{"id":59284,"date":"2020-03-14T11:45:42","date_gmt":"2020-03-14T10:45:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59284"},"modified":"2021-02-22T08:49:34","modified_gmt":"2021-02-22T07:49:34","slug":"leserbriefe-zum-artikel-kontrollverlust-von-jens-berger-und-zu-den-grundsaetzlichen-anmerkungen-zum-umgang-der-nachdenkseiten-mit-strittigen-problemen-von-albrecht-mueller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59284","title":{"rendered":"Leserbriefe zum Artikel Kontrollverlust von Jens Berger und zu den grunds\u00e4tzlichen Anmerkungen zum Umgang der NachDenkSeiten mit strittigen Problemen von Albrecht M\u00fcller."},"content":{"rendered":"<p>Der Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59185\">Kontrollverlust<\/a>&ldquo; wurde von unseren Lesern sowohl positiv als auch negativ kommentiert. Einige Leser bezeichneten den Artikel als &bdquo;Panikmache&ldquo;. Dazu und zum Umgang der NachDenkSeiten mit strittigen Problemen hatte NachDenkSeiten-Herausgeber Albrecht M&uuml;ller gestern ein paar <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59240\">grunds&auml;tzliche Anmerkungen<\/a> verfasst, auf die ebenfalls Leserbriefe eingegangen sind. Zusammengestellt von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Leserbriefe zu &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59240\">Ein paar grunds&auml;tzliche Anmerkungen zum Umgang der NachDenkSeiten mit strittigen Problemen<\/a>&ldquo;<\/strong><\/p><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r diese offene Stellungnahme. So agieren nicht viele Herausgeber. Ihre unstrittige Liste teile ich bis auf die Skepsis beim BGE. Mit Herrn Bergers Artikeln zu Corona stimme ich nicht &uuml;berein. Die Absagen Ihrer Veranstaltungen halte ich f&uuml;r unn&ouml;tig. Ich vermisse bislang einen Artikel zu unseren Grundrechten, die staatlicherseits oder vorauseilend freiwillig beschnitten werden. Auf welchen Rechtsgrundlagen geschieht dies? Wenn Sie das erl&auml;utern w&uuml;rden, h&auml;tten die NDS mal wieder ein Alleinstellungsmerkmal. Ich h&ouml;re oder lese das nirgends. Wie weit gehen wessen Befugnisse? Vielleicht ist ja schon einer aus Ihrem sehr gesch&auml;tzten Team an der Arbeit. Ich habe Angst. Nicht vor dem Virus, sondern vor Zwangsma&szlig;nahmen eines schon vorher immer totalit&auml;rer werdenden Staates.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e sendet<br>\nThorsten Peitzmeier<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>habe gerade den aktualisierten Artikel von A. M&uuml;ller &uuml;ber die &ldquo;strittigen Probleme&rdquo; gelesen:<\/p><p>Nat&uuml;rlich ist wichtig f&uuml;r &ldquo;Meinungsbildung und dabei vor allem f&uuml;r den Blick hinter die Kulissen von Manipulationen und Kampagnen&rdquo; das regelm&auml;&szlig;ige Update &uuml;ber verschiedenen Quellen, getreu dem Grundsatz, da&szlig; verschiedene Betrachtungswinkel ein Gesamtbild ergeben. Das war fr&uuml;her mal Standard im Journalismus und h&auml;tte die NDS &uuml;berfl&uuml;ssig gemacht. Eine augenscheinlich vern&uuml;nftig belegte Aussagen hat ein Recht geh&ouml;rt zu werden, aber das gleiche Recht, mit Fakten widerlegt zu werden!<\/p><p><em>&ldquo;Mit diesem Glaubw&uuml;rdigkeitspfund kann man wuchern, man muss aber vor allem damit sorgf&auml;ltig umgehen.&rdquo;<\/em> Auch das wurde Journalisten fr&uuml;her beigebracht!<\/p><p><em>&ldquo;In der Praxis bedeutet das: wenn wir bei der Betrachtung und Analyse eines Problems unserer Einsch&auml;tzung sicher sind, dann lassen wir das in unseren Texten erkennen.&rdquo;<\/em> Ich habe den &ndash; von mir auch weiter verbreiteten &ndash; Artikel von Jens Berger als abw&auml;gend empfunden. Sein Kritik &ndash; und die teile ich &ndash; zielte v.a. auf die desastr&ouml;se Politik &uuml;ber die Parteigrenzen hinaus .<\/p><p>Wer sich ein wenig umschaut, st&ouml;&szlig;t auf sehr viele Aussagen, die nicht umsonst &ldquo;Infodemie&rdquo; genannt werden. Also hei&szlig;t es: Genau hinschauen:<\/p><ul>\n<li>Auf einem Telegram-Video findet sich die englische Aussage eines WHO-MA, da&szlig; die Chinesen schon Anfang Dez. von der Gef&auml;hrlichkeit des SARS-CoV-2 gewu&szlig;t h&auml;tten&hellip; Bild verschwommen, keine Quellenangabe, kein Name! Also &auml;u&szlig;erst zweifelhafte Quelle und daher nicht zu ber&uuml;cksichtigen &ndash; bis sich vielleicht die Aussage verifizieren l&auml;&szlig;t. Die OPCW-Debatte &uuml;ber den Giftgas-Angriff in Douma ist auch offensiv gef&uuml;hrt worden!<\/li>\n<li>Bei der Tr&ouml;pfcheninfektion gibt es eine von dem Chinesischen Wissenschaftler Hu Shixiong  vom &ldquo;Hunan Provincial Center for Diseases Control and Prevention&rdquo; mit anderen erarbeitet Studie, ver&ouml;ffentlicht in der Zeitschrift &ldquo;Practical Preventive Medicine&rdquo;. Diese Studie &uuml;berpr&uuml;ft die Abstandregeln und die &Uuml;berlebensf&auml;higkeit des SARS-CoV-2 und kommt zu deutlich abweichenden Ergebnissen (4,5m Mindestabstand, bis zu 30 min &Uuml;berlebensf&auml;higkeit in der Luft). Wir wissen nicht ob sich diese Studie bewahrheitet, aber ihr Verschwinden macht mi&szlig;trauisch und aufmerksam!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sciencefiles.org\/2020\/03\/12\/covid-19-verbreiten-eine-studie-zeigt-wie-einfach-das-ist\/\">sciencefiles.org\/2020\/03\/12\/covid-19-verbreiten-eine-studie-zeigt-wie-einfach-das-ist\/<\/a><\/li>\n<li>Die &ldquo;Achse des Guten&rdquo; hat heute beschlossen, eine t&auml;glich Kolumne ihres Autoren Gunter Frank aufzunehmen. Gunter Frank ist privat&auml;ztlicher Hausarzt in Heidelberg, Dozent und Senior Projektmanager an der Business School St. Gallen und Buchautor mit durch streitbaren Thesen zu Veganer und BIO-Ern&auml;hrung. Aber hier geht es um Covid-19! Zitat aus der heutigen Kolumme: &ldquo;Er berichtete, dass jedes einzelne Krankenhaus in Mailand t&auml;glich zwischen 20 und 40 Patienten mit schweren Viruspneumonien erreichen. 30 Prozent davon w&uuml;rden in kurzer Zeit intensivpflichtig. Ein leitender italienischer An&auml;sthesist berichtete auf Youtube, dass rund 12 Prozent aller bisher aufgetretenen Krankheitsf&auml;lle (also inklusive der Zahl leichterer Auspr&auml;gungen) beatmet werden m&uuml;ssten.&rdquo; Das st&uuml;tzt wohl Bergers Aussage vom Versagen der Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/bericht_zur_coronalage_12.03.2020\">achgut.com\/artikel\/bericht_zur_coronalage_12.03.2020<\/a><\/li>\n<li>Trump hat heute die Reisen in die USA f&uuml;r 30 Tage ausgesetzt, nicht ohne UK und IRL auszunehmen. Beides wird durch die Fallzahlen nicht eindeutig gest&uuml;tzt. Aber die Wahrnehmung Deutschlands jenseits des Atlantiks ist &auml;hnlich wie die Analyse von Jens Berger, wie nicht nur ein Satz aus dem Artikel &ldquo;Coronavirus: People are left alone in the face of a rapidly growing virus pandemic &ndash; some thoughts out of Germany&rdquo; bezeugt: &ldquo;Hygiene expert Professor Dr. Klaus-Dieter Zastrow contrastingly believes that the hand disinfection  among people is now actively talked down by the RKI, what Zastrow finds &lsquo;extremely dangerous&rsquo;.&rdquo; Nun wird sich Paul Craig Roberts nicht unbedingt um die Partnerschaft mit NDS bem&uuml;hen, aber auch hier zeigt sich sehr sch&ouml;n: Die Kritik geht durch alle politischen Lager!