{"id":60304,"date":"2020-04-17T16:50:05","date_gmt":"2020-04-17T14:50:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304"},"modified":"2020-04-17T16:52:42","modified_gmt":"2020-04-17T14:52:42","slug":"hinweise-des-tages-ii-439","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304#h01\">Die Schlacht der Narrative<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304#h02\">Wenn die Tagesschau den Anschluss an die Wirklichkeit verpasst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304#h03\">Kulturpolitik und Corona: Freischaffende K&uuml;nstler sind systemrelevant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304#h04\">Kurzarbeit: Kein Tariflohn &ndash; noch weniger Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304#h05\">Vor der Pleite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304#h06\">Zwischenbilanz zur Corona-Pandemie ist kein Grund zum Aufatmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304#h07\">Sachsen f&uuml;hrt als erstes Bundesland Mund-Nasenschutz-Pflicht ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304#h08\">Neue Arbeitszeitverordnung: Wertsch&auml;tzung geht anders!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304#h09\">Corona: Kein Argument f&uuml;r neoliberale Ideologie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304#h10\">Kein Laptop f&uuml;r Adil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304#h11\">Lieferando torpediert Betriebsratswahl: Ausgelieferte Mitarbeiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304#h12\">Immobilien-Bundesanstalt baut kaum neue Wohnungen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304#h13\">Beste Verdienste f&uuml;rs Amt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304#h14\">Im Auftrag der CIA? Vertrauliche Gespr&auml;che von Julian Assange mit seinen Anw&auml;lten abgeh&ouml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60304#h15\">Zu guter Letzt: Warten auf Merkel: Medien, die auf St&uuml;hle starren<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Schlacht der Narrative<\/strong><br>\nDeutsche Medien verst&auml;rken mit Blick auf den Ausbruch der Covid-19-Pandemie ihre Schuldzuweisungen an China und gehen zu offenen Entsch&auml;digungsforderungen &uuml;ber. Die Volksrepublik sei &ldquo;Verursacher der Pandemie&rdquo;, hei&szlig;t es in Leitmedien immer wieder; die Springer-Presse dringt auf &ldquo;Schadensersatz&rdquo; und titelt: &ldquo;Was China uns jetzt schon schuldet&rdquo;. Die Agitation hat begonnen, als sich abzeichnete, dass die Volksrepublik glimpflicher aus der Krise kommen k&ouml;nnte als die M&auml;chte des Westens und ihren globalen Aufstieg voraussichtlich fortsetzen wird, w&auml;hrend die transatlantischen Staaten durch eine v&ouml;llig unzul&auml;ngliche Vorbereitung auf die Pandemie dramatisch zur&uuml;ckgeworfen zu werden drohen. Die Forderungen werden von einer massiven antichinesischen Stimmungsmache begleitet; aktuell hei&szlig;t es zum Beispiel, Beijing folge einer &ldquo;Strategie des uneingeschr&auml;nkten Krieges&rdquo;, die von chinesischen Milit&auml;rs bereits vor gut 20 Jahren ausformuliert worden sei. Die Aussage ist unzutreffend, &auml;hnelt aber Behauptungen, mit denen schon seit Jahren gegen Russland Stimmung gemacht wird &ndash; basierend auf L&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8246\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wenn die Tagesschau den Anschluss an die Wirklichkeit verpasst<\/strong><br>\nJournalismus, sagt der Doyen der journalistischen Fachausbildung, Wolf Schneider, stehe auf acht Pfeilern. Zwei davon lauten\n<ul>\n<li>Berichte wahr! und<\/li>\n<li>Recherchiere immer!