{"id":58015,"date":"2020-01-28T08:19:34","date_gmt":"2020-01-28T07:19:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58015"},"modified":"2020-01-31T08:20:59","modified_gmt":"2020-01-31T07:20:59","slug":"auschwitz-appellvon-anstiftern-gestartet-wir-koennten-auch-alles-verfallen-lassen-und-dann-wird-es-zu-staub","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58015","title":{"rendered":"&#8220;Auschwitz-Appell&#8221;\u00a0von AnStiftern gestartet \u2013 \u201eWir k\u00f6nnten auch alles verfallen lassen und dann wird es zu Staub, &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&hellip; aber dann w&uuml;rden wir der Nachwelt nichts hinterlassen.&rdquo;  Am Holocaust-Gedenktag 2020, dem 27. Januar, hat das Stuttgarter B&uuml;rgerprojekt Die AnStifter mit einem &bdquo;Auschwitz-Appell&ldquo; eine Aktion gestartet, die zum dauerhaften Unterhalt und Ausbau der Gedenkst&auml;tte Auschwitz-Birkenau aufruft. &bdquo;Kein anderer Ort symbolisiert den Terror der Nationalsozialisten und den Holocaust so sehr wie das ehemalige deutsche Konzentrations- und&nbsp;Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Aufruf: <a href=\"https:\/\/www.die-anstifter.de\">die-anstifter.de<\/a>. Von <strong>Hermann Zoller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nVor dem Hintergrund zunehmender antisemitischer und fremdenfeindlicher &Uuml;bergriffe fordern zahlreiche Pers&ouml;nlichkeiten des &ouml;ffentlichen Lebens die &Ouml;ffentlichkeit und die Bundesregierung auf, alles zu tun, um dieses Mahnmal auf Dauer als Erbe der Menschheit zu erhalten. Auschwitz-Birkenau sei der Inbegriff einer b&uuml;rokratisch perfektionierten Mordmaschinerie und Symbol f&uuml;r Barbarei und Gnadenlosigkeit. Gedenkst&auml;tte und Museum Auschwitz-Birkenau werden t&auml;glich von tausenden Menschen besucht &ndash; f&uuml;r Unterhalt, Betrieb, Konservierung und Forschung seien gro&szlig;e Summen&nbsp;erforderlich, um die immer wieder gek&auml;mpft werden m&uuml;sse, hei&szlig;t es in dem Appell.&nbsp;<\/p><p>Zu den Erstunterzeichnern geh&ouml;ren&nbsp;<strong>Gerhard Richter<\/strong>&nbsp;Maler \/&nbsp;<strong>Udo Lindenberg Gretchen Dutschke-Klotz<\/strong> \/ <strong>Maram Stern&nbsp;Br&uuml;ssel<\/strong>, Stellv. Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer &nbsp;J&uuml;discher Weltkongress&nbsp;\/&nbsp;<strong>Beate + Serge Klarsfeld<\/strong>&nbsp;Paris, S&ouml;hne und T&ouml;chter der aus Frankreich deportierten Juden \/&nbsp;<strong>Max Herre<\/strong>&nbsp;Berlin, Musiker \/&nbsp;<strong>Muhterem Aras<\/strong>&nbsp;MdL, Pr&auml;sidentin des Landtags \/&nbsp;<strong>Carola Rackete<\/strong>&nbsp;&Ouml;kologin \/ <strong>Cornelia F&uuml;llkrug-Weitzel<\/strong>&nbsp;Pr&auml;sidentin Brot f&uuml;r die Welt + Rainer Weitzel \/&nbsp;<strong>Prof. Dr. Herta D&auml;ubler-Gmelin<\/strong>&nbsp;Bundesministerin der Justiz a.D. \/&nbsp;<strong>Prof. Barbara Traub<\/strong>&nbsp;Vorstandssprecherin Isr. Religionsgemeinschaft (IRGW)&nbsp;\/ <strong>Prof. Micha Brumlik<\/strong>&nbsp;Publizist&nbsp;\/ <strong>Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama<\/strong>&nbsp;Vorsitzender Allg. Rabbinerkonferenz \/&nbsp;<strong>Dr. Martin Stankowski<\/strong> \/ <strong>Wolfgang Niedecken<\/strong> \/ <strong>Joe Bauer<\/strong> \/ <strong>Arnulf Rating<\/strong> \/ <strong>Hans