{"id":59438,"date":"2020-03-20T08:31:38","date_gmt":"2020-03-20T07:31:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59438"},"modified":"2020-03-20T08:31:38","modified_gmt":"2020-03-20T07:31:38","slug":"hinweise-des-tages-3576","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59438","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59438#h01\">Die tats&auml;chliche Lage an der Front ist katastrophal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59438#h02\">Merkels &ldquo;Weihnachtsansprache&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59438#h03\">Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Epidemiologie (DGEpi) zur Verbreitung des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59438#h04\">GiB-Aufruf: Keine Krankenhausschlie&szlig;ungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59438#h05\">Niemand bleibt zur&uuml;ck? Merkel-Regierung ignoriert Schicksal der Armen bei Corona-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59438#h06\">Wie ein kleines italienisches Dorf das Coronavirus bezwang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59438#h07\">Corona-Talk bei &ldquo;Maischberger&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59438#h08\">Bankett f&uuml;r Unternehmen, Brotkrumen f&uuml;r Arme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59438#h09\">Spargelstecher fehlen? Nicht am Bodensee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59438#h10\">Was jetzt zu tun ist, um allen durch die Depression zu helfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59438#h11\">&bdquo;Nach Corona: Die Finanzm&auml;rkte entmachten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59438#h12\">Das krasse Dilemma der EU-Politiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59438#h13\">Pompeo bedroht Familienmitglieder von ICC-Staatsanw&auml;lten wegen Untersuchung zu US-Kriegsverbrechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59438#h14\">Datensch&uuml;tzer: Upload-Filter bergen &ldquo;erhebliches &Uuml;berwachungspotenzial&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die tats&auml;chliche Lage an der Front ist katastrophal<\/strong><br>\nDie historische Rede von Kanzlerin Angela Merkel (65, CDU) sorgt f&uuml;r Diskussionen. War es der emotionale Appell an die Bev&ouml;lkerung, die Bekanntgabe einer &bdquo;historischen Aufgabe&ldquo;, oder fehlten konkrete Antworten und Pl&auml;ne?<br>\nF&uuml;r den fr&uuml;heren Journalisten und amtierenden Vorstandsvorsitzenden einer Unternehmensberatung (WMP Eurocom), Michael Inacker (56), war die Rede nicht mehr als hei&szlig;e Luft.<br>\nInacker zu BILD: &bdquo;Die tats&auml;chliche Lage an der Front ist katastrophal. Und je weiter Informationen nach oben kommen, werden sie gesch&ouml;nt &ndash; man will ja nicht seine eigenen Fehler und Falscheinsch&auml;tzungen eingestehen. Und diese tats&auml;chliche Lage in den Arztpraxen oder auch den Abstrichzentren, wo es teilweise tumultartige Szenen gibt, hat die Rede von Frau Merkel nicht widergespiegelt.&ldquo;<br>\nInackers Frau Margit ist Haus&auml;rztin. Sie ist pers&ouml;nlich jeden Tagen im Einsatz und behandelt ihre Patienten. Doch bis heute fehlen ihr Schutzmaske und Schutzkleidung. So geht es vielen &Auml;rzten, &Auml;rztinnen und Pflegern: Diejenigen, die &uuml;berlebenswichtig f&uuml;r Deutschland und entscheidend im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie sind, sind t&auml;glich und ohne Schutz der Infektionsgefahr ausgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/politik-inland\/coronavirus-die-tatsaechliche-lage-an-der-front-ist-katastrophal-69489554.bild.html\">Bild<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Klagen der niedergelassenen &Auml;rzte h&ouml;ren auch die B&uuml;rgermeister sehr laut. Immerhin will nun die Kassen&auml;rztliche Vereinigung &uuml;ber ihre Landesverb&auml;nde rund zehn Millionen Schutzmasken <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gesundheitssystem-in-der-Corona-Krise\/!5672466\/\">verteilen<\/a>. Bedarfsgerecht soll es dabei zugehen. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Hersteller von Schutzkleidung greift Jens Spahn an: &ldquo;Wir haben gemahnt und keiner hat uns geh&ouml;rt&rdquo;<\/strong><br>\nWegen der Corona-Epidemie wird Schutzkleidung f&uuml;r &Auml;rzte, Pfleger und Sanit&auml;ter knapp. Einigen Kliniken gehen schon jetzt die Vorr&auml;te aus. Ein Lieferant der Produkte wirft dem Bundesgesundheitsminister schwere Vers&auml;umnisse vor. [&hellip;]<br>\nGlaubt man Achim Theiler, sind an der Misere unter anderem schwere Vers&auml;umnisse des Bundesgesundheitsministers schuld. Theiler ist Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Buchloer Unternehmens Franz Mensch, das Hygienebekleidung, Mundschutz und Atemschutzmasken f&uuml;r Krankenh&auml;user und &Auml;rzte herstellt und vertreibt. &ldquo;Wir haben gemahnt und keiner hat uns geh&ouml;rt&rdquo;, sagt Theiler. Dennoch seien die Beh&ouml;rden seit Wochen unt&auml;tig geblieben. &ldquo;Das ist grob fahrl&auml;ssig und versch&auml;rft die Krise unn&ouml;tig&rdquo;.<br>\nBereits am 5. Februar hatte sich Theiler per E-Mail an den Bundesgesundheitsminister gewandt und darauf hingewiesen, dass es in K&uuml;rze zu bedenklichen Engp&auml;ssen bei der Versorgung mit Schutzmasken f&uuml;r Krankenh&auml;user kommen werde und dazu aufgerufen, die Versorgung der Kliniken voranzutreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/corona-krise-hersteller-von-schutzkleidung-greift-jens-spahn-an-a-dba397bb-d86b-4779-af8c-1912aebce7ac?d%20\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Politiker, die die letzten Jahrzehnte damit verbrachten, Gesundheitssystem kaputtzusparen, bedanken sich bei Gesundheitspersonal f&uuml;r unerm&uuml;dlichen Einsatz<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Politiker sind derzeit voll des Lobes &uuml;ber jene Menschen, die in Krankenh&auml;usern und in der Notfallmedizin unerm&uuml;dlich gegen das Coronavirus k&auml;mpfen. Unter welchen schwierigen Voraussetzungen das geschieht, wissen die Politiker nur zu gut &ndash; immerhin haben sie selbst eifrig dazu beigetragen, dass die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen immer schlechter wurden.<br>\n&ldquo;Respekt, das sind die echten Helden in unserer Gesellschaft!&rdquo;, schw&auml;rmt etwa ein Politiker, dessen Partei begeistert Krankenh&auml;user schlie&szlig;en oder privatisieren lie&szlig; und nie irgendetwas gegen die miese Bezahlung, den Personalmangel und die teils unzumutbaren Arbeitszeiten in deutschen Kliniken unternommen hatte. &ldquo;Danke an das ganze medizinische Personal in Deutschland f&uuml;r seinen tollen Einsatz. Wow!