{"id":57806,"date":"2020-01-20T08:46:12","date_gmt":"2020-01-20T07:46:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57806"},"modified":"2020-01-20T10:16:24","modified_gmt":"2020-01-20T09:16:24","slug":"die-eroberung-der-arabischen-welt-durch-ngos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57806","title":{"rendered":"Die Eroberung der arabischen Welt durch NGOs"},"content":{"rendered":"<p>Regierungen m&auml;chtiger Staaten, insbesondere der USA, machen sich andere Staaten nicht nur durch milit&auml;rische Macht und politischen und wirtschaftlichen Druck gef&uuml;gig. Nicht zu untersch&auml;tzen ist die &bdquo;Soft Power&ldquo;, die unter anderem im Gewand von Nichtregierungsorganisationen auftritt. Im Laufe der letzten 20 Jahre hat die Verbreitung &bdquo;zivilgesellschaftlicher&rdquo; Gruppen die politische Kultur so ver&auml;ndert, dass es westlichen kolonialen Interessen dient, meint <strong><a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2020\/01\/07\/the-angry-arab-the-ngo-invasion-of-the-arab-world\/\">As`ad AbuKhalil<\/a><\/strong> auf &bdquo;Consortium News&ldquo;. Den Text hat <strong>Susanne Hofmann<\/strong> &uuml;bersetzt.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Die Eroberung der arabischen Welt durch NGOs<\/strong><br>\nVon <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2020\/01\/07\/the-angry-arab-the-ngo-invasion-of-the-arab-world\/\">As`ad AbuKhalil<\/a> <\/p><p>W&auml;hrend der letzten Jahrzehnte hat sich die Anzahl vom Westen unterst&uuml;tzter NGOs in allen arabischen L&auml;ndern erheblich erh&ouml;ht. 2015 sch&auml;tzte der pal&auml;stinensische Premierminister, dass der Westen 800 Millionen US-Dollar f&uuml;r die Finanzierung von 2882 NGOs alleine im Westjordanland ausgab. <\/p><p>Diese Investition brachte westlichen Regierungen eine gute Rendite in Form entscheidender Ver&auml;nderungen in der vorherrschenden politischen Kultur.<\/p><p>W&auml;hrend des Kalten Krieges konzentrierte sich die Politik des Westens darauf, Regime und politische Parteien zu unterst&uuml;tzen, um dem Kommunismus, dem Sozialismus und dem arabischen Nationalismus entgegenzuwirken. Doch die westlichen Regierungen scheinen den Glauben an politische Parteien verloren zu haben, wahrscheinlich, weil j&uuml;ngere Araber immer seltener in eine Partei eintreten.<\/p><p>J&uuml;ngste Proteste im Irak, im Libanon und im Sudan haben gezeigt, dass politische Parteien nur noch eine eingeschr&auml;nkte, ja beinahe gar keine Rolle mehr spielen. &Auml;ltere Generationen von Arabern str&ouml;mten der Muslimbruderschaft, arabischen nationalistischen und linksgerichteten Parteien und Organisationen zu. Das ist nicht mehr der Fall. Dass arabische Jugendliche den politischen Parteien den R&uuml;cken kehren und sich stattdessen Facebook- und Whatsapp-Gruppen anschlie&szlig;en, liegt wahrscheinlich daran, dass erstere mit einem korrupten System assoziiert werden. <\/p><p>Westliche Regierungen wissen um diesen Wandel und haben ihre finanzielle Unterst&uuml;tzung von NGOs aufgestockt &ndash; stets <a href=\"https:\/\/fas.org\/sgp\/crs\/mideast\/R44233.pdf\">im Namen der Menschen- und Frauenrechte<\/a> sowie der &bdquo;Bef&ouml;rderung der Demokratie&ldquo;. &Ouml;rtliche Regierungen &ndash; selbst Verb&uuml;ndete der USA und Regierungen, die von ihnen abh&auml;ngen &ndash; wissen von der wachsenden Bedeutung von NGOs, und sie z&ouml;gern nicht, Mitglieder lokaler NGOs <a href=\"https:\/\/foreignpolicy.com\/2018\/06\/07\/the-real-reason-the-middle-east-hates-ngos\/\">festzunehmen und zu drangsalieren<\/a>. <\/p><p>Der Bedeutungszuwachs der NGOs f&auml;llt mit dem Ende des Kalten Krieges zusammen; es war die Zeit, in der westliche Akademiker besessen waren vom Konzept der Zivilgesellschaft. Wissenschaftliche Konferenzen und Workshops wurden abgehalten, in denen man die Rolle der Zivilgesellschaft diskutierte, und NGOs sprossen in der ganzen Region aus dem Boden.