{"id":5836,"date":"2010-06-09T09:12:49","date_gmt":"2010-06-09T07:12:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5836"},"modified":"2010-06-09T10:42:11","modified_gmt":"2010-06-09T08:42:11","slug":"hinweise-des-tages-1156","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5836","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Nachklapp zum Sparpaket; konservative Presse macht mobil; ged&auml;mpfte Wut bei Arbeitslosen; EU: Die schwachen sollen`s stemmen; Inflations&auml;ngste unbegr&uuml;ndet; US-Kongress ignoriert  Job-Krise; Statistik-Schmu der Amerikaner; deutsche Ausfuhren; Nachspiel f&uuml;r die Deutsche  Bank; Ratingagenturen: Risiko l&auml;sst sich nicht messen; die Ampel in NRW blinkt; zur Wahl des Bundespr&auml;sidenten; Gen-Mais: der Staat macht sich vom Acker; Gewalt von rechts; jetzt in Bildung investieren; Bildungsrepublik als Fata Morgana; zu guter Letzt: schwarz wie Milch. (MB\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Nachklapp zum &bdquo;Sparpaket&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Konservative Presse macht mobil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Ged&auml;mpfte Wut bei Arbeitslosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">EU: Die Schwachen sollen`s stemmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Gustav Horn: &ldquo;Inflations&auml;ngste halte ich f&uuml;r unbegr&uuml;ndet&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Der amerikanische Kongress ignoriert die Job-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Der Statistik-Schmu der Amerikaner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Deutsche Ausfuhren im April 2010: + 19,2% zum April 2009<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Kaupthing-Kollaps: Nachspiel f&uuml;r Deutsche Bank <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Lucas Zeise &ndash; Risiko l&auml;sst sich nicht messen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Sondierungsgespr&auml;che in NRW: Die Ampel blinkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Exodus im Vorstand der Atlantik-Br&uuml;cke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Zur Debatte &uuml;ber den Bundespr&auml;sidenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Der Staat macht sich vom Acker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Arzneikontrolle: Neuer Chef-Pharmakontrolleur gew&auml;hlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Schwere Fehler &ndash; macht nichts!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Anschl&auml;ge von rechts nehmen zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Memorandum Gruppe: Jetzt in Bildung investieren!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">DGB-Studie zieht Gipfel-Bilanz: Bildungsrepublik wird zur Fata Morgana<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Experten geht geplante BAf&ouml;G-Erh&ouml;hung nicht weit genug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Schwarz wie Milch &ndash; Kurzfilm &uuml;ber Manipulation in den Medien<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin. <\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nachklapp zum &bdquo;Sparpaket&ldquo;: <\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Von der Leyen: Sparpaket wahrt soziale Balance<\/strong><br>\nSchwarz: Nun das stimmt ja nur bedingt. Schauen wir zum Beispiel mal auf das Elterngeld. F&uuml;r die Besserverdienenden wird es um zwei Prozent, f&uuml;r die Leistungsbezieher dagegen um 100 Prozent gek&uuml;rzt, da geht es dann um satte 300 Euro weniger im Monat. Nennen Sie das eine gerechte Verteilung?\n<p>von der Leyen: Ja, das ist genau ein Beispiel, wo man es noch mal zeigen kann. Erst mal, das Elterngeld, das bekommen junge Familien, die haben typischerweise kleine Einkommen, das muss man deutlich auch sagen. Sie kennen alle, jeder wei&szlig; aus der Erfahrung, diejenigen, die kleine Kinder haben, die sind wei&szlig; Gott nicht auf Rosen gebettet.<br>\nDas sind die Familien, die aus eigener Kraft ihr Einkommen verdienen, und die nehmen sich Zeit f&uuml;r Kinder. Und deshalb gibt es in der Zeit, wo sie aus dem Beruf aussteigen, f&uuml;r ein Neugeborenes das Elterngeld. Bei den Langzeitarbeitslosen zahlt der Staat das gesamte Einkommen, auch &uuml;brigens dann f&uuml;r das neugeborene Kind den Lebensunterhalt. Es ist richtig, wir nehmen da was weg, das stimmt.<br>\n<strong>Schwarz:<\/strong> Eine ganze Menge.<br>\n<strong>von der Leyen:<\/strong> &hellip; Elterngeld, aber der Lebensunterhalt ist gedeckt vom Staat durchgehend. Auf der anderen Seite &ndash; und das war mir wichtig &ndash; geben wir f&uuml;r meine Begriffe auch gezielter eine noch sehr viel gr&ouml;&szlig;ere Summe genau da wieder hin, n&auml;mlich dass bei dem ganzen Sparpaket, bei den 80 Milliarden, ein Bereich ausgenommen ist, n&auml;mlich Bildung, Bildung insbesondere f&uuml;r Kinder aus Hartz-IV-Familien. <\/p>\n<p>Da werden Milliarden reinflie&szlig;en, das wird in diesem Jahr umgesetzt. Wir sagen nur, wir m&ouml;chten direkt, dass die Leistung zum Kind kommt. Also gerade bei diesem Punkt: Wir nehmen an einer Seite was weg, aber an der anderen Seite kommt etwas gezielt wieder, eine Investition in die Bildung dieser Kinder. Und ich glaube, das ist das beste Startpaket f&uuml;rs Leben, das sie haben k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/interview\/1198883\/\">DLF<\/a><\/p>\n<p><em>Anmerkung:  Auszug aus Randnummer 180 (Urteil des BVerfG vom 09.02.2010): <\/em><\/p>\n<blockquote><p>cc) <strong>Schlie&szlig;lich ist weder aus der Begr&uuml;ndung zur Regelsatzverordnung 2005 noch aus anderen Erl&auml;uterungen ersichtlich, warum die in der Abteilung 10 (Bildungswesen) in der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 1998 erfassten Ausgaben bei der Bildung des regelleistungsrelevanten Verbrauchs vollst&auml;ndig unber&uuml;cksichtigt blieben&hellip;..<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/entscheidungen\/ls20100209_1bvl000109.html\">bundesverfassungsgericht.de<\/a> <\/p>\n<p>Wo ist vorgesehen, dass mehr Geld in die Bildung insbesondere f&uuml;r Kinder aus Hartz-IV-Familien &bdquo;reinflie&szlig;en&ldquo; wird? Frau von der Leyen redet mal wieder die Welt sch&ouml;n oder sie wei&szlig; nicht, wovon sie redet. Wenn Sie etwa an Kita-Pl&auml;tze denkt, dann kommen die keineswegs insbesondere solchen Kindern zugute. Wenn es, angesichts der Finanzsituation der Kommunen, &uuml;berhaupt zu mehr Kita-Pl&auml;tzen kommen wird.\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Regierung: Eltergeld f&uuml;r Arme komplett streichen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant nun die komplette Streichung des Elterngeldes f&uuml;r Arme, tastet aber die 1.800 Euro monatliches Elterngeld f&uuml;r Gutverdienende nicht an. Gunnar Heinsohn hatte dies bereits aus eugenischen Gr&uuml;nden in einem Welt-Artikel gefordert.