&rdquo;<br>\nAuch in den Medien hei&szlig;t es derzeit immer wieder, dass die Leistungen von Angestellten in den Bereichen Pflege und Gesundheit gew&uuml;rdigt werden m&uuml;ssen, obwohl dieselben Medien seit Jahren unkritisch Studien &ndash; etwa der Bertelsmann Stiftung &ndash; verbreiteten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2020\/03\/gesundheitssystem.html%20\">Der Postillon<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.H.:<\/strong> Es gibt ihn noch, den Qualit&auml;tsjournalismus! Im Ernst, es ist wirklich zum Verzweifeln, wenn Satire nicht mehr Satire, sondern Wort f&uuml;r Wort die Wahrheit ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Merkels &ldquo;Weihnachtsansprache&rdquo;<\/strong><br>\nGestern hielt Angela Merkel eine von allen Fernsehsendern &uuml;bertragene Ansprache zur Corona-Krise. Sie erhielt daf&uuml;r viel Lob von den Medien, auch von den internationalen. So schrieb das New York Magazin: &bdquo;Die Anf&uuml;hrerin der freien Welt (die meinen wirklich Merkel!) h&auml;lt eine Rede und bringt es auf den Punkt. &sbquo;Es ist Ernst&lsquo;, sagt sie, und diese drei n&uuml;chternen Worte haben mehr Kraft als eine H&ouml;llenpredigt.&ldquo;<br>\n&bdquo;Ihre Pr&auml;ferenz f&uuml;r Substanz &uuml;ber Stil macht sie zu einer guten F&uuml;hrungskraft&ldquo;, hei&szlig;t es bei Bloomberg. So viel Lob wird unsere Langzeit-Kanzlerin sicher freuen.<br>\nLeider wurde diese Rede dem von ihr selbst beschworenen Ernst der Lage nicht gerecht. Sie sagte doch tats&auml;chlich: &bdquo;Deutschland hat ein exzellentes Gesundheitssystem.&ldquo; War sie in den letzten Wochen in Urlaub? Hat ihr niemand gesagt, dass wir viel zu wenig Pflegekr&auml;fte haben (in den Krankenh&auml;usern fehlen rund 100.000 Schwestern und Pfleger, in den Altenheimen, also bei der Betreuung der viel zitierten Risikogruppe, laut einer Untersuchung des Bundesgesundheitsministeriums vom Februar weitere 120.000)? Dass es zurzeit an den simpelsten Schutzausr&uuml;stungen f&uuml;r das Personal fehlt? Dass es zu wenig Betten auf den Intensivstationen und zu wenig Beatmungsger&auml;te gibt? Zwar sollen jetzt zus&auml;tzliche Kapazit&auml;ten f&uuml;r Intensivpatienten geschaffen und weitere Schutzausr&uuml;stung besorgt werden, aber das dauert.<br>\nLob h&auml;tte sie wirklich verdient, wenn sie zum Beispiel Folgendes gesagt h&auml;tte: &bdquo;Es gibt in Deutschland rund 200.000 Pflegekr&auml;fte zu wenig. Die Bundesregierung wird die erforderlichen Mittel bereit stellen, um in &uuml;berschaubarer Zeit ausreichend Pflegekr&auml;fte in Deutschland auszubilden und einzustellen. Wir halten es f&uuml;r falsch, in den &auml;rmsten L&auml;ndern Pflegekr&auml;fte abzuwerben.&rdquo;<br>\nUnd wie viel Zustimmung h&auml;tte die Kanzlerin dar&uuml;ber hinaus erhalten, wenn sie erkl&auml;rt h&auml;tte: &bdquo;Krankenschwestern und Pfleger werden in Deutschland schlecht bezahlt. Auch aufgrund ihrer gro&szlig;en Beanspruchung in den zur&uuml;ckliegenden und in den kommenden Wochen wird die Bundesregierung daher sicherstellen, dass ihre Geh&auml;lter um 20 Prozent steigen &ndash; notfalls &uuml;ber einen neuen Tarifvertrag mit den &ouml;ffentlichen Krankenh&auml;usern, den wir finanziell absichern und den wir f&uuml;r allgemeinverbindlich erkl&auml;ren werden.&ldquo;<br>\nWeil sie wenig konkretes sagte, war die Rede der Kanzlerin eher eine Weihnachtsansprache. Sie wandte sich an die Herzen der Zuschauerinnen und Zuschauer, appellierte an ihr Verantwortungsgef&uuml;hl und dankte denjenigen, die jetzt besonders gefordert sind, von der Krankenschwester bis zur Supermarkt-Kassiererin. Das war alles richtig. Aber statt der warmen Worte w&auml;re Selbstkritik besser gewesen, weil in den letzten Jahren Krankenh&auml;user kaputtgespart wurden und die Produktion lebenswichtiger Arzneimittel nach Asien verlagert worden ist. Noch erfreulicher w&auml;re es f&uuml;r viele gewesen, wenn sie erkl&auml;rt h&auml;tte, dass die Agenda-Gesetze