{"id":5876,"date":"2010-06-11T16:06:48","date_gmt":"2010-06-11T14:06:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5876"},"modified":"2019-07-25T18:09:20","modified_gmt":"2019-07-25T16:09:20","slug":"merkels-sparpaket-wird-zum-bumerang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5876","title":{"rendered":"Merkels \u201eSparpaket\u201c wird zum Bumerang"},"content":{"rendered":"<p>Das &bdquo;Sparpaket&ldquo; der Bundesregierung  hat nicht nur eine eklatante soziale Schieflage, sondern es wird ihr wie ein Bumerang mit h&ouml;herer Arbeitslosigkeit und h&ouml;herer &ouml;ffentlicher Verschuldung vor die F&uuml;&szlig;e fallen. Dies ist die leidvolle Erfahrung mit den Sparprogrammen  verschiedener Bundesregierungen seit den Erd&ouml;lkrisen in der zweiten H&auml;lfte der 1970er Jahre  schon unter der sozialliberalen Koalition. Weitere H&ouml;hepunkte derartiger verfehlter Konsolidierungspolitik waren: die Sparma&szlig;nahmen zur Reduzierung der Schuldenberge infolge der Fehlfinanzierung der Deutschen Einheit sowie zur Einhaltung der europ&auml;ischen Stabilit&auml;tskriterien bei der Einf&uuml;hrung des Euro unter der schwarz-gelben Regierung von Bundeskanzler Helmut Kohl bis hin zur Agenda 2010 der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der. Von Ursula Engelen-Kefer<br>\n<!--more--><br>\nIn allen F&auml;llen waren die Sparma&szlig;nahmen vorwiegend auf die Einschr&auml;nkungen sozialer Leistungen und zus&auml;tzlicher Belastungen f&uuml;r die unteren Einkommensbezieher ausgerichtet. Sie haben Wirtschaftswachstum sowie  Besch&auml;ftigung reduziert. Entsprechend sind die Arbeitslosigkeit und &ouml;ffentliche Verschuldung erheblich angestiegen. <\/p><p>Die jeweiligen Regierungskoalitionen haben &uuml;brigens ihre Sparprogramme nicht lange &uuml;berstanden. <\/p><p>Das jetzt von der schwarz-gelben Regierungskoalition unter Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgelegte &bdquo;Sparpaket&ldquo; ragt mit 80 Mrd. Euro bis 2016 in Umfang und Dauer  noch &uuml;ber die vorherigen Sparprogramme hinaus. Gegenl&auml;ufig dazu &uuml;bersteigen die vorausgegangenen gigantischen Rettungsprogramme der Gro&szlig;en und schwarz-gelben Regierungskoalition unter Bundeskanzlerin Angela Merkel von &uuml;ber 1,5 Billionen Euro alle bisher vorstellbaren Dimensionen. Damit werden die Steuerzahler zu unabsehbaren finanziellen Verpflichtungen f&uuml;r die marode Finanzindustrie, f&uuml;r durch die Finanzkrise notleidende Wirtschaftskonzerne, f&uuml;r die Schuldenkrise der s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;nder sowie zur Rettung des Euro herangezogen. Nachdem die fetten Gewinne f&uuml;r einige Topmanager und Spekulanten an der Spitze der Finanzindustrie regierungsamtlich durch Rettungsschirme auf dem R&uuml;cken der Steuerzahler abgesichert wurden, sollen jetzt die Lasten durch &bdquo;sozialisiertes Sparen&ldquo; vor allem auf die unteren Bev&ouml;lkerungsschichten durch K&uuml;rzung von Sozialleistungen verschoben werden. Selbst ma&szlig;gebliche Vertreter aus dem Wirtschaftsfl&uuml;gel der CDU halten das &bdquo;Sparprogramm&ldquo; f&uuml;r sozial ungerecht. Um so mehr w&auml;re es an der Zeit, dass den von der Gewerkschaften angek&uuml;ndigten Protestaktionen auch die notwendigen &bdquo;Truppen&ldquo; aus den Betrieben und der Bev&ouml;lkerung folgten.