D. Christ<\/strong> \/ <strong>Iris Dressler<\/strong>&nbsp;W&uuml;rtt. Kunstverein \/&nbsp;<strong>Gudrun + Werner Schretzmeier<\/strong> \/ <strong>Dr. Hans P&ouml;schko<\/strong>&nbsp;Ludwigsburg, F&ouml;rderverein Zentrale Stelle zur Aufkl&auml;rung der NS-Verbrechen&nbsp;<strong>Gunter + Katja Demnig<\/strong>&nbsp;Elbenrod, Stolpersteine \/ <strong>Peter Lenk<\/strong>&nbsp;Bodman, Bildhauer \/&nbsp;<strong>G&uuml;nter Pabst<\/strong>&nbsp;Schwalbach, Stadtrat, Gesellschaft f&uuml;r Christl. J&uuml;dische Zusammenarbeit (MTK)&nbsp;\/ <strong>Prof. Dr. Michael M&uuml;ller<\/strong>&nbsp;Stuttgart, Hochschule der Medien \/&nbsp;<strong>Dr. Michael Blume<\/strong>&nbsp;Antisemitismus-Beauftragter Landesregierung BaW&uuml;&nbsp;\/ <strong>Frank-Markus Barwasser<\/strong> \/ <strong>Malte Rauch<\/strong> \/ <strong>Prof. Niklas FranK Rainer Osnowski<\/strong>&nbsp;K&ouml;ln, lit.COLOGNE \/&nbsp;<strong>Leni Breimayer<\/strong> MdB&nbsp;\/ <strong>Carl Wilhelm Macke<\/strong>&nbsp;Journalist*ten helfen Journalist*en \/&nbsp;<strong>Hasko Weber<\/strong>&nbsp;Weimar, Deutsches Nationaltheater,Staatskapelle \/&nbsp;<strong>Walter Sittler<\/strong>, <strong>Hermann Zoller<\/strong> \/ <strong>Iris Berben<\/strong> \/ <strong>J&ouml;rg Armbruster<\/strong> \/ <strong>Hannelore Hoger<\/strong> \/&nbsp;<strong>Eva Zinke<\/strong>&nbsp;Frankfurt, Berufsverband Bildender K&uuml;nstler&nbsp;\/ <strong>Kurt Blank-Markard<\/strong> \/ <strong>Michael M&uuml;ller<\/strong>&nbsp;Naturfreunde \/&nbsp;<strong>Judith Aviva Kessler<\/strong> \/ <strong>Roland Sing<\/strong>&nbsp;VdK-Vorsitzender \/&nbsp;<strong>Patrick von Blume<\/strong>&nbsp;Festival politischer Film \/&nbsp;<strong>Wolfgang Nicht<\/strong>&nbsp;Deutsch-Polnische Gesellschaft \/&nbsp;<strong>Volker L&ouml;sch<\/strong> \/ <strong>Christine Prayon<\/strong> \/ <strong>Zentrum f&uuml;r politische Sch&ouml;nheit<\/strong> \/  <strong>The Leonard-Cohen-Project<\/strong> \/ <strong>Zeichen der Erinnerung<\/strong> \/ <strong>Ulrich Schreiber<\/strong>&nbsp;Berlin, Intern. Peter-Wei&szlig;-Gesellschaft&nbsp;Ute Scheub \/ <strong>Goggo Gensch<\/strong> \/ <strong>Wolfgang Fritz Haug<\/strong> \/ <strong>Stephan Moos<\/strong> \/ <strong>Dr. Frieder Schmidt<\/strong> \/&nbsp;<strong>Angelika Matt-Heidecker<\/strong>&nbsp;Oberb&uuml;rgermeisterin Kirchheim\/T. \/&nbsp;<strong>Burkhard C. Kosminski<\/strong> \/ <strong>Tim Schleider<\/strong> \/ <strong>Sevim Dagdelen<\/strong> \/ <strong>Jo Fr&uuml;hwirth<\/strong> \/ <strong>Anne-Sophie Mutter<\/strong> \/ <strong>Uli R&ouml;hm<\/strong> \/ <strong>Hilde Mattheis<\/strong>&nbsp;\/&nbsp;<strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong> \/ <strong>Gerd Klatt<\/strong> \/ <strong>Cuno Brune-H&auml;gele<\/strong> \/&nbsp;<strong>Msgr. Dr. Hermes&nbsp;Stadtdekan<\/strong> Stuttgart \/&nbsp;<strong>Mauthausen-Komitee<\/strong>&nbsp;\/&nbsp;<strong>Prof. Dr. Oskar Negt + Prof. Dr. Christine&nbsp;Morgenroth<\/strong>&nbsp;u.v.m.<\/p><p><strong>Peter Grohmann zum &bdquo;Auschwitz-Appell&ldquo;:<\/strong><br>\n<strong>Ein Netzwerk der B&uuml;rgergesellschaft schaffen, das kritisch hinterfragt<\/strong><\/p><p>Es kann Wirklichkeit werden, was eigentlich kaum jemand f&uuml;r m&ouml;glich halten w&uuml;rde: dass Auschwitz-Birkenau, die Gedenkst&auml;tte, die Museen existenziell bedroht sein k&ouml;nnten. Weil diese Gefahr besteht, haben die AnStifter einen &bdquo;Auschwitz-Appell&ldquo; der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;bergeben. Im Rahmen der Landespressekonferenz Baden-W&uuml;rttemberg wurde er am 27. Januar vorgestellt und damit gestartet.