{"id":58302,"date":"2020-02-07T08:46:52","date_gmt":"2020-02-07T07:46:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58302"},"modified":"2020-02-07T08:46:52","modified_gmt":"2020-02-07T07:46:52","slug":"hinweise-des-tages-3546","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58302","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58302#h01\">Th&uuml;ringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58302#h02\">Der Fall Julian Assange: &bdquo;Glaubw&uuml;rdigkeit des Rechtsstaats stark angeschlagen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58302#h03\">Heil und Spahn einigen sich auf Entwurf f&uuml;r Grundrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58302#h04\">Tausende protestieren erneut in Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58302#h05\">Im zweiten Anlauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58302#h06\">Deutscher &Uuml;berwasserschiffbau: L&auml;nder machen Druck auf Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58302#h07\">Not Even the Military Thinks Landmines Are a &lsquo;Vital Tool&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58302#h08\">Boris Johnson droht Klimagipfel in Glasgow zu vermasseln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58302#h09\">Geheimakte Finanzkrise &ndash; Droht der n&auml;chste Jahrhundert-Crash?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58302#h10\">Bundestag sucht Experten f&uuml;r Bargeldbeseitigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58302#h11\">Beschl&uuml;sse und Anordnungen gut umsetzen sowie Pr&auml;vention und Kampf gegen Epidemie gewinnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58302#h12\">Die gro&szlig;e Umverteilung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58302#h13\">Zu guter Letzt: Von Politclown zu Politclown<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Th&uuml;ringen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kemmerich tritt als Th&uuml;ringer Ministerpr&auml;sident zur&uuml;ck<\/strong><br>\nEinen Tag nach seiner Wahl: FDP-Ministerpr&auml;sident Thomas Kemmerich will sein Amt niederlegen. Sein R&uuml;cktritt sei &ldquo;unumg&auml;nglich&rdquo;, sagte Kemmerich in einem Statement.<br>\nTh&uuml;ringens neuer Ministerpr&auml;sident Thomas Kemmerich hat angek&uuml;ndigt, sein Amt aufgeben zu wollen. &ldquo;Der R&uuml;cktritt ist unumg&auml;nglich&rdquo;, sagte der FDP-Politiker am Donnerstag in Erfurt. Er wolle den Makel der Unterst&uuml;tzung durch die AfD vom Amt des Ministerpr&auml;sidenten nehmen, begr&uuml;ndete er seine Entscheidung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/kemmerich-tritt-als-thueringer-ministerpraesident-zurueck-a-67c9e27b-a104-4f91-9285-326f51b012bf\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nun, als der Schaden angerichtet ist, scheint Einsicht immer noch nicht wirklich angekommen zu sein. Nun stellt Herr Kemmerich sich als quasi Opfer eines &ldquo;perfiden Tricks&rdquo; der AfD dar. Dabei waren die Mehrheitsverh&auml;ltnisse im Landtag eindeutig und eine auch von ihm gew&uuml;nschte Wahl zum Ministerpr&auml;sidenten lediglich mit der AfD m&ouml;glich. Die &Uuml;berschrift ist irritierend &ndash; Herr Kemmerich ist als Ministerpr&auml;sident nicht zur&uuml;ckgetreten. Er wolle sein Amt aufgeben, ist weiter unten korrekt zu lesen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die &Uuml;berschrift ist inzwischen ge&auml;ndert worden in: &bdquo;Kemmerich will sein Amt als Th&uuml;ringer Ministerpr&auml;sident aufgeben&ldquo; Allerdings ohne redaktionellen Hinweis, wie das bei &Auml;nderungen eigentlich &uuml;blich ist. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ministerpr&auml;sident Kemmerich &uuml;ber Th&uuml;ringens Zukunft<\/strong><br>\nMit der Wahl zum Ministerpr&auml;sidenten Th&uuml;ringens erntet der FDP-Politiker Kemmerich vor allem Kritik. Bei uns spricht er &uuml;ber die Wahlstrategie der AfD, die m&ouml;gliche Minderheitsregierung und seine Pl&auml;ne f&uuml;r Th&uuml;ringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/mdr\/player\/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9iZDMzNDhlMS04MjJmLTRkZDQtYTU3My04OTFjZDkxZWNiYjU\/fragen-an-den-ministerpraesidenten%20\">MDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Schauen Sie sich bitte vor allem die Passage ab 2:35 an.<\/em><\/p>\n<p><em>Frage: War Ihr Vorgehen heute mit Ihrer Partei, mit Ihrem Parteichef Lindner, abgesprochen?<\/em><\/p>\n<p><em>Kemmerich: Ja. Ich habe t&auml;glich mit ihm telefoniert in den letzten Tagen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ministerpr&auml;sidentenwahl in Th&uuml;ringen: Leggewie: &bdquo;Die b&uuml;rgerliche Mitte hat sich blamiert&ldquo;<\/strong><br>\nDas konservativ-liberale Lager habe sich in Th&uuml;ringen aufs Glatteis gestellt, sagte der Politologe Claus Leggewie im Dlf. &bdquo;Es ist ein Angriff von rechts auf die Republik im Gange.&ldquo; Dieser m&uuml;sse von der b&uuml;rgerlichen Mitte als solcher auch erkannt und benannt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/ministerpraesidentenwahl-in-thueringen-leggewie-die.691.de.html?dram:article_id=469689\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Politikberater &uuml;ber Lindner &ldquo;Heute Feuerwehr, gestern noch Brandstifter&rdquo;<\/strong><br>\nIst denn die Behauptung glaubw&uuml;rdig, man habe mit der Unterst&uuml;tzung der AfD nicht rechnen k&ouml;nnen?<br>\nNein. Die AfD hat es genau auf dieses Szenario angelegt. In einem Strategiepapier der Partei von 2019 wird genau das beschrieben: die Duldung von Minderheitsregierungen von CDU und FDP als machtpolitische Chance f&uuml;r die AfD. Deshalb kann es niemanden &uuml;berrascht haben, so wie Lindner und Kemmerich es gestern dargestellt haben. Das halte ich f&uuml;r eine plumpe Ausrede. Meines Erachtens hat Lindner ein doppeltes Spiel gespielt und er hat die Stimmen der AfD in Kauf genommen. Dann hat er &uuml;berrascht getan und inszeniert sich jetzt als Feuerwehrmann f&uuml;r den Brand, den er mit gelegt hat. Im Ergebnis haben Lindner und Kemmerich einen Scherbenhaufen angerichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Heute-Feuerwehr-gestern-noch-Brandstifter-article21560738.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><strong>Mindestens 93.000 Euro: Kemmerich und sein Gehalt bei einem R&uuml;cktritt<\/strong><br>\nPolitisch ist die Wahl von Thomas Kemmerich hoch umstritten.<br>\nFinanziell lohnt sie sich f&uuml;r den FDP-Politiker aber immens.<br>\nEr wird insgesamt 93000 Euro kassieren &ndash; mindestens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/mindestens-93000-euro-das-kassiert-fdp-mann-kemmerich-34A4CG7IRFHWBEE4XA6NUCQTNY.html%20\">RND<\/a>\n<p><strong>dazu: Leistung muss sich wieder lohnen!