{"id":60235,"date":"2020-04-16T08:36:52","date_gmt":"2020-04-16T06:36:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235"},"modified":"2020-04-16T08:36:52","modified_gmt":"2020-04-16T06:36:52","slug":"hinweise-des-tages-3593","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235#h01\">Ausverkauf des Sachverstands<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235#h02\">Neue RKI-Corona-Fall-Studie: Einfluss der Kontaktsperre eher m&auml;&szlig;ig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235#h03\">Die Pandemie und die M&auml;chte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235#h04\">Coronavirus-Pandemie: &bdquo;Spaniens Sparpolitik r&auml;cht sich&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235#h05\">&ldquo;Zeit der Virologen ist vorbei&rdquo;: Rechtsmediziner fordert neuen Corona-Fokus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235#h06\">Flatten two Curves: Corona und Klimaerw&auml;rmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235#h07\">&lsquo;Infect the young and isolate those at risk&rsquo; &ndash; One German scientist&rsquo;s plan to end the lockdown<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235#h08\">WHO-Schmusekurs mit China: Viel Lob und wenig Wachsamkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235#h09\">Baden-W&uuml;rttemberg: Versch&auml;rfung des Polizeigesetzes w&auml;hrend Corona-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235#h10\">Auf den Leim gegangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235#h11\">Modeketten stornieren Auftr&auml;ge: Textilarbeiterinnen vor dem Nichts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235#h12\">Nationaler Berufsbildungsbericht: Zahl der Ausbildungsbetriebe sinkt auf unter 20 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235#h13\">Drohnen: Vorentscheidung im Juni 2020?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235#h14\">Seemansgarn aus Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60235#h15\">Was bleibt vom Bernie-Hype?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ausverkauf des Sachverstands<\/strong><br>\nDer Sachverst&auml;ndigenrat (SVR) hat sich in einem Gastbeitrag f&uuml;r die FAZ zu einer &bdquo;Exit-Strategie f&uuml;r Deutschland&ldquo; ge&auml;u&szlig;ert. Auch f&uuml;r &ouml;konomische Laien ist unschwer zu erkennen, wie gro&szlig; die Ratlosigkeit in diesem Gremium ist. Damit steht der SVR allerdings nicht allein da. Wichtig ist zu verstehen, warum soviel Ratlosigkeit herrscht. [&hellip;]<br>\nWarum hat sich der Sachverst&auml;ndigenrat nach seiner, vorsichtig ausgedr&uuml;ckt, fragw&uuml;rdigen Prognose (BIP-Entwicklung -2,8 Prozent im wahrscheinlichsten Szenario, -5,4 Prozent im schlechtesten Fall) dazu entschlossen, dieses Beratungsvakuum durch den erw&auml;hnten Gastbeitrag in der FAZ auch noch &ouml;ffentlich zur Schau zu stellen? Ist es der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich die f&uuml;nf Mitglieder einigen konnten? Ist Einigkeit zu demonstrieren wichtiger, als in einer Auseinandersetzung um den richtigen Weg zu ringen? Von dieser Auseinandersetzung k&ouml;nnten die Regierenden, die der Sachverst&auml;ndigenrat doch beraten soll, jedenfalls mehr lernen als von der Aneinanderreihung wohlfeiler Allgemeinpl&auml;tze, die nur vermittelt, dass dieses Gremium angesichts der Corona-Krise hilf- und ratlos ist.\n<p>Nach Auseinandersetzung klingt aber auch das Interview nicht, das die neu in den Sachverst&auml;ndigenrat berufene &Ouml;konomin Veronika Grimm dem Handelsblatt gegeben hat. Zur L&ouml;sung des Problems, vor das sich die Wirtschaftspolitik durch diese extreme Krise gestellt sieht, schl&auml;gt sie vor:<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Erst einmal sollte die Politik alles tun, damit die Wirtschaft nicht allzu sehr einbricht.