{"id":59863,"date":"2020-04-02T11:43:04","date_gmt":"2020-04-02T09:43:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59863"},"modified":"2023-05-12T11:33:51","modified_gmt":"2023-05-12T09:33:51","slug":"lernen-fuer-google-wie-die-digitalisierung-der-schulen-unsere-kinder-systematisch-und-vorsaetzlich-entmuendigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59863","title":{"rendered":"Lernen f\u00fcr Google. Wie die Digitalisierung der Schulen unsere Kinder systematisch und vors\u00e4tzlich entm\u00fcndigt."},"content":{"rendered":"<p>Der vor einem Jahr beschlossene Digitalpakt ist ein echter Rohrkrepierer. Bis zuletzt wurde nur ein Bruchteil des milliardenschweren F&ouml;rderprogramms abgerufen. In Zeiten der Pandemie soll nun alles besser werden. 100 Millionen Euro wollen Bund und L&auml;nder ganz unb&uuml;rokratisch locker machen, damit der Auf- und Ausbau von Online-Lernplattformen rascher vonstatten geht. Das w&auml;re bitter n&ouml;tig, um die Kinder in den Zwangsferien aus der Ferne fachgerecht unterrichten zu k&ouml;nnen, hei&szlig;t es. Der P&auml;dagoge, Medienwissenschaftler und Buchautor <strong>Ralf Lankau<\/strong> sieht die Entwicklung mit Sorge. Die Corona-Krise sei ein Einfallstor f&uuml;r IT-Industrielle, Privatisierer und Bildungs&ouml;konomen in den Schutzraum Schule, erl&auml;utert er im Interview mit den NachDenkSeiten. Das Gespr&auml;ch f&uuml;hrte <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3432\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-59863-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200402_Lernen_fuer_Google_Wie_die_Digitalisierung_der_Schulen_unsere_Kinder_entmuendigt_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200402_Lernen_fuer_Google_Wie_die_Digitalisierung_der_Schulen_unsere_Kinder_entmuendigt_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200402_Lernen_fuer_Google_Wie_die_Digitalisierung_der_Schulen_unsere_Kinder_entmuendigt_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200402_Lernen_fuer_Google_Wie_die_Digitalisierung_der_Schulen_unsere_Kinder_entmuendigt_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=59863-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200402_Lernen_fuer_Google_Wie_die_Digitalisierung_der_Schulen_unsere_Kinder_entmuendigt_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"200402_Lernen_fuer_Google_Wie_die_Digitalisierung_der_Schulen_unsere_Kinder_entmuendigt_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><div style=\"float: left; margin: 0 15px 15px 0\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200402-lankau.png\" title=\"Ralf Lankau\" alt=\"Ralf Lankau\" style=\"border-radius: 50%;\"><\/div><p><strong>Zur Person:<\/strong> Ralf Lankau, Jahrgang 1961, ist Professor f&uuml;r Mediengestaltung und Medientheorie an der Hochschule Offenburg. Er leitet dort die grafik.werkstatt an der Fakult&auml;t Medien und Informationswesen, forscht zu Experimenteller Medienproduktion in Kunst, Lehre und Wissenschaft und publiziert zu Design, Kommunikationswissenschaft und (Medien-) P&auml;dagogik. Lankau betreibt das Projekt &bdquo;futur iii &ndash; digitaltechnik zwischen freiheitsversprechen und total&uuml;berwachung&ldquo; (<a href=\"http:\/\/futur-iii.de\">futur-iii.de<\/a>) und ist Mitinitiator des &bdquo;B&uuml;ndnisses f&uuml;r humane Bildung &ndash; aufwach(s)en mit digitalen Medien&ldquo; (aufwach-s-en.de). Von Lankau erschien 2017 im Beltz-Verlag: &bdquo;Kein Mensch lernt digital: &Uuml;ber den sinnvollen Einsatz neuer Medien im Unterricht&ldquo; und vor einem Jahr gemeinsam mit Paula Bleckmann: &bdquo;Digitale Medien und Unterricht: Eine Kontroverse&ldquo;.