{"id":59267,"date":"2020-03-15T09:00:35","date_gmt":"2020-03-15T08:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59267"},"modified":"2020-03-13T10:25:11","modified_gmt":"2020-03-13T09:25:11","slug":"hinweise-der-woche-151","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59267","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59267#h01\">Corona-Virus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59267#h02\">Personalmangel und Kostendruck: Wenn Stationen und Krankenh&auml;user schlie&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59267#h03\">Neue Agentur soll bei Vermittlung ausl&auml;ndischer Pflegekr&auml;fte helfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59267#h04\">Macron setzt Rentenreform ohne Zustimmung des Parlaments durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59267#h05\">Die Herrschaft des Rechts an der EU-Au&szlig;engrenze?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59267#h06\">Im Herzen der Justizfarce<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59267#h07\">Volkswirt Flassbeck: &ldquo;Dieses Finanzkasino ist vollkommen sinnlos&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59267#h08\">Die Party braucht neuen Stoff! &ndash; CSU und Merz als willige Dealer.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59267#h09\">Deutsche-Bank-Aktie st&uuml;rzt ab &ndash; Blackrock wettet auf Kursverfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59267#h10\">Deutsche Post will Anleger mit h&ouml;herer Dividende bei Laune halten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59267#h11\">Class: The Little Word the Elites Want You to Forget<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59267#h12\">Michail Gorbatschow: Zum Denkmal degradiert, als Warner ignoriert!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59267#h13\">Neue Gefahrenherde im Klimawandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59267#h14\">Unsere Welt neu denken<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona-Virus<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wie Singapur das Virus in den Griff bekommt und Panik vermieden hat<\/strong><br>\nZu den Erfolgsfaktoren geh&ouml;rt die schnelle Reaktion. Bereits am 3. Januar, also drei Wochen vor dem ersten Infektionsfall auf heimischem Boden, sind am Flughafen Changi Ankommende aus Wuhan auf ihre K&ouml;rpertemperatur &uuml;berpr&uuml;ft worden. Bereits Ende Januar wurden Sanit&auml;tssoldaten f&uuml;r gewisse Kontrollaufgaben an der Grenze und am Flughafen sowie zur Verteilung von Material wie Schutzmasken eingesetzt. Seit der Sars-Krise gibt es auch Vorr&auml;te von anderen medizinischen Produkten, die zu den strategischen Reserven geh&ouml;ren. Zur raschen Reaktion geh&ouml;rte die Errichtung einer Website des Gesundheitsministeriums, auf der s&auml;mtliche neuen Entwicklungen, Warnungen, Empfehlungen und Stellungnahmen von Fachleuten einsehbar sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/wie-singapur-das-virus-in-den-griff-kriegt-ld.1545140\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><strong>In den H&auml;nden &uuml;berforderter &Auml;mter<\/strong><br>\nIn der gr&ouml;&szlig;ten Gesundheitskrise nach dem Krieg hat nicht der Gesundheitsminister das letzte Wort, sondern unterversorgte Gesundheits&auml;mter entscheiden. [&hellip;]<br>\nDie Gesundheits&auml;mter aber seien schon jetzt heillos &uuml;berfordert, ihren hoheitlichen Aufgaben nachzukommen, beklagt Teichert. Und das liege keineswegs an mangelndem Willen, an Schnarchnasigkeit oder Unkenntnis, die den Besch&auml;ftigten vor Ort mitunter zu Unrecht unterstellt werde. &bdquo;In Folge eines stetigen Personalabbaus und nicht besetzter Stellen ist die Zahl der &Auml;rztinnen und &Auml;rzte in den Gesundheits&auml;mtern in den vergangenen 20 Jahren um etwa ein Drittel zur&uuml;ckgegangen&ldquo;, sagt Teichert. &bdquo;Der &ouml;ffentliche Gesundheitsdienst l&auml;uft Gefahr, seine bev&ouml;lkerungsmedizinischen Aufgaben nicht mehr zu bew&auml;ltigen.&ldquo;<br>\nMit ihrer Kritik steht Teichert keineswegs allein da. Die Stadt L&uuml;beck etwa sendete bereits vor zwei Jahren ein &ouml;ffentliches SOS, weil f&uuml;r die Schuleingangsuntersuchungen der Abc-Sch&uuml;tzen schlichtweg keine &Auml;rzte mehr zur Verf&uuml;gung standen. &bdquo;Die personelle Ausstattung ist unter Corona zunehmend schwierig&ldquo;, sagte ein Sprecher der Stadt am Dienstag der taz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Zustaendigkeiten-beim-Coronavirus\/!5667299\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Berliner Priorit&auml;ten<\/strong><br>\nDie Bundesregierung leitet in der Coronakrise Hilfsma&szlig;nahmen f&uuml;r die deutsche Wirtschaft ein und verweigert von der WHO dringend empfohlene Ma&szlig;nahmen zum Schutz der Bev&ouml;lkerung. Berlin unternehme &ldquo;alles&rdquo;, damit das Covid-19-Virus &ldquo;die Wirtschaft in Deutschland nicht fl&auml;chendeckend trifft&rdquo;, lie&szlig; sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier schon zu Monatsbeginn zitieren. Die Ma&szlig;nahmen st&auml;rken die Stellung deutscher Unternehmen in der globalen Rivalit&auml;t; n&auml;chste Schritte sollen am morgigen Freitag besprochen werden. Gleichzeitig spricht sich die Bundesregierung dagegen aus, Schulen und Kitas zu schlie&szlig;en. Die WHO und f&uuml;hrende Experten raten dazu, weil Kinder das Virus laut ersten Untersuchungen l&auml;nger als Erwachsene &uuml;bertragen. Gesundheitsminister Jens Spahn erkl&auml;rt dagegen, Schulschlie&szlig;ungen seien zu vermeiden, damit die Eltern ihren Unternehmen weiter als Arbeitskr&auml;fte zur Verf&uuml;gung st&uuml;nden. Damit schwindet freilich jede Chance, das Virus, wie es mehreren L&auml;ndern Asiens gelungen ist, einzud&auml;mmen. Kanzlerin Angela Merkel &auml;u&szlig;ert, es k&ouml;nnten sich &ldquo;60 bis 70 Prozent&rdquo; der Bev&ouml;lkerung anstecken &ndash; fl&auml;chendeckend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8214\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Merkels Mitleid hilft Italien nicht<\/strong><br>\nKanzlerin Merkel d&uuml;rfte so ziemlich die letzte Regierungschefin in Europa gewesen sein, die sich &ouml;ffentlich zur Coronavirus-Krise &auml;u&szlig;ert. Doch was sie am Mittwoch in Berlin sagte, hilft Italien nicht &ndash; es tut weh. &bdquo;Das Virus ist in Europa angelangt, es ist da, das m&uuml;ssen wir alle verstehen&ldquo;, sagte Merkel am Mittwoch in Berlin &ndash; w&auml;hrend in Italien schon der Notstand ausgerufen wurde. &bdquo;Da sind unsere Solidarit&auml;t, unsere Vernunft, unser Herz f&uuml;reinander schon auf eine Probe gestellt&rdquo; sagte sie weiter. Es klingt wie in der Kirche, ersetzt aber keine Politik.<br>\nZudem bekundete Merkel Italien die deutsche Solidarit&auml;t. Die Berichte von dort &bdquo;bedr&uuml;cken uns sehr&ldquo;, sagte sie. Deutschland denke auch mit gro&szlig;er Sympathie an die Menschen in Italien und hoffe, dass die dort ergriffenen strengen Ma&szlig;nahmen &bdquo;eine Wende zum Besseren bringen&ldquo;.<br>\nDas klingt fast schon wie Hohn. Gefragt ist keine &ldquo;Sympathie&rdquo;, sondern solidarisches Handeln. Und daran hapert es, gerade in Deutschland. Die Bundesregierung hat bisher nicht einmal Hilfsg&uuml;ter oder Medikamente bereitgestellt &ndash; dabei hat Rom auch Berlin um Hilfe gebeten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/coronavirus-merkels-mitleid-hilft-italien-nicht-es-tut-weh\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Personalmangel und Kostendruck: Wenn Stationen und Krankenh&auml;user schlie&szlig;en<\/strong><br>\nMangel an &Auml;rzten und Pflegekr&auml;ften, Zwang zur Effizienz, hohe Qualit&auml;tsstandards: Die Gr&uuml;nde f&uuml;r die Schlie&szlig;ung von Stationen oder ganzen Krankenh&auml;usern hierzulande sind vielf&auml;ltig. Wie erleben Betroffene und ihre Familien diese Entwicklung?<br>\n10.000 Unterschriften zum Erhalt der Geburtenstation haben nichts bewirkt, erz&auml;hlt Hildegard Slabik-M&uuml;nter, Kinder&auml;rztin im Ruhestand: Der Kreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz muss seit mehr als einem Jahr ohne Geburtshilfe auskommen, das Krankenhaus Maria Hilf hatte die Station kurzfristig dicht gemacht. 800 bis 1000 Geburten brauche eine Klinik j&auml;hrlich, um kostendeckend arbeiten zu k&ouml;nnen, hei&szlig;t es. 400 sind es im Einzugsgebiet des Dauner Krankenhauses.<br>\n&bdquo;Die Geburtshilfen sind ja reihenweise zugemacht worden, das war in Zell, Pr&uuml;m, Gerolstein&ldquo;, sagt Hildegard Slabik-M&uuml;nter. &bdquo;Also die rundherum sind schon alle geschlossen. Es sind weiterhin auch viele Krankenh&auml;user und Stationen noch bedroht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/personalmangel-und-kostendruck-wenn-stationen-und.976.de.html?dram:article_id=472170\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Folgen der neoliberalen Sparpolitik, die den Krankenh&auml;usern ein betriebswirtschaftliches Effizienz- und Kostendenken aufgezwungen hat. Es geht nicht um Menschen, die medizinische Hilfe ben&ouml;tigen, sondern nur um Kostenf&auml;lle. Aber das deutsche Gesundheitssystem ist ja bestens auf alles vorbereitet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neue Agentur soll bei Vermittlung ausl&auml;ndischer Pflegekr&auml;fte helfen<\/strong><br>\nBerlin &ndash; Die Deutsche Fachkr&auml;fteagentur f&uuml;r Gesundheits- und Pflegeberufe (DeFa) wird k&uuml;nftig private Vermittlungsagenturen, Krankenh&auml;user und Pflegeheime dabei unterst&uuml;tzen, ausl&auml;ndische Pflegekr&auml;fte in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Das erkl&auml;rten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Ministerpr&auml;sident des Saarlands, Tobias Hans (beide CDU), heute vor Journalisten in Berlin.<br>\n(&hellip;) Zusammenarbeit mit Mexiko und den Philippinen<br>\nBislang k&uuml;mmern sich Krankenh&auml;user, Pflegeheime oder von ihnen beauftragte Agenturen vielfach selbst darum, Pflegekr&auml;fte aus dem Ausland zu rekrutieren. Von den heute in Deutschland arbeitenden philippinischen Pflegekr&auml;ften seien etwa zwei Drittel durch private Initiative nach Deutschland gekommen sowie ein Drittel auf Initiative der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, sagte Spahn.<br>\nDer Minister betonte, dass &bdquo;wir den anderen L&auml;ndern nicht die Pflegekr&auml;fte klauen wollen&ldquo;. Stattdessen solle ausgebildeten Pflegenden in L&auml;ndern eine Perspektive gege&shy;ben werden, die in ihrem Zuhause keine Arbeit finden. Die Zusammenarbeit soll mit Mexiko und den Philippinen beginnen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/107857\/Neue-Agentur-soll-bei-Vermittlung-auslaendischer-Pflegekraefte-helfen\">&Auml;rtzteblatt<\/a>\n<p><strong>dazu: Lohndumping statt 35-Stunden-Woche: Ober&ouml;sterreich holt Pflegerinnen von den Philippinen<\/strong><br>\nIn &Ouml;sterreich streiken die Pflegekr&auml;fte f&uuml;r die 35 Stunden Woche und bessere Arbeitsbedingungen &ndash; auch in Ober&ouml;sterreich. Und was tut die schwarz-blaue Landesregierung? Statt auf die Forderungen der Besch&auml;ftigten einzugehen, will sie mehr Pflegerinnen von den Philippinen nach Ober&ouml;sterreich holen.