<\/p><p><strong>Bundesagentur f&uuml;r Arbeit &ndash; Sparschwein der Nation<\/strong><\/p><p>Nicht nachvollziehbar ist, dass die &bdquo;Sparma&szlig;nahmen&ldquo; mit 29,5 Mrd. Euro &ndash; mithin mehr als einem Drittel &ndash; auf Arbeitslose, die Arbeitsmarktpolitik und die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit konzentriert werden sollen. Die als Ressortchefin betroffene Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat ihre politische &bdquo;Schmerzgrenze&ldquo; offensichtlich weit nach unten gesenkt. Nach den &ouml;ffentlichen Bekundungen  aus Regierung und ihrer Partei vor der Klausur sollte ja der Etat des Sozial- und Arbeitsministeriums noch weitgehend unbehelligt bleiben. Noch w&auml;hrend ihrer &bdquo;gef&uuml;hlten&ldquo;  Ernennung  zur Kandidatin f&uuml;r das durch den pl&ouml;tzlichen R&uuml;cktritt  von Horst K&ouml;hler frei gewordene Amt des Bundespr&auml;sidenten konnte sich Frau von der Leyen noch als Verteidigerin der sozialen Balance aufspielen.Dann folgte aber ihr tiefer Fall gleich zweifach: Als Kandidat f&uuml;r das Amt des Bundespr&auml;sidenten wurde von CDU\/CSU und FDP der Ministerpr&auml;sident von Niedersachsen Christian Wulff vorgezogen. Und die Kanzlerin verk&uuml;ndete noch vor der Haushaltsklausur h&ouml;chstpers&ouml;nlich, dass die gr&ouml;&szlig;ten Sparbeitr&auml;ge aus ihrem Ressort erbracht werden sollten. <\/p><p>Nach der Klausur besch&ouml;nigte Frau von der Leyen ihren hohen &bdquo;Sparanteil&ldquo; damit, dass ihr Sozialetat zwar die H&auml;lfte des Bundeshaushaltes ausmache, aber sie nur mit einem Drittel an dem Sparvolumen beteiligt sei. Ja, sie stellt es noch als einen Erfolg dar, dass es ihr gelungen sei, Einsparungen bei Rentnern und Waisen zu verhindern. Unter den Teppich gekehrt, hat  sie allerdings den Widerspruch der Klausurbeschl&uuml;sse zu ihrem  rechtzeitig vor den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen mit gro&szlig;em &Ouml;ffentlichkeitswirbel vorgestellten arbeitsmarktpolitischen Programm. Danach sollten doch gerade die berufliche Eingliederung der benachteiligten Personengruppen auf dem Arbeitsmarkt &ndash; n&auml;mlich Jugendliche, Behinderte, Migranten und Alleinerziehende &ndash; st&auml;rker gef&ouml;rdert werden. Wie dies gelingen k&ouml;nnte, wenn in den n&auml;chsten Jahren die Arbeitsmarktpolitik um 16 Mrd. Euro zusammengestrichen werden soll, darauf blieb sie eine Antwort schuldig.<\/p><p><strong>Sparen  am falschen Ende<\/strong><\/p><p>Mit dem Wegfall des Zuschlages f&uuml;r diejenigen Arbeitslosen, die aus dem ALG I  in das ALGII fallen wird wieder einmal bei denjenigen gespart, die das Geld am dringendsten brauchen. Diese Zuschl&auml;ge (160 Euro im ersten und 80 Euro im zweiten Jahr f&uuml;r Alleinstehende und das Doppelte f&uuml;r Verheiratete) waren bislang ein &ndash; wenn auch v&ouml;llig unzureichendes &ndash; Mindestma&szlig; an Ausgleich f&uuml;r die Verschlechterung der ALG II Leistungen gegen&uuml;ber der vorherigen Arbeitslosenhilfe f&uuml;r diejenigen, die oft jahrzehntelang gearbeitet und ihre Arbeitslosenversicherungsbeitr&auml;ge sowie Steuern gezahlt haben.  Die Bundesregierung will jetzt ausgerechnet bei den Menschen, die von dem f&uuml;r sie oft verheerenden Absturz von ALGI in ALGII betroffen sind, sparen. Mit jedem Euro der dort gek&uuml;rzt wird, wird  &ndash; abgesehen von dem sozialen Schaden &ndash; die wirtschaftliche Nachfrage unmittelbar eingeschr&auml;nkt. Verst&auml;rkt wird dieser Nachfrageausfall noch dadurch, dass f&uuml;r ALGII Bezieher das Elterngeld abgeschafft &ndash; und die Heizkostenpauschale gestrichen wird. <\/p><p>Die vorgesehene Streichung der  Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Rentenversicherung f&uuml;r ALG II Empf&auml;nger ist nichts anderes als ein erneuter Verschiebebahnhof innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung und ihrer Beitragszahler zu Lasten der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen. Die bereits auf ein Minimum von 40, 80 Euro abgesenkten Beitr&auml;ge f&uuml;r Langzeitarbeitslose erbrachten zwar nur wenig mehr als zwei Euro im Monat an Rentenleistungen, aber Ihre Streichung f&uuml;hrt zu j&auml;hrlichen Beitragsausf&auml;llen bei der gesetzlichen Rentenversicherung von 1,8 Mrd. Euro, die durch h&ouml;here Beitr&auml;ge sp&auml;ter wieder ausgeglichen werden m&uuml;ssen. Belastet werden dar&uuml;ber hinaus die Kommunen, indem sie h&ouml;here Leistungen zur  Grundsicherung f&uuml;r die in Armut gefallenen Rentner finanzieren m&uuml;ssen. Dabei sind die Kommunen von der Krise und den einbrechenden Steuereinnahmen schon jetzt an der Grenze ihrer Zahlungsf&auml;higkeit. Es ist nur noch absurd: da setzt die Regierung einerseits eine Kommission zur Gemeindefinanzreform Finanzgrundlage der Kommunen zu stabilisieren ein und andererseits werden den Kommunen weitere finanzielle Lasten aufgeb&uuml;rdet.