{"id":57596,"date":"2020-01-12T11:45:15","date_gmt":"2020-01-12T10:45:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57596"},"modified":"2020-01-12T11:51:56","modified_gmt":"2020-01-12T10:51:56","slug":"wie-kroatische-emigranten-die-politische-und-wirtschaftliche-landschaft-der-anden-verwandelten-teil-1-die-faschistische-bastion-santa-cruz-in-bolivien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57596","title":{"rendered":"Wie kroatische Emigranten die politische und wirtschaftliche Landschaft der Anden verwandelten \u2013 Teil 1: Die faschistische Bastion Santa Cruz in Bolivien"},"content":{"rendered":"<p>Viel ist &uuml;ber den christlich-fundamentalistischen Fanatismus des herausragenden, jungen F&uuml;hrers des Staatsstreichs in Bolivien, Luis Fernando Camacho, geschrieben worden, doch kaum &uuml;ber die Urspr&uuml;nge dieses Fanatismus und die Beziehungen Camachos zur kroatischen Einwanderer-Szene in <em>Oriente<\/em>, dem Osten Boliviens. Ein Bericht von <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nRetronarrativ erz&auml;hlt f&auml;llt als Erstes auf, dass die Camachos eine vielzitierte, weil mehrfach <a href=\"https:\/\/www.rosario3.com\/politica\/Entre-la-Biblia-y-los-Panama-Papers-quien-es-Luis-Fernando-Camacho-un-Bolsonaro-para-Bolivia-20191111-0014.html\">in den Panama-Papers-Skandal involvierte Familie<\/a> ist. Luis Fernandos Vorfahren machten mit Boliviens Erdgasreserven ein Verm&ouml;gen, verloren jedoch einen Teil davon, als Pr&auml;sident Evo Morales die Erd&ouml;l- und Gasvorkommen verstaatlichte.<\/p><p>Hellh&ouml;rig macht Camachos kulturelle und politische Ausbildung in der Uni&oacute;n de la Juventud Cruce&ntilde;a (Jugendbund von Santa Cruz &ndash; UJC). Die faschistisch ausgerichtete Gruppe sorgte bereits vor Jahrzehnten f&uuml;r Schlagzeilen wegen des Hitlergru&szlig;es ihrer Mitglieder. Doch die UJC war niemals blo&szlig; ein extempor&auml;rer rechtsradikaler Spinnerverein, sondern vor allem ein paramilit&auml;rischer Kampfverband, mit erwiesener Beteiligung an mehreren Verschw&ouml;rungen zur Ermordung von Evo Morales sowie an Angriffen auf linke Aktivisten, indigene Bauern und Journalisten.<\/p><p>Gerade dreiundzwanzigj&auml;hrig wurde Camacho im Jahr 2002 zum stellvertretenden Vorsitzenden der UJC gew&auml;hlt. Zwei Jahre sp&auml;ter verlie&szlig; er die Organisation, um sich dem Aufbau eines Familienzentrums und dem Aufstieg in das Pro-Santa-Cruz-B&uuml;rgerkomitee zu widmen. Das harmlos klingende Komitee war jedoch eine rechtsradikale Separatisten-Organisation, die mit dem Vorwand st&auml;rkerer regionaler Autonomie Evo Morales mit der Abspaltung der gesamten <em>Media Luna<\/em>, also dem als Halbmond bekannten Zentrum und Osten Boliviens, drohte. Einer der f&uuml;hrenden K&ouml;pfe der Separatisten war der Bolivianer kroatischer Abstammung, Branko Marinkovic, Camachos Vorg&auml;nger im B&uuml;rgerkomitee Pro Santa Cruz.