{"id":57969,"date":"2020-01-24T16:30:32","date_gmt":"2020-01-24T15:30:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969"},"modified":"2020-01-24T16:06:46","modified_gmt":"2020-01-24T15:06:46","slug":"hinweise-des-tages-ii-428","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969#h01\">Sigmar Gabriel wird Aufsichtsrat der Deutschen Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969#h02\">Konfliktreiche Beziehungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969#h03\">Empfang von Juan Guaid&oacute; in Br&uuml;ssel und Davos besch&auml;digt V&ouml;lkerrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969#h04\">Stress, &Uuml;berstunden, Burnout: &Auml;rzte klagen &uuml;ber zu hohe Arbeitsbelastung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969#h05\">Aufforstung: Eine Billion B&auml;ume gegen den Klimawandel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969#h06\">Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969#h07\">Z&ouml;gerlicher Rechtsstaat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969#h08\">Besch&auml;ftigte ohne Berufsabschluss bei den L&ouml;hnen abgeh&auml;ngt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969#h09\">Aufarbeitung des deutschen Kolonialismus: Die Politik schweigt &ndash; das ist Verdr&auml;ngung!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969#h10\">Wer sch&uuml;tzt die Welt vor den Finanzkonzernen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969#h11\">Ein gro&szlig;artiges Buch zu einem Trauerspiel ohnegleichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969#h12\">Millennials: Zu sp&auml;t zur Party? Die Mehrheit war gar nicht eingeladen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969#h13\">Stefan Heinz: &raquo;Vergessene Gewerkschaftsfunktion&auml;re zum Bestandteil einer kollektiven Erinnerungskultur machen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969#h14\">&ldquo;Neues Schlachtfeld&rdquo;: Wie Sicherheitsfirmen Angst vor der n&auml;chsten US-Pr&auml;sidentschaftwahl sch&uuml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57969#h15\">Begibt sich spanische Linksregierung auf portugiesischen Weg?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sigmar Gabriel wird Aufsichtsrat der Deutschen Bank<\/strong><br>\n[&hellip;] Bei Gabriel handele es sich um einen &ldquo;&uuml;berzeugten Europ&auml;er und Transatlantiker&rdquo;, wird Aufsichtsratschef Paul Achleitner in einer Mitteilung der Bank zitiert. Als fr&uuml;herer Umwelt-, Wirtschafts- und Au&szlig;enminister werde Gabriel aufgrund seiner Erfahrungen einen besonderen Beitrag leisten. In &ldquo;geopolitisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich herausfordernde Zeiten&rdquo; m&uuml;sse sich eine globale Bank &ldquo;ganz neuen Erwartungen und Anforderungen stellen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/sigmar-gabriel-wird-aufsichtsrat-der-deutschen-bank-a-fe8806e0-1f64-48bb-be57-a2748749a5c2\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es ist eigentlich &uuml;berfl&uuml;ssig zu erw&auml;hnen, dass der studierte Deutsch-Lehrer Gabriel nicht die Qualifikationen mitbringt, eine internationale Gro&szlig;bank zu beaufsichtigen. Man darf nicht vergessen, dass dieser Aufsichtsratsposten von der Kapitalseite ernannt wird, Gabriel also der Vertreter der Finanzkonzerne sein wird. Eine derartige Ehre, die mit einer &bdquo;Grundverg&uuml;tung&ldquo; von 100.000 Euro <a href=\"https:\/\/www.db.com\/ir\/de\/download\/Deutsche_Bank_Verguetungsbericht_2018.pdf\">und zahlreichen Pr&auml;mien<\/a> einhergeht, bekommt ein ehemaliger Politiker nicht geschenkt. Man kann sie eher als Dankesch&ouml;n f&uuml;r die Politik der vergangenen Jahre interpretieren.