{"id":57585,"date":"2020-01-10T16:54:03","date_gmt":"2020-01-10T15:54:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585"},"modified":"2020-01-10T16:54:03","modified_gmt":"2020-01-10T15:54:03","slug":"hinweise-des-tages-ii-426","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585#h01\">Mord an Soleimani und das V&ouml;lkerrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585#h02\">Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr: Die Regierung h&auml;lt zu Unrecht Informationen zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585#h03\">Knochenjobs und Hungerl&ouml;hne &ndash; Lohnsklaven in Deutschland?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585#h04\">Die Fachkr&auml;fte der Anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585#h05\">Tarifvertr&auml;ge &ndash; Das A und O f&uuml;r gute Arbeit!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585#h06\">Landschaftsschutzgebiet verschenkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585#h07\">Raus aus der Wohnung: Wenn sozialer Abstieg zum Existenzproblem wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585#h08\">Rentenfinanzierung: Wenn Reiche die Rentenl&uuml;cke f&uuml;llen sollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585#h09\">Streit um neues Transplantationsgesetz: Spenden im Tod geht nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585#h10\">Richard Flanagan &uuml;ber Australien: &bdquo;Die Regierung begeht ein historisches Verbrechen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585#h11\">Proteste in Indien: Millionen Arbeiter gegen Privatisierungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585#h12\">Unterst&uuml;tzt EU Zwangsarbeit in Eritrea?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585#h13\">Marine Le Pen: Keine schrillen T&ouml;ne mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585#h14\">Deutschland braucht eine linke Volkspartei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57585#h15\">Zu guter Letzt: Joe Kaeser bietet Luisa Neubauer einen Sitz im Aufsichtsgremium<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mord an Soleimani und das V&ouml;lkerrecht<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Assassination and International Law<\/strong><br>\nIn an era of death by drone, grand-scale invasions or tank-to-tank warfare have been replaced by single-shot missions against top leaders, writes Dave Inder Comar.<br>\nThe killing of Qasem Soleimani, a top Iranian military commander, by the United States marked a terrible escalation between the United States and Iran. U.S. Secretary of State Mike Pompeo described it as a &ldquo;defensive action&rdquo;:<br>\nBut Pompeo was wrong. The United States most likely committed an act of aggression against Iran and killed Soleimani in violation of human rights law. Here is why:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2020\/01\/09\/assassination-and-international-law\/\">Consortium News<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.K.:<\/strong> Die Aktion der US-Regierung verst&ouml;&szlig;t gegen die Aggressionsdefinition des International Criminal Court (ICC): -T&ouml;tung eines &lsquo;Milit&auml;r&rsquo; ohne Kriegszustand, -Ausweitung der\/Versto&szlig; gegen &lsquo;genehmigten&rsquo; Befugnisse des US-Milit&auml;rs in Irak (Ermordung Soleimani; Angriff auf Irakstellung). Die behauptete pr&auml;ventive Selbstverteidigung ist ebenfalls nicht zutreffend bzw. nicht belegt. Frage: Bespricht dies irgendein Mainstream Medium angemessen? Antwort: Nein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Worin liegt die legitime Grundlage der gezielten T&ouml;tung durch die USA?