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie das funktionieren k&ouml;nnte?<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Die Tatsache, dass Deutschland eine Exportnation ist, l&auml;sst sich ja nicht in allen Facetten politisch beeinflussen. Es ist aber ganz offensichtlich, dass wir zum Ausgleich f&uuml;r die Exportst&auml;rke die Nachfrage im Inland st&auml;rken sollten, auch durch Investitionen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Vermutlich stimmen mit Frau Grimm an die 90 Prozent der Bev&ouml;lkerung in diesem Punkt &uuml;berein. Aber was hei&szlig;t das konkret, wie &bdquo;st&auml;rkt&ldquo; man Investitionen, noch dazu so rasch, dass &bdquo;die Wirtschaft nicht allzu sehr einbricht&ldquo;? In dem Interview erf&auml;hrt der Leser dazu nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/04\/ausverkauf-des-sachverstands-2\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Neue RKI-Corona-Fall-Studie: Einfluss der Kontaktsperre eher m&auml;&szlig;ig<\/strong><br>\nMit dem Bezug auf den Erkrankungstermin kann man den Krankheitsverlauf von Covid-19 genauer verfolgen und den Effekt von Ma&szlig;nahmen ablesen. (&hellip;)<br>\nDie Vorabversion der Studie zeigte so beispielsweise, dass die Kontaktsperrma&szlig;nahme vom 23. M&auml;rz offenbar so gut wie gar keine Auswirkungen auf den Verlauf der Fallzahlen gehabt hat. Im aktuellen Update, das in dem heutigen Situationsbericht ver&ouml;ffentlicht werden wird und das heise online vorab zur Verf&uuml;gung steht, sieht man nur einen m&auml;&szlig;igen Effekt auf die Fallzahlen. (&hellip;)<br>\nIn der im Bulletin 17 ver&ouml;ffentlichten Studie gehen die Autoren aber einen gro&szlig;en Schritt weiter und haben mit statistischen Methoden s&auml;mtliche Verzugszeiten gegengerechnet und zwar nicht bezogen auf einen irgendwie gearteten Meldetermin, sondern auf den Erkrankungstermin. Dieser ist nur in rund 61 Prozent der Meldungen von den Gesundheits&auml;mtern aufgef&uuml;hrt. F&uuml;r den Rest haben die Wissenschaftler mit plausiblen &ldquo;Missing-Data&rdquo;-Methoden (unter anderem mit Vergleich zu anderen in der gleichen Altersklasse, gleichem Geschlecht und so weiter) einen virtuellen Erkrankungszeitpunkt bestimmt, also auch dann, wenn die Erkrankten gar keine Symptome aufgewiesen haben (&hellip;)\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200416-hdt-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200416-hdt-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Das am 9. April ver&ouml;ffentlichte Ergebnis ber&uuml;cksichtigt Erkrankungstermine bis hin zum 4. April. Man sieht den starken Einfluss der Schulschlie&szlig;ung am 16. M&auml;rz jedoch so gut wie keinen Einfluss durch die Kontaktsperre am 23. M&auml;rz. <\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200416-hdt-02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200416-hdt-02.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Aus den per Imputation und Nowcasting ermittelten Daten k&ouml;nnen die Autoren auch eine Absch&auml;tzung der wichtigen effektiven Reproduktionszahl R ableiten. Hier zeigen sich deutlich die Effekte der Ma&szlig;nahmen vom 9. M&auml;rz (Verbot von Gro&szlig;veranstaltungen, verst&auml;rkte Hygiene wie H&auml;ndewaschen, und das ein paar Tage sp&auml;ter stark propagierte und offenbar gut eingehaltene &ldquo;Wir bleiben zuhause&rdquo;) sowie die Schul- und Kindergartenschlie&szlig;ung am 16. M&auml;rz. Immer mit ein paar Tagen Versp&auml;tung wegen der Inkubationszeit. Danach kam R so gegen den 21. M&auml;rz auf unter 1.0. Auch in dieser Darstellung ist keinerlei Einfluss der Kontaktsperre am 23. M&auml;rz auf R zu erkennen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Neue-RKI-Corona-Fall-Studie-Einfluss-der-Kontaktsperre-eher-maessig-4702096.html%20\">Heise<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/Infekt\/EpidBull\/Archiv\/2020\/Ausgaben\/17_20_SARS-CoV2_vorab.pdf?