<br>\nDie Arbeitsbedingungen in der Pflege m&uuml;ssen sich rasch verbessern, sonst droht der Pflegenotstand &ndash; zu wenige Pflegerinnen bleiben im Beruf, weil die Arbeit auslaugt und die Bezahlung schlecht ist. Am Dienstag streiken Pflegerinnen und Pfleger daher in ganz &Ouml;sterreich f&uuml;r die 35-Stunden-Woche. Und was macht die &Ouml;VP in Ober&ouml;sterreich?<br>\nDie schwarz-blaue Landesregierung hat beschlossen, mehr Pflegekr&auml;fte von den Philippinen nach &Ouml;sterreich holen. Die schwarz-blaue Landesregierung will eine Agentur auf den Philippinen aufbauen, um Pflegerinnen anzuwerben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/lohndumping-statt-35-stunden-woche-oberoesterreich-holt-pflegerinnen-von-den-philippinen\/\">Kontrast.at<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Macron setzt Rentenreform ohne Zustimmung des Parlaments durch<\/strong><br>\nDie Opposition kritisierte die Vorgehensweise der Regierung, die Rentenreform ohne Parlamentsabstimmung durchzusetzen, mit scharfen Worten. Die linke Sammelbewegung La France insoumise sprach im Parlament von einer &ldquo;simulierten Demokratie&rdquo; und verlie&szlig; unter Protest die Sitzung.<br>\nMacron am 28. Februar 2020 w&auml;hrend der Trauerzeremonie f&uuml;r den verstorbenen franz&ouml;sischen Journalisten und Intellektuellen Jean Daniel im Hotel des Invalides in Paris, Frankreich.<br>\nAuch die Mitte-rechts-Partei Les R&eacute;publicains (LR) verurteilte das Vorgehen der Regierung. Der Fraktionsvorsitzende Damien Abad prangerte &ldquo;den Zynismus der Regierung&rdquo; an. &ldquo;Sie haben die Grundlagen f&uuml;r ein beispielloses parlamentarisches Fiasko geschaffen&rdquo;, so Abad. Die Regierung habe zu keinem Zeitpunkt darauf hingewirkt, eine sachliche Debatte zur Rentenreform zu f&uuml;hren.<br>\nDer Kommunist Andr&eacute; Chassaigne warf der Regierung vor, ein &ldquo;demokratisches Desaster&rdquo; herbeigef&uuml;hrt zu haben. &ldquo;Sie bringen dem Parlament tiefe Verachtung entgegen.&rdquo; Es handele sich um &ldquo;eine neue Etappe der autorit&auml;ren Entwicklung des Regimes&rdquo;, erkl&auml;rte Chassaigne.<br>\nEine Verfassungsklausel erlaubt es der Regierung, das Parlament zu umgehen. Kritiker sehen damit die Kompetenzen der Volksvertretung eingeschr&auml;nkt. Premier &Eacute;douard Philippe warf hingegen Teilen der Opposition vor, mit Tausenden &Auml;nderungsantr&auml;gen eine Obstruktionspolitik zu betreiben.<br>\nDer umstrittene Artikel 49,3 sei in der Vergangenheit schon h&auml;ufig genutzt worden. Der im Jahr 1958 eingef&uuml;hrte Paragraph erm&ouml;glicht die Durchsetzung von Gesetzen ohne Abstimmung im Parlament, verkn&uuml;pft dies aber mit einer Vertrauensfrage gegen die Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/98961-autoritaere-entwicklung-macron-setzt-rentenreform-ohne-zustimmung-des-parlaments-durch\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das Beispiel Frankreich zeigt, dass neoliberale Politik immer gegen die Interessen der Mehrheit der B&uuml;rger gerichtet ist und letztendlich nur mit autorit&auml;ren Mitteln gegen diese durchgesetzt werden kann. Das staatsstreichartige Vorgehen Macrons zur Durchsetzung seiner &bdquo;Rentenreform&ldquo; erfolgt dabei ganz im Sinn der neoliberalen Ideologie und ihres geistigen Vaters Friedrich Hayek, der die nationalen Demokratien als Hindernis auf dem Weg zu einem freien globalen Markt betrachtete, da dort Entscheidungen nach der Interessenlage der W&auml;hler getroffen werden und nicht nach vermeintlich rationalen &ouml;konomischen Prinzipien.<\/em><\/p>\n<p><em>Selbstredend ist Macrons undemokratisches Vorgehen den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; keine Silbe wert und das, obwohl sich diese vor der Wahl Macrons zum Pr&auml;sidenten Frankreichs mit triefenden Elogen &uuml;berschlagen und Macron als den neuen Messias gefeiert haben. Nun sieht man der Kaiser ist endg&uuml;ltig nackt und entpuppt sich als das, als was ihn kritische Zeitgenossen schon immer gesehen haben, als Marionette der franz&ouml;sischen Oligarchie.<\/em><\/p>\n<p><em>Nun kann man nat&uuml;rlich einwenden, dass die B&uuml;rger Frankreichs &bdquo;La R&eacute;publique en Marche&ldquo; zur absoluten Mehrheit in der Nationalversammlung verholfen haben, die Regierung so legitimiert ist die Rentenreform durchzusetzen. Hier stellt sich aber die Frage wie es &bdquo;La R&eacute;publique en Marche&ldquo; gelingen konnte aus dem Stand die absolute Mehrheit im Parlament zu erobern. Die Verbindung Macrons zur franz&ouml;sischen Oligarchie, insbesondere zum, mit gesch&auml;tzten 105 Milliarden Dollar Verm&ouml;gen, reichsten Mann Frankreichs, dem Mehrheitseigner des Luxuskonzerns LVMH, Bernard Arnault, sind allgemein bekannt. Arnault sprach sich vor der Pr&auml;sidentschaftswahl offen f&uuml;r Macron aus und gilt als einer der Hauptsponsoren von &bdquo;La R&eacute;publique en Marche&ldquo;. Zudem befinden sich die Massenmedien in Frankreich, &auml;hnlich denen in Deutschland, die w&auml;hrend des Pr&auml;sidentschaftswahlkampfes 2017 massiv Werbung f&uuml;r Macron betrieben, in Besitz weniger Superreicher.