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.paulcraigroberts.org\/2020\/03\/03\/coronavirus-people-are-left-alone-in-the-face-of-a-rapidly-growing-virus-pandemic-some-thoughts-out-of-germany\/\">paulcraigroberts.org\/2020\/03\/03\/coronavirus-people-are-left-alone-in-the-face-of-a-rapidly-growing-virus-pandemic-some-thoughts-out-of-germany\/<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Nicht &ldquo;Quod licet Jovi, non licet Bovi&rdquo; ist die Devise, sondern wie stellen wir &ldquo;Muddiland 4.0&rdquo; (netter Leser-Kommentar aus der Achse des Guten) vom Kopf wieder auf die F&uuml;&szlig;e!<\/p><p>Gru&szlig;<br>\nUlrich Lehmk&uuml;hler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich bin gerade in Deutschland &ndash; und kann Marco Wenzel nur begl&uuml;ckw&uuml;nschen, dass er (fast) in Sicherheit ist.<\/p><p>Dass die NDS sich bisher nicht am hiesigen Panik-Nichtstun-Szenario beteiligen und weiterhin unser Politleben beobachten, ist gut so.<\/p><p>Was ich inzwischen jedoch vermisse, ist eine kritische Beobachtung der Corona-Medien-Aussagen, die sich m.E. derart eingeschliffen haben, dass sie von niemandem in Frage gestellt werden. <\/p><p>Zur Erkl&auml;rung meiner &ndash; zumindest teilweisen &ndash; Kompetenz und Besch&auml;ftigung mit dem Thema: lange vor meiner Zeit als Diplomat war ich u.a. in der Krankenpflege t&auml;tig (mit staatlichem Diplom als Krankenpflegehelfer) und habe mich bis heute weitergebildet (seit 45 Jahren), besonders in Tropenmedizin, wor&uuml;ber ich fr&uuml;her u.a. in der &bdquo;Therapiewoche&ldquo; schrieb.<\/p><p>An erster Stelle meiner Kritik steht die Aussage &bdquo;Gesichtsmasken bringen nichts&ldquo;, die auch von ganzen Medizin-Kohorten und Politikern gebetsm&uuml;hlenhaft wiedergegeben wird. <\/p><p>Ich war schlicht geschockt, als ich letzte Woche mit dem ICE von Frankfurt nach Bonn fuhr. Der freundliche Zugbegleiter, der tausende von Passagieren quer durch Deutschland betreut, spricht mit diesen ohne jeglichen Mundschutz &ndash; als ob es das Wort &bdquo;Tr&ouml;pfcheninfektion&ldquo; nicht gebe &ndash; und seltsamer Weise unser Krankenhauspersonal solche Masken an allen kritischen Stellen tr&auml;gt.<\/p><p>Wissenschaftlich betrachtet korrekt: selbst N95-Masken mit hohem Schutz auch gegen 2.5 ppm Feinstaub lassen viele der bis zu drei mal kleineren Corona-Viren noch mit der Luft passieren. Doch dieser Infektionsweg ist nur ein kleiner Teil. Vor allem direkter Hautkontakt, aber auch die bekannte &bdquo;Tr&ouml;pfcheninfektion&ldquo; (Aerosol-&Uuml;bertragung, Spucke, Niesen, &bdquo;feuchte Aussprache&ldquo; etc.) sind bisher bekannte &bdquo;logische&ldquo; &Uuml;bertragungswege.<\/p><p>Dass diese NICHT durch Gesichtsmasken zumindest gehemmt, reduziert und aufgefangen werden, halte ich inzwischen fast f&uuml;r eine &ldquo;Verschw&ouml;rung&rdquo;. Ich habe meine Masken aus Asien nat&uuml;rlich mitgebracht und werde sie anziehen, wenn ich wirklich eng mit Menschen zusammen komme &ndash; Bus\/Bahn im Berufsverkehr, oder in h&ouml;her gef&auml;hrdetem Umfeld &ndash; wie beim Hausarzt.<\/p><p>Was bei Grippe und anderen Infektionen hilft (nicht mehr, nicht weniger), ist auch hilfreich gegen den C-Virus im beschriebenen Rahmen.<\/p><p>Kaum zu glauben &uuml;brigens, wenn ich nun rund um die Uhr im Fernsehen beobachte, wie tausendfach die Mikrofone der Medienvertreter bei Interviews an die Gesichter der Sprecher\/Innen gehalten werden, durch offene Autofenstern besonders nah, &ndash; und jede Person seine pers&ouml;nlichen &bdquo;Tr&ouml;pfchen&ldquo; auf die Mikrofone abgibt. Ich frage mich, ob die Medienvertreter schon mal daran dachten, diese &bdquo;Nahkampfwaffen&ldquo; f&uuml;r virale &Uuml;bertragungen nach jedem Interview korrekt zu desinfizieren.<\/p><p>Ich frage mich auch bei &ndash; sagen wir 100.000 &ndash; infizierten von 18 Millionen Einwohnern der Region Hubei\/Wuhan, wie die 60-70-prozentige Durchseuchung dann ablaufen soll, die uns Deutschen ja angeblich bevorsteht. Derzeit stabilisiert sich die Lage in Wuhan und ganz China, obwohl noch &uuml;ber 12 bzw. 1.000 Millionen (!) Chinesen &bdquo;durchseucht&ldquo; werden m&uuml;ssten ?!<\/p><p>Ein weiteres Thema, f&uuml;r Fachleute, jedoch von deutschen Medien v&ouml;llig ignoriert: in Wuhan, wo sich die Infektionsraten &ndash; hoffentlich &ndash; bereits stark abgeschw&auml;cht haben, wurden unter dem Druck der Epidemie an Tausenden Patienten unterschiedlichste Medikamente in vivo getestet.<\/p><p>Bei den Reihentests (nat&uuml;rlich auch als Doppel-Blind-Studien) zeigte sich u.a., dass Chinin-Pr&auml;parate (Quasi-Monopol f&uuml;r Chloroquin-Phosphat in Deutschland hat Bayer mit &bdquo;Resochin&ldquo;) in recht vielen F&auml;llen zu einer schnelleren Heilung und\/oder einem flacheren Verlauf der Erkrankung f&uuml;hrten &ndash; nicht mehr, nicht weniger.<\/p><p>Deutschen (Tropen-)&Auml;rzten fr&uuml;herer Jahre war bekannt, dass das besagte Resochin als Standard eines Anti-Malariamittels nicht immer v&ouml;llig vor Malaria sch&uuml;tzte, jedoch in fast allen F&auml;llen den Verlauf erleichterte und Todesf&auml;lle fast immer verhinderte. In Deutschland hat Bayer den Vertrieb von Resochin vor kurzem eingestellt, (ich konnte es auch nicht online bestellen) mit der Begr&uuml;ndung, den Rohstoff nicht mehr in ausreichender Menge und Qualit&auml;t beschaffen zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Faszinierend nun, in pakistanischen und chinesischen Tageszeitungen nachzulesen, dass (anscheinend ein Bayer-Lizenzprodukt, s. Anlage) Pakistan den Chinesen mit einer gro&szlig;en Lieferung von &bdquo;Resochin&ldquo; unter die Arme griff. Dass dies mit einem Medikament geschah, dass in Deutschland entwickelt und Jahrzehnte lang genutzt wurde, k&ouml;nnte uns stolz machen &ndash; zumal die Nebenwirkungen &uuml;berschaubar sind. Und egal, wie wirksam sich Chloroquin-Phosphat zur Therapie erweist &ndash; auch chinesische und pakistanische &Auml;rzte sind nicht nur Dummk&ouml;pfe.<\/p><p>Ich ma&szlig;e mir nicht an, die tats&auml;chliche Wirksamkeit solcher Medikamente abschlie&szlig;end zu beurteilen. Doch dass man von alledem in Deutschland nichts h&ouml;rt, wundert mich fast nicht. Lieber gut dokumentiert und rund um die Uhr medial begleitet leiden und ggf. sterben, als nur einen Hauch &bdquo;aus der Box&ldquo; zu denken, und die Frage nach Masken und bereits bekannten &ndash; wenn auch ggf. nur teilweise wirksamen &ndash; Medikamenten zu stellen. Lieber Panik haben &ndash; berechtigt &ndash; dass es in den Krankenh&auml;usern und bei Medikamenten nun eng wird, oder &ndash; noch schlimmer &ndash; m&ouml;glicherweise hilfreiche Medikamente deutscher Provenienz nicht in Deutschland erh&auml;ltlich sind.<\/p><p>Ich w&uuml;nsche Ihnen, den Mitarbeiter\/Innen und Leser\/Innen der NDS gute Gesundheit und verbleibe mit einer Bitte: auch wenn es noch so beliebt und &uuml;blich ist: bitte fassen Sie beim n&auml;chsten Einkauf in Supermarkt nicht wieder alles Obst Gem&uuml;se, Eier, aber eigentlich auch alle Verpackungen h&auml;ufiger an, als irgend n&ouml;tig &ndash; der n&auml;chste K&auml;ufer wird es Ihnen danken.<\/p><p>Da solche Ratschl&auml;ge &ndash; und viele andere aus dem Bereich &bdquo;gesunder Menschenverstand&ldquo; &ndash; nicht von den klassischen Medien verbreitet werden (von Politikern ganz zu schweigen), stelle ich anheim, meine Gedanken dazu in eigenen Ermessen (und Pr&uuml;fung) beliebig zu verwenden.