{"id":60078,"date":"2020-04-09T08:42:08","date_gmt":"2020-04-09T06:42:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078"},"modified":"2020-04-09T08:49:46","modified_gmt":"2020-04-09T06:49:46","slug":"hinweise-des-tages-3590","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078#h01\">Weniger Ungleichheit durch die Corona-Krise? Wirtschaftliche und soziale Folgen der Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078#h02\">#CoronaBonds: Merkel and Scholz risk triggering a new eurocrisis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078#h03\">Aus Le Monde diplomatique: Katastrophenmedizin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078#h04\">Ohnehin &uuml;berlastete Besch&auml;ftigte werden wie Zitronen ausgequetscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078#h05\">Corona: DGB fordert Notlagenfonds f&uuml;r Studierende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078#h06\">Rechtsmediziner P&uuml;schel: &bdquo;In Hamburg ist niemand ohne Vorerkrankung an Corona gestorben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078#h07\">Ein Virologe will Fakten schaffen und forscht mitten in Deutschlands Corona-Hotspot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078#h08\">Gesundheitsdaten: Niedersachsen schickt weiter Coronalisten an die Polizei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078#h09\">&ldquo;Ein freier Markt garantiert keine Gesundheitsversorgung&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078#h10\">Die totalit&auml;re Horrorvision des Weltwirtschaftsforums wird umgesetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078#h11\">Schutz f&uuml;r Verbraucher und Veranstalter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078#h12\">Hat China das Virus wirklich besiegt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078#h13\">Britische Regierung schlie&szlig;t nicht aus, dass das Corona-Virus aus einem chinesischen Labor stammt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078#h14\">Bu&szlig;gelder f&uuml;r Telekommunikationsanbieter <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078#h15\">Die Pandemie als Druckmittel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60078#h16\">Leserzuschriften zur Abschaltung der Internetseite von Wolfgang Wodarg<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Weniger Ungleichheit durch die Corona-Krise? Wirtschaftliche und soziale Folgen der Pandemie<\/strong><br>\nManche hoffen, die Corona-Krise werde die soziale Ungleichheit reduzieren. Das k&ouml;nnte ein Trugschluss sein. [&hellip;]<br>\nDie Corona-Krise wirkt sich nicht allein auf die Immunschwachen, sondern auch auf die Einkommensschwachen fatal aus. Einerseits haben viele Tafeln geschlossen, andererseits sinken die Einnahmen von Bettler(inne)n, Pfandsammler(inne)n und Verk&auml;ufer(inne)n von Stra&szlig;enzeitungen, weil die Stra&szlig;en leergefegt sind und alle eine Infektion f&uuml;rchten. Damit wird die ohnehin br&uuml;chige Lebensgrundlage der &Auml;rmsten vollends zerst&ouml;rt.<br>\nAuch von den Rettungspaketen f&uuml;r die Unternehmen kommt im Kellergeschoss der Gesellschaft wenig an. W&auml;hrend die Arbeitgeber ihre Lohnkosten durch die modifizierte Regelung zum Kurzarbeitergeld vollst&auml;ndig erstattet bekommen (einschlie&szlig;lich ihrer Beitr&auml;ge zur Sozialversicherung), kommen Arbeitnehmer\/innen h&ouml;chstens auf 67 Prozent ihres letzten Nettoeinkommens, und zwar auch nur dann, wenn sie unterhaltsberechtigte Kinder haben. Alle &uuml;brigen Kurzarbeiter\/innen bekommen sogar nur 60 Prozent, wobei Sonderzahlungen wie Nachtzuschl&auml;ge unber&uuml;cksichtigt bleiben. Mehr als eine Million Senior(inn)en bessern ihre Rente durch einen Minijob auf, darunter fast 200.000 Menschen, die 75 Jahre oder &auml;lter sind. Wenn ihr Arbeitgeber keine Auftr&auml;ge mehr hat und in wirtschaftliche Bedr&auml;ngnis ger&auml;t, erhalten sie im Unterschied zu sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten kein Kurzarbeitergeld.