<\/p><p>Im Dezember 2010 erhob die bolivianische Generalstaatsanwaltschaft wegen einer mutma&szlig;lichen Verschw&ouml;rung zur Ermordung von Evo Morales und der Planung terroristischer Anschl&auml;ge Anklage gegen 39 Personen, darunter Marinkovic, nun als fr&uuml;herer B&uuml;rgermeister von Santa Cruz. Der illustre Angeklagte bestritt seine Involvierung und setzte sich zun&auml;chst in die USA ab, lie&szlig; sich aber bald im benachbarten Brasilien nieder, dessen Justiz beide Augen vor den schweren Beschuldigungen zudr&uuml;ckte. Zu den Vorw&uuml;rfen der Volksverhetzung, des Separatismus, ferner der Bildung und Finanzierung einer terroristischen Vereinigung paarte sich au&szlig;erdem eine Anklage wegen schwerer Steuervergehen durch Er&ouml;ffnung von Offshore-Konten mit dem Ziel der Geldw&auml;sche.<\/p><p>Marinkovic lebt in Brasilien, steht jedoch nach wie vor in enger Verbindung mit seinem &bdquo;camarada&ldquo; aus der faschistischen Szene, Luis Fernando Camacho. Dieser machte sich j&uuml;ngst stark f&uuml;r eine &Auml;nderung des Gesetzes, das einen zweij&auml;hrigen Wohnsitz in Bolivien als Voraussetzung f&uuml;r die <a href=\"https:\/\/www.paginasiete.bo\/nacional\/2019\/11\/20\/camacho-sobre-branko-no-puede-postular-ningun-cargo-publico-238056.html\">Aufstellung einer Kandidatur<\/a> vorschreibt, damit Marinkovic sich wahlpolitisch bet&auml;tigen kann.<\/p><p><strong>Vom Salpeter zur Usta&scaron;a: zwei Wellen kroatischer Einwanderung<\/strong><\/p><p>Die ann&auml;hernd 5.000 Nachkommen kroatischer Emigranten werden im bolivianischen Osten durch eine zahlenm&auml;&szlig;ig kleine, jedoch sehr m&auml;chtige Gruppe von Familien-Clans vertreten. Sie beherrschen die Molkerei-Industrie, Brauereien und sind mit dem Banken-Kapital verflochten. Zu den f&uuml;hrenden K&ouml;pfen z&auml;hlen unter anderem der ehemalige Pr&auml;sident des B&uuml;rgerkomitees f&uuml;r Santa Cruz, Branko Marinkovic, der Unternehmer und ehemalige Vizepr&auml;sidentschaftskandidat Ivo Kuljis, der Unternehmer und Eigent&uuml;mer der Tageszeitung Zeitung Pagina Siete, Raul Garafulic, sowie der Besitzer der Firma Atocha, Pablo Ivanovic, und der Unternehmer Zvonko Matkovic; allesamt Million&auml;re.<\/p><p>Die erste Welle kroatischer Einwanderer nach Bolivien begann zwischen Ende des 19. Jahrhunderts und dem Ersten Weltkrieg. Angezogen vom damaligen Salpeter-Boom in der Atacama-W&uuml;ste und ausgestattet mit &ouml;sterreichischen Reisep&auml;ssen gingen damals rund 25.000 Kroaten, zumeist aus verarmten b&auml;uerlichen Verh&auml;ltnissen, in der vormals bolivianischen Hafenstadt Antofagasta von Bord. Nach dem Zusammenbruch des Salpeter-Tagebaus verblieb nur eine Minderheit in der seit 1883 zu Chile geh&ouml;renden Atacama-W&uuml;ste an der K&uuml;ste des Pazifiks und gr&uuml;ndete Familien, zu deren Nachkommen Chiles reichster Luksic-Clan, mit einem gesch&auml;tzten Verm&ouml;gen von ann&auml;hernd 15 Milliarden Euro, geh&ouml;rt und Gegenstand des zweiten Teils dieser Chronik ist. Viele Kroaten versuchten jedoch einen neuen Anfang im bolivianischen Osten und wirkten fast 50 Jahre sp&auml;ter, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, als Anziehungspol f&uuml;r die zweite Einwanderungswelle.