{"id":59690,"date":"2020-03-28T11:45:22","date_gmt":"2020-03-28T10:45:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59690"},"modified":"2020-03-28T14:34:23","modified_gmt":"2020-03-28T13:34:23","slug":"leserbriefe-zu-wie-sollen-sich-die-nachdenkseiten-positionieren-ausgewogen-einseitig-im-sinne-der-regierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59690","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eWie sollen sich die NachDenkSeiten positionieren? Ausgewogen? Einseitig im Sinne der Regierung?\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59645\">Dieser Artikel<\/a> rief zahlreiche Reaktionen hervor, vielen Dank daf&uuml;r, wir haben tolle Leserinnen und Leser. Eine Sammlung der Zuschriften geben wir hier wieder. Viele Leserbriefe best&auml;rken uns darin, weiterhin viele Facetten der Debatte darzustellen und die bisherige Arbeitsweise beizubehalten. Zusammengestellt von <strong>Christian Goldbrunner<\/strong>.<\/p><p><strong>Erg&auml;nzung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Bleiben Sie miteinander im Gespr&auml;ch, auch wenn Sie unterschiedliche Auffassungen, Wahrnehmungen, &Auml;ngste und Bef&uuml;rchtungen haben. Bitte keine Etiketten verteilen, zuh&ouml;ren, &Auml;ngste ernst nehmen. Es macht keinen Sinn, zwischen uns Gr&auml;ben aufzurei&szlig;en.  Also verbal abr&uuml;sten. &ndash; Bitte weisen Sie in Ihrem Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis auf das Angebot der NachDenkSeiten hin. Wenn Sie einen Artikel oder eine Analyse besonders gut finden, dann leiten Sie diese bitte weiter. Wir m&uuml;ssen den Kreis jener, die in dieser kritischen Zeit vern&uuml;nftig und menschlich miteinander umgehen, erweitern.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>auch wenn ich ebenfalls nicht immer nur Zustimmung zu den Artikeln liefere, hat mich die aktuelle Situation davon &uuml;berzeugt, dass sie sich bisher exakt richtig positionieren. Verschiedene Sichtweisen sind wichtig, auch wenn so manche Sichtweise einen auf die Palme bringt. Im Normalfall gibt so etwas die M&ouml;glichkeit zur &bdquo;Auseinandersetzung&ldquo;. Man kann Widerspruch leisten, beide Seiten k&ouml;nnen argumentieren und so evtl. zu neuen Einsichten kommen, die einem verwehrt bleiben, wenn die eigenen Ansichten nie in Frage gestellt werden.<\/p><p>Ich verstehe aber ihre Best&uuml;rzung &uuml;ber die teilweise sehr aggressiven Reaktionen. Habe diese selber erfahren, als ich meine Skepsis zur Epidemie &auml;u&szlig;erte, aufgrund der Todeszahlen der vergangenen Jahre oder gar Jahrzehnte. Traurigerweise kommt ein Diskurs hier gar nicht auf. Es fallen Begriffe wie Verschw&ouml;rungstheoretiker. Kritik an den Ma&szlig;nahmen ist &bdquo;dummes Gemecker&ldquo;.<\/p><p>Ich treffe im Moment auf eine Vielzahl von Menschen, die sich daran klammern m&ouml;chten, dass die Regierung nur das Beste f&uuml;r uns im Sinn hat. Ein Brief, wie der, den sie ver&ouml;ffentlicht haben (was ich mutig von Ihnen finde, insbesondere, wenn man an Julian Assange denkt), w&uuml;rde wahrscheinlich als Fake betrachtet, weil man nicht wahrhaben will, dass der Mensch nicht z&auml;hlt.<\/p><p>Ich kann das verstehen. Es ist f&uuml;rchterlich sich derart ausgeliefert und hilflos zu f&uuml;hlen. Ich f&uuml;rchte mich selbst vor dem, was kommt. Es w&auml;re ein Wunder, wenn es etwas Gutes w&auml;re, wenn man bedenkt, dass das Einschl&auml;fern von Menschen pl&ouml;tzlich als human gelten soll. Hier stellt sich mir die Frage, ob es reiner Zufall ist, dass erst k&uuml;rzlich die professionelle Sterbehilfe gestattet wurde. Auch erschlie&szlig;t sich mir nicht, warum wir nicht in der Lage sein sollten, ausreichend Beatmungsger&auml;te zu beschaffen, wo doch scheinbar nie ein Mangel an Waffen und Kriegsger&auml;t herrscht.<\/p><p>Auch dem medizinischen Personal gilt mein Mitgef&uuml;hl. Nicht jeder hat den Beruf, mit dem Hintergedanken &bdquo;ohne Grenzen&ldquo; ergriffen und ist bereit das eigene Leben zu opfern, zumal der Brief nicht den Eindruck erweckt, als ob eine Wahl gelassen w&uuml;rde, was f&uuml;r &Auml;rzte ohne Grenzen ja durchaus der Fall ist.