<\/p><p>Doch daran war etwas nicht ganz koscher: W&auml;hrend es keine verl&auml;sslichen Zahlen zu den NGOs in der Region des Mittleren Ostens gibt, scheinen westliche Regierungen in NGOs in den Gebieten rund um Israel (insbesondere im Libanon, in Pal&auml;stina und Jordanien) investiert zu haben. Nichtregierungsorganisationen behandelten Themen so, dass sie die Ver&auml;nderung der politischen Kultur der arabischen Welt bef&ouml;rderten.<\/p><p><strong>Gegen die arabische Einheit<\/strong><\/p><p>Erstens wirken NGOs dem Grundprinzip des arabischen Nationalismus und der arabischen Einheit entgegen. Statt die Araber als ein Volk zu behandeln &ndash; so wie sie sich selbst sehen &ndash; sprechen NGOs von der arabischen Welt f&uuml;r gew&ouml;hnlich als die MENA-Region, die Middle East-North Africa-Region. Der Name tilgt jegliche politische Identit&auml;t, die den israelischen Besatzungsstaat ausschlie&szlig;t. Die MENA-Region ist inzwischen die lexikalische Standard-Formel von NGOs in der arabischen Welt.<\/p><p>Zweitens konzentrieren sich NGOs auf Themen, bei denen Araber Opfer anderer Araber sind, nie jedoch Opfer von Westlern. Es gibt NGOs, die sich mit &bdquo;Verbrechen im Namen der Ehre&ldquo; und &bdquo;h&auml;uslicher Gewalt&ldquo; befassen. Doch westliche Regierungen haben kein Interesse daran, NGOs zu finanzieren, die die Zahl der Todesf&auml;lle eruieren, die auf das Konto westlicher und israelischer Bomben zur&uuml;ckgehen. Dies entspricht der Geisteshaltung wei&szlig;er Rassisten, die sich mit den Verbrechen Schwarzer gegen Schwarze befassen, sich aber nicht darum scheren, wenn Schwarze von der Polizei erschossen werden. <\/p><p>Drittens bef&ouml;rdern NGOs in der arabischen Welt Frieden, Pazifismus und die &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.turess.com\/alhiwar\/10395\">Akzeptanz anderer<\/a>&ldquo;. Diese Ideale m&ouml;gen l&ouml;blich klingen, sie passen aber auch zuf&auml;llig zur westlichen Agenda, auf eine Normalisierung des Verh&auml;ltnisses zu Israel zu dr&auml;ngen. Arabisches Land wird noch immer von Israel besetzt &ndash; im Libanon, Pal&auml;stina, Syrien, und was &Auml;gypten angeht: Da ist es fragw&uuml;rdig, dass &Auml;gypten Souver&auml;nit&auml;t &uuml;ber das Land besitzt, das Israel im Sinai gem&auml;&szlig; der Bedingungen des &auml;gyptisch-israelischen Friedensvertrages ger&auml;umt hat. Israel setzt seine Aggression gegen&uuml;ber Arabern fort.<\/p><p>Alleine in den letzten paar Jahren hat Israel Ziele im Sudan, im Libanon, in Pal&auml;stina, Syrien, dem Irak bombardiert und Attentate auf Araber und Iraner weltweit ver&uuml;bt. Die Vorstellung, dass Araber sich an Gewaltlosigkeit halten sollten, w&auml;hrend sie sich nicht nur der israelischen Besatzung ausgesetzt sehen, sondern auch westlichen Invasionen ihrer L&auml;nder &ndash; von Libyen bis zum Irak &ndash; hie&szlig;e vor einer Fremdherrschaft zu kapitulieren. Wie h&auml;tte die franz&ouml;sische Resistance gegen die Nazi-Besatzung auf Rufe nach Pazifismus reagiert? Und wie w&auml;ren die Amerikaner im Amerikanischen Unabh&auml;ngigkeitskrieg mit jenen umgegangen, die &bdquo;die Akzeptanz der anderen&ldquo; und einen gewaltlosen Kampf predigten? <\/p><p><strong>Eine neue Rhetorik ist erforderlich<\/strong><\/p><p>Viertens m&uuml;ssen sich alle NGO-Mitarbeiter an strenge Richtlinien und politische Vorgaben halten. Wenn Radikale