<\/p><p><strong>Interview: <\/strong><\/p><p><strong>Herr Lankau, wegen der Corona-Krise sind seit mittlerweile drei Wochen Deutschlands Schulen fl&auml;chendeckend dicht. In der Medienberichterstattung zum Thema taucht seither immer wieder die Wendung von pl&ouml;tzlich sichtbaren &bdquo;Vers&auml;umnissen&ldquo; in der Schul- und  Bildungspolitik auf. Davon gibt es bekanntlich reichlich, ohne dass dies bisher in der &Ouml;ffentlichkeit wirklich breit diskutiert, geschweige denn politisch dagegen vorgegangen worden w&auml;re. Jetzt aber schon, wobei die Sache auf eine einzige vermeintliche Baustelle verengt wird, n&auml;mlich die Digitalisierung. Nun, da der Unterricht quasi im Homeoffice stattfinden m&uuml;sse, r&auml;che sich, dass die Bundesl&auml;nder und Kommunen bei der Umsetzung des &bdquo;Digitalpakts Schule&ldquo; noch nicht richtig vorangekommen w&auml;ren, lautet der einhellige Vorwurf. Haben Sie andere Sorgen?<\/strong><\/p><p>Alles, was f&uuml;r interessierte Kreise jetzt z&auml;hlt, ist doch, die Kinder und Jugendlichen m&ouml;glichst schnell an die Bildschirme und ins Netz zu bringen. So eine gute Gelegenheit der Fr&uuml;hdigitalisierung ohne Widerrede kommt nicht so schnell wieder. Die Kritiker sind sprachlos, die Bev&ouml;lkerung paralysiert, die Eltern &uuml;berfordert und die Online-Anbieter pl&ouml;tzlich die Retter in der Not. Jetzt k&ouml;nnen die Lernplattformen demonstrieren, was sie alles k&ouml;nnen und alle sind gerettet. Es ist erschreckend, wie wenig Bewusstsein &uuml;ber die Strukturen hinter den Bildschirmen vorhanden ist.<\/p><p>Und deshalb ja, ich habe andere Sorgen: Ich bin entsetzt, wer alles das Hohelied des Digitalen singt und aufgrund angeblicher Sachzw&auml;nge f&uuml;r Home-Schooling und Schul-Cloud pl&auml;diert. Ich bin konsterniert, wie wenig Widerstand es selbst von Lehrer- oder Elternverb&auml;nden gegen die Durchdigitalisierung der Lebensr&auml;ume und des Alltags von Kindern und Jugendlichen gibt. Und ja, ich habe Sorgen, was mit den Menschen vor dem Bildschirm passiert.<\/p><p><strong>Aber Sie wollen doch auch nicht, dass die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler &uuml;ber Wochen, vielleicht sogar Monate zu Hause D&auml;umchen drehen. Wie anders als mittels digitaler Lern- und Arbeitsformen sollte man die Kinder durch die &bdquo;schulfreie&ldquo; Zeit bringen?<\/strong><\/p><p>Noch reden wir nicht &uuml;ber Monate, sondern &uuml;ber drei Wochen plus Osterferien. Da sollte man erst einmal entspannt sein. Das ist zwar f&uuml;r Eltern anstrengend, aber noch kein Drama, was den Schulstoff angeht. Kinder lernen unentwegt, nicht nur in der Schule. Wenn sie mehr Zeit zum freien Spielen, Malen, Basteln oder in die Luft gucken haben, lernen sie auch Elementares: sich zu konzentrieren oder zu langweilen, sich etwas auszudenken und selbst zu gestalten. Phantasie und Kreativit&auml;t kommen ja in den meisten Schulen zu kurz, wie Musik und Sport. Und schulfrei hei&szlig;t ja nicht lernfrei, zumal das bei Kindern nicht geht. Sie lernen immer. <\/p><p><strong>F&uuml;r all diese Sachen gab es bisher auch schon Zeit genug, am Nachmittag nach Schulschluss. Jetzt hat man das von morgens bis abends &hellip; <\/strong><\/p><p>Deshalb muss man sich &uuml;berlegen, wie mit dieser besonderen Situation umzugehen ist. Und das ist der erste Punkt: Die Familie und der Umgang miteinander entscheidet dar&uuml;ber, wie diese Zeit konstruktiv genutzt &ndash; oder nur &uuml;berstanden wird. In jedem Fall ist es wichtig, daran zu denken, dass die elterliche Wohnung keine Schule ist und auch keine werden soll.<\/p><p><strong>Das verlangt bisher ja auch niemand, oder?