{"id":58782,"date":"2020-02-25T08:37:15","date_gmt":"2020-02-25T07:37:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782"},"modified":"2020-02-25T08:37:15","modified_gmt":"2020-02-25T07:37:15","slug":"hinweise-des-tages-3558","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h01\">Hamburger FDP unter F&uuml;nf-Prozent-Marke abgerutscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h02\">Eind&auml;mmen war gestern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h03\">Bodenspekulanten sollen 75 Prozent vom Gewinn abgeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h04\">Der Fall Julian Assange &ndash; Norman Paech<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h05\">Ameos lenkt ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h06\">Krankenkassen schreiben Milliardendefizit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h07\">Viele Fachkr&auml;fte schlecht bezahlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h08\">Venezuela: USA sanktionieren Rosneft und drohen weiteren ausl&auml;ndischen Konzernen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h09\">Bund akzeptiert kaum noch Kirchenasyl-F&auml;lle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h10\">&Auml;ltere Arbeitslose verschwinden aus Statistik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h11\">Energie-Expertin Kemfert: &ldquo;100 Prozent erneuerbar ist m&ouml;glich&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h12\">USA gegen China: Droht ein neuer Kalter Krieg?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h13\">Die fr&uuml;he Renazifizierung der Bundesrepublik hat Folgen bis heute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h14\">&Uuml;ber 32.000 Kommentare: Saar-Polizist sorgt mit AfD-kritischem Beitrag f&uuml;r Wirbel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h15\">Geheimdienst-Ger&uuml;chte und omin&ouml;se russische Beeinflussungskampagnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h16\">Ist ein Kompromiss zwischen &ldquo;Volksrepubliken&rdquo; und Kiew m&ouml;glich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h17\">Ende eines Siegeszugs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58782#h18\">Hanau und die AfD : Der Gipfel des Zynismus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hamburger FDP unter F&uuml;nf-Prozent-Marke abgerutscht<\/strong><br>\n[&hellip;] 302 Stimmen fehlen<br>\nEs habe eine Panne beim Ausz&auml;hlen im Wahlvorstand im Wahllokal 43202 Tweeltenbek im Bezirk Nord gegeben. Ein Vorstand habe diktiert, der andere die Ergebnisse notiert, dabei sei dieser in der Spalte verrutscht und habe versehentlich die FDP-Stimmen in die Gr&uuml;nen-Spalte eingetragen. Damit h&auml;tten die Liberalen im Bezirk Nord 423 Stimmen weniger erhalten als am Vortag mitgeteilt, sagte Oelrichs.<br>\nDie FDP lag am Sonntagabend zun&auml;chst hamburgweit 121 Stimmen &uuml;ber der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde. Damit w&uuml;rden den Liberalen, Stand jetzt, 302 Stimmen fehlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article206088619\/Wegen-Rechenfehler-Hamburger-FDP-unter-Fuenf-Prozent-Marke-abgerutscht.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es gibt auch noch gute Nachrichten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eind&auml;mmen war gestern<\/strong><br>\nDer Plan, das Coronavirus auf China zu begrenzen, ist gescheitert. Wir stehen an der Schwelle zur Pandemie. Zeit, sich auf einen europaweiten Ausbruch vorzubereiten. [&hellip;]<br>\nUnd dann nat&uuml;rlich Italien: Mit mehr als 200 F&auml;llen von Covid-19 meldete Italien bisher mit gro&szlig;em Abstand die meisten Infizierten in Europa. Ob das lange so bleibt, ist fraglich. Alessandro Vespignani nutzt Computermodelle von Flugverbindungen, um zu errechnen, mit welcher Wahrscheinlichkeit sich ein Krankheitserreger in andere L&auml;nder ausbreitet. Selbst wenn es in Italien bei der aktuellen Fallzahl bleiben sollte (was zu bezweifeln ist), sei die Wahrscheinlichkeit h&ouml;her als 80 Prozent, dass ein Reisender das Virus bereits an einen anderen Ort getragen hat, sagt Vespignani. Vermutlich ein Ort in Europa.<br>\nWas noch schwerer wiegt: Eine Forschungsgruppe um Neil Ferguson vom Imperial College in London kommt zu dem Schluss, dass vermutlich nur ein Drittel der Reisenden aus China, die mit Sars-CoV-2 infiziert waren, auch gefunden worden sind. &ldquo;Wir sch&auml;tzen, dass weltweit etwa zwei Drittel der Covid-19-F&auml;lle, die aus China exportiert wurden, unentdeckt geblieben sind&rdquo;, schreiben die Autoren der Studie. &ldquo;Das k&ouml;nnte zu zahlreichen bislang unerkannten Ansteckungsketten von Mensch zu Mensch au&szlig;erhalb Chinas gef&uuml;hrt haben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/gesundheit\/2020-02\/coronavirus-italien-pandemie-infizierung-virus\/komplettansicht?fbclid=IwAR1Na7juvwAsaQnBp6JmHClKMuXWHWafAN5fqhzFWRnb41hfAuNWqjLmSl0\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein guter sachlicher Text. Demnach