<\/p><p><strong>K&uuml;rzungen bei Arbeitsmarktpolitik &ndash; ein gef&auml;hrlicher Bumerang<\/strong><\/p><p>Nicht nachvollziehbar sind die Begr&uuml;ndungen f&uuml;r die massive Streichung der finanziellen Mittel f&uuml;r die Arbeitsmarktpolitik. Hier gaukelt die Regierung eine Quadratur des Kreises vor: Auf der einen Seite soll angeblich die &bdquo;Autonomie der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit&ldquo; gest&auml;rkt werden, Arbeitsvermittlern sollen mehr &bdquo;Flexibilit&auml;t&ldquo; bei der Ausgestaltung der Arbeitsmarktprogramme erhalten, indem Pflichtleistungen in Ermessensleistungen umgewandelt werden. Andererseits sollen gleichzeitig die finanziellen Mittel f&uuml;r die Arbeitsmarktpolitik jedoch erheblich zusammengestrichen werden &ndash; n&auml;mlich um 16 Mrd. Euro bis 2014, davon bereits 6 Mrd. Euro in den n&auml;chsten beiden Jahren. Die gr&ouml;&szlig;ere &bdquo;Flexibilit&auml;t&ldquo; f&uuml;r die Arbeitsverwaltungen wird sich  schnell als Danaergeschenke erweisen. Ihre Mitarbeiter werden n&auml;mlich vor allem den noch gr&ouml;&szlig;eren Mangel bei der Arbeitsmarktpolitik verwalten und gegen&uuml;ber den Arbeitslosen begr&uuml;nden m&uuml;ssen. Gespart werden soll damit bei den &Auml;rmsten der Armen, vor allem bei arbeitslosen und behinderten Jugendlichen. Das erst k&uuml;rzlich noch vom damaligen Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) eingef&uuml;hrte Recht auf das Nachholen des Hauptschulabschlusses w&uuml;rde genommen &ndash; genauso wie Zusch&uuml;sse f&uuml;r Arbeit, Ausbildung sowie Unterhalt ausgerechnet f&uuml;r die schw&auml;chste Gruppe, n&auml;mlich der behinderten Menschen. Die Bundesregierung kassiert damit das &ndash; rechtzeitig vor den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen &ndash; mit gro&szlig;em Tamtam vorgestellte arbeitsmarktpolitische Programm ihrer Bundesarbeitsministerin zur verst&auml;rkten F&ouml;rderung f&uuml;r benachteiligte Personen auf dem Arbeitsmarkt bereits nach wenigen Wochen wieder ein.<\/p><p>V&ouml;llig r&auml;tselhaft ist zudem, wie die Arbeitsvermittlung Langzeitarbeitsloser derartig verbessert werden k&ouml;nnen sollte, dass 2013 und 2014  4,5 Mrd. Euro Arbeitslosengeld eingespart werden k&ouml;nnten. Dies mit der demographischen Entwicklung zu erkl&auml;ren, ist wenig realistisch: Auch wenn die Zahl der Erwerbst&auml;tigen demographisch bedingt zur&uuml;ckgeht, hei&szlig;t dies doch noch l&auml;ngst nicht, dass Arbeitgeber bereit w&auml;ren, mehr Langzeitarbeitslose einzustellen. Wenn den Mitarbeitern in den Job Centern gleichzeitig die Mittel f&uuml;r Eingliederungsma&szlig;nahmen und  qualifiziertes Personal massiv gestrichen werden, werden sie noch weniger in der Lage sein, Langzeitarbeitslose in eine regul&auml;re Arbeit zu vermitteln. Zudem weist die Bundesregierung selbst darauf hin, dass ihr Vorschlag zur Reform der Job Center mit einer gr&ouml;&szlig;eren Zahl von Optionskommunen Mehrkosten verursachen wird.