{"id":60418,"date":"2020-04-23T08:43:51","date_gmt":"2020-04-23T06:43:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418"},"modified":"2020-04-23T08:43:51","modified_gmt":"2020-04-23T06:43:51","slug":"hinweise-des-tages-3598","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418#h01\">Die Angst vor dem Absturz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418#h02\">Maas: Keine Aufhebung der Reisewarnung auf absehbare Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418#h03\">Maskenpflicht kommt in allen Bundesl&auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418#h04\">Coronavirus-Notsituation: Freier Warenverkehr auf Kosten der FahrerInnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418#h05\">Nukleare Teilhabe&ldquo; und die Dummheit der deutschen Vasallen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418#h06\">Staat zahlt Corona-Hilfen an Steuer-Trickser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418#h07\">Leitlinien f&uuml;r In-vitro-Tests zur Diagnose von COVID-19 und deren Leistung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418#h08\">Es l&auml;uft an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418#h09\">Kleinb&uuml;rgerliche Systemrelevanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418#h10\">Quarant&auml;ne 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418#h11\">Brenzlige Lage in Pariser Vorst&auml;dten wegen Corona-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418#h12\">Jeder dritte US-B&uuml;rger kann seine Rechnungen nicht mehr bezahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418#h13\">WFP warnt vor &ldquo;Hunger-Pandemie&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418#h14\">Nicht allen zug&auml;nglich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60418#h15\">Das Letzte: Vor EU-Gipfel: Merkel lehnt Eurobonds ab<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Angst vor dem Absturz<\/strong><br>\nVor der heutigen Videokonferenz der EU-Staats- und Regierungschefs nehmen die Spannungen zwischen dem n&ouml;rdlichen Zentrum und der s&uuml;dlichen Peripherie der Eurozone weiter zu. Italiens Ministerpr&auml;sident Giuseppe Conte dringt weiterhin auf gemeinsame Anleihen (&ldquo;Coronabonds&rdquo;), die Berlin unver&auml;ndert ablehnt. Conte weist zugleich ESM-Darlehen zur&uuml;ck &ndash; trotz beschwichtigender &Auml;u&szlig;erungen aus Br&uuml;ssel: &ldquo;Wir haben nicht vergessen&rdquo;, konstatiert er, &ldquo;dass die Griechen [in der Eurokrise] gezwungen worden sind, inakzeptable Opfer zu bringen, um Kredite zu erhalten&rdquo;. W&auml;hrend Teile der deutschen Funktionseliten zu gewissen Zugest&auml;ndnissen bei den Coronabonds bereit sind, um den Fortbestand der Eurozone zu garantieren, zeichnen sich erste Risse zwischen den Bef&uuml;rwortern der Gemeinschaftsanleihen aus S&uuml;deuropa ab; Ursache ist, so hei&szlig;t es, die &ldquo;Furcht, die Deutschen zu sehr zu ver&auml;rgern&rdquo;. US-Beobachter rechnen damit, dass sich Berlin in dem Konflikt erneut durchsetzen und damit seine wirtschaftliche wie politische Vormacht in der EU weiter konsolidieren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8253\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Wirtschaftshistoriker &uuml;ber EU-Krise: &bdquo;An einem Kipppunkt&ldquo;<\/strong><br>\nSteht jetzt der Euro auf dem Spiel? Dass die Groko in Berlin Coronabonds ablehnt, vertiefe die Spaltung zwischen Nord- und S&uuml;deuropa, sagt Adam Tooze. [&hellip;]<br>\nDie Italiener k&ouml;nnen ESM-Mittel nicht akzeptieren, abgesehen davon, dass die Summen ohnehin zu gering sind, um die italienische Wirtschaft wieder anzukurbeln. Es ist den Deutschen nicht klar, wie viel Schaden in der Eurokrise angerichtet worden ist. Von 2008 bis 2018 hat sich die wirtschaftliche Kluft zwischen Deutschland und Italien enorm vergr&ouml;&szlig;ert: um 8.000 Euro pro Jahr und Kopf beim Bruttosozialprodukt. Das ist ein Desaster f&uuml;r die italienische Gesellschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wirtschaftshistoriker-ueber-EU-Krise\/!5677157\/%20\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Maas: Keine Aufhebung der Reisewarnung auf absehbare Zeit<\/strong><br>\nInternationaler Urlaub ist nach Ansicht von Au&szlig;enminister Maas auf absehbare Zeit nicht m&ouml;glich. Es gebe &ldquo;keinen einzigen Hinweis&rdquo;, dass die Reisewarnung aufgehoben werden k&ouml;nnte. Und: Noch eine gro&szlig;e R&uuml;ckholaktion werde es nicht geben.