{"id":59149,"date":"2020-03-10T08:19:44","date_gmt":"2020-03-10T07:19:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149"},"modified":"2020-03-10T08:19:44","modified_gmt":"2020-03-10T07:19:44","slug":"hinweise-des-tages-3568","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h01\">Covid-19<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h02\">Wir m&uuml;ssen die &auml;lteren Menschen sch&uuml;tzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h03\">Macron setzt Rentenreform ohne Zustimmung des Parlaments durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h04\">Bernie Sanders &ndash; ein Hoffnungstr&auml;ger?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h05\">Joe Biden Would Be Donald Trump&rsquo;s Dream Opponent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h06\">Facebook-Professur an der TU M&uuml;nchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h07\">Die Party braucht neuen Stoff! &ndash; CSU und Merz als willige Dealer.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h08\">Ausma&szlig; und Wirkungen des hunderttausendfachen Verkaufs mietg&uuml;nstiger Wohnungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h09\">Wie T&ouml;nnies seinen Rekordumsatz erwirtschaftet hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h10\">Armutsprostituierte aus Osteuropa: Eine Frau f&uuml;r f&uuml;nf Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h11\">&Ouml;ffentlicher Dienst: &bdquo;Wir steuern auf einen Systemkollaps zu&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h12\">Klassenkampf gegen die Kurven<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h13\">Class: The Little Word the Elites Want You to Forget<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h14\">Die Militarisierung der Fl&auml;che: Das Beispiel Emden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h15\">Ergebnisse des Koalitionsausschusses<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h16\">Probleme an Schulen Studie: Lehrer m&uuml;ssen entlastet werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h17\">Irritation &uuml;ber Spahns Informationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59149#h18\">Unsere Welt neu denken<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Covid-19<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Coronavirus: Europa planlos<\/strong><br>\nLeider kann das menschliche Gehirn exponentielles Wachstum nicht intuitiv erfassen. In Ausnahmesituationen wie der Covid19-Pandemie f&uuml;hrt dies zu katastrophalen Fehleinsch&auml;tzungen von Entscheidungstr&auml;gern. Herk&ouml;mmlichen Kosten-Nutzen-Abw&auml;gungen sind ungeeignet, um mit der Krise umzugehen. Sie kommen systematisch zu sp&auml;t.<br>\nBetrachten wir zun&auml;chst n&uuml;chtern die Zahlen. Charakteristisch f&uuml;r eine Ausbreitung ist der Faktor, mit dem sich die Zahl der Betroffenen (Infizierte, Schwerkranke, Tote) jeden Tag erh&ouml;ht. Mit 674 Infizierten (Stand 6.3.20 abends) ist Deutschlands Situation am ehesten vergleichbar mit Italien am 27.2.20 (650 Infizierte), wir haben etwa 8 Tage Vorsprung.<br>\nSeither stieg die Anzahl Infizierten in Italien auf 4636 (Faktor 1,28 pro Tag), die Anzahl der Intensivpatienten von 56 auf 463 (Faktor 1,30 pro Tag). Rein rechnerisch w&auml;ren damit die angeblich in Deutschland vorhandenen 30.000 Beatmungsger&auml;te in 24 Tagen besetzt (Log1,3 463\/56 =15,9 Tage + 8Tage), wahrscheinlich das Gesundheitssystem aber schon vorher am Zusammenbruch, denn f&uuml;r ganz schwere F&auml;lle gibt es um Gr&ouml;&szlig;enordnungen weniger Pl&auml;tze.<br>\nDeutschlands Infizierte steigen im Moment mit dem Faktor 1,37 (5-Tages-Mittel), die Anzahl der Intensivpatienten ist nicht bekannt. Zwar gibt es weniger Tote zu beklagen (laut Statistik bisher keiner). Es ist aber wahrscheinlicher, dass dies mit Testdefiziten und fehlender Obduktion zu tun hat als die naive Annahme, das Virus werde beim Weg &uuml;ber die Alpen ungef&auml;hrlicher (obwohl anscheinend der Fr&uuml;hausbruch in Wuhan eine h&ouml;here Letalit&auml;t hatte). Beunruhigende 10 Prozent der (gemessenen) Infizierten ben&ouml;tigen wohl Intensivtherapie, die t&ouml;dlichen F&auml;lle ereignen sich im Mittel 14 Tage nach den ersten Symptomen.<br>\nEuropaweit gibt es ca. 7000 Infizierte (Stand 6.3.20 abends), zahlenm&auml;&szlig;ig vergleichbar mit China am 30.01.20. Allerdings waren in China schon am 24.1. drastische Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung verh&auml;ngt worden, die den t&auml;glichen Faktor schon Anfang Februar auf 1,20 dr&uuml;ckten.<br>\nDiese Daten machen es wahrscheinlich, dass Europa von der Pandemie wesentlich st&auml;rker betroffen sein wird als China. Es k&ouml;nnte aber auch um Gr&ouml;&szlig;enordnungen schlimmer werden, wenn nicht entschiedene Ma&szlig;nahmen ergriffen werden. Dass es m&ouml;glich ist, den Ausbruch zu stoppen, hat China (aber auch andere L&auml;nder wie z.B. Singapur) bewiesen. Jeder einzelne vers&auml;umte Tag wird jedoch die Anzahl der Toten, aber auch den volkswirtschaftlichen Schaden um etwa 30 Prozent erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Coronavirus-Europa-planlos-4678285.html?utm_source=pocket-newtab\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Eine einzige Atemschutzmaske f&uuml;r den Hausarzt<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Vorsorgepolitik der Bundesregierung zum Corona-Virus ist der Berliner Hausarzt Peter Volkmann ersch&uuml;ttert. Er rechnet mittelfristig mit einer deutlichen Erh&ouml;hung der Fallzahlen &ndash; und einer Abschaffung der Quarant&auml;ne f&uuml;r Betroffene.<br>\nPeter Volkmann ist weit &uuml;ber 70, doch trotz Rentenalters arbeitet er weiter als Hausarzt. Er wirkt j&uuml;nger, ein Stethoskop liegt locker um seinen Hals, er tr&auml;gt ein wei&szlig;es Poloshirt. Wie vorbereitet ist ein Hausarzt in Corona-Zeiten?