{"id":58332,"date":"2020-02-07T16:30:14","date_gmt":"2020-02-07T15:30:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58332"},"modified":"2020-02-08T11:11:30","modified_gmt":"2020-02-08T10:11:30","slug":"leserbriefe-zu-aktienwerbung-und-lebensmittelpreisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58332","title":{"rendered":"Leserbriefe zu Aktienwerbung und Lebensmittelpreisen"},"content":{"rendered":"<p>Die Beitr&auml;ge: a) <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58082\">Ein Leserkommentar zu Hart aber fair &bdquo;Wer jetzt noch spart, ist selber schuld: Muss uns die Politik vor den Minuszinsen retten?&ldquo;<\/a> b) <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58196\">Meinungsmache zur privaten Altersvorsorge mit Aktien &ndash; Beteiligungskultur<\/a>  und c) <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58229\">Debatte um Lebensmittelpreise &ndash; scheinheilig und zynisch<\/a> stie&szlig;en auf einen regen Zuspruch bei unseren Lesern. Nachfolgend finden sich einige der Zuschriften. Zusammengestellt von <strong>Moritz M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<br>\n&nbsp;<br>\nauch zu Williy Brandts Zeiten, als das Rentensystem noch in Ordnung war, haben die Deutschen gespart. F&uuml;r verschiedene Anlageziele und auch f&uuml;r die Altersorsorge. Und das wollen die Menschen heute immer noch. Deshalb suchen sie nach alternativen Anlagem&ouml;glichkeiten, weil es keine Zinsen mehr gibt. Genau darum ging es in der letzten Sendung Hart aber fair. Und nicht um das Rentensystem. Ich sehe auch, dass es eine Demographie-L&uuml;ge gibt, das kann man versuchen zu &auml;ndern, in dem man auf die Stra&szlig;e geht wie in Frankreich (und dazu muss ich auch keine Partei gr&uuml;nden) oder man arrangiert sich damit, z.B. durch Investments in Sachwerte, wie Unternehmensbeteiligungen = Aktien sind eine gute M&ouml;glichkeit daf&uuml;r. Das Deutsche Aktieninstitut (dai.de) hat ermittelt, dass es in der Vergangenheit keinen 15 Jahreszeitraum gab, wenn man in alle Aktien des DAX Index investiert war, der mit einem Verlust geendet hat, im Gegenteil, es wurde eine durchschnittliche Rendite von 6-7% erwirtschaftet.<br>\n&nbsp;<br>\nDas DAI verkauft keine Aktien und ist auch sonst nicht ander B&ouml;rse beteiligt. Ich kann ihre Kritik an Aktienanlagen nicht nachvollziehen. Aktuell sind deutsche Aktiengesellschaft in der Regel mehrheitlich in den H&auml;nden ausl&auml;ndischer Aktion&auml;re. Die w&uuml;rden das nicht machen, wenn Sie nicht in die deutsche Wirtschaftentwicklung vertrauen w&uuml;rden. Mit Casino haben solche Beteiligungen nichts zu tun. H&auml;tten die Deutschen eine ausgepr&auml;gtere Aktienkultur w&uuml;rden Sie auch an den Profiten der Unternehmen partizipieren und k&ouml;nnten ihre Mitbestimmung geltend machen.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nNat&uuml;rlich kann man auch private Aktiengesellschaften per se ablehnen. Dann frage ich mich aber, warum nicht Willy Brandt die deutsche Wirtschaft dahingehend ge&auml;ndert hat.<br>\n&nbsp;<br>\nGru&szlig;<br>\nBeck<br>\nP.S.: Ich vermisse einen Beitrag zur Berufung von Siegmar Gabriel in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank auf Ihren Seiten.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller und Mitarbeiter bzw. Kollegen,<\/p><p>zu obigem Vorgang m&ouml;chte ich in aller K&uuml;rze daran erinnern, dass Olaf, um trotz aller Steuergeschenke an das gro&szlig;e Kapital, die Internat. Konzerne und die unz&auml;hligen Betr&uuml;ger, doch noch einen &Uuml;berschuss bilanzieren zu k&ouml;nnen, die Rentenkasse wieder um 30 Mrd. &euro; bestohlen hat. Auf ihren entsprechenden Bericht vom 16. Juli 2019 h&auml;tte man noch hinweisen k&ouml;nnen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nVolker R&uuml;dinger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Leserbriefe zu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58196\">Meinungsmache zur privaten Altersvorsorge mit Aktien &ndash; Beteiligungskultur<\/a><\/strong><\/p><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>zu NDS #58196 fehlende Aktion&auml;rskultur <\/p><p>Lieber Herr Berger, liebe NachDenkSeiten-Macher, <\/p><p>den &ouml;konomischen Nonsense der Sache haben Sie pr&auml;gnant erkl&auml;rt &hellip; Die  NDS mal wieder als Nadel am Luftballon. <\/p><p>Ich m&ouml;chte noch Vermutung &auml;u&szlig;ern, warum sich interessierte Kreise auch sonst noch eine &ldquo;Aktion&auml;rskultur&rdquo; herbeiw&uuml;nschen: Wenn der normale Mensch als Kleinstinvestor dann von fiesen Machenschaften &agrave; la BlackRock zu Lasten der Besch&auml;ftigten erf&auml;hrt, soll er den B&ouml;rsenteil aufschlagen und sich denken &ldquo;Immerhin, f&uuml;r meine Altersvorsorge ist das doch gut, drum hab ich mal keine moralische Meinung dazu&rdquo;. &ndash; Solche Schizophrenie ist in den USA l&auml;ngst ein probates Mittel gegen allzu spontanes, nun, sagen wir mal &ndash; Klassenbewusstsein. <\/p><p>Ach ja, &ldquo;Aktion&auml;rskultur&rdquo;; schon wieder was mit &ldquo;Kultur&rdquo;! Pfffft! Postmoderne Geschwafel. Pardon, &ldquo;Diskurs&rdquo; hei&szlig;t das ja jetzt. (Vor einiger Zeit habe ich mit sehr gro&szlig;em Interesse von Frances Stonor Saunders das Buch &ldquo;Who paid the Piper&rdquo; gelesen. Seither werde ich den Verdacht &uuml;berhaupt nicht mehr los, dass jetzt die postmoderne Philosophie, nach dem abstrakten Expressionismus damals, die aktuelle Partitur der Mighty Wurlitzer ist.) <\/p><p>Also vielen Dank f&uuml;r Ihren Artikel. Einer muss ja mal die Tassen wieder in den Schrank stellen. <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nA.B. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nich f&auml;nde es &ndash; bei aller logisch richtigen Argumentation &ndash; von unendlichem Vorteil, wenn solche Aussagen: &ldquo;<em>Die Ausnahmen, die diese Regel best&auml;tigen, sind der B&ouml;rsengang und eine Kapitalerh&ouml;hung der betreffenden Aktiengesellschaften, die jedoch nur einen sehr kleinen Teil des Aktienhandels ausmachen.<\/em>&rdquo; mit Belegen hinterlegt werden. Wie hoch ist denn der Anteil?<br>\n&nbsp;<br>\nDar&uuml;ber hinaus ist eine Kapitalerh&ouml;hung beispielsweise ja oft auch so eine Sache=&gt; &nbsp;Dies ist beispielsweise in&nbsp;einem Artikel aus der WIWO kurz gut dargestellt:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/archiv\/neue-aktien-an-der-boerse-fluch-und-segen-von-kapitalerhoehungen-seite-2\/5579200-2.html\">wiwo.de\/archiv\/neue-aktien-an-der-boerse-fluch-und-segen-von-kapitalerhoehungen-seite-2\/5579200-2.html<\/a>.<br>\n&nbsp;<br>\nAlleine schon diese dargestellten&nbsp;Beispiele zeigen, dass&nbsp;eine Kapitalerh&ouml;hung&nbsp;m&ouml;gliche Finanzierungsinstrumente&nbsp;auf Unternehmensebene&nbsp;darstellen und weniger&nbsp;relevante volkswirtschaftlichen&nbsp;Effekte haben. Die Motive&nbsp;halte ich deshalb f&uuml;r wichtig, da mit einer Kapitalerh&ouml;hung dem Unternehmen&nbsp;frisches Eigenkapital&nbsp;zuflie&szlig;t=&gt; was der Trigger f&uuml;r die Manipulation&nbsp;als Frame sein k&ouml;nnte&nbsp;.<br>\n&nbsp;<br>\nWas hier meines Erachtens eher passiert, ist die Verwechslung von Makro&ouml;konomie versus Mikro&ouml;konomie im reinen Interesse der Banken und Finanzwirtschaft, wie es im laufenden Artikel auch korrekt dargestellt wurde. Propaganda eben.