{"id":57248,"date":"2019-12-20T08:16:37","date_gmt":"2019-12-20T07:16:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248"},"modified":"2019-12-20T08:16:37","modified_gmt":"2019-12-20T07:16:37","slug":"hinweise-des-tages-3518","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248#h01\">&ldquo;Die NATO als Rundum-sorglos-Paket&rdquo;: FAZ? &ndash; TAZ!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248#h02\">US-Drohne t&ouml;tet 5 Zivilisten in Afghanistan &ndash; und deutsche Medien schweigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248#h03\">Geplatzte Pkw-Maut: Mautbetreiber fordern 560 Millionen Euro Schadenersatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248#h04\">Unterwegs mit einem Paketzusteller: Ausgeliefert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248#h05\">Der Siegeszug der Gewinnmaximierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248#h06\">Die Abrechnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248#h07\">Krebsmedikamente: Wie man sich einen Onkologen kauft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248#h08\">&bdquo;Es trifft immer dieselben&ldquo;: Die Wut &uuml;ber Macrons Pensionsreform w&auml;chst weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248#h09\">Frankreich: Bis zu 20 000 Euro Steuer f&uuml;r einen Spritschlucker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248#h10\">Beweismittel in Berateraff&auml;re: Von der Leyens Handydaten wurden gel&ouml;scht, gesteht die Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248#h11\">Und die Skripals?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248#h12\">Lies, Newsweek and Control of the Media Narrative: First-Hand Account<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248#h13\">&ldquo;Chile als Beispiel des sozialen Aufstands in Lateinamerika&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248#h14\">Ruf f&uuml;r Einschr&auml;nkung bei Pensionsanspr&uuml;chen von Ministern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248#h15\">Die Deutschen denken linker, als sie w&auml;hlen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&ldquo;Die NATO als Rundum-sorglos-Paket&rdquo;: FAZ? &ndash; TAZ!<\/strong><br>\nWer bislang dachte, Pl&auml;doyers f&uuml;r eine europ&auml;ische Armee unter dem &bdquo;nuklearen Schutzschirm Frankreichs&ldquo; seien nur eine Dom&auml;ne konservativer Leitmedien, wurde letzte Woche eines Schlechteren belehrt. Auch Zeitungen mit links-alternativem Image machen nun mobil!<br>\nNat&uuml;rlich: Meinungsartikel von Gastautoren m&uuml;ssen &ndash; wie auch dieser Kommentar &ndash; nicht die Meinung der jeweiligen Redaktion widerspiegeln. Aber sie stecken das Spektrum dessen ab, was eine Redaktion grunds&auml;tzlich f&uuml;r diskussionsw&uuml;rdig erachtet. Schauen wir uns also mal an, was eine etablierte deutsche Tageszeitung im Bereich der R&uuml;stungs-, pardon: Verteidigungspolitik!, mittlerweile als diskussionsw&uuml;rdig ansieht.<br>\n&bdquo;Keine Angst vor Plan B &ndash; Europ&auml;ische Verteidigung und NATO&ldquo; lautete der Gastkommentar eines Thorsten Benner, den letzte Woche ein in bestimmten westdeutschen Milieus sehr gesch&auml;tztes Mainstreammedium ver&ouml;ffentlichte. Sie haben von Thorsten Benner und dem von ihm geleiteten Think Tank mit dem imponierenden Namen Global Public Policy Institute (GPPi) noch nie etwas geh&ouml;rt? Macht nichts, Benners Essay offenbart unmissverst&auml;ndlich, wes Geistes Kind der Autor und sein Think Tank sind!