<br>\nBundesau&szlig;enminister Heiko Maas sieht nach einer Videokonferenz mit seinen EU-Amtskollegen keinen Anlass, die Reisewarnung zu lockern und internationale Urlaube wieder zu erm&ouml;glichen. &ldquo;Wir haben alle eine Reisewarnung &ndash; weltweit &ndash; in die Welt gesetzt, und irgendwann werden wir uns damit auseinandersetzen m&uuml;ssen, wann man diese Reisewarnung zur&uuml;cknehmen kann&rdquo;, sagte er im ARD Extra zur Corona-Krise. &ldquo;Es gibt allerdings im Moment keinen einzigen Hinweis, der darauf hindeutet, dass man das tun k&ouml;nnte in absehbarer Zeit.&rdquo; &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"60418https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/maas-reise-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> So ein ausgemachter Unsinn: Weil das Ausw&auml;rtige Amt einmal Reisewarnungen ausgegeben hat, d&uuml;rfen wir sie nicht hinterfragen und aufgeben. Tolle Logik. Es k&ouml;nnte sich ja etwas ge&auml;ndert haben! Man k&ouml;nnte ja kl&uuml;ger geworden sein! Der Mann kann auch nicht unterscheiden zwischen der Wiederankurbelung des Flugzeugmassenferntourismus und zwei Wochen Ferien mit der Familie in den Vogesen oder in Dalmatien oder in K&auml;rnten oder auf Bornholm oder sonst wo in Europa. <\/em><\/p>\n<p><em>Unser Au&szlig;enminister sieht oder wei&szlig; auch nicht, wie viele erwachsene Kinder von Deutschen inzwischen in anderen L&auml;ndern Europas arbeiten und wohnen. Sich, also Eltern, Geschwister und Enkel und Tanten und Nichten und Neffen gegenseitig zu besuchen und dabei auch zwei Wochen auszuspannen, soll nicht m&ouml;glich sein? Da haben die Kollegen des Heiko Maas aus &Ouml;sterreich, Spanien, Kroatien, D&auml;nemark etc. bei der Videokonferenz gut geschlafen. Wenn sie n&auml;mlich nicht daf&uuml;r sorgen, dass innerhalb Europas Ferienmachen auf vorsichtige Weise m&ouml;glich wird, dann ruinieren die Au&szlig;enminister der stark vom Tourismus lebenden L&auml;nder unz&auml;hlige Existenzen und ihre Volkswirtschaft. <\/em><\/p>\n<p><em>Unser Au&szlig;enminister hat auch offensichtlich nicht in Erinnerung, dass es Millionen ehemalige Gastarbeiter und ihre Nachkommen gibt, die ihre Familienverbindungen erhalten wollen.<\/em><\/p>\n<p><em>Der f&uuml;r dies alles notwendige Reiseverkehr innerhalb Europas lie&szlig;e sich kombiniert mit ausgefeilten Schutzma&szlig;nahmen genauso gut organisieren wie f&uuml;r Ferien z.B. in Oberbayern oder an der Ostsee.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn das nicht m&ouml;glich ist, (weil das deutsche Au&szlig;enministerium fr&uuml;her einmal Reisewarnungen ausgegeben hat), kann man Europa vergessen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Kanzler Kurz optimistisch zu Grenz&ouml;ffnung f&uuml;r Urlauber<\/strong><br>\nBundeskanzler Sebastian Kurz (&Ouml;VP) hat sich in der ARD-Talkshow von Sandra Maischberger zur &ldquo;schrittweisen&rdquo; Grenz&ouml;ffnung f&uuml;r Urlauber zu Wort gemeldet. &ldquo;Nat&uuml;rlich ist es das Ziel, dass wir die Grenzen wieder runterfahren&rdquo;, sagte Kurz am Mittwochabend und zeigte sich optimistisch, dass das Reisen zwischen &Ouml;sterreich und Deutschland wieder m&ouml;glich wird.<br>\nBeide L&auml;nder seien bei der Eind&auml;mmung des Coronavirus auf einem guten Weg &ndash; und dies sei die Voraussetzung f&uuml;r ein Wiederaufleben des Tourismus. Einen genauen Zeitpunkt f&uuml;r Grenz&ouml;ffnungen nannte er nicht. Am Dienstag k&uuml;ndigte der Bundeskanzler das Anstreben einer &ldquo;schrittweisen&rdquo; Grenz&ouml;ffnung f&uuml;r Urlauber an. &ldquo;Wir sind hier insbesondere in Kontakt mit L&auml;ndern, die &auml;hnlich erfolgreich sind wie wir wie zum Beispiel unseren deutschen oder tschechischen Nachbarn&rdquo;, sagte er in Wien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sn.at\/politik\/innenpolitik\/kanzler-kurz-optimistisch-zu-grenzoeffnung-fuer-urlauber-86614864%20\">Salzburger Nachrichten<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Da stellt sich die Frage, mit wem Heiko Maas seine kategorische Ablehnung von Grenz&ouml;ffnungen f&uuml;r den privaten Reiseverkehr eigentlich abgesprochen hat. Mit &Ouml;sterreich ja wohl ganz offensichtlich nicht. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Maskenpflicht kommt in allen Bundesl&auml;ndern<\/strong><br>\nIn Deutschland wird bundesweit in den n&auml;chsten Tagen eine Maskenpflicht zur Eind&auml;mmung des Coronavirus in Kraft treten. Als letztes Bundesland k&uuml;ndigte auch Bremen am Mittwoch einen entsprechenden Beschluss an. Die Regelung solle am Freitag beschlossen werden und ab Montag f&uuml;r den &Ouml;ffentlichen Personennahverkehr und das Einkaufen in Gesch&auml;ften gelten, wie ein Sprecher der Landesregierung am Mittwoch mitteilte. (&hellip;)<br>\nNiedersachsens Ministerpr&auml;sident Stephan Weil hatte das Vorpreschen einiger L&auml;nder bei der Maskenpflicht kritisiert. &ldquo;Ja, es nervt mich schon, da bin ich ganz ehrlich&rdquo;, sagte der Weil am Dienstagabend bei &ldquo;Markus Lanz&rdquo;. &ldquo;Und zwar deswegen, weil wir eigentlich erst vor f&uuml;nf Tagen beisammengesessen haben&rdquo;, f&uuml;hrte er aus. &ldquo;Eigentlich gibt es keine wesentlichen neuen Erkenntnisse in dieser Hinsicht, mit Ausnahme nat&uuml;rlich, dass es einen gewissen &ouml;ffentlichen Druck gibt.&rdquo; &Auml;hnlich argumentierte Bodo Ramelow (Linke). Th&uuml;ringens Ministerpr&auml;sident sagte am Dienstagabend in &ldquo;ARD Extra&rdquo;, das Thema Alltagsmaske sei am Mittwoch mit der Bundeskanzlerin intensiv beraten worden. &ldquo;Und was mich halt wundert, ist, dass die Kollegen, die am Mittwoch noch dagegengesprochen haben, die Ersten waren, die es dann angefangen haben einzuf&uuml;hren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/coronavirus-news-deutschland-maskenpflicht-1.4828033\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Gibt es denn nun &ldquo;wesentliche neuen Erkenntnisse in dieser Hinsicht, mit Ausnahme nat&uuml;rlich, dass es einen gewissen &ouml;ffentlichen Druck gibt&rdquo;? K&uuml;rzlich noch warnte Ministerpr&auml;sident Weil vor zu gro&szlig;en Erwartungen durch das Tragen von Masken. Besser sei der Abstand zwischen Personen und die Einhaltung von Hygienema&szlig;nahmen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die nun bundesweite Einf&uuml;hrung einer Maskenpflicht wirkt kurios, da relevante Zahlen (z.B. Reproduktionszahl und Kapazit&auml;ten in Kliniken) im &ldquo;gr&uuml;nen Bereich&rdquo; liegen &ndash; und das offenbar sogar bereits vor dem von Bundesl&auml;ndern in Kooperation mit der Bundesregierung beschlossenen Lockdown.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Zu einer Maskenpflicht kann man ja stehen, wie man will, absurd ist jedenfalls der Ablauf der bundesweiten Einf&uuml;hrung. Wie im Kindergarten. Erst verst&auml;ndigen sich unter anderem der Markus aus M&uuml;nchen, der Michael aus Dresden und der Stephan aus Hannover im Morgenkreis mit Mutti Angela auf ein gemeinsames Vorgehen. Daran halten sich aber weder der Markus aus M&uuml;nchen noch der Michael aus Dresden, aber auch viele andere Buben nicht. Der &auml;ltere Stephan, der am Montag in seiner Krabbelgruppe noch einmal verk&uuml;nden lie&szlig;, dass man eine allgemeine Maskenpflicht f&uuml;r falsch halte, ist bereits am Mittwoch genervt von der ganzen Sache und schickt seine Tischnachbarin Carola vor, zu verk&uuml;nden, was man eigentlich so recht nicht will. Aber weil es die anderen nun bereits getan haben und man unbedingt ein einheitliches Vorgehen, aber auch nicht der Letzte sein wolle (Bremen kam noch nach Niedersachsen), ordne man die Maskenpflicht eben auch an. Die Angst vor dem Markus aus M&uuml;nchen muss wirklich gro&szlig; sein.