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese beiden Pfeiler sind im gestrigen Beitrag von Tagesschau-Online &ndash; &bdquo;Landeskriminal&auml;mter: Den digitalen Anschluss verpasst&ldquo; [1] auf das Gr&ouml;blichste verletzt worden.<br>\nUm es gleich vorweg zu sagen: Auch POLICE-IT vertritt seit Jahren den Standpunkt und begr&uuml;ndet , dass LICHTJAHRE liegen zwischen dem, was in der Informations- und Kommunikationstechnik der deutschen Polizeibeh&ouml;rden &ndash; verglichen mit den Standards in anderen L&auml;ndern &ndash; technisch m&ouml;glich UND legal zul&auml;ssig w&auml;re und dem, was da &ndash; f&uuml;r hunderte von Millionen Euro tats&auml;chlich beschafft und im Einsatz befindlich ist.<br>\nDem Artikel aus Tagesschau-Online ist allerdings vorzuwerfen, dass er eine Reihe von falschen Aussagen enth&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.org\/wenn-die-tagesschau-den-anschluss-an-die-wirklichkeit-verpasst\">Police-IT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kulturpolitik und Corona: Freischaffende K&uuml;nstler sind systemrelevant<\/strong><br>\nKultureinrichtungen sind keine Wirtschaftsunternehmen, die Bundesregierung muss Verantwortung &uuml;bernehmen. Ein Appell.<br>\n&bdquo;Denn Kultur ist kein Luxus, den wir uns leisten oder auch streichen k&ouml;nnen, sondern der geistige Boden, der unsere eigentliche innere &Uuml;berlebensf&auml;higkeit sichert.&ldquo;<br>\nRichard von Weizs&auml;cker, 1991<br>\nDieses Zitat von Richard von Weizs&auml;cker muss gerade heute gelten, wenn Schutzschirme f&uuml;r alle Lebensbereiche aufgespannt werden. Dabei muss von der Einsicht ausgegangen werden, dass Kunst auf besondere Weise Daseinsvorsorge ist und eben auch auf ihre Weise systemrelevant. Man kann auf die Energie und die Impulse von K&uuml;nstlern gerade jetzt nicht verzichten und man muss Vorsorge treffen, damit sie nicht in ihrer Existenz gef&auml;hrdet oder gar vernichtet werden. Wir brauchen sie.<br>\nIn Krisenzeiten ist ihr Beitrag zur Aktivierung von Kreativit&auml;t, Urteilsf&auml;higkeit und Nachdenklichkeit unverzichtbar. Es ist ein Irrtum, die Kunst als eine beliebige Wirtschaftsbranche unter anderen zu sehen. Das &bdquo;Produkt&ldquo; ist mit keinem anderen vergleichbar. K&uuml;nstler als &bdquo;Solounternehmer&ldquo; haben keine Betriebskosten wie ein Unternehmer. Der Betrieb, das sind sie selbst mit ihren Honorareinnahmen, durch die sie ihren Lebensunterhalt bestreiten<br>\nSie haben selten festen Vertr&auml;ge, also keine Anspr&uuml;che auf Kurzarbeitergeld, und was sollen sie mit Krediten? Ein ausgefallenes Engagement l&auml;sst sich nicht nacharbeiten. Es f&auml;llt einfach weg. Sie sind jetzt auf Unterst&uuml;tzung angewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/kulturpolitik-und-corona-freischaffende-kuenstler-sind-systemrelevant\/25747538.html\">Gerhart Baum im Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: Kein Geld, keine Hoffnung: Die Kultur wird in der Corona-Krise schamlos im Stich gelassen<\/strong><br>\nF&uuml;r den Kulturbetrieb artet der Corona-Ausnahmezustand zunehmend in eine Katastrophe aus. Leider l&auml;sst die Politik einen Gro&szlig;teil der Branche links liegen und sendet auch keine Signale, dass sich daran bald etwas &auml;ndert. [&hellip;]<br>\nDie Corona-Krise hat das Leben, wie wir es kannten, wom&ouml;glich f&uuml;r immer beendet &ndash; und die Menschen, die den Kulturbetrieb nicht nur am Leben erhalten, sondern auch von ihm leben (wenn auch viel zu h&auml;ufig immer noch von der Hand in den Mund), sind st&auml;rker von dieser traurigen Tatsache betroffen als viele andere. F&uuml;r viele der Klubbesitzer, Barbetreiber, Konzertveranstalter und K&uuml;nstler steht gerade alles auf dem Spiel, und es ist nicht weniger als eine Schande, dass selbstst&auml;ndige Kulturschaffende in diesen Tagen nicht mit staatlicher Hilfe rechnen k&ouml;nnen. Viele von ihnen wandeln seit Wochen auf einem denkbar schmalen Grat zwischen Hilf- und Hoffnungslosigkeit.