<br>\nVolkmann l&auml;chelt ein wenig, dreht sich kurz um und greift im Regal nach einer Plastikt&uuml;te. Darin eine FFP2-Maske. &bdquo;Das ist meine Maske. Die hat ein Ventil, und hier oben gibt es einen B&uuml;gel, damit man es an der Nase abschlie&szlig;en kann.&ldquo; Die Maske bilde wohl gegen Viren einen gewissen Schutz. &bdquo;Aber die ist nach ein paar Stunden auch nicht mehr wirksam. Die kann ich nur im absoluten Notfall anwenden, denn ich habe keine andere.&ldquo; Dieser Notfall sei allerdings noch nicht eingetreten.<br>\nVolkmann hat sich die Maske im Internet besorgt, jeder Mitarbeiter in der Gemeinschaftspraxis hat eine &ndash; allerdings nur jeweils eine. Atemschutzmasken sind in Deutschland rar, das ist bekannt. Doch dass selbst &Auml;rzte keine haben, &uuml;berrascht immer wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/coronavirus-in-berlin-eine-einzige-atemschutzmaske-fuer-den.1001.de.html?dram:article_id=472072\">Deutschlandfunk<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Die gro&szlig;e Ignoranz<\/strong><br>\nDie Coronakrise bestimmt das Handeln oder auch nicht. Denn die Bundesregierung verwaltet eher weiter, als notwendige Entscheidungen zu treffen. Wie der Koalitionsausschuss in Berlin am gestrigen Sonntag entschied, sollen die H&uuml;rden der Kurzarbeit gesenkt und die Sozialbeitr&auml;ge f&uuml;r die Arbeitnehmer durch die Agentur f&uuml;r Arbeit &uuml;bernommen werden. Die Bundesregierung reagiert damit so, wie es zu erwarten war. Sie simuliert Handlungsf&auml;higkeit, tut in Wirklichkeit aber nichts, was tats&auml;chlich notwendig w&auml;re. Und so f&auml;llt leider auch niemanden auf, dass beispielsweise die fortw&auml;hrende Senkung der Beitr&auml;ge zur Arbeitslosenversicherung ein schwerer Fehler war. (&hellip;)<br>\nSchaut man sich an, wie auf Rezessionsrisiken oder die Gefahr einer schlimmen Epidemie reagiert wird, kann man durchaus verstehen, dass Klopapier in den Superm&auml;rkten knapp wird. Eine Regierung, die nicht regiert, sondern allenfalls verwaltet und Nichtstun mit Besonnenheit &uuml;bersetzt, muss sich &uuml;ber die panische Reaktion von B&uuml;rgern nun wirklich nicht mehr wundern. Italien riegelt ganze Provinzen ab, die Schweiz und Frankreich haben gr&ouml;&szlig;ere Veranstaltungen verboten, doch Deutschlands Minister sprechen lediglich Empfehlungen aus, weil es so schlimm ja noch gar nicht ist. Das ist entlang der neoliberalen Logik sogar nachvollziehbar. Denn in einem Land, in dem sich Menschen auch regelm&auml;&szlig;ig krank zur Arbeit schleppen, weil die Umst&auml;nde sie dazu zwingen, werden Notlagen eben g&auml;nzlich anders bewertet.<br>\nDass Krankenh&auml;user bereits vor dem Virus mit der Versorgung von Patienten enorme Schwierigkeiten hatten und Stationen wegen Personalmangels teilweise schlie&szlig;en mussten, ist nur noch eine Randnotiz. Sie verschwindet hinter dem ignoranten Gerede &uuml;ber ein belastbares und gut vorbereitetes Gesundheitssystem. Nichts davon ist wahr. Die Kapazit&auml;ten reichen nicht aus, um erkrankte Menschen, die eine station&auml;re und intensive Behandlung ben&ouml;tigen, zu versorgen. Daher ist eine Eind&auml;mmung der Epidemie enorm wichtig. Das erfordert aber einen handelnden Staat und keine marktkonforme Demokratie, die nur an den Lippen der Arbeitgeberlobby und der Finanzkonzerne h&auml;ngt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/200309die-grosse-ignoranz\">TauBlog<\/a><\/li>\n<li><strong>Zur globalen Ausbreitung des Corona-Virus:<\/strong><br>\nThis interactive map from Johns Hopkins University shows the effects of coronavirus in real time<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/qz.com\/1814380\/interactive-map-from-johns-hopkins-shows-coronavirus-in-real-time\/\">qz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es bleibt nichts anderes als zu konstatieren, dass die Situation in Deutschland wie in Italien eigentlich bereits au&szlig;er Kontrolle ist. Den politischen Verantwortlichen, die mit dazu beigetragen haben das Gesundheitssystem und den &ouml;ffentlichen Sektor kaputt zu sparen, bleiben nur noch Beschwichtigungen und Appelle an die &bdquo;Eigenverantwortung&ldquo; jeden B&uuml;rgers der doch seinen Beitrag zur Eind&auml;mmung leisten solle.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wir m&uuml;ssen die &auml;lteren Menschen sch&uuml;tzen<\/strong><br>\nDas Virus verbreitet sich in Deutschland schneller als gedacht. Nun gilt es, die Risikogruppen zu sch&uuml;tzen &ndash; auch wenn das Umdenken und Verzicht bedeutet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/audio650168-player_image-9a837682-3730-49ed-b1a8-f620c7a7bfcd_theme-ndrde.html#\">NDR &ndash; Coronavirus-Update mit Christian Drosten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> So langsam scheint es auch den Experten zu d&auml;mmern, dass ihre Beteuerungen, wie gut man doch vorbereitet sei, Augenwischerei f&uuml;r den Moment sind. Dieser Beitrag von Christian Drosten ist durchaus interessant und stellt die richtigen Fragen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Macron setzt Rentenreform ohne Zustimmung des Parlaments durch<\/strong><br>\nDie Opposition kritisierte die Vorgehensweise der Regierung, die Rentenreform ohne Parlamentsabstimmung durchzusetzen, mit scharfen Worten. Die linke Sammelbewegung La France insoumise sprach im Parlament von einer &ldquo;simulierten Demokratie&rdquo; und verlie&szlig; unter Protest die Sitzung.<br>\nMacron am 28. Februar 2020 w&auml;hrend der Trauerzeremonie f&uuml;r den verstorbenen franz&ouml;sischen Journalisten und Intellektuellen Jean Daniel im Hotel des Invalides in Paris, Frankreich.