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Wie Sigmar Gabriel als Wirtschaftsminister der Deutschen Bank zu Diensten war<\/strong><br>\nAus Anlass der Berufung von Sigmar Gabriel in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank lohnt es sich, daran zu erinnern, dass Gabriel als Wirtschaftsminister eine Lobbygruppe der Kapitalanlagebranche installiert hat, die einen Plan f&uuml;r die gewinnbringende Privatisierung des deutschen Autobahnnetzes erstellen durfte. Mitglied dieser ministeriumsinternen Lobbybruppe war auch der Deutsche-Bank-Chef.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1227-gabriel-deutsche-bank\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erinnert sei auch an die herablassenden Bemerkungen von Martin Schulz und Sigmar Gabriel im Zusammenhang mit der Krise in Griechenland. Albrecht M&uuml;ller schrieb daher im Juli 2015: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26695\">Gabriel sprintet in Richtung 20 % f&uuml;r die SPD. Die Suche nach einer erfolgreichen Strategie w&auml;re einfach<\/a>. Und: Wurde nicht auch die Deutsche Bank mit den Geldern an Griechenland gerettet?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Konfliktreiche Beziehungen<\/strong><br>\nScharfe Kritik von Menschenrechtsorganisationen begleitet den heutigen Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der T&uuml;rkei. Berlin scheint bereit, seine Kooperation mit Ankara noch auszubauen, obwohl die t&uuml;rkische Regierung wegen ihres Besatzungskrieges in Syrien wie auch wegen ihrer brutalen Repression gegen die Opposition und den kurdischsprachigen Bev&ouml;lkerungsteil international angeprangert wird. Ursache f&uuml;r die deutsche Kooperationsbereitschaft ist zum einen, dass der EU-Fl&uuml;chtlingspakt mit Ankara bewahrt werden soll; die Zahl der Fl&uuml;chtlinge, die aus der T&uuml;rkei nach Griechenland reisen konnten, ist im vergangenen Jahr erheblich gestiegen. Zum anderen ben&ouml;tigt Berlin t&uuml;rkische Unterst&uuml;tzung, um seine stolz gepriesene Mittlerrolle im Libyen-Krieg aufrechterhalten zu k&ouml;nnen; ohne Ankaras Mithilfe steht der Waffenstillstand in Libyen vor dem Ende. Weiter verkompliziert wird die Lage dadurch, dass die T&uuml;rkei den Konflikt mit Griechenland und vor allem mit Zypern um Erdgas im &ouml;stlichen Mittelmeer eskaliert. Das EU-Mitglied Zypern verlangt Berlins Hilfe gegen Ankara.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8165\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Empfang von Juan Guaid&oacute; in Br&uuml;ssel und Davos besch&auml;digt V&ouml;lkerrecht<\/strong><br>\nMit dem Empfang des venezolanischen Oppositionspolitikers Juan Guaid&oacute; bei der Europ&auml;ischen Union und dem Weltwirtschaftsforum tragen die Verantwortlichen in Br&uuml;ssel und Davos auf unverantwortliche Weise zur Schw&auml;chung des V&ouml;lkerrechtes bei. Es ist ein Novum, dass Klaus Schwab, der Gr&uuml;nder des Weltwirtschaftsforums, nun auch aktive Putschisten willkommen hei&szlig;t. Die Anerkennung des selbsternannten Interimspr&auml;sidenten vor einem Jahr war eine klar rechtswidrige Einmischung in einem Machtkampf, der die Krise in Venezuela seither erheblich versch&auml;rft hat, wie es der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages eindeutig festgestellt hat&ldquo;, erkl&auml;rt Heike H&auml;nsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Die Au&szlig;enpolitikerin weiter:<br>\n&bdquo;Seit der Selbsternennung zum Interimspr&auml;sidenten hat der Oppositionspolitiker vor allem durch erfolglose Umsturzaufrufe, Korruptionsf&auml;lle und Kontakte zu paramilit&auml;rischen M&ouml;rderbanden in Kolumbien von sich Reden gemacht, w&auml;hrend seinen Protestaufrufen in Venezuela kaum mehr jemand folgt. Es ist daher richtig, dass die Bundesregierung &uuml;ber das Ausw&auml;rtige Amt weiter in Verbindung mit der Regierung von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro steht, die von der gro&szlig;en Mehrheit der UN-Mitgliedstaaten anerkannt wird und nat&uuml;rlich Teil einer dringend notwendigen L&ouml;sung der Krise in Venezuela sein muss.