{"id":60135,"date":"2020-04-09T15:30:34","date_gmt":"2020-04-09T13:30:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60135"},"modified":"2020-04-09T16:27:10","modified_gmt":"2020-04-09T14:27:10","slug":"leserbriefe-zu-ueber-die-engstirnigkeit-politischer-entscheidungen-und-ihre-popularitaet-ein-essay-aus-anlass-der-entscheidungen-zu-corona","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60135","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u00dcber die Engstirnigkeit politischer Entscheidungen und ihre Popularit\u00e4t. Ein Essay aus Anlass der Entscheidungen zu Corona"},"content":{"rendered":"<p>Der Beitrag &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60021\">&Uuml;ber die Engstirnigkeit &hellip;<\/a>&ldquo; von Albrecht M&uuml;ller hat zahlreiche und unterschiedliche Reaktionen bei unseren Lesern ausgel&ouml;st. Dank an unsere Leserschaft f&uuml;r die gesendeten Leserbriefe. Es folgen einige der Zuschriften. Zusammengestellt von Christian Reimann. Erg&auml;nzung A.M.: Beachten Sie bitte auch den Leserbrief Nummer 7.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der Nach<strong>Denk<\/strong>seiten, lieber Herr M&uuml;ller<br>\n&nbsp;<br>\nzun&auml;chst m&ouml;chte ich mich bei Ihnen von Herzen bedanken, dass Sie die&nbsp;so ungemein wichtige politische Debattenkultur am Leben erhalten. Dies ist in den aktuell&nbsp;&nbsp;dunklen Zeiten ja leider eine Ausnahme geworden.<br>\n&nbsp;<br>\nGestatten Sie, dass ich mich kurz vorstelle: Mein Name ist <strong>Dr.Sebastian Hinz, ich bin Facharzt f&uuml;r Innere Medizin und Gastroenterologie<\/strong> und arbeite in einem&nbsp;regionalen Krankenhaus in Th&uuml;ringen.<br>\n&nbsp;<br>\nIch bin in der DDR sozialisiert, stamme aus einem protestantischen Pfarrhaus, hatte Konfirmation, keine Jugendweihe, habe als Bausoldat die Waffe verweigert und bin als Kirchenmusiker und Krankenpfleger zum Ende der DDR&nbsp;noch zum Medizinstudium gekommen, was ich damals als Wunder empfunden habe.<\/p><p>Mein Vater, Christoph Hinz und der Vater von Frau Dr. Merkel, Herr Kasner, waren sogar direkte Kollegen und kannten sich.<\/p><p>Beide haben ein Pastoralkolleg in Gnadau und in Templin geleitet.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Medienberichterstattung der DDR &ndash; Medien, insbesondere Neues Deutschland, war haneb&uuml;chend, aber mein Vater hatte mich gelehrt, zwischen den Zeilen zu lesen und ich f&uuml;hlte mich informiert, zumal wir ja auch ARD und ZDF und viele Westfreunde hatten.<br>\n&nbsp;<br>\nWas ich aber jetzt, in den letzten 4 Wochen in Deutschland erfahren muss, sprengt alles&nbsp; bisher Erlebte in neue Dimensionen.<\/p><p>Ich sehe in den mir so vertrauten und lieb gewordenen &ouml;ffentlich rechtlichen Medien eine Hofberichtserstattung die zu einem&nbsp;Servicejournalismus der Regierung degeneriert ist, eine Opposition, die nicht mehr existiert und eine Diskreditierung und Vorverurteilung von kritischen Stimmen, die ich nicht f&uuml;r m&ouml;glich gehalten h&auml;tte.<\/p><p>Gleichzeitig findet eine Zensur statt, durch L&ouml;schung von Webseiten (Wodarg)&nbsp;und Youtube-Videos, Verschweigen von Kritik ect&hellip;.die der Mielke-Stasi in der DDR alle Ehre gemacht h&auml;tte.