{"id":5953,"date":"2010-06-21T17:04:44","date_gmt":"2010-06-21T15:04:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5953"},"modified":"2014-03-05T11:13:46","modified_gmt":"2014-03-05T10:13:46","slug":"wir-zahlen-alle-fuer-den-beachtlich-miesen-zustand-einer-wissenschaft-und-ihrer-mitlaeufer-in-politik-und-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5953","title":{"rendered":"Wir zahlen alle f\u00fcr den beachtlich miesen Zustand einer Wissenschaft und ihrer Mitl\u00e4ufer in Politik und Medien"},"content":{"rendered":"<p>Im 21. Jahrhundert sollte eine Wissenschaft nicht g&auml;nzlich von Denkfehlern gepr&auml;gt sein, so denkt man. Aber die Wissenschaft von der &Ouml;konomie belehrt uns eines Schlechteren. Sie ist in Deutschland nahezu total von dogmatischen Irrlehrern beherrscht. Und die vorherrschende Politik und die meisten Medien folgen ihr. Im gegenw&auml;rtigen Streit um die richtige Wirtschafts- und Finanzpolitik, um Sparen und Konjunkturf&ouml;rderung, wird dies &uuml;berdeutlich. Deutschland ist damit ziemlich isoliert. Aber es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass die Sturheit der deutschen Politik und Wissenschaft auch weiterhin gro&szlig;en Schaden anrichtet. Albrecht M&uuml;ller<br>\n<!--more--><br>\nDeutschland legt sich bei den Gespr&auml;chen mit den Partnern in der Europ&auml;ischen Union, in der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion und mit den USA an:<br>\nDie deutsche Bundesregierung fordert eine Versch&auml;rfung der Stabilit&auml;tsregeln, obwohl auch sie diese Regeln nicht eingehalten hat und diese Regeln ohnehin ohne R&uuml;cksicht auf Besch&auml;ftigung und Wohlergehen der Menschen fixiert wurden &ndash; auf Betreiben meist deutscher &Ouml;konomen und Politiker vom Schlage Tietmeyers.<br>\nDer amerikanische Pr&auml;sident hat in einem Brief im Vorfeld des G20-Gipfels davor <a href=\"http:\/\/newsticker.sueddeutsche.de\/list\/id\/1002938\">gewarnt<\/a>, jetzt mit einer weiteren Schw&auml;chung der Nachfrage die Wirtschaftsbelebung zu gef&auml;hrden. <\/p><p>Die Bundesregierung hat sich ziemlich isoliert. Aber das st&ouml;rt sie offensichtlich nicht sonderlich, weil sie sich auf die Bunkermentalit&auml;t der herrschenden &Ouml;konomie und der Mehrheit der Medien verlassen kann. Hierzulande werden die irrsinnigsten &ouml;konomischen Theorien gefeiert; hier wird die Angst vor Inflation gesch&uuml;rt. Typisch daf&uuml;r ist eine Meldung der Bild-Zeitung vom 19. Juni auf der ersten Seite: &bdquo;St&auml;rkster Preisanstieg seit 15 Monaten&ldquo; lautete die Schlagzeile. Wenn man dann den Text liest, erf&auml;hrt man, dass die Erzeugerpreise im Jahresvergleich um 0,9 % gestiegen sind. 0,9 % werden zum Beleg f&uuml;r eine Warnmeldung hergenommen.<\/p><p>Im gegenw&auml;rtigen Streit wird die deutsche Seite gleich von mehreren Denkfehlern und Mythen gepr&auml;gt:<\/p><ol>\n<li><strong>Zum Thema Sparen:<\/strong><br>\nDie deutsche Seite betrachtet den Umgang mit Staatsschulden und dem Defizit allein aus der einzelwirtschaftlichen Perspektive. Notwendigerweise wiederhole ich mich zur Erkl&auml;rung: Angela Merkel und die sie pr&auml;genden Wissenschaftler und Medien glauben, dass die Sparabsicht zum Sparerfolg f&uuml;hrt. Man muss es nur wollen. Das gilt f&uuml;r den einzelnen. Die oft zitierte schw&auml;bische Hausfrau wie der Rostocker Professor erreichen wirklich einen Sparerfolg, wenn sie f&uuml;r sich entscheiden, nicht mehr in Ferien zu fahren, nicht mehr auszugehen usw. &ndash; Das gilt nicht f&uuml;r einen Finanzminister und schon gar nicht f&uuml;r eine Gruppe von Finanzministern und Regierungschefs: wenn diese in einer &ouml;konomisch labilen Lage und angesichts von hoher Arbeitslosigkeit entscheiden, massiv zu sparen, dann machen sie ihren Sparerfolg h&ouml;chstwahrscheinlich selbst zunichte, weil die Konjunktur zusammenbricht und am Ende weniger Steuern hereinkommen und mehr Zusch&uuml;sse f&uuml;r gef&auml;hrdete Unternehmen und soziale Sicherungssysteme f&auml;llig werden.