml;sen (?) sollten, wird auch nicht erkl&auml;rt, sondern nur postuliert.<br>\nSch&ouml;n auch, dass wir gleich erkl&auml;rt bekommen, dass die Arbeitnehmer die &ldquo;Zusatzlasten&rdquo; tragen m&uuml;ssen, &ldquo;weil das schon immer so war&rdquo;. Ich habe schon in der BILD differenziertere Artikel gelesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Heribert Prantl: Sparen! Sparen! Sparen!<\/strong><br>\nDeutschland leistet sich ein Steuersystem, das es sich nicht mehr leisten kann: Es betreibt n&auml;mlich Reichtumspflege. Vornehmlich die Arbeitnehmer, also Arbeiter und Angestellte, finanzieren den Staat. Der Gesetzgeber des letzten Jahrzehnts hat den Staat in einen Lohnsteuerstaat verwandelt; der deutsche Staat ist ein Arbeitnehmer-Schr&ouml;pfer.<br>\nIn Zeiten der Krise geht es darum, den Haushalt zu sanieren und den Beitrag der Zahlungskr&auml;ftigen zu nutzen. Das ist Ausdruck rechtschaffenen Wirtschaftens.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/finanzkrise-sparen-sparen-sparen-1.951967\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Finanznot der Kommunen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Finanznot : St&auml;dte fordern Ausweitung der Gewerbesteuer<\/strong><br>\nAllein auf die Stadt M&uuml;nchen kommen nach den Angaben des St&auml;dtetagsvizepr&auml;sidenten Christian Ude ein Gewerbesteuereinbruch von 300 bis 500 Millionen zu: <em>&bdquo;Stattdessen diskutieren wir immer noch &uuml;ber die Wahnsinnsidee der FDP, die Gewerbesteuer ganz abzuschaffen.&ldquo;<\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2700623_Finanznot-Staedte-fordern-Ausweitung-der-Gewerbesteuer.html\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Verm&ouml;genssteuer: Finanzspritze f&uuml;r L&auml;nder und Gemeinden<\/strong><br>\nOhne die Steuergeschenke von Rot- Gr&uuml;n bis Schwarz-Gelb w&uuml;rden Bund, L&auml;nder und Gemeinden allein in diesem Jahr &uuml;ber 50 Milliarden Euro mehr einnehmen. Mit Verm&ouml;genssteuer k&ouml;nnten es sogar 70 Milliarden Euro mehr sein.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100601_hinweise_10_12_vermo%CC%88gensteuer.pdf\">ver.di Wirtschaftspolitik aktuell [PDF &ndash; 68.8 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neue Fakten zur Lohnentwicklung<\/strong><br>\nW&auml;hrend im Zeitraum 1971 &ndash; 1991 im fr&uuml;heren Bundesgebiet im Verlauf von zwanzig Jahren die monatlichen Bruttol&ouml;hne um j&auml;hrlich 5,2 % stiegen, verringerte sich der j&auml;hrliche Zuwachs der durchschnittlichen Bruttol&ouml;hne der abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten in den<br>\ndarauf folgenden 18 Jahren im Durchschnitt auf nur noch um 1,5 % und blieb in vielen F&auml;llen hinter der Inflationsrate zur&uuml;ck, aber auch unter der j&auml;hrlichen Produktivit&auml;tssteigerung.<br>\nSeit 1993 gab es keine j&auml;hrliche nominale Lohnerh&ouml;hung von drei Prozent und mehr, im Zeitabschnitt 1974 bis 1991 war das in 12 Jahren der Fall. In den Jahren 1997, 1998 sowie 2004 &ndash; 2006 erh&ouml;hten sich die monatlichen Bruttol&ouml;hne um weniger als 1 %, um im Jahr 2009 sogar um 0,6 % zu sinken.<br>\nDerartige niedrige Lohnzuwachsraten gab es im Zeitabschnitt 1974 &ndash; 1991 &uuml;berhaupt nicht, der geringste j&auml;hrliche Zuwachs betrug 1985 immer noch 2,4 Prozent.