{"id":57489,"date":"2020-01-07T13:54:53","date_gmt":"2020-01-07T12:54:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57489"},"modified":"2020-01-22T07:17:25","modified_gmt":"2020-01-22T06:17:25","slug":"leserbriefe-zur-umweltsau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57489","title":{"rendered":"Leserbriefe zur Umweltsau"},"content":{"rendered":"<p>Der Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57392\">WDR treibt die &bdquo;Umweltsau&ldquo; durchs Dorf<\/a> wird von den NachDenkSeiten-Lesern &auml;hnlich kontrovers gesehen wie die Vorg&auml;nge, die er beschreibt. Nachfolgend finden sich einige der zahlreichen Zuschriften. Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Nachdenkseitenteam.<\/p><p>Zuallererst ein frohes, gl&uuml;ckliches und vor allem gesundes Jahr 2020.<br>\n&nbsp;<br>\nIch bin kein Umweltexperte, allerdings dr&auml;ngt sich mir der Verdacht auf, dass der Mensch gr&ouml;&szlig;tenteils Schuld am Klimawandel hat.<\/p><p>Nichts desto Trotz geht die allgegenw&auml;rtige Debatte meiner Meinung nach weitestgehend an der Realit&auml;t vorbei.<\/p><p>Wenn mein Dachstuhl brennt, frage ich mich nicht, ob das durch einen&nbsp;Blitzeinschlag (nat&uuml;rliche Ursache) passierte, oder ob mein b&ouml;ser Nachbar (Brandstiftung), daran schuld ist. Zuallererst w&uuml;rde ich mich darum k&uuml;mmern, das gel&ouml;scht wird.<\/p><p>Das ganze Gelaber f&uuml;hrt zu nichts, allenfalls ist es daf&uuml;r gut diesem, oder jenem die Schuld zu zu schieben. Wer tats&auml;chlich glaubt unserer Politik ginge es darum das Klima zu retten, der glaubt auch, dass in Brasilien brasilianisch gesprochen wird&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nWas mich am meisten bei dieser ganzen Geschichte besch&auml;ftigt ist folgendes: Ich finde es erstaunlich, wie innerhalb eines Jahres, eine 16 J&auml;hrige, mit dem entsprechenden medialen Hype im Hintergrund, es fertig brachte die gesamte globale Politik zu beeinflussen und zu Entscheidungen zu dr&auml;ngen, ob sinnvoll, oder nicht sei dahin gestellt. Das gleiche, wenn auch im Massstab kleinere Ph&auml;nomen, l&auml;sst sich jetzt beim WDR beobachten: Wie ein Sender des &Ouml;RR wegen eines Shitstorms einknickt. Da stellt sich mir die Frage, was m&ouml;glich sein k&ouml;nnte, wenn nur ein kleiner Bruchteil der Bev&ouml;lkerung sagen w&uuml;rde, Schlu&szlig; mit lustig, so geht es nicht mehr weiter&hellip;<\/p><p>Nun ja, neues Jahr, tr&auml;umen darf man noch<br>\n&nbsp;<br>\nMacht bitte weiter so, auch wenn es ein Kampf gegen Windm&uuml;hlen ist.<\/p><p>Hochachtungsvoll, Ulrich Erich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>Sie irren sich:<\/p><p>Die heftige Reaktion auf diese Publikumsbeschimpfung ist lediglich ein Symptom der Unruhe in der Bev&ouml;lkerung, die angesichts der Einseitigkeit der &ouml;ffentlichen Medien hier nur ausnahmsweise deutlich wurde.<\/p><p>Es ist keine Hysterie, sondern die Emp&ouml;rung dar&uuml;ber, dass wieder gegen eine bestimmte Gruppe von Menschen gehetzt wurde- n&auml;mlich die &auml;lteren Mitb&uuml;rger, die schon andauernd als &ldquo;b&ouml;se wei&szlig;e M&auml;nner etc.&rdquo; beschimpft werden.<\/p><p>Diese Lied war lediglich der Z&uuml;ndfunken, der diese Emp&ouml;rung ausl&ouml;ste. <\/p><p>Dies als Hysterie zu bezeichnen ist allerdings typisch f&uuml;r die Sprache der Herrschenden in Deutschland, die selbst jedwede Kritik an ihrem Verhalten mit solchen Bezeichnungen abstempeln, um sich nicht inhaltlich damit auseinandersetzen zu m&uuml;ssen. Bezeichnend f&uuml;r diese Haltung sind die von Ihnen zitierten Kommentare, die sich in keiner Weise mit den Inhalten befassen, sondern sofort Kritiker quasi als &ldquo;Nazis&rdquo; bezeichnen.<\/p><p>Kein Wunder, dass viele B&uuml;rger, die den Missbrauch des Rundfunks als Propagandamaschine der Herrschenden beklagen, dank der fehlenden Opposition von links ins rechte Lager abdriften.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nG. Nesemann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NachDenkSeiten,<br>\nSatire muss immer einigen wehtun, sonst bleibt es Comedy. Deshalb sollte man auch einiges vertragen. Immerhin teilt man ja auch selbst (meist sogar ohne Rechtsbeistand) aus. Die <em>Gro&szlig;en<\/em>, wie B&ouml;hmermann, Sonneborn, die <em>Anstalter<\/em>, &hellip; gehen regelm&auml;&szlig;ig an oder &uuml;ber die Grenzen des <em>Gesunden Volksempfindens<\/em> und das muss auch so sein. Uwe Steimle wurde leider politisch motviert abgestraft. Getroffene Hunde, die Bellen finden sich immer. Ich bin f&uuml;r Gelassenheit, wie ich sie hier und da auch mal predige.<br>\nDr. Ralph Sch&ouml;pke (Regimekritiker_Dracula)<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS,<\/p><p>frohes Neues! Dank an Alle Mitarbeiter f&uuml;r Ihre gute Arbeit, es ist f&uuml;r mich eine Bereicherung meines Alltages!<\/p><p>Zum Thema WDR KINDERLIED!<\/p><p>Soviel ich wei&szlig;, ging es gar nicht so sehr um das Lied, es war zwar der erste Anstoss, wer m&ouml;chte schon als Umweltsau bezeichnet werden? Aber Fakt ist doch, die Aussage des Danny Hollek, der auf den Shitstorm, als freier Mitarbeiter des WDR, zur&uuml;ckgeschossen hat, indem er aus der Umweltsau eine &ldquo;Nazisau&rdquo; gemacht hat!&nbsp;<\/p><p>Also, wenn Sie schon Stellung zu diesem Vorfall nehmen, dann h&auml;tten Sie sich vielleicht doch ein wenig besser informieren k&ouml;nnen, Zwinker, Smiley!!!<\/p><p>LG Claudia Kern<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>wenn Euch das mit der Satire so klar erschien, den Leuten von RT mu&szlig; es das dann auch gewesen sein. Aber wo haut man dann zum Schluss immer drauf? Auf uns, den kleinen Leuten. Das erinnert mich an, &bdquo;&hellip;dann sollen sie doch Kuchen essen&ldquo;. <\/p><p>MfG P. Probst <\/p><p>es wird alles gesehen, aber wenig verstanden. Weil unsere Sprache euch langweilt, sprecht ihr eure eigene, versteht aber nichts mehr von uns. Oder, wer im Schweinestall lebt, mu&szlig; ein Schwein sein. