{"id":60508,"date":"2020-04-27T08:49:10","date_gmt":"2020-04-27T06:49:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508"},"modified":"2020-04-27T08:49:10","modified_gmt":"2020-04-27T06:49:10","slug":"hinweise-des-tages-3600","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h01\">Sch&auml;uble will dem Schutz des Lebens nicht alles unterordnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h02\">Warum jeder von uns heilfroh sein sollte, dass Angela Merkel noch Kanzlerin ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h03\">&ldquo;Krisen verschieben die Kr&auml;fte&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h04\">&bdquo;Ich will eine Bazooka auf europ&auml;ischer Ebene&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h05\">Die Staatshilfe-Empf&auml;nger und ihre Steuerfluchtorte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h06\">Geringverdiener kommen beim Kurzarbeitergeld am Schlechtesten weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h07\">Reinigungskr&auml;fte in Krankenh&auml;usern: &ldquo;Keiner sagt Danke, keiner sieht uns&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h08\">Die Stimmung wird kippen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h09\">Russland-Hilfe f&uuml;r Italien: Wer steckt hinter &laquo;La Stampa&raquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h10\">Ein Sicherheitsrat f&uuml;r AI, China, Covid-19 und die Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h11\">Rekordplus bei Milit&auml;rausgaben: Weltweit immer mehr Waffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h12\">Warum Neonazi E. freikam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h13\">Corona-Krise: Sozialpartner streiten um Rentenerh&ouml;hung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h14\">110.000 Grundsicherungsbezieher sollen Grundrente erhalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h15\">Schreckgespenst Verm&ouml;gensteuer &ndash; Auch in beispielloser Corona-Krise ein Reizthema<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h16\">Die Stille Lobbyschlacht um das Anti-Steuervermeidungsgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60508#h17\">Etwas Sch&ouml;nes zum Schluss, ein Leserbrief aus Celle<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sch&auml;uble will dem Schutz des Lebens nicht alles unterordnen<\/strong><br>\nIm Interview spricht Wolfgang Sch&auml;uble &uuml;ber die Suche nach dem richtigen Ma&szlig; in der Corona-Krise und &uuml;ber das, was nach der Pandemie anders sein wird. [&hellip;]<br>\nWir d&uuml;rfen nicht allein den Virologen die Entscheidungen &uuml;berlassen, sondern m&uuml;ssen auch die gewaltigen &ouml;konomischen, sozialen, psychologischen und sonstigen Auswirkungen abw&auml;gen. Zwei Jahre lang einfach alles stillzulegen, auch das h&auml;tte f&uuml;rchterliche Folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/bundestagspraesident-zur-corona-krise-schaeuble-will-dem-schutz-des-lebens-nicht-alles-unterordnen\/25770466.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Donnerwetter, jetzt kommt auch Sch&auml;uble auf die Idee, die Nebenwirkungen zu thematisieren. Gestern Abend pl&ouml;tzlich auch Claus Kleber. Was ist denn in die gefahren?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Wir machen gesamtgesellschaftliche Triage&rdquo;<\/strong><br>\nIn der Corona-Krise geben die Deutschen nahezu widerspruchslos b&uuml;rgerliche Freiheiten auf, die eigentlich unanfechtbar sind &ndash; alles aus Solidarit&auml;t zu ihren besonders bedrohten Mitmenschen. Der Bonner Philosoph und Erkenntnistheoretiker Markus Gabriel erkl&auml;rt im Interview mit ntv.de, warum das f&uuml;r die liberale Demokratie gef&auml;hrlich sein kann, wir nicht nur auf Virologen h&ouml;ren d&uuml;rfen und aus der Pandemie trotzdem eine Chance auf moralischen Fortschritt hervorgehen kann. (&hellip;)<br>\nDann war die Reaktion der Bundesregierung angemessen?<br>\nDeutschland hat erst sehr sp&auml;t auf die Pandemie reagiert. Das wird durch die andauernde Inszenierung einer Wissenschaftsfreundlichkeit letztlich unter den Tisch gekehrt. Wir d&uuml;rfen eines nicht vergessen: Sogar [US-Pr&auml;sident Donald] Trump hat Einreisen aus China fr&uuml;her untersagt als die Europ&auml;ische Union. Und im Moment h&ouml;rt man auch nur auf einige, dem Gesundheitssystem nahestehende Institutionen &ndash; wie das Robert-Koch-Institut. Weder die Universit&auml;tskliniken werden hinreichend nach deren Expertise gefragt noch die Gesellschaft f&uuml;r Virologie als ganze. Die Regierung w&auml;hlt auch hier bewusst aus &ndash; weil es auch ein politischer Vorgang ist, die getroffenen Entscheidungen zu rechtfertigen. (&hellip;)<br>\nWenn wir immer nur auf das Robert-Koch-Institut h&ouml;ren, dann k&ouml;nnen wir irgendwann nicht mehr zur&uuml;ck. Das RKI wird immer m&ouml;gliche Risiken einer neuen Ansteckungswelle sehen. Wir leben ja schon jetzt in einer Computersimulation. Nicht, weil die Wirklichkeit nicht wirklich w&auml;re &ndash; es sterben ja tats&auml;chlich t&auml;glich Menschen und die Wirtschaft ist angeschossen. Das sind beinharte Realit&auml;ten. Aber diese Realit&auml;ten werden erzeugt durch das Ablesen von Wahrscheinlichkeiten anhand von Computersimulationen. Und diese k&ouml;nnen nur so gut sein wie die Annahmen, die ihnen zugrunde liegen.