<\/p><p><strong>Die &bdquo;Ratten&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die zweite Woge hatte andere Gr&uuml;nde. &bdquo;Noch bevor das Schiff, das hei&szlig;t Nazideutschland, sank und seine Verb&uuml;ndeten sich dem antifaschistischen Block ergaben, verlie&szlig;en die Ratten ihre L&auml;nder. Nicht nur Deutschland, auch Litauen, Polen, die Tschechoslowakei und vor allem Kroatien waren Heimat tausender von Kollaborateuren, Opportunisten und &uuml;berzeugter Faschisten, die sich w&auml;hrend des Krieges als Folterer ihrer eigenen V&ouml;lker bet&auml;tigt hatten. Dieser ganze Abschaum musste fliehen und er tat es wie die Ratten, die nachts durch die Kanalisation entkommen&ldquo;, beschrieb der Publizist Markus Besser <a href=\"https:\/\/revistapolemica.wordpress.com\/2013\/04\/16\/los-nazis-en-bolivia-y-el-simbolo-de-la-media-luna\/\">in einem Essay<\/a> die Nachkriegs-Besiedlung des bolivianischen Ostens.<\/p><p>In den Jahren nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges setzten die USA die bolivianische Regierung unter Druck, sie m&ouml;ge den in den sowjetisch besetzten Gebieten, aber auch den von der westeurop&auml;ischen Justiz verfolgten Mitgliedern der faschistischen kroatischen Usta&scaron;a Zuflucht gew&auml;hren. So leitete die CIA, neben dem Deutschen Klaus Barbie &ndash; alias &bdquo;Altmann&ldquo; &ndash; hunderte kroatische Faschisten nach Bolivien, die sich als Helfershelfer der Wehrmacht und der SS des V&ouml;lkermordes schuldig gemacht hatten; Verbrechen, die exemplarisch in der historischen Dokumentation <a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/abs\/10.1080\/00905990903239174\">&ldquo;The Last Bullet for the Last Serb&rdquo;: The Usta&scaron;a Genocide<\/a> von Michele Frucht Levy dargestellt sind.<\/p><p>Am Startloch der Rattenlinien &ndash; die Fluchtrouten, von den US-Geheimdiensten <em>rat lines<\/em> genannt &ndash; agierte der kroatische Priester Krunoslav Draganovic. Er organisierte die Flucht von Deserteuren aus Deutschland unter russischer Besatzung, die sich nach dem &ouml;sterreichischen Salzburg und von dort nach Italien zum Preis von 1.000 bis 1.500 US-Dollar pro Fl&uuml;chtling absetzten. Mit Hilfe der US-amerikanischen Geheimdienste und dem Segen der katholischen Kirchenhierarchie stattete Draganovic die &bdquo;Ratten&ldquo; mit falschen Papieren aus, vor allem mit Transitgenehmigungen, P&auml;ssen des Roten Kreuzes und Visa aus lateinamerikanischen L&auml;ndern.<\/p><p><strong>Kroatischer Faschismus in Santa Cruz<\/strong><\/p><p>Das waren die Gro&szlig;eltern derjenigen, die heute im bolivianischen Osten die Z&uuml;gel in der Hand haben und derzeit die relevanten Entwicklungsprojekte in der prosperierenden &Ouml;l-, Agrar-, Viehzucht- und Industrieregion &uuml;berwachen. Branko Marinkovic geh&ouml;rt dazu und Luis Fernando Camacho war sein Novize.<\/p><p>&bdquo;Die Enkel dieser ber&uuml;hmten V&ouml;lkerm&ouml;rder sind Menschen, die mit harten rassistischen und antikommunistischen Ideologien erzogen und ausgebildet wurden, und sie f&uuml;hlen sich als die Garanten des rasanten und beachtlichen wirtschaftlichen Fortschritts ihrer Provinzen. Sie haben sich M&uuml;he gegeben, ihre Mitglieder vom Drogen- und Geldw&auml;schegesch&auml;ft fernzuhalten und sind stolz darauf, als legitime Gruppe von den USA anerkannt zu werden. Sie pflegen direkte Kontakte zum CIA und haben mit der (Drogenbek&auml;mpfungsbeh&ouml;rde) DEA zusammengearbeitet, um die Coca-Pflanzungen und den Kokainhandel