{"id":59393,"date":"2020-03-18T13:45:16","date_gmt":"2020-03-18T12:45:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59393"},"modified":"2020-03-18T16:40:23","modified_gmt":"2020-03-18T15:40:23","slug":"arte-im-propaganda-modus-stundenlange-meinungsmache-am-stueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59393","title":{"rendered":"Arte im Propaganda-Modus: Stundenlange Meinungsmache am St\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>Der antirussischen Indoktrination, der medialen Heuchelei und der verf&auml;lschten Darstellung des Kriegs gegen Syrien diente ein ausgedehnter Themenabend beim TV-Sender Arte. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2743\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-59393-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200318_Arte_im_Propaganda_Modus_Stundenlange_Meinungsmache_am_Stueck_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200318_Arte_im_Propaganda_Modus_Stundenlange_Meinungsmache_am_Stueck_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200318_Arte_im_Propaganda_Modus_Stundenlange_Meinungsmache_am_Stueck_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200318_Arte_im_Propaganda_Modus_Stundenlange_Meinungsmache_am_Stueck_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=59393-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200318_Arte_im_Propaganda_Modus_Stundenlange_Meinungsmache_am_Stueck_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"200318_Arte_im_Propaganda_Modus_Stundenlange_Meinungsmache_am_Stueck_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Das Corona-Virus verdeckt im Moment alle anderen Themen, das ist zum Teil auch nachvollziehbar. Sich dieser medialen Dynamik zu widersetzen, ist einerseits wichtig &ndash; schlie&szlig;lich wird das Virus mutma&szlig;lich auch genutzt, um unbequeme Tendenzen auf anderen Gebieten zu vernebeln, das sollte nicht gestattet werden. Andererseits ist eine Themensetzung abseits von Corona aktuell nicht leicht und es bedarf daf&uuml;r einer bewussten Entscheidung: N&auml;mlich den Fokus nun etwa nicht auf das die Menschen vor allem bewegende Spannungsverh&auml;ltnis zwischen medizinischer Vorsorge und eingeschr&auml;nkten Freiheitsrechten zu legen. Der TV-Sender Arte hat diese Entscheidung getroffen &ndash; er hat sich entschieden, dass es am gestrigen Dienstag wichtiger war, seinen Zuschauern die geballte Ladung antirussischer &bdquo;Berichterstattung&ldquo; zu liefern.<\/p><p><strong>Putins &bdquo;Propaganda 3.0.&ldquo; und die &bdquo;demokratische Revolution&ldquo; in Syrien<\/strong><\/p><p>Der deutsch-franz&ouml;sische TV-Sender hat dementsprechend am Dienstag einen Themenabend zum russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin pr&auml;sentiert. F&uuml;r diese stundenlange &Uuml;bung in verzerrender Meinungsmache wurden verschiedene Dokumentationen ausgestrahlt &ndash; zur Situation im syrischen Idlib, zum Verh&auml;ltnis zwischen US-Pr&auml;sident Donald Trump und Putin, zu Putins Anf&auml;ngen als pr&auml;gender Politiker und zur &bdquo;Propaganda 3.0&ldquo;, die Russland gegen&uuml;ber dem Westen entfalten w&uuml;rde. <\/p><p>Beginnen soll die Betrachtung mit dem <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/030273-753-A\/arte-reportage\/\">Arte-Bericht &uuml;ber Syrien<\/a>, den man nur als skandal&ouml;s bezeichnen kann. Das umk&auml;mpfte Idlib wird als &bdquo;letzte Bastion des Widerstands&ldquo; verkl&auml;rt. Laut dem Bericht &bdquo;brach&ldquo; der Krieg (wie eine Naturgewalt) einfach so &bdquo;aus&ldquo; &ndash; nat&uuml;rlich nach einer &bdquo;demokratischen Revolution&ldquo;. Und auch &bdquo;neun Jahre nach dem Beginn der Revolution in Syrien&ldquo; sei Idlib die letzte schwer umk&auml;mpfte Region &bdquo;der Rebellen.