{"id":58013,"date":"2020-01-28T08:08:17","date_gmt":"2020-01-28T07:08:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013"},"modified":"2020-01-29T07:25:30","modified_gmt":"2020-01-29T06:25:30","slug":"hinweise-des-tages-3538","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h01\">Sigmar Gabriel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h02\">To rig primary against Bernie, DNC&rsquo;s Tom Perez nominates regime-change agents, Israel lobbyists, and Wall Street consultants<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h03\">Bericht zum Stand der Auseinandersetzung &uuml;ber die Rentenreform in Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h04\">Bargeldfeinde erleiden im Hauptquartier New York schweren R&uuml;ckschlag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h05\">EU will einheitliche Regeln f&uuml;r Mindestl&ouml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h06\">H&ouml;chste Zeit, Kuschelkurs und Komanagement zu beenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h07\">Immer mehr Deutsche haben einen Nebenjob<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h08\">Murks mit der Grundrente geht immer weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h09\">Is Iraq About To Become A Chinese Client State?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h10\">Giffey l&auml;sst F&ouml;rderung f&uuml;r Erzieher-Ausbildung auslaufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h11\">Lithium-Krieg in Portugal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h12\">Entwicklungsl&auml;nder leiden unter Verschuldungswelle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h13\">AfD: Wehrwille und Heimatschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h14\">Schule und Betrieb nicht erst in der Ausbildung verzahnen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h15\">&laquo;Gr&uuml;n&raquo; und &laquo;links&raquo; sind nicht immer deckungsgleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h16\">Kinder&auml;rzte fordern Begrenzung der Bildschirmzeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h17\">Bei &bdquo;Spiegel&ldquo;-Story fiel ich vor Lachen fast vom Stuhl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h18\">Hans Peter Doskozil &ndash; der Avantgardist eines neuen Realismus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sigmar Gabriel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eine Fehlentscheidung erster G&uuml;te<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank will die Personalie als Erfolg verstanden wissen. Doch das Geldhaus nimmt mit der Entscheidung, Sigmar Gabriel als Aufsichtsrat einzusetzen, Schaden. In den bestehenden Problemfeldern hat der Sozialdemokrat keine Erfahrung.<br>\nDer Plan, Sigmar Gabriel in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank zu holen, ist ein Fehler &ndash; in mehrfacher Hinsicht. Zwar muss der 60-j&auml;hrige fr&uuml;here SPD-Chef noch das Votum der Aktion&auml;re abwarten. Aber schon im Vorfeld richtet die Kandidatur gro&szlig;en Schaden an.<br>\nDen Schaden haben vor allem die Deutsche Bank und deren Aufsichtsratschef Paul Achleitner, der die Personalie als Erfolg verstanden wissen m&ouml;chte. Deutschlands gr&ouml;&szlig;tes Geldhaus steckt mittendrin im Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit &ndash; und droht ihn zu verlieren. Und das nicht nur, weil deutsche und europ&auml;ische Banken durch die niedrigen Zinsen im Kreditgesch&auml;ft nahezu kein Geld verdienen und Milliarden Euro an die Europ&auml;ische Zentralbank als Strafzinsen f&uuml;r dort geparktes Geld &uuml;berweisen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/kommentare\/Eine-Fehlentscheidung-erster-Guete-article21531820.html?utm_source=pocket-newtab\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Kommentar geht haarscharf an der Sache vorbei. Die Problematik der Berufung Gabrieles liegt nicht prim&auml;r darin, dass er offensichtlich keinerlei Expertise in Sachen Finanzindustrie vorweisen kann, sondern darin, dass leider heutzutage derartige skrupellose Abzockertypen die Politik in allen Parteien dominieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Der Fall Gabriel sollte zum Normalfall werden<\/strong><br>\nSigmar Gabriel hat genug von der Politik und wechselt zur Deutschen Bank. Ist das verwerflich? Nein, er hat ein Recht auf ein zweites Leben &ndash; wie Joschka Fischer oder Roland Koch oder auch Gerhard Schr&ouml;der.<br>\nWenn alles so geht, wie er sich das w&uuml;nscht, dann wird Sigmar Gabriel bald dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank angeh&ouml;ren. Er wechselt das Metier, was f&uuml;r einen Politiker der gehobenen Art noch immer nicht selbstverst&auml;ndlich ist, aber auch nicht mehr v&ouml;llig ungew&ouml;hnlich.<br>\nGabriel war mal Wirtschaftsminister, sodass er Kompetenz f&uuml;r den neuen Job mitbringt. Die Deutsche Bank hat in erschreckendem Ma&szlig; an Reputation verloren. Bei dem Institut, das ehedem die Inkarnation deutscher Ehrbarkeit war, blieb kein Stein auf dem anderen. Da kann Gabriel, der sich neu erfinden will, eine Hilfe sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/usa\/id_87226812\/sigmar-gabriel-wechselt-zur-deutschen-bank-und-das-ist-nicht-verwerflich.html\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Das braucht man nicht zu kommentieren. Das spricht f&uuml;r sich. Im Volksmund sagt man: &ldquo;Man wei&szlig; ja, von wem es kommt&hellip;&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ist es nicht eher so, dass hier zwei Versager zueinander finden? Tr&auml;gt doch Gabriel wesentlich Mitverantwortung f&uuml;r den Niedergang der SPD.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>To rig primary against Bernie, DNC&rsquo;s Tom Perez nominates regime-change agents, Israel lobbyists, and Wall Street consultants<\/strong><br>\nWith Senator Bernie Sanders surging in the polls, DNC chair Tom Perez has put forward a cartoonishly neoliberal cast of foreign policy hacks and corporate lobbyists to sabotage his nomination.