<\/strong><br>\nGem&auml;&szlig; dem V&ouml;lkerrecht darf ein Staat nur in drei F&auml;llen Milit&auml;rangriffe gegen ein anderes Land f&uuml;hren: auf Genehmigung des UN-Sicherheitsrates; mit Einverst&auml;ndnis des jeweiligen Ziellandes der Angriffe oder wenn der eigenen Staat einer so gro&szlig;en Bedrohung ausgesetzt sei, dass eine sofortige Milit&auml;raktion notwendig sei.<br>\nDie BBC zitierte Professor Mary Ellen O&rsquo;Connell von der Notre Dame Law School mit der Aussage, dass Selbstverteidigung keine Rechtsgrundlage f&uuml;r eine gezielte T&ouml;tung sei. In der Tat verf&uuml;ge der Vorfall &uuml;ber gar keine rechtliche Grundlage. Laut der Regelung in der UN-Charta &uuml;ber Selbstverteidigung handle es sich um das Recht auf einen heftigen milit&auml;rischen Angriff zu reagieren. Durch Drohnen den iranischen General Suleimani im Irak zu t&ouml;ten, sei keine Reaktion auf einen milit&auml;rischen Angriff, da das US-Territorium nicht vom Iran angegriffen worden sei. Bei diesem Vorfall h&auml;tten die USA nicht nur gesetzeswidrig den General eines anderen Landes get&ouml;tet, sondern auch illegitim den Irak angegriffen. Es ist offensichtlich, dass dieser Vorfall in jeder Hinsicht nicht den obigen drei Prinzipien entspricht.<br>\nDie USA haben immer wieder die Grenze des V&ouml;lkerrechts &uuml;berschritten und die Kriterien der internationalen Beziehungen verletzt. Wo liegt denn die rechtliche Grenze der USA? Und wo findet man die Verfahrensgerechtigkeit, die von der westlichen Gesellschaft immer wieder bekr&auml;ftigt wird? Diese &bdquo;gezielte T&ouml;tung&ldquo; zeigt, dass das V&ouml;lkerrecht von den USA instrumentalisiert wird, das bei vorteilhaften Situationen von ihnen genutzt und in ung&uuml;nstigen F&auml;llen von den USA ignoriert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20200110\/405279.html\">CRI online<\/a>\n<p><strong>dazu: China kann sich gegen Drohnenangriffe verteidigen<\/strong><br>\nChina sei in der Lage, gezielte Drohnenangriffe abzuwehren, und lege gro&szlig;en Wert auf ein vollst&auml;ndiges Luftverteidigungssystem und eine gro&szlig;e milit&auml;rische St&auml;rke als Abschreckung, sagten chinesische Experten am Sonntag. (&hellip;)<br>\nChinesische Internetnutzer und Medien bef&uuml;rchten, dass gezielte Drohnenangriffe die Art und Weise ver&auml;ndern, wie ein Krieg gef&uuml;hrt wird. Dies gilt als sehr gef&auml;hrlich, da solche Angriffe unvorhersehbarer und r&uuml;cksichtsloser sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2020-01\/06\/content_75583474.htm\">German.China.org.cn<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Artikel verdeutlicht, dass der Mord u.a. an dem iranischen General im Irak die Sorgen international vergr&ouml;&szlig;ert hat. China scheint gegen derartige Drohnenangriffe gut gewappnet zu sein. Und wie sieht die Situation in Deutschland aus? W&auml;re die hiesige Bev&ouml;lkerung vor solchen gezielten T&ouml;tungen\/Morden durch US-Drohnen sicher?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Krise im Nahen Osten: &ldquo;Das V&ouml;lkerrecht wird zurechtgebogen&rdquo;<\/strong><br>\nWar die T&ouml;tung des iranischen Generals Soleimani durch das V&ouml;lkerrecht gedeckt? Ja, sagt der Jurist Talmon im Interview mit tagesschau.de. Er kritisiert jedoch, dass sich Staaten das V&ouml;lkerrecht zunehmend zurechtbiegen, um ihre Aktionen zu legitimieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/voelkerrecht-100jahre-usa-iran-irak-syrien-interview-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Hier wird eine Gretchenfrage gestellt, aber nicht korrekt: Soleimani war in offizieller Mission im Irak unterwegs, das wusste auch Trump. Darauf nimmt die Frage leider keinen Bezug, und darauf geht auch Talmon nicht ein. Die Begr&uuml;ndung f&uuml;r die angeblich v&ouml;lkerrechtlich &ldquo;korrekte&rdquo; Ermordung des Generals leitet Talmon auf Basis einer Unterstellung ab &ndash; als Reaktion auf mehrere Angriffe auf US-Einheiten im November, gegen sich die USA (mit der Ermordung Soleimanis) &ldquo;rechtm&auml;&szlig;ig verteidigt&rdquo; haben. Wenn das k&uuml;nftig der Standard wird, dann k&ouml;nnen &uuml;berall in der Welt Politiker, die sich in offizieller Mission befinden, umgebracht werden. Setzt man diese Logik fort, muss man fragen: Warum wurde Soleimani nicht schon fr&uuml;her ermordet? Liegt etwa ein Vers&auml;umnis der USA vor?