{"id":59877,"date":"2020-04-02T15:10:59","date_gmt":"2020-04-02T13:10:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59877"},"modified":"2020-04-06T08:33:01","modified_gmt":"2020-04-06T06:33:01","slug":"leserbriefe-zu-nach-corona-anders-zusammenleben-wie-was-soll-anders-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59877","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eNach Corona anders zusammenleben! Wie? Was soll anders werden?\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die Auswirkungen der Coronakrise stellen in unserer Gesellschaft eine Z&auml;sur dar, so oder so. Die Frage ist, ob wir die Chance nutzen, die stets beschworenen Werte wie Solidarit&auml;t und Sozialstaat nun endlich mit Leben zu erf&uuml;llen, oder so weitermachen wollen wie bisher. Auf die Aufforderung an unsere Leserinnen und Leser im Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59593\">Nach Corona anders zusammenleben! Wie? Was soll anders werden?<\/a>&ldquo;, ihre Vorstellungen und Visionen darzulegen, haben wir eine enorme Resonanz erhalten, die wir hier gern dokumentieren. Zusammengestellt von <strong>Lutz Hausstein<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich bin aufmerksame Leserin Ihrer Nachdenkseiten und sehr dankbar, dass es sie gibt. Auch Ihre Aufforderung zum Aufschreiben unserer Gedanken f&uuml;r die Zeit nach Corona habe ich mit Interesse gelesen. Nun hat mir ein Freund, dem ich Ihr Buch zum Geburtstag schenkte, den im Anhang beigef&uuml;gten Text zugesandt. Da er als Arzt in der gegenw&auml;rtigen Zeit alle H&auml;nde voll zu tun hat, habe ich es &uuml;bernommen, Ihnen diesen Text zuzusenden. Vielleicht passt er ja zum genannten Thema.&nbsp;<\/p><p>Wir w&uuml;rden gerne einen regionalen Hilfsfonds f&uuml;r Vorpommern zur Unterst&uuml;tzung von Kunst, Kultur und Sport gr&uuml;nden. Ich hoffe, wir bekommen das hin, denn sonst geht hier sehr Vieles in diesen Bereichen den Bach runter. Wir sind eine strukturschwache Region, brauchen Kunst und Kultur sowie den Sport f&uuml;r die Menschen hier und auch f&uuml;r den Tourismus, von dem wir hoffentlich auch in Zukunft leben k&ouml;nnen.<\/p><p>Ich w&uuml;nsche Ihnen Gesundheit und sende herzliche Gr&uuml;&szlig;e von der Sonneninsel Usedom<\/p><p>Dr. Karin Timmel<\/p><p><strong>Aufruf zur Solidarit&auml;t in der Corona-Krise<\/strong><\/p><p>Vielleicht liegt es an meiner Ossi-Vergangenheit, dass mir in der jetzigen Krise unseres Landes, nein der Menschheit, vor allem das Wort Solidarit&auml;t einf&auml;llt.<\/p><p>Ich bin aufgewachsen in einem Land, in dem es ganz  sicher viele schlechte Dinge gab. Und das wir in seiner damaligen Form nicht wieder haben wollen! Aber zu den guten Erinnerungen und Erfahrungen z&auml;hlen f&uuml;r mich vor allem das Gef&uuml;hl der Gemeinschaft, des Zusammenhaltes. <strong>Wir<\/strong> war wichtiger als <strong>ich<\/strong>; Hilfe untereinander stand vor teuren Statussymbolen, Solidarit&auml;t &ndash; z.B. mit Vietnam-  war f&uuml;r mich nicht aufgezwungen, sondern freiwillig!<\/p><p>Heute droht uns neben vielen Kranken und sicher auch Toten durch Corona vor allem eine wirtschaftliche Rezession. Die Folgen werden sehr schwerwiegend sein. Bereits zwei Mal (2001 und 2008) wurden die Folgen von Krisen, die im Grunde durch die Gier der Reichen dieser Welt herbei gef&uuml;hrt wurden, durch die gro&szlig;e Masse der Normalverdiener &bdquo;geschultert&ldquo;. Und auch jetzt ist klar, dass die (zweifelsohne alternativlosen) Hilfsma&szlig;nahmen der Regierung, der EU etc. in den Jahren nach der Corona-Krise wieder von uns, den 98% Nicht-Reichen, Nicht-M&auml;chtigen, gezahlt werden sollen. Ob das ein drittes Mal m&ouml;glich sein wird, wei&szlig; ich nicht, wei&szlig; wahrscheinlich niemand mit Sicherheit.<\/p><p>Aber eines wei&szlig; ich sehr genau &ndash; es ist nicht gerecht! Und sp&auml;testens jetzt ist es an der Zeit, die Solidarit&auml;t der Reichen diese Landes einzufordern. Niemand braucht Hunderte Millionen oder sogar Milliarden EURO, um gl&uuml;cklich zu sein. Und niemand &ndash; das ist meine tiefste &Uuml;berzeugung &ndash; hat es verdient, soviel zu besitzen! Bestenfalls wurden beim Anh&auml;ufen diese Reichtums die aktuell geltenden Gesetze mehr oder weniger eingehalten. Aber ganz sicher wurde die Yacht auf dem Meer mit dem Minijob der Nachbarn in Deutschland und dem Elend in Afrika bezahlt!<\/p><p>Unsere Fu&szlig;ballnationalspieler haben ein Zeichen gesetzt &ndash; ich fordere alle Menschen in unserem Land, die ein Herz in der Brust haben, auf, zur &Uuml;berwindung dieser Krise der Menschheit (Corona ist doch nur der letzte Tropfen, der das Fass zum &Uuml;berlaufen brachte &ndash; Klima, Fl&uuml;chtlinge, Kriege &hellip;) ihren Beitrag zu leisten. <\/p><p><strong>Lasst uns Hilfsfonds bilden<\/strong> &ndash; sehr Reiche f&uuml;r die Millionen Kleinbetriebe, Freiberufler etc., die alles verlieren im Moment &ndash; z.B. gibt jeder, der 10 Mio besitzt 1% <\/p><ul>\n<li>ab 100 Mio 2%<\/li>\n<li>ab 500 Mio. 3%<\/li>\n<\/ul><p>In der Summe erg&auml;be das viele Milliarden, die den Ruin der Wirtschaft aufhalten k&ouml;nnen.<\/p><p>Jeder andere von uns, der es kann, gibt so viel wie m&ouml;glich, entl&auml;sst keine Mitarbeiter*innen, zahlt die L&ouml;hne fort, solange es geht, stundet oder erl&auml;sst Mieten etc.<\/p><p>Reiche K&uuml;nstler bilden einen Fonds f&uuml;r ihre mittellosen Kollegen. Reiche Sportler spenden f&uuml;r den Erhalt der Vereine, Trainerstellen, Sportst&auml;tten etc..<\/p><p>Ich appelliere an all die reichen und m&auml;chtigen Menschen dieses Landes- zeigt, dass Ihr ein Herz habt! Und wenn ihr nicht an einen Sch&ouml;pfer und seine ausgleichende Gerechtigkeit nach unserem Tode glauben solltet, so erinnert Euch daran, dass auch die Reichen und M&auml;chtigen in Frankreich 1789 und in Ru&szlig;land 1917 glaubten, Sie seien unantastbar.<\/p><p>Ich hatte ein gl&uuml;ckliches Leben und bin voller Dankbarkeit daf&uuml;r. Und jetzt erwache ich fast in jeder Nacht mit dem Traum, dass wir unseren Kindern und Enkeln statt der wunderbaren Erde einen Scherbenhaufen hinterlassen. Das darf nicht sein! Lasst uns diese Krise gemeinsam meistern und danach die Welt schrittweise besser machen<\/p><ul>\n<li>Mit weniger Egoismus<\/li>\n<li>Viel mehr Klimaschutz<\/li>\n<li>Ohne hemmungslose Globalisierung<\/li>\n<li>Mit viel mehr Solidarit&auml;t. Die reichen m&uuml;ssen abgeben, damit der soziale Frieden in der Welt wieder hergestellt werden kann!<\/li>\n<\/ul><p>Die von uns gew&auml;hlten Politiker fordere ich auf, konkrete Ma&szlig;nahmen schnell zu ergreifen, um o.g. Ideen umzusetzen. Notfalls auch mit Sperrung von Konten, Besitzpf&auml;ndungen etc. Das ginge nicht? Nat&uuml;rlich geht das, man muss nur wollen! Mit jeder Betriebsschlie&szlig;ung werden Menschen enteignet und ins Elend getrieben. <\/p><p>Freiheit &ndash; Gleichheit &ndash; Br&uuml;derlichkeit: Daf&uuml;r gingen die Menschen 1789 in den Kampf gegen die Herrschenden.<\/p><p>Heute k&auml;mpfen wir um das &Uuml;berleben der Menschheit, unserer Erde, um die Zukunft unserer Kinder und Enkel gegen die grenzenlose Gier einer kleinen Schicht der Reichen. Es ist eine Minute vor 12 &ndash; Wir geben Euch eine Chance, mit uns um unsere Zukunft zu k&auml;mpfen, nicht gegen uns.<\/p><p>Ich denke, ich bef&uuml;rchte &ndash; es ist f&uuml;r uns Menschen die letzte Chance, die wir haben!<\/p><p>Dr. Mark Wiersbitzky<br>\nArzt Anklam, Vorpommern<br>\n27.03.202<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Nachdenkseitenteam,<\/p><p>Zu dem Artikel habe ich folgende Ideen:<\/p><ol>\n<li>Krankenversicherung umbauen zu einer B&uuml;rgerversicherung mit vier Regionalzentren (Nord, S&uuml;d, West, Ost) &auml;hnlich den Gebietskrankenkassen in &Ouml;sterreich. Der ganz Wasserkopf f&auml;llt weg.<\/li>\n<li>Umstellung der Krankenversicherung rein auf die Go&auml;, Goz etc. und Entfall des wirtschaftlichkeitsgebotes im SGB V das hat da nix verloren. Au&szlig;erdem sind damit alle medizinisch notwendigen Ma&szlig;nahmen mitversichert. Dann wird ein Index mit Nulljahr 2020 festgelegt und ab da die Geb&uuml;hrenordnungen an die Inflation angepasst. Damit gibt es keine Zweiklassenmedizin mehr und keine Fehlanreize. Es ist auch immer genug Geld im System, da die Lohnabschl&uuml;sse direkt einflie&szlig;en in den Index &ndash; wie in anderen Wirtschaftszweigen auch.<\/li>\n<li>Die privaten Krankenversicherer m&uuml;ssen mit vollem Kontrahierungszwang in den Wettbewerb treten mit dem Recht auf die GKV zu fusionieren unter der Voraussetzung dass keine Stellen abgebaut werden. Die Vollkosten und Beihilfetarife schickt man in den RunOff oder bietet den Versicherten einen Wechsel an. Damit umgeht man die verfassungsm&auml;&szlig;ige Bestandssperre. Die Zusatzversicherung soll bleiben und ausgebaut werden. Das macht Sinn, so dass jeder seine Sonderw&uuml;nsche nach Bedarf absichern kann. Da braucht man den Staat nicht.\n<p>Beitragsbemmeungsgrundlage sollte das zu versteuernde Einkommen sein. Bei Arbeitnehmern bleibt es bei der parit&auml;tischen Finanzierung.<\/p><\/li>\n<li>Einf&uuml;hrung einer Erwerbsrentenversicherung bei der GRV analog der Schweizer AHV f&uuml;r Alle. Keine beitragsbemessungsgrenzen. Beitragsgrundlage sollte das zu versteuernde Einkommen ohne Ausnahmen bis zum 65 Lebensjahr sein. Somit werden auch alle Kapitaleink&uuml;nfte erfasst. Bei Arbeitnehmern, Beamten etc. bleibt es bei der parit&auml;tischen Finanzierung.\n<p>Gleichzeitig Ausbau der betrieblichen Altersvorsorge als Pflicht f&uuml;r alle wie in der Schweiz mit Livecyclemodell und parit&auml;tischer Finanzierung bei Arbeitnehmern. &Uuml;ber das VAG Einbau eines festen Kostendeckels von 3 % Gesamtkosten des laufenden Beitrages. Konzipiering als reines Rentenprodukt mit maximal 50 % Kapitalisierungsoption zu Rentenbeginn. Wegfall der Finanzoptionen um alternative Investments in der Kapitalanlage zu erm&ouml;glichen. Einbau der vollen Vererbbarkeit. Damit schafft man zwei stabile S&auml;ulen der Altersvorsorge und nutzt sowohl die Vorteile des Umlageverfahrens, als auch die Vorteile des Kapitaldeckungsverfahrens im Einklang.<\/p>\n<p>Einbau von 27 Jahren Kindererziehungszeiten analog der Schweiz.<\/p><\/li>\n<li>Einf&uuml;hrung eines Rentenniveaus von 50 %.<\/li>\n<li>Einf&uuml;hrung einer Mindestrente von 1250 &euro;. Einf&uuml;hrung einer degressivere abgeflachten Maximalrente undurchsichtig einen Faktor um verfassungskonform zu bleiben.<\/li>\n<li>Kostenlose Kitas, Kinderg&auml;rten, Schulen und Hochschulen.<\/li>\n<li>Ein 100 Milliardenprogramm auf vier Jahre f&uuml;r den sozialen, genossenschaftlichen Wohnungsbau mit Wiedereinf&uuml;hrung von MietkaufModellen gedeckelt auf 50 % je Wohnanlage. Finanziert &uuml;ber zweckgebundene Infrastrukturbonds auf 10 bis 30 Jahre Laufzeit.<\/li>\n<li>Ein 100 Milliarden Klimaprogramm auf vier Jahre zur Geb&auml;udesanierung mit dem Ziel, dass danach kein Geb&auml;ude mehr Fossil (&Ouml;l, Kohle, Gas etc.) beheizt wird. Nur Biomasse, Fern-\/Nahw&auml;rme, Erdw&auml;rme (W&auml;rmepumpe), Strom oder andere regenerative Energietr&auml;ger sind zul&auml;ssig. Das hatte viel mehr Effekt als die ganze Alibidiskussion um den Verkehrssektor mit dem wir unsere ganze Industrie kaputt machen.<br>\nFinanziert &uuml;ber zweckgebundene Klimabonds auf maximal 15 Jahre.<\/li>\n<li>Aufwertung der Pflege durch Schrittweise Akademisierung und Verkammerung des Berufstandes. Allgemeinverbindliche Tarifvertr&auml;ge. Sofortige Abschaffung der Fallpauschalen. Gesetzlicher Personalschl&uuml;ssel mit schrittweiser Erh&ouml;hung drakonischen Strafen von bis zu 10 % des Umsatzes bei Verst&ouml;&szlig;en nach einer &Uuml;bergangszeit zum Personalaufbau von 5 Jahren.Sofortige  Erh&ouml;hung der Geh&auml;lter in allen Ebenen um 500 &euro; pro Monat und nochmal zum 01.01.2021. Anschlie&szlig;end greifen die normalen Tarifabschl&uuml;sse.<\/li>\n<li>Auflegung eines 100 Milliarden F&ouml;rderprogramms verteilt auf 5 Jahre zum Auf- und Ausbau der medizinischen Infrastruktur, Reservekapazit&auml;ten und Pandemievorsorge inklusive Staatlicher Unternehmen in Pharma und Forschung und Schutzausr&uuml;stung um unabh&auml;ngig zu werden vom Ausland. Finanziert &uuml;ber zweckgebundene Gesundheitbonds.<\/li>\n<li>Einf&uuml;hrung einer gro&szlig;en Steuerreform mit:\n<ul>\n<li>Abschaffung der Gewinnfreistellung von Ver&auml;u&szlig;erungsgewinnen bei Unternehmensverk&auml;ufen.<\/li>\n<li>Anhebung der Erbschaftssteuer bei gleichzeitigen Freigrenzen und Freibetr&auml;gen um kleine Betriebsverm&ouml;gen und Privatpersonen bei der normalen Vererbung von Immobilien etc. nicht zu &uuml;berfordern.<\/li>\n<li>Harte Fortf&uuml;hrungsvorgaben bei Betriebsverm&ouml;gen mit Missmanagementnachhaftung auf 10 Jahre und Durchgriffshaftung auf 50 % des Privatverm&ouml;gens bei Vorsatz und grober Fahrl&auml;ssigkeit.<\/li>\n<li>Spitzensteuersatz 45 %, aber Abschaffung diverser Ausnahmen um den Effektivsteuersatz auf 35-40% hochzubekommen. Ausgenommen Investitionen in energetische Sanierung Umwelt- und Klimaschutz. Die Anreize m&uuml;ssen bleiben.<\/li>\n<li>Abschaffung der Abgeltungssteuer und volle Unterwerfung unter die Einkommenssteuer.<\/li>\n<li>Abschaffung der Rechtsformneutralit&auml;t um die K&ouml;rperschaftsteuer Schrittweise auf 25 % anzuheben.<\/li>\n<li>Koppelung der Steuerpflicht an die Staatsb&uuml;rgerschaft analog den USA.<\/li>\n<li>Koppelung der Gewinnbesteuerung an das Entstehungsland<\/li>\n<li>Einf&uuml;hrung einer Bodenspekulationssteuer<\/li>\n<li>Einf&uuml;hrung einer Finanzmarkttransaktionssteuer<\/li>\n<li>Eine Verm&ouml;genssteuer braucht es dann nicht mehr. Es ist viel zu schwierig zu definieren was ist Verm&ouml;gen &uuml;berhaupt? Der ganze Bewertungsansatz etc. <\/li>\n<li>Anhebung der Mehrwertsteuer auf 10 und 20 Prozent. Das ist einfach zu rechnen. Im Gegenzug Absenkung der Mehrwertsteuer auf alle Dinge des t&auml;glichen Bedarfs, sowie &Ouml;PNV inklusive Taxis. Das macht schon Sinn um auch Gesch&auml;ftsreisen Nummer mehr auf die Bahn zu bekommen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li> Auflegung eines 150 Milliarden Infrastrukturprogramms auf 4 Jahre mit zweckgebundenen Infrastrukturbonds zur Finanzierung. Maximale Laufzeit der Bonds 15 Jahre. Damit werden alle Schulen, Br&uuml;cken, Stra&szlig;en erneuert und vor allem das Schienennetz ausgebaut. D. h. Ausbau von drei Nord-S&uuml;d-Hochgeschwindigkeitstangenten (Bremen-D&uuml;sseldorf-Frankfurt-Freiburg-Basel; Flensburg-Hamburg-Hannover-Fulda-W&uuml;rzburg-Stuttgart-Friedrichshafen; Rostock-Berlin-Leipzig-Erfurt-N&uuml;rnberg-M&uuml;nchen-Memmingen-Bregenz und Stettin-Berlin) und 5-6 Hochgeschwindigkeitsquertraversen<br>\n(Bregenz-Friedrichshafen-Basel-Besancon-Dijon); (Linz-Salzburg-M&uuml;nchen-Stuttgart-Karlsruhe-Saarbr&uuml;cken-Metz);<br>\n(Linz-Passau-Regensburg-N&uuml;rnberg-W&uuml;rzburg-Frankfurt-Trier-Luxemburg);<br>\n(Prag-Dresden-Leipzig-Erfurt-Fulda-Frankfurt-Trier-Luxemburg);<br>\n(Br&uuml;ssel-D&uuml;sseldorf-Hannover-Berlin-Frankfurt-Oder-Posen-Warschau);<br>\n(Amsterdam-Meppen-Bremen-Hamburg-L&uuml;beck-Wismar-Rostock-Greifswald-Stettin)<br>\nWichtig ist, dass wir der TGV, Railjet auf allen Strecken durchg&auml;ngig mit 250-300 Km\/h gefahren wird mit wenigen Haltepunkten an den Knoten. Ebenso die Anbindung direkt bis ins Ausland an die gro&szlig;en Knoten und Hochgeschwindigkeitsz&uuml;ge dort. Damit w&uuml;rde man wirklich erreichen, die Fl&uuml;ge auf diesen Distanzen uninteressant zu machen. Es ist doch niemand vermittelbar, dass ein ICE zwischen Frankfurt und N&uuml;rnberg mit 120 Km\/h dahinschleicht.<\/li>\n<li>Auflegung eines 50 Milliarden Digitalinfrastrukturprogramms zum Netzausbau und betrieb in staatlicher Hand. Alternativ F&ouml;rderung mit knallharten Auflagen an die Anbieter, dass binnen 4 Jahren 100% 5G Netzabdeckung inklusive aller Tunnel bestehen muss. Ebenfalls &uuml;ber zweckgebundene Digitalbonds refinanziert mit max 10 Jahren Laufzeit.<\/li>\n<li>Abbau von Leiharbeit und Werkvertr&auml;gen. Begrenzung der Subunternehmerkette auf max 3. Volle Haftung des Hauptauftragnehmers f&uuml;r Verst&ouml;&szlig;e aller Subunternehmer. Es gilt Anreize f&uuml;r den Aufbau von eigenen Stammbelegschaften zu schaffen.<\/li>\n<\/ol><p>Das sind in Summe 500 Milliarden die gut investiert sind und bestimmt als 2500 Milliarden wieder zur&uuml;ckkommen &uuml;ber neue Jobs, Steuern etc.. Mir fallen bestimmt noch ganz viele Ma&szlig;nahmen ein, aber das sind in meinen Augen die wichtigsten. Wenn wir hier nicht schnell handeln sind wir in 5-10 Jahren abgeh&auml;ngt und wieder der kranke Mann Europas.<\/p><p>Bleiben Sie gesund.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJan Susai<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht&nbsp; M&uuml;ller,<\/p><p>danke f&uuml;r die Er&ouml;ffnung der Debatte. AUch ich teile Ihre und Naomi Kleins Sorge, dass die &ldquo;Restauration&rdquo; auch aus dieser Krise profitiert. ABer: Ich glaube, die GEgenkr&auml;fte wachsen auch.<\/p><p>Konkret habe ich mich in meinem Buch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Handelt-Appell-Christen-Kirchen-Zukunft\/dp\/3736502958\/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;dchild=1&amp;keywords=j%C3%B6rg+alt+handelt&amp;qid=1584516953&amp;sr=8-1\">Handelt! Appell an Christen und Kirchen die Zukunft zu retten<\/a>&ldquo;, ver&ouml;ffentlicht am 20.1.2020, mit allen Ihren Fragen auseinandergesetzt. Ich habe mich zunehmend ge&auml;rgert, dass die Probleme bekannt, die Ursachen bewertet, die L&ouml;sungen vorhanden sind, aber nichts in Richtung Anwendung und Umsetzung geschieht.<\/p><p>Ich denke, die Bausteine f&uuml;r eine alternative Gesellschaft sind ja vorhanden &ndash; es gibt &uuml;ber 35 heterodoxe &ouml;konomische Theorien, es gibt viele Unternehmer und Investoren, die den Wandel wollen, viele B&uuml;rgerInnen, die bereit sind, ihren Beitrag zu leisten. Was fehlt, ist zweierlei:<\/p><ol>\n<li>ein Normativer Kompass, der die Frage beantwortet: &ldquo;Wohin wollen wir und welche GEsellschaft wollen wir?&rdquo; Denn davon h&auml;ngt ab, welche Bausteine und Ans&auml;tze ich verfolge, und welche ich vernachl&auml;ssige.<\/li>\n<li>Best practices, die belegen und Mut machen, dass es anders tats&auml;chlich geht.<\/li>\n<\/ol><p>Auch ich glaube, angesichts der Politiken der USA, CHina, Brasilien und Russland m&uuml;ssen wir uns auf die Europ&auml;ische Union als Reformgebiet und Reformtreiber konzentrieren und das, was wir hier umsetzen, auch nach au&szlig;en absichern, etwa mit Grenzausgleichssteuern. Klar, zun&auml;chst muss die EU demokratischer werden, aber auch hier gibts sowohl von Ursula von der Leyen als auch dem EU Parlament gute Ans&auml;tze.<\/p><p>Mein Wunsch w&auml;re, und deshalb habe ich das Buch geschrieben, dass&nbsp; Christen und Kirchen hier aktiver werden. Gerade die katholische Kirche als Global Player mit 1,2 Milliarden Mitgliedern k&ouml;nnte hier treibende Kraft sein.<\/p><p>Das kann nat&uuml;rlich alles ausgef&uuml;hrt werden, aber das habe ich, wie gesagt, in meinem Buch getan. Sollten Aspekte von Interesse sein, kann dies gerne getan werden.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e, J&ouml;rg Alt SJ<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>. . . habe dazu eine Anregung.<\/p><p>Wie w&auml;re es, wenn wir damit in der Familie anfangen w&uuml;rden? Das sollte doch am leichtesten fallen!<\/p><p>Habe mich damals gewundert, als von Norbert Bl&uuml;m die Pflege &ldquo;ausgelagert&rdquo; wurde.<\/p><p>F&uuml;r uns in der Familie war und ist es eine Selbstverst&auml;ndlichkeit, da&szlig; unsere Eltern &ndash; die uns mit allem, was sie konnten, unterst&uuml;tzt und geholfen haben &ndash; von uns versorgt und gepflegt werden, wenn ihre nachlassenden Kr&auml;fte sie &ldquo;in die Knie&rdquo; zwangen.<\/p><p>Wir haben unsere 4 lieben Alten zu Hause bis zum Tode gepflegt und versorgt. Das war nicht immer einfach; aber wir haben es aus Dankbarkeit gern getan.