{"id":5784,"date":"2010-06-01T18:42:42","date_gmt":"2010-06-01T16:42:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5784"},"modified":"2014-03-05T11:41:59","modified_gmt":"2014-03-05T10:41:59","slug":"man-schlaegt-die-griechen-und-meint-den-sozialstaat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5784","title":{"rendered":"\u201eMan schl\u00e4gt die Griechen und meint den Sozialstaat\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Am 13. Mai erschien in der <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1271376613826\/Kommentar-der-anderen-Man-schlaegt-die-Griechen-und-meint-den-Sozialstaat\">Online Ausgabe des &ouml;sterreichischen Standard<\/a> ein Beitrag des Bereichsleiters Bildung und Zukunft des &Ouml;GB Ober&ouml;sterreich, Sepp Wall-Strasser. Dieser Beitrag fasst die Probleme und die Debatte der letzten Wochen so gut zusammen, dass es lohnt, auch mit Verzug darauf hinzuweisen. Siehe Anlage 1. In Anlage 2 folgt dann noch der Text einer Mail von E.H., einem in der Finanzwirtschaft t&auml;tigen Freund der NachDenkSeiten. Man muss nicht jeden Satz unterschreiben k&ouml;nnen, aber auch dieser Text enth&auml;lt bedenkenswerte Anst&ouml;&szlig;e. Albrecht M&uuml;ller<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Anlage 1.:<\/strong><br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Man schl&auml;gt die Griechen und meint den Sozialstaat<\/strong><\/p><p><strong>Wall-Strasser: Angriff auf das europ&auml;ische Wohlfahrtssystem.<\/strong><br>\n&nbsp;<br>\nVon falschen Schuldzuweisungen und notwendigen Tabubr&uuml;chen in der Debatte um das hellenische Finanzdebakel &ndash; Von Sepp Wall-Strasser<\/p><p>Es ist, also wohnte man einem rituellen Schlachtopfer bei: Da wird uns ein Land vorgef&uuml;hrt, welches alle &Uuml;bel und Krankheitserreger der Zeit in sich tr&auml;gt &ndash; korrupt bis in die Knochen, faul, verschlagen, verschwenderisch. Ganze Heerscharen von Staatsbeamten liegen dem Staat auf der Tasche, die halbe Bev&ouml;lkerung lebt in Pension, kein Wirt zahlt Steuern &ndash; ein Abschaum von Land! Sogar Investmentbanker ekelt es noch beim Aussprechen des Urteils: &ldquo;Griechenland hat &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse gelebt!&rdquo; In seiner &ouml;ffentlichen Strafung wird Heilung f&uuml;r ganz Europa liegen.<\/p><p>S&uuml;ndenbockph&auml;nomene treten vor allem in religi&ouml;s-ideologisch fundierten Gesellschaften auf, die stark dazu neigen, ihre eigenen Grundfesten zu tabuisieren. Das Opfern des S&uuml;ndenbocks hat die Funktion, nichts am System &auml;ndern zu m&uuml;ssen, sondern die bedrohte Ordnung wieder herzustellen. Erstaunlich, wie das auch im angeblich s&auml;kularen Informationszeitalter funktioniert. Mystifizierungen, Halbwahrheiten und offene L&uuml;gen setzen sich als politische Kategorien durch. Welche Tatsachen werden am Beispiel Griechenland im &ouml;ffentlichen Diskurs tabuisiert? <\/p><ol>\n<li>Griechenland ist zum Spielball der Spekulanten geworden. Die hohe Verschuldung (115% des BIP) ist nicht der Hauptgrund der gegenw&auml;rtigen Krise, sondern die Spekulation auf Staatsbankrott und die ideologische Borniertheit der Politik und der EZB. Hohe Schulden haben die meisten L&auml;nder. Japans Schuldenstand liegt bei 200% des BIP. Aber L&auml;nder wie die USA und Japan k&ouml;nnen ihre Schulden direkt &uuml;ber ihre Zentralbank refinanzieren. Das ist vern&uuml;nftig, weil sie sich den M&auml;rkten und der Spekulation nicht ausliefern und dadurch die Zinslast geringer ist. Diese Option haben in der Eurozone nur die Banken, nicht die Staaten. Die Banken bekamen im letzten Jahr trotz vieler toxischer Papiere unbegrenzt EZB-Geld zu einem Zinssatz von 1%. Den Staaten stand das nicht zu, weil die EZB-Verfassung eine Finanzierung der &ouml;ffentlichen K&ouml;rperschaften bisher aus ideologischen Gr&uuml;nden ausschloss!