<\/p><p>Mit gesunden Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nH. Rudolf &ndash; z.Zt. Bonn<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo, Herr M&uuml;ller,<\/p><p>mir scheinen die NDS noch immer in vielen Punkten zu dogmatisch-stromlinienf&ouml;rmig. Bei etlichen Themen k&ouml;nnte man zur gegebenen &Uuml;berschrift den &ldquo;zugeh&ouml;rigen&rdquo; NDS-Artikel auch selbst verfassen. Das muss nicht sein. Daher sollten Sie auf Meinungsdiversit&auml;t genau so achten wie auf Distanz zur Sache. Herr Berger hat Letztere in Sachen linker Missionierung zum Beispiel nicht immer.<\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Gro&szlig;enbaum<br>\nBerlin<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>ich verstehe, dass Sie vor Panikmache bzgl. Corona warnen und auch nicht weite Teile der Leserschaft verlieren wollen, die die Besorgnis bzgl. Corona f&uuml;r &uuml;berzogen halten. <\/p><p>Die Artikel von Jens Berger waren mir pers&ouml;nlich noch zu zahm, ich bin also sehr besorgt, wenn Sie so wollen. Es ist mir schleierhaft, wie man glauben kann, dass es uns nicht mindestens so hart treffen wird wie in Italien, obwohl in Deutschland bisher keine drastischen Ma&szlig;nahmen getroffen wurden&hellip;<\/p><p>Ich m&ouml;chte aber noch einen neuen Aspekt einf&uuml;hren, der einige &ldquo;Corona-Zweifler&rdquo; unter den NDS-Lesern vielleicht &uuml;berzeugen k&ouml;nnte:<\/p><p>Wenn diese ganze Panik nur bewusst gesch&uuml;rt wird und eigentlich weit &uuml;bertrieben ist, frage ich: Cui bono? Wer h&auml;tte daran ein Interesse?<\/p><p>Abgesehen von sehr gewagten Verschw&ouml;rungstheorien (z.B. Errichtung der Eine-Welt-Regierung) denke ich, dass folgende Kreise profitieren k&ouml;nnten: <\/p><p>Der Sicherheitsapparat, denn Datenschutz und pers&ouml;nliche Freiheitsrechte werden durch Corona in Frage gestellt. <\/p><p>Meine Einsch&auml;tzung: &Uuml;berzeugt mich nicht. Denn in China, dem Ursprungsland des Virus, interessiert sich daf&uuml;r sowieso fast niemand.<\/p><p>Die Medien, denn Corona ist gut f&uuml;r die Auflage.<\/p><p>Meine Einsch&auml;tzung: H&auml;tten chinesische Medien das n&ouml;tig? Sie haben doch sowieso quasi ein Monopol.<\/p><p>Die Pharmaindustrie, denn mit einem Impfstoff werden sich Milliarden verdienen lassen.<\/p><p>Meine Einsch&auml;tzung: Naja. Dann sollten sie sich aber so langsam beeilen. Denn wenn das gesamte Finanzsystem zusammenkracht, kann man sich von Geld irgendwann nichts mehr kaufen&hellip; Im &uuml;brigen ben&ouml;tigt man f&uuml;r derartige Verschw&ouml;rungen kein wirklich wirksames Medikament. Bei der Schweinegrippe gab es eine solche Verschw&ouml;rung ja offenbar tats&auml;chlich. Denn man schaffte es, ein v&ouml;llig nutzloses Medikament (Tamiflu) in rauen Mengen an Staaten zu verkaufen.<\/p><p>Die wichtigste Frage ist f&uuml;r mich: Hat jemand derart viel Macht, eine solche weltweite Aktion durchzuziehen und einen Hype um einen Virus zu entfachen, das eigentlich gar nicht so gef&auml;hrlich ist?<\/p><p>Meine Einsch&auml;tzung: Nein! Denn (fast) die gesamte Weltwirtschaft leidet massivst darunter &ndash; mit unabsehbaren Folgen. Es gibt also riesige, m&auml;chtige Interessen gegen einen ungerechtfertigten &ldquo;Corona-Hype&rdquo;.<\/p><p>Danke f&uuml;r Ihre unerm&uuml;dliche Aufkl&auml;rungsarbeit!<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nBenjamin Siegler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Leserbriefe zum Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59185\">Kontrollverlust<\/a>&ldquo;<\/strong><\/p><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Macher der Nachdenkseiten,<\/p><p>ich danke f&uuml;r den Artikel Kontrollverlust vom 11. M&auml;rz 2020 <\/p><p>Eine wenig aufgeregte Auseinandersetzung mit der Krise um die grassierende Krankheit Covid-19, ohne viel unn&ouml;tiges Beiwerk, aber informativ.<\/p><p>Ich m&ouml;chte in dem Zusammenhang mit der nicht vorhandenen Bereitschaft, Entbehrungen oder auch nur Einschr&auml;nkungen hinzunehmen, Ihnen meinen Leserbrief zukommen lassen:<\/p><p>Coronavirus und Egoismus bis hin zum Nationalismus<\/p><p>Sehr geehrte Autoren und Leser der Nachdenkseiten,<\/p><p>im Folgenden m&ouml;chte ich meine Gedanken zu den Vorg&auml;ngen und den bisherigen Verlauf der aktuellen Krise im Zusammenhang mit der grassierenden Viruserkrankung Covid-19 in Worte fassen. Ich verstehe diese Ausf&uuml;hrungen als wichtige Erg&auml;nzung zu den Publikationen in den &bdquo;gro&szlig;en&ldquo; Medien einerseits und als Grundlage f&uuml;r eine weitere auch kontroverse Diskussion andererseits.<\/p><p>Zu Ende der Faschingsferien am 1.3. und in den Tagen danach war ich noch &uuml;berzeugt, dass es in Europa gelingen w&uuml;rde, angemessen und erfolgreich mit der Krise umzugehen. Doch dann kam alles ganz anders. Das sage ich am 12.3. in einem Stadium, als die Krise ihr Maximum noch gar nicht erreicht hat! Im Folgenden dazu einige sehr wichtige Vorg&auml;nge aus dem privaten Umfeld und dem &ouml;ffentlichen Leben.<\/p><p>Diese Vorg&auml;nge offenbaren egoistische oder gar rassistische sowie nationalistische Tendenzen, die extrem bedenklich sind!<\/p><p>1. Trennung in &bdquo;betroffene&ldquo; und &bdquo;nicht-betroffene&ldquo; Menschen<\/p><p>Am Freitag 6.3. wurde durch das Robert Koch Institut publiziert, dass S&uuml;dtirol ab sofort als Risikogebiet einzustufen sei, und es wurden zugleich Empfehlungen ver&ouml;ffentlicht, was die Konsequenzen eines Aufenthalts in einem Risikogebiet sein sollten. N&auml;mlich zwei Wochen lang Kontakte einschr&auml;nken. Ohne dass dabei Vorschriften erlassen worden w&auml;ren. Daraufhin wurde im privaten Umfeld eines Sportvereins vor dem geplanten gemeinsamen Besuch eines DEL-Eishockeyspiels mit erwarteten 7000 Zuschauern schnell von &bdquo;Betroffenen&ldquo; und &bdquo;Nicht-Betroffenen&ldquo; fabuliert. Und es wurden Erwartungen ge&auml;u&szlig;ert, dass sich jeder strikt an die Empfehlungen zu halten h&auml;tte.<\/p><p>Dabei dachte ich: &bdquo;Geht&rsquo;s noch?&ldquo; Nach meiner &Uuml;berzeugung gab (und gibt) es keine &bdquo;Nicht-Betroffenen&ldquo; und ich appellierte daran, nicht Gruppen von Menschen mit abstrakten Begriffen in Anf&uuml;hrungszeichen zu bezeichnen. Nicht nur aus diesem Grund dachte ich schon zu der Zeit (6.3.), dass eher ein kompletter Shutdown in Deutschland die richtige Ma&szlig;nahme w&auml;re.<\/p><p>Am Sonntag 8.3. fand dieses Eishockeyspiel statt, und alle &bdquo;Nicht-Betroffenen&ldquo; gingen hin. Die &bdquo;Betroffenen&ldquo; nicht. Ich hatte am Vormittag desselben Tages per e-Mail noch gemahnt, dass jeder einzelne (ohne Unterschied!) f&uuml;r sich pr&uuml;fen m&ouml;ge, ob dieser Besuch der Gro&szlig;veranstaltung nun sinnvoll sei oder nicht. Es gab kein einziges Feedback hierauf. Das Spiel war noch gar nicht beendet, da verk&uuml;ndete die bayerische Landesregierung ein Verbot f&uuml;r alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen.<\/p><p>Nur einen Tag sp&auml;ter entschied der Sportverein, f&uuml;r zumindest eine weitere Woche den Beginn des Trainingsbetriebs auszusetzen, welcher in der Woche zuvor nach den Faschingsferien ohnehin wie normal geplant ruhte. Dies wurde von denjenigen als v&ouml;llig &uuml;berzogen kritisiert, die zuvor &bdquo;in Ruhe&ldquo; zum Eishockeyspiel gehen wollten.<\/p><p>2. Risikogebiete &ndash; r&uuml;ckwirkend, nutzlos &ndash; interessanterweise nur im Ausland, nationalistisch!