<br>\nVenezuela bedarf heute eines Ausgleichs zwischen den politischen Lagern und wirtschaftlicher Unterst&uuml;tzung statt immer sch&auml;rferer US-Sanktionen, die die Bev&ouml;lkerung treffen. Guaid&oacute; kann dabei keine Rolle mehr spielen, nachdem er im vergangenen Jahr vor allem sein politisches Unverm&ouml;gen bewiesen hat, zu einer politischen L&ouml;sung beizutragen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/empfang-von-juan-guaido-in-bruessel-und-davos-beschaedigt-voelkerrecht\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Stress, &Uuml;berstunden, Burnout: &Auml;rzte klagen &uuml;ber zu hohe Arbeitsbelastung<\/strong><br>\nAlarmierende Zust&auml;nde in deutschen Krankenh&auml;usern. &Auml;rzte sind &uuml;berlastet und haben keine Zeit f&uuml;r Patienten. Von jungen Medizinern kommt jetzt ein Aufschrei. Eine Studie gibt ihnen recht: 70 Prozent der &Auml;rzte haben Anzeichen von Burnout.<br>\nHoffentlich stirbt heute kein Patient. Das denkt Fritz, so m&ouml;chte der junge Arzt genannt werden, jedes Mal, wenn er zur Arbeit in die Klinik f&auml;hrt. Der Grund f&uuml;r seine Angst: viel zu wenig Zeit f&uuml;r die Patienten, zu wenig Personal, zu viel Verwaltungsarbeit. Die Folge sind Frust, Fehler, Burnout. Oft sei der Patient nur ein Fall in den Akten, erz&auml;hlt Fritz. Er arbeitet auf der Intensivstation einer bayerischen Klinik.<br>\n&bdquo;Das Hauptproblem sind die Sp&auml;t- und Nachtdienste. Das, muss man sagen, ist sicherlich die Zeit, in der die meisten Probleme auftauchen, die meisten Fehler auch passieren, aber auch die meisten Patienten zu Schaden kommen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/stress-ueberstunden-burnout-aerzte-klagen-ueber-zu-hohe.1001.de.html?dram:article_id=468568\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><strong>dazu: Viele Kliniken, viele Probleme &ndash; und kein Plan?<\/strong><br>\nEs ist f&uuml;r Menschen jedes Mal ein Aufreger, wenn die Geburtsstation des Krankenhauses in ihrer Region schlie&szlig;t, &uuml;ber die Schlie&szlig;ung eines ganzen Klinik-Standorts nachgedacht oder der sogar vollzogen wird. Schnell regt sich Widerstand &ndash; wie in der Vergangenheit auf Sylt, in T&ouml;nning oder in Nieb&uuml;ll. Doch auch wenn es politisch richtig unangenehm sein k&ouml;nnte: Fast alle, die sich mit dem Krankenhaus-System besch&auml;ftigen, wissen, dass sich die Krankenhauslandschaft ver&auml;ndern muss. Zurzeit gibt es in Schleswig-Holstein 92 Kliniken, die Krankenhausleistungen abrechnen d&uuml;rfen, 28 davon sind allgemeine Krankenh&auml;user, die 24 Stunden am Tag aufnahmebereit sind &ndash; sogenannte Regel-, Schwerpunkt- oder Maximalversorger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/schleswig-holstein\/Viele-Kliniken-viele-Probleme-und-kein-Plan,krankenhausplanung100.html\">NDR 1 Welle Nord<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.T.:<\/strong> Da werden die wirtschaftlichen &ldquo;Zw&auml;nge&rdquo; der Krankenh&auml;user als Schicksal gegebene Tatsachen dargestellt, weswegen dann Krankenh&auml;user geschlossen werden m&uuml;ssen. Kein Wort von wirtschaftlichen Interessen und Lobbys, die mit gro&szlig;en Betrieben mehr Gewinn absch&ouml;pfen wollen; kein Wort von politischem Willen, der sich auch in Haushalten zeigt, den Forderungen der Bev&ouml;lkerung nachzukommen. F&uuml;r mich eher ein Beispiel, wie indirekt eine neokapitalistische