{"id":60337,"date":"2020-04-20T12:36:56","date_gmt":"2020-04-20T10:36:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60337"},"modified":"2020-04-20T13:40:41","modified_gmt":"2020-04-20T11:40:41","slug":"leserbriefe-zu-risiken-und-nebenwirkungen-von-arno-luik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60337","title":{"rendered":"Leserbriefe zu Risiken und Nebenwirkungen. Von Arno Luik."},"content":{"rendered":"<p>Auf den Beitrag &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60207\">Risiken und Nebenwirkungen. Von Arno Luik.<\/a>&rdquo; hat es schnell viele Antwort-Emails seitens unserer Leserinnen und Leser gegeben. Generell ist die Resonanz auf den Inhalt positiv. Einige Formulierungen sto&szlig;en jedoch auf Widerspruch. Herzlichen Dank f&uuml;r die gesendeten Leserbriefe. Es folgt eine Auswahl. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>. &ndash; Am Ende ist eine Stellungnahme der Wochenzeitung &bdquo;Kontext&ldquo; und eine Antwort des Autors Luik angef&uuml;gt. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS Team, verehrter Herr M&uuml;ller, <\/p><p>vielen Dank daf&uuml;r, da&szlig; Sie den o.a. Beitrag auf Ihren Seiten online gestellt haben. Er spricht Themen an, die auch mich und sicher viele andere Menschen in diesem Land besch&auml;ftigen. Was bleibt von unseren Grundrechten noch &uuml;brig. Und die Diskussion dar&uuml;ber ist meiner Meinung nach notwendig und sollte weiterhin erlaubt sein. <\/p><p>Da leider ja schon viele kritische Beitr&auml;ge im Internet nicht mehr vorhanden sind hoffe ich f&uuml;r Sie, da&szlig; Sie auch weiterhin von solchen restriktiven Ma&szlig;nahmen verschont bleiben. <\/p><p>Im diesem Sinne, bleiben Sie wachsam. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e aus Whv<br>\nReinhard R&ouml;denbeck<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich muss Herrn Luik in alle Punkten zustimmen. Die Art und Weise wie Leute mit den Einschr&auml;nkungen bzw. Aufk&uuml;ndigungen des GG umgehen erstaunt sehr. Ansonsten kommen genau vom selben Publikum Phrasen &ldquo;Wir sind eine Demokratie&rdquo;. Speziell die selbsternannten Linken ergeben ein Bild, welches gruselig ist.<\/p><p>Und ich pflichte bei, dass die verh&auml;ngten Ma&szlig;nahmen in keinem Verh&auml;ltnis stehen.<\/p><p>Was genau ist geplant wenn mal ein Virus &ldquo;ums Eck&rdquo; kommt, welcher wirklich gef&auml;hrlich ist? Z.B. vergleichbar mit den Pocken?<\/p><p>Belustigend ist es dagegen zu&nbsp;lesen, dass nach Corona alles anders wird. Da sind sich die meisten Bef&uuml;rworter der Einschr&auml;nkungen seltsamerweise einig.<\/p><p>Nat&uuml;rlich wird nichts anders, wenn man wie bisher den ShutDown weiter praktiziert (nun angeblich bis 03.05). Eins steht fest. Der &ldquo;kleine&rdquo; Mann &uuml;berlebt im Gegensatz zum Konzern genau nicht. Und der &ldquo;kleine&rdquo; Mann erh&auml;lt im Gegenzug zum Konzern auch keine staatlichen Hilfen wie permanent von allen m&ouml;glichen Medien und Politiker behauptet. Hier sei auf die Seite <a href=\"https:\/\/www.stmwi.bayern.de\/fileadmin\/user_upload\/stmwi\/Themen\/Foerderprogramme\/Dokumente\/Soforthilfe_Corona\/2020-04_BayVV_7071_W_11038.pdf\">stmwi.bayern.de\/fileadmin\/user_upload\/stmwi\/Themen\/Foerderprogramme\/Dokumente\/Soforthilfe_Corona\/2020-04_BayVV_7071_W_11038.pdf<\/a>&nbsp;verwiesen. Unter Punkt 2 ist der entsprechende Passus. Die Voraussetzung zu erf&uuml;llen, ist f&uuml;r Freiberufler oder Selbst&auml;ndige quasi unm&ouml;glich. Sobald Sparguthaben vorhanden sind, so sind diese zu verwenden. Sollten Schulden vorhanden sein, bringen einem die 5.000&euro; ebenfalls nichts. Zum Leben zu wenig und zum sterben zu viel. Schuldtitel k&ouml;nnen noch nicht &ldquo;legal&rdquo; gestundet werden.<\/p><p>Konzerne dagegen erhalten Milliardenhilfen (Adidas, Lufthansa etc.), obwohl sich genau diese Konzerne am Kapitalmarkt&nbsp;mit Niedrig- oder Nullzinsen refinanzieren k&ouml;nnten (bisher erwirtschaftete Gewinne nicht eingerechnet).&nbsp;&nbsp;Aktuell hat der Amazon-Aktienwert die 2.000&euro; &uuml;berschritten.<\/p><p>Nachdem der Markt von vielen KMUs bereinigt worden ist, werden Konzerne weiter zulegen.<\/p><p>Als n&auml;chstes werden neue &ldquo;Abwrackpr&auml;mien&rdquo; aufgelegt. Die ersten Politiker rufen schon danach.<\/p><p>Was bleibt? Ich pers&ouml;nlich&nbsp;werde in Zukunft zumindest anders handeln. Das Versuchen andere Leute aufzukl&auml;ren, wie Sie es immer wieder auf den Nachdenkseiten anmerken, werde ich lassen (ich habe es versucht). Denken Sie nicht, dass CumEx oder damit zusammenh&auml;ngende Verfassungsrichter irgendjemand interessieren. Nur um ein Beispiel zu machen. Wer ist Blackrock, Vanguard oder StateStreet? Interessiert niemanden. Die Liste lie&szlig;e sich beliebig lange fortsetzen.&nbsp;<\/p><p>Es gilt in Zukunft den pers&ouml;nlichen Profit zu maximieren (z.B. Aktien) und die gewonnene Zeit in Familie, Freunde und Geldanlagen zu investieren.<\/p><p>Die Leute sind in der Masse derartig ungebildet und wissensresistent, dass jede Minute zur Aufkl&auml;rung vertarne Zeit ist.<\/p><p>Wer nicht mitmacht, den bei&szlig;en die Hunde. Und wer nicht in der Lage ist mitzumachen, der hat halt Pech. Erst wenn die Leute etwas&nbsp;intelligenter werden und das Kreuz nicht bei den Altbekannten machen, kann sich etwas &auml;ndern. Nur davon sind wir weiter entfernt als je zuvor.<\/p><p>Bleiben Sie gesund.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSebastian Schlott<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Zu diesem (lesenswerten) Beitrag m&ouml;chte ich noch etwas anmerken:<\/p><p>Im Zusammenhang mit der Bew&auml;ltigung der Corona-Krise sickert &ldquo;autorit&auml;r-totalit&auml;res Denken in unser Staats- und Rechtssystem ein. Ein Virus, auf Dauer gef&auml;hrlicher als das Corona-Virus&rdquo;(Stichwort Sch&auml;uble).<\/p><p>Mein Meinung: Das ist das Ergebnis einer zwanzigj&auml;hrigen, gnadenlosen, neoliberalen Politik, gestaltet von Politikern, die heute noch das Sagen haben. Die f&uuml;r Niedrigl&ouml;hne, Privatisierungen, Verm&ouml;gensanh&auml;ufung auf der einen Seite und schamlosen Sozialk&uuml;rzungen auf der anderen Seite gesorgt haben. Eigentlich wissen das alle. Auch die, die von den negativen Auswirkungen betroffen sind. Und das sind viele. Nur: Wie ist es zu erkl&auml;ren, das genau diese Politiker heute bei den Meinungsumfragen immer wieder die besten Ergebnisse erzielen? &ldquo;Wir&rdquo; haben doch (noch) die Wahl. Oder w&auml;hlen auch wir sehenden Auges unser  parlamentarisches Rechtssystem freiwillig ab? Ungarn, Polen (und nicht zuletzt die USA) sollten uns doch eine Lehre sein.