{"id":5995,"date":"2010-06-25T09:21:01","date_gmt":"2010-06-25T07:21:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5995"},"modified":"2010-06-25T09:25:12","modified_gmt":"2010-06-25T07:25:12","slug":"hinweise-des-tages-1168","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5995","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Sparkurs oder Konjunkturspritze; Daten zur wirtschaftlichen Lage; blindes Vertrauen in Middelhoff; wenn Sparen teuer wird; Minijobber; Hotels trotz Steuersenkung nicht billiger; G20 muss Kampf gegen Steueroasen wieder aufnehmen; Rentenkasse im Defizit; SPD fordert Privatversicherten-Soli; Fernbusse im Stau; &Ouml;lkatastrophe; &Auml;rzte und Folter; erzchristlich; Pisa-Vergleiche bringen nichts; Steinbr&uuml;ck sahnt ab; Verleger fordern Privatisierung von ARD und ZDF; Krake WAZ; Europas Mauern; Heinsohn mal wieder in der FAZ. (MB\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Sparkurs oder Konjunkturspritze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Einige Daten zur wirtschaftlichen Lage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Blindes Vertrauen in Middelhoff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Wenn Sparen teuer wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">AB-Langfristprojektion bis 2025<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Minijobber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Hotels trotz Steuersenkung nicht billiger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">G20 muss Kampf gegen Steueroasen wieder aufnehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Rentenkasse im Defizit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">SPD fordert Privatversicherten-Soli<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Fernbusse im Stau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">&Ouml;lkatastrophe: &ldquo;Das System ist inzestu&ouml;s&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">&ldquo;&Auml;rzte haben f&uuml;r die Bush-Regierung Foltermethoden erforscht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Christian Wulff: Erzchristlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Diese Pisa-Vergleiche bringen nichts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">&bdquo;Steinbr&uuml;ck missbraucht sein Abgeordnetenmandat&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Firmen-Spende an CDU: Carstensen und ein G&ouml;nner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Verleger fordern Privatisierung von ARD oder ZDF<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">WAZ st&ouml;&szlig;t in Serbien auf  Widerstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Forschen mit der Staatskanzlei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Amnesty gei&szlig;elt Gaddafis Lager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Europas Mauern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Die Schrumpfvergreisung der Deutschen: Deutschland verschl&auml;ft den Kampf um Talente<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=5995&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a> <\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sparkurs oder Konjunkturspritze<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wie kommt die Weltkonjunktur wieder in Schwung?<\/strong><br>\nDiskussionsteilnehmer:\n<ul>\n<li>Heiner Flassbeck, Chefvolkswirt bei der UNO-Organisation f&uuml;r Welthandel und Entwicklung (UNCTAD), Genf<\/li>\n<li>Rolf Kroker, Leiter Wirtschafts- und Sozialpolitik, Institut der deutschenWirtschaft , K&ouml;ln<\/li>\n<li>Nikolaus Piper, S&uuml;ddeutsche Zeitung, New York<\/li>\n<li>Diskussionsleitung: Eva Bahner<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/podcast-mp3.dradio.de\/podcast\/2010\/06\/23\/dlf_20100623_1915_718c5898.mp3\">Deutschlandradio [Audio-Podcast &ndash; 20 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zwist der &Ouml;konomen: Krugman und deutsche &ldquo;Zombiel&uuml;gen&rdquo;<\/strong><br>\nIm transatlantischen Streit &uuml;ber die Wirtschaftspolitik Deutschlands schlagen die Wogen immer h&ouml;her: Der Nobelpreistr&auml;ger Paul Krugman spricht von Zombiel&uuml;gen &ndash; und Kanzlerin Merkel wendet sich direkt ans amerikanische Volk.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/2.220\/keilerei-unter-oekonomen-zombieluegner-deutschland-1.964692\">S&uuml;ddeutsche<br>\n<\/a><br>\n<em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.D.:<\/strong> Es kommen die typischen Vertreter der reinen neoliberalen Lehre (oder besser Religion) mit den &uuml;blichen Argumenten zu Wort: Dennis Snower vom IfW in Kiel und Wolfgang Franz vom ZEW. Auch das M&auml;rchen, dass allein die USA mit ihrer Fiskalpolitik Schuld an der Krise trage, wird mal wieder aufgew&auml;rmt. Ebenso das vors&auml;tzliche Missverst&auml;ndnis, dass die USA die Wettbewerbsf&auml;higkeit der deutschen Industrie schw&auml;chen wollen; vorgetragen von Kanzlerin Merkel. Liebe Frau Kanzlerin, darum geht es doch gar nicht &ndash; es geht vielmehr darum, die deutsche Binnennachfrage &uuml;ber h&ouml;heres Lohneinkommen zu steigern. Dazu braucht es eine kreative Fiskal- und Wirtschaftspolitik: Beispielsweise Umleiten von Subventionen in Zukunftstechnologien, echte F&ouml;rderung der Bildung, Erh&ouml;hungen auf der Einnahmeseite durch Besteuerungen auf Erbschaften und der (gro&szlig;en) Unternehmen und Investmentbanken etc. Aber Kreativit&auml;t war in den letzten 30 Jahren nicht gerade eine Tugend der deutschen Politik. Stattdessen ein reines festhalten an der neoliberalen Religion, Ausbeutung des Volkes durch einen neuen Geldadel und Verdammung aller Andersdenkenden als Ketzer. Je mehr klar wird, dass die Lehren Hayeks, Friedmans und der anderen neoliberalen Propheten falsch sind, desto dogmatischer wird an ihnen von der Regierung und denen sie beratenden &Ouml;konomen festgehalten.