{"id":59519,"date":"2020-03-23T11:16:25","date_gmt":"2020-03-23T10:16:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59519"},"modified":"2020-03-25T14:09:33","modified_gmt":"2020-03-25T13:09:33","slug":"virus-und-sanktionen-irans-doppelter-kampf-in-der-corona-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59519","title":{"rendered":"Virus und Sanktionen: Irans doppelter Kampf in der Corona-Krise"},"content":{"rendered":"<p>Iran gilt vielen Beobachtern als Negativbeispiel daf&uuml;r, wie man es in der Corona-Krise nicht machen sollte. Dabei d&uuml;rfte die hohe Zahl an Toten und Infizierten im Land vor allem auf das Konto der US-amerikanischen Sanktionspolitik gehen.  Von <strong>Fabian Goldmann<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_960\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-59519-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200323_Virus_und_Sanktionen_Irans_doppelter_Kampf_in_der_Corona_Krise_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200323_Virus_und_Sanktionen_Irans_doppelter_Kampf_in_der_Corona_Krise_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200323_Virus_und_Sanktionen_Irans_doppelter_Kampf_in_der_Corona_Krise_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200323_Virus_und_Sanktionen_Irans_doppelter_Kampf_in_der_Corona_Krise_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=59519-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200323_Virus_und_Sanktionen_Irans_doppelter_Kampf_in_der_Corona_Krise_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"200323_Virus_und_Sanktionen_Irans_doppelter_Kampf_in_der_Corona_Krise_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Es sind ungew&ouml;hnliche Schritte, die die iranische Regierung derzeit im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus unternimmt. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Jzarif\/status\/1238070853268537347\">Auf Twitter<\/a> wandte sich Irans Au&szlig;enminister Javad Zarif vergangene Woche mit einer Art Wunschliste an die internationale Gemeinschaft. Ben&ouml;tigt w&uuml;rden unter anderem 1000 Beatmungsger&auml;te, 3,2 Millionen Test-Kits, &uuml;ber 170 Millionen Atemmasken. Grund f&uuml;r den Aufruf seien die &bdquo;Beschr&auml;nkungen beim Zugang zur Medikamenten und Ger&auml;ten&ldquo;, denen sich der Iran ausgesetzt sehe. Konkreter wurde Pr&auml;sident Hassan Rohani wenige Tage sp&auml;ter. In einem Brief an mehrere Staatschefs bat er diese, nicht zuzulassen, dass die US-Sanktionen Irans Kampf gegen den Covid-19-Virus behinderten und <a href=\"http:\/\/presstv.com\/Detail\/2020\/03\/14\/620861\/Rouhani-coronavirus-US-sanctions-Zarif-Iran\">forderte sie auf<\/a>, der &bdquo;illegalen und unmenschlichen Schikane&rdquo; der USA entgegenzutreten. <\/p><p>Nicht nur diese Appelle zeigen, wie dramatisch die Lage im Land sein muss. 19.644 Infizierte, 1.433 Tote: So <a href=\"https:\/\/coronavirus.jhu.edu\/map.html\">lauteten die offiziellen Zahlen<\/a> am Samstag, dem 21. M&auml;rz. Dass die Zahlen bald noch sehr viel h&ouml;her liegen k&ouml;nnten, l&auml;sst eine Studie von Wissenschaftlern der Sharif-Universit&auml;t in Teheran vermuten. Mit Computermodellen <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2020\/03\/coronavirus-pandemic-kill-millions-iran-200317135500255.html\">haben sie drei Szenarien durchgespielt<\/a>: Sollte das iranische Gesundheitssystem vollst&auml;ndig zusammenbrechen, gehen sie von bis zu 3,5 Millionen Corona-Toten aus. Aber selbst im g&uuml;nstigsten Fall prognostizieren sie bis zu 12.000 Todesopfer. F&uuml;r realistisch halten die Forscher, dass die Coronakrise rund 110.000 Menschen im Iran das Leben kosten wird.