<\/strong><\/p><p>Dazu komme ich noch. Zun&auml;chst zur Frage, wie die Zeit bis Schulbeginn sinnvoll zu nutzen ist. Entscheidend ist immer das Gespr&auml;ch mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer. Was wird gerade durchgenommen, was kann bis Ostern wiederholt und ge&uuml;bt werden? Wiederholen und &Uuml;ben sind ja die Basis f&uuml;r gefestigtes K&ouml;nnen. <\/p><p>Die n&auml;chste Frage ist: Was kann mit Hilfe von Schulb&uuml;chern oder Arbeitsbl&auml;ttern vorbereitet werden? Eine bundesweite Schulschlie&szlig;ung gab es meines Wissens noch nicht. Da darf und muss man auch improvisieren k&ouml;nnen. Im Moment ist eine Mischung aus Aktionismus, Enthusiasmus und Durcheinander zu beobachten. Gerade in au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Situationen ist daher die R&uuml;cksprache mit den Lehrkr&auml;ften besonders wichtig. Viele Lehrerinnen und Lehrer schicken derzeit Briefe oder E-Mails an die Eltern mit Aufgaben und Lernpl&auml;nen f&uuml;r die Kinder. Das sollte bis Ostern reichen, zumal die Kinder dann ja erst mal Ferien haben. Kinder brauchen diese Freir&auml;ume. <\/p><p>Nach Ostern sollten sich die Kollegien so weit besprochen haben, dass sie als Schule strukturiert vorgehen und ein Gesamtpaket f&uuml;r die unterschiedlichen Klassen zusammenstellen. Es ist ja niemandem damit geholfen, wenn Kids Berge von &Uuml;bungsbl&auml;ttern ausf&uuml;llen oder Komaglotzen mit Lernvideos machen.<\/p><p><strong>Was, wenn die Zwangspause doch l&auml;nger geht?<\/strong><\/p><p>Dann muss man dar&uuml;ber reden, welche Aufgaben die Eltern und welchen Part die Lehrerinnen und Lehrer mit Hilfe von analogen und gegebenenfalls digitalen Medien oder sogenannten Lernplattformen &uuml;bernehmen k&ouml;nnen. Aber: Nicht in allen Elternh&auml;usern gibt es PCs, Laptops oder Drucker. Die soziale Spaltung wird sich vermutlich vertiefen. Und die wenigsten Eltern sind Lehrerinnen und Lehrer, dieser Rollenwechsel in der Familie ist schwierig. Auch &auml;ltere Geschwister k&ouml;nnen diese Rolle nicht &uuml;bernehmen, k&ouml;nnen zwar helfen, aber nicht altersgerecht unterrichten. L&ouml;sungen gibt es daher immer nur vor Ort und f&uuml;r den Einzelfall und R&uuml;cksprache zwischen Eltern und den jeweiligen Kolleginnen und Kollegen vor Ort.<\/p><p><strong>Sie sagten eben, derzeit gebe bei der h&auml;uslichen Beschulung ein gro&szlig;es Durcheinander. Genau da setzen viele Kritiker an und verk&uuml;nden, bei einer weiter fortgeschrittenen Digitalisierung der Schulen, mit ausgereiften und vereinheitlichten Lernplattformen und mehr Vernetzung zwischen Klassenzimmer und Elternhaus k&auml;me man jetzt viel besser durch die Krise. Und das kommt nicht nur aus der Ecke der IT-Industrie. Zum Beispiel <a href=\"https:\/\/www.news4teachers.de\/2020\/03\/corona-krise-jetzt-raecht-sich-dass-sich-in-deutschland-bei-der-digitalisierung-der-schulen-so-lange-nichts-richtig-bewegt-hat\/\">&auml;u&szlig;erte zuletzt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE)<\/a>, Udo Beckmann: &bdquo;Jetzt r&auml;cht sich, dass sich in Deutschland bei der Digitalisierung der Schulen so lange nichts richtig bewegt hat.&ldquo; T&auml;te den Schulen ein bisschen mehr Fortschritt nicht gut?<\/strong><\/p><p>Welche Art von Fortschritt? Sind Fortschritt und digitale Systeme quasi dasselbe, wie es mantram&auml;&szlig;ig propagiert wird? Digitaltechnik ist vor allem da gut, wo etwas automatisiert und standardisiert werden soll. Das ist die Systemlogik algorithmischer Systeme. Die sogenannte K&uuml;nstliche Intelligenz, auch bei Lernprogrammen und Learning Analytics, ist ja im Kern nichts anderes als Mustererkennung, Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung. <\/p><p>Diejenigen, die Lernprozesse in Schulen automatisieren und standardisiert testen wollen, sind zugleich die eifrigsten Verfechter der Digitalisierung, also angewandte Psychologen mit immer neuen Methoden und Testreihen und die empirischen Bildungsforscher, die glauben, man m&uuml;sse nur genug Zahlen erheben, um Bildungsprozesse valide steuern zu k&ouml;nnen. Fortschritt und Digitalisierung