<\/p><p>Heute werden die Eltern in einem Heim abgegeben, wo dann einmal\/Woche ein Anstandsbesuch gemacht wird&hellip;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>aufgrund Ihres Aufrufs eine m&ouml;gliche politische, gesellschaftliche und soziale Zukunft zu skizzieren, hier ein paar Anregungen, aus der Sicht eines politischen und &ouml;konomischen Laien:<\/p><p>1. Au&szlig;enpolitik:<\/p><p>Distanzierung von den USA<\/p><p>Angesichts der Coronakrise ist wieder einmal klar geworden, dass dieser Staat im Ernstfall kein Interesse an weltweiter Solidarit&auml;t hat. &ldquo;America first&rdquo; und &ldquo;Fake News&rdquo; erleben mit Donald Trump einen H&ouml;hepunkt, existierten aber schon lange vor seiner Amtszeit. Die Medien und insbesondere der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk m&uuml;ssen angehalten bzw. im Fall des &Ouml;R angewiesen werden, &uuml;ber die unz&auml;hligen Putsche und Angriffskriege der USA zu berichten. Das die USA dabei auch mit evangelikalen Rechtsextremen wie Jair Bolsonaro paktiert muss aufgezeigt werden. Das Pr&auml;sidentschaftskandidaten sich mit Millionen von Dollar einkaufen m&uuml;ssen, um &uuml;berhaupt eine Chance zu haben, zeigt wie hohl die Demokratie dort ist.<\/p><p>Schulterschluss mit China und Russland<\/p><p>Das auch von den NDS sooft skizzierte negative Bild, dass &uuml;ber diese beiden Staaten verbreitet wird, muss aufgel&ouml;st werden. Nat&uuml;rlich sind auch in diesen Staaten viele politische Entscheidungen, die Menschen diskriminieren und benachteiligen, vorhanden. Es muss aber klar sein, dass diese zwei gr&ouml;&szlig;ten L&auml;nder der Welt (Fl&auml;che (RUS) bzw. Einwohner (CHN)) sehr schwer zu regieren sind. Zudem sind die Einwohner nun mal eine andere Kultur gewohnt und kein Land ist gezwungen, die neoliberale Schein-Demokratie anzunehmen. Insbesondere die z&uuml;gige und verl&auml;ssliche Hilfe f&uuml;r Spanien und Italien in der Coronakrise muss nach deren Ende hervorgehoben werden. Eine wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit mit diesen grunds&auml;tzlich offenen Staaten sollte von der EU angestrebt werden.<\/p><p>Naher Osten, Waffenindustrie, NATO<\/p><p>Die Verteidigungsausgaben in D und Europa m&uuml;ssen zur&uuml;ckgefahren werden. Ein Ausstieg aus der NATO muss zumindest erw&auml;gt werden. Es kann nicht sein dass die USA egoistische Interessen mit v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffen im Nahen Osten durchsetzt und Europa dann mit den Scherben zur&uuml;cklasst (Fl&uuml;chtlingswelle). Es muss mit Assad und den Rebellen verhandelt werden und z&uuml;gig Frieden geschlossen werden. Ich kenne mich mit Assad&rsquo;s Politik nicht so gut aus aber er ist ein anerkannter Pr&auml;sident in einem anerkannten, souver&auml;nen Staat, der selbst entscheiden kann, mit wem er verhandelt und wem er seine &Ouml;lquellen zur Verf&uuml;gung stellt. Fl&uuml;chtlinge in Europa, die wieder zur&uuml;ck WOLLEN um ihr Land wieder aufzubauen d&uuml;rfen nicht gehalten werden.<\/p><p>Innenpolitik:<\/p><p>Soziale Berufe, soziales Engagement<\/p><p>Pfleger, Verk&auml;ufer, Busfahrer und andere, wirklich systemrelevante Berufe m&uuml;ssen ein viel h&ouml;heres Ansehen und W&uuml;rdigung ihrer Arbeit bekommen, sowohl finanziell als auch von den Arbeitszeiten her. Es ist fraglich, ob die warmen Worte der Politik zu diesen Berufsgruppen nach der Krise noch Bedeutung haben. Auch ehrenamtliches Engagement muss die W&uuml;rdigung erfahren, die momentan unverst&auml;ndlicherweise Banker, Finanzdienstleister, Firmenanw&auml;lte u.&auml;. haben. &ldquo;Housing First&rdquo; wie es in Finnland praktiziert wird k&ouml;nnte ein Ansto&szlig; sein, um die gro&szlig;e Abh&auml;ngigkeit von Suppenk&uuml;chen und Obdachlosenunterk&uuml;nften in den Griff zu bekommen. Generell gilt Armut gar nicht erst entstehen zu lassen und sie dann erst zu behandeln.<\/p><p>Mindestlohn, Hartz 4, soziale Verpflichtung:<\/p><p>Der Hartz 4-Satz muss mit R&uuml;cksprache von Vertretern der Kirchen und z.B. des parit&auml;tischen ausgehandelt und z&uuml;gig aufgestockt werden. Der Mindestlohn muss auf das Niveau anderer EU-Staaten steigen. Scheinselbstst&auml;ndigkeit und Sub-Unternehmertum muss gesetzlich unterbunden werden. Zudem m&uuml;ssen amerikanische Digitalunternehme ihren steuerlichen Beitrag leisten, wenn sie weiter die staatliche Infrastruktur in Anspruch nehmen wollen.<\/p><p>Umwelt und Verkehr:<\/p><p>Die Blechlawinen in den Gro&szlig;st&auml;dten m&uuml;ssen zumindest einged&auml;mmt werden. Corona zeigt, wie sch&ouml;n diese St&auml;dte ohne die Massen an Fahrzeugen sind. S-Bahnen k&ouml;nnten hier ein Mittel sein. &Uuml;ber ein Tempolimit muss in einer direkten Demokratie abgestimmt werden. Deutsche Automobile genie&szlig;en in der ganzen Welt einen hervorragenden Ruf. Dennoch sind Kolosse wie ein Audi Q7, Mercedes G AMG oder BMW X5 M v&ouml;llig &uuml;berfl&uuml;ssig und gef&auml;hrlich f&uuml;r andere Verkehrsteilnehmer. Wie Herr Berger mal vorschlug, ist mit Verboten kein Erfolg zu erwarten. Stattdessen muss an dem Dienstwagenprivileg angesetzt werden, da nur wenige Privatpersonen einen solchen Koloss besitzen. Kreuzfahrten sind kritisch zu hinterfragen, ebenso dienstliche Inlandsfl&uuml;ge, die durch Corona leicht durch Videochat zumindest in den Gro&szlig;st&auml;dten zu ersetzen sind. Das Desaster der Bahn muss einer breiten &Ouml;ffentlichkeit aufgezeigt werden und ihr Auslandsengagement beendet werden,&nbsp;solange der reibungslose inl&auml;ndische Verkehr nicht gew&auml;hrleistet ist<\/p><p>Bildung:<\/p><p>Die einzelnen Bundesl&auml;nder m&uuml;ssen ihr Schulsystem angleichen. Desweiteren ist es unverantwortlich, nach der 4. Klasse Dorfgrundschule bereits den Weg vorzugeben. Private Schulen, insbesondere elit&auml;re, m&uuml;ssen dazu angehalten werden, auch Kinder aus Hartz-4-Familien aufzunehmen, wenn die intellektuellen Fertigkeiten gegeben sind. Ein staatlicher Zuschuss&nbsp;zu den Kosten muss gew&auml;hrt werden.&nbsp;<\/p><p>Medien:<\/p><p>Digital-Monopole m&uuml;ssen einged&auml;mmt werden. Steuern m&uuml;ssen konsequent und mit aller H&auml;rte des Rechtsstaats eingefordert werden. <\/p><p>Private Sender aber auch der &Ouml;R m&uuml;ssen ihr oftmals diskriminierendes Programm (Nachmitagsprogramm auf RTL oder SAT 1) ebenso hinterfragen wie das Ausstrahlen immer gleicher, oftmals gewaltt&auml;tiger Action- oder Horrorfilme. Es darf im Fernsehen, Internet und sonstigen Medien keine Gewaltdarstellung stattfinden wenn Jugendliche und Kinder erwartungsgem&auml;&szlig; Zeit zum Medienkonsum haben.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBenedikt Windisch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Morgen Redaktion,<\/p><p>dieses Thema ist vielen von uns schon so lange eine Herzensangelegenheit. Wie sch&ouml;n, sich dar&uuml;ber so intensiv auszutauschen.<\/p><p>Wie wollen wir denn in Zukunft leben? Wollen wir, dass Geld und M&auml;rkte wieder den Menschen dienen statt umgekehrt? Diese wertvollen Fragen sind auch Kern der Gemeinwohl &Ouml;konomie, einer b&uuml;rgerschaftlichen Bewegung die 2010 in &Ouml;sterreich entstand und sich seitdem &uuml;ber Deutschland und viele andere L&auml;nder weltweit ausgebreitet hat. Sie ist ein ethisches Wirtschaftsmodell, welches faires und wertsch&auml;tzendes Handeln zwischen Menschen untereinander und der Beziehung zur Natur zum Ziel des Wirtschaftens macht.&#8203;<\/p><p>Die Gemeinwohl-Bilanz (s. Anhang Matrix) dient dazu, das faire, solidarische Handeln im eigenen Wirtschaftsbetrieb, aber auch in der Gemeinde, Schule etc. zu &uuml;berpr&uuml;fen und darzustellen. &Auml;hnlich einer klassischen Finanz-Bilanz wird sie am Ende des Gesch&auml;ftsjahres erstellt und dr&uuml;ckt in Punktzahlen aus, inwieweit demokratische Werte im eigenen Unternehmen und in den Gesch&auml;ftsbeziehungen gelebt werden: Menschenw&uuml;rde, Solidarit&auml;t und Gerechtigkeit, &Ouml;kologische Nachhaltigkeit, Transparenz und Mitentscheidung.&#8203;<\/p><p>Angenommen, viele Unternehmen und Institutionen w&uuml;rden neben der Finanz-Bilanz eine Gemeinwohl-Bilanz erstellen, an dessen Ergebnis Erleichterungen wie Steuer-Nachl&auml;sse f&uuml;r besonders ethisches Handeln gekoppelt w&auml;ren &ndash; wie w&uuml;rde sich das auf unser aller Zusammenleben, auf die Produkte und die Natur auswirken? Ich denke sehr positiv!&#8203;<\/p><p>Die Gemeinwohl &Ouml;konomie zeigt Wirkung und hinterl&auml;sst erste hoffnungsvolle Spuren: zahlreiche Unternehmen, sowie erste Gemeinden belegen dies bereits mit ihren Gemeinwohl-Bilanzen. <\/p><p>In diesem Geiste k&ouml;nnen wir unseren Konsum und unsere Kaufentscheidung mehr und mehr an gemeinwohlorientierten Kriterien versuchen auszurichten und damit diejenigen Unternehmer unterst&uuml;tzen die schon lange auf diese Philosophie setzen. Jetzt in der Krise aber gerade auch nach der Krise.<\/p><p>Ganz herzliche Gr&uuml;&szlig;e aus Unterfranken!<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200326-Leserbriefe-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200326-Leserbriefe-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Nachdenker*innen,<\/p><p>zuerst ein herzliches Danke an das NachDenkSeiten-Team, das diese Plattform f&uuml;r den Dialog zu Verf&uuml;gung stellt.<\/p><p>Was mich in diesen Tagen besonders umtreibt, ist die Frage, was kann ich\/was k&ouml;nnen wir tun, um den<\/p><p>Wandel zu unterst&uuml;tzen?<\/p><p>Dazu halte ich es f&uuml;r erforderlich, da&szlig; wir uns vernetzten, unterst&uuml;tzen und Informationen austauschen.<\/p><p>So habe ich gestern an die Partei &bdquo;Die Linke&ldquo; eine Anfrage gerichtet, ob eine Liste erstellt wird, aus der ersichtlich wird, welche Unternehmen Antr&auml;ge auf KfW Hilfen stellen und in welcher H&ouml;he sie genehmigt werden<\/p><p>und wo diese abrufbar sind:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/corona-hilfen-unternehmen-beantragen-kfw-kredite-ueber-drei-milliarden-euro-a-a7d5b6dc-15b8-46ea-ab32-a5062ddc35bf\">st&uuml;rzen sich auf die Corona-Hilfen<\/a><\/p><p>von 3,18 Milliarden &euro; haben&nbsp;8&nbsp;Unternehmen&nbsp;3,16&nbsp;Milliarden !!!!!&nbsp;beantragt<\/p><p><a href=\"http:\/\/spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/corona-krise-olaf-scholz-will-staatsbeteiligungen-spaeter-teils-mit-gewinn-verkaufen-a-2177e113-d519-47cd-b692-babc0951f115\">spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/corona-krise-olaf-scholz-will-staatsbeteiligungen-spaeter-teils-mit-gewinn-verkaufen-a-2177e113-d519-47cd-b692-babc0951f115<\/a><\/p><p>weitere 600 Milliarden!!!!!! an Unternehmen, an welche??? unabh&auml;ngig von der Fragw&uuml;rdigkeit der Ma&szlig;nahme wie vorgeschlagen..<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/ezb-beschliesst-pepp-1732416\">Bundesregierung | Aktuelles | Neues Anleihenprogramm in Milliardenh&ouml;he<\/a><\/p><p><a href=\"http:\/\/bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/ezb-beschliesst-pepp-173241\">bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/ezb-beschliesst-pepp-173241<\/a><\/p><p><a href=\"http:\/\/arbeitsagentur.de\/finanzielle-hilfen\/kurzarbeitergeld-arbeitnehmer\">arbeitsagentur.de\/finanzielle-hilfen\/kurzarbeitergeld-arbeitnehmer<\/a><\/p><p>Ich stelle mir auch heute schon die Frage, wer das am Ende alles bezahlen soll.<\/p><p>In der jetzigen Situation ist es &auml;u&szlig;erst wichtig, genau zu beobachten, was die&nbsp;&bdquo;Volksvertreter&rdquo; wie entscheiden und per Eil-Gesetzen auf den Weg bringen.<\/p><p>Absolute Transparenz ist erforderlich, um ein weiter so zu verhindern&hellip;.<\/p><p>Das braucht den Einsatz von uns allen, immer wieder bei den Politikern und Abgeordneten nach zu fragen, je mehr Anfragen, desto besser&hellip;. und von kritischen Journalisten, wie die, von den NachDenkseiten.&nbsp;<\/p><p>Dr&uuml;ber&nbsp;hinaus ist es genau so wichtig, was und wie wir Neues entwickeln und umsetzen k&ouml;nnen&hellip;.<\/p><p>Abschlie&szlig;end meine pers&ouml;nliche Einsch&auml;tzung:<\/p><p>das Corona-Virus wird als&nbsp;&bdquo;S&uuml;ndenbock&ldquo; &nbsp;benutzt, um nicht das Scheitern dieses neoliberalen Systems zugeben zu m&uuml;ssen&hellip;<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.general-anzeiger-bonn.de\/news\/politik\/deutschland\/interview-mit-weltaerztepraesident-montgomery-ueber-corona-pandemie-ist-chaos_aid-49609561\">&laquo;unvern&uuml;nftig&raquo; und &laquo;kontraproduktiv&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.cochrane.org\/\">Cochrane Collaboration<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.deadlymedicines.dk\/corona-an-epidemic-of-mass-panic\/\">Epidemie der Panik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JBB9bA-gXL4&amp;feature=youtu.be\">Sucharit Bhakti<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=p_AyuhbnPOI&amp;feature=youtu.be\">Wolfgang Wodarg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=s0-b3gv8qyo\">Marc Fiddike<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.who.int\/news-room\/q-a-detail\/q-a-similarities-and-differences-covid-19-and-influenza\">neuen Faktenblatt schreibt die WHO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ijidonline.com\/article\/S1201-9712(19)30328-5\/fulltext\">italienische Studie vom August 2019<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/society\/article\/3076334\/coronavirus-strange-pneumonia-seen-lombardy-november-leading\">seltsamen F&auml;llen von Lungenentz&uuml;ndungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.thelocal.it\/20170131\/our-lungs-are-breaking-smog-levels-way-above-safe-limits-in-northern-italy\">starke Luftverschmutzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.watson.ch\/wissen\/coronavirus\/397549523-coronavirus-die-zahlen-zu-den-jungen-erkrankten-sind-irrefuehrend\">Ma&szlig;nahmen wissenschaftlich nicht begr&uuml;ndet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.epicentro.iss.it\/coronavirus\/bollettino\/Report-COVID-2019_20_marzo_eng.pdf\">jetzt auch auf Englisch<\/a> &nbsp;<a href=\"https:\/\/www.epicentro.iss.it\/coronavirus\/bollettino\/Report-COVID-2019_13_marzo.pdf\">detaillierte Zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/32133832?fbclid=IwAR2uuB3xsjPu2F-i7hpxLRo4sZKJmZU597UlZLBd10zd8kdJnY67Xa5jYW8\">5. M&auml;rz ver&ouml;ffentlichte wissenschaftliche Auswertung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0924857920300972\">SARS-CoV-2: Angst versus Daten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.statnews.com\/2020\/03\/17\/a-fiasco-in-the-making-as-the-coronavirus-pandemic-takes-hold-we-are-making-decisions-without-reliable-data\/\">A fiasco in the making? As the coronavirus pandemic takes hold, we are making decisions without reliable data<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QxOFnin07FA\">Die Wahrheit &uuml;ber Corona Die Epidemie, die nie da war mit Dr med Claus K&ouml;hnlein &ndash; YouTube<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.pharmazeutische-zeitung.de\/2017-12\/weltweite-studie-zahl-der-grippetoten-hoeher-als-gedacht\/\">Weltweite Studie: Zahl der Grippetoten h&ouml;her als gedacht | PZ &hellip; &nbsp;www.pharmazeutische-zeitung.de &rsaquo; 2017-12 &rsaquo; weltweite-studie-zahl-d&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/106375\/Grippewelle-war-toedlichste-in-30-Jahren\">Grippewelle war t&ouml;dlichste in 30 Jahren &ndash; Deutsches &Auml;rzteblatt&nbsp;www.aerzteblatt.de &rsaquo; nachrichten &rsaquo; Grippewelle-war-toedlichste-in-30&hellip;<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Ich freue mich &uuml;ber einen regen Austausch.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nRenate Mehl<\/p><p><em><strong>Nachbemerkung der Redaktion:<\/strong> die Aneinanderreihung von Links ist eigentlich nicht besonders zielf&uuml;hrend. Wir haben den Leserbrief trotzdem in die Sammlung aufgenommen.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Das w&auml;re mein gr&ouml;&szlig;ter Wunsch an diese Gesellschaft:<\/p><p>Die B&ouml;rsen zu schlie&szlig;en. Das Pokerspiel um unser Leben endlich zu beenden. <\/p><p>Dann kann sich vielleicht auch eine Wirtschaft entwickeln, die sich nach echtem Bedarf orientiert und mit sozialer Vernunft betrieben wird.<\/p><p>Solange Aufsichtsr&auml;te nur einen einzigen Wert kennen: Die Rendite!, der alles andere zu opfern ist, solange haben wir, glaube ich, kaum eine Chance, dass entscheidende gesellschaftliche Ver&auml;nderungen m&ouml;glich sind, zumindest werden sie wohl nicht sehr nachhaltig sein.<\/p><p>Danke f&uuml;r die sch&ouml;ne Initiative!<br>\nKatrin McClean<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten, es sollte unbedingt das bedingungslose Grund Einkommen durchgesetzt werden. Dann h&auml;tten wir keine Probleme mit Armut, psychischen Erkrankungen usw. Diese Sch&hellip;.Banker m&uuml;ssen entmachtet werden. Die braucht kein Mensch, wie man jetzt sieht. Dieses krank gesparte System darf so nicht weiter bestehen!! Mit freundlichen Gr&uuml;ssen Claudia Jahn<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Albrecht M&uuml;ller und Nachdenkseiten Team,<\/p><p>Bez&uuml;glich unserer Zukunft nach Corona und &ldquo;was soll anders werden?&rdquo;<\/p><p>Ich bef&uuml;rworte die von ihnen gemachten Vorschl&auml;ge zu 90-100% aber mir fehlt ein entscheidender Punkt, n&auml;mlich die &ldquo;partizipative und deliberative Demokratie&rdquo;. Weil Solidarit&auml;t als auch Verantwortung l&auml;sst sich nicht von oben verordnen oder &uuml;ber eine Wunschliste verwirklichen, sie m&uuml;ssen gelebt werden, und das geht aus meiner Sicht nur &uuml;ber den Weg einer echten beziehungsweise fortschrittlichen Demokratie, diese Art von Demokratie haben wir aber nicht. Die Demokratie die wir haben ist eine repr&auml;sentative Parteien und Zuschauer Demokratie in der wichtige Weichenstellungen f&uuml;r die Zukunft nicht (mehr) oder viel zu sp&auml;t m&ouml;glich sind und in der Normalb&uuml;rger oder die Zivilgesellschaft bis auf Wahlen im 4- oder 5-Jahresrhythmus von beinahe allen wichtigen Entscheidungen ausgeschlossen sind.<\/p><p>Auf die vielen Schwachstellen von Parteien, Wahlen, Regierungsformen und -bildungen und die Verbandelung von Wirtschaft, Finanzakteuren und Politik werde ich jetzt nicht n&auml;her eingehen, obwohl sehr problematisch weil vor allem Ersteres vielen gar nicht bewusst ist. In K&uuml;rze kann man sagen das die Machtverh&auml;ltnisse sehr einseitig sind, erst wenn diese einseitigen Machtverh&auml;ltnisse &uuml;berwunden werden sehe ich die Chance f&uuml;r langfristige positive Ver&auml;nderungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, vor allem auch die Verwirklichung linker Forderungen.<\/p><p>Den vielversprechendsten Weg zur &Uuml;berwindung sehe ich darum wie bereits erw&auml;hnt in der partizipativen und deliberativen Demokratie, in aller K&uuml;rze:<\/p><ul>\n<li>B&uuml;rgerr&auml;te<\/li>\n<li>B&uuml;rgerpanels<\/li>\n<li>B&uuml;rgerparlamente<\/li>\n<\/ul><p>Wobei folgendes zu beachten ist:<\/p><ul>\n<li>B&uuml;rgerr&auml;te, B&uuml;rgerpanels und B&uuml;rger Parlamente sind als Erg&auml;nzung zu Parteien, Berufspolitikern und Parlamenten wie wir sie kennen zu verstehen. Es gibt auch Stimmen die meinen das man auf Parteien und Politiker g&auml;nzlich verzichten kann, so weit mu&szlig; man aus meiner Sicht nicht gehen beziehungsweise erachte ich Interessensvertretungen wie Parteien und Berufspolitiker nach wie vor als sehr wichtig.<\/li>\n<li>B&uuml;rgerr&auml;te, B&uuml;rgerparlametarier, etc. werden repr&auml;sentativ ausgelost (&ldquo;Sortition&rdquo;) und sind zeitlich begrenzt. Ich stand der Auslosung anfangs sehr skeptisch gegen&uuml;ber, je mehr ich mich damit besch&auml;ftigt habe umso mehr verfestigte sich aber die &Uuml;berzeugung das dies die beste L&ouml;sung ist.<\/li>\n<li>Der pers&ouml;nliche Kontakt unter B&uuml;rgerr&auml;ten, B&uuml;rgerparlamentariern, etc, ist sehr wichtig.<\/li>\n<li>B&uuml;rgerpanels und B&uuml;rger Parlamente werden von Fachleuten moderiert. Diskussionen\/Debatten werden in wechselnden Kleingruppen durchgef&uuml;hrt.<\/li>\n<\/ul><p>Empfehlenswerte Links zu partizipativer und deliberativer Demokratie:<\/p><p>Gute Bedingungen f&uuml;r Politik (Nutt Los 1)<br>\n<a href=\"https:\/\/wyriwif.wordpress.com\/2018\/11\/04\/gute-bedingungen-fuer-politik\/\">wyriwif.wordpress.com\/2018\/11\/04\/gute-bedingungen-fuer-politik\/<\/a><\/p><p>Wie Losverfahren und B&uuml;rgerversammlungen die Politik wieder handlungsf&auml;hig machen (Nutt Los 1)<br>\n<a href=\"https:\/\/wyriwif.wordpress.com\/2018\/07\/21\/wie-losverfahren-und-buergerversammlungen-die-politik-wieder-handlungsfaehig-machen\/\">wyriwif.wordpress.com\/2018\/07\/21\/wie-losverfahren-und-buergerversammlungen-die-politik-wieder-handlungsfaehig-machen\/<\/a><\/p><p>Gegen das Losverfahren = Gegen Demokratie (Nutt Los 1)<br>\n<a href=\"https:\/\/wyriwif.wordpress.com\/2018\/08\/13\/gegen-das-losverfahren-gegen-demokratie\/\">wyriwif.wordpress.com\/2018\/08\/13\/gegen-das-losverfahren-gegen-demokratie\/<\/a><\/p><p>Es ist v&ouml;llig gleichg&uuml;ltig, wer an der Regierung ist (Nutt Los 1)<br>\n<a href=\"https:\/\/wyriwif.wordpress.com\/2019\/02\/14\/es-ist-voellig-gleichgueltig-wer-an-der-regierung-ist\/\">wyriwif.wordpress.com\/2019\/02\/14\/es-ist-voellig-gleichgueltig-wer-an-der-regierung-ist\/<\/a><\/p><p>Warum ich gegen Volksentscheide bin (Nutt Los 1)<br>\n<a href=\"https:\/\/wyriwif.wordpress.com\/2017\/10\/17\/warum-ich-gegen-volksentscheide-bin-obwohl-ich-mir-deutlich-mehr-politische-mitbestimmung-wuensche\/\">wyriwif.wordpress.com\/2017\/10\/17\/warum-ich-gegen-volksentscheide-bin-obwohl-ich-mir-deutlich-mehr-politische-mitbestimmung-wuensche\/<\/a><\/p><p>Liberalismus und Demokratie (Nutt Los 1)<br>\n<a href=\"https:\/\/wyriwif.wordpress.com\/2018\/10\/01\/liberalismus-und-demokratie\/\">wyriwif.wordpress.com\/2018\/10\/01\/liberalismus-und-demokratie\/<\/a><\/p><p>Schaden Wahlen der Demokratie?