{"id":57904,"date":"2020-01-23T08:26:14","date_gmt":"2020-01-23T07:26:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904"},"modified":"2020-01-23T08:26:14","modified_gmt":"2020-01-23T07:26:14","slug":"hinweise-des-tages-3535","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904#h01\">Abschied vom Wachstumszwang: Rezession als Chance<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904#h02\">Die Klimakonferenzen erf&uuml;llen ihren Zweck nicht mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904#h03\">Dieselabgase: Ein Software-Update auf dem Pr&uuml;fstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904#h04\">&ldquo;Pr&auml;zedenzfall f&uuml;r ein repressives Vorgehen gegen investigative Journalisten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904#h05\">Testmobilmachung gen Osten (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904#h06\">H&auml;tte dieser Steuerraub verhindert werden k&ouml;nnen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904#h07\">Hartz IV: Viele Widerspr&uuml;che und Klagen haben Erfolg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904#h08\">Befristete Besch&auml;ftigung &ndash; Politik muss endlich handeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904#h09\">Philosophin Federici: Die unbezahlte Arbeit von Frauen ist Milliarden wert &ndash; das Verm&ouml;gen haben aber andere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904#h10\">Kirchen auf dem Immobilienmarkt: Gottes Haus hat viele Wohnungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904#h11\">Die Spaltung der Gesellschaft. Ein Stresstest f&uuml;r das politische System?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904#h12\">Rettet euch selbst, liebe Pflegekr&auml;fte!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904#h13\">Demokratie oder Oligarchie: Was in den USA zur Wahl steht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904#h14\">Volkserzieher AfD: Wurde der Bock zum G&auml;rtner gemacht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57904#h15\">Die erstaunlichen Erfolge von &bdquo;Frag den Staat&ldquo;: Wie Transparenz-Aktivisten deutsche Beh&ouml;rden l&ouml;chern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Abschied vom Wachstumszwang: Rezession als Chance<\/strong><br>\nNichts f&uuml;rchtet Deutschland so sehr wie eine schrumpfende Wirtschaft. Doch wer weiterhin auf Wachstum setzt, ist den Herausforderungen des drohenden Klimawandels nicht gewachsen, sagt die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann. [&hellip;]<br>\nDie deutsche Wirtschaft wird also schrumpfen m&uuml;ssen. Denn man kann nicht dauerhaft die Ertr&auml;ge von drei Planeten verbrauchen, wenn man nur eine Erde hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/abschied-vom-wachstumszwang-rezession-als-chance.1005.de.html?dram:article_id=468350\">Ulrike Herrmann auf Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Ulrike Herrmann verrennt sich. Die Wirtschaft kann sehr wohl auch dann wachsen, wenn man schonend mit den Ressourcen umgeht. Will man aber schonend mit den Ressourcen umgehen, also aktiv Umwelt- und Klimaschutz betreiben, ist es erforderlich, die Herzen der Menschen daf&uuml;r zu gewinnen. Das geht nicht, indem man quasi ein neues Naturgesetz postuliert wie, &bdquo;Die Wirtschaft wird schrumpfen m&uuml;ssen&ldquo;, was ja nichts anderes hei&szlig;en kann, als den G&uuml;rtel mal wieder enger zu schnallen. Unterst&uuml;tzung f&uuml;r mehr Klimaschutz wird man nur dann bekommen, wenn es soziale und wirtschaftliche Sicherheit gibt. Die vorherrschende neoliberale Denkweise, der sich Herrmann wohl ergeben hat, bietet das nicht. Die setzt eher auf