{"id":58535,"date":"2020-02-17T10:11:43","date_gmt":"2020-02-17T09:11:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58535"},"modified":"2026-01-27T11:34:58","modified_gmt":"2026-01-27T10:34:58","slug":"journalismus-ueber-sozial-beschnittene-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58535","title":{"rendered":"Journalismus: \u00dcber sozial beschnittene Medien"},"content":{"rendered":"<p>Christian Lindner, ehemals Chefredakteur bei der Rhein-Zeitung, hat in einem <a href=\"https:\/\/kress.de\/news\/detail\/beitrag\/144379-christian-lindner-raet-medienhaeusern-stellt-auch-leute-mit-bruechen-statt-nur-glatt-durchstudierte-ein.html\">bemerkenswerten Beitrag<\/a> ein Pl&auml;doyer f&uuml;r mehr soziale Vielfalt in den Redaktionen gehalten. Seinen Ausf&uuml;hrungen, nicht nur &bdquo;glatt Durchstudierte&ldquo; einzustellen, sondern auch Bewerbern mit Br&uuml;chen in den Lebensl&auml;ufen, Arbeiterkindern und Migranten eine Chance zu geben, kann man nur beipflichten. Sozial beschnittene Medien bringen &uuml;ber kurz oder lang einen Journalismus hervor, der einseitig und unausgewogen ist.  Solch ein Journalismus ist Gift f&uuml;r ein demokratisches Gef&uuml;ge, aber auch f&uuml;r die Medien selbst. Von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_298\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-58535-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200217_Journalismus_Ueber_sozial_beschnittene_Medien_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200217_Journalismus_Ueber_sozial_beschnittene_Medien_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200217_Journalismus_Ueber_sozial_beschnittene_Medien_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200217_Journalismus_Ueber_sozial_beschnittene_Medien_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=58535-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200217_Journalismus_Ueber_sozial_beschnittene_Medien_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"200217_Journalismus_Ueber_sozial_beschnittene_Medien_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Medienkritik ist in aller Munde. Journalisten stehen seit Jahren unter Dauerbeschuss. Teile des Publikums toben. Die Kritik ist klar: Medien berichten gerade bei den gro&szlig;en gesellschaftlichen und politischen Themen zu einseitig, Meinungen und Analysen, die von den &bdquo;Wahrheiten&ldquo; der gro&szlig;en Medien abweichen, werden marginalisiert oder ignoriert. Dass unser Mediensystem mit Meinungs- und Analysevielfalt ein gro&szlig;es Problem hat, ist offensichtlich. Allein bereits die Beobachtung der gro&szlig;en politischen Talkshows zeigt, dass unterschiedliche Standpunkte sich meistens nur innerhalb eines sehr eng begrenzten Meinungsspektrums bewegen. Und so sieht es auch in der  Berichterstattung der &bdquo;Mainstreammedien&ldquo; aus. Selbst Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier sagte vor einiger Zeit: &bdquo;Der Meinungskorridor war schon mal breiter. Es gibt eine erstaunliche Homogenit&auml;t in deutschen Redaktionen, wenn sie Informationen gewichten und einordnen.&ldquo;<\/p><p>Doch woran liegt das? Was sind die Gr&uuml;nde? An den Fragen scheiden sich die Geister. Manche glauben, die Uniformit&auml;t in der Berichterstattung liege daran, dass eine starke steuernde Hand Medien und Journalisten unter Kontrolle h&auml;lt. Doch auch wenn man ber&uuml;cksichtigt, dass es nat&uuml;rlich machtelit&auml;re Einfl&uuml;sse (man beachte die in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/serie-wozu-noch-journalismus-4-das-ist-nicht-ihr-kanzleramt-1.63398-2\">diesem<\/a> SZ-Artikel angef&uuml;hrte Anekdote  zum Treffen von hochrangigen Medienvertretern und Politikern im Kanzleramt) gibt, dass Herrschende ein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58099\">Interesse<\/a> an <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58025\">Meinungsmache<\/a> haben und versuchen, Berichterstattung zu <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48278\">kontrollieren<\/a>, zu lenken: Der