{"id":60325,"date":"2020-04-20T09:55:05","date_gmt":"2020-04-20T07:55:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60325"},"modified":"2020-04-20T10:55:20","modified_gmt":"2020-04-20T08:55:20","slug":"leserbriefe-zu-ueber-die-auftragsarbeit-der-experten-von-der-leopoldina-durchwachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60325","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201e\u00dcber die Auftragsarbeit der \u201eExperten\u201c von der Leopoldina: Durchwachsen.\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Albrecht M&uuml;llers Beitrag &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60193\">&Uuml;ber die Auftragsarbeit der &bdquo;Experten&ldquo; von der Leopoldina: Durchwachsen.<\/a>&rdquo; hat schnell zahlreiche Reaktionen bei unseren Lesern ausgel&ouml;st. Einige Leser weisen auf fr&uuml;here Aussagen der Leopoldina hin, in denen die &bdquo;Experten&ldquo; offenbar f&uuml;r die Reduktion der Anzahl der Krankenh&auml;user pl&auml;dierten. Herzlichen Dank an unsere Leserschaft f&uuml;r die gesendeten Leserbriefe. Im Folgenden finden Sie einige der Zuschriften. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\nsehr geehrtes NDS-Team<\/p><p>danke f&uuml;r die analytische Bewertung der Leopoldina Ad-Hoc-Stellungnahme. Erg&auml;nzungen:&nbsp;<\/p><ol>\n<li>Es handelt sich nicht um ein Gutachten oder eine Studie. Das&nbsp;Papier definiert sich als &ldquo;Ad-Hoc-Stellungnahme&rdquo;. Damit stellen die Verfasser ihre Arbeit wie Arbeitsweise au&szlig;erhalb eines&nbsp;wissenschaftlichen&nbsp;Anspruchs. Wenn Wissenschaftler sich Ad hoc zu einer mehrdimensionalen, neuen Fragestellung &auml;u&szlig;ern, arbeiten sie mit ihrem gesunden wissenschaftlichen Volksverstand&nbsp;und haben die gleiche Legitimit&auml;t, die auch eine Stammtischer&ouml;rterung&nbsp;geltend machen kann. F&uuml;r eine gr&ouml;&szlig;ere Validit&auml;t der Empfehlungen mag allerdings sprechen, dass sie von zum wissenschaftlichen Handeln bef&auml;higten Personen erstellt wurden. Letztlich wird der Bev&ouml;lkerung und den Regierenden abverlangt, dass wir dem formulierten Sachverstand ad hoc glauben.<\/li>\n<li>Die in den Medien zum Gutachten hochgespielte Ad-Hoc-Stellungnahme der Leopoldina wird von Angela Merkel als eine der &ldquo;Studien&rdquo; bezeichnet, auf deren Grundlage sie mit den L&auml;nderregierungen &uuml;ber das weitere Vorgehen entscheiden werde. Welche Studien dies sind, wer sie beauftragt hat und welchen Umfang ggf. Beauftragungen sie haben, wird der &Ouml;ffentlichkeit nicht offengelegt. Wer Entscheidungs- und Abw&auml;gungsprozesse nicht offenlegt, verlangt von der Bev&ouml;lkerung den Glauben ab, dass die Regierenden ihr Handeln mit Wissen und Kenntnissen bekleidet haben. Dies rufen uns unsere demokratische Kaiserin mit diversen Landesf&uuml;rsten und dem (wissenschaftlichen) Hofstaat zu. In Zeiten des zum Teufel mutierten Virus hilft nur Glauben und Abweisung dessen, was wir seit der Aufkl&auml;rung gelernt und teilweise blutig erstritten haben.<\/li>\n<li>Die Ad-Hoc-Stellungnahme beachtet die eigenen Forderung nicht, Akteure sollten : &ldquo;die jeweiligen Abw&auml;gungsprozesse offenlegen und entsprechend kommunizieren. (S. 2 sowie Kapitel 5)&nbsp;Nichts legt die Arbeitsgruppe offen. Wir bekommen nur die Diskussionsergebnisse ohne nachpr&uuml;fbare Begr&uuml;ndungen. Es w&auml;re Aufgabe der Leopoldina Arbeitsgruppe gewesen, die (Selbst-)Beauftragung &ouml;ffentlich zu dokumentieren. Zu den verschiedenen Aspekten d&uuml;rfte es doch Arbeitspapiere gegeben haben. Unvollstellbar&nbsp;ist, dass es auf der Basis der Ad-Hoc-Erkenntnisse zu einzelnen Sachverhalten und Vorschl&auml;gen keine Mindermeinungen gegeben hat. Warum werden diese und die damit verbundenen Abw&auml;gungsprozesse nicht offengelegt?