{"id":60110,"date":"2020-04-13T10:00:11","date_gmt":"2020-04-13T08:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60110"},"modified":"2020-04-13T10:30:26","modified_gmt":"2020-04-13T08:30:26","slug":"american-hero-eine-rezension","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60110","title":{"rendered":"American Hero \u2013 Eine Rezension"},"content":{"rendered":"<p>Politik ist den meisten Menschen viel zu dr&ouml;ge, als dass sie sich damit &uuml;berhaupt noch besch&auml;ftigen m&ouml;chten. Doch was, wenn Politik zu einer Geschichte wird, die fesselnd erz&auml;hlt wird und die Leser in ihren Bann zieht? Eine Geschichte, in der Realit&auml;t und Fiktion, durchwoben mit real existierenden Personen der Zeitgeschichte, zu einer Einheit verschwimmen. Die zwar nicht real, aber realistischer als die &ouml;ffentlich vermittelte Realit&auml;t daherkommt. Larry Beinhart ist dies mit seinem Roman &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/e-Book\/Alle-Buecher\/American-Hero.html\">American Hero<\/a>&ldquo; meisterhaft gelungen, den der Westend Verlag nun in einer Neuauflage herausbringt. Eine Rezension von <strong>Lutz Hausstein<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nZugegeben. Ich war enorm neugierig auf diesen Roman. Geh&ouml;rt doch der Film &bdquo;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wag_the_Dog_%E2%80%93_Wenn_der_Schwanz_mit_dem_Hund_wedelt\">Wag the Dog &ndash; Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt<\/a>&ldquo;, der sehr frei nach dem Buch von Larry Beinhart im Jahr 1997 gedreht wurde, zu den Filmen, die bei mir einen besonders bleibenden Eindruck hinterlassen haben. So viel vorweg: Auch wenn Buch und Film au&szlig;er der Grundidee eines inszenierten Krieges nichts weiter gemein haben, sind sie beide f&uuml;r sich &auml;u&szlig;erst sehens- bzw. lesenswert.<\/p><p>Der Leser des Buches wird von Beginn an in eine Geschichte geworfen, der er erst einmal nur schwer folgen kann. Mehrere voneinander v&ouml;llig unabh&auml;ngige Plots mit fiktiven, mit kaum bekannten (aber realen) und mit &bdquo;echten&ldquo;, bekannten Personen in ihrem jeweiligen Umfeld wechseln sich bis zu Mitte des Romans immer wieder ab. Gelegentlich wird in der Ich-Person geschrieben, die anfangs nicht sofort erkennen l&auml;sst, wer dieser &bdquo;Ich&ldquo; nun ist. Hinzu kommt, dass die Erz&auml;hlung notwendigerweise stark entlang US-amerikanischen Interna geschrieben ist, die es einem Leser, der diese Verh&auml;ltnisse nicht kennt, schwer machen, dem ohne unterbrechende Recherche zu folgen. Die gro&szlig;e Anzahl von teilweise erheblich umfangreichen Fu&szlig;noten am Ende des Buches st&ouml;ren das Eintauchen des Lesers in die Atmosph&auml;re daher auch nicht unma&szlig;geblich. Was f&uuml;r ein wissenschaftliches Werk Standard und notwendig ist, mutet f&uuml;r einen Roman eher st&ouml;rend an. Selbst wenn das f&uuml;r das inhaltliche Verst&auml;ndnis zutr&auml;glich ist.<\/p><p>Dennoch. Larry Beinhart er&ouml;ffnet seinen Roman mit einem Paukenschlag, der den Leser fesselt und ihn animiert, weiterzulesen. Der (reale) US-Pr&auml;sident George H. W. Bush erh&auml;lt &uuml;ber seinen (realen) Au&szlig;enminister James Baker ein geheimes Memo seines (kaum bekannten, aber realen) versterbenden Politikberaters Lee Atwater. Und der Inhalt dieses Memos ist ein Schlachtplan, wie der um seine Wiederwahl k&auml;mpfende Bush diese Wahl retten kann. &Uuml;ber den Plan selbst erf&auml;hrt der Leser lange jedoch nichts. Nur so viel, was Atwater zu Anfang