{"id":59698,"date":"2020-03-27T16:52:23","date_gmt":"2020-03-27T15:52:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698"},"modified":"2020-03-27T16:52:23","modified_gmt":"2020-03-27T15:52:23","slug":"hinweise-des-tages-ii-437","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698#h01\">Wege aus dem Lockdown<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698#h02\">Ungleichheit t&ouml;tet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698#h03\">Nach dem Bericht des Instituts f&uuml;r Katastrophenmedizin Stra&szlig;burger Uniklinik reagiert: Altersgrenze nicht allein entscheidend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698#h04\">Island als Vorreiter: Erste Erkenntnisse aus CoV-Testoffensive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698#h05\">Corona-Verharmloser: Schuld sind die Boten, nicht das System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698#h06\">Die neuen globalen Gesundheitsm&auml;chte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698#h07\">Trotz der Verschlimmerung der Epidemie im eigenen Land sind einige US-Politiker von der Verleumdung Chinas besessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698#h08\">Corona ist der neue Kaffeesatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698#h09\">Snowden warnt: Aktuelle Eingriffe in die Freiheitsrechte werden Corona &uuml;berdauern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698#h10\">Soziale Verantwortung zeigen &ndash; Kurzarbeitergeld aufstocken!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698#h11\">Arbeitsbedingungen von Saisonarbeitern: Mehr Geld f&uuml;r Erntehelfer!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698#h12\">Norwegischer Staatsfonds seit Jahresbeginn 113 Milliarden Euro leichter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698#h13\">Der Mann, der an den Folgen der Corona-Krise Milliarden verdient hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698#h14\">Wolkenkuckucksheim: Das neue BGE-Konzept der BAG Grundeinkommen (Die Linke)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698#h15\">Denkpause f&uuml;r Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59698#h16\">Forderungen an die Politik nach Hanau<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wege aus dem Lockdown<\/strong><br>\nRisikogruppen st&auml;rker sch&uuml;tzen, genug OP-Masken beschaffen und Smart Distancing &ndash; so beenden wir den Stillstand.<br>\nDeutschland hat die Notbremse gezogen und strenge Ausgangsbeschr&auml;nkungen verh&auml;ngt, die Corona-Krise ist jetzt Kanzlerinnensache. Doch wie es nach den zwei Wochen weitergehen soll, ist unklar. Soziales Leben und Wirtschaft werden gel&auml;hmt, das Volk ist gr&ouml;&szlig;tenteils zur Unt&auml;tigkeit verdammt. Die Regierung f&auml;hrt, wie man es dieser Tage h&auml;ufig h&ouml;rt, &ldquo;auf Sicht&rdquo; &ndash; Kapit&auml;ne zur See und in der Luft m&uuml;ssen dies tun, wenn alle Navigationssysteme ausgefallen sind.<br>\nDabei wissen wir eigentlich genug &uuml;ber die Pandemie, um einen vern&uuml;nftigen Schlachtplan zu entwerfen und uns aus dem Lockdown zu befreien, ohne dem Gegner freie Bahn zu lassen. Um zu verstehen, welche Ma&szlig;nahmen jetzt sinnvoll sind, m&uuml;ssen wir zun&auml;chst einen Blick in die Waffenkammer der professionellen Pandemiebek&auml;mpfer werfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/gesundheit\/2020-03\/coronavirus-quarantaene-lockdown-ausgangssperre-alternative-pandemie-alexander-kekule\">Alexander Kekul&eacute; auf Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.P.:<\/strong> Alexander Kekul&eacute; macht sich bereits Gedanken, wie man nach einer Aufhebung des Lockdown weiter verfahren k&ouml;nnte, um einer erneute Versch&auml;rfung der Corona-Seuche vorzubeugen, denn nat&uuml;rlich d&uuml;rfen die wirtschaftlichen Einschr&auml;nkungen nicht l&auml;nger dauern, als unbedingt n&ouml;tig, es geht hier um die Existenz sehr vieler Menschen. Was mich irritiert, sind die Zahlen; da wird davon gesprochen, dass 70% der Bev&ouml;lkerung in Deutschland mit Corona anstecken k&ouml;nnten &ndash; aber nach Gabriele Muthesius (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59558\">danke an die NDS f&uuml;r die Publikation<\/a>) lag bei vergangenen Grippeepedemien die Zahl der registrierten Infizierten unter 335.000. Nach dem Ende der Krise wird man die ergriffenen