<br>\nIn zwanzig Jahren staatlicher Einheit ist es nicht gelungen, Wirtschaftsstrukturen zu entwickeln, die es erlauben, gleichwertige Lebensverh&auml;ltnisse zu gew&auml;hrleisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www2.alternative-wirtschaftspolitik.de\/uploads\/m1310.pdf\">Memorandum Newsletter [PDF &ndash; 37 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ausbau &ouml;ffentlicher und gesellschaftsnaher Dienstleistungen als Teil einer binnenmarktorientierten Vollbesch&auml;ftigungsstrategie<\/strong><br>\nOhne eine Steigerung des Staatskonsums um mehrere BIP-Prozentpunkte gibt es in Deutschland keine Trendwende und wird Vollbesch&auml;ftigung, die ihren Namen verdient, nicht realisierbar sein. Der Finanzpolitik kommt daher die Schl&uuml;sselstellung zu. Sie muss sich verabschieden vom Ziel, die Staatsquote weiter abzusenken und sie im Gegenteil hochfahren.Dies aber nicht zwecks Ausweitung von Transferausgaben, sondern zwecks Ausweitung des sogenannten Staatskonsums sowie der staatlichen Investitionen.<br>\nVollbesch&auml;ftigung auf Basis qualitativ hochwertiger und gut bezahlter Erwerbsarbeit ist auch in Deutschland m&ouml;glich. Die vorliegenden Konzepte, die der Politik und die<br>\nihrer wissenschaftlichen Berater, sind daf&uuml;r aber ungeeignet. Wer das Ziel ernsthaft ansteuern will, muss gr&uuml;ndlich umdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www2.alternative-wirtschaftspolitik.de\/uploads\/m1210.pdf\">Memorandum Newsletter [PDF &ndash; 799 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>BP: Deepwater Horizon &ndash; Desaster der &Ouml;l-Lobby<\/strong><br>\nEs geh&ouml;rt zum Standardrepertoire von Konzernen und Lobbyisten, Selbstregulierung an Stelle von staatlicher &Uuml;berwachung oder unabh&auml;ngiger Kontrolle zu fordern. Die amerikanische &Ouml;lindustrie, eine der m&auml;chtigsten Lobbys des Landes, war darin offenbar sehr erfolgreich. Die New York Times berichtete am 7. Mai 2010, dass Pr&uuml;fer der Bundesbeh&ouml;rden schon vor zehn Jahren Warnungen an die Betreiber von Bohrinseln ausgesandt h&auml;tten, Sicherungssysteme f&uuml;r die riesigen Unterwasserventile der Unterseeleitungen einzubauen. Diese Warnungen seien 2004 und 2009 wiederholt worden, aber anstatt eigene Kontrollen oder sonstige Ma&szlig;nahmen durchzuf&uuml;hren, h&auml;tten die Kontrollbeh&ouml;rde MMS (Mineral Management Service) und das US-Innnenministerium auf die Selbstregulierung der &Ouml;lindustrie vertraut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2010\/05\/bp-deepwater-horizon-desaster-der-ol-lobby\/\">Lobbycontrol<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rente mit 67: Pro oder Contra?<\/strong><br>\nVon 2012 bis 2029 soll nach dem Gesetz zur &ldquo;Rente mit 67&rdquo; das regul&auml;re Rentenalter schrittweise von derzeit 65 auf 67 Jahre angehoben werden. Voraussetzung f&uuml;r die tats&auml;chliche Anhebung der Altersgrenze ist nach dem Willen der Bundesregierung jedoch, dass die Arbeitsmarktlage f&uuml;r &auml;ltere Arbeitnehmer einen solchen Schritt zul&auml;sst. Bis zum Sp&auml;therbst dieses Jahres will Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) sich deshalb noch Zeit nehmen, den Einstieg in den sp&auml;teren Rentenbeginn zu &uuml;berpr&uuml;fen. Auch Experten der Deutschen Rentenversicherung und Fachleute anderer Institutionen befassen sich an diesem Donnerstag in Erkner mit der Frage, wie es um die Besch&auml;ftigungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r reife Arbeitnehmer aussieht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/Rente-mit-67-Pro-oder-Contra.html\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Die Experten des Deutschen Bundestages und der Deutschen Rentenversicherung disqualifizieren sich selbst, so lange sie sich auf <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/analysen\/2006\/Rente_mit_67_-_Pro_und_Kontra.pdf\">Quellen des Deutschen Instituts f&uuml;r Altersvorsorge [PDF &ndash; 55.9 KB]<\/a> verlassen, welches u.A. von der Deutschen-Bank-Gruppe <a href=\"http:\/\/www.dia-vorsorge.de\/institut.htm\">finanziert wird<\/a>. Welche Experten &bdquo;anderer Institutionen&ldquo; an der besagten Tagung teilnehmen oder teilnahmen, ist leider nicht n&auml;her aufgef&uuml;hrt. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ausbildung zum Systemsklaven<\/strong><br>\nEine MMnews Umfrage ergab: An den Universit&auml;ten findet das Thema &ldquo;Finanzkrise&rdquo; nicht statt. Aufforderung an Studenten, mit Professoren Geld+Krise gezielt zu thematisieren. Antwort: Geht nicht. M&uuml;ssen Punkte sammeln. Sind im Bachelor-Stress.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mmnews.de\/index.php\/etc\/5665-ausbildung-zum-systemsklaven\">MMNEWS<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Zitat aus dem Beitrag: &bdquo;Wirklich ersch&uuml;tternd aber war die Ignoranz der Studenten, den wirklichen Ursachen auf den Grund zu gehen. Die Frage, warum man nicht aktiv auf Professoren zugehe, wenn das Thema Finanzkrise schon nicht auf dem Lehrplan stehe, wurde sinngem&auml;&szlig; so beantwortet: &ldquo;Wir haben keine Zeit. Unser Studium ist extrem stressig. Wir sind damit besch&auml;ftigt, unser Punktesoll zu stemmen. Wir wollen es uns nicht mit den Professoren verscherzen.&rdquo;&ldquo;<br>\nZiel des Bologna-Prozesses war es u.a., den Lehrumfang der Studieng&auml;nge auf die Ausbildung zu Fachkr&auml;ften zu reduzieren. Zu den damit verbundenen &Auml;nderungen geh&ouml;rt es auch, die Studenten &uuml;berm&auml;&szlig;igem Stress und existenzieller Angst auszusetzen, um ihnen keine Zeit zur kritischen Reflexion mehr zu lassen. Diese Strategie hatte Erfolg. Die Studenten deshalb nun pauschal ignorant zu nennen, ist ganz sch&ouml;n arrogant.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Weltweite Proteste gegen Israels Milit&auml;reinsatz<\/strong><br>\nIsraelische Soldaten hatten am Montagmorgen sechs Schiffe gest&uuml;rmt, die Hilfslieferungen in den isolierten Gazastreifen bringen wollten. Dabei wurden mindestens neun Aktivisten get&ouml;tet. In mehreren europ&auml;ischen St&auml;dten &ndash; darunter Paris, Madrid und London &ndash; kam es am Montagabend zu anti-israelischen Demonstrationen.<br>\nBundeskanzlerin Merkel bekr&auml;ftigte die Forderung nach einem Ende der Blockade des Gazastreifens durch Israel. Sie habe Ministerpr&auml;sident Netanjahu in einem Telefonat zur Aufhebung der Blockade aufgefordert, &bdquo;weil das aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden nicht in Ordnung ist&ldquo;, sagte Merkel am Montagabend in einem Gemeinschaftsinterview von ARD und ZDF. Die Bundesregierung sei tief besorgt, dass es zur Eskalation kommen k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubB30ABD11B91F41C0BF2722C308D40318\/Doc~EB9AA801BA85A402DBC19EE2EB349C5C6~ATpl~Ecommon~Scontent.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> dpa meldet: Schwere Vorw&uuml;rfe gegen Israel im Weltsicherheitsrat:<br>\nIsrael erntet auch von Mitgliedern des Weltsicherheitsrates heftige Kritik f&uuml;r den Milit&auml;reinsatz gegen eine Gaza-Hilfsflotte. Israel habe ein schweres Verbrechen begangen, hei&szlig;t es von der T&uuml;rkei. Von &Ouml;sterreich kommt der Vorwurf, Israel halte sich nicht an UN-Sanktionen. Gro&szlig;britannien verlangt, dass Israel aufh&ouml;rt, den Gazastreifen zu blockieren. <\/em><\/p>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p>\n<p><strong>Sch&uuml;sse aus dem Bunker<\/strong><br>\nMit Stangen und Hilfslieferungen gegen Maschinengewehre &ndash; das ist eine pr&auml;zise Metapher f&uuml;r den Nahostkonflikt im Moment. Es ist ein Kampf mit ungleichen Waffen, in dem ein hochger&uuml;stetes Milit&auml;r und ein effektiver Unterdr&uuml;ckungsapparat jeden Widerstand gegen die Besatzung erstickt.