<\/p><p>Wer ordnet so etwas an?? Wovor haben diese Menschen, die das anordnen,&nbsp;nur Angst?&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nNun aber zu dem besagten Artikel vom 7.4.20:<br>\n&nbsp;<br>\nAls Arzt habe ich immer einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt, dass heisst, ich widme mich nicht nur der Krankheit oder der Diagnose, sondern dem Menschen mit seiner Biographie und seinem Lebensumfeld, erst dadurch wird f&uuml;r mich oft die Krankheit und ihre Behandlung verstehbar und m&ouml;glich.<br>\n&nbsp;<br>\nIch bin ein ausgeprochener Teamarbeiter, dass heisst, wenn ich nicht weiterkomme hole ich mir Kollegen dazu, gebe auch mal eine Untersuchung ab und&nbsp;frage&nbsp;Kollegen anderer Fachrichtungen, mit denen wir dann interdisziplin&auml;re Konsile abhalten. Nur so kann aus meiner Sicht gute Medizin funktionieren.<br>\n&nbsp;<br>\nWir haben jetzt die Situation, dass wir aufgrund der Covid 19 Epidemie, in einem Lock-Down leben und unsere Bundesregierung (Frau Dr.Merkel und Herr Spahn insbesondere) ihre Entscheidungen von einem Virologen (Professor Drosten), abh&auml;ngig machen. Dabei gibt es auch unter amtierenden Virologen durchaus differierende Meinungen (Professor Hendrik Streeck, Professor Carsten Scheller, Professor Ansgar Lohse &ndash; alle im Amt, um nur einige zu nennen).<\/p><p>Ich bezweifele ja nicht, dass wir in einer komplizierten Situation sind. Wo sind nun aber die anderen Fachrichtungen, die bei diesen existentiellen Fragen f&uuml;r 83 Millionen Menschen geh&ouml;rt werden <strong>m&uuml;ssen.<\/strong><br>\n&nbsp;<br>\nWas geht in den K&ouml;pfen der Entscheidungstr&auml;ger der Politik, aber insbesondere auch in dem Kopf von Herrn Professor Drosten vor, der quasi als Regierungssprecher vorgeschickt wird,&nbsp;solche weitreichenden Entscheidungen zu treffen und nicht von <strong>unabh&auml;ngigen Experten<\/strong>&nbsp;&uuml;berpr&uuml;fen zu lassen.<\/p><p>Aus meiner Sicht m&uuml;ssen dabei dringend Psychologen, Intensivmediziner, Patholgen aber auch Sozialwissenschaftler, Theologen und Rechtswissenschaftler zwingend geh&ouml;rt werden. Letztere melden sich zum Gl&uuml;ck zunehmend zu Wort.<br>\n&nbsp;<br>\nWas waren das f&uuml;r noch f&uuml;r Zeiten, als im deutschen Herbst 1977 die Bundesrepublik sich auch quasi im Ausnahmezustand befand, aber der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt sich sogar den Rat von Schriftstellern eingeholt hat.&nbsp;<\/p><p>Wie weit entfernt ist unsere aktuelle&nbsp;Regierung von solch einem verantwortungsvollen Handeln.<br>\n&nbsp;<br>\nAls Mediziner erlebe ich h&auml;ufig Patienten, die aufgrund einer Depression und Panikst&ouml;rung ernsthafte Erkrankungen erleiden. Es gibt zahlreiche Studien dar&uuml;ber, dass Depressionen und Panikst&ouml;rungen mit einer erh&ouml;hten kardivaskul&auml;ren Mortalit&auml;t assoziiert sind. Dazu kommt die gesteigerte Suizidalit&auml;t, die auch gerade in diesen Tagen zunehmend zu beobachten ist. Wer ber&uuml;cksichtigt dies.<br>\n&nbsp;<br>\nWie soll denn ein stabiles Immunsystem erworben werden, wenn die Menschen weggesperrt werden, und zum Teil nicht mal mehr an die frische Luft d&uuml;rfen. Abstruser und gesundheitsfeindlicher geht es ja gar nicht mehr.