korrigiert werden, die zu unsicheren Arbeitsverh&auml;ltnissen und zur Unterbezahlung derjenigen f&uuml;hren, die jetzt das t&auml;gliche Leben am Laufen halten und jetzt &ldquo;systemrelevanter&rdquo; sind als alle Banken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2916545805073534\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Epidemiologie (DGEpi) zur Verbreitung des neuen Coronavirus (SARS-CoV-2)<\/strong><br>\nAktuell liegt ein kurzes Zeitfenster vor, in dem die Entscheidung zwischen Eind&auml;mmung und Verlangsamung der Infektionsausbreitung noch ohne &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems erfolgen kann. In beiden F&auml;llen ist eine konsequente Umsetzung f&uuml;r einen l&auml;ngeren Zeitraum notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgepi.de\/assets\/Stellungnahmen\/Stellungnahme2020Corona_DGEpi-20200319.pdf%20\">Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Epidemiologie [PDF]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>GiB-Aufruf: Keine Krankenhausschlie&szlig;ungen<\/strong><br>\nLiebe Freundinnen und Freunde der Gemeing&uuml;ter,<br>\nniemand wird bestreiten, dass Krankenhausversorgung zur Daseinsvorsorge geh&ouml;rt. Dennoch verpflichtet der Gesetzgeber die Krankenh&auml;user, gewinnorientiert zu wirtschaften. Dieser Widerspruch besteht schon l&auml;nger, aber das ist kein Grund, ihn hinzunehmen. Wegen der M&ouml;glichkeit, mit Krankenh&auml;usern Profite zu machen, hat sich der Anteil der privaten Krankenh&auml;user in den letzten Jahren verdoppelt, die Zahl der &ouml;ffentlichen Krankenh&auml;user ist um 40 Prozent zur&uuml;ckgegangen. In den &ouml;ffentlichen Einrichtungen verschlechtert sich die Versorgung: Die Bettenanzahl geht zur&uuml;ck, Abteilungen werden geschlossen. Das verquere Fallpauschalensystem bewirkt, dass bestimmte teure Leistungen immer h&auml;ufiger vorgenommen werden. So ist die Zahl der Kaiserschnitte von 1996 bis 2017 um 65 Prozent angestiegen. Kliniken spezialisieren sich auf lukrative PatientInnen und Segmente.<br>\nWas schlecht ist, kann noch schlimmer werden. Krankenhausversorgung besteht nicht nur aus Betten, Pflegepersonal und &Auml;rzten. Auch die Zahl und Lage der Krankenh&auml;user selbst ist wichtig. In Deutschland wohnen 56 Prozent der Menschen in l&auml;ndlichen R&auml;umen. Es macht einen Unterschied, ob das n&auml;chste Krankenhaus 10, 25 oder 50 Kilometer weit entfernt liegt. In vielen F&auml;llen kann eine kurze Distanz lebensrettend sein, zum Beispiel bei Schlaganf&auml;llen.<br>\nNun fordern Beraterfirmen eine drastische Reduktion der Zahl unserer Krankenh&auml;user. Aktuell l&auml;sst die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen die Zahl seiner Kliniken &uuml;berpr&uuml;fen. Gutachter empfehlen, die Zahl der Kliniken im Krankenhausplan des Landes um bis zu 60 Prozent zu senken. Angeblich liegen &bdquo;f&uuml;r weite Teile von Nordrhein-Westfalen Anzeichen f&uuml;r eine station&auml;re &Uuml;berversorgung vor&ldquo;. Extremszenarien f&uuml;r das gesamte Bundesgebiet sprechen sogar von einer Reduktion auf nur 330 Akutkliniken &ndash; bundesweit gibt es derzeit noch circa 1900 Krankenh&auml;user.<br>\nZum Thema Corona ist wom&ouml;glich vieles dem Medienhype geschuldet. Aber der Virus zeigt dennoch, dass wir f&uuml;r Epidemien und Katastrophen mehr Kapazit&auml;ten an Betten, R&auml;umen und Personal vorhalten m&uuml;ssen, als die Berater in ihren Sch&ouml;nwetterprognosen ausrechnen. Wir brauchen unsere Krankenh&auml;user, und zwar alle!