{"id":59653,"date":"2020-03-27T08:43:16","date_gmt":"2020-03-27T07:43:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653"},"modified":"2020-03-27T08:43:16","modified_gmt":"2020-03-27T07:43:16","slug":"hinweise-des-tages-3581","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653#h01\">Innenministerium dringt auf massive Ausweitung von Corona-Tests<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653#h02\">Virologe liefert erste Erkl&auml;rungen zu niedrigen Todeszahlen in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653#h03\">Covid-19-Epidemie in Spanien: In Krankheit zerstritten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653#h04\">DRK-Klinikmitarbeiter emp&ouml;rt: Gehaltsverzicht und weniger Urlaub<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653#h05\">Um Himmels willen! 756 Milliarden Euro Rettungspaket &ndash; wer soll das bezahlen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653#h06\">Italien und Spanien gegen Merkel-Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653#h07\">Vollmacht f&uuml;r den starken Mann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653#h08\">Das Corona-Virus und der Stabilit&auml;tsmythos der Liberaldemokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653#h09\">&raquo;Beendet die Seuche namens Krieg und bek&auml;mpft die Krankheit, die unsere Welt verw&uuml;stet!&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653#h10\">Elendslager Moria: Lesbos: Essens- und Wasserversorgung f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge reduziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653#h11\">Bundestag billigt &bdquo;Erg&auml;nzung&ldquo; f&uuml;r Anti-IS-Einsatz: Lufttransport statt Luftaufkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653#h12\">Der Indopazifik als neues Mare Nostrum?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653#h13\">Der Mann, der gegen Chevron gewann &ndash; und alles verlor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653#h14\">Christian Drosten ist &bdquo;schockiert&ldquo; vom &bdquo;Stern&ldquo;. Zu Recht? Nein und ja.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59653#h15\">Journalismus im Krankenstand<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Innenministerium dringt auf massive Ausweitung von Corona-Tests<\/strong><br>\nIn einem Strategiepapier namens &ldquo;Wie wir Covid-19 unter Kontrolle bekommen&rdquo;, das inzwischen auch Kanzlerin Merkel vorliegt, fordern Experten die Regierung zu schnellem Handeln auf.<br>\nDie bei weitem wichtigste Ma&szlig;nahme gegen das Virus ist den Fachleuten zufolge &ldquo;das Testen und Isolieren der infizierten Personen&rdquo;.<br>\nF&uuml;r den Erfolg sei entscheidend, dass es der Bundesregierung gelinge, die Bev&ouml;lkerung zu mobilisieren.<br>\n(&hellip;)<br>\nDabei gehen die Autoren des Innenministeriums-Papiers von deutlich h&ouml;heren Todesraten und Schwerkranken aus als das Robert-Koch-Institut (RKI). W&auml;hrend das RKI zum Beispiel annimmt, dass in Deutschland 0,56 Prozent der Infizierten am Coronavirus sterben werden, rechnet das Innenministerium mit 1,2 Prozent. Entsprechend dramatischer sind auch die Szenarien, die das Ministeriumspapier durchspielt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/coronavirus-tests-strategie-1.4858950%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Besser sp&auml;t, als nie. Offenbar ist die Regierung nun endlich bereit, von L&auml;ndern wie S&uuml;dkorea zu lernen. Das ist eine gute Nachricht. Ob es sinnvoll ist, dabei mit hypothetischen Todesraten zu arbeiten, die sogar noch &uuml;ber den ohnehin hoch gesch&auml;tzten Zahlen des RKI liegen, darf jedoch bezweifelt werden. Solange diese &bdquo;&Uuml;bersch&auml;tzung&ldquo; keine Kollateralsch&auml;den ausl&ouml;st, ist dies jedoch eine eher technische Frage. Kritisch aufhorchen sollte man jedoch bei anderen Punkten, die im