<\/p><p>In Bayern wurde kurz nach der Festlegung von S&uuml;dtirol als Risikogebiet angeordnet, dass der Schulbesuch f&uuml;r Kinder, die in einem Risikogebiet waren, w&auml;hren der folgenden 14 Tage untersagt ist. Dies gelte insbesondere r&uuml;ckwirkend, also auch f&uuml;r diejenigen Kinder, die w&auml;hrend der Faschingsferien in S&uuml;dtirol waren. Die hatten aber schon eine Woche lang die Schule besucht! Und im weiteren Verlauf f&auml;hrt nun kaum jemand unn&ouml;tig nach S&uuml;dtirol. Mit komplettem Shutdown w&uuml;rde sich diese Frage nicht stellen.<\/p><p>Es wurden weitere Risikogebiete ausgerufen, unter anderem die Region Grand-Est in Frankreich, zu der unter anderem Elsass und Lothringen geh&ouml;ren. Wieder wurde der Schulbesuch untersagt, wieder r&uuml;ckwirkend. Warum dachte in diesem Zusammenhang niemand an Oberbayern oder Nordrhein-Westfalen? Warum wurden die Besucher des Karnevals nicht angewiesen, vom Schulbesuch abzusehen?<\/p><p>Im eigenen Land doch nicht! Das Ausland auf diese Weise zu denunzieren ist billig und unglaublich sch&auml;dlich. Ein Kind fragte mich, ob ich k&uuml;nftig nach Italien fahren wolle. Ich sagte: &bdquo;Ja, klar!&ldquo; und versuchte, das zu erkl&auml;ren. Das offenbart ein gewaltiges Problem mit Nationalismus in Deutschland und Europa.<\/p><p>Das mit den Risikogebieten und Schulverbot wurde meiner Kenntnis nach in keinem anderen Land so gemacht! Am 12.3. wird von generellen Schulschlie&szlig;ungen gesprochen, die nun wohl notwendig w&uuml;rden. H&auml;tte man doch nur gleich den kompletten Shutdown angeordnet. Man hat doch die Erfahrungen aus Italien zur Verf&uuml;gung!<\/p><p>4. Italien: das &bdquo;am st&auml;rksten betroffene Land&ldquo; &ndash; und in Deutschland ist alles besser?<\/p><p>Immer wieder wird von Italien als dem &bdquo;am st&auml;rksten betroffenen Land&ldquo; gesprochen, vor allem in den Medien. Und dies wird &uuml;berall kritiklos &uuml;bernommen. Das hemmt die M&ouml;glichkeit, mit zeitlichem Vorsprung dieselben Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, wie in Italien. F&uuml;r die Aussage gibt es auch keinen Beleg, allerh&ouml;chstens Mutma&szlig;ungen. Was sicher ist, ist, dass Italien das am fr&uuml;hesten betroffene Land in Europa ist, und dass in den anderen L&auml;ndern sich vergleichbare Entwicklungen etwa eine Woche sp&auml;ter ereignen. Es wird also eine unvollst&auml;ndige Information als Grundlage verwendet (aktuelle Fallzahlen, aber Weglassen der zu erwartenden weiteren Entwicklung mit zeitlicher Verz&ouml;gerung von etwa einer Woche in Deutschland und anderen L&auml;ndern).<\/p><p>Das ist als diskriminierend zu kritisieren! Warum tut dies aber niemand?<\/p><p>Dann wird auch noch empfohlen, ein &bdquo;europ&auml;isches Robert Koch Institut&ldquo; zu gr&uuml;nden. Als g&auml;be es in anderen L&auml;ndern keine ad&auml;quate Organisation, wird hier die deutsche L&ouml;sung propagiert.<\/p><p>5. Trump ordnet Einreiseverbot f&uuml;r Europ&auml;er in die USA an &ndash; scheinheilige Emp&ouml;rung<\/p><p>Die Anordnung &auml;hnelt Anordnungen, die vielen anderen L&auml;ndern erlassen wurden. Personen aus China oder Italien oder anderen europ&auml;ischen oder asiatischen L&auml;nder kommend wird vielerorts nun die Einreise nicht gestattet. Innerhalb Europas ist dies zudem an der Grenze zwischen &Ouml;sterreich und Italien und zwischen Tschechien und Deutschland die Einreise stark erschwert. Die Emp&ouml;rung aus der Europ&auml;ischen Kommission ist scheinheilig.<\/p><p>Nun hoffe ich immer noch, dass einiges besser wird, aber der Weg ist sehr weit und beschwerlich. M&ouml;ge der Schaden, den die Akteure anrichten nicht noch gr&ouml;&szlig;er werden und sich wieder beheben lassen. Vor allem m&ouml;ge die Krise bald vor&uuml;bergehen und m&ouml;ge sich die Zahl der Opfer in Grenzen halten.<\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en aus N&uuml;rnberg<br>\nSteffen Beeth<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten-Team, lieber Jens Berger,<\/p><p>danke, dass es Euch gibt.<\/p><p>Ich erlaube mir eine kritische Anmerkung zum Artikel Kontrollverlust, Jens Berger 11. M&auml;rz 2020<\/p><p>Es h&auml;tte den Nachdenkseiten gut gestanden, nicht in den medialen Terror einzustimmen, der im Zuge der Corona-Epidemie auf uns niedergeht. Mutig und meiner Meinung nach fachlich v&ouml;llig richtig beurteilt das Ganze z.B. <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/coronavirus-panikmacher-isolieren\">Multipolar<\/a>.<\/p><p>Corona ist eben nicht das Monster, das die Alten dahin rafft. In Italien sterben j&auml;hrlich 10.000 Menschen an Lungenentz&uuml;ndung. In Deutschland sind Erkrankungen der Atemwege mit knapp 70.000 Toten die Nummer drei nach Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs in der Sterbestatistik.<\/p><p>Die Frage, die zu beantworten sein wird ist die, ob sich an den genannten Zahlen nichts &auml;ndert, oder ob die Sterbef&auml;lle durch Covid-19<\/p><p>tats&auml;chlich zum normalen Gang der Dinge hinzu zu addieren sind. Ich wage schon seit L&auml;ngerem die These, dass Ersteres der Fall sein wird. Denkt man sich f&uuml;r einen Moment das &ldquo;neue&rdquo; Coronavirus weg, so verbleiben tausende andere Erreger, die Risikopatienten das Leben kosten k&ouml;nnen und das leider auch tun werden. Unter ihnen sind vermutlich sogar etliche &ldquo;neue&rdquo; Coronaviren, weil diese Viecher zur Polymorphie neigen. <\/p><p>Mein Argument hat einen zus&auml;tzlichen, psychologischen Sinn. Europa gleicht im Zuge Corona einem H&uuml;hnerstall, in den jemand einen<\/p><p>Knallfrosch geworfen hat. Die Panik ist unermesslich. Die st&uuml;ndlichen Bilder aus Zeitung und Fernsehen haben eine ungeheure Wucht.<\/p><p>Ich will dem entgegen treten. Meine Nachbarn, speziell die &Auml;lteren unter ihnen, brauchen nicht noch jemanden, der &Ouml;l ins Feuer gie&szlig;t, sondern gem&auml;&szlig;igte und beruhigende T&ouml;ne. Beschwichtigung um jeden Preis soll das nat&uuml;rlich auch nicht werden &ndash; eine etwas realistischere Einordnung ziehe ich aber jeder rei&szlig;erischen &Uuml;berschrift vor.<\/p><p>Zuletzt sehe ich die Verantwortung f&uuml;r die Ansteckungsvermeidung auch nicht bei Herrn Spahn. Es gen&uuml;gt, sich in Grippezeiten die H&auml;nde zu waschen, die Finger vom Gesicht fernzuhalten und Massenveranstaltungen meiden. In einigen Wochen ist der Spuk vorbei. Mehr Staat und Pandemiepl&auml;ne brauchen wir nur, wenn wirklich die Pest kommt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDr. Andreas Schell<br>\nVilgertshofen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo<\/p><p>Zu Ihrem Artikel &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59185\">Kontrollverlust<\/a>&rdquo; m&ouml;chte ich nur anmerken, dass es bei uns nicht in zwei bis drei Wochen zu<\/p><p>Fallzahlen wie in Italien kommt, sondern in 8 &ndash; 9 Tagen, hier eine Tabelle erstellt vom Tagesspiegel der seine Daten von der Johns Hopkins bezieht, Stand vom 12.03. ist von 17. Uhr.:<\/p><table>\n<tr>\n<th colspan=\"2\">Italien<\/th>\n<th colspan=\"2\">Deutschland<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>18<\/td>\n<td>25.02.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>21<\/td>\n<td>26.02.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>26<\/td>\n<td>27.02.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>53<\/td>\n<td>28.02.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>66<\/td>\n<td>29.02.