<\/p><p>Schon im Rahmen der Vorbereitungen, w&auml;hrend der Suche nach prominenten Unterst&uuml;tzern wurde der Appell bereits sehr bekannt und schon schnell konnten &uuml;ber tausend Unterschriften verzeichnet werden. Das Ziel haben sich die AnStifter gesteckt, bis zum 27. Januar 2021 mindestens 100.000 Unterschriften zu sammeln. Peter Grohmann: &bdquo;So soll die Gesellschaft &ouml;ffentlich Farbe bekennen. Mit dem Appell und der Aktion kann so ein Netzwerk der B&uuml;rgergesellschaft entstehen, das alle Kultur und alle Politik kritisch hinterfragt, ein Netzwerk der Vielen und der Initiativen der Zivilgesellschaft, der Verb&auml;nde, der Schulen und Universit&auml;ten, das Impulse in die Betriebe und Verwaltungen tr&auml;gt, in die &Ouml;ffentlichkeit.&ldquo;<\/p><p>Auschwitz d&uuml;rfe nie eine Frage des Geldes werden, betonte Peter Grohmann. Als &bdquo;Nation der T&auml;ter&ldquo; k&ouml;nnten wir trefflich dar&uuml;ber streiten, welche Form des Gedenkens angemessen sei. Das d&uuml;rfe aber nie eine Frage des Geldes sein. Grohmann: &bdquo;Auschwitz soll das Synonym f&uuml;r deutsche Geschichte werden, f&uuml;r Fragen, Debatten, Auseinandersetzungen, Streit, f&uuml;r Forschung, die zur Lehre wird, f&uuml;r klare K&ouml;pfe, f&uuml;r Emotionen, f&uuml;r Tr&auml;nen und Trauer.&ldquo;<\/p><p><strong>&bdquo;Wir k&ouml;nnten auch alles verfallen lassen und dann wird es zu Staub, aber dann w&uuml;rden wir der Nachwelt nichts hinterlassen.&rdquo;<\/strong><\/p><p>Eigentlich sollte es anders sein, aber so ist nun mal die Realit&auml;t: bei Auschwitz m&uuml;ssen wir auch &uuml;ber Geld reden. Dr. Klaus Kunkel hat die Situation unter die Lupe genommen und am 27. Januar vor der Landespressekonferenz unter anderem erl&auml;utert:<\/p><p>Zum Zeitpunkt der Gr&uuml;ndung der Auschwitz-Birkenau-Stiftung im Jahr 2009 wurde davon ausgegangen, dass aus dem Stiftungskapital j&auml;hrlich 4 bis 5 Millionen Euro erzielt werden m&uuml;ssen, um dem Stiftungszweck ann&auml;hernd gerecht zu werden. Dazu sollte die Stiftung mit 120 Millionen Euro ausgestattet werden.<\/p><p>Zum 31. Dezember 2018 (neuere Zahlen liegen nicht vor) belief sich das Stiftungsverm&ouml;gen auf 111 Mio Euro. Das angestrebte Ergebnis wurde bisher in keinem Jahr erreicht. Im Gegenteil. Aufgrund der aktuellen makro&ouml;konomischen Lage vermindern sich die zu realisierenden Erl&ouml;se.<\/p><p>Konnten 2016, bei 10 Mio Euro weniger Stiftungsverm&ouml;gen und ung&uuml;nstigerem Wechselkurs, noch 11,8 Mio PLN (2,7 Mio Euro) erzielt werden, so weist die Gewinn- und Verlustrechnung f&uuml;r 2018 nur noch einen Ertrag von 8,65 Mio PLN (2,01 Mio Euro) aus.<\/p><p>Da sich die Verh&auml;ltnisse an den Finanzm&auml;rkten auf absehbare Zeit voraussichtlich nicht wesentlich &auml;ndern werden, risikoreicheres Agieren im Markt ggf. den Bestand der Stiftung gef&auml;hrden k&ouml;nnte, wird angestrebt, das Stiftungsverm&ouml;gen &uuml;ber die 120 Millionen Euro hinaus aufzustocken.<\/p><p>Die Bundesrepublik Deutschland leistet dazu mit bis zu 60 Mio Euro in den n&auml;chsten zwei Jahren einen Beitrag.