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hey,<\/p><p>super Arbeit, die Ihr hier leistet.<\/p><p>Leider mu&szlig; ich bei euch immer wieder &ndash; hier und da &ndash; von anthropogenem Klimawandel lesen.<\/p><p>Den gibt es nicht ! Ich bitte dies zur Kenntnis zu nehmen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Dirk H. Mohrmann<br>\nM.A.<br>\nWissenschaftler<\/p><p>P.S. Klima kann man nicht leugnen und auch nicht wenden.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Tobias Riegel, besten Dank f&uuml;r die ausf&uuml;hrliche Darstellung des Vorgangs. So konnte ich mir als &ldquo;Opa&rdquo; selbst das Video ansehen. Meine Reaktion war &uuml;berraschend. Als ich zuvor nur die Nachrichten zur Oma als &ldquo;Umweltsau&rdquo; gelesen hatte, ist es mir sofort auf den Magen gefahren. Ich dachte: das ist zu krass und pauschalierend, eher aus der Sorge, dass wohl die Falschen abgeschreckt werden. <\/p><p>Als ich nun das Video angeschaut habe, passierte etwas Wunderbares: Von Zeile zu Zeile und mit Blick auf die fr&ouml;hlichen Kinder wurde mir w&auml;rmer ums Herz und ich begann zu lachen &uuml;ber die durchaus zutreffenden Inhalte und die unbefangene Form des Vortrags. Ich kann dem Chorleiter (und deren Eltern nur gratulieren. Wir sollten uns alle sch&uuml;tzend auch vor die Kinder stellen. <\/p><p>Nat&uuml;rlich ist das Wort &ldquo;alte Umweltsau&rdquo; im wirklichen Leben nicht f&uuml;r jede Oma und f&uuml;r jeden Opa zutreffend. Die Kinder singen ja auch nur von &ldquo;meiner&rdquo;. Jeder ziehe sich den Schuh an, der ihm oder ihr passt. <\/p><p>Am Ende gilt wohl mal wieder: getroffene Hunde bellen!! <\/p><p>Ich schlage vor, kein Handbuch f&uuml;r korrekte Satire herauszugeben, sondern angesichts des Aufschreis die&nbsp; angesprochehen Themenfelder SUV, zu hoher Fleischkonsum, Flug- und Schiffsreisen etc. und deren besondere Auspr&auml;gung insbesondere bei der &auml;lteren Generation,&nbsp; M&auml;nner vorneweg, zu vertiefen. <\/p><p>Die &auml;ltere Generation ist mit einer Bringschuld konfrontiert -ich auch- und aus meiner Sicht ist es billig, lieber Herr Riegel, die Kinder darauf hin zu weisen, dass sie bestimmt auch schon &ldquo;&uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse&rdquo; leben. <\/p><p>Insgesamt tun wir alle es. Und nat&uuml;rlich m&uuml;ssen wir deshalb alle gemeinsam das Ruder herumrei&szlig;en &ouml;kologisch und sozial gerecht! <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en <\/p><p>Udo Jeske <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,<\/p><p>das die &Ouml;R so einen Unsinn verbreiten, wundert mich nicht. Die versuchen ja schon l&auml;nger mit ihrer zweifelhaften Berichterstattung, einen Keil in die Gesellschaft zu treiben. &Auml;rgerlich ist f&uuml;r mich, dass ich f&uuml;r den Schwachsinn bezahlen MUSS! Ich bin schon l&auml;nger daf&uuml;r, dass zumindest die &Ouml;R Sender so eingerichtet werden, dass nur geschaut werden kann, wenn bezahlt wird. Wer nicht schaut, sieht auch nix. Die Technik dazu gibt es schon l&auml;ngst. Lt. <a href=\"https:\/\/presse.wdr.de\/plounge\/wdr\/programm\/2019\/11\/20191120_glaubwuerdigkeitsstudie.html\">WDR<\/a> ist f&uuml;r 82% der &Ouml;R unverzichtbar. Warum kann man da die Zwangsgeb&uuml;hren nicht abschaffen? 82% wollen freiwillig zahlen. Der Rest nicht. Sollen die restlichen 18% in Ruhe gelassen werden. Ich will jedenfalls nicht f&uuml;r die Skandale zahlen. OK, ich wohne jetzt nicht in NRW sondern in Bayern. Aber da braut sich auch was <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/bayern\/br-bayerischer-rundfunk-eklat-richard-gutjahr-intendant-ulrich-wilhelm-skandal-zr-13412043.html\">zusammen<\/a>. Und daf&uuml;r muss ich zahlen? Nein danke.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMeinhard Musselmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Leute,<\/p><p>nun lasst doch bitte die Kirche mal im Dorf. Man muss nicht auf jeden Kahn aufspringen, der f&uuml;hrerlos im Brackwasser herum treibt, daf&uuml;r sind doch eigentlich die Qualit&auml;tsmedien da. Es ist wirklich erstaunlich, was in dieses Kinderlied so alles hinein interpretiert wird. <\/p><p>Gerade die Nachdenkseiten rufen immer wieder dazu auf, die Dinge selbst zu hinterfragen und sich eigene Meinungen zu bilden. Das habe ich mir zum Prinzip gemacht und in diesem Falle einmal wieder getan. Und so scheint es mir, dass Sie mit diesem Artikel gewaltig neben der Spur liegen. Was hielten Sie denn davon, bei den Autoren des &ldquo;Kinderliedes&rdquo; einmal direkt nachzufragen, welche Botschaft sie aussenden wollten? Kann sich wirklich jemand vorstellen, dass der\/die Verfasser des Textes Gro&szlig;m&uuml;tter beleidigen wollte(n), dass man einen Spalt zwischen Arm und Reich, zwischen Jung und Alt treiben wollte? Irgend etwas anderes muss doch wohl dahinter stecken. <\/p><p>Vielleicht h&auml;tte man dann gesagt bekommen, was ich selbst aus diesem Vortrag herausgeh&ouml;rt habe. F&uuml;r mich ist dieses Lied eine gelungene Persiflage auf die Zust&auml;nde, die wir ganz allgemein im gesellschaftlichen Diskurs erleben und im besonderen in der derzeitigen Debatte um den Klimawandel. Die Kleinen m&ouml;chten es richten und von den eigentlichen Ursachen wird geschickt abgelenkt. Dazu ist der Shitstorm, der hier entfacht wurde, nat&uuml;rlich bestens geeignet. Und Sie springen da noch mit auf! Der Gipfel ist aber, zu lesen, dass die Kinder f&uuml;r die Auff&uuml;hrung instrumentalisiert worden sind. Nach meinem Geschmack hatten die M&auml;dels einen Mordsgaudi bei der Auff&uuml;hrung des St&uuml;ckes. Ich nebenbei gesagt auch und wer gar nicht genug davon bekommen kann, der kann <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JmCfnMsjsqs\">hier<\/a> noch einmal getrost nachh&ouml;ren.