<br>\nDemocratic National Committee chair Tom Perez has nominated dozens of lobbyists, corporate consultants, think tank board members, and former officials linked to Barack Obama and Bill and Hillary Clinton&rsquo;s presidential campaigns to serve on the Democratic National Convention (DNC) nominating committee this July.<br>\nMany of Perez&rsquo;s nominees are vocal opponents of Senator Bernie Sanders and spoke out against his campaign when he challenged Hillary Clinton for the nomination in 2016.<br>\nJust as it did in 2016, the DNC appears determined to sabotage a Sanders nomination, foisting a collection of neoliberal and imperialist hacks onto the convention committee to hold back a popular rebellion against the policies of endless war and corporate free trade they have personally presided over.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/2020\/01\/27\/dnc-perez-regime-change-agents-israel-lobbyists-wall-street-rig-game-bernie\/\">the grayzone<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eigentlich steht der Wiederwahl Trumps nichts entgegen. Dem Parteiestablishment der Demokraten, unbenommen des Impeachment-Get&ouml;ses immer an der kurzen Leine der Wallstreet, scheint ein Pr&auml;sident Bernie Sanders letztendlich schlimmer zu erscheinen als eine weitere Amtszeit Donald Trumps. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57943#h04\">&ldquo;Keiner mag ihn&rdquo; &ndash; Hillary Clinton attackiert Bernie Sanders<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bericht zum Stand der Auseinandersetzung &uuml;ber die Rentenreform in Frankreich<\/strong><br>\nDie Auseinandersetzung um die Rentenreform in Frankreich spitzt sich zu. Dabei wird von Medien in Frankreich und in Deutschland nicht immer ausgewogen berichtet. Es kursieren zum Teil falsche Nachrichten, oder bestimmten Ereignissen werden Behauptungen hinzugedichtet.<br>\nTransportiert werden in den Medien und von Seiten bestimmter Akteure folgende Eindr&uuml;cke:\n<ol>\n<li>Der Protestbewegung ginge die Luft aus und w&uuml;rde die Unterst&uuml;tzung verlieren.<\/li>\n<li>Es w&uuml;rde nun mit Gewalt, insbesondere gegen st&auml;rker kompromissbereite Gewerkschaften und Regierungsvertreter*innen gearbeitet werden.<\/li>\n<li>Die Regierung h&auml;tte den Plan, das Renteneintrittsalter von heute 62 auf 64 Jahre zu erh&ouml;hen, aufgegeben.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Behauptungen 1 und 3 sind schlichtweg falsch. Die Behauptung 2 ist je nach Sichtweise, was Gewalt ist, richtig oder falsch bzw. nicht so einfach zu entscheiden.<br>\nZu 1. Der Protestbewegung ginge die Luft aus und w&uuml;rde die Unterst&uuml;tzung verlieren<br>\nJa, es ist so, dass Streiks suspendiert wurden. Diese dauern ja auch seit dem 5. Dezember 2019 an. Dies ist der l&auml;ngste Streik seit 1968. Sie sind aber gerade am Freitag, den 24.01.2020 anl&auml;sslich der Verabschiedung der Rentenpl&auml;ne durch das franz&ouml;sische Kabinett wieder aufgeflammt und die Streiks z.B. bei der franz&ouml;sischen Bahn SNCF und dem Pariser Nahverkehrsunternehmen RATP sind wiederaufgenommen worden. Neu ist, dass die acht gr&ouml;&szlig;ten Seeh&auml;fen von der CGT &ndash; sie stellt dort praktisch alle Mitglieder &ndash; f&uuml;r mehrere Tage blockiert werden. Weiterhin im Streik sind z.B. Erziehungs- und Postbesch&auml;ftigte. Weiterhin ist aber auch die Beteiligung aus der Privatwirtschaft an den Streiks relativ gering. Dort kommt es zumeist nicht zu sich verl&auml;ngernden Streiks (&raquo;gr&egrave;ve reconductible&laquo;), sondern nur zu kurzfristigen, z.T. nur stundenweisen Aktionen (wie z.B. in der Metallindustrie). Damit wird das seit vielen Jahren vorherrschende Streikmodell fortgef&uuml;hrt, dass die Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst die Hauptlast des Streiks tragen &ndash; dies jedoch mit Unterst&uuml;tzung der Bev&ouml;lkerung. Man spricht auch vom Stellvertreterstreik (&raquo;gr&egrave;ve de procuration&laquo;). &hellip;.<br>\nTrotz der Schwierigkeiten, den Protest aufrecht zu erhalten, kann jedoch nicht die Rede davon sein, dass die Franz&ouml;s*innen nicht weiterhin die geplante Reform kritisieren. 61 Prozent fordern, dass die Regierung die Pl&auml;ne zur&uuml;cknehmen soll. Dieser Wert ist in den letzten Tagen sogar angestiegen.<br>\nBedenklich stimmen Forderungen aus dem Arbeitgeberlager, das Streikrecht in Frankreich einzuschr&auml;nken. Auf der anderen Seite zeigt dies, dass die Streiks eine Wirkung haben, die die Arbeitgeberseite beunruhigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/bericht-zum-stand-der-auseinandersetzung-ueber-die-rentenreform-in-frankreich--2352.html\">Blickpunkt Wiso<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bargeldfeinde erleiden im Hauptquartier New York schweren R&uuml;ckschlag<\/strong><br>\nVon New York aus koordiniert die Better Than Cash Alliance (Visa, Mastercard, Citibank, Bill Gates, USAID) den globalen Kampf gegen das Bargeld. Ausgerechnet in der Finanzmetropole hat nun der Stadtrat den Beschluss gefasst, privaten Unternehmen zu verbieten, die Annahme von Bargeld abzulehnen. Die Begr&uuml;ndung ist ein Tiefschlag f&uuml;r die Allianz.<br>\nEinem Bericht von &ldquo;USA-Today&rdquo; zufolge m&uuml;ssen Einzelhandelsgesch&auml;fte, Restaurants und Bars k&uuml;nftig in jedem Fall Bargeld annehmen. Damit machen die New Yorker Stadtr&auml;te unter anderem Visa einen Strich durch die Rechnung. Der Kreditkartenanbieter hat ein Programm aufgelegt, in dessen Rahmen er Restaurants daf&uuml;r bezahlt, kein Bargeld mehr anzunehmen. Die Visa-Presseabteilung findet dann regelm&auml;&szlig;ig ein Massenmedium, dass gro&szlig; &uuml;ber dieses progressive Restaurant berichtet und damit diesem noch einen  Werbeeffekt beschert. Dar&uuml;ber, dass das Restaurant von Visa bestochen wurde, erf&auml;hrt man in solchen Berichten nat&uuml;rlich nichts.<br>\nVisa ist eines der Gr&uuml;ndungsmitglieder der Better Than Cash Alliance (Besser-als-Bargeld-Allianz), die es sich zum Ziel gesetzt hat, weltweit das Bargeld zu beseitigen. Ihren Sitz hat die Allianz ausgerechnet in New York, wo man sich mit gro&szlig;z&uuml;gigen Spenden B&uuml;ror&auml;ume beim United Nations Capital Development Fund (UNCDF) gekauft hat und sich seither irref&uuml;hrend eine &bdquo;UN-basierte Organisation&ldquo; nennt.