<\/p><p>Aber: Selbst wenn das Stiftungskapital in kurzer Zeit auf 240 Millionen Euro anwachsen w&uuml;rde, w&auml;re es eine &auml;u&szlig;erst schwierige Aufgabe, das 2009 gesteckte Ziel, einen Erl&ouml;s von 4 bis 5 Millionen Euro j&auml;hrlich, zu erreichen.<\/p><p>Es kommt hinzu, dass der Faktor Zeit eine wesentliche Rolle spielt. Je sp&auml;ter die notwendigen Erhaltungs- und Restaurierungsarbeiten ausgef&uuml;hrt werden, um so aufwendiger und teurer werden sie sein.<\/p><p>Wir haben starke Zweifel, dass der Erhalt dieses Welterbes, dieses Ortes der kollektiven Erinnerung und Begegnung, der Aufkl&auml;rung nur mit Hilfe der Stiftung mit ihrer derzeitigen und auch k&uuml;nftigen finanziellen Ausstattung zu gew&auml;hrleisten ist. Auch die weiteren Ziele der Stiftung k&ouml;nnen so nicht erreicht werden. Wir erwarten deshalb von der Bundesrepublik Deutschland, dass sie mit geeigneten Ma&szlig;nahmen daf&uuml;r Sorge tr&auml;gt.<\/p><p>Am 6. Dezember 2019 berichtete der Mitteldeutsche Rundfunk:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;700 Menschen haben zwischen 1941 und 1945 in der Baracke 138 des Vernichtungslagers Birkenau gehaust. In drei Etagen haben sie auf Pritschen  geschlafen &ndash; die unterste war blanker Stein. Heute bewahren ein paar St&uuml;tzbalken die Baracke vor dem Einsturz. 45 dieser ehemaligen H&auml;ftlingsunterk&uuml;nfte stehen in Birkenau. Sie alle befinden sich in einem kritischen Zustand.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Nach Einsch&auml;tzung der Restauratoren betragen die Renovierungskosten f&uuml;r eine dieser 45 Baracken rund 350.000 Euro, f&uuml;r alle also fast 16 Millionen Euro.<\/p><p>Das Gel&auml;nde hat eine Fl&auml;che so gro&szlig; wie 280 Fu&szlig;ballfelder. Ein Team von Spezialisten hat nun die Aufgabe, diesen Ort zu erhalten. Die Gr&ouml;&szlig;e des Gel&auml;ndes, es umfasst fast 200 Hektar, stellt das Team dabei vor eine gro&szlig;e Herausforderung. Darauf befinden sich 150 Geb&auml;ude und weitere 300 Ruinen. Dazu kommen Wege, Stra&szlig;en, Bahngleise und Stacheldrahtz&auml;une.<\/p><p>Das Ziel der Konservatoren ist es, so viel wie m&ouml;glich von der historischen Substanz dieser Objekte zu erhalten. Die Kunsthistorikerin Joanna Chrz&#261;szcz-Wronka verbindet mit ihrer Arbeit einen besonderen Sinn:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Wenn wir uns nicht damit besch&auml;ftigen, dann w&uuml;rde sich irgendwann niemand mehr daran erinnern. Wir k&ouml;nnten auch alles verfallen lassen und dann wird es zu Staub, aber dann w&uuml;rden wir der Nachwelt nichts hinterlassen.&rdquo;  mdr 6.12.19\n<\/p><\/blockquote><p>Der Eintritt in die Museen Auschwitz I und II ist kostenlos. Im Museum selbst und seinen Forschungsabteilungen u.a.m. arbeiten rund 200 Menschen. F&uuml;r diese Kosten kommt allein der polnische Staat auf.