Grundstimmung aufgrund mangelnder Recherche und mangelnder Kritikf&auml;higkeit von Journalisten sich konkretisiert in autorit&auml;tsgl&auml;ubigen Beitr&auml;gen. Die Autorit&auml;t ist dabei die konzentrierte Kapitalmacht, nicht der Staat und auch nicht die Mitmenschen der Journalisten, ich meine den Souver&auml;n, auch Volk genannt. Diese Art Beitrag erinnert mich fatal an die &ldquo;Sachzw&auml;nge&rdquo;, die in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts angef&uuml;hrt wurden, um die Installation der Atomindustrie zu begr&uuml;nden. Diese Sachzw&auml;nge kamen auch kritiklos von ganz oben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Aufforstung: Eine Billion B&auml;ume gegen den Klimawandel?<\/strong><br>\nKonkret kritisieren die s&uuml;dafrikanischen Biologen das Projekt AFR100, bei dem hundert Millionen Hektar, gr&ouml;&szlig;tenteils Savanne, aufgeforstet werden sollen, unterst&uuml;tzt auch von Deutschland. In Kamerun w&uuml;rde das bedeuten, ein Viertel der Landesfl&auml;che in Baum-Plantagen umzuwandeln.<br>\nNeue W&auml;lder wirken sich auch auf den Wasserhaushalt aus. Im Fachmagazin Global Change Biology zeigte ein Forscherteam k&uuml;rzlich, dass neue W&auml;lder die Wassermenge nahegelegener Fl&uuml;sse bis zu f&uuml;nf Jahrzehnte lang beeinflussen. Nach 25 Jahren f&uuml;hrten die Gew&auml;sser im Schnitt 38 Prozent weniger Wasser.<br>\n&ldquo;W&auml;lder wiederherzustellen ist sicher Teil der Klimal&ouml;sung, aber es muss durchdacht sein&rdquo;, erkl&auml;rt Karen Holl von der University of California. Eine Wunderwaffe sei das B&auml;umepflanzen nicht, und vor allem kein Ersatz f&uuml;r das Einsparen von CO&#8322;-Emissionen an anderer Stelle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wissen\/baeume-klimawandel-1.4768533\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif!<\/strong><br>\nSp&auml;testens im Jahr 2050 sollen die Menschen in Niedersachsen weitestgehend treibhausgasneutral leben. Diese rechtliche Absicherung ist richtig und wichtig. Die Krux ist allerdings: Allein durch ambitionierte Klimaziele ist noch kein Gramm CO2 eingespart worden. Es braucht ein Gesamtpaket f&uuml;r eine umfassende Klimaschutzpolitik. Der Weg in eine CO2-neutrale Zukunft ist alternativlos, muss aber sozial gerecht ausgestaltet sein und darf niemanden zur&uuml;cklassen.<br>\nKlar ist: Zum Nulltarif wird das Ganze nicht zu haben sein. Bis 2030 gibt es in der Bundesrepublik einen gewaltigen Investitionsbedarf von 457 Mrd. Euro. F&uuml;r den Klimaschutz relevante Bereiche wie die Dekarbonisierung, der &ouml;ffentliche Personennahverkehr und der Wohnungsbau, schlagen mit 110 Mrd. Euro zu Buche (siehe Grafik). In Niedersachsen fallen ungef&auml;hr 10 Prozent dieser Summe an. Aber f&uuml;r eine umfassende klimafreundliche Modernisierung unseres Landes werden noch weitaus gr&ouml;&szlig;ere Ausgaben anfallen. Daf&uuml;r reichen die derzeitigen Einnahmen des Landes trotz des erwarteten Milliarden&uuml;berschusses nicht aus. Denn die sozial-&ouml;kologische Transformation ist ein Marathonlauf und bleibt ohne langfristige Finanzierung auf der Strecke!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++9a407ac2-3dbe-11ea-a49b-52540088cada\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Z&ouml;gerlicher Rechtsstaat<\/strong><br>\nMehr Vorwarnung ging nun wirklich nicht! Bereits Mitte vergangenen Jahres hatte Horst Seehofer gesagt, er wolle &raquo;alle Register&laquo; im Kampf gegen Rechtsextremismus ziehen und &ndash; nach intensiver Pr&uuml;fung, versteht sich &ndash; &raquo;Combat 18&laquo; verbieten. Und was geschah? Nichts. [&hellip;]<br>\nWarum agiert der Rechtsstaat so z&ouml;gerlich? Mussten die Dienste &ndash; wie so oft &ndash; erst einmal ihre V-Leute abziehen, ohne die viele rechtsextremistische Gruppen kaum existieren w&uuml;rden?