<br>\n&Uuml;ber das Virus ist bisher aber nicht allzu viel bekannt &hellip;<br>\nRichtig. Deswegen sind diese Computersimulationen auch nicht besonders gut. Es entspricht nicht den bekannten Tatsachen, dass eine Lockerung der Ma&szlig;nahmen das Gesundheitssystem &uuml;berfordern wird. Es ist lediglich auf der Basis bestimmter Simulationen sehr wahrscheinlich. Wir m&uuml;ssen einem Team von Experten vertrauen: Psychologen, Soziologen, P&auml;dagogen. Wir m&uuml;ssen nicht nur wissen, wie das Virus funktioniert, sondern auch, welche psychologischen Folgen der Shutdown auf Obdachlose, Singles, Familien und Kinder hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Wir-machen-gesamtgesellschaftliche-Triage-article21732269.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr lesenswert. Siehe &auml;hnliche Gedanken auf den NachDenkSeiten am 7. April: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60021\">&Uuml;ber die Engstirnigkeit politischer Entscheidungen und ihre Popularit&auml;t. Ein Essay aus Anlass der Entscheidungen zu Corona<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Warum jeder von uns heilfroh sein sollte, dass Angela Merkel noch Kanzlerin ist<\/strong><br>\nDie vergangenen Wochen waren hart. So hart, dass bei vielen Deutschen langsam Geduld und Durchhaltewillen schwinden. Aber: Dass die Pandemie in Deutschland (noch) nicht so schlimm w&uuml;tet wie andernorts, ist kein Zeichen daf&uuml;r, dass wir verschont bleiben. Es ist den Beschr&auml;nkungen und unserem exzellentem Gesundheitssystem zu verdanken, dass die Todeszahlen nicht so in die H&ouml;he schnellen wie in anderen L&auml;ndern. Und nicht zuletzt Angela Merkel. Ihre Besonnenheit, analytische K&uuml;hle und ihr Weitblick sind genau das, was wir in einer solch beispiellosen Situation brauchen. Wie froh k&ouml;nnen wir sein, dass Merkel noch da ist. Dass sie es ist, die uns durch die Pandemie steuert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/corona-krise--warum-wir-froh-sein-sollten--dass-merkel-noch-kanzlerin-ist-9235732.html\">Stern Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Soweit sind wir schon gekommen. Huldvolle Liebeserkl&auml;rungen f&uuml;r Angela Merkel im fr&uuml;her einmal aufkl&auml;rerischen Stern. Das muss man &uuml;berfliegen, um zu begreifen, wo unsere Demokratie mit solchen Medien landet.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.S.:<\/strong> In den 70er Jahren war ich mal regelm&auml;&szlig;iger Leser des Stern und fand damals den Politikteil &uuml;berzeugend. Ein schmierigeres Anwanzen an unsere Kanzlerin habe ich bisher aber noch nirgends lesen m&uuml;ssen. 4. Gewalt, wo bist Du? Kein Wunder, wenn die &bdquo;christlichen&rdquo; Parteien zulegen&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Krisen verschieben die Kr&auml;fte&rdquo;<\/strong><br>\nDeutschland ist zur Begrenzung der &ouml;konomischen Sch&auml;den durch die Covid-19-Pandemie voraussichtlich in hohem Ma&szlig; auf China angewiesen. Dies zeigen Einsch&auml;tzungen aus zwei Paradebranchen der deutschen Industrie &ndash; der Kfz-Branche und dem Maschinenbau. So rechnet der Maschinenbauverband VDMA mit dramatischen Verlusten vor allem in Europa und Nordamerika, w&auml;hrend er das Gesch&auml;ft in China wieder im Aufwind sieht: Dort scheine sich &ldquo;die Lage &hellip; zu stabilisieren&rdquo;. &Auml;hnlich &auml;u&szlig;ern sich Vertreter der Autoindustrie; bei VW etwa hei&szlig;t es, man werde in der Volksrepublik aufholen k&ouml;nnen und vermutlich nicht weit hinter den urspr&uuml;nglichen Jahrespl&auml;nen zur&uuml;ckbleiben, w&auml;hrend Experten auf dem US-Fahrzeugmarkt mit milliardenschweren Verlusten rechnen. Mit Blick auf die ungleiche Entwicklung in China und den USA hei&szlig;t es in Wirtschaftskreisen: &ldquo;Krisen verschieben die Kr&auml;fte.&rdquo; Abh&auml;ngig von Beijing ist Berlin auch bei der Beschaffung medizinischer Schutzausr&uuml;stung. Die bisher gr&ouml;&szlig;te Lieferung wird heute in Leipzig erwartet; durchgef&uuml;hrt wird sie vom deutschen Milit&auml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8256\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Ich will eine Bazooka auf europ&auml;ischer Ebene&ldquo;<\/strong><br>\nAm Donnerstag billigten die EU-Staats- und Regierungschefs ein 500 Milliarden Euro schweres Hilfspaket, das zuvor EU-Kommission und EU-Finanzminister vorbereitet hatten. Die sogenannten Coronabonds wurden nicht beschlossen.<br>\nFabio de Masi ist Obmann der Partei &bdquo;Die Linke&ldquo; im Finanzausschuss des Bundestages. Bis 2017 war er Mitglied des Europaparlaments. Im Dlf sagte er, dass die Coronakrise eine Krise historischen Ausma&szlig;es sei &ndash; und dass die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) als zentraler Garant des Euros eingesetzt werden solle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/eu-rettungspaket-ich-will-eine-bazooka-auf-europaeischer.694.de.html?dram:article_id=475411\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><strong>dazu: EU-Gipfel: Corona-Krise muss warten<\/strong><br>\nMartina Michels, Sprecherin der Delegation DIE LINKE. im Europaparlament, kommentiert das gestrige Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs und -Chefinnen:<br>\n&bdquo;Merkel stellt sich weiter stur und riskiert so die Zukunft der EU. Selbst die Warnungen von EZB-Pr&auml;sidentin Lagarde vor einem Absturz der europ&auml;ischen Wirtschaft macht den Regierungsspitzen kein Feuer unterm Hintern. Die Bundesregierung will alte Werkzeuge, die schon in der Finanzkrise die Staatsschulden explodieren lie&szlig;en. Eine neue Schulden- oder Eurokrise kann niemand gebrauchen. Aus dieser Krise gehen alle EU-Staaten als Gewinner heraus, wenn alle gemeinsam k&auml;mpfen und investieren. Sonst wird es nur Verlierer geben.