__blob=publicationFile%20\">Sch&auml;tzung der aktuellen Entwicklung der SARS-CoV-2- Epidemie in Deutschland &ndash; Nowcasting<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wir halten fest &ndash; die hier aufbereiteten Daten des RKI liefern keinen Hinweis f&uuml;r die Wirksamkeit der Kontaktsperre und der harschen Ma&szlig;nahmen, die nach dem 16. M&auml;rz in den L&auml;ndern umgesetzt wurden und die wirtschaftliche Basis massiv ersch&uuml;ttert haben. Da stellt sich doch die Frage, warum diese Erkenntnisse bei der Debatte um einen schrittweisen Exit nicht thematisiert werden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Pandemie und die M&auml;chte<\/strong><br>\nDie Coronakrise kann den &ouml;konomischen und politischen Abstieg Deutschlands und der westlichen M&auml;chte beschleunigen. Dies geht aus den j&uuml;ngsten Wirtschaftsprognosen des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) und aus Analysen von US-Au&szlig;enpolitikexperten hervor. Wie es etwa in der US-Fachzeitschrift Foreign Policy hei&szlig;t, habe das &ldquo;peinliche Debakel&rdquo; der Trump&rsquo;schen Krisenpolitik den Ruf der Vereinigten Staaten als eines Landes, &ldquo;das wei&szlig;, wie man etwas wirkungsvoll tut&rdquo;, empfindlich gesch&auml;digt. Andere L&auml;nder seien eher bereit, sich an Staaten zu orientieren, &ldquo;die den H&ouml;hepunkt der Infektion hinter sich haben&rdquo; &ndash; etwa an China, urteilt der Pr&auml;sident des renommierten Council on Foreign Relations. Auch die EU habe in der Krise versagt. &Ouml;konomisch wird China laut dem IWF weniger unter der Pandemie leiden als die westlichen L&auml;nder: Seine Wirtschaftsleistung werde schneller als vermutet diejenige der Eurozone hinter sich lassen und sich derjenigen der Vereinigten Staaten ann&auml;hern. Die sich abzeichnende Machtverschiebung wird im Westen von aggressiver Stimmungsmache gegen China begleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8245\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Coronavirus-Pandemie: &bdquo;Spaniens Sparpolitik r&auml;cht sich&ldquo;<\/strong><br>\nNach den USA ist Spanien das am schlimmsten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land der Welt. Und das hat mehrere Gr&uuml;nde, analysiert ein Allgemeinmediziner aus Madrid. [&hellip;]<br>\nIm Zuge der schweren Wirtschaftskrise 2010 verpflichtete sich Madrid f&uuml;r die EU-Hilfen gegen&uuml;ber Br&uuml;ssel und Berlin zu einer strikten Spar- und Austerit&auml;tspolitik. &bdquo;Mit fatalen Folgen f&uuml;r das &ouml;ffentliche Gesundheitssystem&ldquo;, sagt Padilla.<br>\nUm Personal zu sparen, wurden damals vor allem frei gewordene Stellen im Gesundheitswesen nicht neu besetzt. Allein in Madrid seien in sieben Jahren 3000 Stellen weggefallen, sagt Padilla.<br>\n&bdquo;Das spanische Gesundheitssystem wurde in den vergangenen zehn Jahren kaputtgespart und das bekommen wir nun in der Corona-Krise zu sp&uuml;ren&ldquo;, meint auch der spanische Gesundheitsexperte Alberto Gimenez.<br>\nGravierend ist im Zuge der Corona-Pandemie vor allem die geringe Zahl von Betten auf den Intensivstationen. Spanien verf&uuml;gt mit seinen 47 Millionen Einwohner gerade einmal &uuml;ber 4700 Intensivstationspl&auml;tze, auch wenn deren Zahl in den vergangenen Wochen durch provisorische Krankenh&auml;user erh&ouml;ht wurde.<br>\nZum Vergleich: In Deutschland gab es mit seinen &uuml;ber 80 Millionen Einwohnern zu Beginn der Krise rund 28.000 Intensivbetten. Mittlerweile wurden auch diese Kapazit&auml;ten aufgestockt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/Spaniens-Sparpolitik-raecht-sich-408589.html\">&Auml;rztezeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Zeit der Virologen ist vorbei&rdquo;: Rechtsmediziner fordert neuen Corona-Fokus<\/strong><br>\nDer Hamburger Rechtsmediziner P&uuml;schel untersucht viele Corona-Opfer. Sein Fazit: Covid-19 ist &ldquo;eine vergleichsweise harmlose Viruserkrankung&rdquo;. Deshalb appelliert er an Kanzlerin Merkel, eine neue Phase der Virus-Bek&auml;mpfung einzuleiten. Virologen stehen dabei nicht mehr im Mittelpunkt.