{"id":58352,"date":"2020-02-10T10:09:56","date_gmt":"2020-02-10T09:09:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58352"},"modified":"2020-02-11T07:45:20","modified_gmt":"2020-02-11T06:45:20","slug":"leningrad-jahrestag-drei-millionen-zivilisten-von-deutschen-truppen-eingeschlossen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58352","title":{"rendered":"Leningrad-Jahrestag \u2013 Drei Millionen Zivilisten von deutschen Truppen eingeschlossen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Klawdija Kuleschowa erinnert sich am Jahrestag des Endes der Blockade von Leningrad, wie sie das Brot f&uuml;r die Familie teilte und vor Dieben fl&uuml;chtete.<\/strong> Am 27. Januar 1944 wurde der von der deutschen Wehrmacht errichtete Blockadering um die Stadt Leningrad von der Roten Armee durchbrochen. Es ist der wichtigste Gedenktag in St. Petersburg. Auch dieses Jahr kamen Tausende mit roten Nelken und Kr&auml;nzen zum Piskarjowskoje-Friedhof im Nordosten der Stadt, wo in gro&szlig;en viereckigen Massengr&auml;bern eine halbe Million Opfer der Blockade begraben liegen (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58019\">Reportage vom Gedenken<\/a>). Von <strong>Ulrich Heyden<\/strong>, St. Petersburg.<br>\n<!--more--><br>\nInsgesamt starben w&auml;hrend der 872 Tage dauernden Blockade eine Million B&uuml;rger der Stadt an der Newa an Hunger, Krankheiten und K&auml;lte. Einen Tag nach der Gedenkfeier traf ich eine der &Uuml;berlebenden der Blockade, Klawdija Kuleschowa. Sie ist 103 Jahre alt und noch r&uuml;stig. 77.000 &bdquo;Blokadniki&ldquo;, so nennen die St. Petersburger die &Uuml;berlebenden der Blockade liebevoll, leben heute noch in der Stadt. <\/p><p>Das Gespr&auml;ch fand im Wohnzimmer von Klawdija statt. Ihre Wohnung, in der sie mit Kindern und Enkeln lebt, liegt in einem &uuml;ber 100 Jahre alten Haus, in der Innenstadt von St. Petersburg, in der Kolomenskaja-Stra&szlig;e, s&uuml;dlich vom Newski-Prospekt. Klawdija hatte sich zum Treffen sch&ouml;n gemacht. Sie hatte schlohwei&szlig;e Locken und ein elegantes schwarzes Kleid mit Spitze. <\/p><p><strong>Nachricht vom Krieg am Badestrand<\/strong><\/p><p>Klawdija wurde noch vor der Oktoberrevolution geboren, am 4. Juni 1917. In einem Dorf nicht weit von Leningrad, was damals noch Petrograd hie&szlig;, erblickte sie das Licht der Welt. Der Vater von Klawdija war Lokomotivf&uuml;hrer. Wie sie von dem Angriff Deutschlands auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 erfahren hat, will ich wissen. Die alte Dame erz&auml;hlt, sie habe das in einem Park auf der Krestowski-Insel, n&ouml;rdlich des Stadtzentrums von Leningrad, aus einem Lautsprecher geh&ouml;rt. &bdquo;Ich hatte gerade meine Kleidung abgelegt und wollte schwimmen. Da wurde die Rede von Molotow (sowjetischer Au&szlig;enminister) &uuml;bertragen. Er sagte, der Krieg hat angefangen.&ldquo; <\/p><p>Die Nachricht vom Kriegsbeginn habe die Menschen nicht sehr &uuml;berrascht, sagt Klawdija, die damals in der Leitzentrale des Seeschiffverkehrs arbeitete. &bdquo;Wir waren alle vorbereitet. Wir hatten keine Angst vor dem Krieg. Wir hatten die Losung, dass wir niemanden angreifen, aber unsere Erde niemandem geben werden. Wir sind starke Leute.&ldquo; <\/p><p><strong>160 Kilometer vor Leningrad Panzergr&auml;ben ausgehoben<\/strong><\/p><p>Im Juli 1941, wenige Tage nach Kriegsbeginn, wurde die damals 24-j&auml;hrige Klawdija zusammen mit anderen Arbeiterinnen und Arbeitern zum Bau von Gr&auml;ben gegen deutsche Panzer in das Frontgebiet s&uuml;dwestlich von Leningrad abkommandiert.  