<br>\n&hellip; Im Klartext: Gutverdienende Eltern erhalten weiterhin 1.800 Euro monatlich, um von der Arbeit befreit zu werden, um sich um ihre Kinder k&uuml;mmern zu k&ouml;nnen. Arbeitslosen Eltern werden die 300 Euro monatlich gestrichen, damit sie sich nicht um ihre Kinder k&uuml;mmern, sondern im Niedriglohnsektor arbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dishwasher.blogsport.de\/2010\/06\/07\/regierung-elterngeld-wird-fuer-arme-komplett-gestrichen\/\">Dishwasher<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>T&uuml;ckische Umdeutung<\/strong><br>\nUnd was sind beispielsweise &ldquo;effiziente&rdquo; Arbeitsmarktma&szlig;nahmen, auch von der Kanzlerin jetzt wieder eingefordert? Oft werden den Chancenlosen vom Jobcenter nur einige Monate Besch&auml;ftigung und ein kleines Zusatzeinkommen geboten; dabei geht es um Lebensqualit&auml;t. Ob das nun &ldquo;effizient&rdquo; ist oder nicht, ist schlichtweg eine Frage der sozialen Perspektive. Es ist symptomatisch, dass jetzt wieder die Sprache aus der &ldquo;Agenda 2010&rdquo; &ndash; also aus der Zeit der Einf&uuml;hrung von Hartz IV &ndash; benutzt wird, um das Sparen als eine Art moralische Sanierung zu verkaufen. Das klingt ganz so, als seien in Deutschland bislang Wohltaten verteilt und die Transferempf&auml;nger verw&ouml;hnt worden. Dabei wurde aber schon seit Jahren gespart: Walter Riester (SPD) musste zu Zeiten von SPD-Finanzminister Hans Eichel im Jahr 2000 umgerechnet 6,4 Milliarden Euro einsparen. Es folgten Rentenreformen, Hartz IV, mehr Eigenbeitr&auml;ge f&uuml;r die Krankenversorgung. Ein Aufwuchs an Sozialleistungen sieht anders aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F06%2F08%2Fa0016&amp;cHash=82243693cc\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Um die K&uuml;rzungen im Sozialbereich zu legitimieren, weist die Bundesregierung suggestiv darauf hingewiesen, dass &bdquo;im laufenden Jahr &hellip; die Sozialausgaben mehr als die H&auml;lfte der veranschlagten Bundesausgaben&ldquo; ausmachten:<\/em><\/p>\n<p>Der Einzelplan des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales ist 2010 auf 153 Milliarden angesetzt. Eine Steigerung um 20 Milliarden ergab sich aus Unterst&uuml;tzung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, insbesondere durch die konjunkturbedingt h&ouml;here Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit. Die Ausgaben aus dem Gesamthaushalt 2010 sind auf 327,7 Milliarden Milliarden angesetzt. <a href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/Finanzpolitik\/2009\/06\/20092406__PM26.html\">Der Sozialbereich macht also deutlich weniger als die H&auml;lfte aus<\/a>.<\/p>\n<p><em><strong>Zur Kostenentwicklung im bei den Sozialausgaben merkt unser Leser P.B. an:<\/strong> Die Kostenentwicklung der Sozialsysteme &ndash; die aber wiederum Einnahmen Anderer sind &ndash; ist seit Jahren entgegen anderslautender Meldungen zum guten Teil schon extrem r&uuml;ckl&auml;ufig. W&auml;hrend die gesamtwirtschaftliche Leistung zwischen 1995 und 2006 um 25,6% stieg, fielen die Ausgaben f&uuml;r Wohngeld um 60,4%, die Kosten f&uuml;r Arbeitslosigkeit um 34,8% und die Ausgaben f&uuml;r Sozialhilfe um 23,2%. Wenn man bedenkt, dass alleine 2009 die Bundesregierung zur St&uuml;tzung der Banken sich 98,2 Milliarden geliehen hat (bei den Banken!), sieht man klar, wer die Zeche einer verfehlten Steuer- und Wirtschaftspolitik zahlt. Und man sieht auch deutlich, dass wir seit Jahren kein Ausgaben-, sondern ein massives Einnahmeproblem haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bpb.de\/wissen\/6T3K3W,0,0,Sozialleistungen_%96_Entwicklung_der_Ausgaben.html\">Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung<\/a><br>\n<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wer lebt denn hier &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse?<\/strong><br>\nLiebe Bundesregierung, sehr geehrte Frau Merkel,<br>\nwen meinen Sie eigentlich, wenn Sie sagen, wir h&auml;tten jahrelang &uuml;ber unsere Verh&auml;ltnisse gelebt?<br>\nIch jedenfalls habe das n&auml;mlich ganz sicher nicht getan. Ich gebe nur das Geld aus, das ich habe. Ich zahle Steuern, bin gesetzlich krankenversichert und sorge privat f&uuml;r das Alter vor. Ich habe mich durch Ihre Abwrackpr&auml;mie nicht dazu verlocken lassen, einen &uuml;berfl&uuml;ssigen Neuwagen zu kaufen, ich bin kein Hotelier und kein Milchbauer. Und &ldquo;Freibier f&uuml;r alle&rdquo; habe ich auch noch nie verlangt.<br>\nWer war wirklich ma&szlig;los?<br>\nMeinen Sie vielleicht die Arbeitslosen und Hartz IV-Bezieher, bei denen jetzt gek&uuml;rzt werden soll? Meinen Sie die Zeit- und Leiharbeiter, die nicht wissen, wie lange sie ihren Job noch haben? Oder meinen Sie die Normalverdiener, denen immer weniger netto vom brutto &uuml;brigbleibt? Haben die etwa alle &ldquo;&uuml;ber ihre Verh&auml;ltnisse&rdquo; gelebt?<br>\nNein, ma&szlig;los waren und sind ganz andere: Zum Beispiel die Banken, die erst mit hochriskanten Gesch&auml;ften Kasse machen, dann Milliarden in den Sand setzen, sich vom Steuerzahler retten lassen und nun einfach weiterzocken als ob nichts gewesen w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/kommentar460.html\">Tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ein bemerkenswerter Brief aus der ARD Tagesschau-Redaktion<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Viele Sparschweine, wenige Wilds&auml;ue<\/strong><br>\n&ldquo;Solide Staatsfinanzen&rdquo;, hei&szlig;t es gleich im ersten Satz, &ldquo;sind ein Grundpfeiler christlich-liberaler Politik&rdquo;.<br>\nAls Architekt dieses Grundpfeilers darf sich getrost ein Sozialdemokrat f&uuml;hlen. Werner Gatzer (SPD), bereits seit 2005 beamteter Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium, hatte das Gros der Vorschl&auml;ge, die die schwarz-gelbe Koalition nun auf ihrer Klausur beschlossen hat, bereits im Herbst als Grundlage f&uuml;r die anstehenden Koalitionsgespr&auml;che vorgelegt. Damals, vor nicht einmal neun Monaten, hatten die Union und die Freien Demokraten diese Vorschl&auml;ge noch links liegen lassen und stattdessen Erbschaftsteuer und Hotelsteuern gesenkt. Nun sollen die K&uuml;rzungen auf einmal zum Merkmal ihres B&uuml;ndnisses werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2729381_Das-Rotstiftprogramm-Von-vielen-Sparschweinen-und-den-Wildsaeuen.html\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Jens Berger: Schwarz-Gelb l&auml;sst das Volk bluten<\/strong><br>\nNun wissen wir es: Die Krankenschwester, die ihren Kinderwunsch dank des Kindergelds verwirklichen konnte und der 60-j&auml;hrige Bauarbeiter, der seinen Job verloren hat, leben &uuml;ber &ldquo;unsere Verh&auml;ltnisse&rdquo;. Aber Angela Merkel und Guido Westerwelle machen nun Schluss mit dieser &rdquo; Freibiermentalit&auml;t&rdquo; und planen bis ins Jahr 2014 stolze 80 Milliarden Euro auf dem R&uuml;cken der Bev&ouml;lkerung einzusparen. Die Wahlen in Nordrhein-Westfalen sind Geschichte, die n&auml;chsten Landtagswahlen finden erst im Fr&uuml;hjahr 2011 statt und da der W&auml;hler ja bekannterma&szlig;en zur Vergesslichkeit neigt, ist dies der ideale Zeitpunkt, um &ldquo;harte Einschnitte&rdquo; vorzunehmen. Die Sparma&szlig;nahmen der Regierung sind zweifelsohne hart, eins sind sie trotz gegenteiliger Beteuerungen allerdings