<br>\nEin Tiefschlag f&uuml;r die Better Than Cash Alliance ist auch die Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Ma&szlig;nahme, die mit gro&szlig;er Mehrheit beschlossen wurde: Finanzielle Inklusion n&auml;mlich. &bdquo;Der Marktplatz der Zukunft muss den Bedarf verletzlicher New Yorker ber&uuml;cksichtigen&ldquo;, schrieb der Sponsor des Gesetzes, Ritchie Torres in einer Presseerkl&auml;rung. Auch wer kein Bankkonto hat, oder sich die Bankgeb&uuml;hren nicht leisten will, soll &uuml;berall einkaufen und essen k&ouml;nnen.<br>\nDamit betont der New Yorker Stadtrat, dass Bargeld das inklusivste Zahlungsmittel ist, weil jeder es ohne spezielle technische Einrichtungen und ohne Extrakosten nutzen kann. &hellip;<br>\nIn Deutschland gilt der Grundsatz der Vertragsfreiheit. Private Gesch&auml;fte k&ouml;nnen frei entscheiden, wie sie sich bezahlen lassen wollen, jedenfalls solange die Kunden Alternativen haben und somit auch f&uuml;r diese Entscheidungsfreiheit unterstellt werden kann. Hoheitliche Stellen k&ouml;nnen sich mangels Freiwilligkeit der Interaktion nicht auf Vertragsfreiheit berufen. Dass sie kein Recht haben, die Annahme von Bargeld abzulehnen, versuche ich in einem Verfahren gegen den Hessischen Rundfunk h&ouml;chstrichterlich feststellen zu lassen, das beim Europ&auml;ischen Gerichtshof zur Entscheidung ansteht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/norberthaering.de\/de\/27-german\/news\/1228-new-york-cash\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>EU will einheitliche Regeln f&uuml;r Mindestl&ouml;hne<\/strong>\n<ul>\n<li>Die EU-Kommission erw&auml;gt neue Regeln f&uuml;r Mindestl&ouml;hne: Ein M&ouml;glichkeit w&auml;re, dass dieser 60 Prozent des Medianeinkommens eines Landes betragen muss.<\/li>\n<li>Das k&ouml;nnte dazu f&uuml;hren, dass die Lohnuntergrenze in einigen Staaten steigen muss &ndash; auch in Deutschland.<\/li>\n<li>Alle Probleme l&ouml;st das freilich nicht: Luxemburg hat den h&ouml;chsten Mindestlohn der EU, verfehlt aber die 60-Prozent-Marke. Bulgarien erreicht sie trotz niedrigsten Mindestlohns &ndash; &uuml;ber die Runden kommen viele Menschen trotzdem nicht. [&hellip;]<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eher nichts zu bef&uuml;rchten hat Schmit von der SPD, die schon in ihrem Europawahlprogramm &ldquo;einen Rahmen f&uuml;r armutsfeste Mindestl&ouml;hne&rdquo; in allen EU-Staaten gefordert hatte. Und auch der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, erwartet von der Bundesregierung, dass sie sich f&uuml;r einen europ&auml;ischen Mindestlohn einsetzt. Die Union von Kanzlerin Angela Merkel dagegen findet, dass die Mitgliedstaaten f&uuml;r Regulierungen zum Mindestlohn selbst verantwortlich bleiben sollen, so stand es auch im CDU-Programm zur Europawahl. Erst rech<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/mindestlohn-europa-deutschland-1.4773376\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>H&ouml;chste Zeit, Kuschelkurs und Komanagement zu beenden<\/strong><br>\nAn diesem Wochenende veranstaltet die &raquo;Vernetzung f&uuml;r k&auml;mpferische Gewerkschaften&laquo;, kurz VKG, in Frankfurt am Main ihre erste Konferenz. Was steckt hinter Ihrer Initiative?<br>\nSchon l&auml;nger vernetzt sich regional und branchenweit eine Reihe von kritischen Kollegen, die f&uuml;r einen klassenk&auml;mpferischen Kurs der Gewerkschaften eintreten. Die Konferenz ist ein Versuch, all diese Gruppierungen zusammenzubringen, sich &uuml;ber Strategien auszutauschen und gemeinsame Vorgehensweisen zu koordinieren.<br>\nDie sehr verdienstvollen Streikkonferenzen der Rosa-Luxemburg-Stiftung zur Erneuerung der Gewerkschaften bieten bereits die Gelegenheit, &uuml;ber aktuelle Arbeitsk&auml;mpfe zu informieren, sie auszuwerten, Anregungen zu vermitteln und Best-practice-Beispiele zu verbreiten.<br>\nDie VKG m&ouml;chte darauf aufsetzend einen Schritt weiter gehen und Strategien diskutieren: Was ist n&ouml;tig, um Arbeitsk&auml;mpfe zu gewinnen und Gegenmacht aufzubauen?<br>\nWie kann der Kampf f&uuml;r eine andere Politik der Gewerkschaften gef&uuml;hrt werden? Wie ist ein Br&uuml;ckenschlag zwischen Gewerkschaften und &raquo;Fridays for Future&laquo; m&ouml;glich?<br>\nDie Gewerkschaftslinke schw&auml;chelt seit Jahren. Wie wollen Sie diese Situation mit Ihrer Konferenz jetzt &auml;ndern?<br>\nEs wird h&ouml;chste Zeit, diese Schw&auml;che zu &uuml;berwinden und die Erfahrungen &auml;lterer Kollegen an die junge Generation weiterzugeben. Die letzte Weltwirtschaftskrise mit dem Finanzcrash ist alles andere als &uuml;berwunden. Alle Elemente, die die letzte Krise vorbereiteten, sind weiterhin vorhanden. Die Frage ist nicht, ob die Krise kommt, sondern ob die Weltwirtschaft hineingleitet oder hineinst&uuml;rzt.<br>\nHinzu kommen die Herausforderungen des digitalen &Uuml;berwachungskapitalismus.<br>\nAngesichts dessen wird es h&ouml;chste Zeit, dass die Gewerkschaftsf&uuml;hrungen Kuschelkurs und Komanagement beenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/371296.kritik-an-gewerkschaftsf%C3%BChrungen-h%C3%B6chste-zeit-kuschelkurs-und-komanagement-zu-beenden.html\">junge welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Immer mehr Deutsche haben einen Nebenjob<\/strong><br>\nDie Zahl der Menschen mit Nebenjob steigt weiter &ndash; auf inzwischen fast sieben Prozent aller Deutschen von 18 bis 65 Jahren. Ende Juni 2019 waren etwa 3 538 000 Mehrfachbesch&auml;ftigte registriert, wie aus einer Antwort der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervorgeht, &uuml;ber die die Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung berichtet. Das waren im Vergleich zu Juni 2018 etwa 123 600 Menschen mehr, ein Anstieg von 3,62 Prozent. Ein Jahr davor lag die Zahl der Arbeitsagentur zufolge bei 3,3 Millionen. Nach Berechnungen des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkts- und Berufsforschung hat sich die Zahl der Mehrfachbesch&auml;ftigten von 2003 bis 2017 damit mehr als verdoppelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/mehrfachjobber-bundesagentur-arbeit-linke-mindestlohn-1.4765312\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Murks