<\/p><p>Lothar Cromberg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Luik,<\/p><p>ich bin Ihnen sehr dankbar f&uuml;r Ihren Artikel, zielgenau haben Sie alle wunden und so problematischen Punkte der&nbsp; gegenw&auml;rtigen Situation benannt und analysiert. Und diese gef&auml;hrliche und unbewusste Ambivalenz, die sich gleichzeitig wegduckt, &auml;ngstigt und diejenigen entwertet, gar hasst, die klar bleiben und die Widerspr&uuml;che benennen. Besonders wertvoll erlebe ich Ihren mitmenschlichen, empathischen Blick auf&nbsp; die Not derjenigen, die angeblich gesch&uuml;tzt werden sollen. Und Ihren scharfen Blick auf diejenigen, die unter vorgeblich verantwortungsvollen Entscheidungen eine andere Agenda&nbsp; vefolgen &hellip;<\/p><p>Und: Es macht mich bitter und ohnm&auml;chtig, dass gerade Kontext, das mit meinem Soli-Beitrag mitfinanziert wird, diesen so &uuml;berzeugenden und sicher auch kritischen,&nbsp; profunden&nbsp;&nbsp; Artikel abgelehnt&nbsp; hat. Es ist uns&auml;glich, dass selbst&nbsp; Zeitungen, die aus der B&uuml;rgerbewegung selbst hervorgegangen sind, offene Debatte und Zivilcourage im Bedarfsfall an den Nagel h&auml;ngen.<\/p><p>Lieber Herr Luik, bitte lassen Sie sich nicht entmutigen.<\/p><p>Zusammen mit vielen anderen sind&nbsp; und bleiben wir wachsam.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e von<br>\nRosemarie Kirschmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Luik, <\/p><p>es gibt manche Punkte in ihrem Artikel, die ich teile wie z.B. die Kritik an unserem Gesundheitssystem. Was Sie meines Erachtens vollkommen untersch&auml;tzen und gar nicht diskutieren, sind die von den Epidemiologen angenommenen Todesf&auml;lle im Falle einer ungehinderten Ausbreitung des Virus Sars-Cov-2. Egal, welcher Sch&auml;tzung der Virologen Sie sich f&uuml;r die Letalit&auml;t anschliessen, eine ungehinderte Ausbreitung bis zur Herdenimmunit&auml;t von 60-70 % w&uuml;rde jedes Gesundheitssystem &uuml;berfordern und in Monaten Millionen Covid-19-Tote weltweit fordern. Haben Sie dar&uuml;ber mehr und bessere Kenntnisse als die weltweit publizierten wissenschaftlichen Auffassungen der Epidemiologen, dann teilen sie uns bitte Ihre Untersuchungen dar&uuml;ber mit. <\/p><p>Desweitern sollte man ber&uuml;cksichtigen, dass vor den Grundrechtseinschr&auml;nkungen und der Anwendung des Infektionsschutzgesetzes die Fallzahlen exponentiell anstiegen, w&auml;hrend sie sich danach wegen der Infektionsvermeidungsmassnahmen verlangsamen, d.h. sie verwenden Zahlen in ihren Vergleichen, die durch die Grundrechtseinschr&auml;nkungen und Schliessung von Schulen und Kita&acute;s mit &acute;beeinflusst sind., ohne das aber zu erw&auml;hnen, was ich als keinen seri&ouml;sen Umgang mit Daten empfinde. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen,<br>\nJ&uuml;rg Huber<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag liebes NachDenkSeiten-Team,<\/p><p>Der Artikel hat mir sehr zugesagt.<\/p><p>Was mich st&ouml;rte war die Erw&auml;hnung der aktuellen Studie zur Korrelation von Feinstaubbelastung und Corona-Verstorbenen ohne weiterer Information (Link oder zumindest wer sie durchf&uuml;hrt).<\/p><p>Ich konnte zu diesem Themenkomplex dieses Paper von zwei (dem Namen nach) italienischen Wissenschaftlern, die in China und der Schweiz arbeiten. Als Laie, der zudem nur den Diskussionsteil ernsthaft gelesen hat, kann ich die Vertrauensw&uuml;rdigkeit dieser Quelle allerdings nicht beurteilen.<\/p><p>Die beiden argumentieren, dass sie aus den analysierten Daten ableiten k&ouml;nnen, dass eine erh&ouml;hte Feinstaubbelastung ein Risikofaktor bez&uuml;glich der &Uuml;bertragung als auch der Mortalit&auml;t ist.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nChristopher Lackerschmid<\/p><p><strong>Nachtrag von Arno Luik:<\/strong> Hier sind entsprechende Links:<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.trendsderzukunft.de\/harvard-studie-luftverschmutzung-fuehrt-zu-erhoehter-covid-19-todesrate\/\">trendsderzukunft.de\/harvard-studie-luftverschmutzung-fuehrt-zu-erhoehter-covid-19-todesrate\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2020\/apr\/07\/air-pollution-linked-to-far-higher-covid-19-death-rates-study-finds\">theguardian.com\/environment\/2020\/apr\/07\/air-pollution-linked-to-far-higher-covid-19-death-rates-study-finds<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Eine hochinteressante Erg&auml;nzung zur Covid-19- und zur Feinstaubbek&auml;mpfung. Besser als Atemmasken.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Vielen Dank der Redaktion, <\/p><p>dass dieser Artikel bei Ihnen erscheinen durfte. Bin taz Leserin und am WE jedesmal von der beiliegenden Kontext Druckausgabe sehr angetan. <\/p><p>H&auml;tte ich mir nicht vorstellen k&ouml;nnen, dass die kontextler so eine Arbeit ablehnen &hellip; <\/p><p>Sie werden es nicht glauben: habe die Nachdenkseite in mein Gartenforum verlinkt und &uuml;berraschend positive Antworten bekommen. Da beherrschten bisher gl&uuml;hende&nbsp; RKI und Drosten Anh&auml;nger die Dikussion. <\/p><p>Die halten jetzt eher die Gosch &hellip; <\/p><p>Dankbare Gr&uuml;&szlig;e <\/p><p>Gudrun Harms<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>viele Menschen haben Angst, dass sie oder Angeh&ouml;rige an einer Covid-19-Erkrankung sterben k&ouml;nnten. Diese Angst ist das Resultat eines medialen Trommelfeuers, das keine Fakten, aber t&auml;glich Horrorbilder und -zahlen liefert, deren Wahrheitsgehalt und Aussagekraft kaum jemand hinterfragt.<\/p><p>Statt pr&auml;zise, verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Ma&szlig;nahmen zum Schutz der tats&auml;chlich gef&auml;hrdeten Bev&ouml;lkerungsgruppen, n&auml;mlich der Alten und gesundheitlich Schwachen, zu ergreifen, ist die Angst Grundlage f&uuml;r staatliche Einschnitte, durch die Millionen Menschen in Deutschland ihre Grundrechte und ihr Wohlstand genommen werden.<\/p><p>Ohne Zweifel leben wir in einem politischen Ausnahmezustand. Diesen Ausnahmezustand haben keine politischen Extremisten und keine fremden M&auml;chte herbeigef&uuml;hrt, sondern die Regierungen in Deutschland und die ihr folgende Bev&ouml;lkerungsmehrheit. &nbsp;Der gr&ouml;&szlig;te Feind von Freiheit und Wohlstand sind wir selbst geworden!