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/95946-nato-als-rundum-sorglos-paket\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>US-Drohne t&ouml;tet 5 Zivilisten in Afghanistan &ndash; und deutsche Medien schweigen<\/strong><br>\nEnde November t&ouml;tete eine US-Drohne f&uuml;nf Zivilpersonen in der Provinz Khost im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet. Kein deutsches Medium berichtete &uuml;ber den Mord. Bei ihrem Antrittsbesuch in Afghanistan forderte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nicht nur eine Verl&auml;ngerung des Bundeswehrmandats, sondern bekundete auch ihr Interesse am Einsatz bewaffneter Kampfdrohnen in Afghanistan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2019-12-19\/us-drohne-toetet-5-zivilisten-in-afghanistan-und-deutsche-medien-schweigen\/\">Justice Now<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Geplatzte Pkw-Maut: Mautbetreiber fordern 560 Millionen Euro Schadenersatz<\/strong><br>\nDie Mautbetreiber beziffern nach der geplatzten Einf&uuml;hrung der Pkw-Maut erstmals ihre Schadenersatzforderungen gegen&uuml;ber dem Bund. Verkehrsminister Scheuer hatte die Vertr&auml;ge abschlie&szlig;en lassen, lange bevor klar war, ob er die Maut auch wirklich einf&uuml;hren darf. Nach SZ-Informationen gab es in den vergangenen Wochen Versuche des Verkehrsministeriums und seiner Anw&auml;lte, die Feststellung der genauen Schadenssumme vorerst abzuwenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/maut-betreiber-560-millionen-euro-1.4730601\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier manifestiert sich wieder der gesamte Irrsinn der Privatisierung &ouml;ffentlicher Aufgaben und Infrastruktur. Das unternehmerische Risiko wird auf den Steuerzahler abgew&auml;lzt, die Profite landen in den Taschen der Investoren. Dazu wird der Rechtsstaat ausgehebelt. Ein Mensch mit politischer Verantwortung kann derartige Vertr&auml;ge nicht ernsthaft durchsetzen wollen. Es sei denn es gibt handfeste materielle Gr&uuml;nde daf&uuml;r. Womit sich die Frage stellt, weshalb politische Entscheidungstr&auml;ger f&uuml;r derartiges nicht pers&ouml;nlich haftbar gemacht werden k&ouml;nnen. Die besondere Ironie daran ist, dass gerade ein rot-rot-gr&uuml;ner Senat in Berlin weiter an der neoliberalen Privatisierungsideologie festh&auml;lt und die Privatisierung der S-Bahn plant.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Regierungsbefragung: Auch egal, machen wir weiter<\/strong><br>\nDer schw&auml;chste Augenblick<br>\nEr geht auf den Linken-Abgeordneten Fabio de Masi zur&uuml;ck. Er fragt Merkel, wie sie es der Verk&auml;uferin, die einst wegen eines Pfandbons entlassen wurde, eigentlich erkl&auml;ren wolle, dass Verkehrsminister Andreas Scheuer trotz seines Umgangs mit der vermaledeiten Pkw-Maut immer noch im Amt sei. Merkel antwortet doppeldeutig. Erst gibt sie sich froh, dass alle offenen Fragen nun von einem Untersuchungsausschuss gepr&uuml;ft w&uuml;rden. Doch weil das mancher schon als leise Distanzierung verstehen k&ouml;nnte, f&uuml;gt sie einen Satz an, der ihr noch weh tun k&ouml;nnte: &ldquo;Ich finde, dass der Andy Scheuer eine sehr gute Arbeit macht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/merkel-regierungsbefragung-bundestag-1.4728749\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Unterwegs mit einem Paketzusteller: Ausgeliefert<\/strong><br>\nNoch schnell ein Geschenk im Internet bestellen? Paketboten wie Milan Dragov leiden kurz vor Weihnachten unter besonders heiklen Arbeitsbedingungen. Der SPIEGEL hat ihn auf einer Tour begleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/paketboten-reportage-ueber-die-ausbeutung-von-paketzustellern-a-1301473.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Siegeszug der Gewinnmaximierung<\/strong><br>\nWenn der Teufel tats&auml;chlich eine Person w&auml;re, die versucht, auf der Erde so viel Schaden wir m&ouml;glich anzurichten &ndash; welche Ma&szlig;nahmen und Ideologien w&auml;ren hierf&uuml;r geeignet? In seinem Buch &bdquo;Das Mephisto-Prinzip in der Wirtschaft&ldquo; geht Christian Krei&szlig; diesem interessanten Gedankenexperiment nach. Einer von &bdquo;Mephistos&ldquo; besten Tricks ist das Prinzip der Gewinnmaximierung, also die Idee, das Einsparen von Kosten bei gleichzeitig gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Verkaufspreisen sei &bdquo;der Weisheit letzter Schluss&ldquo;. Der Egoismus wird so zum die ganze Gesellschaft durchdringenden Leitbild. Firmen versuchen Mitarbeiter und Lieferanten wie Kunden gleicherma&szlig;en &uuml;ber den Tisch zu ziehen. Auszug aus dem Buch &bdquo;Das Mephisto-Prinzip in der Wirtschaft&ldquo;, Verlag tredition.