{"id":57835,"date":"2020-01-21T08:25:40","date_gmt":"2020-01-21T07:25:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835"},"modified":"2020-01-21T08:25:40","modified_gmt":"2020-01-21T07:25:40","slug":"hinweise-des-tages-3533","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h01\">R&uuml;stungsexportrekord<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h02\">Baerbock fordert mehr EU-Engagement in Libyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h03\">Bund sparte mehr als 400 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h04\">Harvard-&Ouml;konom rechnet mit st&auml;rkerem Minuszins<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h05\">Nobelpreistr&auml;ger Stiglitz: Die Weltbev&ouml;lkerung kann nicht ewig weiter wachsen, das ist ein physikalisches Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h06\">Bundesregierung zweifelt offenbar an Rechtm&auml;&szlig;igkeit von Negativzinsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h07\">BlackRock: Kann man eine solche Kapitalmacht mit einem Tribunal angreifen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h08\">Wer reich ist, genie&szlig;t sein Alter neun Jahre l&auml;nger als ein armer Schlucker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h09\">Die Wohlstands-Kluft zwischen M&auml;nnern und Frauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h10\">Wirtschaft soll f&uuml;r alle da sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h11\">Dasselbe in Gr&uuml;n ist keine L&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h12\">Die Klimaklempner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h13\">Unaufhaltsame Zunahme des CO2-Ausstosses in Afrika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h14\">Zwei neue Nachtz&uuml;ge rollen durch Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h15\">&Ouml;sterreich &ndash; die neue B&uuml;rgerallianz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h16\">Wie der Mensch korrumpiert wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h17\">Syrians enlist in Libya war day after Berlin talks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57835#h18\">Presselandschaft in Ostdeutschland: Wenn &uuml;berall das Gleiche steht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>R&uuml;stungsexportrekord<\/strong><br>\nWie aus einer Pressemitteilung des Bundesministeriums f&uuml;r Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 26. Juni 2019 hervorgeht, bescheinigt sich die Bundesregierung im Hinblick auf die deutschen R&uuml;stungsexporte h&ouml;chstselbst eine &bdquo;restriktive und verantwortungsvolle Genehmigungspraxis&ldquo;.<br>\nDie Mitteilung war im Zusammenhang mit der Verabschiedung aktualisierter (O-Ton BMWi) Kabinettsgrunds&auml;tze f&uuml;r dieses Politik- und Gesch&auml;ftsfeld erfolgt. Darinnen als eines der Hauptziele niedergeschrieben &ndash; das Bestreben, &bdquo;durch eine Begrenzung und Kontrolle der deutschen R&uuml;stungsexporte einen Beitrag zur Sicherung des Friedens und der Menschenrechte, zur Gewaltpr&auml;vention sowie einer nachhaltigen Entwicklung in der Welt zu leisten&ldquo;.<br>\nDas Handelsblatt attestierte dem Kabinettsakt vollmundig: &bdquo;Waffengesch&auml;fte: Regierung versch&auml;rft Richtlinien&ldquo;.<br>\nSo deklaratorisch, so gut.<br>\nTats&auml;chlich aber hat der Bundessicherheitsrat (BSR), dem unter der Leitung der Kanzlerin die Ressortchefs f&uuml;r &Auml;u&szlig;eres, Finanzen, Inneres, Justiz, Verteidigung, Wirtschaft und Energie sowie f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung angeh&ouml;ren und dem die Genehmigungshoheit f&uuml;r R&uuml;stungsexporte obliegt, 2019 mit 8,015 Milliarden Euro die bisherige H&ouml;chstmarke bewilligter Lieferungen ins Ausland aus dem Jahre 2015 (7,86 Milliarden Euro) noch &uuml;bertroffen. Im Vergleich zu 2018 (4,824 Milliarden) &ndash; eine Steigerung um &uuml;ber 65 Prozent.<br>\nLaut dem Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstitut SIPRI lag die Bundesrepublik 2019 mit 6,4 Prozent Anteil an den globalen R&uuml;stungsexporten auf Platz vier der Weltrangliste &ndash; hinter den USA (36 Prozent), Russland (21 Prozent) und Frankreich (6,8 Prozent). Ohne den im Sp&auml;therbst 2018 wegen der Ermordung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi verh&auml;ngten Lieferstopp nach Saudi-Arabien w&auml;re 2019 im weltweiten R&uuml;stungslieferungsranking f&uuml;r Deutschland wom&ouml;glich sogar Bronze drin gewesen, denn noch 2018 waren immerhin Lieferungen im Umfang von knapp 420 Millionen Euro an Riad genehmigt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2020\/01\/ruestungsexportrekord-50862.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Das mediale und politische Trommelfeuer f&uuml;r einen Bundeswehreinsatz in Libyen l&auml;uft ja bereits auf Hochtouren, als h&auml;tte die Bundeswehr keine bessere, den Frieden f&ouml;rdernde Perspektive, wenn dies denn auch nur von den politisch Verantwortlichen gewollt w&auml;re. Leider hat man z.Zt. allerdings den Eindruck, dass die Politik und die Medienwelt geradezu darum betteln gerufen zu werden, um in Libyen &bdquo;Frieden&ldquo; zu stiften. Im &bdquo;Ernstfall&ldquo;  -UN-Mandat- wird sich aber die SPD nicht einem Kampfeinsatz widersetzen, winken dann doch u.a. auch sch&ouml;ne Parlamentarierreisen zur Truppe und sicher auch weiter Waffengesch&auml;fte und Parteispenden aus diesem Industriekreis; die gekaufte Republik l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Baerbock fordert mehr EU-Engagement in Libyen<\/strong><br>\nNach