<\/p><p>Verfolgt man diese hirnlose Debatte, die dieses Vorkommnis ausgel&ouml;st hat, kann man nur zu einem Fazit kommen: <\/p><p><em>Herr, wie gro&szlig; ist Dein Zoo!<\/em><\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBj&ouml;rn Ehrlich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>Ich kann kaum glauben, dass man sich &uuml;ber dieses alberne alte Lied derart aufregen kann. Sollen wir jetzt alle s&auml;uselnde Mim&ouml;schen werden, die &uuml;bervorsichtig umeinander herumschleichen und sich dreimal im Satz entschuldigen, f&uuml;r den Fall, vielleicht im hochsensiblen Gegen&uuml;ber den Anflug einer kleinen Missempfindung ausgel&ouml;st zu haben?<\/p><p>Wie verklemmt soll es denn noch werden auf Erden, wenn einem jegliche Spontaneit&auml;t im Halse stecken bleibt aus Angst die tugendbesessenen Harmonie- bzw. Kontrolls&uuml;chtigen k&ouml;nnten einen an den Pranger stellen? Und wie heuchlerisch?<\/p><p>Ewiges Korrektheitsgetue macht Nat&uuml;rlichkeit und Lockerheit unm&ouml;glich und schafft eine Menge Distanz.Das ist einfach nicht menschlich!&nbsp;<\/p><p>Menschen necken, &auml;rgern und provozieren einander auch! So wie es in der Natur Gewitter und St&uuml;rme gibt.&nbsp;<\/p><p>Und auch die Klimabewegung muss sich mal aufziehen lassen, sowas ist normal!&nbsp;<\/p><p>Meine Oma hat &uuml;ber dieses Lied gelacht und ich kenne es von ihr! Diese Aufregung dar&uuml;ber h&auml;tte sie l&auml;cherlich gefunden. Sie hatte zwei Kriege und die gro&szlig;e Wirtschaftskrise der 20er erlebt, sie wusste was Probleme sind und welche Dinge man ernst nehmen sollte und welche&nbsp; nicht.<\/p><p>Die kriegerischen T&ouml;ne der aktuellen Politik, die h&auml;tten ihr nicht gefallen!<\/p><p>Wo ist denn da die gepflegte Sensibilit&auml;t?&nbsp;<\/p><p>Die Deutschen sind doch eigentlich ganz sch&ouml;n hart im Nehmen, bis die sich mal emp&ouml;ren&hellip;<\/p><p>&uuml;ber niedrige Geh&auml;lter und Renten, &uuml;ber den Verfall von Infrastruktur, Bildung und Gesundheitssystem, &uuml;ber die Zumutungen im &ouml;ffentlichen Nahverkehr, &uuml;ber die Praktiken der Bahn-AG, &uuml;ber den Abbau der&nbsp; Meinungsfreiheit, dar&uuml;ber dass ihr Land als Kriegsaufmarschplatz der Nato vorbereitet wird.<\/p><p>Wer sich da emp&ouml;rt,&nbsp;ist ein uncooler &ldquo;Wutb&uuml;rger&rdquo; und &ldquo;rechts&rdquo;. Ein guter B&uuml;rger passt sich schmiegsam an,&nbsp; h&auml;lt bei allen wirklichen Problemen den Mund und schafft sich seine eigenen Probleme.<\/p><p>Hella-M. Schier, K&ouml;ln<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>&ldquo;Sowohl Steimle als auch das WDR-Kinderlied h&auml;tten von den jeweiligen Kritikern ausgehalten werden m&uuml;ssen.&rdquo;<\/p><p>Das ist auch m.E. die angemessene Einordnung, vorz&uuml;glicher Artikel!<\/p><p>Leider &ndash; aus meiner Sicht mit 10j&auml;hriger Rundfunkratserfahrung (beim damaligen SFB) in der Vergangenheit &ndash; hat sich der WDR in den letzten Jahren nicht gut entwickelt; nie wieder wurde die Qualit&auml;t eines von Bismarck an der WDR-Spitze erreicht!<\/p><p>Im allgemeinen <strong>Qualit&auml;tsverfall der politischen Berichterstattung<\/strong> im &Ouml;R hat der WDR ein &uuml;berdurhchschnittliches Tempo vorgelegt (Ukraine, Syrien, Russland &hellip;); inzwischen erscheint mir der BR unter Wilhelm als <strong>relativer<\/strong> Qualit&auml;ts-Aufsteiger (Das Durchregieren in M&uuml;nchen hat&nbsp; sich ziemlich gem&auml;&szlig;igt.). <\/p><p>Alle Achtung f&uuml;r Ihre Bew&auml;ltigung der verdammt schwierigen Aufgabe, Medienkonfusion und -manipulation analytisch aufzubereiten und angemessen zu bewerten.<\/p><p>J&uuml;rgen Kunze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NDS Redaktion,lieber Herr Tobias Riegel<\/p><p>Als ich das WDR Schm&auml;hlied gegen Rentner,Gro&szlig;eltern und das Rentensystem h&ouml;rte war ich sprachlos und schockiert.Seit der Agenda 2010 wird diese Form der Meinungsmanipulation betrieben und dieses Lied und die Kinder die dabei missbraucht wurden dienen nur dieser Manipulation.Dieses Lied als Satire oder Comedy zu bezeichnen und die Reaktion darauf als &uuml;berzogen zu bezeichnen verkennt mit Absicht das Framming das darin enthalten und beabsichtigt ist.<\/p><p>Das der Herr Daniel Hollek dann noch einen Tweet absetzte und das Wort Umweltsau durch Nazisau ersetzte bekam ich fast einen Herzinfarkt und einen Kreislaufkollaps.Als aber der von mir\/uns betzahlter WDR Intendant Tom Buhrow diesen Tweet und Journalisten auch noch verdeitigte kam auch noch eine Schlaganfall bei mir an.<\/p><p>Wer die Reaktion darauf als &ldquo;&Uuml;berzogen&rdquo; bezeichnet verkennt die massive Manipulation und Frammig der letzten Jahre, ja Jahrzehnte des &Ouml;RR und der Teilnahme an der Zerst&ouml;rung unseres Rentensystems.<\/p><p>Das Rentner sich billiges Fleisch kaufen m&uuml;ssen,Flaschen sammeln oder kaum Geld haben um die Miete zahlen zu k&ouml;nnen.Scheint wohl f&uuml;r den WDR sehr lustig zu sein und das obwohl genau dieser Sender und andere &Ouml;R Sender zu diesem Niedergang des Renten und Sozialsystem aktiv und zum Schaden genau dieser Betroffenen Rentnern mitwirkten. F&uuml;r mich klang dies alles wie Spott und Hohn gegen die Leidtragenden diese assozialen Politik und auch pers&ouml;nlich gegen mich,wenn ich mal in Rente sein sollte.