<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Leistung mu&szlig; sich wieder lohnen! F&uuml;r einen Tag Amtszeit mit 93.000&euro; rechnen zu k&ouml;nnen. Sich &uuml;ber 2 m&ouml;gliche Staatssekret&auml;re erregen und sogar 3 behaupten, dabei das eingesparte Ministergehalt von Prof. Hoff gleich ganz verschweigen. Hauptsache anderen Verschwendung vorwerfen. <a href=\"https:\/\/t.co\/bjPNRoD3SD\">https:\/\/t.co\/bjPNRoD3SD<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Bodo Ramelow (@bodoramelow) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/bodoramelow\/status\/1225453830206296064?ref_src=twsrc%5Etfw\">February 6, 2020<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Fall Julian Assange: &bdquo;Glaubw&uuml;rdigkeit des Rechtsstaats stark angeschlagen&ldquo;<\/strong><br>\nIm Umgang mit Julian Assange werde ein Pr&auml;zendenzfall geschaffen, sagte der UN-Sonderberichterstatter &uuml;ber Folter, Nils Melzer, im Dlf. Immer mehr Staaten versuchten, Whistleblower hart zu bestrafen. Das k&ouml;nne gro&szlig;en Einfluss auf zuk&uuml;nftige Prozesse gegen Journalisten und ihre Informanten haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/der-fall-julian-assange-glaubwuerdigkeit-des-rechtsstaats.2907.de.html?dram:article_id=469719\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: Julian Assange aus der Haft entlassen<\/strong><br>\nAm 6. Februar stellten G&uuml;nter Wallraff (Investigativjournalist), Sigmar Gabriel (Bundeau&szlig;enminister a.D.), Gerhard Baum (Bundesinnenminister a.D.) und Sevim Dagdelen (MdB) in der Bundespressekonferenz in Berlin den Appell &ldquo;Julian Assange aus der Haft entlassen&rdquo; vor, der von weit mehr als 100 Prominenten aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Medien unterzeichnet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/assange-helfen.de\/\">Assange helfen<\/a><\/p>\n<p><em>Hinweis: Zum Unterschreiben und in der Hoffnung, dass es Assange hilft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Heil und Spahn einigen sich auf Entwurf f&uuml;r Grundrente<\/strong><br>\nArbeitsminister Heil und Gesundheitsminister Spahn haben sich in &ldquo;letzten noch offenen Fragen&rdquo; rund um die Grundrente geeinigt. Diese betreffen die von Heil vorgeschlagene Gleitzone von 33 bis 35 Beitragsjahren, bei denen der Anspruch auf einen Rentenaufschlag schrittweise einsetzen soll. Zudem sollen Eink&uuml;nfte &uuml;ber einer gewissen Einkommensgrenze gestaffelt von der Grundrente abgezogen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/grundrente-beitragsjahre-einkommen-1.4788431\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wenn sich die Bundesminister Heil und Spahn einigen, kann nichts wirklich Gutes dabei rauskommen &ndash; oder anders formuliert: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58013#h08\">Murks mit der Grundrente geht immer weiter<\/a>. Beide Minister wollen wohl <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57248#h14\">zumindest noch die Pensionsanspr&uuml;che<\/a> mitnehmen. Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57955\">Wochenr&uuml;ckblick: Referentenentwurf zur Grundrente liegt jetzt in einer neuen Fassung vor. Daran gibt es massive Kritik. Mit Recht.<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Grundrente steuert aufs Kabinett zu &ndash; doch viele Probleme bleiben<\/strong><br>\nUnion und SPD haben an Stellschrauben gedreht, nun soll der Gesetzentwurf zur Grundrente beschlussreif sein. Doch es fehlt ein Finanzierungskonzept &ndash; und nicht nur das.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/meinung\/einigung-in-der-groko-grundrente-steuert-aufs-kabinett-zu-doch-viele-probleme-bleiben\/25521222.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Tausende protestieren erneut in Frankreich<\/strong><br>\nZwei Monate nach Beginn der Proteste sind in Frankreich wieder Tausende gegen die geplante Rentenreform von Pr&auml;sident Emmanuel Macron auf die Stra&szlig;e gegangen. Demonstrantinnen und Demonstranten protestierten etwa in Nizza, Montpellier oder Marseille und wie immer bei einer Gro&szlig;demonstration in Paris.