Ma&szlig;nahmen gr&uuml;ndlich auf Wirkung und Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit hin evaluieren m&uuml;ssen, um die richtigen Lehren zu ziehen (der Mainsteam wird das wahrscheinlich nicht ausreichend leisten, da wird wahrscheinlich &uuml;ber die Superkanzlerin gejubelt werden und wie toll wir sind &ndash; schlie&szlig;lich soll sich ja gesellschaftlich nicht wirklich etwas &auml;ndern). <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Die absehbaren Folgen des &sbquo;alternativlosen&lsquo; Lockdowns der Wirtschaft<\/strong><br>\nZum dritten Mal nach Fukushima\/Energiewende und &bdquo;Fl&uuml;chtlingskrise&ldquo; wird eine einsame politische Entscheidung dieser Regierung als &sbquo;alternativlos&lsquo; begr&uuml;ndet. Der &bdquo;Corona-SCHUTZschild&ldquo;, den die Bundesregierung in dieser Woche aufstellte, sch&uuml;tzt auch nicht, jedenfalls nicht vor dem Sars-CoV2-Virus. Er soll durch eine Abflachung der Infektionszahlen einer &Uuml;berforderung des Gesundheitssystems entgegenwirken, das ohne Kaputtsparen und Privatisierung seit Jahren nicht (so) &uuml;berfordert w&auml;re.<br>\n700 Milliarden und damit der L&ouml;wenanteil der jetzt angek&uuml;ndigten Hilfen des Bundes kommt den ganz gro&szlig;en Unternehmen zugute. Dort sind rund 15 Millionen Arbeitnehmer besch&auml;ftigt, knapp die H&auml;lfte aller sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten. Eine St&uuml;tze dieser Arbeitgeber beugt also einer sonst drohenden anderen &Uuml;berforderung vor: N&auml;mlich der der Sozialsysteme. 3 bis 4 Millionen Selbstst&auml;ndige und Kleinstunternehmen und deren rund 4 Millionen Arbeitsnehmer fallen allerdings durchs aufgespannte Rettungsnetz. Kredite werden sie gar nicht oder nicht rechtzeitig bekommen. Zu den Einmalzahlungen der Soforthilfe gibt es zur Zeit nicht mehr als eine 1-seitige Unterrichtung an den Bundestag. Das wird also noch dauern mit der Auszahlung. Wir haben uns mal im Einzelnen angesehen, welche Folgen der bisher schon erreichte wirtschaftliche Worst Case eigentlich hat &ndash; und f&uuml;r wen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/cives.de\/absehrbare-folgen-des-alternativlosen-lockdowns-9277\">Cives<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Der Kampf um die Welt nach Corona hat schon begonnen<\/strong><br>\nWir stehen am Beginn einer globalen Wirtschaftskrise. Wie sie genau verlaufen wird ist offen, aber schon jetzt ist klar: Nach Corona wird die Welt eine andere sein. Wie genau diese neue Welt aussehen wird, ist noch offen &ndash; und h&auml;ngt auch von uns ab, schreibt Lisa Mittendrein.<br>\nDie Corona-Pandemie und die Ma&szlig;nahmen zu ihrer Bek&auml;mpfung legen weite Bereiche der Wirtschaft still. Das ist erst einmal gut so. Schlie&szlig;lich bedeutet das: In unserer Gesellschaft sind Menschenleben immer noch mehr wert als die Profite Weniger und die Aufrechterhaltung des Status Quo. Es bedeutet aber auch, dass wir es mit einer neuen Form der Wirtschaftskrise zu tun haben.<br>\nAber von vorne, was geschieht gerade? Fabriken stehen still, globale Lieferketten sind unterbrochen, Gesch&auml;fte und Restaurants sind zu. Es wird weniger Lohnarbeit erbracht, Ums&auml;tze und Profite brechen ein und in Folge auch das Bruttoinlandsprodukt. Viele Menschen verlieren ihr Einkommen, k&ouml;nnen weniger Geld ausgeben, erleben Armut und Not. Und weil Unternehmen und Banken erwarten, dass die Krise l&auml;nger anh&auml;lt, gibt es auch keine neuen Investitionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/corona-wirtschaftskrise-neoliberalismus\/\">Mosaik Blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ungleichheit t&ouml;tet<\/strong><br>\nCorona wird den Globalen S&uuml;den weitaus h&auml;rter treffen als die Industriestaaten. Es drohen massive politische Unruhen und Instabilit&auml;t.