mit der Grundrente geht immer weiter<\/strong><br>\nAls der Autor Michael Ende seine &ldquo;Unendliche Geschichte&rdquo; schrieb, kannte er die Grundrente noch nicht. Zum Gl&uuml;ck. Denn f&uuml;r die Parallelwelt Phant&aacute;sien h&auml;tte es im Kampf gegen das gro&szlig;e &ldquo;Nichts&rdquo; vermutlich kein Happy End gegeben. Das Herzensprojekt der SPD wackelt schon wieder, ist zu lesen. Dabei stand es niemals auch nur ansatzweise auf solidem Fundament. Der inszenierte Streit, der seit Beginn dieser Regierung andauert, diente nur dazu, im richtigen Moment als beigelegt erkl&auml;rt zu werden, um der &Ouml;ffentlichkeit, aber noch viel mehr den eigenen Anh&auml;ngern, einen gewichtigen Grund f&uuml;r die Fortsetzung der GroKo zu servieren. (&hellip;)<br>\nDiese Vorgeschichte wird allerdings ausgeblendet, wenn es um den politischen Einsatz des Arbeits- und Sozialministers Hubertus Heil geht. Er tr&auml;gt dick auf, spricht &uuml;ber eine gro&szlig;e Sozialreform, um die es gehe und sieht sich offenbar als ein deutscher Kennedy (&ldquo;We choose to go to the moon in this decade and do the other things, not because they are easy, but because they are hard&hellip;).<br>\nOhne pausenlose &Uuml;bertreibungen geht es bei den geschrumpften Regierungs-Sozialdemokraten mit Sitz im Parteivorstand nicht. Und wenn es am Ende nicht recht vorangeht, sind wie immer die anderen schuld, was ja durchaus richtig ist. Die Union hat kein Interesse an einer Grundrente, was aber auch schon klar war, als die angebliche Einigung kurz vor der Wahl des neuen SPD-Vorsitzenden-Duos verk&uuml;ndet wurde. Wer erinnert sich noch? Nicht Hubertus &ldquo;Kennedy&rdquo; Heil informierte &uuml;ber die gute Nachricht, sondern der immer noch nicht in Vergessenheit geratene Finanzminister Olaf Scholz.<br>\nDas Man&ouml;ver sollte ihm helfen, die Spitze der SPD zu erklimmen, was aber kl&auml;glich scheiterte. Um so erbitterter h&auml;lt er weiterhin an der Schwarzen Null fest, obwohl seine eigene Partei gerade etwas anderes beschlossen hat und der Finanzminister sich zun&auml;chst auch g&ouml;nnerhaft offen daf&uuml;r zeigte. Hinzu kommt ein historisch zu nennender &Uuml;berschuss im Haushalt von rund 13,5 Milliarden Euro. Das Geld scheint aber eher f&uuml;r mehr R&uuml;stungsausgaben oder unn&uuml;tze Steuersenkungen reserviert zu sein. F&uuml;r die Renten bleibt leider wie immer nichts &uuml;brig, weshalb auch Hubertus Heil sein Lieblingsprojekt erneut verschieben muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/200126murks-mit-der-grundrente-geht-immer-weiter\">TauBlog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Is Iraq About To Become A Chinese Client State?<\/strong><br>\nThe railway infrastructure in Iraq, such as it is, will be built out after the completion of the network in Iran by China, allowing for the transport of all manufactured products from China into, ultimately, Europe. In this context, late last year saw Iran&rsquo;s Vice President, Eshaq Jahangiri announce that Iran had signed a contract with China to implement a project to electrify the main 900 kilometre railway connecting Tehran to the north-eastern city of Mashhad. Adjunct to this, Jahangiri added that there are also plans to establish a Tehran-Qom-Isfahan high-speed train line and to extend this upgraded network up to the north-west through Tabriz. Tabriz, home to a number of key sites relating to oil, gas, and petrochemicals, and the starting point for the Tabriz-Ankara gas pipeline, will be a pivot point of the 2,300 kilometre New Silk Road that links Urumqi (the capital of China&rsquo;s western Xinjiang Province) to Tehran, and connecting Kazakhstan, Kyrgyzstan, Uzbekistan and Turkmenistan along the way, and then via Turkey into Europe. Once the plans for this are making substantial progress then China will extend the transport links into Iraq to the West.<br>\nIn the meantime, Iraq has been working on new laws that will regulate the operation of a reconstruction agency, the primary function of which, according to the source, will be ensure that China &ldquo;is allowed to just get on with things, without the usual red-tape.&rdquo; Only recently, for example, Iraq&rsquo;s Electricity Minister Louay al-Khateeb wrote: &ldquo;China is our primary option as a strategic partner in the long run&hellip;We started with a US$10 billion financial framework for a limited quantity of oil to finance some infrastructure projects&hellip;[but] Chinese funding tends to increase with the growing Iraqi oil production, [and is] to be used differently from the previous policies, through construction, investments and operationalization [sic] of the reconstruction council.&rdquo; (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/oilprice.com\/Geopolitics\/Middle-East\/Is-Iraq-About-To-Become-A-Chinese-Client-State.amp.html\">Oil Price<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das sind wohl die Bef&uuml;rchtungen der US-Regierung und ihres Umfeldes f&uuml;r den Fall eines Abzuges des US-Milit&auml;rs aus dem Irak &ndash; &uuml;brigens auch die der meisten Demokraten. Interessant ist der unten zu lesende Kommentar &ndash; daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;The ultimate goal of the United States&rsquo; invasion of Iraq in 2003 was to get its hands on Iraq&rsquo;s spectacular oil wealth estimated at 330 billion barrels of oil (bb) of proven, semi-proven and probable reserves with the cheapest production cost in the world. For more detailed information on the topic, please refer to my book: &rdquo;Over a Barrel&rdquo; , p.191, published in 2004 and Alan Greenspan&rsquo;s &ldquo;The Age of Turbulence&rdquo;, p. 463, published in 2007.<\/p>\n<p>And while the United States won the military side of the invasion, it lost the war. The winners were China and Iran. China has emerged as the biggest investor in Iraq&rsquo;s oil industry and also the largest buyer of Iraqi crude oil while Iran has had the greatest political influence in the country.