&ldquo; Diese &bdquo;Rebellen&ldquo; sind demnach die Guten, die B&ouml;sen sind &bdquo;das Regime&ldquo;, Russland und Iran. &bdquo;Orte des &ouml;ffentlichen Lebens&ldquo; nehme &bdquo;das Regime&ldquo; denn auch &bdquo;regelm&auml;&szlig;ig ins Visier&ldquo;:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wer fliehen kann, der flieht vor den Bomben des Regimes, das unterst&uuml;tzt wird von Russland und dem Iran.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die interviewten &bdquo;Zivilisten&ldquo; st&uuml;tzen diese eindeutige (aber falsche) Sicht auf den Krieg gegen Syrien: &bdquo;Wir halten durch, bis zum Sturz des Regimes&ldquo;, h&ouml;rt man hier. Und &bdquo;mit der Hilfe Gottes&ldquo; werde &bdquo;die Revolution&ldquo; siegen. Als Kontrapunkt liefert der Bericht kein Wort zum Hintergrund der in Idlib k&auml;mpfenden Dschihadisten, zu ihren westlichen Unterst&uuml;tzern und zur Kriegsschuld dieser islamistischen K&auml;mpfer: W&uuml;rden diese &bdquo;Oppositionellen&ldquo; und die &bdquo;Rebellen&ldquo; in ihrer &bdquo;letzten Bastion&ldquo; endlich die Waffen niederlegen und ihre westlich befeuerte islamistische, aber dennoch irgendwie &bdquo;demokratische Revolution&ldquo; beenden &ndash; dann w&auml;re dieser Krieg vorbei. <\/p><p><strong>Doku fordert indirekt erneuten Einmarsch in Syrien<\/strong><\/p><p>Doch ein Ende des Krieges ist mutma&szlig;lich nicht das Ziel der Doku &ndash; im Gegenteil fordern die Filmemacher in einer Offenbarung der totalen Verantwortungslosigkeit indirekt eine (weitere) Intervention in Syrien:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;500.000 Tote, Millionen Fl&uuml;chtlinge, der Einsatz ge&auml;chteter Waffen durch das Regime mit Unterst&uuml;tzung der Russen und der Iraner &ndash; alles kein Grund f&uuml;r eine internationale Intervention.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die Darstellung der Doku ist einmal mehr radikal verk&uuml;rzt &ndash; dadurch werden die verteidigenden Streitkr&auml;fte der syrischen Armee, die das eigene Staatsgebiet von militanten Besatzern befreien, zu Aggressoren umgedichtet. Diese falsche Darstellung wird flankiert von Bildern des Elends und des Leids: Wie in der aktuellen und fragw&uuml;rdigen Kino-&bdquo;Dokumentation&ldquo; zu Syrien, &bdquo;Sama&ldquo; , den die NachDenkSeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59041\">in diesem Artikel<\/a> besprochen haben, wird diesem unleugbaren Leid aber die Ursache genommen, indem diese konsequent verschwiegen wird: Die liegt im Regime-Change-Versuch des Westens und seiner Verb&uuml;ndeten und der daf&uuml;r praktizierten Aufr&uuml;stung von Islamisten. Die Versuche vieler Medien, die eigene L&uuml;gen-Geschichte vom &bdquo;Volksaufstand&ldquo; in Syrien noch immer aufrechtzuerhalten sowie die mediale Ignoranz gegen&uuml;ber der totalen Enttarnung dieser Kampagne haben die NachDenkSeiten k&uuml;rzlich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58645\">in diesem Artikel<\/a> beschrieben. <\/p><p><strong>&ldquo;Oppositionelle werden in Russland erschossen&ldquo;<\/strong><\/p><p>Im Zusammenhang mit der hier besprochenen Meinungsmache muss die Skandalisierung russischer Propaganda durch Arte nat&uuml;rlich heuchlerisch erscheinen &ndash; denn der Arte-Themenabend erf&uuml;llt genau den Tatbestand, den er der russischen Seite vorwirft. Das h&auml;lt aber den Sender nicht von der Ausstrahlung der Dokumentation &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/075222-000-A\/propaganda-3-0-putin-und-der-westen\/\">Propaganda 3.0. &ndash; Putin und der Westen<\/a>&ldquo; ab. Demnach versucht &bdquo;der Kreml&ldquo;, mit einem medialen Krieg &bdquo;Europa und die USA zu spalten&ldquo;:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die wichtigsten Waffen des Kremls sind zwei internationale Staatsmedien: der Fernsehsender RT (Russia Today) und das Nachrichtenportal Sputnik.