<br>\nIn weiten Teilen der Welt ist das &ouml;ffentliche Leben l&auml;ngst zum Erliegen gekommen, Ausgangssperren pr&auml;gen den Alltag. Weitere Empfehlungen zur Eind&auml;mmung der Corona-Epidemie umfassen die Einhaltung strikter Hygienevorschriften, die Meidung des &ouml;ffentlichen Nahverkehrs, Arbeit im Home Office beziehungsweise den Verzicht auf die Pflege von Sozialkontakten. Alle diese Ma&szlig;nahmen sind richtig. Sie haben jedoch eine zentrale Leerstelle: Sie abstrahieren von den Lebensbedingungen des Gro&szlig;teils der Weltbev&ouml;lkerung. Mit Blick auf den Globalen S&uuml;den wird die Mehrzahl der Todesopfer nicht direkt dem Corona-Virus, sondern indirekt den damit verbundenen wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen zum Opfer fallen. Um dies zu verhindern, sind schnell mutige Entscheidungen zur wirtschaftlichen und sozialen Abfederung der Krise notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/global\/artikel\/detail\/ungleichheit-toetet-4191\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nach dem Bericht des Instituts f&uuml;r Katastrophenmedizin Stra&szlig;burger Uniklinik reagiert: Altersgrenze nicht allein entscheidend<\/strong><br>\nDie Uniklinik Stra&szlig;burg hat einem Bericht des Instituts f&uuml;r Katastrophenmedizin widersprochen. Darin hatte es gehei&szlig;en, dass Corona-Patienten &uuml;ber 80 Jahre seit Tagen nicht mehr beatmet w&uuml;rden.<br>\nDie Uniklinik Stra&szlig;burg hat am Donnerstagabend auf Meldungen reagiert, wonach das Alter das entscheidende Kriterium f&uuml;r eine Beatmung dort sei. Entsprechende Berichte hatten auch in Deutschland f&uuml;r Betroffenheit gesorgt. In einer Pressemitteilung, die dem SWR vorliegt, schreibt die Klinik, f&uuml;r eine Beatmung sei der Gesamtzustand der Patienten ma&szlig;geblich &ndash; nicht ausschlie&szlig;lich das Alter. Au&szlig;erdem habe die Stra&szlig;burger Uniklinik neue Beatmungsm&ouml;glichkeiten geschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/suedbaden\/meldung-45788.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Island als Vorreiter: Erste Erkenntnisse aus CoV-Testoffensive<\/strong><br>\nIsland geht im Kampf gegen die Coronavirus-Krise einen eigenen Weg: Das 364.000 Einwohnerinnen und Einwohner z&auml;hlende Land setzt neben Ma&szlig;nahmen zur Einschr&auml;nkung des &ouml;ffentlichen Lebens vor allem auf gro&szlig;fl&auml;chiges Testen. Dabei wesentlich: Getestet werden auch Personen ohne Symptome &ndash; R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die Gesamtbev&ouml;lkerung werden dadurch m&ouml;glich. [&hellip;]<br>\nWeil die meisten Staaten ihren Fokus in puncto Tests aktuell rein auf Personen mit Symptomen einer Erkrankung legen, waren eindeutige wissenschaftliche Erkenntnisse bisher auch kaum m&ouml;glich. Island befinde sich in einer einzigartigen Position, sagte der Chefepideimologe Thorolfur Gudnason zu BuzzFeed News. Die Forschungsinstitution deCode Genetics mache die hohen Testraten im Land erst m&ouml;glich. &bdquo;Es geht darum, einen Einblick in die tats&auml;chliche H&auml;ufigkeit des Virus in der Bev&ouml;lkerung zu gewinnen&ldquo;, so Gudnason.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3159008\/\">ORF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Sehr interessant! Selbst die WHO warnt davor, vor allem auf die Einschr&auml;nkung des gesellschaftlichen Lebens zu setzen. Die zielf&uuml;hrende Strategie scheint zu sein, konsequentes Testen und nat&uuml;rlich dann Quarant&auml;ne der Infizierten. F&uuml;r mich bleibt, die Bundesregierung hat durch kopfloses und panisches Handeln das Land in ein wirtschaftliches Desaster unglaublichen Ausma&szlig;es gest&uuml;rzt und es zeigt sich wie schnell doch &ldquo;demokratische&rdquo; Politiker bereit sind alle Grund- und B&uuml;rgerrechte &uuml;ber Bord zu werfen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Die Welt steht still. Nur Schweden nicht<\/strong><br>\nDie meisten Schulen sind offen, es gibt einige Einschr&auml;nkungen, aber keine Ausgangssperren. Schweden geht in der Krise einen eigenen Weg. Und der ist hoch umstritten. [&hellip;]<br>\nTegnells Credo: &ldquo;Alle Ma&szlig;nahmen, die wir treffen, m&uuml;ssen auch &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum durchf&uuml;hrbar sein.&rdquo; Ansonsten verliere man in der Bev&ouml;lkerung die Akzeptanz f&uuml;r die gesamte Corona-Strategie.<br>\nDer schwedische Weg l&auml;sst sich epidemiologisch auf zwei Grundregeln reduzieren. &Auml;ltere oder gesundheitlich vorbelastete Menschen sollen so gut es geht isoliert werden. Also keine Besuche der Kinder oder Enkel, keine Fahrten mit &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln, wenn m&ouml;glich auch keine Eink&auml;ufe. Das ist die eine Regel. Die andere lautet: Alle, die Symptome aufweisen, sollen sofort zu Hause bleiben, selbst beim geringsten Husten.