Artikel der S&uuml;ddeutschen eher am Rande genannt werden. So besteht beispielsweise Kl&auml;rungsbedarf, was das Innenministerium unter &ldquo;computergest&uuml;tzten L&ouml;sungen und Location Tracking von Mobiltelefonen&ldquo; in diesem Zusammenhang versteht. Der &auml;u&szlig;erst lesenswerte und sehr umfangreiche Artikel &bdquo;The Hammer and the Dance&ldquo;, auf den sich das Innenministerium explizit bezieht, gibt es &uuml;brigens auch in einer deutschen &Uuml;bersetzung. Es ist unverst&auml;ndlich, warum die S&uuml;ddeutsche ihn nicht verlinkt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Der Hammer und der Tanz<\/strong><br>\nWie die n&auml;chsten 18 Monate aussehen k&ouml;nnen, wenn Politiker uns Zeit kaufen<br>\nStarke Coronavirus-Ma&szlig;nahmen sollten heute nur wenige Wochen dauern, danach w&uuml;rde es keinen H&ouml;hepunkt von Infektionen geben, und dies kann zu angemessenen Kosten f&uuml;r die Gesellschaft durchgef&uuml;hrt werden, wodurch Millionen von Menschenleben gerettet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/medium.com\/tomas-pueyo\/coronavirus-der-hammer-und-der-tanz-abf9015cb2af\">Tomas Pueyo auf Medium<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Virologe liefert erste Erkl&auml;rungen zu niedrigen Todeszahlen in Deutschland<\/strong><br>\nGemeinsam mit Forschungsministerin Karliczek hat sich Charit&eacute;-Virologe Christian Drosten zur vergleichsweise geringen Sterberate an Corona in Deutschland ge&auml;u&szlig;ert &ndash; und ein neues Forschungsnetzwerk vorgestellt.<br>\n&ldquo;Wir haben so wenige Todesf&auml;lle, weil wir extrem viel Labordiagnostik machen&rdquo;, sagt Christian Drosten, Virologe an der Berliner Charit&eacute; und Regierungsberater heute Vormittag in Berlin.<br>\nIn Deutschland w&uuml;rden derzeit pro Woche &uuml;ber eine halbe Million Corona-Tests durchgef&uuml;hrt. Charit&eacute;-Vorstandschef Heyo Kroemer erg&auml;nzt, Deutschland habe auch fr&uuml;her als andere von der Pandemie betroffene L&auml;nder angefangen zu testen.<br>\nDie Tests an sich senken die Todeszahlen nicht. Allerdings ergibt sich durch mehr getestete Personen ein genaueres Bild der Gesamtsituation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/mensch\/corona-krise-virologe-liefert-erste-erklaerungen-zu-niedrigen-todeszahlen-in-deutschland-a-c8fef5d1-9c8e-4e9d-b8cc-3f85c6b00282%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Man gewinnt zur Zeit sicherlich keinen Blumentopf, wenn man dem medial omnipr&auml;senten &bdquo;Starvirologen&ldquo; Drosten widerspricht. Aber sei es drum. In Deutschland wurden laut Daten des Robert Koch Instituts weniger Personen, die &auml;lter als 80 Jahre sind, positiv auf das Virus getestet (1.301 &ndash; Stand 26. M&auml;rz), als in Italien in der gleichen Altersgruppe verstorben sind (1.607 &ndash; Stand 20. M&auml;rz). Bei einer Krankheit mit einer derart signifikanten Altersverteilung der Todesopfer wird dies mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ja wohl die logische Erkl&auml;rung f&uuml;r die niedrigen Todeszahlen in Deutschland sein. Warum die Labordiagnostik stattdessen der Grund sein soll, wei&szlig; wohl nur Herr Drosten. Vielleicht sollte man die gleiche Frage in ein paar Wochen erneut stellen. Momentan scheint der Gro&szlig;teil der positiv Getesteten noch der &bdquo;ersten Generation&ldquo; anzugeh&ouml;ren &ndash; dies sind meist R&uuml;ckkehrer aus dem Skiurlaub in &Ouml;sterreich und Italien und geh&ouml;ren damit eher nicht zur Gruppe der multimorbiden Hochbetagten. Wenn sich das Virus auch in Deutschland auf diese Risikogruppe ausgebreitet hat, werden leider auch die Todeszahlen steigen.  <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Coronavirus Less Deadly in Germany Because of Youthful Patients<\/strong><br>\n(&hellip;) There may be many reasons for the disparity, but they all boil down to one thing: Covid-19 has not yet hit as hard among the oldest and frailest members of Germany&rsquo;s population. Authorities are testing and tracking mild cases aggressively, and more than 80% of those confirmed are in people under the age of 60. In Italy, despite similar demographics, the picture is vastly different, with the virus disproportionately striking the old.<br>\nTaken together, the two countries are an object lesson for why public health authorities around the world are sealing off nursing homes and asking families not to visit elderly parents or grandparents. Once the virus spreads into an older population, as Italy shows, it can overwhelm health systems and become more deadly for everyone.<\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200327-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200327-hdt-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2020-03-24\/coronavirus-less-deadly-in-germany-because-of-youthful-patients\">Bloomberg<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Covid-19-Epidemie in Spanien: In Krankheit zerstritten<\/strong><br>\nEin Gro&szlig;teil der Altersheime wurden in den Jahren der Krise privatisiert oder gleich von Investmentfonds bis hin zu Tochterunternehmen gro&szlig;er Baukonzerne errichtet, die sie nun f&uuml;hren. Die Betreiber schweigen sich &uuml;ber die Zust&auml;nde in den Heimen aus. Als die Armee begann Altersheime zu desinfizieren, fanden die Soldaten nicht nur Schwerkranke, sondern auch Tote in den Betten.<br>\nSpanien geh&ouml;rt zu den vier L&auml;ndern, die im Zuge der Eurokrise im Gesundheitswesen am meisten gek&uuml;rzt und privatisiert haben. W&auml;hrend hier pro Einwohner 3.300 Euro f&uuml;r Gesundheit ausgegeben werden, sind es in Deutschland 6.000 Euro.<br>\nIn Spanien arbeiten pro 1.000 Einwohner 30,1 in Arztpraxen und Krankenh&auml;usern, in Deutschland sind es 71. Und w&auml;hrend Spanien 9,5 Intensivpflegepl&auml;tze pro 100.000 Einwohner z&auml;hlt, sind es in Deutschland rund 34.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Covid-19-Epidemie-in-Spanien\/!5670978\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Patienten &uuml;ber 80 Jahre werden nicht mehr beatmet: Deutsche Katastrophen&auml;rzte verfassen Alarmbericht &uuml;ber Stra&szlig;burg<\/strong><br>\nIhr Besuch in Stra&szlig;burg im Auftrag des Innenministeriums Baden-W&uuml;rttembergs hat die &Auml;rzte schockiert. Sie warnen, wie sich Deutschland vorbereiten sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/patienten-ueber-80-jahre-werden-nicht-mehr-beatmet-deutsche-katastrophenaerzte-verfassen-alarmbericht-ueber-strassburg\/25682596.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>DRK-Klinikmitarbeiter emp&ouml;rt: Gehaltsverzicht und weniger Urlaub<\/strong><br>\nSechs Prozent weniger Lohn, Verzicht auf f&uuml;nf Urlaubstage und unbezahlte &Uuml;berstunden: In Zeiten der Corona-Krise klingen die Einschnitte f&uuml;r das Personal in den DRK-Kliniken Nordhessen wie blanker Hohn. Doch tats&auml;chlich hat man vor gut zwei Wochen anl&auml;sslich einer Mitarbeiterversammlung &uuml;ber eine Reihe von &bdquo;M&ouml;glichkeiten&rdquo; zur finanziellen Gesundung der Kliniken mit Standorten in Kassel und Kaufungen gesprochen. Teilnehmer der Veranstaltung empfanden das als &bdquo;Ohrfeige&rdquo; &ndash; in Zeiten, wo die &Ouml;ffentlichkeit mit Applaus f&uuml;r den Einsatz dankt. Doch auch die Klinikleitung &ldquo;ist w&uuml;tend&rdquo;, wie sie in einem Offenen Brief kommuniziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lokalo24.de\/lokales\/kassel\/drk-klinikmitarbeiter-empoert-gehaltsverzicht-weniger-urlaub-13612124.html\">ExtraTip<\/a>\n<p><strong>dazu: Pflegekr&auml;fte in der Coronakrise: Sie brauchen mehr als warme Worte<\/strong><br>\nMit Applaus von den Balkonen danken viele Menschen den Heldinnen und Helden der Coronakrise: &Auml;rztinnen und Krankenschwestern. Schluss damit, fordert ein Pfleger, der stattdessen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Forderung nach besserer Bezahlung verlangt.