<br>\nEr untersucht mit seinem Team in Hamburg die Corona-Opfer: Nun hat der Hamburger Rechtsmediziner Klaus P&uuml;schel an Kanzlerin Angela Merkel appelliert, Deutschland langsam wieder aufzumachen. &ldquo;Jetzt ist der richtige Zeitpunkt&rdquo;, sagt P&uuml;schel dem &ldquo;Hamburger Abendblatt&rdquo;. &ldquo;Die Zeit der Virologen ist vorbei. Wir sollten jetzt andere fragen, was in der Corona-Krise das Richtige ist, etwa die Intensivmediziner.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Rechtsmediziner-fordert-neuen-Corona-Fokus-article21714584.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Flatten two Curves: Corona und Klimaerw&auml;rmung<\/strong><br>\nIn Zeiten der Covid-19-Pandemie: Sozial gestaltete Umweltpolitik nicht verdr&auml;ngen (&hellip;)<br>\nNoch vor wenigen Wochen stand die Forderung nach Ma&szlig;nahmen f&uuml;r eine bessere Umwelt im Zentrum der durch Demonstrationen getriebenen Politik. Die Bewegung &bdquo;Fridays for Future&ldquo; brachte massenhaft vor allem Jugendliche zu Gro&szlig;demonstrationen gegen die Klimakatastrophe und f&uuml;r einen radikalen &ouml;kologischen Umbau auf die Stra&szlig;e. Die Lage hat sich in Windeseile komplett ver&auml;ndert. Der unsichtbare Covid-19-Erreger hat die Stra&szlig;en und &ouml;ffentlichen Pl&auml;tze leergefegt. Die L&auml;ndergrenzen und Kontinente &uuml;bergreifende Ausbreitung der Infektion zu stoppen, zwingt dazu: Runter von den Stra&szlig;en, zur&uuml;ck aus der &Ouml;ffentlichkeit in die mehr oder wenig abgeschotteten Wohnungen. An die Stelle der k&uuml;rzlich noch sp&uuml;rbaren Solidarit&auml;t durch Menschen in Massen f&uuml;r die Umwelt dominiert jetzt das &bdquo;Social Distancing&ldquo;, also der Verzicht auf pers&ouml;nliche N&auml;he. Corona-Schock und Umweltkrise l&ouml;sen bange Fragen aus. Ist das derzeitige Verbot von Gro&szlig;demonstrationen ein b&ouml;ses Omen f&uuml;r den Kampf gegen die Klimakatastrophe? Wird jetzt der Bek&auml;mpfung der &ouml;konomischen Krise ohne R&uuml;cksicht auf die &ouml;kologischen Folgen oberste Priorit&auml;t einger&auml;umt? Wird der nach der Aufhebung des Shutdowns und der der Corona-Wirtschaftskrise folgende Boom ein neuer &ouml;kologischer Belastungsschub hingenommen? (&hellip;)<br>\nSozialer Ausgleich innerhalb der Schutzschirme gegen die Folgen der Corona-Krise zusammen mit der sozialen Gestaltung der Politik zur Klimarettung sind alternativlos, aber auch machbar. Grunds&auml;tzlich zwingen die Corona- und Umweltkrise zu einer Neuvermessung des Generationenvertrages: Junge Menschen, die robuster auf die Covid-19-Erreger reagieren, &uuml;ben durch den Shutdown mit den vielen Restriktionen Solidarit&auml;t mit den durch ein hohes Risiko gef&auml;hrdeten &Auml;lteren. Die heute &Auml;lteren wiederum &uuml;ben mit aktiver Umweltpolitik Solidarit&auml;t mit den Kindes- und Kindeskindern. Ein &bdquo;KlimaCorona-Generationenvertrag&ldquo; (Hans-Joachim Schellnhuber) ist die Antwort auf die doppelte Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.alternative-wirtschaftspolitik.de\/de\/article\/10656345.flatten-two-curves-corona-und-klimaerw%C3%A4rmung.html\">Rudolf Hickel in Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik e.V.<\/a>\n<p><strong>dazu: Corona &ndash; Ausdruck einer &ouml;kologischen Verbundkrise<\/strong><br>\nKlimawandel, Luft- und Gew&auml;sserverschmutzung, Monokulturen, Wohndichte und enge K&auml;fighaltung von Tieren: Der Ursachen sind viele.<br>\nRed. Heinz Wanner ist Klimatologe (siehe die Angaben zur Person am Ende des Artikels). In seinem Gastkommentar macht er darauf aufmerksam, dass die Covid-19-Pandemie nicht nur isoliert erforscht und beurteilt werden darf.