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>117<\/td>\n<td>01.03.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>150<\/td>\n<td>02.03.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>188<\/td>\n<td>03.03.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<td>240<\/td>\n<td>04.03.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>25.02.<\/td>\n<td>322<\/td>\n<td>349<\/td>\n<td>05.03.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>26.02.<\/td>\n<td>453<\/td>\n<td>534<\/td>\n<td>06.03.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>27.02.<\/td>\n<td>655<\/td>\n<td>684<\/td>\n<td>07.03.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>28.02.<\/td>\n<td>888<\/td>\n<td>847<\/td>\n<td>08.03.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>29.02.<\/td>\n<td>1128<\/td>\n<td>1112<\/td>\n<td>09.03.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>01.03.<\/td>\n<td>1694<\/td>\n<td>1565<\/td>\n<td>10.03.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>02.03.<\/td>\n<td>2036<\/td>\n<td>1966<\/td>\n<td>11.03.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>03.03.<\/td>\n<td>2502<\/td>\n<td>2512<\/td>\n<td>12.03.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>04.03.<\/td>\n<td>3089\t<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>05.03.<\/td>\n<td>3858<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>06.03.<\/td>\n<td>4636<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>07.03.<\/td>\n<td>5883<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>08.03.<\/td>\n<td>7375<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>09.03.<\/td>\n<td>9172<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10.03.<\/td>\n<td>10149<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11.03.<\/td>\n<td>12462<\/td>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table><p>Und in Spanien und Frankreich sieht es &auml;hnlich aus, die marschieren mit uns mit. Anzumerken ist auch, dass in Wuhan mit 11 Millionen Einwohnenr bei 444<\/p><p>F&auml;llen ein Lockdown durchgef&uuml;hrt worden ist, wodurch in der Hubeiprovinz das ganze nahezu contained wurde und sie jetzt aus dem gr&ouml;bsten raus sind.<\/p><p>Berlin hat heute 123 F&auml;lle bei 3,5 Millionen Einwohnern und vierstellige ermittelte Kontaktpersonen.<\/p><p>Laut einer Berechnung und Analyse <a href=\"https:\/\/medium.com\/@tomaspueyo\/coronavirus-act-today-or-people-will-die-f4d3d9cd99ca\">hier<\/a> sind die echten, unentdeckten F&auml;lle rund 20 bis 40 mal h&ouml;her, auch aufgrund der langen Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen. Italien hat das erst bei 10000 F&auml;llen im Land gemacht, warum und worauf hier bei uns gewartet wird erschlie&szlig;t sich mir nicht. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en, G. S.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger &ndash; Hallo NDS Team<\/p><p>Es wird zum Gro&szlig;teil nicht das Covid-19-Virus, genannt Coronavirus, sein, da&szlig; die Menschen t&ouml;tet.<\/p><p>Sie werden zwar daran erkranken, aber Opfer werden sie durch die gravierenden Fehler der politischen F&uuml;hrung der letzten Jahrzehnte. Die werden viele Menschen letztendlich unn&ouml;tig  das Leben kosten.<\/p><p>btw: Ist man immer noch der Meinung, da&szlig; man durchaus die Zahl der Krankenh&auml;user verringern kann und m&uuml;&szlig;te? Oder haben sich all diejenigen, die das letzt erst gro&szlig;artig propagiert haben, lieber verkrochen &ndash; frei nach dem Motto &ldquo;Niemand hat die Absicht&hellip;&rdquo;<\/p><p>Man kann im Namen der zu erwartenden unn&ouml;tigen Opfer nur hoffen, da&szlig; es dann auch den einen oder anderen der Verursacher der Misere (nicht nur) im Gesundheitswesen trifft, und nicht nur Unschuldige, dem System hilflos ausgelieferte B&uuml;rger dieses Landes. Das mag radikal klingen, ist doch aber bitte nicht mehr als gerecht, wenn es doch schlie&szlig;lich jeden treffen kann.<\/p><p>In diesem Sinne verbleibe ich (als Angeh&ouml;riger der &ldquo;Risikogruppe&rdquo;) wie immer mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en (in der Hoffnung, auf da&szlig; es bald wieder Toilettenpapier, Spaghetti und passierte Tomaten gibt)<\/p><p>Ihr Lutz Last<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, <\/p><p>ich beziehe mich auf Ihren Artikel Kontrollverlust vom 11. M&auml;rz. Ich vermisse in diesem Artikel konkrete Vorschl&auml;ge. Was w&uuml;rden Sie denn als Entscheidungstr&auml;ger machen?<\/p><p>Wie weit w&uuml;rden Sie gehen? W&uuml;rden Sie es verantworten s&auml;mtliche Schulen zu schliessen? Es ist immer einfach Entscheidungen einzufordern, wenn man sie selber nicht treffen muss. Im &Uuml;brigen bin ich der Meinung, dass wir sehr wohl die Ausbreitung des Virus gebremst haben. Jedenfalls nach dem, was ich in den Medien lese. Ich erinnere an den Fall in Heinsberg, bei dem relativ schnell fast alle Kontaktpersonen ausfindig gemacht wurden. Auch im Rhein-Sieg-Kreis sind relativ schnell die Kontaktperson ausfindig gemacht worden und unter Quarant&auml;ne gestellt. Also es l&auml;uft nicht alles schief. Ich gebe Ihnen recht wenn sie sagen dass am Anfang der Krise einiges verschlafen wurde. Man h&auml;tte z.b. direkt zu Beginn s&auml;mtliche Passagiere die aus Asien kommen &uuml;berpr&uuml;fen m&uuml;ssen. H&auml;tten Sie das zu dem Zeitpunkt sofort eingefordert?, ich denke es ist ein sehr schwieriger Drahtseilakt zwischen &Uuml;berreaktion und keiner Reaktion. Ich sehe aber auch ganz viel, was katastrophal schief l&auml;uft in den Wochen seit Ausbruch. Und ich finde die Aussagen mancher Politiker zynisch und besch&auml;mend, wenn z.b. der nordrhein-westf&auml;lische Gesundheitsminister Laumann vor Schulschlie&szlig;ungen warnt, weil die Eltern dieser Kinder dann zu Hause bleiben m&uuml;ssten wo sie doch in Krankenh&auml;usern oder auf der Arbeit gebraucht werden. Nat&uuml;rlich muss die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung an aller erster Stelle stehen. Und dass das Gesundheitssystem kaputt gespart wurde ist nat&uuml;rlich eines so reichen Landes nicht w&uuml;rdig.<\/p><p>Wir werden in einigen Monaten schlauer sein. Vielleicht vertue ich mich ja auch komplett.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nC. M&uuml;ller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NachDenkSeiten-Team,<\/p><p>haben Sie vielen Dank daf&uuml;r, dass Sie auch in einer Situation wie dieser darum bem&uuml;ht sind, einen besonnen Blick zu bewahren. Das tut sehr gut, wo doch andere nur dabei sind, ereignisgeil die Zahl der Infizierten, Genesenen und Toten zu z&auml;hlen.<\/p><p>Ich schreibe Ihnen, weil mir etwas zu Jens Bergers Corona-Artikeln aufgefallen ist. Es scheint so, als w&uuml;rde Herr Berger davon ausgehen, als w&auml;re in Deutschland der politische Wille, die Infektionsketten des Virus zu unterbrechen, noch nicht ganz da, aber schon auf dem Weg. Mit Verlaub, aber ich denke, hier traut er der deutschen Politik zu wenig Zynismus zu. In der derzeitigen Gemengelage hat das scheibchenweise Vorgehen bei der Bek&auml;mpfung aus Sicht neoliberaler Politiker viele Vorteile.