{"id":58347,"date":"2020-02-10T08:20:31","date_gmt":"2020-02-10T07:20:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347"},"modified":"2020-07-06T11:28:06","modified_gmt":"2020-07-06T09:28:06","slug":"hinweise-des-tages-3547","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h01\">Th&uuml;ringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h02\">Das Ende des Hufeisens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h03\">US-Demokraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h04\">Die Mitte schw&auml;cht sich selbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h05\">Der OPCW-Abschlussbericht und der angebliche Giftgasangriff in Duma<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h06\">Das gro&szlig;e Island-Abenteuer der deutschen Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h07\">Macron: Bilanz &ldquo;negativ f&uuml;r die &Auml;rmsten, positiv f&uuml;r die Reichsten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h08\">Der Brexit &ndash; ein Sieg des Establishments<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h09\">#Nichtmituns: Kein Pakt mit Faschist*innen &ndash; niemals und nirgendwo!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h10\">Peter Altmaier warnt EU-Kommission vor sch&auml;rferen Abgasregeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h11\">Deutschlands Klimaplan l&auml;sst weiter auf sich warten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h12\">Die Heartland Lobby<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h13\">1.800 Euro Strafe f&uuml;r &bdquo;Hannibal&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h14\">Scheinheilige Gerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h15\">Jobcenter im Gro&szlig;stadtvergleich: Eingliederungsmittel und deren Aussch&ouml;pfung 2019<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h16\">Ex-Generalstaatsanwalt in der Ukraine &ndash; Infarkt war Mordversuch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h17\">Martin Sonneborn im EU-Parlament &ndash; Satire?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58347#h18\">Spezielles Angebot f&uuml;r Leser aus dem Raum Stuttgart f&uuml;r signierte Exemplare &ndash; &bdquo;Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Th&uuml;ringen<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ein Schlag ins Gesicht f&uuml;r jeden, der sich mit Demokratie besch&auml;ftigt<\/strong><br>\nDie Wahl des Ministerpr&auml;sidenten im Th&uuml;ringer Landtag hat hohe Wellen geschlagen. Bodo Ramelow wurde durch einen Trick der AfD-Fraktion abgew&auml;hlt. Wie geht der Linke-Politiker damit um? Ein Exklusiv-Interview.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/politik\/regional\/audio-1305230.html\">MDR<\/a><\/li>\n<li><strong>Die &bdquo;b&uuml;rgerlichen&ldquo; Parteien in Th&uuml;ringen<\/strong><br>\nIn Th&uuml;ringen strebt die AfD ein &bdquo;b&uuml;rgerliches&ldquo; B&uuml;ndnis gegen Rotrotgr&uuml;n an. Das Schillernde des Wortes &bdquo;b&uuml;rgerlich&ldquo; hatte ich schon in den beiden Blogs zur Rolle der FDP in Th&uuml;ringen und zum H&uuml;tchenspiel der AfD in Th&uuml;ringen kurz angesprochen. Die dort formulierten Aspekte will hier noch einmal mit Blick auf ihre b&uuml;ndnispolitische Funktion zusammenf&uuml;hren. Das Wort wird wie ein Mantra von manchen Politikern vorgetragen, und kaum noch jemand denkt dar&uuml;ber nach, was damit ausgesagt werden soll. (&hellip;)<br>\nWenn heute von &bdquo;b&uuml;rgerlichen&ldquo; Parteien die Rede ist, kann man nicht mehr so richtig sagen, was damit gemeint ist und warum eine Partei &bdquo;b&uuml;rgerlich&ldquo; und eine andere es nicht sein soll. Der Begriff ist zu einem Habitus-Begriff geworden, der eine Zugeh&ouml;rigkeit und einen bestimmten Lebensstil assoziiert: Einer Arbeit nachgehen, ordentlich wohnen, ins Theater gehen, siehe die Charakterisierung im oben verlinkten ZEIT-Beitrag. Ob Steuern zahlen auch dazu geh&ouml;rt, wird nicht von allen &bdquo;B&uuml;rgerlichen&ldquo; gleich gesehen. Damit aber wird er erstens politisch inhaltsleer und zweitens unscharf. Es sei denn, er bezeichnet die Parteien, die sich mit einem neuen Prekariat abgefunden haben, das schlie&szlig;t dann aber weite Teile der SPD und der Gr&uuml;nen mit ein, und trifft nicht auf alle in der Union zu. Vom Lebensstil her k&ouml;nnte wiederum das &ldquo;linksgr&uuml;nversiffte&rdquo; Latte-Macchiato-Milieu des Prenzlauer Bergs, die &ldquo;FDP mit Dosenpfand&rdquo;, nicht &ldquo;b&uuml;rgerlicher&rdquo; sein. Andere Spielarten des &bdquo;b&uuml;rgerlichen&ldquo; Milieus kann man z.B. auf dem Hochzeitsfoto von Frau v. Storch oder den Bildern von Trumps Wohnsitz Mar-a-Lago in Florida bestaunen. Und hatte sich das &bdquo;B&uuml;rgertum&ldquo; fr&uuml;her einmal revolution&auml;r gegen die ererbten Reicht&uuml;mer des Adels gewandt, treten heute nicht wenige selbsterkl&auml;rt &bdquo;B&uuml;rgerliche&ldquo;, u.a. Frau v. Storch, f&uuml;r die Entsch&auml;digung der Hohenzollern durch den deutschen Steuerzahler ein.<br>\nDas Etikett &bdquo;b&uuml;rgerliche&ldquo; Partei ist heute Teil einer Politik des Gef&uuml;hls, eine Markierung des eigenen Stallgeruchs. Es definiert sich durch die Feindschaft gegen&uuml;ber allem, was auch nur entfernt &ldquo;linksgr&uuml;nversifft&rdquo; riecht oder so denunziert werden soll. Mit dieser F&uuml;llung im Kopf macht das Verhalten der CDU in Th&uuml;ringen Sinn, so stehen CDU, FDP und AfD auf einer Seite &ndash; gegen die &bdquo;Sozen&ldquo; und die &bdquo;&Ouml;kofaschisten&ldquo;. Carl Schmitts verh&auml;ngnisvoll konfrontative Definition des Politischen als Unterscheidung von Freund und Feind kehrt in der Redeweise von den &bdquo;b&uuml;rgerlichen&ldquo; Parteien als spie&szlig;b&uuml;rgerliche Farce wieder. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r die AfD ist dieser Sprachgebrauch &uuml;brigens hochgradig widerspr&uuml;chlich. Sie ist ja als Anti-Establishment-Partei gegen die sog. &bdquo;Altparteien&ldquo; angetreten, wollte sie &bdquo;jagen&ldquo;, wie Gauland es einmal ganz revolution&auml;r und unb&uuml;rgerlich formuliert hat. Und gerade H&ouml;ckes AfD in Th&uuml;ringen will nun &bdquo;b&uuml;rgerliche&ldquo; B&uuml;ndnisse schlie&szlig;en? Wenn der Begriff weder einen analytischen Gehalt hat, noch die notwendige Abgrenzung gegen&uuml;ber Reaktion&auml;ren und Rechtsextremen leistet, in dieser Richtung also nicht einmal im Sinne Carl Schmitts funktioniert, sollte man ihn endlich aufgeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scienceblogs.de\/gesundheits-check\/2020\/02\/08\/die-buergerlichen-parteien-in-thueringen\/?all=1\">ScienceBlogs<\/a><\/li>\n<li><strong>FDP: &bdquo;back to the roots&ldquo;<\/strong><br>\nEndlich eine Glatze, die in Geschichte aufgepasst hat<br>\nso warb Kemmerich vor den Wahlen auf Plakaten. Und jetzt kann er behaupten, dass er dieses Wahlversprechen einh&auml;lt, zumindest wenn man nicht die Geschichte Deutschlands sondern die der FDP meint. Da n&auml;mlich kann man mit Fug und Recht sagen, dass die AFD heute v&ouml;llig unproblematisch die die fr&uuml;heren Positionen der FDP &uuml;bernommen hat. Einige Beispiele (Vieles nachzulesen bei Leuschner, Die Geschichte der FDP):<br>\n1952: Auf Ihrem Essener Parteitag verlangt die FDP eine Amnestie f&uuml;r alle &bdquo;sogenannten Kriegsverbrecher&ldquo;. Kein Wunder, dass Leuschner die damalige FDP als &bdquo;schwarz-weis-rot mit braunen Flecken&ldquo; bezeichnet. (&hellip;)<br>\nSelbiger Erich Mende trug besonders gerne das ihm vom &bdquo;F&uuml;hrer&ldquo; verliehene Ritterkreuz und als Anfang der 1960er Lars Brandt, Sohn des sp&auml;teren Bundeskanzlers Willi Brandt bei einer Verfilmung des Romanes &bdquo;Katz und Maus&ldquo; von Grass mitwirkte und dabei ein Ritterkreuz &uuml;ber der Badehose trug (schon ganz sch&ouml;n nah dort, wo man ohne Badehose das Geschlechtsteil h&auml;tte sehen k&ouml;nnen), protestierte Mende besondern heftig gegen diese &bdquo;Sch&auml;ndung des nationalen Symbols&ldquo; (es sei allerdings auch erw&auml;hnt dass deswegen der der damalige Minister Franz Josef Strau&szlig; sogar ein Verbot des Filmes forderte).<br>\nMit ihrer Haltung zum &bdquo;Stellvertreter des F&uuml;hrers&ldquo; Rudolf He&szlig; h&auml;tte die FDP sogar den Beifall von Uwe Mundlos und anderen Mitgliedern des NSU ernten k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nMan sieht also, Kemmerich steht in einer gro&szlig;en Tradition seiner Partei die auch unmittelbar mit der AfD anschlu&szlig;f&auml;hig ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blog-rechtsanwael.de\/fdp-back-to-the-roots\/\">die schneeflocke<\/a><\/li>\n<li><strong>Umfrage zu Th&uuml;ringen: Deutschland r&uuml;ckt nach rechts<\/strong><br>\nDie Frage ist, ob FDP und die th&uuml;ringische CDU die Menschen so hinters Licht f&uuml;hren k&ouml;nnen, um nicht einr&auml;umen zu m&uuml;ssen, dass sie die AfD eben als b&uuml;rgerliche Partei behandeln wollen, um Mehrheiten zu erreichen. Der Druck in Th&uuml;ringen scheint stark zu sein.<br>\nNach einer Blitzumfrage des ARD-DeutschlandTrends spricht sich zwar eine Mehrheit von 61 Prozent f&uuml;r einen R&uuml;cktritt von Kemmerich aus, bei Rot-Rot-Gr&uuml;n sind es &uuml;ber 80 Prozent, bei der CDU 64 Prozent und bei der FDP nur 38 Prozent, die damit ihr M&auml;ntelchen der Liberalit&auml;t verliert.<br>\nVon einer gro&szlig;en Mehrheit l&auml;sst sich allerdings dabei nicht sprechen. Immerhin finden dies 24 Prozent falsch -, der Rest konnte oder mochte sich nicht entscheiden. Das ergibt ein Potenzial an 39 Prozent W&auml;hlern, die es entweder gut finden, dass der Politiker einer Partei, die gerade einmal gerade noch mit 5 Prozent in den Landtag einziehen konnte, mit der Unterst&uuml;tzung der AfD Ministerpr&auml;sident wird, oder die nicht explizit etwas dagegen haben. Das ist ein Erfolg f&uuml;r die AfD, den FDP und CDU wohl b&uuml;&szlig;en m&uuml;ssen, die nur Steigb&uuml;gelhalter waren.<br>\nEinen Ausschluss einer Zusammenarbeit mit der AfD halten insgesamt auch nur 58 Prozent f&uuml;r richtig, was auch wieder hei&szlig;t, dass nicht nur in Th&uuml;ringen Koalitionen nicht im b&uuml;rgerlichen, sondern dann im rechten Lager von CDU, FDP und AfD bald m&ouml;glich sein werden. Der beschworene &ldquo;Dammbruch&rdquo; wird dann nur der erste Schritt nach rechts gewesen sein.<br>\nUm die 80 Prozent der Anh&auml;nger von Rot-Rot-Gr&uuml;n sind f&uuml;r einen Ausschluss der Zusammenarbeit mit der AfD &ndash; aber eben auch nicht alle -, bei der CDU sind es 69 Prozent, bei der FDP nur 25 Prozent. Und 62 Prozent der FDP-Anh&auml;nger sind f&uuml;r eine flexible Haltung und bef&uuml;rworten, dass man dies Fall zu Fall entscheiden soll. Wenn die Partei diese Haltung &uuml;bernimmt, wei&szlig; nun jeder FDP-W&auml;hler, dass sich mit einer Stimme f&uuml;r die FDP bundesweit Th&uuml;ringen wiederholen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Umfrage-zu-Thueringen-Deutschland-rueckt-nach-rechts-4654846.html?wt_mc=sm.share.mail.link\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Viele sogenannte Qualit&auml;tsmedien st&ouml;ren sich lediglich an der gemeinsam von AfD, FDP und CDU betriebenen Abwahl des Ministerpr&auml;sidenten Ramelow. Die von den drei Parteien gemeinsam propagierte neoliberale Sozial- und Wirtschaftspolitik wird hingegen kaum kritisch analysiert, ja fast schon hingenommen. Dabei d&uuml;rfte bekannt sein, dass &ndash; eine Lehre aus der Geschichte (auch der Weimarer Republik) &ndash; Neoliberalimus den Aufstieg von &bdquo;Rechtspolpulisten&ldquo; wie der deutschen AfD beg&uuml;nstigt. Ohne neoliberaler Wirtschaftsplolitik, die mit der Kohl-Regierung hierzulande begann, von der rot-gr&uuml;nen Schr&ouml;der\/Fischer-Regierung forciert und w&auml;hrend der Merkel-Regierungszeit nicht mehr korrigiert worden ist, w&auml;re der Aufstieg einer national-v&ouml;lkischen Partei wie der AfD wohl zumindest erschwert bzw. sogar zu verhindern gewesen. Weshalb gerade &bdquo;Antifaschisten&ldquo; darauf viel zu selten hinweisen, bleibt schleierhaft.