des Romans auf dem Sterbebett (angeblich) zu Baker sagt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Weil Du&ldquo; &ndash; Atwater holte tief Luft &ndash; &bdquo;es f&uuml;r verr&uuml;ckt halten wirst. Und es wird dich erschrecken. Gleichzeitig ist die Sache aber so vern&uuml;nftig und logisch, dass du gar nicht widerstehen kannst und es viel zu fr&uuml;h ausprobieren wirst &hellip;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Um diesen Plan dreht sich, wenn auch gr&ouml;&szlig;tenteils nur indirekt, der gesamte Inhalt des Romans. Da stolpert die &ndash; wie sich erst sp&auml;ter herausstellt &ndash; Hauptfigur, der fiktive Mitarbeiter Joe Broz einer fiktiven Gro&szlig;-Detektei, gemeinsam mit der &uuml;beraus attraktiven fiktiven Schauspielerin Magdalena Lazlo, die ihn f&uuml;r einen Fall anheuert, mitten in den Dunstkreis der Geschichte rund um das geheimnisvolle Memo hinein. Sie wiederum ist der Angelpunkt, um den herum sich die Story auch in die Filmwelt von Hollywood hineinzieht. Bekannte und unbekannte Gr&ouml;&szlig;en wechseln sich munter ab. Dabei verliert der Leser vollkommen das Gef&uuml;hl, was real und was erfunden ist. Nicht ganz ungewollt.<\/p><p>Die drei verschiedenen Storylines &ndash; die involvierten Politiker, der Detektiv samt seiner Mandantin und die Filmindustrie &ndash; laufen bis Mitte des Buches fast vollst&auml;ndig getrennt nebeneinander her. So bemerkt der Protagonist, dass seine Agentur mit seiner Mandantin ein doppeltes Spiel treibt, ohne zu verstehen, warum. Und beide, Detektiv wie Schauspielerin, spielen dieses Spiel auf ihre ganz eigene Art mit. Immerhin ist Joe Broz einer der besten Mitarbeiter seiner Detektei, er wei&szlig;, wie man dieses Spiel spielt. Und Pr&auml;sident Bush &hellip; er tut das, was ein Pr&auml;sident so tut. Er sch&uuml;ttelt viele fremde H&auml;nde und spricht viel mit seinen Beratern, in diesem speziellen Fall mit Baker. Vor allem &uuml;ber das Memo, welches eine solche Brisanz hat, dass es eigentlich vernichtet werden sollte. Wurde es aber nicht. Und aufgrund der Explosivit&auml;t des Inhaltes beginnt das Memo eine Gef&auml;hrlichkeit zu entwickeln, die den Roman ma&szlig;geblich vorantreibt. Denn wenn das Memo in die falschen H&auml;nde f&auml;llt &hellip;<\/p><p>Ein Filmregisseur m&uuml;ht sich qu&auml;lend, f&uuml;r den Film, den er zur Rettung der Pr&auml;sidentschaft George Bushs drehen soll, ein wirkungsvolles Drehbuch samt der daf&uuml;r noch viel entscheidenderen, wirkm&auml;chtigen symbolhaften Bilder zu entwickeln. Und er w&uuml;hlt sich dabei durch eine Unzahl heroischer Kriegsepen, die in Hollywood oder anderswo jemals gedreht wurden, um dabei Inspiration zu finden. Leni Riefenstahls <em>Triumph des Willens<\/em>, Michael Curtiz&lsquo; <em>Casablanca<\/em>, Nicholas Rays <em>St&auml;hlerne Schwingen<\/em> mit John Wayne, Anthony Manns <em>Kennwort &bdquo;Schweres Wasser&ldquo;<\/em> mit Kirk Douglas, John Sturges&lsquo; <em>Gesprengte Ketten<\/em> mit Steve McQueen, Francis Ford Coppolas <em>Apocalypse Now<\/em>, Michael Ciminos <em>Die durch die H&ouml;lle gehen<\/em>, Oliver Stones <em>Geboren am 4. Juli<\/em> und <em>Platoon<\/em>, Stanley Kubricks <em>Full Metal Jacket<\/em>, Brian De Palmas <em>Die Verdammten des Krieges<\/em> und was sonst noch alles jemals das Licht der (Film-)Welt erblickte. Einzig und allein, um dadurch die Inspiration f&uuml;r <strong>den<\/strong> perfekten Film zu erhalten.