<\/em><\/li>\n<li><strong>Merkel am Morgen vertreibt weder Kummer noch Sorgen<\/strong><br>\nWegen der anhaltenden Kritik aus den USA an den deutschen Sparpl&auml;nen verteidigte sie im ARD-&ldquo;Morgenmagazin&rdquo; die Position der Bundesregierung. Ihre Politik w&uuml;rge nicht die Konjunktur ab, sondern helfe, die Wirtschaft anzukurbeln, sagte sie. In einem Telefonat mit US-Pr&auml;sident Barack Obama habe sie vor einigen Tagen deutlich gemacht, &ldquo;dass unsere Sparvorschl&auml;ge ausgesprochen wachstumsorientiert sind&rdquo;.<br>\nEs ist der vorerst letzte Versuch Merkels vor dem G20-Gipfel in Toronto die Debatte abzuw&uuml;rgen.<br>\nDie Kanzlerin wehrt sich gegen die Kritik: Es d&uuml;rfe nicht vergessen werden, dass Deutschland in diesem Jahr eine Rekordverschuldung auf sich genommen habe, um die Weltkonjunktur und den Konsum in Deutschland zu stimulieren. Auch im laufenden Jahr bem&uuml;he sich die Bundesrepublik &uuml;berdurchschnittlich um die Belebung der globalen Wirtschaft. &ldquo;Wir geben auch in diesem Jahr ungef&auml;hr 2,1 Prozent unseres Bruttoinlandsprodukts f&uuml;r Konjunkturma&szlig;nahmen aus&rdquo;, sagte Merkel im Morgenmagazin.<br>\nAber auf die Frage, ob Obama die deutsche Position akzeptiere, wirkt die Kanzlerin ein wenig ratlos.<br>\nDer Pr&auml;sident der Europ&auml;ischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, springt der Kanzlerin bei. &ldquo;Die Bef&uuml;rchtung, dass die Sparma&szlig;nahmen in eine Stagnation f&uuml;hren k&ouml;nnten, ist unbegr&uuml;ndet&rdquo;, sagte er der italienischen Tageszeitung &ldquo;La Repubblica&rdquo;.<br>\nTrichet setzt auf einen anderen Effekt. Jeder Schritt zur Verringerung der Staatsdefizite, die das Vertrauen der Verbraucher, Firmen und Investoren st&auml;rke, sei gut f&uuml;r die Konjunktur. &ldquo;Vertrauen ist derzeit der Schl&uuml;sselfaktor&rdquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:g20-gipfel-merkel-am-morgen-vertreibt-weder-kummer-noch-sorgen\/50133463.html\">FTD<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &bdquo;Vertrauen&ldquo; das ist die einzige Hoffnung, auf die unsere neoliberalen Wirtschaftsdogmatiker setzen. Mit &Ouml;konomie oder mit Wirtschaftspolitik hat das kaum etwas zu tun.<\/em> <\/p><\/li>\n<p><strong>Dazu passt:<\/strong> <\/p>\n<li><strong>Esoterisch aus der Krise<\/strong><br>\nDie einzige Wahrheit zum Sommerm&auml;rchen ist wohl: es ist ein M&auml;rchen &ndash; ist also wortw&ouml;rtlich begutachtet, nicht mal erlogen.<br>\nEs gibt gar keine schlechten Zust&auml;nde, keine Missst&auml;nde &ndash; es gibt nur schlechte Sichtweisen. Ver&auml;ndere das, was du ver&auml;ndern kannst &ndash; dich selbst also! Denn die Welt ist wie sie ist, die Welt ist unver&auml;nderbar &ndash; there is no alternative! Nimm hin, was unabwendbar ist &ndash; und reichere dieses Unumg&auml;ngliche, gleich wie tragisch es auch ist, mit Freude und positiver Energie an! Elitz offenbart sich damit letztlich als Glaubender &ndash; er ist ein vortreffliches Beispiel daf&uuml;r, wie der Glaubenseifer, der fr&uuml;her das Gesch&auml;ft der Religion war, in den Materialismus &ndash; in diesem Falle: in den Kapitalismus &ndash; hin&uuml;berwechselte. Hoffen und glauben an das Jenseits war gestern; hoffen und glauben an ein Diesseits, das besser scheinen soll als es aber ist, ist heute.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2010\/06\/esoterisch-aus-der-krise.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Einige Daten zur wirtschaftlichen Lage<\/strong><br>\nNach den vorl&auml;ufigen Daten wuchs das BIP im ersten Quartal 2010 um 1,6% gegen&uuml;ber dem ersten Quartal 2009. Verglichen mit dem ersten Quartal 2008 ist das ein Stand von minus 5,3%.<br>\nDie Unternehmens- und Verm&ouml;genseinkommen stiegen im gleichen Zeitraum um 16,2%, w&auml;hrend die Lohnsummer um 1% fiel (Minus bei der Kaufkraft 1,4%, die Inflation eingerechnet.<br>\nSaldo Einfuhr\/Ausfuhr (Export&uuml;bersch&uuml;sse)\n<ul>\n<li>2007: 14,9<\/li>\n<li>2008: 19,1<\/li>\n<li>2009: 9,4<\/li>\n<li>2010: 13,2 (gesch&auml;tzt)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Anstieg des deutschen Au&szlig;enhandels&uuml;berschusses ist das Ma&szlig; daf&uuml;r, wie es Deutschland gelingt, die Krise in der Warenproduktion auf andere Staaten abzuw&auml;lzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kritische-massen.over-blog.de\/article-einige-daten-zur-wirtschaftlichen-lage-52859703.html\">kritische-massen<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Blindes Vertrauen<\/strong><br>\nEin Geheimbericht zeigt, wie leichtfertig die Privatbank Sal. Oppenheim dem Ex-Arcandor-Chef Thomas Middelhoff Kredite &uuml;ber 107 Millionen Euro gew&auml;hrte.