prek&auml;re Jobs. Unter diesen Bedingungen auch noch eine schrumpfende Wirtschaft als zwangsl&auml;ufig zu beschreiben, hie&szlig;e ja auch, weiter auf die Investitionen in &ouml;ffentliche Infrastruktur und Leistungen zu verzichten, also auf eine immer notwendiger werdende Konjunkturpolitik, &uuml;ber die ja mittlerweile auch Teile des konservativen Lagers nachzudenken beginnen. Herrmann liefert damit einen in der Sache unhaltbaren Standpunkt. Sie h&auml;tte <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14401\">bei Albrecht M&uuml;ller auf den NachDenkSeiten nachlesen sollen<\/a>&hellip; <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Ohne Alternative f&uuml;hlen die Leute sich verschaukelt<\/strong><br>\nWir f&uuml;hren Debatten &uuml;ber die Zukunft der Mobilit&auml;t, ohne in die Vergangenheit zu schauen. Doch erst wenn wir verstehen, warum wir so abh&auml;ngig vom Automobil geworden sind, k&ouml;nnen wir neue Wege einschlagen.<br>\nK&ouml;nnen Sie das n&auml;her erl&auml;utern?<br>\nWir haben mehr als 60 Jahre lang Automobilit&auml;t als hinreichende Antwort auf die Bed&uuml;rfnisse der Bev&ouml;lkerung angesehen. Stra&szlig;en wurden gebaut, Gesetze erlassen, die Automobilindustrie gef&ouml;rdert. Das eigene Auto geh&ouml;rt bis heute zu den existenziellen G&uuml;tern und ist als der Qualit&auml;tsstandard f&uuml;r Mobilit&auml;t tief im kollektiven Bewusstsein verankert.<br>\nUnd jetzt haben wir Angst, diesen Standard aufgeben zu m&uuml;ssen?<br>\nGenau. Unser altes Konzept von Mobilit&auml;t war und ist derart erfolgreich, dass selbst die Aussicht auf kleine Ver&auml;nderungen bei vielen Leuten Abwehrreaktionen und Angst ausl&ouml;st. Sie bef&uuml;rchten, dass sie ihren Lebensstil nicht mehr halten k&ouml;nnen, in den sie viel investiert haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.brandeins.de\/magazine\/brand-eins-wirtschaftsmagazin\/2019\/qualitaet\/ohne-alternative-fuehlen-die-leute-sich-verschaukelt\">brandeins<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Klimakonferenzen erf&uuml;llen ihren Zweck nicht mehr<\/strong><br>\nUnser Gastautor hat alle 25 Weltklimagipfel besucht, beim 26. dieses Jahr in Glasgow will er nicht mehr mitmachen. Der bangladeschische Klimawissenschaftler warnt: Die Konferenzen sorgen nicht f&uuml;r Klimaschutz &ndash; und benachteiligen systematisch den globalen S&uuml;den. [&hellip;]<br>\nDie COP 25 war die l&auml;ngste Weltklimakonferenz &uuml;berhaupt, man h&auml;ngte noch zwei Tage (und N&auml;chte) an die urspr&uuml;nglich vorgesehenen zw&ouml;lf dran. Das &Uuml;berziehen ist mittlerweile zum Standard geworden.<br>\nDas ist nicht nur extrem ineffizient, sondern auch zutiefst unfair gegen&uuml;ber den Entwicklungsl&auml;ndern, deren Delegierte nicht einfach l&auml;nger bleiben k&ouml;nnen. Die Entscheidungen fallen dann stets zu ihrem Nachteil aus, in den letzten Stunden der Verl&auml;ngerung. Sie kommen nach Hause und stellen fest, dass ihre Worte aus dem Gipfelbeschluss verschwunden sind.<br>\nEs ist logisch, dass jeder Beschluss, der an einem Zusatztag f&auml;llt, im Prinzip auch vorher h&auml;tte fallen k&ouml;nnen. Die Verl&auml;ngerungen sind eine absichtliche Taktik, um die Delegierten der armen und verletzlichen Staaten loszuwerden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/klimakonferenzen\/die-klimakonferenzen-erfuellen-ihren-zweck-nicht-mehr\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Dieselabgase: Ein Software-Update auf dem Pr&uuml;fstand<\/strong><br>\nSoftware-Updates sollen Autos sauberer machen. Ein neuer Test stellt das in Frage. Der britische Mess-Spezialist &ldquo;Emissions Analytics&rdquo; sagt: &ldquo;Update