<\/li>\n<li>Aber vielleicht gab es solche Abw&auml;gungsprozesse nicht: Schon die Besetzung der Arbeitsgruppe l&auml;sst die Ausgrenzung kritischer Positionen erkennen. Warum wurde nicht wenigstens einer der wissenschaftlichen Corona-Skeptiker einbezogen? Die Zivilgesellschaft von Gewerkschaften, Umwelt- und Sozialverb&auml;nden fehlt v&ouml;llig. Man mag das in Kreisen der Wissenschaft so halten einschlie&szlig;lich des weitgehenden Ausschlusses von Frauen in der Arbeitsgruppe. Dann sind aber auch, wissenschaftlichen Standards folgend, die eigenen Grenzen zu benennen. Dies gilt umso mehr, als da Angela Merkel schon Tage vor den Empfehlungen &ouml;ffentlich erkl&auml;rt hat (9.4.20 &ndash; &ldquo;Jetzt nicht nachlassen&rdquo;), dass die &ldquo;Studie&rdquo; der Leopoldina zentraler Baustein f&uuml;r das weitere Vorgehen sein soll.&nbsp;<\/li>\n<li>Da unsere Regierenden samt wissenschaftlichem Hofstaat mit &uuml;berpr&uuml;fbaren Informationen geizen, habe ich zwei Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz&nbsp;hier und hier&nbsp;an das Bundeskanzleramt gerichtet. F&uuml;r w&uuml;nschenswert halte ich, wenn weitere Anfragen von einem breiten Publikum gestellt w&uuml;rden. Auch das ist in Zeiten der Aushebelung des Grundgesetzes eine Demonstration. Und die herausgewundenen Dokumente nebst Leerstellen der Erkenntnisse k&ouml;nnen sp&auml;ter Grundlage sein, wenn das Bundesverfassungsgericht sein politische Schockstarre abgelegt haben wird, die Erforderlichkeit, Geeignetheit und Angemessenheit der Einschr&auml;nkungen von Grundrechten zu belegen.&nbsp;<\/li>\n<\/ol><p>Herzlichst und mit Dank f&uuml;r die bisherige Arbeit der NDS, Ihr<br>\nAlfons Kleine M&ouml;llhoff<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten, <\/p><p>hier noch ein Hinweis zum Wirken der Leopoldina, das nicht au&szlig;er Acht gelassen werden sollte:<br>\n<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/medizin-wissenschaftler-halten-1300-kliniken-fuer-ueberfluessig-1.3221646\">sueddeutsche.de\/gesundheit\/medizin-wissenschaftler-halten-1300-kliniken-fuer-ueberfluessig-1.3221646<\/a><\/p><p>Mich wundert nicht, wenn die Menschen Wissenschaft wieder zunehmend als Meinung wahrnehmen &ndash; eine fatale Entwicklung. <\/p><p>Weiterhin viel Erfolg<br>\nV. Kronenberg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Wichtig erscheint mir zu dem Artikel<\/p><p>&ldquo;&Uuml;ber die Auftragsarbeit der &bdquo;Experten&ldquo; von der Leopoldina: Durchwachsen&rdquo;<\/p><p>noch der Hinweis auf folgendes aus dem Jahr 2016:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.leopoldina.org\/presse-1\/pressemitteilungen\/pressemitteilung\/press\/2437\/\">leopoldina.org\/presse-1\/pressemitteilungen\/pressemitteilung\/press\/2437\/<\/a><\/p><p>Zitat:&nbsp;Leopoldina-Diskussionspapier empfiehlt bessere Verteilung von Ressourcen und weniger Klinikstandorte<\/p><p>&hellip;&hellip;<\/p><p>Es brauche den politischen Willen, die Krankenhausstruktur grundlegend zu &auml;ndern und die rechtlichen Voraussetzungen daf&uuml;r zu schaffen, eine Reduktion der Zahl der Krankenh&auml;user, nicht nur der Betten, zu erreichen.