der Libyen-Konferenz hat Gr&uuml;nen-Chefin Annalena Baerbock ein st&auml;rkeres EU-Engagement f&uuml;r Frieden in dem B&uuml;rgerkriegsland gefordert. &ldquo;Europa tr&auml;gt eine Verantwortung f&uuml;r seine Nachbarschaft. Jedes Vakuum, das die Europ&auml;ische Union in der Vergangenheit gelassen hat, haben andere milit&auml;risch ausgenutzt&rdquo;, sagte Baerbock in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/forderung-der-gruenen-chefin-mehr-engagement-in-libyen-100.html\">ZDF via dpa<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was &bdquo;mehr Engagement&ldquo; bei den Gr&uuml;nen auch immer hei&szlig;en mag. Eine milit&auml;rische Intervention scheint dabei nicht ausgeschlossen. Was ist aus den Gr&uuml;nen nur geworden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bund sparte mehr als 400 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDer deutsche Staat hat seit der Finanzkrise dank der anhaltenden Ultratiefzinsen mehr als vierhundert Milliarden Euro eingespart. Die Ersparnisse bei den Zinsaufwendungen addierten sich von 2008 bis Ende 2019 auf rund 436 Milliarden Euro, wie Berechnungen der Bundesbank zeigten.<br>\nDie deutsche Notenbank kommt zu den Zahlen, indem sie die tats&auml;chlich angefallenen Ausgaben f&uuml;r den Schuldendienst mit den hypothetischen Werten vergleicht, die sich bei einer gegen&uuml;ber 2007 unver&auml;nderten Durchschnittsverzinsung ergeben h&auml;tten. Allein f&uuml;r das Jahr 2019 lag die Einsparung danach bei ann&auml;hernd 58 Milliarden Euro. Den Daten zufolge lag noch 2007 die Durchschnittsverzinsung bei 4,23 Prozent. 2019 musste der Staat dagegen im Durchschnitt lediglich 1,40 Prozent f&uuml;r seine Schulden zahlen.<br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) h&auml;lt ihre Schl&uuml;sselzinsen schon seit vielen Jahren sehr tief. Der Leitzins zur Versorgung der Gesch&auml;ftsbanken mit Geld liegt seit M&auml;rz 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bund-sparte-mehr-als-400-Milliarden-Euro-article21521447.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Harvard-&Ouml;konom rechnet mit st&auml;rkerem Minuszins<\/strong><br>\nDer Harvard-&Ouml;konom Kenneth Rogoff geht davon aus, dass die Notenbanken in Europa und den USA ihre Leitzinsen noch weiter in den Minusbereich dr&uuml;cken k&ouml;nnten als bisher.<br>\n&ldquo;Viele Zentralbanker denken dar&uuml;ber nach&rdquo;, sagte er dem SPIEGEL. &ldquo;Sie reden nur nicht dar&uuml;ber, um Anleger nicht zu verunsichern.&rdquo; In einer Welt der niedrigen Inflationsraten und Realzinsen m&uuml;ssten die Zentralbanken aber einen Weg finden, ihren Leitzins noch weiter in den negativen Bereich zu senken, sagt der US-Professor. &ldquo;Es ist die einzige zukunftstr&auml;chtige Methode, um die Geldpolitik in diesen Zeiten wirksam zu halten.&rdquo;<br>\nZugleich warnte Rogoff davor, im Falle schwerer Krisen zu viel von staatlichen Konjunktur- und Ausgabenprogrammen zu erwarten. &ldquo;Finanzpolitik ist wichtig, aber sie ist politisch zu aufgeladen&rdquo;, sagte Rogoff. Sie k&ouml;nne deshalb kein Ersatz f&uuml;r Eingriffe der Zentralbanken sein. &ldquo;Es gibt keine Alternative zur Geldpolitik in Zeiten tiefer Konjunktur- oder Finanzkrisen&rdquo;, sagte Rogoff.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/kenneth-rogoff-rechnet-mit-staerkerem-minuszins-a-b5cf877f-c5fc-437b-a8f4-714dee554b8a?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Rogoff ist einer der f&uuml;hrenden neoliberalen Ideologen und gilt als geistiger Vater der absurden staatlichen Austerit&auml;tspolitik. Gerade einem Wolfgang &ldquo;Schwarze Null&rdquo; Sch&auml;uble diente Rogoffs schr&auml;ge Theorie als ideologische Grundlage um den B&uuml;rger der s&uuml;deurop&auml;ischen EU-Mitgliedsstaaten drastische Einschnitte und Entbehrungen abzuverlangen und im Fall Griechenlands eine ganze Nation in eine soziale und &ouml;konomische Katastrophe zu st&uuml;rzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die zynische Pointe dabei ist, dass die Begr&uuml;ndung der neoliberalen Sparpolitik, die bis heute das Fundament der EU- und explizit der deutschen Haushaltspolitik bildet, auf einem simplen Rechenfehler Rogoffs basiert und somit jeder realen Grundlage entbehrt. Was Rogoff aber offensichtlich nicht daran hindert weiter dubiose &ouml;konomische Weisheiten zu verbreiten und die, in ihren Wirtschaftsredaktionen weiterhin stramm neoliberal ausgerichteten Mainstreammedien, nicht daran diese flei&szlig;ig zu propagieren.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Rogoffs &bdquo;Theorie&ldquo;, die als &bdquo;wissenschaftlicher Beleg&ldquo; f&uuml;r die Begrenzung der Staatsschuldenquoten der Eurozone herh&auml;lt, ist &uuml;brigens nicht nur wirtschaftswissenschaftlich falsch begr&uuml;ndet, sondern beruht auch noch auf einem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16916\">&bdquo;Excel-Fehler&ldquo;<\/a> und ist damit von vorne bis hinten reine Ideologie. Erstaunlich, dass dieser Teil seiner Vita immer wieder verschwiegen wird, die Quoten immer noch in Kraft sind und Rogoff als &bdquo;Experte&ldquo; hofiert wird.<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu hatte <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16916\">Albrecht M&uuml;ller bereits vor sechs Jahren klar Stellung bezogen<\/a>: Wenn die Klapperst&ouml;rche vor dem 1. April die Grenze zwischen Elsass und S&uuml;dpfalz &uuml;berfliegen, dann steigt die Geburtenrate in der S&uuml;dpfalz im Januar des folgenden Jahres um 10 %.