<\/p><p>Wer einen Steimle entl&auml;sst weil er das System und die Kriegstreiber kritisiert und einen Journalisten der Gro&szlig;eltern als Nazis&auml;ue bezeichnet und das noch lustig findet verdeitigt der hat jedes mass und mitte verloren.Wer diesen B&uuml;rgeraufschrei wieder als Rechts bezeichnet und diese Menschen weiter diffamiert und beleidigt der hat wirklich nichts verstanden und verkennt die aktuelle Lage.Ich bin Verdi Mitglied will Sozialegerechtigkeit,Erbschafts-,Verm&ouml;gens- und Transaktionssteuer aber richtig und lehne jeden Kriegseinsatz und die Klimasch&auml;digung des Milit&auml;rapparates komplett ab.Wenn das alles rechts ist will man weder eine Debatte noch ist diese Elte dazu bereit endlich die Richtung diese neoliberalen Faschistischen Mitte zu &auml;ndern.Wer eine Politik wie Schr&ouml;der,Thatcher und Macron betreibt hat nichts mehr mit Demokratie und Meinungsvielfalt zu tun.<\/p><p>Eine Frau von der Leyen darf man nicht als Flintenuschi bezeichnen da wird amn in den Foren gesperrt aber die d&uuml;rfen so einen Beleidigendes Lied gegen eine gesamte Bev&ouml;lkerungsgruppe machen und pauschalisieren und wenn man sich dann aufregt wird man noch mal beleidigt.<\/p><p>Nicht die 40.000 B&uuml;rger Mails sind die unnormalen sondern diejenigen die meinen das w&auml;re alles normal und lustig w&auml;rend diese beleidigten Rentner jeden Tag Hohn und Spott &uuml;ber sich ergehen lassen m&uuml;ssen und dann noch von den Schuldigen f&uuml;r diesen Zustand masslos und &uuml;berzogen diffamiert werden.<\/p><p>Wir sind nicht mehr bereit diese Manipulation weiter hin zunehmen und keine Reaktion zu zeigen.Wenn&nbsp; die Medien weiterhin diesen transatlantisch-kapitalisitschen Kriegspropaganda und neoliberalen Weg fahren wird es nicht mehr lustig werden.Wir haben diese Propaganda satt und wir werden f&uuml;r so einen nicht Journalismus nichts mehr zahlen,es reicht das Fass ist voll!<br>\n&nbsp;<br>\nEin gesundes neues Jahr 2020 und viel Gesundheit f&uuml;r sie<br>\nAndr&eacute; Gaida<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Riegel,<\/p><p>danke f&uuml;r Ihre Analyse. In einem Punkt gehen Sie m.E. aber selbst Verzerrungen in der Generationen-Debatte auf den Leim.<\/p><p>&bdquo;Zu guter Letzt wird im Text auch Heuchelei transportiert &ndash; die w&uuml;rde mutma&szlig;lich deutlich werden, wenn man die CO2-Abdr&uuml;cke der besungenen &bdquo;Omas&ldquo; mit denen der singenden Kinder vergleichen w&uuml;rde.&ldquo;<\/p><p>Dass es tats&auml;chlich einzelne Omas geben wird, die &uuml;berdurchschnittlich nachhaltig sind, ist klar. Im Schnitt d&uuml;rfte aber der CO2 Fu&szlig;abdruck der singenden Kinder (wohl ca. 11 Jahre) &uuml;ber die Lebenszeit gerechnet deutlich niedriger sein als die der Omas. (Da Kinder idR auch weniger essen, weniger Fernreisen, Kreuzfahrten usw. machen und weniger Auto fahren, d&uuml;rfte auch im Zeitraum der letzten 10 Jahre pro z.B. 2008 geborenem Kind weniger CO2 emittiert worden sein als pro Nachkriegsperson.) <\/p><p>Es ist ein von Kritikern von Fridays for Future regelm&auml;&szlig;ig verbreiteter Mythos, dass die heutige Jugend einen h&ouml;heren CO2-Fu&szlig;abdruck h&auml;tte als etwa die vorangegangener Generationen. Schauen wir uns die Zahlen an, Entwicklung des CO2 Fu&szlig;abdruck in Deutschland:<\/p><ul>\n<li>2018: 8,6 Tonnen<\/li>\n<li>2008: 9,9 Tonnen<\/li>\n<li>1995: 10,8 Tonnen<\/li>\n<li>1990: 12,5 Tonnen<\/li>\n<li>1985: 12,93 Tonnen<\/li>\n<li>1980: 13,39 Tonnen<\/li>\n<li>1975: 12,37 Tonnen<\/li>\n<li>1971: 12,49 Tonnen<\/li>\n<\/ul><p><a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/153528\/umfrage\/co2-ausstoss-je-einwohner-in-deutschland-seit-1990\/%20\">de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/153528\/umfrage\/co2-ausstoss-je-einwohner-in-deutschland-seit-1990\/ <\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_CO2-Emission_pro_Kopf#L%C3%A4nderliste_der_CO2-Emissionen_pro_Kopf\">de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_CO2-Emission_pro_Kopf#L%C3%A4nderliste_der_CO2-Emissionen_pro_Kopf<\/a><\/p><p>(an 1 Stelle widersprechen sich die Zahlen der beiden Quellen leicht; die Tendenz ist aber eindeutig) Interessante Charts zum weltweiten Vergleich <a href=\"https:\/\/ourworldindata.org\/co2-and-other-greenhouse-gas-emissions\">finden sich auch hier<\/a> (Our World in Data ist ingesamt sehr empfehlenswert). <\/p><p>Da der Peak um 1980 liegt, d&uuml;rfte die heutige Oma-Generation von allen Generationen tats&auml;chlich in ihrer Lebenszeit pro Kopf am meisten CO2 emittiert haben. Ob man damit moralisch mit einer &bdquo;Umweltsau&ldquo; argumentieren sollte, ist fraglich. Allerdings taugt die Nachkriegsgeneration im Blick auf die CO2-Zahlen auch nicht zum &ouml;kologischen Vorbild. Darauf ausruhen k&ouml;nnen sich alle Mitglieder beider Generationen nat&uuml;rlich nicht. Alle sto&szlig;en weit mehr aus als die f&uuml;r das Paris-Ziel zugrunde liegenden maximal 2 Tonnen pro Kopf.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel,<\/p><p>noch ein Leserbrief unter den sicher sehr vielen, die Sie dazu bekommen werden.<br>\n&nbsp;<br>\nOb Sie dieses Lied nun aus verschiedenen Gr&uuml;nden gut finden oder nicht, es ist und bleibt Satire. Ebenso manche Aussage von Jan B&ouml;hmermann, die ich selbst manchmal nicht richtig und gut finde. Der Vergleich an dieser Stelle hinkt enorm, die Zuschreibung gegen&uuml;ber Erdogan entbehrt jeglicher Grundlage, dass wir alle Umwelts&auml;ue sind, auch die Gro&szlig;m&uuml;tter, zeigen die derzeitigen und kommenden Klima-Entwicklungen. Letztlich ist auch die Sicht des Autors selbst und seine Ziele ma&szlig;geblich f&uuml;r die Einstufung als Satire.<br>\n&nbsp;<br>\nNicht der Liedtext spaltet, sondern diejenigen, die Spaltungstendenz und &ndash;willen in den Text hineininterpretieren, B&ouml;swilligkeit unterstellen, bewusst oder unbewusst. Und diejenigen, die sich weigern wollen, in den vorgehaltenen Spiegel zu schauen. Dort finden sich in aller Regel die weniger friedfertigen Polterer und Spalter. Sie rufen in projektiver Zuschreibung: &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37753\">Haltet den Dieb!