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Maskenpflicht in Deutschland: Die wichtigsten Mythen und die Wahrheit &uuml;ber Mund-Nase-Masken<\/strong><br>\nInzwischen haben viele begonnen, selbst Masken zu n&auml;hen und zu verkaufen. Auch Schals oder Buffs werden als Mund-Nase-Bedeckungen erlaubt. Die Hoffnung der Politik scheint jetzt darin zu liegen, dass das ausreicht, um Privatmenschen vom Kauf medizinischer Schutzmasken abzuhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/maskenpflicht-in-deutschland-die-wichtigsten-mythen-und-die-wahrheit-ueber-mund-nase-masken\/25764426.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> V&ouml;llig grotesk. Die Evidenz der Wirksamkeit des Tragens eines einfachen Mundschutzes bei der Eind&auml;mmung der Corona-Epidemie ist nach umstritten. Der korrekte Gebrauch d&uuml;rfte sich zudem im t&auml;glichen Leben nicht unbedingt einfach gestalten. Im Grunde br&auml;uchte man bei Einwegmasken mindestens zwei pro Tag, z.B. in &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Weg zur Arbeit und wieder zur&uuml;ck, wenn nicht mehr, da diese ja eigentlich dann auch im B&uuml;ro oder in allen Situationen mit n&auml;hren Kontakt getragen werden m&uuml;ssten. Es l&auml;sst sich leicht ausrechnen wie viele Masken dann ben&ouml;tigt w&uuml;rden.<\/em><\/p>\n<p><em>Bei selbstgefertigten Masken stellt sich die Frage der korrekten Sterilisation nach dem Tragen, da diese sonst erst recht zu Virentr&auml;gern werden k&ouml;nnen. Wirklichen beiderseitigen Schutz b&ouml;ten nur die Masken mit der entsprechenden Schutzklasse, diese sind aber teuer, d&uuml;rfen ebenfalls nicht &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum verwendet werden, sind nach wie vor schwer zu bekommen und sollten somit prim&auml;r dem Personal in Krankenh&auml;usern und Pflegeeinrichtungen zur Verf&uuml;gung stehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Die bundesweit verf&uuml;gte Maskenpflicht ist reiner Aktionismus und soll suggerieren, dass die politische Elite die Situation im Griff hat und zeugt wohl auch davon, dass diese inzwischen Gefallen daran findet den B&uuml;rgern, nach dem die Aussetzung wesentlicher Grundrechte so reibungslos funktioniert hat, weitere repressive Ma&szlig;nahmen zu oktroyieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Coronavirus-Notsituation: Freier Warenverkehr auf Kosten der FahrerInnen<\/strong><br>\nGeschlossene Grenzen, kilometerlange Staus: Im Zuge der Corona-Krise wurden von einem Tag auf den anderen zentrale Errungenschaften der Europ&auml;ischen Integration au&szlig;er Kraft gesetzt. Die Europ&auml;ische Kommission versucht inzwischen, nationale Alleing&auml;nge zu regeln und den ungehinderten innereurop&auml;ischen G&uuml;terverkehr wiederherzustellen &ndash; zulasten der Besch&auml;ftigten in der Transportbranche.<br>\nOb zwischen &Ouml;sterreich und Ungarn, Italien und &Ouml;sterreich, Deutschland und Polen oder Polen und Litauen: An vielen Grenz&uuml;berg&auml;ngen innerhalb der EU gab es seit Ausbruch der Krise kilometerlange Lkw-Staus und Wartezeiten bis zu 24 Stunden, da Mitgliedstaaten zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus Gesundheitskontrollen eingef&uuml;hrt oder die Grenzen v&ouml;llig geschlossen haben. Hinzu kommen nationale Ausnahmeregelungen: So haben viele Mitgliedstaaten bereits verlautbart, dass die Lkw-LenkerInnen noch l&auml;nger unterwegs sein sollen und dazwischen weniger Zeit haben, sich auszuruhen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/corona-freier-warenverkehr-auf-kosten-der-fahrerinnen\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nukleare Teilhabe&ldquo; und die Dummheit der deutschen Vasallen<\/strong><br>\nAnnegret Kramp-Karrenbauer, die deutsche Meisterin im Insfettn&auml;pfchentappen, will, ohne ausreichende Einbeziehung des Parlaments und des Koalitionspartners SPD 135 Kampfflugzeuge, 90 Eurofighter und 45 US-amerikanische F-18-Maschinen beschaffen. Von einer zweistelligen Milliardensumme ist die Rede. In einer Zeit, in der viele Deutsche um ihre Existenz bangen, und medizinische Ger&auml;te und Atemschutzmasken fehlen.