ist Kosmetik&rdquo;. Das Bundesverkehrsministerium dagegen nennt die Ergebnisse unserer Untersuchung &ldquo;nicht nachvollziehbar&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/frontal-21\/dieselabgase-software-update-100.html\">Frontal 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Pr&auml;zedenzfall f&uuml;r ein repressives Vorgehen gegen investigative Journalisten&rdquo;<\/strong><br>\nUN-Sonderberichterstatter Nils Melzer &uuml;ber den Fall Assange und die Sabotage von UN-Mechanismen durch die USA, Gro&szlig;britannien, Schweden und Ecuador [&hellip;]<br>\nHerr Melzer, nun argumentieren Kritiker, dass sich Julian Assange selbst in diese Lage gebracht hat, indem er sich 2012 freiwillig in die Botschaft von Ecuador in London begeben hat, statt sich einem Justizverfahren in Schweden zu stellen.<br>\nNils Melzer: Das Argument der Freiwilligkeit trifft doch auf jeden Fl&uuml;chtling zu, der Schutz vor politischer Verfolgung sucht, auch wenn ihn seine Flucht in eine schwierige Situation bringt. Ich halte dies f&uuml;r ein v&ouml;llig sinnloses Argument. Die Frage ist nicht, ob er sich selber in diese Situation gebracht hat, sondern ob er tats&auml;chlich politisch verfolgt wurde und daher einen Grund hatte, Asyl zu beantragen. Wir m&uuml;ssen uns also fragen, ob Julian Assange bei einer Auslieferung an Schweden dem Risiko schwerer Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt worden w&auml;re. Aus meiner Sicht kann man das nur bejahen, und zwar nicht in erster Linie in Schweden, sondern vor allem in den USA.<br>\nWir wissen heute, dass die USA nur auf die Gelegenheit gewartet hat, die Auslieferung zu verlangen. Ich gehe davon aus, dass die Auslieferung nach Schweden nur als Zwischenschritt dienen sollte, weil von dort eine weitere Auslieferung in die USA aus verschiedenen rechtlichen und politischen Gr&uuml;nden einfacher gewesen w&auml;re als von Gro&szlig;britannien aus.<br>\nWie kommen Sie zu diesem Schluss?<br>\nNils Melzer: Daf&uuml;r gibt es starke Indizien. Zun&auml;chst machte die Art und Weise, wie die schwedische Untersuchung gegen Julian Assange gef&uuml;hrt wurde, &uuml;berhaupt keinen Sinn, wenn es wirklich darum gegangen w&auml;re, die angeblichen Sexualdelikte aufzukl&auml;ren. Entgegen g&auml;ngiger Praxis in anderen F&auml;llen und trotz eines entsprechenden Rechtshilfeabkommens mit Gro&szlig;britannien verweigerte Schweden beispielsweise f&uuml;nf Jahre lang jede Vernehmung von Julian Assange in London. Er bot sogar wiederholt an, f&uuml;r das Verfahren nach Schweden zu kommen, verlangte im Gegenzug aber eine Zusicherung, dass er von dort nicht an die USA weiter ausgeliefert w&uuml;rde. Auch dies verweigerte Schweden jedoch ohne jeden vern&uuml;nftigen Grund, obwohl dies unweigerlich zur Verj&auml;hrung der Vorw&uuml;rfe einer Kl&auml;gerin f&uuml;hrte.<br>\nDas Hauptziel der Schweden war ganz offensichtlich nicht die Aufkl&auml;rung eines Tatverdachtes, sondern die physische &Uuml;berstellung von Julian Assange nach Schweden, was wiederum nur mit Blick auf die bislang geheimen Auslieferungsinteressen der USA Sinn macht. Dass im Hintergrund Absprachen getroffen wurden zeigt auch, dass die USA den Briten bereits eine Stunde nach der Verhaftung von Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft ein formelles Auslieferungsgesuch &uuml;bermittelten. Dies w&auml;re ohne vorherige Absprachen mit Ecuador und Gro&szlig;britannien so zeitnah gar nicht m&ouml;glich gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Praezedenzfall-fuer-ein-repressives-Vorgehen-gegen-investigative-Journalisten-4643313.