<\/p><p><strong>Drei Tage bis zur Absage von Sport- und Kulturveranstaltungen<\/strong><\/p><p>Warum ist ausgerechnet der Iran so schwer von der Corona-Pandemie betroffen? Viele Medien beantworten diese Frage vor allem mit dem schlechten Krisenmanagement des Staates. Beh&ouml;rden h&auml;tten zu langsam reagiert, Politiker die Lage zu lange besch&ouml;nigt. Daran ist nicht alles falsch. Wie in vielen Teilen der Welt haben Politiker lange gebraucht, um das ganze Ausma&szlig; der Krise zu realisieren. Auch heute finden sich in Iran noch <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2020\/03\/03\/world\/middleeast\/coronavirus-iran.html\">Stimmen, die die Situation besch&ouml;nigen<\/a>. Doch wahr ist auch, dass iranische Beh&ouml;rden schneller und entschlossener regiert haben als viele ihrer Kollegen im Westen.<\/p><p>Schon drei Tage nachdem am 19. Februar in der iranischen Stadt Qom die ersten beiden Corona-Infizierten registriert wurden, sagte die Regierung landesweit Kultur- und Sportveranstaltungen ab. In mehreren St&auml;dten wurden au&szlig;erdem Universit&auml;ten und Schulen geschlossen. Zum Vergleich: In Deutschland wurden die ersten Corona-F&auml;lle <a href=\"https:\/\/experience.arcgis.com\/experience\/685d0ace521648f8a5beeeee1b9125cd\">am 28. Februar registriert<\/a>. Bis zur fl&auml;chendeckenden Absage von Kulturveranstaltungen und der Schlie&szlig;ung von Schulen vergingen ab dann noch &uuml;ber zwei Wochen.<\/p><p>Eine Woche nach Bekanntwerden der ersten F&auml;lle untersagte das iranische Gesundheitsministerium am 26. Februar au&szlig;erdem das Abhalten von Freitagsgebeten in Teheran und anderen Teilen des Landes. Am 2. M&auml;rz mobilisierte die iranische Armee 300.000 Soldaten, die im Kampf gegen die Ausbreitung helfen sollten, Stra&szlig;en und Wohnungen zu desinfizieren und Corona-Tests durchzuf&uuml;hren. Zur selben Zeit erging ein Erlass, der es Angestellten im &Ouml;ffentlichen Dienst erlaubte, von zu Hause zu arbeiten. Am 5. M&auml;rz wurden landesweit Schulen und Universit&auml;ten geschlossen. Au&szlig;erdem begannen iranische Sicherheitskr&auml;fte, Kontrollpunkte an gro&szlig;en Stra&szlig;en zu errichten. B&uuml;rger des Landes wurden au&szlig;erdem angewiesen, wenn m&ouml;glich, bargeldlos zu bezahlen. <\/p><p>Um der Ausbreitung des Coronavirus in Gef&auml;ngnissen vorzubeugen, wurden am 9. M&auml;rz 70.000 Gefangene tempor&auml;r auf freien Fu&szlig; gesetzt. Sp&auml;ter kamen 15.000 weitere hinzu. Vergangene Woche beauftragte Ayatollah Chamenei zudem die Streitkr&auml;fte des Landes mit der Errichtung provisorischer Krankenh&auml;user. B&uuml;rger des Landes wurden au&szlig;erdem angewiesen, ihre Wohnungen nur noch in notwendigen F&auml;llen zu verlassen. <\/p><p>Der WHO-Notfalldirektor Rick Brennan widersprach k&uuml;rzlich der verbreiteten Auffassung, dass es im Iran an der n&ouml;tigen Entschlossenheit zur Bek&auml;mpfung des Virus mangle. Nach einem Besuch im Land stellte er nicht nur fest, dass die Zahlen der Infizierten vermutlich weit aus h&ouml;her liegen als bisher bekannt. &Uuml;ber das Krisenmanagement der iranischen Regierung <a href=\"https:\/\/en.radiofarda.com\/a\/who-official-says-iran-death-toll-potentially-five-times-higher\/30492491.html\">sagte er<\/a>:  <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es gib ein gro&szlig;artiges Engagement und sie nehmen es ernst bis zur h&ouml;chsten Regierungsebene.