<\/a>&ldquo;, reagieren affektiv und aggressiv, verweigern die Selbstreflektion, fast wie ein trotziges Kind.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nDen Menschen einen Spiegel vor zu halten, zu konfrontieren und auf zu r&uuml;tteln ist ein Ziel von Satire. Das muss sich nicht unbedingt immer nur gegen &bdquo;die Obrigkeit&ldquo; richten. Nach Ihrer versuchten Definition w&auml;re vieles keine Satire, was beispielsweise Georg Schramm, Monika Gruber und Mama Bavaria a.D., Luise Kinseher, kund tun. Oder was gar Georg Kreisler gesungen hat, Himmel hilf, diese ganzen Kraftausdr&uuml;cke! Und die fr&uuml;here Lach- und Schie&szlig;gesellschaft erst!<\/p><p>Mit Ihrem Versuch der Spaltung, &nbsp;in den Formulierungen versteckt, in &bdquo;die da oben&ldquo; und &bdquo;die da unten&ldquo;, kommen wir auch nicht sofort weiter. In einem wie auch immer gearteten demokratisch genannten Prozess, wurden die jetzigen &bdquo;Machthaber&ldquo; (Achtung Satire!) gew&auml;hlt.<\/p><p>Ihr Versuch, es allen Recht machen zu wollen, kann ich auch humorvoll betrachten. Das Lied sei keine Satire, fr&uuml;he Zensur vers&auml;umt, aber nicht l&ouml;schen, aber R&uuml;ckendeckung geben, mir wurde ganz schwindelig beim Lesen. Ihre Aufgabe h&auml;tte ich aber auch nicht haben wollen.<br>\n&nbsp;<br>\nUnd Sie haben leider str&auml;flich vers&auml;umt zu nennen, dass als einzige Konsequenz des gesamten Vorgangs Tom Buhro seinen Platz r&auml;umen m&uuml;sste. Da er emotional aufgeladen aus dem Krankenhaus angerufen hat, unter dem sicher bedauernswerten Eindruck der Krankheit seines Vaters, diesen in f&auml;lschlich angnommener Notwehrlage verteidigen wollte und einsam eine &auml;u&szlig;erst sch&auml;dliche und v&ouml;llig falsche Entscheidung getroffen hat. Aber &ouml;ffentlich entschuldigen k&ouml;nnte man sich ja immer, wenn man dazu f&auml;hig und willens ist.<br>\n&nbsp;<br>\nWenn wir Satire entmutigen, fr&uuml;h zensieren, wird es &ouml;de und vor allen Dingen &auml;ngstlich. Das ist auch das Ziel des Aufruhrs und das habe ich von &bdquo;links&ldquo; und von &bdquo;rechts&ldquo; gelesen. <\/p><p>Letztlich tragen Sie mit Ihrem Artikel auch weiter zur Spaltung in &bdquo;b&ouml;se Satiriker&ldquo; und &bdquo;Ernsthafte&ldquo; bei und ebnen damit den &bdquo;S&auml;uberern&ldquo;, egal welcher politischen Couleur, den Weg. Die Menschen sollten, entgegen Ihrem Zungenschlag, aufgefordert und ermutigt werden, satirischer mit menschlichem Verhalten und den Abgr&uuml;nden um zu gehen. <\/p><p>Nur wer &uuml;ber sich selbst lachen und sich neben sich stellen und beobachten kann, ist f&auml;hig sich zu reflektieren und sich zu ver&auml;ndern. Und Selbstkritik haben wir alle bitter n&ouml;tig, wenn wir sehen, was wir angerichtet haben.<br>\nIch will Ihnen, lieber Herr Riegel, keinesfalls aufgrund Ihres Artikel unterstellen, dass sie dessen nicht f&auml;hig seien, das kann und will ich nicht beurteilen. Insofern kann ich nur unterst&uuml;tzen, was Sie auch sinngem&auml;&szlig; geschrieben haben, man h&auml;tte es nicht so ernst nehmen und aufbl&auml;hen d&uuml;rfen. <\/p><p>Insofern sollten sie die Kinder vom WDR-Kinderchor besser auffordern, genauso kritisch weiter zu singen und an den Chorleiter richten: Bleiben sie bitte weiter so mutig! Genialer Text, genial umgesetzt.<\/p><p>Die Kinder h&auml;tten auch singen k&ouml;nnen: &bdquo;Wir Kinder sind alle eine junge Umweltsau&ldquo;, oder &bdquo;Wir alle sind Umwelts&auml;ue&ldquo;, aber das h&auml;tte dann wieder zu anderen affektiven Zensurversuchen gef&uuml;hrt. Die Kritik an der Nennung der Oma ist wohlfeil und nur scheinbar selbstlos. Und das Ursprungslied handelt halt mal von der Oma. Manche Gro&szlig;mutter der singenden Kinder wird wohl herzlich gelacht haben. Schon in der wohl l&auml;ngeren <a href=\"https:\/\/www.wdr-kinderchor.de\/de\/\">Reflektionsphase<\/a> mit den Familien der Kinder. Wer gutwillig ist, sieht auch in diesem Liedtext das Respektvolle hinter dem Humor versteckt.<br>\n&nbsp;<br>\n&Uuml;brigens: Auch Angela Merkel ist im Omaalter, sie ist sozusagen die Ober-Umweltsau, wie so manche Blockierer, Aussitzer und Versch&auml;rfer der jetzigen und wohl k&uuml;nftigen Bundesregierung, ich ahne F&uuml;rchterliches.<br>\nUnd: Auch ich befinde mich im Opa-Alter, ja und ich war eine richtige Umweltsau, aber hallo! Ich bin es leider erst seit 20 Jahren wesentlich weniger, was ich zuvor als Kind dieser Wachstumsgeneration verursacht habe, rechtfertigt aber nach wie vor diese Zuschreibung. Der Rest, immer noch saum&auml;&szlig;ig, ist zum Teil den Umgebungsfaktoren geschuldet, die eine bessere Bilanz unm&ouml;glich machen (siehe den Satz zur Regierung). Bin alleine mit dem E-Auto zum Pleisweiler Gespr&auml;ch gefahren, pfuideibel!<br>\nVielleicht werden es viele erst in 20 Jahren sehen k&ouml;nnen und wollen &ndash; oder nie, da hilft auch der aufr&uuml;ttelnde Song nicht. Aber leiden werden wir alle, auch besonders die Oma, wenn sie dann noch lebt!<\/p><p>Jetzt lache ich noch ein wenig dar&uuml;ber, wie viel ich dazu geschrieben habe, aber der Vorgang an sich und die Folgen sind es glaube ich wert, noch viel genauer betrachtet zu werden. Und die Nachdenkseiten sind meiner Meinung nach eines der wichtigsten politischen Foren.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e und ich bitte Sie herzlich, Ihre Meinung weiter zu schreiben, Ihr Artikel hat mich nochmals zum Nachdenken und zur Auseinandersetzung damit angehalten, das ist sehr wertvoll,<\/p><p>Harald Martin<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p><em>Sehr geehrte Redakteure der Nachdenkseiten,<\/em><\/p><p>dieser Mail habe ich einen Leserbief zu dem Artikel &bdquo;WDR treibt die Umweltsau durchs Dorf&ldquo; angeh&auml;ngt. Es w&uuml;rde mich freuen, wenn er trotz seiner L&auml;nge publiziert werden k&ouml;nnte. Einer Ver&ouml;ffentlichung stimme ich nur anonym, d.h. lediglich unter Nennung meiner Initialien, wie im Text unterschrieben, zu.