<br>\n&nbsp;<br>\nDanke f&uuml;r die Hervorragende Arbeit unisono<br>\n&nbsp;<br>\nund ich verbleibe<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>J&ouml;rg Quensel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>hallo Herr Berger,<br>\ngrunds&auml;tzlich stimme ich den meisten Ihrer Ausf&uuml;hrungen zu. Der Aktienmarkt ist, wie Sarah Wagenknecht zu Recht immer wieder betont, ein Finanzkasino, welches zur Absicherung der Renten nur bedingt geeignet ist. Nicht zustimmen kann ich Ihrer Darstellung, dass man beim &bdquo;klassischen&ldquo; Sparen der Bank gegen Zinsen Geld leiht, das die Bank gegen h&ouml;here Zinsen als Kredit an andere&nbsp;Haushalte und vor allem die Wirtschaft weitergibt. Banken brauchen keine Einlagen von Sparern, um Kredite vergeben zu ko&#776;nnen.&nbsp;Gescha&#776;ftsbanken scho&#776;pfen Geld, indem sie neue Kredite&nbsp;vergeben. In der Realita&#776;t&nbsp;schreibt die Bank dem Kreditnehmer den Kreditbetrag auf seinem Bankkonto&nbsp;ganz einfach in Form von Buchgeld gut. Durch&nbsp;diese Buchung schafft die Bank&nbsp;neues Geld, welches als Kredit vergeben wird.<\/p><p>Auch entziehen Dividenden (und der von Ihnen unterschlagene Aktienr&uuml;ckkauf) nicht zwangsl&auml;ufig der Wirtschaft Geld. Es liegt in der Entscheidung der Dividenbezieher, ob das Geld in der Realwirtschaft verbleibt (Konsum, Investitionen) oder aber ins Finanzkasino transferiert wird.<\/p><p>Die klare Differenzierung von Realwirtschaft und Finanzwirtschaft ist zum Verst&auml;ndnis der Zusammenh&auml;nge unverzichtbar. Hierzu habe ich in &bdquo;Geld arbeitet nicht&ldquo; ausf&uuml;hrlich Stellung bezogen:<br>\n<a href=\"https:\/\/www.shaker-media.eu\/de\/content\/bookshop\/index.asp?ISBN=978-3-940459-22-0&amp;ID=2\">shaker-media.eu\/de\/content\/bookshop\/index.asp?ISBN=978-3-940459-22-0&amp;ID=2<\/a><\/p><p>Eine k&uuml;rzere Abhandlung zu diesem Thema f&uuml;ge ich bei.<br>\n<a href=\"https:\/\/geld-arbeitet-nicht.jimdofree.com\/sektorbilanzen\/\">geld-arbeitet-nicht.jimdofree.com\/sektorbilanzen\/<\/a><\/p><p>mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Dr. Hauke F&uuml;rstenwerth<\/p><p><em><strong>Replik Jens Berger:<\/strong> Lieber Herr F&uuml;rstenwerth,<\/em><\/p><p><em>ich hatte an dieser Stelle nat&uuml;rlich vereinfacht und den ganzen Banken- und Zentralbankenbereich als &bdquo;Black Box&ldquo; genommen. Nat&uuml;rlich haben Sie im Detail Recht. Banken brauchen aber schon Kundeneinlagen; wenn auch nicht direkt, um Kredite zu vergeben, sondern indirekt, um die Kapitalquoten zu erf&uuml;llen, die n&ouml;tig sind, um Kredite zu vergeben. Meine Bef&uuml;rchtung war es, dass dies ohne ausf&uuml;hrliche Erkl&auml;rung viele Leser, die nicht in der Materie sind, eher verwirrt h&auml;tte. Schlie&szlig;lich ist dieser Aspekt im Artikel ja nur ein Randthema.<\/em><\/p><p><em>Danke und beste Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>Jens Berger<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>und: Nanu, was muss ich da in Ihrem Artikel im vorletzten Absatz lesen?<\/p><p>&ldquo;Interessant ist, dass es hierbei einen klaren Unterschied zum &bdquo;klassischen&ldquo; Sparen gibt. <em>Hierbei leiht man der Bank gegen Zinsen Geld, das die Bank gegen h&ouml;here Zinsen als Kredit an andere Haushalte und vor allem die Wirtschaft weitergibt.<\/em> In diesem Fall flie&szlig;t das Geld &ndash; anders als bei einem Aktienkauf &ndash; tats&auml;chlich indirekt in die Wirtschaft. Wenn der Kreditnehmer ein Haus baut, landet das Geld &uuml;ber Umwege beispielsweise bei den Handwerksfirmen, die am Hausbau beteiligt sind. Wenn ein Unternehmen einen Kredit aufnimmt, gibt es das Geld in der Regel f&uuml;r Investitionen aus. In beiden F&auml;llen sorgt der Sparer so indirekt f&uuml;r einen konjunkturellen Effekt.&rdquo;<\/p><p>Uiuiui: Waren wir uns nicht dar&uuml;ber einig, dass Banken keine Kundeneinlagen zur Kreditvergabe ben&ouml;tigen? Mit diesem Abschnitt haben Sie ihren ansonsten, wie ich finde, sehr guten Beitrag angreifbar gemacht. In der Realit&auml;t ist es doch tats&auml;chlich so, dass nicht Kundeneinlagen f&uuml;r die Kreditvergabe verwendet werden.<\/p><p>Z. B. hier steht warum Banken dann trotzdem gerne an Kundeneinlagen interessiert sind und in der Vergangenheit auch Zinsen daf&uuml;r gezahlt haben: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2016\/03\/wozu-brauchen-banken-kundeneinlagen\/\">makroskop.eu\/2016\/03\/wozu-brauchen-banken-kundeneinlagen\/<\/a><\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e von Ihrem aufmerksamen Leser<\/p><p>Christian Sander<\/p><p><em><strong>Replik Jens Berger:<\/strong> Lieber Herr Sander,<\/em><\/p><p><em>das ist ja alles richtig, aber f&uuml;r den Artikel doch eher eine Nebensache. Problematisch ist, dass man derlei finanzwirtschaftliche Feinheiten nicht in einem Artikel f&uuml;r normale Leser unterbringen kann, ohne die Zusammenh&auml;nge zu erkl&auml;ren. Und das w&uuml;rde in diesem konkreten Fall viel zu viel Raum einnehmen. Da ist es sinnvoller, hier und da zu vereinfachen. Und wenn man den Banken- und Zentralbankensektor als Black Box betrachtet, ist die Aussage im Artikel ja keinesfalls falsch. Die M&ouml;glichkeit Giralgeld zu sch&ouml;pfen, h&auml;ngt halt von den kapitalrechtlichen Kennzahlen ab und  die h&auml;ngen wiederum mit den Spareinlagen zusammen. Was in der Black Box passiert ist spannend, aber eher ein Thema f&uuml;r einen separaten und langen Artikel, wenn die Zielgruppe nicht wie bei Makroskop fast ausschlie&szlig;lich aus &Ouml;konomen besteht. Sonst verwirrt man den Leser mehr als dass man ihm hilft.&nbsp;<\/em><\/p><p><em>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>Jens Berger<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Ich sch&auml;tze Ihre Beitr&auml;ge sehr und m&ouml;chte Ihnen an dieser Stelle f&uuml;r Ihr Aufkl&auml;rung danken.<\/p><p>Im aktuellen Artikel stellen Sie die Funktionsweise der Aktienm&auml;rkte korrekt dar. Dann &uuml;berraschen Sie allerdings mit einer gewagten These. Die Banken sind Geldverleiher und verteilen Kundeneinlagen an die Wirtschaft. Ich gehe davon aus das Ihnen bekannt sein d&uuml;rfte, da&szlig; eine der Besonderheiten der Banken in Ihrem Privileg zur Kreditsch&ouml;pfung besteht. Da Banken somit zumindest theoretisch unbegrenzt Kredite vergeben k&ouml;nnen, wo ist dann der Nutzen, nebenbei noch als Geldverleiher aufzutreten? Abgesehen davon wie sollte denn der Buchungsatz lauten? Kundeneinlagen sind Verbindlichkeiten der Bank und stehen auf der Passivseite, wie gelangt den eine Kundeneinlage auf die Aktiv Seite, was zwingend notwendig f&uuml;r die Kreditvergabe ist. Und wie soll es zu einer ausgeglichenen Bilanz bei ggf. gleichzeitig erfolgtem Zentralbankgeld Ausgleich kommen?<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Stefan Heinz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion, werter Herr Berger,<\/p><p>am heutigen 03. Februar 2020 erschien auf den NachDenkSeiten ein Beitrag von Ihnen mit dem Titel &ldquo;Meinungsmache zur privaten Altersvorsorge mit Aktien &ndash; Beteiligungskultur&rdquo;.