<\/p>\n<p>Iraq like Iran fits well with China&rsquo;s &lsquo;Belt &amp; Road Initiative&rsquo;. As such, Iraq will benefit from China&rsquo;s investments in its oil industry and infrastructure while China&rsquo;s economy will benefit from expanded trade with Iraq.<\/p>\n<p>With plans to expand oil production to 6-7 million barrels a day by 203\/2024, Iraq badly needs to expand its oil export infrastructure. Prominent in this is the building of a strategic oil pipeline connecting the oilfields in the south of Iraq to the Jordan port of Aqaba and expansion of Iraq&rsquo;s oil-loading terminal on the Gulf. Expanding electricity generation will be another major project for Iraq. In return, Iraq will pay China in oil for what could be termed as oil-for-infrastructure.<\/p>\n<p>Iraq is now a battle ground for political influence between Iran and the United States and also between China and the United States.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Giffey l&auml;sst F&ouml;rderung f&uuml;r Erzieher-Ausbildung auslaufen<\/strong><br>\nGiffey hatte 2018 rund 300 Millionen Euro F&ouml;rdergeld vom Bund angek&uuml;ndigt &ndash; unter anderem f&uuml;r rund 5000 Fachsch&uuml;ler, die sich zur Erzieherin oder zum Erzieher ausbilden lassen wollen. Mit dem Geld soll f&uuml;r die dreij&auml;hrige Ausbildung eine Verg&uuml;tung gezahlt werden. Dies ist bislang in der Regel nicht der Fall und schreckt junge Leute h&auml;ufig ab, diesen Beruf zu ergreifen.<br>\nZwei Ausbildungsjahrg&auml;nge sollten die F&ouml;rderung erhalten: 2019\/2020 sowie 2020\/2021. So hatte es Giffey seinerzeit versprochen, so steht es auch in einer Pr&auml;sentation, die bis heute auf der Internetseite des Ministeriums abrufbar ist.<br>\nDoch davon m&ouml;chte Giffey nun offenbar nichts mehr wissen. Auf der Internetseite f&uuml;r das Fachkr&auml;fteprogramm ist nun zu lesen, die Bundesregierung habe bis einschlie&szlig;lich 2021 insgesamt 160 Millionen Euro eingeplant. Damit w&uuml;rden im Ausbildungsdurchgang 2019\/2020 &ldquo;2500 Pl&auml;tze, die gleiche Anzahl von Freistellungen f&uuml;r die Praxisanleitung dieser Fachsch&uuml;lerinnen und Fachsch&uuml;ler, die Anleitungsqualifizierung von 2.500 Fachkr&auml;ften sowie ein Aufstiegsbonus f&uuml;r bis zu 1.500 Fachkr&auml;fte&rdquo; gef&ouml;rdert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/giffey-laesst-foerderung-fuer-erzieher-ausbildung-auslaufen-a-ac906386-5a2c-4cb0-accd-a483a79bbdfb\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/franziska-giffey-will-plagiatsvorwuerfe-entkraeften-16250052.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0\">Kommunikationstalent im gegenw&auml;rtigen Kabinett der gro&szlig;en Koalition<\/a>&rdquo; entpuppt sich immer mehr als Schaumschl&auml;gerin.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lithium-Krieg in Portugal<\/strong><br>\nF&uuml;r die Batterien von Elektroautos und Smartphones braucht man Lithium. Das Leichtmetall gibt es vor allem in S&uuml;damerika, aber auch in Portugal mit den europaweit gr&ouml;&szlig;ten Vorkommen. Doch dort gibt es heftigen Widerstand gegen den Abbau.<br>\nDen Besuch hatte Portugals Energie-Staatssekret&auml;r Jo&atilde;o Galamba sich wohl anders vorgestellt. Als er vergangenen November in das D&ouml;rfchen Covas kommt, um die Regierungspl&auml;ne f&uuml;r ein Lithiumbergwerk vorzustellen, wird er von aufgebrachten B&uuml;rgern mit Sprechch&ouml;ren und Transparenten empfangen. Dutzende umringen seinen schweren Dienstwagen. Sie trommeln mit den H&auml;nden auf Motorhaube und Windschutzscheibe, rufen: &bdquo;Ja zum Leben, nein zum Bergwerk&ldquo;. &hellip;<br>\nDie Lithiumreserven des Landes k&ouml;nnten die sechstgr&ouml;&szlig;ten der Welt sein, Galamba und alle in der Regierung nennen sie bereits das &sbquo;wei&szlig;e Gold Portugals&lsquo;. Er kennt den Wunsch der EU, Lithium in Europa abzubauen, selbst leistungsf&auml;hige Batterien herzustellen und nicht auf Asien oder S&uuml;damerika angewiesen zu sein. Galamba tr&auml;umt vor allem von der Weiterverarbeitung des Rohstoffs f&uuml;r die Batterieproduktion, will bei der zweitgr&ouml;&szlig;ten Stadt Porto sogar eine Lithiumraffinerie bauen lassen:<br>\n&bdquo;Das ist der einzige Grund, im 21. Jahrhundert die Umweltbelastung hinzunehmen, die Bergwerke trotz aller Kontrollen und Auflagen verursachen. Wir wollen nicht nur den Abbau, sondern auch die industrielle Wertsch&ouml;pfung bei der Weiterverarbeitung des Rohstoffs.&ldquo;<br>\nGro&szlig;e Pl&auml;ne, die nicht alle gut finden: Denn der Lithiumabbau soll im besonders umweltsch&auml;dlichen Tagebau stattfinden. Pedro Santos von der Umweltschutzorganisation Quercus mahnt zur Besonnenheit:<br>\n&bdquo;Auch wenn Lithium zur Speicherung erneuerbarer Energie verwendet werden kann, darf man es nicht &uuml;berall sorglos abbauen. Es muss Regeln geben, vor allem wenn die geplanten Bergwerke in Biotopen liegen, die wegen ihrer Besonderheit erhalten werden m&uuml;ssen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/elektroautos-und-die-folgen-lithium-krieg-in-portugal.979.de.html?dram:article_id=468799\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Entwicklungsl&auml;nder leiden unter Verschuldungswelle<\/strong><br>\nDie Schulden der Schwellen- und Entwicklungsl&auml;nder sind auf ein Rekordhoch gestiegen: Ende 2018 beliefen sich deren Auslandsschulden auf 7,8 Billionen US-Dollar. Das geht aus dem Schuldenreport des B&uuml;ndnisses &bdquo;Erlassjahr.de&ldquo; und des Entwicklungshilfswerks Misereor hervor. [&hellip;]<br>\nIn 124 L&auml;ndern habe man eine kritische Verschuldungssituation diagnostiziert, so J&uuml;rgen Kaiser. In Schieflage seien viele Inselstaaten im Pazifik und in der Karibik sowie L&auml;nder in der Sahelzone. Somalia, Eritrea und Sudan seien sogar schon ganz oder teilweise zahlungsunf&auml;hig. Die Dynamik in Richtung Schuldenfalle habe sich auch deshalb verst&auml;rkt, weil viele dieser  Staaten nun die hohen Zinsversprechen auf ihre Staatsanleihen einl&ouml;sen m&uuml;ssten.<br>\nDer Klimawandel heize die Verschuldungs-Problematik weiter an, postulieren Misereor und &bdquo;Erlassjahr.de&ldquo;. Ein einziger Hurrikan k&ouml;nne &uuml;ber Nacht 200 Prozent des Bruttoinlandsproduktes vernichten, sagt J&uuml;rgen Kaiser und verweist beispielsweise auf die Insel Dominica.