<br>\nAuch die Mitte-rechts-Partei Les R&eacute;publicains (LR) verurteilte das Vorgehen der Regierung. Der Fraktionsvorsitzende Damien Abad prangerte &ldquo;den Zynismus der Regierung&rdquo; an. &ldquo;Sie haben die Grundlagen f&uuml;r ein beispielloses parlamentarisches Fiasko geschaffen&rdquo;, so Abad. Die Regierung habe zu keinem Zeitpunkt darauf hingewirkt, eine sachliche Debatte zur Rentenreform zu f&uuml;hren.<br>\nDer Kommunist Andr&eacute; Chassaigne warf der Regierung vor, ein &ldquo;demokratisches Desaster&rdquo; herbeigef&uuml;hrt zu haben. &ldquo;Sie bringen dem Parlament tiefe Verachtung entgegen.&rdquo; Es handele sich um &ldquo;eine neue Etappe der autorit&auml;ren Entwicklung des Regimes&rdquo;, erkl&auml;rte Chassaigne.<br>\nEine Verfassungsklausel erlaubt es der Regierung, das Parlament zu umgehen. Kritiker sehen damit die Kompetenzen der Volksvertretung eingeschr&auml;nkt. Premier &Eacute;douard Philippe warf hingegen Teilen der Opposition vor, mit Tausenden &Auml;nderungsantr&auml;gen eine Obstruktionspolitik zu betreiben.<br>\nDer umstrittene Artikel 49,3 sei in der Vergangenheit schon h&auml;ufig genutzt worden. Der im Jahr 1958 eingef&uuml;hrte Paragraph erm&ouml;glicht die Durchsetzung von Gesetzen ohne Abstimmung im Parlament, verkn&uuml;pft dies aber mit einer Vertrauensfrage gegen die Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/98961-autoritaere-entwicklung-macron-setzt-rentenreform-ohne-zustimmung-des-parlaments-durch\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das Beispiel Frankreich zeigt, dass neoliberale Politik immer gegen die Interessen der Mehrheit der B&uuml;rger gerichtet ist und letztendlich nur mit autorit&auml;ren Mitteln gegen diese durchgesetzt werden kann. Das staatsstreichartige Vorgehen Macrons zur Durchsetzung seiner &bdquo;Rentenreform&ldquo; erfolgt dabei ganz im Sinn der neoliberalen Ideologie und ihres geistigen Vaters Friedrich Hayek, der die nationalen Demokratien als Hindernis auf dem Weg zu einem freien globalen Markt betrachtete, da dort Entscheidungen nach der Interessenlage der W&auml;hler getroffen werden und nicht nach vermeintlich rationalen &ouml;konomischen Prinzipien. <\/em><\/p>\n<p><em>Selbstredend ist Macrons undemokratisches Vorgehen den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; keine Silbe wert und das, obwohl sich diese vor der Wahl Macrons zum Pr&auml;sidenten Frankreichs mit triefenden Elogen &uuml;berschlagen und Macron als den neuen Messias gefeiert haben. Nun sieht man der Kaiser ist endg&uuml;ltig nackt und entpuppt sich als das, als was ihn kritische Zeitgenossen schon immer gesehen haben, als Marionette der franz&ouml;sischen Oligarchie. <\/em><\/p>\n<p><em>Nun kann man nat&uuml;rlich einwenden, dass die B&uuml;rger Frankreichs &bdquo;La R&eacute;publique en Marche&ldquo; zur absoluten Mehrheit in der Nationalversammlung verholfen haben, die Regierung so legitimiert ist die Rentenreform durchzusetzen. Hier stellt sich aber die Frage wie es &bdquo;La R&eacute;publique en Marche&ldquo; gelingen konnte aus dem Stand die absolute Mehrheit im Parlament zu erobern. Die Verbindung Macrons zur franz&ouml;sischen Oligarchie, insbesondere zum, mit gesch&auml;tzten 105 Milliarden Dollar Verm&ouml;gen, reichsten Mann Frankreichs, dem Mehrheitseigner des Luxuskonzerns LVMH, Bernard Arnault, sind allgemein bekannt. Arnault sprach sich vor der Pr&auml;sidentschaftswahl offen f&uuml;r Macron aus und gilt als einer der Hauptsponsoren von &bdquo;La R&eacute;publique en Marche&ldquo;. Zudem befinden sich die Massenmedien in Frankreich, &auml;hnlich denen in Deutschland, die w&auml;hrend des Pr&auml;sidentschaftswahlkampfes 2017 massiv Werbung f&uuml;r Macron betrieben, in Besitz weniger Superreicher.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bernie Sanders &ndash; ein Hoffnungstr&auml;ger?<\/strong><br>\nMit seinem innen- und sozialpolitischen Programm ist Bernie Sanders unter den aussichtsreichen Kandidaten der Demokratischen Partei, im aktuellen Kampf um die Pr&auml;sidentschaft in den USA, zweifellos der progressivste. Vor vier Jahren wurde er durch die schmutzigen Methoden des korrupten Clinton-Clans ausgeschaltet. Nun hei&szlig;t es &bdquo;Bernie gegen Joe&ldquo; und damit gegen den geballten Widerstand der korrupten Elite der Demokratischen Partei und den ihr nahestehenden Oligarchen und Medien. Es wird bereits gemunkelt, dass der etwas dement scheinende Biden gegen Michelle Obama, als letzte Retterin der Eilte, ausgetauscht werden k&ouml;nnte. Die transatlantischen Begeisterungsst&uuml;rme kann man sich jetzt schon vorstellen, denn Bernie Sanders ist den europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten doch ein wenig suspekt. Er &bdquo;repr&auml;sentiert, &auml;hnlich wie Trump, aber vielleicht in etwas zivilisierter, raffinierterer und vorhersehbareren Weise, eine USA, die sich teilweise aus dem Weltgeschehen zur&uuml;ckzieht&ldquo;, meint der franz&ouml;sische Botschafter in den USA, G&eacute;rard Araud.<br>\nBernie Sanders hat ein umfangreiches Wahlprogramm ver&ouml;ffentlicht.[2] [5] Die gro&szlig;e Palette seiner weitgehenden sozialen und innenpolitischen Ma&szlig;nahmen skizzieren ein anderes Land, soziale Bedingungen, die viele sich ersehnen. Unter den herrschenden Machtverh&auml;ltnissen wirken sie wie eine fantastische Weihnachtsbescherung &ndash; mit der Wahrscheinlichkeit einer gro&szlig;en Entt&auml;uschung, sollte der Weihnachtsmann Pr&auml;sident werden.<br>\nDas Problem ist, Sanders skizziert nicht nur, was in den USA notwendig und m&ouml;glich w&auml;re, er verspricht vieles davon durchzusetzen, wenn er Pr&auml;sident ist bzw. wenn &bdquo;wir&ldquo; im Wei&szlig;en Haus sind. Damit meint er<br>\ndie gro&szlig;e Bewegung, die seine Kandidatur und sein Programm unterst&uuml;tzt. Wie damals auch Obama mit seinem &bdquo;Yes, we can&ldquo; (Ja, wir k&ouml;nnen es) hat Sanders mit seinem &bdquo;Not me. Us.