<br>\n&ldquo;Wenn man diese beiden Regeln befolgt, braucht man keine weiteren Ma&szlig;nahmen, deren Effekt sowieso nur sehr marginal ist,&rdquo; wiederholt Tegnell. Das sagt er genau an jenem Abend, an dem in Deutschland die Kontaktsperre verk&uuml;ndet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2020-03\/coronavirus-schweden-stockholm-oeffentliches-leben\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Corona-Verharmloser: Schuld sind die Boten, nicht das System<\/strong><br>\nDemonstrativ holen Politiker, die &uuml;ber Jahre nichts vom Verfall der deutschen Krankenh&auml;user wissen wollten, zum Panik-Schlag aus: Im Get&ouml;se, so denken sie, k&ouml;nnte ihre schwere Schlamperei und und ihre blinde Privatisierung verschwinden. Parallel setzen sie eine riesige Geld-Druck-Maschine ein und richten sie wesentlich auf Unternehmen, die selten unmittelbar mit dem Gesundheitssystem zu tun hatten. Saniert werden soll, wie schon w&auml;hrend der Bankenkrise, der Kapitalismus, nicht seine Opfer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/corona-verharmloser\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die neuen globalen Gesundheitsm&auml;chte<\/strong><br>\nDie Bundesregierung und die EU-Kommission bringen sich gegen chinesische Hilfsaktionen im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie in Stellung. Mit Blick darauf, dass beispielsweise Italien systematisch Unterst&uuml;tzung aus Beijing bekommt, nachdem die EU ihm Hilfen verweigert hat, hei&szlig;t es im Bundesverteidigungsministerium, es st&uuml;nden &ldquo;kontroverse Debatten zum Umgang mit &hellip; China&rdquo; bevor. Der EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell diagnostiziert eine &ldquo;globale Schlacht der Narrative&rdquo;: Beijing f&uuml;hre einen &ldquo;Kampf um Einfluss&rdquo; mit einer &ldquo;Politik der Gro&szlig;z&uuml;gigkeit&rdquo;; dem m&uuml;sse die Union nun entgegentreten. Hintergrund ist, dass China, seit es ihm gelungen ist, das Covid-19-Virus einzud&auml;mmen, einer wachsenden Zahl an Staaten weltweit zur Seite springt, w&auml;hrend die M&auml;chte des Westens, die traditionell mit Hilfsleistungen ihren globalen Einfluss zementiert haben, das Virus nicht unter Kontrolle bekommen und teils selbst von Hilfe abh&auml;ngig werden. Experten prognostizieren f&uuml;r die Zeit nach dem Ende der Pandemie &ldquo;eine ver&auml;nderte Weltordnung&rdquo; mit den L&auml;ndern Ostasiens als &ldquo;neue globale Gesundheitsm&auml;chte&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8229\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Trotz der Verschlimmerung der Epidemie im eigenen Land sind einige US-Politiker von der Verleumdung Chinas besessen<\/strong><br>\nAm Mittwoch versuchte US-Au&szlig;enminister Mike Pompeo, den Begriff &bdquo;Wuhan-Virus&ldquo; in die gemeinsame Erkl&auml;rung des G7-Au&szlig;enministertreffens aufzunehmen, was von anderen L&auml;ndern abgelehnt wurde. Das G7-Au&szlig;enministertreffen konnte wegen des absurden Verhaltens von Mike Pompeo keine gemeinsame Erkl&auml;rung abgeben.<br>\nDer franz&ouml;sische Au&szlig;enminister Jean Yves Le Drian sagte nach dem G7-Au&szlig;enministertreffen, dass die gegenw&auml;rtige Krise nicht f&uuml;r politische Zwecke verwendet werden d&uuml;rfe. Um der Epidemie wirksam zu begegnen, sollte jede andere &Uuml;berlegung der internationalen Solidarit&auml;t und Zusammenarbeit weichen. (&hellip;)<br>\nNach US-Medienberichten ist es f&uuml;r den einfachen US-Amerikaner auch jetzt noch sehr schwierig, einen Coronavirus-Test zu beantragen. Und der Mangel an Krankenbetten und medizinischer Versorgung wird immer deutlicher.<br>\nBrett McGurk, ehemaliger stellvertretender US-Au&szlig;enminister, sagte, dass das Leichenschauhaus in New York City voll sei, das Krankenhaus vor dem Zusammenbruch stehe und lebensrettende Ger&auml;te noch nicht in New York angekommen seien. Wie konnte angesichts dessen die Benennung des Virus zu einem Tagesordnungspunkt auf dem G7-Treffen werden?