in Schulen &uuml;bersetzt man daher korrekt mit Messbarkeit statt mit Verstehen lehren und lernen. Der Begriff daf&uuml;r ist datengest&uuml;tzte Schulentwicklung. Die Konsequenz hat die Hamburger Kollegin Sigrid Hartong gerade in einer Studie der GEW publiziert &ndash; <a href=\"https:\/\/www.gew.de\/index.php?eID=dumpFile&amp;t=f&amp;f=91791&amp;token=702ec8d5f9770206a4aa8a1079750ec9021b90bf&amp;sdownload\">und ein datenpolitisches Alternativprogramm zu dem gefordert<\/a>, was derzeit mit Schul-Cloud und kommerziellen Anbietern in die Schulen kommt. <\/p><p><strong>Was w&auml;re die Alternative? Festklammern an der guten alten Tafel und Frontalunterricht?<\/strong><\/p><p>Oh ja, das Argument der Kreidezeit &hellip; Dabei ist die Kreidetafel so effektiv, dass wir als technische Hochschule in neuen Geb&auml;uden in den Seminarr&auml;umen neben einem Whiteboard mit Beamern auch die klassische Tafel wieder aufh&auml;ngen. So k&ouml;nnen Dozenten entscheiden, was sie nutzen. Das ist &uuml;brigens das Mindeste, was man auch f&uuml;r Klassenr&auml;ume fordern muss: die Wahlfreiheit f&uuml;r die Lehrerinnen und Lehrer. Bei Kreidetafeln wird nichts gespeichert oder &uuml;bertragen. Schulen und Klassenzimmer sind Schutzr&auml;ume, in denen vertrauensvoll gelernt und Fehler gemacht werden d&uuml;rfen. Das sollte nicht protokolliert und ausgewertet werden.<\/p><p><strong>W&auml;hrend Learning Analytics und Big Data genau darauf aufbauen?<\/strong><\/p><p>Digitale Endger&auml;te mit Netzanschluss machen aus Klassenr&auml;umen ein Benthamsches Panoptikum. Ich stehe permanent unter Beobachtung, auch wenn es &bdquo;nur&ldquo; Algorithmen sind, die mein Tun analysieren. Die Auswertung &uuml;ber Lernleistung, Dauer, Fehlerquote und vieles mehr bekommen aber die Lehrkr&auml;fte. Wie soll da Vertrauen entstehen? Vertrauen ist die Voraussetzung f&uuml;r freies Lernen. <\/p><p>Und was spricht gegen Frontalunterricht? Die Instruktion am Anfang einer Stunde geh&ouml;rt in vielen F&auml;chern dazu. Auch als Mathematiklehrer erkl&auml;rt man Neues, zeigt den Weg, rechnet vor, bevor selbst ge&uuml;bt wird. Hier werden seltsame Schwarzwei&szlig;-Schemata bem&uuml;ht, die mit Unterrichtspraxis nichts zu tun haben. Aus meiner Sicht dienen Schlagworte wie Kreidezeit und Frontalunterricht nur dazu, den Kern des Umbaus der Schulsysteme zu kaschieren. Dabei ist das Arbeiten am Display mit Lernapplikationen nichts anderes als permanenter und ausschlie&szlig;licher Frontalunterricht. Aber die Stereotypen lauten: Tradiert und im Dialog: schlecht &ndash; neu und technikbasiert: per se gut. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als der Wechsel vom Unterrichten durch qualifizierte Lehrkr&auml;fte zum automatisierten Beschulen durch IT-Systeme, wie es Isaac Asimov bereits 1957 in seinem Text &bdquo;Die Schule&ldquo; beschrieben hat. <\/p><p><strong>Merkw&uuml;rdig nur, dass das selbst Gewerkschaften und Bildungsverb&auml;nde so schwarz nicht sehen. Zwar betonen sie st&auml;ndig das &bdquo;Primat der P&auml;dagogik&ldquo;, begr&uuml;&szlig;en aber vom Grundsatz her sehr einhellig das Vordringen des Digitalen in die Schulpraxis. Wie erkl&auml;ren Sie sich das?<\/strong><\/p><p>Die Gewerkschaften sind gespalten wie die Lehrer- und Elternverb&auml;nde. Die meisten Eltern sind verunsichert. Alle haben Angst, sie selbst oder ihre Kinder k&ouml;nnten &bdquo;abgeh&auml;ngt&ldquo; werden von technischen Entwicklungen. Das ist das gew&uuml;nschte Resultat jahrzehntelanger Propaganda der Global Education Industries, bei uns vertreten durch Stiftungen, den zugeh&ouml;rigen Unternehmen, die an digitalen Dienstleistungen oder Bildungsangeboten verdienen, und Interessenverb&auml;nde wie Bitkom. <\/p><p>Das Schema ist einfach: Wenn man jemandem immer wieder sagt, andere L&auml;nder und deren Bildungssysteme seien so viel besser und &bdquo;fortschrittlicher&ldquo;, glauben sie irgendwann daran. Schaut man selbst in diese L&auml;nder, stellen sie das Scheitern der Technikkonzepte fest: Wieder eingesammelte Laptops statt Laptop-Klassen, insolvente Steve-Jobs-Schulen, deren Sch&uuml;ler keinen Vergleichstest bestanden haben, ein Boom an Privatschulen. <\/p><p><strong>K&ouml;nnen Sie das an Beispielen festmachen?