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/gib-aufruf-keine-krankenhausschliessungen\/\">GiB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Niemand bleibt zur&uuml;ck? Merkel-Regierung ignoriert Schicksal der Armen bei Corona-Krise<\/strong><br>\nMit milliardenschweren Hilfspaketen will die Bundesregierung die Wirtschaft vor den Folgen der Corona-Epidemie sch&uuml;tzen. Die Lebensmittelversorgung der Bev&ouml;lkerung ist laut ihr gesichert. Doch f&uuml;r Millionen Menschen trifft das schon jetzt nicht mehr zu. [&hellip;]<br>\nAnders, als es viele Umfragen behaupten, zeigt die Reaktion der Bev&ouml;lkerung, wie niedrig die Glaubw&uuml;rdigkeit der Regierung tats&auml;chlich ist. Es finden sich vor allem zwei Verhaltensweisen: Die eine ist panisch und signalisiert die Erwartung, im Stich gelassen zu werden. Die andere verleugnet das Risiko v&ouml;llig und l&auml;sst dadurch erkennen, dass den offiziellen Aussagen nicht geglaubt wird. Kein Wunder, wenn erst wochenlang nicht gehandelt und Gefahrlosigkeit beschworen wurde, nur um dann in einer pl&ouml;tzlichen Kehrtwende das halbe Land lahmzulegen &hellip;<br>\nIm realen Handeln zeigt sich bei der Bundesregierung die gleiche Blindheit, die schon Ray Nagin auszeichnete &ndash; Menschen, die nicht wohlhabend genug sind, kommen in ihrer Wahrnehmung nicht vor. Inmitten einer Krise, in der das Wohl der gesamten Bev&ouml;lkerung ausschlaggebend sein sollte, wird nicht nur bereitwillig das F&uuml;llhorn f&uuml;r die St&auml;rksten &ndash; Industrie und Banken &ndash; ge&ouml;ffnet, es wird an den Punkten, an denen die wirkliche Katastrophe lauert, &uuml;berhaupt nicht reagiert. Denn es gibt bereits Meldungen, die ein sofortiges Handeln erforderlich machen m&uuml;ssten, die mit Ignoranz und Passivit&auml;t beantwortet werden: der weitgehende Ausfall der Essens-Tafeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/99505-niemand-bleibt-zuruck-merkel-regierung\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie ein kleines italienisches Dorf das Coronavirus bezwang<\/strong><br>\nGanz Italien ist vom Coronavirus betroffen&hellip; Ganz Italien? Nein! Ein von unbeugsamen Venetianern bev&ouml;lkertes Dorf h&ouml;rt nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Das kleine beschauliche Dorf V&ograve; Euganeo in der Region Venetien hat es mit drastischen Ma&szlig;nahmen geschafft, das Coronavirus zu besiegen.<br>\nDas norditalienische Dorf V&ograve; Euganeo war fr&uuml;h vom Coronavirus betroffen. Nachdem am 21. Februar der erste Tote in der Gemeinde zu beklagen war, wurde das Dorf sofort unter Quarant&auml;ne gestellt. Jeder einzelne der 3.341 Bewohner wurde auf das neuartige Coronavirus getestet, egal ob man Symptome zeigte oder nicht. Die Testungen ergaben, dass 66 Personen mit dem Coronavirus infiziert waren. Mehr als 50 Prozent der positiv getesteten BEwohner zeigten jedoch keinerlei Symptome.<br>\nDas Dorf verordnete sich selbst eine strenge Quarant&auml;ne f&uuml;r zwei Wochen. Bei den zweiten, am Ende der Isolation, durchgef&uuml;hrten Tests wurden nur mehr sechs Erkrankungen in der Gemeinde festgestellt. Diese Personen wurden weiterhin isoliert. Bereits letzte Woche wurden keine Neuinfektionen in V&ograve; Euganeo festgestellt. Die restliche Bev&ouml;lkerung ist bereits zum Alltag zur&uuml;ckgekehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zackzack.at\/2020\/03\/19\/wie-ein-kleines-italienisches-dorf-das-coronavirus-bezwang\/\">Zackzack<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Corona-Talk bei &ldquo;Maischberger&rdquo;<\/strong><br>\nItalienische Katastrophe oder s&uuml;dkoreanische Glimpflichkeit?