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Das Ende des Hufeisens<\/strong><br>\nEs ist viel zu fr&uuml;h, um die Ereignisse in diesem Th&uuml;ringer und deutschen Winter abschlie&szlig;end zu bewerten. Nicht zu fr&uuml;h ist es daf&uuml;r, einige falsche Gewissheiten endg&uuml;ltig zu verabschieden. (&hellip;)<br>\nIronischerweise schl&auml;gt der gescheiterte Th&uuml;ringer Coup der Maa&szlig;en und Konsorten auf deren Legitimationsideologie zur&uuml;ck. Im Moment der Gef&auml;hrdung, in der sich der Anf&uuml;hrer einer Splitterpartei zum Ministerpr&auml;sidenten w&auml;hlen l&auml;sst, sp&uuml;rt das Volk, dass seine Demokratie auf dem Spiel steht, und geht massenweise auf die Stra&szlig;e. (&hellip;)<br>\nDas Tabu, mit H&ouml;ckes AfD zusammenzuarbeiten, wurde gerade eindrucksvoll best&auml;tigt &ndash; durch Volkszorn und dann auch durch Intervention der Kanzlerin und anderer ma&szlig;geblicher Akteur*innen.<br>\nGanz anders steht es um die Partei DIE LINKE. Sie ist von nun an, sicher entgegen Maa&szlig;ens Absicht, ein unhinterfragter Bestandteil des deutschen &bdquo;Verfassungsbogens&ldquo; &ndash; ob sie nun sozialistisch oder linkssozialdemokratisch, antikapitalistisch oder wie auch immer tickt. Die &Ouml;ffentlichkeit hat sich konsequenterweise mit dieser gleichfreiheitlich orientierten Vereinigung solidarisch gezeigt, wie (wenig) sympathisch sie den einzelnen B&uuml;rger*innen dabei auch sein mag.<br>\nDarin kommt die Abkehr der deutschen Gesellschaft vom imaginierten  &bdquo;Hufeisen&ldquo;-Modell der gef&auml;hrlichen linken und rechten &bdquo;Extremismen&ldquo; zum Ausdruck (Synthese!). Diese schon lange wissenschaftlich diskreditierte politische Legitimationsideologie &ndash; &uuml;ber die Verfassungsschutzbeh&ouml;rden ein essentieller Bestandteil der &bdquo;Verfassungswirklichkeit&ldquo; &ndash; ist endg&uuml;ltig an ihre verfassungspolitischen Grenzen gesto&szlig;en; ihre Akzeptanz ist dahin, nicht zuletzt weil ihre letzten ma&szlig;gebenden Tr&auml;ger CDU und FDP sich in der Causa Th&uuml;ringen in dieser Hinsicht durch ihre Pr&auml;ferenz f&uuml;r rechten Extremismus unglaubw&uuml;rdig gemacht haben. Die &bdquo;Extremismustheorie&ldquo; ist gleichsam performativ widerlegt. An ihre Stelle tritt &uuml;berf&auml;lligerweise die Normativit&auml;t der Verfassung selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/das-ende-des-hufeisens\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>US-Demokraten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Das Misstrauen ist zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDie F&uuml;hrung der US-Demokraten versuchte 2016, die Kandidatur des Linken Bernie Sanders zu behindern. Nach dem Wahlchaos in Iowa wird die Bundespartei wieder kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2020-02\/us-demokraten-bundesverband-bernie-sanders-iowa-dnc\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>The Bernie Sanders Movement is Achieving Things We Thought Impossibl<\/strong><br>\nWe are on the brink of something truly historic.<br>\nThe media and Democratic Party elite have been doing everything they can to stop Bernie. The press spent months ignoring the Sanders campaign, during the infamous Bernie blackout. Once it became clear that Sanders had a chance of winning, the media unloaded a barrage of attacks, including repeatedly and baselessly comparing Bernie to Donald Trump, suggesting that adopting similar policies to those of Germany or France would somehow bankrupt the nation, and endlessly repeating the unfounded prediction that Sanders would lose to Trump, despite the substantial evidence to the contrary. (Even Trump himself is apparently worried about Bernie Sanders.) None other than Barack Obama had quotes circulated in the press saying he would intervene to stop Sanders. John Kerry was overheard saying he would jump into the race to stop Sanders, and Hillary Clinton (alongside other sore losers like 2016 campaign-flop Martin O&rsquo;Malley) have launched downright vicious attacks against Sanders.<br>\nYet none of this has stopped Bernie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.currentaffairs.org\/2020\/02\/the-bernie-sanders-movement-is-achieving-things-we-thought-impossible\">Current Affairs<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Mitte schw&auml;cht sich selbst<\/strong><br>\nEine gute wirtschaftliche Entwicklung eines Landes ist f&uuml;r Bev&ouml;lkerungen l&auml;ngst kein Grund mehr, auf bew&auml;hrte politische Kr&auml;fte zu vertrauen. Irland hat sich in den vergangenen Jahren erfreulich entwickelt, aber trotzdem hat die Partei von Premierminister Leo Varadkar in den Parlamentswahlen nicht gut abgeschnitten. Die wirtschaftliche Lage der Vereinigten Staaten war am Ende der Amtszeit Barack Obamas nicht schlecht. Gleichwohl w&auml;hlten die Amerikaner mit Hillary Clinton nicht die Kontinuit&auml;t, sondern mit Donald Trump den Wechsel ins damals Ungewisse. In Deutschland befindet sich die Wirtschaft nach einem zehnj&auml;hrigen Aufschwung immer noch in einer sehr guten Verfassung, aber die Umfragewerte der Gro&szlig;koalition&auml;re bleiben schwach.