<br>\nBeim komplexen Zusammenwirken von negativen politischen, milit&auml;rischen und wirtschaftlichen Ereignissen wird oft von einer Verbundkrise gesprochen. Verbundkrisen haben die Eigenschaft, dass sich negative Faktoren kumulieren, zu nichtlinearen Folgewirkungen f&uuml;hren und bezogen auf Massnahmen und Prognosen nur schwer zu meistern sind. Angesichts der Komplexit&auml;t der gegenw&auml;rtigen Coronakrise muss deshalb die Frage gestellt werden, ob es sich nicht auch hier um eine &ouml;kologisch gelagerte Verbundkrise handelt. Dabei k&ouml;nnte die momentane virale Pandemie als ein &laquo;End-of-Pipe-Ph&auml;nomen&raquo; aufgefasst werden, das als Folgewirkung einer komplexen Wirkungskette aufgetreten ist, welche schliesslich die Entwicklung von Mikroben aller Art stark beg&uuml;nstigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Gesundheit\/Covid-19-Krise-Ursache-Gesundheit-Kumulation\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&lsquo;Infect the young and isolate those at risk&rsquo; &ndash; One German scientist&rsquo;s plan to end the lockdown<\/strong><br>\nProf Alexander Kekul&eacute; says the lockdown is in danger of going on too long and causing more damage than the virus<br>\n&ldquo;It&rsquo;s impossible to wait for a vaccine,&rdquo; Prof Kekul&eacute; told The Telegraph. &ldquo;The quickest we could have a vaccine ready is in six months. Based on experience, I&rsquo;d say the reality is closer to a year. We can&rsquo;t stay under lockdown for six months to a year. If we did that our society and our culture would be ruined.&rdquo;<br>\nProf Kekul&eacute;, the head of microbiology at Halle University, has been the Cassandra of Germany&rsquo;s coronavirus crisis. As early as January 22, he called for travellers to be tested for the virus at airports and borders. He appeared on national television, but his warnings fell on deaf ears. Now the world is in the grip of a widespread pandemic:<br>\n&ldquo;If we had started testing and following the chains of infection in January, we could have contained the epidemic here without resorting to a lockdown,&rdquo; he says. &ldquo;If you can get to people by the time they&rsquo;ve infected 20 people you can stop it. But by the time it&rsquo;s 400, there&rsquo;s no chance.&rdquo; (&hellip;)<br>\nThirdly, and most controversially, Prof Kekul&eacute; says we have to let the young get the virus.<br>\n&ldquo;People under 50 are very, very unlikely to die or get seriously ill from the coronavirus,&rdquo; he says. &ldquo;We have to let them get infected so they can develop immunity.&rdquo;<br>\nEssentially, this is a return to the herd immunity plan once backed by the UK and widely seen as discredited. But Prof Kekul&eacute; argues that once the outbreak is under control and hospitals are not overwhelmed, there is a place for it.<br>\nChildren are least at risk so the lockdown should be lifted at schools and kindergartens first, he says &mdash; a plan already adopted by Denmark, which plans to reopen schools after Easter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telegraph.co.uk\/news\/2020\/04\/11\/german-scientist-predicted-european-epidemic-calls-end-lockdown\/\">The Telegraph<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Also haben wohl auch in Deutschland die Entscheidungstr&auml;ger der Bundesl&auml;nder &ndash; in Kooperation mit der Bundesregierung &ndash; erst zu sp&auml;t und dann auch falsch entschieden. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59842#h13\">China bem&uuml;ht sich um die Eind&auml;mmung der eingeschleppten Infektionen<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>WHO-Schmusekurs mit China: Viel Lob und wenig Wachsamkeit<\/strong><br>\nAuch wenn es Kritik an Trumps Bruch mit der WHO gibt: Seine Ansicht, dass die Organisation zu China-h&ouml;rig ist, teilen auch Experten. Wie problematisch das ist, hat sich gerade zu Anfang der Corona-Pandemie gezeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/coronavirus-who-china-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> Einmal mehr gibt es auf tagesschau.de das &uuml;bliche China-Bashing und einmal mehr hei&szlig;t der Autor Steffen Wurzel. Und einmal mehr steht das, was er uns da verkaufen will, auf t&ouml;nernen F&uuml;&szlig;en. Kronzeugen sind AP, das Merics-Institut und ein Hongkonger Medizinhistoriker und selbstverst&auml;ndlich &ndash; der Konjunktiv.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Baden-W&uuml;rttemberg: Versch&auml;rfung des Polizeigesetzes w&auml;hrend Corona-Krise<\/strong><br>\nIn Baden-W&uuml;rttemberg steht die erneute Versch&auml;rfung des Polizeigesetzes an. Gerade jetzt, w&auml;hrend der Corona-Krise, soll ein Gesetzesentwurf durchgebracht werden, der sich drastisch von den Ank&uuml;ndigungen der vergangenen Monate unterscheidet. Die Verabschiedung soll einmal mehr weitgehend unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit passieren. Der Gesetzesentwurf wurde in den letzten Monaten an einigen Stellen grundlegend ver&auml;ndert. &Uuml;ber die zuletzt durchgef&uuml;hrten inhaltlichen &Auml;nderungen ist bisher in der Presse weder umfangreich noch differenziert diskutiert worden. Auch deuten Rechtschreibfehler im neuen Gesetzesentwurf auf eine sehr hektische und ungenaue Arbeitsweise hin.<br>\nNach der Verabschiedung des neuen Polizeigesetzes sollen umfangreiche Durchsuchungen von Personen und Sachen im Zusammenhang mit Veranstaltungen und Ansammlungen, der Einsatz von Body Cams in Gesch&auml;ftsr&auml;umen und Wohnungen, sowie grundlegend ausgeweitete Video&uuml;berwachung im &ouml;ffentlichen Raum erm&ouml;glicht werden. Forderungen nach einer Kennzeichnungspflicht, wie sie die Gr&uuml;nen bereits vor Jahren versprachen, sowie unabh&auml;ngigen Ermittlungsstellen zur Aufkl&auml;rung von polizeilichem Fehlverhalten bleiben weiterhin ungeh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/04\/14\/baden-wuerttemberg-verschaerfung-des-polizeigesetzes-waehrend-corona-krise\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die vom gr&uuml;nen Ministerpr&auml;sidenten Kretschmann gef&uuml;hrte Landesregierung hatte das neue Gesetz zuvor bereits beschlossen &ndash; darauf haben die NachDenkSeiten hingewiesen: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59375#h15\">Mehr Befugnisse f&uuml;r die Polizei<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Sieht so aus als ob die schlimmsten Bef&uuml;rchtungen wahr werden. Durchsetzung repressiver Gesetze w&auml;hrend des Ausnahmezustandes. Ganze vorne mit dabei nat&uuml;rlich die Gr&uuml;nen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Auf den Leim gegangen<\/strong><br>\nCorona-Exit-Plan Die Leopoldina steht in der Kritik, weil sie 2016 f&uuml;r Krankenhaus-Schlie&szlig;ungen pl&auml;dierte. Ausgerechnet der ARD-&bdquo;Faktenfinder&ldquo; springt ihr zur Seite &ndash; und verrennt sich [&hellip;]<br>\nVielleicht eignen sich manche Fragen nicht f&uuml;r den Faktenfinder, weil es hier zu sehr um Argumentationszusammenh&auml;nge geht, die sich einem &bdquo;Faktencheck&ldquo; versperren. Insgesamt ist dieser Beitrag jedoch ein Griff ins Klo, weil er statt Fakten darzustellen, der Argumentationsstrategie auf den Leim geht, die in der offiziellen Gesundheitspolitik im Moment tonangebend ist.