<\/p><p>Gerhard Militzer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, <\/p><p>ich bin seit vielen Jahren eine eifrige und dankbare NDS-Leserin, die unglaublich viel von Ihnen und Ihren Autoren lernen durfte. <\/p><p>Eine kleine Mini-Kritik m&ouml;chte ich heute einmal machen. Im Artikel &bdquo;Risiken und Nebenwirkungen&ldquo; bezeichnet der Autor Arno Luik den chinesischen Staat als &bdquo;faschistisch&ldquo;. Das finde ich sehr daneben. Nachdem Sie, lieber Herr M&uuml;ller, immer wieder auch andere Artikel kommentieren und sich nicht scheuen zu betonen, dass diese oder jene Ansicht nicht Ihre Auffassung und\/oder die Auffassung der NDS widerspiegeln, h&auml;tte ich mir gew&uuml;nscht, Sie h&auml;tten Luiks Auffassung von einem &bdquo;faschistischen China&ldquo; kurz widersprochen. <\/p><p>China als gegenw&auml;rtige geopolitische Zielscheibe des Westens sollte doch hoffentlich in den NDS kein zus&auml;tzliches Bashing dieser unterirdischen Qualit&auml;t erfahren. <\/p><p>Danke Ihnen allen f&uuml;r Ihre tolle Arbeit!<br>\nGute Gesundheit w&uuml;nscht <\/p><p>Susanne Mai<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo, liebe Nachdenkseiten-Macher.<br>\nHallo, Herr Luik.<br>\n&nbsp;<br>\nDer Text &bdquo;Risiken und Nebenwirkungen&ldquo; tat mir sehr gut. Er linderte etwas meinen Selbstzweifel, ob denn mit meiner Sichtweise auf das Covid-19-Geschehen im Widerstreit mit den abstrakten Ideen zivilisatorischer Nebenl&auml;ufigkeiten wie eben einer offenen Gesellschaft mit zahlreichen Freiheitsrechten alles in Ordnung sei.<br>\n&nbsp;<br>\nIch st&ouml;re mich sehr an den Infizierten-Charts, die meiner Meinung nach falsche Priorit&auml;ten setzen. Man sieht das daran, dass beispielsweise die S&uuml;ddeutsche mit dramatischen Beikl&auml;ngen ihre Charts nach (schlecht belegten) Infizierten sortiert und nicht nach Toten. Dabei ist, so lange noch keine Impfung existiert, die Infektion Gesunder der K&ouml;nigsweg zur alle sch&uuml;tzenden Herdenimmunit&auml;t.<br>\n&nbsp;<br>\nCovid-19-Tests sind noch immer knapp. Sie k&ouml;nnten Verwandten sagen, wann sie ihre gebrechlichen Verwandten, die auf den Kontakt mit der Familie emotional angewiesen sind, nicht besuchen sollten. Ebenso Antik&ouml;rper-Tests, die &bdquo;gr&uuml;nes Licht&rdquo; geben k&ouml;nnten.<br>\n&nbsp;<br>\nGestern ritt Herr Lanz vom ZDF in seiner unvergleichlichen Art auf der vorver&ouml;ffentlichten Heinsberg-Studie herum und versuchte von allen Seiten und sich auf den Kopf stellend sowie sich um die eigene Achse drehend eines Skandals habhaft zu werden, weil die Studienmacher nun einen Zwischenstand der wissenschaftlichen Untersuchung bekannt gaben, der in Richtung einer Sterblichkeitsrate von 0,37 Prozent der Infizierten hindeutet. Nur ein F&uuml;nftel dessen, was sonst vermutet wird. Offenbar nicht zufriedenstellend f&uuml;r Herrn Lanz.<br>\n&nbsp;<br>\nRechnet man diese Rate grob den bisher in Deutschland Covid-19 assoziierten Toten zu, kommt man auf eine Infiziertenzahl (jetzt oder bald Immunisierte) von rund 1 Mio. Menschen. Das sind 1,2 Prozent der Bev&ouml;lkerung. Bis die herbeigesehnte Herdenimmunit&auml;t zul&auml;sst, dass die Kontaktsperrema&szlig;nahmen wesentlich zur&uuml;ckgenommen werden k&ouml;nnen, kann es also noch ein paar Monate dauern. Das wird jene Regierungspolitiker besonders freuen, die ganz und gar im Covid-19-Kontaktsperren-Management aufzugehen bereit sind.<br>\n&nbsp;<br>\nZusammen mit der ersch&uuml;tternden Nachricht, dass nur drei Prozent der intensivmedizinisch beatmeten Covid-19-Kranken &uuml;berleben (Matthias Th&ouml;ns, Interview DLF), die dabei aber h&auml;ufig zus&auml;tzliche Behinderungen (Lunge, PTBS) davon tragen und beibehalten, sind die heftigen Ma&szlig;nahmen (mit Nebenwirkungen), die m&ouml;glichst viele stark erkrankte Covid-19-Infizierte mit einem freien Beatmungsger&auml;t begl&uuml;cken wollen, nur schwerlich zu rechtfertigen, denke ich.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nT. B<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\nIhre Nachbemerkung zu dem Artikel &bdquo;Risiken und Nebenwirkungen&ldquo; hat mich betroffen gemacht. Gilt die Meinungsfreiheit zu Corona Zeiten auch nicht mehr? Ist Grundgesetz Artikel&nbsp; 5 nun auch suspendiert? Ich habe mir Kontext im Internet angesehen. Eigentlich ganz passabel. Ich habe dort z.B. die aus meiner Sicht einzige gute Kritik zu dem TV-Machwerk &bdquo;Der &Uuml;berl&auml;ufer&ldquo; gefunden (<a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/kultur\/472\/die-russen-sind-die-schuldigsten-6663.html\">kontextwochenzeitung.de\/kultur\/472\/die-russen-sind-die-schuldigsten-6663.html<\/a>). Und dann eine solche Entscheidung. Wahnsinn!<\/p><p>Herr Luik schreibt gegen diesen Wahnsinn an und m&ouml;chte wieder zu eigenem Denken motivieren. Bei den NDS schwimmt er da nat&uuml;rlich in einer Blase von vielen &auml;hnlich Denkenden. Solche Beitr&auml;ge sollen ja zur kontroversen Diskussion anregen. Ich k&ouml;nnte viele seiner Beispiele mit &auml;hnlichen Erlebnissen erg&auml;nzen. Andererseits sind Zahlen wie diese: &bdquo;Wegen der Luftverschmutzung sterben in Europa j&auml;hrlich 400 000 Menschen, in China &uuml;ber eine Million&ldquo; mit dieser Aussage nicht richtig. Aber darum geht es ja nicht, sondern um die Glaubw&uuml;rdigkeit der Motivation, die angeblich hinter den Regierungsma&szlig;nahmen steckt. Und die ist nicht glaubw&uuml;rdig. Allein das Beispiel der verhungernden Kinder reicht mir f&uuml;r starke Zweifel.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Frage, wer oder was steckt dahinter, wem n&uuml;tzt das, ist f&uuml;r mich nicht beantwortet. Einige Milliarden Gewinn f&uuml;r die Pharmaindustrie und einige Leerverkaufsspekulanten? Vor dem im Artikel angerissenen Hintergrund: &bdquo;Was momentan global abl&auml;uft, sprengt die Vorstellungskraft &ndash; auch deswegen, weil das Heiligste des Kapitalismus so gef&auml;hrdet scheint: Profit.&ldquo; Gef&auml;hrdung von Profit f&uuml;r fast alle, mit nur wenigen Ausnahmen. Die wenigen Ausnahmen sind als Begr&uuml;ndung sehr unwahrscheinlich. Dann warum? Etwa die Getriebenen, weil China damit angefangen hat? Weil all die m&auml;chtigen Konzerne diese Reaktion ihrer Regierungsvertreter nicht auf dem Zettel hatten und es jetzt zu sp&auml;t ist? Sich selbst beschleunigende panische Eigendynamik? Der schwarze Schwan? Ich wei&szlig; es nicht, werde aber weiter daran arbeiten.