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr: Die Regierung h&auml;lt zu Unrecht Informationen zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie Regierung will Lageberichte zu Auslandseins&auml;tzen nicht ver&ouml;ffentlichen &ndash; mit kuriosen Argumenten. Jetzt entscheidet der BGH.<br>\nSo schnell &auml;ndert sich die Lage: &bdquo;Die Proteste in Irak hatten unver&auml;ndert keine Auswirkungen auf die Auftragsdurchf&uuml;hrung der deutschen Soldatinnen und Soldaten&ldquo;, hie&szlig; es eben noch in der j&uuml;ngsten w&ouml;chentlichen &bdquo;Unterrichtung der &Ouml;ffentlichkeit&ldquo; durch die Bundeswehr, Ausgabe 51\/2019, zur Stabilisierungsmission in Irak. Nun wollen die Gr&uuml;nen angesichts der Iran-USA-Konfrontation Truppenteile abziehen, Schulungsprogramme f&uuml;r irakische Sicherheitskr&auml;fte wurden bereits gestoppt. Was dagegen weiterl&auml;uft: Ein auf den ersten Blick skurriler Rechtsstreit darum, ob derartige amtliche Berichte zu Bundeswehr-Auslandseins&auml;tzen sch&ouml;pferische Werke sind. Das n&auml;mlich behauptet die Bundesregierung und will mit diesem Argument Ver&ouml;ffentlichungen durch andere unterbinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/auslandseinsaetze-der-bundeswehr-die-regierung-haelt-zu-unrecht-informationen-zurueck\/25388038.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Knochenjobs und Hungerl&ouml;hne &ndash; Lohnsklaven in Deutschland?<\/strong><br>\nSie arbeiten in der Fleischerei, im Trockenbau, in der Reinigung oder liefern Essen aus &ndash; oft mehr als 40 Stunden die Woche. Trotzdem verdienen sie h&auml;ufig zu wenig, um ihr Leben davon bestreiten zu k&ouml;nnen.<br>\nIn der Dokumentation &ldquo;Knochenjobs und Hungerl&ouml;hne &ndash; Lohnsklaven in Deutschland?&rdquo; begleitet ZDFinfo Menschen, die jeden Monat bangen m&uuml;ssen, ob das Gehalt zum Leben reicht. Politik und Gesellschaft blicken jedoch mit unterschiedlichen Perspektiven auf den Niedriglohnsektor: F&uuml;r die einen ist er ein Grundstein f&uuml;r den wirtschaftlichen Erfolg und eine gute Einstiegsm&ouml;glichkeit f&uuml;r Geringqualifizierte. Andere sprechen von moderner Lohnsklaverei.<br>\nEigentlich sollte der Mindestlohn daf&uuml;r sorgen, dass sich Arbeit f&uuml;r Menschen lohnt, doch es gibt Schlupfl&ouml;cher. Zum Beispiel in der Paketbranche. Hier geh&ouml;rt es laut Gewerkschaftern zum Gesch&auml;ft, dass die Fahrer mehrere Stunden t&auml;glich umsonst arbeiten, aus Angst, den Job zu verlieren. Auch im Baugewerbe gibt es Lohndumping und Missbrauch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/dokumentation\/zdfinfo-doku\/knochenjobs-und-hungerloehne-lohnsklaven-in-deutschland-102.html%20\">ZDFinfo<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die in dieser Reportage geschilderten Zust&auml;nde in der Branche der Paketzusteller, die inzwischen eigentlich jeden bekannt sein sollten und die durchaus mit dem Begriff Lohnsklaverei umschrieben werden k&ouml;nnen, sind auch die Basis des Superreichtums eines Herren Bezos. Wie immer unertr&auml;glich die Heuchelei der f&uuml;hrenden Sozialdemokraten, diesmal in der Figur des Bundesarbeitsministers Hubertus Heil, der sich der Einf&uuml;hrung des Mindestlohnes und Verbesserungen f&uuml;r prek&auml;r Besch&auml;ftigte r&uuml;hmt, aber dabei vergisst, dass der heute gr&ouml;&szlig;te Niedriglohnsektor in der ganzen EU ohne Agenda 2010 und Hartz IV nicht existieren w&uuml;rde. &Uuml;ber die zynischen