<br>\nAm fr&uuml;hen Nachmittag startete ein Demonstrationszug in der Hauptstadt am Pariser Ostbahnhof. Im Hafen der nordfranz&ouml;sischen Stadt Le Havre kam es erneut zu Blockaden, wie der Sender Franceinfo berichtete. In Bordeaux errichteten Lehrkr&auml;fte eine symbolische Mauer vor dem Schulamt. Auch Anw&auml;lte und Anw&auml;ltinnen legten im ganzen Land wieder ihre Arbeit nieder. Im Gro&szlig;raum Paris wurden die M&uuml;llverbrennungsanlagen weiter bestreikt.<br>\n&ldquo;Wir sind weit davon entfernt, am Ende der Bewegung zu sein&rdquo;, sagte der Gewerkschaftschef der linken CGT, Philippe Martinez. Au&szlig;erdem gebe es jeden Tag im Land Aktionen. Insgesamt schw&auml;cht sich die Beteiligung an den Demonstrationen aber deutlich ab: In Paris z&auml;hlte die Gewerkschaft CGT etwa 130.000 Teilnehmende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2020-02\/frankreich-rentenreform-demonstrationen-emmanuel-macron-paris-nizza\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Im zweiten Anlauf<\/strong><br>\nR&uuml;stungslieferungen und Rohstoffgesch&auml;fte bilden den Hintergrund des heutigen Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Angola. Die Regierung des Landes, das eine Armutsquote von mehr als 40 Prozent aufweist, will f&uuml;r hohe Geldsummen Patrouillenboote der Kieler Werft German Naval Yards kaufen. Gleichzeitig wirbt Luanda bei deutschen Unternehmen um Investitionen; die angolanische Regierung will etwa Staatsbanken sowie Tochterfirmen des staatlichen &Ouml;lkonzerns Sonangol verkaufen. Angola ist das Land mit den zweitgr&ouml;&szlig;ten &Ouml;lvorr&auml;ten in Afrika s&uuml;dlich der Sahara. Die Bundesregierung plante schon vor gut zehn Jahren eine engere Kooperation mit Angola &ndash; nicht nur, um besseren Zugriff auf dessen Rohstoffe zu erhalten, sondern auch aus geostrategischen Gr&uuml;nden: Das Land gilt als aufstrebende Regionalmacht im s&uuml;dlichen Afrika. Zeitweise war sogar eine enge milit&auml;rpolitische Kooperation geplant. Die Vorhaben scheiterten weitgehend. Begleitend zu der neuen Berliner Einflussinitiative ist eine Aufnahme Angolas in den Compact with Africa im Gespr&auml;ch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8181\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutscher &Uuml;berwasserschiffbau: L&auml;nder machen Druck auf Berlin<\/strong><br>\nMehrere Bundesl&auml;nder, in denen Schiffe und Zulieferteile f&uuml;r die Deutsche Marine gebaut werden, haben Bundeskanzlerin Angela Merkel dringend zu einem politischen Umsteuern aufgefordert: Wie bereits im Koalitionsvertrag vereinbart, m&uuml;sse der Marine &Uuml;berwasserschiffbau nunmehr umgehend als Schl&uuml;sseltechnologie definiert werden, schrieb Schleswig-Holsteins Ministerpr&auml;sident Daniel G&uuml;nther auch im Namen von Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern an die Kanzlerin.<br>\nMit dem Brief reagieren die Regierungschefs (und die Regierungschefin) sowohl aus unions- als auch SPD-gef&uuml;hrten Landesregierungen darauf, dass eine eigentlich bereits f&uuml;r vergangenes Jahr vorgesehene Neufassung der Definition so genannter Schl&uuml;sseltechnologien bislang noch nicht vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Das ist unter anderem Voraussetzung daf&uuml;r, dass nach einem inzwischen vom Bundestag beschlossenen Gesetz Auftr&auml;ge f&uuml;r R&uuml;stungsg&uuml;ter nicht mehr EU-weit ausgeschrieben werden m&uuml;ssen, sondern nur noch national. (&hellip;)<br>\nNun ist diese Initiative &uuml;ber die Parteigrenzen hinweg sicherlich auch eine Reaktion auf die Entscheidung, den Auftrag f&uuml;r das neue Mehrzweckkampfschiff 180 (MKS180) an die niederl&auml;ndische Damen-Werft als Hauptauftragnehmer zu vergeben; die German Naval Yards in Kiel fielen nach einer europaweiten Ausschreibung heraus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/augengeradeaus.net\/2020\/02\/deutscher-ueberwasserschiffbau-laender-machen-druck-auf-berlin\/\">Augen geradeaus!