<br>\nGelegentlich ist zu h&ouml;ren, die Schw&auml;che etablierter politischer Kr&auml;fte sei gerade das Ergebnis einer sehr guten Wirtschaftslage, weil die Menschen im Vertrauen auf einen ewigen Aufschwung politisch &uuml;berm&uuml;tig w&uuml;rden und bereit seien, sich f&uuml;r wahlpolitische Experimente zu begeistern, die sie in der n&auml;chsten Rezession bitter bereuen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/kommentar-die-mitte-schwaecht-sich-selbst-16625244.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die FAZ ist schockiert, dass in Irland die wirtschaftsliberalen politischen Extremisten (hier einmal mehr euphemistisch als politische &ldquo;Mitte&rdquo; verbr&auml;mt) nun sogar trotz (sehr) guter <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/14541\/umfrage\/wachstum-des-bruttoinlandsprodukts-bip-in-irland\/\">Wirtschaftswachstumsdaten<\/a> W&auml;hlerstimmen und Prozentpunkte verlieren und eine Partei mit dem Thema &ldquo;soziale Gerechtigkeit&rdquo; <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/parlamentswahl-in-irland-drei-parteien-bei-nahezu-gleichauf-16624643.html\">12 Prozentpunkte hinzugewinnt<\/a>. Das wird allerdings weniger geheimnisvoll, wenn man sich mit der Wirklichkeit befasst. So berichtet z. B. <a href=\"https:\/\/taz.de\/Unterwegs-auf-den-Strassen-Dublins\/!5658360\/\">die taz von 10.000 Obdachlosen in Irland<\/a> &ndash; auf die 17 mal so gro&szlig;e deutsche Bev&ouml;lkerung hochgerechnet w&auml;ren das 170.000, w&auml;hrend die deutsche Zahl auf immer noch viel zu hohe <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/wohnungslose-obdachlose-1.4545815\">&ldquo;nur&rdquo; 48.000 gesch&auml;tzt wird<\/a>. Dublin ist f&uuml;r Mieter (wieder) eine der teuersten St&auml;dte der Welt geworden, <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/wohnungsnotstand-in-dublin-und-berlin\/a-49489796\">mit 2.000 Euro Miete f&uuml;r eine Zwei-Zimmer-Wohnung<\/a> deutlich teurer als z. B. M&uuml;nchen. Je nach Blickwinkel ist es faszinierend oder grauenhaft, dass die irische Regierung unverdrossen genau auf dieselben Konzepte setzt, die das Land vor 10 Jahren in die schlimmste Wirtschaftskrise der neueren Geschichte geschickt haben, Niedrigsteueroase f&uuml;r gro&szlig;e Computer- und Internet-Unternehmen aus den USA und einen Immobilienboom. F&uuml;r mich ein Wunder, da&szlig; die hart neoliberalen Parteien, die dieses Desaster zu verantworten haben, Fine Gael und Fianna Fail, immer noch fast 50 Prozent der W&auml;hlerstimmen bekommen haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der OPCW-Abschlussbericht und der angebliche Giftgasangriff in Duma<\/strong><br>\nDie Glaubw&uuml;rdigkeit der OPCW will man durch Diffamierung der Whistleblower retten, die keine seien, kein ausreichendes Wissen hatten und vor allem die Vertraulichkeitsregeln verletzten<br>\nDie Aufkl&auml;rung dar&uuml;ber, was am 7. April in Duma (Ost-Ghouta) w&auml;hrend einer Offensive der syrischen Truppen vorgefallen war (Das l&auml;sst aufhorchen: Angeblicher Chemiewaffenangriff in Ost-Ghouta), ist mittlerweile schon eine alte Geschichte, die aber weitergeht, bis sie irgendwann ganz aus dem Ged&auml;chtnis verschwinden wird.<br>\nSchon jetzt interessieren die Medien, die bis zum Abschlussbericht mit dem &ldquo;richtigen&rdquo; Ergebnis die Entwicklungen verfolgten, nicht mehr die mittlerweile geleakten Dokumente und Aussagen von Whistleblowern und ehemaligen OPCW-Inspekteuren, die Zweifel an den pr&auml;sentierten Ergebnissen begr&uuml;nden. Die werden ansonsten wie auch in anderen umstrittenen F&auml;llen wie des Nowitschock-Anschlags auf Skripals als Ergebnis russischer Desinformationskampagnen betrachtet, mit denen man sich nicht auseinandersetzen muss und h&ouml;chstens inoffiziell Bellingcat losschickt, um &ldquo;investigativ&rdquo; das zu belegen, was man als Regierung lieber nicht machen will.<br>\nEigentlich sollte die Fact Finding Mission (FFM) der OPCW mit dem im M&auml;rz 2019 ver&ouml;ffentlichten Abschlussbericht zumindest gekl&auml;rt haben, ob und wie der von den Wei&szlig;helmen behauptete und mit Videos dokumentierte Giftgasangriff stattgefunden hat. Aufgabe der OPCW war zu der Zeit nicht zu ermitteln, wer der T&auml;ter ist. Der Bericht kam allerdings zu dem Schluss, dass es h&ouml;chstwahrscheinlich einen Chlorgasangriff gegeben hatte und dass die beiden Zylinder mit dem Gas von der Luft abgeworfen wurden, was bedeutet, dass es nicht die noch in Ost-Ghouta verbliebenen Dschihadisten von Jaysh al-Islam gewesen sein konnten, die einen Tag doch sp&auml;ter abzogen, sondern Hubschrauber der syrischen Armee (OPCW-Bericht: In Duma war wahrscheinlich Chlorgas als Waffe eingesetzt worden). Auch beim angeblichen Sarin-Angriff von Khan Shaykhun 2017, war die OPCW, damals ohne Inspektion vor Ort, zu dem Schluss gekommen, &ldquo;dass die syrisch-arabische Republik f&uuml;r das Ausstr&ouml;men von Sarin in Khan Shaykhun verantwortlich ist&rdquo;.<br>\nNach Leaks, angeordneter L&ouml;schung eines Berichts und Aussagen von Whistleblowern vertieft sich der Verdacht, dass der Abschlussbericht, der nur von OPCW-Mitarbeitern geschrieben wurde, die nicht Teil der FFM waren, frisiert ist. Zuletzt hatte der ehemalige OPCW-Inspekteur Ian Henderson, der Teil der FFM in Duma war und in einem nicht in den Abschlussbericht aufgenommenen technischen Bericht argumentiert hatte, dass die Zylinder vermutlich nicht abgeworfen wurden, kritisiert, &ldquo;Befunde, Fakten, Informationen oder Analysen&rdquo; seien nicht ber&uuml;cksichtigt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-OPCW-Abschlussbericht-und-der-angebliche-Giftgasangriff-in-Duma-4656120.