<\/em><\/p>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nobelpreistr&auml;ger Stiglitz: Die Weltbev&ouml;lkerung kann nicht ewig weiter wachsen, das ist ein physikalisches Gesetz<\/strong><br>\nDer &Ouml;konom lobt im Gespr&auml;ch den Green Deal der EU und will auch die Notenbanken in den Kampf gegen den Klimawandel einspannen. Den American Dream h&auml;lt er f&uuml;r eine Fiktion. F&uuml;r die Amerikaner in der unteren H&auml;lfte der Einkommensverteilung sei das Leben sehr hart.<br>\nLassen Sie uns &uuml;ber den American Dream sprechen. Sie stammen aus einer mittelst&auml;ndischen Familie: Die Mutter war Lehrerin, der Vater Versicherungsverk&auml;ufer. Da scheint der American Dream doch intakt?<br>\nKlar schaffen es immer wieder Leute von unten nach ganz oben. Aber wie wahrscheinlich ist das? Die Lebensaussichten junger Menschen sind enorm abh&auml;ngig vom Einkommen und von der Bildung der Eltern &ndash; so extrem ist das fast in keinem anderen Industrieland. Die Tellerw&auml;scherkarriere ist so ungew&ouml;hnlich, dass die Zeitungen &uuml;ber solche F&auml;lle schreiben. Der American Dream ist zunehmend Fiktion.<br>\nAber hat Pr&auml;sident Trump die Zahlen nicht auf seiner Seite? Die Arbeitslosenquote liegt bei nur noch 3,5%, die Haushaltseinkommen nehmen zu.<br>\nEs geht nicht um das Bruttoinlandprodukt, sondern darum, wie es den gew&ouml;hnlichen Menschen geht. Schaut man auf den typischen Haushalt in der Mitte, hat sich sein verf&uuml;gbares Einkommen von 2017 auf 2018 kaum ver&auml;ndert. Die reichsten 10% haben dagegen zugelegt und k&ouml;nnen Trump Dankeskarten schicken. F&uuml;r die Personen am unteren Ende sieht es schlecht aus. 2 Millionen US-B&uuml;rger haben den Zugang zur Krankenversicherung verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/nobelpreistraeger-stiglitz-fuer-die-studenten-koche-ich-nur-noch-vegetarisch-ld.1534411?utm_source=pocket-newtab\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundesregierung zweifelt offenbar an Rechtm&auml;&szlig;igkeit von Negativzinsen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat offenbar Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit sogenannter Negativzinsen. Das berichtete die Passauer Neue Presse unter Berufung auf eine von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) veranlasste Pr&uuml;fung. Diese habe ergeben, dass es f&uuml;r Banken &ldquo;schon auf Basis der geltenden Rechtslage mit hohen rechtlichen Risiken behaftet ist, innerhalb bestehender Vertr&auml;ge die Aufwendungen f&uuml;r Negativzinsen einseitig an ihre Kunden weiterzugeben&rdquo;. Das Blatt beruft sich auf Angaben aus dem Finanzministerium.<br>\nBisher werden Strafzinsen von vielen Banken f&uuml;r Einlagen ab einer bestimmten H&ouml;he verlangt, etwa von mehr als 100.000 Euro. Die Geldinstitute begr&uuml;nden ihr Vorgehen mit den von der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) verlangten Negativzinsen f&uuml;r Einlagen.<br>\nDas Finanzministerium schlie&szlig;t dem Bericht zufolge ein staatliches Eingreifen nicht aus, wenn Sparer mit Negativzinsen bestraft werden. Jedenfalls verf&uuml;ge die Bundesanstalt f&uuml;r Finanzdienstleistungen (Bafin) &ldquo;&uuml;ber ausreichende aufsichtsrechtliche Instrumente, mit denen etwaige systematische Verst&ouml;&szlig;e gegen diese Rechtslage unterbunden werden k&ouml;nnen&rdquo;. Das Ministerium will demnach aber zun&auml;chst die Entwicklung weiter beobachten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2020-01\/geldanlage-negativzinsen-kreditinstitue-strafzinsen-privatkunden\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das erscheint ziemlich unlogisch. Wie kann man die &bdquo;schwarze Null&ldquo; zur Ultima Ratio erheben, sprich nichts zu investieren also kein Geld auszugeben bzw. keine Kredite nachzufragen und sich dann &uuml;ber Negativzinsen zu wundern. <\/em><\/p>\n<p><em>Letztlich gilt es sich aber daran zu erinnern was der Ausgangspunkt der aktuellen Misere und der lockeren Geldpolitik der EZB war. Es war die Finanzkrise von 2008 als weltweit die Notenbank den Finanzmarkt mit Geld fluteten, um den Kollaps des globalen Finanzsystems zu verhindern und damit im Grunde die Verm&ouml;gen der globalen Oligarchie zu retten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es ist ja nicht so, dass gerade Finanzminister Scholz nicht etwas gegen Negativzinsen tun k&ouml;nnte. Aber durch die schwarze Null und die Weigerung, ein ambitioniertes Investitionsprogramm aufzulegen, steht der bestehenden gro&szlig;en Nachfrage nach Anleihen nun einmal kein ausreichendes Angebot gegen&uuml;ber. Dadurch sinkt in einem Markt nun einmal der Preis und bei festverzinslichen Anleihen ist der Zins der Preis. Es gibt nat&uuml;rlich noch andere Gr&uuml;nde f&uuml;r die niedrigen Zinsen, aber das zu geringe Angebot an Staatsanleihen, die eine Art &bdquo;Anker&ldquo; f&uuml;r den Anleihenmarkt sind, ist der (ge)wichtigste. Und ein &bdquo;Verbot&ldquo; von Negativzinsen f&uuml;r die Banken ist ein zweischneidiges Schwert. Dass die Banken sich die Kosten auf welche Art auch immer von ihren Kunden zur&uuml;ckholen, darf als gesetzt angenommen werden. Und wenn dies nicht &uuml;ber &bdquo;Strafzinsen&ldquo; bei den Gro&szlig;einlegern m&ouml;glich ist, wird halt an der Geb&uuml;hrenschraube gedreht; nur dass dies dann auch die normalen und die &auml;rmeren Kunden besonders hart trifft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>BlackRock: Kann man eine solche Kapitalmacht mit einem Tribunal angreifen?