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Herrschaft des Rechts an der EU-Au&szlig;engrenze?<\/strong><br>\nAn der griechisch-t&uuml;rkischen Grenze scheint der Ausnahmezustand zu herrschen: Gefl&uuml;chtete werden beschossen, mit Tr&auml;nengas und Schlagst&ouml;cken an der Einreise nach Griechenland gehindert. In der &Auml;g&auml;is hindern Beamt*innen der griechischen K&uuml;stenwache mit massiver Gewalt Fl&uuml;chtlingsboote an der Weiterfahrt, am Montag ertrinkt ein Kind von einem kenternden Boot auf dem Weg nach Lesbos. Maskierte B&uuml;rgerwehren auf den griechischen Inseln beteiligen sich an der Migrationsabwehr und greifen Journalist*innen und Mitarbeiter*innen von NGOs an. Nachdem die t&uuml;rkische Regierung die Grenzschlie&szlig;ung aufgehoben hat, und zahlreiche Menschen regelrecht zur Ausreise zwingen will, sitzen Tausende Gefl&uuml;chtete zwischen zwei L&auml;ndern im Niemandsland, ohne Unterkunft und Versorgung, fest.<br>\nDiejenigen Menschen, die die Grenze trotz der vehementen Abschottung passieren, werden von den griechischen Beh&ouml;rden inhaftiert. Am vergangenen Sonntag schlie&szlig;lich setzte die griechische Regierung das Asylrecht aus und will keine Asylantr&auml;ge mehr annehmen. Die Regierungen der anderen europ&auml;ischen L&auml;nder unterst&uuml;tzen die griechische Regierung in ihrem Vorgehen, die europ&auml;ische Grenzschutzagentur Frontex hat zus&auml;tzliches Personal in die Region entsandt, um die Beh&ouml;rden vor Ort bei der Grenzsicherung zu unterst&uuml;tzen.<br>\nHerrscht an der griechisch-t&uuml;rkischen Grenze ein rechtlicher Ausnahmezustand, der Menschenrechte und rechtsstaatliche Gew&auml;hrleistungen au&szlig;er Kraft setzen kann? Die Antwort ist klar: Nein. Die Zust&auml;nde an der griechisch-t&uuml;rkischen Grenze und auf den Inseln in der nord&ouml;stlichen &Auml;g&auml;is sind keine humanit&auml;re Katastrophe, die vom Himmel gefallen ist. Gewalt, pushbacks, Internierungen und elende Zust&auml;nde in v&ouml;llig &uuml;berf&uuml;llten Lagern sind menschen- und staatsgemachte Verletzungen fundamentaler Rechte, die durch nichts gerechtfertigt sind &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/die-herrschaft-des-rechts-an-der-eu-aussengrenze\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Im Herzen der Justizfarce<\/strong><br>\nAls Julian Assange hereingef&uuml;hrt wird, gr&uuml;&szlig;t er mich mit der erhobenen linken Faust. Ich gr&uuml;&szlig;e zur&uuml;ck (&hellip;)<br>\nSein Verteidiger Fitzgerald beantragt, dass Assange aus dem Glask&auml;fig gelassen wird, er sei &bdquo;ein sanfter Mann von intellektueller Natur, und es gibt keinen Grund, warum er nicht w&auml;hrend der Anh&ouml;rung bei uns sitzen und mit uns kommunizieren sollte&ldquo;. Selbst der US-Ankl&auml;ger hat nichts dagegen, trotzdem weist die Richterin den Antrag ab. Die Beobachter sind fassungslos. Selbst Beate Zsch&auml;pe durfte ihrem Prozess zusammen mit ihren Anw&auml;lten folgen, selbst Kriegsverbrecher aus den Jugoslawienkriegen in Den Haag. Wenn in Europa Kriegsverbrecher besser behandelt werden als einer, der Kriegsverbrechen aufgedeckt hat, dann ist das ein Albtraum.<br>\nIm weiteren Verlauf gelingt es den Anw&auml;lten, alle Punkte der Anklage zu entkr&auml;ften. Doch bei mir will sich kein Optimismus einstellen. Juristische Argumente scheinen hier zweitrangig zu sein. Am letzten Abend der Verhandlung treffe ich Assanges Anw&auml;ltin Jennifer Robinson, die ich seit 2011 kenne. Sie best&auml;tigt mir, dass beide Seiten bereit sind, durch alle Instanzen der britischen Gerichtsbarkeit zu gehen &ndash; was drei bis vier Jahre dauern kann.<br>\nWird Julian Assange das unter den jetzigen Haftbedingungen &uuml;berleben k&ouml;nnen? Seine Verteidiger haben klargemacht, dass die psychiatrischen Gutachten von einem Suizidrisiko ausgehen, solle er an die USA ausgeliefert werden.<br>\nWas bleibt uns, um sein Leben und unsere Pressefreiheit zu retten? Proteste reichen nicht mehr &ndash; Assange braucht jetzt die Hilfe aller, die 2010 von seinen Enth&uuml;llungen profitiert haben: New York Times, Guardian, El Pais, Le Monde und Spiegel m&uuml;ssen fordern, ihn sofort freizulassen &ndash; es bedarf einer gro&szlig;en konzertierten Aktion der m&auml;chtigsten Zeitungen der Welt. Denn es geht auch um ihre Freiheit. Free Press! Free Assange!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/im-herzen-der-justizfarce\">der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> F&uuml;r die NachDenkSeiten berichtet Moritz M&uuml;ller auch vor Ort &uuml;ber das Gerichtsverfahren. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58981\">Ein Res&uuml;mee der Anh&ouml;rung zu Assange in London<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58981\">Verfolgung von Assange. Ein Ausrutscher oder systemtypisch?<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Simulierter Journalismus<\/strong><br>\nVon einer umfassenden Berichterstattung waren deutsche Medien in der ersten Woche der Anh&ouml;rungen zur Auslieferung von Julian Assange weit entfernt. Statt authentischen Schilderungen der Auseinandersetzung im Gerichtssaal pr&auml;sentierte man eine Fassade von Journalismus &ndash; zusammenkopiertes Halbwissen, vorgetragen in selbstbewusstem Tonfall. (&hellip;)<br>\nBeunruhigend ist, dass diese Vorg&auml;nge in den Leitmedien nicht einmal ansatzweise reflektiert werden und die meisten Kollegen dort sich weiterhin f&uuml;r gro&szlig;artige und kenntnisreiche Journalisten halten, die die &Ouml;ffentlichkeit &bdquo;aufkl&auml;ren&ldquo; &ndash; eine tragische Selbstt&auml;uschung.