<br>\nUmso ignoranter kommen der Gesundheitsminister oder irgendwelche Virologen daher, wenn sie der Kunst und Kultur in Zeiten von Corona ihre Existenzberechtigung quasi absprechen &ndash; ganz gleich, ob dahinter ein logischer wissenschaftlicher Gedanke steckt. Und ein st&auml;ndig verwendeter Begriff wie &bdquo;verzichtbar&ldquo; unterstreicht diese respektlose Haltung ebenso wie die hartn&auml;ckige Verweigerung von finanziellen Hilfen oder auch nur einem Funken Hoffnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/kultur\/corona-krise--die-kultur-wird-schamlos-im-stich-gelassen-9226508.html\">Stern<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kurzarbeit: Kein Tariflohn &ndash; noch weniger Geld<\/strong>\n<ul>\n<li>In der Corona-Krise profitieren Arbeitnehmer, die nach Tarif bezahlt werden.<\/li>\n<li>Sie haben im Schnitt einenen h&ouml;heren Monatslohn &ndash; und auf dessen Basis wird das Kurzarbeitergeld berechnet.<\/li>\n<li>Die Tarifbindung in Deutschland ist seit Jahren r&uuml;ckl&auml;ufig; zurzeit betr&auml;gt sie im Westen 56 und im Osten 45 Prozent.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/tarif-gehalt-kurzarbeit-corona-1.4878983\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Vor der Pleite<\/strong><br>\n&Uuml;ber 80 L&auml;nder haben beim IWF Notkredite beantragt, um einen Staatsbankrott zu vermeiden. Die j&uuml;ngst vereinbarten Schuldenerlasse greifen zu kurz.<br>\nDie wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise haben die Entwicklungsl&auml;nder mit voller H&auml;rte getroffen. Rohstoffpreise sind kollabiert und damit auch die bedeutendste Quelle ihrer Exporteinnahmen. Seit sich Massenarbeitslosigkeit breitmacht, gehen auch die R&uuml;ck&uuml;berweisungen von Arbeitsmigranten zur&uuml;ck. Der Tourismus wurde weitgehend eingestellt. Die Kapitalflucht aus Entwicklungsl&auml;ndern seit Beginn der Coronakrise war schneller und gr&ouml;&szlig;er als w&auml;hrend der gro&szlig;en Finanzkrise von 2008. Alleine im M&auml;rz wurden netto gut 100 Milliarden US-Dollar abgezogen.<br>\nDer Finanzbedarf von Entwicklungsl&auml;ndern ist also enorm, sowohl zur akuten Bek&auml;mpfung der Coronakrise, als auch zur Bew&auml;ltigung der wirtschaftlichen Folgen. W&auml;hrend reiche L&auml;nder mit gewaltigen Rettungspaketen in der Krise gegensteuern, stehen viele der klassischen Politikoptionen dieser Pakete den armen L&auml;ndern nicht zur Verf&uuml;gung. Die fiskalischen Spielr&auml;ume sind begrenzt, da viele L&auml;nder bereits hoch verschuldet sind und auch nur wenig zus&auml;tzliche Steuern erheben k&ouml;nnen. W&auml;hrend die Zentralbanken von reichen L&auml;ndern mit starken W&auml;hrungen die geldpolitische &bdquo;Bazooka&ldquo; eingesetzt haben, w&uuml;rde eine expansive Geldpolitik in Entwicklungsl&auml;ndern mit einer Abwertung ihrer W&auml;hrungen einhergehen und damit die Finanzierung wichtiger Importe und die Bedienung der Auslandsschulden erschweren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/global\/artikel\/detail\/vor-der-pleite-4272\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zwischenbilanz zur Corona-Pandemie ist kein Grund zum Aufatmen<\/strong><br>\n&bdquo;Dass Gesundheitsminister Spahn in seiner ersten Zwischenbilanz zu den Corona-Ma&szlig;nahmen selbstbewusst behauptet, unser Gesundheitssystem sei zu keiner Zeit &uuml;berfordert gewesen und insgesamt in guter Verfassung, ist Sch&ouml;nf&auml;rberei. Das Versprechen Spahns, ab Mai zu einer neuen Normalit&auml;t in den Kliniken zur&uuml;ckzukehren, darf nicht durch