{"id":57471,"date":"2020-01-07T08:21:47","date_gmt":"2020-01-07T07:21:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471"},"modified":"2020-01-07T08:23:30","modified_gmt":"2020-01-07T07:23:30","slug":"hinweise-des-tages-3523","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471#h01\">USA\/Iran\/Irak<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471#h02\">Ein Desaster aus Menschenhand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471#h03\">Lohndumping unter dem Schutz des Europarechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471#h04\">Walter-Borjans: Firmenerben und Top-Verdiener st&auml;rker besteuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471#h05\">Mails zeigen fr&uuml;he Bedenken bei Boeing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471#h06\">Ein Jahr &bdquo;Sozialer Arbeitsmarkt&ldquo; mit dem &bdquo;Teilhabechancengesetz&ldquo; &ndash; zur Stabilisierung und Ausbau des Niedriglohnsektors<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471#h07\">Regierungsprogramm: Die Teufelchen stecken in den Details<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471#h08\">Ex-Regierungspolitiker k&ouml;nnten gegen Lobby-Auflagen versto&szlig;en haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471#h09\">F-127: Fregatte gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471#h10\">Ein Leben nach diesem Kapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471#h11\">Smarter Klassenkampf von oben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471#h12\">Wie Europas einflussreichste Kanzlei ins Zwielicht geriet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471#h13\">Polizeimeldung zu Connewitz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471#h14\">Chile: Die &ldquo;Flaites&rdquo; k&auml;mpfen als die neuen Akteure an vorderster Front<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57471#h15\">Das Letzte &ndash; Die Deutschen sind wieder auf der falschen Seite<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>USA\/Iran\/Irak<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wurde Drohne gegen Soleimani von Ramstein aus gesteuert?<\/strong><br>\nEin Friedensaktivist hat bei der Generalstaatsanwaltschaft in Zweibr&uuml;cken Anzeige erstattet. Er will wissen, ob die Drohne, die den iranischen General t&ouml;tete, von Ramstein aus gesteuert wurde.<br>\nIn der Anzeige schreibt der Friedensaktivist aus Baden-W&uuml;rttemberg, dass die USA mithilfe ihrer Milit&auml;rbasis in Ramstein die Kampfdrohnen steuern. Dort befindet sich angeblich eine Relaisstation, ohne die die Piloten in den USA die Drohnen zum Beispiel im Nahen und Mittleren Osten nicht steuern k&ouml;nnten.<br>\nDer Raketenangriff, bei dem der iranische General Quassem Soleimani im Irak get&ouml;tet wurde, sei mit einer Drohne ausgef&uuml;hrt worden. Sollte diese &uuml;ber Ramstein gesteuert worden sein, seien sowohl das V&ouml;lkerrecht als auch deutsches Recht verletzt worden, so der Friedensaktivist.<br>\nDie Anzeige richtet sich &ldquo;gegen alle infrage kommenden Tatverd&auml;chtigen aus den USA und Deutschland&rdquo;. Ein Sprecher des Ausw&auml;rtigen Amtes sagte, die Bundesregierung gehe nicht davon aus, dass der Drohnenangriff von Ramstein aus koordiniert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/kaiserslautern\/Anzeige-gegen-Ramstein-wegen-Kampfdrohne-und-Tod-von-Soleimani,ramstein-drohne-100.html?fbclid=IwAR3Wc_c64mcrfklAcyI9r3qw6zOle9kPuj5B--cah69spzZJ2--OIFWowM8\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was an der Berichterstattung der ganzen transatlantisch ausgerichteten Medien in Deutschland auff&auml;llt ist die Tatsache, dass man sich &uuml;berhaupt nicht daran st&ouml;rt, dass das US-Imperium f&uuml;r sich in Anspruch nimmt jeden B&uuml;rger eines jeden Landes nach belieben ermorden zu d&uuml;rfen, sondern man bem&auml;ngelt nur, dass die Ermordung des iranischen General Quassem Soleimani taktisch ungeschickt gewesen sei, da es nun zu einer unkontrollierten Eskalation des Konfliktes zwischen dem Iran und den USA kommen k&ouml;nne. Sollte der einen oder andere Kommentar doch etwas kritischer ausfallen ist das Theaterdonner bzw. der Sorge geschuldet, dass eine Eskalation am Persischen Golf massive Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben w&uuml;rde. Die deutsche Oligarchie f&uuml;rchtet ganz simpel um ihr Exportgesch&auml;ft. Entscheidend ist dabei aber die Position der Bundesregierung, die bisher jede Kriegsvorbereitung der USA unterst&uuml;tzt hat, schon allein durch die Duldung der Steuerung von Drohnenangriffen &uuml;ber Ramstein.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Welche Rolle spielten US-Basis Ramstein und Deutschland bei Ermordung von Soleimani?