nicht &ndash; alternativlos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/bin\/tp\/issue\/r4\/dl-artikel2.cgi?artikelnr=32772&amp;mode=print\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Augenf&auml;llig ist: Die schwarz-gelbe Regierungskoalition versucht der &Ouml;ffentlichkeit weiszumachen, auch die Wirtschaft habe einen deutlichen Konsolidierungsbeitrag zu leisten. vor diesem Hintergrund weist Jens Berger zu Recht auf folgende Aspekte hin:<br>\nDie Energieversorger sollen mit einer &ldquo;Kernelementeabgabe&rdquo; als Gegenleistung f&uuml;r die Laufzeitverl&auml;ngerung der Kernkraftwerke j&auml;hrlich mit 2,3 Milliarden Euro belastet werden. Das klingt erst einmal gut, doch da der deutsche Energiemarkt immer noch von den Strommonopolisten beherrscht wird, ist es naiv anzunehmen, dass diese Abgabe nicht 1:1 auf die Stromkunden umgelegt wird. Dar&uuml;ber hinaus ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass diese Abgabe lediglich einen kleinen Teil der Zusatzgewinne der Engergiekonzerne absch&ouml;pft, die aus der Verl&auml;ngerung der AKW-Laufzeiten resultieren. Auch das aus der Verl&auml;ngerung der Laufzeiten erwachsende zus&auml;tzliche Risiko von Atomunf&auml;llen (bis hin zum &ldquo;Supergau&rdquo;) sowie die zus&auml;tzlichen Kosten und Risiken der Atomm&uuml;llentsorgung werden von der Bundesregierung ausgeblendet.<br>\nEine simple Umverteilung von der linken in die rechte Tasche stellt auch die &ouml;kologische Luftverkehrsabgabe dar, die ab n&auml;chstem Jahr eine Milliarde Euro einbringen soll. Diese Abgabe gilt f&uuml;r alle Fl&uuml;ge von deutschen Flugh&auml;fen und wird ebenfalls 1:1 auf die Verbraucher abgew&auml;lzt.<br>\nDer B&uuml;rger wird auch letzten Endes die Dividendenerh&ouml;hung f&uuml;r den Bund bei der Deutschen Bahn AG auf 500 Millionen Euro pro Jahr &uuml;ber h&ouml;here Ticketpreise bezahlen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Bahn einen Schuldenstand in H&ouml;he von 15 Milliarden Euro aufweist.<br>\nDas Geld, das 2011 zus&auml;tzlich von &ldquo;den Unternehmen&rdquo; eingenommen werden soll, wird also im Endeffekt nahezu ausschlie&szlig;lich vom Verbraucher aufgebracht. Die Beteiligung des Bankensektors an der Finanzmarktkrise, die ab 2012 j&auml;hrlich zwei Milliarden Euro einbringen soll, ist eine glatte Luftbuchung. Das Geld der Bankenabgabe geht schlie&szlig;lich nicht in den Bundeshaushalt, sondern in einen speziellen Fonds. Angesichts des enormen finanziellen Schadens, den der Bankensektor zu Lasten des Staatshaushaltes und damit der Steuerzahler angerichtet hat, f&auml;llt die Bankenabgabe mit j&auml;hrlich zwei Milliarden Euro ohnehin l&auml;cherlich niedrig aus.<br>\nAuf einen weiteren Aspekt weist Jens Berger hin: &ldquo;Stattdessen will der Bund auch in der zivilen Verwaltung 10.000 Stellen einsparen. Wahrscheinlich wird dieser Stellenabbau auch dazu f&uuml;hren, dass k&uuml;nftig vermehrt teure britische Anwaltskanzleien die Gesetzentw&uuml;rfe f&uuml;r die Regierung und den Bundestag schreiben und nicht mehr die eigenen Beamten. Dabei k&ouml;nnte man mit einem Stellenaufbau bei den Finanz&auml;mtern und -direktionen das gesamte Sparpaket ad absurdum f&uuml;hren. Die Deutsche Steuergewerkschaft sch&auml;tzt, dass der Staat jedes Jahr 30 Milliarden Euro mehr einnehmen k&ouml;nnte, wenn er den Personalmangel in den Finanz&auml;mtern beseitigen w&uuml;rde. Aber das w&uuml;rde ja die Leistungstr&auml;ger treffen und die d&uuml;rfen heute erwartungsgem&auml;&szlig; die Champagnerkorken knallen lassen, da sie mit keinem Cent zum Sparprogramm beitragen m&uuml;ssen.&rdquo; Man kann Jens Berger nur zustimmen: Unter dem Strich zahlt die Wirtschaft nahezu nichts f&uuml;r die Schuldenkrise, die vor allem durch die Geschehnisse auf den Finanzm&auml;rkten forciert wurde. Noch schlimmer: Die Spitzenverdiener und die Besitzer gro&szlig;er Privatverm&ouml;gen bleiben fast vollst&auml;ndig ungeschoren. Das &ldquo;Sparprogramm&rdquo; entpuppt sich zum ganz &uuml;berwiegenden Teil als Abzocke vor allem zu Lasten der sozial schwachen Teile der Gesellschaft. Zumindest in einem Punkt muss man der Kanzlerin zustimmen: &ldquo;Jetzt wird die Handschrift der Koalition sichtbar.&rdquo; <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Deutschland schn&uuml;rt Sparpaket<\/strong><br>\nAuf die Deutschen kommt das h&auml;rteste Sparpaket der Nachkriegsgeschichte zu. Die schwarz-gelbe Regierung will bis 2014 etwa achtzig Milliarden Euro weniger ausgeben. Die Sparliste umfasst Einschnitte im Sozialetat ebenso wie Abbau von Beamten, Abgaben auf Fl&uuml;ge und eine Steuer f&uuml;r Betreiber von Atomkraftwerken. Der Bereich Bildung ist von den Sparma&szlig;nahmen nicht betroffen. Im Studio der ZIB 2 ist der Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tvthek.orf.at\/programs\/1211-ZiB-2\/episodes\/1443286-ZIB-2\/1443290-Deutschland-schnuert-Sparpaket\">ORF-Mediathek<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.P.:<\/strong> Ich habe mich gefreut mal einen vern&uuml;nftigen Menschen (MB: Stefan Schulmeister) im TV zu sehen. Schade das solche Aussagen in &Ouml;sterreich gemacht werden m&uuml;ssen, damit wir sie  hier in Deutschland ins Programm bekommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Auf die Stra&szlig;e!<\/strong><br>\nWann, wenn nicht jetzt? Wer, wenn nicht wir? Die erste B&uuml;rgerpflicht nach Vorlage des schwarz-gelben Spardiktats hei&szlig;t: Auf die Stra&szlig;e! Nicht gegen Haushaltssanierung grunds&auml;tzlich. Die ist alternativlos. Aber gegen das einseitige Spardiktat, das Schwarz-Gelb verordnet.<br>\nEs richtet sich in aller erster Linie gegen die sozial Schwachen. Die eh am wenigsten haben, sollen am meisten verzichten. Da m&ouml;gen Merkel und Westerwelle von Fairness und Ausgleich reden, was sie wollen. Fakt ist: Sie l&uuml;gen. Und noch schlimmer: Sie wissen das.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/fr-online.de\/top_news\/2731589_Kommentar-zum-Sparpaket-Auf-die-Strasse.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung G.K.:<\/strong> Die schwarz-gelbe Streichorgie zu Lasten der sozial Schwachen ist infam, denn die Regierungsparteien spekulieren darauf, dass die seit Jahren mit tatkr&auml;ftiger Unterst&uuml;tzung durch die &ldquo;Leitmedien&rdquo; betriebene Stimmungsmache insbesondere gegen die Arbeitslosen in der Bev&ouml;lkerung auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Schwarz-Gelb setzt kaltherzig auf die Zugkraft der Methode &ldquo;Teile und herrsche&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu dieser Anmerkung passt:<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Konservative Presse macht mobil<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bild: Darum ist das Sparpaket gerecht<\/strong><br>\nBILD.De erkl&auml;rt, warum die sozialen Einschnitte notwendig sind.