&ldquo; (Nicht ich. Wir) eine millionenfache Begeisterung geschaffen. Anders als Obama, aber &auml;hnlich wie Trump, h&auml;tte Sanders als Pr&auml;sident gro&szlig;e Probleme, sich im Washingtoner politischen Schlangennest und Sumpf des Milit&auml;r-Industriellen-Medien-Komplexes zu behaupten, um angek&uuml;ndigte Ma&szlig;nahmen anzupacken, die dessen Interessen widersprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freidenker.org\/?p=7660\">Freidenker<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Aus europ&auml;ischer Sicht mag die au&szlig;enpolitische Position von Bernie Sanders sicher von gro&szlig;em Interesse sein. Man sollte aber die im Wahlkampf get&auml;tigten &Auml;u&szlig;erungen Sanders nicht zu sehr auf die Goldwaage legen. Entscheidend ist, welchen Vorteil ein US-Pr&auml;sident Bernie Sanders der Mehrheit der amerikanischen B&uuml;rger bringen w&uuml;rde. Man sollte die weltweite Signalwirkung eines US-Pr&auml;sidenten, der sich im Kernland des globalen Kapitalismus gegen den Neoliberalismus stellt, nicht untersch&auml;tzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Joe Biden Would Be Donald Trump&rsquo;s Dream Opponent<\/strong><br>\nBiden is a lot like Clinton, but worse in almost every measurable way. On issue after issue, Biden has consistently been to the right of Clinton throughout his fifty-year political career. He has a record of advocating cuts to Social Security and Medicare; he helped write the 1994 Crime Bill that led to an explosion in mass incarceration; he played a critical role in passing the 2005 bankruptcy bill that stripped bankruptcy protection from some of the most vulnerable people. Biden also supported and championed the Iraq War.<br>\nThis list goes on and on. Beyond his extremely problematic record, which will make it hard for Democrats to go after Trump about, say, cutting Social Security (which Biden himself supported not too long ago), Biden has his own personal scandals that will make it very difficult for him to cast Trump as corrupt. &hellip;<br>\nIn the lead-up to the general election, Biden, who has recently struggled to string coherent sentences together, would provide the slick demagogue Donald Trump with all the ammunition he needs. We were given a little preview of what to expect in President Trump&rsquo;s Super Tuesday commentary: &ldquo;The Democrat establishment came together and crushed Bernie Sanders, AGAIN!&rdquo; he gloated on Twitter, once again positioning himself as the anti-establishment populist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.truthdig.com\/articles\/biden-would-be-just-the-challenger-for-trump\/?amp\">Truthdig<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Facebook-Professur an der TU M&uuml;nchen<\/strong><br>\nAn der TU M&uuml;nchen f&ouml;rdert Facebook ein &ldquo;Ethik-Institut in der K&uuml;nstlichen Intelligenz&rdquo;. Kritiker sagen, dass das den Prinzipien der Unabh&auml;ngigkeit von Lehre und Forschung widerspricht.<br>\nSiebeneinhalb Millionen Dollar, fast sieben Millionen Euro spendiert Facebook der TU M&uuml;nchen. Details des Vertrages gibt die Hochschule kaum bekannt, aber: Facebook gebe das Geld ohne Bedingungen, sagte der Leiter des neuen Ethikinstituts vor einem Jahr.<br>\nIm Oktober 2019 f&auml;llt der Startschuss f&uuml;r das neue &bdquo;Ethik-Institut in der K&uuml;nstlichen Intelligenz&rdquo;. Es geht um zentrale Fragen: Wie dient Technik dem Menschen und nicht umgekehrt? Wie sollten Computer-Programme in Grenzsituationen entscheiden, etwa in selbstfahrenden Autos? Welche Regeln muss es f&uuml;r k&uuml;nstliche Intelligenz geben, um sie besser zu kontrollieren?<br>\nDie Forschung an dem neuen Ethik-Institut erfolge frei und unabh&auml;ngig, so die Universit&auml;t. Kritiker sehen das ganz anders.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=u1TVjQSc0kA&amp;feature=youtu.be&amp;fbclid=IwAR1LO9K5Il6c6a64G5vXpJwpwuWAv6M0aVxlPwUoAXcettuYI_C2-DunI7A\">Monitor<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.G.:<\/strong> Daumen hoch auf Bew&auml;hrung: Facebook &bdquo;schenkt&ldquo; TU M&uuml;nchen ein &bdquo;Ethikinstitut&ldquo; &ndash; solange die Ergebnisse passen<\/em><\/p>\n<p><em>dazu: Der Social-Media-Konzern Facebook und die Technische Universit&auml;t M&uuml;nchen sind vor rund einem Jahr eine Kooperation eingegangen. Damals wurde die Unabh&auml;ngigkeit der Uni und der beteiligten Forscher beteuert. Bekannt gewordene Dokumente ziehen das in Zweifel.<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=57501\">Ralf Wurzbacher sprach mit Christian Krei&szlig; &uuml;ber Abh&auml;ngigkeiten der Forschung von Konzerninteressen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Party braucht neuen Stoff! &ndash; CSU und Merz als willige Dealer.<\/strong><br>\nDie Riester-&Ouml;lquelle versiegt. Der &bdquo;Betriebsrenten&ldquo;zufluss bleibt ein Rinnsal. Aber die Party an den Finanzm&auml;rkten ist im vollen Gange &ndash; sie braucht dringend neuen Stoff. Die 4. Rentens&auml;ule der CSU und eine Kanzlerschaft von Friedrich Merz k&ouml;nnten den Rausch verl&auml;ngern. Dabei steht viel auf dem Spiel. Es geht um den Zusammenhalt und die Zukunft unserer Gesellschaft. [&hellip;]<br>\nVermutlich bekommen selbst die hartgesottenen Vorst&auml;nde der Finanzkonzerne Black Rock, Allianz und Co. bei diesen Zahlen feuchte Augen. Es wird ja ihre Aufgabe sein, mit diesen gewaltigen Summen zu &bdquo;arbeiten&ldquo; und dabei Jahr f&uuml;r Jahr wachsende Geb&uuml;hren, Boni und Dividenden zu kassieren. Und ihre exklusiven Partyg&auml;ste auf dem Finanzmarktparkett bleiben bei bester Laune.