<\/strong><\/p><p>Nehmen wir Facebooks &bdquo;Summit Learning&ldquo; in Kansas. Das Versprechen war: Die Eltern kaufen die Laptops, den &bdquo;Rest&ldquo; erledigt Facebook per Web. Die Schule wird zum Aufbewahrungsort, damit die Eltern ihren vielen Jobs nachgehen k&ouml;nnen. Es war ein Desaster. Eltern und Sch&uuml;ler haben reihenweise gestreikt und ihre Kinder auf kostenpflichtige Schulen umgemeldet. Oder: Die staatlichen Schulen in den USA und sogar Kinderg&auml;rten werden digital aufger&uuml;stet, w&auml;hrend wohlhabende Eltern ihre Kids auf teure Privatschulen mit ausgebildeten Lehrkr&auml;ften schicken. Die w&uuml;rden dann beim Lernen auf den &bdquo;Luxus der menschlichen Interaktion zur&uuml;ckgreifen&ldquo;, wie es in der &bdquo;New York Times&ldquo; stand. Fakt ist: Der Sozialstatus der Eltern entscheidet &uuml;ber die Alternative Bildschirm oder Unterricht mit Lehrkraft.<\/p><p><strong>Nun sind wir aber nicht in den USA, wo Sozialpolitik traditionell kaum eine Rolle spielt und das Konzept &bdquo;Privat vor Staat&ldquo; Staatsdoktrin ist.<\/strong><\/p><p>Aber Vorreiter sind die US-Amerikaner trotzdem in so ziemlich allem, was Technologie zu bieten hat. Ein Wort zum &bdquo;Primat der P&auml;dagogik&ldquo; in Deutschland. Das ist eine Floskel, die meist in einem Satz abgetan wird. Dieses Gebot steht am Anfang oder Ende der meisten Artikel zum Thema, genauso wie die Betonung der Bedeutung von Interaktion zwischen Lehrern und Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern. Aber der Haupttext schw&auml;rmt dann von den vielen tollen digitalen M&ouml;glichkeiten.<\/p><p><strong>Ist es nicht auch denkbar, diese M&ouml;glichkeiten sinnvoll und nutzbringend zum Einsatz zu bringen?<\/strong><\/p><p>Genau darum geht es. Dieses Entweder-Oder ist falsch und schafft unsinnige Gegnerschaften. Entscheidend ist, welche Systeme werden eingesetzt, welche Daten werden dabei erhoben und wer hat Zugriff darauf? Armin Grunwald, Professor f&uuml;r Technikphilosophie und Technikethik am Karlsruher Institut f&uuml;r Technologie (KIT) und Leiter des B&uuml;ros f&uuml;r Technikfolgen-Absch&auml;tzung beim Deutschen Bundestag, hat <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/kuenstliche-intelligenz-gretchenfrage-4-0-1.4736017\">in einem Artikel in der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo; formuliert<\/a>, es gehe bei der K&uuml;nstlichen Intelligenz als Grundlage der Automatisierungstechniken auch in Lernprogrammen &bdquo;nicht einfach um Technik mit ihren Chancen und Risiken, ihren Innovationspotenzialen und Nebenfolgen. Vielmehr betrifft der Kern der Debatte uns selbst als Menschen, vor allem unser Menschenbild.&ldquo; Der vermeintliche Technikdeterminismus verschleiere, dass jede Software von Menschen gemacht werde &bdquo;in Unternehmen und Geheimdiensten, nach deren Interessen, Werten und Weltanschauungen&ldquo;. <\/p><p>Wir m&uuml;ssen daher als erstes lernen, die richtigen Fragen zu stellen. Nicht, was kann die Technik, sondern wozu und von wem wurde sie entwickelt und was passiert hinter dem Bildschirm, das, was ich &bdquo;The Dark Side of Digital Hype&ldquo; nenne, das Gesch&auml;ft der Daten&ouml;konomie und IT-Monopole.