<br>\nGemeinschaftssinn, Mitmenschlichkeit und soziales Verantwortungsbewusstsein bleiben auf der Strecke, wenn sich die Kluft zwischen Arm und Reich vertieft. Aber die Corona-Pandemie bietet neben gro&szlig;en Gefahren, zum Beispiel einer Beschneidung der Grundrechte sowie einem weiteren Ausbau des staatlichen Kontroll-, &Uuml;berwachungs- und Repressionsapparates, den manche L&auml;nder derzeit erleben, auch gewisse Chancen. Falls sich die Erkenntnis durchsetzt, dass die Sozial- und Gesundheitspolitik der vergangenen Jahrzehnte unserem Gemeinwesen geschadet hat und Solidarit&auml;t statt Wettbewerbswahn und Ellenbogenmentalit&auml;t herrschen muss, h&auml;tte das Virus f&uuml;r die Gesellschaft am Ende auch etwas Gutes bewirkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/weniger-ungleichheit-durch-die-corona-krise-wirtschaftliche-und-soziale-folgen-der-pandemie--2362.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>#CoronaBonds: Merkel and Scholz risk triggering a new eurocrisis<\/strong><br>\nMerkel und Scholz riskieren eine neue Euro-Krise mit extremen Kosten f&uuml;r Deutschland. Ihr Widerstand gegen #Corona-Anleihen ist unbegr&uuml;ndet. Das Haftungsrisiko f&uuml;r Deutschland w&auml;re faktisch 0, da die EZB in Euro nie pleite gehen kann. Wer Italien zwingt, in der Krise zu k&uuml;rzen, macht die Krise teuer &amp; t&ouml;dlicher. Auch f&uuml;r Europa. Mehr im Interview mit der Deutschen Welle. #EuroBonds<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/fabio.d.masi\/videos\/2894570770633967\/\">Fabio de Masi Video via facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: EU-Streit &uuml;ber Krisenhilfe: Drohende Auferstehung der Troika<\/strong><br>\nDie EU-Finanzminister haben sich im Streit um Hilfen f&uuml;r Corona-Krisenl&auml;nder verhakt. Niederlande, Finnland und &Ouml;sterreich fordern harte Konditionen.<br>\nKnapp zwei Wochen nach einem verungl&uuml;ckten Video-Gipfel steht die Europ&auml;ische Union erneut vor einer Zerrei&szlig;probe. Am Mittwochmorgen blockierten die Niederlande ein 500 Milliarden Euro schweres EU-Hilfspaket gegen die Wirtschaftskrise. Der Streit war so heftig, dass die Eurogruppe ihre Beratungen abbrechen musste und sich auf Donnerstag vertagte. [&hellip;]<br>\nDass man sich trotzdem nicht einig wurde, lag nach Angaben von EU-Diplomaten vor allem an den Niederlanden. Finanzminister Wopke Hoekstra habe &ldquo;&uuml;berm&auml;&szlig;ige Forderungen&ldquo; gestellt, etwa nach Strukturreformen im Gesundheitswesen und K&uuml;rzungen bei den Renten. &ldquo;Ohne die Niederlande h&auml;tte es eine Einigung gegeben&ldquo;, hie&szlig; es in Br&uuml;ssel. Allerdings ist die Sache wohl doch ein wenig komplizierter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/EU-Streit-ueber-Krisenhilfe\/!5674800\/\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Welche Logik steckt hinter der Konditionalisierung der dringend notwendigen Hilfszahlungen? Und wieso tut Deutschland zumindest im Vordergrund wieder so unbeteiligt, sind angeblich (nur) die Niederlande, Finnland und &Ouml;sterreich die Harten, wenn Deutschland ebenfalls auf &ldquo;Budgetdisziplin&rdquo; und der R&uuml;ckf&uuml;hrung der Schulden beharrt? Und umgekehrt: wenn Spanien, Italien, Portugal&hellip; aktiv daran gehindert werden, sich in Fremdw&auml;hrung (dem Euro) zu verschulden, welcher andere Ausweg bleibt ihnen dann noch, als eine Verschuldung in der eigenen W&auml;hrung anzustreben &ndash; auf gut Deutsch, den Euro zu verlassen? Welche Anreize sollten sie haben, um im Eurosystem zu bleiben, das sie