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/der-siegeszug-der-gewinnmaximierung\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Abrechnung<\/strong><br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Steuerraub Deutschlands wird in Bonn vor Gericht verhandelt &ndash; und k&ouml;nnte f&uuml;r die beteiligten Banken teuer werden. [&hellip;]<br>\nZun&auml;chst musste das Gericht in Bonn kl&auml;ren, ob die Gesch&auml;fte tats&auml;chlich illegal waren. Oder ob die Finanztrickser durch eine Gesetzesl&uuml;cke geschl&uuml;pft sind. Diese Frage hat der Vorsitzende Richter Robland Zickler vorvergangene Woche in einem Zwischenfazit f&uuml;r dieses Verfahren beantwortet: &ldquo;Cum-Ex-Gesch&auml;fte in der hier angeklagten Konstellation sind strafbar.&rdquo; Dass das Gericht von einer Strafbarkeit ausgehe, dr&uuml;cke sich schon darin aus, dass es den Prozess &uuml;berhaupt er&ouml;ffnet habe. &ldquo;Es kam zum kollektiven Griff in die Staatskasse&rdquo;, f&uuml;hrt Zickler weiter aus. &ldquo;Das geht steuerrechtlich nicht, was hier gelaufen ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2019\/53\/cum-ex-steuerraub-gerichtsverhandlung-warburg-bank-steuerhinterziehung\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Krebsmedikamente: Wie man sich einen Onkologen kauft<\/strong><br>\nEin Hamburger Unternehmen soll deutschlandweit Krebs&auml;rzte bestochen haben, damit sie teure Infusionen bei ihm bestellen. Dabei nutzt es eine Gesetzesl&uuml;cke. [&hellip;]<br>\nMit dem Geld internationaler Investmentfonds hat ZytoService in den vergangenen Jahren in ganz Deutschland Onkologen ihre Praxen abgekauft und daraus Medizinische Versorgungszentren, kurz MVZ, gemacht. Eigentlich ist es verboten, dass Apotheker oder pharmazeutische Herstellbetriebe wie ZytoService sich an Arztpraxen beteiligen und damit die Nachfrage nach ihrem eigenen Produkt kontrollieren. &Auml;rztliche Entscheidungen sollen sich am Wohl des Patienten ausrichten, nicht an finanziellen Interessen. Doch das Gesetz l&auml;sst ein Schlupfloch, das ZytoService sich f&uuml;r sein Gesch&auml;ftsmodell zunutze gemacht haben soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2019-12\/krebsmedikamente-zytoservice-betrug-onkologen-gesetzesluecke-hamburg%20\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Es trifft immer dieselben&ldquo;: Die Wut &uuml;ber Macrons Pensionsreform w&auml;chst weiter<\/strong><br>\nDie Rentenreform in Frankreich sorgt f&uuml;r Wut. &Auml;hnlich wie in manchen Nachbarl&auml;ndern soll eine Pension nach Entgeltpunkten kommen: Wer wegen Pflege, Arbeitslosigkeit oder Kindern am wenigsten Punkte sammeln kann, bekommt auch weniger Pension. F&uuml;r Niedriglohnsektoren eine Katastrophe, weil ihre &bdquo;Punkte&ldquo; weniger wert sind. F&uuml;r Frauen eine besondere Benachteiligung: Durch Schwangerschaft oder ungleich aufgeteilte Kindererziehung unterbrechen sie &ouml;fter ihre Karriere als M&auml;nner.<br>\nDurch die Reform w&uuml;rde die 51-J&auml;hrige sp&auml;ter einmal 800 Euro weniger Pension im Monat bekommen und mit 1.200 bis 1.400 zurechtkommen m&uuml;ssen. In Paris ist das aktuell der Preis einer 2-Zimmerwohnung. [&hellip;]<br>\nEs ist der dritte Generalstreik in nur 12 Tagen. Manche haben seit dem 5. Dezember die ganze Zeit durchgestreikt. In der Hauptstadt f&auml;hrt kaum mehr eine Metro, sogar die Stadtfahrr&auml;der &bdquo;V&eacute;lib&ldquo; kann man nicht mehr mieten: Die Stra&szlig;en sind voller Menschen, die sich zu Fu&szlig; fortbewegen. Viele Termine und Verabredungen werden abgesagt, weil es zu lange dauert oder zu kompliziert ist, sich irgendwo zu verabreden. Am Montag streikte auch die M&uuml;llabfuhr. In Lyon und Gironde hat die Firma RTE den Strom kurzzeitig abgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/frankreich-pensionsreform-rentenreform-macron-streik-proteste\/\">Kontrast.