<br>\nEine direkte und sachkundige Berichterstattung aus erster Hand ist fast vollst&auml;ndig verschwunden und wird allenfalls von kleinen &bdquo;Alternativmedien&ldquo; und Blogs geleistet &ndash; die vom Mainstream dann gern als &bdquo;unseri&ouml;s&ldquo; abgekanzelt werden. In den USA ist das etwa Kevin Gosztola, in Deutschland berichten &uuml;ber die Assange-Hearings aktuell die NachDenkSeiten sowie die Theaterregisseurin (!) Angela Richter, die den Prozess, genau wie Gosztola und Murray, vor Ort in London beobachtet und ihre Eindr&uuml;cke in Jakob Augsteins Wochenzeitung Freitag ver&ouml;ffentlichen kann. Sie schrieb zuletzt:<br>\n&bdquo;Es gibt hier nur 24 Pl&auml;tze f&uuml;r Journalisten und 16 f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit, deshalb war ich bereits im Morgengrauen gekommen. Die italienische Journalistin Stefania Maurizi stand schon am Eingang. Sie hat, als einzige Vertreterin der Presse &uuml;berhaupt, die Verfahrensdokumente des Assange-Falles aus Schweden (hier ging es um den Vorwurf der Vergewaltigung) angefordert und erhalten. Damit hat sie dem UN-Sonderbeauftragten f&uuml;r Folter, Nils Melzer, genaue Akteneinsicht erm&ouml;glicht.&ldquo;<br>\nDas hei&szlig;t: Die Tatsache, dass zumindest ein kleiner Teil der &Ouml;ffentlichkeit inzwischen, vermittelt &uuml;ber Nils Melzer, erfahren konnte, mit welch illegalen Methoden der Vergewaltigungsvorwurf von den schwedischen Beh&ouml;rden konstruiert wurde (was bei der Tagesschau immer noch nicht angekommen ist), verdankt sich der privaten Initiative einer italienischen Journalistin.<br>\nAnders gesagt: Die tats&auml;chliche &Uuml;bermittlung der Wahrheit in diesem Fall liegt in den H&auml;nden einer winzigen Gruppe von Engagierten aus verschiedenen L&auml;ndern, die nur ausnahmsweise im Mainstream Geh&ouml;r finden. Das ist der Zustand der Medien 2020.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/simulierter-journalismus\">Multipolar<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Chelsea Manning Attempted Suicide in Jail, Is Recovering, Lawyers Say<\/strong><br>\nImprisoned activist and former Army intelligence analyst Chelsea Manning attempted suicide on Wednesday in the Alexandria, Virginia, jail where she&rsquo;s been held for a year following her refusal to testify before a federal grand jury investigating WikiLeaks.<br>\nManning&rsquo;s legal team confirmed the incident in an statement to Gizmodo. She is currently in the hospital and is recovering, they said. Manning was scheduled to appear before a judge on Friday regarding a motion to terminate the sanctions she&rsquo;s faced for refusing to testify.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gizmodo.com\/chelsea-manning-attempted-suicide-in-jail-on-wednesday-1842277955\">Gizmodo<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Volkswirt Flassbeck: &ldquo;Dieses Finanzkasino ist vollkommen sinnlos&rdquo;<\/strong><br>\nAnstieg der B&ouml;rsenkurse sei &uuml;berzogen gewesen, sagt Heiner Flassbeck. Italien ben&ouml;tige jetzt dringend &ouml;ffentliche Gelder<br>\nSTANDARD: Die M&auml;rkte brechen auf breiter Front ein. Wie stark ist &ndash; neben der h&ouml;heren &Ouml;lf&ouml;rderung Saudi-Arabiens &ndash; der Einfluss des Coronavirus auf den Absturz?<br>\nFlassbeck: Corona ist nur vordergr&uuml;ndig der Grund daf&uuml;r. Die B&ouml;rsen sind seit Monaten und Jahren dramatisch &uuml;berbewertet. Es war immer klar, dass die M&auml;rkte bei wachsender Verunsicherung einen Einbruch erleben. F&uuml;r sich genommen ist das noch nicht dramatisch. Das hat es in der Vergangenheit schon &ouml;fters gegeben, und davon erholen sich die M&auml;rkte meistens schnell.<br>\n(&hellip;) STANDARD: K&ouml;nnen die M&auml;rkte nicht die Realwirtschaft infizieren?<br>\nFlassbeck: Man muss in dem Fall ein wenig zwischen den USA und Europa unterscheiden. Europa hat seit zwei Jahren eine schwache wirtschaftliche Entwicklung, Deutschland sogar eine Rezession, zumindest eine Industrierezession. Insofern trifft die Entwicklung auf eine labile Wirtschaft, und von daher besteht eindeutig eine Gefahr.<br>\n(&hellip;) STANDARD: Vor dem Fall ging es an den B&ouml;rsen steil bergauf. Sind die Finanzm&auml;rkte fehlgeleitet?<br>\nFlassbeck: Die M&auml;rkte schie&szlig;en immer &uuml;ber, in die eine wie in die andere Richtung. Es kann durchaus sein, dass in einem Monat alles vorbei ist und die B&ouml;rsen wieder euphorisch sind. Das darf man nicht &uuml;berbewerten, zumal die Rolle der Finanzm&auml;rkte f&uuml;r die Unternehmen &uuml;bersch&auml;tzt wird. Der Aufschwung an den B&ouml;rsen in den letzten Jahren war total &uuml;berzogen, aber nicht so schlimm wie 2008. Damals hatten wir viel gr&ouml;&szlig;ere Blasen an viel mehr M&auml;rkten. Allerdings zeigt sich jetzt wieder einmal: Es wird jeden Tag mit Billionen an den B&ouml;rsen gezockt. Dieses Finanzkasino ist vollkommen sinnlos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000115540050\/volkswirt-flassbeck-dieses-finanzkasino-ist-vollkommen-sinnlos\">Der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Party braucht neuen Stoff! &ndash; CSU und Merz als willige Dealer.