finanziell (und wirtschaftlich) erdr&uuml;ckt und ihnen keinerlei Vorteile bietet au&szlig;er den, dass ein &ndash; vermutlich sehr schwieriger und schmerzhafter Austritt aus dem Euro &ndash; vermieden wird? Der Punkt wird kommen, an dem vor allem in Italien die Abw&auml;gung zwischen zwei gro&szlig;en &Uuml;beln &ndash; Verbleib im Euro und Austritt aus dem Euro &ndash; zugunsten des Austritts ausfallen wird, denn lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Die Finanzminister der Eurozone: Deutscher Geiz wird sich r&auml;chen<\/strong><br>\nDeutschland ist keine Insel. Uns geht es nur so gut wie unseren Nachbarn. Es ist erschreckend, dass man diese Binsenweisheiten aufschreiben muss.<br>\nZu wenig. Diese beiden Worte fassen das deutsche Versagen zusammen, wenn es um Europa geht. Zwei Zahlen machen deutlich, wie grotesk die Bundesregierung agiert: Die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) geht davon aus, dass Europa mindestens 1,5 Billionen Euro mobilisieren muss, damit alle L&auml;nder genug Geld haben, um die Coronasch&auml;den zu bek&auml;mpfen. Doch Deutschland favorisiert ein Paket, das nur rund 500 Milliarden Euro umfasst. Noch schlimmer: Die deutsche Zahl ist eine Mogelpackung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Die-Finanzminister-der-Eurozone\/!5674824\/\">Ulrike Herrmann in der taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Aus Le Monde diplomatique: Katastrophenmedizin<\/strong><br>\nDie Austerit&auml;tspolitik hat uns Krankenh&auml;user beschert, in denen &Auml;rzte heute wie im Krieg entscheiden m&uuml;ssen, wer leben darf und wer sterben muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Aus-Le-Monde-diplomatique\/!5677553\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> <a href=\"https:\/\/taz.de\/Aus-Le-Monde-diplomatique\/!5498080\/\">In diesem zwei Jahre alten Artikel<\/a> wird dargestellt, wie Macron damals den &ouml;ffentlichen Dienst und die Daseinsvorsorge, auch nat&uuml;rlich die Krankenh&auml;user, aggressiv attackiert hat. Das unterfinanzierte Gesundheitswesen hat er nicht nur geerbt, er hat die Unterfinanzierung noch einmal versch&auml;rft. Mir ist daher unbegreiflich, dass trotzdem sein Ansehen in der Corona-Krise gestiegen sein soll.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ohnehin &uuml;berlastete Besch&auml;ftigte werden wie Zitronen ausgequetscht<\/strong><br>\nDas ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die ihre Gesundheit schon jetzt t&auml;glich f&uuml;r uns alle riskieren. Anstatt aber die Arbeitsbedingungen f&uuml;r unsere Heldinnen und Helden in den systemrelevanten Berufen durch z.B. mehr Personal oder durch den Schutz eines Tarifvertrags zu verbessern, werden die ohnehin schon &uuml;berlasteten Besch&auml;ftigten wie Zitronen ausgequetscht. Offensichtlich ist es der Bundesregierung wichtiger, den Arbeitgebern vorgezogene Ostereier ins Nest zu legen, als sich um den Schutz der Besch&auml;ftigten bei der Arbeit zu k&uuml;mmern&rdquo;, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, die von Arbeitsminister Heil unterzeichnete Verordnung, welche Arbeitstage bis 12 Stunden zul&auml;sst, Ruhezeiten verringert und das grunds&auml;tzliche Besch&auml;ftigungsverbot an Sonn- und Feiertagen aufhebt. Ferschl weiter:<br>\n&bdquo;Damit stellt der Arbeitsminister die Gewerkschaften kalt. Abweichungen vom Arbeitszeitgesetz waren bisher immer nur durch Tarifvertr&auml;ge m&ouml;glich. Hier bereitet ein SPD-Arbeitsminister den generellen Angriff auf das Arbeitszeitgesetz mit vor und macht sich damit &ndash; gewollt oder ungewollt &ndash; zum Steigb&uuml;gelhalter der Wirtschaft. Auch in einer Notlage, die durch die Sparpolitik und Privatisierungen verschlimmert wurde, d&uuml;rfen die arbeitsmedizinisch zwingend notwendigen