<br>\n&bdquo;Die Folgen des Klimawandels oder auch Schutzma&szlig;nahmen im Vorfeld k&ouml;nnen f&uuml;r Volkswirtschaften sehr kostspielig sein. Denn Ma&szlig;nahmen wie Katastrophenhilfe, K&uuml;stenbefestigung, Bauma&szlig;nahmen, Umsiedlungen und &auml;hnliches verbrauchen viel Geld.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/klimawandel-und-schuldenstand-entwicklungslaender-leiden.697.de.html?dram:article_id=468888\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>AfD: Wehrwille und Heimatschutz<\/strong><br>\nWird die AfD die neue Soldaten-Partei?&ldquo;, titelte die &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung k&uuml;rzlich. Verweisen konnte sie auf den relativ hohen Anteil von gesch&auml;tzten 2100 Soldaten unter den 35&thinsp;000 Parteimitgliedern, das entspricht sechs Prozent. Unter den Mandatstr&auml;gern der Rechtspopulisten finden sich elf Bundestagsabgeordnete, die Berufs- oder Zeitsoldaten waren. Die Quote der Ex-Soldaten in der Bundestagsfraktion bel&auml;uft sich damit auf gut 12 Prozent. Sie als Hinterb&auml;nkler zu bezeichnen, w&auml;re verfehlt, denn anders als in den &uuml;brigen Fraktionen findet die Mitgliedschaft im Verteidigungsausschuss unter den AfD-Abgeordneten lebhaften Zuspruch. &Uuml;ber 40 Anfragen an die Bundesregierung haben die Wehrpolitiker in der laufenden Legislaturperiode gestellt und markieren damit einen deutlichen Schwerpunkt der AfD-Parlamentsarbeit.<br>\nAuch im au&szlig;erparlamentarischen Raum machen AfDler mit milit&auml;rischem Hintergrund von sich reden. J&uuml;ngster Fall ist die Kandidatur eines ehemaligen Generalleutnants f&uuml;r den Posten des Oberb&uuml;rgermeisters in Hannover. W&auml;hrend seiner Dienstzeit hatte der Spitzenmilit&auml;r seine bereits langj&auml;hrige Mitgliedschaft in der AfD verschwiegen, angeblich &bdquo;um seine Mitarbeiter zu sch&uuml;tzen&ldquo;. Im Verteidigungsministerium und in der Bundeswehr bleiben diese und &auml;hnliche Aktivit&auml;ten nicht unbemerkt, aber sie gehen unkommentiert durch: Blo&szlig; keine neuen Fronten neben den Beschaffungs- und Ausr&uuml;stungsproblemen oder dem &bdquo;Gorch Fock&ldquo;-Desaster aufrei&szlig;en, scheint die Parole zu lauten. Zu einer offensiven Auseinandersetzung mit den Rechtspopulisten, deren Netzwerke bis tief nach Rechtsau&szlig;en reichen, hat man sich noch nicht entschlie&szlig;en k&ouml;nnen. Nur wenige Milit&auml;rs haben dagegen Stellung bezogen. H&ouml;rt man in die Truppe hinein, kann man deutlich feststellen, dass das Vertrauen in die politische und milit&auml;rische F&uuml;hrung ersch&uuml;ttert ist. Geht es um die angestammte &bdquo;Soldatenpartei&ldquo;, wurde fr&uuml;her ohne Umschweife auf die Union verwiesen. Inzwischen ist das Urteil z&ouml;gerlich; auf die &bdquo;Altparteien&ldquo; m&ouml;chte man sich nicht mehr automatisch festlegen. Dadurch ist ein Vakuum entstanden. Das grassierende Gef&uuml;hl, in Politik und &Ouml;ffentlichkeit nicht gen&uuml;gend anerkannt zu werden und die Dauerklagen &uuml;ber Fehlst&auml;nde in den Streitkr&auml;ften und das Missverh&auml;ltnis von Auftrag, Mitteln und Kr&auml;ften suchen nach einem neuen Adressaten. Hier bietet sich die AfD an<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2019\/dezember\/afd-wehrwille-und-heimatschutz\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schule und Betrieb nicht erst in der Ausbildung verzahnen!<\/strong><br>\nIn der am 22. Januar vorgestellten Untersuchung hat die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung die Daten vergangener Pisa-Schulleistungsstudien mit Blick auf Berufsw&uuml;nsche der Jugendlichen ausgewertet.<br>\nDie OECD-Studie best&auml;tigt eine Diskrepanz, die bereits in der j&uuml;ngsten DIHK-Ausbildungsumfrage deutlich wird: &ldquo;Fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland macht die Erfahrung, dass Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler falsche Vorstellungen vom Berufsalltag und von einer betrieblichen Ausbildung haben&rdquo;, berichtet der stellvertretende DIHK-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Achim Dercks.<br>\nMehr noch: &ldquo;Viele Jugendliche sind zudem auf ihren Traumberuf festgelegt und schlagen Ausbildungsangebote in weniger bekannten oder begehrten Berufen aus&rdquo;, so Dercks. Der Grund daf&uuml;r sei zu geringes Wissen &uuml;ber Verdienstm&ouml;glichkeiten und &uuml;ber die beruflichen sowie die Entwicklungsperspektiven.<br>\n&ldquo;Um dem Fachkr&auml;ftemangel In vielen Berufen entgegenzuwirken, brauchen wir gerade an den Gymnasien eine verbesserte Berufsorientierung&rdquo;, betont der stellvertretende DIHK-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer deshalb. &ldquo;Dabei darf die Verzahnung von Schule und Betrieb nicht erst in der Ausbildung beginnen.&rdquo;<br>\nJugendliche sollten so fr&uuml;h wie m&ouml;glich praktische Erfahrungen sammeln, empfiehlt Dercks. Denn: &ldquo;Wer wei&szlig;, was er will und kann, der trifft auch leichter die Entscheidung f&uuml;r den richtigen Beruf.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/aktuelles-und-presse\/presseinformationen\/schule-und-betrieb-nicht-erst-in-der-ausbildung-verzahnen--17494\">DIHK<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch dieser Lobbyverband ist offenbar Teil eines Netzwerkes der Schwarzen P&auml;dagogik. Bitte h&ouml;ren bzw. lesen Sie dazu <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57788#h11\">Schwarze P&auml;dagogik: Die Spielarten neoliberaler Erziehung<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&laquo;Gr&uuml;n&raquo; und &laquo;links&raquo; sind nicht immer deckungsgleich<\/strong><br>\nDie S&uuml;ddeutsche Zeitung bezeichnet die fr&uuml;hen deutschen Gr&uuml;nen als &laquo;politischen Tausendf&uuml;ssler&raquo;. Zu Beginn der Siebzigerjahre waren die Gr&uuml;nen ein bunter Haufen von Hippies, Kommunisten, Feministinnen, Friedensaktivisten, Atomkraftgegnerinnen, &Ouml;ko-Sozialisten, Sympathisanten der Terrororganisation Rote Armee Fraktion (RAF), b&uuml;rgerlich-konservativ gepr&auml;gten Umweltsch&uuml;tzern &ndash; und ja, vereinzelt auch einstigen Nationalsozialisten.