Mit dem Zug brachte man sie in die N&auml;he der Hafenstadt Ust-Luga, 160 Kilometer s&uuml;dwestlich von Leningrad. Dort gruben die Arbeiter und Arbeiterinnen mit Spaten mehrere Tage Gr&auml;ben zur Abwehr der deutschen Panzer. Es sei moorig dort gewesen, erz&auml;hlt sie.  M&uuml;cken h&auml;tten sie gestochen und sie habe irgendwann Malaria bekommen. <\/p><p>Schon bei diesem Arbeitseinsatz war alles spontan organisiert. Die Ern&auml;hrung sp&auml;rlich. &bdquo;Es gab Linsensuppe mit Brot und Tee. Wir schliefen, so gut wir konnten. In unserer Kleidung arbeiteten, a&szlig;en und schliefen wir. Stellen Sie sich vor, wie h&uuml;bsch wir aussahen!&ldquo; Pl&ouml;tzlich kam die Meldung, die Deutschen h&auml;tten die s&uuml;dlich von Leningrad gelegene Stadt Gatschina eingenommen. An eine R&uuml;ckkehr der Arbeiter und Arbeiterinnen nach Leningrad war nicht zu denken, denn der Zug in die Newa-Stadt fuhr &uuml;ber Gatschina. <\/p><p>Doch sp&auml;ter kam der Zug dann doch noch. &bdquo;Man hatte die Deutschen aus Gatschina verjagt&ldquo;, erz&auml;hlt Klawdija mit einem so strahlenden Gesicht, als ob es gestern gewesen w&auml;re. <\/p><p><strong>&bdquo;Russen, die &uuml;berall Verbrechen begehen&ldquo;<\/strong><\/p><p>Leningrad befand sich damals von drei Seiten in der Zange feindlicher Truppen. Vom Norden stie&szlig; die finnische Armee vor. Vom S&uuml;dwesten kam die 18. deutsche Armee und vom S&uuml;den kam die deutsche Panzergruppe 4 und die 16. deutsche Armee. Die beiden letztgenannten Kampfverb&auml;nde kappten am 8. September 1941 &ouml;stlich von Leningrad, bei Schlisselburg, die Verbindung von Leningrad zum sowjetischen Territorium. <\/p><p>Die Befehle der deutschen Milit&auml;rs an die deutschen Truppen waren eindeutig. Am 13. Dezember 1941 schrieb der Kommandeur der 1. Infanterie-Division Phillip Kleffel in einem Befehl, &bdquo;dieser Kampf fordert, dass wir nicht das kleinste Mitleid mit der hungernden Bev&ouml;lkerung haben, auch nicht mit Frauen und Kindern.&ldquo; Man werde sie nicht durch die Front lassen. Die Frauen und Kinder seien Russen, die &bdquo;&uuml;berall wo es m&ouml;glich war, Verbrechen begangen haben.&ldquo;<\/p><p><strong>Die Bombardierung der Stadt<\/strong><\/p><p>Klawdija kam schlie&szlig;lich zur&uuml;ck vom Arbeitseinsatz nach Leningrad, wo sie von ihren Eltern, ihrem elfj&auml;hrigen Bruder Jurij und ihrer 16 Jahre alten Schwester Irina erwartet wurde. An den ersten Beschuss der Stadt kann sich die alte Dame noch gut erinnern. Nicht weit von ihrem Wohnhaus fiel eine Bombe in ein hohes Haus. Als das Geb&auml;ude zusammenbrach, entstand eine riesige Staubwolke. &bdquo;Vor unserem Haus hatten wir einen halben Meter tiefen Graben gegraben. So konnten wir uns vor dem Luftdruck der Bombardierungen sch&uuml;tzen&ldquo;, erinnert sie sich.<\/p><p>Klawdija arbeitete eigentlich in der Leitzentrale der Seeschifffahrt. Weil sie aber durch den Hunger schon sehr geschw&auml;cht war und kranke Beine hatte, wechselte sie den Arbeitsplatz und ging von nun an in die Fabrik &bdquo;Junger Seemann&ldquo;, die sich nicht weit von ihrer Wohnung befand. In der Fabrik wurden Barkassen und Schiffe repariert. <\/p><p>Der Weg von der Arbeit nach Hause war w&auml;hrend der Luftangriffe wie ein Spie&szlig;rutenlaufen. &bdquo;Um 17 oder 18 Uhr verlie&szlig; ich die Arbeitsstelle. Ich ging zusammen mit meinem elf Jahre alten Bruder nach Hause. Er half in der Fabrik den Elektromonteuren. Aber zuhause kamen wir erst um sieben Uhr morgens an, obwohl es von der Arbeit zu uns nach Hause nur zwei Haltestellen weit war. Kaum bist du ein kleines St&uuml;ck gegangen, heulten schon wieder die Sirenen und du musstest wieder Schutz suchen. Heute denke ich, was f&uuml;r ein Gl&uuml;ck, du legst dich schlafen und wei&szlig;t, dass du am n&auml;chsten Morgen aufwachst. Und was ist es f&uuml;r ein Gl&uuml;ck, dass du &uuml;ber den n&auml;chsten Tagen nachdenken kannst. Damals lebten wir nur f&uuml;r eine Minute.