{"id":5895,"date":"2010-06-15T09:09:36","date_gmt":"2010-06-15T07:09:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5895"},"modified":"2010-06-15T09:09:36","modified_gmt":"2010-06-15T07:09:36","slug":"hinweise-des-tages-1160","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5895","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Machtkampf zwischen Berlin und Paris; H&ouml;here Steuern f&uuml;r die Reichen; wir sparen uns kaputt; Aufseher kuschen vor Bankenlobby; gr&ouml;&szlig;te Gl&auml;ubiger der Schulden-Staaten; Europa im Griff des IWF; falsche Subvention f&uuml;r Niedrigl&ouml;hne; Ignoranz der gebildeten St&auml;nde; Skepsis gegen PPP hat zugenommen; Vermehrung der Sozialhilfem&uuml;tter; Rohstoff-Boom in Afghanistan; Gysi &uuml;ber Gauck; schlechter Zeitpunkt f&uuml;r Sozialproteste; Meinungsspekulanten; Sprengsatz-Attacke in Berlin; Katrin M&uuml;ller-Hohenstein. (WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Machtkampf zwischen Berlin und Paris<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">H&ouml;here Steuern f&uuml;r die Reichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Sparen wir uns kaputt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Aufseher kuschen vor Bankenlobby<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Wall Street vor Niederlage in Lobbyschlacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Deutsche und franz&ouml;sische Banken: Gr&ouml;&szlig;te Gl&auml;ubiger der Schulden-Staaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Rating-Riese stuft Griechen-Anleihen auf Ramschstatus herab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Europa im Griff des Internationalen W&auml;hrungsfonds<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Falsche Subvention f&uuml;r Niedrigl&ouml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Sozialpolitik und die Ignoranz der gebildeten St&auml;nde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Skepsis gegen&uuml;ber PPP hat an vielen Orten zugenommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Stoppt die Vermehrungspr&auml;mie f&uuml;r Sozialhilfem&uuml;tter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Mehr in Deutschland geborene ausl&auml;ndische Kinder mit t&uuml;rkischer Staatsb&uuml;rgerschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Afghanistan hofft auf Rohstoff-Boom<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Ein Schurkenst&uuml;ck des Pentagon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Die Banden von Kandahar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Gregor Gysi &uuml;ber Gauck und Rot-Rot-Gr&uuml;n: &ldquo;Ich will nicht als Sozi sterben&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Schlechter Zeitpunkt f&uuml;r Sozialproteste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Wir Meinungsspekulanten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Sprengsatz-Attacke in Berlin schockiert Polizei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Katrin M&uuml;ller-Hohenstein, die Fu&szlig;ball-WM und die Kunst der Formulierung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=5895&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Machtkampf zwischen Berlin und Paris<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>F&uuml;hrung und Orientierung <\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Unmut &uuml;ber die deutsche Austerit&auml;tspolitik, der angesichts der Verabschiedung des neuen Sparpaketes eskaliert, h&auml;lt schon seit geraumer Zeit an. Ursache ist, dass die Bundesrepublik in den letzten Jahren mit drastischen Einsparungen bei Geh&auml;ltern und Sozialleistungen die Produkte der deutschen Industrie im Vergleich zu den Nachbarstaaten verbilligt und damit ihre Ausfuhren stark ausgeweitet hat. Ein betr&auml;chtlicher Teil davon geht in Staaten der Eurozone, die der deutschen Sparpolitik bislang nicht gefolgt sind und den Konsum der deutschen Exporte finanzieren &ndash; freilich um den Preis eines wachsenden Au&szlig;enhandelsdefizits gegen&uuml;ber Deutschland sowie zunehmender Staatsverschuldung. Erstes Opfer dieses Prozesses ist Griechenland. &Ouml;konomen warnen schon seit langem, das durch die deutsche Austerit&auml;tspolitik verursachte Auseinanderklaffen der &Ouml;konomien innerhalb der Eurozone drohe zum Kollaps vor allem der s&uuml;deurop&auml;ischen National&ouml;konomien zu f&uuml;hren &hellip; Insbesondere Paris verlangt seit geraumer Zeit, Berlin m&uuml;sse den deutschen Konsum ankurbeln, um auch etwas zum Wirtschaftswachstum in der EU beizutragen. Die Bundesregierung weigert sich konsequent &ndash; und hat jetzt mit dem aktuellen Sparpaket die franz&ouml;sischen Forderungen endg&uuml;ltig zur&uuml;ckgewiesen. Herrschte in Paris zun&auml;chst schwerer &Auml;rger &uuml;ber den deutschen Affront, zeichnet sich nun interner Streit ab. Bereits im Mai hatte ein Kritiker ge&auml;u&szlig;ert, Berlin ziele mit seiner Austerit&auml;tspolitik auf ein &ldquo;Heiliges Germanisches Euroreich&rdquo; ab. Konkurrierende wirtschaftspolitische Auffassungen h&auml;tten darin keinen Platz. Nach der Verk&uuml;ndung des deutschen Sparpakets teilten Regierungspolitiker aus Paris zun&auml;chst mit, sie w&uuml;rden sich von den deutschen Ma&szlig;nahmen nicht beeinflussen lassen. Inzwischen hei&szlig;t es auch unter f&uuml;hrenden Kr&auml;ften der Pr&auml;sidentenpartei, Frankreich werde sich in seiner Haushaltspolitik dem