<\/p><p>Wo fliessen diese &Uuml;berlegungen in die K&ouml;pfe unserer Entscheidungstr&auml;ger bzw. wie kann man dies so konsequent ignorieren&hellip;.<br>\n&nbsp;<br>\nNoch ein paar Gedanken zur Beatmungsmanie. Es wird ja letztlich als Hauptargument angef&uuml;hrt, dass wir die Intensivstationen sch&uuml;tzen wollen vor einem Massenandrang an Beatmungspatienten. Wir werden geflutet von diesen Panikbildern.<\/p><p>Und ich bin sicher, bei einer Vielzahl dieser Menschen ist Coronapanik der Ausl&ouml;ser f&uuml;r die pulmonalen Dekompensationen.<br>\n&nbsp;<br>\nIch frage mich immer wieder, wer entscheidet denn, ob eine Beatmung sinnvoll ist oder nicht. M&uuml;ssen wirklich alle mehrfach vorerkrankten &auml;lteren Menschen auf die Intensivstation und an die Maschinen geh&auml;ngt werden oder w&auml;re ein palliativer Ansatz mit Sauerstoff und einem Zimmer, wo die Familie dabei sein, kann, nicht oft hilfreicher.<br>\n&nbsp;<br>\nJetzt sperren wir diese &auml;lteren Menschen, die wir angeblich sch&uuml;tzen wollen weg, und sie sterben an Gram und schrecklicher Verlassenheit. Warum gibt es keine Schleusen an den Pflegeheimen und Maskenfpflicht f&uuml;r alle Besucher, daf&uuml;r aber Besuchsm&ouml;glichkeiten, die f&uuml;r unsere alten Angeh&ouml;rigen so essentiell sind.&nbsp; &ndash; Es stehen ja nicht einmal im Krankenhaus ausreichend Masken zur Verf&uuml;gung um das Personal und die Patienten ausreichend zu sch&uuml;tzen. So viel zum Thema der Markt reguliert alles&hellip;..<\/p><p>Es ist so unfassbar. Ich bin mit vielen &auml;rztlichen Kollegen&nbsp;&nbsp;im Gespr&auml;ch, die meine Meinung teilen und &uuml;berlegen, wie wir geh&ouml;rt werden k&ouml;nnen.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nZwei Beispiele aus meiner Familie:<\/p><p>Mein Vater ist in den 90-ger Jahren mit 63 Jahren, viel zu fr&uuml;h, an einer chronischen Lungenerkrankung verstorben. Mehrfach hatte er virale Exazerbationen erlitten, wie auch zum Schluss.<\/p><p>Er selbst hatte es fr&uuml;her oft gesagt aber auch uns als Familie war v&ouml;llig klar, dass eine Intensivmedizinische Betreuung nicht in Frage kommt. So haben wir in Frieden als Familie in einem Krankenzimmer der Klinik&nbsp;von ihm Abschied nehmen k&ouml;nnen.<br>\n&nbsp;<br>\nEin Onkel von mir, auch aus dem Krieg eine chronische Lungenerkrankung mitbringend, hatte mir&nbsp;bei &nbsp;zahlreichen, tiefgr&uuml;ndigen&nbsp; Gespr&auml;chen auch gesagt, er wolle noch 70 werden, dann sei er bereit zu sterben.<\/p><p>Wir haben seinen 70.Geburstag geb&uuml;hrend gefeiert. Dann hatte er sich von vielen verabschiedet und wollte in seiner eigenen, kleinen Wohnung in Frieden einschlafen. Ein Nachbar hatte dann doch den Rettungswagen geholt und mich informiert.<\/p><p>Auf der Notaufnahme der Universit&auml;t Jena kam ich gerade noch rechtzeitig, um zu verhindern, dass er an die Beatmungsmaschine geh&auml;ngt wird. Auch hier konnten seine&nbsp; Kinder dann in Frieden Abschied nehmen.<br>\n&nbsp;<br>\nIn was f&uuml;r einer Zeit leben wir heute, dass wir dem Tod nicht mehr ins Gesicht schauen k&ouml;nnen? Das ist aber wohl schon eine philosophische Frage&hellip;.