Statements der Neoliberalen zu dieser Thematik, wie des arbeitspolitischen Sprechers der FDP oder des Pr&auml;sidenten des ifo Instituts Clemens Fuest, er&uuml;brigt sich jeder Kommentar. Dazu beleuchtet die Reportage einen weiteren interessanten Aspekt der EU Arbeitsmarktpolitik. In der EU gilt bekanntlich Arbeitnehmerfreiz&uuml;gigkeit, anderes gesagt &bdquo;offene Grenzen&ldquo; f&uuml;r Arbeitskr&auml;fte. Jeder darf, wie es dem Wunschtraum der Linksliberalen entspricht, in jedem Land der EU nach Arbeit suchen. Die Folge ein Schattenarbeitsmarkt in Deutschland auf dem ausschlie&szlig;lich Arbeitsmigranten aus Osteuropa zu elendesten Bedingungen arbeiten.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Das vergessene Amerika &ndash; Eine Stadt k&auml;mpft ums &Uuml;berleben<\/strong><br>\nDayton, im Nordosten der USA, einst Vorzeigestadt, steht heute exemplarisch f&uuml;r das Ende des amerikanischen Traums. Die Stadt kann stellvertretend gesehen werden f&uuml;r viele Probleme. &Uuml;berall geht es um das Einkommensgef&auml;lle und die zunehmende Kluft zwischen Stadt und Land.<br>\nDabei war Dayton noch vor wenigen Jahrzehnten der Inbegriff von Reichtum, Wohlstand und Erfindergeist. In Dayton sind aus Erfindungen Unternehmen entstanden wie General Motors, Delco und National Cash Register.<br>\n&ldquo;Von den 1930er bis in die 1970er Jahre war der Wohlstand breit verteilt. Die Einkommen der Mittel- und unteren Schicht stiegen schneller an als die an der Spitze. Zehn, hundert Millionen Amerikaner konnten sich erstmals ein eigenes Haus leisten&rdquo;, beschreibt der Politikwissenschaftler Professor Jacob S. Hacker von der Yale University den damaligen Boom Daytons.<br>\nDoch mit Steuersenkungen f&uuml;r Reiche und einer regelrechten Deregulierungswelle unter US-Pr&auml;sident Ronald Reagan und mit der zunehmenden Globalisierung in den 1980er und 1990er Jahren wendete sich das Blatt. International agierende Unternehmen machten Fertigungsstandorte in den USA dicht, Arbeitslosigkeit und Armut folgten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/dokumentation\/zdfinfo-doku\/das-vergessene-amerika-eine-stadt-kaempft-ums-ueberleben-102.html\">ZDFinfo<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Studie zu Mindestlohn und Suizid: Kapitalismus t&ouml;tet<\/strong><br>\nH&ouml;here Mindestl&ouml;hne sch&uuml;tzen vor Suizid, sagen US-Wissenschaftler. Pr&auml;vention sollte deshalb individuell und sozial erfolgen.<br>\nSuizide folgen h&auml;ufig auf psychische Erkrankungen. Und psychische Erkrankungen wiederum werden in der Psychologie, im Gegensatz zu psychoanalytischen Ans&auml;tzen, als ein Pro&shy;blem behandelt, das es auf individueller Ebene mit entsprechenden Therapien und Medikation zu l&ouml;sen gelte.<br>\nDass Suizide auch eine gesellschaftliche Dimension haben k&ouml;nnen, zeigt nun eine Studie aus den USA. Der Epidemiologie-Doktorand John Kaufman von der Emory University in Atlanta, Georgia, und seine Mitautoren haben einen m&ouml;glichen Zusammenhang zwischen Mindestl&ouml;hnen und der Suizidrate in den USA ermittelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Studie-zu-Mindestlohn-und-Suizid\/!5651385\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Fachkr&auml;fte der Anderen<\/strong><br>\nAusl&auml;ndische Fachkr&auml;fte ins Land holen: Die Debatte ist nicht neu. Altmaier brachte sie unl&auml;ngst wieder zur Sprache. Als Sahra Wagenknecht vor einigen Monaten eine kritische Haltung zum Thema einnahm, musste sie sich Vorw&uuml;rfe gefallen lassen. Kritisch muss man das Vorhaben aber weiterhin sehen.