<br>\nDie Kampfflugzeuge brauchen wir, um uns an den &Ouml;l- und Gaskriegen der USA zu beteiligen. Auch m&uuml;ssten wir unsere &bdquo;nukleare Teilhabe&ldquo; sicherstellen, weil wir &bdquo;im Kriegsfall Zugriff auf Atomwaffen der USA haben&ldquo; sollen, wie es in der heutigen dpa-Meldung hei&szlig;t.<br>\nW&auml;ren die deutschen US-Vasallen nicht so beschr&auml;nkt, dann ginge ihnen vielleicht ein Licht auf. Im Kriegsfall h&auml;tten wir nicht Zugriff auf Atomwaffen der USA, sondern unsere &bdquo;nukleare Teilhabe&ldquo; best&uuml;nde darin, dass uns russische oder chinesische Atombomben auf den Kopf fielen. Es s&auml;he dann bei uns so aus, wie in Hiroshima oder Nagasaki (siehe oben).<br>\nDie miteinander rivalisierenden Atomm&auml;chte USA, China und Russland haben ihre Raketen logischerweise auf die Angriffszentralen des jeweiligen Gegners programmiert. Da die aggressivste Nuklearmacht der Welt, die USA, Russland und China einkreist und hochtechnische Systeme auch versagen k&ouml;nnen, ist es f&uuml;r Deutschlands Sicherheit unabdingbar, auf diese &bdquo;nukleare Teilhabe&ldquo; zu verzichten und die US-Atombomben und -Milit&auml;reinrichtungen von deutschem Boden zu verbannen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/2992615470799900\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Staat zahlt Corona-Hilfen an Steuer-Trickser<\/strong><br>\n&ldquo;Wenn Konzerne Staatshilfen beantragen, sind sie dem Steuerzahler Rechenschaft schuldig. Die Hand aufhalten, aber in Steueroasen Gewinne parken, geht nicht&rdquo;, sagt der Linken-Politiker Fabio De Masi. &ldquo;Es sollte stutzig machen, wenn jetzt zum Teil besonders diejenigen Unternehmen am lautesten nach Hilfe rufen, die sich vor der Krise durch aggressive Steuervermeidung um ihren Beitrag zum Gemeinwohl gedr&uuml;ckt haben&rdquo;, sagt Lisa Paus, Obfrau der Gr&uuml;nen im Finanzausschuss. Ihre Fraktion beantragte am Mittwoch, Unternehmen, die zur Steuervermeidung in einer Steueroase registriert sind, keine Staatshilfen zu gew&auml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/corona-hilfe-konzerne-steuern-1.4884892\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Leitlinien f&uuml;r In-vitro-Tests zur Diagnose von COVID-19 und deren Leistung<\/strong><br>\n1. Zielsetzung und Anwendungsbereich<br>\nEin wesentlicher Aspekt bei der Bek&auml;mpfung des COVID-19-Ausbruchs und der Bew&auml;ltigung der damit verbundenen Krise im Bereich der &ouml;ffentlichen Gesundheit sind Tests, mit denen eine akute bzw. eine &uuml;berstandene Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus nachgewiesen werden kann. Um die Pandemie in den Griff zu bekommen, m&uuml;ssen dringend mehr Tests durchgef&uuml;hrt werden. Damit die verschiedenen Phasen der Pandemie wirksam gesteuert werden k&ouml;nnen, muss zun&auml;chst klar sein, welche Informationen die verschiedenen Tests liefern k&ouml;nnen, d. h. welcher Zweck mit einem bestimmten Test verfolgt wird, und anschlie&szlig;end, wie leistungsf&auml;hig dieser Test ist, d. h. inwieweit er diesen Zweck erf&uuml;llt.<br>\nDie vorliegenden Leitlinien enthalten Orientierungshilfen zu diesen Aspekten. Sie skizzieren den rechtlichen Rahmen f&uuml;r COVID-19-bezogene In-vitro-Diagnostika f&uuml;r Tests in der EU und geben einen &Uuml;berblick &uuml;ber die verschiedenen Arten von Tests und deren Zweck. Dar&uuml;ber hinaus enthalten sie &Uuml;berlegungen zur Leistungsf&auml;higkeit der Produkte und zur Validierung dieser Leistungsf&auml;higkeit. Sie zeigen auf, welche Elemente von den Mitgliedstaaten bei der Festlegung nationaler Strategien und von den Wirtschaftsakteuren beim Inverkehrbringen von Produkten zu ber&uuml;cksichtigen sind, damit sichere und leistungsf&auml;hige Produkte f&uuml;r COVID-19-bezogene Tests in der EU zur Verf&uuml;gung gestellt werden k&ouml;nnen. Dies ist besonders wichtig, um die Auswirkungen von Gegenma&szlig;nahmen im Bereich der &ouml;ffentlichen Gesundheit zu bewerten und sichere Strategien zur Aufhebung dieser Ma&szlig;nahmen zu entwickeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/?uri=uriserv:OJ.CI.2020.122.01.0001.01.DEU\">EUR-Lex<\/a>\n<p><strong>dazu: Bundesregierung will Corona-Tests