<\/strong><br>\nDie gezielte T&ouml;tung des iranischen Top-Generals Qassem Soleimani durch die USA und die Haltung der Bundesregierung waren die beherrschenden Themen bei der Bundespressekonferenz. Dabei machten die Regierungssprecher keine gute Figur und argumentierten mit nachweislich falschen &ldquo;Fakten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/96460-bpk-welche-rolle-spielte-us-basis-ramstein-ermordung-soleimani\/?fbclid=IwAR1K70LA3Tuudu1qSV_-mg1zQTxdgnn31LSqUtWSgl-uVDTEC2-yA5vM8DU\">RT deutsch<\/a><\/p>\n<p><strong>und: US-Milit&auml;rbasen in Deutschland schlie&szlig;en<\/strong><br>\nDie Drohung von US-Pr&auml;sident Donald Trump mit Kriegsverbrechen gegen den Iran vorzugehen, verst&ouml;&szlig;t gegen das absolute Gewaltverbot in der UN-Charta. Diese verantwortungslose Eskalation der US-Administration kann nicht folgenlos bleiben. Die US-Milit&auml;rbasen in Deutschland sind zu schlie&szlig;en, will man nicht als Plattform f&uuml;r ungeheuerliche US-Verbrechen bei einem Krieg gegen den Iran dienen&ldquo;, erkl&auml;rt die Au&szlig;enexpertin der Fraktion DIE LINKE und Mitglied des Ausw&auml;rtigen Ausschusses,  Sevim Dagdelen, zu den Ank&uuml;ndigungen von US-Pr&auml;sident Donald Trump, bei einem Krieg gegen den Iran auch Ziele, die wichtig sind f&uuml;r die iranische Kultur, angreifen zu wollen. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;W&auml;hrend Donald Trump &ouml;ffentlich ank&uuml;ndigt, sich nicht mehr an das humanit&auml;re Kriegsv&ouml;lkerrecht und die Genfer Konvention halten zu wollen, darf es kein &lsquo;Weiter So&rsquo; der deutschen Au&szlig;enpolitik geben. Die ungeheuerlichen Drohungen m&uuml;ssen klar verurteilt werden. Wer sich per Twitter br&uuml;stet, Kriegsverbrechen begehen zu wollen, kann keine Milit&auml;rbasen im Geltungsbereich des Grundgesetzes unterhalten. Die Bundesregierung muss sich dem US-Krieg gegen den Iran verweigern und &ouml;ffentlich erkl&auml;ren, dass Deutschland sich weder direkt noch indirekt an dieser Gewalttat beteiligen wird. DIE LINKE fordert den Abzug der US-Soldaten aus Deutschland und die Schlie&szlig;ung der US-Milit&auml;rbasen wie der Air Base Ramstein, das auch als Relaisstation f&uuml;r die US-Drohnenmorde dient.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/us-militaerbasen-in-deutschland-schliessen\/\">DIE LINKE<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>US-Pr&auml;sident benutzt terroristische Rhetorik Trump droht mit Angriff auf Kulturst&auml;tten &ndash; das w&auml;re ein Kriegsverbrechen<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident auf Kriegskurs. Donald Trump.Auf dem R&uuml;ckflug aus seinem Neujahrsurlaub in Florida hat US-Pr&auml;sident Trump an Bord der Air Force One die Frage gestellt, warum es den USA als Vergeltung f&uuml;r Angriffe auf Amerikaner nicht erlaubt sein sollte, auch iranische Kulturst&auml;tten (&bdquo;their cultural site&ldquo;) ins Visier zu nehmen.<br>\nBei allem Wirrsinn trumpscher Eruptionen bedeutet die ausdr&uuml;ckliche Drohung gegen kulturelle Ziele eine neue Kategorie der Konfliktstrategie. Damit begibt sich ein amerikanischer Pr&auml;sident rhetorisch auf eine Stufe mit ausgemachten Terroristen. Die Sprengung der Buddha-Statuen von Bamiyan 2001 durch die Taliban oder die sp&auml;teren Zerst&ouml;rungen von Tempeln und Kulturg&uuml;tern im Irak und in Syrien (Palmyra 2015-17) durch den IS gelten der zivilisierten Welt als barbarische Gr&auml;ueltaten.<br>\nDerartige Angriffe auf nicht-milit&auml;rische Ziele sind durch die Genfer Konvention ge&auml;chtet. Sie sind Kriegsverbrechen. US-Au&szlig;enminister Pompeo hat sich in einer Stellungnahme nun nicht von Trump distanziert, sondern in der Best&auml;tigung von angeblich 52 erwogenen iranischen Angriffspunkten f&uuml;r amerikanische (Gegen-)Schl&auml;ge vage betont, dass man sich an das Kriegsrecht halten wolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/us-praesident-benutzt-terroristische-rhetorik-trump-droht-mit-angriff-auf-kulturstaetten-das-waere-ein-kriegsverbrechen\/25391978.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Haben Atlantiker wie Merz und R&ouml;ttgen die Sprache verloren? Diese lassen sonst keine Kamera und kein Mikrofon aus! Wenn es gegen Russland und Putin geht. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Lies, the Bethlehem Doctrine, and the Illegal Murder of Soleimani <\/strong><br>\nIn one of the series of blatant lies the USA has told to justify the assassination of Soleimani, Mike Pompeo said that Soleimani was killed because he was planning &ldquo;Imminent attacks&rdquo; on US citizens. It is a careful choice of word. Pompeo is specifically referring to the Bethlehem Doctrine of Pre-Emptive Self Defence.<br>\nDeveloped by Daniel Bethlehem when Legal Adviser to first Netanyahu&rsquo;s government and then Blair&rsquo;s, the Bethlehem Doctrine is that states have a right of &ldquo;pre-emptive self-defence&rdquo; against &ldquo;imminent&rdquo; attack. That is something most people, and most international law experts and judges, would accept. Including me.<br>\nWhat very few people, and almost no international lawyers, accept is the key to the Bethlehem Doctrine &ndash; that here &ldquo;Imminent&rdquo; &ndash; the word used so carefully by Pompeo &ndash; does not need to have its normal meanings of either &ldquo;soon&rdquo; or &ldquo;about to happen&rdquo;. An attack may be deemed &ldquo;imminent&rdquo;, according to the Bethlehem Doctrine, even if you know no details of it or when it might occur. So you may be assassinated by a drone or bomb strike &ndash; and the doctrine was specifically developed to justify such strikes &ndash; because of &ldquo;intelligence&rdquo; you are engaged in a plot, when that intelligence neither says what the plot is nor when it might occur. Or even more tenuous, because there is intelligence you have engaged in a plot before, so it is reasonable to kill you in case you do so again.