<br>\nNat&uuml;rlich muss gekl&auml;rt werden, was passiert ist und ob die Soldaten auf Befehl von oben geschossen oder aus Angst &uuml;berreagiert haben. Aber entscheidend ist das nicht. Denn die v&ouml;lkerrechtliche Situation ist eindeutig. Was im Morgengrauen des Montags im Mittelmeer geschah, war ein gezielter milit&auml;rischer Angriff auf ein ziviles Schiff in neutralem Gew&auml;sser. Der Begriff daf&uuml;r hei&szlig;t Staatsterrorismus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/schuesse-aus-dem-bunker\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Afghanistan-Einsatz: Geheimer Nato-Bericht wirft Deutschen Fehler vor <\/strong><br>\nDie Bundeswehr ger&auml;t unter Druck: Am Karfreitag t&ouml;teten deutsche Soldaten in Kunduz sechs Afghanen &ndash; angeblich aus Versehen. Doch die Erschie&szlig;ung h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen. Nach SPIEGEL-Informationen h&auml;lt ein geheimer Nato-Bericht den Deutschen eklatante Fehler vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,697503,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Haiti: Man hat uns vergessen<\/strong><br>\n300.000 Menschen sind am 12. Januar gestorben, 1,3 Millionen wurden obdachlos. Wie kommt der Wiederaufbau voran? Die Hauptstadt Port-au-Prince gleicht noch immer einem riesigen Notlager. Nur in der Provinz gibt es Fortschritte beim Wiederaufbau &ndash; durch eine aktive Verwaltung und mithilfe ausl&auml;ndischer Nichtregierungsorganisationen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2010%2F05%2F31%2Fa0092&amp;cHash=47050f8b94\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es gibt ja so viel Wichtigeres, wie z.B. den R&uuml;cktritt von Horst K&ouml;hler, dessen Name bei Anfragen des Frankreich-Korrespondenten der ARD nicht einmal dem franz&ouml;sischen Au&szlig;enministerium bekannt war. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Lena for President<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_multifunktion\/?em_art=galery&amp;em_loc=3317&amp;em_cnt=1256926\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute zu folgenden Themen: Zu K&ouml;hlers Abgang; F&uuml;hrungsstreit in CDU; Vorsicht, wenn alle das Gleiche tun; Deflation oder Inflation; Euro-Rettung; Sparprogramme; Finanznot der Kommunen; Fakten zur Lohnentwicklung; Ausbau &ouml;ffentlicher Dienstleistungen; Desaster der &Ouml;l-Lobby; Rente mit 67; Ausbildung zu Systemsklaven; weltweite Proteste gegen Israels Milit&auml;reinsatz; Nato-Bericht wirft Deutschen Fehler vor; Haiti hat man vergessen; Lena for<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5722\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-5722","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5722","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5722"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5722\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5788,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5722\/revisions\/5788"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5722"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5722"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5722"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}