<\/p><p><strong>Nun kommt die Branche hierzulande l&auml;ngst nicht so in Fahrt, wie man sich das nach dem Bund-L&auml;nder-Beschluss f&uuml;r den &bdquo;Digitalpakt Schule&ldquo; versprochen hatte. Von den ausgelobten 5,5 Milliarden Euro war bis zuletzt <a href=\"https:\/\/www.forschung-und-lehre.de\/politik\/bundeslaender-rufen-kaum-mittel-aus-dem-digitalpakt-ab-2607\/\">nur ein Bruchteil durch die Bundesl&auml;nder abgerufen worden.<\/a> Woran hapert es?<\/strong><\/p><p>Die Mittel des Digitalpakts sind zweckgebunden an Investitionen in die technische Infrastruktur. Bis zu 80 Prozent der Gelder sind f&uuml;r Netzwerktechnik und Beratungsdienstleistungen vorgesehen. F&uuml;r Endger&auml;te bleiben h&ouml;chstens 20 Prozent. Eine Schule am Bodensee hat das f&uuml;r sich durchgerechnet: Von den maximal abrufbaren Mitteln in einer Gesamth&ouml;he von 384.000 Euro st&uuml;nden lediglich 25.000 Euro f&uuml;r Endger&auml;te zur Verf&uuml;gung. Das sind <a href=\"http:\/\/www.aufwach-s-en.de\/2020\/01\/paedagogik-statt-datenwirtschaft\/#more-1866\">nicht einmal sieben Prozent.<\/a> Daf&uuml;r h&auml;tten die Lehrer mit vorgegebener Software arbeiten m&uuml;ssen. <\/p><p>In Baden-W&uuml;rttemberg wurde die Bindung an Microsoft-Produkte vom Kultusministerium erst nach massiven Protesten aus der Open-Source-Bewegung zu einer Option unter mehreren abgeschw&auml;cht. Daf&uuml;r verpflichtet man sich &uuml;ber die Paktlaufzeit hinaus, die angeschaffte Hard- und Softwareinfrastruktur weiter zu finanzieren. Im Klartext: Wer Gelder abruft, verpf&auml;ndet die Schuletats auf Jahre hinaus an IT-Dienstleister und Hardwareanbieter. <\/p><p><strong>Und weil die Schulen das nicht wollen, lassen sie das sch&ouml;ne Geld einfach versauern? In der medialen Berichterstattung kommt es eher so r&uuml;ber, dass b&uuml;rokratische Fallstricke, ministerielle und beh&ouml;rdliche Beh&auml;bigkeit die Entwicklung bremsten.<\/strong><\/p><p>Das ist die &uuml;bliche Ausrede. Das Fazit der erw&auml;hnten Schule lautet: &bdquo;Mit einer Zustimmung zum Digitalpakt w&uuml;rden wir uns in undurchschaubare Abh&auml;ngigkeiten von Staat und Softwareunternehmen begeben.&ldquo; Stattdessen hat das Kollegium ein eigenes Medienkonzept entwickelt und die daf&uuml;r notwendigen Ger&auml;te &uuml;ber Elternspenden finanziert. Das ist nur ein Beispiel und ja, das ist eine Waldorfschule am Bodensee, nicht in Berlin, Bottrop oder Bremen. <\/p><p>Aber die Argumente der Okkupation auch des P&auml;dagogischen gilt f&uuml;r alle Schulen gleicherma&szlig;en. Das wissen auch die Schulleiter und Schultr&auml;ger. M&ouml;glicherweise gibt es an Schulen dr&auml;ngendere Probleme als Antr&auml;ge f&uuml;r Medienentwicklungspl&auml;ne zu schreiben, bei denen die Kultusminister und  die IT-Wirtschaft festlegen, was installiert wird. Dazu kommt, dass die Laufzeit des F&ouml;rderprogramms bis zum 31. Dezember 2024 geht. M&ouml;glicherweise wird die Zeit auch genutzt, um erst einmal die Verwaltungsvereinbarung zu studieren, die zwar Geld verspricht, aber die Schulen in ihrem Wesen radikal ver&auml;ndern wird. Vielleicht schreckt das ab?<\/p><p><strong>Wegen der pl&ouml;tzlichen Herausforderungen durch die Corona-Krise will die Politik jetzt einen Zahn zulegen. Bund und L&auml;nder sollen kurzfristig 100 Millionen Euro aus Mitteln des Digitalpakts f&uuml;r den Auf- und Ausbau von Online-Lernplattformen <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bildung\/schulen-100-mio-euro-aus-digitalpakt-schule-fuer-online-plattformen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200326-99-479832\">bereitstellen<\/a>. Man k&ouml;nnte meinen, die Politik wollte die Schulen zu ihrem Gl&uuml;ck zwingen, oder?