<br>\nStreit war gestern, auch Sandra Maischberger f&auml;hrt ein publikumsloses Sparprogramm, schaltet in den Service-Modus &ndash; und l&auml;uft zu gro&szlig;er Form auf.<br>\nZu den seltsamen Effekten einer existenziellen Ersch&uuml;tterung geh&ouml;rt, dass bei aller Verunsicherung manche Dinge pl&ouml;tzlich klarer sind. Journalismus beispielsweise. Jetzt sehen wir, wer&rsquo;s kann. Wer es nicht kann und daran auch kein Interesse hat, der kr&auml;ht und kr&auml;chzt weiter herum. Wer es aber kann, verbreitet keinen Bullshit, keine Panik. Der stellt die richtigen Fragen und sich gegebenenfalls auch selbst um, von Diskussion auf Service.<br>\nExemplarisch konnte man das schon bei &ldquo;hart aber fair&rdquo; beobachten, endg&uuml;ltig l&auml;sst es sich nun bei &ldquo;maischberger. die woche&rdquo; feststellen. Unl&auml;ngst noch war das Format eine bunte Illustrierte zum Gucken, mit meinungsstarkem Panel und Spa&szlig; am Krawall. Die Corona-Pandemie hat daraus eine Brosch&uuml;re des Gesundheitsministeriums gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/tv\/sandra-maischberger-zum-coronavirus-a-8c0df505-ae8e-41c9-9aec-2518ec470107%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dass ausgerechnet diejenigen, die das Gesundheitssystem kaputtgespart haben wollten und h&ouml;chstens noch als Anlageobjekt (privatisierte Krankenh&auml;user und Pfllegeheime) gut finden, &ldquo;pl&ouml;tzlich [&hellip;] nach dem starken Staat und staatlichem Schutz eines Gesundheitssystems rufen&rdquo;, das findet sogar der SPIEGEL befremdlich. Oder, mit dem gebotenen Zynismus, irgendwie komisch und lustig. Wenn der SPIEGEL nun noch die eigene katastrophale Rolle beim jahrzehntelangen Trommeln f&uuml;r niedrigere &ldquo;Lohnnebenkosten&rdquo;, &ldquo;Lohnzur&uuml;ckhaltung&rdquo; und eine h&ouml;here Wettbewerbsf&auml;higkeit erw&auml;hnt h&auml;tte, dann w&auml;re der Artikel rund geworden. Denn wenn ein Finger auf die anderen zeigt, dann zeigen immer drei auf einen selbst zur&uuml;ck, nicht wahr?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bankett f&uuml;r Unternehmen, Brotkrumen f&uuml;r Arme<\/strong><br>\nEin Scheck f&uuml;r jeden B&uuml;rger? Donald Trump schn&uuml;rt ein Corona-Hilfspaket nach dem anderen. Gro&szlig;konzerne profitieren, doch die Hilfen f&uuml;r Arbeitnehmer sind d&uuml;rftig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2020-03\/coronavirus-usa-hilfspakete-donald-trump\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nichts Neues aus Trump-Land, nachdem er schon f&uuml;r letztes Jahr unfassbare Unternehmensteuergeschenke verteilt hatte. Es fehlt allerdings der Hinweis, dass es diesseits des Atlantiks auch nicht viel besser aussieht. Dass hier &ndash; wieder einmal &ndash; die Verm&ouml;gen von Million&auml;ren und Milliard&auml;ren gerettet und geschont werden sollen, ist nicht begr&uuml;ndbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Spargelstecher fehlen? Nicht am Bodensee<\/strong><br>\nEine Gruppe Bauern am Bodensee startete einen Facebook-Aufruf, um Spargelstecher und Erdbeerernter zu finden. Nun werden die Landwirte von Freiwilligen &uuml;berrannt. (&hellip;)<br>\nEine Gruppe Junglandwirte, die sich schon vor geraumer Zeit rund um Tettnang im Bodenseekreis zusammengefunden hatte, beratschlagte &ndash; und beschloss, einen Aufruf auf ihrer Facebook-Seite zu machen. Es gab ja nichts zu verlieren.<br>\nAm Dienstagmorgen posteten sie ihren Hilferuf: &ldquo;Wir brauchen dich\/Sie! Lust auf Kontakt mit Mutter Erde? &ndash; wir suchen dringend HELFENDE H&Auml;NDE!