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Immerhin kommt in dem Beitrag auch Margarita Simonjan, die Chefredakteurin der russischen Nachrichtenagentur &bdquo;Rossija Sewodnja&ldquo;, zu Wort &ndash; teils h&auml;lt sie mit klugen Antworten dagegen, aber nicht immer macht sie eine perfekte Figur. Wie angreifbar die Haltung deutscher Medien und Politiker gegen&uuml;ber dem Sender RT ist, das haben die NachDenkSeiten k&uuml;rzlich in dem Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48476\">Die gro&szlig;e Medien-Koalition gegen RT Deutsch<\/a>&ldquo; beschrieben. Wie der russische Sender die Berichterstattung in Deutschland um wichtige Facetten erg&auml;nzen kann, hat Albrecht M&uuml;ller k&uuml;rzlich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55222\">in diesem Artikel<\/a> beschrieben. Das bizarre Missverh&auml;ltnis zwischen dem feurigen Engagement f&uuml;r unterdr&uuml;ckte russische Journalisten und der kalten Ignoranz gegen&uuml;ber dem Schicksal etwa von Julian Assange haben die NachDenkSeiten unter anderem in dem Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52506\">Wenn Julian Assange doch nur ein Russe w&auml;re: Die Medien und das Messen mit zweierlei Ma&szlig;<\/a>&ldquo; beschrieben. Zum Vorwurf, RT w&uuml;rde den Kontakt zu Rechtspopulisten in Europa suchen, haben die NachDenkSeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=46430\">in diesem Artikel<\/a> beschrieben, warum diese Aussage zwar nicht ganz falsch ist, sie aber erheblicher Konkretisierung bedarf. Konkretisierung ist aber die Sache der Doku nicht &ndash; im Gegenteil, es werden scharfe Angriffe ohne weiteren Hintergrund formuliert:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Oppositionelle werden in Russland erschossen&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Oder:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Journalisten verschwinden einfach&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>&bdquo;Wer verbirgt sich hinter RT?&ldquo;<\/strong><\/p><p>Auch wird im Film raunend gefragt: &bdquo;Wer verbirgt sich hinter RT?&ldquo; Als w&uuml;rde diese Information in irgendeiner Weise vernebelt. Ferner klingen die altbekannten, darum aber trotzdem nicht angemessen belegten Vorw&uuml;rfe gegen Russland an: Einmischung in Wahlk&auml;mpfe in den USA und in Frankreich, russische Online-Provokateure und nat&uuml;rlich die legend&auml;re &bdquo;Trollfabrik&ldquo;. In diesem Text soll russische Propaganda &uuml;brigens nicht geleugnet werden &ndash; nat&uuml;rlich wird sie, wie &uuml;berall auf der Welt, auch dort praktiziert. Im Vergleich zu den monumentalen westlichen Propaganda-Strukturen erscheinen die russischen Pendants aber (noch) erheblich harmloser &ndash; zumal das westliche Publikum vor allem westlicher Propaganda ausgesetzt ist. In dem Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44609\">Die Propaganda der Anderen: Die russischen Auslandssender und die &sbquo;Medien-NATO&lsquo;<\/a>&ldquo; haben die NachDenkSeiten zu diesem Aspekt etwa geschrieben: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Das Jahresbudget von RT lag 2016 <a href=\"http:\/\/regulation.gov.ru\/projects#npa=40707\">laut offiziellen russischen Angaben<\/a> bei rund 300 Millionen US-Dollar, also unter dem der &bdquo;Deutschen Welle&ldquo; (DW). Man muss zus&auml;tzlich beachten, dass DW im