<br>\nAuf Balkonen, an offenen Fenstern stehen Menschen, auch in Deutschland, und applaudieren. Ein lautstarker, solidarischer Dank f&uuml;r &Auml;rzte und Pflegekr&auml;fte. Vor einigen Tagen twitterte ein junger Pfleger:<br>\n&bdquo;Wir Pflegekr&auml;fte brauchen keine Klatscherei. Wir wollen auch keine Merci-Schokolade und warme Worte! Wir brauchen 4000 Euro brutto, mehr Personal, Gefahrenzulagen und ein entprivatisiertes Gesundheitssystem!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/pflegekraefte-in-der-coronakrise-sie-brauchen-mehr-als.2165.de.html?dram:article_id=473239\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Um Himmels willen! 756 Milliarden Euro Rettungspaket &ndash; wer soll das bezahlen?<\/strong><br>\nDer Bundestag hat gerade ein Corona-Hilfspaket von insgesamt 756 Milliarden Euro beschlossen. Um Himmels willen, wer soll das bezahlen? Die Antwort ist einfach: Beendet die &uuml;berfl&uuml;ssige Beteiligung an Kriegen. Stoppt die Aufr&uuml;stung und das absurde zwei Prozent-Ziel der Nato. Versteuert endlich gro&szlig;e Erbschaften und Verm&ouml;gen. Und stoppt die Steuerhinterziehung der Reichen. Die Gefahr ist gro&szlig;, dass die Leute mit geringem oder durchschnittlichem Einkommen und kleine und mittlere Betriebe und Selbst&auml;ndige, die gerade so &uuml;ber die Runden kommen, wie schon in der Banken-Krise wieder die Zeche zahlen. Und die wachsenden Zustimmungswerte zu den neoliberalen Regierungsparteien CDU, CSU und SPD zeigen, dass die ver&auml;ngstigte Bev&ouml;lkerung schnell vergisst, wer Sozialabbau, Lohndr&uuml;ckerei, Rentenk&uuml;rzungen, das Privatisieren und Kaputtsparen des Gesundheitssystems und die himmelschreiende Umverteilung von unten nach oben durch ein ungerechtes Steuersystem als &bdquo;alternativlos&ldquo; durchgesetzt hat. Die Kampagnen-Medien, die den neoliberalen Irrsinn mit verbrochen haben, denken selbstverst&auml;ndlich nicht daran, in Erinnerung zu rufen, wer die Verantwortung daf&uuml;r tr&auml;gt.<br>\nWieder einmal best&auml;tigt sich der ber&uuml;hmte Satz Bertold Brechts: &bdquo;Das Ged&auml;chtnis der Menschheit f&uuml;r erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.&ldquo; Und hoffentlich bewahrheitet sich in Zukunft nicht sein darauf folgender Satz: &bdquo;Ihre Vorstellungsgabe f&uuml;r kommende Leiden ist fast noch geringer.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2931677863560328\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Italien und Spanien gegen Merkel-Deutschland<\/strong><br>\nEs erinnert an die dunkelsten Stunden der Eurokrise: &Auml;hnlich wie vor zehn Jahren konnten sich die Staats- und Regierungschefs am Donnerstag nicht auf das weitere Vorgehen in der Wirtschafts- und Finanzpolitik verst&auml;ndigen. Italien und Spanien standen gegen Kanzlerin Merkel &ndash; sie fordern mehr Solidarit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/italien-und-spanien-gegen-merkel-deutschland\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vollmacht f&uuml;r den starken Mann<\/strong>\n<ul>\n<li>In dieser Woche soll eine Versch&auml;rfung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen werden.<\/li>\n<li>Dem Entwurf zufolge soll die Bundesregierung eine &ldquo;epidemische Lage von nationaler Tragweite&rdquo; ausrufen k&ouml;nnen, wenn sie eine &ldquo;ernsthafte Gefahr f&uuml;r die &ouml;ffentliche Gesundheit in der gesamten Bundesrepublik Deutschland festgestellt hat&rdquo;.