<br>\nIm Klartext: Es geht vor allem um Sozialleistungen, die entweder nicht das erreichen, was sie erreichen sollen, oder die Zusatzleistungen aus besseren Zeiten. Sie zu streichen, soll nicht gerecht sein? Lachhaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2010\/06\/08\/merkels-milliarden-sparpaket-wie-gerecht\/ist-es-wirklich.html\">Bild<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Bild wirft sich mal wieder f&uuml;r die Bundesregierung und f&uuml;r soziale Einschnitte ins Gefecht. Interessant ist, dass bei der Bild-Umfrage immerhin 61 Prozent    (00.54 Uhr) das Sparpaket f&uuml;r ungerecht halten, obwohl sie vom Kommentator als l&auml;cherlich beschimpft werden.<\/em><\/p>\n<p>Zur Stimmungsmache in der sog. Qualit&auml;tspresse:\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Schwarz-gelber Defizitabbau<\/strong><br>\nDie Koalition saniert den Haushalt, indem sie auch Soziales streicht. Gut so. Anders geht es nicht. Selbst wenn nun alle aufschreien und vom sozialen Kahlschlag reden: Unter Schwarz-Gelb wird das Land nicht zu einer sozialen Gefrierkammer verkommen. Was die Koalition hingelegt hat, l&auml;sst zum ersten Mal hoffen, dass sie erkannt hat, was von ihr erwartet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44\/Doc~EBBD23F152B5D4D058E7753DD7CCD343D~ATpl~Ecommon~Sspezial~Afor~Eprint.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Es lohnt sich ja manchmal, Informationen zur\/m Autoren\/in zu suchen, um dann festzustellen, dass es sich um einen Gastautor mit Interessenverflechtungen zu <a href=\"p=4386#h10\">Lobbykreisen<\/a> oder einen zum <a href=\"p=4391\">Journalisten umgeschulten Ex-Unternehmerberater<\/a> handelt. Manfred Sch&auml;fers ist offensichtlich ein echter FAZ-Redakteur. Nur, wem steht er nahe, dass er so genau zu wissen glaubt, was von der Bundesregierung erwartet wird?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ged&auml;mpfte Wut bei Arbeitslosen<\/strong><br>\nVerunsicherung und Ratlosigkeit statt Wut und Emp&ouml;rung: Bei vier Hartz-IV-Empf&auml;ngern des Sozialunternehmens Neue Arbeit in Stuttgart &ndash; Max Schmidt, Wolfgang Heinemann, Nicole M&uuml;ller und Thomas Hecht &ndash; hat das Sparpaket der Bundesregierung Zukunfts&auml;ngste ausgel&ouml;st, aber auch Erleichterung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/thema_des_tages\/thema_des_tages\/2732506_Analyse-Gedaempfte-Wut-bei-Arbeitslosen.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In der Tat werden nicht die Arbeitslosen und Hartz-Empf&auml;nger an vorderster Front einer Demonstrationswelle zu sehen sein. Merkel und Co. wissen genau, dass diese keine Lobby haben und auch schon l&auml;ngst den Gang zur Wahlurne aufgegeben haben. Gesellschaftlich ist diese Gruppe schon l&auml;ngst von Clement &uuml;ber Koch bis Westerwelle in das Aus gesellschaftlicher Wahrnehmung bef&ouml;rdert worden. Und dennoch, was hier Angela Merkel abgesegnet hat, beraubt die Union ihrer letzten Legitimation. In einem beispiellosen Mix von billigsten Kalk&uuml;l und fast pathologischer K&auml;lte hat die Union sich in die FDP verabschiedet und dort zu &ldquo;sparen&rdquo; begonnen, wo sie keinen Widerstand erwartet. Wohlgemerkt, wir sprechen hier nicht von einer einzelnen Person, die im Tr&uuml;ben fischt, wie Koch u.a., sondern von Parteien, die das C in Ihrem Namen tragen. Das k&ouml;nnen sie sich jetzt mit Matth&auml;us, Kapitel 25, endg&uuml;ltig abschminken: &ldquo;Wahrlich, ich sage euch: Was ihr f&uuml;r einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und sie werden hingehen in die ewige Pein, die Gerechten aber in das ewige Leben&rdquo;.<br>\nUnd die SPD sollte nicht allzu selbstgerecht tun. Dieses Sparpaket atmet den Geist der Agendapolitik Schr&ouml;ders in reinster Form. Und den Anlass f&uuml;r dieses Sparen, dieses Vernichten jeglicher Solidarit&auml;t, die Schuldenbremse, hat die SPD mit verantwortet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>EU: Die Schwachen sollen`s stemmen<\/strong><br>\nDie Van-Rompuy-Arbeitsgruppe zieht mit dieser Ank&uuml;ndigung Konsequenzen aus der Schuldenkrise, deren Folgen auch das Treffen der EU-Finanzminister in Luxemburg beherrschten. Zu den Aufgaben der Task Force geh&ouml;rt auch, eine L&ouml;sung f&uuml;r die wachsenden Unterschiede in den Leistungsbilanzen zu finden.<br>\nSie haben sich entwickelt zwischen wettbewerbsf&auml;higen Staaten wie Deutschland, die in hohem Ma&szlig;e exportieren k&ouml;nnen und so &Uuml;bersch&uuml;sse in der Bilanz erwirtschaften und jenen, die &ndash; weniger konkurrenzf&auml;hig &ndash; mehr importieren als ausf&uuml;hren und so Defizite in ihrer Leistungsbilanz ausweisen.<br>\nL&auml;nder wie Deutschland, die Zahlungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse haben, stehen dabei vorerst nicht im Vordergrund: &ldquo;Wir haben uns mit den Problemen der &Uuml;berschussl&auml;nder noch nicht besch&auml;ftigt&rdquo;, gestand Van Rompuy. &ldquo;Bislang haben wir nur auf die Staaten mit Wettbewerbsnachteilen geschaut.&rdquo;<br>\nDer Druck auf Deutschland, der nach den Lagarde-&Auml;u&szlig;erungen entstand, ist verschwunden. Angela Merkel darf sich best&auml;tigt f&uuml;hlen: Aussitzen kann eine sehr effiziente Strategie sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2731680_Die-Schwachen-sollens-stemmen.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gustav Horn: &ldquo;Inflations&auml;ngste halte ich f&uuml;r unbegr&uuml;ndet&rdquo;<\/strong><br>\nEr geh&ouml;rt zu den &ouml;konomischen Querdenkern in Deutschland. Der Leiter des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) Gustav Horn erkl&auml;rt, warum sich niemand vor einer Geldentwertung f&uuml;rchten muss, die Schuldenbremse nicht f&uuml;r Europa taugt &ndash; und warum Deutschland die Krise mitverursacht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.impulse.de\/unternehmen\/:Gustav-Horn--Inflationsaengste-halte-ich-fuer-unbegruendet\/1013970.html?mode=print\">Impulse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der amerikanische Kongress ignoriert die Job-Krise<\/strong><br>\nDie Situation ist d&uuml;ster. Die Jugendarbeitslosigkeit ist auf dem h&ouml;chsten Stand, seit das Arbeitsministerium in 1948 Statistik dar&uuml;ber f&uuml;hrt. Einer von 6 Arbeitern hat seine Stelle in dem Abschwung verloren. Eine von acht Hypotheken ist im Zahlungsverzug oder Zwangsvollstreckung. Einer von acht Amerikanern ist auf Lebensmittelmarken angewiesen. 120 000 stellen jeden Monat einen Insolvenzantrag.