deutschen Spardiktat wohl nicht mehr lange entziehen k&ouml;nnen; selbst Staatspr&auml;sident Sarkozy werde nicht umhin k&ouml;nnen, sich Berlin zu beugen, bef&uuml;rchtet etwa der franz&ouml;sische Ministerpr&auml;sident. Beobachter verweisen darauf, dass Frankreich bereits jetzt h&ouml;here Risikoaufschl&auml;ge an den Kapitalm&auml;rkten hinnehmen muss. Der Machtkampf zwischen Berlin und Paris wird am heutigen Montag in der deutschen Hauptstadt fortgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57832?PHPSESSID=1v955h6qd9sin8msh5lufct1m0\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Der Eurozone droht, als Folge des von Deutschland oktroyierten Wirtschafts- und Finanzpolitik (Lohnsenkungen, K&uuml;rzungen in den Staatshaushalten), der Marsch in die Deflation. Zur innerhalb Europas drohenden Isolation Deutschlands schreibt German Foreign Policy:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Als Ausweg r&auml;t Autor Jochen Thies, der lange als Mitglied der Chefredaktion bei &ldquo;DeutschlandRadio Kultur&rdquo; t&auml;tig war, zu einer st&auml;rkeren deutschen Dominanz innerhalb der EU. &ldquo;Nur der Solidarit&auml;tsverbund des Westens, gekoppelt mit deutscher F&uuml;hrungsbereitschaft in Europa auf allen Gebieten, verspricht eine Linderung der Schmerzen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Artikel. Dies m&uuml;sse ganz ausdr&uuml;cklich auch f&uuml;r die Milit&auml;rpolitik gelten. Deutschland handele derzeit leider &ldquo;au&szlig;en- und sicherheitspolitisch kraftlos&rdquo;. Beispielsweise habe &ldquo;die ungl&uuml;ckliche Entscheidung, dem Parlament die Hauptverantwortung f&uuml;r milit&auml;rische Eins&auml;tze zuzuschieben&rdquo;, &ldquo;zum gleichen Abstimmungschaos wie in der Innenpolitik&rdquo; gef&uuml;hrt. R&uuml;cksichtnahme auf die Mehrheitsmeinung, die sich etwa im Fall Afghanistans klar gegen die Berliner Milit&auml;rpolitik ausspricht, sei fehl am Platz: &ldquo;Alle gro&szlig;en Richtungsentscheidungen der deutschen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik seit 1949&rdquo; seien &ldquo;aus einer anf&auml;nglichen Position der Minderheit&rdquo; in Angriff genommen worden. Der Autor pl&auml;diert f&uuml;r eine viel offensivere deutsche Au&szlig;en- und Milit&auml;rpolitik im Rahmen der EU, um damit die europ&auml;ischen Koh&auml;sionskr&auml;fte zu st&auml;rken, und verlangt von der Bundesregierung sowohl im Inland als auch auf europ&auml;ischer Ebene vor allem eines: &ldquo;F&uuml;hrung und Orientierung&rdquo;.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Jochen Thies, Mitglied der Chefredaktion des &ldquo;DeutschlandRadio Kultur&rdquo;, vertritt eine aberwitzige These: Die seit vielen Jahren von der deutschen Bev&ouml;lkerung mehrheitlich abgelehnte Militarisierung der Au&szlig;enpolitik soll quasi &ldquo;sinnstiftend&rdquo; f&uuml;r Europa werden und eine von ihm angemahnte Dominanz Deutschlands innerhalb Europas absichern. Jochen Thies spekuliert, frei nach dem Motto &ldquo;Steter Tropfen h&ouml;hlt den Stein&rdquo;, irgendwann w&uuml;rde die hiesige Bev&ouml;lkerung sogar eine forcierte Militarisierung der deutschen (und europ&auml;ischen) Au&szlig;enpolitik schlucken. Das Resultat einer solchen von Deutschland ausgehenden Politik w&auml;re das Festschreiben einer europaweiten Symbiose aus dogmatischem Neoliberalismus und wachsender au&szlig;enpolitischer Militarisierung.<\/em> <\/p>\n<p><em>Der in dem Beitrag erw&auml;hnte Machtkampf zwischen Deutschland und Frankreich scheint jedenfalls bei der Frage einer europ&auml;ischen Wirtschaftsregierung zugunsten von Frau Merkel entschieden:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Merkel und Sarkozy f&uuml;r EU-Wirtschaftsregierung<\/strong><br>\nEinigkeit zwischen der Kanzlerin und Nicolas Sarkozy: Beide Seiten wollen sich f&uuml;r eine Wirtschaftsregierung aus allen EU-Staaten einsetzen. Zugleich soll es im &bdquo;Bedarfsfall&ldquo; die M&ouml;glichkeit von Sondertreffen der 16 Staaten geben, die bereits den Euro haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/article8048015\/Merkel-und-Sarkozy-fuer-EU-Wirtschaftsregierung.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was hat sich damit gegen&uuml;ber fr&uuml;her ge&auml;ndert. Die Wirtschaftsminister oder die Staatschefs der EU-Staaten konnten doch schon bisher zusammentreffen und &uuml;ber wirtschaftliche Fragen Entscheidungen treffen, wenn sie Einigkeit erzielten. Ist es ein Fortschritt, wenn sie das auch in Zukunft k&ouml;nnen?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Lorenz Jarass: H&ouml;here Steuern f&uuml;r die Reichen<\/strong><br>\nWer eine Lohnerh&ouml;hung bekommt, muss von jeden zus&auml;tzlich verdienten Euro zwei Drittel Steuern und Abgaben zahlen. Wer dagegen Verm&ouml;gen besitzt, den schont der Staat. &bdquo;Das ist krass ungerecht und hemmt Wachstum und Besch&auml;ftigung&ldquo;, sagt Lorenz Jarass, Professor f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften und fordert h&ouml;here Erbschaftssteuern, h&ouml;here Grundsteuern und eine Steuer auf Verm&ouml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vorwaerts.de\/artikel\/hoehere-steuern-fuer-die-reichen\">Vorw&auml;rts<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Debatte &uuml;ber Konjunktur: Sparen wir uns kaputt?