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHeinz Rudnick<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo liebe NDSler,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r den guten Artikel von Arno Luik, definitiv ein lesenswerter Artikel der zum Nachdenken anregt. Besonders wichtig erscheint mir dieser Absatz :<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Nicht um Leben und Tod geht es bei der Corona-Krise. Es geht ganz konkret darum, dass das kaputtgesparte Gesundheitssystem jetzt nicht &uuml;berfordert wird. Es r&auml;cht sich nun bitterlich, dass im neoliberalen Privatisierungswahn (der wie ein unbez&auml;hmbares Virus weltweit w&uuml;tete und noch immer w&uuml;tet) kommunale oder staatliche F&uuml;rsorgeeinrichtungen an Privatkonzerne verscherbelt worden sind, Reserven, die man nun so dringend br&auml;uchte, entsorgt wurden, so dass die Kliniken zu Profitzentren wurden, oft zum Nutzen von global agierenden Heuschrecken &ndash; zu Lasten von fast allen B&uuml;rgern.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Das ist etwas was man immer und immer wieder erz&auml;hlen sollte, die Ausgangssperren wurden nicht verh&auml;ngt weil Corona so gef&auml;hrlich ist, sondern weil unsere Politiker versagt haben wie in diesem Absatz deutlich beschrieben wird, und in den Mainstream Medien immer verschwiegen wird. Der B&uuml;rger wird damit gezwungen die Fehler der Politiker auszubaden, ein weiterer Fall vom bekannten neoliberalen Thema &bdquo;Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren&ldquo;. Ganz besonders deutlich wird dieser Missstand in unseren Alten(abstell)heimen wo die Senioren dem Virus nachwievor schutzlos ausgeliefert sind.<\/p><p>Nur wann wachen wir Menschen endlich auf, wann sehen wir endlich ein das eine gesunde Gesellschaft mit einem intakten Immunsystem Corona oder &auml;hnliche Krankheiten nicht f&uuml;rchten muss, wie es im Artikel beim Feinstaub auch angesprochen wird. F&uuml;r uns Menschen darf es nicht hei&szlig;en #wir bleiben zu Hause sondern es muss hei&szlig;en #wir gehen hinaus an die frische Luft und ern&auml;hren uns gesund und denken selbstst&auml;ndig nach. Und warum findet es niemand seltsam das der sicherste Ort sich einen Coronavirus einzufangen ausgerechnet das Krankenhaus ist ?<\/p><p>Mit nachdenklichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>ingo erik<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NachDenkSeiten-Team,<\/p><p>Eines vorweg: Herrn Luiks Artikel birgt f&uuml;r mein Daf&uuml;rhalten eine Menge Sprengstoff!<br>\nDoch bei aller Toleranz, die man den Ausf&uuml;hrungen des Autors entgegenbringen sollte: Im Zusammenhang mit den drastischen Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung der Coronavirus-Epidemie, wie sie in Wuhan als einzig gangbarer Weg verh&auml;ngt wurden, von einem &ldquo;faschistoiden China&rdquo; zu sprechen, ist eine unverzeihliche Entgleisung, die sich nach meinem Empfinden leider auch in anderer Hinsicht durch den gesamten Artikel zieht.<\/p><p>Denn das Coronavirus einerseits als gef&auml;hrlich einzustufen und andererseits keinen substantiellen Vorschlag zu unterbreiten, wie man bei Wahrung der demokratischen Grundrechte, d.h. ohne vor&uuml;bergehende Einschr&auml;nkung bestimmter individueller Freiheiten, zu einer wirksamen Eind&auml;mmung der exponentiellen Ausbreitung von COVID-19 kommen k&ouml;nnte, ist halbherzig und hat nichts mit sachlicher Kritik an den staatlicherseits verh&auml;ngten Ma&szlig;nahmen zu tun, die ich als 69-J&auml;hriger und damit Angeh&ouml;riger einer Risikogruppe begr&uuml;&szlig;e und vollauf unterst&uuml;tze, da sie m.E. alternativlos sind. Ich kann nicht nachvollziehen, dass sich &auml;ltere Menschen, zu deren Schutz all dies geschieht, teilweise paternalistisch reglementiert f&uuml;hlen.<\/p><p>Hinsichtlich der in Deutschland gl&uuml;cklicherweise relativ niedrigen Sterberate, die wir einzig und allein den (zwar viel zu sp&auml;t verh&auml;ngten) vom Autor scharf kritisierten Ma&szlig;nahmen zu verdanken haben, empfinde ich den Hinweis auf im Mittelmeer ertrinkende Fl&uuml;chtlinge oder die t&auml;glich verhungernden Kinder in diesem Kontext als unangemessen, wenn diese bedauerlichen Opfer vom Autor gegen die ersch&uuml;tternden Todeszahlen in Italien oder Spanien aufgewogen werden. Eine solche Verfahrensweise ist unredlich, da unabh&auml;ngig davon, dass selbstverst&auml;ndlich alle Menschen gleich sind, jedem Europ&auml;er die Schicksale von Menschen aus befreundeten L&auml;ndern nat&uuml;rlich n&auml;her gehen. W&auml;re diese emotionale Ebene und innere Verbundenheit nicht vorhanden, k&ouml;nnten wir gut und gerne auf die Europ&auml;ische Union verzichten!<\/p><p>F&uuml;r mich ist das st&auml;ndige Gefasel von einer angeblich totalit&auml;ren Beschneidung von Freiheitsrechten angesichts einer Faktenlage, die f&uuml;r eine gro&szlig;e Gruppe vorwiegend &auml;lterer Menschen lebensbedrohlich sein kann, nichts als hohles Geschw&auml;tz, und das inzwischen weitestgehend korrigierte schwedische Experiment ein aus virologischer Sicht unkalkulierbares Risiko f&uuml;r Leib und Leben, das sich nicht mit der angeblichen Nowendigkeit der Aufrechterhaltung individueller Freiheitsrechte rechtfertigen l&auml;sst.<\/p><p>Reinhard Sichert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber NDS, lieber Herr M&uuml;ller, <\/p><p>danke, dass Sie den Artikel von Arno Luik ver&ouml;ffentlicht haben. <\/p><p>Man muss ja nicht jedem Satz zustimmen und jeden Vergleich passend finden. Viele Beobachtungen und Aussagen halte ich aber f&uuml;r treffend oder zumindest bedenkenswert. Dass Kontext sich nicht zur Ver&ouml;ffentlichung durchringen konnte, spricht B&auml;nde &uuml;ber die aktuelle Situation; dort hat man ja sonst keine Angst vor abweichenden Meinungen &hellip;<\/p><p>Zum Ende des Artikels hin kommt Arno Luik auf seine Berf&uuml;rchtungen zu sprechen: eine Tracking-App f&uuml;r die k&uuml;nftig freiwillige Selbst&uuml;berwachung oder die Abl&ouml;sung des Bargeldes. Ich m&ouml;chte dem ein paar eigene &Uuml;berlegungen anf&uuml;gen:<\/p><p>Seit Wochen frage ich mich, warum es keine wiederholten Tests auf Coronainfektion mit repr&auml;sentativen Stichproben der Bev&ouml;lkerung gibt, wie sie z.B. Herr Bosbach in zwei Interviews auf den Nachdenkseiten angemahnt hat.