Grenzen der Arbeitszeitgestaltung nicht aufgehoben werden. Die Last der Bew&auml;ltigung darf nicht einseitig auf die Besch&auml;ftigten &uuml;bertragen werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/ohnehin-ueberlastete-beschaeftigte-werden-wie-zitronen-ausgequetscht\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Corona: DGB fordert Notlagenfonds f&uuml;r Studierende<\/strong><br>\nEs sollte ein &ldquo;ein Notlagenfonds aufgelegt werden, der eine schnelle und unb&uuml;rokratische Hilfe f&uuml;r alle in Not geratenen Studierenden erm&ouml;glicht&rdquo;, fordert DGB-Vize Elke Hannack. Denn auf BAf&ouml;G haben l&auml;ngst nicht alle Studierenden Anspruch &ndash; und viele &ldquo;Sudierenden-Jobs&rdquo; liegen aufgrund der Corona-Krise brach. Deswegen m&uuml;sse auch &ldquo;der Ausschluss weiter Teile der Studierenden vom BAf&ouml;G in der Krise aufgehoben und die F&ouml;rderung in einen Vollzuschuss umgewandelt werden&rdquo;, so Hannack.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++ff5070b0-79a1-11ea-9cad-52540088cada\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rechtsmediziner P&uuml;schel: &bdquo;In Hamburg ist niemand ohne Vorerkrankung an Corona gestorben&ldquo;<\/strong><br>\nDer renommierte Hamburger Rechtsmediziner Klaus P&uuml;schel h&auml;lt die Angst vor Corona f&uuml;r &uuml;bertrieben. Mit seinem Team obduziert er die Toten in Hamburg, und er stellt fest: Das Virus sei in diesen F&auml;llen nur der letzte Tropfen gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article207086675\/Rechtsmediziner-Pueschel-In-Hamburg-ist-niemand-ohne-Vorerkrankung-an-Corona-gestorben.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Je nach Studie betr&auml;gt die Mortalit&auml;t in der der Gruppe ohne Vorerkrankung 0,03% bis 0,1%. Da Herr P&uuml;schel in Hamburg gerade mal 19 Leichen zu Gesicht bekommen hat, w&auml;re es gem&auml;&szlig; der Wahrscheinlichkeitsrechnung schon erstaunlich, wenn darunter jemand ohne Vorerkrankung gewesen w&auml;re. Es ist aber auch erstaunlich, wie schnell der Springer-Verlag von absoluter Panikmache auf Kritik an absoluter Panikmache umgeschaltet hat. Leider &uuml;berzieht man jedoch in beiden Disziplinen. Zur Information: Zu den Vorerkrankungen z&auml;hlt bereits ein zu hoher Blutdruck, der heute bei zwei Drittel aller &Uuml;ber-70-J&auml;hrigen diagnostiziert wird. Die Wahrheit liegt also &ndash; wie meist bei der WELT &ndash; zwischen den Zeilen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein Virologe will Fakten schaffen und forscht mitten in Deutschlands Corona-Hotspot<\/strong><br>\nDer Mediziner Hendrik Streeck untersucht im besonders betroffenen Kreis Heinsberg, wie infekti&ouml;s das Virus wirklich ist. Er verfolgt damit einen anderen Ansatz als sein Fachkollege Christian Drosten, der die Bundesregierung ber&auml;t. Auch im Ton unterscheiden sich die beiden deutlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/der-virologe-hendrik-streeck-forscht-mitten-im-corona-hotspot-ld.1550667\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gesundheitsdaten: Niedersachsen schickt weiter Coronalisten an die Polizei<\/strong><br>\nDie Landesdatenschutzbeauftragte h&auml;lt die &Uuml;bermittlung der Daten f&uuml;r illegal und hat angeordnet, sie umgehend einzustellen. Nun werfen Oppositionspolitiker:innen der Landesregierung vor, das Parlament zu umgehen. Ein Jurist r&auml;t Menschen in Quarant&auml;ne zur Strafanzeige gegen das Sozialministerium.<br>\nNiedersachsens Gesundheits&auml;mter &uuml;bermitteln weiterhin Daten von Coronavirus-Infizierten an die Polizei. Auch Namen und Adressen von Menschen, die mit ihnen Kontakt hatten, stehen auf den sogenannten Quarant&auml;nelisten. Damit setzt sich die Landesregierung &uuml;ber die Einsch&auml;tzung der Landesdatenschutzbeauftragten Barbara Thiel hinweg.