<br>\nDer Wirtschaftsminister hat einen gro&szlig;en Plan. Da uns die Fachkr&auml;fte schwinden, will er welche im Ausland rekrutieren. Und das mit einer neuen Vehemenz. Die Visa-Verfahren sollen beschleunigt, die b&uuml;rokratischen H&uuml;rden bei der Anerkennung von Abschl&uuml;ssen abgebaut werden. Speziell letzteres ist ein ambitioniertes Vorhaben f&uuml;r einen Bundesstaat, in dem es schon schwierig ist, die im Norden der Republik erworbenen Abschl&uuml;sse mit in den S&uuml;den der Landes zu nehmen. Aber bekanntlich muss man sich ja hohe Ziele setzen &hellip;<br>\nWie das betroffene Ausland die Sache sieht, erfuhr man in der diesbez&uuml;glichen Berichterstattung nat&uuml;rlich mal wieder nicht. Wieso auch? In der hiesigen Wahrnehmung exisitiert all das, was die Bundesrepublik umgibt ja nur, um der Bundesrepublik auf diese oder jene Art verf&uuml;gbar zu sein. Das Ausland ist eine Ressource, ein Selbstbedienungsladen. Und des Wirtschaftsministers Vorhaben, mal eben Fachkr&auml;fte dort zu bestellen, eine Art moderner Kolonialismus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2020\/01\/die-fachkraefte-der-anderen\/\">neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Tarifvertr&auml;ge &ndash; Das A und O f&uuml;r gute Arbeit!<\/strong><br>\nEin neues Jahrzehnt beginnt. Doch nicht f&uuml;r alle Werkt&auml;tigen in Niedersachsen ist es verhei&szlig;ungsvoll. Seit vielen Jahren sinkt die Tarifbindung. Darunter leiden nicht nur die Besch&auml;ftigten, sondern auch alle anst&auml;ndigen Arbeitgeber und sogar der Staat. Wie eine Allianz f&uuml;r gute Arbeit da helfen kann, verr&auml;t das #schlaglicht Nummer 01\/2020. [&hellip;]<br>\nH&ouml;here L&ouml;hne kommen l&auml;ngst nicht bei allen Besch&auml;ftigten an. Denn seit fast zwei Dekaden l&auml;sst sich beobachten, dass immer weniger Besch&auml;ftigte ein tarifvertraglich abgesichertes Arbeitsverh&auml;ltnis haben. Diese Entwicklung ist auch an Niedersachsen nicht vorbeigegangen: 2002 waren noch 76 Prozent der nieders&auml;chsischen Besch&auml;ftigten durch einen Tarifvertrag gesch&uuml;tzt. Aber weil sich viele Arbeitgeber durch Verbandsflucht aus der Tarifbindung davonstehlen, ist ihre Zahl bis 2018 auf nur noch 60 Prozent gesunken. Als unmittelbare Folge wird der Wettbewerb h&auml;ufig nicht mehr &uuml;ber Produktivit&auml;t und innovative Ideen, sondern &uuml;ber Lohndumping ausgetragen. Die Zeche daf&uuml;r m&uuml;ssen die Besch&auml;ftigten und alle fairen Arbeitgeber, die sich an Tarifvertr&auml;ge halten, gleicherma&szlig;en zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++08d4724c-32b9-11ea-8250-52540088cada%20\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Landschaftsschutzgebiet verschenkt<\/strong><br>\nAutobauer Tesla soll f&uuml;r 41 Millionen Euro Gel&auml;nde in Gr&uuml;nheide in Brandenburg bekommen<br>\nDer US-Elektroautohersteller Tesla soll das 300-Hektar-Gel&auml;nde f&uuml;r seine geplante &raquo;Gigafabrik&laquo; in Gr&uuml;nheide in Brandenburg f&uuml;r knapp 41 Millionen Euro erhalten. Das geht aus einer Vorlage f&uuml;r den Landtagshaushaltsausschuss hervor, &uuml;ber die Bild und die Berliner Zeitung berichtet haben. Der Kaufpreis entspricht rund 13,50 Euro pro Quadratmeter, im angrenzenden Gewerbegebiet Freienbrink liegt der Richtwert dagegen bei 40 Euro pro Quadratmeter, im Europarc Dreilinden laut Land bei 310 Euro. Dort ist das Gel&auml;nde im Gegensatz zu Gr&uuml;nheide bereits erschlossen. Ein Gutachten zum Grundst&uuml;ckswert steht allerdings noch aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/370195.gigafabrik-landschaftsschutzgebiet-verschenkt.html\">junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Tesla soll rund 41 Millionen f&uuml;r Fabrikgel&auml;nde zahlen<\/strong><br>\nRund 13,50 Euro pro Quadratmeter soll der E-Autobauer f&uuml;r die Fl&auml;che in Brandenburg zahlen, auf der die neue Fabrik entstehen soll. Im angrenzenden Gewerbegebiet Freienbrink liege der Preis dagegen bei 40 Euro pro Quadratmeter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/tesla-soll-rund-41-millionen-fuer-fabrikgelaende-zahlen-li.4516\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Schn&auml;ppchenpreis