eine permanente &Uuml;berlastung und Gef&auml;hrdung des Personals und auf Kosten der Patienten und einer Versch&auml;rfung der finanziellen Schieflage der Kliniken eingel&ouml;st werden&ldquo;, erkl&auml;rt  Achim Kessler, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zu &Auml;u&szlig;erungen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und dem Robert-Koch-Institut zur aktuellen Corona-Lage. Kessler weiter:<br>\n&bdquo;Tats&auml;chlich ist die Zahl der Neuinfektionen mit Covid-19 deutlich gesunken, dennoch gibt es, da vers&auml;umt wurde f&uuml;r den Fall einer Pandemie vorzusorgen, trotz der Neubeschaffungen von medizinischem Schutzmaterial durch den Bund, weiterhin Engp&auml;sse. Das belegt auch die um sechs Prozent gestiegene Ansteckungsrate bei medizinischem Personal. Es ist gut, dass die Testkapazit&auml;ten auf 350.000 Tests pro Woche hochgefahren wurden. Auch begr&uuml;&szlig;e ich das verpflichtende Register f&uuml;r Kliniken, um die Auslastung mit Covid-19-Erkrankungen regional besser vorherzusagen.<br>\nAll diese Ma&szlig;nahmen sollten jedoch nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass die Pandemie noch nicht ausgestanden ist und wir gerade nach der jetzt akuten Auslastung zukunftsfeste Strukturen in der Gesundheitsversorgung brauchen, die nicht auf einer Orientierung an Profit basieren. Das bedeutet, dass das Fallpauschalensystem abgeschafft und Krankenh&auml;user in die &ouml;ffentliche Hand &uuml;berf&uuml;hrt und kostendeckend finanziert werden m&uuml;ssen, sodass eine gemeinwohlorientierte Versorgung gew&auml;hrleistet ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/zwischenbilanz-zur-corona-pandemie-ist-kein-grund-zum-aufatmen\/%20\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sachsen f&uuml;hrt als erstes Bundesland Mund-Nasenschutz-Pflicht ein<\/strong><br>\nDie Menschen in Sachsen d&uuml;rfen k&uuml;nftig Gesch&auml;fte oder Nahverkehrsmittel nur noch betreten, wenn sie Mund und Nase bedecken. Ein einfaches Tuch reicht bereits.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/coronavirus-sachsen-fuehrt-maskenpflicht-in-oepnv-und-einzelhandel-ein-a-a91eab20-b7c6-4881-ae10-19e15ceecbed\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> K&uuml;rzlich &auml;u&szlig;erte der Welt&auml;rztepr&auml;sident, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60189#h15\">Herr Montgomery zum selben Thema<\/a>: &ldquo;Es gibt nicht einen wissenschaftlichen Beweis, dass Masken an der Ausbreitung dieser Krankheit etwas &auml;ndern. Wenn sie nicht ausreichend desinfiziert werden, k&ouml;nnen sie das Virus sogar noch konzentrieren. Man kann zudem nicht die B&uuml;rger zwingen, Masken zu tragen, solange es nicht wirklich f&uuml;r alle welche gibt. Die vorhandenen Masken brauchen wir aber f&uuml;r das medizinische Personal. Und wenn man den Menschen sagt, sie sollen jetzt ihre privaten Schals benutzen, dann wird es l&auml;cherlich.&rdquo;. Ein &ldquo;einfaches Tuch&rdquo; d&uuml;rfte wohl die selbe Qualit&auml;t\/den selben Schutz bewirken wie ein &ldquo;privater Schal&rdquo;. Dennoch ist zu bef&uuml;rchten, dass weitere Bundesl&auml;nder oder sogar alle dem Beispiel Sachsen folgen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Neue Arbeitszeitverordnung: Wertsch&auml;tzung geht anders!