<br>\nAm Dienstag vergangener Woche hatte das Sozialministerium die Weitergabe der Daten in einem Schreiben an die Landkreise und kreisfreien St&auml;dte veranlasst. Thiel forderte die Beh&ouml;rden am Freitag auf, ihre Anordnung umgehend zur&uuml;ckzunehmen. &bdquo;Nat&uuml;rlich nehmen wir die Kritik der Landesdatenschutzbeauftragten sehr ernst und werden die aufgeworfenen Fragestellungen nochmals pr&uuml;fen&ldquo;, teilte ein Sprecher des Innenministeriums netzpolitik.org mit. Am selben Tag bekr&auml;ftigte die Beh&ouml;rde die Ma&szlig;nahme mit einem weiteren Erlass.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2020\/niedersachsen-schickt-weiter-coronalisten-an-die-polizei\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&ldquo;Ein freier Markt garantiert keine Gesundheitsversorgung&rdquo;<\/strong><br>\nKaum ein &Ouml;konom kennt die US-Arbeiterschicht besser als Angus Deaton. Er sagt: Ihnen ging es schon seit Jahrzehnten schlecht. Nicht erst seit der Corona-Krise.<br>\nW&auml;hrend die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland steigt, sinkt sie in einem der reichsten L&auml;nder der Erde: Das Ph&auml;nomen der sogenannten &ldquo;Deaths of Despair&rdquo; &ndash; Verzweiflungstode &ndash; ersch&uuml;ttert die US-amerikanische &Ouml;ffentlichkeit. Seit den Neunzigerjahren steigt die Sterblichkeit unter wei&szlig;en US-Amerikanerinnen und -Amerikanern zwischen 45 und 54 Jahren immer weiter an. Die Menschen sterben an Alkoholmissbrauch, an einer &Uuml;berdosis Drogen oder durch Suizid.<br>\nDie Ursache ihrer Verzweiflung ist die zunehmende wirtschaftliche Ungerechtigkeit, argumentieren die &Ouml;konomen Angus Deaton und Anne Case in ihrem neuen Buch &ldquo;Deaths of Despair and the Future of Capitalism&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2020-04\/angus-deaton-usa-oekonomie-deaths-of-despair\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die totalit&auml;re Horrorvision des Weltwirtschaftsforums wird umgesetzt<\/strong><br>\nBeim j&auml;hrlichen Milliard&auml;rsstelldichein in Davos Anfang 2018 wurde ein im Auftrag des Weltwirtschaftsforums erstelltes Pilotprojekt f&uuml;r die &Uuml;berwachung von Flugreisenden beschlossen, das ich damals als &ldquo;totalit&auml;re Horrorvison&rdquo; vorstellte. Ein nun ver&ouml;ffentlichter Nachfolgebericht zeigt, dass der Club der gr&ouml;&szlig;ten multinationalen Konzerne eifrig und erfolgreich daran arbeitet, die Regierungen und die EU in die Umsetzung dieser Horrorvision einzuspannen.<br>\nDas Projekt l&auml;uft bisher unter dem Titel &ldquo;&rdquo;Der bekannte Reisende&rdquo;, im Original The Known Traveller Digital Identity-Projekt&rdquo;, kurz KTDI. Wie der damalige Bericht ist Ende Januar auch der Nachfolgebericht, das KTDI White Paper, ohne jede Fanfare im Internet ver&ouml;ffentlicht worden. Lesen sollen diese von der Beratungsgesellschaft Accenture erstellten Berichte nur die am digitalen &Uuml;berwachungs- und Sicherheitsgesch&auml;ft Beteiligten. Diese sprechen aus nachvollziehbaren Gr&uuml;nden lieber von Digital Identitiy als von digitaler Kontrolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/known-traveller-2\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schutz f&uuml;r Verbraucher und Veranstalter<\/strong><br>\nWenn wegen der Coronakrise Kultur-, Sport- oder Freizeitveranstaltungen ausfallen, sollen Nutzer mit Gutscheinen entsch&auml;digt werden. Das geht aus einem Papier des Justizministeriums hervor, das heute beschlossen werden soll. (&hellip;)<br>\nAllerdings steht in dem Papier auch: Wird der Gutschein nicht bis zum 31. Dezember 2021 eingel&ouml;st, muss der Veranstalter dem Kunden den Wert erstatten. Verbrauchersch&uuml;tzer sehen die Planungen