<br>\nI am not inventing the Bethlehem Doctrine. It has been the formal legal justification for drone strikes and targeted assassinations by the Israeli, US and UK governments for a decade. Here it is in academic paper form, published by Bethlehem after he left government service (the form in which it is adopted by the US, UK and Israeli Governments is classified information).<br>\nSo when Pompeo says attacks by Soleimani were &ldquo;imminent&rdquo; he is not using the word in the normal sense in the English language. It is no use asking him what, where or when these &ldquo;imminent&rdquo; attacks were planned to be. He is referencing the Bethlehem Doctrine under which you can kill people on the basis of a feeling that they may have been about to do something.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.craigmurray.org.uk\/archives\/2020\/01\/lies-the-bethlehem-doctrine-and-the-illegal-murder-of-soleimani\/\">Craig Murray<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ein Desaster aus Menschenhand<\/strong><br>\nDer H&ouml;hepunkt der Feuersaison steht Ostaustralien eigentlich noch bevor. Denn der Sommer hat gerade erst begonnen, mit den H&ouml;chsttemperaturen und trockensten Wochen ist im Januar und Februar zu rechnen. Dabei war schon der Fr&uuml;hling zu warm und zu trocken; in manchen Regionen fiel so wenig Niederschlag wie noch nie seit Aufzeichnungsbeginn. &hellip;<br>\nBevor die europ&auml;ischen Siedler begannen, Feuer als Feind zu betrachten und es zu bek&auml;mpfen, brannte es regelm&auml;&szlig;ig im australischen Busch. Die australischen Aborigines nutzten das Feuer zudem in ihrem Sinn, etwa f&uuml;r die Jagd. Dadurch entstand ein kleinr&auml;umiges Muster unterschiedlicher Vegetationsstadien, was Br&auml;nde nat&uuml;rlich eind&auml;mmt. Zudem sammelte sich weniger Brennmaterial in den W&auml;ldern an, weil es schneller abbrannte. Jahrzehntelange Feuerbek&auml;mpfung hingegen sorgte daf&uuml;r, dass sich die Menge an brennbarem Totholz und Laub &ndash; der so genannte Fuel Load &ndash; dramatisch vergr&ouml;&szlig;ert hat. Wenn es heute brennt, dann dank des zus&auml;tzlichen Materials und der einheitlicheren Altersstruktur auch intensiver und ausgedehnter.<br>\nDer erste Fehler liegt also im europ&auml;isch gepr&auml;gten Umgang mit Feuer an sich. Oder wie es ein australischer Leiter eines Feuermuseums schon vor Jahren gegen&uuml;ber dem &raquo;Spiegel&laquo; ausdr&uuml;ckte: &raquo;Der Umgang der Wei&szlig;en mit dem australischen Feuer ist eine 200 Jahre lange Geschichte der Arroganz. Es wird ausschlie&szlig;lich als Bedrohung erlebt.&laquo;<br>\nZudem geh&ouml;rt Australien zu den Spitzenreitern bei der Abholzung: Kein anderes entwickeltes Land geht so destruktiv mit seinen W&auml;ldern um wie Down Under. Jedes Jahr werden hunderttausende Hektar Busch, Savanne und geschlossener Wald gef&auml;llt, um vor allem Platz f&uuml;r Viehweiden zu machen.<br>\nDas f&ouml;rdert die Feuer, auch wenn das im ersten Moment kurios klingen mag. Die Rodungen schaffen Randeffekte bei angrenzendem Waldland, die durch Aufheizung der kahlen Fl&auml;chen und Winde leichter und schneller an ihren R&auml;ndern austrocknen und deshalb leichter brennen. In weiten Teilen Australiens gingen die durchschnittlichen Niederschl&auml;ge in den vergangenen Jahrzehnten zur&uuml;ck &ndash; zumindest teilweise k&ouml;nnte dies auf den R&uuml;ckgang der W&auml;lder zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein. Etwa die H&auml;lfte der Regenverluste in Westaustralien l&auml;sst sich auf die Zerst&ouml;rung der dortigen W&auml;lder zur&uuml;ckf&uuml;hren, hei&szlig;t es in einer Studie 2013. F&uuml;r S&uuml;dostaustralien werden &auml;hnliche Zusammenh&auml;nge diskutiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/kolumne\/ein-desaster-aus-menschenhand\/1695690\">Spektrum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lohndumping unter dem Schutz des Europarechts<\/strong><br>\nDer Europ&auml;ische Gerichtshof kann es einfach nicht lassen. Er will sich nicht damit abfinden, dass die Politik das Prinzip der gleichen Behandlung gleicher Arbeit am gleichen Ort durchzusetzen versucht. Speziell passt ihm nicht, dass der europ&auml;ische und die mitgliedstaatlichen Gesetzgeber Unternehmen daran hindern, Lohndumping mittels &bdquo;regime shopping&ldquo; zu betreiben. Und er tut was dagegen.<br>\nBei der transnationalen Arbeitnehmerentsendung bringen entsandte Besch&auml;ftigte das Arbeitsrecht ihres Herkunftslands in das Empf&auml;ngerland mit. Das birgt die Gefahr des strategischen regime shoppings. Dem Lohndumping w&auml;ren T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet, k&ouml;nnten sich Arbeitgeber aussuchen, welches Arbeitsrecht und welches Lohnniveau f&uuml;r welche Gruppen von Besch&auml;ftigten an einem Arbeitsort, etwa einer Baustelle, gelten sollen. Um diese Gefahr zu begrenzen, verabschiedete der europ&auml;ische Gesetzgeber im Jahr 1996 die Entsenderichtlinie. In Artikel 3 (Absatz 1) listet sie Schutzbestimmungen wie beispielsweise Mindestlohns&auml;tze sowie H&ouml;chstarbeitszeiten auf, bei denen nicht das Herkunftslandprinzip, sondern dass Bestimmungslandprinzip gelten muss. Hier ist das Empf&auml;ngerland zur Anwendung seines Arbeitsrechts verpflichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/01\/lohndumping-unter-dem-schutz-des-europarechts\/?fbclid=IwAR2BWH_nbyykK5bISprQMyExzD6lJ-Rsq9g-ar1G_eqa8AssTDtsCZtXp8A\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Walter-Borjans: Firmenerben und Top-Verdiener st&auml;rker besteuern<\/strong><br>\nSpitzenverdiener und Erben von Unternehmen sollten aus Sicht des neuen SPD-Chefs Norbert Walter-Borjans mehr Steuern zahlen. Bei Spitzenverdienern sei es angemessen, wenn der Staat knapp die H&auml;lfte ihres Einkommens einbehielte, sagte der fr&uuml;here nordrhein-westf&auml;lische Finanzminister dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. &bdquo;Wer als Single 750.000 Euro im Jahr verdient, wird nicht arm, wenn er die H&auml;lfte seines Gehaltes zur Finanzierung unseres Gemeinwesens abgeben muss.