<\/p><p>In diesem grunds&auml;tzlich zustimmungsw&uuml;rdigen Artikel erwecken Sie zum Ende hin den Eindruck, dass Kredite durch Banken auf Basis gesparter Gelder der Bankkunden ausgereicht w&uuml;rden. Dies ist eine g&auml;ngige, jedoch g&auml;nzlich unzutreffende Darstellung (welche jedoch von den Banken gern bem&uuml;ht wird).<\/p><p>Wie sogar die Deutsche Bundesbank in ihren &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Informationen erl&auml;utert (z.B. hier: <a href=\"https:\/\/www.bundesbank.de\/resource\/blob\/614528\/1fad6735c298fa9aed9b58f288219dc5\/mL\/haeufig-gestellte-fragen-geldschoepfung-data.pdf\">bundesbank.de\/resource\/blob\/614528\/1fad6735c298fa9aed9b58f288219dc5\/mL\/haeufig-gestellte-fragen-geldschoepfung-data.pdf<\/a>), werden Kredite der Privatbanken (hier gibt es ggf. Unterschiede zu Notenbanken der Nationalstaaten bzw. der EU) STETS durch Giralgeldsch&ouml;pfung ausgegeben, d.h. es wird Geld erzeugt, welches zuvor nicht existiert hat. Richtig ist zwar, dass dieser Geldsch&ouml;pfung eine gewisse Menge &ldquo;eigenes Geld&rdquo; zugrunde liegen muss, jedoch nur im Schnitt &uuml;ber einen gewissen Zeitraum betrachtet. Und diese &ldquo;Eigenmittel&rdquo; k&ouml;nnen notfalls wiederum durch Kredite der Privatbanken bei der Notenbank\/Zentralbank dargestellt werden. <\/p><p>Die Sichteinlagen der Bankkunden sind quasi nur noch die Kirsche auf der Torte, erlauben sie es den Banken doch, mit jedem Euro eines Sparers ca. 100 Euro Kredit auszureichen. Selbst in den aktuellen Zeiten des Niedrigzinses sind l&auml;ngerfristige Darlehen durchaus mit &uuml;ber 1% zu verzinsen. D.h. im Klartext, die Bank macht aus jedem Euro eines Sparers mindestens einen Euro Gewinn f&uuml;r sich selbst. Wie viel davon der Sparer erh&auml;lt, muss ich hier nicht erl&auml;utern.<\/p><p>Ich denke, diese Zusammenh&auml;nge und Hintergr&uuml;nde zum Geldsystem sind ein ganz wesentlicher Baustein zum Verst&auml;ndnis der aktuellen Verh&auml;ltnisse. Ich m&ouml;chte an dieser Stelle einmal Henry Ford &ndash; wahrlich nicht f&uuml;r Verschw&ouml;rungstheorien oder sozialistische Gesinnung bekannt &ndash; zitieren: W&uuml;rden die Menschen das Geldsystem verstehen, h&auml;tten wir eine Revolution noch vor morgen fr&uuml;h.<\/p><p>Ich f&auml;nde es sch&ouml;n, wenn sich die NachDenkSeiten einmal vertieft dieses Themas ann&auml;hmen. Die Expertise hierf&uuml;r ist bei Jens Berger zweifellos vorhanden.<\/p><p>Ansonsten, machen Sie weiter so und h&ouml;ren Sie nicht auf, ein Stachel im Fleisch der M&auml;chtigen zu sein! Hierbei unterst&uuml;tze ich Sie auch mit einer bescheidenen monatlichen Spende.<\/p><p>Mit den besten W&uuml;nschen,<br>\nRolf B&ouml;ldicke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger<br>\n&nbsp;<br>\nsie haben sich gestern sehr treffend gegen die derzeit aus allen Kan&auml;len an die B&uuml;rger ergehende Aufforderung, endlich f&uuml;r die Alterssicherung in Aktien zu investieren, gewandt. Soll man diese eine Kampagne nennen? Der entsprechende Verdacht dr&auml;ngt sich nahezu auf. Obwohl ich mit Ihrem Hauptanliegen &uuml;bereinstimme, m&ouml;chte ich doch ein paar Anmerkungen zu Ihren Ausf&uuml;hrungen machen, die auch einige Umstimmigkeiten enthalten oder zumindes Missverst&auml;ndnisset nahelegen:<br>\n&nbsp;<br>\nAuch in den, von Ihnen erw&auml;hnten, Ausnahmef&auml;llen der Neuemission und der Kapitalerh&ouml;hung flie&szlig;en die Einnahmen meist nie in Investitionen. Die typischen IPOs, wie man sie von Startups der Internet- und Technologiebranche kennt, dienen &uuml;berwiegend dazu, die Gr&uuml;nder und die fr&uuml;hen Investoren &mdash; also die, die ihr Geld <em>nicht<\/em> &uuml;ber die&nbsp; B&ouml;rse angelegt haben &mdash; zu bereichern und Kapitalerh&ouml;hungen erfolgen meist, wenn die Eigenkapitaldecke gef&auml;hrlich d&uuml;nn geworden ist. Dann geht es eher um den Abbau von Verbindlichkeiten als um Neuinvestitionen. Wie Doug Henwood schon vor vielen Jahren feststellte, dient die Aktienb&ouml;rse per saldo nicht dazu, Unternehmen zu finanzieren, sondern dazu, Geld aus ihnen herauszuziehen. Sinnvoll w&auml;re vieleicht noch ein Hinweis auf die Gefahren der Indexfonds gewesen, die heute als Produkte mit vergleichsweise geringem Verwaltungsaufwand empfolen werden. Da sie ja nicht als unbeteiligte Beobachter au&szlig;erhalb dessen stehen, was sie abbilden, sondern selber dessen Bestandteil sind, gibt es hier R&uuml;ckkopplungseffekte, die sich mit der Popularit&auml;t solcher Fonds verst&auml;rken. Daraus k&ouml;nnte sich eine Gefahr f&uuml;r die Finanzstabilit&auml;t entwickeln.<br>\n&nbsp;<br>\nWo ich Ihnen direkt widersprechen muss, ist die Frage des Sparens. Sie weisen in ihrer Fu&szlig;note zwar darauf hin, dass sie dabei eine bewusste Vereinfachung vorn&auml;hmen, doch ist das, das dabei entsteht, auch als Vereinfachung schlicht falsch. Auch der Hinweis auf die Kapitalquoten und die Reserveanforderungen &mdash; die ohnehin h&ouml;chst bescheiden und in manchen L&auml;ndern nichtexistent sind &mdash; tr&auml;gt hier nicht. Die Kundeneinlagen sind <em>Forderungen<\/em> gegen die Bank, die deren Eigenkapital in keiner Weise erh&ouml;hen, w&auml;hrend die Forderungen der Bank gegen ihre Kreditnehmer unver&auml;ndert auf der Aktivseite stehen, also dem Eigen- und dem Fremdkapital, d. h. auch den Einlagen, gegen&uuml;berstehen. Mit den Kundeneinlagen flie&szlig;en, sofern sie durch Bareinzahlung oder &Uuml;berweisung von einem anderen Kreditinstutut erfolgt sind, zwar Reserven zu &mdash; nicht so, wenn die &Uuml;berweisung zwischen Kunden derselben Bank erfolgt &mdash;, doch sind die Reserven genau dass, was im Kontext der heutigen Zentralbankpraxis kein ernstes Problem darstellen sollte, zumindest, solange die Zentralbanken sich nicht v&ouml;llig idiotisch verhalten.<br>\n&nbsp;<br>\nWas immer geschieht, wenn jemand spart, d. h. einen Teil seines Einkommens nicht ausgibt, ist eine <em>Verminderung<\/em> des gesamtwirtschaftlichen Einkommens. Darin wurzelt das, was Keynes <em>the paradox of thrift<\/em> genannt hat. In einer Volkswirtschaft k&ouml;nnen, ohne Schaden anzurichten, nicht alle beliebig viel Geld sparen, weil sonst das, was die einen zur&uuml;cklegen, den anderen als Einkommen fehlt, d. h. die entsprechenden Schulden also zwangsweise entstehen und dabei die Wirtschaft schrumpft. Sparen ist volkswirtschaftlich nur unsch&auml;dlich, wenn sich andere freiwillig mindestens im gleichen Umfang verschulden, doch das muss nicht zwangsl&auml;ufig der Fall sein. Vor allem jedoch muss niemand Geld gespart haben, damit jemand einen Kredit aufnehmen kann, um vielleicht zu investieren. Doch auch letzteres ist nicht garantiert. Eine reale volkswirtschaftliche Ersparnis kann, im Gegensatz zur gesamten Geldersparnis, die netto null sein muss, immer und v&ouml;llig unabh&auml;ngig davon, ob jemand Geld auf die Seite gelegt hat, entstehen, indem dauerhafte, d. h. im Laufe einer Wirtschaftsperiode nicht verbrauchte bzw. abgenutzte G&uuml;ter (d. h. Vorr&auml;te oder Anlagen) zur&uuml;ckbleiben.