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch auf den NachDenkSeiten ist der OPCW-Bericht kritisiert worden. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56633\">OPCW-Vorstand wird beschuldigt, den Untersuchungsbericht zu einem angeblichen Angriff mit Chemiewaffen in Syrien manipuliert zu haben<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55809\">Whistleblower &ndash; der OPCW-Bericht zum angeblichen Giftgasangriff in Duma entspricht nicht der Wahrheit<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52014.\">Geleakter Giftgas-Bericht: Lie&szlig; sich die OPCW f&uuml;r Syrien-Propaganda einspannen?<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das gro&szlig;e Island-Abenteuer der deutschen Banken<\/strong><br>\n[&hellip;] Was damals auf Island geschah, geh&ouml;rt in jedes Lehrbuch &uuml;ber Finanzkrisen und ihre Bew&auml;ltigung. Der Zusammenbruch der drei Banken brachte die Inselrepublik an den Rand des Staatsbankrotts. Darauf folgten spektakul&auml;re Proteste der Bev&ouml;lkerung auf der Stra&szlig;e und der R&uuml;cktritt der Regierung. Nirgendwo sonst hatte sich die Finanzbranche so sehr von den volkswirtschaftlichen Grundlagen entkoppelt wie auf Island, das eine eigene W&auml;hrung hat, aber nur 320.000 Einwohner, also ungef&auml;hr die Bev&ouml;lkerung von Bonn. Nirgendwo sonst sind im Zuge der Krisenbew&auml;ltigung dann aber auch so viele namhafte Banker f&uuml;r ihre kriminellen Machenschaften vor Gericht gebracht und verurteilt worden wie auf Island, zwei Dutzend sogar zu Gef&auml;ngnisstrafen. Und w&auml;hrend anderswo die Verluste der Banken durch Staatskredite sozialisiert wurden, nach offizieller Lesart stets zur Vermeidung von Schlimmerem, mussten auf Island weder die Steuerzahler noch die Kleinsparer b&uuml;&szlig;en. Stattdessen mussten die Investoren, die zuvor so gerne vom st&uuml;rmischen Wachstum der drei isl&auml;ndischen Banken profitiert hatten, auf gro&szlig;e Teile ihrer Forderungen verzichten.<br>\nVolles Risiko, wenig Ahnung<br>\nDeutsche Banken &ndash; allen voran die Deutsche Bank, aber auch die DZ und die Deka Bank, die Landesbanken aus Bayern und dem Rest der Republik sowie die staatliche F&ouml;rderbank KfW &ndash; haben in diesem Krisen-Lehrst&uuml;ck eine besonders gewichtige, ganz und gar unr&uuml;hmliche Rolle gespielt. Sie alle mischten kr&auml;ftig mit beim Milliardenpoker auf der Vulkaninsel, ob als Drahtzieher oder Mitl&auml;ufer, und sie alle verbuchten am Ende horrende Verluste. Das ist nach 2009 rasch in Vergessenheit geraten, weil schon bald die Schuldenkrise in S&uuml;deuropa die Aufmerksamkeit der &Ouml;ffentlichkeit auf sich zog. Der Finanzelite in den Frankfurter Bankent&uuml;rmen wird das recht gewesen sein. Aber nun gibt es einen gute Gelegenheit, dieses besondere Kapitel der deutsch-isl&auml;ndischen Beziehungen noch einmal unter die Lupe zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/deutsche-banken-haben-die-finanzkrise-auf-island-angeheizt-16623864.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Macron: Bilanz &ldquo;negativ f&uuml;r die &Auml;rmsten, positiv f&uuml;r die Reichsten&rdquo;<\/strong><br>\nAuf durchschnittliche Euro-Betr&auml;ge f&uuml;r die unterschiedlichen Einkommensschichten gerechnet wird dies so veranschaulicht: In der Summe von drei Jahren haben die reichsten 5 Prozent im Durchschnitt 2.950 Euro mehr an Einkommen angeh&auml;uft, w&auml;hrend die &auml;rmsten 5 Prozent 240 Euro verloren haben.<br>\nDamit betrage die Kluft zugunsten der Wohlhabenden mehr als 3.000 Euro, wozu im &Uuml;brigen noch komme, dass die 0,1 Prozent der Superreichen, die mit ihrem Verm&ouml;gen an den Finanzm&auml;rkten aktiv sind, die ganz gro&szlig;en Gewinner sind. So werde das Ausma&szlig; der Anti-Umverteilungspolitik dieser Regierung ersichtlich, kommentiert das linksliberale Medium M&eacute;diapart. (&hellip;)<br>\nAllerdings werden neben diesen plakativen Zahlen auch andere genannt und dazu Ma&szlig;nahmen wie das Abschaffen der Verm&ouml;gensteuer, Steuerk&uuml;rzungen, die den besser situierten Mittelstand beg&uuml;nstigen, K&uuml;rzungen durch den Stopp der Anpassungen von Sozialleistungen an Preiserh&ouml;hungen sowie die Last der Mehrwertsteuer, die vor allem die Haushalten mit sp&auml;rlichem Einkommen treffen, die das generelle Resum&eacute;e plausibel erscheinen lassen.<br>\nW&auml;hrend den Reicheren durch den Verzicht auf Erhebung der Verm&ouml;genssteuer und g&uuml;nstigere steuerliche Behandlung der Unternehmen mehr &ldquo;finanzieller Spielraum&rdquo; geg&ouml;nnt wurde, sparte der Staat am anderen Ende, so gut es geht: exemplarisch bei den Sozialleistungen f&uuml;r diejenigen, die politisch gar keine Lobby haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Proteste-in-Frankreich\/!5658120\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch die beiden Teile von Marco Wenzel: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58249\">Rentenreform in Frankreich: der Widerstand bleibt ungebrochen &ndash; Teil 2<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Brexit &ndash; ein Sieg des Establishments<\/strong><br>\nDer Brexit mag auch ein Alarmruf der Unterprivilegierten gewesen sein. Doch gest&auml;rkt wird ausgerechnet die Elite. (&hellip;)<br>\nEs ist offensichtlich: Die Finanzwirtschaft profitiert massiv vom Brexit. Ihr Hauptgesch&auml;ft liegt ohnehin