<\/strong><br>\nViele Besch&auml;ftige &ndash; gerade die in den systemrelevanten Berufen &ndash; sind am Limit. Doch den Arbeitgeberverb&auml;nden reicht das nicht. Sie haben die Gunst der Corona-Krise genutzt, um ihre Interessen durchzusetzen. Das Arbeitszeitgesetz wurde befristet aufgeweicht. Das ist ein Gesundheitsrisiko f&uuml;r die Besch&auml;ftigten. Dieser Verantwortung m&uuml;ssen sich die Arbeitgeber stellen. Und die Bundesregierung muss die gesetzlichen Standards z&uuml;gig wieder herstellen, fordert das #schlaglicht 15\/2020 aus Niedersachsen. [&hellip;]<br>\nDas Arbeitszeitgesetz war f&uuml;r die Arbeitgeber seit jeher ein Angriff auf die unternehmerische Freiheit. In Dauerschleife klagen sie &uuml;ber die gesetzlichen Regelungen und suchen den kleinsten Anlass, um sie zu lockern. Zuletzt musste die Digitalisierung herhalten. Aber Fakt ist: Die Besch&auml;ftigten leisten &ndash; auch unabh&auml;ngig von Corona &ndash; schon unentwegt Mehrarbeit. Allein im letzten Jahr wurden von ihnen 1.926.000.000 &Uuml;berstunden angeh&auml;uft. Die H&auml;lfte davon wurde nicht verg&uuml;tet (siehe Grafik). Das Arbeitszeitgesetz in der jetzigen Form l&auml;sst also genug Spielr&auml;ume. Trotzdem treiben die Arbeitgeberverb&auml;nde ideologische Spielchen. In Nordrhein-Westfalen gab es schon vor der Corona-Krise eine Initiative, um &uuml;ber den Bundesrat die t&auml;gliche Arbeitszeit auf zw&ouml;lf Stunden hochzuschrauben. In der j&uuml;ngsten Vergangenheit waren die Arbeitgeber mit ihrem Anliegen zum Gl&uuml;ck auf taube Ohren gesto&szlig;en. Bis jetzt zumindest.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++42ca56fa-7fa9-11ea-9ada-52540088cada%20\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Corona: Kein Argument f&uuml;r neoliberale Ideologie<\/strong><br>\nEinseitig und einfallslos: Die wirtschaftspolitischen Vorschl&auml;ge der Leopoldina zur Coronakrise k&ouml;nnen zu einem erfolgreichen Umgang mit den wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie nichts beitragen. Der DGB-klartext hat die Stellungnahme analysiert. [&hellip;]<br>\nBeispielsweise legt das Papier der Bundesregierung zur Belebung der Wirtschaft eine vollst&auml;ndige Abschaffung des Solidarit&auml;tszuschlags nahe &ndash; &uuml;ber die schon beschlossene teilweise Abschaffung hinaus. Das w&auml;re nicht nur unsozial, sondern auch ineffizient &ndash; also gleichzeitig teuer und ungeeignet, um die Wirtschaft nach Corona zu beleben. Schlie&szlig;lich bezahlen vor allem Gutverdienende den Soli und profitieren entsprechend von seiner Abschaffung (siehe Grafik). Aktuelle Berechnungen gehen davon aus, dass die Abschaffung des &bdquo;Rest-Soli&ldquo; (&uuml;ber das beschlossene Ma&szlig; hinaus, wie es das Leopoldina-Papier empfiehlt) rund 8,8 Milliarden Euro kosten w&uuml;rde, wovon 93 Prozent an die reichsten zehn Prozent gingen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++a65f62ea-8090-11ea-970d-52540088cada%20\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kein Laptop f&uuml;r Adil<\/strong><br>\nKinder aus Hartz-IV-Familien haben in Zeiten geschlossener Schulen Schwierigkeiten, am Homeschooling teilzunehmen. So wie Adil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Armut-in-der-Coronakrise\/!5677821\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lieferando torpediert Betriebsratswahl: Ausgelieferte Mitarbeiter<\/strong><br>\nDer Fahrradkurierdienst zahlt nur knapp &uuml;ber Mindestlohn und &uuml;berwacht seine Fahrer. Nun sollte die Wahl eines Betriebsrats torpediert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Lieferando-torpediert-Betriebsratswahl\/!5676689\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Immobilien-Bundesanstalt baut kaum neue Wohnungen <\/strong><br>\nDie Bundesanstalt f&uuml;r Immobilienaufgaben (Bima) plant den Bau Tausender neuer Wohnungen &ndash; hat bislang aber kaum neuen Wohnraum geschaffen. In den vergangenen beiden Jahren hat die Bima nur rund drei&szlig;ig neue Wohnungen geschaffen, wie aus einer Auskunft des ihr &uuml;bergeordneten Bundesfinanzministeriums an die Linksfraktion im Bundestag hervorgeht. Geplant sind demnach derzeit rund 6000 bis 8000 neue Wohnungen. Die Bima geh&ouml;rt dem Bund und ist eine der gr&ouml;&szlig;ten Immobilieneigent&uuml;merinnen Deutschlands.