<br>\n&nbsp;<br>\nWas die Mechanik des Bankwesens angeht, verweise ich nochmals auf die diversen Artikel von Paul Steinhardt, z. B. hier <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/01\/muss-die-politik-uns-vor-den-minuszinsen-retten\/\">makroskop.eu\/2020\/01\/muss-die-politik-uns-vor-den-minuszinsen-retten\/<\/a> und hier <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2015\/03\/die-unverstandene-welt-der-banken-teil-1\/\">makroskop.eu\/2015\/03\/die-unverstandene-welt-der-banken-teil-1\/<\/a><\/p><p>Ich gr&uuml;&szlig;e Sie vielmals<br>\nRainer Fischbach<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Jens Berger,<\/p><p>ich beziehe mich im Nachfolgenden auf den Artikel &bdquo;Meinungsmache zur privaten Altersvorsorge mit Aktien &ndash; Beteiligungskultur&ldquo; vom 3.2.2020 auf den Nachdenkseiten.<\/p><p>Ich gebe Ihnen ja im Prinzip mit allen einzelnen Fakten im Artikel Recht. Dennoch muss ich insgesamt gesehen widersprechen. Sie betrachten n&auml;mlich nur eine Seite der Medaille. Die Seite der Sparer lassen Sie hier v&ouml;llig au&szlig;en vor. Der Artikel hat auf mich die Wirkung, als ob Sie vor der Anlage in Aktien warnen wollen, als ob Sie die Bev&ouml;lkerung davon abhalten wollen, in Aktien zu investieren; in Konsequenz, als ob Sie die kleinen Sparer (zu denen ich mich z&auml;hle) weiterhin in Armut halten wollen, um es etwas &bdquo;streng&ldquo; zu formulieren.<\/p><p>Was sollte denn eine Alternative zum Aktiensparen sein ? Die Wahrheit ist, es gibt keine mehr. Seit Schr&ouml;der und Fischer (SPD und Gr&uuml;ne) die gesetzliche Rente zerst&ouml;rt haben, bleibt einem doch gar nichts mehr anderes &uuml;brig. Es ist ja durchaus ehrenwert, eine Wiederherstellung der gesetzlichen Rente zu fordern &ndash; dem stimme ich ausdr&uuml;cklich zu &ndash; nur wird das in unserem Land nicht mehr passieren. Ich werde voraussichtlich in 3 Jahren in Rente gehen. Wenn ich &uuml;ber diese 3 Jahre meine Rente gem&auml;&szlig; der j&auml;hrlichen Rentenauskunft der BfA (und meine Rente wird deutlich &uuml;ber dem Durchschnitt liegen) und mein Tarifgehalt (das ebenfalls &uuml;ber dem Durchschnitt liegt) hochrechne, wird meine Rente ca. 28% des letzten Gehalts betragen (Brutto zu Brutto gerechnet). Da wirkt die Diskussion Berliner Politiker, ob die Rente denn nun 45%, 48% oder vielleicht doch 52% betragen sollte aus meiner Sicht nur noch l&auml;cherlich.<\/p><p>Es bleibt also gar nichts anderes &uuml;brig, als privat vorzusorgen, trotz aller Hindernisse, die die Berliner Politik dem Sparer hier in den Weg wirft (Abschaffung der Steuerfreiheit nach einem Jahr Haltedauer in 2009, Vorabpauschale auf Fondsgewinne, Transaktionssteuer &ndash; selbstverst&auml;ndlich nur die kleinen Sparer betreffend u.a.). Ich bin seit &uuml;ber 20 Jahren Fondssparer (damals noch nicht unbedingt mit Zielrichtung Rente). Und ja, ich kann monatlich eine deutliche Summe zur&uuml;cklegen. Mein Depot hat mittlerweile einen Stand erreicht, der es mir erlaubt, mit Renteneintritt monatlich einen Betrag zu entnehmen zu deutlichen Aufbesserung der Rente, unter Kapitalerhalt des Depots, dass ich dann noch an meine Kinder vererben kann. Aus meiner Sicht: Alles richtig gemacht.<\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, dies soll nur ein kleines Beispiel sein zur Sinnhaftigkeit des Aktien\/Fondssparens. Auch wenn mir vollkommen bewusst ist dass das finanziell nicht jeder kann, sei es wegen fehlendem Einkommen oder auch wegen fehlender Finanzbildung. Aber ich halte eine Beteiligung der deutschen Bev&ouml;lkerung an einer weit gr&ouml;&szlig;eren Aktienkultur durchaus f&uuml;r geboten. Dann gingen auch nicht mehr &uuml;ber die H&auml;lfte der Dividende der DAX-Konzerne ins Ausland. Insofern finde ich Ihren Artikel doch recht einseitig bis kontraproduktiv. Sie betrachten nur Fakten, die Sie als negativ ansehen, lassen aber den (wichtigen!) Aspekt der Verm&ouml;gensbildung f&uuml;r den Anleger au&szlig;en vor.<\/p><p>In diesem Sinn gr&uuml;&szlig;t Sie ihr stets interessierter Leser<br>\nM K<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Leserbriefe zu : <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58229%20\">Debatte um Lebensmittelpreise &ndash; scheinheilig und zynisch<\/a><\/strong><\/p><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>sorry herr berger,<\/p><p>leider einmal wieder ein schwacher artikel. der hauptwiderspruch in dieser unserer kapitalistischen gesellschaft klingt zwar etwas an, wird im weiteren aber schwammig vernebelt.<\/p><p>mfg<br>\nreinhard&nbsp;wiecha<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS<\/p><p>Dies ist ein umfassendes Themengebiet was wirklich alle im &ldquo;System&rdquo; betrifft. Und da geht es schon los, dass nur die f&uuml;hrenden Lebensmittelketten zum Gespr&auml;ch geladen werden. Wo bleiben da die einzelnen Verb&auml;nde wie Verbrauchersch&uuml;tzer, Bauern oder Wissenschaft. Obwohl der Bauernverband meiner Einsch&auml;tzung nach auch nicht neutral aufgestellt ist und sich auf die Seite der Industriellen stellt.<\/p><p>Ich besch&auml;ftige mich schon seit ein paar Jahren mit Alternativen in der Landwirtschaft und hege auch den Plan in diesem Jahr einen Hof auf diese Weise zu bewirtschaften.&nbsp;<\/p><p>Es ist f&uuml;r mich mittlerweile schwer geworden die Wirtschaftsweise auf den Feldern und in den St&auml;llen einfach nur zu akzeptieren. Ein Gro&szlig;teil der Bauern produziert keine Lebensmittel. Es sind meistens blo&szlig; noch quantitativ hergestellte F&uuml;llstoffe und gr&ouml;&szlig;tenteils Rohstoffe zur Energieproduktion.&nbsp;<\/p><p>Es gibt Erhebungen, wo die Lebensmittel von heute mit den von 1940 verglichen werden. Diese weisen heute teilweise bis zu 40% weniger Mineralstoffe und Vitamine auf. Das hat u.a. die Australierin Christine Jones (Carbon farming) in ihren Vortr&auml;gen aufgef&uuml;hrt. Sie beschreibt, wie auf einfache Art und Weise hochwertige Lebensmittel hergestellt werden k&ouml;nnen, wo zu allererst die Bodenregenerierung im Vordergrund steht. D.h. das bewusste weglassen von Minerald&uuml;ngern (sogar Wirtschaftsd&uuml;nger wie G&uuml;lle oder Stallmist) und Pestiziden. Zus&auml;tzlich wird der Boden mit Fermenten oder z.b.Kompostextrakten &ldquo;geimpft&rdquo; um die Mikrobiologie den Bodens aufzubauen und zu erhalten. Au&szlig;erdem wird ein dauerhafter Bewuchs angestrebt um diesen Prozess zu f&ouml;rdern. Es hei&szlig;t, ein gesunder, aktiver Boden ist die Voraussetzung f&uuml;r gesunde Tiere und Menschen.&nbsp;<\/p><p>Wirtschaftlich unterst&uuml;tzen in Australien sogar die Banken dieses Anbausystem, da bei der Kreditvergabe weniger Ernteausfallrisiken bestehen. Wenn z.B. 9 von 10 Ernten eingefahren werden als nur 7 von 10.&nbsp;<\/p><p>Es gibt noch viel mehr Vorteile dieses Systems und nat&uuml;rlich viele (sinnfreie) Nachteile der derzeitigen Landwirtschaft (u.a. viele &ldquo;konventionelle&rdquo; Biobetriebe) , die sie aufzeigt.&nbsp;<\/p><p>Ich verweise auch noch gerne auf das Netzwerk der Regenerativen (Aufbauenden) Landwirtschaft, die GKB( Gesellschaft zur konservierenden Bodenbearbeitung), Namen wie Joel Salatin, Richard Perkins, Greg Judy, Gabe Brown, Sepp Holzer, Sepp Braun..und (sehr) viele mehr.&nbsp;<\/p><p>Ich nehme auch gerne auch noch mehr Wissen in Empfang und k&ouml;nnte auch noch detaillierter auf dieses Thema eingehen..das sprengt aber den Rahmen.&nbsp;<\/p><p>Einen herzlichen Gru&szlig; an die NDS -Redaktion und alle denkenden Menschen.