{"id":58245,"date":"2020-02-05T08:17:30","date_gmt":"2020-02-05T07:17:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245"},"modified":"2020-02-05T08:17:30","modified_gmt":"2020-02-05T07:17:30","slug":"hinweise-des-tages-3544","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h01\">US-Vorwahl in Iowa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h02\">Rede zur Lage der Nation &ndash; Trump beschw&ouml;rt &ldquo;amerikanisches Comeback&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h03\">Assange: UN-Folterexperte wirft Beh&ouml;rden &ldquo;konstruierte Vergewaltigung&rdquo; vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h04\">Die k&auml;mpfenden Gewerkschaften Frankreichs mobilisieren zu einem weiteren Aktionstag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h05\">Wette auf ein langes Leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h06\">Kurz bedient Finanzlobby: EU-Aktiensteuer scheitert an &Ouml;VP-Finanzminister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h07\">Streik sei Dank: UFO &uuml;berlebt Union Busting<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h08\">Niedrigl&ouml;hne treiben Zweitjobs auf Rekordhoch!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h09\">Was Verm&ouml;gen verm&ouml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h10\">T&uuml;rkis-Gr&uuml;n: Verstecktes Detail: Gr&ouml;&szlig;te Schadstoff-Produzenten werden von CO2-Steuer ausgenommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h11\">Verdienstsituation in der deutschen Landwirtschaft prek&auml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h12\">Rechte Polizisten: Ziemlich viele Einzelf&auml;lle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h13\">Bezahlte Repression &ndash; Geb&uuml;hren f&uuml;r Ma&szlig;nahmen der Polizei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h14\">Zahl der Minderj&auml;hrigen in der Bundeswehr bleibt hoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h15\">Erstmals YouTubes Werbeeinnahmen verraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h16\">Falscher Feminismus &ndash; Vorwahlen bei den US-Demokraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h17\">Iran: Parlamentswahl ohne Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58245#h18\">Ins Herz der Finsternis<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>US-Vorwahl in Iowa<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Buttigieg liegt knapp vor Sanders<\/strong><br>\nEine technische Panne sorgte f&uuml;r massive Verz&ouml;gerungen bei der Ausz&auml;hlung, jetzt gibt es erste Ergebnisse zur Vorwahl in Iowa: Demnach steuert Pete Buttigieg in dem US-Bundesstaat auf einen Sieg zu. [&hellip;]<br>\nButtigieg erhielt laut der ver&ouml;ffentlichten Zahlen 26,9 Prozent der Stimmen, Sanders folgte mit 25,1 Prozent. Dahinter landeten Senatorin Elizabeth Warren (18,3 Prozent) und Ex-Vizepr&auml;sident Joe Biden (15,6 Prozent). Bis wann die restlichen Daten und damit das Endergebnis vorliegen werden, ist bisher unklar.<br>\nButtigieg sprach von einem &ldquo;erstaunlichen Sieg&rdquo; und erkl&auml;rte: &ldquo;Ich habe noch nie so sehr an unsere Kampagne, an unser Team und an unsere Vision geglaubt, die uns an diesen Punkt gebracht hat.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/iowa-pete-buttigieg-liegt-ersten-zahlen-zufolge-vor-bernie-sanders-a-db7c16ef-6748-43f6-9a9d-38eee58476dd\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><strong>SANDERS CAMPAIGN&rsquo;S INTERNAL CAUCUS NUMBERS SHOW THEM LEADING IOWA, WITH BIDEN A DISTANT FOURTH<\/strong><br>\nWITH THE Iowa Democratic Party unable to collect and release results after the Iowa caucuses on Monday, the campaign of Sen. Bernie Sanders took it upon itself to release the numbers it collected from nearly 40 percent of precincts, tabulated by its campaign organizers.<br>\nThe Sanders campaign reported that it received 29.7 percent of the vote, closely followed by former South Bend Mayor Pete Buttigieg at 24.6 percent. Sen. Elizabeth Warren came in at 21.2 percent, and former Vice President Joe Biden was fourth at 12.4 percent. Sanders put those numbers out shortly after Buttigieg finished a seemingly triumphant speech in Iowa. The party said it would release the official results on Tuesday.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2020\/02\/04\/sanders-campaign-release-caucus-numbers-iowa-buttigieg\/\">The Intercept<\/a><\/li>\n<li><strong>NEW DETAILS SHOW HOW DEEPLY IOWA CAUCUS APP DEVELOPER WAS EMBEDDED IN DEMOCRATIC ESTABLISHMENT<\/strong><br>\n[&hellip;] Throughout the caucus yesterday, Democratic officials reported widespread problems downloading the app and inconsistencies uploading caucus results, leading to the Iowa Democratic Party&rsquo;s decision to take the unusual step of delaying the release of the results. This is the first year the app was used, and ahead of the caucuses, the Iowa Democratic Party asked that the app&rsquo;s name be kept secret. The New York Times reported that &ldquo;its creators had repeatedly questioned the need to keep it secret.&rdquo; [&hellip;]<br>\nA person with knowledge of the company&rsquo;s culture, who asked to remain anonymous for fear of reprisal, shared communications showing that top officials at the company regularly expressed hostility to Sen. Bernie Sanders&rsquo;s supporters. McGowan is married to Michael Halle, a senior strategist with the Buttigieg campaign. There is no evidence any preference of candidates had any effect on the coding issue that is stalling the Iowa results. [&hellip;]<br>\nFederal campaign finance records show that the Iowa Democratic Party and the Nevada Democratic Party retained Shadow to develop its caucus app. Shadow has also been retained for digital services by Buttigieg&rsquo;s campaign, which paid the company $42,500 for software-related services last July, and by Joe Biden&rsquo;s campaign, which paid Shadow $1,225 for text messaging services, last July as well.