<br>\n<a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/auslosen-statt-abstimmen-schaden-wahlen-der-demokratie.1270.de.html?dram:article_id=361643\">deutschlandfunkkultur.de\/auslosen-statt-abstimmen-schaden-wahlen-der-demokratie.1270.de.html?dram:article_id=361643<\/a><\/p><p>B&uuml;rgerpanels (Brosch&uuml;re, Einf&uuml;hrung und Ablauf von B&uuml;rgerpanels)<br>\n<a href=\"https:\/\/citizensassemblies.org\/download\/\">citizensassemblies.org\/download\/<\/a><\/p><p>Wirtschaftsdemokratie statt kapitalistischem Wachstumszwang<br>\n<a href=\"https:\/\/awblog.at\/wirtschaftsdemokratie-statt-kapitalistischem-wachstumszwang\/\">awblog.at\/wirtschaftsdemokratie-statt-kapitalistischem-wachstumszwang\/<\/a><\/p><p>How We Can Reinvent Democracy<br>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=gfxDBcSoXyI\">youtube.com\/watch?v=gfxDBcSoXyI<\/a><\/p><p>What is Deliberative Polling?<br>\n<a href=\"http:\/\/cdd.stanford.edu\/what-is-deliberative-polling\/\">cdd.stanford.edu\/what-is-deliberative-polling\/<\/a><\/p><p>Ein Pl&auml;doyer f&uuml;r die Erneuerung der Demokratie (Buch, Philippe Narval)<br>\n<a href=\"https:\/\/www.styriabooks.at\/die-freundliche-revolution\">styriabooks.at\/die-freundliche-revolution<\/a><\/p><p>(1) Nutt Los (Pseudonym) &ndash; Kurz Bio<\/p><p>&ldquo;Lebt in M&uuml;nchen, hat Politische Philosophie studiert und in seiner derzeitigen Berufst&auml;tigkeit regelm&auml;&szlig;ig intensiv mit Menschen aus allen Schichten und Milieus zu tun. Seine Erfahrung dabei: Die Menschheit ( = wir) sind im unmittelbaren Kontakt weitaus gro&szlig;artiger als wir uns selber in der &Ouml;ffentlichkeit erscheinen.&rdquo;<\/p><p>Nachdem mir die Schwachstellen der repr&auml;sentativen Demokratie bei einem Kasperltheater von &ouml;sterreichischen Nationalratswahlen im Jahr 2017 endlich aufgefallen sind war es vor allem Nutt Los der mir mit Hinweisen und seinen eigenen Texten bez&uuml;glich echter oder fortschrittlicher Demokratie die Augen ge&ouml;ffnet hat.<\/p><p>Ich bin &uuml;brigens der Meinung dass die Philosophie in der Politik viel mehr Aufmerksamkeit verdienen w&uuml;rde, gerade auch in linken Kreisen.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nKarl Heinz Pongratz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Als ehemaliger DDR- B&uuml;rger kann ich nur jedem Menschen der halbwegs bei Verstand ist, empfehlen, nicht dem Sozialismus bzw. dem Kulturmarxismus zu verfallen.&nbsp;<\/p><p>Das ist kein Spa&szlig;.&nbsp;<\/p><p>Wolfgang Korn&nbsp;<br>\nMainz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Mein Vorschlag ohne viele Details:<\/p><p><strong>BGE<\/strong> (bedingugsloses Grundeinkommen f&uuml;r alle) bei <strong>gleichzeitiger Liberalisierung<\/strong> der M&auml;rkte<\/p><ul>\n<li>existentielle Sicherheit<\/li>\n<li>v&ouml;lliges Entfernen von Subventionen und Schutzschirmen<\/li>\n<li>Selbstbestimmung\/ Eigenverantwortung<\/li>\n<li>Umweltsch&auml;den durch die Produktion, m&uuml;ssen in die Produktionskosten einflie&szlig;en d.h. freie Berufswahl<\/li>\n<\/ul><p>Arbeitspl&auml;tze m&uuml;ssen attraktiver gestaltet werden (Betriebskindergarten, Arbeitszeiten z.B.)<br>\nZuverdienst ist ohne Einschr&auml;nkung m&ouml;glich, normal besteuert<\/p><p><strong>Steuersystem:<\/strong><br>\nstark vereinfachen: jeder zahlt immer 30-35% ohne Ausnahmen<br>\n&ndash;&gt; Freisetzung kompetenter Arbeitskr&auml;fte mit Deutschkenntnissen ;o)<\/p><p><strong>Staatsapparat:<\/strong><br>\nkann massiv verschlankt werden, wegen Wegfallen des Mikromanagments sowie der Armutsverwaltung<br>\n&ndash;&gt; Freisetzung &ldquo;kompetenter&rdquo; Arbeitskr&auml;fte mit Deutschkenntnissen<\/p><p><strong>Staatsaufgaben:<\/strong><br>\ngrunds&auml;tzlich keine Verbeamtung mehr<\/p><ul>\n<li>&ouml;ffentlicher Nahverkehr, der kostenlos ist (siehe Luxemburg)<\/li>\n<li>Gesundheitssystem ohne Renditeanspr&uuml;che, Gewinne werden in die Verbesserung des Systems (L&ouml;hne, Versorgung, Apparate) investiert Krankenkassen: alle zahlen in einen Topf, alle notwendigen Behandlungen werden immer f&uuml;r jeden bezahlt (minimaler Verwaltungsaufwand) Altersvorsorge: alle zahlen in einen Topf, Auszahlung ohne riesigen Verwaltungsapparat (siehe &Ouml;sterreich) ist mit BGE aber auch nicht so wichtig<\/li>\n<li>&ouml;ffentliche Sicherheit (Polizei) gute Bezahlung und Arbeitszeiten<\/li>\n<li>Bundeswehr (nur zur Landesverteidigung)<\/li>\n<li>wenn n&ouml;tig Wohnungsbau<\/li>\n<li>Grundlagenforschung, Innovationen f&ouml;rdern<\/li>\n<\/ul><p><strong>Finanzwesen.:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Highspeed Trading, Leerverk&auml;ufe und sonstige &ldquo;Tricks&rdquo; ausnahmslos verbieten<\/li>\n<li>Geld, das ewig auf der Bank rumliegt, verliert an Wert &ndash;&gt; Investitionen<\/li>\n<li>Geldsch&ouml;pfung aus dem Nichts regulieren<\/li>\n<li>da muss sicher noch mehr geschehen, aber da kenne ich mich nicht so aus<\/li>\n<\/ul><p><strong>Bildung\/ Kultur:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Schule\/ Uni: menschlicher, lebensn&auml;her, kein starres System, Eigenverantwortung und &ndash; erm&auml;chtigung f&ouml;rdern<\/li>\n<li>Museen, Bibliotheken usw. m&uuml;ssen erhalten und gepflegt werden (staatlich)<\/li>\n<li>Theater und so w&uuml;rden durch das BGE etwas entlastet, sollten also dem freien Markt unterliegen<\/li>\n<\/ul><p><strong>Rechtsprechung:<\/strong><\/p><p>vielleicht etwas vereinfachen&nbsp;z.B. Hinterlegung einer hohen Kaution vor Beginn von Nachbarschaftsstreitigkeiten vom Kl&auml;ger, die er bei Gewinn des Verfahrens zur&uuml;ckbekommt, aber sonst verliert, um sinnlose kleinklein-Streitigkeiten aus den Gerichten zu halten<\/p><p>Gesetze verst&auml;ndlich, bindend, ohne Schlupfl&ouml;cher, nicht so viele!<\/p><p><strong>Wahlen:<\/strong><br>\nes werden nicht mehr Parteien gew&auml;hlt sondern L&ouml;sungsvorschl&auml;ge f&uuml;r Probleme,&nbsp;eventuell muss dann &ouml;fter gew&auml;hlt werden, damit die Probleme und L&ouml;sungen vorher objektiv dargestellt werden k&ouml;nnen das f&uuml;hrt zu:<\/p><p><strong>Medien:<\/strong><br>\nfreie Marktwirtschaft auch bei den Medien, keine GEZ mehr,&nbsp;die Bev&ouml;lkerung k&ouml;nnte verpflichtet werden einen Betrag X nach Gusto zu verteilen (Eigenverantwortung gefragt, muss in der Steuererkl&auml;rung nachgewiesen werden)<\/p><p><strong>Energie:<\/strong><br>\nDezentralisieren, modernisieren, Diversifizierung<\/p><p><strong>private Mobilit&auml;t:<\/strong><br>\nda umweltsch&auml;dliche Autos in der Produktion teurer w&auml;ren und der &ouml;ffentliche Nahverkehr kostenlos, w&uuml;rden vermutlich viele auf ein PS-Monster verzichten<\/p><p><strong>Drogen:<\/strong><br>\nentweder alle verbieten oder alle erlauben (Eigenverantwortung!)<\/p><p>Meiner Meinung nach w&uuml;rden Kooperation und Solidarit&auml;t deutlich besser werden, wenn der existentielle Druck auf dem Arbeitsmarkt, in den Schulen und f&uuml;r Unternehmer wegf&auml;llt.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nGabriele Rodenburg<\/p><p><em><strong>Nachbemerkung der Redaktion:<\/strong> Die Kombination eines bedingungslosen Grundeinkommens auf der einen Seite mit weitgehender Entstaatlichung auf der anderen Seite ist schon ein bemerkenswerter Vorschlag. Sehr logisch finden wir das nicht.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wie soll die neue Gesellschaft\/die solidarische Gesellschaft aussehen? <\/p><p>Ganz konkret w&uuml;nsche ich mir, dass die Menschheit aufgrund der Corona-Krise zu einem kleinen Sprung des Bewusstseins ansetzt und, dass die nachfolgende Zusammenfassung ganz konkret zum Wunsch-Zielzustand einer ausreichend gro&szlig;en Anzahl von Menschen wird, die daf&uuml;r auch bereit sind zu streiten und sich gewaltfrei und in G&uuml;tekraft auseinanderzusetzen und an der Umsetzung mitzuarbeiten!<\/p><p>Das w&auml;re mein Wunsch! <\/p><p>Da die kurze nachfolgende Auflistung der Schrift &bdquo;Unterwegs in die Zukunft&ldquo; von der Akademie Solidarische &Ouml;konomie die W&uuml;nsche von mir als Einzelnem auf wunderbare Weise subsummiert.<\/p><p>Der heutige Zustand ist aus meiner Sicht nicht mehr tragbar und der skizzierte k&uuml;nftige Zustand entspricht ziemlich genau dem was ich glaube, was n&ouml;tig w&auml;re an Ver&auml;nderungen. <\/p><p>Ich bin davon &uuml;berzeugt, dass diese &Auml;nderungen in der Form oder einer &auml;hnlichen Form umgesetzt werden sollten, wenn wir als Spezies unseren nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Mitwelt &uuml;bergeben wollen.<\/p><p>Zu diesem Ergebnis kam ich, nachdem ich &uuml;ber 150 Aufrufe, Chartas, Manifeste, Kodizes und unterschiedlichste sonstige Handlungsanleitungen religi&ouml;ser wie s&auml;kularer Natur (von Erdcharta, Charta des Mitgef&uuml;hls, Weltethos, Goldene Regel u.v.m.) durchgearbeitet habe. <\/p><p>Die gemeinsame Schnittmenge all dieser Kodizes in Bezug auf Menschen- und Mitweltwohl ist in den folgenden Zeilen ganz gut subsummiert.<\/p><p>(F&uuml;r den Fall, dass die erw&auml;hnten Kodizes von Interesse sind, hier die Auflistung der Kodizes als PDF DATEI. Alle Texte der Kodizes liefere ich gerne als PDF nach, sofern Interesse besteht.)<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFranz Weber<\/p><p>Anhang: <\/p><p><em><strong>Zusammenfassung<\/strong> Aus: &bdquo;Unterwegs in die Zukunft&ldquo; Seite 26\/27 von Akademie Solidarische &Ouml;konomie<\/em><\/p><p><strong>Heutiger Zustand<\/strong><\/p><p>Hauptziel des Wirtschaftens ist die Kapitalvermehrung, dazu dient die Bedarfsdeckung des zahlungsf&auml;higen Teils der Gesellschaft. Den Mehrwert aus Wirtschaftst&auml;tigkeit vereinnahmen private Kapitaleigner.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Einkommen aus Erwerbsarbeit liegen teils extrem hoch (z.B. Managergeh&auml;lter) und zugleich im unteren Einkommensbereich extrem niedrig. Die Eink&uuml;nfte von Unternehmern und Kapitaleignern sind nach oben unbegrenzt.<br>\n&nbsp;<br>\nVerm&ouml;gen werden schrankenlos angeh&auml;uft und vererbt. Im Ergebnis besitzt 1 Prozent aller Menschen so viel wie die restlichen 99 Prozent: es kommt zu einer rasanten Fehlentwicklung der weltweiten Verteilung. Gemeing&uuml;ter sind oft privatisiert.<br>\n&nbsp;<br>\nWeder der Lebensstil noch die Produktion ist nachhaltig, die Umweltsch&auml;den steigen dramatisch. Unternehmen unter-liegen einem Wachstumszwang und sind zum Verdr&auml;ngungswettbewerb gezwungen: sie k&ouml;nnen nicht nachhaltig agieren.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Menschen befinden sich, in einer Konsumspirale bei steigendem Zeitdruck (&Uuml;berma&szlig; an Konsumangeboten, &Uuml;berstunden). Zugleich sind andere Menschen wegen Mangel an Geld vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen.<br>\n&nbsp;<br>\n<strong>K&uuml;nftiger Zustand<\/strong><\/p><p>Hauptziel des Wirtschaftens ist die Bedarfsdeckung aller Menschen. Der Mehrwert der Produktion kommt der gesamten Gesellschaft zugute. Der Einsatz von Geld- und Sachwerten erm&ouml;glicht keine private Rendite.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Einkommen aus Erwerbsarbeit richten sich nach demokratisch vereinbarten H&ouml;chst- und Mindestbez&uuml;gen. Kapitaleink&uuml;nfte sind nicht mehr m&ouml;glich. Unternehmer erzielen Unternehmerlohn (maximal bis zu den H&ouml;chstbez&uuml;gen).<br>\n&nbsp;<br>\nDie Gesellschaft vereinbart demokratisch eine Verm&ouml;gensobergrenze, oberhalb derer Verm&ouml;gen gemeinn&uuml;tzigen Zwecken zuflie&szlig;en. Gemeing&uuml;ter gehen zur&uuml;ck an die Gemeinschaft. Unterhalb der Obergrenze wird Privatverm&ouml;gen voll respektiert.<br>\n&nbsp;<br>\nPreisanreize d&auml;mmen umweltsch&auml;dlichen Konsum ein, der Anreiz zur nachhaltigen T&auml;tigkeit von Unternehmen wird per Nachhaltigkeitsbilanz erreicht. Kein Erwirtschaften von Kapitalrendite mehr: der Zwang zu Wachstum und Verdr&auml;ngungswettbewerb entf&auml;llt.<br>\n&nbsp;<br>\nEs gibt genug f&uuml;r alle &ndash;aber ohne &uuml;berbordenden G&uuml;ter-Reichtum, stattdessen mehr Raum f&uuml;r Eigent&auml;tigkeit und Freizeit. Geringere Wochenarbeitszeiten bei trotzdem ausk&ouml;mmlichen Einkommen.<\/p><p><em>Aus &bdquo;Unterwegs in die Zukunft&ldquo; Seite 26\/27 von Akademie Solidarische &Ouml;konomie<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten!<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r die M&ouml;glichkeit der Partizipation bzw. des Meinungsaustausches und auch der Meinungsfindung. Dies gilt im &uuml;brigen nicht nur f&uuml;r diese &bdquo;Mitmachaktion&ldquo;, sondern auch f&uuml;r ihr Programm im Allgemeinen.<\/p><p>Bei der &Uuml;berlegung dar&uuml;ber, wie sich eine &bdquo;neue&ldquo; Gesellschaft gestalten k&ouml;nnte, merke ich, wie ich mich in vielen &ndash; auch bereits detaillierten Gedanken &ndash; verliere. Ich m&ouml;chte mich deshalb kurz- und es in &auml;hnlicher Globalit&auml;t zusammenfassen, wie es Herr M&uuml;ller in seinem Beitrag auf den Nachdenkseiten tat.<\/p><p>Im Grunde ist f&uuml;r mich bereits Ihre Aufforderung eigene &Uuml;berlegungen einzusenden die grundlegendste aller Ver&auml;nderungen, die ich hier anmerken m&ouml;chte. Es ist die Partizipation des Einzelnen an Prozess einer Meinungs- und Entscheidungsfindung. Man kann sich nat&uuml;rlich &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten und die Grenzen dieser Teilhabe am grundlegenden Prozess einer freiheitlichen Gesellschaft unterhalten. Man kann die Frage danach stellen, wie freiheitlich ein repr&auml;sentativdemokratisches Mehrheitssystem in seinen Grundfesten &uuml;berhaupt ist. Anarchistische &Uuml;berlegungen gehen davon aus, dass der Einzelne nicht repr&auml;sentierbar ist, dass jede Repr&auml;sentation unweigerlich in eine Entfremdung vom Einzelnen und somit in einem konsensgebundenen Mehrheitssystem dazu f&uuml;hrt, dass im besten Fall ein gr&ouml;&szlig;erer Teil der Gesellschaft in seiner Meinung repr&auml;sentiert wird. Gleichzeitig wird aber auch immer ein kleinerer Teil der Gesellschaft nicht repr&auml;sentiert werden, so dass der Staat in seiner Eigenschaft des Regierenden die Meinung der Mehrheit in Gesetze gie&szlig;en und diese n&ouml;tigenfalls auch mit Gewalt durchsetzen m&uuml;sse. All das f&uuml;hre letztendlich dazu ein freies und selbstbestimmtes Leben des Einzelnen zu verhindern und auch dazu gesellschaftliche Spannungen aufzubauen, statt diese zu l&ouml;sen. Dar&uuml;ber hinaus f&uuml;hre die die Macht der Institutionen &ndash; sogar im Falle der Anwendung von Elementen der direkten Demokratie &ndash; stets zu Restauration dieser Machstrukturen, durch deren Legitimation und somit zu einem Erstarken der Macht von Institutionen.<\/p><p>Nun sind anarchistische Gedanken f&uuml;r mich ein Ideal, &auml;hnlich wie es die Gedanken zu einem reinen Kommunismus sind. Dennoch denke ich, dass wir uns diesem Ideal ann&auml;hern sollten, soweit es unsere Vorstellungskraft hergibt. Dabei sollte man hoch ansetzen, denn &auml;hnlich dem Verhandeln &uuml;ber einen Verkaufspreis, wird es sehr starke Kr&auml;fte geben, die diesen zu dr&uuml;cken wissen, so dass am Ende nur ein Teil der Anfangsforderung &uuml;brig bleiben wird. Die Vorstellung zu einer &ndash; f&uuml;r mich &ndash; besseren Gesellschaft sind f&uuml;r mich inspiriert durch Ingeborg Maus. Sie beschreibt in einem Aufsatz &uuml;ber die Erneuerung der Demokratie und die Maximierung der Souver&auml;nit&auml;t des Volkes, dass der Staat nicht mehr l&auml;nger die Institution des Bundestages als Repr&auml;sentanten des Volkes zum Meinungsaustausch, zur Meinungsfindung und der Entscheidungsfindung stellen sollte, sondern vielmehr den institutionellen Rahmen f&uuml;r den einzelnen Menschen, f&uuml;r einzelne Interessengruppen, bereitstellen sollte, in direktem Austausch miteinander die Aufgaben des Bundestages &uuml;bernehmen sollten. Es soll den Menschen damit eine direkte Teilnahme am politischen Prozess erm&ouml;glicht werden, die dazu f&uuml;hrt, dass verst&auml;rkt auch Meinungen von Minderheiten im letztendlich entstehenden Gesetzeswerk ihren Platz finden, dass Meinungen insgesamt weniger entfremdet durch Repr&auml;sentation in ein Gesetzeswerk einflie&szlig;en k&ouml;nnen. Ich w&uuml;rde diesen Aspekt noch erweitern bzw. verfeinern wollen, indem ich auffordere diese Institution flexibel zu gestalten. Es darf sich dabei keinesfalls um eine Institution handeln, die sich ausschlie&szlig;lich im &ouml;ffentlichen Raum abspielt, da die Vertretung einer Meinung im &ouml;ffentlichen Raum an Hindernisse bzw. Ungleichheiten gebunden ist. Beispielsweise ist die Meinung von Frauen im &ouml;ffentlichen Raum nach wie vor unterrepr&auml;sentiert. Dies hie&szlig;e auch die Institution in ihrem Charakter derart zu gestalten, dass sie niemals &uuml;ber den Prozess der Meinungsfindung gestellt wird. Sollte eine freie Meinungsfindung an den formellen Grenzen und Regeln der Institution scheitern bzw. dadurch verf&auml;lscht werden, muss sie derart hinter ihren Zweck zur&uuml;cktreten, dass sie sich diesem anpasst.<\/p><p>Dies stellt nat&uuml;rlich auch die An- und Aufforderung an den B&uuml;rger den Status als passiver B&uuml;rger zu verlassen dar.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nHendrik K&ouml;rner<br>\nHandewitt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Abend Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich bin in den 80igern gro&szlig; geworden und hatte mich bis vor ein paar Wochen m&auml;&szlig;ig bis gar nicht mit der (Welt-) Politik auseinandergesetzt. Ich habe ab und zu mal Nachrichten verfolgt oder eine Schlagzeile mitbekommen.&nbsp;<\/p><p>Vor ein paar Jahren habe ich mit dem Fernsehschauen aufgeh&ouml;rt weil mir die Inhalte schlichtweg zu stupide waren\/sind und ich mich frug wer das wirklich schaut und wen das interessiert.<\/p><p>Habe mich als BVB-Anh&auml;nger gefragt warum da so viel Geld flie&szlig;t und warum wir (das kleine Volk) da immer wieder hin pilgern und zig Euros f&uuml;r billig hergestellte Trikots und Fanbedarf ausgeben. Warum kaufen die Leute noch Autos von Firmen die betr&uuml;gen und der gesamten (Um-)Welt schaden, bzw. noch mehr schaden als sie es ohnehin auf legalem Wege tun?<\/p><p>Ich hinterfrage gerade s&auml;mtliche Spielfilme und Zeichentrickserien die ich als Kind oder Erwachsener gesehen habe. Warum kommen alle bzw. das meiste aus den USA? Was wurde mir bzw. ganzen Generationen unterbewusst eingebl&auml;ut? Und was wird uns und unseren Kindern aktuell gezeigt?&nbsp;<\/p><p>Wie soll man in dieser Welt noch Kinder gro&szlig; ziehen oder ihnen die Welt erkl&auml;ren?<\/p><p>Ich bin Krankenpfleger und frage mich schon des l&auml;ngerem ob wir Menschen uns nicht viel zu wichtig auf dieser Erde nehmen?! Und ob das was ich dort tue wirklich sinnvoll ist. Sowohl f&uuml;r die Menschen die ich behandel, als auch f&uuml;r Umwelt.&nbsp;<\/p><p>Und &uuml;ber die aktuelle Lage k&ouml;nnte ich nur noch lachen wenn es nicht so traurig und offensichtlich w&auml;re.<\/p><p>Wir, die eh schon am Limit waren, stehen jetzt mit leeren H&auml;nden einem Virus entgegen und werden noch nicht mal als Mitarbeiter vern&uuml;nftig gesch&uuml;tzt? Ich habe von Krankenh&auml;usern geh&ouml;rt wo es keine Masken mehr gibt. Und dann noch die Personaluntergrenze, da konnte doch teilweise noch mehr Personal gespart werden. Ich habe es selten erlebt das wir mal nicht an der Personaluntergrenze gearbeitet hatten. Die neue Personaluntergrenze wurde die neue Obergrenze.&nbsp;<\/p><p>Ich w&uuml;rde gerne wissen was ich noch tun kann, au&szlig;er im kleinen wachsam zu bleiben, meinen Konsum zu reduzieren, die Medien zu hinterfragen usw.