<\/strong><\/p><p>Das ist die aktuelle Strategie: Angeblicher Sachzwang zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen. Da weder die immer gleichen Argumente der IT-Wirtschaft noch das Wedeln mit Milliarden &uuml;berzeugen, kommt jetzt der Ausnahmezustand wie gerufen. Covid-19 macht alle, Eltern, Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler, Lehrerinnen und Lehrer, zu Bildschirmnutzern, die nach der Systemlogik der IT-Systeme miteinander agieren. Damit wird im Windschatten der Pandemie das erreicht, was p&auml;dagogisch und sozial ein Desaster ist: die Abh&auml;ngigkeit von Bildungsbiographien von Digitaltechnik, der Hilfe im Elternhaus und damit leider allzu oft dem Sozialstatus der Eltern.<\/p><p>Es geht aber noch weiter. Um insbesondere die lernschwachen Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler in schwierigen Verh&auml;ltnissen zumindest versuchsweise beim Lernen zu unterst&uuml;tzen, m&uuml;ssen sich die Lehrkr&auml;fte per Fernzugriff auf die Endger&auml;te zuschalten, um zu schauen,wer denn vor dem Rechner sitzt und die Aufgaben macht. Aus Unterst&uuml;tzung wird zwangsl&auml;ufig Kontrolle.<\/p><p><strong>Sie sind zu Anfang des Gespr&auml;chs die Antwort auf Frage schuldig geblieben, ob die Schule perspektivisch in die eigenen vier W&auml;nde ausgelagert wird oder werden soll. Ist die digitale Vernetzung zwischen Schule und Elternhaus vielleicht eine erste Etappe auf dem Weg dahin?<\/strong><\/p><p>Auf alle F&auml;lle verschwimmen hier die Grenzen und das ist nicht nur eine Corona-verschuldete Notwendigkeit. Die Krise soll und wird den Prozess beschleunigen. Damit komme ich zum eigentlichen Drama: der systematischen und vors&auml;tzlichen Entm&uuml;ndigung von Menschen durch das maschinelle und automatisierte Beschulen. Wir erleben gerade, wie sich dank Corona zwei Denkschulen &ndash; die angewandte Psychologie und die &Ouml;konomie &ndash; zur Alleinherrschaft aufschwingen. <\/p><p><strong>Das sagt sich so leicht, aber k&ouml;nnen Sie das auch belegen?<\/strong><\/p><p>Die &bdquo;Psychologisierung des gesamten menschlichen Lebens&ldquo; hat der Namensgeber der Allgemeinen Psychologie, William Stern, bereits um 1900 prognostiziert. Stern und Kollegen wie Hugo M&uuml;nsterberg gaben schon 1912 die psychotechnische Maxime aus: &bdquo;Alles muss messbar sein.&ldquo; Psycho-Technik wurde zur Leitdisziplin des Psycho-Ingenieurs, der daraus die &bdquo;Lehre der unbegrenzten Formbarkeit des Einzelnen&ldquo; ableitete. Selbst Emotionen sind nach diesem Verst&auml;ndnis Kompetenzen, die man trainieren und zur Selbstoptimierung ver&auml;ndern kann. Der Psychologe David McClelland leitete daraus sp&auml;ter das &bdquo;p&auml;dagogische Versprechen einer umfassenden Formbarkeit des Menschen&ldquo; ab. <\/p><p>Im Wissen darum muss man sowohl die Kompetenzorientierung mit ihren kleinteiligen Kompetenzrastern und -stufen kritisch betrachten wie auch die empirische Bildungsforschung als Ganzes &ndash; Stichwort  PISA. Aus Lernen wird Messen. Digitaltechnik und Netzwerke sind nur die daf&uuml;r notwendige Infrastruktur. Wer realisiert, dass diese Psychotechniken auch bei Apps eingesetzt werden, um menschliches Verhalten zu modifizieren, sollte erkennen, wie mit Mobile Devices und Apps die permanente Vermessung und Selbstvermessung der Nutzer m&ouml;glich wird. <\/p><p><strong>Und Sie meinen, das steht &uuml;ber kurz oder lang den Schulen bevor?<\/strong><\/p><p>Ja, denn diese Psychotechniken werden nicht nur bei Konsum-, sondern auch Lern-Apps eingesetzt. Social-Media-Kan&auml;le und Lernplattformen sind letztlich auf Dauer gestellte Assessmentcenter. Sie liefern rund um die Uhr Nutzerdaten an die Plattformen. Wir sind nur Datenlieferanten. Damit werden Gesch&auml;ftsmodelle der Daten&ouml;konomie bedient. Die US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftlerin Shoshana Zuboff nennt es das &bdquo;Zeitalter des &Uuml;berwachungskapitalismus&ldquo;.