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Selbst brutale Polizeirepression scheint den Widerstand des franz&ouml;sischen Volkes gegen die neoliberale Politik Macrons nicht brechen zu k&ouml;nnen. Was ist in Frankreich anders als in Deutschland? Die Mainstreammedien sind dort wie hier in der Hand der nationalen Oligarchie und berichten dementsprechend. Ein prim&auml;rer Unterschied ist sicher, das die franz&ouml;sischen Gewerkschaften den Widerstand wesentlich mit tragen &ndash; wobei fairerweise gesagt werden muss, dass sich die sozialdemokratische CFDT erst durch den Druck ihrer Mitglieder an den Streiks beteiligt hat &ndash; w&auml;hrend in Deutschland die Gewerkschaften die Agenda 2010 und das Hartz IV Repressionsregime einfach abgenickt haben und immer mehr zu Erf&uuml;llungsgehilfen der deutschen Oligarchie mutieren. Da kann man nur sagen: Felix Gallia &ndash; Gl&uuml;ckliches Frankreich!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Proteste in Frankreich: Rebels with a cause<\/strong><br>\nL&auml;ngst sitzen n&auml;mlich just die Versicherungskonzerne und andere finanzkapitalistische Akteure in den Startl&ouml;chern, um endlich, endlich auch in Frankreich einen &ldquo;Markt&rdquo; f&uuml;r private, kapitalgedeckte Rentenversicherungen oder Zusatzabsicherungen zu er&ouml;ffnen. Bereits bislang sind laut einer gewerkschaftlichen Quelle dort 14,2 Milliarden Euro in privaten Rentenfonds angelegt, dies entspricht jedoch &ldquo;nur&rdquo; 0,2 Prozent des BIP. Andere Quellen, die etwas umfassender zu rechnen scheinen, sprechen hingegen von 0,7 Prozent.<br>\nDas ist aus Sicht finanzkapitalistischer Akteure in jedem Falle absolut ausbaubar im Vergleich zur Entwicklung in den USA, den Niederlanden oder auch Deutschland. Mit allen Risiken, die dies beinhaltet, wenn die k&uuml;nftigen Renten dann an den Finanzm&auml;rkten, auf einen Gewinn spekulierend, angelegt werden &ndash; aber eben auch Verluste verzeichnen k&ouml;nnen.<br>\nZur Wochenmitte wurde nunmehr auch bekannt, dass einer der gr&ouml;&szlig;ten Kapitalmarktakteure des Planeten, das US-Unternehmen Blackrock, die franz&ouml;sische Regierung im Vorfeld betreffend der &ldquo;Reform&rdquo;pl&auml;ne f&uuml;r das Rentensystem &ldquo;beriet&rdquo; &ndash; und zu den zu erwarteten Gewinnern der &ldquo;Reform&rdquo; z&auml;hlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Proteste-in-Frankreich-Rebels-with-a-cause-4620009.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Frankreich: Bis zu 20 000 Euro Steuer f&uuml;r einen Spritschlucker<\/strong><br>\nFrankreich hat die Zulassungssteuern f&uuml;r verbrauchsstarke Autos noch einmal drastisch erh&ouml;ht. Ab 1. Januar m&uuml;ssen Neuwagenk&auml;ufer bis zu 20 000 Euro zahlen, wenn ihre Wagen besonders umweltsch&auml;dlich sind. In Deutschland str&auml;ubt sich die Regierung bislang gegen ein derartiges Bonus-Malus-System in der Kfz-Steuer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/auto\/frankreich-steuer-bonus-malus-1.4729961\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Beweismittel in Berateraff&auml;re: Von der Leyens Handydaten wurden gel&ouml;scht, gesteht die Regierung<\/strong><br>\nDas Verteidigungsministerium teilt dem Untersuchungsausschuss in vertraulicher Sitzung mit, Beweismittel vernichtet zu haben. Die Nachricht l&ouml;ste blanke Emp&ouml;rung aus, mancher f&uuml;hlt sich &bdquo;verarscht&ldquo;. Die Abgeordneten fordern personelle Konsequenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article204461756\/Ursula-von-der-Leyen-Daten-von-Handy-geloescht-Regierung-gesteht.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> In diesem Fall bin ich ausnahmsweise mal f&uuml;r Vorratsdatenspeicherung mit 10 Jahren Speicherdauer &ndash; damit sollen angeblich Kriminelle gefasst werden, und das Verhalten von von der Leyen und\/oder der Bundesregierung ist eindeutig kriminell (Beweisvernichtung). Und das allerschlimmste: statt (mindestens von einem Untersuchungsausschuss, leider nicht von einem Gericht) verurteilt zu werden, wird UvdL voraussichtlich mit dieser Nummer durchkommen und einfach weitermachen wie gehabt. Als Pr&auml;sidentin der EU-Kommission ist sie sowieso praktisch unangreifbar. Deutschland ist schon lange (sp&auml;testens seit den Spendenaff&auml;re von Helmut Kohl) zur Bananenrepublik verkommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Und die Skripals?