<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sonst predigen die neoliberalen Kr&auml;fte gerne vom Markt, der alles bestens regele, aber wenn &ndash; wie nun erneut &ndash; Auiftr&auml;ge nicht an deutsche Unternehmen gehen, soll der Staat doch wieder in den Markt eingreifen. Von wegen Europa und EU &ndash; lediglich deutsche Unternehmen sollen profitieren d&uuml;rfen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Not Even the Military Thinks Landmines Are a &lsquo;Vital Tool&rsquo;<\/strong><br>\nThat is, until last week, when the Trump administration announced it was reversing Obama&rsquo;s 2014 order. The decision would permit the U.S. to use the &ldquo;Gator,&rdquo; &ldquo;Volcano,&rdquo; and &ldquo;M-131&rdquo; mine systems currently stored in Korea anywhere in the world. More crucially, it would allow the deployment of more technically advanced landmine systems, currently under development, to Europe (and specifically, as a Pentagon official told me, to Eastern Europe) as a deterrent against a possible Russian tank attack.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theamericanconservative.com\/articles\/not-even-the-military-thinks-landmines-are-a-vital-tool\/\">The American Conservative<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Das ist interessant.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Boris Johnson droht Klimagipfel in Glasgow zu vermasseln<\/strong><br>\nDas Pariser Klimaabkommen ist auch der jahrelangen, akribischen Vorbereitung durch die franz&ouml;sische Regierung zu verdanken. Die diesj&auml;hrige Klimakonferenz in Gro&szlig;britannien wird &auml;hnlich wichtig &ndash; aber das Engagement der dortigen Regierung ist nicht vergleichbar. Die Vorbereitungen verlaufen chaotisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/klimakonferenzen\/boris-johnson-droht-klimagipfel-in-glasgow-zu-vermasseln\">Klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Geheimakte Finanzkrise &ndash; Droht der n&auml;chste Jahrhundert-Crash?<\/strong><br>\nDie Doku zeigt, dass die Deutsche Bank &uuml;ber Jahre wissentlich gef&auml;hrliche Papiere verkaufte und 2007 provozierte, dass in Deutschland der Staat Banken st&uuml;tzen musste. Ihre eigenen Probleme vertuschte die Bank und r&uuml;hmte sich, ohne staatliche Hilfe auszukommen. &hellip;<br>\nBis in den Juli 2007 verkaufte man die Papiere auch an die deutsche IKB &ndash; bis die insolvent wurde. Als die IKB Hilfe brauchte, strich die Deutsche Bank die Kreditlinie. Ingrid Matth&auml;us-Maier, damals die Chefin der Staatsbank KfW &ndash; Anteilseignern der IKB &ndash; spricht in ZDFzoom erstmals offen &uuml;ber diese Zeit und Deutsche Bank -Chef Josef Ackermann: &bdquo;Er hat diese Krise erst selber ausgel&ouml;st, um dann die anderen Beteiligten zu treiben, dass sie die Krise l&ouml;sen, und zwar ohne dass die Privaten bluten. Wir f&uuml;hlten uns erpresst als KfW-Vorstand insbesondere von Ackermann. Er war mit Sicherheit der Brandstifter, der war weder integer noch war er anst&auml;ndig, er war skrupellos und hat sich das Problem vom Hals gehalten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/dokumentation\/zdfzoom\/zdfzoom-geheimakte-finanzkrise-110.html\">ZDF Zoom<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Diese Dokumentation ist aus dem Jahr 2018 hat