<\/p><p>Was immer kommen mag bzw. bereits geschieht: So, wie wir selbst schon miteinander umgehen, wenn wir unterschiedlicher Ansichten sind, erwarte ich nicht, dass Politik und Wirtschaft Widerspruch wohlwollend aufnimmt.<\/p><p>Aktuell w&uuml;nsche ich mir sehr mit meiner negativen Sichtweise falsch zu liegen! Ich w&uuml;nsche allen da drau&szlig;en, dass es ihnen jetzt und auch in Zukunft gut geht und die Welt sich nicht in einen noch grausameren Ort verwandelt!<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nVW<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>das was momentan abl&auml;uft hat direkt mit dem zu tun was Sie &uuml;ber die Jahre an Arbeit geleistet haben.<\/p><p>Sie haben Warnungen &uuml;ber katastrophale Folgen, die sich in absehbarer Zukunft f&uuml;r die Menschen abzeichnen werden, wenn man (sind die die am Machtschalthebel gemeint) bestimmte Entscheidungen trifft, herausgegeben.<\/p><p>Warnungen &uuml;ber Privatisierung, Abbau des Sozialstaates, Agenda2010 etc.<\/p><p>Sie haben die Lebenserfahrung und Expertise in diesen Gebieten, also konnten Sie auch vorausschauend die Risiken, Gefahren und Katastrophe logisch erschlie&szlig;en.<\/p><p>So, wenn jetzt so einer herkommt und all diese genannten Aspekte in seiner Meinung\/Geschmacksbekundung als harmlos und &uuml;bertriebene Panikmache deklariert.<\/p><p>Wie f&uuml;hlen Sie sich dann dabei? Ich meine just in diesem Moment, wo es faktisch nicht mehr zu leugnen ist , welche katastrophalen Folgen zum Vorschein getreten sind, weil man ihre Warnungen ignoriert hat. Ist es dann immer noch eine ausgewogene Meinungsabbildung oder ein Verbrechen die Katastrophe zu verleugnen?<\/p><p>Der einzige Unterschied in der Analogie der Vorwarnung mit der Pandemie und der Ihrer Arbeit, ist der zeitliche Ablauf. Bei Ihren Vorwarnungen sind die Folgen &uuml;ber Jahrzehnte bis jetzt erst faktisch zu sehen, aber diese Pandemie hat sich innerhalb von wenigen Monaten abgespielt.<\/p><p>Die Expertise und Erfahrung hatte es bis sp&auml;testen anfangs Februar mit dem Blick auf China gegeben. Und die Stimmen, die Vorwarnungen &uuml;ber die nahende Katastrophe hat man v&ouml;llig ignoriert (entweder mit Vorsatz oder grober Fahrl&auml;ssigkeit, ich aber vermute Vorsatz, weil die Wirtschaft die Entscheidungen treffen und nicht die Regierung) bis es wie immer zu sp&auml;t ist.<\/p><p>Daher wiederhole ich nochmal meine Frage: ist es noch Meinung, wenn man die Fakten und Realit&auml;t verleugnet, oder justiziable?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSon<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, liebe Nachdenkseiten-Redakteure,<\/p><p>kein Z&ouml;gern: Bleiben Sie genauso wie Sie sind &ndash; kritisch, skeptisch, mit unz&auml;hligen Meinungen, Expertisen jenseits des Mainstreams und vor allem: Blick auf ein Problem aus vielerlei Sichten, nicht nur aus einer wissenschaftlichen Disziplin. Das ist Gegen&ouml;ffentlichkeit.<\/p><p>Einzelne Befindlichkeiten von Leuten, deren Hintergrund schwer einzusch&auml;tzen ist, sind da weniger hilfreich &ndash; f&uuml;r deren spezielle Anliegen gibt es dar&uuml;ber hinaus genug &Ouml;ffentlichkeit, Mainstream, &bdquo;soziale&ldquo; Medien etc.<\/p><p>Bezogen auf die coronabegr&uuml;ndete &Uuml;bergriffigkeit eines nicht mehr sehr vertrauensw&uuml;rdigen Staatsapparates bedeutet dies: nicht nur aus der Sicht des Berliner Virologen oder eines bislang anerkannten Institutes zu berichten, wie der Mainstream es tut (aus welchen Gr&uuml;nden auch immer&hellip;), sondern das gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Spektrum an Wissen, Forschung, Erfahrung, Erkenntnis, &Uuml;berlegung zug&auml;nglich machen. Greift leider offenbar nur bei denen, die daf&uuml;r ohnehin offen sind.<\/p><p>Sie haben heute ein Interview mit Gerd Bosbach gebracht: Unsch&auml;tzbar, eine echte Bereicherung. Wird das auf ARD oder ZDF gebracht? Eher nicht, oder zu Zeiten, wo Normalsterbliche schlafen.<\/p><p>Oder z.B. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/200324-Gabriele-Muthesius-Die-Corona-Krise-neu.pdf\">der angeh&auml;ngte Artikel von Gabriele Muthesius<\/a>. Egal, welche Richtung verfolgt wird: Hier berichtet jemand, wie Testverfahren ablaufen (sollten) und welche Voraussetzungen erf&uuml;llt sein m&uuml;ssen, um die Ergebnisse ernstnehmen und extrapolieren zu k&ouml;nnen. Also keine mathematischen Hochrechnungen f&uuml;r Statistikfreaks, sondern praxiserfahrene Procedere f&uuml;r die Anwendung im Echtbetrieb. H&ouml;ren wir davon etwas im Mainstream? N&ouml;, eher nicht.<\/p><p>Solange man nur in wenigen Nischen Wissen und Schl&uuml;sse auf Basis des informierten, kritischen Menschenverstands finden kann, sollten Sie bitte nie aufh&ouml;ren! Es ist schon erschreckend genug, wie vorauseilend folgsam man in diesem Land mittlerweile B&uuml;rgerrechte aufgibt, ohne &ouml;ffentliche Diskussion, ob das alles angemessen ist. Das war mal anders, auf jeden Fall in der alten BRD.<\/p><p>In diesem Sinne, herzliche Gr&uuml;&szlig;e, bleiben Sie gesund und guten Mutes<br>\nPetra Makowski<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich lese: &ldquo;Wie sollen sich die NachDenkSeiten positionieren? Ausgewogen?&rdquo;<\/p><p>Ich &uuml;berlege:<\/p><p>Die NDS werden von Menschen gemacht. Die sind keine geschlechtsneutralen Maschinen. Die haben auch ihre Meinungen, in manchen Fragen eine sehr entschiedene, in neuen Fragen mehr suchend, aber irgendwann auch entschieden. Vor allem und haupts&auml;chlich sind sie nicht &ldquo;politisch korrekt&rdquo;. Sonst h&auml;tten sie gar nicht erst mit den NDS angefangen. Der Mainstream ist nat&uuml;rlich &ldquo;politisch korrekt&rdquo;, sonst w&auml;re er nicht der Mainstream. Es ist zwar durchaus Mainstream, dass man seine Ehefrau nicht pr&uuml;gelt, also ist Mainstream nicht von vornherein etwas Schlechtes. Aber es ist auch Mainstream, dass der Westen die Guten sind, Putin b&ouml;se, die NATO den Frieden sichert usw. Gegen diesen Teil des Mainstreams k&auml;mpfen die NDS-Macher. So nehme ich sie jedenfalls wahr und deshalb bin ich Leser und Abonnent.<\/p><p>&ldquo;Ausgewogen&rdquo; m&uuml;ssen, nein: &ldquo;M&Uuml;SSTEN&rdquo; ARD und ZDF sein, denn so steht es im Rundfunkstaatsvertrag. Aber sie sind es nicht. Wenn die NDS haupts&auml;chlich dagegen anschreiben, dann gleichen sie ein kleines bisschen die Unausgewogenheit im Mainstream aus. W&uuml;rden sie anfangen, AUCH noch das gleiche Zeug wie die anderen zu schreiben, um INNERHALB der NDS &ldquo;ausgewogen&rdquo; zu erscheinen, w&uuml;rden sie die Gesamt-Unausgewogenheit verst&auml;rken. Nein, sie sollten bleiben, wie sie sind.<\/p><p>Wenn der Mainstream auf jemanden einpr&uuml;gelt, also als Person richtig fertigmacht, alarmiert das die NDS-Macher, sie schauen hin und haben die nat&uuml;rliche Neigung, diese Person in Schutz zu nehmen, zumindest ihr auch das Geh&ouml;r zu verschaffen, das ihr der Mainstream verweigert. Das ist gut so, weil es den Horizont erweitern kann.<\/p><p>Dies ist das Bild, das ich mir von den NDS mache. Es ist ein Idealbild, aber ich finde, dass sie ihm weitgehend entsprechen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBernhard Meyer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>f&uuml;r mich stellt sich die Frage, was ausgewogen ist. Die &bdquo;gro&szlig;en Risiken der Pandemie&ldquo; liegen nach meiner Meinung nicht in der Gef&auml;hrlichkeit des Erregers. Ich halte es f&uuml;r einen Irrtum, zu glauben, die &bdquo;gro&szlig;en Risiken der Pandemie&ldquo; seien urs&auml;chlich f&uuml;r deren Folgen.<\/p><p>Sie schreiben:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ein Linker aus M&uuml;nchen beklagt sich, weil wir uns zu wenig an Wodarg etc. orientieren. Ein Linker aus Berlin beklagt sich dar&uuml;ber, dass wir die fatale Situation in Italien zu wenig ernst und Wodarg zu ernst n&auml;hmen. Warum man in dieser Situation quasi mit dem Messer aufeinander losgehen muss, verstehe ich nicht. Die NachDenkSeiten werden weiter die gro&szlig;en Risiken der Pandemie beschreiben und wir werden weiter die Folgen beschreiben. Letztere sind aus meiner Sicht nicht ausreichend im Blick. Die ma&szlig;gebliche ver&ouml;ffentlichte Meinung ist anders orientiert.