<br>\nEs geht los mit Wortklauberei: Die Thesen von 2016 seien gar keine &bdquo;Handlungsempfehlungen der Leopoldina&ldquo;, sondern lediglich ein &bdquo;Autorenbeitrag von Wissenschaftlern&ldquo; gewesen. Man fragt sich: Was wollen uns die Faktenfinder damit eigentlich sagen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/auf-den-leim-gegangen\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Modeketten stornieren Auftr&auml;ge: Textilarbeiterinnen vor dem Nichts<\/strong><br>\nAngesichts erwarteter Umsatzeinbr&uuml;che in der Corona-Krise haben internationale Einzelhandelsunternehmen ihre Auftr&auml;ge bei Zulieferern storniert. Hunderttausende Fabrikarbeiter in Asien sind damit nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) existenziell bedroht.<br>\nBetroffen sind der Organisation zufolge vor allem N&auml;herinnen, die die Kleidung f&uuml;r sogenannte Fast-Fashion-Modeketten wie C&amp;A oder H&amp;M fertigen. &ldquo;Arbeiterinnen haben ihre M&auml;rz-L&ouml;hne noch in vielen F&auml;llen bekommen, aber ich denke, im April wird es ein v&ouml;lliges Chaos geben&rdquo;, sagte die HRW-Rechtsberaterin Aruna Kashyap der Nachrichtenagentur dpa. Viele Unternehmen h&auml;tten sogar die Order f&uuml;r bereits fertige Waren gestrichen. F&uuml;r die N&auml;herinnen und N&auml;her in Kambodscha, Myanmar und Bangladesch bedeute das, dass sie f&uuml;r geleistete Arbeit keinen Lohn bek&auml;men, denn ihren Arbeitgebern fehlten daf&uuml;r die Auftragszahlungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/modeketten-naeherinnen-asien-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nationaler Berufsbildungsbericht: Zahl der Ausbildungsbetriebe sinkt auf unter 20 Prozent<\/strong><br>\nImmer weniger Betriebe bilden Lehrlinge aus: Im vergangenen Jahr sei die Zahl der ausbildenden Unternehmen auf weniger als ein F&uuml;nftel gesunken, hei&szlig;t es im neuen nationalen Berufsbildungsbericht, aus dem das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; zitiert. Rund 25.000 Bewerber auf eine Lehrstelle gingen 2019 demnach leer aus.<br>\nDer Anteil der Ausbildungsbetriebe lag dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr bei 19,7 Prozent &ndash; ein R&uuml;ckgang von rund 3,5 Prozentpunkten im Vergleich zum Jahr 2009. Selbst von den gro&szlig;en Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern bildet demnach ein F&uuml;nftel gar keine Auszubildenden mehr aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/zahl-der-ausbildungsbetriebe-sinkt-auf-unter-zwanzig-prozent-a-90ea1603-6ef3-4c6d-b0fb-1c95aa0620ff%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Unentschuldbar, eine gesellschaftliche Fehlentwicklung ersten Ranges. Aber nat&uuml;rlich greift die Bundesregierung (seit vielen Jahren schon) nicht ein, weil ja &ldquo;der Markt alles richtet&rdquo;. Und genauso sicher ist die absehbare (weitere) Klage der Arbeitgeber &uuml;ber den (angeblichen) Fachkr&auml;ftemangel. Womit k&ouml;nnte das wohl zu tun haben &ndash; zu wenige Ausbildungsstellen vielleicht? Obwohl gleichzeitig allerorten geklagt wird, dass zu wenige junge Menschen auf den Arbeitsmarkt k&auml;men?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Drohnen: Vorentscheidung im Juni 2020?<\/strong><br>\nDer &bdquo;Bundesausschuss Friedensratschlag&ldquo; und die &bdquo;Aktion Freiheit statt Angst&ldquo; weisen darauf hin, dass bis Juni 2020 mitten in der Coronakrise eine wichtige Weichenstellung in der Frage bewaffneter Drohnen erfolgen soll. In einer Mail wurde u.a. auf ein Schreiben des Verteidigungsministeriums (BMVg) an den MdB Karl-Heinz Brunner verlinkt, aus dem hervorgeht, dass eine &bdquo;Beteiligungsphase&ldquo; vor allem in Form eines erstmal verschobenen &ouml;ffentlichen Workshops erfolgen soll. Der Workshop soll in jedem Fall wohl noch vor Juni 2020 stattfinden, da das BMVg bis zu diesem Zeitpunkt dem Bundestag ein &bdquo;Diskussionspapier&ldquo; zuf&uuml;hren will, in dem mutma&szlig;lich dann eine starke Pr&auml;ferenz f&uuml;r die Bewaffnung von Drohnen zum Ausdruck kommen d&uuml;rfte. Das Prozedere wird vom BMVg in seinem Schreiben an MdB-Brunner jedenfalls folgenderma&szlig;en beschrieben: &bdquo;Am Ende