aber von ihrer Aktualit&auml;t nichts eingeb&uuml;&szlig;t, insbesondere was die skrupellosen Machenschaften der Deutschen Bank betrifft, die bereits 2005 wusste, dass die Kreditderivate eine tickende Zeitbombe waren und von Anbeginn eiskalt mit einer staatlichen Intervention kalkulierte. Was wiederum ein bezeichnendes Licht auf die &Uuml;bernahme eines Aufsichtsratsposten bei der Deutschen Bank durch Sigmar Gabriel wirft. Davon, dass Merkel im Fr&uuml;hjahr 2008, kurz vor dem Ausbruch der Finanzkrise, im Kanzleramt noch eine Geburtstagsparty f&uuml;r den damaligen Boss der Deutschen Bank, Josef Ackermann, veranstaltete, dar&uuml;ber m&ouml;chte gar nicht sprechen. Dass der deutsche Steuerzahler mit 500 Milliarden Euro f&uuml;r die Bankenrettung einstehen musste, verschl&auml;gt einem zum wiederholten Male die Sprache.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundestag sucht Experten f&uuml;r Bargeldbeseitigung<\/strong><br>\nF&uuml;r sein Projekt &bdquo;Welt ohne Bargeld&ldquo; schreibt ein Bundestagsausschuss ein Gutachten aus, das helfen soll, den Weg dorthin zu ebnen und die Bev&ouml;lkerung von ihrer &bdquo;Bargeld-Obsession&ldquo; zu befreien. [&hellip;]<br>\nDas Projekt hei&szlig;t ausf&uuml;hrlich &bdquo;Welt ohne Bargeld &ndash; Ver&auml;nderungen der klassischen Banken- und Bezahlsysteme&ldquo;.<br>\nTreiber ist der Bundestagsausschuss f&uuml;r Bildung, Forschung und Technikfolgenabsch&auml;tzung. Er hat sich f&uuml;r dieses Projekt mit dem Beratungsunternehmen VDI\/VDE-IT zusammengetan, das seit September &bdquo;neue Anwendungsfelder disruptiver, innovativer Bezahlsysteme&ldquo; beschreiben darf, wobei die .&ldquo;Vorreiter in der Abschaffung des Bargelds&ldquo; wie Schweden die Vorbilder sein sollen. VDI\/VDE-IT wird vom Ingenieursverband VDI und der IT-Lobby VDE, getragen, dem Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik. Diese Lobby der IT-Unternehmen darf auch das Vorgehen des Ausschusses bei seinem Projekt konzipieren.<br>\nNun schreibt der Ausschuss ein Gutachten aus, mit dem ein Experte darlegen soll, dass Sorgen wegen eines Missbrauchs bargeldloser Zahlungsmittel &uuml;bertrieben sind, und dass es bargeldlose Zahlungsmittel gibt, die die Privatsph&auml;re der Nutzer wahren.<br>\nGanz so deutlich steht das in der Ausschreibung nat&uuml;rlich nicht, aber zwischen den Zeilen wird schon klar, welche Art von Experte gesucht wird, und wie das Ergebnis aussehen soll. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/bargeld-widerstand\/bundestag-anti-bargeld-experten\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Beschl&uuml;sse und Anordnungen gut umsetzen sowie Pr&auml;vention und Kampf gegen Epidemie gewinnen<\/strong><br>\nNach dem Ausbruch der Epidemie haben die Beh&ouml;rden Chinas unter dem direkten Kommando des Staatschefs und unter der Anleitung der F&uuml;hrungsgruppe zur Bek&auml;mpfung der Epidemie intensiv zusammengearbeitet und viel erreicht. Von der Fertigstellung des Huoshenshan-Krankenhaus innerhalb von zehn Tagen &uuml;ber die Unterst&uuml;tzung von mehr als 8.000 medizinischen Mitarbeitern aus dem ganzen Land in Hubei bis hin zu den gemeinsamen Bem&uuml;hungen verschiedener Beh&ouml;rden, den Mangel an medizinischer Versorgung und Lebensmitteln im Epidemiegebiet zu lindern, hat Chinas Umsetzungskraft die Welt &uuml;berrascht. Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte, die St&auml;rke des chinesischen Systems und die Effizienz der chinesischen Ma&szlig;nahmen angesichts der Epidemie seien &bdquo;weltweit ungew&ouml;hnlich&ldquo;.