oder Linke einer NGO beitreten, &auml;ndern sie sich. Die Rede von einem radikalen Wandel wird ersetzt durch die westliche Rhetorik von politischer Befreiung. (Dies trifft zu, solange die Regierungen keine Klientel der Vereinigten Staaten sind. In den Golfstaaten sieht man keine westlichen NGOs agieren. Die einzige Menschenrechtsorganisation, die in Saudi-Arabien zugelassen ist, wurde von der Regierung ins Leben gerufen und kritisiert das Regime nie f&uuml;r seine Menschenrechtsverletzungen.) Die politische Sprache der NGOs wird von der gebildeten urbanen Jugend &uuml;bernommen, die das Vokabular westlicher Au&szlig;enministerien nachplappert. Der arabisch-israelische Konflikt wird zum &bdquo;pal&auml;stinensisch-israelischen Konflikt&ldquo;.   <\/p><p>F&uuml;nftens sind die arabischen NGOs verl&auml;sslich innerhalb des rechtsgerichteten reaktion&auml;ren Spektrums angesiedelt. So agieren alle westlichen NGOs im Libanon als Anh&auml;ngsel des rechten pro-saudischen\/pro-US-amerikanischen Lagers, und westliche Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch oder Amnesty International sind beinahe inoffizielle Mitglieder des rechtsgerichteten Establishments im Land. Im Libanon hat sich die Ren&eacute; Moawad Stiftung zur Lieblingsempf&auml;ngerin von US-Geldern entwickelt und seine <a href=\"https:\/\/www.lorientlejour.com\/article\/517800\/Social_-_Diner_de_gala_de_la_FRM-USA_a_WashingtonDon_de_deux_millions_de_dollars_d%2527une_ONG_internationale_a_la_Fondation_Rene_Moawad.html\">j&auml;hrlichen Galas<\/a> in F&uuml;nf-Sterne-Hotels in Washington D.C. ziehen lokale Stars wie Paul Wolfowitz an.<\/p><p>Doch im Libanon selbst ist die Stiftung mit ihrer Gr&uuml;nderin Nayla Moawad verbunden, einer ehemaligen Abgeordneten vom &auml;u&szlig;ersten rechten Rand der rechtsgerichteten Koalition vom 14. M&auml;rz. Deren Hauptaugenmerk gilt der Notwendigkeit, die Hisbollah zu entwaffnen, die einzige Instanz der Abschreckung israelischer Aggressionen gegen den Libanon. Auf seiner j&uuml;ngsten Reise in den Libanon besuchte Au&szlig;enminister Mike Pompeo nur eine Person zu Hause: Michel Moawad, Nayla Moawads Sohn, der von einer lebenslangen Freundschaft zu Pompeo sprach. <\/p><p>Es ist nicht klar, weshalb US-Regierungvertreter so erbaut &uuml;ber die Arbeit dieser Stiftung sind, wo doch NGOs, aller aufdringlichen Werbung mit ihrer Offenheit zum Trotz, sehr intransparent agieren und keine Einzelheiten zu ihrer Finanzierung oder zu ihren tats&auml;chlichen Programmen offenlegen. Es ist nicht unangemessen anzunehmen, dass &ouml;rtliche NGOs von ihren westlichen Geldgebern einen politischen Auftrag zugewiesen bekommen haben. Die Finanzierung der American University of Beirut mit US-Mitteln ist so eng mit ihrer politischen Agenda verkn&uuml;pft, dass die US-Regierung vor ein paar Jahren die Uni-Leitung bat herauszufinden, wie denn die Eltern jedes einzelnen Studenten, der an der Uni ein von den USA finanziertes Stipendium erh&auml;lt, politisch ticken. (Die Uni-Leitung hat dies damals abgelehnt.) <\/p><p>Sechstens sind die Geh&auml;lter, die aus dem Westen finanzierte NGOs bieten, zu einer Zeit hoher Arbeitslosigkeit unter arabischen Jugendlichen, hoch angesetzt. Wenn &ouml;rtliche Journalisten in ihrem Beruf vorankommen, tr&auml;umen sie davon, einen Job bei einer NGO zu ergattern. Um das zu erreichen, halten sich junge arabische Journalisten an politische Standards, die von den NGOs bevorzugt werden. So wagen es nur wenige, den Widerstand gegen Israel zu unterst&uuml;tzen, weil sie wissen, dass sie dies disqualifizieren w&uuml;rde. Ebenso wenige wagen es, die Weisheit des Kapitalismus oder die Anti-Terror-Kriege des Westens anzuzweifeln.