<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat ein gigantisches Sparpaket geschn&uuml;rt &ndash; aber was hei&szlig;t das f&uuml;r die Konjunktur? W&uuml;rgt Schwarz-Gelb den Aufschwung ab, oder sorgt das Programm f&uuml;r einen neuen Wachstumsschub? SPIEGEL ONLINE hat Von Gustav A. Horn und Michael H&uuml;ther zum Pro und Contra gebeten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,699955,00.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Basel III: Aufseher kuschen vor Bankenlobby<\/strong><br>\nErneuter Erfolg f&uuml;r die m&auml;chtige Bankenlobby: Der einflussreiche Baseler Ausschuss, in dem Notenbanker und Aufseher aus 27 L&auml;ndern sitzen, gesteht der Branche l&auml;ngere &Uuml;bergangsfristen zu, um die neuen Kapitalregeln einzuf&uuml;hren &ndash; die zudem weniger harsch ausfallen sollen als angedacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:basel-iii-aufseher-kuschen-vor-bankenlobby\/50127147.html?mode=print\">FTD<\/a>\n<p><em>Dagegen:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wall Street vor Niederlage in Lobbyschlacht<\/strong><br>\nDerivate sind f&uuml;r US-Banken ein stetig sprudelnder Geldquell &ndash; und f&uuml;r die Weltfinanzm&auml;rkte ein extremes Risiko. US-Abgeordnete wollen die Geldh&auml;user deshalb zwingen, das gef&auml;hrliche Gesch&auml;ft abzuspalten. Mit Obama-Berater Volcker bricht den Geldh&auml;usern nun ein wichtiger F&uuml;rsprecher weg.<br>\nDie Branche wehrt sich daher erbittert gegen die Pl&auml;ne. Derivate sind Kontrakte, die zur Absicherung gegen &ndash; aber auch zu Spekulationen auf &ndash; Schwankungen etwa bei Aktienkursen, Rohstoffpreisen oder Zinsen genutzt werden.<br>\nDie Fed und die FDIC lehnen das Vorhaben ab. Sie f&uuml;rchten, dass die kostspielige Umstrukturierung dazu f&uuml;hren k&ouml;nnte, dass das Gesch&auml;ft von den gro&szlig;en Wall-Street-Banken wie JP Morgan Chase und Goldman Sachs zu weniger stark regulierten Unternehmen und ins Ausland abflie&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/derivate\/:finanzmarktregulierung-wall-street-vor-niederlage-in-lobbyschlacht\/50127415.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Argumentation der Finanzlobby ist &uuml;berall die Gleiche: Wenn Regeln aufgestellt werden sollen, dann wird gedroht, dass die Gesch&auml;fte ins Ausland abfl&ouml;ssen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutsche und franz&ouml;sische Banken: Gr&ouml;&szlig;te Gl&auml;ubiger der Schulden-Staaten<\/strong><br>\nDanach beliefen sich Ende 2009 die Kredite deutscher Banken an staatliche und nicht-staatliche Schuldner in den sogenannten PIGS-L&auml;ndern auf umgerechnet 465 Milliarden Dollar. Davon entfielen 68 Milliarden Dollar auf den &ouml;ffentlichen Sektor. Der Rest war an Banken dieser L&auml;nder und andere Teile der Privatwirtschaft gegangen. Bei den franz&ouml;sischen Banken beliefen sich die Gesamtforderungen auf 493 Milliarden Dollar, davon gingen 106 Milliarden an staatliche Stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2750147_Deutsche-und-franzoesische-Banken-Groesste-Glaeubiger-der-Schulden-Staaten.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung V.B.:<\/strong> Wer wurde also durch die Rettungsschirme gerettet?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Rating-Riese stuft Griechen-Anleihen auf Ramschstatus herab<\/strong><br>\nMoody&rsquo;s begr&uuml;ndet die Herabstufung vor allem mit Risiken des drastischen Spar- und Restrukturierungsprogramms der griechischen Regierung. Zwar habe der gigantische Rettungsschirm von Europ&auml;ischer Union (EU) und Internationalem W&auml;hrungsfonds (IWF) jegliche Risiken in der kurzen Frist beseitigt. Allerdings seien die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Programms substantiell und nur mit einer geringeren Bonit&auml;tsnote zu vereinbaren. Risiken sieht die Agentur vor allem beim Wirtschaftswachstum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,700676,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wie sollten die Risiken beim Wirtschaftswachstum vermieden werden, wenn sich das Land kaputt sparen muss.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Concluding Statement of the IMF Mission on Euro-Area Policies<\/strong><br>\nPriority reforms have been clearly identified in the context of the Lisbon strategy, but the tools to bring about the needed coordinated implementation have been lacking. The case for these changes could hardly be more pressing. Key reforms include: making the labor market more effective, removing disincentives to work embedded in various public policies, enhancing wage bargaining flexibility, and further liberalizing services sectors. Other measures should target tax compliance, licensing restrictions, non-tariff trade barriers, and foreign ownership and investment restrictions. Distortions to competition in the banking sector should be removed, including by phasing out public ownership stakes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imf.org\/external\/np\/ms\/2010\/060710a.htm\">International Monetary Fund<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S:<\/strong> Am 07.06.2010 hat der Internationale W&auml;hrungsfonds in einem Concluding Statement nach einer Artikel IV &ndash; Konsultation gegen&uuml;ber der Eurozone in Tz. 16 seiner Stellungnahme gefordert, die geplante neue EU-Finanzaufsichtsbeh&ouml;rde &bdquo;European Systemic Risk Board&ldquo; mit der Befugnis auszustatten, f&uuml;r die Mitgliedsstaaten der Eurozone eigenst&auml;ndig den Notstand ausrufen zu k&ouml;nnen.