{"id":594,"date":"2005-05-31T16:45:58","date_gmt":"2005-05-31T14:45:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=594"},"modified":"2016-03-14T09:51:04","modified_gmt":"2016-03-14T08:51:04","slug":"die-volonte-generale-fur-ein-liberales-europa-steht-fur-die-politische-klasse-uber-dem-volkswillen-der-franzosen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=594","title":{"rendered":"Die \u00b4\u00b4volont\u00e9 g\u00e9n\u00e9rale\u00b4\u00b4 f\u00fcr ein liberales Europa steht f\u00fcr die politische Klasse \u00fcber dem Volkswillen der Franzosen"},"content":{"rendered":"<p>Die Interpretation des Volkswillens ist ein schwieriges Gesch&auml;ft. Das wei&szlig; man schon seit Rousseaus Unterscheidung zwischen der &bdquo;volont&eacute; g&eacute;n&eacute;rale&ldquo; als dem &uuml;ber die individuellen Interessen hinausgehenden Gemeinwillen und der &bdquo;volont&eacute; de tous&ldquo; als der unma&szlig;geblichen Summe blo&szlig;er Einzelinteressen. Folgt man den &Auml;u&szlig;erungen der europ&auml;ischen politischen Klasse, so war die Volksabstimmung in Frankreich &uuml;ber den Vertrag der EU-Verfassung nur eine momentane Addition von ganz unterschiedlichen und daher im rousseauschen Sinne unma&szlig;geblichen Willensbekundungen.<br>\n<!--more--><br>\nDas &bdquo;Non&ldquo; der Franzosen zum europ&auml;ischen Verfassungsvertrag entspricht nach Meinung fast aller Politiker und der &uuml;berwiegenden Zahl der Kommentatoren keineswegs dem &uuml;bergeordneten gemeinsamen Interesse, weder Frankreichs noch Europas. Nein, die vorab konstituierte &bdquo;volont&egrave; g&eacute;n&eacute;rale&ldquo; f&uuml;r eine wirtschaftsliberale Grundordnung steht &uuml;ber der aus unterschiedlichen Motiven gespeisten mehrheitlichen Ablehnung dieses Modells durch die &bdquo;Untertanen&ldquo; Europas. Wie anders k&ouml;nnte man &ndash; obwohl die Verfassung ohne die Zustimmung aller 25 EU-L&auml;nder nicht in Kraft treten kann &ndash; etwa die gemeinsame Erkl&auml;rung des luxemburgischen EU-Ratspr&auml;sidenten Jean-Claude Juncker, des EU-Kommissionspr&auml;sidenten Jos&eacute; Manuel Barroso und des EU-Parlamentspr&auml;sidenten Josep Borrell verstehen, wonach &bdquo;Europa weiter geht&ldquo;, und dass man zuversichtlich sei, &bdquo;dass wir wieder einmal eine M&ouml;glichkeit finden, Europa voranzubringen&ldquo;. Der deutsche Kommissar G&uuml;nter Verheugen sieht &bdquo;keinen Grund, den Verfassungstext zu &auml;ndern&ldquo;. Andere ma&szlig;gebliche EU-Vertreter sehen Nachverhandlungen auch nur &uuml;ber Teile der EU-Verfassung als ausgeschlossen an.<br>\nAuch Bundeskanzler Schr&ouml;der und Au&szlig;enminister Fischer sehen in der Ablehnung der Franzosen nicht das Ende der Bem&uuml;hungen um diesen europ&auml;ischen Verfassungsvertrag. Der Ratifikationsprozess in den Mitgliedstaaten m&uuml;sse weitergehen. Schr&ouml;der: &bdquo;Wir wollen die Verfassung, weil wir ein demokratisches, soziales und starkes Europa wollen&ldquo; &ndash; sollen doch die Franzosen davon halten, was sie wollen, und abstimmen, wie sie wollen &ndash; k&ouml;nnte man hinzuf&uuml;gen. Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler sieht &ndash; wie das g&auml;ngig geworden ist, wenn das Volk gegen die herrschende Politik bockt &ndash; ein Vermittlungsproblem. &bdquo;Die Menschen wissen nicht mehr: Was ist eigentlich die Identit&auml;t Europas?&ldquo; Will sagen, die Menschen wissen nicht mehr, was jenseits dem durch ihre Abstimmung zum Ausdruck gekommenen Willen &ndash; der unma&szlig;geblichen &bdquo;volont&eacute; de tous&ldquo; eben &ndash; noch f&uuml;r eine &bdquo;volont&eacute; g&eacute;n&eacute;rale&ldquo; f&uuml;r das einheitliche liberale Europa steht. Diesem &bdquo;Gemeinwillen&ldquo; hat sich der Volkswille unterzuordnen.<br>\nUnsere politische &bdquo;Klasse&ldquo; von den EU-Gremien, &uuml;ber Chirac, Berlusconi, Blair oder Schr&ouml;der, ob konservativer oder sozialdemokratischer Herkunft h&auml;lt es mit Europa genauso wie mit der europaweit ausgegebenen neoliberalen Wirtschaftsdoktrin: Sie wird als sakrosankt, als alternativlos, als objektiv notwendig erkl&auml;rt, deshalb ist es um so schlimmer f&uuml;r das Volk, dass seine Mehrheit das nicht begreifen will. <\/p><p>Merkel und Sch&auml;uble kochen dar&uuml;ber hinaus gleich wieder ihr bekanntes politisches S&uuml;ppchen. Sie warnen vor einer &bdquo;&Uuml;berdehnung&ldquo; Europas und sehen die Ursache f&uuml;r die Ablehnung der Franzosen in der &ndash; wohlgemerkt gar nicht zur Abstimmung stehenden -Erweiterung der Europ&auml;ischen Union um die T&uuml;rkei, um Rum&auml;nien und Bulgarien. Sie lenken damit auch bei uns Wasser auf die M&uuml;hlen derjenigen, die wie einzelne chauvinistische Kr&auml;fte in Frankreich aus nationalistischen oder reaktion&auml;ren &bdquo;souver&auml;nistischen&ldquo; Motiven den Vertrag &uuml;ber die EU-Verfassung bek&auml;mpft haben. <\/p><p>Selbstredend stehen hinter einer &bdquo;Oui-Non&ldquo;-Entscheidung immer auch unterschiedliche Motive. Es ist gar nicht zu bestreiten, dass Le Pens braune Gesinnungskameradschaft in fremdenfeindlicher Manier gegen Europa mobil machten. Und zweifellos haben die Franzosen auch Pr&auml;sident Chirac und Premier Raffarin, ja sogar einem Gro&szlig;teil der franz&ouml;sischen Sozialisten f&uuml;r ihre Art der &bdquo;Reformpolitik&ldquo; einen Denkzettel verpasst. Der fr&uuml;here sozialistische Kulturminister Jack Lang sprach zu Recht auch von einer &bdquo;Strafe f&uuml;r eine schlechte Regierungspolitik&ldquo;. <\/p><p>Die Meinung der Mehrheit der Franzosen &uuml;ber ihre eigenes Abstimmungsverhalten scheint aber viel differenzierter zu sein, als uns die vorschnellen Abwiegler vor diesem Desaster wei&szlig; machen wollen. Die Abwiegler sprechen wohlweislich nicht von einer Ablehnung, sondern nur von einem &bdquo;R&uuml;ckschlag&ldquo; f&uuml;r das von der EU-Kommission und den europ&auml;ischen Regierungen vorgegebene Ziel &ndash; und &bdquo;R&uuml;ckschlag&ldquo; kann ja nur hei&szlig;en, dass man nicht daran denkt, sich von dem eingeschlagenen Kurs abbringen lassen will.