&ldquo; (&hellip;)<br>\n&bdquo;Auch den Streit um &sbquo;Konjunktur-Bonds&lsquo; gegen die Rezession hat der Gipfel erneut verschoben. Unsere Position ist auch hier klar: Die EU braucht Corona-Bonds, f&uuml;r die alle Mitgliedstaaten solidarisch einstehen und die durch die gemeinsame Wirtschaftskraft gedeckt werden. Diese d&uuml;rfen nicht an K&uuml;rzungsdiktate oder sonstige Zw&auml;nge wie Privatisierungen in den Gesundheitssystemen gebunden sein. Das w&auml;re das schlagkr&auml;ftigste Werkzeug gegen diese Jahrhundert-Krise.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dielinke-europa.eu\/de\/article\/12691.eu-gipfel-corona-krise-muss-warten.html\">Die Linke. im Europaparlament<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Staatshilfe-Empf&auml;nger und ihre Steuerfluchtorte<\/strong><br>\nAdidas-Chef Kasper Rorsted hat Grund, den schnellstm&ouml;glichen Ausstieg aus der Staatshilfe zu suchen. Sein Image als Erfolgsmanager hat schon gewaltig gelitten, seit Adidas als erster Dax-Konzern die Hand bei der KfW aufhielt &ndash; und das wenige Wochen, nachdem er zur Kurspflege im gro&szlig;en Stil eigene Aktien zur&uuml;ckkaufte. Eine Dividende ist jetzt erstmal nicht mehr drin. Hat Rorsteds Shareholder-Value-Strategie sich selbst erledigt?<br>\nEs k&ouml;nnten auch noch unangenehmere Fragen kommen, falls das Beispiel D&auml;nemarks und Polens Schule macht. Die beiden Nachbarl&auml;nder haben verk&uuml;ndet, Steuerflucht zum Ausschlusskriterium f&uuml;r Staatshilfe zu machen. Wer die Gesellschaft um Hilfe bitte, d&uuml;rfe sie nicht an anderer Stelle prellen, so das einfache Prinzip.<br>\nSolche Bedingungen gibt es in Deutschland bislang nicht, abgesehen von Landesb&uuml;rgschaften wie in Nordrhein-Westfalen oder Th&uuml;ringen, wo die Empf&auml;nger versichern m&uuml;ssen, dass keine Steuerstrafverfahren anh&auml;ngen und keine Steuerschuld offen ist. Auf Bundesebene hat die Gr&uuml;nen-Fraktion im Bundestag am Mittwoch den Antrag gestellt, dem d&auml;nischen Beispiel zu folgen: Firmen mit Sitz in L&auml;ndern, die auf der Schwarzen Liste der EU &uuml;ber Steueroasen stehen, sollen kein Geld bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/politik\/deutschland\/adidas-lufthansa-tui-nutzen-staatshilfe-und-steueroasen-a-1306495.html\">manager magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60352#h09\">D&auml;nemark: Keine Staatshilfen f&uuml;r Unternehmen, die Dividenden zahlen<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Gro&szlig;konzerne in der Kritik &ndash; VDA-Chefin verteidigt Dividendenzahlungen<\/strong><br>\nGro&szlig;e Firmen erhalten Kurzarbeitergeld &ndash; und zahlen ihren Aktion&auml;ren trotzdem Dividenden. Gerechtfertigt? Die VDA-Pr&auml;sidentin stellt sich im ZDF vor ihre Branche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/wirtschaft\/coronavirus-boni-konzerne-kurzarbeitergeld-vda-chefin-100.html%20\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nat&uuml;rlich verteidigt Hildegard M&uuml;ller als Lobbyistin die Interessen ihrer Arbeitgeber, der (Gro&szlig;-)Aktion&auml;re der Automobilfirmen. Nat&uuml;rlich ist so ein Verhalten angesichts der massiven staatlichen Unterst&uuml;tzung unversch&auml;mt &ndash; nicht nur wird Kurzarbeitergeld, sondern es gibt auch die milliardenteuren sonstigen Subventionen f&uuml;r Entwicklungsunterst&uuml;tzung, die Externalisierung der Umweltsch&auml;den durch das Autofahren, die von der Allgemeinheit gezahlt werden, plus die viele Milliarden Euro j&auml;hrlich teuren Unternehmensteuergeschenke der Merkel-Regierung. Aber warum hat das ZDF im Interview nicht richtig nachgehakt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Geringverdiener kommen beim Kurzarbeitergeld am Schlechtesten weg<\/strong><br>\nDie Koalition will das Kurzarbeitergeld f&uuml;r alle Einkommen aufstocken. Eine Studie zeigt: Schon jetzt kommen Gutverdiener auf Ersatzraten von bis zu 80 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/wirtschaftswissenschaften-geringverdiener-kommen-beim-kurzarbeitergeld-am-schlechtesten-weg\/25766690.html\">Norbert H&auml;ring in Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Reinigungskr&auml;fte in Krankenh&auml;usern: &ldquo;Keiner sagt Danke, keiner sieht uns&rdquo;<\/strong><br>\nClea Timmert ist Reinigungskraft in der Notaufnahme eines Krankenhauses. Sie putzt auch bei Corona-Patienten &ndash; und hat st&auml;ndig Angst, sich anzustecken.