&ldquo; <\/p><p>Der Hunger und die st&auml;ndige Anspannung blieben nicht ohne Folgen. &bdquo;Einmal hatte ich schon Probleme mit dem Kopf. Ich konnte mich an meinen Familiennamen nicht erinnern. Ich bekam Angst. Es dauerte zehn Minuten. Zum Gl&uuml;ck wiederholte sich das nicht.&ldquo; Klawdija erz&auml;hlt, dass sie an Dystrophie litt, einer Mangelkrankheit mit psychischen Auswirkungen. Nach der Blockade machte ihr auch noch Erythema, eine sehr schmerzhafte Erkrankung im Unterhautfettgewebe der Unterschenkel zu schaffen.<\/p><p><strong>&bdquo;Als Komsomolzin wollte ich mich nicht evakuieren lassen&ldquo;<\/strong><\/p><p>Leningrad hatte vor dem Zweiten Weltkrieg 1941 3,2 Millionen Einwohner. Bis zum Februar 1943 wurden 1,7 Millionen Menschen evakuiert. <\/p><p>Ob sie auf eine Evakuierung gehofft habe? &bdquo;Wie kann ich mich als junge Komsomolzin evakuieren lassen? Wir hatten einen Koffer. Granaten waren da nicht drin, aber eine Flasche mit brennbarer Fl&uuml;ssigkeit. Wir konnten uns sch&uuml;tzen. Ich, meine Mutter, meine Schwester und mein Bruder dachten nicht daran, die Stadt zu verlassen. Wir haben aber meinen Vater zur Evakuierung &uuml;berredet. Er arbeitete als Jurist. Er war damals 60 Jahre alt. Nach einer Lungenentz&uuml;ndung war er als Schwerbehinderter eingestuft worden. Er kam in das Gebiet Swerdlowsk im Ural. Nach der Evakuierung starb er.&ldquo;<\/p><p>Die Familie von Klawdija lebte in der zweiten Etage eines Mehrfamilienhauses. W&auml;hrend der n&auml;chtlichen Bombardierungen fl&uuml;chtete die Familie in den Keller. &bdquo;Dort standen Betten aus Stahlgestellen. Mein Vater schaffte es nicht bis in den Keller. Er stand bei den Bombenangriffen in der K&uuml;che. Er versuchte, nicht vor einem Fenster zu stehen.&ldquo;<\/p><p>Wenn die Mitglieder der Familie von der Arbeit kamen, gab es immer die gleiche Zeremonie. &bdquo;Das hei&szlig;e Wasser mit Graupen kochte schon. Ich teilte immer das Brot auf. Nat&uuml;rlich bekamen alle die gleiche Menge. F&uuml;r jeden gab es 125 Gramm. Eine Waage gab es nicht. Doch wie Du auch schneidest. F&uuml;r mich blieb immer das kleinste St&uuml;ck &uuml;ber. Ich war eigentlich die Kr&auml;ftigste, aber es kam so, dass ich die am meisten Ausgezehrteste war und als erste krank wurde.&ldquo;<\/p><p><strong>Die Menschen fielen auf der Stra&szlig;e um<\/strong><\/p><p>Klawdija erz&auml;hlt, dass die Menschen vor Hunger und K&auml;lte auf den Stra&szlig;en umfielen und starben. Der erste Blockade-Winter im Jahre 1941 mit Temperaturen von Minus 30 Grad sei der schlimmste gewesen.<\/p><p>Der Weg zur Arbeit verlangte fast Unm&ouml;gliches von Klawdija und ihrem Bruder. &bdquo;Wir mussten &uuml;ber einen Platz gehen, um zu unserer Fabrik zu kommen. Der Schnee lag dort so hoch wie das Dach einer  Stra&szlig;enbahn.  Und durch diesen hochaufget&uuml;rmten Schnee gab es nur einen kleinen Pfad.&ldquo; <\/p><p>Mitten auf diesem Pfad lag der L&auml;nge nach ein gefrorener Leichnam. &bdquo;Wir wussten nicht, was wir machen sollten. Wir mussten &uuml;ber den Leichnam gehen. Ein Fu&szlig; auf dem Leichnam, ein Fu&szlig; daneben. Gro&szlig;e Schritte konnten wir nicht machen. Das war schmerzhaft. Mein Br&uuml;derchen weinte.&ldquo; In dem Moment, in dem Klawdija erz&auml;hlt, kommen auch der alten Dame die Tr&auml;nen.