<\/p><p>1. Die Corona-Rezession verz&ouml;gert sich<\/p><p>Deutschland ist eine Nation mit einem Export&uuml;berschuss. Die Nachfrage aus China d&uuml;rfte in den kommenden Wochen einbrechen, falls sie das noch nicht ist. Nach dem Einreisestopp f&uuml;r Europ&auml;er in die USA ist hier selbiges m&ouml;glich. Zus&auml;tzlich ist noch nicht klar, wie sehr die andere EU-Staaten Reise- oder gar Einfuhrbeschr&auml;nkungen festlegen werden. Somit bleibt nur der (zugegebenerma&szlig;en durch Lohnerh&ouml;hungsverzicht gepr&auml;gte) Binnenmarkt. Der muss so lange wie m&ouml;glich offen gehalten werden &ndash; oder zumindest so lange, bis die Ausweitungen zur Kurzarbeit den Bundestag passiert haben. Erst dann kann quasi direkte Staatshilfe das Wegbrechen der L&ouml;hne durch Kurzarbeit ersetzen. Die Unternehmen sind gesichert, die Mitarbeiter k&ouml;nnen zusehen, wie sie von ihrem Kurzarbeitergeld hamstern gehen. Ich warte eigentlich nur noch drauf, dass diese Ma&szlig;nahmen haupts&auml;chlich f&uuml;r Firmen, die &ldquo;im internationalen Wettbewerb stehen&rdquo;, umgesetzt werden, damit sich BlackRock und Co. direkt an den Staatskassen bedienen k&ouml;nnen. (Der Gedanke dahinter ist, dass die Firmen im &ldquo;internationalen Wettbewerb&rdquo; in der Regel AGs sind, die ihren Aktieninhabern Dividenden auszahlen.)<\/p><p>2. Privat vor Staat<\/p><p>Wenn tats&auml;chlich die gro&szlig;e Infizierungswelle kommt, dann werden die Krankenh&auml;user und Praxen nicht nur an den Rand ihrer Belastung gef&uuml;hrt sondern dar&uuml;ber hinaus. Dass das durch staatliches Missmanagement entstanden sein wird, ist Ihnen, den NDS-Leserinnen und -Lesern sowie mir bewusst. Dennoch l&auml;sst sich an dieser Stelle mit Hilfe williger Medien sehr leicht ein Spin kreieren, der dem Credo &ldquo;Privat vor Staat&rdquo;, weil die Privaten es besser k&ouml;nnten, Vorschub leisten wird. Warum nicht die Pandemievorsorge an privatisierte Krankenh&auml;user auslagern und diese daf&uuml;r bezahlen? Warum nicht weitere staatliche Krankenh&auml;user privatisieren oder mithilfe &ouml;ffentlich-privater Partnerschaften betreiben? Der wirtschaftsliberalen Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.<\/p><p>3. &ldquo;Sozialvertr&auml;gliches Fr&uuml;hableben&rdquo;<\/p><p>Diese Phrase war das Unwort des Jahres 1998 und das zu Recht. Aber das Denken, dass ihr innewohnt, hat sich bis heute gehalten. Wie Jens Berger es schon ganz richtig herausgestellt hat, werden diejenigen, die am Coronavirus sterben, h&ouml;chstens ein Rauschen in der Statistik sein. Die Rentenkassen werden entlastet und man kann hier weiter fr&ouml;hlich an der Abschaffung oder zumindest Reduzierung des Umlagesystems weiterarbeiten, ohne dass die Rentenversorgung allzu schnell zusammenbricht.<\/p><p>4. Abh&auml;ngige Polit-Karrieren<\/p><p>Die beiden wichtigsten Personen in dieser Krise sind die Kanzlerin und ihr Gesundheitsminister. Die Kanzlerin ist das, was im us-amerikanischen Sprachraum &ldquo;lame duck&rdquo; genannt wird. Sie bringt ihre Amtszeit noch zu Ende und dann war es das mit ihrer politischen Karriere. Aufgrund der Ruhegelder und diverser Vortr&auml;ge, die nach ihrer Kanzlerschaft sicherlich noch kommen werden, d&uuml;rfte sie ausgesorgt haben. Verlieren kann Merkel hier nichts.<\/p><p>&Auml;hnliches gilt auch f&uuml;r Jens Spahn. Seine Karriere ist zwar lange noch nicht am Ende, dennoch kann er kaum verlieren. So hat er seinen Platz als Vize Armin Laschets sicher, sollte ihm die Krise angelastet werden. Und selbst wenn das passiert, wird er sich immer darauf berufen, dass er ja getan hat, was er konnte, aber das aufgrund Deutschlands f&ouml;deraler Struktur nicht mehr m&ouml;glich gewesen sei.<\/p><p>Das nur ein paar &Uuml;berlegungen zu Corona und dem Umgang der Politik damit. Ich hoffe, ich habe Unrecht, aber ich f&uuml;rchte, dass zumindest ein Teil dieser &Uuml;berlegungen stimmen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFlorian Engel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\nSie sind ein kluger Journalist. So durfte ich viel Erhellendes von ihnen lesen. Das Corona-Virus scheint jedoch auch ihnen den Kopf vernebelt zu haben. Deutschland ist in jeder Hinsicht weit davon entfernt, ein Failed State zu sein. Genauso weit, wie es davon entfernt ist, eine Diktatur wie China zu sein. Deshalb genie&szlig;en sie auch die Freiheit zu schreiben. Ja, auch die Freiheit, Unsinn zu verbreiten.<br>\nSie machen der deutschen Regierung den Vorwurf, das &ouml;ffentliche Leben des Landes nicht l&auml;ngst still gelegt zu haben, wie das China getan hat. Und unterstellen ihr, Tote in Kauf zu nehmen. Was ist eigentlich mit den zigtausenden vorerkrankten und krankheitsgeschw&auml;chten Menschen, die j&auml;hrlich an der Grippe sterben. Ist an diesen auch die Regierung schuld?  Denken sie bei der Grippe nun auch an ein k&uuml;nftiges Verbot jeglichen &ouml;ffentlichen Lebens allj&auml;hrlich im Winter? Nein? Warum nicht? Sie k&ouml;nnten mit der Grippe noch viel grauslichere Rechenspiele veranstalten. Interessiert aber niemanden. Niemand hat Angst vor der Grippe.<br>\nEs gibt einen wichtigen Grundsatz, auch in der deutschen Verfassung. Den Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit. Die Zahlen der lebensgef&auml;hrlichen Corona-Krankheitsverl&auml;ufe sind schwer vorauszusagen und weitgehend unklar. Verf&uuml;gen sie &uuml;ber verl&auml;ssliche Daten zu den Vorerkrankungen der Coronatoten? Die v&ouml;llige Stilllegung des &ouml;ffentlichen Lebens und Quarant&auml;nema&szlig;nahmen haben hingegen gravierende Auswirkungen auf das Leben und die Freiheit der gro&szlig;en Mehrheit der B&uuml;rger. Auch sehr tragische Auswirkungen und seien diese auch &ldquo;blo&szlig;&rdquo; wirtschaftlicher Natur. Diese Auswirkungen stehen von  Anfang an fest. Eine vern&uuml;nftige Regierung hat sich mit solchen Fragen auseinanderzusetzen, G&uuml;ter gegeneinander abzuw&auml;gen und letztlich Entscheidungen zu treffen. Das die Zahl der Beatmungsbetten im Fall einer Epidemie in jedem Land zu gering ist, daf&uuml;r kann keine Regierung etwas, wie sie selbst zugeben. Deshalb aber mit Kanonen auf Spatzen zu schie&szlig;en und den totalen Staat pr&auml;ventiv auszurufen, m&uuml;sste doch auch Schriftstellern wie ihnen sauer aufsto&szlig;en. Oder habe ich hier etwas falsch verstanden und sehnen sie sich nach der starken Hand (statt der unsichtbaren)?<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nChristian Steinberger<\/p><p>PS: Nicht ganz ernst gemeinter Lesetipp f&uuml;r den Fall ihrer baldigen Quarant&auml;ne: Gustave Le Bon, Psychologie der Massen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ihr Artikel &bdquo;Kontrollverlust&ldquo;<\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>vorab m&ouml;chte ich den NDS generell und  Ihnen im Besonderen f&uuml;r Ihre wertvolle journalistische Arbeit danken.<\/p><p>Was die Bundesregierung betrifft,  gibt es aus meiner Sicht nicht viel, was man an Ihrer Arbeit nicht kritisieren kann und muss. Beim Thema &bdquo;Coronavirus&ldquo; lese ich jedoch von Ihnen die gleichen Stereotypen (Pandemie, Chaos, Russisches Roulette, Pest, etc.), die Sie ansonsten bei den &uuml;blichen Verd&auml;chtigen der &bdquo;Meinungsmache&ldquo; feststellen.<\/p><p>Allein Ihre Aussage &bdquo;auch die Pest oder die Spanische Grippe hatten zu einem bestimmten Zeitpunkt nur 631 Todesf&auml;lle&ldquo; zeugt von einer Angst die wohl Sie selbst befallen hat. Ihre anprangernden Argumente um der Gef&auml;hrlichkeit des CV sind anscheinend doch sehr von den martialischen chinesischen Bildern und der Kassandra-Schreie der deutschen Qualit&auml;tsmedien beinflusst. H&auml;tten Sie diese nicht in Ihrem Kopf und w&uuml;rden wir die gesamte, fast schon ans wahnsinnig grenzende Berichterstattung weglassen, w&uuml;rden weder Arztpraxen noch Krankenh&auml;user &ndash; in dieser jedes Jahr stattfindenden &bdquo;Grippezeit&ldquo; &ndash; weder &uuml;ber einen erh&ouml;hten Krankenstand noch &uuml;ber eine h&ouml;here Sterblichkeit gegen&uuml;ber den &uuml;blichen Todesf&auml;llen klagen. WAS SOLL DAS ALSO?