<br>\nDie im Auftrag der Bankenaufsicht BaFin erstellte Expertise zeigt nicht nur, wie sehr die Oppenheimer an die Strategie von Arcandor-Chef Middelhoff geglaubt hatten, die schlie&szlig;lich in der Insolvenz m&uuml;ndete. Heraus kommt nun auch, mit welch blindem Vertrauen die Bankiers dem Privatmann Middelhoff Kredite in H&ouml;he von rund 107 Millionen Euro gew&auml;hrten. Geld, von dem das wankende Bankhaus in der Zwischenzeit 37 Millionen Euro in seiner Bilanz abschreiben musste.<br>\nRund 75 dieser 107 Millionen hatten Middelhoff und seine Frau Cornelie in sechs Immobilienfonds des Troisdorfer Projektentwicklers Josef Esch gesteckt, darunter in vier Fonds, deren Geb&auml;ude an Karstadt vermietet sind. Die Karstadt-Insolvenz sorgt nun daf&uuml;r, dass der Druck auch auf das Ehepaar Middelhoff stark zugenommen hat: Was an Mieteinnahmen n&ouml;tig ist, um die Zinsen f&uuml;r die geliehenen Millionen zu decken, l&auml;sst sich aus den Kaufhausimmobilien wohl kaum noch herausholen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,701907,00.html%20\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wenn Sparen teuer wird<\/strong><br>\nIn der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit gibt es Zweifel, ob die beschlossenen K&uuml;rzungen wirklich effektiv sind.\n<blockquote><p>&bdquo;Wenn wir uns nur nach haushalterischen Vorgaben richten, kann das Sparen teuer werden, wenn wir am Ende mehr Arbeitslose oder l&auml;ngere Arbeitslosigkeit haben&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>warnt Clever, der zugleich Mitglied der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Arbeitgeberverb&auml;nde ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/wenn-sparen-teuer-wird\/1867702.html?view=print\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>IAB-Langfristprojektion bis 2025: 1,5 Millionen mehr Besch&auml;ftigte in den unternehmensnahen Dienstleistungen<\/strong><br>\nDie aktuellen Modellrechnungen best&auml;tigen die bekannten sektoralen<br>\nTrends: In den Dienstleistungssektoren, vor allem in den unternehmensbezogenen Diensten, wird die Erwerbst&auml;tigkeit steigen, w&auml;hrend sie im produzierenden Gewerbe<br>\nteilweise massiv abgebaut wird.<br>\nDie Bilanz aus Erwerbspersonenpotenzial und Erwerbst&auml;tigen zeigt, dass die gesamte Unterbesch&auml;ftigung (Arbeitslosigkeit plus Stille Reserve) rein rechnerisch deutlich kleiner wird und bis 2025 auf unter 1,5 Mio. Personen sinken k&ouml;nnte. Dies gilt allerdings nur, wenn der k&uuml;nftige Arbeitskr&auml;ftebedarf auch qualifikatorisch gedeckt werden kann &ndash; sonst droht Arbeitskr&auml;ftemangel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2010\/kb1210.pdf%20\">IAB [PDF &ndash; 493 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was sollen solche &bdquo;rechnerischen&ldquo; Studien? Da kann man kaum vorhersagen, wie hoch die Arbeitslosigkeit im Herbst sein wird, aber f&uuml;r 2025 sollte man das errechnen k&ouml;nnen. Solche Studien lassen z.B. eine andere Wirtschafts- und Besch&auml;ftigungspolitik au&szlig;en vor. Ja noch mehr, durch den entwarnenden Tenor (nur noch 1,5 Millionen Arbeitslose) wird sogar noch das Signal ausgesendet, man m&uuml;sse wirtschaftspolitisch gar nichts tun, die Demografie regle alles von selbst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Minijobber: &ldquo;Die Politik muss jetzt eingreifen&rdquo;<\/strong><br>\nMinijobber stehen ganz unten in der Hierarchie eines Unternehmens. Sie werden nur angerufen, wenn man sie braucht. Sie bekommen nur Geld, wenn sie auch gearbeitet haben, obwohl ihnen wie jedem Arbeitnehmer bezahlter Urlaub und Lohn im Krankheitsfall zustehen. Und ihnen droht blitzschnell die K&uuml;ndigung, wenn sie sich wehren &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/stz\/page\/2533476_0_9223_-minijobber-in-stuttgart-die-politik-muss-jetzt-eingreifen-.html?_print=1%20\">Stuttgarter Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Dass hier nichts von offizieller Seite unternommen wird sondern der Rechtsweg den einzelnen Betroffenen &uuml;berlassen wird, l&auml;sst den Verdacht zu, dass diese Praxis als Kollateralschaden mindestens geduldet wird. Hauptsache billig, Hauptsache Wettbewerb.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hotels trotz Steuersenkung nicht billiger<\/strong><br>\nDas Steuergeschenk der Regierung an Hoteliers kommt bei den G&auml;sten nicht an &ndash; zumindest nicht in Form niedrigerer Preise. Verbrauchersch&uuml;tzer verlangen nun Nachweise, was die Mehrwertsteuersenkung &uuml;berhaupt bringt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/nachrichten\/Hotels-trotz-Steuersenkung-nicht-billiger-id3145117.html\">Der Westen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Tax Justice Network: G20 muss Kampf gegen Steueroasen wieder aufnehmen<\/strong><br>\nDas Netzwerk f&uuml;r Steuergerechtigkeit (Tax Justice Network) fordert die Regierungen der G20 auf, den Kampf gegen Steueroasen auf ihrem Gipfel in Toronto wiederaufzunehmen. Schlie&szlig;lich stand das Thema auf dem ersten G20-Gipfel im April 2009 in London mit gutem Grund weit oben auf der Agenda: Zum einen hatte sich herausgestellt, dass viele der Gesch&auml;fte, die das Finanzsystem an den Rand des Zusammenbruchs gebracht hatten, in Steuer- und Regulierungsoasen abgewickelt worden waren. Zum andern k&ouml;nnen die Regierungen in Nord und S&uuml;d bei der Bek&auml;mpfung der Finanzkrise und ihrer Folgen nicht auf das Geld verzichten, dass ihnen durch Steuer- und Kapitalflucht entgeht. Doch geschehen ist seither fast nichts.