<br>\nDie Ergebnisse solcher Tests w&uuml;rden es erlauben, die Verbreitung der Infektion und ihre Dynamik zu bestimmen. Die (ansteigende Zahl) der positiv getesten Menschen, die uns t&auml;glich pr&auml;sentiert werden, sind hier wenig hilfreich, wenn sich Anzahl und Kriterien der Tests &auml;ndern. Aussagekr&auml;ftiger ist da schon die Entwicklung der Relation von positiven Tests zum Testumfang, wie ihn der Biophysiker Felix Scholkmann auf seinem Twitteraccount ver&ouml;ffentlicht. Aber &Auml;nderungen an den Testkriterien werden damit nicht erfasst und noch so lobenswerte private Initiativen ersetzten nicht das fehlende strategische Handeln der zust&auml;ndigen Institutionen. <\/p><p>Das Robert-Koch-Institut (oder nur sein Pr&auml;sident?) h&auml;lt hingegen regelm&auml;&szlig;ige Untersuchungen eines repr&auml;sentativen Querschnitts der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r &ldquo;nicht zielf&uuml;hrend&rdquo; (siehe diesen Artikel auf multipolar). Das l&ouml;st bei mir als Naturwissenschaftler eine gewisse Fassungslosigkeit aus. <\/p><p>Die getroffenen Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnen weniger durch die aktuellen Zahlen als durch die gro&szlig;e Unsicherheit der weiteren Entwicklung gerechtfertigt werden. Wiederholte repr&auml;sentative Tests w&uuml;rden die Verl&auml;sslichkeit der Prognosen verbessern und damit diese Unsicherheit mindern. Kann es sein, dass gerade das nicht gewollt ist? Neben Dummheit und Inkompetenz ist das die einzige Antwort, die mir einf&auml;llt: Unsicherheit und Angst machen uns gef&uuml;gig.<\/p><p>Ich bef&uuml;rchte wie Luik einen Ausbau des &Uuml;berwachungskapitalismus, und frage mich wie viele andere auch, ob, wann und wie die Einschr&auml;nkungen der Grundrechte r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden. Aber ich bef&uuml;rchte ebenso, dass uns ein weiterer Angriff auf soziale Rechte bevorsteht. Dazu zwei Zitate aus Frankreich: der Wirtschaftsminister sagt &ldquo;Am Ende der Krise m&uuml;ssen wir Anstrengungen zur Reduzierung der Schulden unternehmen&rdquo;, k&uuml;ndigt also jetzt schon die gleiche Reaktion wie nach der Finanzkrise 2007\/2008 an: noch mehr Austerit&auml;t. Und der Pr&auml;sident des Arbeitgeberverbandes: &ldquo;Fr&uuml;her oder sp&auml;ter m&uuml;ssen wir uns die Frage nach Arbeitszeiten, Feiertagen und bezahltem Urlaub stellen&rdquo; &ndash; also nach der Krise durch Abbau von Arbeitnehmerrechten die Verluste (entgagenen Profite?) wieder reinholen.<\/p><p>In Quarant&auml;ne, Isolation kann man keinen wirksamen Protest formulieren. Die &ldquo;sozialen Medien&rdquo; m&ouml;gen die Koordination von Aktivit&auml;ten erleichtern; wenn man sich nicht in kleinen oder gr&ouml;&szlig;eren Gruppen treffen kann, bleibt das wirkungslos. Das Kollektive wird zerst&ouml;rt, &uuml;brig bleiben isolierte Individuen, die sich per Videokonferenz &ldquo;treffen&rdquo;. Wird damit nicht der Mensch selbst &ndash; als soziales Wesen par excellence &ndash;&nbsp; in Frage gestellt? Die derzeitigen Ma&szlig;nahmen werden nach meiner Wahrnehmung regelm&auml;&szlig;ig mit Blick auf die wirtschaftlichen Einbu&szlig;en oder die Einschr&auml;nkungen der (pers&ouml;nlichen) Freiheiten diskutiert. Die Debatte &uuml;ber soziale Auswirkungen, kollektive Rechte und unser &ldquo;Zusammen-Leben&rdquo; scheint dagegen unterbelichtet. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHeiner Biewer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzter Arno Luik, sehr gesch&auml;tzte NachDenkSeiten-Redaktion,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen, vielen Dank f&uuml;r diesen Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60207\">nachdenkseiten.de\/?p=60207<\/a>&nbsp;&ndash; er ist wie Balsam f&uuml;r meine (geschundene) Seele!<br>\n&nbsp;<br>\nEr beschreibt&nbsp;diese komplexen Vorg&auml;nge\/die vielen Aspekte rund um die (m.E.) sogenannte Corona-Krise auf eine Art und Weise,&nbsp;wie ich es als &ldquo;Amateur-Schreiberling&rdquo; ;) in meinen Leserbriefen nicht zu leisten vermag (danke aber den NachDenkSeiten f&uuml;r jede Ver&ouml;ffentlichung von mir).<br>\n&nbsp;<br>\nDiesen&nbsp;Artikel&nbsp;von Arno Luik &ndash; insbesondere mit dem informativen Blick &uuml;ber den &ldquo;Corona-Tellerrand&rdquo; hinaus (m.E. eine moralisch aufgebaute, nur schwer zu &uuml;berwindende&nbsp;&ldquo;H&uuml;rde&rdquo;)&nbsp;&ndash; halte ich f&uuml;r sehr, sehr wichtig.! Ich w&uuml;nsche mir und kann nur hoffen das sehr viele Menschen Diesen Beitrag lesen und zumindest ins gr&uuml;beln kommen &ndash; ein Erkenntnisgewinn ist meine Hoffnung und die stirbt bei mir zuletzt! Nochmals vielen Dank an Arno Luik f&uuml;r diesen m.E. aufkl&auml;renden Artikel!<br>\n&nbsp;<br>\nZur Nachbemerkung von Albrecht M&uuml;ller:<\/p><p>Mich pers&ouml;nlich wundert es in keinster Weise das die &ldquo;Kontext-Wochenzeitung&rdquo; diesen Artikel,&nbsp;wenn auch nach eingehender Diskussion,&nbsp;nicht ver&ouml;ffentlicht. Dennoch macht es mich traurig und betroffen.<\/p><p>Mit einem kleinen monatlichen Beitrag war ich ca. 1-2 Jahre anfangs finanzieller Unterst&uuml;tzer dieser Zeitung und sehr aktiv im schreiben von Kommentaren\/Leserbriefen. Leider musste ich feststellen &ndash; und das ist mein pers&ouml;nlicher Eindruck &ndash; das diese Zeitung, mit Ausnahme von Artikeln zu Stuttgart21 &uuml;berwiegend dem Mainstream folgt (Kontext wurde m.E. nach dem &ldquo;Schwarzen Donnerstag&rdquo; am 30.09.2010, im Zuge der B&uuml;rgerbewegung f&uuml;r den Erhalt des Kopfbahnhofes&nbsp;und der damit einhergehenden einseitigen &ldquo;Hofberichterstattung&rdquo; des Mainstreams&nbsp;in 2011 gegr&uuml;ndet). Oft weniger deutlich wie z.B. die Preseorgane der S&uuml;dwestdeutschen Medienholding (Stuttgarter Zeitung, S&uuml;ddeutsche, etc.), dem Grunde nach jedoch m.E. schon &ndash; und das ist das Entscheidende.<br>\n&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Rommel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion, <\/p><p>ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie sehr ich Ihnen f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung dieses Artikels danke. <\/p><p>Ich habe von Arno Luik sein Buch &uuml;ber die DB (Schaden in der Oberleitung) gelesen und ihn auch live im Hamburger Rathaus erlebt, wo er sein Buch vorgestellt hat. <\/p><p>Es ist geradezu eine Wohltat, inmitten dieser ganzen Krisen-Inszenierung mal etwas &ldquo;Unaufgeregtes&rdquo; zu lesen. Kritische Gedanken zum Geschehen, die ja in dieser Zeit einen Seltenheitswert haben. Statt dessen &uuml;berall Blogwartmentalit&auml;t, Vernunft von irrationaler Angst verdr&auml;ngt und alles staatlich gef&ouml;rdert. Da kommt einem die Frage nach dem &ldquo;Cui Bono&rdquo; schon recht z&uuml;gig. Dar&uuml;ber mag ich gar nicht so nachdenken &hellip; <\/p><p>Ich mu&szlig; gestehen, ganz am Anfang hat auch bei mir die Angst &uuml;berwogen. Ich wei&szlig; ja, da&szlig; unser privatisiertes Gesundheitssystem kaputtgespart ist, da kann Jens Spahn viel beteuern &hellip; und da hatte ich schon Sorge, wom&ouml;glich auf ein funktionierendes Krankenhaus angewiesen zu sein, das es dann nicht mehr gibt. Auch die verst&ouml;renden Bilder aus Italien haben nicht gerade Mut gemacht. Und dann die Verlesung der Zahlen, wie Arno Luik ja sehr gut beschreibt. Aber irgendwann ist bei