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/dpa\/wirtschaft-handel-und-finanzen-immobilien-bundesanstalt-baut-kaum-neue-wohnungen\/25749108.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Beste Verdienste f&uuml;rs Amt<\/strong><br>\nEs muss sich um eine ebenso exzellente wie sympathische Pers&ouml;nlichkeit handeln. Die &ouml;ffentlich-rechtliche ARD-Tagesschau war begeistert, auch die Zeit und die FAZ: Als &raquo;messerscharfer Denker&laquo; sei er ebenso &raquo;volksnah wie freundlich, konzentriert und zur&uuml;ckhaltend&laquo;. Er sei &raquo;bestens vernetzt, ein Mann mit Einfluss&laquo;. Fazit: &raquo;Merkels Mann f&uuml;r Karlsruhe ist der richtige&laquo; (Welt, 14.11.2018). (&hellip;) Die Rede ist &hellip; von Stephan Harbarth, der seit November 2018 Vizepr&auml;sident des Bundesverfassungsgerichts ist. Im Mai soll er die Nachfolge des derzeitigen Pr&auml;sidenten Andreas Vo&szlig;kuhle antreten. Neben der begeisterten Zustimmung meinungspr&auml;gender gro&szlig;er Medien gibt es nur wenig Kritik, so von Werner R&uuml;gemer auf den NachDenkSeiten (9.3.2020). (&hellip;) Ein Verfassungsgerichtspr&auml;sident, der vorher als Mitglied des CDU-Bundesvorstandes und als Bundestagsabgeordneter enorm hohe Nebeneink&uuml;nfte als Anwalt hatte: Wie soll man ihm abnehmen, dass er bei der Befassung mit Themen wie Hartz IV, Privatisierung des Gesundheitswesens oder der milliardenschweren Spekulation mit Wohnungen nicht im Sinne von &raquo;Klassenjustiz&laquo; f&uuml;r die Interessen seiner Klienten urteilt? Im Bundestag setzte sich Harbarth nachdr&uuml;cklich f&uuml;r die Vorratsdatenspeicherung ein. Wie w&uuml;rde er wohl entscheiden, m&uuml;sste er bei anstehenden Auseinandersetzungen um demokratiepolitische und B&uuml;rgerrechte betreffende Gesetze &ndash; Polizeigesetze, Patientendaten et cetera &ndash; seiner fr&uuml;heren Position abschw&ouml;ren? (&hellip;) Seine bisherigen politischen und juristischen Schwerpunkte lassen den hochdotierten Konzernlobbyisten Stephan Harbarth als ungeeignet erscheinen f&uuml;r die Funktion des H&uuml;ters des Grundgesetzes als Bundesverfassungsgerichts-Pr&auml;sident. Das Problem sitzt allerdings tiefer, wie seine Wahl durch die Gr&ouml;&szlig;tkoalition und die begeisterte Zustimmung der Mainstream-Medien zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/7-2020&amp;textfile=5102\">Ossietzky 7\/2020<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Im Auftrag der CIA? Vertrauliche Gespr&auml;che von Julian Assange mit seinen Anw&auml;lten abgeh&ouml;rt<\/strong><br>\nWhistleblower Julian Assange ist offenbar von 2015 bis 2018 in der ecuadorianischen Botschaft systematisch ausspioniert worden. Darauf verweisen geleakte Video- und Audioaufnahmen. Bei den mithilfe von &Uuml;berwachungskameras und versteckt angebrachten Wanzen aufgezeichneten Gespr&auml;chen handelt es sich auch um vertrauliche Beratungen Assanges mit seinen Anw&auml;lten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20200416326911225-assange-cia-ausspionierung\/\">Sputnik News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Warten auf Merkel: Medien, die auf St&uuml;hle starren<\/strong><br>\nF&uuml;r 16:30 Uhr war die Pressekonferenz von Angela Merkel angesetzt, aber ihr Gespr&auml;ch mit den Ministerpr&auml;sidenten dauerte l&auml;nger als erwartet. Bei &ldquo;Bild&rdquo;, &ldquo;ntv&rdquo; und &ldquo;Welt&rdquo; haben sie es kaum ausgehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_85jWEeNLD4\">&Uuml;bermedien via YouTube<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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