<br>\nOb der Billionen-Wahnsinn kommt?<br>\nDas CSU-Projekt w&auml;re aus drei Gr&uuml;nden der helle Wahnsinn:\n<ul>\n<li>Es w&uuml;rde riesige Summen aus dem Wirtschaftskreislauf herausleiten. Der sinkende Konsum w&uuml;rde Rezessionen provozieren bzw. verst&auml;rken.<\/li>\n<li>Das umgeleitete Geld wird nach Lage der Dinge ausschlie&szlig;lich in die Finanzm&auml;rkte flie&szlig;en und damit die Mega-Blase, die zur Zeit aufgepumpt wird (siehe Grafik), oder die darauf folgende Blase, enorm befeuern.<\/li>\n<li>Die Rentenertr&auml;ge f&uuml;r die Einzahler sind total unsicher, die Fonds k&ouml;nnten gegen Null abst&uuml;rzen, wenn die Blase platzt und die  Finanzm&auml;rkte kollabieren. Eine M&ouml;glichkeit aus den Fondsanlagen in Minuten- oder Tagesfrist auszusteigen, wie die Finanzpartyg&auml;nger, haben die Sparer der 4. Rentens&auml;ule nicht. Ihre Vertr&auml;ge gelten etliche Jahrzehnte (*4).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/die-party-braucht-neuen-stoff-csu-und-merz-als-willige-dealer\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ausma&szlig; und Wirkungen des hunderttausendfachen Verkaufs mietg&uuml;nstiger Wohnungen<\/strong><br>\nGro&szlig;investoren haben in Deutschland riesige Wohnungsbest&auml;nde erworben. Dabei handelt es sich &uuml;berwiegend um unattraktive Immobilien mit zahlungsschwachen Bewohnerinnen und Bewohnern. Entsprechend eng sind die Spielr&auml;ume f&uuml;r Mieterh&ouml;hungen. Wie gelingt das Kunstst&uuml;ck, auf solcher Grundlage hohe Profite zu erwirtschaften?<br>\nInvestitionen in Mietwohngeb&auml;ude sind teuer und binden f&uuml;r lange Zeit viel Kapital. Dabei werden geringes Eigenkapital (10 bis 30 Prozent) und hohe Kreditsummen eingesetzt. Mit der Kreditr&uuml;ckzahlung nach 15 bis 20 Jahren f&auml;llt der gesamte Wert an die Eigent&uuml;mer (sog. Entschuldungsgewinn). Besonders in Gro&szlig;st&auml;dten mit steigenden Einwohnerzahlen &ndash; um diese geht es im Folgenden &ndash; w&auml;chst im Laufe der Jahre die Nachfrage und damit das allgemeine Mietniveau und die Eigenkapitalprofite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lunapark21.net\/wohnen-und-grossinvestoren\/#more-5642\">lunapark 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie T&ouml;nnies seinen Rekordumsatz erwirtschaftet hat<\/strong><br>\nDer Fleischkonzern T&ouml;nnies hat im vergangenen Jahr trotz international stagnierender Schlachtzahlen von den Folgen der afrikanischen Schweinepest in China profitiert. In der Folge stieg die Nachfrage des Landes nach Fleisch aus anderen L&auml;ndern. Durch den Preisanstieg hat T&ouml;nnies 2019 erstmals mehr als sieben Milliarden Euro Umsatz erzielt. Der Erl&ouml;s stieg im Vergleich zum Vorjahr um 9,8 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro, teilt der Schlachtbetrieb aus Rheda-Wiedenbr&uuml;ck mit. Im Vorjahr war der Umsatz des Unternehmens mit 16.500 Mitarbeitern noch gesunken.<br>\nLaut Unternehmenssprecher Andr&eacute; Vielst&auml;dte sei der Rohstoffpreis f&uuml;r ein Kilogramm Schweinefleisch von 1,34 Euro im Fr&uuml;hjahr 2019 auf inzwischen 2,02 Euro gestiegen. Der Verbraucherpreis sei zwar auch gestiegen, aber nicht in dem Ma&szlig;e. Derzeit seien die Preise trotz des Coronavirus und der unterbrochenen Lieferketten nach Asien noch relativ konstant. &bdquo;Die Nachfrage aus Fernost ist zwar aktuell vermindert, wir produzieren deswegen aber nicht weniger&rdquo;, sagt Vielst&auml;dte. In Deutschland sei die Nachfrage derzeit h&ouml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nw.de\/nachrichten\/wirtschaft\/22716846_Toennies-meldet-Rekordumsatz.html\">Neue Westf&auml;lische<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Auch hier verdeutlicht sich wieder die Oberfl&auml;chlichkeit der Klimadiskussion im linksliberalen b&uuml;rgerlichen Milieu. Diese dreht sich in diesem Fall nur darum wie eine moralisch saubere Ern&auml;hrung auszusehen h&auml;tte, dass aber Ausbeutung und katastrophale Arbeitsbedingungen und die Umweltfrage zusammengeh&ouml;ren sieht man nicht.<\/em><\/p>\n<p><em>dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54026\">BILD, SPIEGEL und die verlorene Ehre des Clemens T&ouml;nnies<\/a> und: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58229\">Debatte um Lebensmittelpreise &ndash; scheinheilig und zynisch<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Armutsprostituierte aus Osteuropa: Eine Frau f&uuml;r f&uuml;nf Euro<\/strong><br>\nSex gegen Geld kostet in Deutschland manchmal weniger als eine Schachtel Zigaretten. Armutsprostitution betrifft vor allem Frauen aus Osteuropa, die oft unter Zwang ihren K&ouml;rper verkaufen. Wenige von ihnen schaffen den Absprung in ein normales Leben.<br>\n&bdquo;Sie haben mich in den dritten Stock des Hauses gebracht&ldquo;, erz&auml;hlt Dana. &bdquo;Dann hat der Mann mir alle Dokumente abgenommen, meinen Ausweis und sagte dann, ich m&uuml;sse jetzt hier arbeiten. Er sagte, wenn du deine Kinder bald wieder sehen m&ouml;chtest, dann musst du diese Arbeit jetzt machen. Ich kannte niemanden, ich konnte kein Wort Deutsch und ich hatte kein Geld mehr, mein letztes Geld hatte ich f&uuml;r die Fahrt ausgegeben, 100 Euro. Als ich sah, wo ich gelandet war, habe ich nur noch geweint.Ich habe die ganze Zeit geweint. Ich hatte sehr gro&szlig;e Angst, denn ich hatte so etwas zuvor noch nie gesehen, ich kannte solche Orte nur aus Filmen. Ich wollte nur noch sterben, ich dachte daran mich aus dem dritten Stock zu werfen. Ich wollte, dass alles vorbei ist. Ich wusste, dass ich so nicht weiterleben k&ouml;nnte, ich f&uuml;hlte mich unendlich schmutzig.