\n<p>Das ist alles andere als eine neue Erkenntnis. Als &Ouml;konom lernt man das in den Anf&auml;ngen des Studiums. Es sei denn, man begibt sich in die F&auml;nge der herrschenden Ideologen. Dann sollte man aber besser Theologie studieren oder &ndash; noch besser &ndash; in eine Sekte eintreten.<\/p>\n<p>Der amerikanische Nobelpreistr&auml;ger Robert Solow hat sich schon vor sechs Jahren seine Gedanken zur deutschen National&ouml;konomie und der davon gepr&auml;gten Politik gemacht. Hier das Ergebnis seiner Beobachtung:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/20100621.gif\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><\/li>\n<li>\n<strong>Die Verherrlichung des Export&uuml;berschusses und die Unf&auml;higkeit, die &ouml;konomischen Ergebnisse aus real&ouml;konomischer Sicht zu sehen und zu w&uuml;rdigen<\/strong>\n<p>Angela Merkel ist stolz auf die Exporte und betrachtet die &bdquo;Exportweltmeisterschaft&ldquo; als ein erstrebenswertes Ziel. Die Autokonzerne jubeln &uuml;ber einen neuen Exportboom, berichtet Spiegel online vom 20. Juni. Letzteres kann man ja noch verstehen, weil der Jubel aus dem Blickwinkel einer Branche oder eines einzelnen Unternehmens durchaus verst&auml;ndlich ist. Aber mit gesamtwirtschaftlicher Sicht hat dies nichts zu tun. Eine Wirtschafts-  und W&auml;hrungsunion funktioniert nur dann und kann nur dann gedeihen, wenn nicht ein Land in ein anderes Land Arbeitslosigkeit exportiert dadurch, dass es st&auml;ndig Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse erwirtschaftet. Der Jubel &uuml;ber die deutschen Exporte und die Zielsetzung, immer weiter &Uuml;bersch&uuml;sse zu erzielen, sind mit dem notwendigen Geist einer Wirtschaftsgemeinschaft nicht zu vereinbaren.<\/p>\n<p>Die deutsche Volkswirtschaft hat auch nichts davon, wenn Deutschland auf Dauer mehr exportiert, als es importiert. Damit baut man n&auml;mlich Forderungen gegen&uuml;ber dem Ausland auf, man hortet Devisen, Dollars und amerikanische Staatspapiere zum Beispiel. Das sind Forderungen. Man kann sie nicht essen, man kann nicht davon leben, man geht sogar das Risiko ein, dass sie abgewertet werden.<\/p>\n<p>Diese g&uuml;terwirtschaftliche Betrachtung, diese Betrachtung in &bdquo;real terms&ldquo; ist einem Teil der deutschen &Ouml;konomen offenbar fremd. Ich habe dieses Ph&auml;nomen schon vor &uuml;ber 40 Jahren an einem praktischen Fall der wirtschafts- und w&auml;hrungspolitischen Entscheidung der Bundesregierung im Jahre 1969 kennen gelernt. Damals war unter den handelnden Personen einer, der dies heute immer noch ist: der heutige Vorsitzende des Kuratoriums der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Dr. Hans Tietmeyer (CDU). Er war damals Grundsatzreferent des sozialdemokratischen Bundeswirtschaftsministers Professor Dr. Karl Schiller. Ich war zur gleichen Zeit Schillers Redenschreiber. Naturgem&auml;&szlig; hatte ich st&auml;ndig mit Tietmeyer zu tun.