<br>\nDie Situation der Pr&auml;vention und Bek&auml;mpfung der Epidemie ist nach wie vor ernst und es kommt immer wieder zu neuen Problemen. Gleichzeitig sind auch M&auml;ngel und L&uuml;cken bei der Bek&auml;mpfung von Viren im Notfallmanagement, in der &ouml;ffentlichen Gesundheit und in den nationalen Reserven aufgedeckt worden. In diesem kritischen Moment der Pr&auml;vention und Bek&auml;mpfung der Epidemie betonte Xi Jinping, dass die Arbeit sorgf&auml;ltig durchgef&uuml;hrt werden m&uuml;sse. Damit hat er h&ouml;here Anforderungen an die betroffenen Beh&ouml;rden gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20200205\/416530.html\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ja, China macht auch &ldquo;M&auml;ngel und L&uuml;cken&rdquo; transparent.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Sind Chinesen besonders ansteckend?<\/strong><br>\nDie Frage, ob Chinesen besonders ansteckend sind, werden derzeit weltweit vermutlich ein paar Millionen Menschen bejahen. Ein paar Millionen Menschen &ndash; das klingt viel. Das ist aber nur ein sehr kleiner Teil der Weltbev&ouml;lkerung von mehr als sieben Milliarden Menschen, womit wir beim Thema &ldquo;Mathematik-Kenntnisse&rdquo; sind.<br>\nSchon das Beherrschen der Grundrechenarten sch&uuml;tzt vor gef&auml;hrlichen und peinlichen Vorurteilen. Derzeit gibt es rund 20.000 best&auml;tigte Infektionen mit dem neuen Corona-Virus in China. F&uuml;r Deutsche oder auch US-Amerikaner, die schlimme Grippewellen erlebt haben, d&uuml;rfte das keine Horrorzahl sein. Selbst, wenn 20.000 Deutsche mit dem Corona-Virus infiziert w&auml;ren, entspr&auml;che das nur 0,024 Prozent der deutschen Gesamtbev&ouml;lkerung von 82 Millionen. Nun gibt es aber etwa 17 mal so viele Chinesen wie Deutsche. Also muss man 0,024 durch 17 teilen. Dann steht eine weitere Null hinter dem Komma und es sind nur noch 0,0014 Prozent. Diese Infektionsrate gilt &uuml;brigens f&uuml;r alle Menschen, die aus China kommen. Franzosen, Inder und US-Amerikaner aus China sind also genauso gef&auml;hrlich oder ungef&auml;hrlich wie Chinesen aus China.<br>\nApropos gef&auml;hrlich: Wenn schon die Infektionsrate in China nicht hoch ist, ist es dann die Sterblichkeitsrate? Diese liegt laut aktuellen Berichten bei etwa zwei Prozent. Sie ist damit um ein Vielfaches niedriger als bei den auch durch Coronaviren ausgel&ouml;sten Krankheiten Sars und Mers.<br>\nBei der Sterblichkeitsrate von zwei Prozent handelt es sich um einen Durchschnittswert. Das bedeutet, dass die meisten Menschen, die sich infizieren, ein geringeres Sterbe-Risiko als zwei Prozent haben. Jedoch Menschen, die durch andere Krankheiten geschw&auml;cht sind, oder generell &Auml;ltere, haben ein h&ouml;heres Risiko als zwei Prozent. Babys oder Kleinkinder mit noch nicht so starkem Immunsystem sind potentiell auch gef&auml;hrdeter.<br>\nWenn derzeit Chinesen bzw. asiatisch aussehende Menschen gemieden, beschimpft oder sogar angegriffen werden und man sich schon an die Warnungen vor der &ldquo;Gelben Gefahr&rdquo; unter Kaiser Wilhelm II erinnert f&uuml;hlt, hat das neben mangelnden Mathematik-Kenntnissen auch mit fehlender Reflexion psychologischer Prozesse zu tun oder, kurz gesagt, mit Denkfaulheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20200205\/416400.html\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58167#h01\">Stellungnahme Chinas zum Coronavirus-Titelblatt von &bdquo;Der Spiegel&ldquo; ver&ouml;ffentlicht und Eine Angst, die rassistisch ist<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: China Sacrifices a Province to Save the World From Coronavirus<\/strong><br>\n[&hellip;] But Hubei &mdash; known for its car factories and bustling capital Wuhan &mdash; is paying the price, with the mortality rate for coronavirus patients there 3.1%, versus 0.16% for the rest of China.