<\/p><p>Die entscheidende Frage ist daher, ob wir das an Schulen und Hochschulen wollen. Wer &uuml;ber IT in Bildungseinrichtungen redet, muss klar sagen, wessen Interessen er oder sie vertritt. Wer sich um die Lernenden sorgt, wird IT neu denken und konzipieren, bevor er sie in Schulen nutzt. Statt der Optimierung technischer Systeme muss der Mensch und dessen individuelle Entwicklung als autonome Pers&ouml;nlichkeit im Mittelpunkt stehen. Dazu geh&ouml;ren Privatsph&auml;re und Schutz der Pers&ouml;nlichkeitsrechte. <\/p><p><strong>Wie w&auml;re das technisch umsetzbar?<\/strong><\/p><p>Daf&uuml;r kappt man als erstes den R&uuml;ckkanal f&uuml;r Daten und arbeitet lokal mit Rechnern, so man welche im Unterricht braucht, also mit Intranet, Edge Computing oder Offline-Rechnern. Nicht ben&ouml;tigte Daten werden nach Gebrauch gel&ouml;scht. Pers&ouml;nlichkeits- und Leistungsprofile werden weder erstellt noch vermarktet. Technisch wird das mit offenen Betriebssystemen wie Linux und Open-Source-Software realisiert. F&uuml;r die Kommunikation nutzt man verschl&uuml;sselte Messenger wie Signal oder Threema, die keine Meta-Daten aufzeichnen, und f&uuml;r das Web Tor-Browser. Dadurch werden Rechner und Software wieder zu Werkzeugen der privaten Kommunikation und Unterhaltung &ndash; ohne erzwungene Datenprostitution.<\/p><p><strong>Gibt es daf&uuml;r Vorbilder?<\/strong><\/p><p>Das sind Ideen und Konzepte, die in den USA mit <a href=\"https:\/\/solid.mit.edu\/\">Projekten wie &bdquo;SOLID&ldquo;<\/a> von Tim Berners-Lee, dem &bdquo;Vater des Web&ldquo;, bereits umgesetzt werden. Das sind Gegenmodelle zu dem, was mit der vom Bundesbildungsministerium finanzierten HPI Schul-Cloud vom Hasso-Plattner-Institut oder Systemen von Anbietern wie Apple, Google oder Microsoft angestrebt wird. Es gibt technische Alternativen, mit IT und Netzwerken verantwortlich umzugehen, wenn nicht Gesch&auml;ftsmodelle im Vordergrund stehen, sondern die Autonomie und Freiheit des Einzelnen in der Gemeinschaft demokratischer Gesellschaften.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Titelbild: dennizn \/ Shutterstock<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/cbef9a712a2549228683b661bac945b8\" alt=\"\" title=\"\" width=\"1\" height=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der vor einem Jahr beschlossene Digitalpakt ist ein echter Rohrkrepierer. Bis zuletzt wurde nur ein Bruchteil des milliardenschweren F&ouml;rderprogramms abgerufen. In Zeiten der Pandemie soll nun alles besser werden. 100 Millionen Euro wollen Bund und L&auml;nder ganz unb&uuml;rokratisch locker machen, damit der Auf- und Ausbau von Online-Lernplattformen rascher vonstatten geht. Das w&auml;re bitter n&ouml;tig, um<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59863\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":59866,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,151,209,152],"tags":[2097,2094,3384,2306,2808,408,508],"class_list":["post-59863","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-bildungspolitik","category-interviews","category-schulsystem","tag-big-data","tag-digitalisierung","tag-lankau-ralf","tag-open-source-software","tag-paedagogen","tag-soziale-herkunft","tag-wirtschaft-in-der-schule"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/200402-Wurzbacher_Lankau-titel-.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59863","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=59863"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59863\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":81416,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59863\/revisions\/81416"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/59866"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=59863"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=59863"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=59863"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}