<\/strong><br>\nDie Riester-&Ouml;lquelle versiegt. Der &bdquo;Betriebsrenten&ldquo;zufluss bleibt ein Rinnsal. Aber die Party an den Finanzm&auml;rkten ist im vollen Gange &ndash; sie braucht dringend neuen Stoff. Die 4. Rentens&auml;ule der CSU und eine Kanzlerschaft von Friedrich Merz k&ouml;nnten den Rausch verl&auml;ngern. Dabei steht viel auf dem Spiel. Es geht um den Zusammenhalt und die Zukunft unserer Gesellschaft. [&hellip;]<br>\nVermutlich bekommen selbst die hartgesottenen Vorst&auml;nde der Finanzkonzerne Black Rock, Allianz und Co. bei diesen Zahlen feuchte Augen. Es wird ja ihre Aufgabe sein, mit diesen gewaltigen Summen zu &bdquo;arbeiten&ldquo; und dabei Jahr f&uuml;r Jahr wachsende Geb&uuml;hren, Boni und Dividenden zu kassieren. Und ihre exklusiven Partyg&auml;ste auf dem Finanzmarktparkett bleiben bei bester Laune.<br>\nOb der Billionen-Wahnsinn kommt?<br>\nDas CSU-Projekt w&auml;re aus drei Gr&uuml;nden der helle Wahnsinn:\n<ul>\n<li>Es w&uuml;rde riesige Summen aus dem Wirtschaftskreislauf herausleiten. Der sinkende Konsum w&uuml;rde Rezessionen provozieren bzw. verst&auml;rken.<\/li>\n<li>Das umgeleitete Geld wird nach Lage der Dinge ausschlie&szlig;lich in die Finanzm&auml;rkte flie&szlig;en und damit die Mega-Blase, die zur Zeit aufgepumpt wird (siehe Grafik), oder die darauf folgende Blase, enorm befeuern.<\/li>\n<li>Die Rentenertr&auml;ge f&uuml;r die Einzahler sind total unsicher, die Fonds k&ouml;nnten gegen Null abst&uuml;rzen, wenn die Blase platzt und die Finanzm&auml;rkte kollabieren. Eine M&ouml;glichkeit aus den Fondsanlagen in Minuten- oder Tagesfrist auszusteigen, wie die Finanzpartyg&auml;nger, haben die Sparer der 4. Rentens&auml;ule nicht. Ihre Vertr&auml;ge gelten etliche Jahrzehnte (*4).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/die-party-braucht-neuen-stoff-csu-und-merz-als-willige-dealer\/\">Seniorenaufstand<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu: Rentenexperten? Scharlatane!<\/strong><br>\nBis vor kurzem haben &bdquo;Rentenexperten&ldquo; wie der Kandidat f&uuml;r den CDU-Vorsitz Friedrich Merz und die ARD-B&ouml;rsenexpertin Anja Kohl den deutschen Arbeitnehmern empfohlen, zur Sicherung ihrer Altersvorsorge Aktien zu kaufen. Jetzt ist der DAX im Vergleich zu seinem H&ouml;chststand um ein Viertel gefallen. Man stelle sich vor, die Arbeitnehmer h&auml;tten auf diese beiden &bdquo;Experten&ldquo; geh&ouml;rt und m&uuml;ssten jetzt entsetzt mit ansehen, wie ihr m&uuml;hsam Erspartes innerhalb kurzer Zeit um ein Viertel schrumpft. Vielleicht haben ja auch Einige auf den &bdquo;Experten&ldquo;-Rat geh&ouml;rt und hoffen jetzt, dass es nicht weiter runter, sondern bald wieder aufw&auml;rts geht.<br>\nEs ist bedauerlich, dass solche Scharlatane seit Jahren die einzig sichere Altersvorsorge f&uuml;r Arbeitnehmer, die gesetzliche Rente, schlecht reden, und die Menschen im Interesse der Finanzindustrie &uuml;berreden wollen, Aktien zu kaufen.<br>\nWieder einmal zeigt sich, dass die Propheten des Neoliberalismus die Lebensbedingungen der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung verschlechtern und die Hauptverantwortlichen f&uuml;r die zunehmende gesellschaftliche Spaltung und das Wieder-Erstarken des Rechtsradikalismus sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2898206083574173\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutsche-Bank-Aktie st&uuml;rzt ab &ndash; Blackrock wettet auf Kursverfall<\/strong><br>\nBlackrock z&auml;hlt zu den gr&ouml;&szlig;ten Aktion&auml;ren der Deutschen Bank. Das h&auml;lt den weltgr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gensverwalter allerdings nicht davon ab, auf einen Kurssturz an den B&ouml;rsen zu spekulieren. Und die Wette scheint aufzugehen.<br>\nAktion&auml;re der Deutschen Bank haben angesichts des heftigen Kursrutsches ziemlich schlechte Laune &ndash; eine Ausnahme d&uuml;rfte Blackrock sein. Denn der weltgr&ouml;&szlig;te Verm&ouml;gensverwalter hatte wie andere Anleger auch vor dem Absturz die Wetten auf einen Kursr&uuml;ckgang erh&ouml;ht. Allerdings ist Blackrock zugleich einer der gr&ouml;&szlig;ten Aktion&auml;re der Deutschen Bank und war in den vergangenen Monaten nicht als Leerverk&auml;ufer bei dem Geldhaus aufgetreten. Ein Blackrock-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Blackrock-wettet-auf-Kursverfall-article21628368.html?fbclid=IwAR3W7TsdvC0ZZmWi_LAUdDxreJ1NfUr2ucmBV0YALqmha5ykLASW6X_UV8A\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Was hier als Widerspruch dargestellt wird, ist keiner. BlackRock ist schlie&szlig;lich nicht selbst, also auf eigene Rechnung, an der Deutschen Bank beteiligt, sondern indirekt und treuh&auml;nderisch als Verwalter im Namen seiner Kunden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutsche Post will Anleger mit h&ouml;herer Dividende bei Laune halten<\/strong><br>\nDie Deutsche Post hat im abgelaufenen Gesch&auml;ftsjahr unterm Strich mehr verdient und will nun die Dividende erh&ouml;hen. F&uuml;r 2019 sollen die Anteilseigner 1,25 Euro je Aktie erhalten und damit 10 Cent mehr als ein Jahr zuvor, teilte der Logistikkonzern am Dienstag mit. Das Konzernergebnis stieg im vergangenen Jahr um gut 26 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro, lag damit jedoch leicht unter den durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Die Dividende f&auml;llt hingegen h&ouml;her aus als erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/deutsche-post-dividende-soll-steigen-ausblick-schwach-a-1305326.html\">manager magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.L.:<\/strong> Wurde deshalb deshalb das Porto erh&ouml;ht?