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/steuerpolitik-walter-borjans-firmenerben-und-top-verdiener-staerker-besteuern\/25334972.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Noch aus dem vergangenen Jahr aber sofort startete Springer die entsprechende Meinungsmache. Stets im Dienste der deutschen Oligarchie:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>BILD: <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/politik-inland\/steuern-sap-gruender-hasso-plattner-wenn-die-vermoegenssteuer-kommt-gehe-ich-66873922.bild.html\">Steuern: SAP-Gr&uuml;nder Hasso Plattner: Wenn die Verm&ouml;genssteuer kommt, gehe ich.<\/a><\/em><\/li>\n<li><em>BILD: <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/bild-plus\/politik\/inland\/politik-inland\/millionaere-aeussern-sich-zur-reichen-steuer-maschmeyer-thelen-sixt-66883016.bild.html\">Million&auml;re &auml;u&szlig;ern sich zur Reichen-Steuer: Maschmeyer, Thelen, Sixt.<\/a><\/em><\/li>\n<li><em>BILD: <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/politik\/kommentar-zur-vermoegenssteuer-das-schadet-den-arbeitern-66884768.bild.html\">Kommentar zur Verm&ouml;genssteuer: Das schadet den Arbeitern.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mails zeigen fr&uuml;he Bedenken bei Boeing<\/strong><br>\n&ldquo;Verst&ouml;rende&rdquo; Mails hat Boeing an den US-Kongress &uuml;bergeben. Sie belegen, wie fr&uuml;h und umfassend leitende Mitarbeiter wussten, wie gro&szlig; die Sicherheitsm&auml;ngel bei der Boeing 737 Max waren.<br>\nNoch sp&auml;t in der Nacht zum Heiligen Abend hat der Boeing-Konzern auf Dr&auml;ngen seiner Anw&auml;lte ein Paket interner Mails an den Verkehrsausschuss des Kongresses &uuml;bermittelt. Aus den Dokumenten soll deutlich werden, wie fr&uuml;h und wie umfassend Boeing Informationen &uuml;ber Sicherheitsbedenken seines Flugzeugs 737 Max hatte.<br>\nGegen&uuml;ber der &ldquo;Seattle Times&rdquo;, die zuerst &uuml;ber die neuen Dokumente berichtete, nannte eine Sprecherin des Ausschusses diese &ldquo;verst&ouml;rend&rdquo;. Anscheinend verfestigen sie ein Bild, das sich in den Monaten nach den t&ouml;dlichen Abst&uuml;rzen von Maschinen dieses Typs gezeigt hatte: Ein Teil der leitenden Mitarbeiter warnte sehr konkret vor Sicherheitsm&auml;ngeln, insbesondere des automatischen Steuerungssystems, das wahrscheinlich die Ursache der Abst&uuml;rze war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/boeing-mails-sicherheitsmaengel-101.html?utm_source=pocket-newtab\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie sagte einst Papst Franziskus in seinem Apostolischen Schreiben &bdquo;Evangelii Gaudium&ldquo;: Diese Wirtschaft t&ouml;tet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ein Jahr &bdquo;Sozialer Arbeitsmarkt&ldquo; mit dem &bdquo;Teilhabechancengesetz&ldquo; &ndash; zur Stabilisierung und Ausbau des Niedriglohnsektors<\/strong><br>\nVor einem Jahr trat das Teilhabechancengesetz in Kraft. Die Bundesregierung stellte vier Milliarden Euro bereit, um Unternehmen, die Besch&auml;ftigung f&uuml;r langzeitarbeitslose Menschen anbieten, die Lohnkosten zu subventionieren. Ohne jegliche sozialpolitische Diskussion wurde mit dem neuen Gesetz ein gravierender Wechsel in der Arbeitsmarktpolitik vollzogen. Neuerdings stehen allen wirtschaftlichen Organisationsformen, auch den heimischen Privatunternehmen, staatlich gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung ohne Einschr&auml;nkung offen.<br>\nDer Staat zahlt den Unternehmen beim Zustandekommen einer sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung mit den neuen Instrumenten &bdquo;Teilhabe am Arbeitsmarkt&ldquo; (TaAM) oder &bdquo;Eingliederung von Langzeitarbeitslosen&ldquo; (EVL) bis zu 100 Prozent des Mindest- oder Tariflohns. Die Kriterien wie Zus&auml;tzlichkeit, &ouml;ffentliches Interesse und Wettbewerbsneutralit&auml;t wurden &uuml;ber Bord geworfen, die bislang eine gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung nur bei sozialen Tr&auml;gern und &ouml;ffentlichen Einrichtungen erlaubte.<br>\nDie Bundesregierung ging urspr&uuml;nglich von rund 800.000 erwerbslosen Menschen aus, die mithilfe dieses Programms eine Besch&auml;ftigung aufnehmen und verschweigt, dass hier der Niedriglohnsektor weiter ausgebaut werden soll, damit die deutschen Unternehmen weiterhin den Weltmarkt dominieren k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nImmer mehr &ouml;ffentliche und private Unternehmen ziehen sich weiter aus ihrer Verantwortung zur Schaffung von regul&auml;ren Arbeitspl&auml;tzen zur&uuml;ck. Dies wird unter anderem dadurch erreicht, dass eine bewusst erzeugte Unterfinanzierung der &ouml;ffentlichen Haushalte forciert wird: mit Hinweis auf die leeren Kassen wird eine gesamtgesellschaftliche Akzeptanz gef&ouml;rdert, notwendige Arbeiten durch Arbeitskr&auml;fte aus dem &bdquo;Sozialen Arbeitsmarkt&ldquo; erledigen zu lassen.