{"id":60544,"date":"2020-04-28T08:40:38","date_gmt":"2020-04-28T06:40:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544"},"modified":"2020-04-28T09:15:03","modified_gmt":"2020-04-28T07:15:03","slug":"hinweise-des-tages-3601","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544#h01\">Jedes f&uuml;nfte Kind kommt hungrig zur Schule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544#h02\">Wenn die Soforthilfe nicht kommt, ist der letzte Ausweg Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544#h03\">Nur nicht sich selbst bewegen und mit dem Finger auf andere zeigen: Die Sonderpr&auml;mie f&uuml;r Besch&auml;ftigte in der Altenpflege und die Reise nach Jerusalem bei der Frage: Wer zahlt (nicht)?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544#h04\">Die Angst ist das Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544#h05\">Infektionen sinken langsamer als Meldedaten nahelegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544#h06\">Kurz&rsquo; Angstmache hat seinen Zweck erf&uuml;llt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544#h07\">Welche gesundheitlichen Sch&auml;den der Lockdown verursacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544#h08\">Exzesse vor der Kamera: Ein Tiroler Fotograf h&auml;lt Ischgl den Spiegel vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544#h09\">Banken &ndash; Wieder sollen die Steuerzahler einspringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544#h10\">Ein Satz aus dem Kanzleramt zeigt, wie die Regierung wirklich &uuml;ber Deutschland in der Krise denkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544#h11\">SAP und die Desinfektion der Chefetage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544#h12\">Unternehmen k&ouml;nnen trotz Staatshilfen Boni zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544#h13\">Bundestag bastelt Verm&ouml;gensabgabe, die direkt ins Depot der Reichen f&uuml;hrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544#h14\">Judge&rsquo;s Decision to Postpone Julian Assange&rsquo;s Extradition Case is &lsquo;Very Wise&rsquo;, His Father Says<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544#h15\">Geopolitik: Gr&uuml;nes Narrativ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60544#h16\">Die EU und die Desinformation<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Jedes f&uuml;nfte Kind kommt hungrig zur Schule<\/strong><br>\nJedes zehnte Kind in Deutschland sitzt t&auml;glich mit knurrendem Magen im Unterricht. Das hat eine Sonderauswertung von Daten der internationalen Lesestudie IGLU unter Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern der vierten Klassen ergeben, die dem SPIEGEL vorliegt.<br>\nWeitere zw&ouml;lf Prozent der befragten Kinder gaben an, &ldquo;fast jeden Tag&rdquo; hungrig zur Schule zu kommen. Bei gut einem F&uuml;nftel kommt es nach eigenen Angaben immerhin &ldquo;an einigen Tagen&rdquo; vor, dass sie sich im Unterricht nicht ausreichend satt f&uuml;hlen.<br>\nWer Hunger hat, schneidet im Schnitt auch schlechter bei den schulischen Leistungen ab. Auch das zeigt sich in den IGLU-Daten. Kinder, die regelm&auml;&szlig;ig hungrig zur Schule kamen, erreichten in Deutschland durchschnittlich 517 Punkte im Lesetest. Kinder, die nach eigenen Angaben immer ausreichend gegessen hatten, schnitten mit 556 Punkten deutlich besser ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/deutschland-jedes-fuenfte-kind-kommt-hungrig-zur-schule-a-ce71d363-17fd-4a5d-a392-3b79522ba6f9%20\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Deutschland: jedes 5. (!!!) Kind geht hungrig zur Schule. Bei einem Entwicklungsland nicht untypisch, bei den USA w&uuml;rde man seufzend mit den Schultern zucken, aber im reichen und angeblich sozialen &ldquo;Deutschland, in dem wir gut und gerne leben&rdquo;, k&ouml;nnen (viel zu) viele Kinder nur mit M&uuml;he *&uuml;berleben*. Jetzt werden nat&uuml;rlich die einen widersprechen, dass das ja gar nicht sein kann, dass das Geld &ldquo;nat&uuml;rlich&rdquo; vorhanden und offensichtlich die Eltern nicht in der Lage sind, mit dem Geld umzugehen oder ihren Kindern morgens Fr&uuml;hst&uuml;ck zu machen. Ja, die F&auml;lle wird es geben &ndash; aber blanker Hunger ist schon lange eine Tatsache in Deutschland, sonst g&auml;be es auch keine Tafeln.<\/em><\/p>\n<p><em>Deutschland und seine Politik sind einfach verkommen, denn das Thema und die Problematik sind seit vielen Jahren bekannt und werden trotzdem nicht gel&ouml;st, obwohl das trivial und mit einem kleinen Bruchteil z. B. der R&uuml;stungsausgaben oder der vielen Unternehmensteuergeschenke zu machen w&auml;re. Armut und Hunger in Deutschland sind nicht Schicksal, sondern Ergebnis eines politischen Willens.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wenn die Soforthilfe nicht kommt, ist der letzte Ausweg Hartz IV<\/strong><br>\nViele Selbstst&auml;ndige und Kleinunternehmer bangen um ihre Existenz, weil sie noch immer kein Geld aus der Soforthilfe erhalten haben. Uneinheitliche Regularien der Bundesl&auml;nder und die sich h&auml;ufenden Betrugsversuche machen es ihnen zus&auml;tzlich schwer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/wenn-soforthilfe-nicht-kommt-letzte-ausweg-hartz-13718721.