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ich bin nicht der Meinung, dass Klagen &uuml;ber unausgewogene Positionierung gleichbedeutend ist mit : &bdquo;quasi mit dem Messer aufeinander losgehen&ldquo; und vertrete die Meinung, dass es m&ouml;glich sein muss, mit entsprechender Begr&uuml;ndung auch &bdquo;Unausgewogenheit&ldquo; bei den Nachdenkseiten zu kritisieren. Und ja, ich fand die Berichterstattung bis vor kurzem auch nicht ausgewogen. Es ist ja keineswegs nur Herr Wodarg, der der Panikmache mit m.E. &uuml;berzeugenden Argumenten widerspricht. Das tun auch renommierte Virologen, die in den Medien keine Erw&auml;hnung finden.  <\/p><p>Festzuhalten ist: Der neoliberale Staat hat alles unterlassen, um die, die man angeblich sch&uuml;tzen will, zu sch&uuml;tzen &ndash; wie das dankenswerterweise Jens Berger zutreffend thematisierte. Der neoliberale Staat hat auch alles unterlassen, um die &bdquo;Welle&ldquo; fr&uuml;hzeitig einzud&auml;mmen, im Gegensatz zu vielen anderen L&auml;ndern wurden keine Vorsichtsma&szlig;nahmen getroffen, um Reisende aus Corona-Gebieten zu testen, ihre Kontaktadressen festzuhalten, Fieber zu messen, keine Faschingsveranstaltungen abgesagt und kein Fu&szlig;ball usw. Es wurde alles getan, um die Infektionsrate zun&auml;chst kr&auml;ftig anzuheizen.  Es fehlt bis heute an Schutzmasken f&uuml;r das Personal, an Schutzmasken f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung, an allem, was geeignet ist, um die Verbreitung mit milden, nicht freiheitsentziehenden Ma&szlig;nahmen einzud&auml;mmen.  <\/p><p>Stattdessen wird Angst gesch&uuml;rt auf Basis unrichtiger Fallzahlen und Sterberaten &ndash; wie das der Gesundheitsstatistiker Gerd Bosbach im Interview mit den Nachdenkseiten zutreffend darlegt.<\/p><p>Es wurden keine vorbeugenden Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den Fall einer Pandemie ergriffen, obwohl v&ouml;llig klar war, dass das Virus vor Grenzen nicht halt machen w&uuml;rde, rechtzeitige Ma&szlig;nahmen zur Abflachung der Kurve vollst&auml;ndig unterlassen &ndash; stattdessen wird jetzt die gesamte Bev&ouml;lkerung in Isolation geschickt und werden s&auml;mtliche Freiheitsgrundrechte au&szlig;er Kraft gesetzt &ndash; rechtswidrig, wie die Rechtsexpertin Jessica Hamed zutreffend feststellt. Wer unbotm&auml;&szlig;ig einen Park aufsucht, wird mit drastischen Strafen bedroht und obwohl es zu fr&uuml;h ist, um festzustellen, ob die Repressionsma&szlig;nahmen greifen, werden sie im Stundentakt versch&auml;rft, w&auml;hrend man den Schutz der tats&auml;chlich bedrohten alten Menschen in Pflegeheimen unterl&auml;sst. Das ist genau das, wovon die Regierenden seit vielen Jahren tr&auml;umen und was sie jetzt umsetzen, indem sie Angst und Panik sch&uuml;ren. Nichts eignet sich daf&uuml;r so gut, wie ein vermeintlich &bdquo;neuer&ldquo; Erreger. Das war &auml;hnlich bei der Schweinegrippe und bei Corona greift nun der Staat zum Instrumentarium der Repression bei fast allen Grundrechten.<\/p><p>Nebosja Katic bringt es auf den Punkt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Auch wenn es abwegig klingen mag, f&uuml;r die herrschenden politischen und wirtschaftlichen Strukturen im Westen ist Covid 19 ein Geschenk des Himmels.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dass die Neoliberalen nach dieser von Ihnen selbst und vors&auml;tzlich verursachten Krise umdenken werden, ist m. E. reines Wunschdenken. Die sozial Schwachen werden die Opfer der gesch&uuml;rten Angst und der repressiven &bdquo;Ma&szlig;nahmen&ldquo; der Regierungen sein, die Arbeitslosenraten werden steigen, Millionen Menschen ihre Existenzgrundlage verlieren, es wird zu vielen Toten kommen, man wird neue neoliberale  &bdquo;Reformen&ldquo; beschlie&szlig;en. Das ist genau das, was die Neoliberalen wollen. Ein angststarres isoliertes Volk, das sich gegen keine &bdquo;Ma&szlig;nahme&ldquo; zum Entzug der Grundrechte zur Wehr setzt, sich &bdquo;freiwillig&ldquo; seiner Grundrechte berauben l&auml;sst, ein Heer von Arbeitslosen, um weitere neoliberale &bdquo;Reformen&ldquo; umzusetzen, L&ouml;hne zu dr&uuml;cken und als (angeblich krisenbedingt)  alternativlos zu verkaufen.