<\/p><p>Sonnige Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJ. Oldenburg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, liebes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>die Ausdrucksweise der Damen und Herren aus dem oft so genannten Elfenbeinturm der Leopoldina ist denkbar vorsichtig. Professoren sind nun einmal entweder Beamte und damit zu Gehorsam verpflichtet, oder sie sind von so genannten Drittmitteln abh&auml;ngig, die aus einschl&auml;gigen Industriebereichen oder von Stiftungen stammen. Nennen wir das mal nicht Korruption. Man darf als Professor nur l&auml;ngst nicht alles sagen, was einem so durch den Kopf geht, au&szlig;er die Meinung ist opportun. Der bekannte Fernseh-Astronom Prof. Harald Lesch f&uuml;hrt solch kriecherischen Opportunismus vor, wenn er als fachfremder Erkl&auml;r-B&auml;r durch seine Sendungen irrlichtert und die erratische, von RKI und Charit&eacute; gepr&auml;gte Regierungsmeinung zu Coronaviren kundtut.<\/p><p>Der &uuml;berf&auml;llige R&uuml;ckzieher der Politik wird der Beginn eines gigantischen Skandals. Ich frage mich, wieso sich keine Partei dazu entschlie&szlig;en kann, ihn loszutreten? Die Gr&uuml;nen tun so als w&uuml;rden sie bei der Groko mitregieren. Tats&auml;chlich haben die weder Ahnung noch Meinung. Bei der AfD, FDP und der Linken blickt auch keiner durch, was keinen wundert oder st&ouml;rt.<\/p><p>Ich behaupte: da werden demn&auml;chst viele P&ouml;stchen frei. Traurig nur, dass nunmehr durch die &Uuml;bersteuerung die gesamte Volkswirtschaft in Schieflage ist und sich so eine verbrannte Billion auch nicht binnen Wochen im Homeoffice wieder erwirtschaften l&auml;sst!<\/p><p>Bleiben Sie gesund. Ich werde mir dieser Tage, wenn ich diesen Gru&szlig; schreibe immer sicherer, dass unser Verh&auml;ngnis nicht ein &uuml;bler Husten namens Covid-19 sein wird.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDr. Andreas Schell<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Besten Dank f&uuml;r den Artikel &uuml;ber die Leopoldina &bdquo;Experten&ldquo;.<\/p><p>Hierzu m&ouml;chte ich noch an folgenden Artikel aus der S&uuml;ddeutschen vom Oktober 2016 erinnern.<\/p><p>Hier erkl&auml;rte die &ldquo;Nationale Akademie der Wissenschaften&rdquo; (Leopoldina) 1300 Kliniken und Deutschland f&uuml;r &uuml;berfl&uuml;ssig.<\/p><p>Siehe Link: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/medizin-wissenschaftler-halten-1300-kliniken-fuer-ueberfluessig-1.3221646\">sueddeutsche.de\/gesundheit\/medizin-wissenschaftler-halten-1300-kliniken-fuer-ueberfluessig-1.3221646<\/a><\/p><p>Diese sogenannten &bdquo;Experten&ldquo; sind nun also der Weisheit letzter Schlu&szlig; f&uuml;r unsere Regierung.<\/p><p>Na dann, viel Erfolg.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en aus Stuttgart<br>\nund bleibt weiter am Ball<\/p><p>Rudi Doster<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS Team, vorab, wie immer, meinen herzlichen Dank f&uuml;r Ihre Arbeit und die Berichte.<\/p><p>Ich habe gestern noch mit einem Bekannten telefoniert und mir ging es dabei auch darum, wie werden die (gleichgeschalteten und regierungstreuen) Medien wohl in dieser Woche berichten wenn es darum geht, da&szlig; evtl. erste Einschr&auml;nkungen unserer Grundrechte gelockert werden sollen. Schliesslich sind viele Ma&szlig;nahmen vorl&auml;ufig bis zum 18.\/19. April befristetet.