<\/strong><br>\nDer Politologe Bretthauer ist Teil eines kleinen Teams, das ein BlackRock-Tribunal in Berlin vorbereitet. Am vergangenen Samstag hatten sich in Berlin ca. 30 Personen getroffen, um dar&uuml;ber zu diskutieren, ob es realistisch ist, ein solches Tribunal f&uuml;r Mai 2020 zu terminieren. Das Treffen zeigte einerseits, wie sinnvoll es ist, sich genauer mit dem weltweiten Agieren von BlackRock zu befassen. Aber es machte auch die Schwierigkeiten deutlich, vor denen eine konzernkritische Bewegung in Deutschland heute steht.<br>\nIn seinem &Uuml;berblick bl&auml;tterte Lars Bretthauer die recht kurze Geschichte von BlackRock erhellend auf. Gleichzeitig w&auml;re eine materialistische Analyse von BlackRock und dessen Einfluss dringend geboten. Das zeigt sich schon an den hilflosen Versuchen b&uuml;rgerlicher Zeitungen, einen Konzern wie BlackRock zu beurteilen. Da wird von der &ldquo;heimlichen Weltmacht&rdquo; geraunt. Wenn man dann erf&auml;hrt, dass diese angebliche Weltmacht schon auf die Klimabewegung reagiert, wird ein solches Urteil erheblich relativiert.<br>\nIm Grunde changieren solche Einsch&auml;tzungen zwischen Faszination f&uuml;r einen m&auml;chtigen Player am Kapitalmarkt und Angst, die auch aus der Tatsache herr&uuml;hrt, dass man die reale Macht von BlackRock nicht einsch&auml;tzen kann. Das ist aber auch die Strategie eines Konzerns, der im Schatten der letzten Krise seine Macht immer mehr ausbaute. Lars Bretthauer verzichtete bei seinem &Uuml;berblick ganz auf verschw&ouml;rungstheoretische T&ouml;ne.<br>\nDer Fonds und seine in den letzten Jahren gewachsene Macht lassen sich damit erkl&auml;ren, dass BlackRock ein Akteur jener Privatisierung aller Lebensbereiche ist, die von fast allen relevanten Parteien in Deutschland und in den Nachbarstaaten forciert betrieben wird.<br>\nEin gutes Beispiel ist die in all diesen L&auml;ndern propagierte Privatisierung der Rentenpolitik (siehe dazu: BlackRocks Angriff auf die Rente). Der norwegische Rentenfonds, an dem BlackRock Anteile h&auml;lt, ist daf&uuml;r ein Exempel. Das Problem dahinter ist die politisch gewollte und gegen Proteste vorangetriebene Privatisierung der Altersversorgung, wie sie in Deutschland von einer Regierung aus SPD und Gr&uuml;nen unterst&uuml;tzt und von Union und FDP betrieben wurde.<br>\nIn Deutschland ist das Sinnbild dieser Privatisierung der Altersversorgung der ehemalige Gewerkschaftssekret&auml;r Riester. Wer also von BlackRock redet, darf von Riester nicht schweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/BlackRock-Kann-man-eine-solche-Kapitalmacht-mit-einem-Tribunal-angreifen-4642282.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wer reich ist, genie&szlig;t sein Alter neun Jahre l&auml;nger als ein armer Schlucker<\/strong><br>\nWohlhabend zu sein, erh&ouml;ht die Erwartung auf ein schmerz- und beschwerdefreies Leben um neun Jahre, sagt eine Studie. W&auml;hrend Reiche auch mit 80 Jahren noch ihr Leben genie&szlig;en k&ouml;nnen, beginnt die Phase der Gebrechlichkeit bei &Auml;rmeren mit kaum &uuml;ber 70 Jahren.<br>\nAls Ursachen f&uuml;r die Unterschiede kommen sehr unterschiedliche Faktoren infrage. Zu den klassischen Erkl&auml;rungen z&auml;hlen der Anteil schwerer k&ouml;rperlicher Arbeit und schlechtere medizinische Versorgung. Es wird aber auch angenommen, dass Lebensweisen und Gewohnheiten einen gro&szlig;en Einfluss haben &ndash; Arme und Reiche sich also in Punkten wie gesunder Ern&auml;hrung, sportlicher Aktivit&auml;t, Tabak- und Alkoholkonsum unterscheiden. &Uuml;bertr&auml;gt man die Ergebnisse der Studie auf das deutsche Rentensystem, erkennt man die politische Brisanz. Bei einem Renteneintritt von 65 Jahren blieben einem verm&ouml;genslosen Mann im Durchschnitt nur sieben Jahre beschwerdefreier Ruhestand, der Reiche kann dagegen mit 16 sch&ouml;nen Jahren rechnen. Das ist mehr als das Doppelte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/wissen\/altersforscher---wer-reich-ist--geniesst-sein-alter-neun-jahre-laenger-als-ein-armer-schlucker-9093284.html\">Stern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Wohlstands-Kluft zwischen M&auml;nnern und Frauen<\/strong><br>\nNicht nur die Schere zwischen Arm und Reich geht nach Ansicht von Oxfam weiter stark auseinander. Auch die Kluft zwischen m&auml;nnlichem und weiblichem Wohlstand sei gro&szlig;. Vor allem weil viele Frauen noch immer Kinder und Haushalt verantworten. Oxfam fordert deshalb, mehr in Kinderbetreuung zu investieren.<br>\nEin Grund f&uuml;r die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern sieht die aktuelle Oxfam-Studie in der von Frauen geleisteten Arbeit zu Hause &ndash; wie etwa Kinderbetreuung, Pflege von Angeh&ouml;rigen oder Sorge f&uuml;r den Haushalt. &bdquo;Frauen und M&auml;dchen leisten den L&ouml;wenanteil unbezahlter Haus-, Pflege, und F&uuml;rsorgearbeit &ndash; weltweit pro Tag weit mehr als zw&ouml;lf Milliarden Stunden.&ldquo; Dies entspreche einem Gegenwert von mehr als 11 Billionen US-Dollar pro Jahr, wenn diese mit dem Mindestlohn bezahlt w&uuml;rden. F&uuml;r Frauen stelle diese unbezahlte Arbeit h&auml;ufig eine Armutsfalle dar. &bdquo;Der direkte Zusammenhang zwischen Verm&ouml;gensungleichheit und Care ist, dass Frauen viel weniger Verm&ouml;gen aufbauen k&ouml;nnen &uuml;ber ihr Leben, weil sie einen Gro&szlig;teil ihrer Arbeit in unbezahlter Pflege und F&uuml;rsorge leisten&ldquo;, sagte Ellen Ehmke, Analystin f&uuml;r soziale Ungleichheit bei Oxfam Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/ausland\/oxfam-vermoegensbericht-die-wohlstands-kluft-zwischen-maennern-und-frauen\/25449356.html\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wirtschaft soll f&uuml;r alle da sein<\/strong><br>\nUrsula von der Leyen er&ouml;ffnet das 50. Weltwirtschaftsforum in Davos: Im Mittelpunkt ihrer Ansprache stand der Einklang von wirtschaftlicher Leistung und sozialem Fortschritt. Forums-Gr&uuml;nder Klaus Schwab erinnert an die Anf&auml;nge.