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nur nicht sich selbst bewegen und mit dem Finger auf andere zeigen: Die Sonderpr&auml;mie f&uuml;r Besch&auml;ftigte in der Altenpflege und die Reise nach Jerusalem bei der Frage: Wer zahlt (nicht)?<\/strong><br>\nAch, die &bdquo;Corona-Pr&auml;mie&ldquo;. Am Anfang stand die gute Absicht: Die Pflegekr&auml;fte in der Altenpflege sollten eine handfeste materielle W&uuml;rdigung in Form einer Pr&auml;mie bekommen. So entstand vor einigen Wochen die Idee, die besonderen Leistungen der Altenpflege mit einer &bdquo;Corona-Sonderpr&auml;mie&ldquo; von 1.500 Euro f&uuml;r die mehr als eine halbe Million Besch&auml;ftigten zu honorieren, wobei sich die H&ouml;he des einmaligen Geldbetrags daran bemisst, dass der Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) eine Regelung erlassen hat, dass Arbeitgeber ihren Besch&auml;ftigten in diesem Jahr Corona-Sonderpr&auml;mien bis zu 1.500 Euro gew&auml;hren k&ouml;nnen, ohne dass darauf Steuern und Sozialbeitr&auml;ge erhoben werden.<br>\nZwischenzeitlich wurde die Frage aufgeworfen, wann denn nun der Rubel rollt. Da ist er dann erreicht, der Punkt, an dem man die Hosen runter lassen muss hinsichtlich der Finanzierung der Pr&auml;mie, denn das Geld f&auml;llt &ndash; auch wenn manche in diesen Tagen einen anderen Eindruck haben &ndash; bekanntlich nicht vom Himmel, sondern man braucht einen oder mehrere Geldgeber f&uuml;r die Anerkennungspr&auml;mie. Und die Berufsskeptiker mussten sich best&auml;tigt f&uuml;hlen durch solche Beitr&auml;ge wie den hier vom 21. April 2020: Es hat sich ausgeklatscht und die versprochene Pr&auml;mie f&uuml;r Pflegekr&auml;fte in der Altenpflege will keiner zahlen. Dort musste berichtet werden, dass alle relevante Akteuere auf Tauchstation gegangen sind, als es um die Frage nach der konkreten Schatulle ging, aus der man die Pr&auml;mie entnehmen k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2020\/04\/27\/wer-zahlt-denn-nun-die-corona-praemie\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Angst ist das Problem<\/strong><br>\nDer &Ouml;konom Branko Milanovi&#263; forscht seit Jahrzehnten zu sozialer Ungleichheit. Im Interview warnt er vor sozialen Unruhen, sollte die Pandemie l&auml;nger andauern.<br>\nZEIT ONLINE: Viele Fachleute raten zu einer Strategie des Stop-and-go. Das &ouml;ffentliche Leben wird dabei abwechselnd hoch- und wieder zur&uuml;ckgefahren, je nach Infektionslage.<br>\nMilanovi&#263;: Ja, aber auch das bedeutet, dass Menschen weiterhin Einkommenseinbu&szlig;en hinnehmen werden m&uuml;ssen, 18 Monate, zwei Jahre, vielleicht l&auml;nger, bis es einen Impfstoff gibt. Das wird die Geduld vieler Leute auf die Probe stellen.<br>\nZEIT ONLINE: In einem Beitrag f&uuml;r Foreign Affairs haben Sie erst k&uuml;rzlich vor einem &ldquo;gesellschaftlichen Kollaps&rdquo; gewarnt. Sie schrieben, dass sich jene, die nun in der Krise abst&uuml;rzen, gegen den Rest der Gesellschaft wenden k&ouml;nnten. Es klang fast so, als f&uuml;rchteten Sie eine Revolution.<br>\nMilanovi&#263;: Revolution ist vielleicht ein zu gro&szlig;es Wort. F&uuml;r v&ouml;llig unm&ouml;glich halte ich aber auch das nicht. Es stimmt, dass wir bisher kaum Unruhen oder soziale Verwerfungen auf der Welt gesehen haben. Aber erstens sind viele Menschen noch im Lockdown. Zweitens haben sie akut Angst vor dem Virus. Drittens herrscht derzeit noch Solidarit&auml;t untereinander, weil wir alle das gleiche Virus f&uuml;rchten m&uuml;ssen. Das alles bedeutet aber nicht, dass wir auf Dauer Solidarit&auml;t ohne Konflikte erleben werden.<br>\nZEIT ONLINE: Warum sind Sie da pessimistisch?<br>\nMilanovi&#263;: Wir wissen aus der Geschichte, dass es w&auml;hrend Kriegen und Epidemien anfangs immer Wellen der Solidarit&auml;t gab. Diese l&ouml;sten sich aber mit der Zeit auf. Wenn gro&szlig;e Schocks andauern, entsteht Druck auf das soziale Gef&uuml;ge. Deshalb glaube ich, wird die Zeit nach der akuten Pandemie die schwierigste sein. Das sage ich auch im Hinblick auf Staaten mit hoher Ungleichheit wie Brasilien, S&uuml;dafrika, sogar Indien und den USA. Wenn die Menschen auf Dauer kein Einkommen haben werden, lassen sich Situationen vorstellen, in denen Unruhen ausbrechen. Wir k&ouml;nnen diese M&ouml;glichkeit nicht ausschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2020-04\/soziale-ungleichheit-corona-wirtschaftskrise-arbeitslosigkeit-branko-milanovic%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Gedanken und Thesen zum Corona-Ausnahmezustand<\/strong><br>\nDie folgenden skeptischen Gedanken und zuspitzenden Thesen sollen dazu beitragen, die komplexe und un&uuml;bersichtliche Problematik einigerma&szlig;en in den Griff zu bekommen und b&uuml;rgerrechtliche Orientierung zu bieten f&uuml;r eine offene und kontroverse Debatte. Diese Debatte leidet derzeit leider noch immer unter Angst, Einseitigkeit und Konformit&auml;tsdruck, auch unter Diffamierung und Ausgrenzung: &bdquo;Wer dieser Tage von Freiheitsrechten spricht&ldquo;, so Charlotte Wiedemann in der &bdquo;taz&ldquo; (25.03.2020), &bdquo;wird leicht der Verantwortungslosigkeit bezichtigt (&hellip;). Und &uuml;berhaupt: Kritik ist nicht an der Zeit! (&hellip;) Auch die Medien stehen unter Konformit&auml;tsdruck.