ist es wohl auch nur noch eine Frage der Zeit, bis Covid-19 in gr&ouml;&szlig;erem Stil auch in Deutschland auftritt. Wenn man an das desolate privatisierte Gesundheitssystem hierzulande denkt, kann man wirklich nur hoffen, dass der Virus sich bis dahin abgeschw&auml;cht hat. Dabei deuteten die j&uuml;ngeren Zahlen aus China sogar darauf hin, dass China den Ausbruch so langsam unter Kontrolle bekommen hat &hellip;<\/em><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200225-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200225-hdt-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p><em>Mit drei neuen Herden in S&uuml;dkorea, Iran und Italien d&uuml;rften die Zahlen der Neuinfizierten jedoch leider schon bald wieder steigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bodenspekulanten sollen 75 Prozent vom Gewinn abgeben<\/strong><br>\nIn Berlin wird mit Grundst&uuml;cken spekuliert, was den Bau bezahlbarer Wohnungen blockiert. Hier schreibt der Regierende B&uuml;rgermeister, wie er das &auml;ndern will.<br>\nDer Bodenwert r&uuml;ckt in die Mitte der politischen Diskussion. Wor&uuml;ber sprechen wir dabei? Wir kennen aus der volkswirtschaftlichen Debatte freie und knappe G&uuml;ter. Sind G&uuml;ter knapp, sind sie handelbar. Es lockt das Gesch&auml;ft. Manche der handelbaren G&uuml;ter sind marktg&auml;ngig, andere sind es nur bedingt und bed&uuml;rfen daher der Regulierung. Beim Thema Boden sind sich die Experten nicht einig. Bedarf es da einer besonderen Regulierung oder nicht?<br>\nMit Grundst&uuml;cken wird fr&ouml;hlich gehandelt<br>\nFr&ouml;hlich gehandelt wird derweil trotzdem damit. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. &Uuml;ber Planungs- und Baurecht setzen wir &ndash; Politik und Verwaltung &ndash; Rahmenbedingungen. Stadtgestaltung ist hier meist das Ziel. In verschiedenen Bereichen aber ist klar, dass da was schiefl&auml;uft. Sowohl im land- und forstwirtschaftlichen Bereich als auch bei bebaubaren oder bebauten Grundst&uuml;cken beobachten wir, dass Grund und Boden zum Gegenstand von Spekulation wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/gastbeitrag-von-michael-mueller-bodenspekulanten-sollen-75-prozent-vom-gewinn-abgeben\/25575280.html\">Michael M&uuml;ller und Frank N&auml;gele im Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Immerhin ein beachtenswerter Vorsto&szlig;. Aber es fehlt eines wichtiges, z.b. die Kl&auml;rung der Frage, ob nur A. realisierte Bodenwertzuw&auml;chse oder auch b. nicht realisierte Zuw&auml;chse besteuert werden sollen. Bei A wird der Verkauf blockiert und das Gegenteil des gew&uuml;nschten Ergebnisses wird erreicht. Das war schon 1968 bis 1972 Gegenstand eines produktiven Disputs. Angeregt von H.J. Vogel haben Uli Pfeiffer und ich f&uuml;r den M&uuml;nchner Wirtschaftspolitischen Club einen Vorschlag entwickelt. Der fand sich 1971 wieder in einem Beschluss der SPD-Steuerreformkommission. 1968 hatte ich den Vorschlag in einem Vortrag bei der TU Berlin zur Diskussion gestellt. Vielleicht sollte sich der Regierende B&uuml;rgermeister dieser Berliner Quelle bedienen. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51549\">Hier<\/a> der Link zum fr&uuml;hen Dokument auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51549\">Vorschlag f&uuml;r die Einf&uuml;hrung einer Bodenwertzuwachssteuer, auch auf nicht realisierte Wertsteigerungen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Fall Julian Assange &ndash; Norman Paech<\/strong><br>\nVor zehn Jahren ver&ouml;ffentlichte Julian Assange geheime Dokumente &uuml;ber US-Milit&auml;reins&auml;tze. Heute beginnt die Anh&ouml;rung zum Auslieferungsantrag an die USA. Der Verfassungsrechtler Norman Paech geh&ouml;rt zu den kritischen Beobachtern.<br>\nSeit mittlerweile einem halben Jahr sitzt Assange in einem britischen Hochsicherheitsgef&auml;ngnis, sieben Jahre hielt er sich zuvor in der Botschaft von Ecuador in London auf. Eine neue Untersuchung zum Fall Julian Assange wirft nun viele Fragen auf. Dar&uuml;ber und &uuml;ber den Auftakt der Anh&ouml;rung am Montag (24.02.2020) zur m&ouml;glichen Auslieferung an die USA gibt der emeritierte Professor f&uuml;r Verfassungs- und V&ouml;lkerrecht Norman Paech Auskunft.<br>\nSollte Assange ausgeliefert und verurteilt werden, drohen ihm bis zu 175 Jahre Haft.<br>\nViele solidarisieren sich in diesen Wochen mit dem Wikileaks-Gr&uuml;nder, insbesondere nachdem Nils Melzer, der UNO-Sonderberichterstatter f&uuml;r Folter, mit den brisanten Ergebnissen seiner Untersuchung zu dem Fall an die &Ouml;ffentlichkeit gegangen ist. Wie hat sich durch die Untersuchung des UNO-Sonderberichterstatters und den Vorwurf der Folter die Sicht auf den Fall Julian Assange ver&auml;ndert?