<\/strong><br>\nDer spektakul&auml;re Nowitschok-Anschlag, bei dem gleich auf Putin gezeigt wurde, wird offenbar klammheimlich beerdigt, w&auml;hrend der Verdacht weiter kursiert<br>\nK&uuml;rzlich machte auch Norman Baker in Daily Mail wieder darauf aufmerksam, dass das Skripal-Narrativ alles andere als gesichert ist: &ldquo;W&auml;re sie einem Verlag eingereicht worden, w&uuml;rde es abgelehnt werden, weil es mehr L&ouml;cher als ein Emmentaler-K&auml;se hat.&rdquo; Er vergleicht die Schuldzuweisung der britischen Regierung mit den Dossiers der Blair-Regierung, die belegen sollten, dass Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen hatte. Baker erkl&auml;rt, Russland w&uuml;rde eine aggressive Politik verfolgen und habe &ldquo;Verr&auml;ter&rdquo; im Ausland get&ouml;tet, auch in Gro&szlig;britannien wie Alexander Litvinenko.<br>\nTats&auml;chlich ist viel offen, allein schon die Frage, warum ein russischer Geheimdienst einen Doppelagenten, der schon im russischen Gef&auml;ngnis sa&szlig; und dann ohne aktuelles Wissen ausgetauscht wurde, t&ouml;ten sollte. Nach Baker soll Skripal &ouml;fter in der russischen Botschaft gewesen sein, vermutlich um nach Russland reisen zu k&ouml;nnen, wo man ihn ohne gr&ouml;&szlig;ere Umst&auml;nde leichter h&auml;tte beseitigen k&ouml;nnen als durch einen spektakul&auml;ren Anschlag. Aber es ist nicht einmal klar, ob die T&auml;ter Sergei oder seine Tochter treffen wollten. Die Polizei konnte nicht einmal die Frage beantworten, ob es bei Skripals Haus eine &Uuml;berwachungskamera gab.<br>\nErstaunlich ist, dass sich ein britischer Journalist und ein britisches Medium trauen, aus dem Rudel herauszutreten und ernsthafte Fragen zu stellen &ndash; wie dies j&uuml;ngst auch Bidden im Spiegel im Magntiski-Fall machte, ohne dass dies weiter von anderen Medien aufgegriffen wurde: Browder und das Magnitski-Narrativ: Ende einer Desinformationskampagne?.<br>\nBaker stellt sogar in Frage, ob tats&auml;chlich Nowitschok im Spiel war:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Und-die-Skripals-4619504.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lies, Newsweek and Control of the Media Narrative: First-Hand Account<\/strong><br>\nA mafia runs editors. Freedom of the press is dead. Journalists and ordinary people must stand up.<br>\nUntil several days ago, I was a journalist at Newsweek. I decided to hand my resignation in because, in essence, I was given a simple choice. On one hand, I could continue to be employed by the company, stay in their chic London offices and earn a steady salary&mdash;only if I adhered to what could or could not be reported and suppressed vital facts. Alternatively, I could leave the company and tell the truth.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/tareqhaddad.com\/2019\/12\/14\/lies-newsweek-and-control-of-the-media-narrative-first-hand-account\/%20\">Tareq Haddad<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.G.:<\/strong> Tareq Haddad &ndash; ehemaliger Journalist bei newsweek &ndash; legt in diesem Artikel die Gr&uuml;nde f&uuml;r seine K&uuml;ndigung dar. Es ist eine Abrechnung mit einem Mediensystem, welches den Anspr&uuml;chen an unvoreingenommenen Journalismus nur noch sehr bedingt entspricht. &Auml;hnlich den Machern der Anstalt enth&uuml;llt er gegen Ende des Artikels die Verquickungen von Journalisten und politischen establishment\/think tanks.