<\/p><p>Siebtens sind westliche Regierungen nicht die einzigen, die arabische NGOs finanzieren. Auch private Sponsoren sind da am Werk. Die Soros-Stiftung ist in der arabischen Welt inzwischen recht aktiv und unterst&uuml;tzt eine Reihe von Organisationen und sogar arabische Nachrichten-Websites finanziell. W&auml;hrend anti-semitische europ&auml;ische Rechte von George Soros besessen sind, l&auml;sst sich seine Rolle bei der Finanzierung <a href=\"https:\/\/daraj.com\/who-we-are\/\">reaktion&auml;rer arabischer Gruppen<\/a> nicht leugnen. Westliche Interventionen und westliche Kontrolle &uuml;ber die arabische Welt nehmen seit Jahren viele Formen an. In diesem Jahrtausend sind westliche Regierungen begeistert von der F&auml;higkeit von NGOs, ihre kolonialen Interessen zu bef&ouml;rdern, indem sie die arabische politische Kultur mit westlicher politischer Terminologie verpesten, die westlichen oder israelischen Interessen nicht gef&auml;hrlich wird.<\/p><p>Doch in der Region ist man sich des Einflusses der NGOs <a href=\"https:\/\/www.wattan.tv\/ar\/news\/85643.html\">zunehmend bewusst<\/a>. In einigen Medien hat die Besorgnis &uuml;ber deren Rolle bisweilen einen &uuml;bertrieben verschw&ouml;rerischen Ton angenommen. Es ist aber unzweifelhaft, dass NGOs, die vom Westen gesponsert werden, eine immer wichtigere Rolle in den L&auml;ndern rund um das besetzte Pal&auml;stina zukommt, und ihre Agenda spiegelt sich nicht zwingend in den hehren Idealen, die sie in ihren Hochglanzbrosch&uuml;ren abdrucken. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>&Uuml;ber den Autor:<\/strong> As&rsquo;ad AbuKhalil ist libanesisch-amerikanischer Professor f&uuml;r Politikwissenschaften an der California State University, Stanislaus. Er ist Autor des &bdquo;Historischen Lexikons des Libanon&ldquo; (1998), von &bdquo;Bin Laden, Islam and America&rsquo;s New War on Terrorism (2002), und &ldquo;The Battle for Saudi Arabia&rdquo; (2004). Er twittert unter @asadabukhalil<\/p><p>Titelbild: Atstock Productions \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Regierungen m&auml;chtiger Staaten, insbesondere der USA, machen sich andere Staaten nicht nur durch milit&auml;rische Macht und politischen und wirtschaftlichen Druck gef&uuml;gig. Nicht zu untersch&auml;tzen ist die &bdquo;Soft Power&ldquo;, die unter anderem im Gewand von Nichtregierungsorganisationen auftritt. Im Laufe der letzten 20 Jahre hat die Verbreitung &bdquo;zivilgesellschaftlicher&rdquo; Gruppen die politische Kultur so ver&auml;ndert, dass es westlichen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57806\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":57809,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,11],"tags":[1557,1583,305,1878,2065,1625,1556],"class_list":["post-57806","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-israel","tag-libanon","tag-menschenrechte","tag-naher-osten","tag-ngo","tag-stiftungen","tag-usa"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/shutterstock_297699827.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57806","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=57806"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57806\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":57817,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/57806\/revisions\/57817"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/57809"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=57806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=57806"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=57806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}