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Class: The Little Word the Elites Want You to Forget<\/strong><br>\nAristotle, Niccol&ograve; Machiavelli, Alexis de Tocqueville, Adam Smith and Karl Marx grounded their philosophies in the understanding that there is a natural antagonism between the rich and the rest of us. The interests of the rich are not our interests. The truths of the rich are not our truths. The lives of the rich are not our lives. Great wealth not only breeds contempt for those who do not have it but it empowers oligarchs to pay armies of lawyers, publicists, politicians, judges, academics and journalists to censure and control public debate and stifle dissent. Neoliberalism, deindustrialization, the destruction of labor unions, slashing and even eliminating the taxes of the rich and corporations, free trade, globalization, the surveillance state, endless war and austerity &mdash; the ideologies or tools used by the oligarchs to further their own interests &mdash; are presented to the public as natural law, the mechanisms for social and economic progress, even as the oligarchs dynamite the foundations of a liberal democracy and exacerbate a climate crisis that threatens to extinguish human life. &hellip;<br>\nThe oligarchs are happy to talk about race. They are happy to talk about sexual identity and gender. They are happy to talk about patriotism. They are happy to talk about religion. They are happy to talk about immigration. They are happy to talk about abortion. They are happy to talk about gun control. They are happy to talk about cultural degeneracy or cultural freedom. They are not happy to talk about class.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.truthdig.com\/articles\/class-the-little-word-the-elites-want-you-to-forget\/?amp&amp;__twitter_impression=true\">Truthdig<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Autor bingt es auf den Punkt: &bdquo;Race, gender, religion, abortion, immigration, gun control, culture and patriotism are issues used to divide the public, to turn neighbor against neighbor, to fuel virulent hatreds and antagonisms.&ldquo; Interessant auch die Verweise des Autors auf die Politik Roosevelts, der mit einer massiven staatlichen Besch&auml;ftigungspolitik, einer starken Regulation der Banken, hoher Besteuerung der Reichen und Unternehmen, der St&auml;rkung der Gewerkschaften und Arbeitnehmerrechte, nicht nur die Folgen der Weltwirtschaftskrise &uuml;berwinden konnte, sondern vermutlich auch das Aufkommen einer faschistischen Bewegung in den USA verhindert hat. W&auml;hrend zur gleichen Zeit in Deutschland die Regierung Br&uuml;ning mit einer harten Austerit&auml;tspolitik die erste deutsche Demokratie in den Abgrund der faschistischen Barbarei st&uuml;rzte. Was zur aktuellen verlogenen Diskussion in Deutschland &uuml;ber die AfD und die Zunahme rassistischer Gewalt zur&uuml;ckf&uuml;hrt. In Abwandlung eines Bonmots von Max Horkheimer l&auml;sst sich sagen: Wer vom Neoliberalismus nicht reden will, sollte vom Faschismus schweigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Michail Gorbatschow: Zum Denkmal degradiert, als Warner ignoriert!<\/strong><br>\n(&hellip;) Mit der Gorbatschow-Rezeption in Deutschland ist das so eine Sache. Einerseits ist er der Held, der den INF-Vertrag und eine weitgehende nukleare Abr&uuml;stung erzwang, den Kalten Krieg und das Wettr&uuml;sten (wie sich leider jetzt herausstellt: f&uuml;r eine gewisse Zeit) beendete, die Mauer zum Einsturz brachte und die Deutsche Einheit erm&ouml;glichte. Als solcher wird er hier gefeiert, mit Preisen &uuml;berh&auml;uft und zu jeder Jubil&auml;umsveranstaltung als gern gesehener Ehrengast eingeladen.<br>\nAber wehe, wenn Michail Gorbatschow sich mal zu aktuellen Themen &auml;u&szlig;ert und hier Meinungen vertritt, die nicht dem deutschen medialen Mainstream entsprechen oder gar Kritik an der deutschen Russlandberichterstattung &auml;u&szlig;ert! Dann ist schnell Schluss mit lustig, will sagen: mit der Gorbi-Verehrung. Am Allerschlimmsten ist es jedoch, wenn der Pr&auml;sident der ehemaligen Sowjetunion offen und ungeschminkt den aktuellen milit&auml;rpolitischen Kurs von USA und NATO kritisiert und dabei Positionen vertritt, die &ndash; da h&ouml;rt sich doch alles auf! &ndash; sich auch noch in vielen Punkten mit denen des aktuellen Pr&auml;sidenten Russlands decken.<br>\n&bdquo;Als ob man es mit einer gezielten Kampagne zu tun hat&ldquo;<br>\nBereits vor zw&ouml;lf (!) Jahren verfasste Gorbatschow, damals noch Vorsitzender des russischen Lenkungsausschusses des Petersburger Dialoges, einen offenen Brief &bdquo;An meine Freunde, die deutschen Journalisten&ldquo;, in dem er mehr Sachlichkeit und Verst&auml;ndnis (das zweifelhafte Etikett &bdquo;Russlandversteher&ldquo; war damals noch nicht erfunden) in der deutschen Russlandberichterstattung einforderte. Er kritisierte hier nicht nur das was, sondern auch das wie. Unter anderem schrieb er:<br>\n&bdquo;Beim aufmerksamen Blick auf die Flut von Ver&ouml;ffentlichungen in Deutschland wird man schwer den Eindruck wieder los, als ob man es mit einer gezielten Kampagne zu tun hat, als ob alle aus einer einzigen Quelle sch&ouml;pften, die eine Handvoll Thesen enth&auml;lt (in Russland gebe es keine Demokratie; die Meinungsfreiheit werde unterdr&uuml;ckt; eine arglistige Energiepolitik werde durchgesetzt; die Machthaber drifteten immer weiter in Richtung Diktatur ab &ndash; und so weiter und so fort.) Diese Thesen werden in verschiedenen Tonarten wiederholt. Die Zeitungsmacher scheinen auch keinerlei Interessen jenseits dieser Aussagen zu haben. Mehr noch: diejenigen, die aus der Reihe tanzen, bekommen das zu sp&uuml;ren.