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/armutsprostituierte-aus-osteuropa-eine-frau-fuer-fuenf-euro.976.de.html?dram:article_id=472069\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Ouml;ffentlicher Dienst: &bdquo;Wir steuern auf einen Systemkollaps zu&ldquo;<\/strong><br>\nDer Beamtenbund schl&auml;gt Alarm: Der &ouml;ffentliche Dienst in Deutschland sei ein &bdquo;Sanierungsfall&ldquo;, Hunderttausende Staatsdiener fehlten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article204576010\/Oeffentlicher-Dienst-Wir-steuern-auf-einen-Systemkollaps-zu.html\">Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Klassenkampf gegen die Kurven<\/strong><br>\nHistorisch war dieser Fu&szlig;ball-Spieltag allemal: Nicht nur in der 1. Bundesliga unterbrachen Schiedsrichter Partien, Funktion&auml;re entr&uuml;steten sich &uuml;ber den &bdquo;Hass&ldquo; von Fans; der Ultra-Vereinigung &bdquo;Schickeria&ldquo; &ndash; mehrfach geehrt f&uuml;r ihr antirassistisches Engagement wie die Erinnerung an von den Nazis verfolgte Vereinsmitglieder &ndash; droht der Ausschluss von Spielen ihres Klubs Bayern M&uuml;nchen. Bei dessen Partie im Kraichgau gegen Hoffenheim vergangenen Samstag verlie&szlig;en die Teams zeitweise den Platz &ndash; und kickten hernach den Ball mehr als zehn Minuten lang nur hin und her, um &bdquo;ein Zeichen zu setzen&ldquo;. Was war passiert?<br>\nZum Einsatz gekommen war der Drei-Stufen-Plan des Weltfu&szlig;ballverbands FIFA, der bei &bdquo;schwerwiegenden diskriminierenden Vorf&auml;llen&ldquo; im Stadion erst eine kurze, dann eine l&auml;ngere Unterbrechung vorsieht, schlie&szlig;lich den Abbruch einer Partie. Der schwerwiegende diskriminierende Vorfall in Hoffenheim? &bdquo;Hurensohn&ldquo;-Plakate und -Schm&auml;hges&auml;nge gegen den milliardenschweren M&auml;zen der Hoffenheimer, Dietmar Hopp, Mitgr&uuml;nder des SAP-Konzerns und republikweit ein Feindbild vieler Fu&szlig;ballfans, die ihn h&auml;ufig auf Bannern in einem Fadenkreuz zeigen. Weil sie Hopp wiederholt geschm&auml;ht hatten, waren gerade erst Dortmunder Fans kollektiv f&uuml;r zwei Jahre von Ausw&auml;rtsspielen gegen Hoffenheim ausgeschlossen worden &ndash; obwohl der Deutsche Fu&szlig;ball-Bund (DFB) von solchen Kollektivstrafen Abstand zu nehmen versprochen hatte. &hellip;<br>\nDoch nur ein Diskriminierungsbegriff, der gesellschaftliche Machtposition nicht reflektiert, kann auf die Idee kommen, dass auch ein extrem einflussreicher Milliard&auml;r ausgegrenzt sein k&ouml;nnte. Daf&uuml;r fehlt jeglicher materielle Anhaltspunkt: Dietmar Hopp wird nicht diskriminiert, er wird &ndash; im Gegenteil &ndash; von Verb&auml;nden, Politik und Journalismus mehrheitlich hofiert. &hellip;<br>\nKlassenverh&auml;ltnisse werden in Deutschland traditionell wenig diskutiert &ndash; h&auml;ufig ist die &ouml;konomische Position eines Sprechers im &ouml;ffentlichen Diskurs kein Thema, oder sie wird als irrelevant abgetan. Der Fall Hopp widerlegt dies: Gerade mit den Wohlt&auml;tigkeitsaktionen, die gern zu seiner Verteidigung aufgerufen werden, festigt Hopp eigene Machtpositionen durch die Schaffung von Abh&auml;ngigkeiten. Faktisch geh&ouml;ren ihm 96 Prozent der Betreibergesellschaft der TSG Hoffenheim; zudem ist SAP &bdquo;Premiumpartner&ldquo; des DFB und Bayern M&uuml;nchens. Eine gro&szlig;e N&auml;he illustrierte auch die Behandlung der Vorf&auml;lle durch Sportschau (ARD), aktuelles sportstudio (ZDF) und den Sender Sky &ndash; f&uuml;r viel Geld haben sie sich TV-Rechte gesichert; nun hofierten sie Verbands- und Liga-Funktion&auml;re; Kritik an deren Umgang mit den Fans gab es nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/klassenkampf-gegen-die-kurven\">freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Class: The Little Word the Elites Want You to Forget<\/strong><br>\nAristotle, Niccol&ograve; Machiavelli, Alexis de Tocqueville, Adam Smith and Karl Marx grounded their philosophies in the understanding that there is a natural antagonism between the rich and the rest of us. The interests of the rich are not our interests. The truths of the rich are not our truths. The lives of the rich are not our lives. Great wealth not only breeds contempt for those who do not have it but it empowers oligarchs to pay armies of lawyers, publicists, politicians, judges, academics and journalists to censure and control public debate and stifle dissent. Neoliberalism, deindustrialization, the destruction of labor unions, slashing and even eliminating the taxes of the rich and corporations, free trade, globalization, the surveillance state, endless war and austerity &mdash; the ideologies or tools used by the oligarchs to further their own interests &mdash; are presented to the public as natural law, the mechanisms for social and economic progress, even as the oligarchs dynamite the foundations of a liberal democracy and exacerbate a climate crisis that threatens to extinguish human life. &hellip;<br>\nThe oligarchs are happy to talk about race. They are happy to talk about sexual identity and gender. They are happy to talk about patriotism. They are happy to talk about religion. They are happy to talk about immigration. They are happy to talk about abortion. They are happy to talk about gun control. They are happy to talk about cultural degeneracy or cultural freedom. They are not happy to talk about class.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.truthdig.com\/articles\/class-the-little-word-the-elites-want-you-to-forget\/?amp&amp;__twitter_impression=true\">Truthdig<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Autor bingt es auf den Punkt: &bdquo;Race, gender, religion, abortion, immigration, gun control, culture and patriotism are issues used to divide the public, to turn neighbor against neighbor, to fuel virulent hatreds and antagonisms.