{"id":59278,"date":"2020-03-13T12:30:32","date_gmt":"2020-03-13T11:30:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59278"},"modified":"2020-03-16T10:49:57","modified_gmt":"2020-03-16T09:49:57","slug":"deutschland-verlernt-seine-kulturtechniken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59278","title":{"rendered":"Deutschland verlernt seine Kulturtechniken"},"content":{"rendered":"<p>Die musikalische Bildung der Kinder in Deutschland wird fatal vernachl&auml;ssigt, wie eine neue Studie best&auml;tigt. Das ist f&uuml;r die Gesellschaft selbstzerst&ouml;rerisch. Und es ist ungerecht, denn es trifft einmal mehr Benachteiligte. Der abwertende staatliche Umgang mit dem Kulturgut Musik offenbart eine soziale Kurzsichtigkeit in Zeiten der Polarisierung. Und er st&auml;rkt die Gewissheit, dass sich nur Reiche einen armen Staat leisten k&ouml;nnen. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2113\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-59278-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200313_Deutschland_verlernt_seine_Kulturtechniken_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200313_Deutschland_verlernt_seine_Kulturtechniken_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200313_Deutschland_verlernt_seine_Kulturtechniken_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200313_Deutschland_verlernt_seine_Kulturtechniken_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=59278-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200313_Deutschland_verlernt_seine_Kulturtechniken_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"200313_Deutschland_verlernt_seine_Kulturtechniken_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Deutsche Schulkinder werden nicht angemessen an wichtige Kulturtechniken herangef&uuml;hrt. Vermutlich, weil er (auf den ersten Blick) nicht einer wirtschaftsradikalen Logik von Verwertung und N&uuml;tzlichkeit entspricht, wird der vor allem an Grundschulen essenzielle Musikunterricht zunehmend weggespart oder auf anderen Wegen besch&auml;digt: Viele Schulkinder haben keine hinreichende Chance auf angemessene musikalische Bildung in der Grundschule, weil Musik zu selten unterrichtet wird, und wenn, dann zu oft von nicht daf&uuml;r ausgebildeten Lehrkr&auml;ften. Das ist gesellschaftlich selbstzerst&ouml;rerisch und sozial kurzsichtig: Kulturtechniken k&ouml;nnen den Zusammenhalt in Zeiten der Polarisierung f&ouml;rdern, ihre positive Wirkung geht weit &uuml;ber technische Fertigkeiten an einem Instrument hinaus. <\/p><p><strong>&bdquo;Musikalische Bildung an Grundschulen ist bald Vergangenheit&ldquo; <\/strong><\/p><p>Eine gro&szlig;e Ignoranz gegen&uuml;ber solchen Einsichten zeigt die erste bundesweite Auswertung von Daten zum Musikunterricht in Deutschland, wie der <a href=\"https:\/\/www.musikrat.de\/aktuelles\/detailseite\/an-deutschen-grundschulen-fehlen-23000-ausgebildete-musiklehrerinnen-und-musiklehrer-tendenz-steigend\">Deutsche Musikrat aktuell mitteilt<\/a>. Der in den n&auml;chsten Jahren weiter zunehmende Musiklehrermangel erfordere dringend sofortige Gegenma&szlig;nahmen. Um den in den Lehrpl&auml;nen der L&auml;nder vorgegebenen (bereits bescheidenen) Umfang des Musikunterrichts &bdquo;fachgerecht abzudecken&ldquo;, w&uuml;rden rechnerisch jedoch 40.000 Musiklehrkr&auml;fte gebraucht, so der Musikrat. Darauf nicht zu reagieren, sei ungerecht:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ohne ein ausreichendes Angebot an Musikunterricht in der Grundschule bekommen vor allem sozial benachteiligte Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler kaum Chancen, mit Musik in Kontakt zu kommen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Der Musikrat spricht von einem Weckruf: Werde nicht gegengesteuert, &bdquo;ist die musikalische Bildung an Grundschulen bald Vergangenheit&ldquo;, warnte Generalsekret&auml;r Christian H&ouml;ppner laut einer Mitteilung. Musikunterricht ist der neuen Studie zufolge einerseits zentral f&uuml;r die Pers&ouml;nlichkeitsbildung von Kindern &ndash; er findet aber andererseits in den ersten Schuljahren viel zu wenig statt, <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/grundschule-musik-studie-100.html\">wie Medien aktuell berichten<\/a>. Die am Mittwoch ver&ouml;ffentlichte Untersuchung hatten die Bertelsmann Stiftung, der Deutsche Musikrat und die Landesmusikr&auml;te-Konferenz beauftragt.