<\/p><p>&bdquo;Die Opfer der Verarmung wird niemand z&auml;hlen. Man wird auch nicht f&uuml;r diejenigen, die wegen der Armut erkranken [oder in den Freitod gehen]  und versterben, t&auml;glich Newsletter ver&ouml;ffentlichen.&ldquo; Man wird Banken und Konzerne und reiche Anleger &bdquo;retten&ldquo;. Und nach der Pandemie wird die Welt &bdquo;noch viel grausamer sein.&ldquo; Davon bin ich hundertprozentig &uuml;berzeugt.<\/p><p>W&uuml;rden die Neoliberalen Risikogruppen sch&uuml;tzen wollen, w&uuml;rden sie Schutzausr&uuml;stung f&uuml;r Pflegepersonen zur Verf&uuml;gung stellen u.a.m. und w&uuml;rden nicht Millionen Pflegebed&uuml;rftige in privatisierten Heimen zur Profiterzielung der Investoren mit viel zu wenig mies bezahltem Personal, mangelhafter Pflege, um es vorsichtig auszudr&uuml;cken, ruhig gestellt und ins Koma versetzt mit kontraindizierten Neuroleptika, mangelern&auml;hrt, dehydriert usw. ihrem vorzeitigen Ende entgegen d&auml;mmern lassen. Die Zust&auml;nde in deutschen Heimen sind katastrophal und ich wei&szlig;, wovon ich rede. Meine Mutter wurde in einem solchen Heuschreckenheim ins Neuroleptikakoma versetzt und nachdem sie daraus wie durch ein Wunder erwachte, so schwer misshandelt, dass sie wenig sp&auml;ter verstorben ist.<\/p><p>Bei fast allen Besuchen stand der Leichenwagen vor der T&uuml;r, nachts riefen Bewohner verzweifelt aus den Fenstern um Hilfe. Ich habe bei einem meiner Besuche eine notd&uuml;rftig abgedeckte Leiche auf dem Flur gesehen, mitten unter den herum irrenden Bewohnern, die nach dem meist abwesenden Pflegepersonal riefen &ndash; Pflegepersonal war nur selten anwesend. Es lagen Bewohner in ihren Exkrementen, weil es angeblich keine Windeln gab usw. S&auml;mtliche Beh&ouml;rden, die ich eingeschaltet hatte, bis hin zum zust&auml;ndigen Ministerium, blieben monatelang unt&auml;tig bzw. zogen auf Druck der &ouml;rtlichen Presse Show &ldquo;Kontrollen&ldquo; ohne jede Besserung der Zust&auml;nde ab und als sich die in den Medien, auch im TV, thematisierten Skandale immer mehr h&auml;uften, Anwohner auf die um Hilfe rufenden Bewohner aufmerksam machten und die Dauerpr&auml;senz der Leichenwagen, wurde eine Heuschrecke durch eine andere ersetzt. Das Personal, das zu den Missst&auml;nden nicht geschwiegen hatte, war entlassen worden. Und nein, das ist kein Einzelfall. Mir kann kein Politiker die L&uuml;ge auftischen, man wolle angebl. Risikogruppen sch&uuml;tzen.<\/p><p>Um die Angstkampagne kr&auml;ftig anzuheizen, werden von den Medien bis heute, wie Bosbach zutreffend feststellte, u. a.  stark &uuml;berh&ouml;hte Sterberaten und falsche Zahlen zu &bdquo;Infizierten&ldquo; verbreitet. Je gr&ouml;&szlig;er die Angst, um so besser f&uuml;r den Profit der kriminellen Pharmaindustrie, deren publizierte Skandale nur die Spitze eines riesigen Eisberges sind. Die Erforschung der Impfseren finanziert die Allgemeinheit, den Profit streifen die Pharmakonzerne ein. Ihre bezahlten Lobbyisten und &bdquo;Experten&ldquo; sitzen in den staatlichen Gesundheitsbeh&ouml;rden, in den Forschungseinrichtungen und die WHO wird zu erheblichen Teilen von der Pharmaindustrie und ihren Interessenvertretern finanziert.  <\/p><p>Nachdem ich lange die Positionierung der Nachdenkseiten als einseitig auf den von der Regierung zwecks Abschaffung der Freiheitsgrundrechte f&uuml;r alle vorgeschobenen &ldquo;Schutz&ldquo; von Risikogruppen und die Gefahr durch den &ndash; vergleichsweise &ndash; keineswegs besonders gef&auml;hrlichen Erreger fokussiert wahrgenommen habe, stelle ich neuerdings dankenswerterweise fest, dass die Positionierung mittlerweile ausgewogener ist. Daf&uuml;r vielen Dank.  <\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAgnes Ster<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller<\/p><p>Besten Dank f&uuml;r die Arbeit, die Sie und die Redaktoren leisten.