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Human Rights Watch warnte schon im vergangenen Jahr vor verheerenden Folgen der Sanktionen<\/strong><\/p><p>Statt Entschlossenheit d&uuml;rfte es im Iran hingegen an einer anderen Ressource zur Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie mangeln: der medizinischen Ausr&uuml;stung. Anders als in Italien oder China trifft im Iran die Pandemie nicht nur auf &uuml;berforderte Beh&ouml;rden, sondern auch auf ein Gesundheitssystem, das schon vor der Krise kaum noch in der Lage war, die Kranken des Landes zu versorgen. Grund hierf&uuml;r sind vor allem die US-Sanktionen. Infolge der von US-Pr&auml;sident Donald Trump im Sommer 2018 gestarteten &bdquo;Kampagne des maximalen Drucks&ldquo; hat nicht nur die iranische W&auml;hrung bis heute mehr als 80 Prozent ihres Wertes eingeb&uuml;&szlig;t und wurden die &Ouml;l-Exporte um fast 90 Prozent dezimiert. Die Strafma&szlig;nahmen haben vor allem Verw&uuml;stungen im Gesundheitssystem hinterlassen. <\/p><p>In einem ausf&uuml;hrlichen Bericht beschrieb Human Rights Watch im Oktober 2019, wie weitreichend die Folgen die US-Sanktionspolitik schon vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie waren: Krankenh&auml;user k&ouml;nnten aufgrund der Restriktionen keine Medikamente und medizinische Ger&auml;te mehr beschaffen. Vor allem Patienten seltenerer Krankheiten wie Leuk&auml;mie, Epilepsie oder Opfer von chemischen Waffen aus der Zeit des Iran-Irak-Krieges k&ouml;nnten nicht mehr richtig versorgt werden. Es drohten &bdquo;verheerende Folgen f&uuml;r Millionen von Patienten&ldquo;, <a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/report\/2019\/10\/29\/maximum-pressure\/us-economic-sanctions-harm-iranians-right-health\">warnten die Menschenrechtler damals<\/a>. <\/p><p>&Auml;hnlich alarmierende Worte fand ein &Auml;rzte-Team in der medizinischen Fachzeitschrift &bdquo;The Lancet&ldquo;. Auch sie beschrieben, wie die US-Sanktionen das iranische Gesundheitssystem zugrunde gerichtet haben. In einem Land, &bdquo;das einer allgemeinen Gesundheitsversorgung so nah war&ldquo;, best&uuml;nde jetzt &bdquo;ein hohes Risiko, bei der Bereitstellung von Gesundheitsdienstleistungen in eine ernsthafte Situation zu geraten mit m&ouml;glicherweise erheblichen Auswirkungen f&uuml;r Mortalit&auml;t und Morbidit&auml;t&ldquo;, <a href=\"https:\/\/www.thelancet.com\/journals\/lancet\/article\/PIIS0140-6736(19)31763-5\/fulltext#%20\">schrieben die &Auml;rzte<\/a> im August vergangenen Jahres.<\/p><p>Diese Situation scheint jetzt erreicht zu sein. Zwar haben Jahrzehnte der Sanktionspolitik auch dazu gef&uuml;hrt, dass Iran ein Gro&szlig;teil der Dinge des allt&auml;glichen Bedarfs wie auch medizinische G&uuml;ter selbst herstellen kann. So werden in iranischen Fabriken beispielsweise Desinfektionsmittel und medizinische Schutzausr&uuml;stungen gefertigt. Aber die unter Donald Trump verh&auml;ngten Sanktionen haben dazu gef&uuml;hrt, dass Iran an viele der n&ouml;tigen Rohmaterialien nicht mehr herankommt. <\/p><p>Die offenen Drohungen der USA, jedes Unternehmen, das mit Iran Handel treibt, seinerseits zu sanktionieren, haben au&szlig;erdem dazu