<br>\nShadow was launched by former staffers to Hillary Clinton&rsquo;s 2016 presidential campaign, including Niemira, Krista Davis, Ahna Rao, and James Hickey, according to professional biographies listed on LinkedIn. Shadow did not respond to a request for comment.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2020\/02\/04\/iowa-caucus-app-shadow-acronym\/\">The Intercept<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ich fasse diese drei Meldungen mal zusammen. Bei einer Vorwahl, bei der nach den inoffiziellen Zahlen der Sanders-Kampagne Bernie Sanders gewonnen hat und dabei doppelt so viele Punkte wie sein (Noch)-Hauptkonkurrent Biden geholt hat, f&auml;llt wie durch magische Hand pl&ouml;tzlich die Ausz&auml;hlsoftware aus. Einen halben Tag sp&auml;ter werden &bdquo;vorl&auml;ufige&ldquo; Ergebnisse ver&ouml;ffentlicht, bei denen pl&ouml;tzlich nicht Sanders, sondern der dem Partei-Establishment n&auml;her stehende Buttigieg vorne liegt und bereits als Sieger der Vorwahlen in Iowa pr&auml;sentiert wird. Auch Bidens katastrophales Ergebnis ist immer noch deutlich besser als bei den Zahlen der Sanders-Kampagne. Nun kommt heraaus, dass die Software im Umfeld des Partei-Establishment entwickelt wurde und Biden und vor allem  Buttigieg diese Software mitfinanziert haben. Das riecht nach einem erneuten riesigen Skandal in der Demokratischen Partei.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Rede zur Lage der Nation &ndash; Trump beschw&ouml;rt &ldquo;amerikanisches Comeback&rdquo;<\/strong><br>\nBei seiner Rede zur Lage der Nation sprach US-Pr&auml;sident Trump vom &ldquo;gro&szlig;en amerikanischen Comeback&rdquo; und lobte seine Politik. Die Demokratin Pelosi reagierte prompt und zerriss noch w&auml;hrend des Schlussapplaus Seiten des Redemanuskripts.<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump hat die Rede zur Lage der Nation im Wahljahr f&uuml;r ein Loblied auf die Erfolge seiner Amtszeit genutzt und vor einer &ldquo;sozialistischen &Uuml;bernahme&rdquo; in Amerika gewarnt. &ldquo;Der Zustand unserer Nation ist st&auml;rker als jemals zuvor&rdquo;, sagte Trump am Abend (Ortszeit) im US-Kongress. Neben einer boomenden Wirtschaft sei das US-Milit&auml;r das m&auml;chtigste auf der Welt, die Grenzen seien sicher, die Werte des Landes seien erneuert und sein Stolz wiederhergestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/trump-rede-zur-lage-der-nation-101.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Das ist aus verschiedenen Gr&uuml;nden ein interessantes St&uuml;ck: Am Anfang wird gezeigt, wie der US-Pr&auml;sident die ausgestreckte Hand der Mehrheitsf&uuml;hrerin im Repr&auml;sentantenhaus nicht ergreift und wie diese am Ende des Videos die Rede des Pr&auml;sidenten auf Papier zerrei&szlig;t. Dann wird sichtbar, dass ein Pr&auml;sident der USA auch im Jahre 2020 noch Wahlkampf gegen den Sozialismus machen kann. Und dann wird vor allem das Selbstbewusstsein des Pr&auml;sidenten und der Republikaner sichtbar. Als das Impeachement-Verfahren begann, hatte ich auf den NachDenkSeiten geschrieben, das Ergebnis sei angesichts der Mehrheitsverh&auml;ltnisse im Senat klar: der Sieg des Pr&auml;sidenten. Damals haben sich einige Leser &uuml;ber diese pessimistische Prognose beklagt. Diese Kritik habe ich nicht verstanden, weil das Ergebnis von vorn herein klar war.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Assange: UN-Folterexperte wirft Beh&ouml;rden &ldquo;konstruierte Vergewaltigung&rdquo; vor<\/strong><br>\nUN-Sonderberichterstatter Melzer klagt &uuml;ber massive Rechtsbeugung im Fall Julian Assange. Das Ganze sei ein Skandal, die Pressefreiheit stehe auf dem Spiel.<br>\nEine konstruierte Vergewaltigung, manipulierte Beweise, befangene Richter &ndash; der UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r Folter, Nils Melzer, sieht in der Causa Julian Assange ein &ldquo;m&ouml;rderisches System&rdquo; am Werk, um mit einem Schauprozess an dem Wikileaks-Gr&uuml;nder ein Exempel zu statuieren und andere Journalisten einzusch&uuml;chtern.<br>\nDas wirklich Erschreckende an diesem Fall ist f&uuml;r den Schweizer Rechtsprofessor &ldquo;der rechtsfreie Raum, der sich entwickelt hat: M&auml;chtige k&ouml;nnen straflos &uuml;ber Leichen gehen, und aus Journalismus wird Spionage. Es wird ein Verbrechen, die Wahrheit zu sagen.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Assange-UN-Folterexperte-wirft-Behoerden-konstruierte-Vergewaltigung-vor-4652122.html\">Heise<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.republik.ch\/2020\/01\/31\/nils-melzer-spricht-ueber-wikileaks-gruender-julian-assange\">Hier nochmals der Link zum Interview mit Nils Melzer<\/a>: &laquo;Vor unseren Augen kreiert sich ein m&ouml;rderisches System&raquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58160\">Ein Dokument, das belegt: Der &bdquo;Westen&ldquo; ist eine kriminelle Vereinigung. Wir sind wahrlich nicht die Guten<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Press freedom is at risk if we allow Julian Assange&rsquo;s extradition<\/strong><br>\nRoy Greenslade<br>\n(&hellip;) What Manning and Assange did cannot be construed as espionage. They were casting light on the US government&rsquo;s murky secrets and, in the case of the collateral murder video, the lengths it was prepared to go in order to cover up a massacre. That&rsquo;s journalism, pure and simple&hellip;<br>\n(&hellip;) I don&rsquo;t think it&rsquo;s too far-fetched to see a parallel between the Assange case and the Dreyfus affair in the 1890s, in which a Jewish artillery captain in the French army was falsely convicted of spying. At least Dreyfus was eventually released from Devil&rsquo;s Island. If the US gets its hands on Assange, there will be precious little hope of escape.<br>\nIt is sobering to note that Manning, whose original sentence was commuted, is now in jail because she refuses to testify against Assange. She, too, is a hero of press freedom.