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr5\/sendungen\/neugier-genuegt\/redezeit-norman-paech-100.html\">WDR<\/a>\n<p><strong>dazu: Herta D&auml;ubler-Gmelin &uuml;ber den Fall &bdquo;Assange&ldquo; &ndash; &bdquo;Es wird Zeit, dass die UN sich damit besch&auml;ftigen&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Schutz anbieten, wenn es sein muss, auch Asyl&ldquo;, fordert Herta D&auml;ubler-Gmelin, SPD-Politikerin und Justizexpertin, im Fall &bdquo;Julian Assange&ldquo;. Die Bundesregierung m&uuml;sse mehr tun f&uuml;r Whistleblower und ihren Schutz und dies auch rechtlich festlegen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/herta-daeubler-gmelin-ueber-den-fall-assange-es-wird-zeit.1008.de.html?dram:article_id=470919\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ameos lenkt ein<\/strong><br>\nZwei Wochen Streik haben Klinikbetreiber in Sachsen-Anhalt erstmals zu Tarifverhandlungen bewegt. Ausstand ist vorerst ausgesetzt<br>\nK&auml;mpfen f&uuml;r Lohngerechtigkeit: Streikende Besch&auml;ftigte auf dem Alten Markt in Magdeburg (5.2.2020)<br>\nStagnierende Geh&auml;lter, wachsendes Arbeitspensum, ausgegliederte Pflegekr&auml;fte: Gut eine Woche nachdem die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) den Streik in vier sachsen-anhaltischen Ameos-Kliniken vor&uuml;bergehend ausgesetzt hatte, hat die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung des Krankenhauskonzerns erstmals in Tarifverhandlungen eingewilligt. Dies habe sie bereits am vergangenen Donnerstag bei einem Treffen mit Verdi-Vertretern und der &Auml;rztegewerkschaft Marburger Bund verk&uuml;ndet, informierte Verdi-Verhandlungsf&uuml;hrer Oliver Greie am Freitag. Die Ameos-Leitung wolle zudem 14 K&uuml;ndigungen im Zusammenhang mit den Warnstreiks Ende des vergangenen Jahres zur&uuml;cknehmen.<br>\n&raquo;In dem von beiderseitigem Respekt gepr&auml;gten Gespr&auml;ch hat die gemeinsame Verhandlungskommission die Zielsetzung klar umrissen&laquo;, lobte Verdi-Landesbezirksleiter Greie. Die verbleibenden zweieinhalb Wochen der vereinbarten Streikunterbrechung an den Standorten Aschersleben\/Sta&szlig;furt, Bernburg, Haldensleben und Sch&ouml;nebeck in Sachsen-Anhalt werde man &raquo;konstruktiv nutzen, um die Grundpfeiler eines Tarifvertrages verbindlich abzustimmen&laquo;. Die Besch&auml;ftigtenvertreter strebten vor allem &raquo;sp&uuml;rbare Gehaltserh&ouml;hungen f&uuml;r das &auml;rztliche und nicht&auml;rztliche Personal&laquo; an. Denn seit der &Uuml;bernahme durch den Konzern im Jahr 2012 seien die Geh&auml;lter nicht mehr gestiegen, was einer Senkung des Reallohns gleichkomme. Die gewerkschaftliche Tarifkommission werde in den kommenden Tagen Vorlagen als Verhandlungsgrundlage entwickeln. In sp&auml;testens zwei Wochen werde es ein n&auml;chstes Treffen geben. &raquo;Mit diesem Verlauf der Verhandlungen k&ouml;nnen wir leben&laquo;, so Greie weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/373181.nach-klinikstreik-in-sachsen-anhalt-ameos-lenkt-ein.html\">Junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Krankenkassen schreiben Milliardendefizit<\/strong><br>\nAnders als in den drei Vorjahren haben die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) 2019 viel mehr Geld ausgegeben als eingenommen. Nach Berechnungen der F.A.Z. betrug der Negativsaldo rund 1,6 Milliarden Euro. 2018 hatten die Kassen noch einen &Uuml;berschuss von fast 2 Milliarden Euro eingefahren. Das Defizit von 2019 ist das erste seit 2015. Die neuen Angaben beruhen auf den vorl&auml;ufigen Erhebungen der Verb&auml;nde unter ihren Mitgliedskassen. Das sind die Allgemeinen Ortskrankenkassen, die Betriebskrankenkassen, die Innungskrankenkassen, die Ersatzkassen und die Knappschaft Bahn-See.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/2.1690\/krankenkassen-schreiben-milliardendefizit-16647811.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>dazu:<\/strong> Die gesetzlichen Krankenkassen haben laut einem Medienbericht im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 2015 wieder deutlich Miese gemacht. Demnach fehlten rund 1,6 Milliarden Euro. &ldquo;Die finanziellen Defizite in den gesetzlichen Krankenkassen sind politisch gewollt und auch Ergebnis unn&ouml;tiger Mehrausgaben, wie den mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz geschaffenen Zusatzhonoraren f&uuml;r &Auml;rztinnen und &Auml;rzte&rdquo;, sagt Achim Kessler und attestiert dem Gesundheitsminister Lobbypolitik. &ldquo;Ich bef&uuml;rchte, dass wir, entgegen der Versprechen des Ministers, nicht nur mit einer Debatte &uuml;ber Beitragssteigerungen rechnen k&ouml;nnen, sondern auch mit K&uuml;rzungen des Leistungskatalogs. Wir brauchen aber endlich eine klare Sto&szlig;richtung in der Finanzierung der Krankenkassen hin zur Abschaffung von Zuzahlungen und zu einer besseren Gesundheitsversorgung. Mit einer solidarischen Gesundheits- und Pflegeversicherung f&uuml;r alle Menschen, die in Deutschland leben, w&auml;re nicht nur das Problem der Zwei-Klassen-Medizin gel&ouml;st, wir h&auml;tten auch endlich eine dauerhafte und sichere Finanzierung unseres Gesundheitssystems.