<br>\nDas in Steueroasen angelegte Verm&ouml;gen konnte sich laut dem neusten Reichtumsbericht der Boston Consulting Group ungehindert vermehren: von 6,8 Billionen 2008 auf 7,4 Billionen US-Dollar im vergangenen Jahr.<br>\nZwar hat die G20 im vergangenen Jahr eine Schwarze Liste von Steueroasen beschlossen, die von der OECD auch prompt vorgelegt wurde. Doch schon wenige Tage danach war die Schwarze Liste schon wieder leer. Daf&uuml;r gen&uuml;gte es, dass die aufgelisteten Steueroasen ein paar Zugest&auml;ndnisse &uuml;ber die Informationsherausgabe auf genau spezifizierte Anfragen hin machten. Die Anforderungen sind so streng, dass es in der Praxis kaum je zu Ausk&uuml;nften kommt. Die Steuerhinterziehung geht folglich unvermindert weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.pressrelations.de\/new\/standard\/result_main.cfm?pfach=1&amp;n_firmanr_=109361&amp;sektor=pm&amp;detail=1&amp;r=415533&amp;sid=&amp;aktion=jour_pm&amp;quelle=0%20\">Attac<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Rentenkasse im Defizit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Rentenkasse droht Milliardendefizit<\/strong><br>\nDie deutsche Rentenversicherung k&auml;mpft mit den Folgen der Wirtschaftskrise: Die Sozialkasse steuert in diesem Jahr erstmals seit f&uuml;nf Jahren auf ein Minus zu. Fachleute geben der Politik eine Mitschuld an der finanziellen Schieflage.<br>\nDie Ausgaben der Sozialkasse d&uuml;rften in diesem Jahr um etwa zwei Milliarden Euro &uuml;ber den Einnahmen liegen, erwartet der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Rentenversicherung Bund, Alexander Gunkel. Allerdings kann das Defizit &uuml;ber die gut gef&uuml;llte R&uuml;cklage der Kasse ausgeglichen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,702592,00.html%20\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nat&uuml;rlich kommt auch sofort wieder der Versicherungslobbyist Raffelh&uuml;schen zum Einsatz und macht nicht die Wirtschaftskrise sondern die sog. Rentengarantie f&uuml;r das Defizit verantwortlich. Dabei zeigt sich eigentlich nur, dass durch die faktisch fallenden L&ouml;hne auch durch Niedrigl&ouml;hne und Leiharbeit eben auch die Einnahmen der Rentenkasse fallen.<\/em><\/p><\/li>\n<p><strong>Dazu:<\/strong> <\/p>\n<li><strong>Rentengarantie nicht leichtfertig aufs Spiel setzen <\/strong><br>\n&bdquo;Das von der Rentenversicherung f&uuml;r 2010 erwartete Defizit darf nicht als Vorwand genutzt werden, um die Rentengarantie aufzugeben&ldquo;, forderte der Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarit&auml;t, Dr. Bernd Niederland, am Donnerstag in Berlin.<br>\n&ldquo;Die Rentenversicherung hat mit zur Finanzierung der Kurzarbeit beigetragen und somit Schlimmeres auf dem Arbeitsmarkt verhindert. Das geschah und geschieht im Interesse der von Arbeitslosigkeit bedrohten Besch&auml;ftigten und Unternehmen. Daf&uuml;r d&uuml;rfen jetzt nicht die Rentner bestraft werden.&rdquo;<br>\nAngaben, dass die Rentengarantie bis zum Jahre 2017 angeblich 5,1 Milliarden Euro kosten w&uuml;rde, bezeichnete Niederland als Milchm&auml;dchenrechnung. Wer so rechne, solle erst einmal &uuml;ber den Entzug von insgesamt 7,2 Milliarden Euro f&uuml;r die Rentenversicherung sprechen, der sich aus dem j&uuml;ngsten &ldquo;Sparpaket&rdquo; der Bundesregierung ergebe. Dieser Betrag fehle im Zeitraum 2011 bis 2014, wenn tats&auml;chlich die Beitr&auml;ge f&uuml;r Langzeitarbeitslose komplett gestrichen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.volkssolidaritaet.de\/cms\/100624_pressemitteilung_rentengarantie.html\">Volkssolidarit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><strong>Rente: Was das wieder kostet <\/strong><br>\nDas Sparpaket der schwarz-gelben Koalition ist sozial ungerecht. Das belegen auch die Zahlen der Rentenversicherung. W&auml;hrend die Reichen vielleicht &uuml;ber eine Flugticketabgabe f&uuml;r ihren Mallorcatrip herangezogen werden, kommt es f&uuml;r die, die heute schon jeden Euro zweimal umdrehen m&uuml;ssen, auch im System der Alterssicherung zu Mehrbelastungen. Denn die Streichung der Beitragszahlungen f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger durch den Bund f&uuml;hrt im ersten Schritt zu Einnahmeverlusten in der Rentenversicherung. Der zweite Schritt wird sein, dass die Beitr&auml;ge nicht wie erhofft 2014 sinken und Rentner mit niedrigeren Rentenerh&ouml;hungen oder neuen Nullrunden auskommen m&uuml;ssen. Das trifft, mal wieder, zuallererst die Kleinrentner und die jungen