<\/li>\n<li>Damit w&uuml;rde der Bundesgesundheitsminister weitreichende Machtbefugnisse bekommen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/spahn-infektionsschutz-1.4855511\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Corona-Virus und der Stabilit&auml;tsmythos der Liberaldemokratie<\/strong><br>\nWas der Liberaldemokratie fehlt, ist eigentlich &ndash; wie Fukuyama in seinem neuen Buch &ldquo;Identit&auml;t&rdquo; angedeutet hat &ndash; soziale Solidarit&auml;t. Die Liberaldemokratie mag zwar Wohlstand f&uuml;r die B&uuml;rger bringen, aber sie ist l&auml;ngst daran gescheitert, eine solidarische Gesellschaft aufzubauen, die ihr in au&szlig;erordentlichen Situationen helfen k&ouml;nnte. Denn die Logik der neoliberalen Gesellschaft beruht auf materialistischem Kosten-Nutzen-Kalk&uuml;l. Insofern erscheint der neue Appell Merkels an die deutsche Bev&ouml;lkerung, in dem sie die B&uuml;rger auf ein gemeinsames solidarisches Handeln eingeschworen hat, wie eine leere Worth&uuml;lse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/99863-corona-virus-und-stabilitaetsmythos-liberaldemokratie\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><strong>dazu: Krisenmanagement und Ungleichheit: Der infizierte Rechtsstaat<\/strong><br>\nViel ist in der Corona-Krise die Rede von Solidarit&auml;t. Doch &uuml;ber die ungleiche Verteilung der Lasten, die der Shutdown erzeugt, wird kaum gesprochen. [&hellip;]<br>\nZu den blinden Flecken, in denen der Diskurs derzeit gar nicht stattfindet, geh&ouml;ren zweitens Solidarit&auml;ts- und Verteilungsfragen. Viel ist derzeit zu lesen, dass es um eine gemeinsame Kraftanstrengung geht, um einen Akt der Solidarit&auml;t mit den Schw&auml;cheren, zu der nun jeder seinen Beitrag leisten m&uuml;sse. Vergleichsweise wenig ist davon die Rede, dass sich diese Lasten h&ouml;chst ungleichm&auml;&szlig;ig verteilen. Sie verteilen sich ungleich in der Wirtschaft: Hier wird es viele Unternehmen und Betriebe nach dem Auslaufen der Beschr&auml;nkungen nicht mehr geben, w&auml;hrend die gro&szlig;en Unternehmen von den Autoherstellern bis zu den Banken auf Staatshilfen bauen k&ouml;nnen und sich die Krise f&uuml;r Konzerne wie Amazon sogar als eine Lizenz zum Gelddrucken entpuppt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Krisenmanagement-und-Ungleichheit\/!5674368\/%20\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&raquo;Beendet die Seuche namens Krieg und bek&auml;mpft die Krankheit, die unsere Welt verw&uuml;stet!&laquo;<\/strong><br>\nDiesem Aufruf des UN-Generalsekret&auml;rs kann ich mich nur anschlie&szlig;en. Wir k&ouml;nnen die Pandemie nur eind&auml;mmen wenn wir gemeinsam gegen sie vorgehen, anstatt uns zus&auml;tzlich auch noch gegenseitig zu bek&auml;mpfen.<br>\nEin sofortiger Waffenstillstand ist n&ouml;tig, ein Schuldenerlass f&uuml;r &auml;rmere L&auml;nder und ein Ende des Wirtschaftskriegs, der f&uuml;r die Gesundheitssysteme betroffener L&auml;nder schlimme Folgen hat: Die Sanktionen gegen Iran, Venezuela, Syrien und weitere L&auml;nder m&uuml;ssen aufgehoben werden, wie es auch die UN-Kommissarin f&uuml;r Menschenrechte fordert. Gerade der Iran ist besonders von der Corona-Pandemie betroffen. Iranischen Krankenh&auml;usern fehlt es wegen der scharfen internationalen Sanktionen zus&auml;tzlich an Ausr&uuml;stung und Medikamenten. Das ist nicht nur f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung im Iran und das medizinische Personal dort gef&auml;hrlich &ndash; von dort hat sich die Infektion auch in andere L&auml;nder verbreitet.<br>\nDie Coronakrise ist f&uuml;r jedes Gesundheitssystem eine gro&szlig;e Herausforderung. Wenn es zus&auml;tzlich durch Sanktionen daran gehindert wird, an n&ouml;tige Medikamente, medizinische Ger&auml;te und Schutzausr&uuml;stung zu gelangen, werden Millionen Menschen keine &uuml;berlebenswichtige Behandlung erhalten. Lasst uns die Sanktionen sofort aufheben! Lasst uns medizinische Hilfe exportieren statt Waffen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/a.220243721326366\/3458260054191367\/?type=3&amp;theater\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Aufruf: F&uuml;r einen weltweiten Waffenstillstand &ndash; Stoppt die Auslandseins&auml;tze und die R&uuml;stungsproduktion!