weit weg von Europa. Die Finanzdienstleister &laquo;entziehen sich mit dem Brexit dem wachsenden Zugriff einer EU-Finanzaufsicht. Sie haben es nicht mehr mit fremden EU-Beh&ouml;rden zu tun, sondern mit einer nationalen Regierung, die ihnen durch zahllose pers&ouml;nliche Sympathien verbunden ist und die sich h&uuml;ten wird, eine Branche unter Druck zu setzen, die mehr als 20 Prozent des gesamten Steueraufkommens generiert&raquo;, schreibt Rudolf G. Adam. (&hellip;)<br>\nSoziale Mobilit&auml;t ist nur dort m&ouml;glich, wo das Bildungssystem auch den sozial benachteiligten Schichten echte Chancen bietet. Doch in Grossbritannien h&auml;ngt es noch heute von der Klassenzugeh&ouml;rigkeit ab, wer welche Schule besucht. Und das hat Folgen: &laquo;Nur sieben Prozent der Briten haben nicht-staatliche Schulen besucht, aber sie machen mehr als 70 Prozent der Justiz und des Milit&auml;rs aus, 60 Prozent der h&ouml;heren medizinischen Berufe und 50 Prozent der Journalisten, Verwaltung und sogar des Kabinetts&raquo;, schreibt die Zeit. Mit anderen Worten: Die britische Elite besteht zu grossen Teilen aus Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern teurer Privatschulen. Und vor allem aus Absolventinnen und Absolventen der traditionsreichen Spitzenuniversit&auml;ten Oxford und Cambridge. Die H&auml;lfte der 54 britischen Premierminister studierte in Oxford, ein weiteres Viertel in Cambridge. Alle drei konservativen Brexit-Premiers, also David Cameron, Theresa May und auch Boris Johnson waren in Oxford. (&hellip;)<br>\nDass es mit der Volksn&auml;he des clownesken Volkstribuns Boris Johnson nicht so weit her ist, zeigten auch die Feierlichkeiten vom 31. Januar 2020, am Tag, als Grossbritannien die EU verliess. W&auml;hrend Nigel Farage und seine Anh&auml;ngerinnen und Anh&auml;nger ausgelassen und bierselig auf den Strassen feierten, liess sich der feine Premierminister nicht auf der Strasse blicken. Die Herrschaften der Konservativen Partei trafen sich zur Feier des Tages im privaten Kreis, entweder in Villen m&auml;chtiger Sponsoren oder in exklusiven Klubs. Exakt so, wie es sich f&uuml;r die britische Klassengesellschaft geziemt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Der-Brexit--ein-Sieg-des-Establishments\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>#Nichtmituns: Kein Pakt mit Faschist*innen &ndash; niemals und nirgendwo!<\/strong><br>\nDer 5. Februar 2020 markiert einen Tabubruch. CDU und FDP haben gemeinsam mit der extrem rechten AfD in Th&uuml;ringen einen Ministerpr&auml;sidenten gew&auml;hlt &ndash; allen vorherigen Versprechen zum Trotz. Auch nach Kemmerichs Zur&uuml;ckrudern ist klar: Die Brandmauer gegen die Faschist*innen hat einen tiefen Riss. Innerhalb von FDP und CDU gibt es die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der AfD.<br>\nWir sind zutiefst emp&ouml;rt. Die Konsequenz f&uuml;r alle Demokrat*innen muss sein: Mit der AfD darf es keine Kooperation geben &ndash; nicht im Bund, nicht in den L&auml;ndern und nicht auf kommunaler Ebene!<br>\nAus diesem Grund ruft ein breites B&uuml;ndnis f&uuml;r den 15. Februar um 13 Uhr auf dem Domplatz in Erfurt zu einer gemeinsamen Demonstration unter dem Motto &bdquo;#Nichtmituns: Kein Pakt mit Faschist*innen &ndash; niemals und nirgendwo!&ldquo; auf.<br>\nWer mit Faschist*innen paktiert, hat die ganze solidarische Gesellschaft gegen sich! Wir werden unseren Protest lautstark zum Ausdruck bringen. Wir alle streiten tagt&auml;glich:\n<ul>\n<li>f&uuml;r Demokratie und gesellschaftlichen Antifaschismus!<\/li>\n<li>f&uuml;r Arbeitnehmer*innenrechte, soziale Gerechtigkeit und Klimagerechtigkeit!<\/li>\n<li>gegen Rassismus, Antisemitismus und Antifeminismus!<\/li>\n<li>gegen jede Zusammenarbeit mit der AfD!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir rufen bundesweit dazu auf, am Samstag, den 15. Februar in Erfurt, gemeinsam mit uns auf die Stra&szlig;e zu gehen. Am selben Tag stellen sich unsere Freund*innen dem Naziaufmarsch in Dresden entgegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/termine\/++co++c3cce70e-49a3-11ea-ba85-52540088cada\">DGB<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch der DGB kritisiert lediglich das gemeinsame Abstimmungsverhalten von AfD, CDU und FDP. Zurecht wird dieser Tabubruch beklagt. Aber warum wird nicht die gemeinsame &ouml;konomische, neoliberale Denke dieser drei Parteien verurteilt? Doch nicht etwa, weil auch der DGB und zu viele seiner Einzelgewerkschaften und deren Funktion&auml;re gemeinsame Sache mit der rot-gr&uuml;nen Schr&ouml;der-Regierung gemacht haben und den gr&ouml;&szlig;ten Sozialabbau in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland mit zu verantworten haben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Peter Altmaier warnt EU-Kommission vor sch&auml;rferen Abgasregeln<\/strong><br>\nAusgerechnet die Bundesregierung torpediert den Green Deal der EU: Wirtschaftsminister Altmaier fordert, die Autoindustrie aus der Abgasdebatte erst mal herauszuhalten. (&hellip;)<br>\nDer Gr&uuml;nen-Europaabgeordnete Sven Giegold kritisiert den Vorsto&szlig; des Bundeswirtschaftsministers gegen&uuml;ber ZEIT ONLINE scharf: &ldquo;Die Bundesregierung versucht den europ&auml;ischen Green Deal zu verw&auml;ssern, bevor er wirklich anf&auml;ngt.&rdquo; Altmaier betreibe &ldquo;verdeckte Lobbyarbeit f&uuml;r die deutsche Automobilindustrie&rdquo; und untergrabe &ldquo;geltendes EU-Recht&rdquo;. Schlie&szlig;lich geh&ouml;re es zur Planungssicherheit f&uuml;r Unternehmen, dass m&ouml;glichst schnell alle europ&auml;ischen Gesetze an die Ziele des Green Deal angepasst w&uuml;rden.