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/linksfraktion\/photos\/a.128711298433\/10157072104833434\/?type=3&amp;theater\">DIE LINKE via facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Viele Fachkr&auml;fte schlecht bezahlt<\/strong><br>\nZahlen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zeigen unterdurchschnittliches Lohnniveau auf<br>\nErneut best&auml;tigt sich, was im Grunde jedem klar sein d&uuml;rfte: In der Bundesrepublik bewahrt eine Fachausbildung nicht vor Ungleichbehandlung bei der Bezahlung. Dabei zeigt sich jedoch, dass die Kapitalseite in der Praxis von sogenannten Marktmechanismen nichts wissen will und trotz st&auml;ndiger Warnungen vor dem &raquo;Fachkr&auml;ftemangel&laquo; Besch&auml;ftigte oft nur unterdurchschnittlich entlohnt.<br>\nSo liegt das Einkommen in mehreren sogenannten Mangelberufen einige Hundert Euro unter dem mittleren Lohn aller Fachkr&auml;fte. Dies geht aus der Antwort der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann (Die Linke) hervor, &uuml;ber die die Deutsche Presseagentur am Montag berichtete. Das mittlere Einkommen f&uuml;r sozialversicherungspflichtig vollzeitbesch&auml;ftigte Fachkr&auml;fte betrug demnach zuletzt 3.052 Euro (vor Steuern) im Monat. Von den 52 Berufsgattungen, die laut einer BA-Erhebung &raquo;Engp&auml;sse&laquo; bei Fachkr&auml;ften h&auml;tten, liegt das mittlere Entgelt bei 26 Gruppen unter jenem Wert.<br>\nAm wenigsten erhalten monatlich dem Bericht zufolge mit durchschnittlich 1.826 Euro brutto Fu&szlig;pflegerinnen und -pfleger. 74,7 Prozent bek&auml;men nur einen Niedriglohn gezahlt, wobei der unter einer Schwelle von 2.203 Euro (Stand 2018) liege. Besonders niedrig sei das Durchschnittsentgelt auch bei Berufen in der Fleischverarbeitung mit 2.123 Euro brutto und 54,4 Prozent Niedriglohnanteil. Unterdurchschnittlich bezahlt werde ebenfalls in der H&ouml;rger&auml;teakustik mit 2.346 Euro, in der Bodenverlegung mit 2.410 Euro sowie in der &Uuml;berwachung und Wartung der Eisenbahninfrastruktur mit 2.465 Euro. Bei Berufen in der Physiotherapie seien es 2.376 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/373270.viele-fachkr%C3%A4fte-schlecht-bezahlt.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die ganze Diskussion ist einfach nur widersinnig. Erzielen die besten Kartoffeln den schlechtesten Preis? Wird der tollste Fernseher von allen am billigsten verkauft? Wieso kann dann die Arbeitgeberseite v&ouml;llig realit&auml;tsfremd behaupten, die Leute, die sie am schlechtesten bezahlt, seien ihre meistgesuchten Fachkr&auml;fte? Wenn man Leute &ldquo;h&auml;nderingend&rdquo; sucht, dann bezahlt man mehr, und zwar notgedrungen und gerne &ndash; Punkt. Im Umkehrschluss gibt es angesichts der fast sittenwidrig niedrigen Bezahlung keinen Fachkr&auml;ftemangel, sondern einen Mangel an Menschen, die bereit sind, f&uuml;r unversch&auml;mt niedrige L&ouml;hne qualifizierte Facharbeit zu leisten. Die Linken-Abgeordnete weist seit Jahren immer wieder auf dieselben offensichtlichen Zusammenh&auml;nge hin (z. B. <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/mythos-fachkraeftemangel-bundesregierung-bleibt-beweise-schuldig-a-746411.html\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/patientenverband-kritik-an-jens-spahns-anwerbeplaene-fuer-aerzte-und-pfleger-a-1200875.html\">hier<\/a>), dringt aber offensichtlich nicht durch gegen die von den Arbeitgeberverb&auml;nden, den Medien und der Regierungspropaganda orchestrierten Fake News. Auch in den genannten technischen Berufen und bei den &Auml;rzten sind die Geh&auml;lter viel zu niedrig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Venezuela: USA sanktionieren Rosneft und drohen weiteren ausl&auml;ndischen Konzernen<\/strong><br>\nDie USA sanktionieren eine Tochterfirma der russischen &Ouml;lgesellschaft Rosneft f&uuml;r ihre Gesch&auml;fte mit Venezuela und drohen weiteren ausl&auml;ndischen Unternehmen mit gleichen Zwangsma&szlig;nahmen, sollten sie mit ihren Aktivit&auml;ten das &ldquo;korrupte Regime von Maduro&rdquo; unterst&uuml;tzen.<br>\nDie USA haben am Dienstag Sanktionen gegen die Firma Rosneft Trading S.A., ein in der Schweiz ans&auml;ssiges Tochterunternehmen des russischen &Ouml;lkonzerns Rosneft, wegen ihrer Verbindungen zu Venezuela erlassen und der spanischen &Ouml;lgesellschaft Repsol nahegelegt, ihre gesch&auml;ftlichen Aktivit&auml;ten in Venezuela zu &ldquo;&auml;ndern&rdquo;.<br>\nDie Sanktionen gegen die Rosneft-Tochtergesellschaft betreffen auch deren Vorstandsvorsitzenden Didier Casimiro. (&hellip;)<br>\nDas US-Finanzministerium gab den unter diese Sanktionen fallenden Unternehmen 90 Tage Zeit, ihre Gesch&auml;fte mit Rosneft Trading S.A. einzustellen.<br>\nAls unmittelbare Folge der neuen Strafma&szlig;nahmen wurden das gesamte Eigentum und alle Eink&uuml;nfte von Rosneft Trading S.A. und Casimiro in den USA eingefroren.