Beitragszahler. Abgesehen vom Generationenkonflikt ist das auch eine Schieflage zwischen Reich und Arm. Die solidarische, umlagefinanzierte Rentenversicherung ist f&uuml;r sich genommen ein Erfolgsmodell &ndash; seit Jahrzehnten. Kaputtgemacht wird sie durch eine heuchlerische Politik, die zum Beispiel eine Rentengarantie verspricht und die Gegenfinanzierung in die Zukunft verschiebt. Die Sozialversicherungen bed&uuml;rfen der Reform, nicht der Torpedierung. Siehe Krankenversicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/was-das-wieder-kostet\/1867890.html?view=print\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung OP:<\/strong> Ja, ich wei&szlig;. F&uuml;r die meisten Nachdenkseiten-Leser\/innen ein alter Hut, aber schauen sie mal, in welcher Zeitung sich in letzter Zeit derartige Beitr&auml;ge h&auml;ufen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>SPD fordert Privatversicherten-Soli<\/strong><br>\nExperte: Bis zu 200 Euro monatlich als Ausgleich f&uuml;r gesetzliche Krankenkassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/spd-fordert-privatversicherten-soli\/1867828.html?view=print\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fernbusse im Stau<\/strong><br>\nDie schwarzgelbe Bundesregierung will Fernbuslinien zulassen. Bisher ist der Wettbewerb streng reguliert, um den staatlich finanzierten Schienenverkehr zu sch&uuml;tzen. Der Vorsto&szlig; ist umstritten. Ein &Uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2784325_Marktoeffnung-Fernbusse-im-Stau.html\">FR online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&Ouml;lkatastrophe: &ldquo;Das System ist inzestu&ouml;s&rdquo;<\/strong><br>\nSowohl die &Ouml;lkonzerne als auch die Regierung h&auml;tten ein Risikomanagement machen m&uuml;ssen. Au&szlig;erdem h&auml;tte die Notfallplanung modernisiert werden m&uuml;ssen, denn ein gewisses Risiko ist unvermeidlich. Beides ist nicht geschehen.<br>\nWir haben es mit einem zweipoligen System zu tun: mit Konzernen, die die Wirtschaft f&uuml;hren, und mit Beh&ouml;rden, die uns vor Marktversagen sch&uuml;tzen sollen. Dieses System ist von Natur aus inzestu&ouml;s. Die Konzerne heuern Leute an, die aus den Beh&ouml;rden kommen, und die Beh&ouml;rden heuern Leute an, die aus den Konzernen kommen. Was fehlt, ist eine dritte Einheit: die &Ouml;ffentlichkeit. Die Fischer und Anwohner d&uuml;rfen nicht mitreden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/umwelt\/artikel\/1\/das-system-ist-inzestuoes\/%20\">taz<\/a>\n<p><strong>Dazu: <\/strong><\/p>\n<p><strong>Bilder vom Golf &ndash; unzensiert<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.china-intern.de\/page\/gesellschaft-umwelt\/1276719860.html%20\">China intern<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;&Auml;rzte haben f&uuml;r die Bush-Regierung Foltermethoden erforscht&rdquo;<\/strong><br>\nDer amerikanische Mediziner Scott Allen wirft Kollegen vor, f&uuml;r die Bush-Regierung Foltermethoden erforscht zu haben.<br>\nWir haben klare Belege daf&uuml;r, dass die gleichen &Auml;rzte sich an ethisch verwerflichen Experimenten mit H&auml;ftlingen beteiligt haben, w&auml;hrend diese unter unmoralischen Bedingungen verh&ouml;rt wurden&hellip;<br>\n Die &Auml;rzte haben zum Beispiel die Methode des waterboarding n&auml;her erforscht &hellip;Sie waren angewiesen, jeden Schritt genau zu protokollieren: Wie lange die Prozedur dauerte, wie viel Wasser wie genau in Mund und Nase des H&auml;ftlings gegossen wurde, wie viel danebenspritzte, welchen Eindruck der H&auml;ftling machte und so weiter. Diese Daten sollten sp&auml;ter der &auml;rztlichen Beurteilung dienen. Die Mediziner hatten also den Auftrag, die Methode wissenschaftlich zu entwickeln und zu verfeinern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/26\/M-Folterstudie-Interview?page=1%20\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Erzchristlich<\/strong><br>\nChristian Wulff wird wegen seines Engagements bei Evangelikalen kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/erzchristlich\/1867826.html?view=print\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung OP:<\/strong> Man kann den Eindruck gewinnen, dass &uuml;ber die Nominierung Joachim Gaucks, der Favorit dieser Veranstaltung fast vergessen wird. Reicht es denn aus, ihn einfach als parteih&ouml;rigen CDU-Pr&auml;sidenten abzutun? Es wimmelt nur noch so an Features zu Gauck, aber bisher hat anscheinend noch kein Journalist einmal direkt nachgefragt, was es z. B mit der Mitgliedschaft Wulffs im Kuratorium von Pro Christ auf sich habe. Man w&uuml;rde doch ganz gerne in derselben umfassenden Weise wie bei Gauck erfahren, f&uuml;r was Christian Wulff steht. Nicht dass wir eines Tages bei aller Kritik gerade von links Joachim Gauck nachtrauern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Diese Vergleiche bringen nichts<\/strong><br>\nWieder ein Pisa-Nachfolge-Ranking. Und wieder dringt nur eine verzerrte Darstellung in die Nachrichten. In Bayen und Baden-W&uuml;rtemberg lernen Sch&uuml;ler besser als in Hamburg, Bremen und Berlin, hei&szlig;t es. Rechnet man die Sch&uuml;ler mit Migrationshintergrund heraus, ergibt sich ein anderes Bild: da