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/media\/2020\/feb\/02\/press-freedom-is-at-risk-if-we-allow-julian-assanges-extradition?CMP=share_btn_tw\">The Guardian<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die k&auml;mpfenden Gewerkschaften Frankreichs mobilisieren zu einem weiteren Aktionstag<\/strong><br>\nDie k&auml;mpfenden Gewerkschaften Frankreichs mobilisieren zu einem weiteren Aktionstag gegen den Rentenangriff der Regierung am 6. Februar 20 &ndash; Schulen und Universit&auml;ten auch am Tag zuvor. Am 6. Februar wird ein weiterer Aktionstag der Gewerkschaften (und Jugendorganisationen) gegen die Rentenreform Macrons stattfinden. Der Kampf, zurzeit unter anderem bei Energieversorgung, M&uuml;llabfuhr und an diversen Bildungseinrichtungen besonders stark gef&uuml;hrt wird fortgesetzt mit einem Appell der Intersyndicale aus CGT, FO, FSU, SUD Solidaires, UNEF, MNL und UNL am Donnerstag mit Streiks und Demonstrationen aktiv zu werden. In dem &bdquo;Communiqu&eacute; intersyndical: nouvelle journ&eacute;e interprofessionnelle jeudi 6 f&eacute;vrier&ldquo; hier am 30. Jauar 2020 bei der CGT dokumentiert, wird darauf verwiesen, dass an diesem Donnerstag die Beratungen der Sonderkommission des Parlaments beginnen &ndash; und dass man die Abgeordneten daran &bdquo;erinnern&ldquo; soll, wozu sie gew&auml;hlt worden seien. Neben diesem allgemeinen Aufruf gibt es auch noch verschiedene weitere besondere Aufrufe, etwa f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst. In denen auch verschiedentlich auf die massiven Proteste der Feuerwehrleute hingewiesen wird &ndash; und deren erste Erfolge in Form von Zugest&auml;ndnissen von Seiten Regierung&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/\">LabourNet<\/a>\n<p><strong>Dazu: Proteste in Frankreich: &ldquo;Die Polizei verbreitet Chaos und Angst&rdquo;<\/strong><br>\nMartin Barzilai arbeitet als Lehrer und aktivistischer Fotograf in Paris. Mosaik-Redakteur*innen Klaudia Wieser und Martin Konecny sprachen mit ihm &uuml;ber Frankreich im Ausnahmezustand, &auml;ngstliche MachthaberInnen und eine neue Dimension der Polizeigewalt.<br>\n(&hellip;) Vor einigen Tagen konnte ich die Polizei dabei fotografieren, wie sie einen Demonstranten brutal verpr&uuml;gelte. Es war &uuml;berall Blut und die am Boden liegende Person wurde schwer verletzt. Ich habe lange dar&uuml;ber nachgedacht, wie und welches Foto ich davon ver&ouml;ffentliche. Am Ende habe ich es an eine gro&szlig;e Zeitung gespielt. Ich hatte Gl&uuml;ck und auch die gewissen Beziehungen, um es an die &Ouml;ffentlichkeit zu bringen. In den meisten F&auml;llen berichten die Massenmedien nicht &uuml;ber solche F&auml;lle. Der Demonstrant wurde mehr als 24 Stunden von der Polizei festgehalten und muss jetzt vor Gericht. Die Polizei beschuldigt ihn, dass er sie attackiert h&auml;tte. Nachdem ich das Foto ver&ouml;ffentlicht habe, baten mich seine Anw&auml;lte, als Zeuge aufzutreten. Sie verwenden meine Fotos als Beweismittel.<br>\nWas kann man dieser Polizeigewalt entgegensetzen?<br>\nEs gibt leider wenig M&ouml;glichkeiten, etwas dagegen zu tun. Die Institution Polizei an sich ist in Frankreich sehr stark im Staatsapparat verankert. Es gibt linke Anw&auml;lt*innen, die sich in Kollektiven zusammenschlie&szlig;en und Verteidigungen f&uuml;r Demonstrant*innen leisten. Seit Jahren haben wir aber kaum F&auml;lle gesehen, wo sie vor Gericht Siege erzielten.<br>\nDie Polizei h&auml;lt sich an keine Regeln. Seit 2014 sollten eigentlich alle Polizisten ihre Dienstnummern sichtbar tragen. Aber nur vielleicht ein F&uuml;nftel macht das auch. Ihre Strategie ist die Verbreitung von Chaos und Angst. Ich w&uuml;rde sagen, dass du bei einer Demonstration in Frankreich vielleicht nicht get&ouml;tet werden kannst, aber du kannst ein Auge oder einen Arm verlieren und andere schwerwiegende Verletzungen davontragen.<br>\nBei Demonstrationen verwenden sie zwei Arten von Waffen, die in den meisten europ&auml;ischen L&auml;ndern verboten sind. Zum einen sind das sogenannte Flashballs, die aussehen wie gro&szlig;e Gummigescho&szlig;e.  Zum anderen schie&szlig;en sie mit einer Art Schockgranaten. Sie erzeugen gro&szlig;en L&auml;rm, sind aber zus&auml;tzlich mit einer kleinen Menge Sprengstoff gef&uuml;llt. Demonstrant*innen k&ouml;nnen bei den Explosionen schwer verletzt werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/proteste-frankreich-polizei\/\">Mosaik<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Zur Polizeigewalt und der dabei benutzten Waffen lesen Sie auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56159\">Ein Jahr Protest der gelben Westen in Frankreich. Was nun?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wette auf ein langes Leben<\/strong><br>\n(&hellip;) &ldquo;F&uuml;r viele ist Riester eine Blackbox&rdquo;, sagt Thomas Hentschel, Altersvorsorgeexperte bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Riester-Sparern sei oft nicht bewusst, dass f&uuml;r das angesparte Verm&ouml;gen meist nur geringe Renten gezahlt werden. &ldquo;Erst j&uuml;ngst kam ein Verbraucher zu mir, der hatte 30 000 Euro Kapital angespart und bekam eine Riester-Rente von 85 Euro monatlich. Der hat sich doch sehr gewundert&rdquo;, berichtet Hentschel.<br>\nAber nicht nur die Rentenh&ouml;he birgt &Uuml;berraschungen. Auch &uuml;ber die verschiedenen Arten der Auszahlung wissen viele nicht Bescheid &ndash; und dar&uuml;ber, dass sie die Riester-Rente voll versteuern m&uuml;ssen.<br>\nDie Rentenh&ouml;he<br>\nWie hoch genau der Betrag ist, den sie als Rente bekommen, erfahren Riester-Sparer oft erst kurz vor Rentenbeginn&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/riester-rente-auszahlung-1.4783133\">SZ<\/a>\n<p><strong>Dazu: Mini-Job bringt Mini-Rente<\/strong><br>\nArbeitsmarkt: Zahl des Monats<br>\nAuch bei Chancen und Arbeitsrechten ist die Lage schlecht. Ein Jahr arbeiten &ndash; und daf&uuml;r sp&auml;ter 4,40 Euro brutto mehr Rente bekommen? Ein Mini-Job macht&rsquo;s m&ouml;glich. Bei T&auml;tigkeiten in privaten Haushalten sieht es noch d&uuml;sterer aus. Hier betr&auml;gt der Zuwachs oft nur 1,18 Euro pro Beitragsjahr. Das muss sich dringend &auml;ndern.