&ldquo;<br>\nBei so viel Angst und seltener Eintracht sind Skepsis und kritisches Hinterfragen von vermeintlichen Gewissheiten und autorit&auml;ren Verordnungen nicht nur angezeigt, sondern dringend geboten. Schlie&szlig;lich geh&ouml;rt das zu einer lebendigen Demokratie &ndash; nicht nur in Sch&ouml;n&shy;wetterzeiten, sondern gerade in solchen Zeiten wie diesen, gerade in Zeiten gro&szlig;er Gefahren, die nicht nur aus einer, sondern aus unterschiedlichen Richtungen lauern.<br>\nErstens: Das Corona-Virus gef&auml;hrdet nicht allein Gesundheit und Leben von Menschen, sondern sch&auml;digt auch verbriefte Grund- und Freiheitsrechte, Rechtsstaat und Demokratie &ndash; &bdquo;dank&ldquo; der obrigkeitsstaatlichen Abwehrma&szlig;nahmen, die tief in das Leben aller Menschen eingreifen: Abwehrma&szlig;nahmen, die schwerwiegende gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Sch&auml;den und dramatische Langzeitfolgen verursachen.<br>\nZweitens: Wir erleben einen gesundheitspolitischen Ausnahmezustand in Echtzeit und auf unbestimmte Dauer &ndash; inzwischen &bdquo;neue Normalit&auml;t&ldquo; genannt (Vizekanzler Olaf Scholz, SPD \/ Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, CDU). Wie noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik werden durch zwangsbewehrte Kontakt- und Versammlungsverbote elementare Grund- und Freiheitsrechte massiv eingeschr&auml;nkt, teilweise vollkommen unterdr&uuml;ckt: Allgemeines Pers&ouml;nlichkeitsrecht, Recht auf Freiz&uuml;gigkeit, auf Handlungsfreiheit, auf Bildung, auf Versammlungs-, Meinungs-, Kunst- und Religionsfreiheit sowie Schutz von Ehe, Familie und Kindern, die Freiheit der Berufsaus&uuml;bung, die Gewerbe- und Reisefreiheit. Praktisch das gesamte private, soziale, wirtschaftliche, kulturelle und religi&ouml;se Leben eines ganzen Landes mit 83 Millionen Bewohnern kommt weitgehend zum Erliegen &ndash; um Gesundheit und Leben zu sch&uuml;tzen. Schutzg&uuml;ter, denen ansonsten nicht immer so viel Wertsch&auml;tzung zuteil wird, denken wir nur etwa an Agrargifte, Umweltbelastung, Verkehrstote durch Raserei, etwa 25.000 Tote pro Jahr durch multiresistente Krankenhaus-Keime, Zigtausende ertrunkene Fl&uuml;chtlinge im Mittelmeer, zahllose Tote und Verletzte durch Waffenexporte in Krisengebiete und an Diktaturen, verheerende Wirt&shy;schaftssanktionen oder Kriegs&shy;beteiligun&shy;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/8-2020&amp;textfile=5113\">Ossietzky<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Infektionen sinken langsamer als Meldedaten nahelegen<\/strong><br>\nIn der Diskussion darum, welche Ma&szlig;nahmen weiterhin gegen die Ausbreitung des Erregers Sars-CoV-2 aufrechterhalten werden m&uuml;ssen, spielen verschiedene Kennzahlen eine Rolle. Eine davon ist die Zahl der Neuinfektionen (lesen Sie hier mehr auch zur Reproduktionszahl, dem Verh&auml;ltnis von Genesenen und Erkrankten, sowie anderen Kenngr&ouml;&szlig;en). Das Problem dabei: Die Meldedaten des Robert Koch-Instituts (RKI) zu den Neuinfektionen sind &auml;u&szlig;erst l&uuml;ckenhaft. Und das liegt nicht nur an der hohen Dunkelziffer von Infizierten, die wom&ouml;glich symptomfrei bleibt und deshalb nie auf das Coronavirus getestet wird.<br>\nAuch die Erfassung der offiziell bekannten F&auml;lle ist gar nicht so einfach. Die Gesundheitsbeh&ouml;rde am Wohnort einer erkrankten Person erf&auml;hrt erst mit Versp&auml;tung von dem Fall. Bis die lokal gesammelten Daten zentral am RKI-Hauptsitz in Berlin verarbeitet werden, geht noch einmal Zeit verloren. Mit einem Rechenmodell soll das Problem der Meldeverz&ouml;gerung nun gel&ouml;st werden.<br>\nIn seinem t&auml;glichen Lagebericht zeigt das RKI inzwischen neben den eingegangenen Meldungen &uuml;ber Neuinfizierte dank dieses Modells auch noch einen anderen Verlauf der Pandemie. Er richtet sich nicht mehr nach dem Meldedatum, sondern nach dem mutma&szlig;lichen Krankheitsbeginn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/corona-infektionen-sinken-langsamer-als-meldedaten-nahelegen-a-c403ae00-7f17-4dcf-bc0e-c9c183614103%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eine zentrale Aussage ist diese: &bdquo;Die Neuerkrankungen nahmen bereits wieder ab, als Bund und L&auml;nder sich am 23. M&auml;rz auf Kontaktbeschr&auml;nkungen verst&auml;ndigten.&ldquo; Wie dem Artikel weiter zu entnehmen ist, scheint die Absage von Gro&szlig;veranstaltungen ein wesentliches Element der Verlangsamung der Ausbreitung der Infektionen gewesen zu sein. Hier l&auml;sst sich dann nur spekulieren, inwieweit die Absage des Karnevals und diverser anderer Massenveranstaltungen, wie Starkbierfeste in Bayern oder eine schnelle Reaktion auf den Corona-Ausbruch in Ischgl zu einem ganz anderen Verlauf beigetragen h&auml;tten.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Medien verbreiten weiter unbeirrt statistischen Unsinn<\/strong><br>\nMedien und Publikum lieben Ranglisten. Die von vielen Medien immer wieder zitierte private Johns-Hopkins-University ver&ouml;ffentlicht t&auml;glich stets zuvorderst die neueste Hitliste der Corona-Toten in verschiedenen L&auml;ndern (siehe linke Spalte). Noch so gerne &uuml;bernehmen viele Medien unbedacht diese Zahlen und bereiten sie wom&ouml;glich in Form von Grafiken oder anderswie farbig sch&ouml;n auf.