der Beteiligungsphase soll ein Diskussionspapier stehen, das bereits in der Entwurfsphase mit Ihnen geteilt und nach finaler Abstimmung voraussichtlich im Juni 2020 an den Deutschen Bundestag versandt werden soll. Dieses Papier k&ouml;nnte als Grundlage f&uuml;r die weitere Behandlung des Themas in den Gremien des Deutschen Bundestages herangezogen werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/04\/15\/drohnen-vorentscheidung-im-juni-2020\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Seemansgarn aus Venezuela<\/strong><br>\nPatrouillenboot soll deutsches Kreuzfahrtschiff gerammt haben und gesunken sein. So war es in deutschen Medien zu lesen. Stimmt so aber wohl gar nicht<br>\nZwei Wochen nach einem skurrilen Zwischenfall in den Gew&auml;ssern vor der venezolanischen K&uuml;ste, bei dem ein Patrouillenboot der Marine des s&uuml;damerikanischen Landes nach einer Kollision sank, ist das beteiligte Kreuzfahrtschiff RCGS Resolute nach wie vor in einer Werft im Hafen von Willemstad, Cura&ccedil;ao, arrestiert und vert&auml;ut. Offenbar wird es auf der niederl&auml;ndischen &Uuml;berseeinsel zu einem sogenannten Seeamtsverfahren kommen. Dabei wird gekl&auml;rt werden, wer f&uuml;r den Zusammensto&szlig; in den fr&uuml;hen Morgenstunden des 30. M&auml;rz verantwortlich war.<br>\nDas alles k&ouml;nnte nun als karibische Provinzposse abgetan werden, wenn da nicht der mediale Umgang w&auml;re. &ldquo;Kriegsschiff rammt deutsches Passagierschiff &ndash; und sinkt&rdquo; schrieb Springers Bild, &ldquo;Patrouillenboot rammt Kreuzfahrtschiff: Treffer&hellip; und selbst versenkt&rdquo;, titelte der Berliner Tagesspiegel s&uuml;ffisant.<br>\nBeide &ndash; und andere &ndash; Redaktionen &uuml;bernahmen ohne weitere Pr&uuml;fung die Version des in Hamburg ans&auml;ssigen Managements, weil sie sch&ouml;n passte:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Seemansgarn-aus-Venezuela-4703176.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Was bleibt vom Bernie-Hype?<\/strong><br>\nBernie Sanders hat nun auch offiziell erkl&auml;rt, dass er sich aus dem Kampf um die Vorwahlen zur&uuml;ckzieht und seinen Kontrahenten Biden die Unterst&uuml;tzung im Kampf gegen Trump zugesagt. Nun geh&ouml;rt dieses Bekenntnis zu den Ritualen bei US-Vorwahlen. Tats&auml;chlich trifft Trump jetzt auf seinen Wunschkandidaten, der genau wie vor vier Jahren Hillary Clinton aus dem alten Polit-Establishment kommt, das sehr darauf erpicht ist, dass nur wenige dort hineinkommen. [&hellip;]<br>\nVon Biden ist nicht nur bekannt, dass er in der Ukraine seinen Sohn auf einen lukrativen Posten brachte, sondern dass er sich wahrscheinlich mehr als Trump in die dortige Politik einmischte. Sogar mit einem versuchten Mordanschlag auf den ehemaligen ukrainischen Generalstaatsanwalt Wiktor Schokin wird Biden in Verbindung gebracht, nicht von Trump, sondern von Schokin selber. [&hellip;]<br>\nDie Zusammenh&auml;nge werden sich wahrscheinlich nie ganz kl&auml;ren lassen (Ukraine: Die subtile Au&szlig;enpolitik der USA. Ex-Vizepr&auml;sident Biden plaudert reflexionslos dar&uuml;ber, wie man in Washington eigene Interessen durchsetzt). Doch Biden ist eben mit seinen vielen Skandalen ein handhabbarer Kandidat f&uuml;r den Parteiapparat. Das war der gro&szlig;e Unterschied zu seinem Konkurrenten. Sanders war im Apparat nicht verhasst, weil dort jemand glaubte, er w&uuml;rde die USA sozialistisch machen, sondern weil er ohne bekannte Skandale und Aff&auml;ren schwerer beeinflussbar gewesen w&auml;re. Das ist der zentrale Grund, warum ein Pr&auml;sidentschaftskandidat Sanders unbedingt verhindern werden sollte, vor 4 Jahren genauso wie 2020.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Was-bleibt-vom-Bernie-Hype-4702486.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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