<\/p><p>Haben Sie die groteske Panikmache bei der sogenannten &bdquo;Vogelgrippe&ldquo; schon vergessen, oder das betr&uuml;gerische Vorgehen der Pharmaindustrie in Komplizenschaft der WHO, als niemand von der &bdquo;ber&uuml;hmt ber&uuml;chtigten Schweinegrippe&ldquo; dahinrafft wurde, damit sie den Ladenh&uuml;ter &bdquo;Tamiflu&ldquo; an den Steuerzahler bringen konnten. Ha, ha, w&auml;re das zum Lachen, wenn es sich aktuell nicht um eine so traurige zivilisatorisch-degenerative Angsthasenmentalit&auml;t handeln w&uuml;rde.<\/p><p>Herr Berger, ich kann Ihnen nur raten, greifen Sie zu den statistischen Zahlen &uuml;ber die Grippekranken, TBC-kranken und deren Todesf&auml;lle, und vielleicht sogar zur Todesfallrate aufgrund von Krankenhauskeimen. Sie k&ouml;nnten sich da ganz schnell selbst beruhigen. Und die Alten und Schwachen, deren Gesundheit angeschlagen ist, waren auch schon immer da.<\/p><p>Und dann w&auml;re noch zu erw&auml;hnen, dass Sie, und auch jeder andere Mensch, umso krankheitsanf&auml;lliger sind, desto angstvoller sie durchs Leben gehen. Keime, Bakterien und Gifte (lat. Viren) sind ST&Auml;NDIG um uns, sie geh&ouml;ren zu unserem Leben. Bitte lesen Sie was kompetente &Auml;rzte, wie z. B. Dr. Wolfgang Wodarg, aber nicht nur er, dazu sagen, bevor Sie, ich hoffe ungewollt, das Sprachrohr der apokalyptischen Darreichungen mediengeiler, sogenannter Virologen werden.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en und W&uuml;nschen<br>\nRalf Mei&szlig;ner<\/p><p>(Bin gespannt, ob Sie diesen Leserbrief ver&ouml;ffentlichen :-)<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>danke f&uuml;r Ihre sehr differenzierte Betrachtung zu den Folgen der Corona-Virus-Pandemie. Sie warnen vor einer Massenhysterie, nehmen aber die zu erwartenden dramatischen Folgen im Gegensatz zu unseren politisch Verantwortlichen sehr ernst. Ernste Folgen haben &auml;ltere Menschen sowie organisch Vorgesch&auml;digte zu erwarten. Sie berufen sich auf den deutschen Virologen Christian Drosten, der bei &uuml;ber 70j&auml;hrigen Personen eine Sterblichkeitsrate durch Coronavirus-Infektion von 20 &ndash; 25% annimmt.<\/p><p>Eine andere, weit gef&auml;hrlichere Epidemie findet dagegen kaum Beachtung. Bei Rauchern liegt das Risiko eines vorzeitigen Todes bei etwa 50%. Etwa die H&auml;lfte davon stirbt noch vor Erreichen des Rentenalters. Dem Tod geht in den meisten F&auml;llen eine schwere, leidvolle Krankheit voraus. Hier gibt es keinen Jugendbonus wie bei Corona. In Italien sind bisher ca. 700 Tote zu beklagen, in Deutschland mit Stand vom 11.03.20, 13:00 Uhr drei. Das Tabakdrogen-Virus bef&auml;llt in Deutschland nur etwas &uuml;ber 30% der Bev&ouml;lkerung. Dennoch sterben daran hierzulande j&auml;hrlich bis zu 140 000 Personen vorzeitig. Die Politik ger&auml;t dar&uuml;ber keineswegs in Aufregung. Sie bef&ouml;rdert das Massensterben eher noch, indem sie sich str&auml;ubt, die von der WHO beanstandeten Ma&szlig;nahmen zur Verkaufsf&ouml;rderung von Tabakerzeugnissen zu unterbinden.<\/p><p>Zwischen Tabak- und Corona-Toten gibt es eine enge Verbindung. Die Vorsch&auml;digungen, die letztlich zum Tod f&uuml;hren, sind zum gro&szlig;en Teil durch das Rauchen verursacht. COPD und Lungenkrebs haben zu 90\/85% ihre Ursache im Rauchen, Herz-Kreislauf-Krankheiten zu etwa 33%. Rauchen vermindert zudem die Abwehrkr&auml;fte des K&ouml;rpers deutlich. Warum werden diese Zusammenh&auml;nge bei der Corona-Diskussion ausgeblendet? K&ouml;nnen Sie mir darauf eine Antwort geben?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDr. Wolfgang Schwarz, Dresden<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>etwas etwas widermarktwirtschaftliches m&uuml;sste passieren: In die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung investieren und wissen, dass es sich nicht in Geld rechnet. Es gibt jedoch bei einer extrem langsamen Ausbreitung dem Virus die deutlich bessere M&ouml;glichkeit zu mutieren &ndash; mit unberechenbaren Folgen.<\/p><p>Ihr Leser I. Drechsel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger<\/p><p>Das ist ja alles richtig was sie schreiben, nur leider f&uuml;hle ich mich weniger von dem Corona Virus bedroht, als vielmehr durch unsere Gesellschaft.<\/p><p>Ich bin 72 Jahre alt, und leider im Notlagentarif einer PKV gelandet.<\/p><p>Die existenzielle Frage bei mir stellt sich ganz anders, Bezahle ich die Krankenversicherung und schlafe daf&uuml;r auf der Stra&szlig;e. Da sich f&uuml;r diese Problematik aber leider kaum jemand interessiert,<\/p><p>sehe ich mich schon seit 5 Jahren als ausgegrenzt an.<\/p><p>Da sich diesem Problem rechnerisch noch viel besser nachgehen lie&szlig;e, w&auml;re es an der Zeit, mal sich dar&uuml;ber Gedanken zu machen.<\/p><p>Was w&auml;re im Falle einer Viruserkrankung in meinem Fall, mu&szlig; ich dann auch den 2,4 Fachen Satz f&uuml;r einen Arztbesuch aufbringen, oder sieht man in diesem Fall dann Notschlachtungen vor.<\/p><p>Ich als Rentner versuche mich m&ouml;glichst nicht in engen U-Bahnen Fu&szlig;ballstadien oder sonstigen Gro&szlig;veranstaltungen auf zu halten, die Bedrohung erfolgt doch eher durch Mitmenschen, die sich ja auf der sicheren Seite w&auml;hnen, und dadurch leichtfertiger mit dem Erreger umgehen.<\/p><p>Dem Brieftr&auml;ger oder Zeitungsboten kann ich nicht so leicht ausweichen, und auch dem netten Fr&auml;ulein am Bankschalter nicht, wenn ich meine magere Rente abhole.<\/p><p>Also die Besorgnis um uns Rentner sollte schon unabh&auml;ngig von einem Virus, vorhanden sein.<\/p><p>In zwei oder drei Wochen wird die n&auml;chste Sau durchs Dorf getrieben, an meinem Problem wird sich aber nichts &auml;ndern.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nH B<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\nSehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>Haben Sie gestern, Frontal 21 geschaut? Diese st&auml;ndigen Wasserstandsmeldungen, zerst&ouml;ren mehr als die bisher 3 Toten in Deutschland .  Wir hatten 2018\/19 mehr als 25 000 Grippe Tote alleine in Deutschland, dar&uuml;ber wurde wo berichtet? zum Vergleich von 3 Opfern.<\/p><p>Das Corona Virus ist schon seit 2010 bekannt, und seitdem wird daran geforscht, da wie bei allen Viren, sich diese ver&auml;ndern, so wie auch die Grippe jedes Jahr sich ver&auml;ndert und jedes Mal eine andere Zusammensetzung des Impfstoffes. W&auml;re mehr Rationalit&auml;t wichtiger denn je, denn bisher habe ich meinn 70 Jahren noch nie erlebt, dass obwohl tausende Jedes Jahr an der Grippe alleine in Deutschland sterben, halbst&uuml;ndliche &bdquo;Neuigkeiten&ldquo; in allen Medien verbreitet wurden und werden.<\/p><p>Mit Stand heute, haben wir auch schon wieder in diesem Jahr 200 Grippe Tote, an Hand der Todesf&auml;lle, m&uuml;sste nicht der Corona Virus sondern die Grippe in den Schlagzeilen sein, sind es aber nicht? Warum ist das so?<\/p><p>Die aus meiner Sicht &uuml;bertriebene, Aufmerksamkeit f&uuml;r en Virus, welches bisher in Deutschland weniger Opfer zu verzeichnen hat, als die Grippe, ist mit Rationalit&auml;t nicht mehr zu erkl&auml;ren.