<br>\nBisher war es so, dass die langzeitarbeitslosen Menschen systematisch vom ersten Arbeitsmarkt strikt ferngehalten wurden, auch weil sie f&uuml;r den Ma&szlig;nahmetr&auml;ger gut eingearbeitete vollwertige Besch&auml;ftigte waren und in den sogenannten Zweckbetrieben der Wohlfahrtsverb&auml;nde und gemeinn&uuml;tzigen Unternehmen f&uuml;r Profit sorgten. Weil sie aber immer noch unter Vermittlungshemmnissen litten, mussten sie wieder in eine Ma&szlig;nahme mit sozialp&auml;dagogischer Begleitung. So gibt es Menschen die in den vergangenen 14 Jahren Hartz IV-System nur in Ma&szlig;nahmen besch&auml;ftigt waren, wegen ihrer Vermittlungshemmnisse.<br>\nMit dem neuen Gesetz werden nun die Vermittlungshemmnisse innerhalb von 3 Monaten durch die Coaches behoben und die Menschen k&ouml;nnen dann sofort auf den ersten Arbeitsmarkt in den Niedriglohnsektor geworfen werden.<br>\nZynischer, aber auch entlarvender geht es kaum, wenn die SPD dieses Teilhabechancengesetz als Vorbild f&uuml;r das neue Sozialstaatskonzept ihrer Partei verkauft. Dabei ist es doch wohl eher ein Gesetz, das die Chancen und Teilhabe der Privatunternehmen und Konzerne am Weltmarkt f&ouml;rdert, mit staatlicher Lohnsubvention.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/ein-jahr-sozialer-arbeitsmarkt-mit-dem-teilhabechancengesetz-zur-stabilisierung-und-ausbau-des-niedriglohnsektor\/#more-7554\">gewerkschaftsforum.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wenn auch das SPD-Spitzenpersonal &ndash; hier ist insbesondere der neue SPD-Vize und zust&auml;ndige Bundesminister Heil zu nennen &ndash; so viel Kenntnisse &uuml;ber die konkrete Situationen vor Ort h&auml;tte, w&auml;re schon einiges m&ouml;glich. Aber zu bef&uuml;rchten ist, dass zu viele Entscheidungstr&auml;ger der Partei weiterhin eine Politik zugunsten der Arbeitgeberseite und sog. &ldquo;Leistungstr&auml;ger&rdquo; machen wird &ndash; und weiterhin erwerbslose Personen vernachl&auml;ssigt. Und dabei auch &uuml;bersieht, dass so auch der Druck auf die Arbeitnehmerschaft steigt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Regierungsprogramm: Die Teufelchen stecken in den Details<\/strong><br>\nWas das neue t&uuml;rkisgr&uuml;ne Regierungsprogramm uns zu Arbeit, Armutsbek&auml;mpfung und Gleichstellung verspricht &ndash; und was sich hinter den sch&ouml;nen Worten versteckt (oder eben nicht).<br>\nSchon im ersten Absatz des gestern pr&auml;sentierten Regierungsprogramms von &Ouml;VP und Gr&uuml;nen steht geschrieben: &bdquo;Wir haben uns zum Ziel gesetzt, durch verschiedene Ma&szlig;nahmen in der kommenden Legislaturperiode den Anteil von armutsgef&auml;hrdeten Menschen im ersten Schritt zu halbieren.&ldquo; Das liest sich erst einmal gut und es macht Hoffnung: Auf eine zuk&uuml;nftige Regierung, die sich als vordringlichste und oberste Priorit&auml;t gesetzt hat, daf&uuml;r zu sorgen, dass es den Menschen unter ihrer Regierung gut geht. Eine Regierung, die Verantwortung f&uuml;r 1,25 Millionen armutsgef&auml;hrdete Menschen in unserem so reichen Land &uuml;bernimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arbeit-wirtschaft.at\/regierungsprogramm-teufelchen-in-details\/\">arbeit-wirtschaft.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ex-Regierungspolitiker k&ouml;nnten gegen Lobby-Auflagen versto&szlig;en haben<\/strong><br>\nEigentlich sollen neue Vorschriften den Wechsel zwischen Politik und Lobbyismus erschweren. Doch nach SPIEGEL-Informationen gehen viele Ex-Politiker in den Ministerien weiter ein und aus. (&hellip;)<br>\nDie Karenzregeln halten viele Ex-Politiker auch nicht davon ab, mehrere Lobbyisten-Jobs anzunehmen. Das zeigt eine Auswertung des SPIEGEL von Parlamentsdokumenten, Unterlagen aus dem Bundesanzeiger und Handelsregistern. Seit der Bundestagswahl 2017 zeigten mindestens 13 ausgeschiedene Regierungspolitiker gut 50 neue Jobs an.<br>\nEx-Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel (SPD) und Ex-Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) lagen mit je elf T&auml;tigkeiten an der Spitze der Wechselwilligen, gefolgt vom ehemaligen Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) mit acht Posten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/lobbyarbeit-ex-regierungspolitiker-koennten-gegen-auflagen-verstossen-haben-a-1303514.html\">Spiegel Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>F-127: Fregatte gegen Russland<\/strong><br>\nWie sehr nicht nur im Heer (siehe IMI-Analyse 2018\/29), sondern auch in der Marine die R&uuml;stungsplanung auf Auseinandersetzungen mit Russland ausgerichtet wird, zeigen die &Uuml;berlegungen f&uuml;r die Nachfolge der in den 2030ern au&szlig;er Dienst gehenden Fregattenklasse 124 (&bdquo;Sachsen&ldquo;). Schon das geplante NATO-Marinekommando in Rostock wird prim&auml;r mit Blick auf Russland aufgebaut (siehe IMI-Analyse 2019\/33).