<br>\nF&uuml;r Giegold ist klar: &ldquo;Der Verkehrssektor darf davon nicht ausgenommen werden und ist zu Recht eine Priorit&auml;t der neuen EU-Kommission.&rdquo; Doch die Bundesregierung &ldquo;bremst, wo sie nur kann&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/amp\/wirtschaft\/2020-02\/green-deal-peter-altmaier-autoindustrie-abgasregeln-klimaschutz?__twitter_impression=true\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutschlands Klimaplan l&auml;sst weiter auf sich warten<\/strong><br>\nAuch mehr als f&uuml;nf Wochen nach Ablauf der Frist haben Deutschland und weitere EU-L&auml;nder noch immer nicht ihre Klimaschutzpl&auml;ne f&uuml;r das kommende Jahrzehnt der EU-Kommission vorgelegt. Br&uuml;ssel erh&ouml;ht nun den Druck und nutzt daf&uuml;r erstmals die Methode &ldquo;name and shame&rdquo;. (&hellip;)<br>\nEntw&uuml;rfe dazu hatten die Mitgliedsstaaten bereits ein Jahr zuvor vorlegen m&uuml;ssen. Das hatte Deutschland damals noch gerade rechtzeitig geschafft. Der Entwurf der Bundesregierung steht seit Anfang Januar 2019 auf der Website des Wirtschaftsministeriums.<br>\nDie eingereichten Entw&uuml;rfe wurden von der EU-Kommission daraufhin &uuml;berpr&uuml;ft, ob sie f&uuml;r die Klimaziele, die sich die EU bis 2030 vorgenommen hatte, ausreichend sind. Also: mindestens 40 Prozent weniger CO2-Emissionen als 1990, mindestens 32 Prozent erneuerbare Energien beim Endenergieverbrauch und 32,5 Prozent mehr Energieeffizienz.<br>\nDie Pr&uuml;fung ergab damals, dass bei s&auml;mtlichen EU-Staaten gro&szlig;er klimapolitischer Nachholbedarf besteht und die Entw&uuml;rfe kr&auml;ftig &uuml;berarbeitet werden m&uuml;ssen. Auch zum deutschen NECP-Entwurf hatte die Kommission zahlreiche Anmerkungen. (&hellip;)<br>\nEine Auswertung aller Entw&uuml;rfe durch das Berliner Ecologic Institute und das belgische Beratungsunternehmen Climact stellte Deutschland ein besonders schlechtes Zeugnis aus. In dem Ranking der Experten landete die Bundesrepublik gemeinsam mit der Slowakei auf dem vorletzten Platz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/europaische-union\/deutschlands-klimaplan-laesst-weiter-auf-sich-warten\">klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Heartland Lobby<\/strong><br>\nDie Recherche von CORRECTIV und Frontal21 zeigt, wie das US-amerikanische Heartland Institute Leugner des Klimawandels in Deutschland unterst&uuml;tzt, um Ma&szlig;nahmen zum Klimaschutz zu untergraben. Undercover lernen wir den Chefstrategen des Instituts kennen: James Taylor. Er wird uns erz&auml;hlen, wie das Netzwerk der Klimawandelleugner funktioniert, wie Spenden verschleiert werden und wie sie eine deutsche, AfD-nahe Youtuberin nutzen wollen, um &raquo;die Jugend&laquo; zu erreichen. Am Ende macht er uns ein konkretes Angebot.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/top-stories\/2020\/02\/04\/die-heartland-lobby\/\">Correctiv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>1.800 Euro Strafe f&uuml;r &bdquo;Hannibal&ldquo;<\/strong><br>\nAm vergangenen Montag sprach das Amtsgericht in B&ouml;blingen ein Urteil im Fall von Andr&eacute; S., der wegen Verst&ouml;&szlig;en gegen das Sprengstoffgesetz angeklagt war. Dieser wurde nun zu 120 Tagess&auml;tzen zu je 15 Euro verurteilt. Damit best&auml;tigte das Gericht die Zahl der Tagess&auml;tze, die auch zuvor bereits in einem Strafbefehl verh&auml;ngt worden war, dem Andr&eacute; S. jedoch widersprochen hatte. Die Strafh&ouml;he d&uuml;rfte jedoch deutlich gemildert worden sein &ndash; u.a. deshalb, weil Andr&eacute; S. nach seinem Ausscheiden aus der Bundeswehr kaum noch Einnahmen hat. Vor Gericht erschienen war der Ex- Soldat nicht.<br>\nAndr&eacute; S. hatte der unter dem Decknamen &bdquo;Hannibal&ldquo; mehrere Telegram-Chatgruppen rechter Prepper sowie paramilit&auml;rische Trainings geleitet. (&hellip;)<br>\nDie Strafe von gerade einmal 1.800 Euro f&uuml;r Andr&eacute; S. d&uuml;rfte wenig Abschreckungspotenzial haben. Er verliert damit zwar seine Erlaubnis zum Besitz von Waffen, kommt jedoch insgesamt noch gut weg, bedenkt man seine zentrale Rolle im dem rechten Terror-Netzwerk. Dass die Strafe so gering ausf&auml;llt, liegt auch daran, dass genau das vor Gericht &uuml;berhaupt keine Rolle spielte. So waren sich die Staatsanw&auml;ltin und der Verteidiger einig, dass &bdquo;&uuml;ber den Komplex Franco A. genug geredet worden&ldquo; sei &ndash; darum gehe es nicht.<br>\nTobias Pfl&uuml;ger, verteidigungspolitischer Sprecher f&uuml;r DIE LINKE im Bundestag, besch&auml;ftigt sich schon seit L&auml;ngerem mit dem Netzwerk und sieht das anders: &bdquo;Das ist symptomatisch f&uuml;r alle Prozesse, die bislang gegen Personen dieses Netzwerks gef&uuml;hrt wurden: Die Netzwerkstrukturen werden ignoriert und es werden niedrige Strafen verh&auml;ngt, da es immer nur um gefundene Waffen oder Sprengstoff geht, aber nie darum, was die Rechten damit vorhatten &ndash; ein fatales Signal f&uuml;r Neonazis mit Terrorpl&auml;nen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/02\/06\/1-800-euro-strafe-fuer-hannibal\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Scheinheilige Gerechtigkeit<\/strong><br>\nEine Lotterie ist fair, weil jeder dieselbe Gewinnchance hat. Aber gilt das auch, wenn es es um &Uuml;berlebenschancen geht? (&hellip;)<br>\nOhne Zweifel hat Novartis f&uuml;r das Marketing seines Medikaments bereits einiges erreicht. Insbesondere die Eltern der an SMA erkrankten Kinder werden den Druck auf das Gesundheitswesen erh&ouml;hen und mit juristischer Hilfe versuchen, schnellen Zugang zu der Arznei zu erhalten. So verst&auml;ndlich dieses Bem&uuml;hen aus Sicht der Eltern sein mag, ethisch angemessener w&auml;re es, das Pr&auml;parat im Rahmen einer H&auml;rtefallregelung jenen Kindern zu geben, bei denen besonderer Bedarf besteht: wenn etwa Spinraza nicht wirkt oder nicht vertragen wird. Nicht der Zufall, sondern die medizinische Dringlichkeit ist die Grundlage einer fairen Zuteilung von Lebenschancen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/gastbeitrag-scheinheilige-gerechtigkeit-1.4788586\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin K.S.:<\/strong> Man kann es nicht glauben, wie tief Menschen sinken k&ouml;nnen und wie wichtig es ist, ein funktionierendes Sozial-und Gesundheitssystem in einer Demokratie zu haben. Aber wie schon gewusst: Neoliberalismus ist das Zur&uuml;ckfallen in den Feudalismus und Novartis macht es vor!