<br>\nMini-Renten<br>\nEin Jahr mit einem 450-Euro-Job mit geleisteten Beitr&auml;gen an die Rentenversicherung l&auml;sst das allgemeine Rentenniveau um ca. 4,40 Euro steigen. Das ist verschwindend wenig. Dabei lassen sich auch noch 81 Prozent der Minijobberinnen und Minijobber im gewerblichen Bereich von der Rentenversicherung befreien. In diesem Fall kommen nur 3,55 Euro brutto pro Jahr auf die Rente hinzu. In privaten Haushalten sind es sogar knapp 87 Prozent, die sich befreien lassen. Sie bekommen dadurch 1,18 Euro brutto mehr Rente pro Beitragsjahr.<br>\nSchlimmer noch: durch die Befreiung verlieren sie Beitragsjahre f&uuml;r die Wartezeit und verzichten auf eine Erwerbsminderungs- oder Hinterbliebenenrente sowie auf medizinische Rehabilitationsma&szlig;nahmen. Gleichzeitig werden dadurch Sozialkassen massiv geschw&auml;cht. Andere Besch&auml;ftigte, vor allem solche mit kleinen und mittleren Einkommen, m&uuml;ssen daf&uuml;r zahlen.<br>\nMini-Arbeitsrechte<br>\nArbeitsrechtlich sind Minijobs einer sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung gleichgestellt. Oft bleibt das leider nur Theorie. In der Praxis fallen die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, die Verg&uuml;tung von &Uuml;berstunden oder der bezahlte Urlaub aus. L&ouml;hne werden durch falsche Arbeitszeiterfassung gedr&uuml;ckt. Die Arbeit geschieht auf Abruf und ist nicht planbar&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++03e15270-4428-11ea-a984-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kurz bedient Finanzlobby: EU-Aktiensteuer scheitert an &Ouml;VP-Finanzminister<\/strong><br>\nBundeskanzler Sebastian Kurz (&Ouml;VP) traf die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und k&uuml;ndigte an, dass er eine EU-Steuer auf Aktienk&auml;ufe verhindern wird. &bdquo;Wir werden alles tun, um das zu verhindern&ldquo;, sagte Kurz. Merkel findet das &bdquo;bedauerlich&ldquo;. Die Blockade einer Finanztransaktionssteuer durch &Ouml;VP-Finanzminister geht in mit Gernot Bl&uuml;mel also in eine neue Runde.<br>\n(&hellip;) Banken und Spekulations-Fonds haben sich gegen die Aktion&auml;rssteuer gestemmt, konservative Finanzminister haben sie dabei unterst&uuml;tzt, indem sie laufend Gesetzesvorhaben in Br&uuml;ssel blockierten. &Uuml;brig bleibt ein geschrumpfter Vorschlag: 0,2 Prozent Steuern sollen beim Aktienkauf anfallen. Die Steuer soll aber nur f&uuml;r Aktien von Unternehmen mit einem B&ouml;rsenwert von mehr als einer Milliarde Euro gelten. In Deutschland betrifft das 145 Firmen, in &Ouml;sterreich 17.<br>\nFinanztransaktionssteuer: Olaf Scholz widerspricht Gernot Bl&uuml;mel<br>\nDas ist er Vorschlag von Deutschlands Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und daf&uuml;r braucht er die Unterst&uuml;tzung von mindestens neun L&auml;ndern. Doch &Ouml;sterreichs konservativen Kanzler Sebastian Kurz geht selbst die Mini-Aktiensteuer zu weit &ndash; obwohl sie den Forderungen entspricht, die die &Ouml;VP jahrelang gestellt hat.<br>\nBeim Treffen mit Angela Merkel in Berlin hat er die Ablehnung der &Ouml;VP bekr&auml;ftigt: &bdquo;Wir werden jedenfalls alles tun, um das zu verhindern&ldquo;, sagt Kurz in Berlin. Die deutsche Kanzlerin bedauert das in einer Pressekonferenz nach dem Treffen:<br>\n(&hellip;) Deutschland will mit der EU-Aktiensteuer rund 1,5 Mrd. Euro einnehmen, um damit die dort geplante Grundrente zu finanzieren. Kurz verzichtet auf rund 9,6 Mio. Euro, die &Ouml;sterreich aus der Steuer einnehmen k&ouml;nnte.<br>\nDie Alternative zum deutschen Modell der Finanztransaktionssteuer ist aktuell nicht eine bessere Finanztransaktionssteuer, sondern &uuml;berhaupt keine. Kurz stellt sich bei seinem Berlin-Besuch auf die Seite der Verhinderer einer Finanztransaktionssteuer.  Die Steuer trifft &uuml;berwiegend professionelle Investoren, etwa private US-Fonds, die europ&auml;ische Aktien kaufen, wie das Kieler Institut f&uuml;r Weltwirtschaft (IW) festgestellt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/kurz-merkel-bluemel-finanztransaktionssteuer\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Streik sei Dank: UFO &uuml;berlebt Union Busting<\/strong><br>\nExistenzbedrohende Angriffe der Lufthansa schwei&szlig;en kriselnde Gewerkschaft zusammen<br>\nDie Unabh&auml;ngige Flugbegleiter Organisation (UFO) und ihr Frontmann Nicoley Baublies k&auml;mpften im Jahr 2019 um ihr &Uuml;berleben. Sie konnten sich am Ende aus eigener Kraft retten, auch weil eine extrem schmutzige wie fadenscheinige Konfliktf&uuml;hrung des Lufthansa-Managments die Mitglieder der intern zerstrittenen Gewerkschaft zur Solidarit&auml;t zwang. Am Ende musste Baublies&lsquo; direkte Gegenspielerin, die Lufthansa-Arbeitsdirektorin Bettina Volkens, den Hut nehmen. Ihr Nachfolger Michael Niggemann, zuvor Finanzchef der Lufthansa-Tochter Swiss, vereinbarte nach z&auml;hen Verhandlungen in der letzten Woche, mit UFO wieder &bdquo;eine Vertrauensbasis in der Sozialpartnerschaft&ldquo; herzustellen.<br>\n(&hellip;) Aber niemand spricht &uuml;ber Fondsmanager &amp; Thomas Ubber<br>\nDass der LH-Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr auch nur eine Figur auf dem Schachbrett der Investoren ist, dass er f&uuml;r sogenannte &bdquo;Roadshows&ldquo; zu Investoren und Fondsmanagern (wie Blackrock) tingelt und Rapport erstattet, bleibt unerw&auml;hnt. Ebenso thematisiert niemand den Doyen des Union Busting im deutschen Transport-Sektor, den Arbeitsrechtsanwalt Tomas Ubber, Regenmacher der Kanzlei Allen &amp; Overy. Er vertritt mit LH, DB, Fraport, Deutsche Flugsicherung seit 20 Jahren ein veritables Branchen-Syndikat und &uuml;berzieht jede Tarif- und Streikbewegung mit juristischem Sperrfeuer, das die Grenzen der &bdquo;vertrauensvollen Zusammenarbeit&ldquo; sprengt.<br>\nStaatsanwaltschaft als verl&auml;ngerter Arm?