<\/p><p><strong>Frikadellen auf dem Markt<\/strong><\/p><p>Die Frage f&auml;llt mir schwer, aber ich ringe mich durch und frage die alte Dame, ob es Menschen gab, die das Fleisch von Toten a&szlig;en. &bdquo;Ich habe das nicht gesehen. Aber wir h&ouml;rten, dass auf den Markt S&uuml;lze und Frikadellen verkauft wurden. Man bezahlte dort mit Kleidungsst&uuml;cken, sp&auml;ter mit Gold. Ich wei&szlig; nicht, ob das Banditen waren. Man sagte, die S&uuml;lze sei aus Menschenfleisch gemacht.&ldquo;<\/p><p>Die Stadt war nicht sicher. Es gab &Uuml;berf&auml;lle. Klawdija erz&auml;hlt. &bdquo;Um Mitternacht hatte ich eine Lebensmittelkarte bekommen. Das Gesch&auml;ft hatte noch auf. Am Eingang stand ein junger Mann. Ich ging mit den Karten f&uuml;r mich und meinen Bruder zu der Verk&auml;uferin. Die Frau fragte mich, siehst Du, wer da steht? Ich sagte, ja. Die Verk&auml;uferin lie&szlig; mich dann durch einen anderen Ausgang nach drau&szlig;en. Ein Gl&uuml;ck! Dieser Mann war gef&auml;hrlich. Er wollte wohl Brot von den Leuten klauen.&ldquo;<\/p><p>Eine Nachbarin, die ein staatliches Lebensmittelgesch&auml;ft leitete, habe ihr dann das Leben gerettet, erinnert sich die alte Dame. Die Nachbarin habe sie mit nach Pargolowo genommen, einem Dorf n&ouml;rdlich von Leningrad. <\/p><p>&bdquo;Ich war kurz davor zu sterben. Auf dem Dorf heizte sie ein. Ich erinnere mich, dass ich die ganze Zeit Wasser trinken wollte. Aber sie gab mir nicht genug zu trinken. Aus einer Milit&auml;reinheit lud sie nachts einen Arzt ein. Ich erinnere mich nur, dass er sagte, &acute;Gebt ihr so viel zu trinken, wie sie will.&acute; So kehrte ich zur&uuml;ck ins Leben.&ldquo; <\/p><p>Als ich aufstehe und mich zum Abmarsch fertig mache, sagt Klawdija &ndash; wie zur Vers&ouml;hnung &ndash; dass sie keinen Groll auf die Deutschen habe. Ich umarme und k&uuml;sse sie, w&uuml;nsche ihr Gl&uuml;ck und Gesundheit und gehe hinaus in die feuchtkalte Nacht. Von Ferne ist Verkehrsl&auml;rm zu h&ouml;ren. Die Stadt an der Newa lebt und will keinen Krieg. Nie wieder!<\/p><p>Titelbild: &copy; Ulrich Heyden<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Klawdija Kuleschowa erinnert sich am Jahrestag des Endes der Blockade von Leningrad, wie sie das Brot f&uuml;r die Familie teilte und vor Dieben fl&uuml;chtete.<\/strong> Am 27. Januar 1944 wurde der von der deutschen Wehrmacht errichtete Blockadering um die Stadt Leningrad von der Roten Armee durchbrochen. Es ist der wichtigste Gedenktag in St. Petersburg. Auch dieses<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58352\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":58353,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[212,171],"tags":[2104,2147,990,966,2360],"class_list":["post-58352","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gedenktagejahrestage","category-militaereinsaetzekriege","tag-kriegsopfer","tag-sowjetunion","tag-wehrmacht","tag-weltkrieg","tag-zivile-opfer"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Klawdija-Kuleschowa-Foto-Ulrich-Heyden-2020-.jpeg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/58352","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=58352"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/58352\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58370,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/58352\/revisions\/58370"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/58353"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=58352"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=58352"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=58352"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}