<\/strong><br>\nF&uuml;r den Aufbau eines globalen, widerstandsf&auml;higen und solidarischen Gesundheitssystems! (&hellip;)<br>\nUnter dem Titel &bdquo;Die Raserei des Virus offenbart die Narretei des Krieges&ldquo; richtete sich UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres am 23.3.2020 an die Weltbev&ouml;lkerung und die Regierungen rund um den Globus. Dabei unterstrich er zun&auml;chst, dass das Virus eine Bedrohung f&uuml;r alle darstellt &ndash; unabh&auml;ngig von Zugeh&ouml;rigkeit, Nationalit&auml;t, Ethnizit&auml;t und Glauben &ndash; und dass ihm die ohnehin Marginalisierten und Verwundbarsten am st&auml;rksten ausgeliefert sind. Vor diesem Hintergrund rief er zu einem &bdquo;unverz&uuml;glichen, globalen Waffenstillstand in allen Ecken der Welt&ldquo; auf. An s&auml;mtliche Konfliktparteien richtete er den Appell: &bdquo;Ziehen sie sich von allen Kampfhandlungen zur&uuml;ck. Verabschieden sie sich von Misstrauen und Feindseligkeiten. Bringen sie die Gewehre zum Schweigen, Stoppen sie die Artillerie, beenden sie die Luftschl&auml;ge&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2020\/03\/26\/aufruf-fuer-einen-weltweiten-waffenstillstand-stoppt-die-auslandseinsaetze-und-die-ruestungsproduktion\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> K&uuml;rzlich hatte Herr Linnemann (Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion von CDU\/CSU) ein &ldquo;Belastungsmoratorium, das zum Beispiel die Grundrente wie auch die Bonpflicht in den Blick nimmt&ldquo; gefordert und sagte <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/trotz-corona-krise-hubertus-heil-will-an-grundrente-festhalten-16696518.html\">weiter<\/a>: &bdquo;Wir m&uuml;ssen uns jetzt voll und ganz auf die Bew&auml;ltigung der Krise konzentrieren. Alles andere, das weniger existenziell ist, muss bis auf weiteres zur&uuml;ckgestellt werden.&ldquo; Mit &ldquo;Krise&rdquo; hatte er wohl die Krise wegen des neuen Corona-Virus gemeint. Wieso setzt sich derselbe Herr Linnemann nicht mit der derselben Begr&uuml;ndung z.B. auch f&uuml;r den Stopp von Auslandseins&auml;tzen und der R&uuml;stungsproduktion oder f&uuml;r ein Stopp der Steuerhinterziehung durch Reiche und Verm&ouml;gende ein?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Elendslager Moria: Lesbos: Essens- und Wasserversorgung f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge reduziert<\/strong><br>\nKaum Medikamente, kein Wasser und jetzt die Kr&auml;tze: Die dramatische Lage im Fl&uuml;chtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos spitzt sich weiter zu. Die Gefahr durch das Coronavirus verschlimmert die Situation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/krisen\/id_87592536\/elendslager-moria-essens-und-wasserversorgung-fuer-fluechtlinge-reduziert.html\">T-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundestag billigt &bdquo;Erg&auml;nzung&ldquo; f&uuml;r Anti-IS-Einsatz: Lufttransport statt Luftaufkl&auml;rung<\/strong><br>\nDer Bundestag hat eine Ver&auml;nderung der Bundeswehrbeteiligung an der internationalen Anti-IS-Koalition gebilligt. Die Abgeordneten der Koalitionsfraktionen und der FDP stimmten gegen den Widerspruch von Linken, Gr&uuml;nen und AfD f&uuml;r ein neues Mandat, das nach einer Beendigung der Luftaufkl&auml;rung &uuml;ber Syrien und Irak nun mehr Lufttransport f&uuml;r die Operation Inherent Resolve vorsieht. Au&szlig;erdem soll die Luftbetankung fortgesetzt werden.<br>\nDas neue Mandat (Bundestagsdrucksache 19\/17790), wird ausdr&uuml;cklich als Erg&auml;nzung des bis Ende Oktober befristeten Mandats (Bundestagsdrucksache 19\/13290)  zur deutschen Beteiligung am internationalen Kampf gegen den Islamischen Staat bezeichnet. Hauptgrund daf&uuml;r ist die festgelegte Beendigung der Luftaufkl&auml;rung mit Tornado-Kampfjets der Luftwaffe zum 31. M&auml;rz. Diese Aufgabe soll von Italien &uuml;bernommen werden; angesichts der aktuellen Corona-Pandemie gibt es allerdings bislang keine endg&uuml;ltige Zusage der Regierung in Rom daf&uuml;r.