<br>\nDie linke Anti-AKW-Bewegung beispielsweise st&uuml;tzte sich auf technik- und industriekritische antikapitalistische Konzepte, die zwar teilweise auch von b&uuml;rgerlich-konservativen Atomkraftgegnern geteilt wurden. Letztere griffen dagegen h&auml;ufiger auf Traditionen von &Ouml;kologie, Natur-, Umwelt- und Heimatschutz zur&uuml;ck, die sich nicht selten auf ein reaktion&auml;res und sozialdarwinistisches Gesellschaftsmodell st&uuml;tzte. In der Stuttgarter Online-Publikation Kontext: Wochenzeitung vom 15.01.2020 geht der auf die Wissenschaftsgeschichte der Biowissenschaften spezialisierte Philosophieprofessor Michael Weingarten dieser schwierigen Gemengelage in Deutschland nach. Um zu verstehen, wie es zum zeitweiligen Zusammengehen, zu einem &laquo;taktischen B&uuml;ndnis auf Zeit&raquo; dieser &laquo;sich in ihren Leitvorstellungen eher ausschliessenden Str&ouml;mungen kam&raquo;, m&uuml;sse man die fr&uuml;hen Siebzigerjahre in den Blick nehmen:<br>\n&laquo;Da erschienen nahezu zeitgleich und mit grossem publizistischen Erfolg B&uuml;cher wie &lsquo;Die Bev&ouml;lkerungsbombe&rsquo; von Paul R. Ehrlich (1971) und &lsquo;Das Selbstmordprogramm&rsquo; von Gordon R. Taylor (1971); in diese Linie geh&ouml;rt auch Herbert Gruhls Buch &lsquo;Ein Planet wird gepl&uuml;ndert&rsquo; (1975). F&uuml;r den deutschsprachigen Bereich noch wirksamer war Konrad Lorenz&rsquo; Schrift &lsquo;Die acht Tods&uuml;nden der zivilisierten Menschheit&rsquo; (1973), zumal es in demselben Jahr erschien, in dem Lorenz den Nobelpreis f&uuml;r Medizin erhielt. In diesen B&uuml;chern werden die schon un&uuml;bersehbar gewordenen &ouml;kologischen Probleme sozialdarwinistisch thematisiert mit Verweis auf eine &lsquo;&Uuml;berv&ouml;lkerung&rsquo;, verursacht durch die hohen Geburtenraten in Asien und in Teilen der arabischen Welt einerseits bei gleichzeitiger &lsquo;&Uuml;berfremdung&rsquo;, &lsquo;Entvolkung&rsquo; und drohendem &lsquo;Aussterben&rsquo; der &lsquo;weissen Rasse&rsquo; (der Deutschen, der Europ&auml;er) andererseits. Damit verbunden seien die &lsquo;Verw&uuml;stung des nat&uuml;rlichen Lebensraums&rsquo; der Menschen sowie die Ersch&ouml;pfung der nat&uuml;rlichen Ressourcen der Erde. &hellip;&raquo;<br>\nAuch der Historiker Peter Hersche r&auml;umt mit einem weit verbreiteten Missverst&auml;ndnis auf: &laquo;Der Umweltschutz hat seine Wurzeln nicht bei den Gr&uuml;nen&raquo;. Unter diesem Titel schl&auml;gt der emeritierte Professor f&uuml;r Neuere Allgemeine Geschichte an der Universit&auml;t Bern in der NZZ vom 08.05.2019 den grossen historischen Bogen: Von der deutschen Romantik (unter anderem eine Reaktion auf Aufkl&auml;rung und industrielle Revolution), &uuml;ber den Beginn des modernen Kapitalismus zwischen 1870 und 1914 bis in die j&uuml;ngste Vergangenheit, also bis etwa 1980, sei Umweltschutz eine vorwiegend konservative Bewegung gewesen. Schliesslich war der Konservatismus historisch die Gegenstr&ouml;mung zum Liberalismus und sp&auml;ter zum marxistischen Sozialismus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Grun-und-links-sind-nicht-immer-deckungsgleich#\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wenn man den Gr&uuml;nen schon linke Wurzeln attestieren will sollte man im Auge behalten, dass diese, wie in obigen Artikel dargestellt, mehrheitlich nicht aus der Arbeiterbewegung marxisitscher oder sozialistischer Ausrichtung kommen, sondern schon immer prim&auml;r individuelle Selbstverwirklichung zum Ziel hatten und sich nicht an der Idee einer kollektive Interessenvertretung der arbeitenden Menschen orientierten. Deswegen haben die Gr&uuml;nen auch wenig Ber&uuml;hrungs&auml;ngste zum Neoliberalismus, dessen Protagonisten ja nie m&uuml;de werden zu betonen wie wichtig ihnen doch die Freiheit des Einzelnen ist. Die &Uuml;bersteigerung der b&uuml;rgerlich-liberalen Selbstverwirklichung findet sich dann in der auch bei den Gr&uuml;nen hoch im Kurs stehenden Identit&auml;ts- und Diversit&auml;tspolitik.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kinder&auml;rzte fordern Begrenzung der Bildschirmzeit<\/strong><br>\nDas gr&ouml;&szlig;te Problem aus Sicht der Kinder&auml;rzte: Die Zeit mit Smartphone, Konsole oder Tablet im kindlichen Alltag nimmt &uuml;berhand. Das sagen 98 Prozent der Mediziner. 70 Prozent halten auch die Art und die Inhalte der Spiele, die gespielt werden, f&uuml;r mitunter problematisch. Dennoch lehnt eine gro&szlig;e Mehrheit der &Auml;rzte radikale Verbote ab. 81 Prozent der P&auml;diater finden es weltfremd, Kindern heutzutage den Umgang mit digitalen Medien komplett zu untersagen.<br>\nDrei von vier Kinder&auml;rzte sprechen sich stattdessen f&uuml;r eine zeitliche Begrenzung der Mediennutzung aus. &ldquo;Das sollte vom Alter der Kinder abh&auml;ngig gemacht werden&rdquo;, sagt Imke Schmitz-Losem, Beratungs&auml;rztin bei der pronova BKK. &ldquo;Babys und Kleinkinder haben vor dem Bildschirm nichts zu suchen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, dass Kinder fr&uuml;hestens ab einem Alter von zwei Jahren maximal eine Stunde t&auml;glich mit digitalen Medien verbringen d&uuml;rfen.&rdquo; Der Studie der pronova BKK zufolge raten zwei von drei befragten &Auml;rzten dazu, dass Eltern den Medienkonsum eng begleiten und zum Beispiel f&uuml;r Kinder unter zehn Jahren ohne Aufsicht ganz untersagen. &ldquo;Der Nachwuchs sollte unter keinen Umst&auml;nden mit den Ger&auml;ten allein gelassen werden. Videos und Spiele k&ouml;nnen Kinder &uuml;berfordern oder ver&auml;ngstigen.&rdquo; &hellip;<br>\nEine ganze Reihe von Krankheitssymptomen, die &Auml;rzte in ihren Praxen diagnostizieren, f&uuml;hren sie auf &uuml;berm&auml;&szlig;igen Medienkonsum zur&uuml;ck. &Uuml;bergewicht, soziale Auff&auml;lligkeiten, motorische Defizite und Lernentwicklungsst&ouml;rungen geh&ouml;ren laut Befragung dazu. 82 Prozent der befragten &Auml;rzte bemerken, dass Kinder in eine soziale Isolation rutschen, f&uuml;r die sie die Mediennutzung mitverantwortlich machen. 