<br>\nDoch der Kongress handelt nicht. Die Republikaner sind fast ohne Ausnahme gegen Job Programme als Teil einer &ldquo;Ausgabe Orgie, die ausser Kontrolle geraten ist&rdquo;. Aber sie sind auch dagegen, dadurch Arbeitspl&auml;tze zu finanzieren, indem sie Steuerverg&uuml;ngstigungen f&uuml;r Hedgefond Million&auml;re abschaffen, durch die diese weniger Steuern zahlen als ihre Sekret&auml;rinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/rev-jesse-jackson\/congress-ignores-nations_b_604126.html?ir=Yahoo\">Huffington Post<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Statistik-Schmu der Amerikaner<\/strong><br>\nMit ihrer starken Wirtschaft im R&uuml;cken haben die Amerikaner die wachstumsschwachen Europ&auml;er immer &uuml;ber die richtige Wirtschaftspolitik belehrt. Doch ein tiefer Blick in die amtlichen Statistiken zeigt, dass die Beh&ouml;rden im Land der unbegrenzten M&ouml;glichkeiten ihre Wachstums- und Inflationsdaten sch&ouml;nen. Bessere Wachstums- und Produktivit&auml;tszahlen haben nicht nur optische, sondern auch handfeste wirtschaftliche Vorteile. Mit ihren statistisch aufgeh&uuml;bschten Produktivit&auml;ts- und Wachstumszahlen locken die USA riesige Finanzstr&ouml;me an. &bdquo;Die finden dann dort aber die erhofften Produktivit&auml;tsvorteile und Renditen nicht vor&ldquo;, kritisiert Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank. Viele Unternehmen, die Fabriken in den USA gebaut h&auml;tten, seien deshalb schon bitter entt&auml;uscht worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/geschoente-wachstumsdaten-der-statistik-schmu-der-amerikaner;2594381\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wie sch&ouml;n, dass auch das Handelsblatt endlich die Trickserei in den der US-Statisken entdeckt. <a href=\"?p=3221\">Die NDS berichteten hier unter 5<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsche Ausfuhren im April 2010: + 19,2% zum April 2009<\/strong><br>\nWie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorl&auml;ufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im April 2010 von Deutschland Waren im Wert von 75,3 Milliarden Euro ausgef&uuml;hrt und Waren im Wert von 61,9 Milliarden Euro eingef&uuml;hrt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im April 2010 um 19,2% und die Einfuhren um 15,7% h&ouml;her als im April 2009. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegen&uuml;ber M&auml;rz 2010 um 5,9% und die Einfuhren um 7,3% ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2010\/06\/PD10__198__51,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung OP:<\/strong> Das Statistische Bundesamt titelt, wie es Ihm pa&szlig;t. Die entscheidende Auskunft ist, dass die deutschen Exporteure im April 5,9 Prozent weniger ins Ausland verkauft haben als im Vormonat. Keine besonders gute Aussichten f&uuml;r die Auftragslage bei der Industrie. Auch der Vergleich zum zum Vorjahr besch&ouml;nigt das Exportwachstum, da im Vorjahr die Exporte um fast 30 Prozent eingebrochen waren. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kaupthing-Kollaps: Nachspiel f&uuml;r Deutsche Bank <\/strong><br>\nDie Deutsche Bank ist Finanzkreisen zufolge wegen komplexer Wertpapiergesch&auml;fte nun auch ins Visier britischer Ermittler geraten. Die Londoner Anti-Betrugsbeh&ouml;rde SFO gehe dem Verdacht auf Marktmanipulation im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch der isl&auml;ndischen Kaupthing Bank nach. Konkret geht es um die Frage, ob die isl&auml;ndische Bank &uuml;ber eigens hierf&uuml;r geschaffene Investmentvehikel eigene CDS gekauft hat, um die M&auml;rkte zu beruhigen und so ihre Zinsbelastung drosseln. Untersucht wird, ob die Deutsche Bank am Aufbau dieser Konstruktion mitgewirkt hat, wie es in den Kreisen hie&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2728632&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Lucas Zeise &ndash; Risiko l&auml;sst sich nicht messen<\/strong><br>\nRatingagenturen schummeln, weil sie sich von Emittenten bezahlen lassen und deshalb ihre Produkte wohlwollend beurteilen. Sie sind aber nur wichtig, weil sie von Zentralbanken und Regulierern wichtig gemacht werden. Mit einer strengen Aufsicht &uuml;ber die Ratingagenturen erreicht man gar noch, dass deren angekratztes Image aufpoliert wird. Besser w&auml;re es, sie systematisch zu ignorieren, ihr Urteil irrelevant zu machen. Die Schlussfolgerung aus alldem: Schon um die Ratingagenturen zu entmachten, sollte die EZB die Staatsanleihen aller Euro-L&auml;nder gleich behandeln, egal, was Finanzm&auml;rkte und Ratingagenturen gerade sagen. Die Bankenaufsicht sollte sich von der Risikogewichtung des Kreditportefeuilles, der entscheidenden Verschlechterung von Basel II gegen&uuml;ber Basel I, verabschieden. Wenn diese Krise etwas gezeigt hat, dann dies: Risiko l&auml;sst sich nicht messen. Und von Ratingagenturen schon gar nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:kolumne-lucas-zeise-risiko-laesst-sich-nicht-messen\/50123857.html?mode=print\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sondierungsgespr&auml;che in NRW: Die Ampel blinkt<\/strong><br>\nWird Nordrhein-Westfalen doch noch rot-gelb-gr&uuml;n? Vertreter von SPD, FPD und Gr&uuml;nen loben ihre ersten Sondierungsgespr&auml;che als &ldquo;ernsthaft, fair, bisweilen heiter&rdquo;. Ob es zu einer Koalition und damit der Abl&ouml;sung von CDU-Regierungschef R&uuml;ttgers kommt, sollen nun weitere Treffen weisen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,699420,00.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie wollten SPD und Gr&uuml;ne ihren W&auml;hlern ein Koalition mit einer Partei vermitteln, die bei den Verhandlungen &uuml;ber das &bdquo;Sparpaket&ldquo; bewiesen hat, dass sie radikal gegen  jeden sozialen Ausgleich k&auml;mpft. Wie sollte das Land NRW vergleichbaren Sparoperationen entgehen, wenn sich durch den unerbittlichen Kurs der FDP gegen jede Verbesserung der Einnahmeseite die Einnahmeseite eher weiter verschlechtern wird. Wie sollte beispielsweise eine Bundesratsinitiative f&uuml;r die von der Bundes-SPD geforderte Verm&ouml;genssteuer gestartet werden?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Exodus im Vorstand der Atlantik-Br&uuml;cke<\/strong><br>\nNach dem R&uuml;ckzug des fr&uuml;heren CDU-Politikers Friedrich Merz vom Vorsitz sind noch weitere Mitglieder des Vorstands abgetreten: Der bisherige Schatzmeister Dieter Pfundt, der Aufsichtsratschef der Commerzbank Klaus-Peter M&uuml;ller und der Chefredakteur der &ldquo;Bild&rdquo;- Zeitung, Kai Diekmann. Ein neuer Vorsitzender ist nicht in Sicht.<br>\nHintergrund der Auseinandersetzung ist die anhaltende Dominanz des langj&auml;hrigen Vorsitzenden Walther Leisler Kiep. &Uuml;ber 20 Jahre bestimmte der CDU-Politiker die Geschicke der Atlantik-Br&uuml;cke, von 1984 bis 2000 als ihr Vorsitzender. Kiep trat zwar wegen seiner Verstrickung in die CDU-Spendenaff&auml;re im Jahr 2000 zur&uuml;ck, wurde aber 2004 zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt. Diese Funktion ist in der Satzung nicht geregelt.<br>\nDennoch leitete Kiep aus seiner Rolle das Recht ab, den letzten Vorsitzenden Merz wegen dessen &ldquo;Teilhabe am allgemeinen politischen Diskurs&rdquo; scharf zu kritisieren. Dadurch werde, so Kiep in einem Brief, die &ldquo;parteipolitische Neutralit&auml;t&rdquo; der Atlantik-Br&uuml;cke verletzt. Kiep zielt vor allem auf ein Buch mit dem Titel &ldquo;Was jetzt zu tun ist: Deutschland 2.0&rdquo;, das Merz gemeinsam mit dem fr&uuml;heren Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement verfasst hat. In dem Buch k&ouml;nne man eine Kritik an Bundeskanzlerin Merkel sehen, sagte Kiep und begr&uuml;ndete damit seine Aufforderung an Merz, er m&ouml;ge sich vom Vorsitz der Atlantik-Br&uuml;cke zur&uuml;ckziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/abtrittswelle-exodus-im-vorstand-der-atlantik-bruecke;2595846\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vielleicht passt Merz und den anderen prominenten Vorstandsmitgliedern dieses erzkonservativen Clubs einfach die Politik des Demokraten Obama nicht mehr in ihr deutsch-amerikanisches Freundschaftskonzept.