<br>\nIm Januar 2019 verh&auml;ngten die USA schwere Sanktionen gegen die staatseigene &Ouml;lgesellschaft Petr&oacute;leos de Venezuela S.A. (PDVSA), nachdem sie Juan Guaid&oacute; als selbst ernannten &ldquo;Interimspr&auml;sidenten&rdquo; des s&uuml;damerikanischen Landes anerkannt hatten. Damit blockierte Washington alle Verm&ouml;genswerte des Unternehmens in den USA und verbot B&uuml;rgern und Firmen der Vereinigten Staaten jegliche Gesch&auml;ftsaktivit&auml;ten mit der venezolanischen &Ouml;lgesellschaft. (&hellip;)<br>\nDer venezolanische Au&szlig;enminister Jorge Arreaza verurteilte die neuen US-Sanktionen als &ldquo;willk&uuml;rlich&rdquo;. Sie &ldquo;verletzen das Recht auf freien Handel und freies Unternehmertum&rdquo;, so Arreaza. Daher werde seine Regierung diese Zwangsma&szlig;nahmen ebenfalls in die Klage aufnehmen, die sie vor wenigen Tagen beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) gegen die USA wegen Verbrechens gegen die Menschlichkeit eingereicht haben. (&hellip;)<br>\nDie russische Botschaft in Washington wirft den USA die unfaire Durchsetzung ihrer eigenen Wirtschaftsinteressen vor.<br>\nDiesmal versucht die US-Regierung, unsere Unternehmen aus Venezuela zu verdr&auml;ngen. In der Zwischenzeit setzen US-amerikanische Firmen ihre Aktivit&auml;ten in dem genannten Land fort. Dies ist ein weiteres klares Beispiel f&uuml;r unlauteren Wettbewerb.<br>\nDer russische Energiekonzern Rosneft bezeichnete die Sanktionen Washingtons gegen seine Handelstochter als illegal und grundlos. Das Unternehmen k&uuml;ndigte an, rechtliche Schritte zu pr&uuml;fen, und betonte diesbez&uuml;glich, dass alle seine Aktivit&auml;ten in Venezuela vollst&auml;ndig im Einklang mit internationalem Recht stehen. Es sei lange vor der Verh&auml;ngung von Sanktionen durch die USA gegen das lateinamerikanische Land ein wichtiger Investor in der venezolanischen Wirtschaft gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/amerika\/98202-venezuela-usa-sanktionieren-rosneft-und\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bund akzeptiert kaum noch Kirchenasyl-F&auml;lle<\/strong><br>\nAntr&auml;ge auf Kirchenasyl finden kaum noch Gnade: Nur 14 von 464 Personen, zu denen die Kirchen im vergangenen Jahr Dossiers einreichten, nahm das Bundesamt f&uuml;r Migration und Fl&uuml;chtlinge (Bamf) ins nationale Asylverfahren auf. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag hervor.<br>\n&ldquo;Humanit&auml;ren Fall-Konstellationen wird nur noch selten Rechnung getragen&rdquo;, kritisiert die Linkenabgeordnete Ulla Jelpke. Fast alle Kirchenasylf&auml;lle sind Dublin-Verfahren, bei denen ein anderer EU-Mitgliedstaat f&uuml;r die Asylpr&uuml;fung zust&auml;ndig ist. Dieter M&uuml;ller vom Verein Asyl in der Kirche sagt, es gehe darum, in Einzelf&auml;llen unfaire Verfahren zu verhindern. In Griechenland harrten Menschen im Schlamm aus, in Italien lebten Fl&uuml;chtlinge auf der Stra&szlig;e. Im August 2018 habe das Bamf die Vereinbarungen deutlich versch&auml;rft, so M&uuml;ller, &ldquo;mit dem Ziel, Kirchenasyl zu erschweren und so die Zahlen zu dr&uuml;cken&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/kirchenasyl-in-deutschland-antraege-finden-kaum-noch-gnade-a-00000000-0002-0001-0000-000169587490%20\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Auml;ltere Arbeitslose verschwinden aus Statistik<\/strong><br>\nSinkt die Zahl der Langzeitarbeitslosen, ist das eigentlich eine gute Nachricht. Weniger erfreulich wird es allerdings, wenn das nur ein statistischer Effekt ist. Auf Anfrage der Linken r&auml;umt das Bundesarbeitsministerium ein, dass immer mehr Hartz-IV-Empf&auml;nger &uuml;ber 58 nicht mehr in der Statistik erscheinen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Altere-Arbeitslose-verschwinden-aus-Statistik-article21594104.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> &#65279;&Yuml;Wie das bei der Rente mit 67 und der Propagierung der Rente mit 70? Ist das nicht das offizielle Eingest&auml;ndnis, dass man ab diesem Alter keinerlei Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt hat, obwohl man eben noch fast 10 Jahre arbeiten m&uuml;sste?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Energie-Expertin Kemfert: &ldquo;100 Prozent erneuerbar ist m&ouml;glich&rdquo;<\/strong><br>\nFrau Kemfert, wie viel Prozent erneuerbare Energien halten Sie in Deutschland f&uuml;r m&ouml;glich? Die einen fordern 100 Prozent, Kritiker lehnen das als Fantasterei ab.<br>\nClaudia Kemfert: Technisch m&ouml;glich sind 100 Prozent erneuerbare Energien &ndash; und das w&auml;re auch &ouml;konomisch lohnend: Die Kosten der erneuerbaren Energien sinken immer weiter, konventionelle Energien sind immer weniger wettbewerbsf&auml;hig. Die fossilen Energien sind eigentlich schon heute viel teurer als erneuerbare Energie, aber ihre Umwelt- und Klimakosten werden durch die Gesellschaft getragen und sind deswegen nicht eingepreist. Erneuerbare Energien stellen allerdings Anspr&uuml;che an unser Energiesystem. Das bisherige Stromsystem wurde f&uuml;r Atom- und Kohle-Energie geschaffen: Einige wenige Gro&szlig;kraftwerke versorgen die Haushalte in der ganzen Republik. Erneuerbare Energien sind dezentral organisiert und werden intelligent und dynamisch miteinander vernetzt. Daf&uuml;r brauchen wir dringend andere Versorgungsstrukturen. (&hellip;)<br>\nKemfert: Wer will, findet Wege; wer nicht will, findet Gr&uuml;nde. Nat&uuml;rlich sind die Klimaziele erreichbar, wenn wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen und entsprechende Ma&szlig;nahmen ergreifen. Notwendig sind vier zentrale Punkte: 1. Kohleausstieg heute einleiten und in sp&auml;testens zwei Jahrzehnten abschlie&szlig;en. 2. Erneuerbare Energien deutlich schneller ausbauen. 