79 Prozent beobachten in den vergangenen f&uuml;nf Jahren verst&auml;rkt soziale Auff&auml;lligkeiten bei ihren jungen Patienten. Immer mehr Kinder wiegen zu viel, geben 75 Prozent der Mediziner zu Protokoll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/119123\/4503330\">pronova BKK<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Bei &bdquo;Spiegel&ldquo;-Story fiel ich vor Lachen fast vom Stuhl<\/strong><br>\nIch bin vor Lachen fast vom Stuhl gekippt, als ich das las. Harry und Meghan als Hoffnungstr&auml;ger aller Diskriminierungsopfer? Wenn es jemanden gibt, der sich vor Bewunderung nicht retten kann, dann das britische Adelspaar. Es gibt auch nicht viel, was Meghan und Harry mit, sagen wir, einer polnischen Putzfrau oder einem rum&auml;nischen Klempner verbindet, au&szlig;er dass die einen die Steuern zahlen, von denen die andern ihre H&auml;user renovieren lassen. Aber so n&uuml;chtern k&ouml;nnen selbst linke Journalisten die Dinge im Meghan-Rausch nicht sehen. &hellip;<br>\nDer Text im &bdquo;Spiegel&ldquo; weist auf ein grunds&auml;tzliches Problem hin, deshalb habe ich ihn ausf&uuml;hrlicher zitiert. Ich habe die Linke immer f&uuml;r ihren klaren &ouml;konomischen Blick auf die Welt gesch&auml;tzt. Wer in Interessenlagen denkt, ist relativ immun gegen Sentimentalismus und falsche Solidarit&auml;t. Leider gibt es die marxistisch geschulte Linke, die in Interessengegens&auml;tzen zu denken vermochte, kaum noch. An ihre Stelle ist eine akademische Linke getreten, der die Frage nach der Zugeh&ouml;rigkeit wichtiger ist als jede Klassenfrage. &hellip;<br>\nVermutlich ist die Vernachl&auml;ssigung der Klassenfrage der zentrale strategische Fehler der Linken, weil Identit&auml;tspolitik ein Gef&uuml;hl der Solidarit&auml;t annimmt, das so nicht existiert. Die traditionelle Klientel mag in Wahrheit nicht einsehen, warum sie Mitleid mit Leuten haben soll, deren Lebenswirklichkeit himmelweit von der eigenen entfernt ist.<br>\nNicht jede Verk&auml;uferin zerflie&szlig;t in Tr&auml;nen, wenn sie vom Schicksal einer migrantisch bewegten Soziologiestudentin h&ouml;rt, deren gr&ouml;&szlig;tes Problem im Leben es ist, dass sie &ouml;fter danach gefragt wird, woher sie denn stamme. Manche w&uuml;rde gerne mal auf ihren Namen oder ihre vermutete Herkunft angesprochen. Es w&auml;re eine nette Abwechslung in einem ansonsten relativ monotonen Arbeitsalltag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/schwarzer-kanal\/der-schwarze-kanal-meghan-und-harry-als-opfer-bei-spiegel-story-fiel-ich-vor-lachen-fast-vom-stuhl_id_11587722.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Zu Fleischhauer wurde schon alles gesagt, dass er nun beim Propagandablatt des Burda-Verlages gelandet ist nur konsequent. Aber ab und an trifft er den Nagel auf den Kopf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Hans Peter Doskozil &ndash; der Avantgardist eines neuen Realismus<\/strong><br>\nDie Sozialdemokratie hat keine Zeit mehr f&uuml;r den Streit zwischen Identit&auml;tsaktivisten und Realisten. Der Wahlsieg im Burgenland sollte eine Z&auml;sur setzen.<br>\nDie absolute Mehrheit. W&auml;hrend in Europa die Sozialdemokratie darbt und zum Teil einen bemitleidenswerten Eindruck hinterl&auml;sst, holt Hans Peter Doskozil in seinem Burgenland nun die absolute Mehrheit. Ein historischer Sieg. Bruno Kreisky d&uuml;rfte im Himmel gerade leise vor Freude weinen. Seine Sozialdemokraten sind noch nicht tot. Sie leben. &hellip;<br>\nDoskozil hat nicht nur als Person gezogen, wie eine Wahlanalyse zeigte. 37 Prozent der Befragten sagten, der Spitzenkandidat Doskozil sei ihr Hauptmotiv f&uuml;r die Wahl der SP&Ouml; gewesen. Weitere zehn Prozent gaben dazu n&auml;mlich etwa auch an, dass sich die Partei um die Anliegen der Menschen k&uuml;mmert. SP&Ouml;-K&uuml;mmerer und SP&Ouml;-K&uuml;mmererpartei gehen im Burgenland eine Symbiose ein. Johannes Rau w&uuml;rde da feuchte Augen bekommen. So authentisch K&uuml;mmererpartei ist die SP&Ouml; im Burgenland.<br>\nDer SP&Ouml;-Intellektuelle Robert Misik schrieb zuletzt ein Buch mit dem Titel &ldquo;Die falschen Freunde der einfachen Leute&rdquo;. Darin versucht er zu zeigen, dass Parteien wie die FP&Ouml;, die zuletzt vielfach von der &ldquo;Working Class&rdquo; gew&auml;hlt wurden &ndash; obwohl sie &ouml;konomisch eigentlich nichts f&uuml;r diese einfachen Leute tun, wie man an der t&uuml;rkis-blauen Koalition sah &ndash;, eben die &ldquo;falschen&rdquo; Freunde der einfachen Leute sind. Doskozil hingegen, das kann man nun sp&auml;testens seit Sonntag sagen, ist der &ldquo;richtige&rdquo; Freund der einfachen Leute.<br>\nDoskozil ist in der Sozialpolitik links, ein echter Sozialdemokrat, in der inneren Sicherheit ist der ehemalige Polizist standfest. In der Migrationspolitik macht er keine Haltungspossen, sondern setzt auf klare Kante und L&ouml;sungen &ndash; auf einen gesunden Pragmatismus. In der Wirtschaftspolitik ist er auch Pragmatiker &ndash; &uuml;berhaupt setzt er sich mit Wirtschaftspolitik sinnvoll auseinander. Der &ldquo;starke Staat&rdquo; ist f&uuml;r ihn also Leitschnur und Ziel. Das ist das Programm zum Siegen. Die d&auml;nische Sozialdemokratie wei&szlig; das schon l&auml;nger. ,,,<br>\nDie Lage ist ernst f&uuml;r die Sozialdemokratie. F&uuml;r proseminarisches Bereden der richtigen Strategie, f&uuml;r elaboriertes Streiten zwischen Identit&auml;tsaktivisten und Realisten hat sie keine Zeit mehr. Seit Jahren h&auml;lt nunmehr ein Kleinkrieg an, und die sinnlosen Wiederholungsschleifen linker Strategiediskurse gehen mittlerweile nicht nur Parteimitgliedern auf die Nerven, sondern auch der W&auml;hlerschaft. Es reicht jetzt. F&uuml;r Staaten Nordeuropas (wie D&auml;nemark, &Ouml;sterreich, Deutschland) steht jetzt die Richtung fest. Realisten gewinnen Wahlen. Seit Hillary Clintons Wahlniederlage wissen das alle, die halbwegs klar im Kopf sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000113825179\/hans-peter-doskozil-der-avantgardist-eines-neuen-realismus\">Nils Heisterhagen im Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nils Heisterhagen ist deutscher Sozialdemokrat und Autor des Buches &ldquo;Die liberale Illusion. Warum wir einen linken Realismus brauchen&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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