<\/p><p>Danke, freundliche Gr&uuml;&szlig;e und viel Erfolg f&uuml;rs neue Jahr!<\/p><p><em>Es geht um einen humanen Diskurs<\/em><\/p><p>&bdquo;Anma&szlig;ende Haltung &ndash; &uuml;bertriebene Erregung &ndash; Emp&ouml;rung als Besch&auml;ftigungstherapie&ldquo;, so kanzelt Tobias Riegel den Protest gegen die uns&auml;gliche WDR-Vorf&uuml;hrung ab. Auf den Nachdenkseiten h&auml;tte ich wahrlich eine erhellendere Analyse erwartet. <\/p><p>Alle, die den kompletten Text des &bdquo;Liedes&ldquo; noch nicht kennen, sollten ihn sich vorab <a href=\"https:\/\/www.hna.de\/politik\/wdr-kinderchor-oma-umweltsau-lied-text-video-zr-13391381.html\">hier anschauen<\/a>, denn in dem Artikel von Tobias Riegel werden die infamsten Zeilen, dass &bdquo;Oma&ldquo; im SUV &bdquo;zwei Opis mit Rollator &uuml;berf&auml;hrt&ldquo; nicht einmal erw&auml;hnt. Ebenfalls fehlt in Riegels Artikel der Satz &bdquo;We will not let you get away with this&ldquo;\/ &bdquo;Wir werden euch damit nicht davonkommen lassen!&ldquo;, eine Drohung Greta Thunbergs, die in unmittelbarem Anschluss an das Lied eingespielt und von den Kindern des Chors mitgesprochen wird. Ich empfehle jedem, sich die kurze Einspielung komplett anzuschauen &ndash; mir, weiblich, mittleren Alters, vegane Radfahrerin, jagt sie einen kalten Schauer &uuml;ber den R&uuml;cken: mit Satire hat dies weder dem Inhalt noch der Darbietungsform nach auch nur ansatzweise zu tun. Satire ist eine pointierte, &uuml;bertriebene, sp&ouml;ttische Zuspitzung von Wirklichkeit &ndash; aber welche Wirklichkeit wird hier pointiert? <\/p><p>Bekanntlich werden Motorr&auml;der bevorzugt von jungen M&auml;nnern, SUVs von Familienv&auml;tern und &ndash;m&uuml;ttern im mittleren Lebensalter gefahren (nicht zuletzt, um die Kinder zu Schule, Ponyhof, Fu&szlig;ballverein zu bringen), und die mit Abstand gef&auml;hrlichsten Teilnehmer des Stra&szlig;enverkehrs sind laut Statistik junge M&auml;nner, nicht alte Frauen. Selbst Fleisch wird von M&auml;nnern signifikant h&auml;ufiger konsumiert als von Frauen, egal ob jung oder alt. <\/p><p>In Anthropologie und Ethnologie bezeichnet der &bdquo;Gro&szlig;m&uuml;tter-Effekt&ldquo; die Beobachtung, dass Gro&szlig;m&uuml;tter in der Menschheitsgeschichte bis in die Gegenwart einen positiven Effekt auf die Zahl und &Uuml;berlebenswahrscheinlichkeit von Enkelkindern hatten und haben, denn Gro&szlig;m&uuml;tter haben in besonderer Weise im Blick, <a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/2000097723454\/forscher-finden-beleg-fuer-die-grossmutter-hypothese\">was f&uuml;r den Erhalt der Lebensgrundlagen und der Nachkommen wichtig ist<\/a>. <\/p><p>Alte Frauen sind nicht diejenigen, die wir ansprechen m&uuml;ssen, wenn wir umweltzerst&ouml;renden Kriegen und der Vernichtung der Ressourcen von Mensch, Tier und Natur entgegentreten wollen. Was also soll diese absurde Darbietung? Welcher Erkenntniseffekt soll von einem solchen Text ausgehen? Hier liegt keine entglittene &Uuml;berzeichnung vor, sondern eine absurde Phantasie des Autors, die jeder Wirklichkeit spottet, indem sie den Vorwurf, hauptverantwortlich f&uuml;r den desastr&ouml;sen Zustand unserer Umwelt zu sein, an die denkbar falscheste Adresse richtet. Die komplette Verdrehung von Tatsachen dient nicht der L&ouml;sung dr&auml;ngender Probleme, und bei den Nachdenkseiten wird sie sonst als &bdquo;Propaganda&ldquo; bezeichnet und weniger besorgt verteidigt als hier in Riegels Artikel. (Ganz nebenbei: das letzte Mal, als in Deutschland und Europa alte Frauen f&uuml;r alles Elend verantwortlich gemacht wurden, folgte eine grauenhafte Massenvernichtung, in der Geschichtsschreibung als &bdquo;Hexenverfolgung&ldquo; bis heute nur sehr unzureichend aufgekl&auml;rt.)<\/p><p>Nach dem Proteststurm setzte der WDR eine Sondersendung an, in der zahlreiche H&ouml;rerInnen zu Wort kamen. Dabei wird deutlich, dass der Protest &uuml;berwiegend nicht von Rechtsextremen (die nat&uuml;rlich bei einer solchen Steilvorlage trittbrettfahren), sondern von besonnenen, meist &auml;lteren B&uuml;rgern stammt, die sich gegen eine derart aggressive Diffamierung ihrer Generation zu Recht wehren. Die schlimmste Diffamierung gegen&uuml;ber dieser Generation von Seiten eines freien Journalisten aus der WDR Social-Media-Redaktion wird in Riegels Text verschwiegen: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Lass mal &uuml;ber die Gro&szlig;eltern reden, von denen, die jetzt sich &uuml;ber&nbsp;#Umweltsau&nbsp;aufregen. Eure Oma war keine&nbsp;#Umweltsau. Stimmt. Sondern eine&nbsp;#Nazisau.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ein derart pauschalierender und sprachlich entmenschlichender Generalverdacht ist zur&uuml;ckzuweisen, ganz gleich welcher Gruppe gegen&uuml;ber er ge&auml;u&szlig;ert wird, denn er verletzt die W&uuml;rde des Menschen, der das Recht hat, in seinem individuellen Handeln gesehen und beurteilt zu werden. Muss dieses Grund-ABC der Aufkl&auml;rung tats&auml;chlich auf den Nachdenkseiten nochmals buchstabiert werden? Muss tats&auml;chlich erkl&auml;rt werden, dass Protest gegen solche verbale Entmenschlichung nicht nur angemessen, sondern bitter notwendig ist, denn genau solche Pauschal-Verdammungen von Menschen haben uns in der Menschheitsgeschichte bis heute immer wieder in entsetzliches Elend gef&uuml;hrt. Ist es wirklich die vordringliche Aufgabe eines NDS-Redakteurs, die Freiheit eines solchen &bdquo;Diskurses&ldquo; zu verteidigen? <\/p><p>Ich halte es f&uuml;r unlauter, dass Riegel in seinem Artikel die &bdquo;Nazisau&ldquo; verschweigt, wenn er gleichzeitig, vollkommen zu recht, die Morddrohungen, die daraufhin gegen den WDR-Journalisten ge&auml;u&szlig;ert wurden, kritisiert (m.W. gab es &bdquo;nur&ldquo; Drohungen gegen diesen einen Journalisten, Riegel spricht in der Mehrzahl von Drohungen gegen &bdquo;Autoren&ldquo;). Wir brauchen nicht dar&uuml;ber zu sprechen, dass jede Androhung von Gewalt in einem aufgekl&auml;rten Diskurs absolut inakzeptabel und verabscheuungsw&uuml;rdig ist. Dennoch sollte die ganze Geschichte erz&auml;hlt werden, die Diffamierung aller &bdquo;Omas&ldquo; als &bdquo;Nazis&auml;ue&ldquo; ist durchaus noch eine Radikalisierung gegen&uuml;ber der &bdquo;Umweltsau&ldquo;.