<br>\nApplaus, Lob und vielleicht sogar einen Bonus gibt es f&uuml;r die Arbeit, die &Auml;rztinnen und &Auml;rzte, Pflegerinnen und Pfleger angesichts der Corona-Pandemie aktuell leisten. Zu Recht. Doch auch die Reinigungskr&auml;fte in Krankenh&auml;usern riskieren t&auml;glich ihre Gesundheit. Unter fragw&uuml;rdigen Hygienebedingungen, extremem Zeitdruck und mit mangelnder Bezahlung. Durchschnittlich 1.827 Euro verdienten Reinigungskr&auml;fte im Jahr 2018 in Deutschland. Laut Statistischem Bundesamt sank die Anzahl der Besch&auml;ftigten von knapp 70.000 im Jahr 2000 auf knapp 40.000 im Jahr 2015. Hier berichtet Clea Timmert*, 38 Jahre alt, die in einem gro&szlig;en Universit&auml;tsklinikum arbeitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2020-04\/reinigungskraefte-krankenhaeuser-hygiene-infektionsschutz-coronavirus-belastung\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein absolut systemrelevanter Beruf, aber mit 1.900 Euro im Monat einfach indiskutabel schlecht bezahlt, und &ldquo;die Zeit [zum Reinigen] ist einfach [immer] zu knapp.&rdquo; Die Angst vor der Ansteckung mit dem Coronavirus gibt es gratis obendrauf. Super.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Stimmung wird kippen<\/strong><br>\nDie Politik hat jedes Ma&szlig; verloren. Ihre Verordnungen greifen tief in unser Leben ein. Vieles wird zerst&ouml;rt. Die Masken sind erst der Anfang. Es wird keine sch&ouml;ne, neue Welt. (&hellip;)<br>\nWenn am kommenden Montag die Stadt wieder langsam zum Leben erwacht, werden die meisten B&uuml;rger die erste einschneidende &Auml;nderung sehen: Die Maskenpflicht bei Bahn und Bus wird die Berliner aus der Illusion rei&szlig;en, dass jetzt wieder alles gut wird. Man macht sich kaum eine Vorstellung, wie sehr sich unser Lebensgef&uuml;hl und unser soziales Verhalten &auml;ndern werden, wenn wir &uuml;berall Maskenm&auml;nnern und Maskenfrauen in die Augen schauen werden.<br>\nAktuell sind es vielleicht zehn Prozent der Fahrg&auml;ste, die eine Maske tragen. Ab Montag ist es verpflichtend, Masken zu tragen. Immerhin wird das Tragen von Masken nicht von der Polizei kontrolliert. Vermutlich hofft die Politik auf die Blockwart-Tradition: Dass man n&auml;mlich angep&ouml;belt wird, wenn man ohne Maske in die Bahn steigt. Oder vom Busfahrer abgewiesen wird. Es kann nat&uuml;rlich auch umgekehrt sein: Dass Leute, etwa Jugendliche in Gruppen, aggressiv reagieren und zu provozieren versuchen. Sp&auml;testens wenn sich bei Temperaturen &uuml;ber 30 Grad der Schwei&szlig; unter der Maske ansammelt, d&uuml;rfte es unwirtlich werden. (&hellip;)<br>\nMan werde &uuml;ber die zweite Welle der &Ouml;ffnung erst entscheiden, wenn die Zahlen das hergeben, sagt der Senat. Welche Zahlen? Wer erstellt die Zahlen? Wer &uuml;berpr&uuml;ft sie? Wer berechnet welche Modelle, zieht Schlussfolgerungen und &uuml;bernimmt Verantwortung? Das Rezept der Politik ist apokalyptische Panikmache. Sie flieht in intransparente Experten-Berechnungen. Die vermummten Gesichter, die wir ab Montag sehen werden, sind erst der Anfang einer tiefgreifenden Ver&auml;nderung. Es wird keine sch&ouml;ne, neue Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/die-stimmung-wird-kippen-li.82070\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Ketzerei<\/strong><br>\nWenn Virologen inzwischen geradezu Offenbarungskompetenzen zugestanden werden und Regierungsanordnungen quasi zu politischen Katechismen mutieren, ist etwas Ketzerei notwendig.<br>\nWarum also muss man in Deutschland eine &bdquo;Welle flach halten&ldquo;, wenn die H&auml;lfte der verf&uuml;gbaren Intensiv-Betten gar nicht belegt ist? Dient es wirklich der allgemeinen Gesundheit, wenn reihenweise Operationen abgesagt werden und Krankenh&auml;user deshalb von Insolvenz bedroht sind? Aus der politischen Klasse kommen hier kaum nachvollziehbare Antworten, daf&uuml;r viele Phrasen, die wahlweise an Solidarit&auml;t, Disziplin, R&uuml;cksichtnahme oder Ausdauer der B&uuml;rger appellieren.<br>\nDie Pandemie sei eine &bdquo;demokratische Zumutung&ldquo;, sagte Kanzlerin Merkel am Donnerstag. Falsch. Widerspruch und Kritik sind &bdquo;demokratische Zumutungen&ldquo;. Die Ma&szlig;nahmen aufgrund der Pandemie sind hingegen eine Zumutung f&uuml;r Demokraten. Nie in der Geschichte dieser Republik sind so viele Grundrechte gleichzeitig eingeschr&auml;nkt worden, zum Teil ganz erheblich: Versammlungsrecht, Freiz&uuml;gigkeit, Berufsaus&uuml;bung, Eigentumsrecht, Religionsaus&uuml;bung. Das alles ist schon bedenklich nah an einer Notstandsverfassung.<br>\nDa sollten dann zumindest die Begr&uuml;ndungen sitzen und die Entscheidungswege transparent sein. Zum nun fl&auml;chendeckenden Maskenzwang gibt es aber wieder nur den bekannte Mix aus d&uuml;nn und d&uuml;rftig: Die Mediziner sind uneins, ob es &uuml;berhaupt etwas bringt, und die Politiker &ndash; zumal in Bremen und Niedersachsen &ndash; ziehen gegen ihre &Uuml;berzeugung blo&szlig; aus Gruppenzwang mit. Dem Wahlvolk bleibt immerhin eine Erkenntnis: Es wei&szlig; jetzt, was einer &bdquo;dringenden Empfehlung&ldquo; folgt &ndash; und wie schnell das gehen kann, wenn man einfach mal auf Parlamentarismus verzichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.e-pages.dk\/weserkurier\/23354\/article\/1126456\/2\/2\/render\/?token=c9eec3299f7b934ec163c37b8f8be05d\">Weser-Kurier<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Russland-Hilfe f&uuml;r Italien: Wer steckt hinter &laquo;La Stampa&raquo;?