<br>\nDie Idee der Sozialen Marktwirtschaft ist wichtiger denn je. Dies betonte die Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Kommission, Ursula von der Leyen, anl&auml;sslich der Er&ouml;ffnung des Weltwirtschaftsforums in Davos. Das Forum feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Rund 3000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und der Zivilgesellschaft haben sich in Graub&uuml;nden versammelt, um &uuml;ber Themen wie eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung, die Zukunft der Globalisierung und die Vereinbarkeit von &Ouml;konomie und &Ouml;kologie zu diskutieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/weltwirtschaftsforum\/von-der-leyen-eroeffnet-das-weltwirtschaftsforum-in-davos-16592142.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wo war denn &bdquo;die Wirtschaft f&uuml;r alle&ldquo; in den letzten 40 Jahren neoliberaler Politik?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Dasselbe in Gr&uuml;n ist keine L&ouml;sung<\/strong><br>\nDie Klimakrise ist endlich in aller Munde, doch die Politik macht weiter wie bisher: Neue Fernziele und Aktionspl&auml;ne, marktbasierte Anreizprogramme, ein paar steuerliche Korrekturen &ndash; und die Beschw&ouml;rung von &ldquo;gr&uuml;nem&rdquo; Wachstum. Wir brauchen aber eine grundlegende Reform unseres Wirtschaftsmodells.<br>\nTrotz gesunkener Arbeitslosigkeit sind die Einkommensunterschiede hierzulande so hoch wie nie seit der Wiedervereinigung. Und die vom realen Wirtschaftsleben abgekoppelte Finanzwirtschaft betreibt &ndash; wie vor dem Bankencrash 2009 &ndash; ihre hochspekulativen Gesch&auml;fte, sodass die Furcht vor einer neuerlichen Finanzkrise um sich greift. &hellip;.<br>\nDiese schlechten Nachrichten scheinen ohne Verbindung, tats&auml;chlich aber stehen sie in direktem Zusammenhang. Denn &ouml;kologische, &ouml;konomische und soziale Krisen haben eine gemeinsame Wurzel: Ihnen liegt ein Wirtschaftssystem zugrunde, das &ndash; trotz vereinzelter Erfolge &ndash; nicht nur Raubbau an der Natur und damit an den Lebensgrundlagen aller betreibt, sondern auch zu einer wachsenden Spaltung und Entfremdung in der Gesellschaft beitr&auml;gt.<br>\nDas seit Jahrzehnten ungebrochene Tempo von Klimaerhitzung, Artensterben und Bodenverlust zeigt eindr&uuml;cklich, dass die bisherige Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik die fortschreitende Zerst&ouml;rung nicht aufhalten konnte. Zu einer Abschwa&#776;chung der globalen Trends kam es nicht durch Umweltpolitik, sondern durch o&#776;konomische Krisen: die O&#776;lkrisen der 1970er Jahre, der Zusammenbruch des Ostblocks oder die Bankenkrise von 2009 lie&szlig;en die Kurven des Ressourcenverbrauchs zeitweilig leicht abflachen. &hellip;<br>\nWachstum hat zweifellos die Antwort auf die soziale Frage &uuml;ber etliche Jahre erleichtert. Doch f&uuml;r viele Millionen Menschen ging das Versprechen, Wirtschaftswachstum gehe mit Wohlstand und einem guten Leben f&uuml;r alle einher, nicht in Erf&uuml;llung.<br>\nStattdessen w&auml;chst die Kluft zwischen Arm und Reich. 2017 lag in Deutschland bei einem Viertel der Bescha&#776;ftigten der Verdienst unterhalb der Niedriglohnschwelle. Anfang der 1990er Jahre war es nur ein Achtel.<br>\nTrotz Wirtschaftswachstum verk&uuml;nden Unternehmen den Abbau Tausender Arbeitspl&auml;tze, wie zuletzt BASF, Siemens oder Audi. Und trotz der Arbeit der Gewerkschaften entsteht ein erheblicher Teil des Stellenzuwachses in Deutschland in instabiler und h&auml;ufig prek&auml;rer Besch&auml;ftigung.<br>\nNoch gravierender sind die Folgen unseres Wegwerf-Kapitalismus jedoch f&uuml;r Menschen in L&auml;ndern, auf deren Kosten unser Reichtum aufbaut. In den Fabriken f&uuml;r Billigtextilien in Asien, in den Steinkohlegruben Kolumbiens, den Lithiumseen S&uuml;damerikas und den Coltanminen Afrikas, auf brasilianischen Sojaplantagen, die das Futter f&uuml;r unsere Schweinemast produzieren &ndash; unser Wirtschafts- und Konsummodell geht untrennbar einher mit der Ausbeutung von Menschen und der Zerst&ouml;rung von Natur.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/finanzen-wirtschaft\/dasselbe-in-gruen-ist-keine-loesung\">Klimareporter<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Beitrag stellt genau die richtigen Fragen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Klimaklempner<\/strong><br>\nUm die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid in der Atmosph&auml;re zu senken, reicht es nicht aus, dessen Emission zu stoppen. Mit abenteuerlichen Technologien und folgenschweren Eingriffen in nat&uuml;rliche Abl&auml;ufe wollen Klimaingenieure es einfangen und endlagern. Dass die Welt stattdessen dringend alternative Produktions- und Konsummuster ben&ouml;tigt, wird ideologisch ausgeblendet.<br>\nDie Konzentration des Klimagases Kohlendioxid in der Atmosph&auml;re hat die gerade noch vertr&auml;gliche Schwelle von 350 ppm (Parts per Million), das Verh&auml;ltnis von CO2-Molek&uuml;len zu den &uuml;brigen Teilchen, schon seit vielen Jahren &uuml;berschritten. Die Messstation auf dem 3 800 Meter hohen Mauna-Loa in Hawaii meldete Anfang Oktober 2018 einen Spitzenwert von 405,51 ppm. Der nat&uuml;rliche Wert schwankte im Schnitt zwischen 180 ppm in Kaltzeiten und 300 ppm in Warmzeiten. Vor der gro&szlig;en Industrialisierung, im Jahr 1870, lag er bei 288 ppm. W&uuml;rde man s&auml;mtliche fossilen Brennstoffreserven verfeuern, k&ouml;nnte der CO2-Gehalt in 280 Jahren wohl bei 5 000 ppm liegen, f&uuml;nfmal so hoch wie zu Zeiten der Dinosaurier &ndash; und da war es im Schnitt mollige 8 Grad w&auml;rmer als heute.