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Jobcenter im Gro&szlig;stadtvergleich: Eingliederungsmittel und deren Aussch&ouml;pfung 2019<\/strong><br>\nEin kurzer Blick auf die Mittelzuteilung und Ausgaben f&uuml;r Leistungen zur &bdquo;Eingliederung gem&auml;&szlig; SGB II&ldquo; im vergangenen Haushaltsjahr 2019 in den 13 Gro&szlig;st&auml;dten (einschl. Region Hannover) mit einer &bdquo;gemeinsamen Einrichtung&ldquo; (gE) von Kommune und Agentur f&uuml;r Arbeit zur Durchf&uuml;hrung der &bdquo;Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende&ldquo; (SGB II &ndash; Hartz IV), mit einem (oder in Berlin 12) Jobcenter gE.<br>\nDie gesamten BIAJ-Materialien vom 07. Februar 2020 mit differenzierten Abrechnungsergebnissen in den 13 Gro&szlig;st&auml;dten mit Jobcenter gE (&ldquo;SGB-II-Eingliederungsleistungen&rdquo; und Bundesprogramme) finden Sie hier: Download_BIAJ20200207 (PDF: 17 Seiten: wie alle BIAJ-Kurzmitteilungen und -Materialien, kostenloser Download) Auszug: Tabelle 1 und 2 (unten)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.biaj.de\/archiv-materialien\/1350-jobcenter-im-grossstadtvergleich-eingliederungsmittel-und-deren-ausschoepfung-2019.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ex-Generalstaatsanwalt in der Ukraine &ndash; Infarkt war Mordversuch<\/strong><br>\nWiktor Schokin sollte vergiftet werden. Er behauptet, Spuren f&uuml;hrten zu Joe Biden, einem der demokratischen US-Pr&auml;sidentschaftskandiaten. [&hellip;]<br>\nAcht Tage hatte der Jurist bei einem Griechenland-Aufenthalt auf einer kardiologischen Intensivstation verbracht, zwei Herzstillst&auml;nde &uuml;berlebt. Doch wegen anhaltender Beschwerden hatte er sich Anfang Oktober 2019 in eine &ouml;sterreichische Klinik begeben. Sein Gl&uuml;ck. Denn dort wurde Schokins Leben erneut gerettet. Nun gab der behandelnde Arzt, Nikolai Korpan, bekannt: Schokins Herzinfarkt war die Folge einer Quecksilbervergiftung.<br>\nDer aus der Ukraine stammende Nikolai Korpan von der Wiener Privatklinik Rudolfinerhaus ist bei der Behandlung von Vergiftungen eine international anerkannte Koryph&auml;e. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Ich gehe davon aus, dass Biden dahintersteckt&ldquo;, so Schokin in dem Interview. Dieser nimmt Schokin offensichtlich das harte Vorgehen gegen die ukrainische Gasfirma Burisma &uuml;bel. Und in deren Vorstand sa&szlig; damals Hunter Biden, der Sohn von Joe Biden.<br>\nSchokin hatte als Generalstaatsanwalt gegen die Firma Burisma ermittelt. &bdquo;Am 2. Februar 2016 war der Besitz von Burisma per Gerichtsbeschluss beschlagnahmt worden. Beantragt hatte dies die Generalstaatsanwaltschaft&ldquo;, berichtet Wiktor Schokin in einem auf YouTube k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten Gespr&auml;ch mit dem Trump-Vertrauten Rudolph Giuliani.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ex-Generalstaatsanwalt-in-der-Ukraine\/!5659501\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Martin Sonneborn im EU-Parlament &ndash; Satire?<\/strong><br>\nDer Satiriker Martin Sonneborn sitzt zum zweiten Mal f&uuml;r &ldquo;Die PARTEI&rdquo; im Europaparlament. Und macht Politik mit den Mitteln der Komik. In der Redezeit spricht er &uuml;ber die Grenze zwischen Politikbetrieb und Satire &ndash; und deren Gemeinsamkeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/audio\/wdr5\/wdr5-neugier-genuegt-redezeit\/audio-martin-sonneborn-im-eu-parlament--satire-100.html\">WDR 5 Redezeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Spezielles Angebot f&uuml;r Leser aus dem Raum Stuttgart f&uuml;r signierte Exemplare &ndash; &bdquo;Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.&ldquo;<\/strong><br>\nZur Buchvorstellung in Stuttgart am 6. Februar waren ca. 300 G&auml;ste gekommen. Die Veranstalter hatten nicht damit gerechnet und zu wenige Buchexemplare bestellt, was einige Besucher mit Recht irritierte. Deshalb werden jetzt B&uuml;cher ohne Berechnung von Porto geliefert:<br>\nPreise f&uuml;r signierte Exemplare:  14,00 Euro, 2 Exemplare 28,00 usw.\n<p><strong>Bestellung<\/strong> bitte per Bank&uuml;berweisung des entsprechenden Betrages an:<br>\nIBAN: DE 95548913000032944906 &mdash; BIC : GENODE61BZA Konto Albrecht M&uuml;ller<\/p>\n<p><strong>Wichtig:<\/strong> Vollst&auml;ndige Adresse bitte lesbar auf der &Uuml;berweisung notieren &ndash; am besten im Feld &bdquo;Verwendungszweck&ldquo;.<\/p>\n<p>Bitte zus&auml;tzlich parallel dazu eine kurze E-Mail mit Angabe Ihrer Adresse und der Zahl der bestellten Exemplare an <a href=\"mailto:am-buch@nachdenkseiten.de\">am-buch@NachDenkSeiten.de<\/a> schicken. Sie k&ouml;nnen in dieser Mail, falls Sie das Buch jemandem widmen wollen, auch einen Namen angeben, also zum Beispiel: F&uuml;r Dagmar.\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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