liegt Hamburg im Bereich Lesen und Englisch-H&ouml;rverstehen sogar an der Spitze. Um richtig korrekt zu sein, m&uuml;ssten aber noch andere Faktoren wie Armut oder Bildungsgrad der Eltern in die Statistik einflie&szlig;en. Ansonsten droht ein solches Ranking, nur nach Bev&ouml;lkerungsgruppen getrennt, die Spaltung der Gesellschaft noch zu bef&ouml;rdern. Ausf&uuml;hrlich beleuchtet werden hier aber nur jene Standards, die ein Sch&uuml;ler f&uuml;r den mittleren Abschluss beherrschen muss. Dabei kam heraus, dass viele Sch&uuml;ler das schaffen &ndash; aber etwa jeder f&uuml;nfte nicht. Vergleiche zwischen den Bundesl&auml;ndern hinken, weil Bayern zum Beispiel etwa 30 Prozent seiner Sch&uuml;ler rausrechnet, die nur Hauptschulabschluss anstreben. &Auml;hnlich schief sind L&auml;ndervergleiche der Gymnasien, zu denen Bayern am wenigsten Sch&uuml;ler zul&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F06%2F24%2Fa0109&amp;cHash=268f00e5be\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Steinbr&uuml;ck missbraucht sein Abgeordnetenmandat&ldquo;<\/strong><br>\nDer ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck ist mit &bdquo;lukrativen Nebent&auml;tigkeiten&ldquo; in die Kritik geraten. Die Gr&uuml;nen sprechen von einem unanst&auml;ndigen Verhalten, zumal der SPD-Politiker kaum noch seiner Aufgabe als Abgeordneter im Deutschen Bundestag widmet.<br>\nIm neuen Bundestag hat sich Steinbr&uuml;ck nach Angaben des Portals abgeordnetenwatch.de bislang kaum aktiv bet&auml;tigt. So fehlte er bei zahlreichen namentlichen Abstimmungen. Stattdessen ging der fr&uuml;here Minister au&szlig;erparlamentarischen T&auml;tigkeiten nach. Den Angaben zufolge hielt er seit der Bundestagswahl einige Vortr&auml;ge, die ihm (neben seiner normalen Abgeordnetendi&auml;t von 7.668 Euro monatlich) je mindestens 7.000 Euro einbrachten.<br>\nHinzu kommt Steinbr&uuml;cks Verdienst aus seiner T&auml;tigkeit im Aufsichtsrat von ThyssenKrupp. F&uuml;r einfache Mitglieder wie Steinbr&uuml;ck hatte der Konzern daf&uuml;r in der Vergangenheit zwischen 130.000 Euro und 230.000 Euro im Jahr gezahlt.<br>\nGr&uuml;nen-Rechtsexperte Christian Str&ouml;bele:&bdquo;Ich halte es aber f&uuml;r einen Missbrauch des Mandats, wenn sich Leute w&auml;hlen lassen und dann haupts&auml;chlich hoch bezahlten anderen T&auml;tigkeiten nachgehen. Dass Peer Steinbr&uuml;ck seit der Bundestagswahl f&uuml;r Vortr&auml;ge tausende Euro kassiert hat, finde ich unanst&auml;ndig.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/_b=2606893,_p=6,_t=ftprint,doc_page=0;printpage\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Firmen-Spende an CDU: Carstensen und ein G&ouml;nner <\/strong><br>\nFast eine halbe Million hat der Pharmaunternehmer Frederik Paulsen in den vergangenen Jahren an die CDU in Schleswig-Holstein gespendet. Mit Ministerpr&auml;sident Peter Harry Carstensen ist er gut befreundet. Doch sein Firmenimperium ist wenig durchsichtig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/firmen-spende-an-cdu-carstensen-und-ein-goenner-1576712-print.html\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Verleger fordern Privatisierung von ARD oder ZDF<\/strong><br>\nIn der Genehmigung der Telemedienkonzepte von ARD und ZDF sieht der Zeitschriftenverlegerverband eine &ldquo;Absage an ein ausbalanciertes System&rdquo; und verlangt von den L&auml;ndern, einen der Sender zu privatisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dwdl.de\/story\/26658\/verleger_fordern_privatisierung_von_ard_oder_zdf\/\">DWDL<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>WAZ st&ouml;&szlig;t in Serbien auf  Widerstand<\/strong><br>\nDer serbische Wirtschaftsminister Mladan Dinki&#263; fordert den deutschen Medienkonzern WAZ wegen dubioser Machenschaften zum R&uuml;ckzug aus Serbien auf. Es k&ouml;nne nicht angehen, dass die WAZ mit zweifelhaften &ldquo;Hinterzimmergesch&auml;ften&rdquo; sich die Kontrolle &uuml;ber eine der wichtigsten Tageszeitungen des Landes verschaffe, erkl&auml;rt Dinki&#263; nach Bekanntwerden eines Deals, der dem Essener Konzern eine marktbeherrschende Stellung in Serbien verschaffen sollte. Dabei versuchten die WAZ und WAZ-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Bodo Hombach (SPD), sich mit Hilfe eines Strohmannes st&uuml;ckweise in den Besitz der Anteilsmehrheit an Ve&#269;ernje Novosti, der auflagenst&auml;rksten Tageszeitung des Landes, zu bringen. Der Strohmann, ein serbischer Oligarch, will die bei ihm zwischengeparkten Anteile nun offenbar nicht herausr&uuml;cken. Hintergrund des Deals ist, dass die WAZ zun&auml;chst wegen kartellrechtlicher Bedenken Ve&#269;ernje Novosti, ein in Serbien meinungsbildendes Blatt, nicht kaufen konnte &ndash; und deshalb die Dienste des Strohmannes in Anspruch nahm. Der Essener Medienkonzern ist das st&auml;rkste westeurop&auml;ische Unternehmen auf dem Pressemarkt in S&uuml;dosteuropa und h&auml;lt in mehreren Staaten eine marktbeherrschende Position von bis zu 70 Prozent &ndash; abgefedert durch beste Beziehungen ins politische und wirtschaftliche Establishment.