f&uuml;r Tesla &ndash; auf Kosten der Brandenburger Steuerzahler. Das erinnert an Daimler, der Autokonzern unter dem damaligen Vorstandschef Edzart Reuter &ndash; Sohnemann der Berliner SPD-Ikone Ernst Reuter &ndash; bekam ein Areal auf dem Potsdamer Platz im Herzen der Hauptstadt nach der Wende ebenfalls super g&uuml;nstig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Raus aus der Wohnung: Wenn sozialer Abstieg zum Existenzproblem wird<\/strong><br>\nWer seinen Job und seine Wohnung verliert, muss in Deutschland wieder ganz unten anfangen. Dies bekommen auch immer mehr Menschen zu sp&uuml;ren, denen es finanziell einmal ganz gut ging. MONITOR hat eine Akademikerin besucht, die durch Krankheit arbeitslos wurde und nun aus ihrer Wohnung raus muss. Jetzt f&uuml;rchtet sie um ihre Existenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/sozialer-abstieg-102.html\">Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rentenfinanzierung: Wenn Reiche die Rentenl&uuml;cke f&uuml;llen sollen<\/strong><br>\nSollen Gutverdienende mehr in die gesetzliche Rente einzahlen? Das will SPD-Chef Norbert Walter-Borjans. Die Idee klingt gut, w&uuml;rde aber neue Ungerechtigkeiten erzeugen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2020-01\/rentenfinanzierung-norbert-walter-borjans-spd-soziale-gerechtigkeit\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Mit viel Text nicht wirklich was erkl&auml;rt. Vor allem der erneute Hinweis auf die doppelte Haltelinie (Rentenbeitr&auml;ge sollen nicht auf &uuml;ber 20 Prozent steigen und das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent sinken) ist gezielt irref&uuml;hrend. Im Dreis&auml;ulenmodell &ndash; gesetzliche Rente, Betriebsrente, private Vorsorge &ndash; liegen die tats&auml;chlichen Aufwendungen f&uuml;r die Altersvorsorge weit &uuml;ber 20 % des Einkommens oder sind aufgrund des geringen Einkommens nicht finanzierbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Streit um neues Transplantationsgesetz: Spenden im Tod geht nicht<\/strong><br>\nOrganmangel wird durch das neue Transplantationsgesetz nicht behoben. Die Gleichsetzung der Diagnose &bdquo;hirntot&ldquo; mit dem Tod r&uuml;hrt an die Verfassung.<br>\nDer Deutsche Bundestag wird in den n&auml;chsten Tagen das Transplantationsgesetz &auml;ndern. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat mit der Widerspruchsl&ouml;sung einen weitreichenden Vorschlag unterbreitet. Er will, dass k&uuml;nftig mehr menschliche Organe entnommen werden k&ouml;nnen und damit mehr Kranken geholfen werden kann. Zu diesem Zweck soll von der freiwilligen Organspende abgesehen werden. Aber l&auml;sst sich so das Problem der Organgewinnung tats&auml;chlich beheben?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Streit-um-neues-Transplantationsgesetz\/!5651312\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Richard Flanagan &uuml;ber Australien: &bdquo;Die Regierung begeht ein historisches Verbrechen&ldquo;<\/strong><br>\nDas Leiden der Bev&ouml;lkerung ist der Regierung egal: Das sagt Richard Flanagan, einer der erfolgreichsten Autoren Australiens. Politik und Medien des Landes m&uuml;ssten endlich das Ausma&szlig; der Br&auml;nde und des Klimawandels anerkennen, fordert er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/richard-flanagan-ueber-australien-die-regierung-begeht-ein.1013.de.html?dram:article_id=467447\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Proteste in Indien: Millionen Arbeiter gegen Privatisierungen<\/strong><br>\nMillionen Inder sind gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung auf die Stra&szlig;e gegangen. Die Proteste richten sich vor allem gegen den geplanten Verkauf von staatlichen Unternehmen.