gef&uuml;hrt, dass auch Unternehmen aus Staaten, die dem Iran eigentlich wohlgesonnen gegen&uuml;berstehen, vor Handelsgesch&auml;ften zur&uuml;ckschrecken. Hinzu kommt, dass der Iran nahezu vollst&auml;ndig vom internationalen Finanzgesch&auml;ft abgekoppelt ist. Selbst wenn Unternehmen bereit sind, die n&ouml;tigen Waren zu liefern, findet sich meist keine Bank, um den Zahlungsverkehr abzuwickeln. Der Internationale Gerichtshof <a href=\"https:\/\/www.icj-cij.org\/files\/case-related\/175\/175-20181003-PRE-01-00-EN.pdf\">forderte deshalb die USA schon im Oktober 2018 dazu auf<\/a>,  s&auml;mtliche Ma&szlig;nahmen zur&uuml;ckzunehmen, die die Versorgung mit &bdquo;Medizin, medizinischem Ger&auml;t, Nahrungsmitteln und Agrarg&uuml;tern&ldquo; verhindern. Ohne Erfolg. <\/p><p><strong>Selbst Hilfslieferungen scheitern an der Sanktionspolitik<\/strong><\/p><p>Auch Hilfsorganisationen sind von diesen Restriktionen betroffen. &bdquo;Relief International&ldquo; hat k&uuml;rzlich beschrieben, wie n&ouml;tige Materialien zur Eind&auml;mmung der Corona-Pandemie an den amerikanischen Sanktionen scheitern. Die amerikanische Hilfsorganisation geh&ouml;rt zu den wenigen NGOs mit der n&ouml;tigen US-amerikanischen Lizenz, die es braucht, um weiter im Iran t&auml;tig zu sein. Schon im Februar warnte die Organisation vor den Folgen der Sanktionspolitik f&uuml;r den Kampf gegen die Corona-Pandemie im Iran. Folge der US-Sanktionen seien extreme Knappheit an Schutzausr&uuml;stung f&uuml;r medizinisches Personal sowie Test-Kits, um das Virus zu diagnostizieren. Vor allem in den ersten Wochen des Ausbruchs <a href=\"https:\/\/www.ri.org\/update-irans-fight-against-coronavirus-pandemic\/\">h&auml;tten die Sanktionen eine schnellere Reaktion behindert<\/a>. <\/p><p>Die Folgen der US-amerikanischen Sanktionspolitik bekam selbst die Weltgesundheitsorganisation WHO zu sp&uuml;ren. Als diese Ende Februar versuchte, &uuml;ber die Vereinigten Arabischen Emirate Corona-Test-Kits in den Iran zu bringen, scheiterte sie zun&auml;chst an US-amerikanischen Auflagen f&uuml;r zivile Fluggesellschaften. Erst als die Emirate mit einem Milit&auml;rflugzeug aushalfen, schafften es die Hilfslieferungen ins Land. <\/p><p>In seiner Not ist der Iran nun auch einen weiteren ungew&ouml;hnlichen Schritt gegangen. Erstmals seit der Islamischen Revolution im Jahr 1979 hat die iranische Regierung beim Internationalen W&auml;hrungsfonds&nbsp;(IWF) einen Kredit von f&uuml;nf Milliarden Dollar beantragt. Ob dieser gew&auml;hrt wird, ist mehr als ungewiss. Auch hier m&uuml;ssen die USA zustimmen. Was diese von den iranischen Hilfegesuchen halten, haben sie diese Woche noch einmal klargemacht: Statt die Zwangsma&szlig;nahmen zumindest f&uuml;r medizinische G&uuml;ter zu lockern, haben die USA ihre Sanktionen gegen den Iran am Mittwoch <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/usa-iran-neue-sanktionen-101.html\">noch einmal versch&auml;rft<\/a>. <\/p><p>Titelbild: KrerkStock \/ Shutterstock<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/90712a687a0843099cd9996658ecad9b\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Iran gilt vielen Beobachtern als Negativbeispiel daf&uuml;r, wie man es in der Corona-Krise nicht machen sollte. Dabei d&uuml;rfte die hohe Zahl an Toten und Infizierten im Land vor allem auf das Konto der US-amerikanischen Sanktionspolitik gehen. 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