3. Den Ausbaudeckel f&uuml;r Solarenergie abschaffen. 4. Endlich die Verkehrswende in Angriff nehmen, also Dieselsteuer an die Benzinsteuer angleichen, E-Auto-Quote einf&uuml;hren, Ladeinfrastruktur ausbauen und den Schienenverkehr st&auml;rken. Dass Speicher fehlen, ist ein &ndash; leider gern gepflegter &ndash; Mythos. Die Technologien sind allesamt vorhanden, egal ob Batterien, Pumpspeicherkraftwerke, aus erneuerbaren Energien hergestellter Wasserstoff oder das sogenannte Power-to-Gas. Sie alle k&ouml;nnten sofort zum Einsatz kommen, wenn man die Rahmenbedingungen anpassen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/wirtschaft\/Energie-Expertin-Kemfert-100-Prozent-erneuerbar-ist-moeglich-id54647851.html%20\">Augsburger Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>USA gegen China: Droht ein neuer Kalter Krieg?<\/strong><br>\nZu Beginn der 20er Jahre des 21. Jahrhunderts haben sich die globalen Fronten verschoben. China ist zur wirtschaftlichen, politischen und milit&auml;rischen Supermacht aufgestiegen. Die USA ziehen sich aus Europa zur&uuml;ck und Deutschland will keine F&uuml;hrungsrolle &uuml;bernehmen. Wie sieht die Weltordnung von morgen aus? Dar&uuml;ber hat SWR Aktuell-Moderator Andreas B&ouml;hnisch mit Elbridge Colby gesprochen. Er ist Direktor des Abwehrprogramms am &ldquo;Center for a New American Security&rdquo;. Er war leitender Beamter bei der Entwicklung der &ldquo;National Defense Strategy&rdquo; von 2017 bis 2018 in der Trump-Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/radio\/im-gespraech\/USA-gegen-China-Droht-ein-neuer-Kalter-Krieg,usa-gegen-china-droht-ein-neuer-kalter-krieg-100.html\">SWR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist ein gutes Beispiel f&uuml;r Propaganda durch &ouml;ffentlich-rechtliche Medien &ndash; hier der &bdquo;SWR&ldquo;. Der US-Vertreter darf seine Meinung ohne kritisches Hinterfragen von sich geben. Der &bdquo;SWR&ldquo;-Moderator, Herr B&ouml;hnisch, stellt keine kritischen Fragen, sondern bet&auml;tigt sich vielmehr als Stichwortgeber. All das geschieht ganz im Sinne der USA und hat nichts mit einem die hiesige Bev&ouml;lkerung aufkl&auml;renden Journalismus zu tun.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die fr&uuml;he Renazifizierung der Bundesrepublik hat Folgen bis heute<\/strong><br>\nAllersp&auml;testen ab dem ernst zu nehmenden Globke-Urteil (lebensl&auml;nglich in Abwesenheit) im Ostberliner Prozess von 1963 muss f&uuml;r die bundesdeutsche Beamtenschaft klar gewesen sein, dass es nichts Gef&auml;hrlichere als Antifaschisten gibt. Wohl deshalb gibt es im Selbstverst&auml;ndnis bundesdeutscher Sicherheitsorgane keinen akzeptablen, geschweige denn n&ouml;tigen Antifaschismus. Nach dem Beitritt durfte die von verordneter Renazifizierung &uuml;ber Generationen gepr&auml;gte Beamtenschaft noch einmal richtig zuschlagen. Welche Signale sandte sie an die &uuml;berraschte DDR-Bev&ouml;lkerung?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/die-fruehe-renazifizierung-der-bundesrepublik-hat-folgen-bis-heute\">Daniela Dahn auf Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&Uuml;ber 32.000 Kommentare: Saar-Polizist sorgt mit AfD-kritischem Beitrag f&uuml;r Wirbel<\/strong><br>\nDer Vorsitzende der saarl&auml;ndischen Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die Gem&uuml;ter mit einem AfD-kritischen Beitrag ordentlich erhitzt. In &uuml;ber 32.000 Kommentaren kam es zu heftigen Debatten. Neben Anerkennung und Lob erhielt der Saar-Polizist auch Beleidigungen und Bedrohungen. Nun stellt sich die Saar-Politik hinter den GdP-Vorsitzenden &ndash; und der Staatsschutz ermittelt.<br>\nDer Saar-GdP-Vorsitzende David Maa&szlig; hat mit einem AfD-kritischen Facebook-Beitrag eine hitzige Debatte entfacht. Nach dem rechtsextremen Terroranschlag in Hanau forderte Maa&szlig; als &ldquo;Polizist, Gewerkschafter und Antifaschist&rdquo; den &ldquo;Kern der Gesellschaft&rdquo; und auch &ldquo;die verunsicherten Protestw&auml;hler&rdquo; dazu auf, sich &ldquo;mit den demokratischen Kr&auml;ften unserer Gesellschaft zu solidarisieren und ein klares Zeichen gegen den rechten Terror setzen&rdquo;.<br>\nIn seinem Beitrag bezeichnete Maa&szlig; die AfD als &ldquo;eine der geistigen Brandstifterinnen des Rechtsextremismus&rdquo;. Er f&uuml;hrte weiter aus, dass die Partei &ldquo;keine Alternative, sondern eine Schande f&uuml;r Deutschland&rdquo; sei. Seinen Beitrag beendete der Saar-Polizist mit &ldquo;Kein Fu&szlig;breit den Faschisten!