<\/p>\n<p>Die D-Mark war total unterbewertet. Es gab bei festen Wechselkursen st&auml;ndig W&auml;hrungsspekulationen gegen den Dollar und pro DM. Weil Karl Schiller nicht so borniert war wie die heute Verantwortlichen, wollte er schon im Herbst 1968 die D-Mark aufwerten, wurde aber durch den Bundesfinanzminister, seinen Kollegen Franz Josef Strau&szlig; und die CDU\/CSU Seite im Kabinett insgesamt daran gehindert. Mit allerlei Kr&uuml;cken hat man schon im November 1968 versucht, den Export f&uuml;r die deutsche Wirtschaft zu erschweren und den Import zu erleichtern, immerhin. Es war aber keine anhaltend vern&uuml;nftige L&ouml;sung. Deshalb hat Schiller im M&auml;rz 1969 sein K&uuml;chenkabinett zusammengerufen, zu dem sowohl Tietmeyer als auch ich geh&ouml;rte, und hat uns eine Frage zur pers&ouml;nlichen Beantwortung gestellt: <\/p>\n<blockquote><p>Soll er als f&uuml;r W&auml;hrungsfragen zust&auml;ndiger Minister dem Bundeskanzler Kiesinger (CDU) offiziell im Kabinett die Aufwertung der DM vorschlagen?<\/p><\/blockquote>\n<p>Es war interessant zu beobachten, dass Tietmeyer und andere konservativ gepr&auml;gten Mitarbeiter von Schiller die Frage mit Nein beantworteten. Sie sahen eine Gef&auml;hrdung der Exportwirtschaft oder sie hatten in ihrem Studium einfach nicht gelernt, dass die andauernde Anh&auml;ufung von Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;ssen real&ouml;konomisch nicht sinnvoll ist.<br>\nSchiller hat dann am 9. Mai 1969 dem Kabinett Kiesinger offiziell die Aufwertung der D-Mark vorgeschlagen. Es gab eine riesige Auseinandersetzung in Deutschland, die den Bundestagswahlkampf pr&auml;gte. Ich geriet als Mitarbeiter Schillers unmittelbar in den Wahlkampf. Und ganz auf der Linie der g&uuml;terwirtschaftlichen Betrachtung hatten wir eine gro&szlig;e Anzeige f&uuml;r die Bild-Zeitung vorbereitet mit der &Uuml;berschrift: <\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Wir verschenken jeden 13. VW&ldquo;.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das war der Versuch, die realwirtschaftliche Betrachtungsweise allgemeinverst&auml;ndlich umzusetzen. Leider wurde diese Anzeige im Kressbronner Kreis, dem Koalitionskreis der Gro&szlig;en Koalition, kassiert. Die Springer-Leute hatten bei Bruch der normalen gesch&auml;ftlichen Sitten, dem Bundesfinanzminister und CSU Vorsitzenden Strau&szlig; die Anzeige zugespielt, noch bevor sie ver&ouml;ffentlicht wurde. Schiller musste nachgeben, weil auch einigen seiner sozialdemokratischen Kollegen das Denken in real terms fremd war.<\/p>\n<p>Heute beherrschen offenbar die Leute vom Schlage Tietmeyers die Denkrichtung. Es ist ein Zeichen f&uuml;r die offenbar m&ouml;gliche R&uuml;ckw&auml;rtsentwicklung einer Wissenschaft.<\/p><\/li>\n<\/ol><p>Dieses Denken bringt uns heute in gro&szlig;e Schwierigkeiten: wir verschenken Ressourcen, wir vernachl&auml;ssigen die Binnennachfrage und den Wohlstand der Mehrheit der Menschen, wir bringen ein wichtiges Projekt, das Zusammenwachsen Europas, in Gefahr und wir verst&auml;rken unseren Ruf als Besserwisser und arrogante Pfeffers&auml;cke inmitten Europas.<\/p><p>Es bleibt noch anzumerken, dass bei dieser Fehlentwicklung die in den NachDenkSeiten und in meinen B&uuml;chern h&auml;ufig kritisierte Tatsache, dass Meinungsmache die &ouml;ffentliche Debatte und die politischen Entscheidungen pr&auml;gt und h&auml;ufig zerst&ouml;rerische Folgen hat, eine gro&szlig;e Rolle spielt.