<\/p><p>Ideen f&uuml;r die Zukunft h&auml;tte ich auch noch ein paar aber da h&auml;ngt viel von einem Umdenken ab. Weg von der Ellebogengesellschaft, aber weltweit, Einigung auf globale Ziele die die Rettung\/Erhaltung der Welt und des gesamtem &Ouml;kosystems als oberstes Ziel hat, wo jeder zusammen forscht, Ergebnisse teilt, ver&ouml;ffentlicht, umsetzt, weg vom globalen Handel mit G&uuml;tern die nicht (zwingend) n&ouml;tig sind (z.B. Erdbeeren 365Tage im Jahr braucht meiner Meinung nach kein Mensch), weniger ist mehr, ich denke es k&ouml;nnte die gro&szlig;e Chance der Kirche sein hier wieder Position zu vertreten und das eigentlich gute Gedankengut wieder auch so unter die Leute bringt&hellip;<\/p><p>Aber leider stecke ich, wie auch viele Menschen mit denen ich &uuml;ber unsere aktuelle Lage und m&ouml;glichen Szenarien spreche viel zu sehr in unseren Leben drinnen, als das wir noch Zeit oder Kraft h&auml;tten uns dagegen aufzulehnen oder uns auch nur damit auseinanderzusetzen. Die Maschinerie hat anscheinend sehr gut funktioniert.&nbsp;<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e und macht bitte weiter so,<br>\nJonas S.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Albrecht M&uuml;ller sagt sehr richtig:<\/p><p>&ldquo;Entscheidend ist der Geist, die Philosophie, sind die Werte, die unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben pr&auml;gen sollen. <\/p><p>Soll Egoismus, soll &ldquo;Jeder ist seines Gl&uuml;ckes Schmied&rdquo; die Leitlinie unserer Gesellschaft sein?<\/p><p>Oder Solidarit&auml;t und Menschlichkeit?<\/p><p>Wenn es uns nicht gelingt, mit diesem neuen Geist die Leitlinie der Politik, das Zusammenleben in den Familien und die Herrschaft &uuml;ber den Stammtischen zu erreichen, dann wird es nichts mit einer anderen Zukunft.&rdquo;<\/p><p>Wie eine solidarische Gesellschaft aussehen kann ist nicht am Rei&szlig;brett von ein paar vermeintlichen Experten zu entwerfen. Es braucht dazu einen gesamtgesellschaftlichen<\/p><p>Diskurs mit vielen, vielen runden Tischen,&nbsp; B&uuml;rgerInnen-R&auml;ten, sprich,&nbsp; mehr Basisdemokratie.&nbsp; Eine solidarische Gesellschaft ist nicht ohne solidarische &Ouml;konomie denkbar.<\/p><p>Ideen und Impulse in diese Richtung gibt es zuhauf z.B. <a href=\"http:\/\/www.akademie-solidarische-oekonomie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Richtungsentwurf-2011.pdf\">akademie-solidarische-oekonomie.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Richtungsentwurf-2011.pdf<\/a><\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nUte Plass<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p><strong>Eine Weltordnung im Zusammenhang mit dem bedingungslosen globalen Grundeinkommen <\/strong><\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200326-Leserbriefe-02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200326-Leserbriefe-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><strong>Eine Weltordnung (WO) basierend auf einer resourcenbasierten Gesellschaft in Zusammenhang mit einem bedingungslosen, globalen Grundeinkommen <\/strong><br>\n<strong>Teil 1<\/strong><\/p><p>Seit Jahren diskutieren immer mehr Menschen &uuml;ber den Sinn eines Bedingungslosen Grundeinkommens. Das tut man vor allem in den hoch entwickelten Staaten der &bdquo;ersten Welt&ldquo;. Die Idee geistert dort vor allem durch die Reihen der sozial Engagierten. Wir erinnern uns &ndash; 2016 wollte die &bdquo;reiche&ldquo; Schweiz das bedingungslose Grundeinkommen sogar per Volksentscheid einf&uuml;hren. Man startete damals eine beispiellose Kampagne, doch der Volksentscheid wurde erwartungsgem&auml;&szlig; von der Mehrheit der Eidgenossenschaft abgelehnt. Fakt ist jedoch; seither ist das Thema in aller Munde.  Danach startete Finnland Anfang 2017 einen lokalen Feldversuch. Auch in Canada hatte man bereits Erfahrung gesammelt. Und in Afrika startete ein weiterer Feldversuch. <\/p><p>Die Zeit ist &uuml;berreif f&uuml;r eine umfassende, globale Gesellschaftsreform, auch wenn das die Mehrheit in der satten ersten Welt aus mehrheitlich egoistischen Gr&uuml;nden noch nicht richtig wahrhaben will; Siehe am Beispiel Schweiz. Trotzdem ist es sehr erstaunlich, denn seit der gro&szlig; lancierten Schweizer Volksinitiative wird diese Idee in vielen verschiedenen L&auml;ndern der Welt vehement diskutiert. In Deutschland gr&uuml;ndete man aus diesem Grund sogar eine neue &bdquo;Ein-Themen Partei&ldquo;.<\/p><p>Meiner Meinung nach unterliegt die aktuelle Art der &Uuml;berlegungen jedoch einem grundlegenden Fehler. Warum ich das glaube, will ich mit diesem Beitrag erkl&auml;ren. <\/p><p>Je h&ouml;her entwickelt ein Land ist, um so hochwertiger sind Produkte und Dienstleistungen, welche in dem Land produziert und konsumiert werden. Es geht dabei um Angebot und Nachfrage. Es hat mit dem Stand der Ausbildung der Menschen in dem Land oder der Region unserer Welt zu tun. Hochpreisige Produkte wie Luxusautomobile, Hightech, Waffen &amp; Maschinen, Computer, Roboter etc.  werden vor allem in den reichen L&auml;ndern ge &ndash; und verkauft oder konsumiert. Heute werden Hightech Produkte auch in sogenannten Entwicklungsl&auml;ndern hergestellt, um von dort an zahlungskr&auml;ftige Klientel in aller Welt verkauft zu werden. Arbeitspl&auml;tze sind deshalb schon lange einer Art Ware geworden. Durch die fortschreitende Automatisierung z.B. durch Fertigungsroboter und computergesteuerte Maschinen braucht es auch in Entwicklungs &ndash; und Schwellenl&auml;ndern immer weniger Menschen, um diese Produkte herzustellen. In den hochentwickelten Industriel&auml;ndern ist das schon lange so. Reine Handarbeit gibt es fast nicht mehr au&szlig;er in der Landwirtschaft. <\/p><p>Die den arbeitenden Menschen dadurch abhanden kommende Lohnarbeit ist somit l&auml;ngst kein L&auml;nderproblem mehr. Es ist vielmehr ein globales Problem. Immer mehr, aber vor allem hochentwickelte L&auml;nder bekommen das in den kommenden Jahren hautnah und direkt zu sp&uuml;ren. <\/p><p>Es ist aber ganz und gar nicht so, dass es keine Arbeit mehr g&auml;be. Ganz im Gegenteil; Arbeit gibt es sogar immer mehr; blo&szlig; nicht mehr f&uuml;r Menschen! Tatsache ist, dass in Zukunft immer mehr qualitativ hochwertige Arbeit von Robotern und computergesteuerten Maschinen erledigt wird. Was noch dazukommt; es spielt darum im Grunde keine Rolle mehr, wo das geschieht.  <\/p><p>Eine weitere Tatsache ist, dass es dabei nicht mehr nur um die eint&ouml;nigen und simplen Arbeiten geht, sondern immer auch mehr und mehr Bereiche betrifft, die im Moment noch von hoch qualifizierten Leuten erledigt wird.  Das bedeutet, es trifft auch den noch relativ gutverdienenden Mittelstand in den hoch entwickelten Wirtschaften der westlichen Welt. Das trifft diese Gesellschaften mitten ins Herz. <\/p><p>Intelligente Maschinen erledigen diese anspruchsvollen Arbeiten heute oftmals bereits besser, schneller und vor allem um ein Vielfaches g&uuml;nstiger als wir Menschen. Das einzig Sichere an dieser Entwicklung ist, dass der Prozess nicht umkehrbar ist. das bedeutet, dass wir sehr schnell umdenken m&uuml;ssen, um neue Modelle f&uuml;r die in naher Zukunft noch f&uuml;r Menschen verf&uuml;gbare Arbeit und vor allem des Zusammenlebens entwickeln m&uuml;ssen, um nicht in einer Zweiklassengesellschaft zu landen. Die Frage lautet klar; Wovon sollen all diese Menschen in Zukunft leben? Und, wer soll ohne Arbeit all die Produkte kaufen? <\/p><p>Aus dieser &Uuml;berlegung heraus entstand mein Gedankengang zum Thema &bdquo;globales, bedingungsloses Grundeinkommen in einer resourcenbasierten Gesellschaft&ldquo; und ich stelle ihn seit 2017 zur Diskussion. Ich w&uuml;rde mich freuen, wenn eine rege Beteiligung und eine konstruktive Diskussion dabei entstehen w&uuml;rde. <\/p><p><strong>Zuerst das Thema Arbeit<\/strong><\/p><p>Lohnarbeit machte uns Menschen nur vermeintlich frei, eigentlich geschah jedoch genau das Gegenteil. F&uuml;r Lohn arbeitende Menschen gerieten von Anfang an und somit schon sehr lange in die totale Abh&auml;ngigkeit. Es entstand im Grunde mehr gesellschaftliche Ungleichheit, Neid und Missgunst. Selbst wenn eine Mehrheit Arbeit hatte, blieben immer Leute auf der Strecke. Es werden sogar immer mehr. <\/p><p>Selbstst&auml;ndiges Arbeiten hingegen brachte einem ein gewisses Ma&szlig; an Freiheit, nur das im Verh&auml;ltnis die wenigsten Leute global die Chance haben oder nutzen, dies auch wahrzunehmen.  Es gibt heute vermehrt Sklaverei, Kinderarbeit etc. Es geht n&auml;mlich mittlerweile weltweit schon lange nicht mehr um den Erhalt von Arbeitspl&auml;tzen. Es geht vor allem um den Erhalt von Branchen und Firmen, deren Produktionsst&auml;tten wegen der Gewinnmargen hemmungslos ausgelagert und somit vernichtet werden. Ganze Industrien stehen heute in einem knallharten, globalen Wettbewerb gegeneinander und das haupts&auml;chlich auf dem R&uuml;cken der jeweiligen Belegschaften. Dabei ist es v&ouml;llig egal, wo das auf der Welt das geschieht. Und geschweige denn geht es heute noch um Vollbesch&auml;ftigung. Diese wird es wohl f&uuml;r Menschen nie mehr geben. <\/p><p>&bdquo;Kapitalistisch gesunde&ldquo; Volkswirtschaften produzieren nebst Waren in erster Linie Profit f&uuml;r die Besitzer, Teilhaber und Shareholder der Konzerne &amp; Firmen. Entsprechende Steuereinnahmen f&uuml;r den Staat stehen hingegen auf einem anderen Blatt. Nur wenn der Staat die entsprechende Steuer &ndash; Gesetzgebung richtig umsetzt, erh&auml;lt er heute Einnahmen und diese beschr&auml;nken sich mehr und mehr auf die eingetriebenen Lohn &ndash; Steuerabgaben der Angestellten &amp; Arbeiter. <\/p><p>Echte Vollbesch&auml;ftigung gab es im &Uuml;brigen noch nie au&szlig;er in Kriegszeiten. Das Ist in unserer hochtechnisierten Welt gar nicht machbar und im Grunde auch nicht n&ouml;tig. Es kommt noch dazu das der Mensch schlie&szlig;lich nicht existiert, um zu arbeiten&hellip; er ist nach wie vor ein Teil der Natur und diese arbeitet auch nicht, sondern ihre oberste Priorit&auml;t ist, sich zu erhalten. Das alles klingt jetzt vermutlich provokativ, aber ist schlicht eine Tatsache. <\/p><p>In Anbetracht der durch den unaufhaltsamen Fortschritt entstandenen Situation muss man den Begriff Arbeit ganz anders oder neu definieren. Es gab und gibt auf der einen Seite die verschwindende Lohnarbeit, die durch moderne Technik mehr und mehr ersetzt wird. Es gibt aber andererseits sehr viele essentielle Besch&auml;ftigungen (auch das ist Arbeit) oder T&auml;tigkeiten, welche im Gegensatz zur Lohnarbeit f&uuml;r uns sogar lebensnotwendig sind. Weswegen? Weil ohne diese Besch&auml;ftigungen die herk&ouml;mmliche aber verschwindende Lohnarbeit gar nicht m&ouml;glich w&auml;re. Diese Art der Arbeit ist das, was unsere Gesellschaft in sich selbst und sozial zusammenh&auml;lt. Und das wird wohl auch in Zukunft so bleiben. Klar werden auch hier viele T&auml;tigkeiten durch moderne Technik wegfallen, aber hier steht und stand immer der Mensch im Mittelpunkt. <\/p><p>Darunter f&auml;llt z.B. ganz normale Hausarbeit, die Kindererziehung, Seelsorge, private Pflege von Kindern und alten, behinderten oder kranken Menschen. Darunter f&auml;llt jede ehrenamtliche, freiwillige und private Arbeit. <\/p><p>Alles, was wir nicht zum eigenen Vergn&uuml;gen tun, ist im Prinzip Arbeit. Die professionelle Routine in diesem t&auml;glichen Tun soll nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass es sich hierbei auch um Arbeit handelt. Und genau diese Arbeiten werden uns wohl nie ausgehen. Aber anhand der aktuellen Entwicklung werden wir schon bald viel mehr Zeit dazu haben. Die Frage lautet deshalb, wie und von wem all diese im Grunde essentiellen Besch&auml;ftigungen in Zukunft entlohnt werden sollen? <\/p><p>Menschen arbeiten f&uuml;r Lohn, um davon leben zu k&ouml;nnen. Menschen leben aber nicht daf&uuml;r, um zu arbeiten. Lohnarbeit ist kein Naturgesetz. Trotzdem muss sie erledigt werden, weil sonst das Leben in unserer momentanen Welt und Gesellschaft nicht funktioniert. Wir sind schon lange keine J&auml;ger und Sammler mehr.  <\/p><p>In der sogenannten Dritten Welt funktioniert die altmodische Art des Zusammenlebens zum Teil noch. Dort wird so gut wie alles geteilt, die Familie oder Sippe hat dort noch ihren alten Stellenwert und ihre urspr&uuml;ngliche Bedeutung. Die Menschen dort pflegen ihre eigenen G&auml;rten und produzieren so ihre Lebensmittel zum Teil noch selbst. Die Emanzipation ist dort noch nicht so weit fortgeschritten und die alten Geschlechterrollen haben dort bis jetzt noch ihren Bestand und sorgen so normalerweise f&uuml;r Harmonie im famili&auml;ren Zusammenleben. <\/p><p>Aber wie sieht es bei uns in der ersten Welt aus? Fr&uuml;her gab der Mann von seinem Lohn das Haushaltsgeld und die Frau k&uuml;mmerte sich daf&uuml;r um Haushalt, Kinder, um alles was dort anf&auml;llt, damit er selbst ungest&ouml;rt arbeiten und das so n&ouml;tige Geld verdienen zu k&ouml;nnen. Dasselbe gilt f&uuml;r &uuml;brigens f&uuml;r die moderne, arbeitende und emanzipierte Frau. Heute arbeiten M&auml;nner und Frauen und teilen sich diese Kosten. Trotzdem m&uuml;ssen diese Arbeiten erledigt werden. Wer es sich heute leisten kann, sucht sich darum zuverl&auml;ssige Hausangestellte. Wer das nicht kann, erledigt es notgedrungen selbst und verliert dadurch Lebenszeit und schr&auml;nkt vor allem moderne Lebensqualit&auml;t ein, um ein &bdquo;normales&ldquo; und heute in der jeweiligen Gesellschaft angemessenes Leben zu f&uuml;hren. Frage &ndash; Kommt schon bald der perfekte Haushaltsroboter? <\/p><p>Der moderne Mensch ist oft unzufrieden und vor allem steht er st&auml;ndig unter Druck. Wenn er jetzt noch jemand ist, der zum Beispiel unter der Knute von Hartz 4 oder Sozialhilfe leben muss, dann wird das sehr fatal. Welchen Wert hat diese so wichtige Arbeit? Menschen au&szlig;erhalb der g&auml;ngigen Norm werden in dieser Gesellschaft immer mehr als minderwertig angesehen. Anscheinend begreifen viele nicht, dass sie wom&ouml;glich selbst bald auch dazu geh&ouml;ren werden. <\/p><p>Eventuell steht den gut Verdienenden bald ein intelligenter und zuverl&auml;ssiger Haushaltsroboter zur Verf&uuml;gung. Diese Investition wird sich f&uuml;r gut Verdienende sicher lohnen, wenn es den Roboter denn gibt. Die Techniker versprechen uns das. Nur verlieren viele Leute auch in der ersten Welt so einen f&uuml;r sie wichtigen Job. <\/p><p>Es geht global mittlerweile genau um diese Art von zum Teil sehr ungeliebten Arbeiten, die trotzdem gemacht werden m&uuml;ssen, um das System am Laufen zu halten (oder um ein v&ouml;llig neues System zu installieren). Gemeint sind all die sozialen, kommunalen Arbeiten, um das Leben in einer modernen und technisierten Welt am Laufen zu halten&hellip;. Wer entsorgt schon gerne den M&uuml;ll oder putzt und r&auml;umt die Stra&szlig;en? Das wird bald von Putzrobotern erledigt.<\/p><p>Eigentlich ist es gut so, denn diese flei&szlig;igen, elektronischen Helfer ersetzen zum Teil unmenschliche Arbeit. Das Problem ist, die Welt oder der Mensch ist scheinbar noch nicht soweit f&uuml;r den anstehenden Wechsel.  Denn der kapitalistische Mensch bewertet Arbeit nach der H&ouml;he des erzielten Einkommens. Das ist ein kapitalistisches Relikt, welches f&uuml;r sehr viel Ungerechtigkeit sorgt und unsere Gesellschaft schon heute in verschiedene Klassen spaltet; in oben und unten! <\/p><p>Unsere altmodische Arbeitswelt mit ihren veralteten Werten verabschiedet sich schon eine ganze Weile sukzessiv und das in einem unheimlichen Tempo. Den meisten Menschen ist das jedoch noch gar nicht richtig bewusstgeworden.  Sie verharren daher in ihren alten Mustern und klammern sich an diese Auslaufmodelle. Sie haben Angst vor der Zukunft und wissen nicht, wen der unaufhaltsame Fortschritt als n&auml;chstes trifft.  Heute wird offiziell prognostiziert, dass in den kommenden Jahren Abermillionen oder bis zu 60 % aller Arbeitspl&auml;tze auf nimmer Wiedersehen verschwinden werden und es gibt bei dieser Entwicklung im Grunde keine Umkehr. Daf&uuml;r wird es aber auch viele Neue geben &ndash; auch diese kennen wir noch nicht. Somit wird es spannend. <\/p><p>Und darum gilt es, das Beste aus diesem gr&ouml;&szlig;ten und einschneidensten Wechsel zu machen, den wir Menschen seit ca. 300 Jahren erleben werden. Nat&uuml;rlich wei&szlig; niemand wirklich, wie unsere Welt in 20 Jahren aussehen wird. Es gibt jedoch verschiedene Szenarien. <\/p><p>Ich beschreibe ab hier in diesem Beitrag nun ein Szenario, welches nicht unbedingt sehr utopisch klingt. Es basiert auf Vernunft und Menschlichkeit. Ich wei&szlig;, dass diese Vision eher nicht im Sinn der im Moment entscheidenden Menschen und der jetzigen Profiteure ist. Aber deren Art und Weise, unsere Welt incl. uns Menschen auszunutzen, ist hoffentlich bald ein Auslaufmodell wie die Lohnarbeit selber, mit der einige Wenige auf Kosten von Milliarden von Menschen &uuml;berhaupt erst so unendlich und unfl&auml;tig reich werden konnten. <\/p><p>Ob so etwas &uuml;berhaupt machbar sein wird, liegt leider schon lange nicht mehr in den H&auml;nden der vermeintlichen Entscheidungstr&auml;ger und schon gar nicht bei den Abermillionen oder Milliarden von Menschen, die schon bald keine Lohnarbeit mehr haben werden. Es liegt an humanen Technikern und Konstruktoren, an weitsichtigen CEO&rsquo;s &amp; Entwicklern, an genialen Programmierern, humanen Finanziers, cleveren Zulieferern und es wird trotzdem hart werden. <\/p><p>Die Welt, wie wir sie jetzt noch kennen, ist seit einer Weile nicht nur arbeitstechnisch im kompletten Umbruch. Sie macht auch politisch und gesellschaftlich derzeit und in naher Zukunft einen gro&szlig;en Wandel durch, der alle Menschen betreffen wird. Das zeichnet sich immer mehr ab und vor allem das ist sehr gef&auml;hrlich f&uuml;r unsere Spezies Mensch. <\/p><p>Es wird jedoch daf&uuml;r entscheidend sein, wie es mit der Menschheit im Ganzen weitergehen wird. Es gab in der Geschichte der Menschheit bisher nichts Vergleichbares oder mehr Macht in den H&auml;nden Einzelner oder so wenigen Menschen. Auch das ein Relikt, welches total &uuml;berholt ist. Eine gemeinsame Zukunft kann nicht ausschlie&szlig;lich in den H&auml;nden einzelner oder weniger liegen. Das geht alle Menschen etwas an. <\/p><p><strong>Die Grenzen verschieben sich.<\/strong><\/p><p>Ohne das die Mehrheit der Menschen unserer Welt gro&szlig; etwas mitbekommt, polarisiert sich die Welt und man spricht heute l&auml;ngst von einer kommenden, neuen Weltordnung. Man spricht mittlerweile auch von der Bargeldabschaffung. Man spricht von totaler, technischer &Uuml;berwachung. Dazu wurde die Hype des globalen Terrorismus geschaffen, vor welcher man sich sch&uuml;tzen m&uuml;sse.  Sprich, hinter vorgehaltener Hand bildet sich l&auml;ngst ein globaler Faschismus, gesteuert von einigen wenigen sehr reichen und skrupellosen Menschen. All das ist nicht von der Hand zu weisen. Und all das dient dazu, das die Macht in den H&auml;nden noch weniger Leute landet und auch dort bleibt, die dann &uuml;ber das Schicksal aller Anderen nach ihren eigenen Vorstellungen entscheiden k&ouml;nnen. Wollen wir das? <\/p><p><strong>TEIL 1 Ende<\/strong><\/p><p><strong>Teil 2 &ndash; Meine eigene Vision ist eine Andere  <\/strong><\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200326-Leserbriefe-03.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200326-Leserbriefe-03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Ich selber habe eine menschliche oder eine humane Vision von unserer gemeinsamen Zukunft.  Menschlich im Sinne von gelebter Humanit&auml;t. Meine Vision findet ebenfalls in einer hochtechnisierten Welt statt, in welcher aber der Mensch als humanistische Gemeinschaft das Sagen hat. Es geht auch hier um ein hochtechnisiertes aber trotzdem humanistisches System im Gegensatz zum faschistisch\/kapitalistischen NWO &ndash; Traum ein paar Weniger. <\/p><p><strong>Was f&uuml;r Arbeit wird es in Zukunft eigentlich noch geben?<\/strong><\/p><p>Wenn es sich bewahrheitet, was die IT &ndash; Branche uns verspricht, werden so gut wie alle technisch \/praktischen Berufe von Maschinen ersetzt werden. Das gilt ebenso f&uuml;r die Produktion von fast allen Waren, technischen Ger&auml;ten, der Bauindustrie, der Lebensmittelindustrie, der Agrarindustrie, der Chemieindustrie und allen Anderen.  