<br>\nStatt die Aufsicht &uuml;ber die selbst ernannten &bdquo;systemrelevanten&ldquo; Banken wirksam und durchgreifend zu st&auml;rken, soll hier die neue EU-Bankenaufsichtsbeh&ouml;rde dazu missbraucht werden, die V&ouml;lker Europas zu beaufsichtigen, ob diese die IWF-Kreditauflagen im Rahmen eines europ&auml;ischen Stabilisierungsmechanismus ohne zu murren erdulden.<br>\nIn Tz. 8 der gleichen Stellungnahme hat der IWF die Privatisierung aller Banken in der Eurozone gefordert. Das bedeutet dann nicht nur den Verkauf der Sparkassen, sondern auch der Bundesbank. Die Bundesbank hat allerdings Aufgaben der Bankenaufsicht. Wenn die in die H&auml;nde der bereits ma&szlig;los &uuml;berretteten selbst ernannten &bdquo;systemrelevanten&ldquo; Banken fallen, gibt es noch mehr Risiken f&uuml;r k&uuml;nftige Finanzkrisen, noch mehr Bankenrettung, noch mehr Steuerverschwendung, noch mehr Staatspleiten und IWF-Auflagen, von Wettbewerbsverzerrungen ganz zu schweigen.<br>\nWof&uuml;r der IWF den Notstand so schnell braucht, l&auml;sst sich erahnen an Tz. 10 des Memorandum of Unsterstanding, mit welchem er am 05.02.2010 seine Kreditauflagen gegen&uuml;ber Rum&auml;nien vereinbart hat. Darin hat sich die rum&auml;nische Regierung verpflichtet, die Finanzverwaltung per Notstand umzustrukturieren. In 2009 hat der IWF von der T&uuml;rkei ganz ohne Notstand den Verkauf der dortigen Bundesfinanzbeh&ouml;rde verlangt. Von Rum&auml;nien muss er also etwas noch wesentlich drastischeres wollen.<br>\nIn Thailand wurden 1997 per Notstand zahllose Schulen und Krankenh&auml;user zur Erf&uuml;llung von IWF-Auflagen geschlossen.<br>\nSieht man sich die IWF-Auflagen gegen&uuml;ber Griechenland und Rum&auml;nien sowie die Empfehlungen des IWF gegen&uuml;ber Deutschland aus 2006 und 2010 an, dann ist au&szlig;erdem damit zu rechnen, dass er auch gegen&uuml;ber Deutschland drastische Leistungsk&uuml;rzungen bei der Rente sowie eine Kopfpauschale und drastische K&uuml;rzungen bei der Gesetzlichen Krankenversicherung fordern wird.<br>\nIn einem Video hat der gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Direktor des IWF, Dominique Strauss-Kahn von der EU sogar deren Umstrukturierung gefordert. Das bedeutet, der IWF will die EU-Mitgliedsstaaten per Kreditauflagen zwingen, in anderen internationalen Organisationen wie der EU in seinem Sinne abzustimmen. Eine unglaubliche Verletzung der Souver&auml;nit&auml;t (Art. 2 Abs. 1 Uno-Charta) der Staaten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Falsche Subvention f&uuml;r Niedrigl&ouml;hne<\/strong><br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Linksfraktion im Bundestag haben sich dagegen ausgesprochen, die Hinzuverdienstgrenzen f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger zu erh&ouml;hen, ohne fl&auml;chendeckende Mindestl&ouml;hne einzuf&uuml;hren. Die FDP hingegen macht sich f&uuml;r eine Neuregelung der Freibetr&auml;ge stark. Eine &ldquo;generelle Erh&ouml;hung&rdquo; des anrechnungsfreien Erwerbseinkommens f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger f&uuml;hre zu &ldquo;negativen Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt&rdquo;, warnt der DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy. Eine Ausweitung d&uuml;rfte den Druck auf niedrige L&ouml;hne erh&ouml;hen und den Arbeitgebern die M&ouml;glichkeit einer weiteren Lohnsenkung geben, so Adamy. Eine Anhebung der Hinzuverdienstgrenzen m&uuml;sse daher &ldquo;an die Einf&uuml;hrung von Mindestl&ouml;hnen gekoppelt werden&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2010%2F06%2F14%2Fa0155&amp;cHash=a249c9f84a\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hartmut Reimers: Sozialpolitik und die Ignoranz der gebildeten St&auml;nde<\/strong><br>\nWomit ich beim Ausgangspunkt meines Vortrages w&auml;re: die ebenso faktenarme wie meinungsstarke Kritik von bekannten Publizisten am Sozialstaat als einem die b&uuml;rgerliche Elite aussaugenden Vampir. Bemerkenswert an dieser vor knapp einem Jahr vom Zaun gebrochenen Debatte unter Schwerintellektuellen ist nicht, dass notorische Talkshowg&auml;ste und Modephilosophen mal wieder krauses Zeug von sich geben. Das sollte man noch nicht einmal ignorieren, wenn sich daraus nicht eine Seriendebatte in den sich als Qualit&auml;tspresse verstehenden Zeitungen ergeben h&auml;tte. Sie zeigte eine ausgepr&auml;gte Ignoranz von Intellektuellen &uuml;ber grundlegende volkswirtschaftliche Zusammenh&auml;nge und die Strukturen bzw. Finanzierung unseres Sozialleistungssystems &hellip;<br>\nDer Sozialstaat hat sich zu einer Selbstverst&auml;ndlichkeit entwickelt, die seine grundlegende Bedeutung f&uuml;r den Zusammenhalt von Wirtschaft und Gesellschaft verschleiert. Sein Fortschritt liegt darin, die B&uuml;rger von Existenzsorgen zu entlasten und das sozio&ouml;konomische Gleichgewicht zu stabilisieren. Mit diesem individuellen Freiheitsgewinn droht aber auch das Bewusstsein verloren zu gehen, dass dieser selbst nur &uuml;ber die &ouml;ffentliche Organisation und Finanzierung des Sozialstaats erreicht werden kann. Die daf&uuml;r erforderlichen Steuern und Sozialabgaben werden eher als staatlicher Zwang empfunden und dienen den &bdquo;neuen Staatsfeinden&ldquo; (Jan Ro&szlig;) als Beleg f&uuml;r ihre These, der Staat beute die B&uuml;rger aus und lasse ihnen immer weniger Netto vom Brutto &hellip;<br>\nMan kann es drehen und wenden wie man will, die soziale Absicherung ist immer Teil der Distribution des Volkseinkommens einer jeweiligen Periode. Die Frage ist nur, welche Einkommensschichten eher Zahler und welche eher Empf&auml;nger sind. Da sind sich unsere Revolution&auml;re der gebenden Hand v&ouml;llig sicher: Die Zahlungsstr&ouml;me gehen von oben nach unten, die Besserverdienenden sind die Melkk&uuml;he des Sozialstaates&hellip;<br>\nDie Finanzstatistik weist aus, dass die Einkommenssteuern knapp 30 Prozent des gesamten Steueraufkommens ausmachen. Daher tragen die von Hartung gemeinten 20 Prozent der Steuerzahler auch nur 20 Prozent des Staatshaushalts. Dessen L&ouml;wenanteil stellen die Umsatz- und Verbrauchssteuern, die alle B&uuml;rger bzw. Unternehmen zahlen und weder Sozialausgleich noch Steuerprogression kennen.