<br>\nMit landesweiten Streiks haben Millionen Arbeiter aus Protest gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung von Premier Narendra Modi Teile des &ouml;ffentlichen Lebens lahm gelegt. In einzelnen Bundesstaaten hatte die Protestaktion, zu der mehrere Gewerkschaften aufgerufen hatten, Auswirkungen auf den Bahn- und Stra&szlig;enverkehr.<br>\nRajbir Singh ist einer der Demonstranten in Amritsar, im n&ouml;rdlichen Bundesstaat Punjab. Das ganze Land beteilige sich am Streik, erz&auml;hlt er. Alle Banken seien geschlossen. &ldquo;Wir protestieren gegen die arbeitnehmerfeindliche Politik der Zentralregierung und gegen die geplanten Privatisierungen. Wir wollen der Regierung zeigen, dass sie die Arbeiter beteiligen muss an ihren Entscheidungen, andernfalls werden wir immer weiter protestieren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/streik-indien-modi-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Unterst&uuml;tzt EU Zwangsarbeit in Eritrea?<\/strong><br>\n20 Millionen Euro flie&szlig;en in den Ausbau von Stra&szlig;en, die laut Kritikern von Sklaven errichtet werden.<br>\nDie EU-Regierungen wollen k&uuml;nftig mehr Geld f&uuml;r Projekte in Afrika bereitstellen, um die Lage in den Herkunftsl&auml;ndern der Migration zu verbessern. Aus diesem Grund wurden zuletzt auch 20 Millionen Euro aus dem EU-Nothilfefonds f&uuml;r Afrika f&uuml;r den Ausbau von Fernstra&szlig;en in Eritrea bereitgestellt. Die Stra&szlig;en sollen dazu beitragen, den Handel mit dem lang verfeindeten Nachbarland &Auml;thiopien zu verbessern und die Region durch eine wirtschaftliche Vernetzung zu befrieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/5749369\/unterstutzt-eu-zwangsarbeit-in-eritrea\">Die Presse<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Marine Le Pen: Keine schrillen T&ouml;ne mehr<\/strong><br>\nIn Frankreich haben die Streiks das Vertrauen in Pr&auml;sident Macron weiter schwinden lassen &ndash; und Rechtspopulistin Marine Le Pen pr&auml;sentiert sich als Alternative.<br>\nMarine Le Pen zetert nicht mehr, der schrille Tonfall ist einer ruhigen Entschlossenheit gewichen. Nach 36 Streiktagen hat sie ihre Landsleute am Donnerstag mit einer verlockenden Botschaft umworben: Nach einem Machtwechsel in gut zwei Jahren werde sie die umstrittene Rentenreform r&uuml;ckg&auml;ngig machen. Das hat die Rechtspopulistin im Radiosender RTL an einem neuen &bdquo;Aktionstag&ldquo; der Gewerkschaften versprochen, als w&auml;hne sie sich schon im Elys&eacute;e-Palast.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/marine-le-pen-praesentiert-sich-als-alternative-zu-macron-16572734.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es sind wohl kaum die &ldquo;Streiks[, die] das Vertrauen in Pr&auml;sident Macron weiter schwinden lassen&rdquo;, sondern vielmehr Macrons asoziale Politik gegen die Mehrheit der Menschen und zugunsten der Reichen. Auch die l&auml;cherliche Behauptung, die &ldquo;Reform&rdquo; w&uuml;rde das Rentensystem gerechter machen, ist an den Haaren herbeigezogen. Davon abgesehen ist es bemerkenswert, wie k&uuml;hl und gelassen die FAZ &uuml;ber das sich anbahnende Drama berichtet: Macron hat sich offen als hart Neoliberaler geoutet und abgewirtschaftet, die Rechte (Le Republicains) und die Sozialdemokratie (PS) dito, und die franz&ouml;sischen W&auml;hler sehen als beste Alternative inzwischen eine mindestens rechtsradikale, in Teilen extreme oder faschistische, Partei an, wof&uuml;r heute schon das vage Versprechen gen&uuml;gt, die soziale Sicherheit erhalten zu wollen. Auf Biegen und Brechen agiert der vereinte Neoliberalismus gegen die Interessen der Menschen, und wenn die Masse irgendwann wirklich bricht und aus lauter Verzweiflung und mangels glaubhafterer Optionen rechtsradikal votiert, dann wird sie daf&uuml;r auch noch verachtet. Schuld ist doch nicht der einzelne fast machtlose