ausweiten<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will die Zahl der Corona-Tests erheblich steigern. Das Vorhaben ist Teil eines weiteren Gesetzespaketes zur Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie, das die Gro&szlig;e Koalition in der kommenden Woche auf den Weg bringen will. In dem Entwurf, der dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt, ist von 4,5 Millionen zus&auml;tzlichen Tests pro Woche die Rede. Die k&ouml;nnten dann auch vorsorglich erfolgen, hei&szlig;t es. Bisher werden w&ouml;chentlich rund 700 000 Menschen getestet, die konkrete Krankheitssymptome zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/meldung\/bundesregierung-will-corona-tests-ausweiten,3002bb892\">BR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist das medizinisch &uuml;berhaupt (noch, zu diesem Zeitpunkt) sinnvoll oder steckt mehr ein politisches oder &ouml;konomisches Interesse hinter diesem Vorhaben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Es l&auml;uft an<\/strong><br>\nDas Mainzer Unternehmen Biontech erprobt Wirkstoffe gegen Sars-CoV-2zun&auml;chst an etwa 200 Menschen. Bis zum fertigen Impfstoff wird es aber dauern. (&hellip;)<br>\nZumindest an der B&ouml;rse ist die Hoffnung, dass Biontech mit seinem Impfstoff erfolgreich sein wird, aber offenbar gro&szlig;: Der Kurs des Unternehmens stieg nach der Zulassung der Tests am Mittwoch zwischenzeitig um 60 Prozent. Er liegt damit etwa f&uuml;nfmal so hoch wie beim B&ouml;rsengang im Januar, aber niedriger als im M&auml;rz, als das Unternehmen die Arbeit an einem Corona-Impfstoff angek&uuml;ndigt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Impfstoff-Test-in-Deutschland\/!5680533\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kleinb&uuml;rgerliche Systemrelevanz<\/strong><br>\nNicht nur &Auml;rzte, Pflegekr&auml;fte und Polizisten: In Wahrheit ist kaum jemand entbehrlich, meint Roberto J. De Lapuente.<br>\nIn den letzten Wochen wurde viel von Systemrelevanz gesprochen. Und zwar dar&uuml;ber, welche Berufe systemisch von Tragweite sind &ndash; und welche nicht. Obgleich man den Damen und Herren bei Rewe, Penny, Aldi und Co. selbige nachsagte, durften sie ihre Kinder jedoch nicht in einer der wenigen Angebote zur Notbetreuung abstellen. Die waren f&uuml;r Polizisten-, &Auml;rzte- und Pflegekr&auml;ftekinder reserviert. Auch die Kinder vom Postboten, dem Paketlieferanten und jenen Boten, die bei Bestellung auch ganze Mahlzeiten bis an die Wohnungst&uuml;r bringen, blieben unbetreut. Als systemrelevant hat man diese Leute zuletzt trotzdem eingestuft.<br>\nKlar ist nat&uuml;rlich auch, dass man nicht einerseits Schulen und Kindertagesst&auml;tten schlie&szlig;en kann, um andererseits trotzdem die Notbetreuung im ganz gro&szlig;en Stil aufzufahren. Das, was man in den letzten Wochen so vernimmt, l&auml;sst allerdings einen Schluss zu: Es sind schon wesentlich mehr Leute n&ouml;tig als Polizei und medizinische Berufsgruppen, um systemisch nicht abzuschmieren. Schade eigentlich, dass man das erst jetzt bemerkt, wo einem die Krise derart existenzielle Fragen aufzwingt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1135804.corona-pandemie-kleinbuergerliche-systemrelevanz.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Quarant&auml;ne 21<\/strong><br>\nAuf der Stuttgart-21-Baustelle haben sich mehrere Arbeiter mit dem Coronavirus infiziert, was die Stadt erst nach Presse-Anfragen einr&auml;umte. Der Fall wirft ein Licht auf eine zu unkritische Begleitung des Gro&szlig;projekts &shy;&ndash; und auf grunds&auml;tzliche Probleme des Arbeitsschutzes im Land, die sich in der Pandemie drastisch zuspitzen.<br>\n&ldquo;&Uuml;ber Stuttgart 21 liegt Gottes Segen&rdquo;, sagte vor rund neun Jahren der immens eifrige Projektf&ouml;rderer Claus Schmiedel, damals Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Dass Schmiedel mit seiner spirituellen &Uuml;berzeugung nicht ganz alleine dasteht, lie&szlig; vor einigen Jahren ein wie ein Erweckungsgottesdienst zelebrierter, (angeblicher) Tunneldurchstich vermuten.