<\/p><p><strong>Bertelsmann &ndash; dubioser Partner f&uuml;r eine Bildungs-Studie<\/strong><\/p><p>Zun&auml;chst eine Anmerkung zur Studie selber, die <a href=\"https:\/\/www.musikrat.de\/fileadmin\/files\/DMR_Musikpolitik\/Musikalische_Bildung\/DMR_Studie_Musikunterricht_in_der_Grundschule_final.pdf\">unter diesem Link<\/a> zu finden ist: Mit der Bertelsmann Stiftung hat sich der Musikrat einen sehr fragw&uuml;rdigen Partner gesucht, wenn es darum geht, durch K&uuml;rzungen und Fehlplanungen verursachte Missst&auml;nde im Bildungswesen aufzudecken. Die NachDenkSeiten haben den destruktiven Charakter dieser m&auml;chtigen Stiftung etwa <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54933\">in diesem Artikel<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15208\">in diesem Artikel<\/a> thematisiert. <\/p><p>Vor diesem Hintergrund k&ouml;nnte die Motivation von Bertelsmann f&uuml;r die Erstellung der Studie dubios erscheinen, dadurch k&ouml;nnten auch die Ergebnisse eingef&auml;rbt sein &ndash; wenn, dann aber mutma&szlig;lich in eine besch&ouml;nigende Richtung. Doch die nun ver&ouml;ffentlichten Resultate der Studie sind trotzdem noch bedenklich genug: Demnach haben die Grundsch&uuml;ler in den ersten vier Schuljahren je nach Bundesland einen Anspruch von ein bis zwei Stunden Musik in der Woche. Das ist bereits wenig. Zus&auml;tzlich werde dieser Unterricht nur zu rund 43 Prozent von Musiklehrern erteilt &ndash; aber zu etwa 50 Prozent &bdquo;fachfremd&ldquo;, die &uuml;brigen Stunden fallen ganz aus. Es gebe gr&ouml;&szlig;ere regionale Unterschiede. Wie f&uuml;r alle Schulformen und fast alle F&auml;cher bestehe auch bei Musikp&auml;dagogen ein Mangel. <\/p><p><strong>Der musisch-&auml;sthetische Bereich wird &bdquo;total vernachl&auml;ssigt&ldquo;<\/strong><\/p><p>Bei Einstellungen seien die Schulen aber oft bem&uuml;ht, zun&auml;chst die &bdquo;Hauptf&auml;cher&ldquo; zu besetzen, sagte Maresi Lassek, Bundesvorsitzende des Grundschulverbands, gegen&uuml;ber Medien. Die Bedeutung des Musikunterrichts werde untersch&auml;tzt, der musisch-&auml;sthetische Bereich in der Grundschule &bdquo;total vernachl&auml;ssigt&ldquo;. Christian H&ouml;ppner, Generalsekret&auml;r des Deutschen Musikrates, sagt dazu <a href=\"https:\/\/www.musikrat.de\/aktuelles\/detailseite\/an-deutschen-grundschulen-fehlen-23000-ausgebildete-musiklehrerinnen-und-musiklehrer-tendenz-steigend\">in einer aktuellen Stellungnahme<\/a>: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wenn Politik und Gesellschaft jetzt nicht handeln, ist die musikalische Bildung an Grundschulen bald Vergangenheit &ndash; und damit ein zentraler Baustein f&uuml;r die Pers&ouml;nlichkeitsbildung Heranwachsender. Musikalische Bildung geh&ouml;rt zu den elementaren Kulturtechniken einer humanen Gesellschaft. Deshalb sind jetzt die Parlamente und Regierungen der L&auml;nder aufgefordert, die finanziellen Voraussetzungen f&uuml;r eine qualifizierte und kontinuierliche musikalische Bildung zu schaffen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>In die Untersuchung waren Daten aus L&auml;nderministerien, Statistik&auml;mtern und Kultusministerkonferenz eingeflossen. Die Studie bezieht sich nur auf 14 Bundesl&auml;nder &ndash; nicht auf Bayern und das Saarland, die dortigen Ans&auml;tze seien nicht vergleichbar, erl&auml;uterte die Vorsitzende der Landesmusikr&auml;te-Konferenz, Ulrike Liedtke. Mit der Studie habe man f&uuml;r das Grundschulfach Musik erstmals belastbare Zahlen zu Stundentafeln, erteiltem Unterricht und Lehrkr&auml;ften. &bdquo;Das Thema Musikunterricht in den Grundschulen braucht mehr Gewicht&ldquo;, forderte auch Liedtke: &Uuml;ber Musik k&ouml;nne die Empathie- und Kommunikationsf&auml;higkeit der Sch&uuml;ler gest&auml;rkt werden. Gemeinsames Musizieren unterst&uuml;tze auch die Inklusion von Kindern mit Beeintr&auml;chtigungen und die Integration von Zugewanderten mit noch schwachen Sprachkompetenzen.<\/p><p>Zwischen den L&auml;ndern schwanken laut <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/kuenstlerisches-mangelfach-die-haelfte-des-musikunterrichts-wird-fachfremd-erteilt\/25630196.html\">&bdquo;Tagesspiegel&ldquo;<\/a> die Anteile des fachgerecht beziehungsweise fachfremd erteilten Unterrichts stark. Positiver Spitzenreiter sei Sachsen-Anhalt, wo 88,6 Prozent des in der Stundentafel vorgesehenen Unterrichts &ndash; in einem Korridor von vier bis acht Stunden &ndash; von ausgebildeten Musiklehrkr&auml;ften erteilt w&uuml;rde. Schlusslicht sei Bremen, dort w&uuml;rden 72,5 Prozent der in der Stundentafel vorgesehenen acht Stunden fachfremd unterrichtet.<\/p><p><strong>&bdquo;Die musikalische Bildung darf nicht zur Privatsache werden&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten haben das Thema Musikunterricht bereits <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46207\">in diesem Artikel<\/a> aufgegriffen: Es sei einerseits Zeichen einer neoliberal dominierten Zeit, dass alles, was nicht direkt verwertbar ist, also auch die Begeisterung f&uuml;r das Musizieren, kurzsichtig vernachl&auml;ssigt werde &ndash; nachdem es als &bdquo;gestrig&ldquo; und &bdquo;verstaubt&ldquo; diffamiert wurde. Andererseits zeige sich in diesem Verhalten auch eine selbstzerst&ouml;rerische Ader des Neoliberalismus: Die langfristigen Folgen der Missachtung der Musik sind nicht nur eine kulturelle &Ouml;dnis, sondern auch ein Schaden an &bdquo;liberalen&ldquo; Zielen &ndash; etwa in Situationen des Wettbewerbs.