<\/p><p>Und dann tauchte am Ostermontag pl&ouml;tzlich in einem Newsticker der Name Leopoldina auf. Und heute Morgen dann in mehreren Artikeln der hiesigen Tageszeitung wieder. Ich habe darauf hin mir mal die HP dieses Instituts angeschaut. Zu dem &ldquo;Experten&rdquo; (vielen Dank, da&szlig; Sie in Ihrem Bericht den Namen in Klammern gesetzt haben) kann ich nichts sagen. Und ich war erstaunt, vorher nichts von Gutachten dieses Instituts geh&ouml;rt zu haben. Ist mir das wirklich entgangen, schlie&szlig;lich gab es schon am 21. M&auml;rz und 03. April Stellungnahmen zum Umgang mit Corona von dieser Expertengruppe. Und Sie schreiben in Ihrem Kommentar zu der 3ten Expertise ja auch, da&szlig; pl&ouml;tzlich RKI und Prof. Drosten nicht mehr gefragt zu sein scheinen. Es bleibt also spannend, ich denke da besonders an Mittwoch, wenn Merkel und die Landesf&uuml;rsten tagen. Auch interessant in diesem Zusammenhang eine Umfrage, wo es um die Zustimmung zu den Einschr&auml;nkungen in der Bev&ouml;lkerung geht. Immerhin 44% sind f&uuml;r ein Verl&auml;ngerung der bisherigen Einschr&auml;nkungen. #WER wird da nur immer gefragt?#&nbsp; Frankreich hat solches ja schon umgesetzt.<\/p><p>Und noch etwas ist mir bei der heutigen Zeitungslekt&uuml;re wieder aufgefallen, es scheint immer noch reichlich besorgte B&uuml;rger zu geben, so auch &uuml;ber Ostern, die meinen, jeder angeblichen Verstoss gleich melden zu m&uuml;ssen. Das hat auch ein Ehepaar aus NRW zu sp&uuml;ren bekommen, die es gewagt hatten, ihre Zweitwohnung in der Nachbargemeinde aufzusuchen. Wird ein teurer Osterausflug.<\/p><p>Ein andere Sache besch&auml;ftigt mich seit gestern. Durch den Newsticker von t-online bin ich auf den Fall der Rechtsanw&auml;ltin Bahner aufmerksam geworden. Diese Frau hat gegen die eingeleiteten Ma&szlig;nahmen geklagt, ist mit ihren Eilantr&auml;gen zwar vor Gericht gescheitert, hat es aber auch gleich mit dem Staatsschutz zu tun bekommen&nbsp;&nbsp; und ihre HP wurde vom Netz genommen. Update dazu dann heute Morgen, sie ist in der Psychiatrie gelandet. Hier der Ausschnitt aus Ken-FM dazu:<\/p><p>Am Ostersonntag wurde die Frau spontan von der Heidelberger Polizei aufgegriffen. &bdquo;Sie wirkte verwirrt&ldquo;, wie es sp&auml;ter hie&szlig;. Man verpasste ihr, nach eigenen Aussagen, Handschellen und fuhr die Verwirrte direkt in die Psychiatrie der Heidelberger&nbsp;Uniklinik. Hier wird sie bis zur Stunde vor&uuml;bergehend, aber vielleicht dauerhaft, beobachtet. Rechtsbeistand? Ist erst mal nicht vorgesehen. Fakt ist: Die Anh&ouml;rung vor einem Richter, bez&uuml;glich ihrer Aufforderung den Artikel 8 des GG weiter zu leben, wird wohl ohne sie stattfinden. Ob die Frau jetzt wirklich durchgedreht ist, oder f&uuml;r durchgedreht erkl&auml;rt wurde, ist aktuell nicht zu beantworten.<\/p><p>Das Vorgehen der Frau bzgl. der Klage gegen die Einschr&auml;nkungen&nbsp; mag populistisch und\/oder falsch sein, was aber nach meinem Verst&auml;ndnis nicht geht, ist der Einsatz des Staates und seiner Organe. Erinnert mich, wie viele andere auch, an den Fall Gustl Mollart.<\/p><p>In diesem Sinne, bleiben Sie wachsam.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nReinhard R&ouml;denbeck<\/p><p><em><strong>Anmerkung A.M.:<\/strong> Wachsam schon, aber auch skeptisch.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich beziehe mich auf den von Ihnen erl&auml;uterten Artikel vom 14.04. zum Leopoldina-Bericht.<\/p><p>Es wird in einem Punkt erw&auml;hnt, dass erst der harte Sparkurs der letzten Jahre es erm&ouml;glicht, diese Felder freizusetzen die jetzt ben&ouml;tigt werden.<\/p><p>Ich bitte Sie, dieses Argument so schnell wie m&ouml;glich mit Fakten zu widerlegen. Ich bef&uuml;rchte n&auml;mlich, dass hier eine Legende aufgebaut wird. Dagegen muss ganz schnell die &Ouml;ffentlichkeit aufgekl&auml;rt werden.<\/p><p>Ich denke n&auml;mlich nicht, dass es so ist.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nC. M&uuml;ller<\/p><p><em><strong>Anmerkung A. M.:<\/strong> Hier wird in der Tat eine Legende aufgebaut. Wir werden demn&auml;chst eine Kurzanalyse dieser Legende bringen.