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zur Debatte &uuml;ber den Bundespr&auml;sidenten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Linke gegen Gauck: Triumph der Geschichtsverdreher<\/strong><br>\nDie Linkspartei h&auml;tte Joachim Gauck mittragen k&ouml;nnen, den b&uuml;rgerlichen Gegenkandidaten von SPD und Gr&uuml;nen zum CDU-Favoriten Christian Wulff. Sie h&auml;tte damit eine L&auml;uterung, eine Katharsis im Sinne des griechischen Dramas auf offener B&uuml;hne zelebrieren k&ouml;nnen. Denn Gauck steht mit seinem Namen f&uuml;r die unerbittliche Verfolgung von Stasi-Verbrechern. Wenn die Linkspartei ihn als Kandidaten akzeptiert h&auml;tte, h&auml;tte sie sich von ihrer eigenen unappetitlichen Vergangenheit l&ouml;sen und vor aller Augen klarmachen k&ouml;nnen: Auch wir wollen damit nichts mehr zu tun haben. Auch wir verurteilen, was damals geschehen ist &ndash; n&auml;mlich jene Verbrechen, die in der Gauck-Beh&ouml;rde aufgearbeitet wurden und bis heute unter seiner Nachfolgerin Marianne Birthler aufgearbeitet werden.<br>\nWem aber das Sch&ouml;nf&auml;rben der eigenen fiesen Vergangenheit wichtiger ist als eine Zukunft in L&auml;uterung &ndash; der hat es nicht anders verdient, als von SPD und Gr&uuml;nen weiter nur mit der Kneifzange angefasst zu werden.<br>\nDie Linkspartei hat an diesem Dienstag eine gro&szlig;e Chance verstreichen lassen. Es kann lange dauern, bis sie ihre n&auml;chste bekommt. Bis zur Bundestagswahl 2013 hat sie sich f&uuml;r jegliches B&uuml;ndnis diskreditiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,druck-699392,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Folgt man dieser Logik, dann m&uuml;sste Christoph Schwennicke die gleichen Ma&szlig;st&auml;be zumindest an die Ost-CDU inklusive der Kanzlerin oder des s&auml;chsischen Ministerpr&auml;sidenten Stanislaw Tillich anlegen. K&ouml;nnten die fr&uuml;heren Mitglieder der Ost-CDU  nicht gleichfalls eine &bdquo;L&auml;uterung zelebrieren&ldquo;? Warum ist es f&uuml;r die CDU-Mitglieder der Bundesversammlung mit einer SED-Vergangenheit eigentlich keine &bdquo;Sch&ouml;nf&auml;rberei der eigenen fiesen Vergangenheit&ldquo;, wenn sie aus parteitaktischen Motiven Wulff und nicht Gauck w&auml;hlen? Hat DIE LINKE ihre Vergangenheit nicht etwa intensiver aufgearbeitet, als viele ehemaligen  &bdquo;Blockfl&ouml;ten&ldquo; der Ost-CDU oder fr&uuml;here Mitglieder der LDPD und der NDPD, die sich der FDP angeschlossen haben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>FDP-Politiker Zastrow &ldquo;Gauck ist ein Liberaler wie wir&rdquo;<\/strong><br>\nDer s&auml;chsische FDP-Chef Holger Zastrow kritisiert die eilige Kandidatenk&uuml;r von Christian Wulff und preist dessen Rivalen Joachim Gauck als Vorbild. Der Ausgang der Pr&auml;sidentenwahl sei offen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/fdp-politiker-zastrow-joachim-gauck-ist-ein-liberaler-wie-wir-1.955188\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Yes we Gauck? Das Sommerm&auml;rchen vom besseren Kandidaten<\/strong><br>\nWenn die Bundesversammlung am 30. Juni den Bundespr&auml;sidenten w&auml;hlt, k&ouml;nnte sich Angela Merkel eigentlich entspannt zur&uuml;cklehnen. Schlie&szlig;lich hat sie gleich zwei Pferde im Rennen, die den Sieg unter sich ausmachen werden. Doch die Uckerm&auml;rkerin, die ansonsten als moderner Machiavelli gelten kann, hat sich im Vorfeld der Pr&auml;sidentschaftswahlen b&ouml;se verzockt. Um ihre schwarz-gelbe Chaostruppe vor Kritik aus dem Schloss Bellevue zu bewahren, weigerte sie sich, zusammen mit FDP, SPD und den Gr&uuml;nen einen gemeinsamen b&uuml;rgerlichen Konsenskandidaten ins Rennen zu schicken und k&uuml;rte stattdessen zusammen mit der willenlosen FDP den treuen Parteisoldaten Christian Wulff zu ihrem Herz-Buben. Dabei wu&szlig;te Merkel zu diesem Zeitpunkt bereits, dass SPD und Gr&uuml;ne mit einem b&uuml;rgerlichen Gegenkandidaten einen Keil namens Joachim Gauck in das schwarz-gelbe Lager treiben werden. Erst k&uuml;rzlich &uuml;berschlug sich die Regentin in Sachen Lobhudelei, als sie Gaucks Geburtstagsrede halten durfte &ndash; so nette Sachen hat Merkel &uuml;ber Christian Wulff noch nie gesagt. Joachim Gauck ist dabei weitaus mehr als ein Z&auml;hlkandidat &ndash; momentan ist die Republik Zeuge einer bis dato unbekannten Gauck-Kampagne in den klassischen Medien. Letztendlich k&ouml;nnte es ausgerechnet die Linke sein, die Christian Wullf den Weg ins Schloss Bellevue ebnet und damit die Regierungskoalition vor einer bitteren Schmach bewahrt. Verlierer beim Gauck-Coup ist neben der Regentin allerdings auch die Linke. Stimmt sie f&uuml;r Gauck, stimmt sie f&uuml;r einen Pr&auml;sidenten, der f&uuml;r sie nicht mal ein abgewogenes Wort &uuml;brig hat. Stimmt sie nicht f&uuml;r Gauck, hat sie den &ldquo;DDR-Test&rdquo; von SPD und Gr&uuml;nen, den die Medien sicherlich in den n&auml;chsten Wochen zur Agenda machen werden d&uuml;rften, abermals nicht bestanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/2840\/yes-we-gauck-das-sommermarchen-vom-besseren-kandidaten\">Spiegelfechter<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Ein Gaukler f&uuml;r alle<\/strong><br>\nMehr Mut, verlangt er. Mehr Mut von Politikern, die Dinge auch mal beim Namen zu nennen, Kontroversen zu suchen, Risikobereitschaft generell. Mehr Mut, denn es br&auml;che nicht gleich alles zusammen. Phrasenhaftes Gedresche, doch erquickliches Labsal f&uuml;r die b&uuml;rgerliche Mitte &ndash; Gauck, der alternative Bundespr&auml;sident, der freigeistige, humane Streiter, der besser zum Pr&auml;sidenten aller Deutschen taugt, als sein j&uuml;ngerer Zwilling aus Hannover: er wei&szlig; seiner Klientel zur Ohrenweide zu werden. Zeigt mehr Mut, erkl&auml;rte er der Welt, einen Mut, wie Gerhard Schr&ouml;der damals. Gauck der Verkl&auml;rer sozialdemokratischer Wohltaten: &ldquo;Als Bundeskanzler Schr&ouml;der einst die Frage aufwarf&rdquo;, so schwatzt er, &ldquo;wie viel F&uuml;rsorge sich das Land noch leisten kann, da ist er ein Risiko eingegangen. Und es begann eine Phase, in der Politik und Risiko zusammen gingen. Solche Versuche mit Mut brauchen wir heute wieder.&rdquo; Mut wie Schr&ouml;der, mehr Mut zur Reform, Mut zu neuen Hartz-Experimenten. Gauck: das ist der nonkonformistisch duftende, der sich unpolitisch anf&uuml;hlende Kandidat &ndash; der Kandidat aller Deutschen. Einer, der wenig &uuml;brig hat f&uuml;r die Habenichtse; einer, der die Mittellosen kritisierte, weil sie sich immer montags trafen, zu Demonstrationen, zu Montagsdemos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2010\/06\/ein-gaukler-fur-alle.html\">Ad Sinistram<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Dieter Hildebrandt im Interview : &ldquo;Wulff? Pr&auml;sident kann jeder&rdquo;<\/strong><br>\nSpa&szlig; beiseite: Kabarettist Dieter Hildebrandt zerpfl&uuml;ckt famose Formate des deutschen Fernsehens, adelt Stefan Raab und verr&auml;t, wen er f&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten Komiker in Merkels Regierung h&auml;lt.