&rdquo; und dem Hashtag &ldquo;#niewiederfaschismus&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sol.de\/news\/update\/News-Update,450748\/Ueber-32.000-Kommentare-Saar-Polizist-sorgt-mit-AfD-kritischem-Beitrag-fuer-Wirbel,450813\">SOL.de<\/a>\n<p><strong>dazu: Ich bin Polizist, ich bin Gewerkschafter, ich bin Antifaschist! Der alte Hass in neuen Parolen erreicht augenscheinlich eine Vielzahl an Personen in der Bev&ouml;lkerung. Eine besorgniserregende Entwicklung, wenn aus hasserf&uuml;llten Worten grausame Taten werden.<\/strong><br>\nEs ist an der Zeit, dass sich der Kern der Bev&ouml;lkerung sowie die verunsicherten Protestw&auml;hler mit den demokratischen Kr&auml;ften unserer Gesellschaft solidarisieren und ein klares Zeichen gegen den rechten Terror setzen! Wir erleben derzeit eine Erosion des Rechtsstaates, die wir als B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger fortan mit aller Entschlossenheit bek&auml;mpfen m&uuml;ssen. Die AfD ist eine der geistigen Brandstifterinnen des Rechtsextremismus; sie ist keine Alternative, sondern eine Schande f&uuml;r Deutschland! Kein Fu&szlig;breit den Faschisten!<br>\n<a href=\"http:\/\/www.sr-mediathek.de\/index.php?seite=7&amp;id=14533&amp;pnr&amp;tbl=pf&amp;fbclid=IwAR0OFPJi_30SAveLFHVi-1eRB8DuAbPJpG9rzu_3xcN81C3jVdUeShLoTlQ\">Mein Interview im SR 1 ab Min. 02:49<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/photo.php?fbid=602597876986081&amp;set=a.140815166497690&amp;type=3&amp;theater\">David Maa&szlig; via facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Geheimdienst-Ger&uuml;chte und omin&ouml;se russische Beeinflussungskampagnen<\/strong><br>\nDie russische Bedrohung der Wahlen wurde seit 2016 zu einem Spielball f&uuml;r politische Interessen, jetzt soll Moskau Trump und gleichzeitig Sanders unterst&uuml;tzen<br>\nIm amerikanischen Pr&auml;sidentschaftswahlkampf zeigt sich erneut, dass das Verbreiten von Warnungen vor der Beeinflussung der Wahl zum politischen Instrument geworden ist, das von allen Seiten benutzt wird. Die amerikanischen Geheimdienste scheinen hier auf der Seite der konservativen Demokraten zu stehen, wenn versucht wird, Stimmung sowohl gegen Donald Trump als auch gegen Bernie Sanders zu machen.<br>\nLetzterer k&ouml;nnte f&uuml;r die Machtelite ein noch gr&ouml;&szlig;erer Gegner sein, weil er anders als Trump mit seinem linken Programm droht, vieles zu ver&auml;ndern, was vor allem die Reichen und Superreichen betrifft, aber er kritisiert auch scharf die hohen Milit&auml;rausgaben, die von den meisten demokratischen Abgeordneten bewilligt wurden, und Gelder f&uuml;r den aufgebl&auml;hten Geheimdienstapparat. Edward Snowdens Leaks befand er als &ldquo;extrem wichtig&rdquo; zur Aufdeckung des Ausma&szlig;es, mit dem die NSA ihre Macht missbraucht und die Verfassungsrechte der Amerikaner verletzt hat. Die Anklage von Assange aufgrund des Spionagegesetzes wird von Sanders als Angriff auf den Ersten Verfassungszusatz gesehen.<br>\nLetzte Woche haben die Geheimdienste den Geheimdienstausschuss des Repr&auml;sentantenhauses gewarnt, dass Russland wieder in die amerikanischen Wahlen eingreife, um die Wiederwahl von Donald Trump und gleichzeitig Bernie Sanders zu st&uuml;tzen. Die Behauptung wurde vor dem Caucus in Nevada lanciert, in dem Sanders dennoch alle anderen Kandidaten abh&auml;ngte. Nach Sanders war er schon einen Monat zuvor vom Geheimdienst gewarnt worden, mit der durchgesteckten Information wollte man ihm vermutlich f&uuml;r Nevada den Wind aus den Segeln zu nehmen. Sehr konkret scheint dies nicht gewesen zu sein. Nach Sanders hie&szlig; es, Russland und vielleicht weitere Staaten w&uuml;rden ihn unterst&uuml;tzen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Geheimdienst-Geruechte-und-ominoese-russische-Beeinflussungskampagnen-4667293.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Ist ein Kompromiss zwischen &ldquo;Volksrepubliken&rdquo; und Kiew m&ouml;glich?<\/strong><br>\nAm 14. Februar wurde auf der Website der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz ein Plan ver&ouml;ffentlicht, wie man in &ldquo;zw&ouml;lf Schritten&rdquo; zum Frieden in der Ostukraine kommen kann.<br>\nDer Plan war unterzeichnet vom Leiter der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, dem ehemaligen Verteidigungsminister Gro&szlig;britanniens, Des Browne (unter Tony Blair zwei Jahre Verteidigungsminister), Igor Iwanow (von 1998 bis 2004 russischer Au&szlig;enminister) und anderen Politikern und Sicherheitsexperten aus Europa und den USA.<br>\nDer Plan, der zwischenzeitlich von der Website verschwand, Samstagnacht dann aber wieder online war, sieht vor, dass das ukrainisch-russische &ldquo;Zentrum f&uuml;r die Kontrolle und Koordination&rdquo; des Waffenstillstands seine Arbeit wieder aufnimmt. Die russischen Offiziere hatten das Joint Centre for Control and Coordination (JCCC) 2017 verlassen.