<\/p><p>Aber vor allem: Musik sei (neben der Befriedigung durch eine technische Fertigkeit oder ein erfolgreiches Konzert) ein wichtiges Kommunikationsmittel f&uuml;r den Alltag: Das Erlernen eines Instruments, das Spielen in der Band oder im Orchester, das Singen im Chor &ndash; es sch&uuml;tze vor Vereinsamung und gebe ganz allgemein Sicherheit. Insofern sei das Musizieren Grundlage f&uuml;r zahlreiche klassische &bdquo;Soft-Skills&ldquo;, die im Google-Zeitalter angeblich hohe Wertsch&auml;tzung erfahren, wovon in der Realit&auml;t neben Sonntagsreden nichts zu sp&uuml;ren sei. <\/p><p>Eher beweise der abwertende staatliche Umgang mit dem wichtigen Kulturgut Musik einmal mehr, dass sich nur Reiche einen armen Staat leisten k&ouml;nnen: Wer seinem Kind eine angemessene Begegnung mit der Welt der Musik erm&ouml;glichen m&ouml;chte, sei auf eigene Initiativen und private Akteure angewiesen &ndash; und auf das n&ouml;tige Geld, diese zu bezahlen. Das treibt auch Ortwin Nimczik um, Professor f&uuml;r Musikp&auml;dagogik und Pr&auml;sident des Bundesverbands Musikunterricht: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die musikalische Bildung darf nicht zur Privatsache werden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Christian H&ouml;ppner vom Musikrat brachte bereits 2018 im &bdquo;Deutschlandfunk&ldquo; das Missverh&auml;ltnis zwischen den &bdquo;Deutschland-geht&rsquo;s-gut!&ldquo;-Rufen der Politik und einer sabotierten Musik-Bildung <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/musikunterricht-in-der-schule-ausverkauf-musikalischer.1992.de.html?dram:article_id=382783\">auf den Punkt<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Und ich finde, dass das in der viertreichsten Industrienation der Welt ein Skandal ist, dass wir uns so eine defizit&auml;re Bildung erlauben. Es geht nicht darum, lauter kleine Mozarts heranzuz&uuml;chten, sondern es ist einfach die Grund&uuml;berzeugung, dass Musik ein ganz wesentlicher Bestandteil ist, mit dem jedes Kind zumindest in Ber&uuml;hrung kommen soll.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46207\">NachDenkSeiten<\/a> sind bei dem Thema unter anderem zu folgendem Schluss gekommen: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Vor allem aber braucht es Kontinuit&auml;t und einen Abschied vom Glauben an die Event-Kultur: Was passiert, wenn Simon Rattles <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rhythm_Is_It\">Zirkus<\/a>! weiterzieht? Es ist beim Musikunterricht wie bei vielen Bereichen, die vom Neoliberalismus attackiert wurden: Punktuelle, im Zweifel private Leuchtturm-Projekte sollen die teure langfristige staatliche Grundversorgung ersetzen und die Sicht auf den allt&auml;glichen Mangel blenden &ndash; diese Strategie muss in die geistige Verarmung f&uuml;hren.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Titelbild: antoniodiaz \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die musikalische Bildung der Kinder in Deutschland wird fatal vernachl&auml;ssigt, wie eine neue Studie best&auml;tigt. Das ist f&uuml;r die Gesellschaft selbstzerst&ouml;rerisch. Und es ist ungerecht, denn es trifft einmal mehr Benachteiligte. Der abwertende staatliche Umgang mit dem Kulturgut Musik offenbart eine soziale Kurzsichtigkeit in Zeiten der Polarisierung. Und er st&auml;rkt die Gewissheit, dass sich nur<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59278\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":59279,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,151,917],"tags":[232,1282,2842,2808],"class_list":["post-59278","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-bildungspolitik","category-kultur-und-kulturpolitik","tag-bertelsmann","tag-bildungsinklusion","tag-grundschule","tag-paedagogen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/shutterstock_156824591.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59278","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=59278"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59278\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59329,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59278\/revisions\/59329"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/59279"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=59278"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=59278"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=59278"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}