<br>\nAber schon mit der Behauptung, der Sozialstaat w&uuml;rde aus Steuern finanziert, wird ein Popanz aufgebaut. Das 2007 gut 700 Mrd. Euro umfassende Sozialbudget speist sich nur zu 40 Prozent aus dem Staatshaushalt. 60 Prozent der Sozialleistungen werden aus Beitr&auml;gen von Versicherten und deren Arbeitgebern zur Sozialversicherung finanziert. Dank Versicherungspflicht- und Beitragsbemessungsgrenze wird dieser Anteil des Sozialbudgets zudem gro&szlig;enteils von den unteren und mittleren Einkommensgruppen der Arbeitnehmer getragen. Selbstst&auml;ndige, Beamte und besser verdienende Angestellte leisten entweder gar keinen, oder nur einen reduzierten Beitrag zu diesem Solidarsystem &hellip;<br>\nDie &ouml;ffentliche Debatte &uuml;ber den Sozialstaats hat neben der v&ouml;llig verzerrten Darstellung seiner Verteilungseffekte ein weiteres Defizit. Sie reduziert die Sozialpolitik auf die Gew&auml;hrung von Lohnersatzleistungen und ist damit auf den Stand der 1950er Jahre zur&uuml;ckgefallen &hellip;<br>\nIn Deutschland sind diese Zusammenh&auml;nge zwischen &Ouml;konomie und Sozialpolitik in der akademischen Szene ein eher randst&auml;ndiges Thema und tauchen in den wirtschaftswissenschaftlichen Fakult&auml;ten gar nicht erst auf. Nicht nur dort gilt die Sozialpolitik als reiner Kostenfaktor, genauer gesagt als Belastung der Lohnnebenkosten. Auf dieser theoretisch wie empirisch auch nicht ansatzweise begr&uuml;ndbaren Vorstellung basierte die &bdquo;Agenda 2010&ldquo; der rot-gr&uuml;nen Koalition, mit der sie sich in die Gr&uuml;tze geritten hat. Die schwarz-gelbe Koalition setzt diese Linie ohne R&uuml;cksicht auf deren Scheitern fort. Die ideologische Hegemonie einer schlechten &Ouml;konomie ist offenbar sehr nachhaltig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.forum-gesundheitspolitik.de\/dossier\/PDF\/SOZIALPOLITIKUNDDIEIGNORANZDERGEBILDETENSTAENDE.pdf\">Forum Gesundheitspolitik [PDF &ndash; 115 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Skepsis gegen&uuml;ber PPP hat an vielen Orten zugenommen<\/strong><br>\nFrankfurt\/Main will sich wieder einmal internationalen Finanzhaien ausliefern. Breiter Widerstand. Ein Gespr&auml;ch mit Werner R&uuml;gemer, Publizist und Autor des Buches &raquo;Heuschrecken im &ouml;ffentlichen Raum &ndash; Public-Private-Partnership&laquo; sowie Lehrbeauftragter an der Universit&auml;t K&ouml;ln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/06-15\/026.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Stoppt die Vermehrungspr&auml;mie f&uuml;r Sozialhilfem&uuml;tter<\/strong><br>\nDeutschland f&ouml;rdert Sozialhilfem&uuml;tter mit dem Geld von Karrierefrauen, findet Gunnar Heinsohn.<br>\nDen ohnehin schon staatlich versorgten M&uuml;ttern versprechen die Mitb&uuml;rger seit 2007 eine Zusatzpr&auml;mie, wenn sie ihrem prek&auml;ren Leben weitere Kinder hinzuf&uuml;gen. Es gibt dann zur Kindersozialhilfe einen Extrabetrag von 300 Euro &uuml;ber zw&ouml;lf Monate hinweg als Elterngeld. Eingef&uuml;hrt wurde dieser Anreiz in erster Linie f&uuml;r Steuerzahlerinnen, die zwar f&uuml;r die Sozialhilfem&uuml;tter das Geld aufbringen, selbst aber aus Zeitmangel kinderlos bleiben.<br>\nGleichwohl wurden von den ersten 200.000 Elterngeld-Babys nur neun Prozent von Karrierefrauen geboren, aber bundesweit 54 Prozent von Hilfsempf&auml;ngerinnen. Damit ist der Anreiz f&uuml;r eine Sozialhilfemutter aber keineswegs ausgesch&ouml;pft. Gebiert sie innerhalb von 24 Monaten n&auml;mlich zwei Kinder, bekommt sie noch einen &bdquo;Geschwisterbonus&ldquo; von 150 Euro auf die 300 Euro Elterngeld obendrauf.<br>\nMan sieht, dass hierzulande keineswegs die Frauen anders sind, sondern lediglich die staatlichen Anreize &uuml;ppiger ausfallen. Nun plant die Regierungskoalition, den steuerlich versorgten M&uuml;ttern in Zukunft weitere Gelder f&uuml;r die Zusatzvermehrung nicht mehr anzubieten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article8041792\/Stoppt-die-Vermehrungspraemie-fuer-Sozialhilfemuetter.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Solche sozialdarwinistischen und zynischen Beitr&auml;ge von Sozialrassisten werden in Deutschland von sog. Qualit&auml;tszeitungen ver&ouml;ffentlicht, ohne dass ein Aufschrei durch die Medien geht. Leider sagt Heinsohn nur die nackte Wahrheit. Zu Heinsohn siehe <a href=\"?p=4936\">&ldquo;Gunnar Heinsohn und die &bdquo;Aufartung&ldquo; des deutschen Volkes&rdquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mehr in Deutschland geborene ausl&auml;ndische Kinder mit t&uuml;rkischer Staatsb&uuml;rgerschaft<\/strong><br>\nDie Zahl der in Deutschland geborenen ausl&auml;ndischen Kinder mit t&uuml;rkischer Staatsb&uuml;rgerschaft ist in den Jahren 2006 bis 2008 gestiegen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (17\/1927) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17\/1797) hervor. Danach ergab eines Auswertung des Statistischen Bundestages, dass 2006 in Deutschland 5.215 solcher Kinder geboren wurden. 