<br>\nNach dem neuen Mandat sollen wie bisher A400M-Flugzeuge der Bundeswehr vom jordanischen St&uuml;tzpunkt al-Azraq aus die Kampfjets anderer Koalitionsnationen betanken. Zus&auml;tzlich sollen Transporter dieses Typs f&uuml;r Fl&uuml;ge in den Irak bereitstehen. Ebenfalls neu ist der geplante Einsatz eines Luftraum&uuml;berwachungsradars im Irak. Au&szlig;erdem wird geplant, die Ausbildungsmission deutscher Soldaten in Taji im Zentralirak k&uuml;nftig nicht mehr der Koalitions-Operation Inherent Resolve, sondern der NATO zu unterstellen. (&hellip;)<br>\nDer Bundestag stimmte wegen der Pandemie in verkleinertem Rahmen ab, zudem gab es vorsorglich keine namentliche Abstimmung, sondern lediglich ein Votum per Handzeichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/augengeradeaus.net\/2020\/03\/bundestag-billigt-ergaenzung-fuer-anti-is-einsatz-lufttransport-statt-luftaufklaerung\/\">Augen geradeaus!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Indopazifik als neues Mare Nostrum?<\/strong><br>\nIn Ostasien spielt zunehmend die macht- und geopolitische Musik: Der Schwerpunkt der Weltwirtschaft verlagert sich zusehends dorthin und die etablierten Westm&auml;chte geraten dabei zunehmend in Konflikt mit dem aufstrebenden China, das einged&auml;mmt werden soll.<br>\nSchon l&auml;nger streben deshalb die USA, Gro&szlig;britannien und Frankreich eine Ausweitung ihrer dortigen maritimen Milit&auml;rpr&auml;senz an, w&auml;hrend Deutschland sich zumindest in dieser Region lange milit&auml;risch ziemlich bedeckt hielt.<br>\nDoch sp&auml;testens ab Sommer letzten Jahres drehte sich der Wind, nachdem die Rufe nach der Entsendung deutscher Kriegsschiffe immer lauter wurden. Am 12. M&auml;rz erfolgte nun der Schritt &uuml;ber den Rubikon, indem die Bundeswehr die Entsendung einer Fregatte in den Indopazifischen Raum ank&uuml;ndigte. (&hellip;)<br>\nBereits in seiner J&auml;hrlichen Weisung Marine 2020 griff der Inspekteur der Marine Vizeadmiral Andreas Krause Anfang des Jahres nicht nur explizit die bereits erw&auml;hnte Grundsatzrede von Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer auf, sondern wertete die darin artikulierte Forderung, deutsche Interessen k&uuml;nftig &ldquo;besser&rdquo; zu &ldquo;sch&uuml;tzen&rdquo; gleich auch als Auftrag, der nicht zuletzt den Indopazifik einschlie&szlig;e:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Der-Indopazifik-als-neues-Mare-Nostrum-4685855.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56708#h02\">Marine plant Entsendung einer Fregatte in den Indo-Pazifik<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Mann, der gegen Chevron gewann &ndash; und alles verlor<\/strong><br>\nVor fast zehn Jahren gewann Steven Donziger einen spektakul&auml;ren Umweltfall. Seitdem ist ihm Chevron auf den Fersen.<br>\nVor neun Jahren gewann der Anwalt Steven Donziger (59) eine Multi-Milliarden-Dollar-Klage gegen den &Ouml;l-Giganten Chevron. Der &Ouml;l-Konzern habe sich der Umweltzerst&ouml;rung im Lago-Agrio-&Ouml;lfeld im Amazonasgebiet schuldig gemacht, entschied das Gericht in einem der bis dahin gr&ouml;ssten Umweltverfahren &ndash; ein historischer Sieg.<br>\nHeute sollte Donziger ein gefragter Anwalt sein, aus Sicht der Umweltbewegung sogar ein Held. Stattdessen ist er ein Gefangener. Seit dem 6. August 2019 tr&auml;gt er eine elektronische Fussfessel und darf das Apartment, das er sich mit seiner Partnerin und seinem Sohn teilt, nicht verlassen. Er darf weder arbeiten noch reisen. Seine Bankkonten sind eingefroren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Umwelt\/Der-Mann-der-gegen-Chevron-gewann---und-alles-verlor\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Christian Drosten ist &bdquo;schockiert&ldquo; vom &bdquo;Stern&ldquo;. Zu Recht? Nein und ja.