<br>\nIm aktuellen Marineforum erl&auml;utert Fregattenkapit&auml;n Andreas Uhl, Bevollm&auml;chtigter Vertreter F 127 im Marinekommando Rostock in der Abteilung Planung, das Anforderungsprofil an die n&auml;chste Fregattenklasse &ndash; einer &bdquo;Next Generation Fregate&ldquo;, die er als &bdquo;R&uuml;ckgrat der Flotte zur Mitte dieses Jahrhunderts&ldquo; bezeichnet:: &bdquo;Die Klasse 125 wurde zu Beginn des Jahrhunderts als Stabilisierungseinheit [&hellip;] konzipiert. Die Grundidee f&uuml;r F 127 basiert dagegen auf der Wiederausrichtung der Bundeswehr auf die Landes- und B&uuml;ndnisverteidigung und repr&auml;sentiert den dazugeh&ouml;rigen maritimen Anteil.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2020\/01\/05\/f-127-fregatte-gegen-russland\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch das ein weiteres Beispiel f&uuml;r <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57342\">Die Sieger des Jahres: die R&uuml;stungswirtschaft und das Milit&auml;r. Nach Punkten, wenn nicht sogar mit einem K.O. f&uuml;r den Frieden<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ein Leben nach diesem Kapitalismus<\/strong><br>\nSogar Reiche f&uuml;hlen sich bedroht von den Unsicherheiten, die das gegenw&auml;rtige System erzeugt. Dessen Ende m&uuml;sste mit einer Neufassung des Gesellschaftsrechts beginnen<br>\nDie Niederlage von Labour und Jeremy Corbyn in Gro&szlig;britannien hat das Momentum der radikalen Linken schwer ersch&uuml;ttert &ndash; zugleich aber steht der Kapitalismus unter starkem Beschuss, vor allem von unerwarteter Seite her und vor allem in den USA, wo es auf die Vorwahlen zu den Pr&auml;sidentschaftswahlen 2o20 zul&auml;uft. Milliard&auml;re, Konzernbosse und sogar die der Finanzindustrie gewogene Presse haben mit Intellektuellen und Anf&uuml;hrern lokaler Gemeinschaften geradezu eine Symphonie von Vorw&uuml;rfen erhoben, die auf die Brutalit&auml;t, Grobheit, Unhaltbarkeit des gegenw&auml;ritgen Rentier-Kapitalismus hinweist. &bdquo;Das Gesch&auml;ft kann nicht wie gewohnt weitergehen&ldquo;, scheint selbst in den Vorstandsetagen der m&auml;chtigsten Konzerne ein Gef&uuml;hl zu sein, das derzeit sehr in Mode ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/ein-leben-nach-diesem-kapitalismus\">Yanis Varoufakis in der Freitag<\/a>\n<p><strong>Dazu: Eine Welt ohne Kapitalismus?<\/strong><br>\nDie Kapitalismusgegner hatten ein miserables Jahr. Aber der Kapitalismus auch. Wer weitere Krisen wirklich vermeiden und die liberale Demokratie retten will, muss auf neue Formen der Umverteilung setzen. Denn ein Leben nach dem Kapitalismus w&auml;re m&ouml;glich. Und n&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++4ad26e28-2e19-11ea-93f3-52540088cada\">Yanis Varoufakis in Gegenblende<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Smarter Klassenkampf von oben<\/strong><br>\n&bdquo;Digitale Revolution&ldquo;: Wie vermeintliche technologische Sachzw&auml;nge zur ideologischen Folie f&uuml;r neoliberale Reformen werden.<br>\nNicht erst seit der Erfindung von Internet, Mobilfunk und &bdquo;Big Data&ldquo; ist die real stattfindende Digitalisierung der Arbeitswelt ein gigantisches Rationalisierungsprogramm. Wer ihm ausgesetzt ist, versteht auch ohne Expertenbeistand, dass der Prozess nicht in einem herrschaftsfreien Raum abl&auml;uft, sondern unter kapitalistischen Bedingungen, in denen die Machtressourcen sehr ungleich verteilt sind. Sowohl die Richtung der technologischen Entwicklung als auch die Art und Weise, wie die neuen Technologien in den Arbeitsprozess integriert werden, werden weitgehend durch strategische Unternehmensentscheidungen und das Direktionsrecht des Arbeitgebers bestimmt. &hellip;.<br>\nQuasi erg&auml;nzend zum &bdquo;Industrie 4.0&ldquo;-Diskurs protegierte das Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) Anfang 2015 die Idee vom &bdquo;Arbeiten 4.0&ldquo;. Es gehe darum, &bdquo;einen Blick in die Arbeitswelt von heute, aber auch von morgen und &uuml;bermorgen&ldquo; zu werfen, schrieb Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles in einem &bdquo;Gr&uuml;nbuch&ldquo;, das &bdquo;einen breiten Dialog dar&uuml;ber in Gang setzen&ldquo; sollte, &bdquo;wie wir arbeiten wollen und welche Gestaltungschancen es f&uuml;r Unternehmen, Besch&auml;ftigte, Sozialpartner und Politik gibt&ldquo;. 3 Ziel des Prozesses sollte es sein, &bdquo;einen neuen sozialen Kompromiss (&hellip;) zwischen den Flexibilit&auml;tsanforderungen der Unternehmen und den Bed&uuml;rfnissen der Besch&auml;ftigten&ldquo; zu entwickeln.<br>\nAnderthalb Jahre sp&auml;ter, Ende 2016, legte das BMAS mit seinem &bdquo;Wei&szlig;buch Arbeiten 4.0&ldquo; das Ergebnis des &bdquo;Dialoges&ldquo; vor. Der darin pr&auml;sentierte &bdquo;neue gesellschaftliche Flexibilit&auml;tskompromiss&ldquo; beinhaltet neben den bekannten Leitbildphrasen &uuml;ber k&uuml;nftige Chancen f&uuml;r den Wirtschaftsstandort Deutschland und neue Freiheiten f&uuml;r die &bdquo;Work-Life-Balance&ldquo; der Besch&auml;ftigten eine sehr konkrete gesetzgeberische Agenda: Noch vor der Sommerpause will die Koalition eine &bdquo;&Ouml;ffnung&ldquo; des Arbeitszeitgesetzes beschlie&szlig;en. Durch Tarifvertr&auml;ge und Betriebsvereinbarungen sollen &ndash; zun&auml;chst f&uuml;r eine dreij&auml;hrige &bdquo;Experimentierphase&ldquo; &ndash; die Schutzstandards des Gesetzes unterlaufen werden k&ouml;nnen.