<\/strong><br>\nDie Hilfe war &laquo;zu 80 Prozent nutzlos&raquo;, schrieb &laquo;La Stampa&raquo;. Der Fall zeigt eine geopolitische Instrumentalisierung grosser Medien. (&hellip;)<br>\nNat&uuml;rlich war die Hilfe aus Russland den politisch EU- und vor allem den NATO-freundlichen Medien in ganz Europa unangenehm. Selbst Radio SRF versuchte einigermassen verkrampft, diese Hilfe als reine PR-Aktion Russlands abzutun. Und die grosse italienische Tageszeitung &laquo;La Stampa&raquo; brachte sogar einen Artikel, gem&auml;ss dem die russische Hilfe &laquo;zu 80 Prozent nutzlos&raquo; gewesen sei, wobei sie auf wichtige Quellen verwies, die &laquo;nicht genannt werden&raquo; d&uuml;rften.<br>\nDas kam dann wiederum in Russland gar nicht gut an. Der Stampa-Artikel war im russischen Fernsehen mehrmals ein Thema. Auch die russische Informationsplattform in deutscher Sprache RT nahm sich, wenig &uuml;berraschend, der Sache an. Der Verdacht, dass hier ein geopolitisches Informations-Spielchen gespielt wurde, war naheliegend, denn schon in der italienischen Wikipedia kann man nachlesen, dass der Autor dieses Stampa-Berichts, Jacopo Iacoboni, mit dem NATO-nahen Think-Tank Atlantic Council in den USA zusammenarbeitet. So etwa lancierte der Atlantic Council vor zwei Jahren eine Publikation &uuml;ber &laquo;Die Trojanischen Pferde des Kremls 0.2&raquo;, in der das Kapitel &uuml;ber Italien von Professor Luigi Sergio Germani und eben diesem Journalisten Jacopo Iacoboni verfasst worden war. Verantwortlich f&uuml;r die Publikation zeichnete Alina Polyakova, die aufgrund ihrer NATO-N&auml;he mittlerweile Chefin des atlantischen Propaganda-Think-Tanks CEPA wurde, der seinerseits seine Mission wie folgt definiert: &laquo;Our mission is transatlantic: to promote an economically vibrant, strategically secure, and politically free Europe with close and enduring ties to the United States.&raquo;<br>\nRT lieferte zum Artikel von Jacopo Iacoboni in &laquo;La Stampa&raquo; einen ausf&uuml;hrlichen Bericht mit jeder Menge meist nachvollziehbarer Information. Ihn nachzulesen lohnt sich.<br>\nDieser Bericht von RT wiederum hat die EU-Kampagnen-Plattform EUvsDISINFO auf den Plan gerufen, deren Ziel es ist, Informationen von russischer Seite als russische Propaganda zu entlarven. Es gebe keine Einflussnahme aus Washington auf die Zeitung &laquo;La Stampa&raquo;, beschied sie. (&hellip;)<br>\n&laquo;La Stampa&raquo; geh&ouml;rt der Gruppo Editoriale GEDI. Wer dort genauer hinschaut, sieht, dass auch &laquo;La Repubblica&raquo; und weitere 14 italienische Tageszeitungen dieser Medien-Gruppe geh&ouml;ren. Seit zwei Tagen geh&ouml;rt die GEDI aber mehrheitlich der Investmentgruppe Exor, die ihrerseits schon die Fiat-Chrysler-Gruppe dirigiert und die auch am britischen Wirtschaftsmagazin &laquo;The Economist&raquo; 43 Prozent der Aktien h&auml;lt. Exor geh&ouml;rt mehrheitlich dem Agnelli-Clan, hat seinen juristischen Sitz offensichtlich aus steuertechnischen Gr&uuml;nden aber in den Niederlanden (Fiat ist ja bereits in Luxemburg wegen illegaler Steuer-Abkommen in ein Gerichtsverfahren verwickelt).<br>\nPr&auml;sident von GEDI und Exor und Fiat-Chrysler ist der 1976 in New York geborene und bei General Electric trainierte John Elkann, &uuml;ber die Mutter ebenfalls ein Agnelli-Spross, der so nebenbei auch noch Chef des Autobauers Ferrari und des Fussballclubs Juventus Turin ist. Juventus geh&ouml;rt zu 64 Prozent ebenfalls Exor. (Lustige Details &uuml;ber John Elkann, Sohn von Alain Elkann, kann man im deutschen manager-magazin nachlesen: hier anklicken.)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Medien\/La-Stampa-Russland-Atlantic-Council-Pietro-Supino\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ein Sicherheitsrat f&uuml;r AI, China, Covid-19 und die Folgen<\/strong><br>\n&ldquo;Es ist deutlich, dass China entschlossen ist, die globale F&uuml;hrung auf den Gebieten K&uuml;nstliche Intelligenz, Hochleistungscomputer und synthetische Biologie zu &uuml;bernehmen. Das sind die Sektoren, die das Leben auf dem Planeten und die milit&auml;rische Machtbalance in den n&auml;chsten Jahrzehnten bestimmen werden.&rdquo;<br>\nDas schrieb Michael Dempsey, ehemaliger Chef der Geheimdienste, im M&auml;rz 2018. Eric Schmidt, ehemaliger CEO von Alphabet, der Muttergesellschaft von Google, warnte in der New York Times, das Silicon Valley werde den Technologiekrieg mit den chinesischen Unternehmen verlieren, wenn die Regierung nicht bald etwas tue. Doch die Regierung tat etwas, um die Katastrophe des Verlusts der Weltherrschaft abzuwenden, wie Schmidt durchaus wusste. Denn er ist Vorsitzender des gemeinsamen Gremiums von Silicon-Valley-Gr&ouml;&szlig;en und Sicherheitsapparat, das 2018 per Gesetz geschaffen wurde, um den digitaltechnischen Vorsprung der USA gegen China zu verteidigen. Es h&ouml;rt auf den Namen National Security Commission on Artificial Intelligence (NSCAI), Nationale Sicherheitskommission zur k&uuml;nstlichen Intelligenz. (..) J&uuml;ngst bef&ouml;rderte das Electronic Privacy Information Center (EPIC) mithilfe eines Informationsfreiheitsgesetzes eine Pr&auml;sentation der NSCAI vom Mai 2019 ans Licht, die aus gutem Grund einiges Aufsehen erregt hat. Unter dem Titel &bdquo;China&rsquo;s Tech Landscape Overview&ldquo; wird darin sehr detailliert aufgelistet und erl&auml;utert, welche strukturellen Vorteile es China erm&ouml;glichen, so rapide voranzuschreiten. Bei der Schaffung der