trotzdem kritisch: Gehe der Veranstalter bankrott, blieben Nutzer trotzdem auf den Kosten sitzen, so das Argument. Doch genau diese Pleiten will das Gesetz m&ouml;glichst verhindern. Stimmt das Kabinett wie geplant zu, muss der Entwurf noch durch den Bundestag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gutscheine-regierung-corona-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> So versuche die Bundesregierung, &ldquo;beide Seiten&rdquo;, gemeint sind Veranstalter und Verbraucher, zu sch&uuml;tzen. Dabei w&uuml;rden in erster Linie die Veranstalter von dieser Regelung profitieren. Wundern kann das allerdings nicht &ndash; sowohl CDU und CSU, aber auch die meisten und langj&auml;hrigen Spitzenleute in der SPD haben sich seit vielen Jahren als offenbar willige Vollstrecker von Interessen der Arbeitgeberseite pr&auml;sentiert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hat China das Virus wirklich besiegt?<\/strong><br>\nIn Wuhan fallen die Reisebeschr&auml;nkungen. Damit unterstreicht die chinesische Regierung ihren &bdquo;Sieg&ldquo; &uuml;ber das Coronavirus. So eindeutig allerdings ist der nicht. (&hellip;)<br>\nBlindes Vertrauen in die chinesischen Statistiken ist trotzdem weiterhin nicht angebracht. Allein die offizielle Definition eines Corona-&bdquo;Falles&ldquo; hat sich im Laufe der Wochen siebenmal ge&auml;ndert. Klarheit, ohnehin nicht die St&auml;rke der chinesischen Regierung, sieht anders aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/wuhan-ist-offen-hat-china-das-coronavirus-wirklich-besiegt-16717655.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wie hier in der &ldquo;FAZ&rdquo; zweifeln hiesige &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; die chinesischen Zahlen an. Die bekannten, sinngem&auml;&szlig;en Worte &ldquo;Wer den Balken im eigenen Auge hat, solle nicht auf den Splitter im Auge von Anderen zeigen&rdquo; scheinen sie nicht zu kennen, denn die deutschen Zahlen sind in der Tat fragw&uuml;rdig. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59903\">Schluss mit Irref&uuml;hrung: &bdquo;Wir brauchen harte, gesicherte Fakten statt nur scheinbar objektive&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Britische Regierung schlie&szlig;t nicht aus, dass das Corona-Virus aus einem chinesischen Labor stammt<\/strong><br>\nNach wie vor ranken sich viele Erz&auml;hlungen um den Ursprung des Virus, das einen gro&szlig;en Teil der Weltbev&ouml;lkerung und die globale Wirtschaft ausbremste. Das Cobra-Team von Premier Boris Johnson will nun nicht mehr ausschlie&szlig;en, dass es doch aus einem Labor in Wuhan entwichen ist. (&hellip;)<br>\nDieser Meinung wollte sich The Scientist aber nicht anschlie&szlig;en. Es fehle an Beweisen f&uuml;r diese Theorie, hei&szlig;t es in dem Artikel. Das ist nat&uuml;rlich korrekt, nur hei&szlig;t das nicht zwangsl&auml;ufig, dass diese M&ouml;glichkeit nicht trotzdem besteht.<br>\nOffiziell ruderte die Regierung von Premierminister Boris Johnson zur&uuml;ck, nachdem bekannt wurde, dass ein Cobra-Mitglied mit der Presse gesprochen hatte. Man habe solche Berichte &ldquo;nicht anerkannt&rdquo;, hie&szlig; es dazu aus Johnsons B&uuml;ro, der selbst an COVID-19 erkrankt ist und auf die Intensivstation verlegt werden musste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/100614-britische-regierung-schliesst-nicht-aus\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><strong>dazu: Forderung eines chinesischen &bdquo;Schadenersatzes&rdquo; f&uuml;r COVID-19 ist absurd<\/strong><br>\nDie in London ans&auml;ssige britische Denkfabrik Henry Jackson Society hat vor kurzem einen Forschungsbericht ver&ouml;ffentlicht, in dem China vorgeworfen wird, Informationen &uuml;ber die COVID-19-Epidemie verheimlicht und damit die internationalen Gesundheitsregeln verletzt zu haben. China sei schuld an der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus und solle Schadenersatz leisten, so der Bericht. (&hellip;)<br>\nKerry Brown vom King&lsquo;s College London zufolge ist die Henry Jackson Society eine rechte Organisation mit konservativen Mitgliedern, die im eigenen politischen Interesse und wegen ihrer ideologischen Vorurteile jede Chance einer Attacke nutzen.