<\/p><p>In einer am Abstimmungsabend ver&ouml;ffentlichten Umfrage eines renommierten franz&ouml;sischen Meinungsforschungsinstituts sprechen sich 72% der Franzosen f&uuml;r einen weiteren Ausbau Europas aus, aber 48% halten die gegenw&auml;rtige europ&auml;ische Politik f&uuml;r schlecht. Wenn man auch nur ab und zu die Diskussion &uuml;ber den europ&auml;ischen Verfassungsvertrag in den franz&ouml;sischen Zeitungen verfolgt hat oder sich am Abend der Volksabstimmung auf Phoenix einmal die franz&ouml;sische Debattenlage angeh&ouml;rt hat, dann ist man vor dem Hintergrund der oberfl&auml;chlichen deutschen Befassung mit dem Thema h&ouml;chst erstaunt &uuml;ber die ziemlich genaue Kenntnis der franz&ouml;sischen &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber das, was im Vertragstext steht und &uuml;ber die wirklichen Themen, wor&uuml;ber sich die Franzosen politisch gestritten haben. Da geht es um die in Deutschland nahezu unbekannte Bolkestein-Direktive, da geht es um demokratische Defizite, da geht es um &bdquo;Liberalismus&ldquo; oder &bdquo;Ultraliberalismus&ldquo; angels&auml;chsischer Pr&auml;gung, da geht es um den sprichw&ouml;rtlichen &bdquo;Klempner&ldquo; aus Osteuropa, um die Frage nach dem &bdquo;sozialen Europa&ldquo;, um das &bdquo;Europa der Dividenden gegen das Europa der Centimes&ldquo;. <\/p><p>Der Frankreich-Korrespondent der FAZ, Christian Schubert, hat es schon vor dem Referendum auf den Punkt gebracht: &bdquo;Verlierer Liberalismus&ldquo; &uuml;berschreibt er seine Analyse. Fast f&uuml;nf Jahrzehnte europ&auml;ische Einigung brachten auf wirtschaftlicher Seite einen Liberalisierungsschub nach dem anderen. Schubert hat auch Recht damit, dass seit den achtziger Jahren die &bdquo;Regierungen von links und rechts diesen Kurs weitgehend mitgetragen&ldquo; haben. Die Globalisierung, die grenz&uuml;berschreitenden Spekulationen, die nicht mehr kontrollierbaren Finanzstr&ouml;me, der Steuersenkungswettlauf, die Kapitalfluchtm&ouml;glichkeiten in Niedrigsteuerl&auml;nder, das Dumping bei L&ouml;hnen oder bei Arbeitnehmerrechten, auch grenz&uuml;berschreitende Dienstleistungsangebote nach den Bedingungen der osteurop&auml;ischen Entsendel&auml;nder, all das ist ja alles in den fr&uuml;heren europ&auml;ischen Vertragswerken politisch gewollt eingef&uuml;hrt oder festgeschrieben worden. Sicher die EU hat auch etwa auf den Gebieten des Verbraucherschutzes und der Umweltstandards Fortschritte gebracht, aber wo sind gemessen am voranschreitenden &bdquo;Liberalismus&ldquo; vergleichbare Sch&uuml;be f&uuml;r ein sozialeres Europa geblieben? Danach fragt die FAZ selbstverst&auml;ndlich nicht, wohl aber die Mehrheit der Franzosen.<br>\nDer Unterschied zu den Vertr&auml;gen von Lissabon und Nizza und dem Vertrag zu einer EU-Verfassung ist ausschlie&szlig;lich der, dass fr&uuml;her nie eine Volksabstimmung &uuml;ber die Vertr&auml;ge stattgefunden hat. Die erste Chance, (jedenfalls auch) diesem wirtschaftspolitischen Kurs eine Absage zu erteilen, hat das franz&ouml;sische Volk genutzt, die Niederl&auml;nder werden vielleicht bald folgen und Tony Blair stellt schon in Frage, ob es in seinem Land &uuml;berhaupt noch ein Referendum geben wird. <\/p><p>Nun bergen Volksabstimmungen sicher auch immer die Gefahr, dass sich diffuse &Auml;ngste oder gar populistische, ja sogar reaktion&auml;re Elemente breit machen, wer das &bdquo;Non&ldquo; der Franzosen aber nur damit abzutun versucht, will offenbar nicht zur Kenntnis