mir die Meinung total umgeschlagen. Damit hatten z.B. auch die Artikel von Gerd Bosbach u.a. zu tun. Und bis jetzt liegt ja noch kein belastbares Zahlenmaterial vor. <\/p><p>Statt dessen ist unser ganzes Leben und das aller Freunde und der Familie zum Stillstand gekommen, mit allen Nebenwirkungen, die es da so gibt. Und die niemand &ldquo;abfedert&rdquo;. Grundrechte sind ausgesetzt &hellip; und es interessiert niemanden. Da habe ich dieselben Erfahrungen wie Herr Luik gemacht. <\/p><p>Und um allen besonderen Mut zu machen, weist Herr Scholz schon mal auf die 20 Jahre &ldquo;nach Corona&rdquo; hin, in der der &ldquo;Schuldenberg&rdquo; dann z&uuml;gig abgebaut werden mu&szlig;. Da k&ouml;nnen wir uns ja schon auf eine herrliche Austerit&auml;tszeit freuen, ich h&ouml;re schon, wie das &ldquo;G&uuml;rtel-enger-schnallen&rdquo;-Mantra dann wieder durch die Republik schallt. <\/p><p>Manchmal bin ich richtig froh, nicht mehr jung zu sein. Was auf die junge Generation so wartet, m&ouml;chte ich mir gar nicht vorstellen. Aber wenn sich jetzt die meisten f&uuml;r diese Tracking-Apps entscheiden, kann ja nun &uuml;berhaupt nichts mehr schiefgehen! <\/p><p>Wie gesagt, vielen Dank f&uuml;r diesen Artikel. Es w&uuml;rde mich auch sehr freuen, wenn Sie Herrn Luik meine Mail weiterleiten k&ouml;nnten. Ich erwarte keine Antwort, aber vielleicht freut es ihn doch auch, wenn er eine positive R&uuml;ckmeldung bekommt. Ist ja sicher nicht so h&auml;ufig in diesen Zeiten. <\/p><p>Und nat&uuml;rlich auch an die NDS vielen vielen Dank. Ohne Sie k&ouml;nnte ich gar nicht &uuml;berleben! Das ist ganz ernst gemeint! Man lechzt geradezu nach kritischer Berichterstattung und braucht sie f&uuml;r die gedankliche Hygiene! <\/p><p>In diesem Sinn: viele Gr&uuml;&szlig;e an die ganze Redaktion!<br>\nPetra Schubert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>so sehr ich die auf Ihren Seiten ver&ouml;ffentlichten und in der Regel sehr fundierten Meinungen begr&uuml;&szlig;e, so unzufrieden hinterl&auml;sst mich nun dieser undifferenzierte Artikel von Herrn Luik.<\/p><p>Es ist nat&uuml;rlich vollkommen angebracht und richtig, wenn er die definitiv bestehende Gefahren bzgl. der politischen Einschr&auml;nkungen der Freiheit im Zuge der Coronakrise thematisiert. Und auch, dass er zur gedanklichen Illustration die eine oder andere Kleinigkeit des jetzigen Lebens fokussiert, erscheint mir durchaus als angemessen, denn eben auch hierin entfaltet sich unsere Freiheit.<\/p><p>Kritisch wird es jedoch, wenn er praktisch nur auf die Unannehmlichkeiten abhebt, die wir derzeit erfahren, denn damit gleitet er in eben den Betroffenheitsjournalismus ab, mit dem die systemnahen Medien ihre Propaganda untermauern: &Uuml;berall nur noch Bilder von leidenden Kindern, die Stimmung machen, ohne unsere eigene systemische Verwickeltheit zu offenbaren.<\/p><p>Und auch in Bezug auf Corona sind es halt nicht nur die unangenehmen Kleinigkeiten: Viel bedrohlicher ist z.B., dass sich eine Corona-Kontakt-App auch leicht als Oppositions-Kontakt-App missbrauchen l&auml;sst. Das Ding geh&ouml;rt also, wie Herr Luik es auf Grund seiner n&ouml;rgeligen Betroffenheit leider nur sehr mittelbar erahnen l&auml;sst, definitiv unter eine parlamentarische Kontrolle:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Vernunft, Nachdenken? Daf&uuml;r ist im Angesicht der lebensbedrohlichen Gefahr (Guck nach Italien! Guck nach New York!! Willst Du, dass es so bei uns auch zugeht?) keine Zeit.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Auf der anderen Seite hat dieser Mann offenbar &uuml;berhaupt keine Ahnung von Exponentialfunktionen, Statistik, der Wirkungsweise von Viren oder einem einfachen Dreisatz:<\/p><p>Als es zum Beginn der Epidemie hierzulande noch um die Frage ging, ob wir die Infektionswelle einfach laufen lassen k&ouml;nnten oder eine Politik der Minderung (epidemiologisch: Mitigation) angemessen w&auml;re, hat Herr Drosten durchaus begr&uuml;ndet aber noch optimistisch gesch&auml;tzt, dass f&uuml;r eine Herdenimmunit&auml;t 2\/3 aller Personen infiziert werden m&uuml;ssten und dass die Letalit&auml;t angesichts der Dunkelziffer bei 0,3% l&auml;ge. Bei 83 Mio Menschen in Deutschland kommen wir damit auf einen &ldquo;zu durchseuchenden&rdquo; Anteil von 53.3 Mio Menschen, und selbst unter besten medizinischen Bedingungen auf 166.000 Tote. Das sind etwa 5,5 mal so viele Tote wie bei der schlimmsten Grippewelle und allein in Deutschland bereits deutlich mehr, als Herr Luik auf die ganze Welt bezogen f&uuml;r noch angemessen h&auml;lt, um noch ohne Lockdown auszukommen:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die Opferzahlen rechtfertigen nicht, was derzeit geschieht. W&auml;hrend ich das schreibe, sind weltweit seit dem Ausbruch der Pandemie, im Dezember 2019, 119.686 Menschen an Corona gestorben.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Inzwischen liegt die Letalit&auml;t in Deutschland laut RKI aber bereits 2,1% &ndash; und zwar immer noch bei bester medizinischer Versorgung, da die rund 30.000 hierzulande bereitstehenden Intensivbetten noch nicht ausgenutzt sind.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Was-die-steigende-Sterberate-bedeutet-article21706115.html\">n-tv.de\/panorama\/Was-die-steigende-Sterberate-bedeutet-article21706115.html<\/a><\/p><p>Herrn Luik ist vermutlich auch entgangen, dass unsere Regierung inzwischen nicht mehr zwischen Laufenlassen und Minderung abw&auml;gt, sondern gl&uuml;cklicher Weise wie fast alle europ&auml;ischen Staaten den Weg der Unterdr&uuml;ckung der Infektionswelle (epidemiologisch: Suppression) beschritten hat. Die Mitigation h&auml;tte n&auml;mlich immer noch die bekannten &ldquo;italienischen Zust&auml;nden&rdquo; mit einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems (53.3 Mio Menschen versus 30.000 Intensivbetten) und buchst&auml;blich Millionen Toten in Deutschland verursacht! Genau das bedeutet n&auml;mlich der Lockdown, f&uuml;r den unsere Regierung sogar einen massiven Einbruch der ansonsten stets immer im Vordergrund stehenden Wirtschaft in Kauf nimmt.<\/p><p>Noch einmal zu Herrn Luik:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Dieses Virus, nochmals, ist gef&auml;hrlich. Aber ist es so gef&auml;hrlich, dass die Grundwerte der Gesellschaft in die Tonne getreten werden m&uuml;ssen?&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wie bereits gesagt m&uuml;ssen wir sehr darauf achten, dass die wahren Grundwerte wie die freie Meinungs&auml;u&szlig;erung nicht verloren gehen, und dass wir nicht vollends der Massen&uuml;berwachung und der Volksverhetzung zugunsten der (amerikanischen) R&uuml;stungsindustrie anheimfallen.