<br>\nWas Nahles einen Kompromiss nennt, ist in Wirklichkeit nichts anderes als eine Konzession an andauernde Forderungen der Unternehmerschaft. &bdquo;Der starre Acht-Stunden-Tag passt nicht mehr ins digitale Zeitalter, wir wollen mehr Beweglichkeit&ldquo;, hatte Ingo Kramer, Pr&auml;sident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde (BDA), im Dezember 2015 erkl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/wirtschaft\/wirtschaft-inland\/smarter-klassenkampf-von-oben\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie Europas einflussreichste Kanzlei ins Zwielicht geriet<\/strong><br>\nF&uuml;r diesen Jubilar war Hamburgs Erstem B&uuml;rgermeister kein Wort zu gro&szlig;. Integer, unbestechlich und geradlinig sei der Weg, dem sich Freshfields Bruckhaus Deringer verpflichtet habe, lobte Olaf Scholz in seiner Festrede am 2. Juni 2015. Er freue sich sehr, gemeinsam mit den Anw&auml;lten das 175-j&auml;hrige Bestehen der Kanzlei in Deutschland zu feiern.<br>\nFreshfields sei &bdquo;eine Soziet&auml;t, die unsere Gesellschaft immer wieder aktiv mitgestaltet&ldquo;. Es sind Worte, die heute an Scholz kleben wie Pech. Scholz hatte ja recht, wenn er in seiner Laudatio die vielen Mandate herausstrich, bei denen Freshfields f&uuml;r die &ouml;ffentliche Hand arbeitete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp2.handelsblatt.com\/unternehmen\/freshfields-wie-europas-einflussreichste-kanzlei-ins-zwielicht-geriet\/25385734.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das passt zu Scholz. Immer ein offenes Ohr f&uuml;r die Interessen der herrschenden Oligarchie.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Polizeimeldung zu Connewitz<\/strong><br>\nDass nach Silvester ein Leipziger Polizist in Lebensgefahr schwebte, hat sich als Falschmeldung entpuppt &ndash; die auf einer ungenauen Formulierung der Polizei beruhte. Journalisten d&uuml;rfen sich auf die Social-Media-Kan&auml;le der Polizei nicht verlassen, warnte &bdquo;Buzzfeed&ldquo;-Journalist Marcus Engert im Dlf.<br>\nWenn es zu Falschmeldungen der Polizei komme, dann sei das der Geschwindigkeit geschuldet und der Tatsache, dass man sich vor Ort in sehr aufgeheizten Stimmungen befinde. Jeder habe inzwischen ein Telefon in der Tasche und sei somit ein eigenes kleines Massenmedium: &bdquo;Wir haben eine Kommunikation in Echtzeit.&ldquo; Die Polizei stehe in einem Geschwindigkeitswettbewerb. Die Folge sei, dass es inzwischen sehr oft zu Ungenauigkeiten komme.<br>\nF&uuml;r Beh&ouml;rden gelte ein Neutralit&auml;ts- und Sachlichkeitsgebot, das auch die Twitter-Accounts der Polizei umfasse. Trotzdem d&uuml;rfe man nicht davon ausgehen, dass die Polizei ein neutraler Player sei. Schlie&szlig;lich steuere sie mit ihren Social-Media-Kan&auml;len gezielt gro&szlig;e Versammlungslagen. Pressestellen w&uuml;rden Informationen selektieren und deswegen kein vollst&auml;ndiges Bild liefern. &bdquo;Das ist nichts B&ouml;sartiges, das liegt in der Natur der Sache: Die k&ouml;nnen nat&uuml;rlich nicht alles ungefiltert rausblasen&ldquo;, sagte Engert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/polizeimeldung-zu-connewitz-ohne-boesen-vorsatz.2907.de.html?dram:article_id=467247\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Engert h&ouml;rt sich im ersten Moment kritisch an erweist sich aber dann als der &uuml;bliche journalistische Apologet, der ganz im Sinne der herrschenden Oligarchie argumentiert.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Angriff in Connewitz war offenbar nicht orchestriert<\/strong><br>\nUmstritten ist vor allem, was genau in jenen Minuten kurz nach Mitternacht wirklich geschah &ndash; und wie organisiert die Angriffe auf die Polizei verliefen. Die Polizei in Sachsen hatte noch in der Silvesternacht eine Pressemitteilung verschickt, in der es hie&szlig;, &ldquo;eine Gruppe von Gewaltt&auml;tern versuchte einen brennenden Einkaufwagen mitten in eine Einheit der Bereitschaftspolizei zu schieben&rdquo;. In einem Interview mit ZEIT ONLINE sprach der Leipziger Polizeipr&auml;sident Torsten Schultze von &ldquo;einem geplanten und organisierten Angriff&rdquo; einer Gruppe von 20 bis 30 Personen. &ldquo;Die Angreifer kamen schnell und verschwanden danach sofort wieder in der Dunkelheit, in der Silvesterb&ouml;llerei, im Rauch&rdquo;, sagte Schultze. Es handele sich um Verbrecher und &ldquo;Unmenschen&rdquo;.<br>\nZEIT ONLINE liegt nun ein Video der entscheidenden Szenen der Silvesternacht in Leipzig-Connewitz vor. Es ist nur knapp eine Minute lang, dokumentiert aber die Schl&uuml;sselmomente vor, w&auml;hrend und nach der Verletzung des Beamten. Es zeigt allerdings ein deutlich differenzierteres Bild, als das bisher von der Polizei gezeichnete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2020-01\/leipzig-connewitz-silvester-angriffe-polizist-video\">Zeit<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Destruktive Gretchenfragen<\/strong><br>\nNun sag, wie hast du&rsquo;s mit der Polizei? Und mit den Linksradikalen? Wie so oft scheint auch nach der Silvesternacht in Connewitz die Diskussion wieder in eine Identit&auml;ts-Gretchenfrage zu m&uuml;nden. Rechte und Konservative verurteilen die Gewalt, die in Leipzig in der Silvesternacht von &bdquo;Linksradikalen&ldquo; an Polizisten ver&uuml;bt worden sein soll; Linke kritisieren die Polizei selbst. Wer solidarisiert sich mit wem? Auf welcher Seite stehst du? Die Twitter-Debattenkultur d&uuml;mpelt also ins Jahr 2020. Doch dann meldet sich am Freitag Saskia Esken zu Wort &ndash; und bringt eine wahrhaft linke Sicht in die Diskussion. Nicht, weil sie sich &bdquo;mit der linken Seite&ldquo; solidarisierte. Oder sich gegen &bdquo;die