nehmen, dass sich in unserem Nachbarland die Bev&ouml;lkerung schon seit einiger Zeit mit m&auml;chtigen, ja sogar aggressiven Demonstrationen und Streiks gegen das zu Wehr setzten, was wie bei uns auch den Franzosen als &bdquo;Reformpolitik&ldquo; abverlangt wurde. Wie in Deutschland unter einer rot-gr&uuml;nen Regierung haben auch die franz&ouml;sischen Arbeitnehmer unter einer konservativen Regentschaft am eigenen Leib zu sp&uuml;ren bekommen, dass Arbeitszeitverl&auml;ngerung, Lohnk&uuml;rzungen oder Unternehmenssteuersenkungen keine zus&auml;tzlichen Arbeitspl&auml;tze schaffen &ndash; im Gegenteil. Die Mehrheit der Franzosen ist &ndash; das zeigen &uuml;ber das Referendum hinaus alle Umfragen &ndash; gegen ein &bdquo;angels&auml;chsisches&ldquo; Wirtschaftsmodell und f&uuml;r die Bewahrung eines &bdquo;sozialen Frankreichs&ldquo;. Deshalb stimmte die Mehrheit gegen ein liberales und gleichzeitig f&uuml;r ein soziales Europa. F&uuml;r Br&uuml;derlichkeit, Freiheit und Gleichheit haben die Franzosen ihre Revolution gemacht und diese Grundwerte wollen sie sich nicht durch eine Gegen-&bdquo;Reform&ldquo; von Oben oder gar von einem neuen &bdquo;Absolutismus&ldquo; des neoliberalen Gottesgnadentums entrei&szlig;en lassen. <\/p><p>Die Ablehnung des Vertrags &uuml;ber eine EU-Verfassung durch eines der urspr&uuml;nglichen und bedeutendsten Gr&uuml;ndungsmitglieder des Vereinten Europas k&ouml;nnte, ja m&uuml;sste sogar ein Weckruf an die europ&auml;ische &bdquo;politische Klasse&ldquo; jeglicher Couleur sein, f&uuml;r eine ehrliche Bestandsaufnahme nicht nur im Hinblick auf die demokratische Weiterentwicklung der Europ&auml;ischen Union, sondern vor allem auch zu einer Diskussion um eine wirtschafts- und gesellschaftspolitische Grundordnung f&uuml;r Europa ohne neoliberalen Scheuklappen. <\/p><p>Eine solche Bestandsaufnahme und eine Debatte dar&uuml;ber soll und darf aber offenbar nach dem Willen unserer obersten Leiter der Politik, die sich als Verwalter der &bdquo;volont&eacute; g&eacute;n&eacute;rale&ldquo; berufen f&uuml;hlen und deren Gemeinwillen sich das Volk als Untertan zu unterwerfen hat, nicht stattfinden. Daf&uuml;r stehen die Durchhalteparolen &bdquo;Europa geht weiter&ldquo; oder &bdquo;der Ratifizierungsprozess&ldquo; muss weitergehen, &bdquo;Nachverhandlungen sind ausgeschlossen&ldquo;. <\/p><p>Augen zu und durch, wird als Devise ausgegeben. Das mag man so lange durchhalten k&ouml;nnen, bis das Volk sich andere Wege als demokratische Abstimmungen sucht, um seinem Unmut &uuml;ber die herrschende Politik Luft zu machen. Damit k&ouml;nnte sogar noch die Grundidee des Vereinten Europas wieder in Gefahr geraten, n&auml;mlich die Utopie des friedlichen Europa.\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Interpretation des Volkswillens ist ein schwieriges Gesch&auml;ft. Das wei&szlig; man schon seit Rousseaus Unterscheidung zwischen der &bdquo;volont&eacute; g&eacute;n&eacute;rale&ldquo; als dem &uuml;ber die individuellen Interessen hinausgehenden Gemeinwillen und der &bdquo;volont&eacute; de tous&ldquo; als der unma&szlig;geblichen Summe blo&szlig;er Einzelinteressen. 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