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Testmobilmachung gen Osten (III)<\/strong><br>\nEntgegen allen bisherigen Ank&uuml;ndigungen beginnt das gegen Russland gerichtete US-Gro&szlig;man&ouml;ver Defender Europe 20 bereits am heutigen Donnerstag mit ersten Truppenverlegungen der U.S. Army quer durch Deutschland. Damit starten die Truppenbewegungen in Richtung Osten, die laut Angaben der Bundeswehr bis Mai andauern sollen, schon ein knappes Vierteljahr vor dem offiziellen Beginn der Hauptphase des Man&ouml;vers &ndash; einen Monat fr&uuml;her, als die US-Streitkr&auml;fte es zuvor angegeben hatten. Bei dem gr&ouml;&szlig;ten Man&ouml;ver der Vereinigten Staaten in Europa seit &uuml;ber 25 Jahren probt die Bundeswehr laut eigenen Angaben &ldquo;vor allem die m&ouml;glichst schnelle Verlegung gro&szlig;er milit&auml;rischer Einheiten in potenzielle Konfliktgebiete&rdquo;. Dabei &uuml;ben die NATO-Staaten nicht nur die Truppenverlegung an die Front im Osten, sondern auch den hei&szlig;en Krieg gegen Russland: Sieben weitere Milit&auml;r&uuml;bungen werden in Defender Europe 20 eingegliedert, um im Rahmen eines umfassenden Konfliktszenarios in Osteuropa ein &ldquo;Schlachtfeldnetzwerk&rdquo; zu errichten. Das Szenario spielt laut US-Angaben im Jahr 2028.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8164\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: &raquo;Sto&szlig;richtung gegen Russland ist offenkundig&laquo;<\/strong><br>\nNATO-Man&ouml;ver &raquo;Defender Europe 20&laquo;: Erste Truppenbewegung in dieser Woche. Deutsche Friedensaktivisten protestieren. Ein Gespr&auml;ch mit Torsten Schleip [&hellip;]<br>\nSeitens der NATO hei&szlig;t es, das Man&ouml;ver habe nichts mit einem speziellen Land zu tun. Mit welchen Argumenten versuchen Sie die Menschen davon zu &uuml;berzeugen, dass es sich hierbei um eine klare Provokation gegen&uuml;ber Russland handelt?<br>\nTruppenverlegungen k&ouml;nnten auch an anderen Orten geprobt werden, wenn man es denn m&ouml;chte. Bei &raquo;Defender 20&laquo; geht es aber um einen Test neu geschaffener Infrastruktur in Polen, Litauen, Lettland oder Estland. Dabei hat die NATO mit Truppenverlegungen bereits viel Erfahrung, weil die USA das im Rahmen der &raquo;Operation Atlantic Resolve&laquo; alle sechs Monate in der Region veranlassen. Die Sto&szlig;richtung des Ganzen gegen Russland ist offenkundig&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/370979.nato-provoziert-russland-sto%C3%9Frichtung-gegen-russland-ist-offenkundig.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>H&auml;tte dieser Steuerraub verhindert werden k&ouml;nnen?<\/strong><br>\nEin Ex-Mitarbeiter von Merrill Lynch berichtet, wie die Investmentbank den deutschen Fiskus auspl&uuml;nderte &ndash; w&auml;hrend die Politik zusah. [&hellip;]<br>\nBei den deutschen Deals indes mache man &ldquo;gute Fortschritte&rdquo;. Kein Wunder, denn w&auml;hrend sich in den USA die T&uuml;r schlie&szlig;t, st&ouml;&szlig;t der deutsche Gesetzgeber sie 2007 mit einer Gesetzes&auml;nderung weit auf. Der Bundesverband deutscher Banken hatte sich gemeldet: Es k&ouml;nne schon mal passieren, dass eine Aktie zwei Eigent&uuml;mer habe &ndash; einen wirtschaftlichen und einen juristischen. Die Kapitalertragsteuer werde dann vom Staat doppelt erstattet. Der Verband hat auch schon einen Formulierungsvorschlag f&uuml;r ein neues Gesetz parat. Eine junge Beamtin aus Nordrhein-Westfalen warnt: Der Bankenverband wolle die Gesch&auml;fte auf Kosten des Staats nicht unterbinden, sondern im Gesetz verankern. Doch niemand h&ouml;rt auf sie. Der Vorschlag des Bankenverbands wird mit dem Jahressteuergesetz 2007 umgesetzt und wirkt wie ein Brandbeschleuniger f&uuml;r Cum-Ex. Baker ist fassungslos. Die Deutschen h&auml;tten das Problem nicht begriffen und glaubten, &ldquo;sie h&auml;tten es mit redlichen Organisationen mit guten Absichten zu tun&rdquo;. So leiten die Banken ihr Steuergesch&auml;ft einfach um.