<br>\n<strong>sueddeutsche.de:<\/strong> Herr Hildebrandt, wir wollen &uuml;ber Medien und Kabarett mit Ihnen reden, aber ganz ohne Politik geht es derzeit einfach nicht: Schlie&szlig;lich ist ein Bundespr&auml;sident erstmals mitten in seiner Amtszeit zur&uuml;ckgetreten.<br>\n<strong>Dieter Hildebrandt:<\/strong> Ein Novum auch aus einem anderen Grund: Horst K&ouml;hler ist der erste Politiker, der nicht deswegen musste, weil er gelogen hat, sondern weil er die Wahrheit gesagt hat.<br>\n<strong>sueddeutsche.de:<\/strong> Kommen wir zum Kabinett: Welche Gestalt in der schwarz-gelben Regierung bereitet Ihnen besonders viel Freude?<br>\n<strong>Dieter Hildebrandt<\/strong>: Wir haben noch nie so einen solchen Komiker gehabt im Kabinett&hellip;Unbewusst komisch. Gerade Leute, denen das passiert, finde ich f&uuml;rchterlich. Die haben keine Gewalt &uuml;ber Dinge, die sie ausl&ouml;sen. Und die nicht &uuml;ber sich lachen k&ouml;nnen &ndash; und &uuml;ber andere, die ihn komisch finden, auch nicht. Das ist dann der Gipfel der Humorlosigkeit. Der Komiker Westerwelle ist frei von Humor, sobald es um ihn selbst geht. Dem geht etwas ab, was sogar Franz Josef Strau&szlig; konnte: Der fand Leute witzig, die ihn komisch fanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/dieter-hildebrandt-im-interview-bohlen-ist-geradezu-kriminell-bloede-1.952977\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Staat macht sich vom Acker<\/strong><br>\nJetzt ist die Aufregung gro&szlig;. Zu Recht, denn die Verunreinigung von herk&ouml;mmlichem Saatgut mit illegalem Genmais unterl&auml;uft langfristig die demokratischen Entscheidungsprozesse in diesem Lande. Dieser Skandal muss Konsequenzen haben: Der Staat muss effizienter kontrollieren und Gesetzesl&uuml;cken schlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F06%2F08%2Fa0018&amp;cHash=40f29734be\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Kontrolle ist hier und nicht nur hier (Parallelen zum Bereich Finanz- und Steuerpr&uuml;fung sind un&uuml;bersehbar) politisch nicht gewollt. Da ist es ja wichtiger, in den n&auml;chsten Jahren &uuml;ber zehntausend Stellen im &Ouml;ffentlichen Dienst zu sparen. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Arzneikontrolle: Neuer Chef-Pharmakontrolleur gew&auml;hlt<\/strong><br>\nJ&uuml;rgen Windeler wird neuer Chef des Pharma-Pr&uuml;finstituts IQWiG. &Auml;hnlich wie sein Vorg&auml;nger Peter Sawicki gilt der Mediziner als kritischer Pharma-Experte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2010-06\/Windeler-Pharmakontrolleur\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Damit d&uuml;rfte sich die Bef&uuml;rchtung nicht bewahrheiten, dass Peter Sawicki ein Lobbyist der Pharmaindustrie folgt. Windeler hat die Entwicklung und Weiterentwicklung der evidenzbasierten Medizin in Deutschland gepr&auml;gt, die auch unter Peter Sawicki das Grundlage der Arbeit des IQWiG bildete.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Schwere Fehler &ndash; macht nichts!<\/strong><br>\nDas Desaster der Polizei bei einem Neonazi-Angriff in Halberstadt hat kaum personelle Konsequenzen. In der Nacht zum 9. Juni 2007 hatten Neonazis die Schauspieler brutal attackiert, mehrere Opfer erlitten Verletzungen. Die eintreffenden Polizisten forderten von den Angegriffenen die Personalien und reagierten lange nicht, als die Schauspieler auf die in der N&auml;he herumlungernden Schl&auml;ger hinwiesen. Schlie&szlig;lich nahmen Beamte nur von einem Neonazi Name und Adresse auf &ndash; und lie&szlig;en ihn laufen. Gegen keinen der Beamten, die am Tatort die Fahndung nach den Neonazis weitgehend unterlie&szlig;en, wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Andere Polizisten im Land wurden h&auml;rter angefasst. Drei Staatssch&uuml;tzer, die sich 2007 wehrten, als der Vizechef der Direktion Dessau die Bek&auml;mpfung rechter Kriminalit&auml;t bremsen wollte, gerieten stark unter Druck. Es wurden Disziplinarverfahren eingeleitet, keiner der drei ist noch auf seinem Posten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/schwere-fehler-macht-nichts\/1854268.html?view=print\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Anschl&auml;ge von rechts nehmen zu<\/strong><br>\nEingeschlagene Scheiben, Sch&uuml;sse, rechtsextreme Schmierereien und Brands&auml;tze: Die Zahl der Angriffe auf Privatwohnungen von Politikern und auf Parteib&uuml;ros hat nach Recherchen des ARD-Politikmagazins &raquo;Report Mainz&laquo; deutlich zugenommen. Das Magazin hat derartige Anschl&auml;ge f&uuml;r die Jahre 2009 und 2010 erstmals bundesweit erfa&szlig;t und ausgewertet. Bis Anfang Juni kam es demnach in diesem Jahr bundesweit bereits zu 59 Vorf&auml;llen, hochgerechnet auf das gesamte Jahr stellt dies im Vergleich zu 2009 (36 Vorf&auml;lle) fast eine Vervierfachung dar. Bei den meisten Angriffen wird von einem rechtsextremen Hintergrund ausgegangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/06-08\/040.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Wie meinte Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re noch im M&auml;rz dieses Jahres: &ldquo;Ich sehe mit Sorge, dass man sich in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung zu sehr auf die unertr&auml;gliche politische Gewalt von Rechtsextremisten konzentriert hat.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Memorandum Gruppe: Jetzt in Bildung investieren!<\/strong><br>\nAuch wenn der Bildungsbereich von den K&uuml;rzungen der Bundesregierung ausgenommen ist, droht hier weiteres Unheil auf der im Bildungsbereich ungleich wichtigeren L&auml;nderebene: Im Herbst 2008 hatten Bund und L&auml;nder eine Erh&ouml;hung der Ausgaben f&uuml;r Bildung auf sieben und f&uuml;r Wissenschaft auf drei Prozent des BIP versprochen. (Nach OECD-Angaben beliefen sich die Bildungsausgaben in Deutschland 2008 auf 5,5 Prozent). Mit der jetzt wieder aufgenommenen Politik, die auch die &ouml;konomisch unsinnige<br>\nSchuldenbremse ber&uuml;cksichtigt, stehen die Bundesl&auml;nder vor gigantischen strukturellen Defiziten.