<br>\nWill man allerdings den Temperaturanstieg auf 2 Grad Celsius bis zum Jahr 2100 beschr&auml;nken, und das ist das erkl&auml;rte weltweite Klimaziel, darf man insgesamt nur noch etwa 600 Milliarden Tonnen CO2 in die Luft blasen. Bislang werden jedoch jedes Jahr etwa 40 Milliarden Tonnen von Menschen produziertes Kohlendioxid freigesetzt. Ginge das so weiter, w&auml;re also sp&auml;testens in 15 Jahren &laquo;Schicht&raquo;. Diese Zusammenh&auml;nge sind allen sich damit besch&auml;ftigenden Wissenschaftlern und Politikern bewusst, aber sie spielen &ndash; wie so oft &ndash; auf Zeit und b&uuml;rden das Problem der Generation ihrer Kinder und Enkel auf. Im Sonderbericht des Weltklimarates vom Oktober 2018 und auf der letzten UN-Klimakonferenz im polnischen Katowice wurde daher n&uuml;chtern festgehalten, dass die Klimaziele nicht mehr allein durch verringerte Emissionen eingehalten werden k&ouml;nnen und die Welt auf eine Erw&auml;rmung um die 4 Grad zusteuert. Helfen k&ouml;nne da nur noch ein Plan B: Das Zuviel an Gasm&uuml;ll m&uuml;sse aus der Atmosph&auml;re entfernt werden. Geschehen soll das mittels &laquo;negativer Emissionstechnologien&raquo; (englisch NETs). Das &uuml;berz&auml;hlige CO2 soll eingefangen und sicher in nat&uuml;rlichen &laquo;Senken&raquo; im Boden und in den Weltmeeren verstaut werden. Dies passiert auf nat&uuml;rliche Art und Weise bereits jeden Tag. Die ohne menschliches Zutun anfallenden CO2-Emissionen im terrestrischen Kohlenstoffkreislauf, die unter anderem beim Atmen der Lebewesen, beim Gedeihen der Pflanzen und bei deren Verwesung entstehen, f&uuml;hrt Mutter Natur im Idealfall wieder zur&uuml;ck und bindet den j&auml;hrlich anfallenden Kohlenstoff mit rund 11 Gigatonnen in Vegetation und B&ouml;den sowie mit 9 Gigatonnen in den Ozeanen. Das Problem ist jedoch, dass die Menschheit noch einmal das Doppelte dazubl&auml;st. Die Wanne ist also &uuml;bervoll: Es str&ouml;mt deutlich mehr hinein, als auf nat&uuml;rlichem Wege wieder abflie&szlig;en kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/globales\/umwelt\/die-klimaklempner\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Unaufhaltsame Zunahme des CO2-Ausstosses in Afrika<\/strong><br>\nNachfolgend soll am Beispiel S&uuml;dafrika gezeigt werden, weshalb eine Senkung der CO2-Emissionen auch im sonnenreichen Afrika so schwierig ist. S&uuml;dafrika ist beim Thema Klimaschutz relevant, weil es pro Kopf mit rund 7 Tonnen pro Jahr den h&ouml;chsten CO2-Ausstoss aller afrikanischer L&auml;nder hat; es emittiert insgesamt mehr CO2 als L&auml;nder wie UK, Italien oder Frankreich und steht innerhalb von Afrika mengenm&auml;ssig mit Abstand an der Spitze. Rund 60 Prozent der nationalen CO2-Emissionen stammen aus der Stromerzeugung mit fossilen Brennstoffen, 2\/3 davon aus Kohlekraftwerken, welche haupts&auml;chlich inl&auml;ndische Kohle verfeuern.<br>\nS&uuml;dafrika wird seit dem Ende der Apartheid 1994 von schwarzen Pr&auml;sidenten des ANC regiert, die Minister und h&ouml;here Staatsbeamte sind weitgehend schwarz oder farbig. Der staatliche Elektrizit&auml;ts-Monopolist Eskom wurde in den letzten zehn Jahren entsprechend dem Black Economic Empowerment (BBBEE) fast nur von Schwarzen gef&uuml;hrt. In der Periode von Pr&auml;sident Zuma 2009 &ndash; 2018 wurde Eskom komplett heruntergewirtschaftet. &hellip;<br>\nDie Gr&uuml;nde f&uuml;r diesen brutalen Niedergang eines einstmals gut funktionierenden Elektrizit&auml;tsversorgers haben nichts mit Europa oder den USA zu tun, sondern sind das Resultat des typischen Amalgams vieler afrikanischer L&auml;nder. Dreh- und Angelpunkt sind dabei korrupte, selbsts&uuml;chtige Politiker, welche &ndash; wie die Beispiele Mbeki und Zuma drastisch zeigen, h&auml;ufig schlecht gebildet sind. Diese umgeben sich mit ebenfalls inkompetenten Steigb&uuml;gelhaltern (&laquo;Cronies&raquo;) deren Hauptzweck der Erhalt von Macht und Pfr&uuml;nden ist und von oben her Staat und Unternehmen zerst&ouml;ren. Das Ganze wird erg&auml;nzt um populistische Geschenke, welche W&auml;hlerstimmen garantieren (wie hier in Form von Arbeitspl&auml;tzen und hohen L&ouml;hnen an die ANC-nahen Gewerkschaften) und damit Eskom von unten her zerst&ouml;ren. &hellip;<br>\nIn scharfem Kontrast zu dieser Misere steht das herausragende Potential von Wind und Sonnenkraft in S&uuml;dafrika. In Kapstadt scheint pro Jahr die Sonne an rund 3&rsquo;000 Stunden, zusammen mit der geografischen Lage ergibt dies etwa 70 Prozent mehr Photovoltaik-Strom pro Quadratmeter Photovoltaikanlage verglichen mit der Schweiz. Dar&uuml;ber hinaus scheint sie auch im Winterhalbjahr viel mehr. Aber auch der Wind w&auml;re an der d&uuml;nn besiedelten K&uuml;ste von S&uuml;dafrika eine interessante Quelle. Keine Frage, S&uuml;dafrika h&auml;tte ein riesiges Potential zur CO2-Einsparung und k&ouml;nnten zugleich unn&ouml;tige Tote durch Luftverschmutzung verhindern und gleichzeitig die Wirtschaft stark ankurbeln. Dieses Potential liegt zum gr&ouml;ssten Teil brach, tragen Photovoltaik und Wind doch nur je knapp 2 Prozent zur Stromproduktion bei. Zum Vergleich, im sonnenarmen Deutschland liegen die entsprechenden Werte bei 7,4 Prozent (Sonne) und 21 Prozent (Wind).