<\/p><p>Schlie&szlig;en m&ouml;chte ich mit einem Zitat von G&uuml;nter Anders:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Was uns heute im Gegensatz zu Faust aufregen m&uuml;sste, ist jedenfalls nicht, dass wir nicht allm&auml;chtig oder allwissend sind, sondern umgekehrt, dass wir im Vergleich zu dem, was wir wissen und herstellen k&ouml;nnen, uns zu wenig vorstellen und zu wenig f&uuml;hlen k&ouml;nnen. Dass wir f&uuml;hlend kleiner sind als wir selbst&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Sehr geehrtes Team von NachDenkseiten, lieber Herr M&uuml;ller, ich w&uuml;rde mich sehr freuen, wenn Sie diesen Lesebrief ver&ouml;ffentlichen. Gerne d&uuml;rfen Sie&nbsp;ihn auch weiterleiten.<\/p><p>Ich verbleibe mit sehr freundlichen Gr&uuml;&szlig;en und W&uuml;nschen f&uuml;r ein gesegnetes Osterfest.<br>\nDr. Sebastian Hinz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Betreiber der Nachdenkseiten,<\/p><p>ich m&ouml;chte nur kurz einen Gedanken erw&auml;hnen, der meiner Meinung nach bisher noch nicht gen&uuml;gend ber&uuml;cksichtigt wird.<\/p><p>Es stimmt wohl, dass Kinder und Jugendliche vom Coronavirus am wenigsten zu bef&uuml;rchten haben. Deshalb seien offene Schulen kein Problem. Doch was ist mit den Lehrern? Ein nicht gerade kleiner Teil von ihnen geht bald in Rente und leidet auch an den Vorerkrankungen, welche einen schweren Verlauf deutlich wahrscheinlicher machen. Diese Sichtweise fehlt irgendwie.<\/p><p>Auch halte ich das Alter der Verstorbenen nicht f&uuml;r das einzige Kriterium. Wie sieht es denn aus mit der Altersverteilung der Patienten, die intensivmedizinische Betreuung ben&ouml;tigen? Ich weiss nicht, wie repr&auml;sentativ dieses Interview mit einem walisischen Pfleger im Allgemeinen ist, interessant fand ich es.<br>\n<a href=\"https:\/\/youtu.be\/ejlbCmRJMW4\">youtu.be\/ejlbCmRJMW4<\/a><\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMatthias Gramzow<\/p><p>PS: Vielen Dank f&uuml;r Ihre gute Arbeit. Ich nutze Ihre Angebote jetzt seit mehr als 10 Jahren.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gesch&auml;tzter Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nbesten Dank f&uuml;r diesen gro&szlig;artigen Essay, dem ich mit meiner folgenden Anmerkung weder gerecht werden kann noch will.<\/p><p>Trotzdem halte ich sie f&uuml;r berechtigt und deshalb auch diese Leserzuschrift:<br>\n&nbsp;<br>\nMeines Wissen werden selbst betagte Erkrankte in der BRD noch immer nicht &bdquo;automatisch&ldquo; auf COVID-19 untersucht.<\/p><p>Das ist m.E. ein heutzutage kaum noch zu rechtfertigendes Vers&auml;umnis.<\/p><p>Aber dass sogar an diesem Virus h&ouml;chstwahrscheinlich, denn WISSEN kann das Niemand &ndash; Verstorbene nicht posthum darauf untersucht werden, &nbsp;halte ich f&uuml;r einen Skandal, der mich vermuten l&auml;sst, &bdquo;DIE wollen es gar nicht so genau wissen&ldquo;!<br>\n&nbsp;<br>\nBeide Vers&auml;umnisse k&ouml;nnten der ber&uuml;chtigten &bdquo;Fallpauschale&ldquo; anzulasten sein, die f&uuml;r Virus Behandelte deren l&auml;ngeren Verweildauer im Krankenhaus wegen h&ouml;her sein d&uuml;rfte als f&uuml;r &bdquo;normale&ldquo; Lungenentz&uuml;ndung!