2007 waren es den Angaben zufolge 6.188 und im Folgejahr 7.002. F&uuml;r 2009 liegen laut Bundesregierung noch keine Zahlen vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_06\/2010_197\/04.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Sind Sie nicht auch &uuml;berrascht, wie wenig Kinder das sind, wenn man das Get&ouml;se um die angebliche &Uuml;berfremdung in Deutschland dagegenh&auml;lt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Afghanistan hofft auf Rohstoff-Boom<\/strong><br>\nRiesige Rohstoffvorkommen liegen in Afghanistan: Die USA melden den Fund neuer Vorr&auml;te, die angeblich eine Billion Dollar wert sind. Doch das Land tut sich schwer, seine Sch&auml;tze zu heben &ndash; ein Poker mit korrupten Politikern, Kriegsf&uuml;rsten und ausl&auml;ndischen Konzernen hat begonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,700590,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Krieg &bdquo;lohnt&ldquo; sich also doch.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein Schurkenst&uuml;ck des Pentagon<\/strong><br>\nJeder Spin-Doctor wei&szlig;, dass die besten &ldquo;guten Nachrichten&rdquo; diejenigen sind, die man sich selbst ausdenkt. Das kriegsm&uuml;de Volk glaubt nicht mehr an die Demokratisierung Afghanistans? Wir k&ouml;nnen mit Brunnen, Frauenrechten und Schulen nicht mehr punkten? Dann schwenken wir doch um auf die K&ouml;hler-Taktik und machen dem kriegsm&uuml;den Volk klar, dass der Krieg letztendlich unseren Reichtum mehrt. Anders als der Irak ist Afghanistan nun aber nicht unbedingt f&uuml;r sprudelnde Quellen schwarzen Goldes bekannt und es ist auch nicht eben einfach, Afghanistan als kommendes Paradies der Sweat-Shops oder gar als lukrativen Absatzmarkt zu verkaufen. Haben wir nicht noch irgendwelche alten Rohstoffanalysen im Schreibtisch, die wir ein wenig &ldquo;aufsexen&rdquo; k&ouml;nnen? Aber nat&uuml;rlich! Die New York Times ver&ouml;ffentlichte diesen PR-Gag mit Freude und heute sprangen auch die deutschen Qualit&auml;tszeitungen v&ouml;llig unkritisch auf den Zug mit auf.<br>\nEigentlich sollten bei jedem Journalisten die Alarmglocken schrillen, wenn das Pentagon alte Papiere als neu verkauft und sie dann auch noch mit Superlativen versieht. Afghanistan k&ouml;nne eines &ldquo;der wichtigsten Minenzentren&rdquo; der Welt werden, zitiert die New York Times nicht n&auml;her benannte US-Offizielle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/2902\/ein-schurkenstuck-des-pentagon?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+DerSpiegelfechter+%28Der+Spiegelfechter%29\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Banden von Kandahar<\/strong><br>\nIn Afghanistan versucht die Regierung Karsai mit den Taliban ins Gespr&auml;ch zu kommen. Gleichzeitig bereiten die USA eine milit&auml;rische Offensive gegen die Taliban-Hochburg Kandahar vor. In der den lokalen Warlords ausgelieferten Provinz herrscht heillose Korruption, die Fronten sind unklar, US-Spezialeinheiten und obskure Milizen schlie&szlig;en fatale B&uuml;ndnisse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2010\/06\/11.mondeText1.artikel,a0041.idx,9\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Gregor Gysi &uuml;ber Gauck und Rot-Rot-Gr&uuml;n: &ldquo;Ich will nicht als Sozi sterben&rdquo;<\/strong><br>\nSeit dem R&uuml;ckzug von Oskar Lafontaine ist Gysi der starke Mann der Linken. Er erkl&auml;rt, warum Joachim Gauck nicht w&auml;hlbar ist und Linkspartei und SPD nie wieder eine Partei werden k&ouml;nnen.<br>\n<strong>taz:<\/strong> Herr Gysi, warum w&auml;hlt die Linkspartei Herrn Gauck nicht zum Bundespr&auml;sidenten?<br>\n<strong>Gregor Gysi:<\/strong> Weil er Haltungen einnimmt, die wir nicht teilen. Er war f&uuml;r den Irakkrieg. Er ist f&uuml;r den Afghanistankrieg. Und er lehnt die Einheit von politischer Freiheit und sozialer Gerechtigkeit ab. Er will den sogenannten F&uuml;rsorgestaat nicht. Meine Schlussfolgerung aus DDR und Bundesrepublik lautet, dass wir politische und soziale Freiheit nicht mehr trennen d&uuml;rfen. Gauck sieht das anders. F&uuml;r eine Partei, die vorwiegend sozial ausgerichtet ist, ist das schwerwiegend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/die-ganze-aktion-ist-zirkus\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Schlechter Zeitpunkt f&uuml;r Sozialproteste<\/strong><br>\nWie verabschiedet man ein Sparpaket, ohne damit in der Bev&ouml;lkerung allzu gro&szlig;e Proteste zu riskieren? Das ist eine Frage, auf die viele Regierungen gern eine Antwort h&auml;tten. Die Bundesregierung hat dabei ein sicheres Gesp&uuml;r an den Tag gelegt &ndash; sowohl was den passenden Augenblick als auch was das B&uuml;ndel von Ma&szlig;nahmen betrifft, das am wenigsten Widerstand zu provozieren droht. Zum einen profitiert die Regierung davon, dass derzeit eine Fu&szlig;ballweltmeisterschaft nicht nur die Nachrichten, sondern auch den Alltag vieler Menschen beherrscht. Hinzu kommt, dass viele der geplanten Sparma&szlig;nahmen vor allem jene Bev&ouml;lkerungsteile betreffen, die nicht in klassischen Institutionen &ndash; wie etwa in Gewerkschaften &ndash; organisiert sind.