Des Weiteren fallen so gut wie alle mit Algorithmen arbeitende, mathematische T&auml;tigkeiten und viel Andere darunter. Das bedeutet das letztlich ca. 60% aller Arbeitspl&auml;tze auf Dauer von Maschinen und Robotern erledigt werden k&ouml;nnen. Das ist f&uuml;r viele ein be&auml;ngstigendes Szenario oder es wird die gro&szlig;e Freiheit, von der wir Menschen so lange tr&auml;umen. <\/p><p>Die Arbeit der Zukunft, welche uns noch bleibt und die ich meine, beinhaltet alles was es braucht, damit Menschen angemessen und in Einklang mit Anderen und vor allem in ihrem angestammten Umfeld leben k&ouml;nnen. Das setzt jedoch voraus, in einer Gesellschaft zu leben, die ihre Mitglieder nicht danach bewertet, ob sie zur Kaste derjenigen geh&ouml;ren, welche noch einer bezahlten Arbeit nachgehen, Arbeit, die vor dem gro&szlig;en Wechsel so gut wie jeder hatte.  Das geht dann nicht mehr. Wenn die allgemeine Wertsch&auml;tzung in einer Gesellschaft von der H&ouml;he des monatlichen Einkommens abh&auml;ngt, dann l&auml;uft in dieser Gesellschaft etwas &bdquo;megaverkehrt&ldquo;. Eine postkapitalistische Gesellschaft braucht andere Indikatoren. <\/p><p>Die Begriffe &bdquo;Gemeinschaft und Gesellschaft&ldquo; muss darum v&ouml;llig neu &uuml;berdacht und definiert werden. Es geht um gelebte Solidarit&auml;t, um Integration, um Gemeinsamkeiten, Interessen und Aufgaben und es geht auch darum, welches die zuk&uuml;nftigen &bdquo;NoGos&ldquo; f&uuml;r so eine Gemeinschaft sein werden. Und ganz wichtig ist, der alte Begriff &bdquo;Heimat&ldquo;; er wird einen v&ouml;llig neuen Stellenwert erhalten. <\/p><p>Was meine ich damit? Trotz unserer heutigen Mobilit&auml;t leben die meisten Menschen am liebsten dort, wo sie sich zuhause f&uuml;hlen. Dort, wo ihre Freunde, ihre Familie und wo ihre mentalen Wurzeln sind.  Der Mensch ist bekanntlich sehr neugierig, er bereist gerne andere L&auml;nder oder andere Teile unserer Welt. Aber am wohlsten f&uuml;hlt er sich trotzdem zuhause. <\/p><p>Die Welt ist immer noch ein statischer Ort. Er bewegt sich zwar im Verbund seines Sonnensystems mit unwahrscheinlicher Geschwindigkeit quer durch das Universum. Aber trotzdem ist jeder Punkt auf unserer Welt mehr oder weniger statisch. Wer aus Paris kommt ist gerne ein Pariser. Erst danach ist er heute noch ein Franzose doch letztlich ist er jedoch wie wir alle ein Erdenmensch. <\/p><p>Alles hat seine Wurzeln.  Man kann eine Pflanze zwar ausrei&szlig;en und eventuell w&auml;chst sie auch an einem anderen Ort weiter; Eventuell aber auch nicht. Eventuell richtet sie an einem anderen Ort sogar Schaden an, weil sie dort nicht hinpasst. Das gleiche gilt f&uuml;r Tiere und Menschen oder einfach f&uuml;r alles. Nur der Mensch hat die Angewohnheit, alles verpflanzen zu wollen. Das ist eigentlich keine gute Angewohnheit, denn es ist wider die Natur. Der Mensch ver&auml;nderte so die ganze Welt und er f&uuml;gt seiner Welt so gro&szlig;en Schaden zu. Das erleben wir jeden Tag.<\/p><p>Er sollte darum entweder besser wissen, was er tut oder er sollte es einfach lassen, denn unsere Welt hat ihre eigenen Bed&uuml;rfnisse und ohne diese Welt k&ouml;nnen wir schlicht nicht existieren.  Unsere lebenserhaltende Welt hat wegen uns Menschen mehr und mehr dringenden Bedarf an Hege und vor allem an Pflege; denn unsere Welt ist schon lange krank und schuld daran sind ausschlie&szlig;lich wir selber. Das ist eine Art von essentieller Arbeit in der Zukunft, f&uuml;r die wir uns genug Zeit nehmen m&uuml;ssen, nachdem die von Computern gesteuerten Maschinen und Roboter f&uuml;r uns arbeiten werden. Sie k&ouml;nnen uns auch dabei helfen, unsere Welt wieder in das zu verwandeln, was sie eigentlich sein sollte.  Unsere aller Heimat. <\/p><p><strong>Wie konnte es soweit kommen?<\/strong><\/p><p>Im Lauf der Geschichte hatte das bis jetzt im Grunde so gut wie niemand begriffen. Die Menschen lebten und starben und ihre Welt war das jeweilige Drumherum. Wir haben uns jedoch im Lauf unserer Vorherrschaft soweit entwickelt, das wir eigentlich begreifen sollten, was wir mit der uns eigenen Gier und dem mittlerweile globalen Raubbau auf unserem Planeten anrichten. Leider ist dem aber offenbar ganz und gar ich so. Die Menschheit hat sich stattdessen bis jetzt verhalten, als lebt sie in einer Art globalem Gratis &ndash; Supermarkt. Das ist im Grunde v&ouml;llig Absurd. Aber mehr und mehr bekommen wir nun die fatalen Folgen unseres bisherigen Tuns zu sp&uuml;ren. Mit Ausnahme weniger hatte das bisher wirklich so gut wie niemand begriffen; Wie auch? Denn man machte immer genauso weiter. Die Herren der Welt sind und waren somit alle hochkriminell. Das muss ein Ende haben. <\/p><p><strong>WENIGE BEISPIELE:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Immer mehr Tierarten sterben weltweit menschbedingt aus, <\/li>\n<li>Sauberes Trinkwasser wird global knapp oder unser Wasser ist bereits durch Pestizide, Microplastik, oder durch den Zusatz von Chemie global verunreinigt.  <\/li>\n<li>Das Klima ver&auml;ndert sich offensichtlich und dabei spielt es keine Rolle, ob der Mensch die Schuld daran tr&auml;gt oder ob das ein zeitlich bedingter, nat&uuml;rlicher Wandel ist. Es ist jedoch eine Tatsache und wir alle sind global davon betroffen. <\/li>\n<li>Die Meere sind mehr und mehr verdreckt, verstrahlt und vor allem ma&szlig;los &uuml;berfischt. <\/li>\n<\/ul><p>Das, um nur einige Symptome und Beispiele zu nennen. Die Ursache zu all dem sind wir selber. Wir sto&szlig;en in allen Bereichen l&auml;ngst an unsere Grenzen und trotzdem glauben viele, dass es immer so weitergehen kann. Andere haben schlicht keinen Schimmer, worum es eigentlich geht. Ich sage, das geht so nicht. Gottseidank bin ich damit nicht ganz alleine.  Siehe die Warnungen wie zum Beispiel dem ber&uuml;hmten Naturwissenschaftler STEPHEN HAWKINS. <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article151197869\/Stephen-Hawking-sieht-Menschheit-in-groesster-Gefahr.html%20\">welt.de\/wissenschaft\/article151197869\/Stephen-Hawking-sieht-Menschheit-in-groesster-Gefahr.html <\/a><\/p><p>Wahrscheinlich finden viele Leser diesen ganzen Beitrag sehr anma&szlig;end. Was will er denn jetzt schon wieder? Das k&ouml;nnt ihr &uuml;brigens halten wie ihr wollt. F&uuml;r mich kann ich sagen, dass ich mir meine Gedanken mache und diese hiermit teile. Wir Menschen haben uns bis jetzt vor allem durch Raubbau und Zerst&ouml;rung an der Natur hervorgetan. <\/p><p>Sorry, Ich schweife ab. Ich habe mir nur als kleiner aber denkender Mensch meine eigenen Gedanken gemacht. <\/p><p><strong>Wie also k&ouml;nnte es trotzdem funktionieren? <\/strong><\/p><p>Den Lohn daf&uuml;r bestimmt in meinem eigenen &bdquo;WO &ndash; Modell&ldquo; kein Arbeitgeber, wie es bis heute geschah, sondern einzig die Nachfrage &amp; die Notwendigkeit, die praktizierte Neuorientierung und deren daraus resultierender Erfolg. Die Natur wird uns daf&uuml;r kein Geld geben, sondern hoffentlich wieder richtig funktionieren. <\/p><p>Da wir bis jetzt st&auml;ndig zu viel von der Welt und der Natur nahmen, bekommen wir entsprechend weniger davon oder eine Ressource neigt sich schlicht dem Ende zu. Zuviel Arbeit bringt uns im Zusammenhang mit der Natur eigentlich nichts au&szlig;er einerseits extremem &Uuml;berfluss f&uuml;r wenige verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig wohlhabende Menschen im Vergleich zur gro&szlig;en Masse oder dem Rest. Dieser &Uuml;berfluss ist im Grunde wie menschliches &Uuml;bergewicht und das ist bekanntlich ungesund. Warum, das erkl&auml;rt sich im Grunde von selbst. <\/p><p>Unsere heutige moderne Welt ist ein menschgemachtes System. Fr&uuml;her war unsere Welt einfach die Welt oder die Natur. Es gab bekanntlich zu jeder Zeit Naturkatastrophen aber keine menschgemachten Katastrophen globalen Ausma&szlig;es wie heute. Unsere Welt w&uuml;rde ohne uns auch in Zukunft wie immer normal weiter funktionieren, aber erst wir haben diese menschgemachten Probleme kreiert, weil wir die Welt restlos in unser eigenes System eingebunden haben.  Somit sind alle unsere aktuellen Probleme selbstgemacht. Wir haben bisher blo&szlig; genommen und der Welt so gut wie nichts zur&uuml;ckgegeben au&szlig;er unserem M&uuml;ll; Ursache und Wirkung! Darum braucht es von nun an einen nachhaltigen Systemwechsel und nicht die weitere hirnlose Zerst&ouml;rung unserer eigenen Umwelt und Natur. <\/p><p>Jeder und Alles, wer oder was gegen den Erhalt unserer Welt verst&ouml;&szlig;t ist somit schlicht kriminell. Und darum sind nachhaltige Umweltsch&auml;den die h&ouml;chsten und schlimmsten Vergehen, die wir gegen uns und die Welt begehen k&ouml;nnen. Um uns selbst und unserer Welt einen essentiellen Dienst zu erweisen muss alles, was wir in Zukunft tun, zuerst immer auf den globalen Machbarkeit &ndash; &amp; Vertr&auml;glichkeitspr&uuml;fstand.  Denn zuallererst kommt der Erhalt der Natur oder der Welt in der wir leben. Wer sich daran in irgendeiner Form mutwillig vergeht, hat im Grunde die H&ouml;chststrafe verdient. <\/p><p>Bis jetzt gibt es jedoch kein spezielles globales Gericht und auch keine spezialisierten Richter, die sich explizit um diese Art von Vergehen k&uuml;mmern. Sprich, es braucht dringend eine unabh&auml;ngige, unparteiische und globale Umweltpolizei und eine globale Umwelt -Beh&ouml;rde, ausgestattet mit den entsprechenden Vollmachten und Befugnissen. Eine solche Beh&ouml;rde muss darum das Recht haben, global und jegliche geografische und politische Grenze &uuml;berschreitend zu agieren, genau wie es derzeit die internationalen Konzerne ungefragt und einfach auch tun. Genau diese haben sich zuerst an die Bestimmungen und Gesetze zu halten; und das ohne Ausnahme. Das ist der missing Link. <\/p><p>So k&ouml;nnten wir innerhalb k&uuml;rzester Zeit unsere Welt wieder verbessern.  Das ist ein erster und wichtiger Schritt in eine f&uuml;r alle greifende Weltordnung. Nicht einzelne Machthaber, Politiker oder Konzernchefs haben global das sagen, sondern eine globale, humane, Frieden stiftende Institution und deren Exekutive. Wir alle haben sich bedingungslos an die Regeln zu halten &ndash;  jeder Mensch, egal in welcher Position, Funktion oder Religion. <\/p><p><strong>Was hat das alles mit einem bedingungslosen Grundeinkommen zu tun?<\/strong><\/p><p>Nun, im Grunde ist ein Grundeinkommen gar nicht bedingungslos.  Es geht vielmehr um eine bindende Weltordnung*, sprich um einen globalen Verhaltenskodex oder eine verbindliche Verordnung, die f&uuml;r alle Menschen ohne Ausnahme gilt. Bis jetzt ist das nicht machbar. Jeder Staatslenker egal welcher Fraktion, beansprucht zumindest in seinem Territorium das alleinige Sagen.  Es gibt zwar bilaterale, l&auml;nder&uuml;bergreifende Vertr&auml;ge und Vereinbarungen. Diese richten sich im Prinzip aber stets gegen Andere. Somit gab und gibt es auch nie etwas wirklich Verbindliches.  <\/p><p>Hier braucht es jedoch ein ebensolches Regelwerk oder eine Charta. So etwas wie eine Garantie wird es sonst niemals geben. Es geht in meinem Szenario oder Modell darum, das alle Menschen unserer Welt sich an diesen Codex halten m&uuml;ssen. Nur wenn sie das tun, erhalten Sie ein globales, bedingungsloses Grundeinkommen.  <\/p><p><em>*ich mag den Begriff &bdquo;Neue Weltordnung&ldquo; absolut nicht.  Denn der Begriff setzt voraus, dass es bereits eine alte Weltordnung gab.  So etwas gab es aber noch nie.  Es gab stattdessen viele verschiedene Ans&auml;tze; ob gut oder schlecht; das lasse ich jetzt dahingestellt.  Aber es kam bisher nie zu einer Art Weltordnung. Auch die UNO ist bis jetzt nur eine nette und gute Idee, die jedoch nicht funktioniert und alle Beteiligten nur sehr viel Geld kostet. <\/em><\/p><p>Zur&uuml;ck zu meinem Ansatz. Jeder Mensch in unserer zuk&uuml;nftig zu 100% technisierten Welt hat ein Anrecht auf ein Grundeinkommen, wenn er sich an die globalen Regeln h&auml;lt.  Er kann frei in seiner selbstbestimmten Heimat oder anderswo leben, wenn das f&uuml;r ihn oder sein Umfeld Sinn macht.  Er k&uuml;mmert sich dabei verantwortungsvoll gemeinsam mit allen anderen um sein soziales Umfeld, welches im Gegenzug ihn, seinen Nachbarn, Freunden, seine Familie und somit alle dort lebenden Mitmenschen erh&auml;lt. Das ist der Deal.<\/p><p>Es w&auml;re unsere gemeinsame Aufgabe, all den bis dahin noch unbedarften Menschen klar zu machen, wie das funktioniert. So etwas muss nicht mit Zwang oder Gewalt geschehen, sondern es f&uuml;hrt kein Weg daran vorbei. Dazu braucht es eine neue Art von Lehrern, die weltweit die Menschen in dieser neuen Art des Zusammenlebens unterweisen. Denn nur das Verstehen warum und wof&uuml;r und entsprechende Aufkl&auml;rung und Bildung kann all die Menschen weiterbringen.  Alleine diese wichtige Aufgabe schafft global unz&auml;hlige neue Arbeitspl&auml;tze und das &uuml;berall auf unserer Welt. Ein Gro&szlig;teil wird das verstehen, andere werden glauben, dass man ihnen unberechtigt etwas wegnimmt. Es sind vor allem die Leute der alten und vermeintlich wohlhabenden Welt. All das passiert jedoch nicht von heute auf morgen obwohl es sehr viel zu tun gibt. Oberste Priorit&auml;t ist die Erhaltung unseres Planeten; wir haben keinen anderen. <\/p><p>Die notwendige Technik dazu haben wir bereits. Das Smartphone, die modernen elektronischen Medien &amp; das Internet. Damit k&ouml;nnen wir diese anspruchsvollen Aufgaben global angehen. Aber zuerst braucht es eine globale Resolution und auch eine Art Revolution, welche nicht unbedingt blutig sein muss. Sie ist jedoch notwendig.  Nennen wir Sie die erste Cyberrevolution. Danach ist alles anders! <\/p><p><strong>Was &auml;ndert sich?<\/strong><\/p><p>Das ist keine Science-Fiction, sondern die Konsequenz eines fundamentalen Wandels im Verhalten der Menschen. Jeder Wandel braucht seine Zeit und kommt nicht von Heute auf Morgen. Wir haben nicht mehr viel Zeit. Je konsequenter die Menschen und die Verantwortlichen sind, welche hinter der Idee stehen, um so einfacher wird es f&uuml;r alle. <\/p><p>Jeder Wandel verlangt Opfer und die Frage ist, wie wir Menschen damit umgehen. Wenn wir auf die Welt von heute schauen, so leben heute mehr als 7,8 Milliarden Menschen auf unserer Welt. 2050 werden es ca. 9.7 Milliarden sein. Das sind im Moment mehr als 7800 Millionen. Von all diesen Menschen lebt mehr als die H&auml;lfte in relativer Armut. Ca. 800 Millionen oder 11 % leben dagegen in Wohlstand. Aber genauso viele und mehr am anderen Ende der Skala leben sogar in bitterster Armut. Pro Stunde verhungern auf unserem Planeten ca. 60 Kinder. In den kommenden 20 Jahren verlieren ca.  60 % ihre derzeitige Arbeit durch den Wandel &ndash; aber viele, neue und anspruchsvolle Aufgaben k&ouml;nnen diese ersetzen. Es braucht somit ein Umdenken! Daran f&uuml;hrt kein Weg vorbei.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200326-Leserbriefe-04.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200326-Leserbriefe-04.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><strong>TEIL 2 Ende.<\/strong><\/p><p><strong>Teil 3 &ndash; Werfen wir einen Blick in eine solche Welt<\/strong><\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200326-Leserbriefe-05.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200326-Leserbriefe-05.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p>Ab hier ist mein Beitrag reine Fiktion. Nehmen wir an, der Wandel hat stattgefunden. Die ehemals Kapitalistische Welt ist jetzt eine Welt mit einer *resourcenbasierten Gesellschaft. Lassen wir uns gemeinsam sehen was da passiert ist.  <\/p><p><strong>* Was bedeutet eigentlich <em>resourcenbasierte Wirtschaft<\/em>? <\/strong><\/p><p><em>Den Begriff &bdquo;ressourcenbasierte Wirtschaft &amp; Gesellschaft&ldquo; kreierte Jaques Fresco, geboren am&nbsp;13. M&auml;rz 1916 und gestorben am&nbsp;18. Mai 2017.  Jaques Fresco war ein viel beachteter US-amerikanischer Futurist und Designer. <\/em><\/p><p><em>Was Ressourcen sind, sollte man wissen. Es sind die Dinge, die uns die Welt schenkt &ndash; es sind all die Bodensch&auml;tze, die Luft zum Atmen, das Wasser zum Trinken, alle Tiere und Pflanzen, so wie die Welt sie erschuf und uns selbst. Ressourcen sind endlich und wenn etwas endlich ist, muss man es richtig einsetzen, verwerten, wiederverwerten und vor allem sehr gut bewaren.<\/em><\/p><p><em>Fresco arbeitete bis zum Ende seines Lebens viele Jahren mehr oder weniger autark an seinem &bdquo;Venus Projekt&ldquo; in den USA. In diesem so entstandenen, realen Zukunftsmodell gibt es kein Geld mehr, Seine St&auml;dte und Siedlungen sind zwar sehr futuristisch. Sie erscheinen mir von au&szlig;en jedoch relativ steril oder gar lieblos. Aber alles in seinem Modell ist sehr praktisch und bis ins Letzte durchdacht. Seine Begeisterung f&uuml;r Technik ist un&uuml;bersehbar. Ich selbst mag Science-Fiction, aber mir fehlt bei Jaques etwas die menschliche Komponente. Er war eben durch und durch in erster Linie ein Ingenieur. Mehr Infos zu Fresco siehe Link.<\/em><\/p><p><a href=\"https:\/\/faszinationmensch.com\/2011\/05\/30\/ist-eine-resourcenbasierte-wirtschaft-die-losung-fur-eine-menschlichere-welt\/\">faszinationmensch.com\/2011\/05\/30\/ist-eine-resourcenbasierte-wirtschaft-die-losung-fur-eine-menschlichere-welt\/<\/a><\/p><p><strong>Was passiert in meiner resourcenbasierten Wirtschaft mit dem Geld? <\/strong><\/p><p>Geld existiert zwar noch, aber in Form von einer Weltw&auml;hrung. In einer solchen Welt gibt es keine W&auml;hrungsspekulationen mehr. Der Mensch braucht jedoch etwas Greifbares wie Geld oder einen entsprechenden Wert. Geld funktionier hier digital und real. Bargeld ist jedoch auf kleine Einheiten reduziert. Bargeld fungiert als eine Art Taschengeld. <\/p><p>Private Banken gibt es nicht mehr.  Es gibt stattdessen die sogenannte Weltbank und deren vor allen digitale Gesch&auml;ftsstellen bis in jedem Distrikt. Bezahlt wird via Smartphone und App und Kleinigkeiten sogar bar.. Bisher &uuml;bliche Kredite mit Zins und Zinseszins gibt es nicht mehr. Es braucht keine Kredite an Privatpersonen mehr. Jeder Mensch bekommt monatlich das bedingungslose Grundeinkommen. <\/p><p>Es gibt stattdessen ein privates und gesellschaftliches Groundfunding. Wenn jemand eine gute Idee hat, eine Erfindung macht oder an einem eigenen und neuen Projekt arbeitet und dazu Geld oder Mittel braucht, um dieses zu realisieren, wendet er sich an die entsprechenden Spezialisten in seinem Lebensraum oder Distrikt.  Lebensraum bedeutet Nachbarschaft. Der pers&ouml;nliche Lebensraum ist sozusagen die kleinste Verwaltungseinheit. Man k&ouml;nnte es mit einer Dorfgemeinschaft oder einer Quartierverwaltung oder einer Betriebsbelegschaft vergleichen. Jeder Lebensraum hat einen Verwaltungsrat. Dieser setzt sich nach den jeweiligen und dort vorherrschenden Schwerpunkten zusammen. Eine Person pr&auml;sidiert den demokratisch gew&auml;hlten Verwaltungs &ndash; Rat f&uuml;r eine gewisse Zeit. Normalerweise besteht der Rat aus 7 Personen, die sich um die verschiedenen Fachbereiche im jeweiligen Lebensraum k&uuml;mmern.  Die R&auml;te erhalten neben dem Bedingungslosen Grundeinkommen einen aufwandbedingten Zuschlag in ihrer gew&auml;hlten Ratszeit.  Zu den R&auml;ten im n&auml;chsten Teil mehr. <\/p><p>Wenn die Idee oder das Projekt eines Mitglieds oder einer Gruppe von den R&auml;ten als sinnvoll &amp; brauchbar &ndash; und vor allem als machbar beurteilt wird, bekommt der oder die Initianten nach ordentlicher Pr&uuml;fung die notwendige Hilfe zur Verwirklichung via Weltbank. Das gilt im Gro&szlig;en wie im Kleinen und solche Projekte k&ouml;nnen aus den verschiedensten Thematiken kommen. Es beinhaltet auch die Thematik Bildung &amp; Kultur. In der Regel kennt jeder B&uuml;rger den f&uuml;r ihn zust&auml;ndigen Rat pers&ouml;nlich. <\/p><p><strong>Wie funktionieren Politik &amp; Staat?<\/strong><\/p><p>In einer solchen resourcenbasierten Welt gibt es keine Nationalstaaten oder politische Bl&ouml;cke mehr.  Diese Welt funktioniert nach demselben, nachhaltigen System. Es gibt an Hand der Geographie verschiedene gro&szlig;e, geographische Distrikte als &uuml;berschaubare Verwaltungsratsbereiche. Bereits bestehende Ballungsgebiete und Megast&auml;dte werden von einem dezentralen Distrikt &ndash; und den untergeordneten Stadt &ndash; oder Bezirksr&auml;ten geleitet.  Die Strukturen sind sehr flach gehalten, da es keine politischen Parteien mehr gibt.<\/p><p>Ehemalige Ethnien leben gro&szlig;teils wieder in ihren urspr&uuml;nglichen und angestammten Gebieten. Sie sind dorthin freiwillig zur&uuml;ckgekehrt. Jeder B&uuml;rger hat jedoch die freie Wahl seines Wohnorts, wenn er an einem Ort auf Dauer willkommen ist.  