<br>\n&nbsp;<br>\nDramatische Folge des totalen shutdowns k&ouml;nnten neben Erkrankungen und Todesf&auml;llen auch Volksaufst&auml;nde und B&uuml;rgerkriege z.B. in den USA sein, wo dem Vernehmen nach so ziemlich alle verf&uuml;gbaren Waffen und Munition in den Gesch&auml;ften ausverkauft sein sollen!<br>\n&nbsp;<br>\nEinem Artikel mit der nach meiner &Uuml;berzeugung zutreffenden &Uuml;berschrift<br>\nThe Alleged Cure Is Immensly Worse Than the Disease<br>\nPeter Hitchens on the dangerous folly of the Covid-19&nbsp; shutdown<br>\n&nbsp;<br>\nist der folgende &bdquo;Fall&ldquo; entnommen:<\/p><p>It is as if You went to the doctor with measles and the doctor&nbsp; said that this was serious measles and the only treatment for it is to cut off your left leg. And he cut off your left leg and than later on&nbsp; you recover from the measles and he says: &ldquo;This is fantastic. I`ve cured you of measles, sorry about your leg.&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nIch bin jedenfalls gespannt darauf, wie die Kanzlerin und ihre Helfershelfer aus Politik, Medizin und Statistik versuchen werden, sich um ihre Verantwortung f&uuml;r das menschlich und wirtschaftlich totale Desaster des auf v&ouml;llig unzureichender Basis verordneten Shutdowns zu dr&uuml;cken. Mit Hilfe unserer l&auml;ngst &bdquo;gez&auml;hmten&ldquo; Massenmedien k&ouml;nnte ihnen aber auch noch DAS gelingen.<br>\n&nbsp;<br>\nGruss<br>\nRolf Schmid<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten!<\/p><p>Ich glaube, die Verantwortlichen haben nicht viel gedacht. Sie sind letztlich in Panik. W&uuml;rden Sie gerne daran Schuld sein, dass die Menschen wie die Fliegen sterben?<\/p><p>Die Berater haben nie viel getaugt. Das sagen Sie schon lange.<\/p><p>Es sieht eher aus wie das Ende der Zivilisation: Menschen werden eingesperrt um die Krankenh&auml;user zu sch&uuml;tzen.<\/p><p>Handlungen erfolgen nur, um die Macht der Politiker zu behaupten.<\/p><p>Die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung ist nicht wichtig, die Krankheit wird nicht erforscht und letztendlich verl&auml;ngert.<\/p><p>Unterbindung der Kommunikation und die Einschr&auml;nkung der Bewegungsfreiheit ist jenseits aller Menschenrechte und inhuman. Auch wenn andere L&auml;nder es genau so machen.<\/p><p>Der fehlende Diskurs hat zugeschlagen, falls es nicht so gewollt war.<\/p><p>Jetzt m&uuml;ssen wir diese verdammte Angst verjagen, nur so kommen wir weiter.<\/p><p>Hoffen wir auf kritisches Bewusstsein, bleiben Sie gesund!<br>\nA.Hellmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzter Albrecht M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nIhrem Essay kann ich grunds&auml;tzlich folgen\/zustimmen. Wor&uuml;ber ich jedoch immer wieder (nicht nur in ihren\/in diesem Artikel) stolpere m&ouml;chte ich am Beispiel des nachfolgenden Textauszugs aus Ihrem 1. Absatz versuchen zu formulieren:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Aber sie haben andere Folgen ihres Tuns nicht einbezogen, weil sie davon nichts wussten oder nichts wissen wollten. Die einen Experten wurden geh&ouml;rt, die anderen nicht.