<br>\nNun aber halten sich die Gewerkschaften zur&uuml;ck und rufen allenfalls lokal zu Protesten auf. Schlie&szlig;lich ist die eigene Klientel kaum von den geplanten Einsparungen betroffen. Diese Haltung ist mehr als kurzsichtig. Wer erst dann auf die Stra&szlig;e geht, wenn er die eigenen Pfr&uuml;nden bedroht sieht, wird feststellen, dass es dann schon zu sp&auml;t sein k&ouml;nnte. Denn wer sich als Arbeitnehmer heute in Sicherheit w&auml;hnt, kann morgen schon arbeitslos sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2010%2F06%2F14%2Fa0135&amp;cHash=46234c7dd2\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Wir Meinungsspekulanten<\/strong><br>\nW&auml;re der politische Journalismus selbstkritisch, er w&uuml;rde seinen Charakter und sein Gesch&auml;ftsgebaren in der Finanzindustrie wiedererkennen; blo&szlig; der Rohstoff ist ein anderer, Informationen statt Geld. Sein Hauptgesch&auml;ft ist nicht mehr der solide Handel mit verl&auml;sslichen Nachrichten und erkl&auml;renden Analysen, sondern die immer riskantere Spekulation mit Halbgarem. Der gew&ouml;hnliche Politikjournalismus verl&auml;sst sich auf das Welterkl&auml;rungsmodell von Geisterbeschw&ouml;rern: die eine g&ouml;ttliche oder teuflische Gestalt ist f&uuml;r alles verantwortlich. Um sein erstes Gebot zu erf&uuml;llen, Aufmerksamkeit zu sch&uuml;ren, ist inzwischen nicht nur der Boulevardjournalismus bereit, alles zu verheizen. Die gute alte Zeit, in der nur Bild dummmachte, ist vorbei. Auf die immer komplizierteren Entscheidungssituationen der Politik reagieren die meisten Journalisten mit immer banaleren Personalisierungen, die Ereignisse in Duelle umwandelt: Merkel gegen &hellip;, Wulff gegen &hellip;, Gabriel f&uuml;r &hellip;, Niederlage oder Sieg, Schwarz oder Wei&szlig;. Die Treiber produzieren Getriebene und werden selbst zu Getriebenen. Wie der Finanzmarkt mit Geld und Schrottpapieren, so spekuliert der Meinungsmarkt mit Informationen und Ger&uuml;chten. Je riskanter desto h&ouml;her die Aufmerksamkeit.<br>\nWas der politische Journalismus dagegen der Politik ungepr&uuml;ft durchgehen l&auml;sst, das sind beispielsweise die vielen g&auml;ngigen d&uuml;mmlichen Deutungsmuster: Wir haben &uuml;ber unsere Verh&auml;ltnisse gelebt. Jeder kann nur das ausgeben, was er zur Verf&uuml;gung hat. Steuererh&ouml;hungen schaden dem Wachstum. Mit solchen Irref&uuml;hrungen werden politische Weichen gestellt. Sich damit auseinanderzusetzen, daf&uuml;r fehlt nat&uuml;rlich die Zeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F06%2F14%2Fa0033&amp;cHash=c4746143da\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Sprengsatz-Attacke in Berlin schockiert Polizei<\/strong><br>\n&ldquo;Das ist eine neue Qualit&auml;t&rdquo;: Bei einer Demonstration gegen das Sparpaket haben Krawallmacher in Berlin einen verbotenen, aufger&uuml;steten B&ouml;ller auf Polizisten geworfen. Auf einem Video ist die enorme Wucht der Explosion zu sehen &ndash; zwei Beamte erlitten schwere Brand- und Fleischverletzungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/0,1518,700392,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>Ein Video von der &bdquo;Sprengsatz-Attacke&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=oz072UNb4sA\">YouTube<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Ein Augenzeugenbericht von der Demo am 12. Juni in Berlin von unserer Leserin M.R.:<\/strong> Mein Mann und ich finden schon lange, dass man aufstehen und gegen die uns&auml;glichen Regierungsbeschl&uuml;sse demonstrieren muss. Also machten wir uns am Samstag auf, um an der Demo teilzunehmen. Ich war im Internet darauf gestossen. In der Zeitung und im Radio wurde diese Demo totgeschwiegen, lediglich am Samstagmorgen wurde im regionalen Radio anl&auml;sslich der Verkehrshinweise auf die Stra&szlig;ensperrungen anl&auml;&szlig;lich &ldquo;einer Gro&szlig;demonstration&rdquo; hingewiesen. Wir bef&uuml;rchteten schon, auf ein kleines H&auml;uflein von Demonstanten zu stossen, waren aber &uuml;berrascht, dass sich eine sehr gro&szlig;e Mengenmenge eingefunden hatte. Erwartet waren wohl ca. 10.000 Teilnehmer, gekommen waren um die 20.000. Wir reihten uns in den Zug ein und landeten bei den Sch&uuml;lern und Studenten, die gegen die Bildungsmisere demonstrierten und waren angenehm &uuml;berrascht, wie viele junge Leute sich eingefunden hatten, die mit witzigen und griffigen Plakaten und Spr&uuml;chen kundtaten, dass sie die Ursachen der Krise und der ganzen Misere in usnerem Land sehr wohl durchschauen. Im &uuml;brigen waren viele Eltern mitsamt ihrer Kinder und auch viele Rentner (wie wir) gekommen. Alles in allem Leute, die ein wichtiges Anliegen hatten, was man unschwer von den Transparenten ablesen konnte und die ganz sicher nicht auf Krawall geb&uuml;rstet waren.<br>\nDer Demonstrationszug war praktisch ununterbrochen von einem riesigen Polizeiaufgebot flankiert. In voller Kampfmontur mit Helm, Visier und Schild. Nachdem es immer wieder zum Stillstand gekommen war, der laut Durchsagen von einem Lautsprecherwagen durch die Verengung der Demo-Strecke durch Polizeikr&auml;fte zustande kam, auf einmal zwei laute Knaller. Viele Eltern, die an Tr&auml;nengaseinsatz dachten, brachten sich und ihre Kinder in Sicherheit. Aber nach kurzer Zeit wurde Entwarnung gegeben, es habe sich nur um Feuerwerksk&ouml;rper gehandelt. Dieser Vorfall spielte sich knapp 100 Meter vor uns ab. Die Demo endete vor dem roten Rathaus mit Schlusskundgebungen. Auf dem Platz mischten sich immer wieder ganze Pulks von Polizisten, die die Demonstranten filmten und fotografierten. Die Organisatoren forderten die Polizei immer wieder auf, sich zur&uuml;ck zu ziehen. Das erfolgte aber, wenn &uuml;berhaupt, nur sehr z&ouml;gerlich.