<br>\nAuf einer WHO-Konferenz am Mittwochabend Ortszeit forderte Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus die L&auml;nder auf, aktivere Ma&szlig;nahmen zu ergreifen und das zweite &bdquo;Fenster der Gelegenheit&ldquo; zur Eind&auml;mmung der Covid-19-Epidemie nicht zu vergeuden. Von dem ersten Fall in den USA, der am 20. Januar best&auml;tigt wurde, bis zur Ank&uuml;ndigung des &bdquo;nationalen Notstands&ldquo; am 13. M&auml;rz verlor die US-Regierung fast zwei Monate und damit das erste &bdquo;Fenster der Gelegenheit&ldquo;, das China zu einen enormen Preis f&uuml;r die Welt ge&ouml;ffnet hatte. Wollen nun einige amerikanische Politiker weiterhin tricksen, um die &Ouml;ffentlichkeit zu verwirren und sich vor der eigenen Verantwortung zu dr&uuml;cken? Wollen die USA durch solche kindischen Spielereien auch noch unbedingt das zweite &bdquo;Fenster der Gelegenheit&ldquo; verpassen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20200326\/442958.html\">CRI online<\/a>\n<p><strong>dazu: WHO-Chef warnt: &bdquo;Zweite Chance nicht verschwenden&ldquo;<\/strong><br>\nDer Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat am Mittwoch davor gewarnt, dass die Welt die erste Chance, COVID-19 zu besiegen, bereits vertan habe. Nun sollte die zweite Chance nicht auch noch vergeben werden. Die Welt habe bereits viele Pandemien und Krisen &uuml;berwunden und werde auch diese &uuml;berwinden. &bdquo;Die Frage ist, wie hoch der Preis sein wird, den wir zahlen m&uuml;ssen&ldquo;, sagte er auf einer virtuellen Pressekonferenz in Genf.<br>\nWie viele weitere Leben verloren gehen werden, h&auml;nge von den Entscheidungen der Menschen und den Ma&szlig;nahmen ab, die sie ergreifen. Nach Angaben der WHO sind bisher mehr als 16.000 Menschen an COVID-19 gestorben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2020-03\/26\/content_75863324.htm\">German.China.org.cn<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mit dem Gebot des vorsichtigen Optimismus k&ouml;nnte ein Vergleich zur Grippewelle 2017\/18 gezogen werden. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/grippe-129.html\">Allein f&uuml;r Deutschland kann festgestellt werden<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Durch die Influenza starben damals sch&auml;tzungsweise 25.100 Menschen, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin mitteilte. (&hellip;) Die geringste Zahl gab es mit rund 800.000 in der Saison 2013\/2014, den h&ouml;chsten Wert in der ungew&ouml;hnlich starken Grippewelle 2017\/2018 mit neun Millionen Arztbesuchen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Seinerzeit wurden keine so weitreichenden Ma&szlig;nahmen von politischen Entscheidungstr&auml;gern durchgesetzt. Das sollte nachdenklich machen. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59558\">Die Coronakrise &ndash; Aspekte abseits des Mainstreams. Von Gabriele Muthesius<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Corona ist der neue Kaffeesatz<\/strong><br>\nDoch auch die politische Einordnung des Geschehens bietet ausgiebig Gelegenheit zu intellektueller H&ouml;chstleistung. Der texanische Vizegouverneur Dan Patrick forderte, die Wirtschaft m&uuml;sse weiterlaufen, daher sollten sich Gro&szlig;eltern f&uuml;r die Enkel opfern.<br>\n&ldquo;Hold my beer&rdquo; sagte sich Donald Trumps biblischer Berater Ralph Drollinger\/ und erkl&auml;rte die Pandemie zu Gottes Zorn &uuml;ber China, Homosexuelle und Umweltaktivisten. Und Mr. President Donald Trump himself, unzweifelhaft im Vollbesitz seiner geistigen Kr&auml;fte l&auml;uft derart zu Hochform auf, dass ihn inzwischen manche US-Rundfunkstationen nicht mehr live sendet, damit man seine Weisheiten vorher noch korrigieren kann.<br>\nW&auml;hrend die US-Politiker also reichlich Arbeitsproben ihres K&ouml;nnens liefern, bediente Julian Reichelts lustige BILD-Zeitung lieber ihre Feindbilder und warf den Russen Zersetzungspropaganda vor. Eifrig bildete man, dass endlich nunmehr der Verfassungsschutz den fiesen Russen-Sender beobachte &ndash; aber solcherlei Falschmeldung war dann sogar dem Verfassungsschutz zu BL&Ouml;D. Dass die Russen den Italienern Beatmungsger&auml;te geschickt haben und sogar die Kubaner &Auml;rzte, wird es wahrscheinlich nicht auf den BILD-Titel schaffen.<br>\nZwischendurch jubelte Reichelts Bild-Zeitung ausgerechnet den kindlichen Kanzler Kurz zum starken Mann hoch, so einen brauche man auch in Berlin. Tats&auml;chlich jedoch hatte Kurz eine lange Leitung, denn statt Ischgl unter Quarant&auml;ne zu stellen, feierte man die Party heiter weiter und spreadete die Touristen in alle Welt.<br>\nAls zuverl&auml;ssiger erweisen sich einmal mehr die Kabarettisten, etwa die Anstalt (ab Minute 8.50).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Corona-ist-der-neue-Kaffeesatz-4691459.