<br>\nDie Staatsanwaltschaften Darmstadt und Frankfurt flankierten das Kesseltreiben mit offiziellen Ermittlungen bis hin zu Durchsuchungen der Gesch&auml;ftsr&auml;ume von UFO und ihres gescheiterten Dachverbands Industriegewerkschaft Luftverkehr (IGL). Von einem &auml;hnlich beherzten Vorgehen gegen kriminelle Unternehmer und ihre Sub-Unternehmer k&ouml;nnen Gewerkschafter\/innen nur tr&auml;umen.<br>\nFazit: Es h&auml;tte auch schief gehen k&ouml;nnen<br>\n&hellip; Das Lufthansa-Lager um Thomas Ubber hat aus der Vergangenheit offenbar wenig gelernt und einen strategischen Fehler wiederholt. Bereits 2003 weckten frontale Angriffe unter Ubbers Regie die GDL aus ihrem jahrzehntelangen Dornr&ouml;schenschlaf. Das strategische Ziel war damals: Die Lokf&uuml;hrergewerkschaft sollte im Vorfeld eines DB-B&ouml;rsengangs ausgeschaltet werden, die privatisierungsfreundliche DGB-Gewerkschaft Transnet (heute EVG) als einzige Gewerkschaft &uuml;brigbleiben. Der folgende Arbeitskampf wurde ein Meilenstein der bundesdeutschen Streikgeschichte.<br>\nOffenbar hat Union Busting, das Gewerkschaften existentiell bedroht, eine stark kontraproduktive Wirkung: In Gefahr und h&ouml;chster Not stellen sich die Gewerkschaftsmitglieder auf die Hinterbeine und versammeln sich hinter ihrer F&uuml;hrungsebene, die sich notgedrungen zusammenrauft. Das ist ein erfreulicher Befund.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/streik-sei-dank-ufo-ueberlebt-union-busting\/\">Arbitsunrecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Niedrigl&ouml;hne treiben Zweitjobs auf Rekordhoch!<\/strong><br>\nTrotz guter Konjunktur hat sich der Niedriglohnsektor in Niedersachsen verfestigt. Das hat Folgen f&uuml;r den Arbeitsmarkt. Die Zahl der Besch&auml;ftigten mit einem Zweitjob ist seit 2003 um 174 Prozent gewachsen. Fast 10 Prozent aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben mehrere Jobs &ndash; und das gewiss nicht aus Langeweile. Gr&uuml;nde, Auswirkungen und Gegenma&szlig;nahmen erl&auml;utert das #schlaglicht Nummer 04\/2020.<br>\n(&hellip;) Niedrigl&ouml;hne haben sich verfestigt&hellip;<br>\nNat&uuml;rlich hat der Aufschwung Wirkung gezeigt. Es sind neue Arbeitspl&auml;tze entstanden und steigende Reall&ouml;hne sorgen f&uuml;r mehr Geld auf den Konten der Besch&auml;ftigten. Aber nicht alle profitieren: Trotz guter Konjunktur hat sich der Niedriglohnsektor verfestigt. Allein 20 Prozent der nieders&auml;chsischen Vollzeitbesch&auml;ftigten verdienen unter 2.289 Euro brutto im Monat. Nach Abz&uuml;gen bleiben kaum mehr als 1.500 Euro &uuml;brig. Doch das Leben ist teuer. Der Mietenwahnsinn treibt gerade Menschen mit geringen Einkommen an ihre finanziellen Grenzen. Unerwartete Ausgaben wie eine Autoreparatur k&ouml;nnen zum Monatsende schon mal ein Loch in die Haushaltskasse rei&szlig;en. F&uuml;r den kleinen Luxus eines Kurzurlaubs oder Kneipenabends sieht es oft schlecht aus.<br>\n&hellip;deshalb brauchen viele mehrere Jobs.<br>\nDiese Gemengelage hat Folgen f&uuml;r die Struktur des Arbeitsmarktes: Die Zahl der Besch&auml;ftigten in Niedersachsen mit einem Zweitjob ist auf ein Allzeithoch gestiegen. Fast 327.000 sind mehrfachbesch&auml;ftigt. Ein unglaublicher Anstieg von 174 Prozent gegen&uuml;ber dem Jahr 2003 (siehe Grafik). Insgesamt betrifft dieser Trend fast 10 Prozent aller Besch&auml;ftigten. Und die Mehrheit hat mehrere Jobs gewiss nicht aus Langeweile. Nebenjobber erhalten in ihrer Hauptbesch&auml;ftigung im Schnitt 570 Euro weniger im Monat als andere Besch&auml;ftigte. Deshalb sind viele von ihnen gen&ouml;tigt, ihr geringeres Einkommen mit einem Zweitjob aufzustocken. Freiwilligkeit und Konsumrausch sind Kinderm&auml;rchen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++103c8d3a-4344-11ea-a889-52540088cada\">DGB Niedersachsen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Was Verm&ouml;gen verm&ouml;gen<\/strong><br>\n(&hellip;) Inzwischen hat Kahrs, der beim Institut f&uuml;r Gesellschaftsanalyse arbeitet, seine Arbeit an diesem Thema fortgesetzt und erweitert. Herausgekommen ist dabei ein umso lesenswerteres Kompendium zur &raquo;Verm&ouml;gensbildung in Arbeitnehmerhand&laquo;, das nicht nur ausf&uuml;hrliche &raquo;Materialien zur Verm&ouml;gensungleichheit, H&auml;ufigkeit von Verm&ouml;gen unter Arbeitern und Angestellten und zur Beteiligung am &raquo;Produktivverm&ouml;gen&laquo; enth&auml;lt. Es geht auch darum, was das mit dem politischen Denken der Leute macht.<br>\nKahrs l&auml;sst die Frage nicht &ndash; wie andere es gern tun &ndash; links liegen, &raquo;inwieweit sich Arbeiter und Angestellte selbst auch als Verm&ouml;gensbesitzer sehen&laquo;, welchen &raquo;Einfluss auf Interessenbildung&laquo; das hat und also auch f&uuml;r linke Politik, deren Darstellung, die Strategie zu bestimmten Zielen hin und das Reden dar&uuml;ber.<br>\n&raquo;Insbesondere die tats&auml;chliche oder erstrebte soziale Rolle des Geldanlegers, die nicht von der Abwendung von Abh&auml;ngigkeiten und Unsicherheiten (Wohnung, Alter, Krankheit), sondern vom Renditemachen dominiert ist, ver&auml;ndert leicht den Blick auf gesellschaftliche Verh&auml;ltnisse. Die Verbreitung von Verm&ouml;gensbesitz und die H&ouml;he des Besitzes k&ouml;nnen wichtige Faktoren der Selbstwahrnehmung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen in der Gesellschaft sein. Sie ist dann Bestandteil der Herausbildung von sozio-&ouml;konomischen Interessen und Reaktionen auf politische Ma&szlig;nahmen zur Regulierung des Geldkapitals und Verm&ouml;gens (Verm&ouml;gensteuer, Erbschaftssteuer) in bestimmten sozialen Schichten, in denen Gesichtspunkte des Verm&ouml;gensbesitzers unter Arbeitern und Angestellten gr&ouml;&szlig;ere Handlungsrelevanz erlangen k&ouml;nnten&laquo;, so Kahrs.<br>\nMehr noch, verweist Kahrs auf die M&ouml;glichkeit, dass &raquo;das Streben nach Verm&ouml;gensaufbau und Geldanlagen zu den &rsaquo;Sicherheitsstrategien&lsaquo; von Arbeiter- und Angestelltenhaushalten z&auml;hlen&laquo;. Folge: &raquo;Je verbreiteter solche Strategien sind, um so bedeutsamer d&uuml;rften Finanzkrisen und ihre politische Bearbeitung f&uuml;r Einstellungen unter Arbeitern und Angestellten sein. Es geht am Ende auch um die Frage, welche Rolle die Erfahrungen von Kleinanlegern auf den Finanzm&auml;rkten f&uuml;r das Erstarken rechtspopulistischer Positionen gespielt haben k&ouml;nnten.