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1131905.combat-zoegerlicher-rechtsstaat.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><strong>dazu: Linke Politikerin &uuml;ber Combat-18-Verbot: &bdquo;Das Verbot kommt zu sp&auml;t&ldquo;<\/strong><br>\nCombat 18 h&auml;tte schon vor 20 Jahren verboten werden m&uuml;ssen, meint Martina Renner, Innenpolitikerin der Linken. Und nat&uuml;rlich ohne Ank&uuml;ndigung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Linke-Politikerin-ueber-Combat-18-Verbot\/!5659008\/%20\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Besch&auml;ftigte ohne Berufsabschluss bei den L&ouml;hnen abgeh&auml;ngt <\/strong><br>\nDas Medianentgelt von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbesch&auml;ftigten ohne Berufsabschluss war bundesweit Ende 2018 mit 2.461 Euro brutto im Monat um 843 Euro geringer als das der Vollzeitbesch&auml;ftigten insgesamt (3.304 Euro). Sozialversicherungspflichtig Vollzeitbesch&auml;ftigte mit anerkanntem Berufsabschluss kamen auf ein Medianentgelt von 3.189 Euro brutto, Vollzeitbesch&auml;ftigte mit akademischen Berufsabschluss auf ein Medianentgelt von 5.113 Euro.<br>\nIn Ostdeutschland war das Medianentgelt von Vollzeitbesch&auml;ftigten ohne Berufsabschluss mit 2.023 Euro brutto noch einmal deutlich geringer als in Westdeutschland mit 2.507 Euro brutto. Nach Bundesl&auml;ndern wurde in Mecklenburg-Vorpommern das geringste Medianentgelt  f&uuml;r Vollzeitbesch&auml;ftigte ohne Berufsabschluss gezahlt, n&auml;mlich 1.854 Euro brutto im Monat.<br>\nDer Niedriglohnanteil (Entgelte unter der bundeseinheitlichen Schwelle des unteren Entgeltbereichs in H&ouml;he von 2.203 Euro) von Vollzeitbesch&auml;ftigten ohne Berufsabschluss lag bundesweit Ende 2018 bei 40,4 Prozent (in Ostdeutschland bei 58,1 Prozent, Westdeutschland 38,6 Prozent), der mit anerkanntem Berufsabschluss bei 18,4 Prozent. Der Anteil von Vollzeitbesch&auml;ftigten ohne Berufsabschluss im Niedriglohnbereich hat sich seit Ende 2014 mit einem Anteil von 35,3 Prozent noch einmal deutlich erh&ouml;ht. Zum 31.12.2018 gab es bundesweit 1.673.138 sozialversicherungspflichtig Vollzeitbesch&auml;ftigte ohne Berufsabschluss mit Angaben zum Entgelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/beschaeftigte-ohne-berufsabschluss-bei-den-loehnen-abgehaengt\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Aufarbeitung des deutschen Kolonialismus: Die Politik schweigt &ndash; das ist Verdr&auml;ngung!<\/strong><br>\nDie breite politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung &uuml;ber die Folgen des Kolonialismus, die kulturellen, sozialen, &ouml;konomischen und Wissens soziologischen ist nicht gewollt. Man entsorgt sie in Gremien, Kommissionen und F&ouml;rderzentren.<br>\n&Uuml;ber die Gr&uuml;nde kann man spekulieren: Ist es die generelle Entpolitisierung des Politischen in der &Auml;ra Merkel? Oder ist es die Angst vor einem Querschnittsthema, das viele Fragen in einen Zusammenhang bringt? Fragen der Identit&auml;t, des Rassismus, der globalen sozialen Ungleichheit, der Klimapolitik &ndash; Fragen der Gefl&uuml;chtetenpolitik im Mittelmeer und Fragen der Entwicklungs- und Sicherheitspolitik. In einen Zusammenhang, in dem die Privilegien der wei&szlig;en deutschen Mehrheitsgesellschaft allerdings noch privilegierter erscheinen. Wo offen zutage tr&auml;te, auf welchen rassistischen und ausbeuterischen Grundlagen der Wohlstand Deutschlands, ja Europas, beruht, und dies nicht nur historisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/aufarbeitung-des-deutschen-kolonialismus-die-politik.1005.de.html?dram:article_id=468639\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin U.P.:<\/strong> Sehr guter Beitrag, in dem der Historiker J&uuml;rgen Zimmerer Wesentliches anspricht, was die bisherige Verdr&auml;ngung der deutschen Kolonialgeschichte angeht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wer sch&uuml;tzt die Welt vor den Finanzkonzernen?