<\/p><p>Aber ja, dieses Virus ist durchaus so gef&auml;hrlich, dass die zu erwartenden Opferzahlen rechtfertigen, was derzeit geschieht! Wir m&uuml;ssen schlicht einige Grundrechte etwas einschr&auml;nken und bis zur Bereitstellung eines Impfstoffes z.B. im Gespr&auml;ch mit dem Nachbarn zwei Meter Abstand halten! Alles andere ist reine Dummheit oder Zynismus!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nA. Schmidke-Lehbach<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nder Artikel &ldquo;Risiken und Nebenwirkungen&rdquo; von Arno Luik spricht mir aus der Seele. Ich mache &auml;hnliche Erfahrungen wie er. Kontroverse Meinungen k&ouml;nnen nicht sachlich und ehrlich ausgetauscht werden. Es ist wie beim 11. September oder bei S 21. Das Online-Magazin &ldquo;Kontext&rdquo; unterst&uuml;tze ich seit einigen Jahren nicht mehr. Die Gr&uuml;nde stehen hier nicht zur Debatte.<\/p><p>Ich m&ouml;chte Herrn Luik f&uuml;r seinen Artikel ganz herzlich danken. Von den Nachdenkseiten habe ich nichts anderes erwartet, als dass sie diesen ausgezeichneten Beitrag von Herrn Luik ver&ouml;ffentlichen. Trotzdem&rdquo; Danke&rdquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nMonika Klasen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Macher der Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nneben vielen anderen kritischen Artikeln auf Eurer Plattform zu Covid 19 kann ich den Inhalten und der Meinung im Artikel von Arno Luik nur voll und ganz&nbsp; zustimmen. Das demokratische Mitspracherecht wird immer mehr ausgehebelt, besser gesagt, gibt es nicht mehr. Kritischen Stimmen gibt man keine Plattform in den &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien. Nein im Gegenteil, kritische Stimmen auf verschiedenen Plattformen werden sogar gel&ouml;scht. Wenn das keine Zensur sein soll!!! Leider lebe ich dazu noch im Freistaat Sachsen, der die restriktivsten Ausgangsbeschr&auml;nkungen erlassen hat. Wo u.a. bisher nur Sport im Umfeld des Wohnbereichs erlaubt war &ndash; nach Innenminister W&ouml;ller eine bewusst (schwammig) gew&auml;hlte Formulierung. Diese musste erst durch das s&auml;chsische Oberverwaltungsgericht konkret auf 15 km Umkreis ausgestaltet werden. Und jetzt f&uuml;hrt Sachsen als erstes Bundesland die Maskenpflicht f&uuml;r den Einzelhandel und den Nahverkehr ein. Auch hier werden wieder die kritischen auch wissenschaftlich fundierten Stimmen zum Nutzen bzw. auch Schaden einer Maske einfach &uuml;bergangen. Leider werden sich die meisten Menschen auch dieser weiteren Versch&auml;rfung ohne Widerstand beugen. Die Manipulation durch die gleich geschalteten &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien hat leider schon viel zu viel erreicht.und die Menschen erkennen einfach die nicht die wirkliche Gefahr.<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e und macht weiter so kritische NachDenkseiten<br>\n&nbsp;<br>\nDetlef Unger<br>\nAue-Bad-Schlema<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br>\n&nbsp;<br>\nf&uuml;r den Beitrag von Arno Luik &bdquo;Risiken und Nebenwirkungen&ldquo; bin ich ihm sehr dankbar. Inhaltlich stimme ich da voll &uuml;berein. Au&szlig;er Covid-19 scheint es keine anderen Probleme mehr zu geben. Es mag zynisch erscheinen, aber wie viele sterben jeden Tag an Unf&auml;llen, Krebs, anderen schweren Erkrankungen, Krieg, Hunger oder Gewaltverbrechen? Wir haben zurzeit ca. 135000 Infizierte, das sind 0,0016 % der Gesamtbev&ouml;lkerung, wobei ich denke, dass die Dunkelziffer der Infizierten wesentlich h&ouml;her ist, und somit die Letalit&auml;t deutlich geringer ausfallen w&uuml;rde. Auch sterben j&auml;hrlich ca. 650.000 Menschen an Influenza, Noro- oder Rotaviren. Alles vergessen seit Corona.<br>\n&nbsp;<br>\nIn einer liberalen Demokratie konnte ich mir nicht vorstellen, dass derart diktatorische Ma&szlig;nahmen fast stillschweigend hingenommen werden. Aber ich habe mich auch schon beim Brexit und der Wahl von Trump get&auml;uscht. Als Orakel bin ich eine Niete.<br>\n&nbsp;<br>\nSchade, dass dieser Beitrag keine &ouml;ffentliche Plattform gefunden hat. Ich bin sehr entt&auml;uscht &uuml;ber Kontext. Wo bleibt da der viel gepriesene Mut? Angst war noch nie ein guter Berater und Hysterie verhindert das Denken. Haben wir jetzt global den Verstand verloren?<br>\n&nbsp;<br>\nBitte weiter so, ich verbreite diesen Artikel in meinem Bekanntenkreis.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nBarbara Maisch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseitenteam!<\/p><p>Danke f&uuml;r diesen wunderbaren Artikel. Kann die Erfahrungen, Gedanken und Ansichten von Arno Luik nur unterstreichen.<\/p><p>Es ist sch&ouml;n zu wissen, dass es nicht nur mir so geht. Die Nachdenkseiten und andere &ldquo;Alternative Medien&rdquo;, haben im Moment das Potenzial Leben zu retten wenn man sich nicht der Corona Hirnw&auml;sche unterziehen will.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nS.Laux<\/p><p><strong>Nachtrag Albrecht M&uuml;ller:<\/strong><\/p><p>Die Redaktion der Wochenzeitung &bdquo;Kontext&ldquo; hat uns eine Stellungnahme zum Artikel von Arno Luik geschickt. Auf meinen Rat, diese Stellungnahme nicht zu ver&ouml;ffentlichen, ist man nicht eingegangen. Ich hatte dazu geraten, weil der Autor glaubhaft vermittelte, dass einiges in der Stellungnahme von &bdquo;Kontext&ldquo; so nicht stimmt und au&szlig;erdem ich unseren Leserinnen und Lesern einen kleinkarierten Hickhack nicht zumuten wollte. Aber ein Streit unter Schwaben hat offensichtlich seine eigene Dynamik. Deshalb folgt hier die Kontext-Stellungnahme (A) und dann noch Anmerkungen des Autors Luik (B):<\/p><ol type=\"A\">\n<li><strong>Stellungnahme der Kontext-Redaktion<\/strong><br>\nStuttgart, 16.4.2020\n<p>Es stimmt: Kontext hat einen Debattenbeitrag von Arno Luik zur Corona-Pandemie nicht ver&ouml;ffentlicht. Das ist in der Redaktion in einem langwierigen, strittigen Prozess mehrheitlich so entschieden worden. Eine von der gesamten Redaktion redigierte und gek&uuml;rzte Fassung, die Kontext ver&ouml;ffentlichen wollte, lehnte der Autor ab. Um eine Sinnentstellung des Textes ging es dabei nie.<\/p>\n<p>Die K&uuml;rzungen betrafen im Wesentlichen jene Passagen, in denen sich der Autor angreifbar macht bzw. die Kraft seiner Argumente schw&auml;cht, weil hier die Fakten- bzw. Quellenlage zumindest problematisch ist. Ein Beispiel: Es ist falsch, wenn der Autor behauptet, Oma und Opa d&uuml;rften nicht selbst dar&uuml;ber entscheiden, ob sie &bdquo;in ihrem Haus oder ihrer Wohnung&ldquo; ihre Enkelkinder sehen wollen. Verboten sind die Besuche in Alters- und Pflegeheimen. Aber der Kollege Luik bestand darauf.