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Umwelt\/Klima-Unaufhaltsame-Zunahme-des-CO2-Ausstosses-in-Afrika#\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zwei neue Nachtz&uuml;ge rollen durch Deutschland<\/strong><br>\nW&auml;hrend hierzulande &uuml;ber die Zukunft des Nachtzugverkehrs diskutiert wird, schaffen die &Ouml;sterreichischen Bundesbahnen (&Ouml;BB) Fakten. Von Wien aus starten Z&uuml;ge nach Br&uuml;ssel und fahren dabei quer durch Deutschland.<br>\nAngesichts stetig wachsender Fahrgastzahlen im Bahnverkehr wird derzeit auch in Deutschland &uuml;ber die Ausweitung des Nachtzugverkehrs diskutiert. Es betreibt aber hierzulande lediglich die &Ouml;BB ein Angebot mit Schlaf- und Liegewagen, seitdem sie vor drei Jahren das Nachtzuggesch&auml;ft der Deutschen Bahn &uuml;bernommen hat und Verbindungen etwa nach Berlin, Hamburg, Z&uuml;rich oder Rom anbietet.<br>\nDie &Ouml;BB erzielen mit dem Nachtzugverkehr einen leichten Gewinn. F&uuml;r die Bahn war das Nachtzuggesch&auml;ft laut eigenen Angaben stets mit einem Minus verlaufen, sie musste sich aber auch vorwerfen lassen, das Gesch&auml;ft zu vernachl&auml;ssigen und wenig in die Vermarktung investiert zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/nicht-von-der-bahn-zwei-neue-nachtzuege-rollen-durch-deutschland-16590572.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich &ndash; die neue B&uuml;rgerallianz<\/strong><br>\nInhaltlich wiederum sind die Gegens&auml;tze zwischen schwarz\/t&uuml;rkis und gr&uuml;n leicht &uuml;berbr&uuml;ckbar. In wesentlichen geopolitischen und Klassenfragen trennt sie wenig bis nichts. Da ist einmal ihr gemeinsamer unersch&uuml;tterlicher Glaube in die Europ&auml;ische Union als Heilsbringer. Konkurrenzf&auml;higkeit, Menschenrechte, Frieden in Europa &hellip; all das garantieren &ndash; nach beider Meinung &ndash; die Br&uuml;sseler Institutionen. Kritik an der EU wird sowohl von &Ouml;VP als auch von den Gr&uuml;nen nicht geduldet und mit Zuordnungen wie &bdquo;europafeindlich&ldquo; oder &bdquo;populistisch&ldquo; bedacht. Auch in der Politik gegen&uuml;ber Russland, so sie &uuml;berhaupt in einem kleinen EU-Mitgliedsland wie &Ouml;sterreich von Bedeutung ist, wird man sich nicht in die Haare kriegen, allenfalls ein paar gr&uuml;ne Bemerkungen zum Umgang Moskaus mit Homosexuellen k&ouml;nnten die Eintracht kurzfristig st&ouml;ren.<br>\nVon wesentlicher Bedeutung f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Zusammenarbeit zwischen &Ouml;VP und Gr&uuml;nen ist ihre beiderseitige b&uuml;rgerliche Herkunft. Die Gr&uuml;nen sind oder besser: waren die unzufriedenen Kinder der Christkonservativen. Deren konservatives bis r&uuml;ckw&auml;rtsgewandtes Weltbild und deren Beharren auf autorit&auml;ren Gesellschaftsstrukturen hat in den 1980er Jahren eine politische Opposition entstehen lassen, die sich teilweise noch aus der Aufbruchsstimmung der 68er speiste. Doch die Post-68er sind l&auml;ngst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Sie haben sich als neue Biedermenschen etabliert. Ihr Bild vom Fortschritt ist indes ein anderes. Ihnen geht es nicht mehr vordringlich um &ouml;konomisches Wachstum, Villa, Zweitauto und Fernreisen, sondern um gesundes Essen, gute Luft und E-Mobilit&auml;t. Die alte B&uuml;rgerlichkeit ist generationsbedingt im Aussterben, eine neue findet ihren Platz. Mit den Sorgen der Unterklassen, der Regal-Einr&auml;umerin im Supermarkt, dem Paketzusteller oder dem Schichtarbeiter in der Fabrik haben sie keine Ber&uuml;hrungspunkte. &hellip;<br>\nBeim Budget, landl&auml;ufig als in Zahlen gegossene Politik bezeichnet, steht als oberstes Gebot das sogenannte Null-Defizit, wie vom EU-Fiskalpakt 2012 in Nachfolge der Maastricht-Kritikerin vorgesehen. Eine soziale Handschrift darin sucht man vergeblich. Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine Verm&ouml;gens- oder Erbschaftssteuer kommen nicht vor. Stattdessen werden Steuersenkungen bei den Einkommen geplant; und f&uuml;r die Unternehmen f&auml;llt die K&ouml;rperschaftssteuer von 25 auf 21 Prozent.<br>\nUmgekehrt ist ein erster Angriff auf Arbeiterrechte bereits im Gange. Die vor kurzem eingef&uuml;hrte M&ouml;glichkeit, nach 45 Arbeitsjahren ohne Abschl&auml;ge bereits mit 62 in Rente zu gehen (die sogenannte Hackler-Regelung), soll gekippt werden. Und wer das Koalitionspapier genau durchliest, wird auch einen Passus entdecken, der eine staatliche Eingriffsm&ouml;glichkeit in die Kollektivvertr&auml;ge erm&ouml;glicht, wenn sich Unternehmer- und Arbeitervertreter nicht auf eine &bdquo;vern&uuml;nftige L&ouml;sung&ldquo; einigen k&ouml;nnen. Der Gewerkschaft ist damit die Rute ins Fenster gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2020\/01\/oesterreich-%E2%80%93-die-neue-buergerallianz-50863.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die t&uuml;rkis-gr&uuml;ne Koalition in unserem Nachbarland sollte man aufmerksam beobachten. Nicht, dass dann jemand 2021 behaupten kann man habe von nichts gewusst.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: T&uuml;rkis-Gr&uuml;n: Zu viel f&uuml;r Reiche, zu wenig f&uuml;rs Klima<\/strong><br>\nDas Programm beinhaltet keine grundlegenden &Auml;nderungen der bisherigen Politik im Interesse von Verm&ouml;genden. Das rei&szlig;t gro&szlig;e L&ouml;cher ins Budget und bedroht die Finanzierung wichtiger &ouml;ffentlicher Leistungen. Viele Vorhaben und Absichtserkl&auml;rungen sind zudem vage formuliert; ihre genaue Bewertung wird erst mit der Umsetzung m&ouml;glich sein. Im Klimabereich &ndash; wo die Pl&auml;ne zweifellos am ambitioniertesten sind &ndash; gibt es gro&szlig;e L&uuml;cken und vor allem offene Fragen bei der Finanzierung.