<\/p><p>Ganz zu schweigen von den j&auml;hrlichen Maserntoten &uuml;ber 100 000 Weltweit, wo h&ouml;rt oder liest man dar&uuml;ber in den Medien was? Oder nehmen Sie Malaria, welche j&auml;hrlich &uuml;ber 400 000 Opfer fordert, ganz zu schweigen, die Tuberkulose mit 1,5 Mio. jedes Jahr. Fazit um so h&ouml;her die Opferzahlen, umso geringer das Interesse der &Ouml;ffentlichkeit? Diese Aufmerksamkeit zerst&ouml;rt mehr, als die bisher 3 Opfer, auch lass es am Ende vielleicht mehr als ein paar hundert in Deutschland sein, erreicht aber immer noch nicht die j&auml;hrlichen Opferzahlen bei der Grippe, welche auch in erster Linie &uuml;ber 80% bei &Auml;lteren und Menschen mit Vorerkrankungen gef&auml;hrlich ist.<\/p><p>Mit dem Corona Virus, kann man so sch&ouml;n ablenken, von dem V&ouml;lkerrechtswidrigen Kriegen, den Man&ouml;vern an der russischen Grenze, usw.  Ich habe heute mehr Angst vor der Panik im Land, als vor dem Corona Virus, und vor das Schweigen &uuml;ber die wahren Ursachen der illegalen Sanktionen und Kriege auf dieser Welt.  Wie viele Unternehmen werden in den Ruin getrieben, verlieren wie viele Menschen ihre Arbeitspl&auml;tze. Noch nie habe ich erlebt, dass st&uuml;ndlich ja halbst&uuml;ndlich in den Medien &uuml;ber die t&auml;glichen Grippe F&auml;lle ganz zu schweigen von den Opferzahlen mit Karten usw. in Deutschland panikartig berichtet wurde?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nH.Ewerth<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<\/p><p>am Schluss Ihres Artikels nehmen Sie wieder zur&uuml;ck, was Sie vorher &ndash; zutreffend &ndash; gesagt haben: &raquo;Und hier muss man leider die &bdquo;Augen zu und durch&ldquo; Strategie der Bundesregierung als vors&auml;tzliche Inkaufnahme von Opfern werten.&laquo;  Und am Ende sagen Sie, dies sei der Politik nicht wirklich klar, denn anders sei ihr Fatalismus nicht zu erkl&auml;ren. &ndash; <\/p><p>Als Nachdenkseiten-Leser weigere ich mich, der politischen F&uuml;hrung unseres Landes eine Art von Naivit&auml;t zu unterstellen, n&auml;mlich die Risiken und Chancen dieser Epidemie nicht auf Heller und Pfennig bereits ausgerechnet zu haben. Die ehemalige Positionierung, dass es nicht angemessen sei, einem 85-j&auml;hrigen Patienten auf Kosten der Solidargemeinschaft noch ein neues H&uuml;ftgelenk einzuoperieren, ist jetzt 17 Jahre alt. Ein Tabubruch damals, insofern ein gro&szlig;er Teil der &Ouml;ffentlichkeit sich emp&ouml;rt zeigte. Dem jungen CDU-Abgeordneten ist damals vermutlich nicht bewusst gewesen, welche Perversion des Begriffs &raquo;Solidargemeinschaft&laquo; er mit seiner Forderung produziert hatte. Die Perversion bestand darin, dass eben nicht allen Mitgliedern der &raquo;Solidargemeinschaft&laquo; genannten Gemeinschaft medizinisch geholfen werden sollte, sondern nur denen, die noch gesellschaftliche Rendite abwerfen w&uuml;rden. &ndash;<\/p><p>Jetzt m&uuml;sse man den Schw&auml;chsten helfen, lauten die S&auml;tze heute aus Berlin und anderswo. Diese Haltung spaltet, selbst ohne ihre geraunte Fortsetzung: &raquo;Das ist teuer!&laquo;; und sie wird wiederholt, weil sie spalten soll. &ndash; <\/p><p>Wenn die Oma auf dem Motorrad als Umweltsau durch den H&uuml;hnerstall f&auml;hrt, dann ist es ein volkswirtschaftlicher Gewinn, wenn das letzte verf&uuml;gbare Beamtmungsger&auml;t ihrem kranken Enkel angelegt wird, statt ihr.  Doch diese Oma w&uuml;rde dasselbe von sich aus tun, n&auml;mlich die Beatmungsmaske ihrem Enkel auf&rsquo;s Gesicht dr&uuml;cken, damit er &uuml;berleben kann. Sie w&uuml;rde ihrem schw&auml;cher werdenden K&ouml;rper unter Tr&auml;nen befehlen, jetzt stark zu sein und das Leben ihres Enkels zu retten. Ihre Verzweiflung w&auml;re grenzenlos, und nur ein Wunsch w&uuml;rde sie beseelen, dass das Schicksal ihr Leben nehme und dem Enkel gebe. &ndash; <\/p><p>Dieses Handeln der lebenserfahrenen Oma ist ethisch und moralisch begr&uuml;ndet, denn sie richtet ihre Entscheidung danach aus, was f&uuml;r sie fraglos richtig und was eindeutig falsch w&auml;re. Und sie w&uuml;sste sich damit im Einklang mit ihrer Kultur. Die Politik jedoch stiehlt der Oma ihre nat&uuml;rlich-solidarische Haltung, indem sie sich &ndash; durch ihre st&auml;ndigen Solidarit&auml;tsappelle an die J&uuml;ngeren &ndash; als Samariter der Alten aufspielt. &ndash;<\/p><p>Doch auch eine andere Perspektive hat sich ge&auml;ndert durch das Voranschreiten des Coronavirus: Die Solidarit&auml;t der J&uuml;ngeren wird erbeten, erfleht, ja erwinselt von denen, die den Anliegen von Fridays for future und anderen Bewegungen durch die Bank weg die kalte Schulter gezeigt und auf ihr vermeintliches Recht auf Selbstverwirklichung mittels Ressourcenverschwendung nicht verzichtet haben und es auch nicht wollten. Nach uns die Sintflut &ndash; zu Lasten der J&uuml;ngeren. Hab ich irgendwo einen Hohn der J&uuml;ngeren geh&ouml;rt, der die Peinlichkeit des Winselns um jetzige Solidarit&auml;t thematisiert? Im Gegenteil, sie verhalten sich vorbildlich, ertragen die Ungewissheiten ihrer Schullaufbahnen und Ausbildungsabschl&uuml;sse, ohne Regress zu nehmen bei denen, die ihre Zukunft bedrohen. Insofern zeigen sie sich, auf die virulente Gegenwart bezogen &ndash;  weit von den H&uuml;ft-OP-Verweigerern entfernt &ndash;, als verantwortungsbewusste, solidarische Mitglieder unseres Gemeinwesens. &ndash;<\/p><p>Wie erb&auml;rmlich und frivol ist es, wenn die Politik dieses Wunder jener Ur-Solidarit&auml;t der Umweltsau-Oma glaubt berechnen zu k&ouml;nnen und zu m&uuml;ssen in barer M&uuml;nze. Wie wunderbar ist die Erkenntnis, dass die J&uuml;ngeren die &Auml;lteren achten, ohne dass es dazu der peinlichen Appelle der Politiker und videopr&auml;senter Gesundheitsexperten bedarf. &ndash;<\/p><p>Daf&uuml;r zu sorgen, dass solche Entscheidungssituationen in einem der reichsten L&auml;nder gar nicht erst denkbar sind, ist Aufgabe der Politik  &ndash; und nicht, aus der Angst Kapital zu schlagen, wie sie es im Augenblick versucht. Und das, Herr Berger, ist kein Zufall. Sonst m&uuml;sste ich Herrn Mausfeld und die NDS gr&uuml;ndlich missverstanden haben.<\/p><p>Heino Oertel (Jg. 1949)<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59185\">Kontrollverlust<\/a>&ldquo; wurde von unseren Lesern sowohl positiv als auch negativ kommentiert. 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Zusammengestellt von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,149,103],"tags":[712,290,2843,577,1163,2453,1222,2844,2834],"class_list":["post-59284","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-gesundheitspolitik","category-leserbriefe","tag-arzneimittel","tag-binnennachfrage","tag-einreiseverbot","tag-italien","tag-meinungspluralismus","tag-mortalitaet","tag-pandemie","tag-quarantaene","tag-virenerkrankung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59284","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=59284"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59284\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":70025,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59284\/revisions\/70025"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=59284"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=59284"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=59284"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}