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Snowden warnt: Aktuelle Eingriffe in die Freiheitsrechte werden Corona &uuml;berdauern<\/strong><br>\nRegierungen auf der ganzen Welt setzen angesichts der Corona-Krise zunehmend auf Eingriffe in die Freiheitsrechte der B&uuml;rger. Entsprechende Hightech-Ma&szlig;nahmen m&ouml;gen aktuell angebracht erscheinen, doch gleichzeitig warnen nicht wenige Experten zunehmend vor dieser Entwicklung.<br>\nEiner von ihnen ist der ehemalige CIA-Mitarbeiter Edward Snowden, der durch seine Enth&uuml;llungen als Whistleblower und seine Flucht ins Moskauer Asyl zu weltweiter Ber&uuml;hmtheit gelangte. Seiner Ansicht nach verh&auml;lt es sich mit den Corona-Ma&szlig;nahmen &auml;hnlich wie mit den uferlosen NSA-Spionageprogrammen. Diese wurden stets mit dem Kampf gegen den Terror begr&uuml;ndet, aber nie wieder zur&uuml;ckgefahren. (&hellip;)<br>\nDazu geh&ouml;re, dass Sicherheitsorgane und Beh&ouml;rden im Verlauf einer Ausnahmesituation vor allem auch auf neue Einsatzm&ouml;glichkeiten f&uuml;r hoch entwickelte Technik setzen. Wenn die entsprechende Krise dann vorbei oder abgeebbt sei, sei es ein Leichtes, die eingeleiteten Ma&szlig;nahmen in neue Gesetze zu gie&szlig;en, wodurch sie Teil des Instrumentariums zur m&ouml;glichen &Uuml;berwachung der B&uuml;rger, aber auch zur Unterdr&uuml;ckung abweichender Meinungen werden k&ouml;nnten. (&hellip;)<br>\nAuch in Deutschland nimmt die Diskussion um die Nutzung von Handydaten zur Eind&auml;mmung des Corona-Virus wieder Fahrt auf. Laut Gesundheitsminister Jens Spahn erlebten die Bundesb&uuml;rger aufgrund der Corona-Krise die st&auml;rksten Einschnitte in ihre B&uuml;rgerrechte in der Geschichte der Bundesrepublik. Aber noch sei dies demnach &ldquo;die Ruhe vor dem Sturm&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/100001-snowden-warnt-beschneidung-der-buergerrechte-wird-corona-ueberdauern\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59514#h18\">Unverhofftes Datengeschenk<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Arbeitsbedingungen von Saisonarbeitern: Mehr Geld f&uuml;r Erntehelfer!<\/strong><br>\nUm den Spargel zu retten, m&uuml;ssten Agrarbetriebe Aushilfen mehr zahlen. Dann finden sie auch hierzulande welche.<br>\nDas wegen der Corona-Pandemie verh&auml;ngte Einreiseverbot f&uuml;r osteurop&auml;ische Erntehelfer r&uuml;ckt einen gravierenden Missstand in den Fokus: Die Arbeitsbedingungen f&uuml;r die Aushilfen auf deutschen Feldern sind meist miserabel. Die gro&szlig;e Mehrheit dieser knapp 300.000 Besch&auml;ftigten bekommt nur den gesetzlichen Mindestlohn: 9,35 Euro brutto pro Stunde. Davon zieht der Arbeitgeber Geld etwa f&uuml;r die Unterkunft ab. Immer wieder wird durch betr&uuml;gerische Berechnungen von Akkordl&ouml;hnen sogar das vorgeschriebene Minimum unterschritten. Viele Unterk&uuml;nfte sind schlecht: enge Mehrbettzimmer in Containern, heruntergekommene Toiletten. Daf&uuml;r m&uuml;ssen die Menschen harte Arbeit leisten: bei Wind und Wetter Spargel stechen oder Erdbeeren pfl&uuml;cken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Arbeitsbedingungen-von-Saisonarbeitern\/!5670927\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man kann es nicht oft genug wiederholen: der angebliche Fachkr&auml;ftemangel oder gar &ldquo;Arbeitskr&auml;ftemangel&rdquo; ist das direkte Ergebnis von schlechten Arbeitsbedingungen und niedrigen L&ouml;hnen und ganz leicht zu beheben &ndash; wenn man nur will. Leider bevorzugt aber sogar die Partei Die Linke <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/die-linke-vor-dem-parteitag-kipping-plaediert-fuer.694.de.html?dram:article_id=419872\">die Ausbeutung ausl&auml;ndischer Arbeitnehmer zu Hungerl&ouml;hnen bei der Spargelernte<\/a>, die haben also keine Lobby.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Soziale Verantwortung zeigen &ndash; Kurzarbeitergeld aufstocken!