<\/strong><br>\nBesonders &auml;rgerlich in diesem Fall: W&auml;hrend der Begleitartikel mit dem falschen Teaser f&uuml;r jeden lesbar war, steckte das Interview selbst hinter der Bezahlschranke. Wer sich nach dem Teaser also w&uuml;tend dachte: &bdquo;Will der Drosten jetzt meinen sch&ouml;nen Fu&szlig;ball verbieten?!&ldquo;, konnte ohne Abo nicht &uuml;berpr&uuml;fen, ob Christian Drosten das wirklich so gesagt hat (was er nicht hat). Auch das &auml;rgerte den Virologen, wie er im NDR-Podcast sagte: [&hellip;]<br>\nInzwischen kann man das Interview auch ohne Abo komplett lesen. Au&szlig;erdem hat die &bdquo;Stern&ldquo;-Redaktion den Teaser des Begleitartikels umgeschrieben &mdash; dort ist jetzt nicht mehr die Rede von leeren Stadien und &bdquo;Geisterspielen&ldquo;. Am Ende des Textes steht eine l&auml;ngere &bdquo;Anmerkung der Redaktion&ldquo;.<br>\nNoch einen Tick schlechter als Stern.de hat es &uuml;brigens Bild.de hinbekommen. Da war schon in der &Uuml;berschrift alles falsch:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bildblog.de\/120032\/christian-drosten-ist-schockiert-vom-stern-zu-recht-nein-und-ja\/\">Bildblog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der Vorgang ist ein sch&ouml;nes Beispiel daf&uuml;r, wie Medien ihr Online-Angebot inzwischen vermarkten und dabei immer h&auml;ufiger gegen die Sorgfaltspflicht (Ziffer 2, Pressekodex: Informationen d&uuml;rfen durch Bearbeitung, &Uuml;berschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verf&auml;lscht werden) versto&szlig;en. Meldungen, die frei zug&auml;nglich sind und lediglich Bezahlinhalte bewerben sollen, werden mit knackigen &Uuml;berschriften versehen. Das sorgt f&uuml;r Klicks und Aufmerksamkeit. Dabei ist die Wirklichkeit h&auml;ufig gar nicht so spektakul&auml;r, wie es die &Uuml;berschriften vermuten lassen. Drosten hat das kritisiert. In der Regel wird das aber gar nicht beanstandet, wenn es beispielsweise um die Wechselbeziehungen zwischen Politik und Medien geht. Hier gewinnen n&auml;mlich beide durch die geschaffene Aufmerksamkeit auf der einen und die Exklusivit&auml;t auf der anderen Seite. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Journalismus im Krankenstand<\/strong><br>\nDer Corona-Krise nicht gewachsen: Die viel beschworene Funktion f&uuml;rs demokratische Gemeinwesen kann Journalismus nur haben, wenn er anbietet, was zur Meinungsbildung notwendig ist<br>\nDass der Journalismus der &ldquo;Corona-Krise&rdquo; nicht gewachsen sein wird, offenbarte sich sp&auml;testens mit der Heimholung Deutscher aus Wuhan am 1. Februar.<br>\nDie Tatsache, dass 128 k&ouml;rperlich gesunde Menschen mit einem Bundeswehrflugzeug nach Deutschland gebracht, zigfach untersucht und dann f&uuml;r zwei Wochen in einer Kaserne unter Quarant&auml;ne gestellt wurden, beobachteten die deutschen Medien wie die erste Mondlandung &ndash; und weil die Hauptdarsteller am Ende der langweiligen Prozedur nicht mit den Medien sprechen wollten, mussten Rotkreuzler berichten, welch gro&szlig;e Herausforderung die zwei Wochen f&uuml;r alle waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Journalismus-im-Krankenstand-4691152.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-59653","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59653","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=59653"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59653\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59656,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59653\/revisions\/59656"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=59653"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=59653"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=59653"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}