&nbsp;Die interdisziplin&auml;re Betrachtung ist jedoch wichtig, wenn man sachgerechte Entscheidungen f&auml;llen will. Zur Steigerung der Popularit&auml;t reicht allerdings die einseitige Betrachtung,&hellip;&rdquo;&nbsp;\n<\/p><\/blockquote><p>Bei Ihrer Formulierung habe ich (&ouml;fters) den Eindruck, dass Sie (bewu&szlig;t) offen lassen ob die &ldquo;einseitige Betrachtung&rdquo; (in diesem Fall hinsichtlich Corona) Zufall oder Absicht ist.<br>\n&nbsp;<br>\nF&uuml;r mich steht au&szlig;er Frage &ndash; und Ihre Beispiele in Teil I (Nr. 1-8) belegen dies meines Erachtens &ndash; das auch hier bei Corona keine Naivit&auml;t im Spiel ist sondern pure Absicht\/pures Kalk&uuml;l &ndash; immer auf die Parteir&auml;son\/die Parteiziele ausgerichtet. Das hei&szlig;t f&uuml;r mich, dass sie um die&nbsp;&ldquo;anderen Folgen ihres Tuns&rdquo; genau wissen &ndash; auch jetzt in der sogenannten Corona-Krise. Um die Parteir&auml;son\/die Parteiziele (Machterhalt um jeden Preis und bedingungsloses unterst&uuml;tzen des Establishments) einzuhalten ist ausschlie&szlig;lich eine &ldquo;einseitige (von Interessen geleitete) Betrachtung&rdquo; notwendig. Eine solch notwendige, einseitige Betrachtung ist eine bewu&szlig;t alternativlose Politik &ndash; also das Prinzip TINA! Merkel wendet bei allem was sie tut m.E. das Prinzip TINA an ohne das Prinzip zu nennen da es mittlerweile doch evtl. zu viel Unruhe in die Bev&ouml;lkerung bringen w&uuml;rde (in Merkels Worten auch &ldquo;marktgerechte Demokratie&rdquo; genannt). Bewu&szlig;t einseitige Betrachtungen (Prinzip TINA oder &ldquo;marktgerechte Demokratie) executiert Politik &ndash; und zwar am Willen\/an den Bed&uuml;rfnissen des W&auml;hlers vorbei &ndash; was Ihre bereits weiter oben genannten Beispiele 1-8 eindrucksvoll belegen.&nbsp;Man will, besser darf (mit Blick auf die Parteir&auml;son)&nbsp;m.E. gar keine sachgerechte Entscheidung f&auml;llen.<br>\n&nbsp;<br>\nEine separate Betrachtung bedarf m.E. der Umstand, dass die einseitigen Betrachtungen (i.d.R. zu ungunsten der Bev&ouml;lkerung) scheinbar zu steigender Pop&uuml;larit&auml;t der entsprechenden Parteien\/Politiker f&uuml;hren &ndash; ganz nach dem Motto &ldquo;Nur die d&uuml;mmsten L&auml;mmer w&auml;hlen ihre Metzger selbst&rdquo;. Ohne in dieses komplexe Thema hier tiefer einsteigen zu wollen bin ich der Meinung, dass dies haupts&auml;chlich mit der seit Jahrzehnten bewu&szlig;t vorangetriebenen Entpolitisierung der Gesellschaft und der gleichzeitigen Schaffung einer Party- und Eventgesellschaft, in deren &ouml;ffentlichem&nbsp;Raum hemmungslos gesoffen,&nbsp;gefeiert und verm&uuml;llt werden darf.<br>\n&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Rommel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Albrecht M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen Dank f&uuml;r Ihren Artikel.