<\/strong><br>\nIn Zeiten der Corona-Krise werden unb&uuml;rokratisch Rettungsschirme f&uuml;r Unternehmen beschlossen. Das ist richtig und gut. Doch die Besch&auml;ftigten brauchen auch Unterst&uuml;tzung. Durch Kurzarbeit haben viele von ihnen finanzielle Einbu&szlig;en in H&ouml;he von 40 Prozent zu verkraften. Das bedroht Existenzen. Arbeitgeber und Bundesregierung m&uuml;ssen das Kurzarbeitergeld auf mindestens auf 80 Prozent erh&ouml;hen, r&auml;t das #schlaglicht 12\/2020 aus Niedersachsen. [&hellip;]<br>\nIm Moment erhalten Besch&auml;ftigte ein Kurzarbeitergeld in H&ouml;he von 60 Prozent ihres Nettogehalts. F&uuml;r Eltern sind es zwei Drittel. F&uuml;r viele Haushalte &ndash; gerade mit geringem Einkommen &ndash; f&uuml;hren diese herben finanziellen Einbu&szlig;en zu existenziellen N&ouml;ten. Denn es m&uuml;ssen Mieten bezahlt, Eink&auml;ufe get&auml;tigt und Rechnungen beglichen werden. Eine ganze Reihe von Arbeitgebern und Branchen haben deshalb Verantwortung gezeigt, indem sie mit den Gewerkschaften &uuml;ber Tarifvertr&auml;ge das Kurzarbeitergeld aufstocken. In der chemischen Industrie und der Systemgastronomie bekommen die Besch&auml;ftigten 90 Prozent des letzten Einkommens. Auch anderswo gibt es deutliche Aufschl&auml;ge (siehe Grafik). Wo dies noch nicht gilt, m&uuml;ssen die Arbeitgeber z&uuml;gig das Angebot zu Tarifverhandlungen annehmen. In dieser Phase haben die Besch&auml;ftigten eine zus&auml;tzliche Absicherung verdient!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++8b5c9fa2-6f34-11ea-adf4-52540088cada\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Norwegischer Staatsfonds seit Jahresbeginn 113 Milliarden Euro leichter<\/strong><br>\nDer Kursverfall an den B&ouml;rsen wegen der Corona-Krise hat den norwegischen Staatsfonds hart getroffen. Wie der Fonds mitteilte, hat er dieses Jahr bisher 1,33 Billionen norwegischen Kronen an Wert eingeb&uuml;&szlig;t, umgerechnet rund 113 Milliarden Euro. Der Staatsfonds, der gr&ouml;&szlig;te der Welt, ist sehr stark in Aktien engagiert.<br>\nNorges Bank Investment Management, das ist die Abteilung der norwegischen Zentralbank, die den Fonds verwaltet, investiert zu rund 70 Prozent in Aktien. Vom Rest flie&szlig;t der Gro&szlig;teil in Anleihen und ein kleinerer Teil in Immobilien. Der Fonds war am 25. M&auml;rz 10,127 Billionen Kronen schwer, umgerechnet 858 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.finanzen.net\/nachricht\/fonds\/corona-krise-norwegischer-staatsfonds-seit-jahresbeginn-113-milliarden-euro-leichter-8675437%20\">Finanzen.net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Und dennoch erkl&auml;ren und bestens auf Steuerzahlerkosten abgesicherte Politiker und &Ouml;konomen, dass &ldquo;die Deutschen&rdquo; unbedingt in Aktien investieren m&uuml;ssten. Merkw&uuml;rdig ist au&szlig;erdem die Wortwahl im Artikel: Bei etwaigen Reserven der Sozialversicherungen wird nie gesagt, dass die &ldquo;leichter&rdquo; w&auml;ren, sondern es wird immer gen&uuml;sslich ausgewalzt, dass sie Verluste gemacht h&auml;tten. Warum lautet die &Uuml;berschrift nicht: &ldquo;Norwegischer Fonds mit gigantischem Verlust! Die norwegische Fondsrente schrumpft, schrumpft, schrumpft!&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Mann, der an den Folgen der Corona-Krise Milliarden verdient hat<\/strong><br>\nBill Ackman sicherte sich mit bestimmten Papieren gegen einen B&ouml;rsenabsturz ab &ndash; und der kam.<br>\nDer Hedgefonds-Manager verdiente auf diese Weise 2,6 Milliarden Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/finanzmarkt-der-mann-der-an-den-folgen-der-corona-krise-milliarden-verdient-hat-1.4858094\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wolkenkuckucksheim: Das neue BGE-Konzept der BAG Grundeinkommen (Die Linke)<\/strong><br>\nIn der Partei DIE LINKE wirbt die die &raquo;Bundesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen&laquo; seit geraumer Zeit f&uuml;r einen Mitgliederentscheid &uuml;ber Ihre Forderung nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen. Offenbar mit Erfolg. Das d&uuml;rfte die Partei vor eine Zerrei&szlig;probe stellen. [&hellip;]<br>\nIn der j&uuml;ngeren Vergangenheit ist die Ungleichheit der Einkommen und Verm&ouml;gen in Deutschland drastisch gestiegen. In diesem Kontext machen radikale Umverteilungskonzepte durchaus Sinn &ndash; etwa wenn sie auf einen deutlich h&ouml;here Einkommensteuerspitzensatz, eine angemessen hohe Verm&ouml;gensteuer, einen gut ausgebauten Sozialstaat und gemeinwirtschaftliche Eigentumsformen setzen. Auch eine Umverteilung des sehr ungleich verteilten Verm&ouml;gens in Deutschland w&auml;re &ndash; etwa in Form einer hohen Erbschaftsteuer &ndash; aus &ouml;konomischen und politischen Gr&uuml;nden sinnvoll.