<\/p><p>Wenn wir die anstehenden Probleme bew&auml;ltigen wollen, brauchen wir einen respektvollen und, um Daniele Ganser zu zitieren, von Wahrhaftigkeit und Liebe getragenen Diskurs. Die Auff&uuml;hrung des WDR-Chores und das &bdquo;Nazisau&ldquo;-Statement des WDR-Redakteurs stehen dem so diametral entgegen, dass der Protest dagegen nicht als &bdquo;anma&szlig;ende Haltung&ldquo; und &bdquo;Besch&auml;ftigungstherapie&ldquo; abgewertet werden darf.<\/p><p>S.P.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,<br>\nleider verlangt der Beitrag von Tobias Riegel zu dem Fall dieses vom WDR hergestellten Liedes einge kritische Anmerkungen. Um gleich zum Kern zu kommen, die Zwischen&uuml;berschrift &ldquo;Verungl&uuml;ckte Reaktionen&rdquo; zieht das Niveau dieses &uuml;ber Strecken hinweg recht guten Beitrags auf das des kritisierten Vorganges. Denn nichts ist verungl&uuml;ckt! Es ist die Haltung des WDR-Intendanten Buhrow, der in einer Stellungnahme auf den vom angeblich freien Mitarbeiter Danny Hollek nachgeschobenen Vorwurf an die Gro&szlig;elterngeneration, man sei ja vielmehr eine Nazisau gewesen, in diesem Zusammenhang von einem verungl&uuml;ckten Tweed gesprochen hat. Man mu&szlig; schon sehen, da&szlig; mit solch technokratischen Begriffen der Brisanz der Angelegenheit keineswegs Rechnung getragen werden kann, sondern eher das Gegenteil, n&auml;mlich Verharmlosung erreicht wird. Ganz abgesehen davon, da&szlig; die heutige Gro&szlig;elterngeneration nach dem 2. Weltkrieg geboren wurde. Das zu wissen kann aber anscheinend von so einem Journalisten nicht verlangt werden. Nat&uuml;rlich ist es Sache von Herrn Riegel, die Aufregung als ungerechtfertigt zu bezeichnen, ob das aber wirklich so ist, bedarf eingehenderer Betrachtung. In diesem Zusammenhang erscheint es bereits als unangebracht, den Kabarettisten Uwe Steimle mit zu erw&auml;hnen. Es scheint Mode zu werden, Kritik und Zensur zu vermischen, wobei dabei bereits die Ausgangspositionen v&ouml;llig mi&szlig;achtet werden. Was hat es mit Zensur zu tun, wenn ich mich als B&uuml;rger, dem nichts weiter als die Organe der freien Meinungs&auml;u&szlig;erung zur Verf&uuml;gung stehen, &uuml;ber die beleidigenden Passagen einer solchen Verunglimpfung errege. Das ist doch etwas v&ouml;llig anderes als wenn der MDR eine Sendereihe mit guter Resonanz beim Publikum wegen ein paar unbequemer &Auml;u&szlig;erungen des Moderators absetzt. V&ouml;llig verschiedene Dimensionen! Weiter steht auch die Reaktion des WDR damit in keinerlei Zusammenhanng, ob die Sendeanstalt ihre Beitr&auml;ge l&ouml;scht oder nicht tut nichts zur Sache. Jedenfalls macht das L&ouml;schen die Angelegenheit nicht ungeschehen! Und ob sich der Sender st&auml;rker und auf welche Weise hinter seine Mitarbeiter h&auml;tte stellen sollen, will ich hier nicht beurteilen. Und ob die beteiligten Journalisten derart schutzbed&uuml;rftig wie behauptet sind, will ich hier ebenfalls nicht untersuchen. Beim Austeilen sind sie n&auml;mlich nicht zaghaft. Mir jedenfalls haben sich beim Lesen des Begriffs &ldquo;Nazisau&rdquo; schon die Fingern&auml;gel hochgerollt! Weiter erkennt zwar Ihr Autor selbst die Problematik, die daraus entspringt, da&szlig; auch hier wieder Kritiker in die rechte Ecke gestellt werden, man h&auml;tte sich den entsprechenden Passus aber noch etwas deutlicher und entschiedener gew&uuml;nscht. Vollst&auml;ndig unakzeptabel ist dann jedoch die weitere Zwischen&uuml;berschrift &ldquo;Emp&ouml;rung als Besch&auml;ftigungstherapie&rdquo;. Um hier im Rahmen zu bleiben, das ist verungl&uuml;ckt! Selbstverst&auml;ndlich ist beispielsweise die in Deutschland grassierende Altersarmut eine Riesenschweinerei, die &uuml;brigens viel zu Wenige aufregt. Das hat aber doch wohl nichts damit zu tun, da&szlig; der in unserem Lande rapide um sich greifende Altersrassismus ebenfalls ein schwerwiegendes Problem darstellt. Und dagegen wird man sich doch wenden d&uuml;rfen ohne gleich die ganze Skala der deutschen Mi&szlig;st&auml;nde aufz&auml;hlen zu m&uuml;ssen. Zusammengefa&szlig;t und zum Ende kommend, der Aufsatz von Herrn Riegel ist weit unter Ihrem sonstigen Niveau!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&uuml;rgen Keller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>als langj&auml;hriger Nachdenkseiten Leser bin ich mit der Analyse zum Artikel &ldquo;WDR treibt die Umweltsau durchs Dorf&rdquo; nicht einverstanden.<\/p><p>Mich pers&ouml;nlich hat dieses Liedchen doch sehr emp&ouml;rt.<\/p><p>Ich denke das es sich hier NICHT um Satire handelt sondern ganz klar um Beleidigung unter dem Deckmantel von Satire.<\/p><p>Diese Umdeutung erinnert doch sehr an &ldquo;DAS wird man doch noch sagen d&uuml;rfen&rdquo;.<\/p><p>In der heutigen Hassgesellschaft sind wir wieder einen Schritt weiter, in dem Beleidigung als Satire um gedeutet werden kann, Sie verstehen &ndash; alte Journalistensau -.<\/p><p>Das neue Buch von ihrem Chef gibt hier vielleicht Anhaltspunkte.<\/p><p>Evtl. ist es auch ein Versuchsballon nach Art des allseits beliebten EU &ndash; Pr&auml;sidenten Junker:<\/p><p>Wir stellen eine Aussage in den Raum und warten was passiert.<\/p><p>Dennoch w&uuml;nsche ich Ihnen und dem Team der Nachdenkseiten weiterhin ein gl&uuml;ckliches H&auml;ndchen um weiterhin Menschen anzuregen den eigenen Verstand zu nutzen.