<\/p><p>Meine Frau und ich k&ouml;nnen es absolut nicht nachvollziehen wie die Bev&ouml;lkerung noch einer Politik bzw. Politikern vertrauen kann, die durch die Einf&uuml;hrung und Weiterf&uuml;hrung der Hartz-Gesetze, durch die Einf&uuml;hrung und Aufrechterhaltung und Ausweitung eines Niedriglohnsektors, durch anhaltende Zeit-und Leiharbeit und durch den Abbau von hart erk&auml;mpften Arbeitnehmerrechte die W&uuml;rde der &ldquo;lohnabh&auml;ngigen&rdquo; Menschen ohne Scham &uuml;ber Jahre hinweg schon mit F&uuml;&szlig;en tritt. Die Menschen in Armut und Verzweiflung bef&ouml;rdert. Die ohne R&uuml;cksicht die Daseinsf&uuml;rsorge &ouml;konomisiert hat und daf&uuml;r verantwortlich ist, dass &ouml;ffentliche Einrichtungen wie Schwimmb&auml;der und Jugendclubs schlie&szlig;en m&uuml;ssen und die Schulen vernachl&auml;ssigt, die Umwelt durch den legalen Einsatz von Pestiziden wie z.B. Glyphosat etc. verschmutzt\/vergiftet, die die Entspannungspolitik mit Russland in die Tonnen getreten hat und die dazu die Bundewehr zur Angriffsarme umfunktioniert hat. Es ist in dieser Zeit noch weniger nachvollziehbar dieser Politik unsere Gesundheit anzuvertrauen, da die Daten, die als Grundlage f&uuml;r die momentanen Ma&szlig;nahmen dienen immer mehr zum Possenspiel werden und von immer mehr wirklich namhaften Experten (nicht nur Herr Dr. Wodarg) kritisiert werden (auch der gesunde Menschenverstand ist hier gefordert). Gleichzeitig rufen eben diese Experten zum Dialog auf, um hier endlich eine fundierte Aussage bzgl. der angeblichen Pandemie zu t&auml;tigen und der Bev&ouml;lkerung die M&ouml;glichkeit zur Meinungsbildung zu geben. und auch evtl. einiges zu entsch&auml;rfen. Doch weder bei den Medien noch in der Politik wird dieses Angebot angenommen, ein weiteres Trauerspiel. Dazu haben wir auch schon alle Parteien im Bundestag und die Medien angeschrieben und gefordert endlich auch mal diese Meinungsbildung, wie sie in einer Demokratie dazugeh&ouml;rt, zu erm&ouml;glichen. Wir k&ouml;nnen uns dieses Verhalten nur mit den Inhalten der &nbsp;B&uuml;chern von Rainer Mausfeld -Angst und Macht- sowie Gustave Le Bon -Psychologie der Massen- erkl&auml;ren. Es ist zu vermuten, dass die Politik wohl doch den Fehler ihres Handelns mit den Ma&szlig;nahmen erkannt hat und diesen nicht eingestehen m&ouml;chte.Daher wohl der Weg in nur eine Richtung!?&nbsp; Wir hoffen daher, dass die Klage von der Anw&auml;ltin Beate Bahner aus Heidelberg gegen die Ma&szlig;nahmen der L&auml;nder mit massiven Beschneidung der Grund-und Freiheitsrechte Erfolg hat. Sollte dies nicht so sein, w&auml;re dies ein weiterer Tiefschlag f&uuml;r den Rechtsstaat.<\/p><p>Machen Sie auf jeden Fall weiter so und berichten Sie kritisch, auch gegen den Mainstream! Danke.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nChristian Sauer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ein Altenpfleger hat einen Bericht geschickt, der sehr eindrucksvoll die katastrophale Lage schildert. Er ist sehr lesenswert, auch wenn er lang ist. Aber es geh&ouml;rt genau zum Thema des Artikels &uuml;ber die Einseitigkeit und Nichtbeachtung dessen, was in Pflegeheimen los ist, wenn alles zusammenkommt: Personalenge, Krankheit, Einsamkeit. Hier ein Auszug aus dem Bericht und der komplette Bericht als PDF:<\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, liebes NachDenkSeiten &ndash; Team,<\/p><p>im Essay &bdquo;&Uuml;ber die Engstirnigkeit politischer Entscheidungen und ihre Popularit&auml;t.