<br>\nAuff&auml;llig ist jedoch, dass einige rechte britische Politiker diesen Wissenschaftlern den R&uuml;cken st&auml;rken. Ziel ist es, einen S&uuml;ndenbock f&uuml;r das Versagen der Beh&ouml;rden bei der Epidemiekontrolle zu finden. So sagte der britische Kabinettsminister Michael Gove Ende M&auml;rz zum Beispiel, obwohl China den ersten Infektionsfall rechtzeitig gemeldet habe, gebe es in dem chinesischen Bericht keine klaren Informationen &uuml;ber den Umfang, den Charakter und die Infektiosit&auml;t des Virus. Gove hat dabei jedoch die wichtigste Tatsache ignoriert: Eine solche wissenschaftliche Bewertung ben&ouml;tigt Zeit. Die britische Zeitung &bdquo;The Independent&rdquo; schrieb dazu, Goves Verhalten ziele darauf ab, China f&uuml;r den Mangel an Virus-Testkits in Gro&szlig;britannien die Schuld zuzuschieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20200407\/449059.html\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bu&szlig;gelder f&uuml;r Telekommunikationsanbieter<\/strong><br>\nDer verherrlichte Wettbewerb bei Datenkommunikation f&uuml;hrt weiter zu abgeh&auml;ngten Regionen. Kunden werden mit falschen Angaben zu verf&uuml;gbaren &Uuml;bertragungsraten betrogen. Ein falscher Anbieter, ein falsches Netz bedeuten f&uuml;r die Kunden gerade heute, in Zeiten der Kontaktbeschr&auml;nkungen f&uuml;r Infektionsschutz, dass Kontakte zu Familie und Freunden sowie die Arbeitsf&auml;higkeit erschwert bis unm&ouml;glich werden&ldquo;, erkl&auml;rt Ralph Lenkert, f&uuml;r die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Beirat der Bundesnetzagentur, anl&auml;sslich der Ver&ouml;ffentlichung der Ergebnisse der Breitbandmessung durch Bundesnetzagentur. Lenkert weiter:<br>\n&bdquo;DIE LINKE fordert seit Jahren, den Wettbewerb beim Ausbau der Infrastruktur f&uuml;r Mobil- und Festnetze zu beenden und stattdessen die Anbieter zur Zusammenarbeit zu verpflichten, wei&szlig;e und graue Flecken in der Verf&uuml;gbarkeit m&uuml;ssen endlich verschwinden. Dass einige Bundesl&auml;nder wie Th&uuml;ringen jetzt &uuml;ber eigene Gesellschaften die L&uuml;cken schlie&szlig;en, hilft den bisher unerschlossenen Gebieten, aber in der Pflicht w&auml;ren Telekom, Vodafone und die anderen privaten Konzerne.<br>\nDass im Festnetz nur 16 Prozent der Anschl&uuml;sse die angebotene &Uuml;bertragungsrate erreichen und bei 30 Prozent nicht einmal die H&auml;lfte erreicht wird, und im Mobilfunk gar nur 1,5 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer vertragsgem&auml;&szlig;e Datenraten und nur 16 Prozent wenigstens die H&auml;lfte des Angebotes erhalten, ist ein Betrug, der beendet werden muss und f&uuml;r den Telekommunikationsanbieter sp&uuml;rbare Bu&szlig;gelder verdient haben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/bussgelder-fuer-telekommunikationsanbieter\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Pandemie als Druckmittel<\/strong><br>\nDie EU nutzt die Covid-19-Pandemie als Druckmittel gegen die Regierung Venezuelas. Hintergrund sind die US-Sanktionen gegen das Land, die die venezolanische Wirtschaft massiv sch&auml;digen und den Kampf gegen das Covid-19-Virus erheblich behindern. Washington will die Sanktionen nur aussetzen, wenn die Regierung in Caracas zur&uuml;cktritt. Wolle Caracas &ldquo;verheerende Auswirkungen auf die Menschen&rdquo; verhindern, m&uuml;sse