<\/p><p>Ich will nicht lange sein. Im ganzen Kontext &ldquo;Corona&rdquo; pl&auml;diere ich grunds&auml;tzlich daf&uuml;r, das Wort &ldquo;Krise&rdquo; unbedingt zu vermeiden. &ldquo;Krise&rdquo; ist hier ein Kampagnenwort, Stattdessen von einem Versagen von Wirtschaft, Politik, Neoliberalismus etc. zu sprechen &ndash; sicher finden Sie noch bessere Begriffe -, betrachte ich als besser. Mit dem Begriff &ldquo;Krise&rdquo; bietet man unbewusst Hand, dass es etwas ist, das v&ouml;llig &ldquo;vom Himmel gefallen ist&rdquo;, mit dem man &ldquo;nicht rechnen musste, konnte, &hellip;&rdquo;, etc. Also, es beinhaltet den Anspruch der Schuldlosigkeit der &ldquo;Verantwortlichen&rdquo;, die dann nachher hinstehen, breitbeinig, l&auml;chelnd, sich auf die Schultern klopfend, wie gut sie die &ldquo;Krise&rdquo; gemanagt haben, ausrufen. Und alles geht munter weiter. Eine &ldquo;Krise&rdquo; ist etwas vor&uuml;bergehendes. Gemanagt kann man nachher weiter machen wie vorher: das &ldquo;beste System&rdquo; kann mit Krisen bestens umgehen&hellip;.<\/p><p>Mein Ruf: Bitte, bitte, diesen Begriff vermeiden.  Unterschwellig dokumentiert der Begriff &ldquo;Krise&rdquo;, dass es absolut, glasklar, nicht im geringsten ein Systemversagen sein k&ouml;nnte. *Krise&rdquo; ist der Begriff voll im Sinne der Politik, Finanz, Wirtschaft. &ldquo;Nach der Pandemie wird die Welt noch grausamer sein&rdquo; (NDS, Nebojska Katic) &ndash; man wird das nicht merken, denn es war doch &ldquo;nur&rdquo; eine zeitlich befristete Krise &hellip; Kein Grund also, das System in Frage zu stellen<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;sse<br>\nViktor Hegi<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Corona, was sollen wir, die NDS, tun?<\/p><p>Komische Frage. <\/p><p>Fakten nat&uuml;rlich!<\/p><p>Und Logik. <\/p><p>Beispiel:<\/p><p>Wer ist bis jetzt daran gestorben, die komplette Anamnese BITTE. <\/p><p>Beispiel:<\/p><p>Impfen, geht nur wenn das Virus stabil ist.<\/p><p>Dann ist es aber nicht neu. Warum hat es bisher nichts gemacht?<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nManfred Grabs <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NDS-Team!<\/p><p>Da das Thema Corona-Virus\/Corona-Krise zur Zeit omnipr&auml;sent ist: die Nachdenkseiten haben sich bei diesem Thema bislang einwandfrei verhalten. <\/p><ul>\n<li>Kein Sensationalismus.<\/li>\n<li>M&ouml;glichst breite Abbildung des Meinungsspektrums. (Zu Wort kam ein Leserbrief von Dr. Wodarg und ein Interview mit Dr. Bosbach) <\/li>\n<li>M&ouml;glichst breite Abbildung der verschiedenen Aspekte die die Coronakrise mit sich bringt. (z.B.: Gesundheitsaspekt, Wirtschaftsaspekt etc.)<\/li>\n<\/ul><p>Aus diesem Grund: gro&szlig;es Lob von meiner Seite! Bleiben Sie so ausgewogen!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nDaniel Jacob<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Macher der Nachdenkseiten,<\/p><p>Wie Sie sich positionieren sollen? Das fragen Sie noch? Ich lese Die Nachdenkseiten, weil ich Artikel von Albrecht M&uuml;ller und Jens Berger lesen will (und inzwischen auch von anderen Autoren, deren Namen ich demn&auml;chst ebenfalls abrufbar im Ged&auml;chtnis haben werde). Und wie die sich positionieren, ist deren Sache. Ich bitte darum!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nRolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten-Team.<\/p><p>Eine explizite &bdquo;Positionierung&ldquo; w&uuml;rde sich, meines Erachtens, nicht nur im derzeitigen Corona-Kuddelmuddel, reduzierend auswirken, sowohl was die Akzeptanz m&ouml;glicher Nachfrager Eurer herausragenden, um nicht zu sagen im deutschsprachigen Raum wohl einzigartigen Arbeit des Zusammentragens und Vorsortierens von Presselandschaft und ver&ouml;ffentlichter Meinung angeht, sondern auch was die Breitenwirkung dieser Arbeit durch einen eben NICHT strikt &bdquo;positionierten&rdquo; Blickwinkel angeht.