Das entscheiden die dortigen B&uuml;rger und der jeweilige Verwaltungsrat. <\/p><p>Es gibt eine Weltsprache und daneben noch all die alten Sprachen, die vermehrt und vor allem untereinander gepflegt werden. Es gibt eine Art Postdemokratie wie weiter vorne beschrieben, welche aber nicht mit der korrupten Art der manipulativen, jetzigen Demokratie zu vergleichen ist. <\/p><p>Es gibt &uuml;berall die unparteiischen Verwaltungsr&auml;te, bestehend aus verdienten M&auml;nnern und Frauen, die auf gew&auml;hlte oder wiedergew&auml;hlte Zeit zu 100 Prozent an und in der Gemeinschaft arbeiten und wirken. Sie werden von wahlberechtigten, jedoch parteilosen B&uuml;rgern durch regelm&auml;&szlig;ige, elektronische Wahlen bestimmt. Die gew&auml;hlten Verwaltungsr&auml;te, die den unparteiischen &uuml;bergeordneten Gremien unterstehen, leiten je nach Funktion oder Abteilung einen Bezirk, eine Stadt oder einen Distrikt.  Es gibt keine gro&szlig;en Hierarchien, keine wertenden R&auml;nge etc.; alle sind normale B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger. <\/p><p>Es liegt an jedem selber, wie er oder sie sich einbringt, wie sehr er oder sie gesch&auml;tzt wird.  Jemand, der nicht die n&ouml;tige Begeisterung oder Liebe zu seiner Aufgabe mitbringt, wird das anhand der Reaktionen aus der f&uuml;r ihn zust&auml;ndigen Bev&ouml;lkerung merken und kann bei Diskrepanzen entweder von sich aus von der oder den Aufgaben zur&uuml;cktreten oder es wird ihm oder ihr von der Gemeinschaft durch einen Misstrauensantrag klargemacht. <\/p><p>Es gibt keine Pr&auml;sidentschaft von Einzelpersonen mehr, sondern immer ein demokratisch gew&auml;hltes, Gremium von sogenannten Fachr&auml;ten genannt Councelers. Jedes Major &ndash; Departement stellt seine Fach &ndash; Counceler.  Das h&ouml;chste Amt in jedem Departement entscheidet sich durch Wahlen und Wiederwahl. Das System ist auf allen Ebenen dasselbe. Vorschl&auml;ge zur Wahl von Personen dieser Gremien kommt zu gleichen Teilen aus den bestehenden Gremien und zu H&auml;lfte von den wahlberechtigten B&uuml;rgern oder den Mitarbeitern des jeweiligen Departements. Das oberste Gremium wird zur H&auml;lfte von allen wahlberechtigten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern bestimmt und die andere H&auml;lfte wird durch die entscheidenden Gremien gew&auml;hlt. Durch die moderne Kommunikationstechnik hat der wahlberechtigte B&uuml;rger jederzeit die M&ouml;glichkeit, eventuelle Beschwerden oder seine Anerkennung auszudr&uuml;cken. Auf dieser Basis funktionieren Wahlen, Abstimmungen, Misstrauensantr&auml;ge und alle Entscheidungen in einer komplett vernetzten Welt. Es ist kein starres System, sondern &auml;u&szlig;erst flexibel und effektiv. <\/p><p><strong>Wer darf w&auml;hlen?<\/strong><\/p><p>Wahlberechtigt sind nur B&uuml;rger, welche entsprechende Schulungen und Pr&uuml;fungen absolviert haben. Noch einmal zu betonen ist, dass es keine politischen Parteien mehr gibt. Es gibt lediglich Projekt, Sach &amp; Fachbereiche und es gibt gesellschaftlich verdiente und darum besonders angesehene B&uuml;rger. Jeder B&uuml;rger hat das Recht, die entsprechenden Pr&uuml;fung zur Wahlberechtigung und f&uuml;r eine fachliche Counceler &ndash; T&auml;tigkeit zu absolvieren. Jeder B&uuml;rger hat auch das Recht, sich um einen beratenden Posten zu bewerben und der jeweils Beste erh&auml;lt so die M&ouml;glichkeit, sich pers&ouml;nlich und entsprechend einzubringen. Er kann innerhalb der Gremien aufsteigen bis zum h&ouml;chsten Gremium. <\/p><p>Zu jedem Posten gibt es spezielle Fach &ndash; Trainings und nur wer diese erfolgreich absolviert hat, kann ein entsprechendes Amt &uuml;bernehmen. Das komplette System wird elektronisch durch entsprechende Algorithmen unterst&uuml;tzt, entsprechende fachliche Literatur gestellt und die Trainingsprogramme sind immer auf dem neusten Stand. Es herrscht absolute Transparenz. <\/p><p>Es ist klar, dass gewisse &Auml;mter oder entsprechende Stellen auch mit gesellschaftlichen Privilegien verbunden sind, ohne jedoch dabei die Bodenhaftung zu verlieren. Das schlimmste Amtsvergehen ist Korruption, Amtsmissbrauch oder Misswirtschaft. <\/p><p>Jedem B&uuml;rger oder Amtsinhaber kann dieses Recht somit auch aberkannt werden, wen er sich dementsprechend fehlverhalten hat. Es liegt an jedem selber, aber er verliert nicht das Recht auf das bedingungslose Grundeinkommen. Gesichtsverlust ist die schlimmste Dem&uuml;tigung in solch einer Gesellschaft ohne besondere Hierarchien. <\/p><p><strong>Wie funktioniert Gesetzgebung, Recht und Ordnung und auch Bestrafung?<\/strong><\/p><p>Das neue, globale Recht und die Rechtsprechung basiert aus dem Besten, was es bisher an humanistischer Rechtsprechung gab. Auch hier spielen Algorithmen eine entscheidende Rolle. Das Recht beinhaltet aber weder religi&ouml;se noch politische Doktrin oder Werte aus vergangenen Zeiten, sondern basiert auf reinem Humanismus.  Es gibt nicht nur das humane Zivilrecht. &Uuml;ber allem steht der Einbezug der Umwelt &ndash;, Ressourcen -, Nachhaltigkeit &ndash; und Naturschutzrechts.  Darauf basiert das neue Recht in jeder Hinsicht. Die neue Ethik und die Achtung der lebenswichtigen Natur ersetzt alle kapitalistischen, ideologischen oder religi&ouml;sen Aspekte. <\/p><p><strong>Wie funktioniert die Bildung? <\/strong><\/p><p>Bildung ist kein Privileg mehr, sondern ein Werkzeug. Sie ist der Schl&uuml;ssel f&uuml;r eine solche Gesellschaft. Bildung ist Pflicht aber funktioniert absolut ohne Zwang. Der Grad der Bildung ist darum absolut individuell bis auf gewisse Basics, die jeder B&uuml;rger kennen muss. Es gibt verschiedene Bildungseinrichtungen, die aber nicht vergleichbar mit den Schulen oder Universit&auml;ten von heute sind.  Der Basic &ndash; Standard f&uuml;r alle Menschen ist weltweit absolut gleich.  Aus den Datenbanken wie Wikis ist so ein globales Netzwerk entstanden, in das all das erarbeitete Wissen eingespeichert ist und immer global abgeglichen wird und zu dem jeder Zugang hat.  Nachdem man die Wikis von aller Propaganda, Doktrin, falschen Informationen bereinigt hat, gilt es als globaler Wissensstandart. <\/p><p><strong>Was ist mit der Emanzipation? <\/strong><\/p><p>Private Interessen sind gleichwertig wie gesellschaftliche Anspr&uuml;che an die Menschen. Die Emanzipation ist kein Thema mehr, die Genderfragen gibt es nicht mehr, Bildung ist jeden freien zug&auml;nglich. Es gibt kein geheimes Wissen. Jeder Mensch kann alles lernen und werden. Es gibt kein M&uuml;ssen, sondern nur ein K&ouml;nnen oder D&uuml;rfen.<\/p><p><strong>Verkehr und Transport?<\/strong><\/p><p>Der Verkehr wird nicht mehr mit fossilen Brennstoffen, sondern nur noch mit erneuerbarer Energie betrieben. Privaten Verkehr auf &ouml;ffentlichen Stra&szlig;en wie fr&uuml;her gibt es nicht mehr. Stattdessen transportiert eine Flotte selbstfahrender autonomer Fahrzeuge aller Kategorien jeden B&uuml;rger oder Waren zu jeder Zeit. Fern &ndash; und &Uuml;berlandverkehr findet via kontinentalen Hyperloopsystemen &amp; gro&szlig;r&auml;umigen Luftf&auml;hren und umweltfreundlichen Schiffen statt.  Auf den Weltmeeren verkehrt eine automatische Flotte von riesigen Transportschiffen, die ebenfalls keine fossilen Brennstoffe mehr verbrauchen. Es gibt nach wie vor spezielle Pisten oder Parcours f&uuml;r individuelles Fahren &amp; sportliche Wettbewerbe mit elektrischen Fahrzeugen statt Verbrennungsmotoren. Defekte Fahrzeuge werden anhand der total vernetzten Elektronik sofort separiert und repariert.  Jeder Mensch hat das Recht zu reisen. Der globale &ouml;ffentliche Verkehr ist entweder gratis und berufliche &amp; spezielle Reisen werden im Einzelnen genehmigt oder abgelehnt. Alle Fahrzeuge werden entsprechend recycelt und alle Rohstoffe werden wiederverwertet. <\/p><p><strong>Wohnen &amp; Leben<\/strong><\/p><p>Slums gibt es nicht mehr. Privates Wohneigentum ist abgeschafft. Alle St&auml;dte werden saniert und sukzessiv in Smart Citys umgewandelt. Das gilt bei allen zuk&uuml;nftigen Bauma&szlig;nahmen. Alte und historische Bauten werden erhalten, entsprechend saniert und alle neuen Bauten werden nach modernsten Richtlinien smart und &ouml;ffentlich erstellt. Individuelles und privates Bauen gibt es nur noch nach ganz speziellen Bewilligungen und wenn es Sinn macht. Jeder Mensch hat das Recht auf zeitgem&auml;&szlig;en, modernen und angenehmen Wohnraum, den der B&uuml;rger sich soweit machbar pers&ouml;nlich gestalten und ausstatten kann. Jeder Mensch hat das Recht auf entsprechende Naherholungsgebiete, Sportst&auml;tten und gen&uuml;gend &ouml;ffentlichen Raum, Museen, Konzerthallen und auch Restaurants f&uuml;r alle Bed&uuml;rfnisse. <\/p><p><strong>Die Wirtschaft<\/strong><\/p><p>Die Industrie &ndash; und Agrarproduktionen wird nach Vorbild der Gigafarmen &amp; Gigafactorys wenn m&ouml;glich gro&szlig;fl&auml;chig ausgelagert und nach umweltvertr&auml;glichen Standpunkten neu organisiert. <\/p><p>Da es keine konkurrenzierende, klassisch &ndash; kapitalistische Wirtschaft mehr gibt, f&auml;llt finanzieller Wettbewerb komplett weg. Es geht um die Machbarkeit unter den jeweils gegebenen und bestm&ouml;glichen Umst&auml;nden.  Es gibt lediglich den qualitativen oder innovativen Wettbewerb. Der wird aber nicht wie bisher mit nahezu gleichen Produkten von verschiedenen Herstellern auf einem freien Markt ausgetragen.  Jedes Produkt, das zum Endbenutzer kommt, ist wenn m&ouml;glich das derzeit Beste und in ausreichender St&uuml;ckzahl f&uuml;r den Weltmarkt, was in seiner jeweiligen Kategorie zu der Zeit machbar ist.  Es geht darum, in jedem Bereich das bestm&ouml;gliche Produkt oder die effizienteste L&ouml;sung oder Leistung zu erbringen. Neue Ger&auml;te und Innovationen werden von B&uuml;rgern vor der offiziellen Einf&uuml;hrung ausf&uuml;hrlich getestet, bevor sie in Serie gehen. <\/p><p>Es gibt in jedem Fachbereich globale Innovation &ndash; Wettbewerbe, die mit besonderen Preisen, Anerkennungen f&uuml;r die Entwickler gef&ouml;rdert werden. Die Forschung ist die wichtigste Besch&auml;ftigung oder die K&ouml;nigsdisziplin der Menschheit in einer resourcenbasierten Gesellschaft. Das Hauptaugenmerk in der Forschung liegt in der Effektivit&auml;t, der Nachhaltigkeit und der praktisch bestm&ouml;glichen Umsetzung. Es gibt nicht wie fr&uuml;her jedes Jahr ein neues Smartphone. Diese Ger&auml;te funktionieren &uuml;ber l&auml;ngeren Zeitraum ohne Probleme. <\/p><p>Gewinnorientierte Konzerne, Fabriken oder Produktionen gibt es nicht mehr.  Die verschiedenen globalen Industriekomplexe &amp; Produktionen sind aus den ehemaligen Konzernen und Fabriken hervorgegangen. Viele Konzerne wurden komplett zerschlagen, sinnvoll aufgeteilt und neu strukturiert. Die so neu entstandenen Produktionen sind 100% technisch modernisiert und stehen unter 100%iger Ber&uuml;cksichtigung aller umweltvertr&auml;glichen Auflagen und Aspekte. Das gleiche gilt f&uuml;r die globale Energiewirtschaft und die Mobilit&auml;t. <\/p><p>Wo immer es m&ouml;glich ist, arbeiten Roboter und Maschinen. Der Mensch tut das, was es f&uuml;r ihn zu tun gibt; er kontrolliert die Produktion soweit das n&ouml;tig ist und forscht nach Verbesserungen. Alle Produkte sind auf Langlebigkeit, Funktionalit&auml;t und 100%ige Wiederverwertbarkeit ausgelegt. Jeder Mensch hat Anspruch und Recht auf diese Produkte, welche er zum sorgenfreien Leben ben&ouml;tigt.<\/p><p><strong>Wie finanziert sich das alles?<\/strong><\/p><p>Der gr&ouml;&szlig;te Teil der global erarbeiteten Einnahmen geht an das globale Grundeinkommensdepartement. Es ist die Weltbank. Diese hat in jeder Gemeinschaft seine Filialen und diese wiederum regeln die verschiedenen Innovationsfonds. Das gilt f&uuml;r jede einzelne Produktionsst&auml;tte, die mit allen anderen Produktionen global vernetzt ist. <\/p><p>Wir reden hier von einer Welt, in der Roboter und Computer gesteuerte Maschinen so gut wie jede Arbeit erledigen. Das tun sie in jedem machbaren Bereich. Jedes Produkt hat einen Preis. Da die Auswahl an Produkten sich aber immer auf die besten und machbaren Kriterien beschr&auml;nkt, gibt es keine &Uuml;berproduktion und auch keine minderwertigen Produkte oder Waren mehr. Qualit&auml;t ist somit kein Luxus, sondern die absolute Regel. Trotzdem gibt es immer noch eine Steigerung.<\/p><p>Will jemand trotzdem noch bessere, speziellere, modische oder ausgefallenere Produkte erwerben, zahlt er einfach den entsprechenden Preis. Aber auch diese Produkte unterliegen den allgemeinen Umwelt &ndash; und Produktionsauflagen und werden entweder in den selben Betrieben oder in Co &ndash; Unternehmen erstellt. <\/p><p><strong>Nicht alles ist industriell<\/strong><\/p><p>Das Gleiche gilt f&uuml;r Kunst und Kultur. Die gibt es mehr als zuvor. Jeder Mensch, der etwas machen kann oder will, soll es auch tun d&uuml;rfen. Das entsprechende und ben&ouml;tigte Material kann er auf dem geregelten und vernetzten Weltmarkt erhalten oder beziehen. Er zahlt die entsprechenden, offiziellen Preise und seinem Tun oder der Kreativit&auml;t steht im Grunde nichts im Wege. Er kann seine Produkte, Waren, &amp; Dienstleistungen entweder verschenken oder verkaufen.  Wenn jemand etwas gewerblich verkauft, bezahlt er den entsprechenden Anteil wie jede andere Produktion an das Grundeinkommensdepartement. Fr&uuml;her waren das die Steuerbeh&ouml;rden. Man kann f&uuml;r alles keine Fantasiepreise verlangen. Man kann zwar etwas daran verdienen, aber richtig reich wird im Grunde niemand mehr, denn das macht keinen Sinn. Es geht eher um die Anerkennung einer Leistung.<\/p><p>Das gleiche gilt f&uuml;r die Produktion von Lebensmitteln. Jeder, der die entsprechenden M&ouml;glichkeiten hat, kann sich auch selbst versorgen.  Entweder in Gemeinschaften mit Gleichgesinnten oder auch f&uuml;r sich selbst. Jeder Mensch kann Lebensmittel produzieren und diese auch verkaufen. Das ist besonders wichtig f&uuml;r die nach wie vor vielen existierenden Ethnien. Diese Volksgruppen pflegen nach wie vor ohne gro&szlig;e Einschr&auml;nkungen ihre eigenen Kulturen und Br&auml;uche, solange diese nicht gegen nicht erlaubten Auflagen versto&szlig;en. Das gilt vor allem im Umgang mit Tieren, diverse Bodensch&auml;tze &amp; Mineralien und Pflanzen. Alle Tiere sind gesch&uuml;tzt und haben ein Recht auf ihren nat&uuml;rlichen Lebensraum. Dieser Schutz unterliegt den globalen Umweltbeh&ouml;rden und Zoologen. <\/p><p>Jeder Produzent, egal ob privat, gemeinschaftlich oder professionell muss sich an die umweltbedingen Auflagen halten. Wichtig ist, dass die Natur dabei nicht unn&ouml;tig in Mitleidenschaft gezogen wird und die gesch&uuml;tzten Bereiche und Zonen nicht betroffen sind. Verst&ouml;&szlig;e gegen die Umwelt \/ Natur egal ob auf dem Land, im Wasser unter der Erde oder in der Luft werden am h&ouml;chsten bestraft. Es droht der Ausschluss aus der Gesellschaft. <\/p><p><strong>Aus den ehemaligen R&uuml;stungsindustrien wird die globale Recyclingindustrie<\/strong><\/p><p>Die globale Recyclingindustrie ist mit die wichtigste Industrie in einer Post &ndash;  kapitalistischen Welt. Wirklich alles wird recycelt und wiederverwertet. Alle ehemaligen M&uuml;ll &ndash; und Schutthalden werden global systematisch abgebaut und nach wiederverwertbarem Material durchsucht. Danach wird das Gel&auml;nde renaturalisiert. Das gleiche gilt f&uuml;r die Weltmeere.  Die Recyclingindustrie arbeitet global mit der Rohstoffindustrie zusammen und jeder neu gef&ouml;rderte Rohstoff oder Bodenschatz unterliegt einer globalen Kontrollgemeinschaft. Illegalen Abbau und Produktion gibt es nicht mehr und wenn doch, geh&ouml;rt das ebenfalls zu den schlimmsten Verbrechen und wird entsprechend geahndet. <\/p><p>Es gibt ein globale Zentralregistrierung aller m&ouml;glichen und vorhandenen Rohstoffe in einem globalen Katasteramt. <\/p><p><strong>Es gibt kein Milit&auml;r mehr.<\/strong><\/p><p>Die Welt wird global entwaffnet. Alle Armeen und paramilit&auml;rische Gruppen werden aufgel&ouml;st. Es gibt eine globale Gerichtsbarkeit und schuldige Menschen werden f&uuml;r ihre Taten verurteilt. Das betrifft nicht nur korrupte, ehemalige Milit&auml;rs, Staatschefs, Politiker, Beamte, Geheimpolizisten fast aller Geheimdienste weltweit. Vor dem Tribunal landen viele ehemalige, verantwortungslose Wirtschaftsbosse, gierige Bankster und korrupte Oligarchen und deren Helfer. Auch viele uneinsichtige, religi&ouml;se &bdquo;W&uuml;rdentr&auml;ger&ldquo; nahezu aller Konfessionen werden ihrer &Auml;mter enthoben, die Besitzt&uuml;mer der Glaubensgemeinschaften wird enteignet und geht in das Allgemeineigentum &uuml;ber.  Alle Verurteilten erhalten eine zweite Chance und jeder kann sich nach verb&uuml;&szlig;ter Strafe gerne in die Gesellschaft einbringen. Die Devise lautet &ldquo;Menschen k&ouml;nnen sich &auml;ndern, wenn man ihnen die M&ouml;glichkeit gibt&ldquo;. <\/p><p>Alle Kriegswaffen, deren zivile und milit&auml;rische Produktionsst&auml;tten werden weltweit entweder komplett recycelt oder umgewandelt. Das gleiche passierte mit allen milit&auml;rischen und paramilit&auml;rischen Einrichtungen, Kasernen, Lagern, Depots etc. Daraus entstehen entweder gemeinn&uuml;tzige Einrichtungen wie Heime, Zentren und medizinische Einrichtungen. Religi&ouml;se Bauten werden so ebenfalls genutzt.  Vor allem diese werden in kulturelle Einrichtungen umgewandelt.  <\/p><p>Ehemalige Banken, moderne Fabrikationsst&auml;tten aller Art sind die Basis f&uuml;r die neuen, resourcenbasierten Produktionen und die Landwirtschaft. Viele umweltsch&auml;dliche F&ouml;rderst&auml;tten f&uuml;r fossile Energie, jede Art von Bergbau &amp; Minen, Tagebau, etc. werden entweder stillgelegt und wenn immer m&ouml;glich der Natur zur&uuml;ckgef&uuml;hrt. Viel Landschaft wird renaturalisiert und der Natur ebenfalls wieder zur&uuml;ckgegeben. So entsteht global wieder nat&uuml;rlicher Regenwald und spezielle Klimazonen und Reservate. Alle Tiere stehen unter Schutz. Modernes Geoingeneering ist einer der wichtigsten Forschungsbereiche neben der Raumfahrt. <\/p><p>Die gesamte Welt wird so st&uuml;ckweise bereinigt und wiederhergestellt. Die Menschen erkennen, dass es so nicht weitergehen kann und speziell Soldaten aller ehemaligen L&auml;nder legen ihre Waffen nieder Sie melden sich in speziell gebildeten, weltweiten Zentren und werden umgeschult als Ranger. Das gleiche gilt f&uuml;r ehemaligen Polizisten aller L&auml;nder.<\/p><p><strong>Wie entsteht etwas Neues in dieser Gesellschaft?<\/strong><\/p><p>Etwas Neues beginnt in den lokalen Interessen &ndash;  Gemeinschaften. Das kann jeden Bereich betreffen. Lokalen Interessen, die das &ouml;rtliche Zusammenleben betreffen, Nachbarschaftshilfe, Kultur, Bildung, soziale oder gemeinsame Arbeit, etc. Da eine Interessengemeinschaft oftmals zeitlich und nach Aufgabenbereich begrenzt ist, werden zuerst die Ziele und Aufgaben genau definiert. Wenn die Aufgabe erf&uuml;llt und das Ziel erreicht ist, wird die IG beendet. Andere wandeln sich in gesellschaftlich anerkannte, &ouml;ffentliche Institutionen, wie z. B. in soziale und offiziell gef&ouml;rderte Stiftungen, gemeinn&uuml;tzige Thinktanks etc.<\/p><p><strong>Wer sucht der findet. Intelligente Datenbanken machen das Suchen einfach.<\/strong><\/p><p>Alles ist global protokolliert wie alle Rohstoffe, alle Ressourcen und alles ist vernetzt. Das dient aber nicht mehr der &Uuml;berwachung, sondern der Zusammenfassung von Daten. Wir alle kennen Ebay und Co. So entstehen wirklich globale Datenbanken aller Ressourcen des Planeten. Das betrifft die Naturelle Vielfalt und gilt f&uuml;r alle Rohstoffe.  Jeder Interessierte hat Zugriff darauf und Spekulationen wie fr&uuml;her haben keine Basis mehr. Der Abbau von Rohstoffen unterliegt strengen Kontrollen und der Raubbau wird nicht mehr toleriert. Da es keinen privaten Landbesitz mehr gibt, geh&ouml;ren alle Rohstoffe allen Menschen und trotzdem niemand. Das gilt f&uuml;r alle Ressourcen. Jeder Abbau dient der Produktion von Produkten und Waren, die allen zugutekommen. Waren werden entweder gekauft oder sie dienen diversen Projekten der Allgemeinheit.  Erzielte Gewinne werden taxiert und kommen wiederum dem Grundeinkommensfond zu Gute. <\/p><p>Als Beispiel will eine private B&uuml;rger &ndash; oder eine Arbeitsgemeinschaft eine ehemalige Fabrik umgestalten oder eine neue gr&uuml;nden. Damit das Projekt gef&ouml;rdert wird, wird eine offizielle Projektgruppe zu diesem Ziel gegr&uuml;ndet. Wenn das Projekt f&uuml;r gut befunden und genehmigt wird, kann man mit der Arbeit beginnen. Wenn das Projekt umgesetzt ist, l&ouml;st sich die Gruppe entweder wieder auf oder sie verwandelt sich in eine Stiftung, je nach dem, um was es in dem Projekt geht. Ansonsten k&uuml;mmert sich nach der beendeten Umsetzung die lokale Verwaltung um die sachgerechte Abwicklung.