<br>\nEigentlich sind die Todeszahlen besser vergleichbar als etwa die Zahl der &laquo;F&auml;lle&raquo;, also der positiv Getesteten. Denn tot ist tot. Anders bei den Zahlen der &laquo;F&auml;lle&raquo;: Sie h&auml;ngen stark davon ab, wieviel in einem Land getestet wird. Japan wies &auml;usserst wenige Infizierte aus, weil nur sehr wenig getestet wurde.<br>\nAber auch bei den Todeszahlen sind L&auml;ndervergleiche t&auml;uschend und irref&uuml;hrend, wenn man nicht klar und deutlich sagt, dass die Zahlen in vielen F&auml;llen nicht vergleichbar sind.<br>\nEs ist schon mal unsinnig, die Zahl der Todesf&auml;lle pro Land anzugeben und damit eine Rangliste aufzustellen. Nach der Statistik der Johns-Hopkins University (links) gibt es in Grossbritannien bisher dreimal so viele Todesf&auml;lle wie in Belgien.<br>\nKorrekt w&auml;re es, die Zahl pro jeweils 100&rsquo;000 Einwohner in einem Land anzugeben. Das gibt f&uuml;r Grossbritannien nur 29, in Belgien aber mit 60 doppelt so viele Todesf&auml;lle. Die Situation scheint also in Belgien &ndash; entgegen der Rangliste links &ndash; viel dramatischer zu sein als in Grossbritannien.<br>\nDoch selbst dieser Vergleich pro 100&rsquo;000 Einwohner kann eine ziemlich falsche Vorstellung davon geben, ob es in einem Land bisher mehr Todesf&auml;lle gab als in einem anderen.<br>\nDas illustriert wiederum das Beispiel von Belgien und Grossbritannien: In Grossbritannien werden ausschliesslich Todesf&auml;lle in den Spit&auml;lern gez&auml;hlt. S&auml;mtliche Verstorbenen in Alters- und Pflegeheimen erscheinen nicht in der Statistik. Ganz anders in Belgien: Dort werden in Alters- und Pflegeheimen nicht nur alle Verstorbenen mitgez&auml;hlt, welche auf Covid-19 positiv getestet wurden, sondern sogar alle jene, bei denen auch nur ein Verdacht besteht, es k&ouml;nnte einen Zusammenhang mit dem Virus bestehen. So wurden beispielsweise an einem Tag von 178 insgesamt verstorbenen Heimbewohnern s&auml;mtliche in die Statistik aufgenommen, obwohl nur 13 von ihnen auf Corona positiv getestet waren. Die anderen hatten nur Symptome, die zu Corona passen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Medien\/Corona-Medien-verbreiten-weiter-unbeirrt-statistischen-Unsinn\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kurz&rsquo; Angstmache hat seinen Zweck erf&uuml;llt<\/strong><br>\nBald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist.&rdquo; Mit dieser eindringlichen Warnung hat Sebastian Kurz Ende M&auml;rz versucht, die &Ouml;sterreicherinnen und &Ouml;sterreicher zu &uuml;berzeugen, dass sie weiterhin alle Ma&szlig;nahmen befolgen. Der Kanzler hat damit nicht recht gehabt. Anders als in New York oder der Lombardei ist die Zahl der Covid-19-Toten hierzulande sehr gering geblieben. Vom Virus merken die meisten nichts, von den Ma&szlig;nahmen dagegen umso mehr.<br>\nWie das nun ver&ouml;ffentlichte Protokoll der Corona-Taskforce vom 12. M&auml;rz zeigt, wusste Kurz damals, dass er den Teufel an die Wand malt. Er wollte den Menschen Angst machen, damit sie Beschr&auml;nkungen akzeptieren, deren Sinn sie nicht erkennen konnten. An diesem Tag gab es in &Ouml;sterreich gerade 356 positiv Getestete und einen Corona-Toten.<br>\nDiese Schere zwischen Prognose und tats&auml;chlichem Verlauf werfen viele dem Kanzler nun vor und sehen dies als Beweis daf&uuml;r, dass alle Corona-Ma&szlig;nahmen &uuml;bertrieben sind. Aber Kurz und sein Koalitionspartner haben mit dieser scheinbaren &Uuml;bertreibung dem Land einen guten Dienst erwiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000117145972\/kurz-angstmache-hat-seinen-zweck-erfuellt%20\">der Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Position des Kommentators, dass der &ouml;sterreichische Kanzler Sebastian Kurz recht hatte, in dem er bewusst Todesangst in der Bev&ouml;lkerung verbreitete, ist zynisch. Es zeigt sich aber, dass offensichtlich gezielt Panik in der Bev&ouml;lkerung gesch&uuml;rt wurde, wie auch in Deutschland, mit dem wohl bewusst an die &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; weitergegeben Pandemie-Planspiel des RKI, in dem von 7,5 Millionen Toten die Rede war. Und dies wirft nun eine doch neue Perspektive auf die massivsten Grundrechtseinschr&auml;nkungen in der Geschichte der Bundesrepublik. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Welche gesundheitlichen Sch&auml;den der Lockdown verursacht<\/strong><br>\nDie Angst, den Job zu verlieren und zu wenig Geld zum leben zu haben, stresst Menschen enorm. Stehen sie tats&auml;chlich ohne Arbeit und Gehalt da, hat das laut der Forschungsliteratur weitreichende Folgen: Betroffene sprechen von Niedergeschlagenheit und psychosomatischen Beschwerden in Form von Kopf- oder R&uuml;ckenschmerzen. Weil zu viele Stresshormone das Immunsystem schw&auml;chen, sind sie anf&auml;lliger f&uuml;r Infektionen. Laut einer Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) rauchen 66 Prozent der arbeitslosen M&auml;nner, aber nur 32 Prozent der erwerbst&auml;tigen. Zugleich sind sie &ouml;fter &uuml;bergewichtig und gehen h&auml;ufiger zum Arzt.