<\/p><p>Denn inzwischen ist dem Leser deutlich geworden, dass der Rettungsversuch f&uuml;r Bushs Pr&auml;sidentschaft ein perfekt inszenierter Film sein soll. Ein Film &uuml;ber einen Krieg. Ein Film als Medienereignis, als Medieninszenierung. Und in diesem Punkt besteht die einzige Verbindung zu dem eingangs erw&auml;hnten Film <em>Wag the Dog<\/em>, der einen nie stattgefundenen Krieg gegen Albanien medial inszeniert, um damit den um seine Wiederwahl k&auml;mpfenden (Film-)US-Pr&auml;sidenten, der wegen massiver Vorw&uuml;rfe der sexuellen Bel&auml;stigung einer Minderj&auml;hrigen in der medialen Schusslinie steht, die n&ouml;tigen W&auml;hlerstimmen zu sichern. Ansonsten sind Charaktere und Storys von Buch und Film v&ouml;llig verschieden. Das Buch beschr&auml;nkt sich darauf, die Planung eines solchen Krieges samt der diversen Verwicklungen zu skizzieren. Die Matrize daf&uuml;r soll laut Atwaters Memo der Falklandkrieg der &bdquo;Eisernen Lady&ldquo;, Margaret Thatcher, sein:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;KRIEG war seit jeher eine m&ouml;gliche politische Option, in allen Gesellschaften, zu allen Zeiten. Wir, die wir im S&uuml;den aufgewachsen sind, wissen um die Verehrung unserer K&auml;mpfer und Kriegshelden.<\/p>\n<p>[&hellip;]<\/p>\n<p>Nach Vietnam und im Schatten der atomaren Bedrohung galt Krieg nicht l&auml;nger als politische Option. Er wurde als politischer Selbstmord betrachtet, und die Option eines Krieges w&auml;re es wohl auch gewesen.<\/p>\n<p>Dann zeigte uns Maggie Thatcher den Weg.<\/p>\n<p>Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Thatchers politische Karriere vorbei zu sein schien. Dass sie in den Umfragen auf dem Tiefpunkt angelangt war.<\/p>\n<p>[&hellip;]<\/p>\n<p>Dann f&uuml;hrte sie den Falklandkrieg. Sie r&uuml;ttelte ihr Land auf. Sie gewann. F&uuml;r sie war der Krieg keine B&uuml;rde &ndash; er war ihre politische Rettung. Sie wurde zur Nationalheldin. Sie gewann die Wiederwahl.<\/p>\n<p>[&hellip;]<\/p>\n<p>Noch haben wir nichts vorzuweisen, was dem Erfolg der Eisernen Lady mit ihrem &bdquo;pr&auml;chtigen kleinen Krieg&ldquo; nahek&auml;me. Libyen, Libanon, Grenada und Panama haben zwar keinen Schaden angerichtet, aber auch wenig Gutes gebracht.<\/p>\n<p>Warum?<\/p>\n<p>Weil wir uns der Tatsache, dass der moderne Krieg ein Medienereignis ist, noch nicht wirklich bewusst sind.<\/p>\n<p>[&hellip;]<\/p>\n<p>Das Milit&auml;r hat nur die H&auml;lfte der Idee verstanden. Dabei springt einem das gesamte Konzept geradezu ins Auge: Es ist nicht n&ouml;tig, den Krieg auf dem Schlachtfeld UND in den Medien zu gewinnen, man braucht ihn nur in den Medien zu gewinnen. Es ist m&ouml;glich, auf dem Schlachtfeld zu unterliegen, aber im Fernsehen die Oberhand zu behalten und zu gewinnen. Krieg ist nicht zum Teil ein Medienereignis. Er ist ein reines Medienereignis.<\/p>\n<p>[&hellip;]<\/p>\n<p>Krieg ist John Rambo, Randolph Scott und <em>Victory at Sea<\/em>. Krieg ist <em>Rambo<\/em>, <em>Krieg der Sterne<\/em>, <em>Apocalypse Now<\/em>, Leichens&auml;cke auf CBS. Krieg ist <em>Combat<\/em>, <em>The Rat Patrol<\/em>, <em>Patton<\/em>. Das Antlitz des Krieges ist nicht die Wirklichkeit. Es ist Fernsehen und Kino. Selbst f&uuml;r jene, die im Krieg waren. Welche Erinnerungen auch immer sie hatten, diese sind ersetzt worden durch das, was sie im Nachhinein im Fernsehen gesehen haben.<\/p>\n<p>[&hellip;]<\/p>\n<p>Wenn alles verloren zu sein scheint und es keine anderen Optionen mehr gibt: Zieh in den Krieg. Das ist die klassische Antwort auf unl&ouml;sbare Probleme im Inland.