Zustand unseres Mediensystems l&auml;sst sich nicht durch eine &bdquo;geheimnisvolle Macht&ldquo; im Hintergrund erkl&auml;ren. Die dauerhafte Einf&ouml;rmigkeit in der Berichterstattung kommt nicht von au&szlig;en, sondern von innen, das hei&szlig;t aus dem journalistischen Feld selbst. <\/p><p>Bereits 2006 machte der Journalismusforscher Siegfried Weischenberg in seiner grundlegenden Studie &uuml;ber die sozialen Hintergr&uuml;nde von Journalisten darauf aufmerksam, dass Medien im Hinblick auf ihre soziale Zusammensetzung kein &bdquo;Spiegel der Bev&ouml;lkerung&ldquo; sind. &bdquo;Journalisten unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer formalen Bildung vom Durchschnitt der Bev&ouml;lkerung. Sie rekrutieren sich auch sehr deutlich vor allem aus einem Bereich der Gesellschaft: der Mittelschicht. Rund zwei Drittel der V&auml;ter von Journalisten (66,7 %) sind oder waren Angestellte oder Beamte; Kinder von Arbeitern stellen eine kleine Minderheit (8,6 %). <\/p><p>Dieser viel zitierte Befund ist eindeutig. Eine &auml;hnlich umfassende Studie gibt es bis heute nicht. Man darf davon ausgehen, dass die Ergebnisse heute vermutlich noch eindeutiger ausfallen werden. <\/p><p>Die Folgen sind weitreichend. Wenn Medien Journalisten rekrutieren, die eine sehr &auml;hnliche Sozialisation erfahren haben, sehr &auml;hnliche Lebenswege und Bildungsbiographien aufweisen, dann liegt es nahe, dass sich der Blick auf die Welt innerhalb der Redaktionen sehr stark &auml;hnelt. Auf komplexe Weise entstehen &bdquo;sozial ausgehandelte&ldquo; Wahrheiten und Wirklichkeiten, die einen ohnehin mehr oder weniger &bdquo;gemeinsamen&ldquo; Blick noch weiter verfestigen. <\/p><p>Interessant ist: Das Problem ist Medienmachern zwar durchaus <a href=\"http:\/\/www.uni-mainz.de\/downloads_presse\/02_Studie_Journalismus_Report.pdf\">bekannt<\/a>. Wohl auch im Zuge der massiven Kritik an der Berichterstattung, den &ouml;konomischen Schwierigkeiten (Auflagenverluste) usw. scheint es zumindest in einigen Medienh&auml;usern ein Bewusstsein daf&uuml;r zu geben, dass sich Redaktionen dringend sozial &ouml;ffnen m&uuml;ssen. Doch grundlegende Ver&auml;nderungen sind fern. <\/p><p>Christian Lindner, ehemaliger Chefredakteur der Rhein-Zeitung, hat sich nun mit eindringlichen Worten f&uuml;r einen breiteren Rekrutierungsmodus in den Medien ausgesprochen. &bdquo;Wer nur &ldquo;glatt Durchstudierte&rdquo; einstellt, konzentriert ungewollt noch mehr lauen deutschen Mittelstand in seinen Redaktionen. Also zu wenige Kinder von Arbeitern oder Migranten&ldquo;, schreibt Lindner in einem Beitrag auf kress.de.     <\/p><p>Und Lindner weiter: &bdquo;Wer dagegen f&uuml;r &ldquo;andere&rdquo; Bewerber offen ist, tut mehr f&uuml;r die Zukunft seines Hauses. Wilde Schulkarriere, Talent statt Abitur, Mathe 5 \/ Deutsch 1, ein Handwerk gelernt, Abi nachgeholt, Sp&auml;taussiedler, t&uuml;rkisches Elternhaus, das erste Studium abgebrochen, in einer ganz anderen Branche gearbeitet, bei der Bundeswehr gedient, tief gl&auml;ubig, Ehrenamtler, Schiedsrichter, &Uuml;30, ein eigenes Projekt gewagt und versemmelt, optisch aus der Reihe tanzend: Schon diese Aufz&auml;hlung zeigt, welche Erfahrungswelten wir erschlie&szlig;en, wenn wir in puncto Nachwuchs aus den gepflegten Einfamilienhaus-Ghettos ausbrechen.&ldquo;<\/p><p>Lindner, der f&uuml;r kurze Zeit auch Chefredakteur bei Bild am Sonntag war, liefert den Grund f&uuml;r sein flammendes Pl&auml;doyer mit.<\/p><p>Mit &bdquo;untypischen Bewerbern bilden wir in unseren H&auml;usern die deutsche Realit&auml;t und damit das Leben unserer Zielgruppen besser ab.