<br>\nWer eine schlecht bezahlte oder gar keine Arbeitsstelle hat, hat eine k&uuml;rzere Lebenserwartung. Forscher des Max- Planck-Instituts f&uuml;r demografische Forschung (MPIDR) haben im vergangenen Jahr die Rentenversicherungsdaten von 27 Millionen deutschen Arbeitnehmern ausgewertet. F&uuml;r M&auml;nner zwischen 30 und 59 Jahren stellten sie fest: Die Sterblichkeit des am schlechtesten verdienenden F&uuml;nftel lag um 150 Prozent &uuml;ber der des am besten verdienenden F&uuml;nftels. Arbeitslosigkeit verdopple in dieser Altersgruppe das Sterberisiko, schrieben die Wissenschaftler. Bei Frauen seien die Unterschiede nicht ganz so stark ausgepr&auml;gt.<br>\nDass eine Wirtschaftskrise zu einer h&ouml;heren Zahle von Depressionen f&uuml;hrt, wei&szlig; man aus der Vergangenheit: So ist die Zahl der Suizide nach der Finanzkrise 2008 in 54 L&auml;ndern der Welt um 3,3 Prozent gestiegen. Das errechneten Wissenschaftler aus Hongkong und England. Auf jeden Selbstmord k&auml;men zudem 30 bis 40 Suizidversuche, erg&auml;nzten sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/risiken-und-nebenwirkungen-der-coronakrise-welche-gesundheitlichen-schaeden-der-lockdown-verursacht\/25778410.html%20\">Tagespiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Exzesse vor der Kamera: Ein Tiroler Fotograf h&auml;lt Ischgl den Spiegel vor<\/strong><br>\nTausende Touristen steckten sich in dem Tiroler Skiort Ischgl mit dem Coronavirus an. Den Fotok&uuml;nstler Lois Hechenblaikner verwundert das kaum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/arts_und_style\/lifestyle\/apres-ski-industrie-exzesse-vor-der-kamera-ein-tiroler-fotograf-haelt-ischgl-den-spiegel-vor\/25745996.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> H&auml;tte man in Ischgl rechtzeitig und verantwortungsvoll reagiert, h&auml;tte man Europa wohl viel ersparen k&ouml;nnen. Aber in letzter Instanz war es nur wieder der Profit, der z&auml;hlte. Danach blieb nur in blinder Panik alle L&auml;nder in den Lockdown zu schicken mit der Konsequenz des nun drohenden Zusammenbruchs der europ&auml;ischen Volkswirtschaften. Insofern kann man sich die Beteuerungen der politischen Elite, es ginge ihr jetzt ausschlie&szlig;lich darum Menschenleben zu sch&uuml;tzen, ins Poesiealbum schreiben. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Banken &ndash; Wieder sollen die Steuerzahler einspringen<\/strong><br>\nEs mag so sein, dass Europas Banken aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie in eine schlimme Krise schlittern. Es kann auch gute Gr&uuml;nde geben, dass der Staat bed&uuml;rftige Banken im &auml;u&szlig;ersten Notfall mit Kapital ausstattet. Aber dann m&uuml;sste man sich eingestehen, dass Politiker und Aufsicht in den vergangenen Jahren nur Sch&ouml;nwettereinsch&auml;tzungen abgegeben haben.<br>\nNoch einmal: Eigentlich sollten gro&szlig;e Teile des Bankensektors genug Puffer haben, um die Corona-Krise zu bew&auml;ltigen. Das war zumindest der Anspruch an die neuen Regeln nach Lehman. Nun besteht die Gefahr, dass erneut die Steuerzahler f&uuml;r das Versagen bezahlen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/banken-pleite-steuerzahler-haftung-1.4885290%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Bankenverband und Verbrauchersch&uuml;tzer streiten um Zinsen f&uuml;r gestundete Kredite<\/strong><br>\nWer in der Coronakrise in einen finanziellen Engpass ger&auml;t, kann derzeit seine Kreditraten stunden lassen. Strittig ist, ob die Zinskosten dadurch steigen d&uuml;rfen. Das soll nun der Gesetzgeber kl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/finanzen\/steuern-recht\/recht\/verbraucherdarlehen-bankenverband-und-verbraucherschuetzer-streiten-um-zinsen-fuer-gestundete-kredite\/25769252.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ein Satz aus dem Kanzleramt zeigt, wie die Regierung wirklich &uuml;ber Deutschland in der Krise denkt<\/strong><br>\nMan kann es auch anders ausdr&uuml;cken: Die wirtschaftlichen Folgen der Ma&szlig;nahmen, die Helge Braun und seine Chefin verf&uuml;gen, werden ihn selbst nie betreffen. Der Berufspolitiker wird niemals Kurzarbeitergeld beantragen m&uuml;ssen, er ist auch nicht von Arbeitslosigkeit bedroht. Seine Rente ist sicher, komme, was da wolle.<br>\nIst es unfair, auf die Versorgungslage der politischen Entscheidungstr&auml;ger hinzuweisen? Ich finde nicht. Wer nachts nicht in den Schlaf kommt, weil ihn die Schulden dr&uuml;cken, sieht anders auf die Lage der Wirtschaft als jemand, der wei&szlig;, dass ihm finanziell nichts passieren kann.<br>\nEs gibt die Willk&uuml;r der Macht. Es gibt die Arroganz der Macht. Es gibt auch die Arroganz der wohlmeinenden Macht. Wir sind in der ersten Woche seit der vorsichtigen &Ouml;ffnung des Ausnahmezustands, und schon werden wir ermahnt, dass man uns die Freiheiten wieder entziehen m&uuml;sse, wenn wir uns nicht st&auml;rker am Riemen rei&szlig;en. &bdquo;Wenn ihr euch nicht benehmt, schicke ich euch wieder in den Lockdown.