<\/p><p>Macht weiter &ldquo;Wir schaffen das&rdquo;..auch ohne Raute ;)<\/p><p>M.Kr&ouml;hnert&nbsp;<br>\nBauer und Teil dieser Planetin<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br>\nsehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Ihr Hinweis zu oben genannten Thema ist vollkommen richtig. Allerdings haben Sie den meiner Meinung nach den entscheidenden Faktor au&szlig;er Acht gelassen. Dies sind die Agrarsubventionen!&nbsp; In der Bundesrepublik werden z.B. jedes Jahr rd. 20 Millionen Schweine, in Form von Wurst, Fleisch bzw. Tiere, auf den M&uuml;ll geworfen. Dieser &bdquo;Verderb&ldquo; ist bereits in den Ladenpreisen mit eingerechnet. Dies geht nur, weil in der Landwirtschaft seit Jahren die Massentierhaltung &uuml;berdurchschnittlich vom Staat gef&ouml;rdert wird. eine Ver&auml;nderung der F&ouml;rderung hin zur b&auml;uerlichen Landwirtschaft, bzw. zur Biolandwirtschaft sollte dazu f&uuml;hren, dass Massentierhaltung abnimmt und im Gegenzug die Produkte der alternativen Landwirtschaft g&uuml;nstiger anzubieten w&auml;ren. Nach Abzug der Kosten des Verderbs, d&uuml;rften sich die Ladenpreise zwischen den heutigen einpendeln. (ich wei&szlig; ein Traum) Dass dies nicht geschehen wird, weil die Lobbyisten der Agrar-, Pharma- und Einzelhandelsunternehmen sich dagegen stemmen werden, ist leider eine anscheinend unverr&uuml;ckbare Tatsache. <\/p><p>Ansonsten kann ich Sie von den nachdenkseiten nur bitten, machen Sie weiter so. Auch wenn es manchmal Aussichtslos erscheint.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nG&uuml;nther Jakob<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>sch&ouml;n analysiert, aber vor allem die verheerenden Auswirkungen der EU- Agrarmarkt-Politik und deren Richtlinien und Verordnungen, die zu 98% die Gro&szlig;agrarier in der EU,aber nur minimal &ouml;kologische und nachhaltige Landwirte ( meist Kleinproduzenten) unterst&uuml;tzt, haben Sie leider vollst&auml;ndig ausgeblendet. Denn nationale Agrarpolitik spielt nur noch eine bescheidene Nebenrolle. Auch ein Aspekt,der aufzeigt, wie sehr die EU &uuml;ber ihre total nach neoliberalen Grunds&auml;tzen juristisch fixierten Vertr&auml;ge (Maastricht Lissabon) gegen die EU- Verbraucherinteressen ausgerichtet ist. <\/p><p>Gro&szlig;britannien gewinnt hier durch den Brexit seine nationale Gestaltungshoheit wieder.Auch ein Aspekt, der v&ouml;llig ausgeblendet wird, da er nicht in die mediale Sprach- und Hirnmanipulation passt.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nReinhold Lang<\/p><p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Ich bin mal gespannt, wie die Briten unter der Aufsicht ihres Establishments ihre Gestaltungsfreiheit nutzen werden im Bezug nicht nur auf die landwirtschaftlichen Methoden in GB. Ich f&uuml;rchte wir werden uns noch wundern.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Dieser Zynismus trifft auch auf die&nbsp; *Lebensmittel* wie Energie, Bildung, Gesundheit, Mobilit&auml;t, Wohnen&hellip;. zu.<\/p><p>Notwendige Lebensgrundlagen d&uuml;rfen keine Ware eines sog. freien Marktes sein und die Frage ist, was und wie es anders und besser geregelt werden k&ouml;nnte?<\/p><p>L.G.-Ute Plass<br>\n&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo, <\/p><p>leider vermisse ich im Artikel, wie denn der Verbraucher die Qualit&auml;t der angebotenen Lebensmittel erkennen kann. Die Industrie und der Handel setzen doch gerade alles daran, dass die wirkliche Qualit&auml;t verschleiert wird. Es ist mitnichten so, dass die Deutschen nur das billigste kaufen. Aber wenn ihnen nur mindere Qualit&auml;t durch die Handelsriesen angeboten wird, wie sollen sich Verbraucher denn verhalten?<br>\n&mdash;&nbsp;<\/p><p>Wolfram Wadepohl <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>wieder einmal treffen Sie mit ihrem Artikel den Nagel genau auf den Kopf:<\/p><p>die Ramsch-Preise f&uuml;r Lebensmittel sind ja geradezu conditio sine qua non des &bdquo;besten Niedriglohnsektors in Europa&ldquo;. Nur wenn die Menschen sich auf Kosten von Natur, Tieren und Bauern billigst versorgen k&ouml;nnen, lassen sie sich mit 9 Euro pro Stunde abspeisen. Zudem kann man ihnen umso mehr f&uuml;r die Wohnungsmiete abpressen.<\/p><p>Eine verantwortungsbewusste Politik w&uuml;rde zun&auml;chst daf&uuml;r sorgen, dass Lebensmittel nachhaltig, menschen- und tiergerecht auf h&ouml;chstem Qualit&auml;tsniveau produziert werden m&uuml;ssen und zugleich f&uuml;r L&ouml;hne und Geh&auml;lter, die es dem B&uuml;rger selbstverst&auml;ndlich erlauben, sich damit zu versorgen.<\/p><p>Nimmt man Niveau und Inhalt unserer (&ouml;ffentlichen) Medien dazu, wird man unweigerlich an &bdquo;Brot und Spiele&ldquo; aus dem alten Rom erinnert. Damit wusste schon Nero daf&uuml;r zu sorgen, dass die Plebs sich nicht zu sehr f&uuml;r Politik interessiert, geschweige denn aufbegehrt.<\/p><p>Die Aussagen des REWE-Chefs lassen tief in dessen neoliberale Seele blicken und zeigen deutlich, wieviel man von den Greenwashing-Kampagnen halten darf, die die Herren uns laufend pr&auml;sentieren (Stichwort: Arbeitsbedingungen, Umwelt- und Artenschutz etc.).<\/p><p>Und ihrer Bekannten kann ich nur vollst&auml;ndig recht geben. Da ich in der selben Branche t&auml;tig bin, kann ich best&auml;tigen, dass einem beim Besuch franz&ouml;sischer, italienischer oder sogar englischer Gro&szlig;m&auml;rkte, der Mund offen stehen bleibt, angesichts der angebotenen Qualit&auml;ten und der Preise, die die dortigen Verbraucher offensichtlich gerne bezahlen.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig; aus Taufkirchen<\/p><p>Martin Sutor<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren Beitrag zu einer in der Tat v&ouml;llig schr&auml;gen Debatte. <\/p><p>Ich m&ouml;chte darauf hinweisen ( weil es viel zu wenig thematisiert wird), dass die gesamte deutsche landwirtschaftliche Tierhaltung auf Rechtsbr&uuml;chen beruht. <\/p><p>Das BMEL als vom Gesetzgeber erm&auml;chtigter Verordnungsgeber hat es auch in f&uuml;nfzig Jahren nicht geschafft, f&uuml;r alle Tierarten per VO die Haltungsbedingungen zu konkretisieren und damit das TierSchG umzusetzen. F&uuml;r einige Tierarten gibt es VO&lsquo;s, aber die unterlaufen, sie konterkarieren das Tierschutzgesetz sogar, statt es zu konkretisieren. Aktuell ist mit der Regelung zur Kastenstandhaltung von Sauen ein weiterer Rechtsbruch geplant (am 14.2. Abstimmung Bundesrat).<\/p><p>Einen recht schnellen Einblick in die Problematik bekommen Sie hier:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.tirup.at\/download\/pdf\/4629054?name=Felde%20Barbara%20Verhaltensgerecht%20Die%20unerf%C3%BCllte%20Forderung%20des%20deutschen%20Tierschut\">tirup.at\/download\/pdf\/4629054?name=Felde%20Barbara%20Verhaltensgerecht%20Die%20unerf%C3%BCllte%20Forderung%20des%20deutschen%20Tierschut<\/a><\/p><p>Es ist ein grunds&auml;tzlicher Misstand, dass der Tierschutz im BMEL angesiedelt ist, ein Ministerium, in dem es um das &ouml;konomische Interesse am Tier geht und die Tiernutzerfraktion seit eh und je erheblichen Lobbyeinfluss hat.