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.L.:<\/strong> Der Text ist lang. Trotzdem habe ich ihn wie gebannt von Anfang bis Ende durchgelesen und empfehle das auch jedem anderen. Haddad war\/ist ein sehr erfolgreicher, von Redakteuren gesch&auml;tzter Journalist, Experte f&uuml;r den Nahen Osten, insbesondere Syrien. In seiner Abrechnung erz&auml;hlt er, wie er zu Newsweek kam, wie er einen Text &uuml;ber die Unstimmigkeiten mit dem OPCW-Bericht &uuml;ber den angeblichen Giftgasanschlag in Syrien bringen wollte, wie er daran gehindert und auf die interne Abschussliste gesetzt wurde. Abschlie&szlig;end begr&uuml;ndet er seinen Verdacht, dass es bei Newsweek wie in jedem gro&szlig;en US-Medium so etwas wie &ldquo;Verbindungsoffiziere&rdquo; (mein Ausdruck) des Council on Foreign Relations gibt, die darauf achten, dass nur solche Informationen ihren Weg an die &Ouml;ffentlichkeit finden, die den Interessen des US-Imperiums dienlich sind. Man fragt sich unwillk&uuml;rlich, ob es solche &ldquo;Verbindungsoffiziere&rdquo; auch in deutschen Redaktionen gibt. Zudem entlarvt diese Geschichte jede Rede von &ldquo;Pressefreiheit&rdquo; in den USA als L&uuml;ge. Mich hat dieser Text darum so aufger&uuml;ttelt, dass ich ihn Ihnen dringend ans Herz legen m&ouml;chte. Aus meiner Sicht w&uuml;rde er sogar einen eigenen Artikel rechtfertigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Chile als Beispiel des sozialen Aufstands in Lateinamerika&rdquo;<\/strong><br>\nProtestiert wird nicht mehr nur auf der Stra&szlig;e: In Chile haben sich mehr als 200 Nachbarschaftsversammlungen gegr&uuml;ndet &ndash; hier erz&auml;hlen f&uuml;nf Teilnehmer, was sie fordern und wie sie ihr Land ver&auml;ndern m&ouml;chten.<br>\nEin paar Cent waren der Ausl&ouml;ser, die Gr&uuml;nde dagegen vielf&auml;ltig: Mitte Oktober begannen die Menschen in Chile, gegen soziale Ungleichheit und das neoliberale Wirtschaftssystem zu protestieren, nachdem die Preise f&uuml;r die U-Bahn erneut erh&ouml;ht werden sollten.<br>\nDie Sicherheitskr&auml;fte gingen zum Teil brutal gegen die Demonstranten vor, doch die gaben nicht auf. Pr&auml;sident Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era wechselte schlie&szlig;lich seine Minister aus, k&uuml;ndigte Reformen an &ndash; und einigte sich am 15. November mit der Opposition auf ein Abkommen f&uuml;r eine neue Verfassung.<br>\nDoch viele Menschen in Chile sind damit noch lange nicht einverstanden, sie haben das Vertrauen in ihre Regierung verloren, f&uuml;hlen sich nach wie vor nicht genug ber&uuml;cksichtigt. Und, einmal angefangen, wollen sie nicht aufh&ouml;ren, f&uuml;r ihre Rechte einzutreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/chile-demonstranten-organisieren-sich-in-buergerversammlungen-a-1301013.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ruf f&uuml;r Einschr&auml;nkung bei Pensionsanspr&uuml;chen von Ministern<\/strong><br>\nDie Linken im Bundestag haben sich einem Medienbericht zufolge f&uuml;r die Streichung einer Ausnahmeregelung ausgesprochen, die Bundesministern unter bestimmten Bedingungen bereits nach zwei Jahren Pensionsanspruch gew&auml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/dpa\/politik-ruf-fuer-einschraenkung-bei-pensionsanspruechen-von-ministern\/25322638.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist das der Grund f&uuml;r die zeitlich nicht befristeten Gespr&auml;che zwischen SPD und Unionsparteien? Dann d&uuml;rfte insbesondere der Vertrauensverlust der neuen SPD-Spitze enorm sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Deutschen denken linker, als sie w&auml;hlen<\/strong><br>\nDer Wohlstand kommt bei vielen Deutschen nicht mehr an, und der soziale Ausgleich funktioniert nicht mehr &ndash; das f&uuml;rchten viele B&uuml;rger, zeigt eine neue Umfrage. Globalisierung und Kapitalismus haben demnach noch in einer gesellschaftlichen Gruppe Anh&auml;nger: bei den J&uuml;ngeren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/globalisierung-kapitalismus-ungleichheit-1.4728696\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-57248","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57248","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=57248"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57248\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":57250,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57248\/revisions\/57250"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=57248"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=57248"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=57248"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}