&ldquo;<br>\nWohlgemerkt: Das Zitat stammt vom M&auml;rz 2008, einem Zeitpunkt, als das Wort &bdquo;Mainstream&ldquo; noch nicht Mainstream war. Und mit &bdquo;denjenigen, die aus der Reihe tanzen und das zu sp&uuml;ren bekommen&ldquo;, war damals bereits die ehemalige Russlandkorrespondentin der ARD, Gabriele Krone-Schmalz gemeint. Dass sich die Situation seitdem verbessert h&auml;tte, wird wohl niemand ernsthaft behaupten! &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ostexperte.de\/michail-gorbatschow-zum-denkmal-degradiert-als-warner-ignoriert\/\">Ostexperte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Neue Gefahrenherde im Klimawandel<\/strong><br>\nNeue &ouml;kologische und technologische Gefahren untersuchen Wissenschaftler in Cambridge. Die gr&ouml;&szlig;ten Risiken bergen Klimawandel, zusammenbrechende &Ouml;kosysteme, Aufr&uuml;stung, neue Gentechnik, k&uuml;nstliche Intelligenz und Geoengineering. Solche brisanten Gefahren d&uuml;rfen nicht ignoriert werden. (&hellip;)<br>\nDie &ouml;kologisch beunruhigendste Form ist die &ldquo;Gene Drive&rdquo;-Methode, die zur gezielten Ausrottung von Tierarten f&uuml;hren kann. Die Methode besteht im Kern darin, Gene oder Gen-Fehlstellen, die typischerweise nur auf einem von zwei homologen Chromosomen-Str&auml;ngen vorkommen, auf den anderen Strang zu kopieren. So kann die Ausbreitung auch t&ouml;dlicher Defekte herbeigef&uuml;hrt werden.<br>\nWas vordergr&uuml;ndig positiv begr&uuml;ndet wird, zum Beispiel mit der M&ouml;glichkeit, die Malariam&uuml;cke gentechnisch auszumerzen, ist bei genauerem Hinsehen zwiesp&auml;ltig. So spielt die Malaria&uuml;bertragung im Leben dieser M&uuml;cke kaum eine Rolle, aber ihre &ouml;kologische Funktion ist sehr umfangreich, etwa als Nahrung f&uuml;r Fische und Amphibien.<br>\nDas Pentagon interessiert sich f&uuml;r solche Technologien. Nicht auszuschlie&szlig;en ist die Verwendung von Gene Drive zur Sch&auml;digung oder sogar Ausrottung von missliebigen Menschengruppen. Das naive Herumhantieren mit dieser Technologie ist schlicht unverantwortlich.<br>\nDas CSER hat auch die Risiken k&uuml;nstlicher Intelligenz beschrieben. Eine m&ouml;gliche Superintelligenz wird beispielsweise schnell merken, dass der Mensch eine gro&szlig;e Gefahr f&uuml;r ihre Existenz ist. Also wird sie versuchen, ebendiese Gefahr auszuschalten. Und dann m&uuml;ssen wir bef&uuml;rchten, dass sich diese k&uuml;nstliche Intelligenz Zugriff zu Massenvernichtungswaffen verschafft. Wer kann dann noch Sicherheit f&uuml;r die Menschheit garantieren?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/gesellschaft\/neue-gefahrenherde-im-klimawandel\">Ernst Ulrich von Weizs&auml;cker in klimareporter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Unsere Welt neu denken<\/strong><br>\nWie k&ouml;nnen die Menschen auf der voller gewordenen Erde gut leben, ohne ihre Lebensgrundlage zu verzehren? Die Polit-&Ouml;konomin Maja G&ouml;pel stellt unser auf ewiges Wachstum ausgerichtetes Wirtschaftssystem in Frage und sucht nach einem zukunftsf&auml;higen Entwicklungsmodell.<br>\nIn ihrem Buch pl&auml;diert Maja G&ouml;pel f&uuml;r mehr Verteilungsgerechtigkeit und f&uuml;r eine R&uuml;ckkehr zum menschlichen Ma&szlig;. Das Narrativ vom ewigen Wachstum, von dem letztlich alle profitieren sollten, sei nicht aufgegangen, weder &ouml;kologisch noch sozial. Wirklich profitiert, im wahrsten Sinne des Wortes, haben nur wenige.<br>\nBill Gates, einer der drei reichsten Menschen der Welt, verbrachte 2017 zirka 350 Stunden in der Luft und verbrauchte dabei das Kohlendioxid-Lebensbudget von 38 Menschen. Das hei&szlig;t: Diejenigen, die es sich leisten k&ouml;nnen, seien in der Lage, ihre Umwelt zerst&ouml;rende und Rohstoffe vernichtende Lebensweise uneingeschr&auml;nkt fortzusetzen, res&uuml;miert die engagierte Wissenschaftlerin.<br>\nZitat: &bdquo;Es sind die gleichen finanziellen Mittel, mit denen sie dann etwas tun k&ouml;nnen werden, das die Menschen, deren Budget sie verflogen haben, ebenfalls nicht k&ouml;nnen &ndash; sich an den Klimawandel anpassen, dahin ziehen, wo es noch sch&ouml;n ist, die steigenden Preise f&uuml;r weniger Nahrungsmittel zahlen und die Zerst&ouml;rung ihrer H&auml;user von Versicherungen &uuml;bernehmen lassen. [&hellip;] Finden Sie das gerecht?&ldquo;<br>\nMan k&ouml;nne die &ouml;kologische Frage nicht l&ouml;sen, wenn man sie nicht auch als soziale Frage verstehe, schreibt Maja G&ouml;pel. Um der Mehrheit eine nachhaltigere Lebensweise zu erm&ouml;glichen, m&uuml;ssten hohe Einkommen massiver besteuert werden. Ebenso Unternehmen, die Infrastruktur und Ressourcen der Allgemeinheit nutzen, Gewinne privatisieren und die Umwelt belasten. Ja, es geht auch um Umverteilung, darum, dass sich die Menschheit wieder als solidarische Gemeinschaft versteht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/maja-goepel-unsere-welt-neu-denken.1310.de.html?dram:article_id=471897\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. 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