<\/li>\n<li>Die &ldquo;faulen Griechen&rdquo; leben nicht in Saus und Braus: 20 Prozent der Griechen sind von Armut bedroht, das monatliche Durchschnittseinkommen liegt bei 700 bis 1000 Euro. Dies ist anscheinend noch zu viel. Denn man wirft Griechenland (und den &uuml;brigen &ldquo;PIGS&rdquo; ) vor, deswegen so hohe Schulden zu haben, weil sie zu wenig konkurrenzf&auml;hig sind. Was auf Deutsch (im wahrsten Sinn des Wortes) hei&szlig;t: nochmals mit den L&ouml;hnen runter! Schuld daran aber ist vor allem Deutschland, weil es seit Jahrzehnten Lohndumping betreibt.<br>\nDie Einf&uuml;hrung der W&auml;hrungsunion mit einem Inflationsziel von zwei Prozent sah auch vor, die L&ouml;hne ungef&auml;hr zwei Prozent &uuml;ber der Produktivit&auml;t zu halten. Deutschland ist massiv darunter geblieben, deutsche Unternehmen wurden zu Gewinnern, w&auml;hrend fast alle anderen darunter leiden. Das ist ein klarer Versto&szlig; gegen den Geist der W&auml;hrungsunion.<\/li>\n<li>Die Korruption ist nicht der Kern des &Uuml;bels. Selbstverst&auml;ndlich geh&ouml;rt zu jedem Supermarkteinkauf eine ordentliche Rechnung. Aber auch hier ist es wie bei den Beamtent&ouml;chterpensionen: Damit steht oder f&auml;llt keine Volkswirtschaft. Vielmehr haben wir es mit dem generellen Problem der Steuerungerechtigkeit in Europa zu tun. Griechenland ist eines der Schlusslichter beim Aufkommen von Einkommens- und Gewinnsteuer: Es liegt bei nur 7,5% des BIP (OECD-Durchschnitt: 12%). Selbst&auml;ndige und Verm&ouml;gende tragen fast nichts bei, in der Schweiz lagern mindestens 16 Mrd. griechisches Schwarzgeld. Der Euro-Pakt gibt keinerlei Vorgaben f&uuml;r mehr Steuerdisziplin, was ihn u. a. auch deswegen wieder zerst&ouml;ren kann.<\/li>\n<\/ol><p>Alternativen zu dieser Strategie g&auml;be es durchaus, sie umzusetzen w&uuml;rde allerdings mehrere schwere Tabubr&uuml;che voraussetzen. Hier die vordringlichsten:<\/p><p><strong>Tabubruch eins:<\/strong> Freie Finanzm&auml;rkte sind nicht effizient. Anstatt Narrenfreiheit f&uuml;rs Kapital braucht es eine grundlegende Neuregulierung der Finanzm&auml;rkte, die sofortige Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer, Zerschlagung systemrelevanter Banken, Reform der EZB, &hellip; Die letzten zwei Jahre wurden total verschlafen. <\/p><p><strong>Tabubruch zwei:<\/strong> Das Heil liegt nicht in Konkurrenz und Export, ganz im Gegenteil. Damit eine W&auml;hrungsunion funktioniert, braucht es auch eine gemeinsame Steuer-, Wirtschafts-, Besch&auml;ftigungs- und Lohnpolitik. Diese muss alle Mitglieder zu Lohnerh&ouml;hungen im Ausma&szlig; der Produktivit&auml;t verpflichten (was Deutschlands Wettbewerbsf&auml;higkeit senken und Griechenlands Handelsbilanz heilen w&uuml;rde) und die Besteuerung von Verm&ouml;gen, Kapitalertr&auml;gen und Finanztransaktionen harmonisieren. <\/p><p><strong>Tabubruch drei:<\/strong> Investieren statt Sparen. Sparen f&uuml;hrt nicht aus der &Uuml;berschuldung, sondern in die Rezession. Wenn jetzt die L&ouml;hne und Pensionen in Griechenland gek&uuml;rzt werden, wenn Spanien, Portugal, Italien diesem Kurs folgen und Deutschland sich mit seinem Neuverschuldungsverbot durchsetzt, dann gute Nacht, armes Europa! Stattdessen braucht es eine Sanierung der Haushalte &uuml;ber Festlegung von Zinss&auml;tzen und massive Investitionen in Zukunftsbereiche &ndash; &Ouml;kologie, Bildung und Soziales. <\/p><p>Das Hauptproblem unserer Tage ist also nicht der Mangel an L&ouml;sungen, sondern dass diese von den Verantwortlichen nicht gewollt sind, weil sie offenbar ein anderes Ziel verfolgen: den