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr M&uuml;ller,<\/p><p>die ideologisch gepr&auml;gte ad-hoc-Stellungnahme der Leopoldina zeigt sich auch im Abschnitt Nachhaltigkeit, wo nicht nur das Schlagwort &ldquo;Green Deal&rdquo; auftaucht. Dass darin die deutsche Energiewende so nebenbei beerdigt statt wiederbelebt wird, kann man nur aus einem Nebensatz herauslesen: &ldquo;&hellip; die schnellstm&ouml;gliche Verabschiedung und Umsetzung der nationalen Wasserstoffstrategie&rdquo; bedeutet: Das &ldquo;erfolgreiche&rdquo; Abw&uuml;rgen der Energiewende mit Solar- und vor allem der Windenergie wird zur offiziellen Politik. Denn die Wasserstoffstrategie bedeutet: Keine weitere F&ouml;rderung f&uuml;r erneuerbare Energien, die aus regionaler Wertsch&ouml;pfung entsteht und eine dezentrale, d.h. exportunabh&auml;ngige Energieversorgung erlaubt. Politisch gew&uuml;nscht ist hingegen: <\/p><p>Entwicklung, Produktion und Export von High-Tec-Produkten, die im Ausland zur Wasserstofferzeugung eingesetzt werden und &uuml;ber teure Pipelines den Import von Wasserstoff erm&ouml;glichen. Was wiederum nur m&ouml;glich ist, wenn damit &ldquo;Energiesicherheit&rdquo; &uuml;ber eine weitere Militarisierung der Au&szlig;enpolitik erfolgt, worauf z.B. k&uuml;rzlich BDI-Pr&auml;sident Kempf am Rande der letzten M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz nochmals eindringlich hingewiesen hat (Handelsblatt vom 14.2.2020): Da 61% der Industriearbeitspl&auml;tze vom Export abh&auml;ngig seien, m&uuml;sse die deutsche Exportwirtschaft durch milit&auml;rische Aufr&uuml;stung gesch&uuml;tzt werden, um damit Handelswege milit&auml;risch abzusichern.<\/p><p>Abgesehen davon, dass nach Meinung aller ernstzunehmender Experten die deutsche Wasserstoffstrategie nur als Traumt&auml;nzerei bezeichnet werden kann, ist dieses zusammen mit den genannten &ldquo;flankierenden Ma&szlig;nahmen&rdquo; ein Irrsinn, der absolut nichts mit Nachhaltigkeit zu tun hat.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nKarl-Heinz Peil<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkende,<\/p><p>Aus meiner Sicht ist es nicht verwunderlich, dass jetzt vom RKI und Herrn Drosten weniger geredet wird. Sieht man sich die Einbindung der beiden bei der Leopoldina an, so wei&szlig; man auch, dass in dieselbe Kerbe geschlagen wird wie vorher.<\/p><p>Sehr bedenklich finde ich au&szlig;erdem, dass die Gesamttendenz der Stellungnahme weiterhin darauf abzielt, Herdenimmunit&auml;t zu hinauszuz&ouml;gern und die ganze Sache zeitlich zu verl&auml;ngern (man vergleiche die Hinweise von Herrn Wittkowski bez&uuml;glich der deutschen Strategie). Aber das ist nicht verwunderlich: man m&ouml;chte ja an den Impfungen verdienen, und das braucht noch etwas. W&auml;re doch schade, wenn die Impfstoffe dann nicht mehr gebraucht w&uuml;rden, oder?<\/p><p>Ein Pharmalobbyist als Gesundheitsminister hat seine eigenen Ideen &hellip;<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nStefan Carl em Huisken<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Albrecht M&uuml;llers Beitrag &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60193\">&Uuml;ber die Auftragsarbeit der &bdquo;Experten&ldquo; von der Leopoldina: Durchwachsen.<\/a>&rdquo; hat schnell zahlreiche Reaktionen bei unseren Lesern ausgel&ouml;st. Einige Leser weisen auf fr&uuml;here Aussagen der Leopoldina hin, in denen die &bdquo;Experten&ldquo; offenbar f&uuml;r die Reduktion der Anzahl der Krankenh&auml;user pl&auml;dierten. Herzlichen Dank an unsere Leserschaft f&uuml;r die gesendeten Leserbriefe. 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