<\/p>\n<p>Das ist sein gutes Recht, genau so wie es das gute Recht einer Redaktion ist, Artikel zu verbessern oder &bdquo;Nein&ldquo; zu sagen. Arno Luik wei&szlig; das, er hat dieses Recht in seiner Funktion als&nbsp;Chefredakteur (taz) oder stellvertretender Chefredakteur (M&uuml;nchner Abendzeitung) anderen Autoren gegen&uuml;ber stets ganz selbstverst&auml;ndlich in Anspruch genommen.<\/p>\n<p>Schnell steht in solchen F&auml;llen das gro&szlig;e Wort ZENSUR im Raum. Jedoch geh&ouml;ren das Redigieren, Diskutieren und K&uuml;rzen zum Alltag guter Redaktionen. Wer das abstreitet, sieht auch in jeder roten Ampel einen massiven Eingriff in seine b&uuml;rgerlichen Freiheiten.<\/p>\n<p>Und um auch noch das festzuhalten: Das war kein Votum &bdquo;gegen Luiks kritischen Journalismus&ldquo;, wie Albrecht M&uuml;ller, der Herausgeber der Nachdenkseiten, meint. H&auml;tte unsere Redaktion sonst so viele Luiksche Artikel in den vergangenen Jahren ver&ouml;ffentlicht? Das war auch keine Verabschiedung vom&nbsp;Kontext-Gr&uuml;ndungsanspruch, kritischen Journalismus&nbsp;zu betreiben. Nein. Wir h&auml;tten unseren Leserinnen und Lesern nur gerne einen qualitativ &uuml;berzeugenderen Text geboten.&nbsp;Und uns gefreut, wenn sich Kollege M&uuml;ller vor dem Schreiben, wie journalistisch &uuml;blich, bei Kontext erkundigt h&auml;tte, mit dem Marxschen Satz vor Augen: &bdquo;Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen&ldquo;.<\/p>\n<p>Susanne Stiefel<br>\nKontext:Wochenzeitung<br>\nChefredaktion<\/p><\/li>\n<li><strong>Anmerkungen des Autors Arno Luik:<\/strong>\n<p>Kontext-Stellungnahme, erster Absatz: Richtig ist: Eine von der Redaktion gek&uuml;rzte Fassung lehnte ich ab, da inhaltlich-politisch Wichtiges entfernt worden war. Dies teilte ich Kontext schriftlich mit: &bdquo;Mein Text ist nun druckbar? Nein. Er ist nun banal.&ldquo;<\/p>\n<p>Die Reaktion der Kontext-Redaktion? Sie bot mir &ndash; mich &uuml;berraschend &ndash; kurz danach per Mail an, Zitat Kontext: &bdquo;Folgender Vorschlag:&nbsp; Du packst deine genannten Punkte (Autofahrer, WHO\/Masken, deformiertes Grundgesetz) wieder rein.&ldquo;&nbsp;Das tat ich.<\/p>\n<p>Kontext-Stellungnahme, 2. Absatz: Nachdem ich &bdquo;die genannten Punkte&ldquo; wieder aufgenommen und den nun von mir freigegebenen Text an die Redaktion gemailt hatte, kam einige Stunden sp&auml;ter die Ablehnung meines Essays &ndash; begr&uuml;ndunglos. Mir gegen&uuml;ber war vor der endg&uuml;ltigen Ablehnung mit keinem Wort&nbsp; je die Rede von einer angeblich &bdquo;problematischen Fakten- bzw. Quellenlage&ldquo;. <\/p>\n<p>Nach dieser mich zutiefst &uuml;berraschenden Ablehnung (sie vertr&auml;gt sich schlecht mit dem Gr&uuml;ndungsgrund und Selbstverst&auml;ndnis von Kontext), fragte ich&nbsp; Kontext-Gr&uuml;nder Freudenreich (der diesen Essay bestellt hatte) nach den R&uuml;ckzugs-Motiven: &bdquo;Die Jungen waren dagegen&ldquo;. <\/p>\n<p>Ich wurde auch nicht mit &bdquo;Oma und Opa&ldquo; konfrontiert. Der &bdquo;Kollege Luik&ldquo; konnte in dieser Sache also auf gar nichts bestehen. Au&szlig;erdem habe ich nicht von Verboten bei den Besuchen von Enkelkindern geschrieben, ich bezog mich auf einen gesamtgesellschaftlichen Druck, der dazu f&uuml;hrt, dass derzeit Enkelkinder ihre Gro&szlig;eltern nicht besuchen. &nbsp;Mir wird also eine Behauptung zum Vorwurf gemacht, die ich gar nicht aufgestellt habe. Und h&auml;tte ich sie aufgestellt &ndash; sie w&auml;re nicht falsch, wie dieses Zitat von Ministerpr&auml;sident&nbsp;Winfried Kretschmann in einem Interview mit der S&uuml;dwest Presse vom 18. April zeigt: &bdquo;Aber nat&uuml;rlich gehe ich jetzt nicht mit Schutzmasken zu meinen Enkeln. Erstens w&uuml;rde ich dagegen mein eigenes Verbot versto&szlig;en.&ldquo; <\/p>\n<p>Noch etwas: Die unterschiedlichen Bundesl&auml;nder agieren in dieser &bdquo;Verbots&ldquo;-Frage unterschiedlich einschr&auml;nkend: Im Bundesland&nbsp;Sachsen etwa d&uuml;rfen Enkelkinder ihre Gro&szlig;eltern nur besuchen, wenn sie unter demselben Dach wohnen.<\/p>\n<p>&bdquo;Wir h&auml;tten unseren Leser und Leserinnen nur gerne einen qualitativ &uuml;berzeugenderen Text geboten&ldquo;, hei&szlig;t es in der Kontext-Stellungnahme. Warum die Kontext-Redaktion in diesen historischen Zeiten in so wichtigen Fragen, die nach Diskussion und Debatte rufen, ihren Lesern und Leserinnen einer eher banalen Text zumuten wollte? R&auml;tselhaft. <\/p><\/li>\n<\/ol><p><strong>A.M.:<\/strong> Zum Schluss noch eine Anmerkung zu den Vorw&uuml;rfen an die NachDenkSeiten, wir h&auml;tten bei &bdquo;Kontext&ldquo; nachfragen sollen, bevor wir den Text von Luik einstellen. Ich fand den Text gut und die Ablehnung durch &bdquo;Kontext&ldquo; nicht erkl&auml;rbar. Was h&auml;tte eine R&uuml;ckfrage gebracht?<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf den Beitrag &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60207\">Risiken und Nebenwirkungen. Von Arno Luik.<\/a>&rdquo; hat es schnell viele Antwort-Emails seitens unserer Leserinnen und Leser gegeben. Generell ist die Resonanz auf den Inhalt positiv. Einige Formulierungen sto&szlig;en jedoch auf Widerspruch. Herzlichen Dank f&uuml;r die gesendeten Leserbriefe. Es folgt eine Auswahl. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>. &ndash; Am Ende ist eine Stellungnahme<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60337\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,149,165,103,161],"tags":[423,1112,2872,2857,2719,2855,1554,1222,748,2834],"class_list":["post-60337","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-gesundheitspolitik","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-leserbriefe","category-wertedebatte","tag-austeritaetspolitik","tag-buergerrechte","tag-kontext-wochenzeitung","tag-lockdown","tag-luik-arno","tag-morbiditaet","tag-orwell-2-0","tag-pandemie","tag-rettungsschirm","tag-virenerkrankung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60337","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=60337"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60337\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60340,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60337\/revisions\/60340"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=60337"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=60337"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=60337"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}