&laquo;<br>\n(&hellip;) Insbesondere seit den 1990er Jahren, so Kahrs, &raquo;ging es eher darum, aus Lohnabh&auml;ngigen auch Geldanleger zu machen, die auf Renditen und Zinsertr&auml;ge schauen.<br>\n(&hellip;) &raquo;Inwieweit sich hierbei neue Konfliktlinien nach dem Muster, die Entlassung der einen ist die Dividende der anderen, ist zu bedenken&laquo; schreibt Kahrs &ndash; und kommt noch auf &raquo;die Doppelb&ouml;digkeit von Verm&ouml;gen&laquo; zu sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/oxiblog.de\/was-vermoegen-vermoegen-kahrs-arbeiter-linke-eigentum\/\">OXI<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Auch aus diesem Blickwinkel sollte man die aktuelle Kampagne zur F&ouml;rderung der privaten Altersvorsorge mit Aktien betrachten. Alles h&auml;ngt mit allem zusammen und das Ganze ist mehr als die Summe ihrer Teile. Siehe auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58196\">Die Kampagne zur F&ouml;rderung der privaten Altersvorsorge mit Aktien<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>T&uuml;rkis-Gr&uuml;n: Verstecktes Detail: Gr&ouml;&szlig;te Schadstoff-Produzenten werden von CO2-Steuer ausgenommen<\/strong><br>\nDie neue Regierung schenkt gro&szlig;en Konzernen 1,25 Mrd. Euro Steuern &ndash; denn sie bekommen 80 Prozent der Senkung der Unternehmenssteuern. Aber nicht nur das: Auch bei der CO2 Steuer sind gro&szlig;z&uuml;gige Ausnahmen f&uuml;r Konzerne versteckt. Denn die gr&ouml;&szlig;ten Schadstoffproduzenten werden keine CO2 Steuer zahlen.<br>\nExperten sind sich einig: Ohne eine Steuer auf CO2 wird es nicht m&ouml;glich sein, den Klimawandel zu bek&auml;mpfen. Die Gr&uuml;nen forderten sie auch im Wahlkampf. Im Regierungsprogramm haben sich &Ouml;VP und Gr&uuml;ne dann nur auf eine schwammige Formulierung geeinigt: Bis 2022 soll ein &bdquo;Instrument zur Herstellung von Kostenwahrheit bei den CO2-Emissionen&ldquo; erarbeitet werden. Was jedoch jetzt schon feststeht: Die gr&ouml;&szlig;ten CO2 Produzenten werden nicht davon betroffen sein. Im Gegenteil: Die fossile Industrie ist einer der gr&ouml;&szlig;ten Profiteure der t&uuml;rkis-gr&uuml;nen Steuerpl&auml;ne.<br>\nVerzerrter Wettbewerb: Gro&szlig;e Konzerne werden bei CO2 Steuer geschont<br>\nDenn im Regierungsprogramm sind jetzt schon explizit jene Sektoren von einer m&ouml;glichen CO2-Steuer ausgeschlossen, die Teil des europ&auml;ischen Emissionshandels Systems (ETS) sind. Durch diese Formulierung ist fix: Konzerne wie die OMV, die VOEST oder die BMW Werke in Steyr m&uuml;ssen auf keinen Fall CO2-Steuer zahlen. Treffen wird es kleine Unternehmen und in weiterer Folge die Konsumenten. Der Wettbewerb zwischen Klein- und Mittelbetrieben in &Ouml;sterreich und gro&szlig;en Konzernen wird noch weiter zugunsten der Konzerne verzerrt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/co2-steuer-regierung-steuerreform\/\">kontrast.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Auf die Gr&uuml;nen kann sich das Kapital immer verlassen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Gr&uuml;nen haben f&uuml;r ihre Partei die Farbe der Dollarscheine gew&auml;hlt. Das mit der Natur ist ein Missverst&auml;ndnis.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verdienstsituation in der deutschen Landwirtschaft prek&auml;r<\/strong><br>\nDie Einkommenssituation in der Landwirtschaft in Deutschland ist prek&auml;r. Dabei bestehen zwischen verschiedenen Personengruppen erhebliche Unterschiede: abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte verdienen im Schnitt mit 2.054 Euro monatlich konstant &auml;u&szlig;erst wenig, LandwirtInnen und ihre mitarbeitenden Familienangeh&ouml;rige haben hingegen ein zwar durchschnittliches bis leicht unterdurchschnittliches, aber sehr stark schwankendes Bruttoeinkommen.<br>\n(&hellip;) &bdquo;Die Daten sind alarmierend. Kleine b&auml;uerliche Betriebe stehen aufgrund der enormen Einkommensschwankungen regelm&auml;&szlig;ig vor existenziellen Herausforderungen. Abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte in der Landwirtschaft werden miserabel bezahlt &ndash; dabei sind es in erster Linie gro&szlig;e, finanziell gut aufgestellte Betriebe, die fast ausschlie&szlig;lich auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer setzen. Es braucht eine agrarpolitische Trendwende, im Interesse der Landwirtinnen und Landwirte und der Besch&auml;ftigten.&ldquo;<br>\nZimmermann weiter: &bdquo;Landwirtschaft ist die Grundlage unserer Ern&auml;hrung. Die dort arbeitenden Menschen verdienen ein verl&auml;ssliches Einkommen, das f&uuml;r ein gutes Leben reicht. H&ouml;here Erzeugerpreise k&ouml;nnen dazu beitragen und zugleich die Abh&auml;ngigkeit der Landwirtschaftsbetriebe von F&ouml;rdermitteln reduzieren. Damit gute Lebensmittel f&uuml;r alle bezahlbar bleiben, muss eine gerechte Gewinnverteilung in der Wertsch&ouml;pfungskette sichergestellt werden. Denn bisher kommt vom Verkaufspreis viel zu wenig bei den Landwirtinnen und Landwirten und ihren Besch&auml;ftigten an. Allgemein will DIE LINKE. eine regionale, b&auml;uerliche, genossenschaftliche und &ouml;kologische Landwirtschaft f&ouml;rdern statt gro&szlig;er Agrarkonzerne.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/verdienstsituation-in-der-deutschen-landwirtschaft-prekaer\/\">Die Linke<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rechte Polizisten: Ziemlich viele Einzelf&auml;lle<\/strong><br>\nWer rechtsextrem ist, darf kein Polizeibeamter sein &ndash; das sieht man bei der Polizei offenbar anders. Wie sonst ist es zu erkl&auml;ren, dass Beamte mit rechtsextremer Gesinnung nicht konsequent aus dem Dienst entfernt werden?