&ldquo; Das war die Botschaft der Kanzlerin ans Volk, nachdem sie sich zuvor schon in kleiner Runde &uuml;ber unsinnige &bdquo;Lockerungsdiskussionsorgien&ldquo; beklagt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/schwarzer-kanal\/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-not-parlament-keine-opposition-endlich-kann-merkel-regieren-wie-sie-es-schon-immer-wollte_id_11923239.html%20\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Corona-Krise macht es m&ouml;glich, inzwischen stehen scheinbar auch die Koordinaten der politischen Landschaft auf dem Kopf. W&auml;hrend gerade aus der Ecke der Linksliberalen, die sonst immer vorgeben, die individuellen Freiheiten und die &bdquo;offene Gesellschaft&ldquo; mit Z&auml;hnen und Klauen verteidigen zu wollen, bedingungslose Unterwerfung unter die durch Bund und L&auml;nder beschlossenen autorit&auml;ren Ma&szlig;nahmen gefordert wird, die Zeit forderte sogar zackig &bdquo;Ab n&auml;chster Woche gilt: Maske auf!&ldquo;, kommt aus dem rechten Lager zunehmend Kritik an der, in der Geschichte der Bundesrepublik beispiellosen Einschr&auml;nkungen, der demokratischen Grundrechte. <\/em><\/p>\n<p><em>Fleischhauer hat recht, Merkel sollte vielleicht noch einmal dar&uuml;ber nachdenken, worauf ihre Legitimation als Bundeskanzlerin basiert. Ihre Macht und Autorit&auml;t sind ihr vom demokratischen Souver&auml;n, dem Volk, nur tempor&auml;r &uuml;bertragen worden, also jenen, die sie nun glaubt, wie kleine Kinder behandeln zu k&ouml;nnen, denen man, wenn sie nicht artig sind, ihr Spielzeug wieder wegnimmt. Die im Grundgesetz verbrieften b&uuml;rgerlichen Freiheitsrechte sind nun gerade aber kein Spielzeug mit dem Merkel verfahren kann, wie es ihr gerade beliebt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Der Rest soll schweigen<\/strong><br>\nSchwieriger finde ich, dass die Kanzlerin ein chronisch distanziertes Verh&auml;ltnis zu Diskussionen hat. Sie wollte keine &Ouml;ffnungsorgien unterbinden, was epidemiologisch nachvollziehbar gewesen w&auml;re. Nein, schon Debatten dar&uuml;ber, wie viel &Ouml;ffnung zu rechtfertigen sei, passen ihr offenkundig nicht. Es ist bezeichnend, welches Ma&szlig; an Diskussion sie bereits f&uuml;r orgiastisch h&auml;lt und ab wann eine Debatte aus ihrer Sicht entgleitet. Es gen&uuml;gt schon, wenn jemand es wagt, von M&ouml;belh&auml;usern zu reden. Warum fand sie es richtig, dass Autoh&auml;user als Erstes wieder &ouml;ffnen d&uuml;rfen? H&auml;tten M&ouml;belh&auml;user ihre Gnade gefunden, wenn ihre langj&auml;hrige Vertraute Hildegard M&uuml;ller heute nicht Chefin des Verbands der Automobilindustrie w&auml;re, sondern Einrichtungslobbyistin? Es gibt etliche Ungereimtheiten in der Lockerungspolitik der Bundesregierung. Viele lie&szlig;en sich wohl nachvollziehen. Aber dazu m&uuml;sste man wenigstens versuchen, sie zu erkl&auml;ren. Angesichts der gr&ouml;&szlig;ten Einschr&auml;nkung der Freiheit seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist Mundfaulheit keine ideale Eigenschaft. [&hellip;]<br>\nUm nicht in Orgienverdacht zu geraten, m&uuml;sste eine Debatte f&uuml;r Angela Merkel wohl so aussehen: Entweder pflichten ihr alle Teilnehmer bei. Oder, noch besser: Sie schweigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/der-rest-soll-schweigen-kolumne-a-00000000-0002-0001-0000-000170604435%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>SAP und die Desinfektion der Chefetage<\/strong><br>\nEinige Konzerne nutzen die Corona-Krise zum ger&auml;uschlosen Reinemachen an ihrer Spitze. Der Vorteil: St&ouml;rende CEOs lassen sich fortschicken, ohne dass es ein gro&szlig;es &ouml;ffentliches Echo gibt. SAP ist das j&uuml;ngste Beispiel.<br>\nmal zwei Jahren mit umgehender Wirkung gehen. Auch er blieb bislang ohne Nachfolger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/sap-und-die-desinfektion-der-chefetage\">capital<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier sollte sich das Mitgef&uuml;hl in Grenzen halten. Verlassen doch die betroffenen Manager das Unternehmen in der Regel mit einem &ldquo;goldenen Fallschirm&rdquo;. F&uuml;r hunderttausende Besch&auml;ftigte, die real zur Wertsch&ouml;pfung in einem Unternehmen beitragen und die nun im Windschatten der Corona-Krise ebenfalls &ldquo;entsorgt&rdquo; werden sollen, gilt dies nicht. Wenn die Betroffenen keine Abfindung bekommen oder selbst keine R&uuml;cklagen haben, dann stehen sie sofort vor einer existenzbedrohenden Situation.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Die neue Jobangst: Fast jedes f&uuml;nfte Unternehmen will Stellen abbauen<\/strong><br>\nDie Coronakrise trifft den Arbeitsmarkt mit gro&szlig;er Wucht: Jede zweite Firma f&auml;hrt Kurzarbeit, viele Unternehmen wollen Stellen abbauen. Die Koalition versucht gegenzusteuern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/arbeitsmarkt-die-neue-jobangst-fast-jedes-fuenfte-unternehmen-will-stellen-abbauen\/25766542.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Daimler schult Chefs f&uuml;r Trennung von Mitarbeitern<\/strong><br>\nDer Stuttgarter Daimler-Konzern bereitet seine F&uuml;hrungskr&auml;fte auf harte Auseinandersetzungen mit Mitarbeitern vor, die sich dem geplanten Stellenabbau widersetzen. In einem internen Papier, das unserer Zeitung exklusiv vorliegt, werden die F&uuml;hrungskr&auml;fte aufgefordert, die Trennungsabsicht unmissverst&auml;ndlich zu kommunizieren und jeden Eindruck zu vermeiden, dass es noch einen Spielraum f&uuml;r Verhandlungen gebe. Die Gespr&auml;che seien m&ouml;glichst nach 15, sp&auml;testens aber nach 30 Minuten zu beenden. In dieser Zeit solle ein Vertreter der Personalabteilung bereits den weiteren Ablauf der Trennung erl&auml;utert haben.