<\/strong><br>\nSpiegel-Bestsellerautor Jens Berger hat sich mit den &ldquo;heimlichen Herrschern und ihren Gehilfen&rdquo; besch&auml;ftigt. Schutz vor ihnen ist nicht einfach. Aber nicht unm&ouml;glich<br>\n[&hellip;]<br>\nDie heutigen Verursacher an der Misere der Unterdr&uuml;ckten habe keine eindeutigen Adresse<br>\nIn l&auml;ngst vergangenen Zeiten, emp&ouml;rten sich die kujonierten unteren Klassen, wenn sie sozusagen den Kanal voll hatten, weil sie nicht mehr wussten, wie sie ihr Leben fristen sollten bei kargen Lohn. Als Schuldigen machten sie rasch die Gro&szlig;grundbesitzer und Gro&szlig;bauern sowie die sie ausbeutenden Fabrikherren aus. Die hatten eine Adresse. Und dahin konnte man emp&ouml;rt und wutentbrannt ziehen und seine Stimme erheben &ndash; wenn es sein musste, mit Mistforken in der Hand<br>\nHeute ist das zum Gro&szlig;teil ziemlich unm&ouml;glich, die Schuldigen an der Misere der Unterdr&uuml;ckten und deren Adressen ausfindig zu machen.<br>\nNoch beherrschen Konzerne die Welt nicht. Wege dahin sind jedoch bereits erkennbar<br>\nDer Journalist und Autor Jens Berger, Redakteur der NachDenkSeiten und Autor von Sachb&uuml;chern wie beispielsweise &bdquo;Der Kick des Geldes&ldquo; (2005) und &bdquo;Wem geh&ouml;rt Deutschland?&ldquo; (2014) hat sich f&uuml;r sein j&uuml;ngstes Buch mit den wichtigsten Finanzkonzernen und mit deren Gebaren besch&auml;ftigt. Der Titel: &bdquo;Wer sch&uuml;tzt uns von den Finanzkonzernen? Die heimlichen Herrscher und ihre Gehilfen&ldquo;. Die Gehilfen sind in der Wirtschaft und der Politik zu finden.<br>\nDass Konzerne die Welt beherrschen ist zwar noch nicht in die Tat umgesetzt, aber Wege dorthin sind durchaus erkennbar. [&hellip;]<br>\nWas freilich bedingt, dass wir uns vom neoliberalen Holzweg auf den sich Politiker durch einflussreiche Einfl&uuml;sterer und Lobbyisten haben locken lassen, verlassen, ein f&uuml;r alles Male, und hinter uns abbrechen, um f&uuml;rderhin Wege zu beschreiben, die einer menschlichen Gesellschaft f&ouml;rderlich sind. Jens Berger endet, wieder Anleihe bei dem bekannten Werbespruch nehmend: &bdquo;Es gibt viel zu tun. Packen wir es an.&ldquo;<br>\nLosgehen sollte es gleich nach der Lekt&uuml;re dieses empfehlenswerten Buches. Denn der Hut brennt<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/asansoerpress35\/wer-schuetzt-die-welt-vor-den-finanzkonzernen?\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein gro&szlig;artiges Buch zu einem Trauerspiel ohnegleichen<\/strong><br>\nRezension der Neuerscheinung von Christoph Butterwegge &bdquo;Die zerrissene Republik. Wirtschaftliche, soziale und politische Ungleichheit in Deutschland&ldquo;. Einer der renommiertesten Armutsforscher der Bundesrepublik, Christoph Butterwegge, bis 2016 Professor f&uuml;r Politikwissenschaft an der  K&ouml;lner Universit&auml;t und 2017 sogar Kandidat der Linkspartei bei der Bundespr&auml;sidentenwahl, hat Anfang dieses Jahres zur Zerst&ouml;rung des bundesdeutschen Sozialstaats eines der wichtigsten und fundiertesten B&uuml;cher vorgelegt, die in letzter Zeit zu dieser Thematik erschienen sind. Unter dem Titel &bdquo;Die zerrissene Republik. Wirtschaftlichesoziale und politische Ungleichheit in Deutschland&ldquo; kam beim Weinheimer Beltz-Juventa-Verlag eine Studie heraus, &uuml;ber 400 Seiten stark, die mit enormer Akribie und Sachkenntnis eine Entwicklung analysiert, die mit gutem Recht als das