<\/p><p>Ich habe, vor den Nachdenkseiten, und auch vor der digitalen Meinungsmache im Steinzeitalter der gedruckten Zeitung, stets nicht nur die -damals noch von Qualit&auml;tsjournalisten gemachte- S&uuml;ddeutsche gelesen, sondern immer auch in die &bdquo;Welt&ldquo; oder den &bdquo;M&uuml;nchner Merkur&ldquo; geschaut, damals ebenso noch eher Qualit&auml;tsjournalismus, nur halt auf der &bdquo;anderen Seite des Ganges&ldquo;, um zu wissen wie breit das ganze Spektrum insgesamt ist, und um auch mit CSU-lern und Straussgutfindern zumindest auf sachlicher Ebene sprechen zu k&ouml;nnen, weil ich so wenigstens wusste welchen Schmarr&rsquo;n die gelesen hatten.<\/p><p>Bitte verlasst nicht die Position der Informationsplattform. <\/p><p>Die Nachdenkseiten sind schon durch die Vorauswahl und dann durch die Kommentare und Weiterverweise (&bdquo;Links&ldquo; neudeutsch) nicht neutral, sondern positioniert. Das ist gut so, und jeder kann&rsquo;s sehen und verstehen. <\/p><p>Dabei ist allerdings, in bestimmten Bereichen, wie die Corona-Panik einen solchen prototypisch darstellt, eine noch st&auml;rkere Positionierung schon dadurch kontraproduktiv, dass wir &uuml;ber Vieles viel zu wenig wissen und nur staunend zusehen oder bestenfalls so umfassend wie m&ouml;glich beschreiben k&ouml;nnen, was derzeit an den verschiedenen Ecken der Republik und in den verschiedenen Hinterzimmern der Macht passiert. <\/p><p>Die anti-neoliberale Grundhaltung, die viele Nachdenkseitenleser verbindet, wird durch die nicht-zus&auml;tzlich-Positionierung des m&ouml;glichst umfassend beschreibenden Mediums nicht besch&auml;digt, sondern meines Erachtens eher best&auml;rkt, ebenso wie die F&auml;higkeit zu eigenst&auml;ndigem Denken und Abw&auml;gen ge&uuml;bt wird. <\/p><p>Das Letztere allein ist etwas sehr sehr wertvolles, das bei vielen vielen anderen Medien bewusst verhindert werden soll, wenn ich da an den Chef-framer Kleber denke oder die Verlautbarungsschau, die fr&uuml;her mal Tagesschau war.<\/p><p>Als im Fascho-Bayern des Kaisers Franz-Josef in den siebzigern politisch Sozialisierter w&uuml;nsche ich mir die offene Gesellschaft mit absoluter, einschr&auml;nkungsloser Meinungsfreiheit bis hin zur noch st&auml;rker gesch&uuml;tzten Freiheit der Kunst, und ich m&ouml;chte mir meine Meinung selber bilden d&uuml;rfen, wozu ich eine so umfassend wie m&ouml;glich und so wenig tendenzi&ouml;s verzerrt wie n&ouml;tig dargestellte Realit&auml;t in Wort und Bild brauche.<\/p><p>Die pers&ouml;nliche Meinung ist das eine, die &bdquo;positioniert ver&ouml;ffentlichte&ldquo; Meinung bei der Arbeit der Journalisten ist etwas v&ouml;llig anderes. <\/p><p>Die pers&ouml;nliche Meinung bei Vorauswahl und Kommentierung durchschimmern zu lassen ist v&ouml;llig in Ordnung, der halbwegs intelligente Zuschauer\/Leser hat&rsquo;s sowieso in drei Tagen kapiert, bei der Androhung einer &bdquo;exakteren Positionierung&ldquo; allerdings denk&rsquo; ich automatisch an die schlichten schwarzweiss-Kategorisierungen eines Klaus Kleber. <\/p><p>Bitte nicht. <\/p><p>Das ist auf der linken Seite des Ganges ebenso verwerflich und kontraproduktiv wie auf der neoliberalen Seite desselben. Die Linkspartei hier anzuf&uuml;hren ist m&uuml;ssig, ich tu&rsquo;s trotzdem, als abschreckendes Beispiel: Die Intelligenzija (Sahra) ins Bockshorn jagen weil sie der eigenen ideologischen Verblendung den Spiegel vorh&auml;lt macht einen eben auch nur f&uuml;r die paar Prozent stalinistischer hardcore-Parteig&auml;nger sichtbar, der Rest der Angesprochenen (W&auml;hler) lacht sich einen Ast, auch wenn er die Alternative von links in wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Hinsicht suerbitter n&ouml;tig h&auml;tte.<\/p><p>Also alles im Grossen und Ganzen lassen wie&rsquo;s ist, bitte, liebe Nachdenkseiten, sehr geehrter Herr M&uuml;ller, denn es ist nahezu perfekt.<\/p><p>Mit der gewohnt grossen Hochachtung und meinem ganzen Dank f&uuml;r Eure t&auml;gliche K&auml;rrnerarbeit und den besten W&uuml;nschen f&uuml;r Gesundheit und Geisteskraft<\/p><p>Euer Michael Scheuer.