&ldquo; (&hellip;)<br>\nDabei geht es den meisten Freiwilligen nicht ums Geld verdienen. Doch das ist den Bauern wichtig: Keiner arbeitet umsonst. Mehr als der Mindestlohn ist allerdings nicht drin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/facebook-aktion-nach-corona-grenzschliessung-spargelstecher-fehlen-nicht-am-bodensee-a-df699742-d37e-49fb-8cc8-c1d1ae974239?%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wie w&auml;re es damit, lieber mal den Handel und die Verbraucher davon zu &uuml;berzeugen, den Preis f&uuml;r Spargel um ein, zwei Euro zu erh&ouml;hen, um seine &bdquo;Spargelstecher&ldquo; auch fair bezahlen zu k&ouml;nnen und dann auf Arbeitssklaven aus Ost- und S&uuml;dosteuropa zu verzichten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Was jetzt zu tun ist, um allen durch die Depression zu helfen<\/strong><br>\nEs ist so gut wie sicher, das es eine weltweite schwere Wirtschaftskrise geben wird. Es gibt allerdings Hoffnung, dass die Politik dem besser begegnet, als der Weltwirtschaftskrise der 1930er. Die Befolgung von ein paar Leitlinien kann daf&uuml;r sorgen, dass alle gerettet werden und die Lasten der Krise fair verteilt werden.<br>\nL&auml;sst man den Marktkr&auml;ften in einer solchen Krise ihren Lauf, passiert, was damals passierte. Die Volkswirtschaften geraten in eine Abw&auml;rtsspirale aus Nachfrageausfall, Angebotseinschr&auml;nkungen, Arbeitslosigkeit, Nachfrageausfall, Pleiten, Bankenpleiten, noch mehr Nachfrageausfall, noch mehr Produktionsausfall, noch mehr Arbeitslosigkeit.<br>\nDie Grundeinsicht, nach der sich die Anti-Krisenma&szlig;nahmen richten m&uuml;ssen, hei&szlig;t: Wir sitzen alle in einem Boot. Die &uuml;blichen Interessengegens&auml;tze sind zwar nicht aufgehoben, aber doch stark entsch&auml;rft. Wer als Interessengruppe unsolidarisch handelt, schadet sich selbst. Fast jeder ist auf Hilfe angewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/unkategorisiert\/depression-massnahmen\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.U.:<\/strong> Ein unaufgeregter Artikel mit dem Untertitel &ldquo;Alle in einem Boot&rdquo;. Und tats&auml;chlich: Wenn, wie im Artikel beschrieben, der Staat bzw. die Staatengemeinschaft so handelt, dann gibt es auch eine Chance, unter kapitalistischen Bedingungen die Krise zu meistern. Dabei werden die Gefahren, die seitens der &ldquo;Spezialisten&rdquo; vom Kapitalgewinnmanagement lauern durchaus benannt. Die &ldquo;Gegenspezialisten&rdquo; vom Staat m&uuml;ssten also besser und unbestechlich sein!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Nach Corona: Die Finanzm&auml;rkte entmachten&ldquo;<\/strong><br>\nInterview Ohne massive Staatsintervention droht wegen der Corona-Krise der wirtschaftliche Kollaps, warnt der &Ouml;konom Stephan Schulmeister [&hellip;]<br>\nWie lange kann sich eine Regierung das leisten?<br>\nDas ist vollkommen egal.<br>\nNa ja, aber wenn Sie sagen, zehn Prozent Defizit, wie lange kann ein Land wie Italien das durchhalten?<br>\nWir k&ouml;nnen auch 15 Prozent Defizit machen, das ist wurscht! Die Zinsen bleiben, wenn jetzt nicht die Finanzschmelze kommt, noch mindestens 20 Jahre bei null. Das geht ja gar nicht anders. Man kann es auch so interpretieren: Jetzt tritt der Unrat, der sich &uuml;ber 35 Jahre in diesem dysfunktionalen Finanzkapitalismus aufgestaut hat, zutage.<br>\nWerden wir jetzt auch eine Staatsschuldenkrise erleben?