Hauptproblem unserer Gesellschaft bezeichnet werden kann, wenn nicht als das Kardinalproblem auf diesem Erdball &uuml;berhaupt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/ein-grossartiges-buch-zu-einem-trauerspiel-ohnegleichen\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Millennials: Zu sp&auml;t zur Party? Die Mehrheit war gar nicht eingeladen<\/strong><br>\nWer nur Generationenkonflikte sieht, muss sein verteilungspolitisches Auge schon sehr fest zudr&uuml;cken<br>\nDer &Ouml;konom Oliver Picek verweist in der Debatte um den Wohlstand der Millennials auf die fehlende Verteilungsgerechtigkeit. Eine Replik auf den Beitrag &uuml;ber Lukas Sustalas Buch &ldquo;Zu sp&auml;t zur Party&rdquo;.<br>\nAls 30-J&auml;hriger muss man nach diesem Buch seine Eltern hassen. Sie sind die allein Schuldigen an allen Problemen, ist man nach der Lekt&uuml;re &uuml;berzeugt: hohe Mieten und Immobilienpreise, Klimawandel, Finanzkrise, unsichere Jobs in einer prek&auml;ren Arbeitswelt. Die jungen Millennials sind &ldquo;zu sp&auml;t zur Party&rdquo; gekommen und k&ouml;nnen deshalb nicht mehr mitfeiern, w&auml;hrend die in den 1960ern geborenen Babyboomer abgecasht haben. Diese These steht im Zentrum des Buchs Zu sp&auml;t zur Party: Warum eine ganze Generation den Anschluss verpasst von Agenda-Austria-&Ouml;konom Lukas Sustala.<br>\nTats&auml;chlich beziehen sich Verteilungskonflikte manchmal auf das Alter. Aber es ist doch nicht jedes gesellschaftliche Problem allein auf einen Generationenkonflikt zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Wer das tut, vergisst bei der Betrachtung einer Maus unterm K&uuml;chentisch auf den Elefanten im Raum: auf das Thema der Verteilung zwischen Arm und Reich. Das wahre Match in unseren Gesellschaften lautet nicht &ldquo;Alt gegen Jung&rdquo;, sondern &ldquo;Arm gegen Reich&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000113673915\/millenials-zu-spaet-zur-partydie-mehrheit-war-gar-nicht-eingeladen\">Der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stefan Heinz: &raquo;Vergessene Gewerkschaftsfunktion&auml;re zum Bestandteil einer kollektiven Erinnerungskultur machen&laquo;<\/strong><br>\nStefan Heinz &uuml;ber Alwin Brandes, den ersten Vorsitzenden des Deutschen Metallarbeiterverbandes, und dessen Leben in vier politischen Systemen. Der Historiker und Politikwissenschaftler Heinz ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkst&auml;tte Deutscher Widerstand.<br>\nHerr Dr. Heinz, gemeinsam mit Prof. Dr. Siegfried Mielke haben Sie einen gewichtigen Band in der Reihe &raquo;Gewerkschafter im Nationalsozialismus&laquo; ver&ouml;ffentlicht. Auf mehr als 500 Seiten stellen Sie Leben und Wirken des Gewerkschafters Alwin Brandes vor &ndash; ein weithin unbekannter Mann. Was hat Sie bewogen, sich Alwin Brandes zu widmen?<br>\nStefan Heinz: Alwin Brandes ist zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Er z&auml;hlte zu den einflussreichsten und bekanntesten Gewerkschaftern in der Weimarer Republik. Brandes war bedeutender Akteur w&auml;hrend der Novemberrevolution und von 1919 bis 1933 einer der Vorsitzenden des Deutschen Metallarbeiterverbandes (DMV) &ndash; damals nicht nur die mitgliederst&auml;rkste Gewerkschaft der Weimarer Republik, sondern sogar die gr&ouml;&szlig;te der Welt. Brandes war Repr&auml;sentant seiner Gewerkschaft auf internationaler Ebene und langj&auml;hriger Wirtschafts- und Sozialpolitiker im Reichstag. Nach 1933 war der aktive Gewerkschafter &raquo;Kopf&laquo; einer der bedeutendsten gewerkschaftlichen Widerstandsgruppen gegen das NS-Regime. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges geh&ouml;rte er zu den scharfen Kritikern der Entwicklung des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) zu einer zentralistischen Gewerkschaft unter F&uuml;hrung der SED in der Sowjetischen Besatzungszone. Der Lebensweg von Brandes ist verflochten mit bedeutenden Ereignissen des vergangenen Jahrhunderts. Soweit es m&ouml;glich war, engagierte sich der Gewerkschafter in den insgesamt vier politischen Systemen, in denen er lebte, f&uuml;r eine Demokratisierung von Wirtschaft und Gesellschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/stefan-heinz-vergessene-gewerkschaftsfunktionaere-zum-bestandteil-einer-kollektiven-erinnerungskultur-machen--2343.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Neues Schlachtfeld&rdquo;: Wie Sicherheitsfirmen Angst vor der n&auml;chsten US-Pr&auml;sidentschaftwahl sch&uuml;ren<\/strong><br>\nMit grotesken &Uuml;bertreibungen versucht etwa eine von israelischen Ex-Geheimdienstmitarbeitern gegr&uuml;ndete Cybersicherheitsfirma mit Simulationen Bedrohungsstimmung und einen Markt zu schaffen<br>\nIn den USA steigt die Aufregung mit den heranr&uuml;ckenden Pr&auml;sidentschaftswahlen. Es wird propagiert, dass angeblich die Wahlen erneut unter Beschuss kommen w&uuml;rden, nachdem bereits 2016 vor allem Russland durch das Hacken von Emails der Demokraten und Hillary Clinton sowie Desinformationskampagnen &uuml;ber soziale Netzwerke versucht haben soll, diese zu beeinflussen. W&auml;hrend die Pr&auml;sidentschaftskandidaten Milliarden f&uuml;r politische Werbung und Kampagnen, also f&uuml;r Beeinflussung ausgaben, um gezielt einzelne W&auml;hler anzusprechen oder Gruppen mit allem m&ouml;glichen Content zu bombardieren, etwa mit der britischen Cambridge Analytica, ist etwa die aus angeblichen russischen Quellen stammende Facebook-Werbung verschwindend gering. Zusammen mit dem russischen Hackern unterstellten Leak der Emails wurde damit vor allem f&uuml;r die Demokraten auf der Verliererseite Donald Trump ins Pr&auml;sidentenamt geholfen.<br>\nIn den USA wird &uuml;berbordend von &ldquo;Infowar&rdquo; oder einem &ldquo;virtuellen Krieg&rdquo; gesprochen, was auch dazu dient, etwa von den Problemen des reformbed&uuml;rftigen amerikanischen Wahlsystems abzulenken (Russische &ldquo;Einmischungsoperation&rdquo; wird zu einem Monstrum aufgeblasen). Dabei geraten andere Beeinflussungsbem&uuml;hungen anderer L&auml;nder in den Hintergrund.<br>\nAber es ist nat&uuml;rlich interessanter, Bedrohungen von au&szlig;en anzunehmen und b&ouml;se Gegner hochzuspielen. Das ist eine selbsterhaltende T&auml;tigkeit des aufgebl&auml;hten amerikanischen, aber auch jeden anderen Sicherheitsapparats.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Neues-Schlachtfeld-Wie-Sicherheitsfirmen-Angst-vor-der-naechsten-US-Praesidentschaftwahl-schueren-4639953.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Begibt sich spanische Linksregierung auf portugiesischen Weg?<\/strong><br>\nSchon auf dem ersten Treffen des Sozialpakts einigten sich Regierung, Unternehmer und Gewerkschaften auf Mindestlohnanhebung<br>\nEs war eine kleine &Uuml;berraschung, dass die Arbeitsministerin Yolanda Diaz am Mittwoch ank&uuml;ndigen konnte, dass der Mindestlohn r&uuml;ckwirkend ab dem 1. Januar in Spanien um 5,5% ansteigen wird. Statt 900 Euro im Monat bekommen viele Besch&auml;ftigten nun 950 Euro. Da es in Spanien 14 Zahlungen gibt, sind es im Vergleich zu anderen L&auml;ndern, in denen es wie z. B. in Frankreich nur 12 Zahlungen gibt, umgerechnet 1.108 Euro im Monat. Nach Angaben der Ministerin beziehen gut zwei Millionen B&uuml;rger den Mindestlohn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Begibt-sich-spanische-Linksregierung-auf-portugiesischen-Weg-4644732.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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