<br>\nAllerdings muss hier etwas Wasser in den Messwein gegossen werden: Schmiedels Aussage ging nicht weit genug. Schaut man sich die aktuellen Regelungen anl&auml;sslich der Corona-Krise an, dann gewinnt man den Eindruck, &uuml;ber der gesamten Baubranche liege (im Gegensatz zu den downgelockten Gottesh&auml;usern aller Religionen) der Segen des Herrn. &ldquo;Kein Baustopp in Deutschland &shy;&ndash; der Beton flie&szlig;t weiter&rdquo;, titelte frohlockend das Online-Baufachmagazin &ldquo;Baulinks&rdquo; am 25. M&auml;rz angesichts der Entscheidung der Bundesministerien des Inneren (BMI) und f&uuml;r Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), trotz der Corona-Ma&szlig;nahmen per Erlass &ldquo;die Fortf&uuml;hrung der Bauma&szlig;nahmen im Hochbau, Stra&szlig;enbau und Wasserbau&rdquo; zu erm&ouml;glichen. Die Ministerien werden von Horst Seehofer und Andreas Scheuer gef&uuml;hrt, beides Mitglieder der CSU, also einer Partei, die bekanntlich zum erleichterten Segensempfang ausreichend Kruzifixe vorh&auml;lt. Doch genug der blasphemischen Scherze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/473\/quarantaene-21-6687.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Brenzlige Lage in Pariser Vorst&auml;dten wegen Corona-Krise<\/strong><br>\nSeit Ostern mehren sich die Zusammenst&ouml;&szlig;e mit der Polizei &ndash; Beengte Lebenssituation und soziale Probleme in den Banlieues<br>\nNur keine Eskalation wie bei den Krawallen von 2005: Nach diesem Motto versuchen die franz&ouml;sischen Beh&ouml;rden derzeit die Lage in den Banlieue-Zonen um Paris zu beruhigen. Und diese ist ganz offensichtlich brenzlig. Seit dem Osterwochenende mehren sich Zusammenst&ouml;&szlig;e Jugendlicher mit der Polizei.<br>\nAusl&ouml;ser war ein Beinbruch. Am Ostersamstag wollte eine Polizeipatrouille in Villeneuve-la-Garenne einen Motorradfahrer anhalten, der ohne Helm in verbotener Fahrtrichtung unterwegs war. Er versuchte zu entkommen, fuhr aber in eine sich &ouml;ffnende T&uuml;r eines Polizeiwagens. Im Internet zirkulierte sofort die Version, der Polizist habe den 30-j&auml;hrigen Mann absichtlich zu Fall bringen wollen. Der Motorradfahrer st&uuml;rzte und verletzte sich schwer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000117048497\/brenzlige-lage-in-den-pariser-vorstaedten-wegen-corona-krise\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jeder dritte US-B&uuml;rger kann seine Rechnungen nicht mehr bezahlen<\/strong><br>\nIn der Viruskrise spitzt sich die finanzielle Situation vieler amerikanischer Haushalte dramatisch zu. Viele haben nichts zur&uuml;ckgelegt und m&uuml;ssen sich verschulden. In manchen Bev&ouml;lkerungsgruppen scheint die Not besonders gro&szlig; zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article207429815\/Corona-Krise-Jeder-dritte-US-Buerger-kann-seine-Rechnungen-nicht-mehr-bezahlen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>WFP warnt vor &ldquo;Hunger-Pandemie&rdquo;<\/strong><br>\nDie Corona-Krise und &ldquo;biblische Plagen&rdquo;: Laut der UN-Beh&ouml;rde sind weltweit 265 Millionen Menschen lebensbedrohlich gef&auml;hrdet<br>\n&ldquo;Kein Hunger bis 2030&rdquo; lautete Ziel 2 der UN-Agenda, die vor f&uuml;nf Jahren beschlossen wurde. Keiner sollte zur&uuml;ckgelassen werden, setzte die Agenda 2030 f&uuml;r nachhaltige Entwicklung als Ma&szlig;gabe. Das oberste Ziel ist: &ldquo;Armut in allen ihren Formen und &uuml;berall beenden.&rdquo;<br>\nSeinerzeit, vor der Dringlichkeit, die der Klimawandel gewann, und weit vor der Corona-Krise, wurden Hoffnungen laut, dass der Welthunger ein l&ouml;sbares Problem sei. Als L&ouml;sungsans&auml;tze wurden technischen Verbesserungen angef&uuml;hrt, zum Beispiel eine effizientere Bew&auml;sserungstechnik, die bei h&ouml;heren Ertr&auml;gen Wasser einsparen lasse sowie verbesserte Anbau- und D&uuml;ngemethoden (Unn&ouml;tiger Welthunger).<br>\nGestern wurde das Welthunger-Problem neu vor dem UN-Sicherheitsrat aufgetischt. Von Hoffnungen war keine Rede mehr. Stattdessen ist dem Transkript der Bemerkungen von David Beasley, dem Leiter des UN World Food Programme (WFP) anzumerken, wie er versucht, dem Riesenproblem einen Nachrichtenwert zu verschaffen, der sich gegen die Aufmerksamkeitskonkurrenz mit anderen Katastrophenmeldungen behaupten kann und zur Aufstockung der Hilfsma&szlig;nahmen f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/WFP-warnt-vor-Hunger-Pandemie-4707838.