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2020\/05\/cum-ex-files-merrill-lynch-investmentbank-steuerbetrug\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Cum-Ex: US-Bank pl&uuml;nderte deutsche Staatskassen<\/strong><br>\nZum ersten Mal schildert ein fr&uuml;herer Mitarbeiter der US-amerikanischen Investment-Bank Merrill Lynch &ouml;ffentlich, wie sogenannte &ldquo;Tax Trader&rdquo;, also Steuerh&auml;ndler der Bank, &uuml;ber Jahre hinweg die deutsche Steuerkasse mit Cum-Ex- und vergleichbaren Gesch&auml;ften gepl&uuml;ndert haben. Der Insider, der im Londoner Handelsraum von Merrill Lynch gearbeitet hat, berichtet Panorama, &ldquo;Zeit Online&rdquo; sowie der &ldquo;New York Times&rdquo; von verbotenen Preisabsprachen, Kreisgesch&auml;ften mit milliardenschweren Aktienpaketen und der bisher wenig beachteten Rolle der US-Beh&ouml;rden im Cum-Ex-Skandal. Der Insider will anonym bleiben, weil er juristische Schritte seines ehemaligen Arbeitgebers sowie Angriffe von ehemaligen Kollegen f&uuml;rchtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2020\/Cum-Ex-US-Bank-pluenderte-deutsche-Staatskassen,cumex198.html\">Panorama<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hartz IV: Viele Widerspr&uuml;che und Klagen haben Erfolg<\/strong><br>\nAuch im Jahr 2019 hatten Hartz-IV-Empf&auml;nger, die Widerspruch oder Klage gegen einen Bescheid des Jobcenters zur Grundsicherung einlegten, gute Chancen auf Erfolg. Mehr als ein Drittel aller Widerspr&uuml;che f&uuml;hrte dazu, dass die Entscheide nachtr&auml;glich korrigiert werden mussten: bei Klagen hatten sie Betroffenen bei au&szlig;ergerichtlichen Einigungen gute Chancen auf Erfolg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4888778\/Hartz-IV-Widersprueche-Klagen-haben-Erfolg\/\">Versicherungsbote<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Befristete Besch&auml;ftigung &ndash; Politik muss endlich handeln<\/strong><br>\nDie Regierungsparteien haben sich vorgenommen, die gro&szlig;e Zahl von Befristungen zu reduzieren. Viele Branchen mit hoher Befristungsquote klagen gleichzeitig &uuml;ber Fachkr&auml;ftemangel. Bei Neueinstellungen ist fast jede zweite Stelle befristet, viele davon ohne Sachgrund. Das muss ge&auml;ndert werden. Im neuen &ldquo;Arbeitsmarkt aktuell&rdquo; analysieren wir die Entwicklung und zeigen auf, was jetzt geschehen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++61659414-3c27-11ea-a6e6-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Philosophin Federici: Die unbezahlte Arbeit von Frauen ist Milliarden wert &ndash; das Verm&ouml;gen haben aber andere<\/strong><br>\nWeltweit leisten Frauen und M&auml;dchen t&auml;glich &uuml;ber 12 Milliarden Stunden Haus-, Pflege- und F&uuml;rsorgearbeit &ndash; unbezahlt. W&uuml;rde man ihnen nur einen Mindestlohn daf&uuml;r zahlen, w&auml;ren das umgerechnet &uuml;ber 11.000.000.000.000 US-Dollar pro Jahr. Silvia Federici ist Philosophin und bekannt f&uuml;r ihre Theorien zu Pflege- und Sorgearbeit. In den 1970ern war sie Begr&uuml;nderin der feministischen Kampagne &bdquo;L&ouml;hne f&uuml;r Hausarbeit&ldquo;. Ihr bekanntestes Werk Caliban und Hexe: Frauen, der K&ouml;rper und die urspr&uuml;ngliche Akkumulation beschreibt die Geschichte des Kapitalismus als Ausbeutung von Frauen durch die Trennung von produktiver Arbeit und Hausarbeit. Isabel Frey hat Federici zum Interview getroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/silvia-federici-wien-caliban-and-the-witch\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kirchen auf dem Immobilienmarkt: Gottes Haus hat viele Wohnungen<\/strong><br>\nDie Kirchen kritisieren Immobilienspekulation und hohe Mieten, sie sehen sich als Anw&auml;lte sozial benachteiligter Menschen. Bei den vielen Immobilien, die in kirchlichem Besitz sind, zeigt sich aber, dass auch die Kirchen nicht immun sind gegen das branchen&uuml;bliche Profitdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kirchen-auf-dem-immobilienmarkt-gottes-haus-hat-viele.2540.de.html?dram:article_id=467859\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Ein sehr interessanter Einblick in die Immobiliengesch&auml;fte und den Besitzstand der Kirchen; insbesondere der katholischen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Spaltung der Gesellschaft. Ein Stresstest f&uuml;r das politische System?<\/strong><br>\nEine 2019 in 27 L&auml;ndern erhobene Umfrage des franz&ouml;sischen Meinungsforschungsinstituts Ipsos zum Thema Gesellschaftsspaltung offenbart Erstaunliches: Die Angst vor politischer Spaltung ist in Deutschland gr&ouml;&szlig;er als in den meisten anderen L&auml;ndern.<br>\n81 Prozent sind hier der Ansicht, die deutsche Gesellschaft sei aktuell schon tief gespalten. Und 44 Prozent empfinden dies als Gefahr f&uuml;r die Demokratie. Nur 17 Prozent der Deutschen bewerten politische Konflikte als positiv. In Gro&szlig;britannien sind es 41 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lokales\/osnabrueck\/artikel\/1976687\/die-spaltung-der-gesellschaft-ein-stresstest-fuer-das-politische-system\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rettet euch selbst, liebe Pflegekr&auml;fte!<\/strong><br>\nDas Wort unserer Zeit, so schrieb ich an anderer Stelle, ist &raquo;irgendwie&laquo;. &Uuml;berall fehlt es an Personal, an Mittel, an Infrastruktur. Aber irgendwie wuppt man den Laden dann doch. Nicht immer sachlich richtig, nicht immer qualitativ hochwertig und zu aller Zufriedenheit. Aber doch so, dass nicht alles zusammenbricht. Besonders auf Krankenstationen geht es immer irgendwie weiter. Muss ja, Kranke dulden keinen Aufschub. Die Belastung und der Stress m&ouml;gen noch so hoch sein, der Betrieb l&auml;uft weiter. Irgendwie. [&hellip;]<br>\nEs ist bizarr &ndash; oder soll man sagen gewieft? -, wie die Politik versucht, die Berufe eines sozialen Sektors, der dem freien Markt ausgeliefert wurde, moralisch aufzuwerten. Sie ruft zum Dienst, hofiert &raquo;Pflegehelden&laquo;, kitzelt die Empathie junger Leute, l&auml;sst aber die Verbesserung der Arbeitsbedingungen au&szlig;er Acht.<br>\nDie Reduzierung auf die Empathie kanalisiert ein etwaiges berufliches Selbstbewusstsein. Man betreibt eigentlich eine Art emotionale Erpressung von Anfang an, weil man diese Gruppe mit ihrer Menschlichkeit in den Job holt und sie dort auch damit klein h&auml;lt. Nirgends tut man das sonst. Die Polizei lockt nicht mit Gerechtigkeitsempfinden und die Metallbranche nicht damit, Leute mit Stahlaffinit&auml;t zu k&ouml;dern. Aber die Pflege hat eine Grundqualit&auml;t, die als Qualifikation angepriesen wird &ndash; und mit der man sp&auml;ter Pflegekr&auml;fte auszubeuten vermag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1131808.pflege-rettet-euch-selbst-liebe-pflegekraefte.