Technologie seien die USA immer noch f&uuml;hrend. Aber bei der Anwendung und praktischen Weiterentwicklung falle man aufgrund ung&uuml;nstiger struktureller Faktoren immer weiter hinter China zur&uuml;ck. Die dort genannten strukturellen Hindernisse sind zum einen Datenschutzregeln, zum anderen alles, was in Industriel&auml;ndern, anders als in China, an analoger, gut funktionierender Infrastruktur vorhanden ist, so wie fl&auml;chendeckende Bargeldversorgung und Bankfilialen, &Auml;rzte und Krankenh&auml;user, Lehrer, gut sortierte L&auml;den selbst in l&auml;ndlichen Gebieten, funktionierender Individual- und &ouml;ffentlicher Verkehr etc. (&hellip;)<br>\nEs wird in der Pr&auml;sentation zwar nicht ausdr&uuml;cklich gesagt, aber doch im Kontext sehr deutlich erkennbar, dass man die strukturellen Hindernisse der US-Wirtschaft in Form von Datenschutz und althergebrachten, funktionierenden (analogen) Einrichtungen beseitigen m&ouml;chte, weil man dies als einzigen Weg sieht, China am &Uuml;berholen und Davonziehen zu hindern.(&hellip;)<br>\nSeit der Covid-19-Virus umgeht, sind viele Sorgen der NSCAI deutlich kleiner geworden.<br>\nK&uuml;nstliche Intelligenz ist in den Augen der &Ouml;ffentlichkeit von einer Bedrohung zu einem Heilsbringer geworden, durch ihren in den Medien &uuml;berall herausgestellten, tats&auml;chlichen oder nur behaupteten Nutzen bei der Pandemiebek&auml;mpfung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/nscai\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Rekordplus bei Milit&auml;rausgaben: Weltweit immer mehr Waffen<\/strong><br>\nDeutschland f&uuml;hrt in Westeuropa das Wachstum bei R&uuml;stungsausgaben an. Das geht aus einem Bericht des Instituts Sipri hervor. [&hellip;]<br>\nDie Bundeswehr f&uuml;hrt in Westeuropa das Wachstum bei den Milit&auml;rausgaben an. W&auml;hrend diese in Frankreich (50,1 Milliarden, Platz 6) und Gro&szlig;britannien (48,7 Milliarden, Platz 8) in etwa unver&auml;ndert waren, wuchsen sie im siebtplatzierten Deutschland gleich um 10 Prozent auf 49,3 Milliarden Dollar. Kein Staat unter den Top 15 auf der Sipri-Liste verzeichnet ein solches prozentuales Wachstum, Deutschland liegt mit diesem Anstieg doppelt so hoch wie der gesamteurop&auml;ische Durchschnitt von 5 Prozent. Selbst Russland wandte mit 65 Milliarden 2018 nur knapp ein Drittel mehr f&uuml;r sein Milit&auml;r auf als Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Rekordplus-bei-Militaerausgaben\/!5678582\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Fast 2 Billionen Dollar im Jahr &ndash; was f&uuml;r ein Wahnsinn. Wie viele vern&uuml;nftige Dinge k&ouml;nnte man mit dem Geld machen? Und Deutschland muss mit 10 Prozent Steigerung gegen&uuml;ber dem Vorjahr in Europa den Vogel abschie&szlig;en, wobei laut Sipri &ldquo;Europa&rdquo; (die EU?) insgesamt auch mit indiskutablen 5 Prozent pro Jahr hochger&uuml;stet hat. Wof&uuml;r das alles, und gegen welchen imaginierten Feind?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Warum Neonazi E. freikam<\/strong><br>\nE. war 13 Jahre lang Vertrauter von Beate Zsch&auml;pe, Uwe Mundlos und Uwe B&ouml;hnhardt. Dennoch wurde er im NSU-Prozess freigesprochen. Nun haben die Richter ihr erstaunliches Urteil begr&uuml;ndet. (&hellip;)<br>\nDie Erkl&auml;rung des Gerichts: Andr&eacute; E. hatte einfach keine Veranlassung, seinen Freunden die Frage zu stellen, was sie so machen den ganzen Tag. Denn anfangs habe er die drei nicht wirklich gut gekannt &ndash; obwohl er ihnen unter seinem Namen eine Wohnung angemietet hatte, obwohl er f&uuml;r sie Eink&auml;ufe machte, obwohl er den beiden M&auml;nnern seine Krankenkassenkarte zur Verf&uuml;gung stellte, obwohl er dreimal f&uuml;r sie ein Wohnmobil anmietete, mit dem sie dann zu &Uuml;berf&auml;llen und einem Sprengstoffanschlag fuhren. Und obwohl sie in ihrer Ideologie &uuml;bereinstimmten und kein Blatt vor den Mund nehmen mussten. &ldquo;Eine derartige lockere pers&ouml;nliche Beziehung in Zusammenschau mit ihrer ideologischen Verbundenheit er&ouml;ffneten f&uuml;r den Angeklagten E. jedoch keine tief gehenden Einblicke in die Lebensumst&auml;nde der drei untergetauchten Personen&rdquo;, schreibt das Gericht.<br>\nDeshalb schlie&szlig;t der Senat, &ldquo;dass der Angeklagte E. bei lebensnaher Betrachtung davon ausgegangen ist, die drei w&uuml;rden ihren Lebensunterhalt aus grunds&auml;tzlich erlaubten und nicht schwerstkriminellen Quellen bestreiten.&rdquo; &ldquo;Lebensnah&rdquo; ist ein Begriff, den Juristen lieben, der in diesem Fall von Bundesanwaltschaft und Gericht aber sehr unterschiedlich definiert wird. Man muss sich nur vorstellen, wie schnell man in einer mittelgro&szlig;en Stadt wie Zwickau erf&auml;hrt, was und ob Freunde arbeiten.<br>\nDer Bundesgerichtshof entscheidet, ob das Urteil so bestehen bleibt<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nsu-schriftliches-urteil-beate-zschaepe-mundlos-boehnhardt-1.4887487\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Corona-Krise: Sozialpartner streiten um Rentenerh&ouml;hung<\/strong><br>\nZwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften ist in der Corona-Krise heftiger Streit &uuml;ber die Rentenpolitik entbrannt. Der DGB kritisiert scharf die &Uuml;berlegung der Arbeitgeberverb&auml;nde, die Rentenanpassungen angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zeitlich zu strecken. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach sagte der &ldquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&rdquo; (NOZ): &ldquo;Dieser Vorsto&szlig; der Arbeitgeber f&uuml;hrt in unsicheren Zeiten nur unn&ouml;tig zu weiterer Verunsicherung und Zukunfts&auml;ngsten. Das ist nichts anderes als eine verdeckte dauerhafte Rentenk&uuml;rzung.&rdquo; Laut Kabinettsbeschluss vom Mittwoch steigen die gesetzlichen Renten in Westdeutschland zum 1. Juli um 3,45 Prozent, in den neuen Bundesl&auml;ndern um 4,20 Prozent.<br>\nEine Halbierung der Rentenerh&ouml;hung w&uuml;rde sich nach den Worten von Buntenbach &ldquo;ja nicht nur in diesem Jahr oder im n&auml;chsten Jahr auswirken, sondern den Rentnerinnen und Rentnern dauerhaft sechs Milliarden Euro entziehen&rdquo;. Die Gewerkschafterin kritisierte: &ldquo;Den Gewinn dieser Aktion streichen zur H&auml;lfte die Arbeitgeber und Unternehmen ein, &uuml;ber die gerade mit den Steuergeldern der Rentnerinnen und Rentner und der Besch&auml;ftigten ein gewaltiger Rettungsschirm gespannt wird.&rdquo; Wenn es ums K&uuml;rzen gehe, so Buntenbach weiter, verzichteten die Arbeitgeber gerne einmal auf stabile, verl&auml;ssliche Regeln, die sie ansonsten f&uuml;r nahezu sakrosant erkl&auml;rten, &ldquo;weil sonst das Vertrauen der Menschen verspielt w&uuml;rde&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/nachrichten\/lesen\/corona-krise-sozialpartner-streiten-um-rentenerhoehung.html%20\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Endlich sagen die Arbeitgeberverb&auml;nde die Wahrheit: Es ging ihnen bei &ldquo;der Rente&rdquo; niemals um &ldquo;die junge Generation&rdquo;, sondern um ihren Arbeitgeberanteil. Und die Arbeitgeberlobbyisten haben scheinbar bis heute nicht verstanden, dass &ldquo;die Rente&rdquo; auch als automatischer Stabilisator f&uuml;r die Konjunktur fungiert, d.h. steigende Renten st&uuml;tzen auch die Binnennachfrage. Diskretion&auml;r verringerte Steigerungen wirken dagegen prozyklisch und k&ouml;nnen eine Wirtschaftskrise noch verschlimmern. Ganz zu schweigen davon, dass dies Renten immer weiter von L&ouml;hnen und Lebenshaltungskosten abkoppelt und ohne Not die Akzeptanz der Gesetzlichen Rente unterminiert. Und zu guter Letzt sei darauf hingewiesen, dass die Vorschl&auml;ge der Arbeitgeber in die angeblich sakrosankte Rentenformel des SGB VI eingreifen. Merkw&uuml;rdigerweise scheinen Eingriffe aber immer nur dann m&ouml;glich zu sein, wenn es zum Nachteil von Besch&auml;ftigten und Rentnern geht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>110.000 Grundsicherungsbezieher sollen Grundrente erhalten<\/strong><br>\nRund 110.000 Bezieher von Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung sollen zus&auml;tzlich die geplante Grundrente erhalten. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen hervor. Das w&auml;ren rund 85 Prozent von 130.000 heutigen Grundsicherungsempf&auml;ngern, die von dem ebenfalls im Grundrenten-Gesetzentwurf vorgesehenen Freibetrag in der Grundsicherung beg&uuml;nstigt werden sollen. &ldquo;Vom Freibetrag profitieren im Einf&uuml;hrungsjahr (geplant ist 2021, d. Red.) insgesamt rund 200.000 Personen&rdquo;, schreibt die Regierung.<br>\nDer Freibetrag stelle sicher, &ldquo;dass die Grundrente nicht auf die Leistungen der Grundsicherung ange-rechnet wird&rdquo;, hei&szlig;t es weiter. Aufgrund des Freibetrages w&uuml;rden die meisten Empf&auml;nger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, die zus&auml;tzlich eine Grundrente erhalten sollen, &ldquo;weiterhin Grundsicherungsleistungen beziehen, haben aber aufgrund des Freibetrages ein h&ouml;heres Einkommen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/nachrichten\/lesen\/110000-grundsicherungsbezieher-sollen-grundrente-erhalten.html%20\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Dass die Bundesregierung angeblich nichts gegen verdeckte Altersarmut unternehmen kann, ist schlichtweg gelogen. Es gibt seit 1957 in &Ouml;sterreich eine Aufstockung geringer Renten aus Steuermitteln (&ldquo;Ausgleichzulage&rdquo;). Die S&auml;tze liegen &uuml;ber dem Sozialhilfeniveau und es wird ausschlie&szlig;lich das Einkommen gepr&uuml;ft, nicht aber das Verm&ouml;gen oder die Wohnungsgr&ouml;&szlig;e. Man muss auch nicht 35 Jahre Beitr&auml;ge gezahlt haben, sondern bekommt die Ausgleichszulage in jedem Fall. Einen R&uuml;ckgriff auf die Kinder gibt es nicht.<\/em><\/p>\n<p><em>In Deutschland hat man bewusst die H&uuml;rden f&uuml;r den Bezug der Grundsicherung nach SGB XII sehr hoch geh&auml;ngt und nimmt es dabei billigend in Kauf, dass viele Leute sich nicht f&uuml;r zus&auml;tzliche 50 Euro monatlich komplett in die Willk&uuml;r deutscher Sozial&auml;mter begeben m&ouml;chte. Dass es auch anders geht, zeigt die amtsunabh&auml;ngige Mindestversorgung f&uuml;r Beamte nach &sect; 14 (4) BeamtVG. Die gibt es nach ganzen 5 Jahren im Dienst. Nur gesetzliche Renten werden darauf angerechnet, alles andere ist egal.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Schreckgespenst Verm&ouml;gensteuer &ndash; Auch in beispielloser Corona-Krise ein Reizthema<\/strong><br>\nF&uuml;r Professor Dr. Joachim Wieland hingegen ist die Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer ein Gebot der Gerechtigkeit, bereits vor der f&uuml;r viele existenzbedrohende Ausnahmesituation durch die Corona-Krise.