<\/p><p>Nur wer den Hintergrund kennt kann den Vordergrund richtig einordnen.<\/p><p>Danke f&uuml;r eure Arbeit.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nWolfgang Wei&szlig;berg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Riegel,<\/p><p>danke f&uuml;r Ihren Artikel in dem Sie sehr gut zeigen wie WDR als auch sich Emp&ouml;rende falsch gehandelt haben.<\/p><p>Ich mag eine gute Satire und stimme zu, dass man diese auch ertragen muss wenn Sie einem einmal nicht passt. Die Satire zu kritisieren ist aber erlaubt, und das wirklich verwerfliche an der Lied-Aktion des WDR ist, wie hier unschuldige Kinder missbraucht werden, Rentner durch den Dreck zu ziehen. <\/p><p>Leider ist dies ein deutlicher Ausdruck  f&uuml;r die Art und Weise, wie genau diese beiden gesellschaftliche Gruppen, Kinder und Rentner in diesem System permanent herabgew&uuml;rdigt, missachtet, unterdr&uuml;ckt und abgeschoben werden (in Kitas und Kinderg&auml;rten beziehungsweise Altersheimen). Leider sagt derartige Behandlung von Kindern und Rentnern &ndash; die unsere Liebe und unseren Respekt verdienten &ndash; ziemlich viel aus &uuml;ber den Zustand der modernen Gesellschaft. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nChristoph Stahl<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>ich m&ouml;chte nochmals auf die SUV- Oma zu sprechen kommen. Das es eine Satire war, ist zweitrangig. Altersarmut wird wohl jedem ein Begriff sein. Aber was da noch hinzu kommt ist, &auml;ltere Menschen werden nicht wahrgenommen und sind sozusagen Menschen zweiter Klasse. Schauen sie sich doch mal im Supermarkt um. Erst wenn man sie sehen will, so bemerkt man es. Es gibt sie tats&auml;chlich und dort fahren die wenigsten einen SUV. <\/p><p>Es ist einfach nur billig auf den R&uuml;cken dieser Menschen eine Satire und dann noch als Weihnachtslied, zu senden. Es zeigt einem nur, wie gro&szlig; der Graben zwischen uns und den sogenannten fortschrittlichen Kr&auml;ften ist. Deshalb beschleicht mich immer mehr ein Gef&uuml;hl des Verrats an der Arbeiterklasse. Liebe Linke, hier bei uns ist eure Wiege. <\/p><p>Aber wer kommt denn &uuml;berhaupt auf die Idee, das es sich um eine Satire aus der linken Ecke handelt? F&uuml;r mich ist das eine Satire aus der neolinken Szene, sprich gr&uuml;n. <\/p><p>Auch wenn ich manchmal ein klein wenig anderer Meinung bin, so seid ihr doch &bdquo;der Leuchtturm&ldquo; im Ozean der Ereignisse. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPeter Probst<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten, sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>Das Spaltpotential des Liedes mal dahingestellt. Jeder kennt wohl Beispiele von Rentnern, ob in oder au&szlig;erhalb der Familie ist hierbei unerheblich, die genau auf die im Lied beschrieben Oma passen und Beispiele, die dem komplett entgegen stehen.<\/p><p>Falls Sie aus den Leserbriefen wieder eine Kollage machen m&ouml;chte ich hiermit alle musikalisch versierten Leser der Nachdenkseiten animieren ein Gegenlied mit selber Melodie zu komponieren. Ich bin der Meinung, dass ein solches Lied besser geeignet ist Aufmerksamkeit zu finden und wichtige Themen anzusprechen als die beste Analyse. Im besten Fall schaffen wir es, dass das Lied viral wird und die Filterbubble zu durchdringen vermag, auf die die ursp&uuml;ngliche Umdichtung zielte.<\/p><p>Hierzu ein paar Gedanken zu m&ouml;glichen Strophen:<\/p><p>Meine Oma sammelt Flaschen, weil sie arm ist. Sie arm ist,<br>\nMeine Oma sammelt Flaschen, weil sie arm ist.<br>\nMeine Oma ist ne ganz sch&ouml;n arme Frau.<br>\nMeine Oma geht zur Tafel sie ist hungrig, so hungrig,<br>\nMeine Oma geht zur Tagel sie ist hungrig,<br>\nMit der Rente kommt sie leider sonst nicht aus.<br>\nMeine Oma hortet Essen wie im Kriege, im Kriege, im Kriege,<br>\nMeine Oma hortet Essen wie im Kriege,<br>\nUnd sie sieht den N&auml;chsten schon am Horizont.<br>\nMeine Oma sucht ne Wohnung sie muss umziehn, muss umziehn, muss umziehn,<br>\nMeine Oma sucht ne Wohnung sie muss umziehen,<br>\nDie alte wurd&rsquo; saniert und kost&rsquo; zu viel<br>\nMeine Oma zieht zu uns, denn sie ist dement, sie ist dement, sie ist dement,<br>\nMeine Oma zieht zu uns, denn sie ist dement,<br>\nIm Altenheim ist nirgendwo noch ein Platz frei.<\/p><p>Ich stelle es jedem frei im Sinne eines Liedes, welches die Lebensrealit&auml;t von Armutsrentnern darzustellen versucht, die Strophen zu nutzen, ggf anzupassen und mit eigenen Ideen zu erg&auml;nzen.<\/p><p>Machen wir das Jahr 2020 zu unserem Jahr.<\/p><p>Solidarische Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDennis Zitelmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57392\">WDR treibt die &bdquo;Umweltsau&ldquo; durchs Dorf<\/a> wird von den NachDenkSeiten-Lesern &auml;hnlich kontrovers gesehen wie die Vorg&auml;nge, die er beschreibt. Nachfolgend finden sich einige der zahlreichen Zuschriften. Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[158,103,183,176],"tags":[635,1331,2061,1552],"class_list":["post-57489","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-generationenkonflikt","category-leserbriefe","category-medienkritik","category-umweltpolitik","tag-altersarmut","tag-satire","tag-umweltverschmutzung","tag-wdr"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57489","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=57489"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57489\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":57855,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57489\/revisions\/57855"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=57489"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=57489"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=57489"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}