<br>\nAu&szlig;erdem sieht der Plan vor, dass die Verteidigungsministerien von Frankreich, Russland, Deutschland und der Ukraine Arbeitsgruppen bilden, &ldquo;um das JCCC zu unterst&uuml;tzen&rdquo;. Die Zahl der Grenzkontrollpunkte zwischen der Ukraine und den &ldquo;Volksrepubliken&rdquo; soll erh&ouml;ht werden.<br>\nDer Plan sieht einen wirtschaftlichen &ldquo;Wiederaufbau des Donbass&rdquo; durch die EU vor. Auf einer internationalen Geber-Konferenz &ldquo;k&ouml;nnten auch Mittel von Russland&rdquo; eingeworben werden. Weiterhin sieht der Plan vor, dass im Donbass eine ukrainische &ldquo;freie Handelszone&rdquo; f&uuml;r den Handel mit der EU und Russland entsteht. Geplant ist au&szlig;erdem ein Dialog &uuml;ber &ldquo;nationale Identit&auml;t&rdquo; und &ldquo;Toleranz&rdquo; in der Ukraine.<br>\nEine R&uuml;ckkehr der Krim und der &ldquo;Volksrepubliken&rdquo; in den ukrainischen Staatsverband ist f&uuml;r die Autoren keine Bedingung f&uuml;r die Verwirklichung des Zw&ouml;lf-Punkte-Plans.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ist-ein-Kompromiss-zwischen-Volksrepubliken-und-Kiew-moeglich-4661673.html\">Ulrich Heyden auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ende eines Siegeszugs<\/strong><br>\nDabei ist die Hamburger Wahl ein Einschnitt. Hier, wo der Partei 2015 erstmals der Einzug in einen westdeutschen Landtag gelang, hat die AfD nun zum ersten Mal verloren. Sie muss erkennen: Es geht nicht immer weiter von Zugewinn zu Zugewinn, bis irgendwann dann die Mehrheit errungen ist. So hat sich das so mancher AfD-Funktion&auml;r und auch so manche Anh&auml;ngerin bislang n&auml;mlich vorgestellt und schon von Regierungsbeteiligung oder gar Systemwechsel getr&auml;umt. Ob die Partei auch mit den M&uuml;hen der Ebene umgehen kann oder ob sie den Rausch des st&auml;ndigen Sieges braucht, muss sich erst noch zeigen.<br>\nAllerdings: Wer schon vom Anfang vom Ende des AfD-Erfolgs tr&auml;umt, schie&szlig;t auch &uuml;ber das Ziel hinaus. Der Nordwesten war schon immer schweres Terrain f&uuml;r die Partei, Hamburg ganz besonders.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wahlergebnis-der-AfD-in-Hamburg\/!5665657\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Unter erschwerten Bedingungen ist die AfD erneut in das Hamburger Landesparlament gew&auml;hlt worden. W&auml;hrend die &Uuml;berschrift einen Niedergang der Partei erwecken k&ouml;nnte, wird im Text viel &uuml;ber die Verlust-Ursachen spekuliert. Die Vertreterschaft d&uuml;rfte sich freuen &ndash; insbesondere deshalb, weil die abermalige Vertretung in diesem Landtag entgegen der Prognose der hiesigen Medien geschafft wurde. Entt&auml;uscht sein d&uuml;rften insbesondere die Anh&auml;ngerschaften von den Gr&uuml;nen und der SPD, die auf den Wahlparties nach der ersten Prognose &ndash; wie abgesprochen &ndash; die selben &ldquo;Nazis raus&rdquo;-Parolen gerufen hatten.<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58754\">Massiver Kampagnenjournalismus bei der Hamburg-Wahlberichterstattung des ZDF<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Hanau und die AfD : Der Gipfel des Zynismus<\/strong><br>\nDie AfD mimt auch nach dem Massenmord von Hanau wieder die verfolgte Unschuld. Doch kann niemand mehr die Augen davor verschlie&szlig;en, dass diese Partei die v&ouml;lkische Aufwiegelung zum Gesch&auml;ftsmodell gemacht hat.<br>\nDie AfD mimt wieder die verfolgte Unschuld. Sch&auml;big sei es, die Tat von Hanau zu instrumentalisieren, sagte ihr Fraktionsvorsitzender Gauland. Der Parteivorsitzende Meuthen nannte jede Form politischer Instrumentalisierung dieser schrecklichen Tat einen zynischen Fehlgriff. Beide &Auml;u&szlig;erungen bezogen sich auf Vorw&uuml;rfe, die AfD trage zur Ausbreitung eines Rassismus bei, der auch vor Massenmord nicht mehr zur&uuml;ckschrecke.<br>\nDas muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Hier beklagen zwei Politiker eine angeblich zynische Instrumentalisierung, deren Partei selbst keine Gelegenheit ausl&auml;sst, Straftaten, die von Migranten begangen wurden, f&uuml;r ihre politischen Zwecke zu instrumentalisieren. Bei Verbrechen an Menschen mit ausl&auml;ndischen Wurzeln aber w&auml;scht die AfD die H&auml;nde in Unschuld. War der mutma&szlig;liche T&auml;ter von Hanau AfD-Mitglied? Nein, er war nur ein einsamer Irrer! Und was kann die AfD daf&uuml;r, wenn ein Wahnsinniger glaubt, das v&ouml;lkische Gedankengut ernst nehmen zu m&uuml;ssen, das in der Partei kursiert und von ihren H&ouml;ckes verbreitet wird, nicht mehr nur in hom&ouml;opathischen Dosen? H&ouml;ckes Fassungslosigkeit &uuml;ber die Ausbreitung des Wahnsinns in diesem Land in seinem Gedenk-Tweet zum Amoklauf von Hanau ist der Gipfel des Zynismus. H&ouml;cke tr&auml;gt in erheblichem Ma&szlig;e zur Ausbreitung des politischen Wahnsinns in diesem Land bei. Fehlt nur noch, dass er fordert: Deutschland, gedenke!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/attentat-in-hanau-und-die-afd-der-gipfel-des-zynismus-16645617.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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