<br>\nNun, vielleicht mit dem Beamtenstatus an sich. Das zumindest legen Recherchen des NDR nahe. Von 50 F&auml;llen in Norddeutschland gab es demnach gerade mal vier Entlassungen. Grund ist offenbar der Beamtenstatus, der die betreffenden Polizisten sch&uuml;tzt, w&auml;hrend die Entlassung einfacher Angestellter wesentlich einfacher ist.<br>\nDas muss verwundern, sind doch Beamte ganz besonders dem deutschen Staat und damit dem Grundgesetz verpflichtet. Und Rassismus ist ein offener Versto&szlig; gegen den Grundsatz der Menschenw&uuml;rde, rechtsextreme Positionen laufen den Aufgaben der Polizei diametral entgegen.<br>\nPolizeivertreter, die sich in diesen Kontexten wieder und wieder sch&uuml;tzend vor ihre Beamten stellen, die F&auml;lle herunterspielen, die Probleme kleinreden, erweisen letztlich sowohl ihrer Truppe als auch der Bev&ouml;lkerung einen B&auml;rendienst. Denn mit einer falsch verstandenen Loyalit&auml;t gegen&uuml;ber Extremisten und Rassisten besch&auml;digt man das Ansehen der gesamten Polizei nachhaltig und untergr&auml;bt langfristig auch das Vertrauen, das ihr entgegengebracht werden kann.<br>\nWenn man bef&uuml;rchten muss, dass der &ldquo;Freund und Helfer&rdquo; das illegale racial profiling gut findet, rassistische Spr&uuml;che klopft und per Handy Hakenkreuzbilder rumschickt &ndash; wie soll man ihm da noch vertrauen k&ouml;nnen?<br>\nEs ist Aufgabe von Beh&ouml;rden und Politik, solche Bef&uuml;rchtungen auszur&auml;umen. Und das geht nur mit einer Null-Toleranz-Politik gegen&uuml;ber Beamten, die solche Positionen vertreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Rechte-Polizisten-Ziemlich-viele-Einzelfaelle-4652399.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57310#h12\">Rechtsextremismus bei der Polizei &ndash; Zu viele Einzelf&auml;lle<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bezahlte Repression &ndash; Geb&uuml;hren f&uuml;r Ma&szlig;nahmen der Polizei<\/strong><br>\nDie Bundespolizei hat eine besondere Geb&uuml;hrenordnung eingef&uuml;hrt. In Konflikt mit der Staatsmacht zu kommen, kann nun extra teuer werden.<br>\n(&hellip;) Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) denkt aber anders. Unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit hat das Bundesinnenministerium (BMI) diesem Szenario noch etwas hinzugef&uuml;gt: eine Strafe vor der Strafe. In einer im Oktober in Kraft getretenen Verordnung wurde festgelegt, dass sie f&uuml;r die nicht bestellte Polizeidienstleistung auch noch zahlen m&uuml;ssen. Die Identit&auml;tsfeststellung: 53,75 Euro. Die Anordnung zur Gewahrsamnahme: 74,15 Euro. Eine Viertelstunde Fahrt auf die Wache: 15,69 Euro. Erkennungsdienstliche Behandlung mit Fotos und Fingerabdr&uuml;cken: 59,50 Euro. Jede Viertelstunde in Gewahrsam: 6,51 Euro.<br>\nF&uuml;r einen stinknormalen Polizeieinsatz soll man also eine hohe dreistellige Summe auf den Tisch legen, noch bevor der Rechtsstaat &uuml;ber ihre Schuld befindet und die eigentliche Strafe verh&auml;ngt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gebuehren-fuer-Massnahmen-der-Polizei\/!5658040\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zahl der Minderj&auml;hrigen in der Bundeswehr bleibt hoch<\/strong><br>\nTrotz scharfer Kritik aus dem In- und Ausland rekrutiert die Bundeswehr auch weiterhin unter 18-J&auml;hrige.<br>\n&hellip;Unsere Kampagne kritisiert die noch immer hohe Zahl von Minderj&auml;hrigen in der Bundeswehr. &bdquo;Die Bundesregierung sollte endlich die Rekrutierung minderj&auml;hriger M&auml;dchen und Jungen als Soldaten stoppen &ndash; wie es &uuml;ber 150 L&auml;nder weltweit schon getan haben. Denn eine Armee ist kein Platz f&uuml;r Kinder und Jugendliche&ldquo;, betont Ralf Willinger von der Tr&auml;gerorganisation terre des hommes.<br>\nWir beziehen uns in unserer Kritik auf neueste Zahlen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Deutschen Bundestag. Demnach wurden von Januar bis November 2019 insgesamt 1534 Minderj&auml;hrige von der Bundeswehr neu eingestellt &ndash; 974 davon als Freiwilligen Wehrdienst-Leistende und 560 als Soldaten auf Zeit. Damit ist die Zahl zwar im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken, bleibt aber weiter auf einem skandal&ouml;s hohen Niveau. 669 der Soldatinnen und Soldaten waren sogar nach Ablauf ihrer Probezeit beziehungsweise ihres Widerrufsrechts noch nicht vollj&auml;hrig. Laut Bundesregierung waren 288 der minderj&auml;hrigen eingestellten Rekruten im vergangenen Jahr M&auml;dchen. Seit Aussetzung der Wehrpflicht haben &uuml;ber 13.000 Minderj&auml;hrige ihren Dienst bei der Bundeswehr angetreten.<br>\nAn dieser Stelle m&ouml;chten wir auf die UN-Kinderrechtskonvention verweisen, die die Rekrutierung von Minderj&auml;hrigen verbietet, sowie auf den UN-Ausschuss f&uuml;r die Rechte des Kindes und die Kinderkommission des Bundestags, die Deutschland wiederholt empfohlen haben, das Rekrutierungsalter auf 18 Jahre anzuheben.<br>\n&bdquo;Auch in der Bundeswehr kommt es immer wieder zu schweren Verletzungen der Kinderrechte wie Unf&auml;llen bei milit&auml;rischen &Uuml;bungen, sexuellen &Uuml;bergriffen und Vergewaltigungen. Statt Minderj&auml;hrige solchen Gefahren auszusetzen, sollte die Bundesregierung sie davor sch&uuml;tzen, wie es die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen verlangt&ldquo;, fordert Willinger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/unter18nie.de\/2020\/01\/14\/zahl-der-minderjaehrigen-in-der-bundeswehr-bleibt-hoch\/\">Unter 18 Nie!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Erstmals YouTubes Werbeeinnahmen verraten<\/strong><br>\n&Uuml;ber 15 Milliarden Dollar hat YouTube 2019 durch Reklame eingenommen. Dieses Segment wuchs doppelt so schnell wie der Alphabet-Konzern insgesamt.<br>\nZum ersten Mal gew&auml;hrt die Google-Holding Alphabet Einblick in den Gesch&auml;ftsverlauf YouTubes sowie der Google Cloud. YouTubes Einnahmen aus Reklame sind im Vorjahr um 36 Prozent auf 15,1 Milliarden US-Dollar angeschwollen. Damit ist das Werbegesch&auml;ft der Videoplattform doppelt so schnell gewachsen wie der Umsatz des Gesamtkonzerns (18% auf 161,9 Milliarden Dollar).