<br>\nDringend wird den Chefs davon abgeraten, sich von der Entscheidung zum Personalabbau zu distanzieren, obwohl sie auch selbst noch davon betroffen sein k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.daimler-jobabbau-daimler-schult-chefs-fuer-trennung-von-mitarbeitern.c23089b4-49a9-4ead-a3d3-19006a5d160c.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu passt auch eine aktuelle Serie auf arte: Aus der Spur<\/strong><br>\nAlain Delambre ist Mitte 50 und hat vor sechs Jahren seine Stelle als Personalchef verloren. Auf Hilfsarbeiterjobs angewiesen, plagen ihn chronische Geldsorgen. Als ihn sein Chef eines Tages dem&uuml;tigt, schl&auml;gt Alain ihn nieder. Nun droht ihm auch noch eine saftige Geldstrafe. Alains Frau Nicole und die beiden T&ouml;chter leiden unter seiner zunehmenden Verbitterung und Aggressivit&auml;t. Nicole bittet Alain, sich auf eine Stellenannonce zu bewerben, in der ein Personalrecruiter f&uuml;r einen internationalen Konzern gesucht wird. Das Auswahlverfahren ist mehr als ungew&ouml;hnlich: Die Kandidaten sollen ein Rollenspiel leiten, eine fingierte Geiselnahme. Damit will der Konzern wiederum testen, welcher seiner Top-Manager die st&auml;rksten Nerven hat. Denn in einem Werk sollen demn&auml;chst &uuml;ber tausend Leute entlassen werden, eine riesige Protestwelle ist vorprogrammiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/RC-016399\/aus-der-spur\/%20\">arte<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Unternehmen k&ouml;nnen trotz Staatshilfen Boni zahlen<\/strong><br>\nPl&auml;ne f&uuml;r Dividenden- und Bonizahlungen von Konzernen, die Corona-Hilfe bekommen, werden heftig kritisiert. Finanz- und Wirtschaftsminister sprechen von strikten Regeln. Doch viele Aussch&uuml;ttungen bleiben m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/corona-hilfen-vom-staat-warum-manche-boni-weiterhin-moeglich-sind-a-f067ef2d-4af1-4044-8950-0ddc1416d04d\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundestag bastelt Verm&ouml;gensabgabe, die direkt ins Depot der Reichen f&uuml;hrt<\/strong><br>\nSPD und Linkspartei machen sich Gedanken &uuml;ber die Finanzierung der gewaltigen Ausgaben. Gedanken, die da ansetzen, wo das Denken der politischen Linke klassischerweise ansetzt: beim Portemonnaie der Verm&ouml;genden. Genau das tat einst auch ein Vater der Union.<br>\nIm Bundestag zirkuliert ein am 9. April vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages vorgelegtes Papier. In Auftrag gegeben wurde es vom stellvertretenden Vorsitzenden und finanzpolitischen Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, dem Deutsch-Italiener Fabio De Masi. [&hellip;]<br>\nIn Teilen der Merkel-CDU wird die juristische Debatte nicht g&auml;nzlich ohne Sympathie verfolgt. Man wei&szlig; ja: Die Finanzierung der kostspieligen Corona-Subventions-Orgie, um das Wort der Kanzlerin aufzugreifen, wird das n&auml;chste gro&szlig;e Thema der deutschen Innenpolitik. Mit einer Verm&ouml;gensabgabe k&ouml;nnte man sich am Wahltag die Loyalit&auml;t der sozialdemokratischen W&auml;hlermilieus sichern.<br>\nMegareiche opfern, Fabrikarbeiter gewinnen &ndash; das tat ein Vater der Union<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/steuern\/gesetze\/gastbeitrag-von-gabor-steingart-bundestag-bastelt-an-vermoegensabgabe-die-direkt-ins-depot-der-reichen-fuehrt_id_11926225.html\">Focus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Judge&rsquo;s Decision to Postpone Julian Assange&rsquo;s Extradition Case is &lsquo;Very Wise&rsquo;, His Father Says<\/strong><br>\nJulian Assange&rsquo;s lawyers renewed their application to adjourn the second part of his extradition proceedings on the basis that it would be impossible to have a fair hearing without the lawyers and the defendant being physically present in court as due to their inability to consult with their client during the COVID-19 lockdown.<br>\nJohn Shipton, Julian Assange&rsquo;s father, attended his son&rsquo;s latest extradition hearing on 27 April 2020 where Judge Vanessa Baraitser agreed that it would not be feasible to continue with the second part of the case as originally planned. Baratiser, reading almost immediately from her computer screen after the application for adjournment was made by the defence, explained that, &ldquo;remote attendance by the parties will not be appropriate&rdquo;. The judge cited the UK government&rsquo;s decision to extend the COVID-19 lockdown to 7 May as being decisive in her decision.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/sputniknews.com\/interviews\/202004271079108866-judges-decision-to-postpone-julian-assanges-extradition-case-is-very-wise-his-father-says\/\">Sputnik<\/a>\n<p><strong>dazu: Gericht verschiebt Anh&ouml;rungen zu Assange-Fall bis November &ndash; wegen Coronavirus<\/strong><br>\nDie Anh&ouml;rungen zum Auslieferungsfall des WikiLeaks-Gr&uuml;nders Julian Assange sind laut Medien bis November im Zusammenhang mit der Coronavirus-Ausbreitung verschoben worden. Dies entschied die Richterin des Magistratsgerichts von Westminster, Vanessa Baraitser.