&nbsp;<\/p><p>W&uuml;rde das Tierschutzgesetz eingehalten, d.h. durch gesetzeskonforme Verordnungen konkretisiert, dann br&auml;uchten wir keine Label, dann h&auml;tten wir fl&auml;chendeckend eine ,artgerechte&lsquo; Tierhaltung. Dann k&ouml;nnten l&auml;ngst nicht so viele ,Nutz&lsquo;tiere gehalten werden wie derzeit und sie k&ouml;nnten auch nicht zu derartig billigem ,Rohstoff&rsquo; degradiert werden wie jetzt &uuml;blich, es g&auml;be dieses Billigfleisch als Lockmittel des LEH nicht und deutsche Agrarunternehmen k&ouml;nnten sich nicht als Weltmarktplayer mit Fleisch und Milch bet&auml;tigen.&nbsp;<\/p><p>Es ist richtig, die Deutschen legen zu wenig Wert auf die Qualit&auml;t ihrer Lebensmittel. Sie &nbsp;sind aber &uuml;ber die Jahre systematisch auf die Akzeptanz von Billigqualit&auml;t manipuliert und &uuml;ber die Entstehung tierischer Produkte bewusst get&auml;uscht worden. Die B&uuml;rger &nbsp;wollen nicht, dass K&uuml;ken geschreddert werden, damit sie g&uuml;nstig an die &nbsp;Ostereier kommen&hellip;.,<\/p><p>Den B&uuml;rgern &nbsp;Schuld zuzuschieben f&uuml;r komplettes politisches Versagen wird daher der Sache nicht gerecht. Auch ordnungsrechtlich kann nicht wirkm&auml;chtig gegen eine staatlich subventionierte Massentierhaltung vorgegangen werden, macht auch keinen Sinn.&nbsp;<\/p><p>Die Verantwortlichen f&uuml;r die ganze Misere sitzen in Bundesregierung\/ Bundeslandwirtschaftministerium und im Deutschen Bauernverband, der mit Industrie und LEH paktiert, statt die Bauern zu vertreten.&nbsp;<\/p><p>Mit herzlichem Dank f&uuml;r Ihre und die Arbeit der NDS<br>\nDr. Ines Advena<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Redaktion, <\/p><p>wo bleibt der L&ouml;sungsvorschlag? <\/p><p>Auf der Basis freier Marktwirtschaft. <\/p><p>DIE ZWISCHH&Auml;NDLER M&Uuml;SSEN WEG. Der Bauer muss sein Produkt SELBST an den Endkunden verkaufen. DENN: Sein Produkt ist KURZLEBIG und SCHNELLVERDERBLICH. <\/p><p>Die Herstellung seiner Produkte kann nicht aufgeschoben werden. Die Produkte entstehen auf nat&uuml;rlichem Weg und m&uuml;ssen geerntet und gewonnen werden, wenn sie reif sind, das Vieh ruft oder die Eier gelegt sind. Die Viehzucht und der Ackerbau kosten st&auml;ndig Geld, das nur durch den Verkauf des landwirtschaftlichen Ertrags erwirtschaftet werden kann. Milch, die nicht sofort verkauft werden kann, wird sauer, Korn verdirbt. <\/p><p>Landwirte gehen st&auml;ndig in VORKASSE. <\/p><p>Dadurch sind sie erpressbar. <\/p><p>Jeder Unternehmer, der auf Zwischenh&auml;ndler angewiesen ist, teilt ein &auml;hnliches Schicksal. <\/p><p>Eigentlich verbiegt ein Zwischenh&auml;ndler die grunds&auml;tzliche Wertsch&ouml;pfungskette, die in der bedarfsgerechten Herstellung einer Ware besteht, DIE VOM PRODUZENTEN AN DEN KONSUMENTEN VERKAUFT WIRD. Hier bestimmen Nachfrage an den Anbieter und Angebotsumfang des Anbieters DIREKT den Preis. <\/p><p>Allerdings kann der Landwirt seine Produkte nicht solange aufbewahren, bis der Verkaufspreis stimmt. Das Produkt w&auml;chst st&auml;ndig nach. K&Uuml;HE LASSEN SICH NICHT ABSCHALTEN. <\/p><p>Wenn Produkte unter den Herstellungskosten angeboten werden, spricht man von Dumpingpreisen. Ein solches Vorgehen ist ein Wettbewerbsversto&szlig; und strafw&uuml;rdig. Wichtiger ist, dass es den preisunterbietenden Anbieter recht schnell ruinieren und vom Markt werfen wird. <\/p><p>Folge: Der Bauernstand geht zur&uuml;ck , das Angebot landwirtschaftlicher Produkte geht zur&uuml;ck, die Zwischenh&auml;ndler bekommen weniger Produkte zum Verkauf angeboten und k&ouml;nnen den Endkunden nicht mehr ausreichend versorgen. <\/p><p>REWE UND ALDI SCHLAGEN SICH UM DIE SELTENE MILCH. <\/p><p>Der Milchpreis STEIGT. <\/p><p>Der freie Markt hat gewirkt. <\/p><p>Woher kam eigentlich in England die Arbeiterklasse? <\/p><p>Aus der Landwirtschaft &ndash; ODER? <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHans G. Hilbert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wenn die Bauern zu wenig Geld f&uuml;r ihr Originalprodukt Fleisch, Gem&uuml;se, Milch etc. bekommen, weil sie von Rewe, Lidl, Edeka etc. unter Druck gesetzt werden, kann man einen fairen Grundpreis aushandeln, bei dem keiner zu kurz kommt. Jegliche Erpressung und Drohung seitens der K&auml;ufer &nbsp;ist zu unterlassen und sollte unter Strafe gestellt werden.<\/p><p>Es scheint jedoch auch hier der Fall zu sein, wie man z.B. mit Bananen umgeht. Die sind auch ausgesprochen preisg&uuml;nstig weil die Plantagenarbeiter so gut wie gar nichts verdienen, gehalten werden wie die Sklaven, Gifte massenweise per Flugzeugt &uuml;ber die Plantage gespritzt werden &ndash; &nbsp;die Gro&szlig;grundbesitzer sich goldenen Nasen verdienen, weil auch sie die Preise bestimmen und nach unten an die Arbeiter so gut wie nichts vom Gewinn abgeben wollen! Dazu m&uuml;ssten sie per Gesetz gezwungen werden! Einige gibt es schon: die Menschenrechte! Und die werden ignoriert!<\/p><p>Selbiges soll also auch hier mit den Bauern geschehen. Kleine, gut gef&uuml;hrte, artgerechte Bauernh&ouml;fe werden nieder konkurriert und die gro&szlig;en werden vom Staat subventioniert. DA sind die Ungerechtigkeiten und Merkels &bdquo;Einladung&ldquo; an die Gro&szlig;en Unternehmen ist nicht mehr als ein Show-Laufen, bei dem &ouml;ffentlichkeitswirksam so getan wird als ob man diese Probleme l&ouml;sen wolle. <\/p><p>Doch in Wahrheit geht diese globale Ausbeutung ja weiter. Da braucht man nur nach Rheda-Wiedenbr&uuml;ck zum T&ouml;nnies-Konzern zu schauen, der nicht gebremst wird, der immer mehr lebende Schweine zum schlachten aus Holland und D&auml;nemark bekommt, weil er billiger schlachtet. &nbsp;Das kann er aber nur durch die Werkvertragsarbeiter, die wiederum von Subunternehmern zu Dumpingl&ouml;hnen angeheuert werden und &ndash; fast wie die Plantagenarbeiter in Equador, Nicaragua oder Panama &ndash; schamlos ausgebeutet werden und unter widerlichsten Umst&auml;nden arbeiten und leben.<\/p><p>Die globale &nbsp;Missachtung der Arbeits- und Menschenrechte durch die Gro&szlig;konzerne und die Politiker &nbsp;muss gestoppt werden! <\/p><p>Glaube doch keiner, dass Merkel sich mit den Gro&szlig;en anlegen wird! Sie hat von V&ouml;lker- und Menschenrechten so wenig Ahnung wie eine Kuh vom Gewitter. Und kein Gewissen!<\/p><p>Was hier abgeht, ist nicht zynisch und scheinheilig, sondern ein Verbrechen an&nbsp; Mensch, Tier und Umwelt, weil es Gesetze gibt, die einfach nicht eingehalten werden!<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nKarola Schramm <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten-Team,<br>\n&nbsp;<br>\nmir scheint die Debatte um die Lebensmittel-Preise gezielt vergiftet. Wie in allen anderen Bereichen auch, werden Politik und Wirtschaft aus dem Schussfeld genommen und statt dessen sind &ndash; wieder mal &ndash; wir B&uuml;rger, die Verbraucher, an allem Schuld.<br>\n&nbsp;<br>\nWie auch beim CO2 oder bei den miesen Bedingungen der Textilarbeiter oder bei der kaputten Rente oder zu wenig Geld f&uuml;r Infrastruktur, &hellip;, liegt es &ndash; NAT&Uuml;RLICH &ndash; immer an uns, an den kleinen Leuten, an denen, die am wenigsten steuern und beeinflussen k&ouml;nnen, an denen, die die wenigste Macht haben, an denen, die am meisten den Bedingungen ausgeliefert sind.<\/p><p>Das hat Methode. Jeder Politiker spielt auf dieser Klaviatur perfekt: &ldquo;Ihr seid Schuld, ihr habt das zu verantworten, wegen euch l&auml;uft es schief, WIR kommen kaum dabei hinterher mit Aufr&auml;umen bei dem Mist den ihr immer uns einbrockt.