<br>\n&ldquo;If the province was not sealed off, some people would have gone all around the country to try to get medical help, and would have turned the whole nation into an epidemic-stricken area,&rdquo; said Yang Gonghuan, former deputy director general of China&rsquo;s Center for Disease Control and Prevention. &ldquo;The quarantine brought a lot of hardship to Hubei and Wuhan, but it was the right thing to do.&rdquo; [&hellip;]<br>\nMore than 8,000 medical workers from across the country have gone into Hubei, mostly to the 27 hospitals in Wuhan designated for treating coronavirus patients. The rest have fanned out to smaller cities nearby. Two new hospitals, with 2,600 beds in total, were completed in 10 days, built by more than 2,000 migrant workers, while stadiums, offices and hotels are being converted into isolation units.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2020-02-05\/china-sacrifices-a-province-to-save-the-world-from-coronavirus\">Bloomberg<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die gro&szlig;e Umverteilung<\/strong><br>\nDie Privatisierung der Post vor 25 Jahren: Sie sollte einen zum Saurier erkl&auml;rten Apparat zum modernen Dienstleister machen. Ist das gelungen? Den Preis daf&uuml;r haben jedenfalls die Besch&auml;ftigten bezahlt, kritisiert die Publizistin Sabine Nuss.<br>\n25 Jahre ist es her, dass die Privatisierung der einst staatlichen Bundespost zum Abschluss kam. Drei Aktiengesellschaften gingen daraus hervor: Die Deutsche Post, die Deutsche Telekom, die Postbank.<br>\nPrivatisierungsforscher sagen, die Aufspaltung der Bundespost ab 1989 markierte den Beginn einer viel gr&ouml;&szlig;er angelegten Umwandlung der &ouml;ffentlichen Infrastruktur. Dass &bdquo;Private&ldquo; mit ihrer Gewinnorientierung effizienter seien als der Staat, wurde in jener Zeit zum Gemeinplatz. (&hellip;)<br>\nDie Einkommensschere klaffte zunehmend auseinander. Hatte der Postminister fr&uuml;her etwa 15-mal so viel wie ein Brieftr&auml;ger auf dem Gehaltszettel, sind es beim Chef der privatisierten Post, Frank Appel, 268-mal so viel.<br>\nDas passt ziemlich genau in das Bild des j&uuml;ngsten Berichts &uuml;ber die zunehmende weltweite soziale Ungleichheit. Seit etwa 1980 wurde in fast allen L&auml;ndern der Welt &ouml;ffentliches Verm&ouml;gen in gewaltigem Ausma&szlig; in private H&auml;nde transferiert. Dort konzentriert es sich.<br>\nPrivatisierung ist eine Umverteilungsmaschine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/25-jahre-privatisierung-der-post-die-grosse-umverteilung.1005.de.html?dram:article_id=469190\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Von Politclown zu Politclown<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Von Politclown zu Politclown: Zwei derartige strategische Fehler in kurzer Zeit; nimmt Ihre Partei Sie eigentlich noch ernst, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/c_lindner?ref_src=twsrc%5Etfw\">@c_lindner<\/a> ? Bei uns k&ouml;nnen Sie jederzeit einen unsicheren hinteren Listenplatz haben&hellip; ZwinkerSmiley! <a href=\"https:\/\/t.co\/tn2cSqpeQj\">https:\/\/t.co\/tn2cSqpeQj<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Martin Sonneborn (@MartinSonneborn) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MartinSonneborn\/status\/1225677934200938500?ref_src=twsrc%5Etfw\">February 7, 2020<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> \n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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