es die US-Forderung erf&uuml;llen, verlangt auch die Europ&auml;ische Union. Br&uuml;ssel ist seinerseits nicht bereit, seine Sanktionen gegen Venezuela zu beenden, obwohl UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres seit Ende M&auml;rz explizit fordert, wirtschaftliche Zwangsma&szlig;nahmen umgehend auszusetzen, um den Kampf gegen die Pandemie nicht zu behindern. Mehr als zwei Drittel aller Staaten unterst&uuml;tzen das, ausgenommen vor allem die L&auml;nder der EU und Nordamerikas. Deutschland tr&auml;gt zudem Mitschuld daran, dass der IWF Caracas Nothilfe-Mittel verweigert: Ursache ist, dass diverse westliche Staaten Venezuelas Regierung die Anerkennung verweigern und einen Putschisten zum legitimen Pr&auml;sidenten erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8242\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Venezolanische Regierung wendet sich mit Brief an Deutsche Welle und fordert R&uuml;cknahme von Fake-News<\/strong><br>\n&ldquo;Venezolanische K&uuml;stenwache rammt absichtlich deutsches Kreuzfahrtschiff in internationalen Gew&auml;ssern&rdquo;. Diese Meldung brachte der deutsche Staatssender Deutsche Welle mit Verweis auf den Spiegel am 3. April. Doch Radarbilder und Funkaufzeichnung zeichnen ein anderes Bild. (&hellip;)<br>\nEs w&auml;re nicht das erste Mal, dass der Auslandsrundfunk der Bundesrepublik Deutschland mit nachweislichen Falschmeldungen &uuml;ber Venezuela auf sich aufmerksam macht. Fast genau vor einem Jahr blamierte sich die Deutsche Welle (DW), als sie am 14. April 2019 gro&szlig; titelte: &ldquo;PRESSEFREIHEIT &ndash; Deutsche Welle in Venezuela abgeschaltet&rdquo;. In den sozialen Medien versah DW die Meldung zudem mit dem Hashtag #Zensur. Bundesregierung und Ausw&auml;rtiges Amt intervenierten und verurteilten die angebliche Abschaltung durch die venezolanische Regierung. Doch die Meldung hatte keinerlei faktische Grundlage und entpuppte sich nach Recherchen von RT Deutsch als nachweislich frei erfunden. Doch bis heute hat sich die Deutsche Welle f&uuml;r diese damalige Falschmeldung nicht entschuldigt, ebenso wenig das Ausw&auml;rtige Amt.<br>\nEine &auml;hnliche Entwicklung scheint sich nun vor dem Hintergrund eines bis jetzt nicht v&ouml;llig gekl&auml;rten Zusammensto&szlig;es in der Karibik am 30. M&auml;rz 2020 zwischen einem venezolanischen Patrouillenschiff und einem deutschen Kreuzfahrtschiff, welches f&uuml;r Fahrten durch Eisgew&auml;sser der Antarktis &uuml;ber einen speziell verst&auml;rktem Rumpf verf&uuml;gt, abzuzeichnen. Mit einem Unterschied, im aktuellen Fall interveniert das Au&szlig;enministerium Venezuelas mit einem Brief an die Leitungsebene der DW in Berlin:<br>\n&ldquo;Auf Anweisung des Au&szlig;enministers @jaarreaza haben wir &uuml;ber unsere Botschaft in Deutschland einen Brief an die Deutsche Welle (DW), &uuml;berreicht, in dem wir den unverantwortlichen und unethischen Umgang mit dem Fall Resolute-Naiguat&aacute; anprangern. Lesen und verbreiten&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/amerika\/100632-venezolanische-regierung-an-deutsche-welle-nehmt-fake-news-zurueck\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Leserzuschriften zur Abschaltung der Internetseite von Wolfgang Wodarg<\/strong><br>\n<em><strong>Anmerkung der Redaktion:<\/strong> Wir haben zahlreiche Zuschriften von unseren Lesern bekommen, die uns darauf hinwiesen, dass die Internetseite von Wolfang Wodarg abgeschaltet wurde. Die meisten Leser vermuten dahinter Zensur. Wir nehmen diese Sache ernst und stehen mit Wolfgang Wodarg in Kontakt. Sollte es neue Fakten geben, werden wir das Thema selbstverst&auml;ndlich aufgreifen und Sie informieren.<\/em>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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