zu kontrollieren. Sie waren die gro&szlig;en Verb&uuml;ndeten von (Diktator) General Hugo Banzer w&auml;hrend seiner gesamten politischen Laufbahn und wurden von diesem mit gro&szlig;z&uuml;gigen Zusch&uuml;ssen f&uuml;r ihre Infrastruktur w&auml;hrend seiner beiden Regierungen unterst&uuml;tzt&ldquo;, kommentierte der chilenische Historiker und Publizist Antonio Gil <a href=\"https:\/\/www.elmostrador.cl\/noticias\/opinion\/2008\/02\/02\/el-grupo-croata-y-la-desintegracion-de-bolivia\/\">in einer Chronik<\/a> aus dem Jahr 2008.<\/p><p>Doch der Text Gils enth&auml;lt eine Schl&uuml;sselpassage zum Verst&auml;ndnis des zugleich finsteren und l&auml;cherlichen religi&ouml;sen Fundamentalismus der derzeitigen Putschisten in La Paz; nicht nur Camachos, sondern auch der sich selbst zur Nachfolgerin Evo Morales&lsquo; erkl&auml;rten Jeanine A&ntilde;ez. &bdquo;Symptomatisch haben sie in Anlehnung an den kroatischen Halbmond &ndash; der 1482 die letzte Hochburg Europas gegen die Expansion des Osmanischen Reiches darstellte &ndash; ihre Gegend mit dem Symbol des Halbmonds versehen, worunter sie auch geografisch bekannt wurde&ldquo;, erinnert Gil.<\/p><p>Diesmal wurde der Halbmond jedoch als &bdquo;Wahrzeichen der Zivilisation&rdquo; gegen die Feinde der Globalisierung und des Fortschritts eingesetzt, n&auml;mlich gegen die indigenen Collas und ihren Pr&auml;sidenten Evo Morales. Es war bekannt, dass f&uuml;r die kroatischen Faschisten der Sturz des &ndash; rassistisch betont &ndash; <em>Indios<\/em> Evo nach ihrer Niederlage im Jahr 2008 keine Priorit&auml;t besa&szlig;, doch der Plan wurde niemals ad acta gelegt. F&uuml;r die Kroaten und ihre wei&szlig;en Landsleute spanischer Abstammung stand von jeher fest: Sie wollen eine wei&szlig;e, &bdquo;t&uuml;chtige&ldquo;, &bdquo;aufgekl&auml;rte&ldquo; Nation schaffen, die nichts mehr mit dem Colla-Plateau im Westen &ndash; mit der Hauptstadt La Paz &ndash; gemein hat, f&uuml;r das sie &bdquo;t&auml;glich Steuern zahlen&ldquo; m&uuml;ssen.<\/p><p>&bdquo;Es gibt Leute im Wei&szlig;en Haus und im Pentagon, die die Schaffung eines neuen Landes in der Region mit freudigen Augen sehen &hellip; Es ist damit zu rechnen, dass die Kroaten nicht z&ouml;gern werden, auf die alten Praktiken ihrer Gro&szlig;eltern zur&uuml;ckzugreifen, falls Morales den von ihnen entworfenen strategischen, regionalen Anspr&uuml;chen gewaltsam widerspricht. F&uuml;r die Kroaten des bolivianischen Ostens gilt General Custers Devise: Der einzige gute Indianer ist ein toter Indianer&ldquo;, schlussfolgerte Gil mit bitterer Ironie. Und behielt recht. Auf Evo Morales waren Ende November 50.000 Dollar Kopfgeld ausgesetzt worden. Er konnte nicht anders, er musste nach Mexiko fliehen.<\/p><p>Titelbild:  Moyano Photography\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viel ist &uuml;ber den christlich-fundamentalistischen Fanatismus des herausragenden, jungen F&uuml;hrers des Staatsstreichs in Bolivien, Luis Fernando Camacho, geschrieben worden, doch kaum &uuml;ber die Urspr&uuml;nge dieses Fanatismus und die Beziehungen Camachos zur kroatischen Einwanderer-Szene in <em>Oriente<\/em>, dem Osten Boliviens. 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