&ldquo;<\/p><p>Das ist der Punkt. M&ouml;glichst nahe dran sein an &bdquo;der Realit&auml;t&ldquo; &ndash; das wollen Medien unbedingt. So verk&uuml;nden es Journalisten. Und: Im Grunde genommen erwarten das auch die Mediennutzer. Medien sollen Realit&auml;t, soweit das eben m&ouml;glich ist, erfassen, in der Lage sein, sich auf sie einzulassen, um sie mit einem so geringen Reibungsverlust wie m&ouml;glich zu beschreiben, aufzuzeigen. Dazu bedarf es die F&auml;higkeit, sich aus verschiedenen Perspektiven dem Gegenstand der Berichterstattung zu n&auml;hern. Mehr Perspektiven bedeutet: ein vielschichtigeres Bild. Wie denkt, beispielsweise, jener Teil der Bev&ouml;lkerung, der nur mit M&uuml;he und Not das Geld f&uuml;r ein paar Liter Benzin zusammenkratzen kann, um zur Arbeit zu fahren, wenn ein Chefredakteur mit &uuml;ppig ausgestattetem Gehalt sagt, f&uuml;r den Klimaschutz m&uuml;sse das Benzin teurer werden? Wer in der Redaktion bei Spiegel und Co k&ouml;nnte aufgrund seiner eigenen Lebensgeschichte diese Perspektive aufgreifen, aber vor allem auch: begreifen und verst&auml;ndlich machen?<br>\nTja. <\/p><p>Vielleicht hatte Lindner ein &auml;hnliches Beispiel vor Augen, wenn er davon spricht, dass Redaktionen sich andere &bdquo;Erfahrungswelten&ldquo; erschlie&szlig;en sollen. <\/p><p>Zum Schluss seines Beitrages richtet Lindner das Wort direkt an f&uuml;hrende Journalisten. Er sagt: &bdquo;Wenn Sie nicht eh schon ein Faible f&uuml;r Bewerber mit Br&uuml;chen haben: Probieren Sie&rsquo;s aus! Sie werden merken: Es ist spannend, da drau&szlig;en. Und &ndash; wenn Sie es fordern, f&ouml;rdern und sch&uuml;tzen &ndash; bald auch drinnen. Erst in Ihrem Medienhaus, dann in Ihren Medien.&ldquo;<\/p><p>Wer sieht, welche Sch&auml;den ein sozial geschlossenes Mediensystem bereits angerichtet hat, w&uuml;nscht sich, dass Lindners Worte alle Redaktionen ausdrucken und bei ihren n&auml;chsten Personalentscheidungen ber&uuml;cksichtigen. Letztlich f&uuml;hrt die Ignoranz der Medien gegen&uuml;ber Standpunkten und Stimmen aus Milieus, die nicht in den Redaktionen anzutreffen sind, auch zu Sch&auml;den im demokratischen Gef&uuml;ge. Wenn ein Teil der Bev&ouml;lkerung den (zutreffenden) Eindruck gewinnt, dass Medien zu oft aus der Perspektive der Herrschenden berichten (weil sie sich aufgrund ihrer eigenen sozialen Lage eher den M&auml;chtigen verbunden f&uuml;hlen), dann untergraben Journalisten selbst ihre Aufgabe als W&auml;chter der Demokratie. Nicht wenige Mediennutzer erkennen &ndash; das wird aus ihrer Kritik deutlich -, dass Medien zu oft Entscheidungen der Herrschenden <a href=\"https:\/\/medienblog.hypotheses.org\/7827\">mittragen<\/a>. Der Frust auf Medien, &bdquo;die da oben&ldquo;, auf &bdquo;das System&ldquo; bei Teilen der Bev&ouml;lkerung kommt auch durch das Ausschlie&szlig;en breiter sozialer Gruppen aus der medialen Diskussion.<\/p><p>Aus welchem Grund sollte der f&uuml;r den Mindestlohn arbeitende politisch Interessierte von seinem geringen Gehalt auch noch 200 Euro f&uuml;r ein Jahresabo eines Mediums ausgeben, dessen Redaktion nicht einmal ansatzweise in der Lage ist, vorurteilsfrei aus seiner Perspektive zu berichten? Warum sollten die &auml;rmeren Schichten in unserer Gesellschaft Medien finanziell unterst&uuml;tzen, wenn sie sehen, dass Journalisten desinteressiert sind, die politischen Gr&uuml;nde f&uuml;r das Leiden der Armen aufzuzeigen? <\/p><p>So positionierte Medien kratzen letztlich auch an ihrer eigenen &ouml;konomischen Basis. Das Polster aus den fetten Jahren mag zu einem sehr entspannten Umgang mit den Defiziten der politischen Meinungsvielfalt in den eigenen Reihen beigetragen haben, doch mittlerweile begreifen selbst gro&szlig;e Medien, dass es auf jeden Euro ankommen kann.  <\/p><p>Kurzum: Sowohl aus eigenem &ouml;konomischen Interesse, aber auch im Sinne der demokratischen Stabilit&auml;t, m&uuml;ssen Medien dringend begreifen, dass neben ihren liebgewonnenen &bdquo;Milieuwahrheiten&ldquo; auch andere Perspektiven ins Blatt geh&ouml;ren.<\/p><p>Von daher: Ja, in den Redaktionen muss es unbequem werden &ndash; zumindest dahingehend, was die dort gehegten und gepflegten Weltbilder angeht. Allerdings: Das l&auml;sst sich leicht sagen. Es ist nur nicht realistisch. &bdquo;Blattlinien&ldquo; und Meinungsvielfalt vertragen sich bekanntlich nicht sonderlich gut.