<br>\nAuf dem Heimweg h&ouml;rten wir in den Nachrichten erste Kommentare. Der Polizeipr&auml;sident beschrieb die Demonstation in einer ersten Stellungnahme als ein buntgemischtes V&ouml;lkchen, das friedlich sein Anliegen vorbrachte.<br>\nAber schon kurze Zeit sp&auml;ter wurde von dem Vorfall mit der Knallerei berichtet. Es waren also Bomben, die auf die Polizisten geworfen worden waren und einige von ihnen zum Teil schwer verletzt hatten. Ab sofort kam in der Berichterstattung nur noch dieser Vorfall vor. Angeblich seien es Linksradikale gewesen. Obwohl bis jetzt noch niemand festgenommen wurde, dem man die Tat nachweisen konnte, ist man sicher, es waren Linke. Die ganze Demo wird somit in ein Licht ger&uuml;ckt, das ihr in keiner Weise gerecht wird und ich frage mich nun, wer hat was davon?<br>\nDie Teilnehmer hatten ein wirkliches Anliegen und kein Interesse daran, dieses durch eine gewaltt&auml;ige Aktion zu sabotieren. Wer aber hat ein Interesse daran? Waren es vielleicht gar keine linken Spinner sondern Agents provokateur? Ich habe diesen Verdacht. Denn das Ziel wurde erreicht. Bei jeder Berichterstattung wird die Demo auf diesen Anschlag reduziert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Und ein Bericht von unserer Leserin R:W. von der Demo in Stuttgart:<\/strong> Ich m&ouml;chte Ihnen kurz eine Mitteilung machen, hatte mich kurz entschlossen mit meiner Freundin am Samstag zur Demo nach Stuttgart zu fahren, wir beide schon etwas &auml;lter 62 J. uns 69 J. Wir haben eine friedliche Demonstration erlebt w&auml;hrend des Zuges keinerlei Zwischenf&auml;lle, allerdings als Schmiedel redete wurde es lauter, es wurde gesagt es sollen keine Gegenst&auml;nde auf die B&uuml;hne geworfen werden, wir waren etwa 20 Meter von der B&uuml;hne entfernt, wenn es Tumulte gewesen w&auml;ren, h&auml;tten die Menschen um uns herum doch reagiert, doch keiner hat die Flucht ergriffen. Von der Presse ist es sehr verwerflich, dass sie solche Meldungen verbreitet, ich denk die werden daf&uuml;r bezahlt. In der FR wurden die Demonstranten von Foristen als MOB hingestellt, wir sind rechtschaffene Menschen die Sorge um unsere Kinder und Enkel haben auch darum, das das erst der Anfang sein soll, ist das so verwerflich?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ich bin gegen Gewalt und f&uuml;r friedliche Demonstrationen und jede Verletzung, ob unter Demonstranten oder unter Polizisten ist eine zu viel. Die Berichterstattung &uuml;ber die Demonstrationen vom Wochenende ist jedoch vielfach so, als w&uuml;rde an jedem Bundesligaspieltag nicht mehr &uuml;ber Fu&szlig;ball sondern &uuml;ber Randale und &uuml;ber Brennk&ouml;rper berichtet. Auf dem Fu&szlig;ballplatz gelten Hooligans als normal, bei einer Demonstration sind sie offenbar das zentrale Medienereignis.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Katrin M&uuml;ller-Hohenstein, die Fu&szlig;ball-WM und die Kunst der Formulierung<\/strong><br>\nIm Eifer des Gefechts, da kommt eben manchmal heraus, was heraus muss. Und offenkundig ist der Fu&szlig;ball ein besonders geeignetes Medium, um einiges aus dem kollektiven Unterbewussten, was dort sonst gut verdr&auml;ngt und versteckt ist, an die Oberfl&auml;che zu sp&uuml;len. &ldquo;Ein innerer Reichsparteitag&rdquo;, &ldquo;jetzt mal ganz im Ernst&rdquo; m&uuml;sse es wohl f&uuml;r den von langer Torflaute, regelm&auml;&szlig;igem Ersatzbankdr&uuml;cken beim FC Bayern und von Dutzend versiebter Chancen geplagten Miroslav Klose gewesen sein, im deutschen Auftaktspiel ein Tor zu schie&szlig;en &ndash; jedenfalls nach Ansicht von Katrin M&uuml;ller-Hohenstein, 1965 in Erlangen und damit recht nahe am N&uuml;rnberger Reichsparteitagsgel&auml;nde geboren, die im ZDF Fu&szlig;ball kommentieren darf, obwohl sie Theaterwissenschaft studiert hat und deshalb von Fu&szlig;ball genau so viel versteht, wie von Geschichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/6\/147820\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Machtkampf zwischen Berlin und Paris; H&ouml;here Steuern f&uuml;r die Reichen; wir sparen uns kaputt; Aufseher kuschen vor Bankenlobby; gr&ouml;&szlig;te Gl&auml;ubiger der Schulden-Staaten; Europa im Griff des IWF; falsche Subvention f&uuml;r Niedrigl&ouml;hne; Ignoranz der gebildeten St&auml;nde; Skepsis gegen PPP hat zugenommen; Vermehrung der Sozialhilfem&uuml;tter; Rohstoff-Boom in Afghanistan; Gysi &uuml;ber Gauck;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5895\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-5895","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5895","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5895"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5895\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5898,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5895\/revisions\/5898"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5895"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5895"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5895"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}