Seite der Polizei&ldquo; stellte. Sondern weil sie staatliches Handeln hinterfragt. Und damit den politischen Raum &ouml;ffnet. &hellip;<br>\nAuf Basis der Fehlinformation &uuml;ber den Hergang der Silvesternacht hatte sich l&auml;ngst eine Debatte entsponnen, an der sich mehrere Politikerinnen beteiligten &ndash; und damit versagte ein drittes gesellschaftliches Organ, wenn es das so gibt: &bdquo;die Politik&ldquo;, die nicht in der Lage war, die mangelnde Grundlage der Debatte als solche zu erkennen und zun&auml;chst auf Aufkl&auml;rungsarbeit zu beharren. Stattdessen f&uuml;hrten Politiker die Eskalation fort. Horst Seehofer sagte, menschenverachtende Gewalt gehe auch von &bdquo;Linksextremisten&ldquo; aus: &bdquo;Wir m&uuml;ssen geschlossen hinter unseren Polizeibeamten stehen, die sich jeden Tag aufs Neue f&uuml;r unsere Sicherheit einsetzen.&ldquo; Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DpolG), Rainer Wendt, f&uuml;hlte sich gar an die Anf&auml;nge der RAF erinnert: &bdquo;Diese Attacken offenbaren klar die Handschrift linksextremer Kreise und erinnern in Zielsetzung und Ausf&uuml;hrung fatal an die Ausbildung linksterroristischer Strukturen in den 70er Jahren&ldquo;. Der Vizepr&auml;sident des Bundestages und fr&uuml;here Bundesinnenminister, Hans-Peter Friedrich (CSU), schrieb auf Twitter, nehme man alle Informationen zusammen, sei &ldquo;die h&auml;ssliche Fratze des Linksterrorismus&rdquo; erkennbar.<br>\nAlle Informationen. Die zu dem Zeitpunkt zur Verf&uuml;gung standen. Doch um Informationen ging es am 1. und 2. Januar noch gar nicht: Es ging in der Debatte darum, wer auf welcher Seite steht. Die oben zitierten konservativen Politiker: auf Seite der Polizei. Was f&uuml;r eine &Uuml;berraschung! Und auf &bdquo;der anderen&ldquo;, der Seite der &bdquo;gewaltbereiten Linksradikalen&ldquo;? Auf diese Seite wurde bislang lediglich die Linke s&auml;chsische Landtagsabgeordnete Julia Nagel gestellt, die auf Twitter die Polizeipr&auml;senz schon vor Silvester im linken Stadtteil Connewitz als &bdquo;kalkulierte Provokation&ldquo;, das Vorgehen der Polizei in der Nacht als &bdquo;ekelhafte Polizeigewalt&ldquo; bezeichnete. Schon sie verwies auf die Umst&auml;nde der Geschehnisse, aber ernst genommen wurde ihr Anliegen nicht: Eine Linke gegen die Polizei, so die Erz&auml;hlung. Eine sehr fruchtbare Debatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/elsa-koester\/destruktive-gretchenfragen\">Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Chile: Die &ldquo;Flaites&rdquo; k&auml;mpfen als die neuen Akteure an vorderster Front<\/strong><br>\nIm Andenstaat ist die Geduld am Ende<br>\nIn Chile hat eine neue Zeitrechnung begonnen, die Zeit vor dem 18. Oktober 2019 und die Zeit danach. Im Oktober wollte die U-Bahn, wie fast alle Dienstleister in privater Hand, die Fahrpreise erh&ouml;hen. Dies l&ouml;ste eine Revolte aus, die bis heute anh&auml;lt. &Uuml;ber dutzende abgefackelte Einkaufszentren, hunderte niedergemachte Polizeireviere, B&uuml;ros, Hotels, Banken. Jeden Freitag wird auf der Plaza Dignidad demonstriert, dem Platz der W&uuml;rde, der vor dem 18. Oktober Plaza Italia hie&szlig;. Wasserwerfer versuchen mit Tr&auml;nengas und Pfefferspray die Menge in Schach zu halten. Meist vergeblich.<br>\nNeue soziale Akteure, fern der Parteien und Institutionen, haben die chilenischen Eliten in Angst und Schrecken versetzt. Sie fordern keine niedrigen Fahrpreise mehr &ndash; sondern ein neues Gesellschaftsmodell. &ldquo;Es steht an allen W&auml;nden: Chile war die Wiege des Neoliberalismus und wird hier beerdigt werden&rdquo; &ndash; sagt Marcelo Osses von Radio Dignidad, das aus dem 6. Stock die Proteste mit Musik beschallt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Chile-Die-Flaites-kaempfen-als-die-neuen-Akteure-an-vorderster-Front-4628852.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte &ndash; Die Deutschen sind wieder auf der falschen Seite<\/strong><br>\n&Auml;u&szlig;erungen des Au&szlig;enministers belegen, dass die Bundesregierung im Falle der iranischen Aggression nicht Partei f&uuml;r Amerika ergreift. Sie hat keine Antwort auf die aggressive iranische Expansion und suhlt sich in der Rolle des Deeskalierers.<br>\nDer Drohnenangriff auf den iranischen General und Top-Terroristen Qassem Soleimani ist gerechtfertigt. Mehr noch: Er h&auml;tte schon viel fr&uuml;her erfolgen m&uuml;ssen. Als Mastermind des &bdquo;Exports der islamischen Revolution&ldquo; war Soleimani zust&auml;ndig f&uuml;r die staatlich finanzierte Aufr&uuml;stung, Finanzierung und Ausbildung von Terrormilizen wie Hamas und Hisbollah. Soleimani schickte Hunderttausende Waffen und Raketen an Terroristen im Nahen und Mittleren Osten, baute Netzwerke in Europa, S&uuml;damerika, Afrika.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus204763402\/Irans-Terror-Die-Deutschen-sind-wieder-auf-der-falschen-Seite.html?utm_source=pocket-newtab\">Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Text ist nicht barrierefrei, aber die einleitenden Zeilen reichen voll und ganz. Man k&ouml;nnte meinen der Text sei im Pentagon verfasst worden. Springer steht wie immer treu und fest zum US-Imperium und Friede Springer und Angela Merkel sind ja angeblich auch ziemlich beste Freundinnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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