&ldquo; Interessant auch die Verweise des Autors auf die Politik Roosevelts, der mit einer massiven staatlichen Besch&auml;ftigungspolitik, einer starken Regulation der Banken, hoher Besteuerung der Reichen und Unternehmen, der St&auml;rkung der Gewerkschaften und Arbeitnehmerrechte, nicht nur die Folgen der Weltwirtschaftskrise &uuml;berwinden konnte, sondern vermutlich auch das Aufkommen einer faschistischen Bewegung in den USA verhindert hat. W&auml;hrend zur gleichen Zeit in Deutschland die Regierung Br&uuml;ning mit einer harten Austerit&auml;tspolitik die erste deutsche Demokratie in den Abgrund der faschistischen Barbarei st&uuml;rzte. Was zur aktuellen verlogenen Diskussion in Deutschland &uuml;ber die AfD und die Zunahme rassistischer Gewalt zur&uuml;ckf&uuml;hrt. In Abwandlung eines Bonmots von Max Horkheimer l&auml;sst sich sagen: Wer vom Neoliberalismus nicht reden will, sollte vom Faschismus schweigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Militarisierung der Fl&auml;che: Das Beispiel Emden<\/strong><br>\nDeutschland ist &uuml;berall auf der Welt im Krieg. Es nimmt an fast jeder &bdquo;humanit&auml;ren Intervention&ldquo; teil. Die Verteidigungsministerin fordert einen Flugzeugtr&auml;ger und generell mehr deutsche Milit&auml;reins&auml;tze. In ihrer Partei gibt es Leute, die h&auml;tten gerne Atomwaffen. In Deutschland scheren die Politiker sich nicht ums V&ouml;lkerrecht oder nur dann, wenn sie dessen Bruch anderen meinen vorwerfen zu k&ouml;nnen. So sieht es aus in Berlin.<br>\nWoran niemand denkt, das ist die Provinz. Sind es nur die nationalen Politiker, die nach Krieg streben? Wie sieht es in der Provinz aus, mit den Lokal-Politikern in Stadt und Land?<br>\nNehmen wir das Beispiel Emden: (&hellip;)<br>\nDie Bundeswehr freut sich, dass sich so viele St&auml;dte f&uuml;r ein Kriegsschiff beworben haben (neben Emden wurden Namenspatenschaften f&uuml;r K&ouml;ln, Karlsruhe, Augsburg und LL&uuml;beck beschlossen). Das hei&szlig;t, dass &uuml;berall in Stadt und Provinz sich die Politiker in der Frage von Frieden und Krieg eindeutig entschieden haben. Jedenfalls nicht f&uuml;r den Frieden.<br>\nDer Rat der Stadt Emden beschloss 2014 den Beitritt zum Verein f&uuml;r die F&ouml;rderung des Kriegsschiffes, 80 Jahre nach der Einweihung des SMS Emden Ehrenmals. Der Verein hei&szlig;t offiziell &bdquo;Freundeskreis Marineschiff Emden e.V.&ldquo;<br>\n2020 wird eine Korvette auf den Namen Emden getauft werden.<br>\nEmden ist Standort der R&uuml;stungsindustrie. Wie bereits erw&auml;hnt, sind hier TKMS und die MWB Fahrzeugtechnik zu nennen. &Uuml;ber Emdens Hafen werden Kriegsg&uuml;ter und Soldaten im Falle von Man&ouml;vern und Kriegen verschifft.<br>\nDer Oberb&uuml;rgermeister ist &bdquo;mayor for peace&ldquo;.<br>\nIn mehreren St&auml;dten werden Korvetten auf deren Namen getauft. Wie nehmen dies die dortigen B&uuml;rger auf?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2020\/03\/09\/die-militarisierung-der-flaeche-das-beispiel-emden\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ergebnisse des Koalitionsausschusses<\/strong><br>\nWir wollen die beschlossene Abschaffung des Soli f&uuml;r 90 Prozent schon auf Mitte des laufenden Jahres vorziehen. CDU und CSU wollen das nicht. Ihre Forderungen nach Entlastung der Mittelschicht bleiben also Lippenbekenntnisse.<br>\nBeschlossen haben wir aber deutlich mehr Investitionen in den kommenden Jahren: in Kitas, Schulen und bessere Verkehrswege. Daf&uuml;r werden von 2021 bis 2024 zus&auml;tzlich jeweils 3,1 Milliarden Euro zur Verf&uuml;gung stehen. Und in der Folge wird der Betrag weiter ansteigen. Das ist deshalb besonders wichtig, weil nur stetige und zunehmende Investitionen f&uuml;r mindestens ein Jahrzehnt gew&auml;hrleisten, dass Beh&ouml;rden und Wirtschaft die n&ouml;tigen Kapazit&auml;ten schaffen und das Geld auch abflie&szlig;en kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spd.de\/aktuelles\/detail\/news\/ergebnisse-des-koalitionsausschusses\/09\/03\/2020\/\">SPD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erst vor wenigen Tagen war zu lesen: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58957#h15\">SPD-Chef Walter-Borjans wirft Putin und Assad V&ouml;lkerrechtsbruch vor<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58976\">SPD-Chef st&uuml;tzt Syrien-Propaganda<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Nun beschlie&szlig;t auch das neue SPD-Spitzenduo zusammen mit den Unionsparteien im Koalitionsausschuss ziemlich magere Mehr-Investitionen. Mager deshalb, weil die Forderung von Fau Esken und Herrn Walter-Borjans Anfang dieses Jahres noch ganz anders klang: <a href=\"https:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/nachrichten\/politik\/inland\/spd-vorsitzende-esken-und-walter-borjans-pochen-auf-investitionen_aid-48089653\">SPD-Chefs pochen auf Investitionen<\/a>. Und daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Auf ihrem Parteitag im Dezember hatte die SPD sich per Beschluss die Expertise eines arbeitgeber- und eines gewerkschaftsnahen Forschungsinstituts zu eigen gemacht, die von einem zus&auml;tzlichen Investitionsbedarf von gut 450 Milliarden Euro ausgeht. Gemeint sind Mittel von Bund, L&auml;ndern und Kommunen innerhalb von zehn Jahren. (&hellip;)<\/p>\n<p>Walter-Borjans sagte: &bdquo;Die 450 Milliarden Euro basieren ja nicht auf irgendeinem gegriffenen Wert.&ldquo; Die zwei Institute h&auml;tten sich sehr intensiv Gedanken gemacht. Allein bei der kommunalen Infrastruktur bestehe Investitionsbedarf von 138 Milliarden Euro. &bdquo;Es geht um fr&uuml;hkindliche Bildung, Verkehrswege, Digitalisierung, Klima&ldquo;, sagte der ehemalige NRW-Finanzminister. &bdquo;Die Zust&auml;nde, die wir hier zum Teil haben, sind mit dem Wohlstandsniveau in einem Land wie Deutschland nur schwer zu vereinbaren.