Zweifels- oder &bdquo;B&uuml;ndnis&ldquo;-Fall eine ideologische Symbiose mit anderen westlichen Staatsmedien wie der britischen BBC (Budget: 524 Millionen Euro), dem franz&ouml;sischen RFI (Budget: 380 Millionen Euro) und US-amerikanischen Kan&auml;len wie Voice Of America, Radio Liberty oder Radio Swoboda (f&uuml;r Osteuropa) eingeht. <\/p>\n<p>Gemeinsam mit DW bringt diese &bdquo;Medien-NATO&ldquo; weit &uuml;ber eine Milliarde Euro f&uuml;r weitgehend im Gleichklang befindliche Auslandspropaganda von den guten Kriegen des Westens und der unentschuldbaren &bdquo;Annexion&ldquo; der Krim auf die Waage. Flankiert werden diese Staatsorgane durch zahllose ins gleiche Horn sto&szlig;ende Privatmedien sowie (halb-)private bzw. (halb-)staatliche Nachrichtenagenturen wie Reuters, dpa, AP und AFP. &ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>&bdquo;Vermutlich war Putin m&ouml;glicherweise an Terror beteiligt&ldquo;<\/strong><\/p><p>Aus Gr&uuml;nden der Kapazit&auml;t konnten wir nicht alle Beitr&auml;ge des Arte-Themenabends komplett ansehen. Zu den Arte-Beitr&auml;gen &bdquo;Putins Zeugen&ldquo; und &bdquo;Erzfreunde Trump und Putin&ldquo; sei hier deshalb auf die Beschreibungen des Senders (<a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/078708-000-A\/putins-zeugen\/\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/078901-000-A\/erzfreunde-trump-und-putin\/\">hier<\/a>) sowie auf Sekund&auml;rquellen verwiesen. Das Portal &bdquo;T-Online&ldquo; brachte zum Themenabend etwa einen vielzitierten DPA-Beitrag unter dem Titel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/unterhaltung\/tv\/tv-programm\/id_87535824\/tv-tipp-putin-fuer-die-ewigkeit.html\">Putin f&uuml;r die Ewigkeit<\/a>&ldquo;. Arte schreibt, der Film &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/078708-000-A\/putins-zeugen\/\">Putins Zeugen<\/a>&ldquo; b&ouml;te &bdquo;intime Einsichten&ldquo; in die Geschehnisse rund um Putins &bdquo;Macht&uuml;bernahme&ldquo;. Und der &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; unterstellt dem russischen Pr&auml;sidenten unter der &Uuml;berschrift &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/medien\/arte-themenabend-zu-20-jahre-putin-facetten-eines-autokraten\/25650076.html\">Facetten eines Autokraten<\/a>&ldquo; sogar, f&uuml;r diese Macht&uuml;bernahme terroristischen Massenmord unterst&uuml;tzt zu haben. Denn nach dem R&uuml;cktritt Boris Jelzins sei Putin noch weitgehend unbekannt gewesen &ndash; aber:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Das &auml;ndert sich, als 367 Menschen bei einer Serie von Sprengstoffanschl&auml;gen auf Wohnh&auml;user sterben, an denen, wie man heute vermutet, Putin m&ouml;glicherweise beteiligt war. Damals stieg die Popularit&auml;t des Apparatschicks schlagartig.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die Chefredakteurin der russischen Nachrichtenagentur &bdquo;Rossija Sewodnja&ldquo;, Margarita Simonjan, lehnt den Begriff vom &bdquo;Informationskrieg&ldquo; &uuml;brigens ab. In der Doku fragt sie aber &ndash; und diese Frage k&ouml;nnte man auch etwa an den hier zitierten Redakteur des &bdquo;Tagesspiegel&ldquo; richten:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wenn wir uns aber doch in einem Informationskrieg befinden &ndash; auf welcher Seite k&auml;mpfen dann Sie?&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Titelbild: BrAt82 \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der antirussischen Indoktrination, der medialen Heuchelei und der verf&auml;lschten Darstellung des Kriegs gegen Syrien diente ein ausgedehnter Themenabend beim TV-Sender Arte. 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