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Demokratie oder Oligarchie: Was in den USA zur Wahl steht<\/strong><br>\nDie konventionelle Auffassung von amerikanischer Politik besagt: Joe Biden ist ein Moderater, Elizabeth Warren und Bernie Sanders sind Linke, und Donald Trump ist ein Rechter. Doch diese konventionelle Auffassung ist Bl&ouml;dsinn. Denn heute ist die m&auml;chtigste Kraft in der amerikanischen Politik eine gegen das Establishment gerichtete Wut &uuml;ber das gezinkte System. Es gibt keine &bdquo;Moderaten&ldquo; mehr und auch keine &bdquo;Mitte&ldquo;. Der gro&szlig;e Gegensatz der Gegenwart verl&auml;uft nicht zwischen links und rechts &ndash; sondern zwischen Demokratie und Oligarchie. Vor 40 Jahren, als es in Amerika eine gro&szlig;e und wachsende Mittelschicht gab, forderte die Linke st&auml;rkere soziale Netze und mehr &ouml;ffentliche Investitionen in Schulen, Stra&szlig;en und Forschung. Die Rechte hingegen wollte sich verst&auml;rkt auf den freien Markt verlassen. In jenen Tagen glich eine Wahl dem Wettbewerb zweier Hot-Dog-Verk&auml;ufer auf einer langen Strandpromenade, die von links nach rechts verl&auml;uft. Beide mussten sich in die Mitte bewegen, um ihre Verk&auml;ufe zu maximieren. Sobald einer von ihnen zu weit nach links oder rechts abwich, r&uuml;ckte der andere nach und heimste alle Verk&auml;ufe vom Rest der Promenade ein.<br>\nDoch diese Art von amerikanischer Politik ist nun &uuml;berholt. Reichtum und Macht ballen sich an der Spitze, die Mittelschicht schrumpft und immer mehr Amerikaner z&auml;hlen zu den Arbeitern und Armen. Die meisten Amerikaner &ndash; ganz gleich, ob sie einmal Linke oder Rechte waren &ndash; sind politisch entmachtet und wirtschaftlich verunsichert worden. Heutzutage hei&szlig;t es: die Strandpromenade gegen die Privatjets auf ihrem Weg zu den Hamptons, den Sommerresidenzen der Milliard&auml;re auf Long Island. So hat es auch Obamas ehemaliger Stabschef, der fr&uuml;here B&uuml;rgermeister von Chicago, Rahm Emmanuel, im vergangenen Juli gegen&uuml;ber der &bdquo;New York Times&ldquo; auf den Punkt gebracht: &bdquo;Das ist wirklich der Zusammenbruch. Normalerweise k&auml;mpfen Demokraten gegen Republikaner, das eine Ende von Pennsylvania gegen das andere oder links gegen rechts. Aber die heutigen Querelen verlaufen zwischen dem Establishment und dem Volk, das die Barrikaden st&uuml;rmt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2019\/dezember\/demokratie-oder-oligarchie-was-in-den-usa-zur-wahl-steht\">Robert Reich in Bl&auml;tter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Volkserzieher AfD: Wurde der Bock zum G&auml;rtner gemacht?<\/strong><br>\nSeit anderthalb Jahren, seit auf dem Augsburger Parteitag der AfD ein l&auml;ngerer Streit entschieden wurde, mischt ein neuer Akteur im deutschen Bildungsbetrieb mit: Die Desiderius-Erasmus-Stiftung wurde offiziell als parteinahe Stiftung anerkannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.migazin.de\/2020\/01\/20\/volkserzieher-afd-wurde-der-bock-zum-gaertner-gemacht\/\">Migazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die erstaunlichen Erfolge von &bdquo;Frag den Staat&ldquo;: Wie Transparenz-Aktivisten deutsche Beh&ouml;rden l&ouml;chern<\/strong><br>\nFeiern im Kanzleramt, geheime E-Mails, verschmutzte Imbisse: Das Projekt &bdquo;Frag den Staat&ldquo; zwingt Verantwortliche, auf B&uuml;rgerfragen zu antworten. [&hellip;]<br>\nDas Projekt ist dabei, etwas Grunds&auml;tzliches im Verh&auml;ltnis der Deutschen zu ihren Beh&ouml;rden zu &auml;ndern. Hierzulande gibt es traditionell ein gro&szlig;es Vertrauen in die Verwaltung &ndash; darauf, dass &Auml;mter schon wissen, was sie tun. Was aber passiert, wenn man statt auf Vertrauen auf Kontrolle setzt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/themen\/reportage\/die-erstaunlichen-erfolge-von-frag-den-staat-wie-transparenz-aktivisten-deutsche-behoerden-loechern\/25457788.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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