<br>\nSeit Februar 2002 verf&uuml;gt die WAZ, der zuvor bereits der Einstieg in Kroatien (Dezember 1998), Rum&auml;nien (M&auml;rz 2001) und Serbien (Oktober 2001 [8]) gelungen war, &uuml;ber einen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer mit herausragenden Beziehungen nach S&uuml;dosteuropa. Bodo Hombach (SPD) hatte zwischen 1998 und 2001 exklusive Kontakte kn&uuml;pfen k&ouml;nnen, zun&auml;chst als Kanzleramtschef bei der Vorbereitung des Kosovokriegs und w&auml;hrend der NATO-Bombardements, ab Mitte 1999 als Sonderkoordinator der EU f&uuml;r den sogenannten S&uuml;dosteuropa-Stabilit&auml;tspakt. Der &ldquo;Stabilit&auml;tspakt&rdquo;, der Kooperation und Aufbauma&szlig;nahmen in S&uuml;dosteuropa f&ouml;rdern sollte, brachte den EU-&ldquo;Sonderkoordinator&rdquo; mit dem politischen und &ouml;konomischen F&uuml;hrungspersonal in ganz S&uuml;dosteuropa in direkten Kontakt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/57841\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Forschen mit der Staatskanzlei<\/strong><br>\nParteilichkeit ist noch das geringste Problem: Der Wahlforscher Karl-Rudolf Korte hat der CDU gegen Bezahlung &bdquo;wohlwollende&ldquo; Analysen bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen beschert. Und erntet daf&uuml;r Kritik.<br>\nKorte schl&auml;gt in ihr im Jahr 2005 der D&uuml;sseldorfer Staatskanzlei vor, einen seiner wissenschaftlichen Mitarbeiter zu finanzieren, der seine Dissertation &uuml;ber die Startphase von Ministerpr&auml;sidenten schreiben wolle. J&uuml;rgen R&uuml;ttgers war damals gerade ins Amt gekommen. Korte macht sehr konkrete Finanzierungsvorschl&auml;ge: &bdquo;Ab 1. Oktober sollte dann eine BAT IIa Finanzierung greifen, die auch &uuml;ber die Uni abgewickelt werden sollte. Das Unternehmen\/der Sponsor sollte eine zweckgebundene Spende an die Uni adressieren oder noch besser: wir reichen beim Unternehmen einen entsprechenden Projektantrag ein. Im Hinblick auf die wissenschaftliche Wirkung ist so eine Konstruktion optimal.&ldquo; Staatskanzlist Berger antwortete darauf umgehend, selbst eine L&ouml;sung &bdquo;&uuml;ber die Fraktion&ldquo; w&auml;re m&ouml;glich gewesen, es komme jetzt darauf an, einen Sponsor f&uuml;r das Projekt zu finden. Stattdessen, schreibt &bdquo;Wir in NRW&ldquo;, habe der Politologe dann einen Werkvertrag der Staatskanzlei erhalten, um zu einer Studie &bdquo;Regieren lernen&ldquo; beizutragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubC3FFBF288EDC421F93E22EFA74003C4D\/Doc~EF25CAB4B46E64A05BE405A464D4BABF6~ATpl~Ecommon~Scontent.html%20\">FAZ.Net<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Amnesty gei&szlig;elt Gaddafis Lager<\/strong><br>\nDie Bedingungen in Libyens W&uuml;stenlagern sind eines der erschreckendsten Kapitel in einem gestern ver&ouml;ffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International &uuml;ber den Staat al-Gaddafis. &ldquo;Menschenrechtsverletzungen geh&ouml;ren in Libyen weiter zum Alltag&rdquo;, so Amnesty. &ldquo;Repressive Gesetze verbieten jede Form unabh&auml;ngigen Denkens&rdquo;, der Inlandsgeheimdienst unterhalte mehrere Geheimgef&auml;ngnisse ohne jegliche Kontrolle. Und Libyen gehe besonders brutal gegen afrikanische Fl&uuml;chtlinge vor, die beim Versuch der Ausreise &uuml;ber Libyen Richtung Europa festgenommen und in Abschiebehaft genommen werden. &ndash; Die Ver&ouml;ffentlichung des Amnesty-Berichts erfolgt zu einem heiklen Zeitpunkt: Libyens Regierung verf&uuml;gte vor wenigen Wochen die Schlie&szlig;ung des UNHCR-B&uuml;ros im Land. Sollte dieser Beschluss umgesetzt werden, w&auml;ren die afrikanischen Fl&uuml;chtlinge in Libyen ohne jeden Zugang zu internationalem Schutz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2010%2F06%2F24%2Fa0059&amp;cHash=540673c33c\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung OP:<\/strong> Was in diesem Bericht nicht gen&uuml;gend hervorgehoben wird, ist die Strategie der EU, einen dem Schengenraum vorgelagerten Schutzg&uuml;rtel schaffen, um sich vor unliebsamen Asylanten und Zuwandern zu sch&uuml;tzen. Zu diesem Schutzg&uuml;rtel geh&ouml;rt auch Libyen. Was in dessen Auffanglagern geschieht, interessiert die EU wenig. Es versteht sich, dass ein Staat wie Libyen sich wenig um die Zust&auml;nde in den Lagern oder um die Motive der Fl&uuml;chtlinge schert.<\/em><\/p><\/li>\n<p><strong>Siehe zur Strategie der EU:<\/strong><\/p>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Europas Mauern<\/strong><br>\nBei ihrem Gipfeltreffen in Sevilla im Juni 2002 erkl&auml;rten die Staats- und Regierungschefs der EU die Bek&auml;mpfung der illegalen Zuwanderung zum vorrangigen Thema bei Verhandlungen mit den Anrainerstaaten der Union. Der alte Kontinent sah sich nicht mehr imstande, seine Grenzen zu &uuml;berwachen, und begann systematisch &ndash; und unter Missachtung internationaler Abkommen &ndash; die daraus erwachsenden Probleme und Aufgaben auf die Herkunfts- und Transitl&auml;nder abzuw&auml;lzen. Ein entscheidendes Element in der europ&auml;ischen Abwehrstrategie sind die &ldquo;R&uuml;ck&uuml;bernahmeabkommen&rdquo; mit benachbarten Drittstaaten. Um einen Ausl&auml;nder ohne klaren Rechtsstatus vom europ&auml;ischen Territorium ausweisen zu k&ouml;nnen, braucht