&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nAber warum spiele Sie auch auf dieser Klaviatur mit? Ich lese bei Ihnen: &ldquo;<em>Ein Umdenken beim Verbraucher ist n&ouml;tig<\/em>&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nDamit nehmen <em>auch<\/em> Sie den Verbraucher als verantwortlich in die Pflicht. Kann &ldquo;der Verbraucher&rdquo; denn irgendwie die Rahmen-Bedingungen &auml;ndern? Nein, gewisse nicht! Vielmehr hat &ldquo;der Verbraucher&rdquo;, der B&uuml;rger, genau daf&uuml;r gew&auml;hlte Politiker in einem Parlament, damit diese die Verh&auml;ltnisse so austarieren, dass das Gleichgewicht stimmt. Und genau das tut die Politik aber nicht.<\/p><p>Davon abgesehen halte ich die ganze Debatte f&uuml;r verfehlt. Es wird ja auch so getan, wie wenn die Discounter &ndash; auf den Druck der Verbraucher hin &ndash; die Erzeugerpreise in den Keller schicken w&uuml;rden. Das betont auch Frau Kl&ouml;ckner andauernd, etwa mit ihrem Kassandra-Rufen: &ldquo;2 Kilo &Auml;pfel f&uuml;r 1,11 Euro. Das geht doch nicht.&rdquo; Das ist kompletter Quatsch. Schon immer haben L&auml;den Kunden mit Lockangeboten in ihre Gesch&auml;fte gelockt. Und wenn ein Gesch&auml;ft ein Produkt unter seinem eigenen Einkaufspreis anbietet ist das entweder deren eigenes Problem oder es muss verboten sein. Auf jeden Fall bestimmt der Handel nicht den Einlaufspreis der Ware &uuml;ber seinen Verkaufspreis. Das ist Wirtschaftstheorie auf den Kopf gestellt. Das ist einfach nur Unsinn.<br>\n&nbsp;<br>\nIch sehe das Problem an ganz anderer Stelle: wie auch in der &uuml;brigen Wirtschaft wird auch in der Landwirtschaft der Gro&szlig;e (industrielle Landwirtschaft, Massentierhaltung, Agrarindustrie) politisch und steuerlich und subventionstechnisch gef&ouml;rdert und gepampert und &uuml;berd&uuml;ngt, und der Kleine (Kleinbauer) abgeh&auml;ngt, erw&uuml;rgt, &uuml;berreguliert, missachtet.<br>\n&nbsp;<br>\nPreise macht der Handel nicht aus der Luft und nicht nach Lust und Laune. Der Handel kann auf Dauer nicht Produkte billig anbieten wenn er sie teuer einkaufen muss. <em>Also kauft der Handel die Produkte irgendwo billig ein<\/em>. Und wo? Im Ausland, bei den Gro&szlig;landwirten, bei den Massentierhaltern, &hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nDas Problem ist doch, dass die Politik dies zul&auml;sst, und dass die &ldquo;normalen Landwirte&rdquo;, die einheimischen Landwirte mit diesen Massenproduzenten und Billigerzeugern im In- und Ausland mithalten m&uuml;ssen.<\/p><p><em>Die Politik hat das Ungleichgewicht zwischen Starken und Schwachen auszutarieren<\/em>. Das ist die eigentliche, ureigene Aufgabe einer verantwortlichen Staatspolitik. Und genau das leistet die heutige Politik nicht. Eine Frau Kl&ouml;ckner nicht, ein Herr Scheuer nicht, ein Herr Scholz nicht, eine Frau Merkel nicht, &hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nBitte sch&auml;rfen Sie ihr Profil indem Sie nicht solch uns&auml;gliches Politiker-Gew&auml;sch ablassen: &ldquo;Hier sind Politik, Handel und Verbraucher gefragt.&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nNein! Politik, und NUR Politik, gestaltet die Rahmenbedingungen. Sind diese falsch gesetzt k&ouml;nnen alle Betroffenen nichts mehr richtig machen.<br>\n&nbsp;<br>\nBitte nehmen Sie es mir nicht &uuml;bel wenn ich Sie dazu auffordere, POLITISCHER ZU DENKEN. Denken auf dem Niveau von Politiker-Sonntagsreden (&ldquo;Wir alle sind in der Verantwortung, blablabla!&rdquo;) haben wir doch bitte sch&ouml;n schon so &uuml;bergenug.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAlbrecht Storz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger:<\/p><p>In Ihrem Artikel sind einige Tatsachen nicht richtig dargestellt.<\/p><p>1. EDEKA und REWE kann man anders als ALDI und LIDL nicht als Discounter bezeichnen. Die Preise dort sind bei EDEKA und REWE doch deutlich h&ouml;her.<br>\nDies in einem Atemzug zu nennen, ist namch meiner Meinung nicht richtig.<\/p><p>2. Zitat:&rdquo;Da wird dann in der Neubausiedlung das T&ouml;nnies-Discount-Nackensteak vom Lidl auf den 1.000 Euro teuren Weber-Grill geworfen.&rdquo; Ob dies so oft gerade bei &auml;rmeren Menschen passiert, stelle ich in Frage. Diesen Grill k&ouml;nnen sich wohl nicht alle leisten.<\/p><p>3. Meines Wissens sind Arabica-Kaffeebohnen die besseren Bohnen als etwa Liberica.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen<br>\nR. K.<\/p><p><em><strong>Replik Jens Berger:<\/strong> Sehr geehrter Herr K,<\/em><\/p><p><em>sch&ouml;nen Dank f&uuml;r Ihre Zuschrift. Zu Ihren Fragen\/Punkten:<\/em><\/p><p><em>1. Auch EDEKA und REWE haben leider derartige Aktionspreise und mischen mit ihren Eigenmarken m&auml;chtig im Preiskampf mit und setzen dabei die Bauern durch ihre Nachfragemacht unter Druck.<\/em><\/p><p><em>2. Diese Passage stammt aus einem Abschnitt, in dem ich ausdr&uuml;cklich das Verhalten einiger Konsumenten schildere, die sich qualitativere Produkte leisten k&ouml;nnten.<\/em><\/p><p><em>3. Eben drum. Die meisten in Deutschland verkauften Mischungen sind 100% Arabica &hellip; aber das ist ja nur die Sorte und keine Qualit&auml;tskategorie. <\/em><\/p><p><em>mit besten Gr&uuml;&szlig;en<\/em><br>\n<em>Jens Berger<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>neben den &bdquo;Rindviechern&ldquo; Verbraucher (ein unversch&auml;mter, entw&uuml;rdigender und beleidigender Terminus f&uuml;r den, der f&uuml;r sein erarbeitetes Geld einen vermeintlichen Gegenwert kauft &hellip;! ) und Bauer wurde mir in dem Artikel auf das Tierwohl der &bdquo;Schweine&ldquo; Landgrabber, Massentierhalter und deren Investoren und zwar auf internationaler Ebene zu wenig eingegangen. Man k&ouml;nnte fast glauben, dass in der Landwirtschaft und Lebensmittel-&bdquo;Industrie&rdquo; kaum Profite erzielt werden.Und das ist falsch. Nur an welchen Stellen&hellip;<\/p><p>Ihr Leser I.Drechsel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>Sie sprechen mir aus der Seele!<\/p><p>Als Kunde wird man nur noch nach Strich und Faden ausgenommen und auf dem Altar des Profits geopfert. Und dann ist man ja selber schuld, weil man ja nicht bereit ist oder nicht in der Lage ist, h&ouml;here Preise f&uuml;r ordentlich erzeugte Lebensmittel zu zahlen? Die Anstalt hatte das im letzten Jahr auch brillant auf den Punkt gebracht.<\/p><p>Eine Anekdote am Rande:<\/p><p>Unsere Landwirtschaftsministerin, lt. Urban Priol &bdquo;Miss Ernte&ldquo;, kommt aus meiner Gemeinde. Alle fanden es toll, da&szlig; &bdquo;es Julia&ldquo; jetzt in Berlin Karriere macht. Wobei sie aus meiner Sicht in der Opposition in Rheinland-Pfalz au&szlig;er Krakehlen keine Ergebnisse geliefert hat. Ist ja auch bequem in der Opposition. Kaum war sie in Berlin, liefen die Wetten in unseren Kneipen: &bdquo;Wie lange h&auml;lt sie sich? 1 Jahr? Maximal 2 Jahre?&ldquo; Die Frage war berechtigt, denn in dem ganzen Berliner Marionettentheater hat sie als einzige der Minister halbwegs Ahnung in Ihrem Ressort. Schlie&szlig;lich ist sie in einer Winzerfamilie aufgewachsen. Dachte man. Sie h&auml;tte ja &bdquo;zu gut&ldquo; sein k&ouml;nnen und damit der Gro&szlig;industrie unbequem werden k&ouml;nnen, siehe Yannis Varoufakis, ein studierter Wirtschaftsfachmann als Finanzminister. Aber weit gefehlt, jetzt zeigt sie ihr wahres Gesicht als Handpuppe der Gro&szlig;konzerne, der K&auml;figh&uuml;hnerbarone und der Ferkelschwanzabschneider!