<\/p><p>Es bleibt anzumerken, dass Angela Merkel das Spiel m&ouml;glicherweise auch deshalb mit betreibt, weil sie und ihre Regierung wie auch die deutsche Politik insgesamt damit in einem starken Licht erscheinen, obwohl die Bilanz der deutschen Wirtschafts-  und Finanzpolitik ausgesprochen mager ist: seit Jahren geringes Wachstum, seit Jahren stagnierenden L&ouml;hne, seit Jahren Verletzung des Maastricht Kriteriums, h&ouml;herer Staatsschuldenstand als zum Beispiel Spanien, miserable &ouml;ffentliche Leistungen, hohe Arbeitslosigkeit, Versprechen, etwas f&uuml;r die Bildung zu tun, aber in der Sache geschieht fast nichts und mit dem Sparpaket sogar noch das Gegenteil.<br>\nDie deutsche Politik hat &uuml;ber weite Strecken versagt. Nur beim Export&uuml;berschuss sind wir stark. Das wird so hochgespielt, dass alle anderen Defizite hinter diesem Paravent verschwinden. <\/p><p>Es bleibt weiter nachzutragen, dass diese Fehlentwicklung von einem Netz von Wissenschaftlern, Politikern und Medienvertretern getragen und bef&ouml;rdert wird. Zu ihnen geh&ouml;rt im Hintergrund auch der Pr&auml;sident der Deutschen Bundesbank, Axel Weber. Man sollte ihn aufmerksam beobachten. Er hat offensichtlich gro&szlig;en Einfluss auf die Politik &ndash; das l&auml;uft &uuml;ber den Staatssekret&auml;r im Bundesfinanzministerium, J&ouml;rg Asmussen wie vermutlich auch &uuml;ber den Wirtschaftsberater im Kanzleramt, Jens Weidmann. Beide haben bei Weber studiert.<\/p><p>Asmussen hat vermutlich auch daf&uuml;r gesorgt, dass Weber Bundesbankpr&auml;sident wird. Kanzler Schr&ouml;der wollte im April 2004 Peter Bofinger zum Bundesbankpr&auml;sidenten machen und hatte ihn deshalb zusammen mit dem damaligen Bundesfinanzminister Eichel und dem Bundeswirtschaftsminister Clement zum Gespr&auml;ch eingeladen. Als nach Beendigung des Gedankenaustausches Schr&ouml;der Eichel zu einer Kabinettsvorlage zur Ernennung Bofingers zum Bundesbankpr&auml;sidenten beauftragen wollte, verweigerte dieser diesen Auftrag. Eine blanke Provokation des Bundeskanzlers zu Gunsten des jetzigen Bundesbankpr&auml;sidenten Axel Weber. So r&auml;chen sich falsche Personalentscheidungen. Was wir der rot-gr&uuml;nen Koalition an Wahnsinn verdanken, ist schon sehr beachtlich. Siehe dazu hier: &ldquo;<a href=\"?p=233\">Kommt die wirtschaftspolitische Kurskorrektur?<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im 21. Jahrhundert sollte eine Wissenschaft nicht g&auml;nzlich von Denkfehlern gepr&auml;gt sein, so denkt man. 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Im gegenw&auml;rtigen Streit um die richtige Wirtschafts- und Finanzpolitik, um<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5953\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[188,205,30],"tags":[423,715,380,499,315,735,325],"class_list":["post-5953","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bundesregierung","category-neoliberalismus-und-monetarismus","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-austeritaetspolitik","tag-dogmatismus","tag-export","tag-handelsbilanz","tag-merkel-angela","tag-schwaebische-hausfrau","tag-staatsschulden"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5953","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5953"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5953\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":20975,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5953\/revisions\/20975"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5953"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5953"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5953"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}