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Vor diesem Hintergrund, dass nun also ein Krieg medial inszeniert werden soll, nur um die Wiederwahl des Pr&auml;sidenten zu sichern, ist auch klar, dass alles, aber auch wirklich alles getan wird, um zu verhindern, dass dies publik wird. Ab diesem Punkt gewinnt der bis dahin recht gem&auml;chliche Roman schlagartig an Fahrt. Die verschiedenen Storylines flie&szlig;en ineinander und das Buch endet, so viel sei verraten, dramatisch.<\/p><p>&bdquo;American Hero&ldquo; ist ein Roman &ndash; richtig. Aber niemand vermag zu sagen, was an ihm Dichtung und was Wahrheit ist. Denn dass gezielt au&szlig;enpolitische Aktivit&auml;ten initiiert werden, um innenpolitisch Boden gutzumachen, ist eine Binsenweisheit. So wie zum Beispiel die von mehreren Indizien gest&uuml;tzte Annahme, dass Ronald Reagan 1979-1981 auf eine Verz&ouml;gerung der Freilassung der amerikanischen Geiseln in der iranischen US-Botschaft hinwirkte, um dadurch einen Vorteil im Wahlkampf 1980 gegen den Amtsinhaber Jimmy Carter zu erringen. Was ihm letzten Endes auch gelang. Er wurde neuer US-Pr&auml;sident. 20 Minuten nach Regans Amtseinf&uuml;hrung verk&uuml;ndete die iranische Regierung die Freilassung der Geiseln. Und so l&auml;sst auch der Zweite Golfkrieg die M&ouml;glichkeit offen, dass Pr&auml;sident Bush diesen begonnen haben k&ouml;nnte, um somit seine Chancen der Wiederwahl 1992 zu steigern. Erfolg ist ihm damit allerdings nicht beschieden gewesen. Neuer US-Pr&auml;sident wurde bekanntlich Bill Clinton. Ist also Larry Beinharts Roman Realit&auml;t oder Fiktion, fiktionale Realit&auml;t oder reale Fiktion? Jeder entscheide f&uuml;r sich selbst. Lesenswert ist er allemal.<\/p><p>Titelbild: &copy; Westend Verlag <\/p><p><em>Larry Beinhart, <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/e-Book\/Alle-Buecher\/American-Hero.html\">American Hero<\/a>, Westend Verlag, 320 Seiten, Klappenbroschur 17,95 Euro, E-Book 12,49 Euro<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik ist den meisten Menschen viel zu dr&ouml;ge, als dass sie sich damit &uuml;berhaupt noch besch&auml;ftigen m&ouml;chten. Doch was, wenn Politik zu einer Geschichte wird, die fesselnd erz&auml;hlt wird und die Leser in ihren Bann zieht? Eine Geschichte, in der Realit&auml;t und Fiktion, durchwoben mit real existierenden Personen der Zeitgeschichte, zu einer Einheit verschwimmen. Die<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60110\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":60103,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,208,11],"tags":[2314,2367,2368,1611,841,842,1347],"class_list":["post-60110","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-rezensionen","category-strategien-der-meinungsmache","tag-bush-george-h-w","tag-filmindustrie","tag-hollywood","tag-kriegsluegen","tag-reagan-ronald","tag-thatcher-margaret","tag-wahlkampf"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/200413_titel.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60110","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=60110"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60110\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60113,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60110\/revisions\/60113"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/60103"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=60110"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=60110"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=60110"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}