<\/p><p>Mittlerweile distanzieren sich sogar rabenschwarze Konservative (u.a. Winzer) von ihr &ndash; &nbsp;DAS &bdquo;h&auml;tten sie nicht von ihr erwartet!&ldquo;<\/p><p>Wir wissen, wie es ausgehen wird: der Platz im Aufsichtsrat bei Nestl&eacute; oder Bayercropscience ist ihr sicher!<\/p><p>Aber welche Wahl hat man, wenn die wirklich guten Leute &uuml;ber alle Fraktionen hinweg von ihren Parteigenossen weggebissen und weggemobt werden? Doch nur den kleinen zivilen Ungehorsam und eben die bewu&szlig;te Entscheidung, so weit wie m&ouml;glich keine Produkte von Tierqu&auml;lern und Umweltvergiftern mehr zu kaufen. So weit m&ouml;glich und soweit tats&auml;chlich Transparenz gegeben ist&hellip;.<\/p><p>Weitere Artikel zu dem Thema:<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/Beim-Palmol-sind-Konsumentinnen-und-Konsumenten-aufgeschmissen\">infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/Beim-Palmol-sind-Konsumentinnen-und-Konsumenten-aufgeschmissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/97632-billiges-essen-gross-und-kleinkapital-streiten-um-profit\/%20\">deutsch.rt.com\/meinung\/97632-billiges-essen-gross-und-kleinkapital-streiten-um-profit\/ <\/a><\/li>\n<\/ul><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en und herzlichen Dank f&uuml;r Ihre unerm&uuml;dliche Arbeit,<\/p><p>Ameli Ganz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>[&hellip;.]<\/p><p>Leserbrief zu: Jens Berger, Debatte um Lebensmittelpreise &ndash; scheinheilig und zynisch<\/p><p>Eine gesunde, nachhaltige Ern&auml;hrung ist keine Frage des Preises, sondern des Ern&auml;hrungsstils. Es gibt eine erdr&uuml;ckende F&uuml;lle von Studien, die zeigen, dass die ges&uuml;ndeste Ern&auml;hrungsform f&uuml;r den Menschen die pflanzenbasierte (&bdquo;vegane&ldquo;) ist, stellvertretend nenne ich nur die &bdquo;China Study&ldquo; von Colin Campbell. Der Irrsinn, dreimal am Tag Tiere, ihre Eier oder ihre Milch zu verzehren, breitet sich erst seit dem zweiten Weltkrieg und mittlerweile weltweit wie eine Seuche aus und zieht zwangsl&auml;ufig zahlreiche weitere &bdquo;Seuchen&ldquo; wie viele Krebsarten, koronare Herzerkrankungen, Schlaganf&auml;lle, Thrombosen, Diabetes Typ II u.a.m. nach sich, denn der menschliche K&ouml;rper ist biologisch f&uuml;r die Verstoffwechselung von Pflanzen, nicht von Tieren konstruiert (entgegen der oft noch vorherrschenden Meinung, der Mensch sei ein Omnivore). <\/p><p>Nicht nur gesundheitlich, auch in bezug auf Umwelt und Tierwohl wirkt sich die Sucht nach Fleisch katastrophal aus. Die Produktion pflanzlicher Nahrung verbraucht nur einen Bruchteil der energetischen und Umweltressourcen, die die Tierhaltung beansprucht. Schon Einstein erkannte: &bdquo;Nichts wird die Chance auf ein &Uuml;berleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ern&auml;hrung&ldquo; (Bevor der Begriff &bdquo;vegan&ldquo; in Mode kam, hatte &bdquo;vegetarisch&ldquo; die Bedeutung von &bdquo;vegan&ldquo;). <\/p><p>Der Unwille, Gewohnheiten zu ver&auml;ndern, der Suchtmittelcharakter, den Nahrungsmittel annehmen k&ouml;nnen und die allenthalben pr&auml;sente Propaganda der Fleisch- und Milch-Lobby mit ihrer sachlich falschen Verteufelung der Kohlenhydrate bilden eine m&auml;chtige Phalanx gegen Vernunft und Wandel. Dazu brauchen wir keine exotischen Fr&uuml;chte zu Luxus-Preisen, unsere heimischen Wild- und Agrarpflanzen, die unsere Vorfahren &uuml;ber Jahrhunderte von Jahrtausenden gut ern&auml;hrt haben, reichen v&ouml;llig aus. Allerdings ist Bio-Gem&uuml;se tats&auml;chlich teurer als manche Fleisch-Angebote, was an absurden Subventionen f&uuml;r eine kranke und krankmachende Viehwirtschaft liegt.<\/p><p>Laut dem Fleisch-Altas des BUND werden j&auml;hrlich 60 Milliarden (sic!) Tiere geschlachtet und verzehrt &ndash; ein Massent&ouml;ten ungeheuren Ausma&szlig;es. Denken wir um, dehnen wir unsere Empathie auf alle unsere Mitgesch&ouml;pfe aus, wenden wir uns vom &bdquo;Speziezismus&ldquo; (der Mensch ist die &uuml;berlegene Spezies und hat das Recht, nicht-menschliche Lebewesen zu seinen Zwecken beliebig leiden zu lassen oder zu t&ouml;ten) ebenso ab wie vom Rassismus. Dies entspricht im &uuml;brigen auch unserer menschlichen Natur, denn wer h&auml;tte noch Appetit, etwas vom Tier zu essen, wenn er\/ sie das Tier selbst schlachten m&uuml;sste oder auch nur das vollkommen aus unserem Wahrnehmungsbereich verbannte Tierleid s&auml;he?<\/p><p>[&hellip;.]<\/p><p>Danke f&uuml;r Ihre gro&szlig;artige Arbeit und freundliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nS P<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gesetzwidrige Appelle<br>\n&nbsp;<br>\nNein, liebe verantwortliche Politvertreter: Es reicht nicht, den Handel zu fairen Preisen f&uuml;r die Bauern aufzurufen! Als erstes muss sichergestellt werden, dass gesetzwidrige Produktionsbedingungen beim Herstellen unserer Nahrung vom Staat unnachsichtig verfolgt und bestraft werden. Berufsverbote f&uuml;r Wiederholungst&auml;ter m&uuml;ssen her, denn die Ern&auml;hrung der B&uuml;rger, unsere Umwelt&nbsp;und die w&uuml;rdige Haltung auch der Nutztiere sind ein absolut hohes Gut. Es darf endlich nicht mehr der Markt- und Finanzmacht gewissenloser Ausbeuter von Natur und Kreatur geopfert werden. Dies zu &auml;ndern,&nbsp;sind nur Gesetzesh&uuml;ter in der Lage.<\/p><p>Peter Richartz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Beitr&auml;ge: a) <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58082\">Ein Leserkommentar zu Hart aber fair &bdquo;Wer jetzt noch spart, ist selber schuld: Muss uns die Politik vor den Minuszinsen retten?&ldquo;<\/a> b) <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58196\">Meinungsmache zur privaten Altersvorsorge mit Aktien &ndash; Beteiligungskultur<\/a> und c) <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58229\">Debatte um Lebensmittelpreise &ndash; scheinheilig und zynisch<\/a> stie&szlig;en auf einen regen Zuspruch bei unseren Lesern. Nachfolgend finden<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58332\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[136,165,103,156,161],"tags":[294,1288,1854,1483,849,288,273,2327],"class_list":["post-58332","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-banken-boerse-spekulation","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-leserbriefe","category-schulden-sparen","category-wertedebatte","tag-aktienkurse","tag-einzelhandel","tag-geldschoepfung","tag-kloeckner-julia","tag-nahrungsmittel","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-privatvorsorge","tag-tierschutz"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/58332","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=58332"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/58332\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58335,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/58332\/revisions\/58335"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=58332"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=58332"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=58332"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}