Angriff auf den europ&auml;ischen Wohlfahrtsstaat. Pl&ouml;tzlich fordern n&auml;mlich die sozialpolitischen Hardliner eine Wirtschaftsregierung &ndash; aber nicht, um den sozialen Zusammenhalt zu f&ouml;rdern, sondern um direkt in die Budget- und vor allem Sozialpolitik der einzelnen Mitgliedsl&auml;nder eingreifen zu k&ouml;nnen. Dann bestimmen nicht mehr die nationalen Regierungen und Parlamente, ob es ein &ouml;ffentlich finanziertes Pensions- und Gesundheitssystem oder einen freien Zugang zu Bildung gibt, sondern dies machen dann die Monetaristen der EZB, des IWF und die dahinter lauernden &ldquo;Investoren&rdquo;.<\/p><p>So macht das eingangs beschriebene rituelle Opfern Sinn: Es soll uns eindrucksvoll vor Augen gef&uuml;hrt werden: &ldquo;Ihr alle habt &uuml;ber eure Verh&auml;ltnisse gelebt!&rdquo; Nicht die Investmentbanker mit Milliardenboni, nicht die Aktion&auml;re der systemrelevanten Banken, nicht die Spekulanten, die die Staatsbudgets aussaugen &ndash; nein, wer f&uuml;nf Wochen Urlaub im Jahr genie&szlig;en will, wer sich an seiner bescheidenen Pension erfreut, ein 13. und 14. Monatsgehalt zum Ausgeben hat &ndash; der ist der &ldquo;wahre&rdquo; Krisenverursacher! <\/p><p>Vor dem Hintergrund dieser Deutungslogik ist der Blick auf Griechenland zugleich ein Blick in unsere Zukunft: Was der neoliberalen Sparpolitik der letzten 25 Jahre nur Schritt f&uuml;r Schritt gelungen ist &ndash; den Wohlfahrtsstaat zur&uuml;ckzudr&auml;ngen -, soll nun offenbar in einem raschen Coup vollendet werden. <\/p><p>Insofern ist die Solidarit&auml;t mit den Protestaktionen der griechischen Bev&ouml;lkerung Hilfe zur Selbsthilfe. Damit nicht auch wir demn&auml;chst zur Schlachtbank gef&uuml;hrt werden &hellip; (Sepp Wall-Strasser, DER STANDARD, Printausgabe, 14.5.2010)<\/p><p><em><strong>Zur Person:<\/strong> Sepp Wall-Strasser ist Bereichsleiter f&uuml;r Bildung und Zukunftsfragen im &Ouml;GB Ober&ouml;sterreich.<\/em><\/p><p><strong>Anlage 2<\/strong><\/p><p><strong>E.H., Leser der NDS zur Finanzsystemkrise und zur Spekulation<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redakteure, <\/p><p>schaut man heutzutage TV oder liest die Zeitung, dann &uuml;berschlagen sich die Fachleute mit Ratschl&auml;gen wie den Ansto&szlig; einer Inflationierung zur realen Staatsschuldenreduzierung oder ein &ldquo;Haircut&rdquo; der griechischen Staatsschulden (zumeist f&auml;lschlicherweise als &ldquo;Umschuldung&rdquo; deklariert) oder dem Ausschluss von Griechenland aus der W&auml;hrungsunion oder der Einrichtung einer europ&auml;ischen Rating-Agentur etc. Heute faseln sogar die Kanzlerin und der deutsche Finanzminister von einer Exitstrategie f&uuml;r unliebsam gewordene europ&auml;ische L&auml;nder. Die &ldquo;Bild-Zeitung&rdquo; und ihre Leser wird&rsquo;s freuen. Die negativen Folgen &ndash; fast s&auml;mtlicher Vorschl&auml;ge &ndash; f&uuml;r alle Volkswirtschaften (und der &ldquo;kleinen Leute&rdquo;), auch der deutschen, werden dabei nicht bedacht. Falls ein Vorschlag nicht negativ ist, dann ist er unn&uuml;tz, so wie eine europ&auml;ische Ratingagentur. Solche Einflussbeschleuniger (Katalysatoren) sollten generell verboten werden. Man sieht an Griechenland, was sie (gewollt) anrichten k&ouml;nnen. <\/p><p>Medial bewegen wir uns auf einer Ebene, die zwar ernst zu nehmen ist und emotional wirkt, die aber g&auml;nzlich unwichtig ist bei dem, was auf dem Finanzmarkt wirklich passiert. Ein paar Finanzmarktakteure haben es (wieder) geschafft, zu Ihrem finanziellen Vorteil Unruhe zu stiften. Ein paar Jahre hat man erfolgreich gegen den US-Dollar spekuliert und jetzt ist eben der Euro an der Reihe. Der letzte Versuch gegen den US-Dollar mit dem Ausschlachtversuch der