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Es w&uuml;rde also nicht wundern, wenn sich potentielle W&auml;hlerschaft und Mitglieder auf dem Arm genommen f&uuml;hlen. Oder trauen sie der SPD mittlerweile alles zu &ndash; nur nichts Gutes?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Probleme an Schulen Studie: Lehrer m&uuml;ssen entlastet werden<\/strong><br>\nLehrermangel, zu viele Verwaltungsaufgaben und Sch&uuml;ler, die sozial auff&auml;llig sind: Viele Lehrer in Deutschland sind im Stress. Udo Beckmann vom Verband Bildung und Erziehung fordert Abhilfe.<br>\nZu viele Pflichtstunden, zu wenig Freizeit &ndash; so geht es einem Gro&szlig;teil der deutschen Gymnasiallehrer. Das belegt eine Studie, die der Deutsche Philologenverband in Auftrag gegeben hat.<br>\nF&uuml;r die Untersuchung hatte das Institut f&uuml;r Pr&auml;ventivmedizin Rostock rund 16.000 Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien befragt. Vier Wochen lang mussten sie minuti&ouml;s ein Arbeitszeitprotokoll f&uuml;hren, in dem sie den Unterricht und alle weiteren T&auml;tigkeiten notierten.<br>\nErgebnis: Viele der P&auml;dagogen &uuml;bernehmen neben dem eigentlichen Unterricht noch zahlreiche Sonderaufgaben und kommen so oft auf mehr als 50 Wochenstunden. Zwei Drittel klagen &uuml;ber eine zu hohe Arbeitsbelastung und fordern weniger Pflichtstunden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/probleme-an-schulen-studie-lehrer-muessen-entlastet-werden.1008.de.html?dram:article_id=472113\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Irritation &uuml;ber Spahns Informationen<\/strong><br>\nDer Deutsche Journalisten-Verband zeigt sich irritiert &uuml;ber sich widersprechende Empfehlungen des Bundesgesundheitsministers zum Umgang mit dem Corona-Virus.<br>\nZun&auml;chst lautete die Empfehlung, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern abzusagen. Kurz darauf riet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf Twitter, jeder einzelne m&ouml;ge in den n&auml;chsten zwei bis drei Monaten abw&auml;gen, ob ein Clubbesuch, eine Geburtstagsfeier oder die Vereinssitzung nicht verzichtbar seien. &bdquo;Was denn nun, Herr Minister?&ldquo;, fragt DJV-Bundesvorsitzender Frank &Uuml;berall: &bdquo;Zwischen einer Gro&szlig;veranstaltung mit 1.000 G&auml;sten und einer Geburtstagsfeier mit 20 Gratulanten besteht doch wohl ein gewisser Unterschied.&ldquo;<br>\nDer DJV-Vorsitzende stellt klar, dass Spahns gegens&auml;tzliche &Auml;u&szlig;erungen Auswirkungen bis in die Redaktionen hinein haben: &bdquo;Was sollen Journalistinnen und Journalisten den B&uuml;rgern denn raten?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.djv.de\/startseite\/profil\/der-djv\/pressebereich-download\/pressemitteilungen\/detail\/article\/irritation-ueber-spahns-informationen.html?fbclid=IwAR2kuwG2-Yb3RCIvE0jmElR0_vwfg1Doa2SFvdxOWHT8WHUu5s1uEyJ501c\">DJV<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wie w&auml;re es, wenn die DJV-Journalisten einmal selbst ihren Kopf einschalten und sich nicht jede einzelne Gedankenwindung von der Politik vorgeben lassen? Solche &bdquo;Pressemeldungen&ldquo; sind vor allem eins: Peinlich. Und sie zeigen einmal mehr, wie sehr sich der Journalistenverband bereits als Regierungssprachrohr versteht, das sich von der Regierung gerne klare und unmissverst&auml;ndliche Formulierungsvorschl&auml;ge w&uuml;nscht. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Unsere Welt neu denken<\/strong><br>\nWie k&ouml;nnen die Menschen auf der voller gewordenen Erde gut leben, ohne ihre Lebensgrundlage zu verzehren? Die Polit-&Ouml;konomin Maja G&ouml;pel stellt unser auf ewiges Wachstum ausgerichtetes Wirtschaftssystem in Frage und sucht nach einem zukunftsf&auml;higen Entwicklungsmodell.<br>\nIn ihrem Buch pl&auml;diert Maja G&ouml;pel f&uuml;r mehr Verteilungsgerechtigkeit und f&uuml;r eine R&uuml;ckkehr zum menschlichen Ma&szlig;. Das Narrativ vom ewigen Wachstum, von dem letztlich alle profitieren sollten, sei nicht aufgegangen, weder &ouml;kologisch noch sozial. Wirklich profitiert, im wahrsten Sinne des Wortes, haben nur wenige.<br>\nBill Gates, einer der drei reichsten Menschen der Welt, verbrachte 2017 zirka 350 Stunden in der Luft und verbrauchte dabei das Kohlendioxid-Lebensbudget von 38 Menschen. Das hei&szlig;t: Diejenigen, die es sich leisten k&ouml;nnen, seien in der Lage, ihre Umwelt zerst&ouml;rende und Rohstoffe vernichtende Lebensweise uneingeschr&auml;nkt fortzusetzen, res&uuml;miert die engagierte Wissenschaftlerin.<br>\nZitat: &bdquo;Es sind die gleichen finanziellen Mittel, mit denen sie dann etwas tun k&ouml;nnen werden, das die Menschen, deren Budget sie verflogen haben, ebenfalls nicht k&ouml;nnen &ndash; sich an den Klimawandel anpassen, dahin ziehen, wo es noch sch&ouml;n ist, die steigenden Preise f&uuml;r weniger Nahrungsmittel zahlen und die Zerst&ouml;rung ihrer H&auml;user von Versicherungen &uuml;bernehmen lassen. [&hellip;] Finden Sie das gerecht?&ldquo;<br>\nMan k&ouml;nne die &ouml;kologische Frage nicht l&ouml;sen, wenn man sie nicht auch als soziale Frage verstehe, schreibt Maja G&ouml;pel. Um der Mehrheit eine nachhaltigere Lebensweise zu erm&ouml;glichen, m&uuml;ssten hohe Einkommen massiver besteuert werden. Ebenso Unternehmen, die Infrastruktur und Ressourcen der Allgemeinheit nutzen, Gewinne privatisieren und die Umwelt belasten. Ja, es geht auch um Umverteilung, darum, dass sich die Menschheit wieder als solidarische Gemeinschaft versteht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/maja-goepel-unsere-welt-neu-denken.1310.de.html?dram:article_id=471897\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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