<br>\nOhne Steuererh&ouml;hungen werden sie in den n&auml;chsten Jahren zweistellige Milliardenbetr&auml;ge einsparen m&uuml;ssen. Der Bildungsgipfel von Bund und L&auml;ndern am 10. Juni 2010 wird daher ein weiterer Misserfolg werden &ndash; das Versprechen von 2008 wird nicht eingehalten werden. Mit einer anderen, auf eine solide Steuerreform basierenden Wirtschaftspolitik, wie sie die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik seit Jahren vorschl&auml;gt, w&auml;re dies aber ohne weiteres m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.alternative-wirtschaftspolitik.de\/veroeffentlichungen_der_arbeitsgruppe\/pressemitteilungen\/index.html%20\">Arbeitsgruppe alternative Wirtschaftspolitik<\/a> Siehe dort auch den Download zur Kurzfassung der Studie von Klaus Klemm<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>DGB-Studie zieht Gipfel-Bilanz: Bildungsrepublik wird zur Fata Morgana<\/strong><br>\nMehr als ein Jahr nach dem Dresdner Bildungsgipfel zieht der DGB eine ern&uuml;chternde Bilanz: &bdquo;Bund und L&auml;nder setzen ihre Versprechen nur schleppend um. Ob bei den zus&auml;tzlichen Milliarden f&uuml;r das Bildungswesen, dem Ausbau der Krippenpl&auml;tze oder der Senkung der Zahl der jungen Menschen ohne Schulabschluss und ohne abgeschlossene Ausbildung &ndash; die Fortschritte sind kaum messbar. Gleichzeitig setzen viele L&auml;nder bei den Kitas, Schulen und Hochschulen den Rotstift an. Die Bildungsrepublik wird so zur Fata Morgana&ldquo;, erkl&auml;rte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock mit Blick auf die heute in Berlin vorgestellte &bdquo;Bildungsgipfel-Bilanz&ldquo;, die der Essener Bildungsforscher Prof. Klaus Klemm im Auftrag des DGB erarbeitet hat.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++aee1d516-72d0-11df-59ed-00188b4dc422\/@@index.html\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Experten geht geplante BAf&ouml;G-Erh&ouml;hung nicht weit genug<\/strong><br>\nDie von den Regierungskoalitionen im 23. BAf&ouml;G-&Auml;nderungsgesetz (17\/1551) vorgesehene Erh&ouml;hung der Bedarfss&auml;tze und Freibetr&auml;ge f&uuml;r die Ausbildungsf&ouml;rderung wird von Experten grunds&auml;tzlich begr&uuml;&szlig;t. Bei einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung des Ausschusses f&uuml;r Bildung, Forschung und Technikfolgenabsch&auml;tzung am Montagnachmittag wurde zugleich jedoch die von Union und FDP geplante Erh&ouml;hung der Bedarfss&auml;tze um zwei Prozent sowie der Freibetr&auml;ge um drei Prozent als zu gering bewertet. Auch die Oppositionsfraktionen hatten sich in eigenen Antr&auml;gen (SPD: 17\/884; Die Linke: 17\/1558; B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen: 17\/899) f&uuml;r eine weitergehende Erh&ouml;hung ausgesprochen.<br>\nUm gestiegene Lebenshaltungskosten auszugleichen und den Anteil der gef&ouml;rderten Studierenden und Sch&uuml;ler zu steigern, sei eine Erh&ouml;hung der Bedarfss&auml;tze und Freibetr&auml;ge um zehn Prozent notwendig, sagte Andreas Keller von der Gewerkschaft f&uuml;r Erziehung und Wissenschaft (GEW). Dar&uuml;ber hinaus fordere die GEW eine &rdquo;dynamische und regelm&auml;&szlig;ige Anpassung auf Basis eines studentischen Warenkorbes&ldquo;. Positiv bewertete Keller die von der Koalition geplante Anhebung der Altersgrenze von 30 auf 35 Jahre f&uuml;r Masterstudierende. &rdquo;Das ist ein erster Schritt, um das BAf&ouml;G ,Bologna-tauglich&lsquo; zu machen&ldquo;, sagte er. Konsequent w&auml;re es jedoch, v&ouml;llig auf Altersgrenzen zu verzichten.<br>\nEine gesetzlich geregelte j&auml;hrliche Anpassung der BAf&ouml;G-S&auml;tze forderte Florian Kaiser vom Studentischen Dachverband FZS. Gleichzeitig m&uuml;sse der Bezug von BAf&ouml;G &rdquo;unabh&auml;ngig von Eltern, Alter und Herkunft&ldquo; m&ouml;glich sein. Die Zahlungen m&uuml;ssten zudem in einen &rdquo;Vollzuschuss&ldquo; verwandelt werden. Aus Sicht des Generalsekret&auml;rs des Deutschen Studentenwerkes (DSW), Achim Meyer auf der Heyde hat die letzte Baf&ouml;G-Anpassung im Jahre 2008 lediglich dazu gef&uuml;hrt, dass einzelne Studierende mehr Geld bekommen h&auml;tten. &rdquo;Der Kreis der Gef&ouml;rderten hat sich hingegen nicht erh&ouml;ht&ldquo;, sagte Meyer auf der Heyde. Solle die von der Bundesregierung bei der 22.BAf&ouml;G-Novelle anvisierte Zahl von 100.000 zus&auml;tzlich Gef&ouml;rderten erreicht werden, m&uuml;ssten aus Sicht des DSW die Freibetr&auml;ge um 18 Prozent gesteigert werden.<br>\nBrigitte G&ouml;bbels-Dreyling von der Hochschulrektorenkonferenz bef&uuml;rwortete den im Gesetz vorgesehenen Leistungsnachweis f&uuml;r das BAf&ouml;G anhand des individuellen ECTS-Punktestands der Studierenden, der sicherstellen soll, dass Leistungen von Studenten an Hochschulen des Europ&auml;ischen Hochschulraumes vergleichbar sind. &rdquo;Bedauerlich&ldquo; sei hingegen die vorgesehene Streichung, des Darlehens-Teilerlasses, mit dem bislang die 30 Prozent Jahrgangsbesten entlastet wurden. Dieter Dohmen, Direktor des Forschungsinstituts f&uuml;r Bildung und Sozial&ouml;konomie, begr&uuml;&szlig;te hingegen den Verzicht auf einen Darlehens-Teilerlass. Es habe sich gezeigt, dass mit Blick auf einen Teilerlass Studenten sich h&auml;ufig &rdquo;nicht die besten, sondern die leichtesten Professoren&ldquo; f&uuml;r die Pr&uuml;fung aussuchen w&uuml;rden. Dohmen, der die von der Koalition geplante Erh&ouml;hung als &rdquo;ausreichend f&uuml;r die Besitzstandwahrung aber nicht geeignet f&uuml;r die Erweiterung des Kreises der Gef&ouml;rderten&ldquo; bezeichnete, sieht zudem auch Handlungsbedarf bei der F&ouml;rderung von Teilzeitstudieng&auml;ngen, deren Anteil k&uuml;nftig zunehmen werde. Der Institutsleiter pl&auml;dierte au&szlig;erdem daf&uuml;r, &rdquo;im Interesse der Steuergerechtigkeit&ldquo; studentische Eink&uuml;nfte zu besteuern und gleichzeitig den Eltern zu erm&ouml;glichen, ihre &rdquo;tats&auml;chlichen&ldquo; Unterhaltsleistungen steuerlich geltend zu machen.<br>\nEine Ber&uuml;cksichtigung von qualifiziertem b&uuml;rgerschaftlichen Engagement &ndash; auch au&szlig;erhalb der Hochschulen &ndash; bei der F&ouml;rderh&ouml;chstdauer forderte Ursula Fehling vom Deutschen Bundesjugendring. Schlie&szlig;lich sei die F&ouml;rderung verantwortungsbereiter B&uuml;rger ein &uuml;bergeordnetes hochschulpolitisches Ziel, betonte sie.<br>\nDie BAf&ouml;G-Novellierung m&uuml;sse auch genutzt werden, um die Regelungen zu vereinfachen, verlangte Wolf-Michael Catenhusen vom Nationalen Normenkontrollrat der Bundesregierung. Positiv zu bewerten sei vor diesem Hintergrund die im Gesetzentwurf geplante M&ouml;glichkeit, k&uuml;nftig den Leistungsnachweises mit Hilfe der ECTS-Leistungspunkte erbringen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_06\/2010_179\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Schwarz wie Milch &ndash; Kurzfilm &uuml;ber Manipulation in den Medien <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=grxrgXorbus&amp;feature=player_embedded\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Nachklapp zum Sparpaket; konservative Presse macht mobil; ged&auml;mpfte Wut bei Arbeitslosen; EU: Die schwachen sollen`s stemmen; Inflations&auml;ngste unbegr&uuml;ndet; US-Kongress ignoriert Job-Krise; Statistik-Schmu der Amerikaner; deutsche Ausfuhren; Nachspiel f&uuml;r die Deutsche Bank; Ratingagenturen: Risiko l&auml;sst sich nicht messen; die Ampel in NRW blinkt; zur Wahl des Bundespr&auml;sidenten; Gen-Mais: der Staat<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5836\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-5836","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5836","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5836"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5836\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5845,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5836\/revisions\/5845"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}