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Versuchen Sie auch weiterhin sich kritisch zur allgemeinen Corona-Hysterie zu melden! Die derzeitige &ldquo;Kriegsberichterstattung&rdquo; hat nichts mehr mit sachlicher Berichterstattung zu tun! Die ganzen Sondersendungen haben die Grenze zur Panikmache l&auml;ngst &uuml;berschritten und die &ouml;ffentlich-rechtliche Medien marschieren im Gleichschritt mit der Regierung wie es dem 3.Reich nicht mehr war und die t&auml;glichen Nachrichten w&uuml;rden mit der passenden Musik unterlegt wie die legend&auml;re Deutsche Wochenschau klingen! Dazu kommt da&szlig; niemand wei&szlig; ob unsere Regierungen nach der Krise die b&uuml;rgerlichen Einschr&auml;nkungen &uuml;berhaupt wieder vollst&auml;ndig zur&uuml;cknehmen werden! Schlie&szlig;lich gilt letztlich nach der Krise ist vor der Krise!<\/p><p>Uwe Schwinn<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>ich lese gerade den Artikel zur Corona-Krise. Ich finde es gut, dass die Nachdenkseiten in dieser Frage verschiedene Positionen zu Wort kommen lassen.<\/p><p>Linke k&ouml;nnen manchmal sehr anstrengend sein, weil sie meinen, &ldquo;die Weisheit mit L&ouml;ffeln gefressen&rdquo; zu haben. Das st&ouml;rt mich z. T. auch an den Leserkommentaren und an dem Ton, der in vielen Leserbriefen durchklingt. <\/p><p>Ich finde, dass es eher von St&auml;rke zeugt, wenn man zugibt, auch mal nicht ganz so sicher zu sein, was nun richtig ist. Und es geh&ouml;rt meiner Meinung nach auch zur demokratischen Streitkultur, offen f&uuml;r andere Positionen und Perspektiven zu sein.<\/p><p>Ich lese die NDS seit vielen Jahren mit gro&szlig;em Interesse. Ich sch&auml;tze besonders, dass hier Personen und Perspektiven zu Wort kommen, von denen ich bei Anne Will, Klaus Cleber etc. nichts oder zu wenig h&ouml;re.<\/p><p>Also: Machen Sie weiter so und lassen Sie sich nicht durch Leserkommentare verunsichern.<\/p><p>Ich w&uuml;rde mir w&uuml;nschen, dass wir alle etwas gelassener und toleranter sein k&ouml;nnten.<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r Ihre unerm&uuml;dliche Aufkl&auml;rungs- und Friedensarbeit, f&uuml;r die ich gro&szlig;e Bewunderung habe.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e aus Schleswig-Holstein!<br>\nAlexander Muschik<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Bleibt, wie Ihr seid! Das ist sehr gut so.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e und sch&ouml;n, dass es Euch gibt.<\/p><p>Marion Schneider<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59645\">Dieser Artikel<\/a> rief zahlreiche Reaktionen hervor, vielen Dank daf&uuml;r, wir haben tolle Leserinnen und Leser. Eine Sammlung der Zuschriften geben wir hier wieder. Viele Leserbriefe best&auml;rken uns darin, weiterhin viele Facetten der Debatte darzustellen und die bisherige Arbeitsweise beizubehalten. Zusammengestellt von <strong>Christian Goldbrunner<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Erg&auml;nzung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Bleiben Sie miteinander im Gespr&auml;ch, auch wenn Sie unterschiedliche<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59690\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[35,149,103,11],"tags":[1112,243,1163,2855,2453,1222,1164],"class_list":["post-59690","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aufbau-gegenoeffentlichkeit","category-gesundheitspolitik","category-leserbriefe","category-strategien-der-meinungsmache","tag-buergerrechte","tag-in-eigener-sache","tag-meinungspluralismus","tag-morbiditaet","tag-mortalitaet","tag-pandemie","tag-pflegekraefte"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59690","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=59690"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59690\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59705,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59690\/revisions\/59705"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=59690"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=59690"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=59690"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}