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Nach der Corona-Seuche droht eine &laquo;Hunger-Pandemie&raquo;<\/strong><br>\nSeit 2016 nimmt der Hunger auf der Welt wieder zu. Die Pandemie versch&auml;rft nun die Lage wegen gerissener Lieferketten und ausbleibender L&ouml;hne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/uno-corona-verschaerft-den-hunger-auf-der-welt-ld.1553039\">NZZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nicht allen zug&auml;nglich<\/strong><br>\nDas NSU-Urteil ist seit Dienstag da. Aber noch kann es niemand lesen. Das Oberlandesgericht (OLG) M&uuml;nchen will das Urteil nicht ver&ouml;ffentlichen. Auch Journalisten m&uuml;ssen erst einmal warten. Es wird wohl einige Tage oder Wochen dauern, bis das Urteil auf inoffiziellen Kan&auml;len bekannt wird.<br>\nJournalisten sollen das Urteil jedoch ohne n&auml;here Begr&uuml;ndung anfordern k&ouml;nnen, so das OLG. Sie m&uuml;ssen vorher allerdings eine Belehrung unterschreiben, dass sie bei der Arbeit mit dem Urteil, etwa bei Zitaten, Pers&ouml;nlichkeitsrechte beachten. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen sie noch einige Zeit warten, bis sie das Urteil erhalten. Vor einem Versand will das Gericht den Verfahrensbeteiligten Gelegenheit zur Stellungnahme geben, ob zum Beispiel die Schw&auml;rzung bestimmter Passagen angeregt wird. (&hellip;)<br>\nDie meisten Journalisten hatten zwar bessere Verbindungen zu den Anw&auml;lten der Nebenkl&auml;ger, also der Opfer und ihrer Angeh&ouml;rigen. Die Nebenkl&auml;ger bekommen das Urteil aber zun&auml;chst nicht zugestellt, denn f&uuml;r sie war keine Revision m&ouml;glich. Sie k&ouml;nnen das Urteil aber anfordern, um zu den Antr&auml;gen anderer Beteiligter Stellung zu nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Urteil-im-NSU-Prozess\/!5678122\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: Schriftliches Urteil im NSU-Prozess liegt vor<\/strong><br>\nFast 93 Wochen nach Beate Zsch&auml;pes Verurteilung im NSU-Prozess zu lebenslanger Haft hat das Oberlandesgericht M&uuml;nchen das schriftliche Urteil gegen die 45-J&auml;hrige und ihre vier Mitangeklagten abgegeben. In K&uuml;rze bekommen Bundesanwaltschaft, Verteidiger und Nebenkl&auml;ger die 3025 Seiten &ndash; sie haben dann vier Wochen Zeit, um ihre Revision schriftlich zu begr&uuml;nden und das Urteil wom&ouml;glich ins Wanken zu bringen.<br>\nDer Vorsitzende Richter Manfred G&ouml;tzl und die weiteren Richter des Prozesses um den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) sch&ouml;pften ihre zeitlichen M&ouml;glichkeiten zwischen der m&uuml;ndlichen Urteilsverk&uuml;ndung am 11. Juli 2018 und dem Ende der Abgabefrist f&uuml;r das schriftliche Urteil fast vollst&auml;ndig aus. Am Mittwoch h&auml;tte das Urteil sp&auml;testens zu den Akten kommen m&uuml;ssen, nun liegt es seit Dienstag dort. (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1135756.nsu-morde-schriftliches-urteil-im-nsu-prozess-liegt-vor.html%20\">Neues Deutschland<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Viel Arbeit, wenig Zeit<\/strong><br>\nSeit Dienstag liegt das schriftliche NSU-Urteil vor, nun schreiben die VerteidigerInnen an den Revisionen. Daf&uuml;r gilt eine knappe Frist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Revisionen-im-NSU-Verfahren\/!5680522\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: Vor EU-Gipfel: Merkel lehnt Eurobonds ab<\/strong><br>\nWenn etwa auch K&uuml;nstler mit Steuergeld gerettet werden sollten, werde man dies in Spanien und Italien vermerken und darauf verweisen, dass Deutschland offensichtlich &uuml;ber genug Geld verf&uuml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/vor-eu-gipfel-merkel-lehnt-eurobonds-ab-16733345.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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