<\/p><p><em>Einen &Uuml;berblick der erforderlichen Konservierungsarbeiten <a href=\"http:\/\/auschwitz.org\/en\/museum\/preservation\/master-plan-for-preservation\">erhalten Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p><em>Detaillierte Ausk&uuml;nfte zur finanziellen Lage <a href=\"http:\/\/www.foundation.auschwitz.org\/index.php\/reports\">erhalten Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p><strong>Starkes Echo auf Auschwitz-Appell<\/strong><\/p><p><em>&bdquo;Wir haben in k&uuml;rzester Zeit und oft sehr schnell viele R&uuml;ckmeldung bekommen&ldquo;, konnte Monika Kneer berichten. Die Liste der Erstunterzeichner enthalte schon mehr als 1000 Unterschriften. Interessant sei, dass viele Menschen auch Statements &uuml;bersenden. Dies mache deutlich, dass &bdquo;der Appell richtig und Manchem auch pers&ouml;nlich sehr wichtig ist&ldquo;. Beispiele:<\/em><\/p><blockquote><p>\nAls Person der stets weiblichen Nachfolge meiner j&uuml;dischen Urgro&szlig;eltern&hellip; bin auch ich eine J&uuml;din, ohne dies zu leben. Aber es schauert mich beim Gedanken an ein Erstarken der rechten Kr&auml;fte. (Gina Z.)\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\nAuschwitz ist das Synonym f&uuml;r viele andere Vernichtungslager und das darf niemals vergessen werden (Wolfgang W.)\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\nEs ist unsere Pflicht, die Erinnerung an den II. Weltkrieg und den Holocaust und an alle anderen Opfer wie Sinti und Roma, Widerst&auml;ndler und Euthanasie-Opfer aufrecht zu erhalten. Ein Besuch in Auschwitz ver&auml;ndert das Leben nachhaltig. Selbst wenn man noch so viel dar&uuml;ber gelesen hat. (Birgit G.)\n<\/p><\/blockquote><blockquote><p>\nDer Holocaust bleibt ein beispielloses Verbrechen der Deutschen. Mehr als 6 Millionen Juden wurden von Deutschen w&auml;hrend der Zeit des nationalsozialistischen Regimes in &ldquo;Todesfabriken&rdquo; ermordet. Dies muss permanent und nicht nur am 27. Januar jeden Jahres als Gedenktag in Erinnerung gebracht werden (Lothar M.)\n<\/p><\/blockquote><p><em>Wer durch diese grauenvollste St&auml;tte der Nazi-Verbrechen gegangen ist,&nbsp;kann wohl kaum mehr rechtsradikale &Auml;u&szlig;erungen ohne massiven Widerspruch &uuml;bergehen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&hellip; aber dann w&uuml;rden wir der Nachwelt nichts hinterlassen.&rdquo; Am Holocaust-Gedenktag 2020, dem 27. Januar, hat das Stuttgarter B&uuml;rgerprojekt Die AnStifter mit einem &bdquo;Auschwitz-Appell&ldquo; eine Aktion gestartet, die zum dauerhaften Unterhalt und Ausbau der Gedenkst&auml;tte Auschwitz-Birkenau aufruft. &bdquo;Kein anderer Ort symbolisiert den Terror der Nationalsozialisten und den Holocaust so sehr wie das ehemalige deutsche Konzentrations-<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58015\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,88,35,212],"tags":[1289,1403,416,1625],"class_list":["post-58015","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles","category-antisemitismus","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-gedenktagejahrestage","tag-holocaust","tag-konzentrationslager","tag-nationalsozialismus","tag-stiftungen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/58015","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=58015"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/58015\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58024,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/58015\/revisions\/58024"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=58015"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=58015"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=58015"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}