Mensch, schuld ist die Oligarchie, die einen der ihren so brutal gegen die Mehrheit k&auml;mpfen l&auml;sst, und Le Pen muss eigentlich nur abwarten, dass ihr der Wahlsieg in den Scho&szlig; f&auml;llt. Alles das sollte einen f&uuml;hlenden Menschen zutiefst beunruhigen &ndash; nicht so die FAZ, die die Rentenk&uuml;rzungen (und den Rest von Macrons asozialer Agenda) selbstverst&auml;ndlich weiterhin f&uuml;r alternativlos erkl&auml;rt. Solange kein Sozialdemokrat oder gar Sozialist regiert, kann die FAZ mit allem leben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Deutschland braucht eine linke Volkspartei<\/strong><br>\nDeutschland braucht eine linke Volkspartei, die den Kampf um die Vormacht im Mitte-Links-Lager aufnimmt und gleichzeitig der AfD den Boden entzieht. DIE LINKE sollte diese linke Volkspartei werden oder ihr den Weg bereiten.<br>\nDie Wahlergebnisse des vergangenen Jahres bilden die tiefe Spaltung unserer Gesellschaft ab. Zwischen Stadt und Land, Innenstadt und Vorstadt, Gewinnern und Verlierern, West und Ost, manche w&uuml;rden sagen: zwischen Gut und B&ouml;se oder einfach: zwischen gr&uuml;n und (AfD-)blau. Es ist eine &auml;hnliche Polarisierung, wie wir sie auch in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern finden: in Frankreich zwischen Macron und Le Pen, in Polen zwischen PiS und B&uuml;rgerplattform, zuletzt in Gro&szlig;britannien zwischen Leavers und Remainers.<br>\nIn Deutschland erobern die Gr&uuml;nen die Metropolen, die Innenst&auml;dte, die Jungen, die Gebildeten, die Bessergestellten, den Westen. Die AfD sahnt im Osten und dort v. a. in l&auml;ndlichen Regionen ab und unter denjenigen, die sich vor Abstieg sorgen oder ihn schon hinter sich haben.<br>\nDie SPD kommt auch mit neuer F&uuml;hrung und linker Rhetorik nicht auf die Beine, DIE LINKE ist auf Bundesebene kaum noch wahrnehmbar. SPD und LINKE kommen in der Sonntagsfrage zusammen auf nicht viel mehr als 20 Prozent und sind existenziell bedroht, wenn sie keine Antwort auf die Frage nach ihrer Rolle in dieser gesellschaftlichen Polarisierung finden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/strategiedebatte.die-linke.de\/beitraege\/detail\/news\/deutschlandbrauchteinelinkevolkspartei\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Joe Kaeser bietet Luisa Neubauer einen Sitz im Aufsichtsgremium<\/strong><br>\nEs gebe unterschiedliche Interessenlagen, von Aktion&auml;ren, Kunden und auch der Gesellschaft, sagte Kaeser. Siemens m&uuml;sse fr&uuml;her erkennen, wenn sich der Konzern an kritischen Projekten beteilige. Kaeser sagte, er habe Neubauer in einem Aufsichtsgremium in der neuen Gesellschaft Siemens Energy einen Sitz angeboten. Neubauer habe darauf &bdquo;&uuml;berrascht&ldquo; reagiert. &bdquo;Ich m&ouml;chte, dass die Jugend sich aktiv beteiligen kann.&ldquo; Er unterst&uuml;tze Fridays for Future, so Kaeser. Neubauer wollte sich zun&auml;chst nicht vor Journalisten zu dem Gespr&auml;ch mit Kaeser &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article204901764\/Joe-Kaeser-bietet-Luisa-Neubauer-einen-Sitz-in-Siemens-Aufsichtsgremium.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Diesmal war die Welt schneller als das Satiremagazin Der Postillon.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-57585","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57585","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=57585"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57585\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":57587,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57585\/revisions\/57587"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=57585"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=57585"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=57585"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}