<\/p><p>Illegale Interessengemeinschaften wie fr&uuml;her Logen, geheime Vereine, Zirkel, subversive Thinktanks sind verboten.  Sie gelten als kriminell und werden entsprechend geahndet.  Transparenz in einer solchen Gesellschaft ist das h&ouml;chste Gut. <\/p><p><strong>Was bedeutet eine resourcenbasierte Gesellschaft f&uuml;r die Menschen<\/strong><\/p><p>Jeder hat Anspruch auf alle essentiellen Leistungen wie die bestm&ouml;gliche Medizin, jegliche Bildung, angenehmes Wohnen, freie Ausbildung, bestm&ouml;gliche Altersversorgung, gesunde Lebensmittel, &ouml;ffentlichen, lokalen und zum Teil globalen Verkehr, &ouml;ffentliche und private Kultur &ndash; und Interessengemeinschaften, freien Zugang zu Medien und Internet. Jeder bezahlt eine seinem Einkommen entsprechende Pauschale an den globalen Grundeinkommensfond, wenn er mehr verdient als das bedingungslose Grundeinkommen. <\/p><p>Wenn man bessere, private nicht subventionierte Leistungen in Anspruch nehmen m&ouml;chte, zahlt man den entsprechenden Preis, der wiederum einer Taxierung unterliegt, die dem globalen Grundeinkommensfond zugutekommt.<\/p><p>Wer einer bezahlten Arbeit nachgeht, erh&auml;lt wie jeder trotzdem das Grundeinkommen. Er finanziert mit seinen regul&auml;ren und fairen Abgaben auf seine zus&auml;tzlichen Einnahmen den globalen Grundeinkommensfond. Die Preise f&uuml;r alle Waren sind global einheitlich, die W&auml;hrung ist eine Weltw&auml;hrung, M&auml;nner und Frauen bekommen den selben Lohn und erhalten die gleichen Zulagen oder Abz&uuml;ge.<\/p><p>Jede gewerbliche Maschine, jeder gewerbliche Roboter, mit dem Waren produziert werden, unterliegt einer Besteuerung. Wie fr&uuml;her praktisch jeder Mensch. Die Besteuerung ist fair und leistungsabh&auml;ngig. Alle Steuern gehen an den globalen Grundeinkommensfond. <\/p><p>Das globale Migrationsproblem wird durch die resourcenbasierte Weltordnung und das globale Grundeinkommen gr&ouml;&szlig;tenteils friedlich gel&ouml;st. Wenn ein Mensch in seiner angestammten Heimat friedlich leben kann, hat er keinen besonderen Grund, dieselbe zu verlassen.  Es sei denn, er hat eine bezahlte und spezielle Arbeit in Aussicht, die einen Ortswechsel verlangt oder es handelt sich um einen familienbedingten Wechsel.  Familie und Verwandtschaft bestehen nach wie vor und ist durch den Wegfall der Genderproblematik noch vielseitiger geworden.  Niemand braucht seine Heimat mehr aus Mangel verlassen. Es herrscht globale Reisefreiheit f&uuml;r jeden, es sei denn er hat sich etwas Einschr&auml;nkendes zuschulden kommen gelassen. <\/p><p>Die Verfolgung von Menschen aus politischen oder religi&ouml;sen Gr&uuml;nden gibt es in meinem Modell nicht mehr.  Herk&ouml;mmliche Politik in einer globalen Welt ohne offizielle Grenzen ist genauso &Uuml;berfl&uuml;ssig wie Religionen, die zwar nicht generell verboten wurden, aber sich der neuen Weltordnung unterzuordnen haben.  Ansonsten sind sie wie jede andere illegale Vereinigung aus gutem Grund verboten. <\/p><p>Es handelt sich um eine Welt ohne Milit&auml;r, aber mit einer global organisierten Polizei, die sich aus verschiedenen Departements zusammensetzt.  Eine der wichtigsten Abteilungen ist die globale Umweltbeh&ouml;rde mit der ihr unterstellten Umweltpolizei. Die Rechtsprechung ist ebenso global. <\/p><p>Bildung und Forschung sind die h&ouml;chsten Ideale in einer postdemokratischen und postkapitalistischen Gesellschaft. Jeder Mensch, egal welcher Ethnie, welchem Geschlechts oder Alter, der man angeh&ouml;rt, hat freien Zugang zu allen Bildungseinrichtungen und wird dort bestm&ouml;glich gef&ouml;rdert, wenn er die entsprechenden Voraussetzungen dazu erf&uuml;llt. Es gibt keinen Leistungsdruck. Die Menschen Lernen und Arbeiten in allgemein zug&auml;nglichen Industrie &ndash; oder Agrarkomplexen, Schulen und Universit&auml;ten, frei zug&auml;nglichen Forschungszentren und in der jedem zug&auml;nglichen Verwaltung oder in subventionierten Interessengemeinschaften oder Stiftungen.  Aus den Interessengemeinschaften entstehen oft neue Co &ndash; Unternehmen oder Manufakturen oder neue &ouml;ffentliche Einrichtungen oder sie schlie&szlig;en sich mit bereits bestehenden zusammen.<\/p><p>Menschen, die in einem entsprechenden Umfeld leben, d&uuml;rfen oder sollen sich auch selbstversorgen k&ouml;nnen, wenn sie das wollen. Eine entsprechende globale Landreform schafft dazu weltweit die M&ouml;glichkeit. Menschen k&ouml;nnen mit Lebensmitteln privaten Tauschhandel betreiben oder schlie&szlig;en sich &auml;hnlich wie im industriellen Bereich zu kleinen Produktion &ndash; Gemeinschaften zusammen und geben den entsprechenden Teil an den globalen Grundversorgungsfond ab.  Das gilt besonders in St&auml;dten, wo jede geeignete Dachfl&auml;che landwirtschaftlich oder zur Energiegewinnung genutzt werden soll.<\/p><p>An erster Stelle jeglicher Produktion stehen Qualit&auml;t und Nachhaltigkeit, die Vermeidung von Umweltsch&auml;den oder von &Uuml;berproduktion. Alle hergestellten oder angebauten Produkte unterliegen den strengen Auflagen des Umweltdepartements. In der Landwirtschaft gibt keine gef&auml;hrlichen Pestizide mehr, Massentierhaltung im herk&ouml;mmlichen Sinn wurde komplett eliminiert, Fleisch &amp; Fischkonsum wurde entsprechend eingeschr&auml;nkt oder neue Techniken wie Fleisch aus der Retorte ersetzten die ehemalige Massentierhaltung. Lebensmittelforschung ist ein Hauptforschungsfeld unter humanit&auml;ren und ethnischen Gesichtspunkten.  Die Lebensmittelindustrie wird mit der Produktion lokaler Spezialit&auml;ten &amp; ethnischer Besonderheiten abgestimmt und findet jeweils so dezentral als m&ouml;glich statt, um lange Transportwege zu vermeiden. Die globale, elektronische Logistik funktioniert ohne gro&szlig;es Zutun von Menschen und so werden keine Lebensmittel mehr sinnlos von einem Ende der Welt ans Andere transportiert. <\/p><p>Privates Eigentum und Geld ist in dieser Post &ndash;  kapitalistischen Welt nicht verboten. Es kann aber nicht mehr wie bisher an die Nachkommen vererbt werden. Das gilt nicht f&uuml;r pers&ouml;nliche &amp; famili&auml;re Dinge. Aber herk&ouml;mmliche Wertgegenst&auml;nde gehen nach dem Tod eines B&uuml;rgers \/ B&uuml;rgerin an die Gesellschaft, welche sie bei keinem Eigenbedarf weiterverkauft oder recycelt. <\/p><p>Jeder Mensch in dieser postkapitalistischen Gesellschaft f&auml;ngt bei null an. Jeder Mensch kann sich durch eigenes Zutun in diese Gesellschaft einbringen und entsprechend Karriere machen oder sogar ein Star werden. Das gilt besonders f&uuml;r Schriftsteller, Schauspieler, Musiker, gestaltende K&uuml;nstler, Architekten, Designer oder Modesch&ouml;pfer und andere. Einen sehr hohen Stellenwert haben jedoch Forscher, &Auml;rzte, Wissenschaftler, Mathematiker und Philosophen. Eine gro&szlig;e Herausforderung ist die Raumfahrt und die damit einhergehende Suche nach wertvollen Rohstoffen im All.<\/p><p>Ausufernder Reichtum ist in dieser Gesellschaft verp&ouml;nt. Gro&szlig;z&uuml;gige G&ouml;nner der Gesellschaft stehen dagegen in hohem Kurs&hellip;. Wohlhabend aus eigenem Zutun zu sein, ist bei entsprechenden Abgaben oder Leistungen f&uuml;r die Gemeinschaft sogar erw&uuml;nscht. So tr&auml;gt jeder zum Wohlergehen der Gemeinschaft bei. <\/p><p><strong>Ende<\/strong><\/p><p><strong>Nachwort:<\/strong><\/p><p>Ich w&uuml;rde das Geld noch nicht abschaffen, aber es l&auml;uft darauf hinaus, wenn wir etwas Gleichwertiges entwickelt haben.  Ich w&uuml;rde auch den gerechten Lohn und privaten Besitz ausser Immobilien nicht abschaffen, denn wir sind immer noch Menschen und weder Bienen, Ameisen noch sonst eine Herde von Tieren und schon gar keine Roboter.  Wir sind nach wie vor individuelle Wesen, jeder von uns ist verschieden und jeder hat andere W&uuml;nsche und Ziele, die ich niemandem absprechen m&ouml;chte, solange sie im Rahmen bleiben. Ich bin f&uuml;r eine bessere, eine freie und kreative Welt, die zwar von Robotern bearbeitet wird, aber von zufriedenen Menschen belebt sein soll. Ich w&uuml;nsche mir, dass niemand mehr etwas arbeiten braucht, was er nicht mag oder will. Das nenne ich Freiheit. Ich bin nach wie vor daf&uuml;r, dass den Menschen ihre Arbeit nach ihrer erbrachten Leistung bezahlt wird und nicht nach k&uuml;nstlichem Renommee. Falls es in nicht allzu ferner Zukunft noch Arbeiten gibt, die trotzdem nicht beliebt sind, dann sollen sie auch entsprechend gut bezahlt werden.  Da normale Arbeitspl&auml;tze in einer komplett technisierten Welt eher selten sind, sollen diese unter denjenigen geteilt werden, welche das am besten k&ouml;nnen.<\/p><p>Denn nebst der heutigen Lohnarbeit existiert daneben weiterhin all die andere Arbeit, oder nennen wir es die pers&ouml;nliche Selbstverwirklichung und andererseits unser soziales Engagement. Der Maler malt und der Forscher forscht.  Der Musiker macht Musik und der faule Mensch ist eben faul. Das ist dann sein Problem und wie seine Mitmenschen das auffassen, damit muss er selber leben. Denn jeder Mensch hat in meiner Vision den Anspruch auf ein gleichwertiges, bedingungsloses Grundeinkommen, wovon er problemlos leben kann. <\/p><p>Ein langer Text und ich hoffe es ist f&uuml;r jedermann verst&auml;ndlich und vor allem nachvollziehbar. Ich selber werde so etwas sicher nicht mehr pers&ouml;nlich erleben.  Viele Menschen machen sich global Gedanken zum Thema und ich hoffe, dass mein Beitrag nachvollziehbar und inspirierend ist.  Ich erhebe keinerlei Anspruch auf irgendetwas, sondern habe einfach blo&szlig; sehr lange &uuml;ber das Thema nachgedacht. Ich stehe aber zu 100 % zu dieser Idee und f&auml;nde es nat&uuml;rlich sehr sch&ouml;n und spannend, wenn es Gleichgesinnte gibt und dieser Beitrag so geteilt wird und Anklang findet.  <\/p><p>Bernd Appel, Las Galeras den. 5.01.2017 \/ komplett &uuml;berarbeitet im M&auml;rz 2020 <\/p><p><strong>Links zum Thema:<\/strong><\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article151197869\/Stephen-Hawking-sieht-Menschheit-in-groesster-Gefahr.html\">welt.de\/wissenschaft\/article151197869\/Stephen-Hawking-sieht-Menschheit-in-groesster-Gefahr.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/die-zukunft-der-arbeit-wir-dekorieren-auf-der-titanic-die.911.de.html?dram%3Aarticle_id=385022\">deutschlandfunk.de\/die-zukunft-der-arbeit-wir-dekorieren-auf-der-titanic-die.911.de.html?dram%3Aarticle_id=385022<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/faszinationmensch.com\/2011\/05\/30\/ist-eine-resourcenbasierte-wirtschaft-die-losung-fur-eine-menschlichere-welt\/\">faszinationmensch.com\/2011\/05\/30\/ist-eine-resourcenbasierte-wirtschaft-die-losung-fur-eine-menschlichere-welt\/<\/a><\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, <\/p><p>als langj&auml;hrige Leserin (und Unterst&uuml;tzerin) der NachDenkSeiten m&ouml;chte ich gern Ihre Einladung annehmen, einige Ideen zur k&uuml;nftigen Gestaltung unserer Gesellschaft beizutragen. Ich bin Sozialwissenschaftlerin und Historikerin und u. a. freiberuflich in der politischen Bildung t&auml;tig, auch forschend, referierend und als Buchautorin. Meine Hauptthemen sind seit vielen Jahren: Soziale Ungleichheit, Sozialstaat mit Schwerpunkt Gesundheitswesen (mehrere Publikationen, darunter zur Privatisierung und &Ouml;konomisierung), Europ&auml;ische Union (Teilbereiche), Neoliberalismus, Transnationale Konzerne und Finanzkapitalismus (als zentrale Elemente der Globalisierung). <\/p><p>Aktuell bereite ich f&uuml;r den Herbst 2020 ein Wochenseminar zum Thema &bdquo;Gestaltung der sozial-&ouml;kologischen Transformation&ldquo; vor, und dazu kommt Ihre Einladung nat&uuml;rlich wie gerufen. Hier also einige Ideen und praktische Beispiele aus Deutschland und der EU, die Ihre Stichw&ouml;rter in Ihrem Beitrag auf den NDS vom 25.03.2020 aufgreifen und weiterf&uuml;hren (auf Basis etlicher nationaler und internationaler Analysen und Publikationen), s. Anlage und weitere Anlagen als pdf-Dateien. Das extrem wichtige Politikfeld der Friedens- und Au&szlig;enpolitik habe ich hier weggelassen, sonst wird es zu viel. <\/p><p>Ich hoffe, Sie k&ouml;nnen mit den Stichw&ouml;rtern etwas anfangen. Vielleicht ist es hilfreich, die Ideen und Vorschl&auml;ge der NDS-Leser\/-innen in Form einer Mindmap grafisch darzustellen. Jedenfalls freue ich mich sehr auf das Ergebnis Ihrer &bdquo;Umfrage&ldquo;. <\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en, alles Gute Ihnen und Ihrem Team w&uuml;nscht Ihnen <\/p><p>Dr. Doris A. Zimmermann<\/p><p><strong>Anhang:<\/strong><br>\nDr. Doris A. Zimmermann<br>\nBad Staffelstein-Stublang, 29.03.2020 <\/p><p>NachDenkSeiten: Artikel von Herrn Albrecht M&uuml;ller vom 25.03.2020<br>\n<strong>&bdquo;Nach Corona anders zusammenleben! Wie? Was soll anders werden&ldquo;<\/strong><br>\nDazu im Folgenden einige Ideen und Vorschl&auml;ge: <\/p><p>1. Wir brauchen dringend ein <strong>neues Wirtschaftssystem<\/strong>. &Uuml;brigens, dies wussten Friedens-bewegte Frauen bereits vor mehr als 100 Jahren. Wohin uns die neoliberale Ideologie (seit Anfang der 1980er Jahre im &bdquo;Westen&ldquo;, ab 1990\/91 global) als &bdquo;Extremform des Kapitalismus&ldquo;, wie Rainer Mausfeld es nennt, gef&uuml;hrt hat, ist hinl&auml;nglich bekannt: in die Katastrophe, jedenfalls f&uuml;r die allermeisten Menschen dieser Welt. Nun gibt es ja einige Konzepte zu Alternativen, hier ausgew&auml;hlte Beispiele: <\/p><ul>\n<li><strong>Gemeinwohl-&Ouml;konomie<\/strong> &ndash; Konzept von Christian Felber, er selbst nannte es k&uuml;rzlich in einem Interview &bdquo;Soziale Marktwirtschaft ohne Kapitalismus&ldquo;. Dazu gibt es zahlreiche nationale und auch europ&auml;ische praktische Beispiele (an der Uni Valencia, Spanien, gibt es sogar seit letztem Jahr einen Lehrstuhl f&uuml;r Gemeinwohl-&Ouml;konomie). &Uuml;brigens, in der Bayerischen Landesverfassung Art. 151 Abs. 1 hei&szlig;t es:\n<p><strong>Die gesamte wirtschaftliche T&auml;tigkeit dient dem Gemeinwohl &hellip; <\/strong><\/p><\/li>\n<li>Auf weitere Konzepte wie &bdquo;<strong>Kreislauf-Wirtschaft<\/strong>&ldquo;, u. a. von Ulrike Herrmann vertreten, &bdquo;Postwachstums-&Ouml;konomie&ldquo;, u. a. von Nico Paech (teile ich aus verschiedenen Gr&uuml;nden nicht) gehe ich hier nicht n&auml;her ein. Aber interessant finde ich andere, neue Konzepte wie:<\/li>\n<li><strong>Partizipativer Sozialismus<\/strong>, wie Thomas Piketty es nennt in seinem neuen gerade erschienenen W&auml;lzer von &uuml;ber 1.300 Seiten im Beck-Verlag auf Basis einer fast 1000-j&auml;hrigen historischen Forschung aus einer globalen Perspektive &ndash; explizites Ziel: &Uuml;berwindung des Kapitalismus. Besonders interessant sind seine konkreten Vorschl&auml;ge zu einem neuen <strong>progressiven Steuerkonzept<\/strong>, das wir ebenfalls dringend ben&ouml;tigen (s. Anlage). Vgl. dazu auch das neue Buch der (franz&ouml;sischen) US-amerikanischen &Ouml;konomen Emmanuel Saez und Gabriel Zucman, Universit&auml;t of California, Berkeley, Titel: &bdquo;Der Triumph der Ungerechtigkeit. Steuern und Ungleichheit im 21. Jahrhundert. Berlin 2020, suhrkamp-Verlag. <\/li>\n<li><strong>Foundational Economy<\/strong>, in Deutsch: Fundamental-&Ouml;konomie. Publikation dazu: Foundational Economy Collective: Die &Ouml;konomie des Alltagslebens. F&uuml;r eine neue Infrastrukturpolitik. Berlin 2019, suhrkamp-Verlag. Hier geht es um die (lokale) Infrastruktur: (1) <strong>physische Infrastruktur<\/strong> und (2) <strong>soziale Infrastruktur<\/strong>, die in der Mainstream-&Ouml;konomie stark unterbelichtet oder (fast) komplett vergessen wird, obwohl dies f&uuml;r eine Gesellschaft, vor allem in Kommunen, von grundlegender Bedeutung ist, auch, damit Wirtschaft &uuml;berhaupt funktionieren kann. Ich selbst habe dies mal schlichter genannt: &bdquo;Soziale Politik weiter denken und demokratisch gestalten&ldquo;. Und, ganz wichtig: Diese <strong>physische und soziale Infrastruktur<\/strong> (s. Anlage) geh&ouml;rt <strong>in &ouml;ffentliche Verantwortung und Kontrolle<\/strong>! Diese Ideen k&ouml;nnten verkn&uuml;pft werden mit der aus meiner Sicht extrem wichtigen Neuausrichtung der &Ouml;konomie wie: <strong>Regionalisierung<\/strong> und <strong>De-Globalisierung<\/strong>. Anmerkung: Schon vor fast 10 Jahren hat der US-&Ouml;konom, Harvard-Prof., Dani Rodrick, auf die Konsequenzen der &bdquo;Hyper-Globalisierung&ldquo; verwiesen (s. sein Buch aus 2011).\n<p>Dazu ein Zitat des ber&uuml;hmten &Ouml;konomen John Maynard Keynes (1883-1946):<\/p>\n<blockquote><p>\n<strong>Ideen, Kunst, Wissen, Gastfreundschaft<\/strong> und <strong>Reisen<\/strong> sollten <strong>international<\/strong> sein. Dagegen sollten <strong>Waren lokal erzeugt<\/strong> werden, wo immer dies vern&uuml;nftig m&ouml;glich ist; vor allem aber die <strong>Finanzen<\/strong> sollten weitgehend <strong>im nationalen Kontext<\/strong> verbleiben.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein interessantes praktisches Beispiel ist die Stadt <strong>Preston<\/strong> im Nordwesten von England. Diese Stadt war aufgrund der neoliberalen Privatisierungsorgie von M. Thatcher und dem Austerit&auml;tsdiktat von D. Cameron nach der Finanzkrise praktisch pleite. 2011 haben sie unter Matthew Brown (Labour) eine v&ouml;llig andere Wirtschaftspolitik verfolgt: lokale Orientierung und lokale Ressourcen genutzt, Einbindung von Klein-Unternehmen, Abkehr von globalen Konzernen etc. (Dazu gibt es einige Artikel in Englisch, u. a. im Guardian). Wie es scheint, ist das &bdquo;Preston-Model&ldquo; sehr erfolgreich und inzwischen &uuml;ber die Grenzen Englands hinaus bekannt. <\/p>\n<p>Ein ebenso interessantes internationales Projekt ist &bdquo;<strong>cittaslow<\/strong>&ldquo; (langsame Stadt), an\tdem sich inzwischen auch 21 deutsche kleine St&auml;dte und Kommunen beteiligen, auch in Bayern (s. Internet-Seite). <\/p><\/li>\n<li>Wir brauchen dringend ein anderes, <strong>demokratisches Finanzsystem<\/strong> (!). Dazu haben die NDS ja schon etliche Artikel publiziert, vgl. die zahlreichen Beitr&auml;ge nach dem Finanzcrash von 2007\/08 und vor allem das neue Buch von Jens Berger &bdquo;Wer sch&uuml;tzt die Welt vor den Finanzkonzernen?&ldquo; Siehe dazu die Anlage (kurzer &Uuml;berblick zu Vorschl&auml;gen, dar. von Sahra Wagenknecht 2016, Buch &bdquo;Reichtum ohne Gier. Wie wir uns vor dem Kapitalis retten&ldquo;). Gerade jetzt, in Zeiten der Corona-Panik, wird (absichtlich) verdeckt, dass das globale Finanzsystem vermutlich vor dem finalen Kollaps steht und wom&ouml;glich einen letzten Versuch unternimmt, aus dem was da ist, noch das Letzte herauszupressen &ndash; m&ouml;glicherweise auch die Enteignung der normalen B&uuml;rger\/innen o. &Auml;. Jedenfalls: Dies wird zu einer weiter steigenden Ungleichheit f&uuml;hren, n&auml;mlich die (drastische) Umverteilung von unten nach oben (vgl. Finanzcrash von 2007\/08 und anschlie&szlig;ende &bdquo;Bankenrettung&ldquo;, mit dem das Verm&ouml;gen der Reichen gerettet wurde).