<br>\nDie Jahresums&auml;tze der Google Cloud sind sogar um 53 Prozent auf 8,9 Milliarden Dollar gesprungen. Das geht aus den Montagabend ver&ouml;ffentlichten Gesch&auml;ftszahlen des Alphabet-Konzerns hervor. Praktisch der gesamte Umsatz kommt von Google, wo der gr&ouml;&szlig;te Brocken wiederum von Werbung kommt, die rund um Google-eigene Dienste platziert wurde: +15 Prozent auf 98,1 Milliarden Dollar&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Erstmals-YouTubes-Werbeeinnahmen-verraten-4652415.html\">Heise<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Falscher Feminismus &ndash; Vorwahlen bei den US-Demokraten<\/strong><br>\nBernie Sanders gilt als aussichtsreicher Pr&auml;sidentschaftskandidat der Demokraten. Hillary Clinton wirft dem linken Politiker Sexismus vor.<br>\n(&hellip;) Als Teil des demokratischen Establishments h&auml;lt Clinton wenig von einem Kandidaten, der sich selbst als demokratischen Sozialisten bezeichnet, der f&uuml;r alle Amerikaner eine kostenlose Gesundheitsversorgung einf&uuml;hren m&ouml;chte, der verspricht, Verm&ouml;gende st&auml;rker zu besteuern und einen landesweiten Mindestlohn von 15 Dollar einzuf&uuml;hren.<br>\n(&hellip;) Als sie selbst noch Pr&auml;sidentin werden wollte, f&uuml;hrte Clinton eine Kampagne, die vor allem Minderheiten und Frauen adressierte. Kritiker warfen ihr vor, der Fokus auf Identit&auml;t sei ein Ablenkungsman&ouml;ver, um nicht &uuml;ber Soziales zu sprechen. Jetzt wirft Clinton dem Kandidaten Sanders, der &uuml;ber Soziales spricht, Frauenfeindlichkeit vor. Das macht sie, indem sie von &bdquo;Bernie Bros&ldquo; und den &bdquo;unerbittlichen Attacken gegen&uuml;ber ihren Gegnern, insbesondere Frauen&ldquo;, spricht. Sanders erlaube diese nicht nur, er unterst&uuml;tze sie.<br>\n(&hellip;) Gegen diese Instrumentalisierung sollten sich alle aufrichtigen Feministinnen und Feministen allein aus dem Grund wehren, dass Frauen besonders von Armut betroffen sind und hier ein Kandidat bek&auml;mpft wird, der sich die Bek&auml;mpfung der Armut zum Ziel setzt..<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Vorwahlen-bei-den-US-Demokraten\/!5657805\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Iran: Parlamentswahl ohne Wahl<\/strong><br>\nIm Februar w&auml;hlt Iran ein neues Parlament &ndash; die Wahrscheinlichkeit neuer Massenproteste ist gro&szlig;<br>\nIran ist im einundvierzigsten Jahr nach der Islamischen Revolution in einer schwierigen Lage. Harte US-Sanktionen, Korruption und teure Auslandseins&auml;tze haben der Wirtschaft schweren Schaden zugef&uuml;gt. Die Mittelschicht erodiert, einfache Arbeiter und Angestellte k&auml;mpfen ums finanzielle &Uuml;berleben.<br>\nDie Arbeitslosigkeit ist hoch, die Inflation auch. Mehrfach hat sich in den letzten Jahren die Wut der Bev&ouml;lkerung auf den Stra&szlig;en entladen, zuletzt wurden bei landesweiten Massenprotesten im November 2019 Hunderte Menschen get&ouml;tet und Tausende verhaftet.<br>\nDas Jahr 2020 begann mit einer neuen Eskalation, als die US-Regierung den iranischen General Ghassem Soleimani in Bagdad per Drohnenanschlag ermordete und das iranische Milit&auml;r wenig sp&auml;ter versehentlich eine ukrainische Passagiermaschine mit 176 Menschen an Bord abschoss. Ein Ereignis, das einmal mehr die Iraner ersch&uuml;tterte und daf&uuml;r sorgte, dass auch Regimeanh&auml;nger sich zunehmend von der F&uuml;hrung in Teheran abwendeten, deren R&uuml;ckhalt in der Bev&ouml;lkerung ohnehin nur noch auf einem h&ouml;chst wackeligen Fundament steht.<br>\nIn den Folgetagen demonstrierten in mehreren St&auml;dten Studenten und forderten, wie schon die Arbeiter im Vorjahr, den R&uuml;cktritt sowohl von Staatspr&auml;sident Rohani als auch den von Revolutionsf&uuml;hrer Ajatollah Ali Khamenei. Zugleich lehnten sie jede Einmischung von au&szlig;en ab und bezeichneten die US-Interventionen als &ldquo;imperialistisch&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Iran-Parlamentswahl-ohne-Wahl-4651721.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Ins Herz der Finsternis<\/strong><br>\nSchon als SPD-Chef wollte Sigmar Gabriel dorthin gehen, &ldquo;wo es manchmal riecht, gelegentlich auch stinkt&rdquo;. Bei der Deutschen Bank ist er am Ziel.<br>\n(&hellip;) Wenn der ehemalige SPD-Chef bald in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank einzieht, dann ist das keineswegs ein Akt der Geldgier oder ein Bruch mit der sozialdemokratischen Idee. &ldquo;Ich werde auch in Zukunft nicht anders denken und handeln als vorher&rdquo;, sagte Gabriel in einem bemerkenswerten Interview mit der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;. Es ist bekannt, dass im Zentrum von Gabriels Denken und Handeln allein das Wohl der ehrlichen, kleinen Leute steht. Er wird weiter f&uuml;r sie k&auml;mpfen.<br>\nGabriels gro&szlig;er Plan steht mit dem Schritt zur Deutschen Bank vor der Vollendung.<br>\n(&hellip;) Jetzt ist er angekommen, jetzt beginnt die letzte Phase seines gro&szlig;en Plans: die endg&uuml;ltige Zersetzung des Kapitalismus. Haben wir Vertrauen, dass Sigmar Gabriel wieder gelingen wird, was ihm schon einmal mit der SPD gelungen ist: die Zerst&ouml;rung von innen. Gl&uuml;ck auf!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ins-herz-der-finsternis-a-00f72a40-bd11-4bde-9606-568474bf96c9\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-58245","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/58245","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=58245"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/58245\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58248,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/58245\/revisions\/58248"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=58245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=58245"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=58245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}