<br>\nDas Regierungsprogramm sieht Steuersenkungen vor, die vor allem Konzernen und Besserverdienenden zugutekommen. Jene, die am meisten haben, tragen weiterhin zu wenig bei &ndash; auch weil gro&szlig;e Verm&ouml;gen und Erbschaften gar nicht und Kapitaleinkommen weniger als bisher besteuert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.attac.at\/kampagnen\/tuerkis-gruen-zu-viel-fuer-reiche-zu-wenig-fuers-klima\">attac<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wie der Mensch korrumpiert wird<\/strong><br>\nWie eine gro&szlig;angelegte Studie von Richard Titmuss (London School of Economics) belegt, erwarten nicht einmal zwei Prozent der Blutspender eine Gegenleistung. Fast alle Spender erkl&auml;ren, schlicht anderen Menschen helfen zu wollen. Wenn allerdings die Spendenbereitschaft mit Geld honoriert wird, verringert sich diese Spendenbereitschaft sogar.<br>\nEin weiteres Experiment kam zu einem vergleichbaren Ergebnis: Jugendlichen, die einmal pro Jahr f&uuml;r einen wohlt&auml;tigen Zweck Spenden sammelten, sollten zus&auml;tzlich motiviert werden, indem ihnen versprochen wurde, ihren Einsatz mit einem Anteil an der erzielten Spenden zu bezahlen. Man sollte meinen, die Spendeneinnahmen w&uuml;rden nun deutlich steigen. Das Gegenteil jedoch war der Fall.<br>\nExtrinsisch motiviert sammelten die Jugendlichen nun lediglich zwei Drittel ihres urspr&uuml;nglichen Ergebnisses. &Auml;hnliches wurde auch in der Schweiz beobachtet. Wurde Freiwilligenarbeit finanziell belohnt, ging das Engagement der Freiwilligen zur&uuml;ck.<br>\nNicht weniger als 128 Studien konnte eine Meta-Analyse aus dem Jahr 1999 auff&uuml;hren, die nachweisen, dass extrinsische Anreize die intrinsische Motivation insbesondere bei Kindern verringerten.<br>\nEs kann kaum Zweifel bestehen, dass der Mensch f&uuml;r viele Aufgaben im Allgemeinen und f&uuml;r Altruismus im Besonderen von seiner Natur aus intrinsisch motiviert ist. Die &Uuml;berzeugung hingegen, der Mensch helfe, arbeite oder lerne nur oder besser, wenn er hierf&uuml;r belohnt wird, f&uuml;hrt in Wirklichkeit gerade zur Zerst&ouml;rung des gew&uuml;nschten Verhaltens. Leicht &uuml;berspitzt kann man mit dem Sachbuchautor Alfie Kohn formulieren, dass Belohnungen nur ihre eigene Nachfrage steigern.<br>\nExperimente zeigen allerdings, dass extrinsische Motivation bei Aufgaben hilfreich ist, f&uuml;r die Menschen schwer eine innere Motivation finden: Bullshit-Jobs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wie-der-Mensch-korrumpiert-wird-4639977.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Syrians enlist in Libya war day after Berlin talks<\/strong><br>\nFighters offered $2,000 salaries and Turkish nationality as Ankara seeks to bolster interests in Libya<br>\nOn Monday, less than 24 hours after world powers agreed to halt arms shipments to Libya&rsquo;s warring sides, men in northern Syria were still signing up to fight for the Turkish-backed government in Tripoli.<br>\n&ldquo;The registration of fighters to go to Libya is continuing until this moment,&rdquo; an Asia Times correspondent in Syria reported Monday afternoon, after visiting one of three recruitment centers in the Turkish-dominated northern countryside of Aleppo.<br>\nApproximately 800 Syrian men are currently preparing to go to Libya, an official with Syria&rsquo;s opposition Ministry of Defense told Asia Times on condition of anonymity.<br>\nThose include 500 men from the Turkish-backed Syrian National Army, namely the Muatasim Division, and the Sultan Murad and Sultan Shah Brigades, which are made up of ethnic Turkmen. The recruits also include 300 former rebels.<br>\nThe opposition Defense Ministry source said these men would be joining &ldquo;hundreds&rdquo; of Syrians already deployed by Turkey to the embattled North African nation on three-month contracts. The ministry has previously denied it is sending units to Libya.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.asiatimes.com\/2020\/01\/article\/syrians-enlist-in-libya-war-day-after-berlin-talks\/\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Presselandschaft in Ostdeutschland: Wenn &uuml;berall das Gleiche steht<\/strong><br>\nZur Demokratie geh&ouml;rt ein dichtes Netz aus Meinungsvielfalt und Pressevielzahl. Im Osten Deutschlands wird das seit Jahren d&uuml;nner. &hellip;. Die Mitteldeutsche jedenfalls wandert zur Bauer Media Group, die mit der Volksstimme die zweite gro&szlig;e Tageszeitung in Sachsen-Anhalt besitzt. &bdquo;Synergieeffekte&ldquo; ist das Stichwort, und wie die aussehen, konnte man zuletzt in Th&uuml;ringen sehen. Dort hat der Funke-Verlag die drei gr&ouml;&szlig;ten Tageszeitungen gekauft und zusammengef&uuml;hrt: MitarbeiterInnen rausgeschmissen, die Berichterstattung vereinheitlicht. In Th&uuml;ringen erscheinen nun drei Tageszeitungen, in denen im Gro&szlig;en und Ganzen dasselbe drinsteht und die sich nur in der Farbe ihres Titels unterscheiden. Schlechte Aussichten f&uuml;r die Mitteldeutsche, f&uuml;r ihre LeserInnen und das gesamte Land. &hellip;. Doch zur Demokratie geh&ouml;rt ein dichtes Netz aus Meinungsvielfalt und Pressevielzahl. Nur wird das seit Jahren d&uuml;nner, vor allem im Osten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Presselandschaft-in-Ostdeutschland\/!5657459\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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