\n<p>Im Zusammenhang damit steht die Frage nach <strong>neuen Eigentumsformen<\/strong>, die ja Sahra Wagenknecht in ihrem Buch von 2016 beschrieben hat (s. Anlage), vgl. dazu auch Piketty 2020 &bdquo;Eigentum auf Zeit&ldquo;. Und man k&ouml;nnte damit auch gut (wieder) die Diskussion zum Thema &bdquo;Demokratisierung der Wirtschaft&ldquo; aufnehmen, das ja bereits in der Weimarer Republik konzipiert wurde. Aus meiner Sicht ist die &bdquo;Mitbestimmung&ldquo; in (gro&szlig;en) Unternehmen dazu bei weitem nicht ausreichend. Und, man m&uuml;sste ebenfalls die Neuordnung des <strong>Stiftungsrechts<\/strong> angehen, wie es z. B. Jens Berger in einem seiner B&uuml;cher erw&auml;hnt hat. <\/p><\/li>\n<\/ul><p>Hier einige ausgew&auml;hlte <strong>Politikfelder<\/strong>, die dringend anders gestaltet werden m&uuml;ssten:<\/p><ul>\n<li><strong>Agrarwende<\/strong> &ndash; von der industriellen\/konventionellen Landwirtschaft zur &ouml;kologischen Landwirtschaft. Dazu gibt es zahlreiche praktische Beispiele, auch hier in Bayern. Dringend ge&auml;ndert werden muss auf EU-Ebene die fatale, ja perverse <strong>GAP Gemeinsame Agrarpolitik<\/strong>. Und: Die sehr m&auml;chtigen Lobbygruppen auf europ&auml;ischer, nationaler und regionaler Ebene m&uuml;ssen aufgedeckt und entmachtet werden. <\/li>\n<li><strong>Verkehrswende<\/strong> &ndash; u. a. St&auml;rkung und Ausbau des &Ouml;PNV: Auch dazu gibt es etliche praktische Beispiele: Z&uuml;rich, Wien, Luxemburg (hier ist der &Ouml;PNV seit kurzem sogar kostenfrei). <\/li>\n<li><strong>Energiewende<\/strong> &ndash; dazu gibt es viele Anregungen, Beitr&auml;ge, Beispiele. Wichtig: Die physischen Netze geh&ouml;ren in <strong>&ouml;ffentliche<\/strong> Regie, Verantwortung und Kontrolle, und soweit m&ouml;glich: dezentral. <\/li>\n<li><strong>Wohnen, Bauen<\/strong> etc. &ndash; (wieder) sozialer Wohnungsbau, strikte Begrenzung von Wohneigentum (z. B. Vorschl&auml;ge nicht mehr als 2 bis 3 Wohnungen), &ouml;kologische Sanierung des Baubestandes. Hier gibt es viele praktische Beispiele, darunter kleine und mittlere Unternehmen wie Thoma-Holzh&auml;user (D), Jenni Solartechnik (Solarpionier in der Schweiz), FASA AG (D) etc. Oder: Als praktisches Beispiel f&uuml;r den sozialen Wohnungsbau vgl. die Stadt Wien. Oder: In der gesamten EU steigen die Zahlen der <strong>Wohnungslosen<\/strong> drastisch an. Wie es anders geht, zeigt das Projekt <strong>&bdquo;Housing first&ldquo; in Helsinki<\/strong> (Finnland): Als einziges EU-Land nimmt hier die Zahl der Wohnungslosen ab (s. dazu Artikel im Guardian). <\/li>\n<li><strong>Gesundheitswesen<\/strong> (s. o. Teilbereich der sozialen Infrastruktur): Es muss unbedingt (wieder) in &ouml;ffentlicher Regie und Verantwortung liegen. &Ouml;konomisierung und Privatisierung m&uuml;ssen sofort gestoppt und r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden (s. dazu z. B. meine Publikationen). Die Finanzierung muss ge&auml;ndert werden, dar. &Auml;nderung des Fallpauschalen-Systems (DRG), progressive Beitragsgestaltung (anders als heute), Anhebung oder Wegfall der Beitragsbemessungsgrenzen etc. Stichwort: B&uuml;rgerversicherung (unbedingt &bdquo;dran bleiben&ldquo;). Dazu geh&ouml;rt nat&uuml;rlich auch die Abschaffung der PKV (ein absurdes Doppelsystem). <\/li>\n<li><strong>Gesundheit, Pflege und Familie<\/strong>: In der DDR gab es <strong>Gemeindeschwestern<\/strong>, die sehr gute Arbeit gemacht haben. Dies wurde bei der sog. Wiedervereinigung leider komplett gestrichen. Das gilt im &Uuml;brigen auch f&uuml;r die <strong>Polikliniken<\/strong>. Kurz: Wir sollten pr&uuml;fen, ob wir diese Elemente nicht wiederbeleben, ich w&uuml;rde es sehr begr&uuml;&szlig;en.<\/li>\n<li><strong>Rentensystem<\/strong>: Hierzu haben Sie, Herr M&uuml;ller, ja schon viele Hinweise und Vorschl&auml;ge erarbeitet, mit denen ich &uuml;bereinstimme. Wie z. B. in &Ouml;sterreich (schon seit 1988) sollten wir in D die Erwerbst&auml;tigenversicherung einf&uuml;hren, d. h. alle Erwerbst&auml;tigen zahlen in die <strong>Gesetzliche Rentenversicherung<\/strong> ein. Wie gut dieses System funktioniert, ist in zwei Studien nachgewiesen: WSI-Studie und FES-Studie. Siehe dazu auch die aktuellen Publikationen. Eine aktuelle ILO-Studie zeigt, wie katastrophal private Rentensysteme f&uuml;r die Rentner\/-innen sind. Das gesamte Rentensystem muss auf die Gesetzliche Rentenversicherung ausgerichtet sein, d. h. alle Formen privater und betrieblicher Renten (bis auf die klassische betriebliche Rentenversicherung, z. B. in Form der Zusatzversorgung im &Ouml;D) m&uuml;ssen abgeschafft werden. Da der &bdquo;Rententopf&ldquo; der GRV fast 310 Milliarden &euro; enth&auml;lt (ca. 9 % vom BIP), ist verst&auml;ndlich, dass gigantische US-Finanzkonzerne wie BlackRock &amp; Co. sich davon ein dickes St&uuml;ck vom Kuchen abschneiden wollen. Dies muss auf jeden Fall verhindert werden. Hinzu kommt: Die stark steigende <strong>Altersarmut<\/strong>, von denen Frauen besonders betroffen sind, muss gestoppt und r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden &ndash; dazu gibt es ja etliche Vorschl&auml;ge. Und: Alle versicherungsfremden Leistungen m&uuml;ssen aus Bundesmitteln und nicht aus der GRV gezahlt werden. <\/li>\n<li><strong>Pflege<\/strong>: Die Soziale Pflegeversicherung muss als jetzige &bdquo;Teilkasko-Versicherung&ldquo; auf eine Vollversicherung erweitert werden. &Uuml;berall fehlt zudem Pflegepersonal, wir wissen, welche Gr&uuml;nde das hat. Also: Mehr Personal (in Gesundheit und Pflege), bessere (humane) Arbeitsbedingungen und gute Bezahlung &ndash; statt Anwerbung (brain drain) aus Osteuropa oder aus Fernost. Und, ganz wichtig: Auch die Pflege geh&ouml;rt in die <strong>&ouml;ffentliche Verantwortung<\/strong>! Es kann\/darf nicht sein, dass immer mehr Konzerne und Hedgefonds Pflegeheime aufkaufen und Profite daraus schlagen &ndash; das ist nur noch purer Irrsinn!<\/li>\n<li><strong>Arbeit<\/strong>: Arbeit darf, wie Karl Polanyi in seinem ber&uuml;hmten Buch &bdquo;The Great Transformation&ldquo; aufgezeigt hat, ebenso wie Boden (Natur insgesamt) und Geld, nicht marktf&ouml;rmig organisiert sein, sondern muss (wieder) in die Gesellschaft eingebettet werden. Aufgrund der Digitalisierung und massiven Ver&auml;nderungen der gesamten &Ouml;konomie werden die Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse noch zersplitterter als sie es ohnehin schon sind &ndash; Beispiel: Gig-&Ouml;konomie, Crowd-Working etc. Das bedeutet zumeist auch: sehr geringe Einkommen, keine soziale Absicherung. Und, es muss dringend die <strong>Care-Arbeit<\/strong> ber&uuml;cksichtigt werden, die ja oft von Frauen erledigt wird. <\/li>\n<li><strong>Bildung:<\/strong> In kaum einem OECD-Land h&auml;ngt der Bildungserfolg der Kinder so stark von der sozialen Herkunft ab wie in Deutschland. Im OECD-Vergleich investiert Deutschland viel zu wenig in Bildung und ist zuletzt sogar noch gesunken (gemessen am prozentualen Anteil des BIP). Weiter: Die extrem fr&uuml;he Selektion der Kinder in verschiedene Schularten muss ge&auml;ndert werden. Ein Beispiel ist Finnland, das sein Bildungssystem schon vor Jahrzehnten reformiert hat &ndash; &uuml;brigens weitgehend &uuml;bernommen von der DDR, aber das d&uuml;rfen die Finnen ja so nicht sagen. <\/li>\n<li><strong>Wissenschaft und Forschung:<\/strong> Auch hier sind ja mittlerweile im neoliberalen Wahn &Ouml;konomisierungs- und Privatisierungstendenzen festzustellen. Beispiele: Drittmittel, Stiftungsprofessuren (von privaten Konzernen) etc. Das hei&szlig;t: Das gesamte Wissenschafts- und Forschungssystem geh&ouml;rt in <strong>&ouml;ffentliche<\/strong> Regie und Verantwortung. Alle privaten &bdquo;Eindringlinge&ldquo; sind aus dem Wissenschaftsbereich zu entfernen, nat&uuml;rlich aus deren Lobbys (und davon gibt es viele). Im &Uuml;brigen gibt es etliche Ideen zur <strong>&ouml;ffentlichen Netzinfrastruktur<\/strong>, z. B. indem die EU eigene Netze aufbaut und dies nicht US-Konzerngiganten aus dem Silicon Valley &uuml;berl&auml;sst. (Dies w&uuml;rde zur physischen Netzinfrastruktur geh&ouml;ren, s. o. Fundamental&ouml;konomie). <\/li>\n<li><strong>Medien<\/strong>: (Wiederbelebung) des <strong>&Ouml;ffentlich-Rechtlichen Rundfunks<\/strong>, und zwar unabh&auml;ngig von privaten Konzernen und staatlichen Einfl&uuml;ssen (Beispiel: Rundfunkrat). Dazu haben Sie, Herr M&uuml;ller, ja schon viel publiziert. <\/li>\n<\/ul><p>Und: Alle diese Bereiche m&uuml;ssen (wieder) <strong>demokratisch<\/strong> gestaltet und reguliert werden &ndash; vgl. dazu beispielsweise die Vortr&auml;ge und Publikationen von Rainer Mausfeld. Ganz wichtig ist aus meiner Sicht, dass wir genau die globalen, europ&auml;ischen und nationalen <strong>Machtzentren<\/strong> untersuchen, die ja allesamt undemokratisch sind (ich habe mal ansatzweise versucht, diese Machtzentren im &Uuml;berblick darzustellen). Davon spricht Herr Mausfeld ja auch, aber er benennt sie nicht genauer. Und wenn wir diese Machtzentren kennen, k&ouml;nnen wir auch dagegen halten. Ja, Sie haben Recht: &bdquo;<em>Die Restauration ist m&auml;chtig und medial pr&auml;sent<\/em>&ldquo;, wie Sie in Ihrem Artikel vom 25.03.2020 schreiben. Nun, wir m&uuml;ssen uns eben mit diesen Machtzentren &bdquo;anlegen&ldquo;, und wir sind viele. Nur m&uuml;ssen wir uns mit unseren europ&auml;ischen Nachbarn zusammentun und Netzwerke bilden, um diese Machtzentren genauer zu untersuchen. Die Politikwissenschaft und Soziologie z. B. tun es nicht, schon gar nicht die sog. Wirtschaftswissenschaften. <\/p><p>Nun zur Kernfrage: <strong>Wie geht man dieses &bdquo;Ver&auml;nderungsprojekt&ldquo; an<\/strong>? Dazu habe ich z. B. verschiedene Zukunfts-Workshops und Seminare durchgef&uuml;hrt, mit Bezugnahme auf internationale Abkommen, Konventionen, UN-Institutionen etc. &Auml;hnlich wie Sie, Herr M&uuml;ller, w&uuml;rde ich von vorhandenen <strong>Leitwerten<\/strong> ausgehen &ndash; hier eine knappe Skizze: <\/p><p>(1) <strong>Leitwerte<\/strong>: UN-Charta, Menschenrechte, UN-Konventionen etc., europ&auml;ische Leitwerte (verschiedene Erkl&auml;rungen, Vereinbarungen etc.), und auf nationaler Ebene Grundgesetz, SGB I etc. Christian Felber nennt diese Werte-Ebene &bdquo;Verfassungswerte&ldquo;. Dazu geh&ouml;ren z. B. Werte wie Menschenw&uuml;rde, Friedensgebot, V&ouml;lkerrecht, Demokratie, Sozialstaatlichkeit etc. (steht ja alles auch im deutschen Grundgesetz). <\/p><p>(2) <strong>soziale Leitwerte<\/strong> &ndash; oder nach Chr. Felber &bdquo;Beziehungswerte&ldquo;: Zum <strong>Menschenbild<\/strong>: Menschen sind soziale Wesen. Bereits S&auml;uglinge\/Kleinkinder haben ein ausgepr&auml;gtes Gerechtigkeits- und Kooperationsgef&uuml;hl &ndash; was dem gesamten neoklassischen\/neoliberalen Menschenbild vom &bdquo;homo oeconomicus&ldquo; vollkommen widerspricht. Man sollte diesen gef&auml;hrlichen Unsinn viel st&auml;rker als solchen entlarven. Zu solchen sozialen Leitwerten geh&ouml;ren z. B.: Empathie oder Mitgef&uuml;hl (compassion hat Willy Brandt das mal genannt, wie Sie schreiben), Gerechtigkeit, Humanismus, Kooperation, Respekt (oder Toleranz), Gro&szlig;z&uuml;gigkeit, Solidarit&auml;t, Teilen, positives Freiheitsverst&auml;ndnis etc. <\/p><p>(3) <strong>&ouml;kologische Leitwerte<\/strong> &ndash; ggf. als dritte integrale Ebene: Schutz der Natur (nicht nur der sog. Umwelt) wie Boden, Wald, Klima, Bodensch&auml;tze, Ressourcen wie Wasser etc., Artenvielfalt etc. Auch dazu gibt es ja viele praktische Beispiele, Institutionen, Gruppen, auch sehr informative Dokumentationen, dar. von ARTE, oder auch Kinofilme. <\/p><p>Und dann &ndash; oder zu Beginn &ndash; k&ouml;nnte man fragen: Welche <strong>Grundbed&uuml;rfnisse<\/strong> haben Menschen? Was ist wirklich wichtig zum guten Leben? Oder: <strong>Wie wollen wir in Zukunft leben?<\/strong> Hier w&uuml;rde das Stichwort &bdquo;<strong>Lebensqualit&auml;t<\/strong>&ldquo; wiederbelebt (ist ja leider im neoliberalen Wahn der letzten Jahrzehnte fast untergegangen). Und dann m&uuml;sste man schauen, wie das Ganze demokratisch organisiert und gestaltet wird. Warum nicht ein solches System &bdquo;<strong>partizipativen Sozialismus<\/strong>&ldquo; nennen, wie es Thomas Piketty in seinem neuen Buch vorschl&auml;gt. Ich stimme ihm v&ouml;llig zu: Wir sollten den Begriff &bdquo;Sozialismus&ldquo; nicht ad acta legen. Und wir m&uuml;ssen uns gegen die &uuml;blen Verleumder wehren, die im Sozialismus den Untergang der Welt sehen (ein Beispiel daf&uuml;r ist dieser uns&auml;gliche Typ namens Dr. Markus Krall, s. auch Kenfm-Interview k&uuml;rzlich). &Uuml;ber den Begriff &bdquo;Neo-Sozialismus&ldquo; im neuen Buch von Klaus D&ouml;rre kann man ja diskutieren (Quelle: Klaus D&ouml;rre, Christine Schickert Hrsg.: Neosozialismus. Solidarit&auml;t, Demokratie und &Ouml;kologie vs. Kapitalismus. M&uuml;nchen 2019, oekom-Verlag). <\/p><p>Noch ein kurzes Wort zu den <strong>&ouml;konomischen Werten<\/strong>: Einige Branchen w&uuml;rden ebenso wie &bdquo;Moderne Sklaverei&ldquo; u. &Auml;. verboten\/abgeschafft werden m&uuml;ssen. Dazu geh&ouml;ren sicherlich Atomkraftwerke, R&uuml;stungsproduktion (vgl. Diskussion um R&uuml;stungskonversion Anfang der 1990er Jahre), Verbot menschenunw&uuml;rdiger Arbeit wie &bdquo;Sklaverei&ldquo;, Organhandel etc. &ndash; aber das steht ja alles schon in den Leitlinien. Ich w&uuml;rde dazu auch z&auml;hlen: Gentechnik, Synthetische Biologie, einige Bereiche in der sog. Medizinforschung etc. All dies ist keineswegs der in aller Regel v&ouml;llig unkritisch verwendete Begriff vom sog. &bdquo;Technischen Fortschritt&ldquo;. Der ist eben nicht &bdquo;wertneutral&ldquo;, wie behauptet, sondern zuweilen hochgradig gef&auml;hrlich und so gar nicht &bdquo;fortschrittlich&ldquo;. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Recht herzliche Gr&uuml;&szlig;e an Sie, Herr Albrecht M&uuml;ller,<br>\nund an das Team der NachDenkSeiten.<br>\nVielen Dank an sie alle f&uuml;r ihre Arbeit.<\/p><p>Sie stellen eine gute Frage und nennen dazu auch gleich eine Reihe von Themen die Sie zurecht f&uuml;r wichtig halten. Leider sind die wirklich gro&szlig;en Probleme ganz andere, besonders in der sogenannten westlichen Welt.<\/p><p>Worauf es Ihnen ankommt ist vollkommen richtig. Es sind aber nur Einzelheiten, Programme und Regeln die jedes Land f&uuml;r sich und seine Umst&auml;nde selbst ausarbeiten mu&szlig;. Wie schon angedeutet, die wirklich gro&szlig;en Probleme finden wir auf weltweiter Ebene und die &uuml;berschatten inzwischen alles was im eigenen Land getan werden kann und darf; so gut wie alle L&auml;nder sind davon betroffen. Erst wenn diese weltweiten Probleme beseitigt oder gel&ouml;st werden, oder wenn zumindest ein echter Ansatz dazu gemacht wird, kann man neuen Mut sch&ouml;pfen und erst dann k&ouml;nnen Einzelheiten wie in Ihrer Liste in Angriff genommen werden, im Sinne wie es das jeweilige Land f&uuml;r richtig h&auml;lt. <\/p><p>Was sind denn diese so gro&szlig;en Probleme?<\/p><p><strong>Krieg<\/strong><\/p><p>Es ist purer Wahnsinn, da&szlig; wir in unserem Zeitalter immer noch Kriege haben und f&uuml;hren, wie wir sie derzeit ohne Nachla&szlig; immer wieder mit ansehen m&uuml;ssen. Das ist so frustrierend, da fehlen einem die Worte. Das Leid, das Elend und die Zerst&ouml;rung durch Krieg dient allzuoft nur noch zu Bildern in den Medien &ndash; zur Meinungsmache.<\/p><p>Der Normalb&uuml;rger will &uuml;berhaupt keinen Krieg, in keinem Land. <\/p><p>Krieg wollen nur die, die davon profitieren.<\/p><p>Wenn wir heutzutage immer noch Kriege haben, dann ist das ein absolutes Versagen der internationalen Politik. Anders ausgedr&uuml;ckt, Au&szlig;enminister und Diplomaten verfehlen die Hauptaufgabe ihrer Arbeit, oder zumindest machen sie ihre Arbeit nicht gut genug. <\/p><p>Die Gro&szlig;m&auml;chte (<em>besonders die gr&ouml;&szlig;te davon<\/em>), wenn sie ehrlich w&auml;ren und tats&auml;chlich keinen Krieg wollten, k&ouml;nnten alle kleineren L&auml;nder in eine Welt ohne Krieg lenken. Wenn solch eine Welt das echte Bestreben w&auml;re, dann lie&szlig;e sich das mit gen&uuml;gend Nachdruck und <strong>ohne<\/strong> Gewalt &amp; Waffen auf diplomatischen Wegen erreichen.<\/p><p>Es fehlt allein der Wille &hellip;<\/p><p><em>(F&uuml;r das gesparte Geld k&ouml;nnte man zu gegebener Zeit Bananen in der Sahara anpflanzen, und Obst und Gem&uuml;se in den restlichen W&uuml;sten.)<\/em><\/p><p><strong>Gesetzwidrigkeit<\/strong><\/p><p>Beim Anarchismus spricht man davon, da&szlig; der Staat als Feindbild angesehen wird. Was aber, und wie nennt man es, wenn der Staat gro&szlig;e Teile der eigenen Bev&ouml;lkerung als Feindbild ansieht?<\/p><p>Wie kann es sein, da&szlig; Regierungen und ausf&uuml;hrende Staatsorgane sich teilweise v&ouml;llig &uuml;ber die Gesetze im eigenen Land hinwegsetzen, und alle gucken zu?<\/p><p>Es darf einfach nicht sein, da&szlig; der Staat selbst nicht die eigenen Gesetze befolgt!<\/p><p>Dazu k&ouml;nnte man noch hinzuf&uuml;gen, da&szlig; die Transparenz bei Regierungen stetig abnimmt, w&auml;rend wir gleichzeitig exponentiellen Wachstum in den Methoden zur &Uuml;berwachung von Bev&ouml;lkerungen sehen; und das weltweit. Und alle gucken zu &hellip;<\/p><p>W&uuml;rden allein diese beiden Punkte von Regierungen beachtet und befolgt werden, dann w&auml;ren wir schon einen sehr gro&szlig;en Schritt weiter zu dem wof&uuml;r sich auch die NachDenkSeiten einsetzen.<\/p><p>Da w&auml;ren eine ganze Reihe von Angelegenheiten und Themen, die einzig und allein dem Willen der Bev&ouml;lkerung des jeweiligen Landes unterliegen sollten. <\/p><p>Um nur mal zwei Beispiele zu nennen &hellip;<\/p><p><strong>Privatisierung<\/strong><\/p><p>Alle lebensnotwendigen Institutionen wie Trinkwasserversorgung, Elektrizit&auml;t, Telefonnetzwerke, Eisenbahnen, Stra&szlig;ennetzwerke, Krankenh&auml;user, M&uuml;llabfuhr und viele, viele solcher Institutionen &amp; Services sollten grunds&auml;tzlich in staatlicher Hand sein und bleiben, also dem Volk geh&ouml;ren.<\/p><p><strong>Finanzwelt<\/strong><\/p><p>Es ist ein Irrsinn, da&szlig; sich souver&auml;ne Staaten Geld auf den Finanzm&auml;rkten leihen (m&uuml;ssen) &ndash; in der eigenen W&auml;hrung. Die Ausgabe von Kredit sollte grunds&auml;tzlich Staatsrecht sein und bleiben, aber nicht das Recht von Finanzm&auml;rkten nach deren Gutd&uuml;nken, um nicht Profitgier zu sagen.<\/p><p>Beim Euro ist das vielleicht nicht so einfach, k&ouml;nnte aber auch entsprechend geregelt werden.<\/p><p>Gewinne aus &sbquo;Geldmachen mit Geld&lsquo; sollten bis zu 95% versteuert werden.<\/p><p>Unter dieser Rubrik k&ouml;nnte man es vielleicht auch unterbringen, da&szlig; Regierungen alles dransetzen sollten um das ber&uuml;hmte Verh&auml;ltnis, 1% versus 99%, weitestgehend zur&uuml;ckzufahren.<\/p><p>Obsz&ouml;ner Verdienst oder Anreicherung sollte mit entsprechenden Steuergesetzen geahndet werden.<\/p><p>Da w&auml;ren noch viele, viele andere solche Probleme, die ebenfalls gel&ouml;st werden m&uuml;&szlig;ten. Zum Beispiel das absichtliche Vermischen von Kulturen, gegen den Willen der eigenen Bev&ouml;lkerung. Meines Erachtens nach ist auch das nur ein Wunschziel derer die davon profitieren. Ansonsten ist es ein echtes und zunehmendes Problem. Was die gro&szlig;e Breite der Bev&ouml;lkerung eigentlich will, das interessiert die Obrigkeit nicht.<\/p><p>Aber, wie auch schon erw&auml;hnt, viele solcher Probleme sind reinweg Einzelheiten, Details, die nur von jedem Land in eigener Regie gel&ouml;st werden k&ouml;nnen und m&uuml;ssen, ohne, da&szlig; eine Gro&szlig;macht mit &sbquo;Regime Change&lsquo; droht oder das sogar durchf&uuml;hrt. <\/p><p>Wenn weltweit eine andere Mentalit&auml;t herrschen w&uuml;rde, wie z.B. kein Krieg, Gesetze einhalten und dergleichen, dann w&auml;re das schon ein Riesenschritt zur Besserung. <\/p><p>Die Umwelt habe ich hierbei noch gar nicht mal erw&auml;hnt. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en an Sie und Ihre Leser,<br>\nPeter.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Auswirkungen der Coronakrise stellen in unserer Gesellschaft eine Z&auml;sur dar, so oder so. 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Auf die Aufforderung an unsere Leserinnen und Leser im Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59593\">Nach Corona<\/a><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59877\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[131,165,103,145,161],"tags":[2419,1941,1658,1904,2013,292,1903,768,904,2175,299,2624,2736,2254,1156,233,317,2774,288,1367,214,2264,748,413,1582,2132,2405,1977,2061,2639,2764,291],"class_list":["post-59877","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-oekonomie","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-leserbriefe","category-sozialstaat","category-wertedebatte","tag-altruismus","tag-anarchismus","tag-buergerversicherung","tag-direkte-demokratie","tag-entspannungspolitik","tag-finanzkasino","tag-gemeinwohl","tag-gkv","tag-grv","tag-interventionspolitik","tag-konjunkturprogramme","tag-kostenfreiheit","tag-kreislaufwirtschaft","tag-lebensqualitaet","tag-leiharbeit","tag-marktliberalismus","tag-mindestlohn","tag-politikerhaftung","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-ruestungsausgaben","tag-regelsatz","tag-regionalisierte-wirtschaft","tag-rettungsschirm","tag-schlanker-staat","tag-sozialer-wohnungsbau","tag-sozialismus","tag-steuerreform","tag-transatlantische-partnerschaft","tag-umweltverschmutzung","tag-vergesellschaftung","tag-verkehrswende","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59877","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=59877"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59877\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59980,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/59877\/revisions\/59980"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=59877"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=59877"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=59877"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}