<\/p><p>Erforderlich w&auml;re vielmehr, die Arbeitsmarktpolitik darauf auszurichten, die berufliche Eingliederung langzeitarbeitsloser Menschen zu verbessern. Dazu w&auml;re jedoch  ein Paradigmenwechsel in der Arbeitsmarktpolitik erforderlich &ndash; gerade nicht zu weniger und billigerer Arbeitsmarktpolitik, sondern zu nachhaltigen arbeitsmarktpolitischen Eingliederungsma&szlig;nahmen in den ersten und zweiten Arbeitsmarkt. Dies ist jedoch nicht zum Nulltarif zu haben. Werden jedoch arbeitsmarktpolitische Ma&szlig;nahmen derartig drastisch eingeschr&auml;nkt &ndash; wie in dem &bdquo;Sparpaket&ldquo;  vorgesehen &ndash; k&ouml;nnen bestenfalls noch kurzfristige Trainingsma&szlig;nahmen und Ein Euro Jobs angeboten werden. Wie Untersuchungen sowohl der Bundesregierung, des Bundesrechnungshofes als auch der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und vor allem auch die praktische Erfahrung deutlich zeigen, ist hierdurch eine nachhaltige berufliche Eingliederung kaum zu leisten. Die Folge: Langzeitarbeitslosigkeit und Hartz IV bleiben f&uuml;r die betroffenen Menschen, ihre Familien und Kinder auch weiterhin ein verheerendes Schicksal und f&uuml;r den Steuerzahler ein &bdquo;Fass ohne Boden&ldquo;.<\/p><p><strong>Finanzielle Unabh&auml;ngigkeit der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit<\/strong><\/p><p>In den &bdquo;Sparvorschl&auml;gen&ldquo; ist vorgesehen, dass die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit mittel- und l&auml;ngerfristig keine Zusch&uuml;sse und Darlehen des Bundes mehr erhalten soll. Widerspr&uuml;chlicher kann man kaum vorgehen: Da reduziert die Bundesregierung die Beitragss&auml;tze zur BA von 2006 bis 2009 von 6,5 auf 2,8 Prozent &ndash; also um etwa 30 Mrd. Euro &ndash; und wundert sich, dass bei gestiegener Arbeitslosigkeit und hoher  Inanspruchnahme durch die erweiterte Kurzarbeit bei der BA ein Defizit entstanden ist. Nach wie vor lastet auf der BA die nicht zu rechtfertigende H&auml;lfte der Ausgaben f&uuml;r die Arbeitsmarktpolitik der ALG II Empf&auml;nger. Dies sind &uuml;ber 5 Mrd. Euro pro Jahr. Erforderlich w&auml;re zuallererst die Entlastung der BA von  diesem Beitrag f&uuml;r Hartz IV. Dar&uuml;ber hinaus w&auml;re eine moderate Anhebung der Arbeitslosenversicherungsbeitr&auml;ge &uuml;ber den vorgesehenen Anstieg auf 3,0 Prozent ab 2011 erforderlich. Mit einem Beitragssatz von etwa 3,5 Prozent und unter Wegfall des Eingliederungsbeitrags k&ouml;nnte die BA ihre Aufgaben finanziell eigenst&auml;ndig bew&auml;ltigen. <\/p><p>Zun&auml;chst die Zusch&uuml;sse und Darlehen zu streichen, ohne die Bundesagentur zu entlasten und ohne ihre Finanzierung &uuml;ber Beitragseinnahmen zu sichern, kann man nur noch als sp&auml;te Rache der FDP an der BA begreifen. Es ist eine Politik nach Art der Schildb&uuml;rger. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das &bdquo;Sparpaket&ldquo; der Bundesregierung hat nicht nur eine eklatante soziale Schieflage, sondern es wird ihr wie ein Bumerang mit h&ouml;herer Arbeitslosigkeit und h&ouml;herer &ouml;ffentlicher Verschuldung vor die F&uuml;&szlig;e fallen. Dies ist die leidvolle Erfahrung mit den Sparprogrammen verschiedener Bundesregierungen seit den Erd&ouml;lkrisen in der zweiten H&auml;lfte der 1970er Jahre schon unter der sozialliberalen Koalition. Weitere<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5876\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[142,156,30],"tags":[423,293,667,325,626],"class_list":["post-5876","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bundesagentur-fuer-arbeit","category-schulden-sparen","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-austeritaetspolitik","tag-finanzwirtschaft","tag-sparpaket","tag-staatsschulden","tag-von-der-leyen-ursula"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5876","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5876"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5876\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":53702,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5876\/revisions\/53702"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5876"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5876"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5876"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}