Bundesstaatsmisere von Kalifornien ist gescheitert. Damit scheint der Dollar vor&uuml;bergehend ausgereizt zu sein. Das europ&auml;ische Kalifornien ist Griechenland. Also bl&auml;st man hier zum Angriff. Es ist ja erlaubt. Was draus wird und welche Auswirkungen die Spekulationsgewinne auf die Bev&ouml;lkerung Griechenlands haben, interessiert die Zockerbande kein Bisschen. Noch h&ouml;here Staatsschulden, Rezession oder sogar Depression f&uuml;r 11 Millionen Griechen ist beim Zocken nur ein nicht beachtenswertes Nebenprodukt. <\/p><p>Bei Lichte betrachtet ist die ganze politische Aufregung ein rein menschliches Problem, das mit dem Wort &lsquo;Urteilsverzerrung&rsquo; umschrieben werden kann. Was hat sich denn in den letzten Monaten am Staatsdefizit Griechenlands gravierend ge&auml;ndert? Nichts. Und trotzdem sind alle aus dem H&auml;uschen. Auch die Marktreaktionen zeigen dies. So erhielt man letzte Woche f&uuml;r eine noch zwei Jahre laufende Griechenland-Anleihe eine Rendite von &uuml;ber 20 Prozent &ndash; pro Jahr versteht sich. Vor 4 Monaten betrug die Rendite etwa 4 Prozent. Diese Marktreaktionen zeigen etwas Grundlegendes auf: Marktversagen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Bankrotterkl&auml;rung Griechenlands, sondern um eine Bankrotterkl&auml;rung des heutigen Finanzsystems. Dieses System wird aber gebraucht &ndash; allerdings nur von den &ldquo;Masters of the Universe&rdquo; und ihren angeschlossenen Rechtsanwaltssoziet&auml;ten, die der willf&auml;hrigen Politik die Gesetzestexte vorschreiben und ihren Rating-Agenturen, die den &ldquo;M&auml;rkten&rdquo; die Richtung vorschreiben. Alle anderen, also wir k&ouml;nnten auf dieses Zockersystem verzichten. <\/p><p>Mein Vorschlag: Wir sollten bei Athen einmal innehalten und uns New York und London zuwenden. Wenn nur dieser faustische Pakt mit der gekauften Politik nicht w&auml;re. Das entscheidende Merkmal des real existierenden Finanzsystems ist die erlaubte Spekulation. Hier muss angesetzt werden, wenn man etwas retten will. Die (hochbezahlten) Spekulanten in den B&ouml;rsens&auml;len sollten wir in die Arbeitslosigkeit verabschieden. Arbeit ist das sowieso nicht. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 13. Mai erschien in der <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1271376613826\/Kommentar-der-anderen-Man-schlaegt-die-Griechen-und-meint-den-Sozialstaat\">Online Ausgabe des &ouml;sterreichischen Standard<\/a> ein Beitrag des Bereichsleiters Bildung und Zukunft des &Ouml;GB Ober&ouml;sterreich, Sepp Wall-Strasser. Dieser Beitrag fasst die Probleme und die Debatte der letzten Wochen so gut zusammen, dass es lohnt, auch mit Verzug darauf hinzuweisen. Siehe Anlage 1. In Anlage 2 folgt dann noch<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5784\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[50,41,157],"tags":[423,339,844,283,1555,499,325],"class_list":["post-5784","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-finanzkrise","category-medienanalyse","category-wettbewerbsfaehigkeit","tag-austeritaetspolitik","tag-chauvinismus","tag-der-standard","tag-finanzmaerkte","tag-griechenland","tag-handelsbilanz","tag-staatsschulden"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5784","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5784"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5784\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20987,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5784\/revisions\/20987"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5784"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5784"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5784"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}