<\/p><p>Auch wenn es eine gewisse Bereitschaft in manchen Redaktionen geben mag, f&uuml;r etwas mehr soziale Vielfalt im Journalismus zu sorgen: Die inneren und &auml;u&szlig;eren Widerst&auml;nde d&uuml;rfen nicht untersch&auml;tzt werden. <\/p><p>Was w&auml;re, wenn ein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?gastautor=emran-feroz\">Journalist mit afghanischen Wurzeln<\/a> die fragw&uuml;rdige Rolle &bdquo;des Westens&ldquo; in seinem Land in den Tagesthemen kommentieren w&uuml;rde? Was w&auml;re, wenn ein Journalist mit russischen Wurzeln im heute journal &uuml;ber die kritikw&uuml;rdige Rolle der NATO-Staaten in Sachen Ukraine-Krise berichten w&uuml;rde? Was w&auml;re, wenn pl&ouml;tzlich Journalisten aus &auml;rmeren Familien in der FAZ mit der gebotenen Sch&auml;rfe das Verhalten der Bundesregierung im Hinblick auf die Armut im Land kommentieren w&uuml;rden? <\/p><p>Nicht nur pers&ouml;nliche Ver&auml;rgerungen in den Redaktionen dar&uuml;ber, dass ihre Wahrheiten angekratzt w&uuml;rden, sind ein Hindernis bei der sozialen &Ouml;ffnung der Medien. Analysen zu innerdeutschen Verh&auml;ltnissen, Standpunkte zu Afghanistan, Russland oder Syrien, die den Sichtweisen der gro&szlig;en Medien widersprechen, sind oftmals auch Angriffe auf die herrschende Politik. Mit anderen Worten: Wie Medien personell aufgestellt sind, wie sie berichten, wie breit der Meinungskorridor innerhalb der systemrelevanten Medien ist, ist von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r die M&auml;chtigen. Grunds&auml;tzliche personelle Ver&auml;nderungen in den Medien, die zu einer herrschaftskritischen Berichterstattung f&uuml;hren w&uuml;rden, d&uuml;rften auch massive Widerst&auml;nde von au&szlig;en, vonseiten der Herrschenden zur Folge haben.   <\/p><p>Von daher: Lindners Forderung f&uuml;r mehr soziale Vielfalt in den Redaktionen ist wichtig und angebracht. Sie wird aber, vermutlich, verhallen. <\/p><p>Titelbild: dotshock\/shutterstock.com<\/p><p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Von unserem Autor <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong> ist im Westend Verlag das Buch <a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/sabotierte-wirklichkeit\/\">&bdquo;Sabotierte Wirklichkeit. Oder: Wenn Journalismus zur Glaubenslehre wird&ldquo;<\/a> erschienen. Darin  setzt er sich genauer mit den Auswirkungen einer sozial geschlossenen  Medienlandschaft auseinander.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christian Lindner, ehemals Chefredakteur bei der Rhein-Zeitung, hat in einem <a href=\"https:\/\/kress.de\/news\/detail\/beitrag\/144379-christian-lindner-raet-medienhaeusern-stellt-auch-leute-mit-bruechen-statt-nur-glatt-durchstudierte-ein.html\">bemerkenswerten Beitrag<\/a> ein Pl&auml;doyer f&uuml;r mehr soziale Vielfalt in den Redaktionen gehalten. Seinen Ausf&uuml;hrungen, nicht nur &bdquo;glatt Durchstudierte&ldquo; einzustellen, sondern auch Bewerbern mit Br&uuml;chen in den Lebensl&auml;ufen, Arbeiterkindern und Migranten eine Chance zu geben, kann man nur beipflichten. Sozial beschnittene Medien bringen &uuml;ber kurz<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58535\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":58538,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,126,41,183],"tags":[1163,408,244],"class_list":["post-58535","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-medienanalyse","category-medienkritik","tag-meinungspluralismus","tag-soziale-herkunft","tag-vierte-gewalt"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/shutterstock_431109490.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/58535","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=58535"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/58535\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58555,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/58535\/revisions\/58555"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/58538"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=58535"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=58535"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=58535"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}