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/panorama\/20200427326972417-gericht-verschiebt-anhoerungen-zu-assange-fall-bis-november--wegen-coronavirus\/\">Sputnik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Geopolitik: Gr&uuml;nes Narrativ<\/strong><br>\nMit einem langen Papier meldet sich die Gr&uuml;ne Bundestagsabgeordnete Franziska Brandtner zu Wort. Sie wolle damit &bdquo;Gr&uuml;ne Antworten auf die geopolitischen neuen Zeiten&ldquo;, r&uuml;hrt damit aber, wenig &uuml;berraschend, wer ihr bisheriges Wirken kennt, lediglich in der immer gleichen argumentativen So&szlig;e: &bdquo;Wir erleben die R&uuml;ckkehr des geopolitischen Wettbewerbs. Revisionistische Kr&auml;fte, wie China und Russland, versuchen die Welt neu zu ordnen. [&hellip;] Europa muss als geopolitischer Akteur erwachsen werden. [&hellip;] Wenn wir nicht zusammenstehen, dann werden wir Schachbrettfiguren, im Spiel der Gro&szlig;m&auml;chte. [&hellip;] Der R&uuml;ckzug der USA zwingt uns Europ&auml;er dazu, zur Macht zu werden, wenn wir nicht in neue Abh&auml;ngigkeiten geraten wollen. [&hellip;] Die Trump-Administration behandelt Europa zunehmend als Vasall, wenn nicht als Rivale, anstatt als Verb&uuml;ndeten. Um den internationalen Herausforderungen gerecht zu werden, muss Europa erwachsen werden und die Arbeitsteilung in der transatlantischen Allianz neu sortieren. Wenn wir wollen, dass Trump uns auf Augenh&ouml;he behandelt, dann m&uuml;ssen wir uns auf Augenh&ouml;he bewegen. Das bedeutet auch unseren eigenen Kontinent geopolitisch ordnen zu k&ouml;nnen, unsere Milit&auml;rf&auml;higkeiten optimieren und ein eigenst&auml;ndiger Akteur zu werden, der trotz Eigenst&auml;ndigkeit eng mit den USA verbunden bleibt und wo m&ouml;glich an einem Strang zieht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/04\/27\/geopolitik-gruenes-narrativ\/%20\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein weiterer Beleg daf&uuml;r, wie weit sich f&uuml;hrende Entscheidungspersonen dieser Partei von den anf&auml;nglich friedensorientierten Grunds&auml;tzen der Gr&uuml;nen-Partei verabschiedet haben. Nun gilt offenbar das Motto &ldquo;Frieden schaffen mit immer mehr und besseren Waffen&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Weltweiter R&uuml;stungsausgaben-Rekord<\/strong><br>\nAufr&uuml;stung und kein Ende: Weltweit geben Staaten 2,2 Prozent des globalen Bruttosozialprodukts f&uuml;r Milit&auml;r aus. Schluss damit.<br>\nDie Bek&auml;mpfung der globalen Coronapandemie verschlingt schon jetzt Billionen Euro, Dollar, Rubel, Yen und Peso. Immer mehr Regierungen nehmen die Pandemie zum Vorwand, dringend ben&ouml;tigte Finanzmittel zur Umsetzung der Pariser Klimaziele, zur &Uuml;berwindung von Hunger und Armut oder zur Versorgung von Fl&uuml;chtlingen zu k&uuml;rzen oder ganz zur&uuml;ckzuhalten.<br>\nVor diesem Hintergrund wirken die Zahlen des j&uuml;ngsten Sipri-Berichts umso zynischer: 2019 gab es laut dem internationalen Friedensforschungsinstitut in Stockholm den h&ouml;chsten Anstieg der weltweiten Milit&auml;rausgaben seit 2010 auf weltweit 1.917 Milliarden US-Dollar. Das sind sind 2,2 Prozent des globalen Bruttosozialproduktes oder rund 2.400 Dollar pro Kopf der Erdbev&ouml;lkerung. Mit einer Steigerungsrate der Milit&auml;rausgaben von &uuml;ber 10 Prozent gegen&uuml;ber 2018 ist Deutschland der aktuelle Aufr&uuml;stungsweltmeister.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Weltweiter-Ruestungsausgaben-Rekord\/!5678650\/%20\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die EU und die Desinformation<\/strong><br>\nBerlin und Br&uuml;ssel intensivieren mitten im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie ihre Negativkampagne gegen China. W&auml;hrend Bundesgesundheitsminister Jens Spahn r&auml;t, Kritik an der Krisenpolitik der Bundesregierung zu unterlassen, indem er erkl&auml;rt: &ldquo;Wir werden &hellip; wahrscheinlich viel einander verzeihen m&uuml;ssen&rdquo;, halten die Schuldzuweisungen an China bez&uuml;glich des Ausbruchs der Pandemie an. Bem&uuml;hungen chinesischer Stellen, gegen die Schuldzuweisungen westlicher Staaten vorzugehen, werden von einer EU-Stelle, die sich offiziell der Abwehr &ouml;stlicher Propaganda widmet, als &ldquo;Desinformation&rdquo; eingestuft. Die Einrichtung erkl&auml;rt es auf ihrer Website (&ldquo;EUvsDisinfo&rdquo;) zudem zur &ldquo;Desinformation&rdquo;, wenn man aufgrund des EU-Exportverbots f&uuml;r medizinische Schutzausr&uuml;stung vermutet, die EU kehre in der Coronakrise &ldquo;dem westlichen Balkan &lsquo;den R&uuml;cken zu'&rdquo;, wenn man urteilt, die EU verrate in der Krise &ldquo;ihre eigenen Werte&rdquo;, und wenn man vom &ldquo;Scheitern&rdquo; und &ldquo;der fehlenden Solidarit&auml;t in der EU&rdquo; spricht. Die EU-Stelle, die Kritik als &ldquo;Desinformation&rdquo; denunziert, wird mit Millionensummen finanziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8257\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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