<br>\nNein. Eine Staatsschuldenkrise gibt es immer nur dann, wenn Staaten versuchen, notwendige Schulden zu vermeiden. Aber stellen Sie sich vor, alle L&auml;nder in Europa machen Budgetdefizite von 5 Prozent, 15 Jahre lang. Der Schuldenberg erreicht dann irgendwann 200 Prozent des BIP. Sagen wir, wir nehmen all diese Schulden bei einem &ldquo;Europ&auml;ischen Transformationsfonds&rdquo; auf, der sich bei der EZB refinanziert. Damit schaffen wir vern&uuml;nftige Dinge: Ein riesiger Green New Deal, Hochgeschwindigkeitsz&uuml;ge statt Flugverkehr, der gesamte Wohnbaubestand in der EU wird energetisch saniert und so weiter. Nach 15 oder 30 Jahren haben wir eine wirklich &ouml;kologisch sanierte &Ouml;konomie, aber riesige Schulden. Dann erl&auml;sst der Fonds den Staaten die Schulden und wird aufgel&ouml;st, die EZB hat ein negatives Eigenkapital von paar Billionen, und das wird durch eine &ldquo;Neustartbilanz&rdquo; entsorgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/pep\/die-finanzmaerkte-entmachten\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das krasse Dilemma der EU-Politiker<\/strong><br>\nBis Ostern kann man die Entscheidung vielleicht noch aufschieben. Die EU-Chefs wollen ab sofort einmal pro Woche einen Video-Gipfel abhalten, um ihre Ma&szlig;nahmen an die Lage anzupassen und Zeit zu gewinnen. Doch dem Dilemma k&ouml;nnen sie nicht entweichen.<br>\nDas ist bitter &ndash; denn schlie&szlig;lich haben es unsere Politiker mit verschuldet. Erst haben sie die Pandemie auf die leichte Schulter genommen und die Schutzma&szlig;nahmen str&auml;flich vernachl&auml;ssigt. Dann haben sie uns eingesperrt, ohne eine Exit-Strategie zu entwickeln.<br>\nGerade Deutschland sa&szlig; lange auf dem hohen Ro&szlig;. Jetzt zeigt sich, dass auch im gr&ouml;&szlig;ten und reichsten EU-Land harte und krasse Entscheidungen f&auml;llig werden. Selbst die politische &Uuml;berlebens-K&uuml;nstlerin Merkel hat keine guten Optionen mehr&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/das-krasse-dilemma-der-eu-politiker\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Pompeo bedroht Familienmitglieder von ICC-Staatsanw&auml;lten wegen Untersuchung zu US-Kriegsverbrechen<\/strong><br>\nUS-Au&szlig;enminister Mike Pompeo hat bei seinem Pressebriefing am 17. M&auml;rz den Staatsanw&auml;lten des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag und deren Familienmitgliedern offen mit Konsequenzen gedroht, da diese weiterhin an Untersuchungen zu US-Kriegsverbrechen festhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/99522-pompeo-bedroht-familienmitglieder-von-icc\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Datensch&uuml;tzer: Upload-Filter bergen &ldquo;erhebliches &Uuml;berwachungspotenzial&rdquo;<\/strong><br>\nDie Umsetzungsempfehlungen f&uuml;r die EU-Copyright-Richtlinie lassen auf sich warten. Datensch&uuml;tzer fordern, an den Beratungen beteiligt zu werden.<br>\nDie europ&auml;ische Urheberrechtsrichtlinie steht, doch die versprochene Leitlinie der EU-Kommission zur Umsetzung von Inhaltsfiltern l&auml;sst auf sich warten. Der in der Diskussion auf EU-Ebene bisher ausgeschlossene Bundesdatenschutzbeauftragte pocht nun auf Beteiligung. Unterdessen setzen die gro&szlig;en Plattformen vergleichbare KI-Techniken bereits ein, um irref&uuml;hrende Darstellungen der Coronavirus-Pandemie zu unterdr&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Datenschuetzer-Upload-Filter-bergen-erhebliches-Ueberwachungspotenzial-4685828.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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