<br>\nEr ist Professor f&uuml;r &Ouml;ffentliches Recht, Finanz- und Steuerrecht, forscht und lehrt zum Finanz- und Steuerrecht sowie zu Rechtsfragen des Verfassungs- und Verwaltungsrechts und zum &ouml;ffentlichen Wirtschaftsrecht und befasst sich seit Langem mit Fragen um Steuergerechtigkeit, unter anderem in einem Gutachten f&uuml;r die Gewerkschaft Ver.di. In einem Gastkommentar im Handelsblatterkl&auml;rte er, warum Steuergerechtigkeit eine Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit verlangt und wie die derzeitige Steuerungerechtigkeit zu der sozialen Schieflage gef&uuml;hrt hat, die sich auch an der klaffenden Schere zwischen Arm und Reich zeigt.<br>\nDer deutsche Staat bezieht den L&ouml;wenanteil seines Ertrages aus der Umsatzsteuer, die bereits Ende der 1960er-Jahre beinahe verdoppelt wurde, w&auml;hrend zu Zeiten der Regierung unter Helmut Kohl der Spitzensteuersatz gesenkt worden ist. Dabei ist die Umsatzsteuer regressiv, denn anteilig am Einkommen m&uuml;ssen Besserverdienende weit weniger f&uuml;r den Konsum ausgeben als andere, obwohl sie leistungsf&auml;higer sind.<br>\nDie Schere zwischen Verm&ouml;genden und Nichtverm&ouml;genden klaffe au&szlig;erdem wegen der weitgehenden Verschonung von betrieblichem Verm&ouml;gen bei der Erhebung der Erbschaftsteuer und dem Verzicht auf eine Besteuerung von &uuml;ber 90 Prozent der Erbschaften auseinander.<br>\nProfessor Wieland verweist auf andere L&auml;nder wie die Schweiz, wo auf Verm&ouml;gen &uuml;ber 200.000 Franken (knapp 184.000 Euro) zwischen 0,2 und einem Prozent Verm&ouml;gensteuer anfallen und so Milliarden Franken pro Jahr f&uuml;r die Allgemeinheit generieren. Auch in den USA, Frankreich und Gro&szlig;britannien wird Verm&ouml;gen durch verschiedene Steuern belastet.<br>\nDer Vorschlag der SPD, eine Verm&ouml;gensteuer von etwa einem Prozent mit hohen Freibetr&auml;gen zu erheben, die zu einem Steueraufkommen von bis zu zehn Milliarden Euro im Jahr f&uuml;hren soll, h&auml;lt sich also durchaus im Rahmen&rdquo;, so der Experte im August vergangenen Jahres.<br>\nAu&szlig;erdem z&auml;hlt die Verm&ouml;gensabgabe zu den &auml;ltesten Steuern der Welt, auf die bereits in der Bibel Bezug genommen wird und die sogar im alten Babylonien einen Beitrag zu gesunden Staatskassen leistete, wenn auch zun&auml;chst insbesondere als au&szlig;erordentliches Hilfsmittel in Kriegs- und Notzeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/101530-schreckgespenst-vermoegensteuer-trotz-beispielloser-krise-ein-reizthema\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Stille Lobbyschlacht um das Anti-Steuervermeidungsgesetz<\/strong><br>\nTrotz mehrerer Anl&auml;ufe und gro&szlig;er Versp&auml;tung hat sich die Bundesregierung noch immer nicht auf ein Gesetz zum Kampf gegen Steuervermeidung von Unternehmen geeinigt. Vorschl&auml;ge dazu wurden von der OECD schon 2015 verabschiedet, von der EU 2016 und 2017 in zwei Richtlinien &uuml;berf&uuml;hrt und waren eigentlich f&uuml;r alle EU-L&auml;nder bis Ende 2018 bzw. Ende 2019 umzusetzen. Kurz vor Ablauf der Frist, am 10. Dezember 2019, hat das Bundesfinanzministerium einen &uuml;berraschend mutigen Entwurf vorgelegt und sogar noch ein paar weitergehende Versch&auml;rfungen hinzugef&uuml;gt. Wie man in der Zeitung lesen konnte, war die Unternehmenslobby &bdquo;fassungslos&ldquo; bis &bdquo;entsetzt&ldquo;, verwies auf den obligatorischen &bdquo;Wettbewerbsnachteil&ldquo; oder versuchte es mit &bdquo;Fremdsch&auml;men&ldquo;. Begleitet durch gleich drei besorgte Anfragen der FDP (zur Hinzurechnungsbesteuerung, zu Verrechnungspreisen und zur Wegzugsbesteuerung) wurde der Referentenentwurf zum 24. M&auml;rz &uuml;berarbeitet (bzw. in wesentlichen Punkten abgeschw&auml;cht), schaffte es aber auch am 8. April oder 22. April wegen Widerstands aus dem BMWi nicht wie geplant durchs Kabinett.<br>\nWie wirksam die Vorschl&auml;ge des BMF wirklich w&auml;ren, l&auml;sst sich nur schwer absch&auml;tzen. Eine verl&auml;ssliche oder gar sp&auml;ter nachverfolgte Sch&auml;tzung &uuml;ber die Mehr- oder Mindereinnahmen gibt es nicht. (Dazu der Referentenentwurf beispielsweise: &bdquo;Die einzelnen Elemente der Reform zur Hinzurechnungsbesteuerung f&uuml;hren sowohl zu Mehr- als auch zu Mindereinnahmen, deren Saldo nicht bezifferbar ist.&ldquo;) Aber die Fragen der FDP geben einen guten &Uuml;berblick dar&uuml;ber, was die Unternehmen auf die Barrikaden treibt:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog-steuergerechtigkeit.de\/2020\/04\/die-stille-lobbyschlacht-um-das-anti-steuervermeidungsgesetz\/\">Blog Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Etwas Sch&ouml;nes zum Schluss, ein Leserbrief aus Celle:<\/strong><br>\n<blockquote><p>\nLiebe NDS,<\/p>\n<p>vielleicht k&ouml;nnt Ihr uns ja helfen?<\/p>\n<p>Die Maskenpflicht verunsichert uns hier auf dem Dorfe sehr: selbst hergestellte Schutzmasken haben wir mittlerweile in H&uuml;lle und F&uuml;lle, aber wo zum Teufel kriegen wir dieses &Ouml;PNV her?<\/p>\n<p>Mit Gr&uuml;&szlig;en vom Land<br>\nEuer S.E.\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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