man ein Land, das ihn aufnimmt: Entweder das Herkunftsland oder &ndash; inzwischen &ndash; das Land, das er zuletzt passiert hat. Da den Herkunftsl&auml;ndern wenig daran lag, abgewiesene Migranten wieder aufzunehmen, und den Transitl&auml;ndern noch weniger, f&uuml;hrte die EU zahlreiche Geheimverhandlungen und schloss eine ganze Reihe Abkommen. Im Juli 2009 offerierte die Europ&auml;ische Kommission der libyschen F&uuml;hrung eine &ldquo;Zusammenarbeit mit dem Ziel eines gemeinsamen und einvernehmlichen Umgangs mit den Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;men&rdquo;, und der Hohe Fl&uuml;chtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) bot sich als Vermittler an, um &ldquo;humanit&auml;re Standards&rdquo; in den Auffanglagern zu sichern. Die mit den Drittl&auml;ndern geschlossenen Kooperationsabkommen verletzen nicht nur die Rechte von Fl&uuml;chtlingen, sie bedrohen auch ein weiteres Rechtsgut von &uuml;berragender Bedeutung: das Recht auf Bewegungsfreiheit. Und dabei geht es nicht mehr nur um die Einwanderung nach Europa. Das von Frankreich erdachte Konzept der &ldquo;Koentwicklung&rdquo; soll theoretisch Migration und Entwicklung so verkn&uuml;pfen, dass es dem Ursprungsland wie dem Zielland dienlich ist.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2010\/06\/11.mondeText1.artikel,a0009.idx,1\">Monde diplomatique<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/analysen\/2008\/ko-entwicklung.pdf\">Bundestag [PDF &ndash; 74 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Die Schrumpfvergreisung der Deutschen: Deutschland verschl&auml;ft den Kampf um Talente<\/strong><br>\nEine Billion Euro Sonderschulden aber hatte Deutschland bereits 2007 f&uuml;r Migranten, die mehr aus den Hilfesystemen entnehmen, als sie aufgrund schlechter Schulleistungen und anderer Handicaps in sie einzahlen k&ouml;nnen. Auf jeden der 25 Millionen vollerwerbst&auml;tigen Nettosteuerzahler fallen allein f&uuml;r diese historisch einmalige Aufgabe 40.000 Euro Schulden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105\/Doc~E9F1ABBF98E934840B59647644EC14C0A~ATpl~Ecommon~Scontent.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong>  F&uuml;r eine Billion der 1,7 Billionen-Verschuldung der &ouml;ffentlichen H&auml;nde sollen  also die Migranten verantwortlich sein. Eine absolut unbelegte Horrorbehauptung, die einer Hetze auf die in Deutschland lebenden Mirgranten dient, wie sie aggressiver von den Rechtsextremisten nicht betrieben wird.<br>\n87 Prozent der hiesiegen Hochschulabsolventen h&auml;tten den Wunsch im Ausland Karriere zu machen,<br>\nWom&ouml;glich auch deshalb &auml;u&szlig;erten 2007 rund 87 Prozent der hiesigen Hochschulabsolventen den Wunsch, in anderen L&auml;ndern Karriere zu machen, weil sie keine Lust h&auml;tten f&uuml;r die nicht Ausbildungsreifen zu bezahlen. Woher Heinsohn seine Zahl von 87 Prozent nimmt, belegt er nicht. Nach einer Umfrage von McKinsey denken 56 Prozent dar&uuml;ber nach, auszuwandern. Aber nicht weil sie f&uuml;r die nicht Ausbildungsf&auml;higen nicht bezahlen wollen, sondern weil sie sich in Deutschland keine gesicherte Zukunft ausrechnen, weil Werte wie Frieden, B&uuml;rger- und Menschenrechte oder weil soziale Gerechtigkeit <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1357\">zu gering gesch&auml;tzt w&uuml;rden<\/a>.  Eine &bdquo;Hartz-IV-Mutter&ldquo; mit zwei Kinder koste den &bdquo;t&uuml;chtigen Deutschen&ldquo; bis zum 50. Lebensjahr 415.000 Euro. Was kostet den Staat eine &bdquo;t&uuml;chtige&ldquo; deutsche Mutter mit zwei Kinder. M&uuml;ssen diese Kinder nicht in die Schule, kriegt sie kein Elterngeld, kriegen solche Eltern kein Kindergeld usw.?<br>\nEs ist wie immer bei <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4936\">Heinsohn<\/a>: Mit irgendwelchen unbelegten Behauptungen und Schreckensszenarien versucht er seine sozialdarwinistischen und sozialrassistischen Thesen zu untermauern.<br>\nDie FAZ bietet ihm dazu eine regelm&auml;&szlig;ige Propagandaplattform.<\/em> <\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Sparkurs oder Konjunkturspritze; Daten zur wirtschaftlichen Lage; blindes Vertrauen in Middelhoff; wenn Sparen teuer wird; Minijobber; Hotels trotz Steuersenkung nicht billiger; G20 muss Kampf gegen Steueroasen wieder aufnehmen; Rentenkasse im Defizit; SPD fordert Privatversicherten-Soli; Fernbusse im Stau; &Ouml;lkatastrophe; &Auml;rzte und Folter; erzchristlich; Pisa-Vergleiche bringen nichts; Steinbr&uuml;ck sahnt ab; Verleger<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=5995\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-5995","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5995","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5995"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5995\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6006,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5995\/revisions\/6006"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5995"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5995"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5995"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}