<br>\nDie angesprochenen Ziele sind allerdings nicht durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen zu erreichen: Durch die Entkopplung von Arbeit und Einkommen w&uuml;rde die gesamtgesellschaftliche Wertsch&ouml;pfung sinken und sich der Lebensstandard massiv verschlechtern. Die Idee vom Bedingungslosen Grundeinkommen erweist sich als ein triviales Heilsversprechen, das der Partei DIE LINKE als zentraler Punkt im Parteiprogramm hoffentlich erspart bleibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/wolkenkuckucksheim-das-neue-bge-konzept-der-bag-grundeinkommen-die-linke--2359.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Denkpause f&uuml;r Stuttgart 21<\/strong><br>\nDie Gesellschaft wird anders aus der Krise herauskommen als sie hineingeraten ist. Das d&uuml;rfe auch f&uuml;r Stuttgart 21, Deutschlands gr&ouml;&szlig;tes Infrastrukturprojekt, nicht anders sein, meint B&uuml;ndnissprecher Martin Poguntke. Wo Fabriken, Gesch&auml;fte und B&uuml;ros mit R&uuml;cksicht auf das Ansteckungsrisiko dicht machen und nur noch &bdquo;systemrelevante&ldquo; Arbeiten verrichtet werden, sei v&ouml;llig unverst&auml;ndlich, dass auf den S21 Baustellen weitergearbeitet werde, wo oft die Distanzregeln nicht eingehalten werden k&ouml;nnen. Hinzu kommt, dass viele Tunnelarbeiter*innen aus Osteuropa und vor allem &Ouml;sterreich kommen und das Risiko grenz&uuml;berschreitender Infektionen erh&ouml;hen.<br>\nIn &Ouml;sterreich haben die ma&szlig;geblich bei S21 beteiligten Baukonzerne Strabag (mit ihrer Tochter Z&uuml;blin) und Porr auf Druck von Auftraggebern und Politik ihre Baustellen fast vollst&auml;ndig geschlossen. Im Falle von Porr sind das &uuml;ber 1000. Warum ziehen die f&uuml;r S 21Verantwortlichen keine entsprechenden Konsequenzen?<br>\nWo Textilhersteller jetzt Atemschutzmasken produzieren, Bosch und Porsche Medizinger&auml;te herstellen wollen und Schnapsbrenner Desinfektionsmittel herstellen, wo viele Unternehmen mit bemerkenswerter Kreativit&auml;t bem&uuml;ht sind, einen Beitrag zur Bew&auml;ltigung der Krise zu leisten, wird ausgerechnet an einem Projekt weitergearbeitet, bei dem ma&szlig;lose gesellschaftliche Ressourcen f&uuml;r die Verkleinerung eines Bahnhofs aufgewandt werden. Stuttgart 21 ist das glatte Gegenteil von systemrelevant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kopfbahnhof-21.de\/denkpause-fuer-stuttgart-21\/\">K21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Forderungen an die Politik nach Hanau<\/strong><br>\nWas Politik und Beh&ouml;rden nach den rechtsextremistischen Morden dringend tun m&uuml;ssen<br>\nDie Opfer von Hanau sind beerdigt. Der Schmerz ist nicht zu vergraben. Die Angst vor dem braunen Virus ist durch keine Ausgangssperre aufzuhalten. Bundespr&auml;sident Steinmeier sprach nach den Anschl&auml;gen davon, man m&uuml;sse jetzt &raquo;dem Hass die Stirn bieten&laquo;. Wessen Stirn? Damit es nicht die des n&auml;chsten Opfers sein wird, hat die Zivilgesellschaft mit spontanen Solidarit&auml;tsbekundungen reagiert und den Protest auf die Stra&szlig;e getragen.<br>\nDie regierenden Politiker haben ihren rituellen Trauerbekundungen keine praktischen Konsequenzen folgen lassen, obwohl daf&uuml;r vor dem Pandemienotstand noch Zeit gewesen w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1134791.rechter-terror-forderungen-an-die-politik-nach-hanau.html\">Daniela Dahn in Neues Deutschland<\/a>\n<p><strong>dazu: Antisemitismus in Deutschland: Das schleichende Gift<\/strong><br>\nNicht erst seit Halle steigt die Sorge unter der j&uuml;dischen Bev&ouml;lkerung in Deutschland. Die Statistik gibt ihnen Recht: Insbesondere antisemitische Gewalttaten nehmen zu. Die Echokammern des Netzes dienen als ideologische Verst&auml;rker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/antisemitismus-in-deutschland-das-schleichende-gift.976.de.html?dram:article_id=473325\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-59698","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59698","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=59698"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59698\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59701,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59698\/revisions\/59701"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=59698"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=59698"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=59698"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}