&ldquo; vom 7.4.2020 haben Sie Positionen und Leserbriefe im Bezug auf den Umgang mit den Alten im Teil II ver&ouml;ffentlicht. Nun, ich arbeite seit 6 Jahren in der Altenpflege. Sowohl station&auml;r als auch ambulant. Und speziell bei den Leserbriefen kam mir der Gedanke, Ihnen und ihrer Leserschaft einmal ein paar Dinge &uuml;ber die aktuelle Lage zu erz&auml;hlen.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/200409-Leserbrief-gekuerzt.pdf\">Weiter siehe hier.<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen Dank f&uuml;r diesen Artikel, an dem Geschriebenen sehe ich nichts zu korrigieren oder im Detail hinzuzuf&uuml;gen.<br>\n&nbsp;<br>\nDas Angedeutete veranlasst mich diesen Leserbrief zu schreiben.<br>\n&nbsp;<br>\nNebenher peu a peu lese ich zur Zeit u.a. die &lsquo;Massenpsychologie des Faschismus&rsquo; von Wilhelm Reich, erstmals 1933 erschienen.<br>\n&nbsp;<br>\nUnd kurz gesagt, hat die Psychisch-Emotionale Disposition der Masse der Menschen (welche auch &lsquo;physisch im K&ouml;rper gespeichert ist&rsquo;) &ndash; also erstmal &lsquo;wir alle&rsquo; &ndash; durch die Art der Erziehung und Sozialisierung in unserer Gesellschaft nur das Geschehene und die Art der politischen &lsquo;F&uuml;hrung&rsquo; erm&ouml;glicht und darin seinen Ausdruck gefunden. Und das klar nicht auf Deutschland beschr&auml;nkt.<br>\n&nbsp;<br>\nIm Verlaufe von &lsquo;Corona&rsquo; hat sich mein Blickwinkel relativ schnell von (salopp) &lsquo;Was machen die denn da oben?&rsquo; auf &lsquo;Was sagt dies &uuml;ber die Masse der Menschen aus, die eine solche Politik gew&auml;hlt hat und bei der eine solche &lsquo;Gangart&rsquo; von Politikern, &lsquo;Experten&rsquo; und Standardmedien selbst im 21. Jahrhundert m&ouml;glich ist&rsquo; (und um Missverst&auml;ndnissen vorzubeugen, &lsquo;Masse&rsquo; meint auch die Mehrheit der Akademiker, Verm&ouml;genden und Funktion&auml;re etc.).<br>\n&nbsp;<br>\nDie Symptome sind da. Ich spreche nicht vom Virus. Selbst wer &lsquo;denkt&rsquo; und sagt er sei ja &lsquo;streng rational&rsquo; hat damit nur ein klares Symptom offenbart. Der Heilprozess wie von Wilhelm Reich und anderen angeregt, ist weder in der Masse, noch in bestimmten Bev&ouml;lkerungsschichten verbreitet und angewendet worden (sondern nur Einzelne in Eigeninitiative haben ihn beschritten), auch wenn sich einige Dinge ge&auml;ndert haben.<br>\n&nbsp;<br>\nAber scheinbar sind wir in der Masse noch nicht so weit, wie wir gehofft oder gedacht hatten. Und zwar insbesondere auch in Europa = Nordwestasien, je mehr sich die Menschen f&uuml;r zivilisiert, informiert, aufgekl&auml;rt und fortschrittlich erachten. Oder?<br>\n&nbsp;<br>\nHerzlichen Dank und freundliche Gr&uuml;sse,<br>\nMichael Schmidt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Beitrag &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60021\">&Uuml;ber die Engstirnigkeit &hellip;<\/a>&ldquo; von Albrecht M&uuml;ller hat zahlreiche und unterschiedliche Reaktionen bei unseren Lesern ausgel&ouml;st. Dank an unsere Leserschaft f&uuml;r die gesendeten Leserbriefe. Es folgen einige der Zuschriften. Zusammengestellt von Christian Reimann. 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